DE102008051452B4 - Verfahren und System zum Verlassen einer Bremsunterstützung für Fahrzeuge - Google Patents
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Abstract
eine auf das Bremspedal (102) aufgebrachte Kraft gemessen wird;
eine Bewegung des Bremspedals (102) gemessen wird;
ein erstes Bremsniveau angewandt wird, wenn die auf das Bremspedal (102) aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist;
ein zweites Bremsniveau angewandt wird, wenn die Bewegung des Bremspedals (102) gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist; und
ein variables Bremsniveau angewandt wird, wenn die auf das Bremspedal (102) aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals (102) größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist, wobei das variable Bremsniveau eine Funktion der Bewegung des Bremspedals (102) ist, wobei ein erster Betrag an Bewegung des Bremspedals (102) ermittelt wird, der dem Anwenden des ersten Bremsniveaus entspricht und das variable Bremsniveau...
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bremssystem für ein Fahrzeug und ein Verfahren und ein System zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Bremsunterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen in einem Fahrzeug.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Um das Fahrgefühl eines Fahrers und die Leistung und Sicherheit eines Fahrzeugs zu verbessern, unterstützen verschiedene Typen von elektronischen Erweiterungen und Systemen Kraftfahrzeugsysteme, die zuvor mechanischer Natur waren, oder gleichen diese ab. Ein solches Kraftfahrzeugsystem ist das Brake-by-Wire-System. In einem Brake-by-Wire-System wird eine Aktivierung des Bremspedals durch einen Fahrer durch einen oder mehrere Sensoren ermittelt. Dann werden Daten von den Sensoren von einem Computer oder Prozessor verwendet, um auf der Grundlage der Absicht des Fahrers wie durch die Sensoren gemessen eine geeignete Bremskraft zu ermitteln, um sie auf die Bremsen aufzubringen.
- Es gibt mehrere verschiedene Typen von Brake-by-Wire-Systemen. Beispielsweise befiehlt der Computer in einem elektrohydraulischen Bremssystem einem Elektrohydraulikaktor, einen Hydraulikdruck auf die Bremssättel aufzubringen, um das Fahrzeug zu stoppen. Im Gegensatz dazu wird die Bremskraft in einem elektromechanischen Bremssystem stattdessen durch einen elektronischen Bremssattel aufgebracht, der einen kleinen Motor verwendet, um die Bremsbeläge gegen den Rotor zu drücken, um das Fahrzeug zu stoppen. Außerdem können Fahrzeuge kombinierte Systeme, wie beispielsweise elektromechanische und elektrohydraulische Systeme, umfassen. Hybridfahrzeuge können auch eine Kombination aus Reibungsbremsung, die elektromechanisch oder elektrohydraulisch sein kann, und regenerativer Bremsung verwenden, die auch ein Typ von elektronischer Bremsung ist, wobei die Geschwindigkeit durch Umwandeln von kinetischer Energie in elektrische Energie reduziert wird.
- Ungeachtet des bestimmten Typs von Bremssystem ist ein wichtiges Merkmal vieler Bremssysteme die Fähigkeit, während einer Situation eines scharfen Bremsens eine geeignete Bremsunterstützung bereitzustellen. In einer Situation eines scharfen Bremsens bringt der Fahrer des Fahrzeugs typischerweise Kraft mit einer sehr schnellen Rate auf das Bremspedal auf, jedoch nicht unbedingt mit einer Kraft, die groß genug ist, um das Fahrzeug nur basierend auf der Kraft schnell genug zu verlangsamen. Das Bremssystem stellt beispielsweise über einen Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen geeignete Bremsniveaus bereit.
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DE 197 12 859 A1 offenbart eine Bremsregelungsanlage für Kraftfahrzeuge mit einem Bremspedal, über dessen Betätigung der Fahrer einen Vorsteuerdruck vorgeben kann, und mit vom Bremspedal entkoppelten steuerbaren Hilfs-Bremskreis-Komponenten zur Einstellung von Druckwerten in den Radbremszylindern eines Kraftfahrzeug-Rades. In einem Normalbetrieb entspricht der tatsächliche Druckwert dem Vorsteuerdruck und in einem Hilfsbetrieb kann der tatsächliche Druckwert grösser als der Vorsteuerdruck eingestellt werden. Der Hilfsbetrieb wird so lange beibehalten, bis erstens zu einem Zeitpunkt der Vorsteuerdruck beginnt abzunehmen und zweitens zu einem Zeitpunkt eine Abnahme des Vorsteuerdruckes einen vorgegebenen Wert überschritten hat. Zu diesem Zeitpunkt geht der Hilfsbetrieb in eine Dosierphase über, in der der tatsächliche Druckwert proportional zum Verlauf des Vorsteuerdruckes verläuft, bis der Hilfsbetrieb zu einem Zeitpunkt abgebrochen wird, wenn über einen Bremslichtschalter das Ende der Betätigung des Bremspedals angezeigt wird. -
offenbart ein Verfahren zum Betreiben eines Bremsassistent-Systems, welches eine erste Betriebsart eine erste, eine zweite und eine dritte Betriebsart aufweist, wobei das Bremsassistent-System in der ersten Betriebsart nicht betätigt ist, in der zweiten Betriebsart nach dem Erkennen einer Notbremssituation ein Druckaufbau von Radbremsen erzeugt wird, und die dritte Betriebsart zum Übergang von der zweiten in die erste Betriebsart vorgesehen ist und wobei in der dritten Betriebsart der Radbremsdruck gegenüber dem Tandem-Hauptzylinder-Druck fremdgesteuert überhöht ist. Das Maß der Überhöhung wird in der Zeit monoton vermindert. Die Überhöhung kann von der Fahrsituation und/oder von der Einsteuerung eines Fahrzeugführers über das Bremspedal abhängig sein.WO 00/10852 A1 -
DE 101 24 591 A1 offenbart ein Verfahren zum Betreiben eines Bremsassist-Systems, bei dem, wenn ein Fahrerwunsch nach maximaler Verzögerung und/oder eine kritische Fahrsituation erkannt wird, die Bremskraft nach Maßgabe einer Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie mit einem maximalen Verstärkungsfaktor geregelt wird und die für eine maximale Fahrzeugverzögerung benötigte Bremskraft um einen Überhöhungswert erhöht wird. Wenn der Fahrerwunsch nach maximaler Verzögerung und/oder eine kritische Fahrsituation weiter erkannt wird, wird die erhöhte Bremskraft auf den Überhöhungswert konstant gehalten. Wenn anschließend ein Fahrerwunsch nach einer Verringerung der Verzögerung erkannt wird, wird die Bremskraft nach Maßgabe einer Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie mit einem mittleren Verstärkungsfaktor geregelt. Wenn anschließend ein Fahrerwunsch nach stärkerer Verzögerung erkannt wird, wird die Bremskraft nach Maßgabe einer überleitenden Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie geregelt, welche, von der Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie mit dem mittleren Verstärkungsfaktor ausgehend, zu dem Punkt der maximalen Bremskraft der normalen Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie führt. Anschließend wird die Bremskraft nach Maßgabe der normalen Pedalweg-Bremskraft-Kennlinie geregelt. - Es ist erwünscht, dass ein Befehlsalgorithmus und -system für scharfes Bremsen ein weiches Verlassen eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bereitstellen. Es ist auch erwünscht, dass ein Befehlsalgorithmus und -system für scharfes Bremsen dem Fahrer des Fahrzeugs während eines Verlassens des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen ein Steuerniveau bereitstellen und/oder dem Fahrer ermöglichen, schnell und leicht einen Wiedereintritt in den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen zu bewirken, wenn dies notwendig ist.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren und System bereitzustellen, die ein weiches Verlassen eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bereitstellen und die dem Fahrer des Fahrzeugs während des Verlassens des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen eine stärkere Steuerung bereitstellen. Ferner ist es erwünscht, ein Verfahren und ein System zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bereitzustellen, die dem Fahrer ermöglichen, schnell und leicht einen Wiedereintritt in den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen zu bewirken. Ferner werden die erwünschten Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen und dem vorstehenden technischen Gebiet und Hintergrund ersichtlich.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung umfasst ein Verfahren zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen in einem Fahrzeug mit einem Bremssystem mit einem Bremspedal gemäß Anspruch 1. Das Verfahren umfasst die Schritte des Messens einer auf das Bremspedal aufgebrachten Kraft, Messens einer Bewegung des Bremspedals, Anwendens eines ersten Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist, Anwendens eines zweiten Bremsniveaus, wenn die Bewegung des Bremspedals gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist und Anwendens eines variablen Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. Das variable Bremsniveau ist eine Funktion der Bewegung des Bremspedals.
- Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Steuersystem zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen in einem Fahrzeug mit einem Bremssystem mit einem Bremspedal gemäß Anspruch 6. Das Steuersystem umfasst einen ersten Sensor, einen zweiten Sensor und einen Prozessor. Der erste Sensor ist ausgestaltet, um eine auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft zu messen. Der zweite Sensor ist ausgestaltet, um eine Bewegung des Bremspedals zu messen. Der Prozessor ist ausgestaltet, um zumindest zu ermöglichen: eine Anwendung eines ersten Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist, eine Anwendung eines zweiten Bremsniveaus, wenn die Bewegung des Bremspedals gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist, und eine Anwendung eines variablen Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. Das variable Bremsniveau ist eine Funktion der Bewegung des Bremspedals.
- Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Bremssystem für ein Fahrzeug gemäß Anspruch 12. Das Bremssystem umfasst ein Bremspedal, einen Bremspedalkraftsensor, einen Bremspedalwegsensor, mehrere Bremseinheiten und einen Bremscontroller. Der Bremspedalkraftsensor ist ausgestaltet, um eine auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft zu messen. Der Bremspedalwegsensor ist ausgestaltet, um eine Bewegung des Bremspedals zu messen. Die mehreren Bremseinheiten sind ausgestaltet, um das Fahrzeug zu verlangsamen oder zu stoppen. Der Bremscontroller ist ausgestaltet, um zumindest zu ermöglichen: eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten mit einem ersten Bremsniveau, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist, eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten mit einem zweiten Bremsniveau, wenn die Bewegung des Bremspedals gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist, und eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten mit einem variablen Bremsniveau, wenn die auf das Bremspedal aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. Das variable Bremsniveau ist eine Funktion der Bewegung des Bremspedals.
- BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird hierin nachfolgend in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und wobei:
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1 ein Blockdiagramm eines Fahrzeugbremssystems ist, das beim Verlassen eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann; -
2 ein Flussdiagramm ist, das einen Prozess zum Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und -
3 eine graphische Darstellung eines beispielhaften Ablaufs ist, bei dem ein Fahrer eines Fahrzeugs eine Kraft auf ein Bremspedal des Fahrzeugbremssystems von1 aufgebracht hat und bei dem der Prozess von2 angewandt wurde. - BESCHREIBUNG EINER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORM
- Die folgende detaillierte Beschreibung ist lediglich beispielhafter Natur und beabsichtigt nicht, die Erfindung oder die Anwendung und Verwendungen der Erfindung zu beschränken. Ferner besteht keine Absicht einer Einschränkung durch irgendeine beschriebene oder implizierte Theorie, die in dem vorstehenden technischen Gebiet, dem vorstehenden Hintergrund, der vorstehenden Kurzzusammenfassung oder der folgenden detaillierten Beschreibung dargestellt ist.
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1 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Bremssystems100 zur Verwendung in einem Brake-by-Wire-System. Das Bremssystem100 umfasst ein Bremspedal102 , einen Bremspedalwegsensor104 , einen Bremspedalkraftsensor106 , einen Bremscontroller110 und mehrere Bremseinheiten112 . Das Bremspedal102 stellt eine Schnittstelle zwischen einem Fahrer eines Fahrzeugs und einem Bremssystem oder einem Abschnitt hiervon, wie beispielsweise dem Bremssystem100 , bereit, das verwendet wird, um das Fahrzeug zu verlangsamen oder zu stoppen. Um das Bremssystem100 zu initiieren würde ein Fahrer typischerweise seinen Fuß verwenden, um eine Kraft auf das Bremspedal102 aufzubringen, um das Bremspedal102 in eine im Wesentlichen abwärts gerichtete Richtung zu bewegen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Bremssystem100 ein elektrohydraulisches System. - Der Bremspedalwegsensor
104 und der Bremspedalkraftsensor106 sind mit dem Bremspedal102 gekoppelt. Der Bremspedalwegsensor104 liefert einen Hinweis darauf, wie weit das Bremspedal102 bewegt wurde, was auch als Bremspedalweg bekannt ist, wenn der Fahrer eine Kraft auf das Bremspedal102 aufbringt. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann der Bremspedalweg dadurch bestimmt werden, wie weit eine Eingangsstange in einem Hauptbremszylinder bewegt wurde. Es können auch andere Verfahren zum Messen des Bremswegs verwendet werden. Ungeachtet des bestimmten verwendeten Verfahrens sammelt der Bremspedalwegsensor104 Bremspedalwegdaten zur letztlichen Verwendung durch den Bremscontroller110 . - Der Bremspedalkraftsensor
106 ermittelt, wie viel Kraft der Fahrer des Bremssystems100 auf das Bremspedal102 aufbringt. Dies ist auch als die durch den Fahrer aufgebrachte Bremskraft bekannt. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann der Bremspedalkraftsensor106 einen Hydraulikdruckemulator und/oder einen Druckwandler umfassen und kann die Bremskraft durch Messen des Hydraulikdrucks in einem Hauptzylinder des Bremssystems100 ermittelt werden. Es können auch andere Verfahren zum Ermitteln des Betrags an Bremskraft verwendet werden. Ungeachtet des bestimmten verwendeten Verfahrens sammelt der Bremspedalkraftsensor106 Bremspedalkraftdaten zur letztlichen Verwendung durch den Bremscontroller110 beim Realisieren einer Strategie eines Verlassens einer Unterstützung für scharfes Bremsen. - Der Bremscontroller
110 ist mit dem Bremspedalwegsensor104 und dem Bremspedalkraftsensor106 sowie mit den Bremseinheiten112 gekoppelt. Der Bremscontroller110 empfängt einen ersten Eingang114 von dem Bremspedalwegsensor104 , nämlich Bremspedalwegdaten, und einen zweiten Eingang116 von dem Bremspedalkraftsensor106 , nämlich Bremspedalkraftdaten. Wie es nachstehend ausführlicher beschrieben ist, verwendet der Bremscontroller110 Werte von dem ersten und dem zweiten Eingang114 ,116 , um verschiedene Berechnungen, Vergleiche und Ermittlungen durchzuführen, wie beispielsweise jene, die nachstehend in Verbindung mit2 weiter beschrieben sind. Der Bremscontroller110 verwendet solche Berechnungen, Vergleiche und Ermittlungen beim Ermitteln, wann und wie während eines Ereignisses eines scharfen Bremsens ein Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen verlassen werden soll, indem die Bremseinheiten112 dementsprechend auf der Grundlage der Ermittlungen mit geeigneten Bremsbefehlen gesteuert werden. - Bei der gezeigten Ausführungsform umfasst der Bremscontroller
110 ein Computer-System119 , das einen Prozessor120 , einen Speicher122 und einen Bus126 umfasst. Der Prozessor120 führt die Berechnungs- und Steuerfunktionen des Bremscontrollers110 durch und kann jeden Typ von Prozessor oder mehrere Prozessoren, einzelne integrierte Schaltkreise wie beispielsweise einen Mikroprozessor oder jede geeignete Anzahl von integrierten Schaltkreiseinrichtungen und/oder Platinen umfassen, die zusammenwirken, um die Funktionen einer Verarbeitungseinheit zu erreichen. Während des Betriebs führt der Prozessor120 ein oder mehrere Programme124 aus, die in dem Speicher122 enthalten sind, und steuert somit den allgemeinen Betrieb des Computer-Systems119 . Der Speicher122 kann jeder Typ von geeignetem Speicher sein. Dies würde die verschiedenen Typen von dynamischem Direktzugriffsspeicher (DRAM) wie beispielsweise SDRAM, die verschiedenen Typen von statischem RAM (SRAM) und die verschiedenen Typen von nichtflüchtigem Speicher (PROM, EPROM und Flash) umfassen. Der Bus126 dient dazu, Programme, Daten, Status und andere Informationen oder Signale zwischen den verschiedenen Komponenten des Computer-Systems119 zu übertragen. - Der Bus
126 kann jedes geeignete physikalische oder logische Mittel zum Verbinden von Computer-Systemen und Komponenten sein. Dies umfasst ohne Einschränkung direkte drahtgebundene Verbindungen, Faseroptik, Infrarot- und Drahtlosbustechnologien. Während des Betriebs ist das Programm124 in dem Speicher122 gespeichert und wird dieses durch den Prozessor120 ausgeführt. Es sei angemerkt, dass sich der Bremscontroller110 von der in1 gezeigten Ausführungsform beispielsweise darin unterscheiden kann, dass der Bremscontroller110 mit einem oder mehreren entfernten Computer-Systemen und/oder anderen Steuersystemen gekoppelt sein kann oder diese anderweitig verwenden kann. - Die Bremseinheiten
112 empfangen die Bremsbefehle von dem Bremscontroller110 und werden dadurch dementsprechend gesteuert. Die Bremseinheiten112 können jede Anzahl von verschiedenen Typen von Einrichtungen umfassen, die beim Empfang von Bremsbefehlen wie von dem Bremscontroller110 empfangen das korrekte Bremsdrehmoment anwenden können. Beispielsweise können die Bremseinheiten112 in einem elektrohydraulischen System einen Aktor umfassen, der einen Hydraulikdruck erzeugen kann, der bewirken kann, dass Bremssättel auf eine Bremsscheibe aufgebracht werden, um eine Reibung hervorzurufen und somit ein Fahrzeug zu stoppen. Alternativ können die Bremseinheiten112 in einem elektromechanischen Brake-by-Wire-System eine Raddrehmoment-Erzeugungseinrichtung umfassen, die als Fahrzeugbremse arbeitet. Die Bremseinheiten112 können auch Einrichtungen eines regenerativen Bremsens sein, wobei die Bremseinheiten112 in diesem Fall bei einer Anwendung eine Umwandlung von kinetischer Energie in elektrische Energie zumindest ermöglichen. -
2 ist ein Flussdiagramm, das eine beispielhafte Ausführungsform eines Prozesses200 zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen zeigt. Der Prozess200 beginnt, wenn ein Fahrzeug bereits ein Ereignis eines scharfen Bremsens erfährt und bereits ein geeignetes Bremsniveau durch den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen realisiert wird, wie es in2 in Schritt202 bezeichnet ist. Beispielsweise kann in Schritt202 gemäß einem nicht gezeigten Steueralgorithmus für scharfes Bremsen ein erhöhtes Bremsniveau angewandt werden. - In Schritt
204 wird auf der Grundlage von Bremspedalkraftdaten ein Betrag an Bremspedalkraft gemessen. Bei einer Ausführungsform werden die Bremspedalkraftdaten über den zweiten Eingang116 von dem Bremspedalkraftsensor106 von1 erhalten und stellen diese einen gemessenen Betrag an Kraft dar, der durch den Fahrer gegen das Bremspedal102 von1 aufgebracht wird. Diese Messung sowie die verschiedenen anderen Messungen, Berechnungen, Vergleiche und Ermittlungen, auf die hierin Bezug genommen wird, werden vorzugsweise durch den Bremscontroller110 und am stärksten bevorzugt durch einen Prozessor120 , der sich darin befindet oder in Verbindung damit verwendet wird, wie beispielsweise den oben in Verbindung mit1 beschriebenen, ausgeführt. - Als Nächstes wird in Schritt
206 ermittelt, ob der Betrag an Bremspedalkraft kleiner oder gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform stellt der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert einen bekannten Betrag an Bremspedalkraft dar, der typischerweise ein Ende oder ein nahes Ende eines Ereignisses eines scharfen Bremsens signalisiert. Der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert kann über historische Daten, vorherige Experimente, das Gebiet betreffende Literatur, Fahrzeughandbücher und/oder verschiedene andere Quellen bestimmt werden. Der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert variiert auf der Grundlage verschiedener Faktoren wie beispielsweise des Typs von Fahrzeug, des Typs von Bremssystem und sich darauf beziehender Leistungsanforderungen. Schritt206 wird vorzugsweise über den Prozess200 wiederholt, bis das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen abgeschlossen ist, wie es nachstehend weiter beschrieben wird. - Wenn in Schritt
206 ermittelt wird, dass der Betrag an Bremspedalkraft kleiner oder gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist, fährt der Prozess mit Schritt208 fort, und das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen beginnt. Umgekehrt springt der Prozess, wenn in Schritt206 ermittelt wird, dass der Betrag an Bremspedalkraft größer als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist, stattdessen zu Schritt204 zurück, und der Betrag an Bremspedalkraft wird unter Verwendung von aktualisierten Bremspedalkraftdaten neu berechnet. Schritt204 wird auf diese Weise vorzugsweise kontinuierlich wiederholt, bis in Schritt206 ermittelt wird, dass der Betrag an Bremspedalkraft kleiner oder gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist, wobei der Prozess an dieser Stelle mit Schritt208 fortfährt. Da Schritt206 kontinuierlich über den Prozess200 wiederholt wird, springt der Prozess200 jedoch, wenn nachfolgend ermittelt wird, dass die Bremspedalkraft zu irgendeinem Zeitpunkt größer als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist (z. B. wenn der Fahrer wieder einen ausreichenden Betrag an Kraft auf das Bremspedal aufbringt, um wieder mit einem Ereignis eines scharfen Bremsens zu beginnen, nachdem Schritt208 begonnen hat), wieder zu Schritt204 zurück, und der Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen wird wieder realisiert, bis in einer nachfolgenden Iteration von Schritt206 wieder ermittelt wird, dass die Bremspedalkraft kleiner oder gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist. Während Schritt204 wird das Bremsen des Fahrzeugs weiterhin mit einem Niveau ausgeführt, das durch den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen ermittelt wird. - In Schritt
208 beginnt das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen und werden ein erstes Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment und ein Pedalweg-Startpunktwert ermittelt. Das von dem Fahrer angeforderte Bremsdrehmoment stellt einen Schätzwert eines Betrags an Bremsdrehmoment dar, der durch den Fahrer zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der Grundlage der Betätigung des Bremspedals durch den Fahrer gewünscht ist. Während Schritt208 wird das erste Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment vorzugsweise gleich einem Betrag an Bremsdrehmoment gesetzt, der dem oben beschriebenen vorbestimmten Kraftkalibrierungswert entspricht, wie es beispielsweise über eine Bremsdrehmoment-Bremspedalkraft-Nachschlagetabelle unter Verwendung des vorbestimmten Kraftkalibrierungswerts als Eingang ermittelt wird. Der Pedalweg-Startpunktwert wird zu einem Zeitpunkt ermittelt, wenn die Bremspedalkraft gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist. Der Pedalweg-Startpunkt basiert vorzugsweise auf Bremspedalwegdaten, wie beispielsweise dem ersten Eingang114 von dem Bremspedalwegsensor104 von1 , die eine gemessene Wegdistanz darstellen oder wie weit das Bremspedal102 von1 als Ergebnis der durch den Fahrer des Fahrzeugs auf das Bremspedal102 aufgebrachten Kraft bewegt wurde. Das Bremsen wird gemäß dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment während Schritt208 ausgeführt. - Das erste Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment und der Pedalweg-Startpunktwert werden dann in Schritt
210 für eine zukünftige Bezugnahme gespeichert. Bei einer Ausführungsform werden diese Werte in dem Bremscontroller110 , vorzugsweise in dem Speicher122 in dem Computersystem119 darin wie in1 gezeigt, gespeichert. Das Bremsen wird weiterhin gemäß dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment oder wie anderweitig in dem Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bereitgestellt während Schritt210 ausgeführt. - Als Nächstes wird in Schritt
212 ein Pedalweg-Endpunktwert ermittelt. Der Pedalweg-Endpunktwert reflektiert einen Pedalwegbetrag, der einem vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswert entspricht. Bei einer bevorzugten Ausführungsform stellt der vorbestimmte Drehmomentkalibrierungswert einen bekannten Betrag an Bremsdrehmoment dar, der ein abgeschlossenes Verlassen eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen signalisiert, und der Pedalweg-Endpunktwert wird über eine Bremsdrehmoment-Bremspedalweg-Nachschlagetabelle unter Verwendung des vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswerts als Eingang ermittelt. Ähnlich wie der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert kann der vorbestimmte Drehmomentkalibrierungswert über historische Daten, vorherige Experimente, das Gebiet betreffende Literatur, Fahrzeughandbücher und/oder über verschiedene andere Quellen bestimmt werden und kann dieser auf der Grundlage verschiedener Faktoren wie beispielsweise des Typs von Fahrzeug, des Typs von Bremssystem und sich darauf beziehender Leistungsanforderungen variieren. Bei verschiedenen Ausführungsformen können der vorbestimmte Drehmomentkalibrierungswert und der Pedalweg-Endpunktwert vor dem Beginn des Prozesses200 oder zu jedem Zeitpunkt währenddessen ermittelt werden. - In der Zwischenzeit wird in Schritt
214 ein aktualisiertes Pedalwegmaß aus den aktualisierten Pedalwegdaten, wie beispielsweise aus dem ersten Eingang114 von dem Bremspedalwegsensor104 von1 , erhalten. Schritt214 wird nachfolgend vorzugsweise mindestens über den Rest des Prozesses kontinuierlich ausgeführt, so dass das aktualisierte Pedalwegmaß zu jedem bestimmten Zeitpunkt eine momentane Bewegung des Bremspedals reflektiert. Die Schritte212 und214 können zusammen mit verschiedenen anderen Schritten des Prozesses200 gleichzeitig oder in einer von beiden Reihenfolgen ausgeführt werden. - Als Nächstes wird in Schritt
216 auf der Grundlage des jüngsten Werts des aktualisierten Pedalwegmaßes von Schritt214 und einer linearen Interpolation zwischen dem Pedalweg-Startpunktwert und dem Pedalweg-Endpunktwert ein momentanes Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ermittelt. Beispielsweise kann das momentane Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ermittelt werden, indem zuerst (i) die relative Nähe des aktualisierten Pedalwegmaißes zu dem Pedalweg-Startpunktwert gegenüber dem Pedalweg-Endpunktwert ermittelt wird und (ii) das momentane Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment auf der Grundlage der relativen Nähe auf einen Betrag zwischen dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment und dem vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswert gesetzt wird. Dementsprechend steht die relative Nähe des momentanen Maßes an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment zu dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment direkt mit der relativen Nähe des aktualisierten Pedalwegmaßes zu dem Pedalweg-Startpunktwert in Beziehung, während die relative Nähe des momentanen Maßes an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment zu dem vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswert direkt mit der relativen Nähe des aktualisierten Pedalwegmaßes zu dem Pedalweg-Endpunktwert in Beziehung steht. Während Schritt216 wird ein Bremsen mit dem momentanen Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ausgeführt. - Als Nächstes wird in Schritt
218 ermittelt, ob das aktualisierte Pedalwegmaß kleiner ist als der Pedalweg-Endpunktwert. Wenn in Schritt218 ermittelt wird, dass das aktualisierte Pedalwegmaß kleiner als der Pedalweg-Endpunktwert ist, ist das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen abgeschlossen, und der Prozess fährt dementsprechend mit Schritt220 fort. In Schritt220 wird über eine Bremsdrehmoment-Bremspedalweg-Nachschlagetabelle unter Verwendung des aktualisierten Pedalwegmaßes als Eingang ein neues momentanes Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ermittelt und wird ein Bremsen mit einem Niveau ausgeführt, das gleich dem neuen momentanen Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ist. - Umgekehrt dauert das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen an, wenn in Schritt
218 ermittelt wird, dass das aktualisierte Pedalwegmaß größer oder gleich dem Pedalweg-Endpunktwert ist, und der Prozess springt dementsprechend zu Schritt214 zurück, in dem ein neues aktualisiertes Pedalwegmaß ermittelt wird. Die Schritte214 –218 werden wiederholt, bis das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen abgeschlossen ist, d. h., bis in Schritt218 ermittelt wird, dass das aktualisierte Pedalwegmaß kleiner ist als der Pedalweg-Endpunktwert, wobei der Prozess an dieser Stelle wie oben beschrieben mit Schritt220 fortfährt. - Somit wird, wenn der Betrag an Bremspedalkraft kleiner oder gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist (Schritt
206 ), ein Bremsen mit dem ersten Niveau an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment ausgeführt, wie es beispielsweise unter Verwendung des vorbestimmten Kraftkalibrierungswerts als Eingang über eine Bremsdrehmoment-Bremspedalkraft-Nachschlagetabelle ermittelt werden kann (Schritt208 ). Alternativ kann der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert über die Bremsdrehmoment-Bremspedalkraft-Nachschlagetabelle unter Verwendung des ersten Niveaus an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment als Eingang ermittelt werden. Das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen beginnt an dieser Stelle und dauert an, bis ermittelt wird, dass das aktualisierte Pedalwegmaß kleiner ist als der Pedalweg-Endpunktwert (Schritt218 ). Zwischenzeitlich wird während des Verlassens des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen ein Bremsen mit einem Niveau ausgeführt, das durch lineare Interpolation zwischen dem Pedalweg-Startpunktwert und dem Pedalweg-Endpunktwert und dementsprechend zwischen entsprechenden Bremsdrehmomentwerten zwischen dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment und dem vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswert ermittelt wird (Schritt216 ). Nachdem das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen abgeschlossen ist, wird ein Bremsen mit einem Niveau ausgeführt, das über eine Bremsdrehmoment-Bremspedalweg-Nachschlagetabelle unter Verwendung des aktualisierten Pedalwegmaßes als Eingang ermittelt wird (Schritt220 ). Ferner wird, wenn der Fahrer zu irgendeinem Zeitpunkt wieder einen Betrag an Kraft auf das Bremspedal aufbringt, der größer oder gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist (wie durch die kontinuierliche Durchführung von Schritt206 ermittelt), das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen unterbrochen, und das Bremsen wird wieder durch den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen ermittelt. -
3 ist eine graphische Darstellung eines beispielhaften Ablaufs während eines Ereignisses eines scharfen Bremsens, bei dem ein Fahrer eines Fahrzeugs eine Kraft auf das Bremspedal102 des Bremssystems100 von1 aufgebracht hat, und bei dem der Prozess200 von2 angewandt wurde. Insbesondere umfasst3 eine wegbasierte Fahreranforderungskurve302 (bei einer bevorzugten Ausführungsform auf der Grundlage von durch den Bremspedalwegsensor104 von1 erhaltenen Bremswegdaten), eine kraftbasierte Fahreranforderungskurve304 (bei einer bevorzugten Ausführungsform auf der Grundlage von durch den Bremspedalkraftsensor106 von1 erhaltenen Bremskraftdaten) und eine Kurve306 des von dem Fahrer angeforderten Bremsdrehmoments (die das Anwendungsniveau der Bremseinheiten112 von1 wie in dem Prozess200 von2 ermittelt darstellt), die jeweilige Werte während des beispielhaften Ablaufs zeigen. Die x-Achse stellt die Zeit dar (gemessen in ms) und die y-Achse stellt das Drehmoment dar (gemessen in Newtonmeter). -
3 umfasst einen Anfangspunkt308 und einen Endpunkt310 für das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen. Das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen beginnt an dem Anfangspunkt308 , der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalkraft gleich dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert des Prozesses200 ist (entsprechend Schritt206 von2 ). An dem Anfangspunkt308 werden ein erstes Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment312 und ein Pedalweg-Startpunktwert (in3 nicht gezeigt) ermittelt, und die Bremseinheiten112 werden mit einem Bremsniveau angewandt, das dem ersten Maß an von dem Fahrer angefordertem Bremsdrehmoment312 entspricht (entsprechend Schritt208 von2 ). Es wird auch ein Pedalweg-Endpunktwert berechnet (auch nicht in3 gezeigt), der einen Pedalwegbetrag reflektiert, der dem vorbestimmten Drehmomentkalibrierungswert von2 entspricht (auch entsprechend Schritt208 von2 ). - Das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen ist an dem Endpunkt
310 abgeschlossen, wenn der Pedalweg gleich dem Pedalweg-Endpunktwert ist. Zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt308 ,310 wird ein Bremsen mit einem variablen Niveau zwischen dem Pedalweg-Startpunktwert und dem Pedalweg-Endpunktwert über lineare Interpolation unter Verwendung von Pedalwegdaten als Eingang (entsprechend Schritt220 von2 ) ausgeführt. Nach dem Endpunkt310 wird ein Bremsen mit einem Niveau ausgeführt, das gleich der wegbasierten Anforderung ist, was in3 durch die Tatsache reflektiert ist, dass die wegbasierte Fahreranforderungskurve302 gleich der Kurve306 des von dem Fahrer angeforderten Bremsdrehmoments ist (entsprechend Schritt220 von2 ). - Das Bremssystem
100 und der Prozess200 ermöglichen ein weiches Verlassen von Unterstützungsalgorithmen für scharfes Bremsen. Das Bremssystem100 und der Prozess200 stellen dem Fahrer des Fahrzeugs auch eine stärkere Steuerung während des Verlassens des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bereit, da beispielsweise das angewandte Bremsniveau zu jedem bestimmten Zeitpunkt von dem Pedalweg des Bremspedals102 abhängt. Dementsprechend erhöht oder verringert sich das Bremsniveau, wenn der Fahrer bewirkt, dass sich das Bremspedal102 schneller bzw. langsamer bewegt. Ferner ermöglichen das Bremssystem100 und der Prozess200 dem Fahrer, schnell und leicht ein Wiedereintreten in den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen zu bewirken. Insbesondere wird, wenn der Fahrer eine ausreichende Kraft auf das Bremspedal102 aufbringt, das Verlassen des Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen unterbrochen, und das Bremsen wird wieder durch den Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen bestimmt. - Während mindestens eine beispielhafte Ausführungsform in der vorstehenden detaillierten Beschreibung dargestellt wurde, sei angemerkt, dass eine große Anzahl von Abwandlungen existiert. Es sei auch angemerkt, dass die beispielhafte Ausführungsform oder die beispielhaften Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und nicht beabsichtigen, den Schutzumfang, die Anwendbarkeit oder die Ausgestaltung der Erfindung auf irgendeine Weise zu beschränken. Vielmehr liefert die vorstehende detaillierte Beschreibung Fachleuten einen geeigneten Plan zum Realisieren der beispielhaften Ausführungsform oder der beispielhaften Ausführungsformen.
Claims (17)
- Verfahren zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen in einem Fahrzeug mit einem Bremssystem (
100 ) mit einem Bremspedal (102 ), wobei das Verfahren die Schritte umfasst, dass eine auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft gemessen wird; eine Bewegung des Bremspedals (102 ) gemessen wird; ein erstes Bremsniveau angewandt wird, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist; ein zweites Bremsniveau angewandt wird, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist; und ein variables Bremsniveau angewandt wird, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals (102 ) größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist, wobei das variable Bremsniveau eine Funktion der Bewegung des Bremspedals (102 ) ist, wobei ein erster Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) ermittelt wird, der dem Anwenden des ersten Bremsniveaus entspricht und das variable Bremsniveau auf der Grundlage von zumindest teilweise der relativen Nähe der Bewegung des Bremspedals (102 ) zu dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) gegenüber dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ermittelt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, das ferner den Schritt umfasst, dass das variable Bremsniveau durch lineares Interpolieren zwischen dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (
102 ) und dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert auf der Grundlage der Bewegung des Bremspedals (102 ) ermittelt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, das ferner die Schritte umfasst, dass das erste Bremsniveau aus einer ersten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt ermittelt wird, der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalkraft an dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert liegt; und das zweite Bremsniveau aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt ermittelt wird, der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalbewegung an dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert liegt.
- Verfahren nach Anspruch 1, das ferner die Schritte umfasst, dass der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert aus einer ersten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt ermittelt wird, der dem ersten Bremsniveau entspricht; und der vorbestimmte Wegkalibrierungswert aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt ermittelt wird, der dem zweiten Bremsniveau entspricht.
- Verfahren nach Anspruch 4, das ferner den Schritt umfasst, dass ein Bremsniveau auf der Grundlage von zumindest teilweise der zweiten Nachschlagetabelle unter Verwendung der Bewegung des Bremspedals (
102 ) als Eingang angewandt wird, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) kleiner als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. - Steuersystem zum Bereitstellen eines weichen Verlassens eines Unterstützungsalgorithmus für scharfes Bremsen in einem Fahrzeug mit einem Bremssystem (
100 ) mit einem Bremspedal (102 ), wobei das Steuersystem umfasst: einen ersten Sensor (106 ), der ausgestaltet ist, um eine auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft zu messen; einen zweiten Sensor (104 ), der ausgestaltet ist, um eine Bewegung des Bremspedals (102 ) zu messen; und einen Prozessor (120 ), der ausgestaltet ist, um zumindest folgendes zu ermöglichen: eine Anwendung eines ersten Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist; eine Anwendung eines zweiten Bremsniveaus, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist; und eine Anwendung eines variablen Bremsniveaus, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals (102 ) größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist, wobei das variable Bremsniveau eine Funktion der Bewegung des Bremspedals (102 ) ist, wobei der Prozessor (120 ) ferner ausgestaltet ist, um einen ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) zu ermitteln, der dem Anwenden des Bremssystems (100 ) mit dem ersten Bremsniveau entspricht; und das variable Bremsniveau auf der Grundlage von zumindest teilweise der relativen Nähe der Bewegung des Bremspedals (102 ) zu dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) gegenüber dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert zu ermitteln. - Steuersystem nach Anspruch 6, wobei der Prozessor (
120 ) ferner ausgestaltet ist, um das variable Bremsniveau durch lineares Interpolieren zwischen dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) und dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert zu ermitteln. - Steuersystem nach Anspruch 6, wobei der Prozessor (
120 ) ferner ausgestaltet ist, um das erste Bremsniveau aus einer ersten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalkraft an dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert liegt; und das zweite Bremsniveau aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalbewegung an dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert liegt. - Steuersystem nach Anspruch 6, wobei der Prozessor (
120 ) ferner ausgestaltet ist, um den vorbestimmten Kraftkalibrierungswert aus einer ersten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der dem ersten Bremsniveau entspricht; und den vorbestimmten Wegkalibrierungswert aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der dem zweiten Bremsniveau entspricht. - Steuersystem nach Anspruch 9, wobei der Prozessor (
120 ) ferner ausgestaltet ist, um auf der Grundlage von zumindest teilweise der zweiten Nachschlagetabelle unter Verwendung der Bewegung des Bremspedals (102 ) als Eingang ein Bremsniveau anzuwenden, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) kleiner als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. - Steuersystem nach Anspruch 6, ferner umfassend einen Speicher (
122 ), der ausgestaltet ist, um Werte der auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachten Kraft und der Bewegung des Bremspedals (102 ) zu speichern. - Bremssystem für ein Fahrzeug, umfassend ein Bremspedal (
102 ); einen Bremspedalkraftsensor (106 ), der ausgestaltet ist, um eine auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft zu messen; einen Bremspedalwegsensor (104 ), der ausgestaltet ist, um eine Bewegung des Bremspedals (102 ) zu messen; mehrere Bremseinheiten (112 ), die ausgestaltet sind, um das Fahrzeug zu verlangsamen oder zu stoppen; und einen Bremscontroller (110 ), der ausgestaltet ist, um zumindest folgendes zu ermöglichen: eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten (112 ) mit einem ersten Bremsniveau, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft gleich einem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert ist; eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten (112 ) mit einem zweiten Bremsniveau, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) gleich einem vorbestimmten Wegkalibrierungswert ist; und eine Anwendung der mehreren Bremseinheiten (112 ) mit einem variablen Bremsniveau, wenn die auf das Bremspedal (102 ) aufgebrachte Kraft kleiner als der vorbestimmte Kraftkalibrierungswert ist und die Bewegung des Bremspedals (102 ) größer als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist, wobei der Bremscontroller (110 ) ferner ausgestaltet ist, um einen ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) zu ermitteln, der dem Anwenden der mehreren Bremseinheiten (112 ) mit dem ersten Bremsniveau entspricht; und das variable Bremsniveau auf der Grundlage von zumindest teilweise der relativen Nähe der Bewegung des Bremspedals (102 ) zu dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) gegenüber dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert zu ermitteln. - Bremssystem nach Anspruch 12, wobei der Bremscontroller (
110 ) ferner ausgestaltet ist, um das variable Bremsniveau durch lineares Interpolieren zwischen dem ersten Betrag an Bewegung des Bremspedals (102 ) und dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert zu ermitteln. - Bremssystem nach Anspruch 12, wobei der Bremscontroller (
110 ) ferner ausgestaltet ist, um das erste Bremsniveau aus einer Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der der Tatsache entspricht, dass die Bremspedalkraft an dem vorbestimmten Kraftkalibrierungswert liegt; und das zweite Bremsniveau aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der der Tatsache entspricht, dass die Bewegung des Bremspedals (102 ) an dem vorbestimmten Wegkalibrierungswert liegt. - Bremssystem nach Anspruch 12, wobei der Bremscontroller (
110 ) ferner ausgestaltet ist, um den vorbestimmten Kraftkalibrierungswert aus einer ersten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalkraft und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der dem ersten Bremsniveau entspricht; und den vorbestimmten Wegkalibrierungswert aus einer zweiten Nachschlagetabelle, die die Bremspedalbewegung und gewünschte Bremsniveaus in Beziehung setzt, an einem Punkt zu ermitteln, der dem zweiten Bremsniveau entspricht. - Bremssystem nach Anspruch 15, wobei der Bremscontroller (
110 ) ferner ausgestaltet ist, um die mehreren Bremseinheiten (112 ) mit einem Bremsniveau auf der Grundlage von zumindest teilweise der zweiten Nachschlagetabelle unter Verwendung der Bewegung des Bremspedals (102 ) als einen Eingang anzuwenden, wenn die Bewegung des Bremspedals (102 ) kleiner als der vorbestimmte Wegkalibrierungswert ist. - Bremssystem nach Anspruch 12, wobei der Bremspedalkraftsensor (
106 ) einen Hydraulikbremspedalemulator umfasst.
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