DE102008051748A1 - Verfahren zur Entfeuchtung der Luft im Innenraum eines Gerätes - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfeuchtung der Luft im Innenraum eines Gerätes, bei dem der Wert der Luftfeuchte im Innenraum des Gerätes oder ein mit diesem korrelierter Wert ermittelt wird, bei dem der ermittelte Wert mit einem Grenzwert verglichen wird und bei dem bei Erreichen oder Überschreiten des Grenzwertes eine Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors vorgenommen wird.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfeuchtung der Luft im Innenraum eines Gerätes.
- In Kühl- und/oder Gefriergeräten können aufgrund der nicht kontinuierlichen Arbeitsweise des Kompressors Schwankungen der Luftfeuchtigkeit auftreten. Dabei können Werte der Luftfeuchtigkeit auftreten, die insbesondere dann unerwünscht sind, wenn das Lagergut gegenüber Feuchteveränderungen bzw. gegenüber relativ hohen Luftfeuchtigkeiten empfindlich ist, wie dies beispielsweise für Zigarren oder Pharmaprodukte gilt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass eine zuverlässige Entfeuchtung des Innenraums des Gerätes, insbesondere eines Kühl- und/oder Gefriergerätes oder eines Humidors erreicht wird.
- Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Danach ist vorgesehen, dass der Wert der Luftfeuchte im Innenraum des Gerätes oder ein mit diesem korrelierter Wert ermittelt wird, dass der ermittelte Wert mit einem Grenzwert verglichen wird und dass bei Erreichen oder Überschreiten des Grenzwertes eine Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors vorgenommen wird.
- Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, zum Zwecke der Entfeuchtung des Innenraumes des Gerätes die relative Einschaltdauer des Kompressors des Kältemittelkreislaufes zu erhöhen. Mit Start des Kompressors wird der Verdampfer des Kältekreislaufs des Gerätes abgekühlt, was dazu führt, dass die Feuchtigkeit der Luft am Verdampfer gebunden und die relative Feuchtigkeit in dem Raum, in dem sich der Verdampfer befindet (Verdampferraum) auf vergleichsweise geringe Werte, beispielsweise auf ca. 15% absinkt. Wird somit die relative Einschaltdauer des Kompressors erhöht, führt dies zu einer effizienten Entfeuchtung der Luft am Verdampfer und damit auch zu einer Entfeuchtung der Innenraumluft des Gerätes.
- Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die (absolute oder relative) Luftfeuchtigkeit im Innenraum durch einen geeigneten Sensor zur Feuchtemessung ermittelt wird. Ebenso ist es denkbar, dass nicht unmittelbar die Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Gerätes, sondern ein Wert ermittelt wird, der für die Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Gerätes repräsentativ ist. In Betracht kommt beispielsweise die Ermittlung der Luftfeuchtigkeit im Bereich des Verdampfers, insbesondere in einen Verdampferraum des Gerätes. Denkbar ist es, dass das Gerät zwei Innenbehälter aufweist, von denen der eine Innenbehälter den anderen Innenbehälter umgibt und wobei der Verdampferraum durch einen Bereich zwischen diesen beiden Innenbehältern gebildet wird. Wir nehmen insoweit Bezug auf die
DE 20 2006 012 158 , die hiermit zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gemacht wird. - Die Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors wird vorzugsweise dadurch bewirkt, dass eine Wärmequelle aktiviert wird, durch die die Luft im Innen raum des Gerätes oder in einem mit dem Innenraum des Gerätes in Verbindung stehenden Raum erwärmt wird.
- Bei dieser Wärmequelle kann es sich beispielsweise um eine Innraumflächenheizung oder dergleichen handeln.
- In besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich zwischen dem zu entfeuchtenden Innenraum sowie dem Verdampferraum des Gerätes eine Öffnung befindet, die diese beiden Räume verbindet. Die Öffnung ist verschließbar und wird vorzugsweise aber nicht zwingend erst nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne nach dem Einschalten des Kompressors, d. h. nicht gleichzeitig mit dem Kompressorstart geöffnet.
- Eine solche Öffnungsverzögerung der Klappe hat den Vorteil, dass ein sofortiges Öffnen und dadurch gegebenenfalls eine weitere zusätzliche Befeuchtung des Innenraumes verhindert wird. Grundsätzlich ist es ebenfalls denkbar, die Klappe vor oder mit Aktivierung des Kompressors zu öffnen.
- Die Länge dieser Zeitspanne, d. h. der Einschaltverzögerung kann fest vorgegeben sein oder von der Luftfeuchtigkeit in den Verdampferraum des Gerätes abhängen. Denkbar ist es beispielsweise, dass die Klappe geöffnet wird, wenn die Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum einen bestimmten Grenzwert erreicht oder unterschritten hat.
- Ebenso ist es denkbar, dass die Dauer der Öffnungsverzögerung fest vorgegeben ist.
- Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Länge der Zeitspanne oder die Luftfeuchtigkeit in dem Verdampferraum, bei dem die Klappe geöffnet wird, durch den Nutzer des Gerätes einstellbar ist.
- Besonders vorteilhaft ist es, dass die verschließbare Öffnung geschlossen wird, wenn der Kompressor abgeschaltet wird. Dadurch kann eine neuerliche Befeuchtung des Innenraums vom Verdampfer bzw. vom Verdampferraum her vermieden werden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Gerät mit einem Innenraum zur Aufnahme des Gutes, insbesondere des Kühl- und/oder Gefriergutes, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass das Gerät eine Steuerungseinheit, insbesondere eine elektronisch gesteuerte Einheit aufweist, die derart ausgeführt ist, dass sie das Gerät gemäß einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 betreibt. Bei dem Gerät kann es sich beispielsweise um einen Humidor oder um ein Kühl- und/oder Gefriergerät handeln.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 : eine schematische Längsschnittdarstellung durch ein Kühlgerät gemäß der vorliegenden Erfindung, -
2 : einen Verlauf der relativen Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum sowie im Geräteinnenraum ohne Öffnungsverzögerung einer Entfeuchtungsklappe und -
3 : einen Verlauf der relativen Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum sowie im Geräteinnenraum mit Öffnungsverzögerung einer Entfeuchtungsklappe. -
1 zeigt in einer schematischen Längsschnittdarstellung ein Kühlgerät10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Kühlgerät10 weist einen Innenbehälter12 auf. An dessen Rückwand ist in bekannter Art und Weise ein Verdampfer14 eingeschäumt. - Um den ersten Innenbehälter
12 herum erstreckt sich eine Ausschäumung16 , die in bekannter Weise zur Wärmeisolation dient. - In dem durch den Innenbehälter
12 begrenzten Raum befindet sich ein zweiter Innenbehälter18 , der den eigentlichen Kühlraum100 des Gerätes begrenzt. - Das Gerät ist frontseitig mit einer Tür
20 verschließbar. - In dem zwischen beiden Innenbehältern
12 ,18 begrenzten Raum befindet sich ein Gebläse22 , das eine Luftbewegung in diesem Raum bewirkt, die durch Pfeile angedeutet ist. - Mit dem Bezugszeichen
24 ist eine Klappe gekennzeichnet, die geöffnet werden kann und die eine Öffnung25 freigibt, die den Innenraum100 mit dem Raum26 verbindet, der sich zwischen den beiden Innenbehältern12 und18 auf Höhe des Verdampfers14 erstreckt. Grundsätzlich ist es ebenfalls denkbar, den Verdampfer14 derart anzuordnen, dass er nicht eingeschäumt ist, sondern in dem Raum26 hängend angeordnet ist. - Das Gerät
10 gemäß1 verfügt über eine elektronisch gesteuerte Entfeuchtungsvorrichtung, die wie folgt arbeitet:
Wird aufgrund einer durch einer oder mehrerer Sensoren vorgenommenen Feuchtemessung im Innenraum100 oder im Verdampferraum26 eine Entfeuchtung angeordnet, wird eine in1 nicht näher dargestellte Innenraumflächenheizung aktiviert, wodurch es zu einem Temperaturanstieg kommt, der wiederum zu einer Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors110 führt. Mit Inbetriebnahme des Kompressors110 wird der Verdampfer14 des Kältemittelkreislaufes abgekühlt und dadurch die gesamte bzw. ein Teil der Feuchtigkeit am Verdampfer14 bzw. an der angrenzenden Wandung des Innenbehälters12 gebunden. Dadurch sinkt je nach Laufzeit des Kompressors110 die relative Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum auf beispielsweise ca. 15% ab. - Mit einer vorgegebenen Einschaltverzögerung nach Kompressorstart wird nun die Entfeuchtungsklappe
24 geöffnet, die eine Öffnung25 zwischen dem Innenraum100 und dem Verdampferraum26 herstellt. Dadurch gelangt feuchte Luft aus dem Innenraum100 zum Verdampfer14 bzw. zum Verdampferraum26 und es wird eine Entfeuchtung der Luft des Innenraumes100 vorgenommen. - Erfolgt die Öffnung der Klappe
24 mit dem Zeitpunkt des Einschalten des Kompressors110 steigt die relative Luftfeuchtigkeit im Innenraum100 des Gerätes10 trotzt Starts des Entfeuchtungsvorgangs an. Dies hat den Nachteil, dass sich dadurch der Entfeuchtungsvorgang wesentlich verlängert. Dieser Sachverhalt ist in2 wiedergegeben. Die Linie200 kennzeichnet den zeitlichen Verlauf der relativen Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum26 und die Linie210 den zeitlichen Verlauf der relativen Luftfeuchtigkeit im Geräteinnenraum100 . Zu dem Zeitpunkt220 wird der Kompressor110 in Betrieb genommen und die Enfeuchtungsklappe24 geöffnet. Wie dies aus2 ersichtlich ist, erfolgt zwar durch das Einschalten des Kompressors110 ein schneller Abfall der relativen Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum26 , jedoch vorübergehend, d. h. noch nach dem Zeitpunkt220 ein Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit im Geräteinnenraum100 . - Bei einem eingestellten Wert der relativen Luftfeuchtigkeit von 70% im Innenraum
100 des Gerätes10 schwankt die relative Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum26 zwischen 85% und 15%. - Soll der vorübergehende Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit im Geräteinnenraum
100 nach dem Einschalten des Kompressors110 verhindert werden, wird eine Öffnungsverzögerung der Entfeuchtungsklappe24 vorgenommen, die den Sinn hat, ein sofortiges Öffnen dieser Klappe24 zu verhindern und dadurch eine weitere zusätzliche Befeuchtung der Luft im Innenraum100 zu verhindern. Dieser Sachverhalt ist in3 dargestellt. - Beim Einschalten des Kompressors (Zeitpunkt
220 ) ist die relative Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum26 mit ca. 85% am größten und liegt über dem eingestellten Sollwert der relativen Luftfeuchtigkeit. - In dem dargestellten Beispiel wird ca. 60 Sekunden (Zeitpunkt
221 ) nach dem Einschalten des Kompressors100 die relative Luftfeuchtigkeit im Verdampferraum26 auf einen Wert von ca. 65% verringert. Mit diesem Wert ist bereits eine Entfeuchtung des Innenraums100 möglich. - In diesem Fall kann nach 60 Sekunden die Klappe
24 geöffnet werden, so dass eine Entfeuchtung der Luft im Innenraum100 des Gerätes vorgenommen werden kann. - Wird der Ausschaltwert des Kompressors
110 erreicht, die Entfeuchtung aber noch nicht beendet, wird die Klappe24 dennoch geschlossen, um eine erneute Befeuchtung des Innenraums100 vom Verdampfer14 bzw. vom Verdampferraum26 zu verhindern. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 202006012158 [0007]
Claims (12)
- Verfahren zur Entfeuchtung der Luft im Innenraum eines Gerätes, bei dem der Wert der Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Gerätes oder ein mit diesem korrelierter Wert ermittelt wird, bei dem der ermittelte Wert mit einem Grenzwert verglichen wird und bei dem bei Erreichen oder Überschreiten des Grenzwertes eine Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors vorgenommen wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mit der Luftfeuchtigkeit im Innenraum korrelierten Wert um die Luftfeuchtigkeit im Bereich des Verdampfers, insbesondere um die die Luftfeuchtigkeit in einem Verdampferraum handelt.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors eine Wärmequelle aktiviert wird, durch die die Luft im Innenraum des Gerätes oder in einem mit dem Innenraum in Verbindung stehenden Raum erwärmt wird.
- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erhöhung der relativen Einschaltdauer des Kompressors eine Flächenheizung aktiviert wird, durch die die Luft im Innenraum des Gerätes erwärmt wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem zu entfeuchtenden Innenraum sowie dem Verdampferraum des Gerätes eine verschließbare Öffnung befindet, die nach Ablauf einer Zeitspanne nach dem Einschalten des Kompressors geöffnet wird.
- Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Zeitspanne fest vorgegeben ist oder von der Luftfeuchtigkeit in dem Verdampferraum des Gerätes abhängt.
- Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Zeitspanne oder die Luftfeuchtigkeit in dem Verdampferraum, bei der die Öffnung geöffnet wird, durch den Nutzer des Gerätes vorgebbar ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verschließbare Öffnung geschlossen wird, wenn der Kompressor abgeschaltet wird.
- Gerät mit wenigstens einem Innenraum zur Aufnahme des Gutes, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät eine Steuerungseinheit aufweist, die derart ausgeführt ist, dass sie das Gerät gemäß einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 betreibt.
- Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät einen Innenraum sowie einen Verdampferraum aufweist und dass eine durch eine Klappe verschließbare Öffnung vorgesehen ist, die beide Räume miteinander verbindet.
- Gerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät über ein Heizeinrichtung verfügt, die derart angeordnet ist, dass mittels der Wärmequelle die Luft im Innenraum des Gerätes oder in einem mit dem Innenraum in Verbindung stehenden Raum erwärmbar ist.
- Gerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Gerät um einen Humidor oder um ein Kühl- und/oder Gefriergerät handelt.
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