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HINTERGRUND
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Ein
Komplementär-Metall-Oxid-Halbleiter-(CMOS)-Bildsensor
kann eine Fotodiode und einen Metall-Oxid-Halbleiter-(MOS)-Transistor aufweisen,
die in einem Bildpunktelement ausgebildet sind. Ein CMOS-Bildsensor
kann ein elektrisches Signal von jedem Bildpunktelement durch Schalten
sequentiell detektieren, um ein Bild zu erzeugen.
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Ein
CMOS-Bildsensor nach der verwandten Technik kann so gestaltet sein,
dass Fotodiode und Transistor horizontal angeordnet sind. Ein CMOS-Bildsensor
mit horizontaler Anordnung nach der verwandten Technik kann mehrere
Nachteile eines ladungsgekoppelten (CCD) Bildsensors überwinden.
Der horizontale CMOS-Sensor nach der verwandten Technik weist dennoch
Nachteile auf.
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Beispielsweise
kann ein horizontaler CMOS-Bildsensor nach der verwandten Technik
mit einer Fotodiode und einem Transistor hergestellt werden, die
in gegenseitigen horizontalen Positionen und in gegenseitiger Nähe angeordnet
sind. Demgemäß muss,
wenn zusätzlicher
Platz für
eine Fotodiode erforderlich ist, ein Füllfaktorgebiet verkleinert werden,
und dem Auflösungspotential
können
Grenzen gesetzt sein.
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Des
Weiteren kann es schwierig sein, ideale Bedingungen für die gleichzeitige
Herstellung von Fotodioden und Transistoren für einen horizontalen CMOS-Bildsensor
nach der verwandten Technik zu erzielen.
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Ferner
kann bei einem horizontalen CMOS-Bildsensor nach der verwandten
Technik eine Auflösung
eines Bildsensors herabgesetzt werden, wenn eine Bildpunktgröße zunimmt,
und die Empfindlichkeit des Bildsensors kann herabgesetzt werden,
wenn eine Fläche
der Fotodiode verkleinert wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ausführungsformen
beziehen sich auf Bildsensoren. Ausführungsformen beziehen sich
auf Bildsensoren und Verfahren zur Herstellung von Bildsensoren,
die eine vertikale Integration von Schaltungen und Fotodioden vorsehen
können.
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Ausführungsformen
beziehen sich ferner auf Bildsensoren und Verfahren zur Herstellung
von Bildsensoren, die sowohl eine verbesserte Auflösung als
auch eine verbesserte Empfindlichkeit aufweisen können. Gemäß Ausführungsformen
kann ein Bildsensor vertikal gestaltete Fotodioden mit einem verbesserten
physischen und elektrischen Kontakt zwischen Fotodioden und Schaltungen
umfassen.
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Ausführungsformen
beziehen sich auch auf Bildsensoren, die vertikal gestaltete Fotodioden
verwenden können,
und auf Verfahren zur Herstellung solcher Bildsensoren. Dies kann
Defekte in Fotodioden reduzieren oder verhindern.
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Gemäß Ausführungsformen
kann ein Bildsensor mindestens eine der folgenden Komponenten umfassen.
Ein erstes Substrat mit einer hierauf ausgebildeten Schaltung. Eine
Fotodiode, die auf das erste Substrat gebondet und mit der Schaltung elektrisch
verbunden ist. Ein Kontaktplug an einem Bildpunktrand und mit der
Schaltung und der Fotodiode elektrisch verbunden. Die Fotodiode
kann ein Ionenimplantationsgebiet eines ersten Leitungstyps, das
selektiv in einer kristallinen Halbleiter schicht vorgesehen ist,
und ein Ionenimplantationsgebiet eines zweiten Leitungstyps, das
mit einer Seitenfläche
des Ionenimplantationsgebiets des ersten Leitungstyps Kontakt hat,
umfassen.
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Gemäß Ausführungsformen
kann ein Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors mindestens
einen der folgenden Schritte umfassen. Bereitstellen eines ersten
Substrats, das mit einer Schaltung mit Verdrahtung versehen ist.
Bereitstellen eines zweiten Substrats, das mit einer Fotodiode versehen
ist. Bonden des ersten Substrats und des zweiten Substrats, um die
Fotodiode und ein erstes Dielektrikum zu verbinden. Freilegen der
Fotodiode durch Entfernen einer Unterseite des gebondeten zweiten
Substrats. Bereitstellen eines Kontaktplugs an einem Bildpunktrand,
um die Verdrahtung und die Fotodiode elektrisch zu verbinden. Die
Fotodiode kann ein Ionenimplantationsgebiet eines ersten Leitungstyps,
das selektiv in einer kristallinen Halbleiterschicht vorgesehen
ist, und ein Ionenimplantationsgebiet eines zweiten Leitungstyps,
das mit einer Seitenfläche
des Ionenimplantationsgebiets des ersten Leitungstyps Kontakt hat,
umfassen.
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ZEICHNUNGEN
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Die
Beispiele von 1A und 1B sind eine
Querschnittsansicht und eine Draufsicht, die einen Bildsensor gemäß Ausführungsformen
darstellen.
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Die
Beispiele von 2 bis 1B sind Querschnittsansichten,
die Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors gemäß Ausführungsformen
veranschaulichen.
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BESCHREIBUNG
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Nachstehend
werden Bildsensoren und Verfahren zur Herstellung von Bildsensoren
gemäß Ausführungsformen
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1B ist
eine Draufsicht eines Bildsensors gemäß Ausführungsformen, und 1A ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie I-I' des in 1B dargestellten
Bildsensors.
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Ein
Bildsensor gemäß Ausführungsformen kann
ein erstes Substrat 100 mit einer hierauf ausgebildeten
Schaltung und eine Fotodiode 210 umfassen, die auf das
erste Substrat 100 gebondet und mit der Schaltung elektrisch
verbunden ist. Er kann auch einen an einem Bildpunktrand ausgebildeten
Kontaktplug 240 für
die elektrische Verbindung mit der Schaltung und der Fotodiode 210 umfassen.
Die Fotodiode 210 kann ein Ionenimplantationsgebiet 214 eines
ersten Leitungstyps, das in einer kristallinen Halbleiterschicht
selektiv ausgebildet ist, und ein Ionenimplantationsgebiet 216 eines
zweiten Leitungstyps umfassen, das in Kontakt mit einer Seitenfläche des
Ionenimplantationsgebiets 214 des ersten Leitungstyps ausgebildet
ist.
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Wie
in 1A dargestellt, kann gemäß Ausführungsformen eine Seitenfläche des
Kontaktplugs 240 elektrischen Kontakt mit dem Ionenimplantationsgebiet 214 des
ersten Leitungstyps der Fotodiode haben, und eine andere Seitenfläche des
Kontaktplugs 240 kann durch ein zweites Dielektrikum 230 isoliert
sein.
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Gemäß Ausführungsformen
kann ferner eine Barriereschicht 220 auf und/oder über einer
Seitenfläche
des zweiten Dielektrikums 230 ausgebildet sein. Gemäß Ausführungsformen
kann das zweite Dielektrikum 230 eine Oxidschicht sein,
und die Barriereschicht 220 kann eine Nitridschicht sein.
Andere Materialien können
allerdings auch geeignet sein, wie in der Technik bekannt ist.
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Gemäß Ausführungsformen
kann ein erstes Dielektrikum 120 mit einer Dicke zwischen
ungefähr 50 Å und 1.000 Å ausgebildet
sein und es kann zwischen dem ersten Substrat 100 und der
Fotodiode 210 ausgebildet sein. Das erste Dielektrikum 120 kann
als eine Koppelschicht für
das erste Substrat 100 und das zweite Substrat 200 dienen
(siehe z. B. 5).
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Außerdem kann
gemäß Ausführungsformen ein
hochkonzentriertes Ionenimplantationsgebiet 212 des ersten
Leitungstyps zusätzlich
zwischen dem Ionenimplantationsgebiet 214 des ersten Leitungstyps der
Fotodiode und dem Kontaktplug 240 vorgesehen sein.
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Unter
Bezugnahme auf 1B kann gemäß Ausführungsformen die obere Elektrode 242 mit
dem Ionenimplantationsgebiet 216 des zweiten Leitungstyps
der Fotodiode elektrisch verbunden sein.
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Gemäß Ausführungsformen
kann die Halbleiterschicht 210a (3) eine
einkristalline Halbleiterschicht sein, doch kann es sich um irgendein
im technischen Stand bekanntes geeignetes Material handeln. Gemäß Ausführungsformen
kann die Halbleiterschicht 210a eine polykristalline Halbleiterschicht
sein.
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Gemäß Ausführungsformen
kann die Schaltung des ersten Substrats 100 für CMOS-Bildsensoren
(CIS) ein 4-Transistor-CIS (4 Tr CIS) sein. Gemäß Ausführungsformen kann die Schaltung
des ersten Substrats 100 auch ein 1-Transistor-CIS (1 Tr CIS),
ein 3-Transistor-CIS (3 Tr CIS), ein 5-Transistor-CIS (5 Tr CIS),
ein CIS mit aufgeteiltem Transistor (1,5-Transistor-CIS – 1,5 Tr CIS) oder irgendeine
andere in der Technik bekannte Anordnung sein.
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Gemäß Ausführungsformen
kann die auf und/oder über
dem ersten Substrat 100 ausgebildete Verdrahtung 110 Metall
und Plugs umfassen. Der oberste Bereich der Verdrahtung 110 kann
als die untere Elektrode der Fotodiode dienen.
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Gemäß Ausführungsformen
kann, wie in den 1A und 1B dargestellt,
ein Füllfaktor
durch Ausbilden eines Kontaktplugs und einer oberen Elektrode an
einem Bildpunktrand erhöht
werden.
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Auch
kann gemäß Ausführungsformen Übersprechen
von Bildpunkten durch Ausbilden eines Dielektrikums am Bildpunktrand
minimiert oder verhindert werden. Des Weiteren kann gemäß Ausführungsformen
ein ohmscher Kontakt verbessert werden, indem der Kontakt zwischen
dem Kontaktplug und der unteren Verdrahtung am Bildpunktrand sichergestellt
wird. Ausführungsformen
können
auch eine Fotodiode vorsehen, die auf einer Seitenfläche in einer über der
Schaltung angeordneten kristallinen Halbleiterschicht ausgebildet
ist.
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Die
Beispiele von 2 bis 13 sind Querschnittsansichten,
die Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors gemäß Ausführungsformen
veranschaulichen.
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Unter
Bezugnahme auf 2 kann ein erstes Substrat 100 bereitgestellt
werden, auf und/oder über
dem eine Schaltung, die eine Verdrahtung 110 umfassen kann,
ausgebildet wird. Gemäß Ausführungsformen
kann die Schaltung irgendeiner in der Technik bekannten Gestalt
sein. Beispielsweise kann die Schaltung ein 4 Tr CIS sein. Die auf
und/oder über
dem ersten Substrat 100 ausgebildete Verdrahtung 110 kann
Metall und Plugs umfassen.
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Ein
erstes Dielektrikum 120 kann auf und/oder über dem
ersten Substrat 100 so ausgebildet sein, dass es mit der
Verdrahtung 110 selektiv Kontakt hat. Gemäß Ausführungsformen
ist ein Ausbilden des ersten Dielektrikums 120 kein erforderlicher
Prozess. Das erste Dielektrikum 120 kann eine Oxidschicht
wie z. B. Siliziumoxid (SiO2) sein, ist
jedoch nicht hierauf beschränkt.
Eine Planarisierung wie z. B. chemisch-mechanisches Polieren (CMP) kann
auf dem ersten Dielektrikum 120 ausgeführt werden.
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Gemäß Ausführungsformen
kann ein Dielektrikum zwischen die Fotodiode und die Schaltung eingefügt werden.
Dies kann die Verbindungseigenschaft zwischen der Fotodiode und
der Schaltung bei einer vertikal gestalteten Fotodiode erhöhen. Auch kann
gemäß Ausführungsformen,
nachdem ein Dielektrikum auf und/oder über der Schaltung ausgebildet
wurde und eine Planarisierung wie z. B. CMP ausgeführt wurde,
ein Bonden ausgeführt
werden. Dies kann Überlagerungsfehler
minimieren und Bond- und Haftzustände verbessern.
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Unter
Bezugnahme auf 3 kann eine Halbleiterschicht 210a,
die kristallin sein kann, auf und/oder über dem zweiten Substrat 200 ausgebildet werden.
Durch Ausbilden einer Fotodiode auf solch einer kristallinen Halbleiterschicht 210a können Defekte
in der Fotodiode minimiert oder verhindert werden.
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Gemäß Ausführungsformen
kann die kristalline Halbleiterschicht 210a epitaktisch
auf und/oder über
dem zweiten Substrat 200 ausgebildet werden. Dann können Wasserstoffionen
an der Grenze zwischen dem zweiten Substrat 200 und der
kristallinen Halbleiterschicht 210a implantiert werden.
Dies kann eine Wasserstoffionenimplantationsschicht 207a ausbilden.
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Eine
Fotodiode 210 kann durch Ionenimplantation auf der kristallinen
Halbleiterschicht 210a ausgebildet werden. Gemäß Ausführungsformen
kann die kristalline Halbleiterschicht 210a als eine Schicht eines
ersten Leitungstyps ausgebildet werden. Nach dem Ausbilden der kristallinen
Halbleiterschicht 210a kann eine Ionenimplantation des
ersten Leitungstyps auf und/oder über der gesamten Oberfläche ausgeführt werden.
Gemäß Ausführungsformen
kann, nachdem die kristalline Halbleiterschicht 210a ausgebildet
wurde, eine Maske verwendet werden, um selektiv ein Ionenimplantationsgebiet 214 des
ersten Leitungstyps auszubilden. Gemäß Ausführungsformen kann das Ionenimplantationsgebiet 214 des
ersten Leitungstyps ein N–-Gebiets
sein, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Eine
erste lichtempfindliche Schichtstruktur 310 kann als Maske
verwendet werden, um ein hochkonzentriertes Ionenimplantationsgebiet 212 des
ersten Leitungstyps auf dem Bildpunktrand auf einer Seite des Ionenimplantationsgebiets 214 des
ersten Leitungstyps auszubilden. Gemäß Ausführungsformen kann durch Ausbilden
eines N+-Gebiets auf dem Bildpunktrand ein ohmscher Kontakt induziert werden.
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Unter
Bezugnahme auf 4 kann die erste lichtempfindliche
Schichtstruktur 310 entfernt werden, und eine zweite lichtempfindliche
Schichtstruktur 320 kann als Maske verwendet werden, um
eine Ionenimplantationsschicht 216 eines zweiten Leitungstyps
auf einer anderen Seitenfläche
des Ionenimplantationsgebiets 214 des ersten Leitungstyps auszubilden.
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Unter
Bezugnahme auf 5 können das erste Substrat 100 und
das zweite Substrat 200 gebondet werden, um die Fotodiode 210 mit
dem ersten Dielektrikum 120 in Kontakt zu bringen. Gemäß Ausführungsformen
kann, bevor das erste Substrat 100 und das zweite Substrat 200 gebondet
werden, eine Plasmaaktivierung verwendet werden, um die Oberflächenenergie
der zu bondenden Oberflächen
anzuheben.
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Unter
Bezugnahme auf 6 kann das zweite Substrat 200 wärmebehandelt
werden. Dies kann die Wasserstoffionenimplantationsschicht 207a (5)
in eine Wasserstoffgasschicht 207 umwandeln. Dann kann
mit Bezug auf 7 die Fotodiode 210 durch
Entfernen einer Unterseite des zweiten Substrats 200 über der
Wasserstoffgasschicht 207 freigelegt werden.
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Unter
Bezugnahme auf 8 kann eine Ätzung ausgeführt werden,
um die Fotodiode 210 in einzelne Bildpunkte abzugrenzen.
Gemäß Ausführungsformen
können
die Fotodiode 210 und das erste Dielektrikum 120 am
Bildpunktrand entfernt werden, um die Verdrahtung 110 selektiv
freizulegen und ein erstes Kontaktloch H1 auszubilden. Gemäß Ausführungsformen
können
das hochkonzentrierte Ionenimplantationsgebiet 212 des
ersten Leitungstyps und das Ionenimplantationsgebiet 216 des
zweiten Leitungstyps am Bildpunktrand selektiv und teilweise entfernt
werden, um die Verdrahtung 110 selektiv freizulegen.
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Unter
Bezugnahme auf 9 kann eine Barriereschicht 220 auf/über dem
ersten Kontaktloch H1 und der Fotodiode 210 ausgebildet
werden. Die Barriereschicht 220 kann eine Nitridschicht
wie z. B. eine Siliziumnitrid-(SiN)-Schicht sein, ist jedoch nicht
hierauf beschränkt.
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Unter
Bezugnahme auf 10 kann ein zweites Dielektrikum 230 ausgebildet
werden, um das erste Kontaktloch H1 auf und/oder über der
Barriereschicht 220 zu füllen. Das zweite Dielektrikum 230 kann
eine Oxidschicht wie z. B. SiO2 sein, ist
jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Unter
Bezugnahme auf 11 kann das zweite Dielektrikum 230 entfernt
werden, um die Barriereschicht 220 auf einer Seitenfläche und
auf einer Seite an einer Bodenfläche
des ersten Kontaktlochs H1 freizulegen und ein zweites Kontaktloch
H2 auszubilden. Gemäß Ausführungsformen
kann eine erste Nassätzung
unter Verwendung eines Ätzmittels mit
einer hohen Ätzselektivität auf dem
zweiten Dielektrikum 230 und der Barriereschicht ausgeführt werden.
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Unter
Bezugnahme auf 12 kann die freigelegte Barriereschicht 220 entfernt
werden. Dies kann ein drittes Kontaktloch H3 ausbilden, um eine Seitenfläche der
Fotodiode 210 und die Verdrahtung 110 selektiv
freizulegen. Gemäß Ausführungsformen kann
eine zweite Nassätzung
unter Verwendung eines Ätzmittels
mit einer hohen Ätzselektivität auf dem zweiten
Dielektrikum 230 und der Barriereschicht ausgeführt werden.
Gemäß Ausführungsformen kann
die freigelegte Barriereschicht 220 entfernt werden, um
das dritte Kontaktloch H3 auszubilden, um eine Seitenfläche des
Ionenimplantationsgebiets 212 des ersten Leitungstyps und
die Verdrahtung 110 selektiv freizulegen.
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Gemäß Ausführungsformen
können
durch Verwendung einer Nassätzung
beim Ausbilden des Kontakts Plasmaschäden minimiert oder vermieden werden,
die andernfalls beim Trockenätzen
auftreten können.
Hieraus können
sich im Vergleich zur verwandten Technik günstigere Eigenschaften der
Fotodiode ergeben.
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Unter
Bezugnahme auf 13 kann ein Kontaktplug 240 ausgebildet
werden, um das dritte Kontaktloch H3 zu füllen. Gemäß Ausführungsformen kann der Kontaktplug 240 aus
Wolfram (W), einer einzelnen Ti-Schicht oder einer Ti/TiN-Mehrfachschicht
ausgebildet werden, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Eine
obere Elektrode 242, die elektrischen Kontakt mit dem Ionenimplantationsgebiet 216 des
zweiten Leitungstyps haben kann, kann dann ausgebildet werden. Gemäß Ausführungsformen kann,
nachdem der Bildpunktrand selektiv entfernt wurde, um eine Seitenfläche des
Ionenimplantationsgebiets 216 des zweiten Leitungstyps
freizulegen, die obere Elektrode 242 ausgebildet werden,
um das Ionenimplantationsgebiet 216 des zweiten Leitungstyps
zu kontaktieren.
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Ein Ätzprozess
zum Ausbilden der oberen Elektrode 242 kann zusammen mit
einem Ätzprozess zum
Ausbilden des Kontaktplugs 240 ausgeführt werden. Gemäß Ausführungsformen
können
die Materialien, die zum Ausbilden des Kontaktplugs 240 und
der oberen Elektrode 242 verwendet werden, das gleiche
Material sein. Gemäß Ausführungsformen
kann ein viertes Loch ausgebildet werden. Das vierte Loch kann das
Ionenimplantationsgebiet 216 des zweiten Leitungstyps während des
Ausbildens des dritten Lochs H3, welches das hochkonzentrierte Ionenimplantationsgebiet 212 des
ersten Leitungstyps freilegt, freilegen, wobei der Kontaktplug und
die obere Elektrode gleichzeitig ausgebildet werden können, um
das dritte Loch H3 und ein viertes Loch zu füllen.
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Für den Fachmann
wird es naheliegend und offenkundig sein, dass verschiedene Abwandlungen und Änderungen
an den offenbarten Ausführungsformen
vorgenommen werden können.
Daher versteht es sich, dass die offenbarten Ausführungsformen
die naheliegenden und offenkundigen Abwandlungen und Änderungen abdecken,
sofern sie unter den Umfang der angefügten Ansprüche und ihrer Äquivalente
fallen.