DE102008052630A1 - Zentrifuge - Google Patents
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- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
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- B04B7/14—Inserts, e.g. armouring plates for separating walls of conical shape
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Abstract
Eine Zentrifuge mit einer um eine Drehachse drehbaren Trommel (2), in der wenigstens eine einen Klär- und/oder Trennvorgang unterstützende einstückig ausgebildete Abscheidevorrichtung (12) angeordnet ist, welche wenigstens zwei oder mehr schräg zur Drehachse ausgerichtete, axial zueinander beabstandete Wandabschnitte (13a-c) aufweist sowie eine Mehrzahl von den Wandabschnitten (13a-c) axial verbindenden Stegen (14), wobei die Wandabschnitte (13) und die Stege (14) Abscheidekammern (15) begrenzen, die jeweils wenigstens eine radial äußere und wenigstens eine radial weiter innere Ablauföffnung (18, 19) aufweisen (Fig. 4).
Description
- Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es ist seit langem bekannt, in Schleudertrommeln von Separatoren Tellerpakete anzuordnen. In der Regel bestehen diese Tellerpakete aus einer Mehrzahl von in Richtung der Tellerachse axial übereinander liegenden, konischen Tellern, die konzentrisch zur Maschinen- bzw. Trommelachse angeordnet sind. In den Tellerspalten zwischen den einzelnen Tellern eines Tellerpaketes findet die Klärung von Flüssigkeiten bzw. die Trennung von Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte statt. Bewährt hat sich der Einsatz derartiger Tellerpakete insbesondere bei Separatoren mit Schleudertrommeln mit vertikaler Drehachse und Feststoffaustragsöffnungen in einem Feststoffraum außerhalb des Tellerpakets.
- Bei Separatoren mit vertikaler Drehachse erfolgt entlang der Trommelachse durch ein Zulaufrohr und diesem nachgeschaltete radiale Verteilerkanäle eine Produktzufuhr in die Schleudertrommel, wo das Produkt in das Tellerpaket aus i. allg. dicht übereinander liegenden, aber dennoch im Bereich der wesentlichen Tellerflächen relativ zueinander beabstandeten sowie in der Regel konischen (Trenn-)Tellern eintritt. An den Tellern lagern sich gegenüber der Flüssigkeit schwerere Feststoffe aufgrund der durch die Rotation wirkenden Zentrifugalkräfte i. allg. an der Unterseite ab und wandern zum Außenumfang des Tellerpakets, wohingegen die Flüssigkeit nach innen hin fließt (Zweiphasen-Flüssig-Fest-Separation).
- Insbesondere – aber nicht nur – zur Durchführung einer Flüssig-Flüssig-Fest-Separation (Drei-Phasen-Flüssig-Fest-Separation) ist es auch bekannt, das Tellerpaket mit sogenannten Steigekanälen zu versehen, welche aus übereinander liegenden Bohrungen in den Tellern des Tellerpakets gebildet werden (siehe z. B. die gattungsgemäße
).WO 2005/016543 - Die Ableitung der Flüssigkeiten erfolgt dabei i. allg. in Bereichen radial innen bzw. radial außen zu den Tellern des Tellerpakets. Es ist auch bekannt, mit Hilfe von Bohrungen oder in anderer Ausgestaltung insbesondere nahe zum Innenumfang sowie nahe zum Außenumfang des Tellerpakets im Tellerpaket Ableitungskanäle für die Flüssigkeitsphase(n) auszubilden.
- Bekannt ist es auch, die Teller mit so genannten Abstandshaltern nach Art von Stegen und/oder kleinen Spitzen (Punkten) zu versehen, die einerseits für eine Beabstandung der Teller voneinander sorgen und andererseits die Strömungsverhältnisse im Tellerpaket beeinflussen. Gehalten werden die Teller i. allg. in Nuten an einem Verteilerschaft oder in sonstigen Tellerhaltern.
- Die Erfindung hat demgegenüber die Aufgabe, eine Zentrifuge mit einer weiterentwickelten Abscheidevorrichtung zu schaffen.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Mit Hilfe der Erfindung wird zum einen eine Zentrifuge mit wenigstens einem günstig und unkompliziert herstellbaren Abscheidekörper als Abscheidevorrichtung geschaffen.
- Darüber hinaus ist es mit Hilfe der Erfindung möglich, die Strömungsverhältnisse in der Zentrifuge auf einfache Weise zu optimieren und besonders gut an das zu verarbeitende Produkt anzupassen.
- Dies ist beispielsweise dadurch erreichbar, dass die Größe der Abscheidekammern und/oder deren Ausrichtung in Abhängigkeit von der jeweils bestehenden Trenn- und/oder Kläraufgabe innerhalb des Abscheidekörpers variiert.
- Beispielsweise kann sich die Größe der Abscheidekammern axial im Abstand mehrerer „tellerartiger” Zwischenwände stufenweise oder von Zwischenwand zu Zwischenwand kontinuierlich verändern, insbesondere in Strömungsrichtung abnehmen. Ganz besonders zweckmäßig ist es, wenn das Volumen in Strömungsrichtung abnimmt, z. B. kontinuierlich, so dass bestimmte Abschnitte der Abscheidevorrichtung jeweils für ganz bestimmte Trenn- oder Kläraufgaben optimiert sind, was z. B. von Vorteil ist, wenn das Produkt von einem Feststoffgemisch mit Partikeln verschiedener Größe zu klären ist.
- Die Erfindung ermöglicht insofern in besonderer Weise eine Ausgestaltung der einzelnen Abscheidekammern derart, dass eine strömungsoptimierte und gleichmäßige Beschickung im gesamten Abscheidekörper erfolgt. Die jeweils optimalste Form und Auslegung der Abscheidekammern kann der Fachmann durch Versuche produktabhängig ermitteln. Insofern sind die konstruktiven Möglichkeiten erfindungsgemäß vielfältiger als beim Einsatz einzelner Teller.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 –c verschiedene Ansichten einer erfindungsgemäßen Abscheidevorrichtung; -
2 eine Schnittansicht eines bekannten Separators; -
3a , b eine Draufsicht auf eine weitere erfindungsgemäße Abscheidevorrichtung und eine teilgeschnittene perspektivische Ansicht dieser Abscheidevorrichtung; und -
4 –6 weitere teilgeschnittene perspektivische Ansichten erfindungsgemäßer Abscheidevorrichtungen. - Dem Separator der
2 wird ein zu verarbeitendes Produkt bzw. Schleudergut – ein Feststoff-Flüssigkeitsgemisch – durch einen mittigen Einlauf2 einer drehbaren Trommel1 mit vertikaler Drehachse D zugeführt, die einen Schleuderraum aufweist, der sich in einen Trennraum4 und einen Feststoffraum3 unterteilt. - Der Feststoffraum
3 wird einseitig – hier nach unten hin – von einem axial beweglichen, fluidbetätigten Kolbenschieber5 begrenzt, der bei seinen axialen Bewegungen im Trommelmantel6 ausgebildete Auswurföffnungen7 für die Feststoffe freigibt bzw. verschließt. - Als Abscheidevorrichtung dient bei dem bekannten Separator ein Tellerpaket
8 aus übereinander gestapelten konischen Tellern. - Die Ableitung einer leichteren und einer schwereren Flüssigkeitsphase erfolgen an Schälscheiben
9 ,10 , wobei die leichtere Phase radial nach innen hin aus dem Tellerpaket abgeleitet wird und die schwerere Flüssigkeitsphase außen aus dem Tellerpaket8 über einen Scheideteller11 abgeleitet wird. - Nach den in
1 und2 bis6 schematisch dargestellten Varianten der Erfindung ist vorgesehen, das Tellerpaket8 durch einen einstückigen Abscheidekörper12 zu ersetzen, dessen Foren und Geometrie in1 und3 beispielhaft der eines Tellerstapels aus übereinander gestapelten Tellern entspricht. - Der Abscheidekörper
12 weist nach dem Ausführungsbeispiel der1 und3 Wandabschnitte13a , b, c, ... auf, die als konische Ringwandabschnitte (Tellerabschnitte) ausgebildet sind, welche unter einem schrägen Winkel zur Drehachse D ausgerichtet und axial zueinander beabstandet sind. - In axialer Richtung sind diese Wandabschnitte
13a , b, b... durch wandartige Stege14 (wobei dieser Begriff auch im Querschnitt elliptische oder runde Abstandselemente umfasst) einstückig miteinander verbunden. Die Stege14 sind bei dem Ausführungsbeispiel der1 radial ausgerichtet und in einem gleichmäßigen Winkelabstand um fangsverteilt zwischen den Wandabschnitten13a , b, c, ...ausgebildet. Hierbei sind mindestens vier Stege, insbesondere sechs und besonders bevorzugt acht Stege vorhanden. Zehn Stege oder mehr sind bei großen Tellerdurchmessern ebenfalls denkbar. Die einstückige Ausgestaltung bietet aufgrund der dadurch erzielbaren erhöhten Stabilität des Abscheidekörpers auch die Möglichkeit dazu, nur relativ wenige der wandartigen Stege14 vorzusehen. Es sind aber auch relativ viele Stege14 vorsehbar, wenn dies die Trennaufgabe und der Durchmesser sinnvoll erscheinen lassen. - Damit werden jeweils zwischen oberen und unteren zueinander benachbarten Wandabschnitten – in
1 zwischen den Wandabschnitten13a sowie13b , c sowie jeweils zwischen zwei der in Umfangsrichtung benachbarten Stege14 Abscheidekammern15 ausgebildet. Die Abscheidekammern15 sind insofern in Umfangsrichtung jeweils von den Stegen14 begrenzt. - Vorzugsweise weist der Abscheidekörper – der in
1 vereinfacht gezeichnet ist – sehr viel mehr als die dargestellten drei Wandabschnitte13a –c auf. - Analog zu dem Ausführungsbeispiel der
1 kann im Bereich wenigstens einer, mehrerer oder jeder der Abscheidekammern15 jeweils ein den Abscheidekörper axial durchsetzender Steigekanal17 ausgebildet sein (siehe auch3 ). - Es ist derart möglich, die Hüllkontur eines Tellerpaktes oder zumindest eines axialen Tellerpaketabschnitts bekannter Bauart quasi genau nachzubilden. Damit ist die Funktion der erfindungsgemäßen Abscheidevorrichtung im Prinzip auch die eines Tellerstapels bekannter Art. Sie bietet aber gegenüber einem Tellerpaket mehr Variations- und Anpassungsmöglichkeiten an das zu verarbeitende Produkt.
- Die Abscheidekammern
15 können – wie bei einem Tellerpaket – radial nach innen und außen hin offen sein bzw. eine äußere und eine innere Ablauföffnung18 ,19 aufweisen, so dass es theoretisch möglich ist, die Ableitung der einen oder mehreren Flüssigkeits- und ggf. Feststoffphasen wie bei einem Tellerseparator bekannter Bauart vorzunehmen. - Die Erfindung ist aber nicht auf eine derartige Ausgestaltung beschränkt.
- So ist es denkbar, den Abscheidekörper
12 derart auszugestalten, dass er auf eine Tellerhalterung bekannter Bauart passt. Dazu sind z. B. am inneren Umfang der Ausgestaltung nach3 innere sich radial erstreckende Wandabschnitte21 vorgesehen. - Nach einer weiteren Alternative ist es aber auch denkbar, an dem Abscheidekörper
12 direkt einen Verteilerschaft20 (siehe2 ) oder einen ganzen Verteiler anzuformen. - Anders als ein Tellerpaket wirkt der Abscheidekörper
12 nicht als in axialer Richtung vorgespannte Feder, was die Montage der Zentrifuge und deren Aufbau vereinfacht. - Es ist denkbar, dass in einer Zentrifuge ein oder aber zwei oder mehr Abscheidekörper
12 einzusetzen, so dass sie axial aneinander gesetzt werden, wobei jede der Abscheidevorrichtungen jeweils zwar mehrere Abscheidekammern und Wandabschnitte13a –13c beinhaltet, aber insgesamt doch nur einen axialen Teilbereich der bekannten Tellerstapelhöhe belegt. - Darüber hinaus ist es erfindungsgemäß insbesondere auch denkbar, dass nicht sämtliche der Abscheidekammern
15 die gleiche Form oder ein gleiches Volumen aufweisen sondern zumindest zwei oder mehr verschiedene Geometrien, um ein auf die jeweilige Klär- oder Trennaufgabe individuell genau abgestimmtes Klär- und/oder Trennverhalten zu erzielen. - Dies ist beispielsweise dadurch realisierbar, dass die Dicke und/oder der Abstand der Wandabschnitte
13a –c in axialer und/oder radialer Richtung variiert. - Es ist zudem denkbar, dass der (Böschungs-)Winkel α zur Drehachse D der Wandabschnitte
13a –c in axialer Richtung variiert. So könnten die Wandabschnitte eine von einem konischen Teller abweichende Formgebung aufweisen. Denkbar wäre es beispielsweise, dass der Schrägheitswinkel α radial von außen nach innen nicht konstant ist sondern sich verändert. So könnte ein innerer Bereich der Wandabschnitte13 stärker oder weniger stärker zur Drehachse geneigt sein als ein äußerer Bereich der Wandabschnitte13 , um derart eine optimaler an das verarbeitende Produktgemisch angepasste Zentrifuge zu erhalten. Nach3 gibt es anders als in1 auch innere horizontale Bereiche der Wandabschnitte, die der Führung oder Zentrierung dienen, die aber aufgrund der einzeiligen Ausgestaltung nicht zwingend vorgesehen sein müssen (siehe1 , welche insofern besonders strömungsoptimiert ist). - Nach einer bevorzugten Variante könnten die Abscheidekammern
15 in einem ersten – z. B. unteren – axialen Bereich der Abscheidevorrichtung z. B. großvolumiger ausgestaltet werden als in einem anderen – z. B. oberen axialen Abschnitt, um z. B. im oberen Abschnitt eine klärflächenmaximierte Auslegung zu erhalten. Dies ist in4 dargestellt, wo die Höhe der Kammern15 in axialer Richtung in einem unteren Bereich größer ist als in einem axial oberen Bereich. - Nach
5 werden die Kammern15 von innen radial nach außen in axialer Richtung hin höher, d. h. ihr Querschnitt nimmt von Innen nach Außen hin zu, so dass Feststoffe aus den Kammern15 leichter nach außen aus den Kammern austreten können. - Dabei können die Abscheidekammern hinsichtlich ihrer Höhe (d. h. hinsichtlich ihrer axialen Erstreckung) variieren. Zudem können die Anzahl der Rippen und die Ausrichtung dieser Rippen innerhalb der Abscheidevorrichtung variieren.
- Alle diese Maßnahmen dienen dazu, ein besser auf das jeweilige zu verarbeitende Produkt optimaler abgestimmtes Verhalten zu erzielen.
- Zudem müssen sich die Abscheidekammern
15 nicht nach Art der1b radial nach außen aufweiten sondern es können auch andere – in Hinsicht auf die jeweils bestehende Klär- und/oder Trennaufgabe anders ausgelegte Abscheidekammergeometrien vorgesehen sein, so solche mit einem radial von innen nach außen konstanten Querschnitt. - Die Abscheidekammern
15 können auch in Umfangsrichtung von Zwischenwandebene zu Zwischenwandebene umfangsversetzt zueinander angeordnet sein, indem die Stege14 nicht axial genau übereinander sondern in den verschiedenen benachbarten Ebene umfangsversetzt angeordnet werden. - Um die Abscheidekammern
15 zu beschicken, bietet es sich an, die Wandabschnitte13a – im Bereich jeder Abscheidekammer15 von einer Öffnung16 eines Steigekanals17 zu durchsetzen und es ist sinnvoll, radial nach innen hin Abflusskanalgeometrien im Abscheidekörper12 zu realisieren. - Herstellbar sind die erfindungsgemäßen Abscheidekörper durch verschiedenste moderne Fertigungsverfahren, wobei besonders verschiedene gießtechnische Verfahren zur Herstellung geeignet sind, so die Herstellung des Abscheidekörper
12 als Spritzgußteile aus Kunststoff, als Metallkörper insbesondere im Feinguß, als im Rapid Prototyping hergestellte Körper, oder auch als Kombination von Metall und Kunststoff als Verbundwerkstoff. - Einsetzbar sind die Abscheidevorrichtungen erfindungsgemäßer Art insbesondere – aber nicht nur – auch bei eher mit geringerer Drehzahl unterhalb 3000 Umdrehungen/min rotierenden, relativ großvolumigen Separatortrommeln mit einen Durchmesser von mehr als 1 m.
- Auch die Geometrie der Steigekanäle
17 und/oder der Ableitungskanäle und oder der Stege14 im Abscheidekörper muß nicht konstant sein sondern kann in Abhängigkeit von den jeweiligen Prozessparametern innerhalb der Abscheidevorrichtung variieren. - So sind nach
6 die Steigekanäle17 nicht parallel zur Drehachse D ausgerichtet sondern geneigt zur Drehachse. Analog erstrecken sich die Stege14 nicht radial sondern wie aus4 angedeutet versetzt zur Radialen. Die Stege14 können auch eine Kurvenform beschreiben. - In diesen Zusammenhang sei noch auf die
US 993,791 verwiesen, aus der eine Kammerzentrifuge ohne Feststoffaustragsöffnungen bekannt ist, bei welcher sich der Durchmesser der Bohrungen innerhalb eines Tellerpaktes verändert oder die Ausrichtung der Öffnungen von Teller zu Teller verändert wird, indem z. B. am Schaft eine zur Drehachse geneigte Tellerhalterungskontur angeordnet ist. -
- 1
- Einlauf
- 2
- Trommel
- 2
- Schleuderraum
- 3
- Trennraum
- 4
- Feststoffraum
- 5
- Kolbenschieber
- 7
- Auswurföffnungen
- 8
- Tellerpaket
- 9, 10
- Schälscheiben
- 11
- Scheideteller
- 12
- Abscheidekörper
- 13a–c
- Wandabschnitte
- 14
- Stege
- 15
- Abscheidekammern
- 16
- Öffnung
- 17
- Steigekanal
- 18, 19
- Ablauföffnungen
- 20
- Verteilerschaft
- D
- Drehachse
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 2005/016543 [0004]
- - US 993791 [0051]
Claims (27)
- Zentrifuge mit einer um eine Drehachse drehbaren Trommel (
2 ), insbesondere Separator mit vertikaler Drehachse (D), in der wenigstens eine einen Klär- und/oder Trennvorgang unterstützende einstückig ausgebildete Abscheidevorrichtung (12 ) angeordnet ist, welche wenigstens zwei oder mehrere schräg zur Drehachse ausgerichtete, axial zueinander beabstandete Wandabschnitte (13a –c) aufweist sowie eine Mehrzahl von die Wandabschnitten (13a –c) axial verbindenden Stegen (14 ), wobei die Wandabschnitte (13 ) und die Stege (14 ) Abscheidekammern (15 ) begrenzen, die jeweils wenigstens eine radial äußere und wenigstens eine radial weiter innere Ablauföffnung (18 ,19 ) aufweisen. - Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte (
13a –c) der einstückig ausgebildeten Abscheidevorrichtung (15 ) als Ringwandabschnitte ausgebildet sind, welche unter einem schrägen Winkel zur Drehachse (D) ausgerichtet und axial zueinander beabstandet sind. - Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte (
13a –c) als konische Ringwandabschnitte ausgebildet sind. - Zentrifuge nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (
14 ) radial ausgerichtet und in einem gleichmäßigen Winkelabstand umfangsverteilt zwischen den Wandabschnitten (13 ) ausgebildet sind. - Zentrifuge nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Abscheidekammern (
15 ) der Abscheidevorrichtung (12 ) das gleiche Volumen aufweisen. - Zentrifuge nach Anspruch 2, 3, oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekammern (
15 ) der Abscheidevorrichtung (12 ) zumindest teilweise ein verschiedenes Volumen aufweisen, um ein auf die jeweilige Klär- oder Trennaufgabe genau abgestimmtes Klär und/oder Trennverhalten zu erzielen. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen der Abscheidekammern (
15 ) axial von unten nach oben abnimmt. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich wenigstens einer, mehrerer oder jeder der Abscheidekammern (
15 ) jeweils ein den Abscheidekörper (12 ) durchsetzender Steigekanal (17 ) zum Beschicken der Abscheidekammern (15 ) mit zu verarbeitenden Produkt ausgebildet ist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) die Hüllkontur eines Tellerpaktes aus mehreren übereinander gesetzten Trenntellern aufweist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) derart ausgestaltet ist, dass er auf eine Tellerhalterung für einen Tellerstapel aufsetzbar ist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Abscheidekörper (
12 ) direkt ein Verteiler oder zumindest ein Abschnitt eines Verteilers angeformt ist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Wandabschnitte (
13a –c) in axialer und/oder radialer Richtung variiert. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte zumindest teilweise einen verschiedenen Winkel (α) zur Drehachse (D) aufweisen.
- Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekammern (
15 ) in einem ersten axialen und/oder radialen Bereich des Abscheidekörpers (12 ) großvolumiger ausgestaltet sind als in einem anderen axialen und/oder radialen Abschnitt. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Stege (
14 ) des Abscheidekörpers (12 ) von einer axialen Wandabschnittsebene zur nächsten axialen Wandabschnittsebene variiert. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (
14 ) radial ausgerichtet sind. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (
14 ) nicht radial ausgerichtet sind. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (
14 ) einen Bogenform aufweisen. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des wenigstens einen Steigekanals (
3 ,6 ,7 ) nicht konstant ist und/oder dass der wenigstens eine Steigekanal (3 ,6 ,7 ) und/oder die Stege (14 ) geneigt zur Drehachse der Trommel angeordnet ist/sind. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Steigekanäle von Wandabschnitt zu Wandabschnitt abnimmt.
- Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper wenigstens einen Ableitungskanal aufweist.
- Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Kolbenschieber (
5 ) zum Öffnen und Verschließen von Feststoffaustragsöffnungen. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper als in einem Gießverfahren hergestellter einstöckiger Körper ausgebildet ist.
- Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) als Spritzgußteil ausgebildet ist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) als ein in einem Rapid Prototyping hergestellter Körper ausgebildet ist. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) aus Metall besteht. - Zentrifuge, insbesondere als Separator mit vertikaler Drehachse ausgebildete Zentrifuge, nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekörper (
12 ) aus Kunststoff besteht.
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