DE102008064212A1 - Griff für Türen oder Klappen, insbesondere an Fahrzeugen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Griff für Türen oder Klappen, insbesondere an Fahrzeugen. Hier ist ein Betätigungselement, wie ein Taster oder Schalter vorgesehen, welches im Griff integriert ist und welches wenigstens ein zumindest bereichsweise elastisches Dichtelement und mindestens ein formfestes Gehäuseelement aufweist. Die Erfindung schlägt nun vor, eine Tasterplatte mit wenigstens einem Dichtvorsprung vorzusehen, wobei der Dichtvorsprung mit dem elastischen Dichtelement derart in Wirkverbindung bringbar ist, dass der Dichtvorsprung zumindest bereichsweise in das Material des Dichtelementes eindringt. So wird das Innere des Betätigungselementes gegenüber der Außenseite abgedichtet.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Griff für Türen oder Klappen, insbesondere an Fahrzeugen, der im Oberbegriff von Anspruch 1 angegebenen Art. Solche Griffe finden vor allem in modernen Kraftfahrzeugen Verwendung und dienen hierbei meist zum Öffnen oder Schließen der Tür oder Klappe bzw. zur Betätigung eines Schließmechanismus.
- Das Dokument
DE 103 31 947 A1 beschreibt einen solchen Griff. Der Griff weist einen Tastschalter auf, der bereichsweise von einer elastischen Membran umgeben und in ein formfestes Gehäuse eingesetzt ist. Das Gehäuse und die Membran werden durch ein Mehrkomponentenspritzgussverfahren erzeugt. Dies Verfahren ist jedoch vergleichsweise kostenaufwendig. Außerdem ist es nicht möglich, die Membran des Druckbetätigers zu lackieren, beispielsweise in der Farbe des Fahrzeuges. Dies wird jedoch aus ästhetischen Gründen häufig gefordert. Gleichzeitig muss die Vorrichtung jedoch auch den hohen Anforderungen an Dichtigkeit genügen, die gerade im Fahrzeugbereich wichtig sind, um möglichst eine lange Lebensdauer und gute Funktionssicherheit der Bauteile zu ermöglichen. - Des Weiteren ist bei dem hier dargestellten Griff ein Sicherungsblech notwendig, welches als Widerlager für den Tastschalter fungiert. Dieses Sicherungsblech wird am Ende des Produktionsvorganges mit einer Vergussmasse vergossen. Durch das Sicherungsblech werden die Herstellungskosten weiterhin erhöht. Darüber hinaus muss beim Einbringen der Vergussmasse darauf geachtet werden, dass keine Undichtigkeiten entstehen, da ansonsten die Funktionsfähigkeit des Tastschalters vermindert werden könnte.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und einen Griff der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, bei dem die im Griff integrierte Elektronik vor Verschmutzungen und Feuchtigkeit geschützt wird, die nach außen hin sichtbaren Komponenten des Griffes nach Belieben lackiert oder beschichtet werden können und der trotzdem einfach und kostengünstig in der Herstellung ist. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
- Es ist eine Tasterplatte mit wenigstens einem Dichtvorsprung vorgesehen. Dieser Dichtvorsprung kann mit dem elastischen Dichtelement eine derartige Verbindung eingehen, dass der Dichtvorsprung zumindest bereichsweise in das Material des Dichtelementes eindringt. Auf diese Weise wird das Innere des Betätigungselementes gegenüber der Außenseite abgedichtet. Im Gegensatz zum Stand der Technik ist die Verwendung einer Vergussmasse zum Abdichten hier nicht mehr erforderlich. Auch ist die Tasterplatte deutlich kostengünstiger herstellbar als das bisher verwendete Sicherungsblech. Während das Sicherungsblech lediglich als Widerlager für den Tastschalter dient, dichtet die Tasterplatte selbst bereits das Innere des Betätigungselementes ab.
- In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist noch ein Gehäuseboden vorgesehen, welcher die Tasterplatte in ihrer Dichtstellung, bei welcher zwischen Dichtelement und dem Dichtvorsprung eine dichtende Wirkverbindung besteht, sichert. Bei dieser Konstruktion kann die Tasterplatte dann auch selbst als Widerlager für das Betätigungselement dienen. Um die Montage zu vereinfachen, wird die Wirkverbindung zwischen Dichtelement und Dichtvorsprung vorzugsweise durch die Montage des Gehäusebodens erzielt. Dies wird später noch näher erörtert werden. Weitere Vorteile und Ausführungsbeispiele ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
- Es zeigen:
-
1 ein erfindungsgemäßes Betätigungselement mit Gehäuseelement, -
2 eine Ausführungsform einer Tasterplatte, -
3 eine Ausführungsform eines Gehäusebodens, -
4a ein Betätigungselement mit Gehäuseelement und Tasterplatte vor der Montage des Gehäusebodens, -
4b ein vergrößerter Ausschnitt aus4a , -
5a die Elemente aus4a nach der Montage des Gehäusebodens, -
5b ein vergrößerter Ausschnitt aus5a , -
6 die fertig montierte Baueinheit gemäß5a in perspektivischer Ansicht, -
7 eine erfindungsgemäße Baueinheit mit Aktuator eingebaut in einem Griff im Schnitt, -
8 eine erfindungsgemäße Halterung der elektrischen Leitungen, -
9a eine erfindungsgemäße Baueinheit in perspektivischer Darstellung, -
9b eine Ansicht gemäß9a mit Stabilisationsbauteil, -
10 die Elemente aus9a und9b mit Aktuator montiert in einem Griff, -
11a montierte Baueinheit im Griff in Draufsicht, -
11b eine andere Ausführungsform der Bauteile aus11a , -
12a die eingebaute Baueinheit mit Griff und Aktuator im Schnitt, -
12b ein vergrößerter Ausschnitt aus12a , -
13a ein weiterer Schnitt durch die in den Griff eingebaute Baueinheit mit Aktuator, -
13b ein vergrößerter Ausschnitt aus13a . - Die
1 zeigt ein Betätigungselement10 mit Gehäuseelement20 . Von dem Betätigungselement10 ist in dieser Ansicht nur das Dichtelement30 sichtbar. Darüber hinaus erkennt man die elektrischen Leitungen11 , welche die vom Betätigungselement10 generierten Signale an eine Steuereinheit weiterleiten können. -
2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer Tasterplatte21 . Diese besteht aus einem formstabilen Kunststoff und besitzt zwei Dichtvorsprünge, die als umlaufende Rippen22 ausgebildet sind. Wenn die Rippen22 in das Material des Dichtelements30 eindringen, entsteht so eine dichte Verbindung, die das Innere13 des Betätigungselementes10 gegenüber der Außenseite14 abdichtet. - Gesichert wird die Verbindung zwischen Tasterplatte
21 und Dichtelement30 durch den in3 gezeigten Gehäuseboden23 . Auch dieser ist aus formstabilem Kunststoffmaterial gestaltet. - Das Zusammenwirken der zuvor beschriebenen Bauteile wird am besten aus den
4a und4b sowie5a und5b ersichtlich. Die4a und4a zeigen die zuvor erwähnten Bauteile vor der Montage des Gehäusebodens23 . Die als Rippen22 ausgeführten Dichtvorsprünge berühren bereits das Dichtelement30 des Betätigungselementes10 . Es besteht jedoch noch der Spalt31 und die Dichtvorsprünge22 dringen noch nicht in das Material des Dichtelementes30 ein. Durch die Montage des Gehäusebodens23 werden nunmehr, wie in den5a und5b gezeigt, die Dichtvorsprünge22 mit dem Dichtelement30 in Wirkverbindung gebracht. Hierbei dringen die Rippen22 in das Material des Dichtelementes30 ein, um so die dichte Verbindung zu erzielen. - Des Weiteren erkennt man, dass der Gehäuseboden
23 am Gehäuseelement20 gehaltert wird, wodurch er gleichzeitig die zwischen dem Dichtelement30 und dem Dichtvorsprung22 entstandene Wirkverbindung sichert. Der Gehäuseboden23 kann am Gehäuseelement20 noch zusätzlich verrastet oder verclipst werden. Auch andere Verbindungsmöglichkeiten sind hier denkbar. Bei der Montage des hiesigen Gehäusebodens23 wurde dieser lediglich auf das Gehäuseelement20 ausgeschoben, wobei Führungen26 am Gehäuseelement20 mit Gegenführungen27 am Gehäuseboden23 zusammenwirken. - Die fertig montierte Baueinheit
24 ist dann in6 dargestellt. Der Gehäuseboden23 ist am Gehäuseelement20 gehaltert. Von außen zugänglich sind ansonsten noch die elektrischen Leitungen11 sowie das Dichtelement30 des Betätigungselementes10 . Des Weiteren ist das Clipselement28 am Gehäuseboden23 erkennbar, dessen Bedeutung noch näher erklärt werden wird. -
7 zeigt die montierte Baueinheit24 im Griff50 angeordnet im Schnitt. Man erkennt auch den Aktuator40 , welcher in7 oberhalb des Dichtelementes30 des Betätigungselementes10 angeordnet ist. Durch eine manuelle Betätigung des Aktuartors40 wird so unter Zwischenschaltung des Dichtelementes30 das Betätigungselement10 ausgelöst. Die vom Betätigungselement10 wegführenden elektrischen Leitungen11 können dann das Signal an eine hier nicht näher dargestellte Steuereinheit weiterleiten. Das Innere13 des Betätigungselementes10 ist gegenüber der Außenseite14 abgedichtet, so dass keine Feuchtigkeit in das Betätigungselement10 eindringen und es unwirksam machen kann. - Sowohl der Aktuator
40 als auch das Gehäuseelement20 , die Tasterplatte21 und der Gehäuseboden23 bestehen hier aus einem formstabilen Kunststoffmaterial. Dies ist besonders einfach und kostengünstig in der Herstellung. Beispielsweise können die vorerwähnten Elemente durch ein Spritzgussverfahren hergestellt werden. -
8 zeigt nunmehr eine Möglichkeit der Halterung der elektrischen Leitungen11 . Die Halterung25 wird hier von der Tasterplatte21 und dem Gehäuseelement20 gebildet. In der Halterung25 werden die elektrischen Leitungen11 quasi verklemmt. Dadurch wird eine eventuelle Bewegung der elektrischen Leitungen11 vermieden. Dies trägt ebenfalls zur Dichtigkeit der Baueinheit24 bei. Die elektrischen Leitungen11 werden durch das Dichtelement30 geführt. Würde man stärkere Bewegungen der elektrischen Leitungen11 zulassen, so könnten durch die für die elektrischen Leitungen11 vorgesehenen Öffnungen32 im Dichtelement30 Feuchtigkeit ins Innere13 des Betätigungselementes10 gelangen. Durch die Halterungen25 der elektrischen Leitungen11 wird jedoch genau diese Beweglichkeit der elektrischen Leitungen11 vermieden. Das Innere13 des Betätigungselementes10 ist somit auch gegen Eindringen von Feuchtigkeit durch die Öffnungen32 geschützt. - Bei der Montage des Aktuators
40 kann es zu ungewollten Kipp- und/oder Verschiebebewegungen44 des Aktuators40 kommen, wodurch eine sichere Betätigung nicht mehr gewährleistet werden kann. Wenn jedoch ein zweckmäßiger Aufbau des Aktuators40 bzw. des Dichtelementes30 vorgesehen wird, kann ein ungewolltes Verschieben44 des Aktuators40 vermieden werden. Eine Möglichkeit hierzu ist in den9a ,9b und10 dargestellt. Die Oberseite33 des Dichtelementes30 weist hierzu vier Nocken34 auf. An diesen Nocken34 sind Gegenhaltemittel12 angeordnet, welche im montierten Zustand mit Haltemitteln41 des Aktuators40 zusammenwirken können. Die Haltemittel41 können dabei, wie in9b gezeigt, an einem Stabilisierungsbauteil43 angeordnet sein. Dieses Stabilisierungsbauteil43 kann auch mit dem Aktuator40 oder mit dem Betätigungselement10 bzw. dessen Dichtelement30 einstückig ausgeführt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Stabilisierungsbauteil43 die Haltemittel41 auf. Selbstverständlich ist es auch möglich, beispielsweise bei einem einstückigen Aufbau des Stabilisierungsbauteils43 mit dem Betätigungselement10 die Gegenhaltemittel12 am Stabilisierungsbauteil vorzusehen. Die in10 gezeigte Verschiebungs- oder Kippbewegung44 des im Griff50 montierten Aktuators40 wird so verhindert. - Besonders bevorzugt kann der Aktuator
40 im Bereich seiner Oberfläche42 mehrere Betätigungsbereiche aufweisen. Diese können dann unterschiedliche Funktionen am Fahrzeug auslösen. Sind z. B. der Griff und/oder das Betätigungselement dafür vorgesehen, auf ein Schließsystem im Fahrzeug einwirken zu können und dadurch ein Öffnen, Schließen, Verriegeln und/oder Entriegeln eines Schlosses an der Tür bzw. der Klappe des Fahrzeuges auszuführen, so können beispielsweise unterschiedliche Betätigungsbereiche vorgesehen sein für „Öffnen”, „Schließen”, „Komfortschließen” oder Ähnliches. Unter Komfortschließen kann beispielsweise verstanden werden, dass neben den Türen auch sämtliche Fenster geschlossen und verriegelt werden. Ebenso könnte ein eigener Betätigungsbereich am Aktuator40 an einer Fahrzeugtür zum Öffnen der Kofferraumklappe vorgesehen sein. - Die unterschiedlichen Betätigungsbereiche können dabei durch verschiedene Betätigungsbereiche an einem Betätigungselement
10 oder auch durch die Verwendung mehrerer Betätigungselemente10 vorgesehen werden. - Die
11a und11b zeigen nunmehr die Baueinheit24 im montierten Zustand im Griff50 . Zur Festlegung der Baueinheit24 dient hier eine Clipsverbindung51 . Diese wird hergestellt, beispielsweise durch Verwendung von Clipselementen28 , die vorliegend am Gehäuseboden23 angeordnet sind. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Clipselemente28 am Gehäuseelement20 bzw. am Griff50 vorzusehen. Wie viele Clipselemente28 bzw. Clipsverbindungen51 vorgesehen sind und wie diese angeordnet werden, hängt vom konkreten Anwendungsfall ab. - In den
12a und12b wird ein weiterer Vorteil der Erfindung ersichtlich. Durch die dort ausgeführte Anordnung, insbesondere des Griffes50 und des Gehäuseelementes20 , kann das Betätigungselement10 sicher gelagert werden. Auf das Dichtelement30 wirken so im unbetätigten Zustand keine mechanischen Kräfte. Das Gehäuseelement20 und der Gehäuseboden23 werden durch den Griff50 in ihrer Position gehaltert. Auch der Aktuator40 wird durch diese Anordnung am Griff50 festgelegt. - Die
13a und13b machen noch einen weiteren Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung deutlich. Bei der vorliegenden Anordnung des Gehäuseelementes20 , des Aktuators40 , des Griffes50 und des Dichtelementes30 wird ersichtlich, dass keine Überlastkräfte vom Aktuator40 auf das Betätigungselement10 übertragen werden können, da der Aktuator40 bereits vorher am Gehäuseelement20 zur Anlage kommt. Eine Beschädigung des Betätigungselementes10 durch Überlastkräfte, welche auf den Aktuator40 wirken, wird so vermieden. - Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten Ausführungsformen lediglich beispielhafte Verwirklichungen der Erfindung sind. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch Abänderungen und Abwandlungen möglich.
-
- 10
- Betätigungselement
- 11
- Elektrische Leitung
- 12
- Gegenhaltemittel
- 13
- Inneres
von
10 - 14
- Außenseite
- 20
- Gehäuseelement
- 21
- Tasterplatte
- 22
- Dichtvorsprung, Rippe
- 23
- Gehäuseboden
- 24
- Baueinheit
- 25
- Halterung
- 26
- Führung
an
20 - 27
- Gegenführung
an
23 - 28
- Clipselement
- 30
- Dichtelement
- 31
- Spalt
- 32
- Öffnung
für
11 - 33
- Oberseite
von
30 - 34
- Nocken
- 40
- Aktuator
- 41
- Haltemittel
- 42
- Oberfläche
von
40 - 43
- Stabilisierungsbauteil
- 44
- Verschieberichtung
- 50
- Griff
- 51
- Clipsverbindung
an
50 - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 10331947 A [0002]
Claims (17)
- Griff für Türen oder Klappen, insbesondere an Fahrzeugen, mit einem Betätigungselement (
10 ) wie einem Taster oder Schalter, welches im Griff (50 ) integriert ist und welches wenigstens ein zumindest bereichsweise elastisches Dichtelement (30 ) und mindestens ein formfestes Gehäuseelement (20 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tasterplatte (21 ) mit wenigstens einem Dichtvorsprung (22 ) vorgesehen ist, wobei der Dichtvorsprung (22 ) mit dem elastischen Dichtelement (30 ) in Wirkverbindung bringbar ist, derart, dass der Dichtvorsprung (22 ) zumindest bereichsweise in das Material des Dichtelementes (30 ) eindringt und so das Innere (13 ) des Betätigungselements (10 ) gegenüber der Außenseite (14 ) abdichtet. - Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuseboden (
23 ) vorgesehen ist, welcher die Wirkverbindung zwischen dem Dichtelement (30 ) und dem Dichtvorsprung (22 ) sichert. - Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Montage des Gehäusebodens (
23 ) die Wirkverbindung zwischen Dichtelement (30 ) und Dichtvorsprung (22 ) erzielt wird. - Griff nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseboden (
23 ) am Gehäuseelement (20 ) gehaltert wird, insbesondere lösbar gehaltert wird, bevorzugt mittels einer Rast-, Clips- oder Steckverbindung oder durch Einschieben unter Zwischenschaltung einer Führung (26 ) am Gehäuseelement (20 ) und einer Gegenführung (27 ) am Gehäuseboden (23 ). - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtvorsprung als wenigstens eine, bevorzugt zwei, umlaufenden Rippen (
22 ) ausgeführt ist. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (
10 ), der Gehäuseboden (23 ), das Gehäuseelement (20 ) und die Tasterplatte (21 ) eine Baueinheit (24 ) bilden. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Leitungen (
11 ) vorgesehen sind, durch welche die vom Betätigungselement (10 ) generierten Signale an eine Steuereinheit weiterleitbar sind, wobei diese Leitungen (11 ) zumindest bereichsweise in einer Halterung (25 ) anordnenbar sind, welche vorzugsweise von dem Gehäuseelement (20 ) und der Tasterplatte (21 ) gebildet wird. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aktuator (
40 ) vorgesehen ist, über welchen das Betätigungselement (10 ) manuell betätigbar ist. - Griff nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand das Dichtelement (
30 ) zwischen dem Aktuator (40 ) und dem Betätigungselement (10 ) angeordnet ist. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (
40 ) Haltemittel (41 ) und das Betätigungselement (10 ) Gegenhaltemittel (12 ) aufweist, welche im montierten Zustand zusammenwirken, um ein ungewolltes Verschieben (44 ) des Aktuators (40 ) zu vermeiden, wobei die Haltemittel (41 ) bzw. Gegenhaltemittel (12 ) mit dem Aktuator (40 ) bzw. dem Betätigungselement (10 ) auch einstückig ausgeführt sein können und/oder die Gegenhaltemittel (12 ) vorzugsweise an Nocken (34 ) an der Oberseite (33 ) des Dichtelements (30 ) vorgesehen sind. - Griff nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stabilisierungsbauteil (
43 ) vorgesehen ist, welcher der Wirkverbindung zwischen Haltemittel (41 ) und Gegenhaltemittel (12 ) zwischengeschaltet ist. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseelement (
20 ), der Gehäuseboden (23 ) und/oder die Baueinheit (24 ) mit dem Griff (50 ) verbindbar, insbesondere lösbar verbindbar sind vorzugsweise durch eine Rast-, Steck- oder Clipsverbindung (51 ), wobei bevorzugt am Gehäuseelement (20 ) und/oder am Gehäuseboden (23 ) ein Clipselement (28 ) vorgesehen ist. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseelement (
20 ), der Gehäuseboden (23 ) und/oder die Baueinheit (24 ) im montierten Zustand durch den Griff (50 ) in ihrer Position gehaltert werden. - Griff nach einem der Ansprüche 8 bis 11 und 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (
40 ) und das Betätigungselement (10 ), das Gehäuseelement (20 ) und/oder die Baueinheit (24 ) so angeordnet sind, dass durch eine Betätigung des Aktuators (40 ) keine mechanische Überlast auf das Betätigungselement (10 ) ausgeübt werden kann. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (
50 ) und/oder das Betätigungselement (10 ) bei ihrer manuellen Betätigung auf ein Schließsystem im Fahrzeug einwirken welches zum Öffnen, Schließen, Verriegeln und/oder Entriegeln eines Schlosses an der Tür bzw. der Klappe des Fahrzeugs dient. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (
10 ) und/oder der Aktuator (40 ) mehrere Betätigungsbereiche (42 ) aufweisen, wobei bei der Betätigung unterschiedlicher Betätigungsbereiche unterschiedliche Funktionen am Fahrzeug bzw. am Schließsystem ausgelöst werden. - Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (
40 ) und/oder das Gehäuseelement (20 ) und/oder die Tasterplatte (21 ) und/oder der Gehäuseboden (23 ) aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem formstabilen Kunststoff bestehen.
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