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DE102008051979A1 - Scheibenanordnung für einen Kraftwagen und Distanzelement - Google Patents

Scheibenanordnung für einen Kraftwagen und Distanzelement Download PDF

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Publication number
DE102008051979A1
DE102008051979A1 DE200810051979 DE102008051979A DE102008051979A1 DE 102008051979 A1 DE102008051979 A1 DE 102008051979A1 DE 200810051979 DE200810051979 DE 200810051979 DE 102008051979 A DE102008051979 A DE 102008051979A DE 102008051979 A1 DE102008051979 A1 DE 102008051979A1
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DE
Germany
Prior art keywords
cross member
spacer element
windshield
distance
cross beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810051979
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Bürklen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200810051979 priority Critical patent/DE102008051979A1/de
Publication of DE102008051979A1 publication Critical patent/DE102008051979A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/081Cowls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Scheibenanordnung (1) für einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, mit einer Windschutzscheibe (2) und mit einem Querträger (3), welcher eine der Windschutzscheibe (2) zugewandte Oberseite (4) aufweist, sowie mit einem Distanzelement (7), über welches die Windschutzscheibe (2) in einem Abstand (8) zu dem Querträger (3) abgestützt ist, wobei das Distanzelement (7) zumindest im Wesentlichen versetzt zur Oberseite (4) an dem Querträger (3) angeordnet ist. Zur Erfindung gehört auch ein Distanzelement (7) zum Beabstanden einer Windschutzscheibe (2) von einem Querträger (3) eines Kraftwagens, mit wenigstens zwei jeweils mit einem korrespondierenden Klebemittel versehenen Anlagebereichen (17, 18) zum Abstützen an der Windschutzscheibe (2) und dem Querträger (3), wobei ein gemeinsamer Schutzstreifen für die Anlagebereiche (17, 18) vorgesehen ist, welcher das jeweilige Klebemittel überdeckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Scheibenanordnung für einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, mit einer Windschutzscheibe und mit einem Querträger, welcher eine der Windschutzscheibe zugewandte Oberseite aufweist, sowie mit einem Distanzelement, über welches die Windschutzscheibe in einem Abstand zu dem Querträger abgestützt ist. Des Weiteren bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Distanzelement zum Beabstanden einer Windschutzscheibe von einem Querträger eines Kraftwagens, mit wenigstens zwei jeweils mit einem korrespondierenden Klebemittel versehenen Anlagebereich zum Abstützen an der Windschutzscheibe und dem Querträger.
  • Im Automobilserienbau werden Distanzelemente eingesetzt, die es ermöglichen, eine Windschutzscheibe bei der Montage in einem Abstand zu einem Querträger zu halten. Insbesondere, wenn sich die Windschutzscheibe in Fahrzeuglängsrichtung nur bis zum Querträger bzw. geringfügig über den Querträger hinaus hinerstreckt, kann die Windschutzscheibe im Bereich ihres Endes mittels des Distanzelements an dem Querträger abgestützt werden. Die Abstützung der Windschutzscheibe im Bereich ihres Endes gewährleistet dabei eine prozesssichere und problemlose Halterung und Montage der Windschutzscheibe. Erstreckt sich jedoch, wie es bei heutigen Fahrzeugen immer häufiger der Fall ist, die Windschutzscheibe in Fahrzeuglängsrichtung weit über den Querträger hinaus, so kann die Prozesssicherheit durch die Anordnung des Distanzelements an der der Windschutzscheibe zugewandten Oberseite des Querträgers nicht mehr gewährleistet werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige, prozesssichere und aufwandreduzierte Abstützung einer sich insbesondere in Fahrzeuglängsrichtung über einen Querträger hinaus erstreckenden Windschutzscheibe bei derer Montage zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Scheibenanordnung, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, sowie durch ein Distanzelement mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 8 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Eine erfindungsgemäße Scheibenanordnung für einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, umfasst eine Windschutzscheibe und einen Querträger, welcher eine der Windschutzscheibe zugewandte Oberseite aufweist. Die Scheibenanordnung umfasst ferner ein Distanzelement, über welches die Windschutzscheibe in einem Abstand zu dem Querträger abgestützt ist. Ein Grundgedanke besteht hierbei darin, dass das Distanzelement zumindest im Wesentlichen versetzt zur Oberseite an dem Querträger angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegen mehrere Erkenntnisse zugrunde. Die Erfindung beruht zunächst auf der Kenntnis, dass es bei einer sich in Fahrzeuglängsrichtung weit über den Querträger erstreckenden Windschutzscheibe nicht möglich ist, die Windschutzscheibe im Bereich ihres Endes abzustützen. Die Erfindung beruht weiterhin auf der Erkenntnis, dass somit eine problemlose und prozesssichere Montage der Windschutzscheibe nicht erreicht werden kann. Der Erfindung liegt schließlich die Erkenntnis zugrunde, dass dies umgangen werden kann, in dem das Distanzelement, mittels welchem die Windschutzscheibe in einem Abstand zum Querträger abgestützt ist, in Fahrzeuglängsrichtung versetzt zur Oberseite des Querträgers an diesem angeordnet ist. Hierdurch kann die Abstützung einer sich in Fahrzeuglängsrichtung weit über den Querträger erstreckenden Windschutzscheibe im Bereich ihrer Außenkontur und somit eine prozesssichere und problemlose Montage der Windschutzscheibe gewährleistet werden.
  • Um die Windschutzscheibe möglichst nah an ihrem Ende im Hinblick auf eine betriebssichere Montage abzustützen, ist gemäß einer Ausführungsform vorgesehen, dass das Distanzelement in Fahrzeuglängsrichtung vor dem Querträger und vorzugsweise an einer Stirnseite des Querträgers anliegend angeordnet ist.
  • Um eine prozesssichere, rutschfeste und aufwandsarme Anordnung des Distanzelements versetzt zur Oberseite des Querträgers zu gewährleisten, wird gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ein Distanzelement zum Beabstanden einer Windschutzscheibe von einem Querträger eines Kraftwagens bereitgestellt. Das erfindungsgemäße Distanzelement umfasst zwei jeweils mit einem korrespondierenden Klebemittel versehene Anlagebereiche zum Abstützen an der Windschutzscheibe und dem Querträger. Bei dem Distanzelement ist ein gemeinsamer Schutzstreifen für die Anlagebereich vorgesehen, welcher das jeweilige Klebemittel überdeckt.
  • Insbesondere, wenn die zwei Anlagebereiche im Wesentlichen L-förmig oder 1-förmig an einem Eckbereich des Distanzelements aneinander angrenzen, kann das erfindungsgemäße Distanzelement versetzt zu der Oberseite des Querträgers an diesem im Hinblick auf das Abstützen der Windschutzscheibe möglichst nah an ihrem Ende angeordnet werden. Des Weiteren wird durch den gemeinsamen Schutzstreifen eine leichte und zeitreduzierte bzw. aufwandreduzierte Montage der Windschutzscheibe gewährleistet, da nur der gemeinsame Schutzstreifen, und nicht wie im Stand der Technik zwei an gegenüberliegenden Seiten des Distanzelements angeordnete Schutzstreifen, vom Distanzelement abgezogen werden muss.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einzelner bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittansicht durch eine Scheibenanordnung eines Personenkraftwagens nach einem ersten Ausführungsbeispiel, umfassend einen Querträger sowie eine Windschutzscheibe, welche über ein Distanzelement in einem Abstand zum Querträger abgestützt ist; und
  • 2 eine schematische Schnittansicht durch eine Scheibenanordnung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, die Scheibenanordnung umfassend einen Querträger sowie eine Windschutzscheibe, welche über ein Distanzelement in einem Abstand zum Querträger abgestützt ist.
  • Eine in 1 dargestellte Scheibenanordnung 1 eines Personenkraftwagens gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel umfasst eine Windschutzscheibe 2 sowie einen sich in Fahrzeugquerrichtung erstreckenden Querträger 3. Der Querträger 3 weist eine Oberseite 4 auf, welche der Windschutzscheibe 2 zugewandt ist. Dabei ist die Windschutzscheibe 2 mit ihrem Überdeckungsbereich 5 in Fahrzeughochrichtung betrachtet mit einem Überdeckungsbereich 6 in Überdeckung angeordnet.
  • Die Windschutzscheibe 2 ist über ein Distanzelement 7 derart abgestützt, dass sie in einem Abstand 8 zum Querträger 3 bzw. zur Oberseite 4 des Querträgers 3 gehalten ist. In 1 ist des Weiteren ein Distanzelement 7a dargestellt, über welches die Windschutzscheibe 2 gemäß dem Stand der Technik an der Oberseite 4 des Querträgers 3 abgestützt ist. Diese Abstützung der Windschutzscheibe 2 über das Distanzelement 7a gemäß dem Stand der Technik gewährleistet eine prozesssichere und zuverlässige Montage der Windschutzscheibe 2, die sich in Fahrzeuglängsrichtung (in 1 vom Querträger 3 links) nur geringfügig über den Querträger 3 hinauserstreckt. So ist im Stand der Technik ein Ende 9a bzw. eine Außenkontur der Windschutzscheibe 2 in Fahrzeuglängsrichtung unmittelbar, also etwa 10 mm, vor dem Querträger 3 bzw. vor der Oberseite 4 angeordnet. Bei einer derartigen, sich in Fahrzeuglängsrichtung nur geringfügig über den Querträger 3 hinauserstreckenden Windschutzscheibe 2 kann durch das Abstützen derselben im Bereich des Endes 9a eine prozesssichere und zuverlässige Montage im Automobilserienbau erreicht werden.
  • Im vorliegenden Beispiel wird jedoch eine Windschutzscheibe 2 eingesetzt, welche sich in Fahrzeuglängsrichtung weit über den Querträger 3 hinauserstreckt. Im betrachteten Beispiel ist ein Ende 9 der Windschutzscheibe 2 in Fahrzeuglängsrichtung viel weiter als das Ende 9a gemäß dem Stand der Technik angeordnet. Genauer gesagt erstreckt sich die Windschutzscheibe 2 im vorliegenden Beispiel in ihrer Haupterstreckungsrichtung um einen Abstand 10 von etwa 50 mm weiter als die Windschutzscheibe 2 gemäß dem Stand der Technik. Die Windschutzscheibe 2 erstreckt sich hier um einen Abstand 11 von etwa 80 mm über den Querträger 3 hinaus.
  • Durch diese Verlängerung der Windschutzscheibe 2 wird den Anforderungen an die Sichtbarkeit sowie den Anforderungen im Hinblick auf neue Wischeranlagen Rechnung getragen. Bei neuen Wischeranlagen ist nämlich vorgesehen, dass ein Wischblatt in seiner Ruhestellung weiter unter einer Motorhaube versteckt angeordnet werden muss, als dies heute der Fall ist. Bei einer derartigen Verlängerung der Windschutzscheibe 2 kann jedoch eine Abstützung derselben im Bereich des Endes 9 mittels des Distanzelements 7a, welches im Stand der Technik an der Oberseite 4 angeordnet ist, nicht gewährleistet werden. Damit der Querträger 3 unter der Windschutzscheibe 2 weiterhin modular bereitgestellt werden kann und nicht aufwendig geändert werden muss bzw. keine zusätzlichen Abstützwinkel angeschweißt werden müssen, ist das Distanzelement 7 gemäß dem vorliegenden Beispiel in Fahrzeuglängsrichtung versetzt zum Querträger 3 an diesem angeordnet.
  • Dabei ist das Distanzelement 7 in Fahrzeuglängsrichtung vor dem Querträger 3 bzw. an einer Stirnseite 12 des Querträgers 3 anliegend angeordnet. Des Weiteren ist das Distanzelement 7 an einer oberen Seite 13 eines Karosserieteils, im vorliegenden Beispiel einer Stirnwand 14 des Personenkraftwagens, abgestützt.
  • Das Distanzelement 7 ist zweiteilig ausgebildet und weist einen ersten Abstützteil 15 sowie einen zweiten Abstützteil 16 auf. Der erste Abstützteil 15 ist hier aus einem verhältnismäßig weichen Material, wie beispielsweise aus Gummi, ausgebildet und dient zum Abstützen der Windschutzscheibe 2. Dem gegenüber ist der zweite Abstüzteil 16 aus einem harten Material, wie beispielsweise aus Hartgummi oder Kunststoff, ausgebildet und dient zum Abstützen des Distanzelements 7 an der oberen Seite 13 der Stirnwand 14 sowie der Stirnseite 12 des Querträgers 3.
  • Das Distanzelement 7 weist ferner drei Anlagebereiche, nämlich einen ersten Anlagebereich 17 zum Abstützen an der Windschutzscheibe 2, einen zweiten Anlagebereich 18 zum Abstützen an Stirnseite 12 des Querträgers 3 sowie einen dritten Anlagebereich 19 zum Abstützen an der oberen Seite 12 der Stirnwand 14 auf. Die Anlagebereiche 17, 18, 19 sind jeweils mit einem korrespondierenden Klebemittel, im vorliegenden Beispiel mit einem einteilig ausgebildeten Klebestreifen, versehen. Ferner grenzen die Anlagebereiche 17, 18, 19 im Wesentlichen U-förmig aneinander an. Den Anlagebereichen 17, 18, 19 bzw. dem gemeinsamen einteiligen Klebestreifen ist ein gemeinsamer Schutzstreifen vorgesehen, welcher bei Nichtverwendung des Distanzelements 7 das jeweilige Klebemittel bzw. den einteiligen Klebestreifen der drei Anlagebereiche 17, 18, 19 überdeckt. Wird das Distanzelement 7 verwendet, so muss der gemeinsame Schutzstreifen abgezogen werden.
  • Auf diese Art und Weise ist das Distanzelement 7 bei der Montage der Windschutzscheibe 2, also beim Anbringen einer Kleberaupe zum Verkleben der Windschutzscheibe 2, mit der Windschutzscheibe 2, mit der Stirnseite 12 des Querträgers 3 sowie mit der oberen Seite 13 der Stirnwand 14 mittels der Klebeverbindung verbunden. Des Weiteren ist im vorliegenden Beispiel vorgesehen, dass das Distanzelement 7, und genauer gesagt der zweite Anlagebereich 18, mit der Stirnseite 12 des Querträgers 3 mittels einer Clipsverbindung 20 verbunden ist. Hierzu ist an der Stirnseite 12 des Querträgers 3 eine korrespondierende Öffnung bzw. Aufnahme bereitgestellt, in welcher ein pfeilartiger Kopf der Clipsverbindung 20 aufgenommen ist. Das Distanzelement 7 ist somit mit dem zweiten Anlagebereich 18 an der Stirnseite 12 des Querträgers 3 anliegend sowohl mittels der Klebeverbindung als auch mittels der Clipsverbindung 20 gehalten. Hierdurch kann eine zuverlässige und betriebssichere Abstützung der Windschutzscheibe 2 am ersten Anlagebereich 17 des Distanzelements 7 gewährleistet werden.
  • Durch Einsatz des Distanzelements 7, welches in Fahrzeuglängsrichtung vor dem Querträger 3 angeordnet ist, kann eine Abstützung der Windschutzscheibe 2 im Bereich ihres Endes 9, hier im Abstand 10 von etwa 50 mm vom Ende 9, gewährleistet werden. Dies ermöglicht eine prozesssichere und zuverlässige sowie rutschfeste Montage der Windschutzscheibe 2. Bei dieser Montage werden zunächst beispielsweise vier Distanzelemente 7 über den Umfang der Windschutzscheibe 2 verteilt, wobei die Anzahl der Distanzelemente 7 nach Bedarf festgelegt werden kann. Beim Anbringen des Distanzelements 7 wird zunächst der gemeinsame Schutzstreifen von den Anlagebereichen 17, 18, 19 abgezogen und das Distanzelement 7 wird anschließend an der Stirnseite des Querträgers 3 und an der oberen Seite 13 der Stirnwand 14 abgestützt und geklebt. Anschließend erfolgt das Abstützen der Windschutzscheibe 2 an dem zugeordneten Distanzelement 7. Schließlich kann die Kleberaupe zum Verkleben der Windschutzscheibe 2 nach dieser zuverlässigen Abstützung derselben angebracht werden.
  • 2 gibt die Scheibenanordnung 1 einschließlich der Windschutzscheibe 2 und des Querträgers 3 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel wieder. Bei diesem Beispiel ist für das Distanzelement 7 eine mit dem Querträger 3 verbundene Klemmeinrichtung 21 bereitgestellt. Diese Klemmeinrichtung 21 ist hier durch eine Rohbaulasche gebildet, welche mit dem Querträger 3 mittels einer Nietverbindung und/oder einer Schraubverbindung gekoppelt ist. Alternativ kann diese Rohbaulasche einteilig mit dem Querträger 3 an dessen Stirnseite 12 ausgebildet sein. Diese Klemmeinrichtung 21 weist eine Aufnahme auf, in welcher das Distanzelement 7 derart aufnehmbar ist, dass es mit seinem Anlagebereich 18 (im vorliegenden Beispiel ohne Klebemittel) mit der Stirnseite 12 des Querträgers 3 in Anlage zu bringen ist. Das Distanzelement 7 ist hierzu im vorliegenden Beispiel länglich und im Wesentlichen kegelförmig bzw. im Querschnitt verjüngt ausgebildet. Da im vorliegenden Beispiel die Klemmeinrichtung 21 für das stabile Abstützen des Distanzelements 7 sorgt, sind die jeweiligen Anlagebereiche 17, 18, 19 mit keinem Klebemittel versehen. Dabei sei ferner erwähnt, dass der erste Anlagebereich 17, an welchem die Windschutzscheibe 2 abstützbar ist, und der zweite Anlagebereich 18, welcher mit der Stirnseite 12 des Querträgers 3 in Anlage zu bringen ist, L-förmig bzw. 1-förmig an einem Eckbereich des Distanzelements 7 aneinander angrenzen. Diese Ausgestaltung des Distanzelements 7 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ermöglicht ebenfalls eine zuverlässige und prozesssichere Montage der Windschutzscheibe 2, in dem die Windschutzscheibe 2 im Bereich ihres Endes 9 über das Distanzelement 7 abgestützt wird.

Claims (11)

  1. Scheibenanordnung (1) für einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, mit einer Windschutzscheibe (2) und mit einem Querträger (3), welcher eine der Windschutzscheibe (2) zugewandte Oberseite (4) aufweist, sowie mit einem Distanzelement (7), über welches die Windschutzscheibe (2) in einem Abstand (8) zu dem Querträger (3) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) zumindest im Wesentlichen versetzt zur Oberseite (4) an dem Querträger (3) angeordnet ist.
  2. Scheibenanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) in Fahrzeuglängsrichtung vor dem Querträger (3) angeordnet ist.
  3. Scheibenanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) an einer Stirnseite (12) des Querträgers (3) anliegend angeordnet ist.
  4. Scheibenanordnung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) mit der Stirnseite (12) des Querträgers (3) mittels einer Klebeverbindung verbunden ist.
  5. Scheibenanordnung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) mit der Stirnseite (12) des Querträgers (3) mittels einer Clipsverbindung (21) und/oder einer Klemmeinrichtung (21) verbunden ist.
  6. Scheibenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) an einer oberen Seite (13) eines Karosserieteils, insbesondere einer Stirnwand (14) des Fahrzeugs, abgestützt ist.
  7. Scheibenanordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (7) mit der oberen Seite (13) des Karosserieteils, insbesondere der Stirnwand (14), mittels einer Klebeverbindung verbunden ist.
  8. Distanzelement (7) zum Beabstanden einer Windschutzscheibe (2) von einem Querträger (3) eines Kraftwagens, mit wenigstens zwei jeweils mit einem korrespondierenden Klebemittel versehenen Anlagebereichen (17, 18) zum Abstützten an der Windschutzscheibe (2) und dem Querträger (3), dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Schutzstreifen für die Anlagebereiche (17, 18) vorgesehen ist, welcher das jeweilige Klebemittel überdeckt.
  9. Distanzelement (7) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Anlagebereiche (17, 18) im Wesentlichen L-förmig an einem Eckbereich des Distanzelements (7) aneinander angrenzen.
  10. Distanzelement (7) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Anlagebereich (19) vorgesehen ist, und die Anlagebereiche U-förmig aneinander angrenzen.
  11. Distanzelement (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstreifen einem einteiligen Klebestreifen des Distanzelements (7) zugeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010005834A1 (de) * 2010-01-27 2011-07-28 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80809 Stützanordnung für eine Windschutzscheibe eines Personenkraftwagens
WO2020178499A1 (fr) * 2019-03-05 2020-09-10 Psa Automobiles Sa Traverse inferieure de baie de pare-brise

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