[go: up one dir, main page]

DE102008051160A1 - Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle - Google Patents

Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle Download PDF

Info

Publication number
DE102008051160A1
DE102008051160A1 DE102008051160A DE102008051160A DE102008051160A1 DE 102008051160 A1 DE102008051160 A1 DE 102008051160A1 DE 102008051160 A DE102008051160 A DE 102008051160A DE 102008051160 A DE102008051160 A DE 102008051160A DE 102008051160 A1 DE102008051160 A1 DE 102008051160A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner part
rotary knob
outer part
knob according
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008051160A
Other languages
English (en)
Inventor
Torsten Riek
Wolfgang KÖTTER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102008051160A priority Critical patent/DE102008051160A1/de
Publication of DE102008051160A1 publication Critical patent/DE102008051160A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G5/00Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
    • G05G5/04Stops for limiting movement of members, e.g. adjustable stop
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/60Handles
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/08Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
    • G05G1/10Details, e.g. of discs, knobs, wheels or handles
    • G05G1/12Means for securing the members on rotatable spindles or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Abstract

Offenbart sind ein Drehknopf für eine Stelleinrichtung und ein Verfahren zum Montieren eines Drehknopfes an einer derartigen Stelleinrichtung. Erfindungsgemäß ist der Drehknopf zweiteilig mit einem Innenteil und einem Außenteil ausgeführt. Die Verbindung erfolgt über eine Passverzahnung und eine Verrastung, so dass die beiden Bauelemente zuverlässig zueinander relativpositioniert sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Drehknopf gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und ein Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle.
  • Derartige Drehknöpfe werden zur Handbetätigung von Verstellwellen gesetzt. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet dieser Drehknöpfe sind hydraulische Stellkomponenten, beispielsweise Messblenden eines mobilen Steuerblocks. In dem von der Anmelderin herausgegebenen Datenblatt RD 66 130 der Anmelderin ist ein in Scheibenbauweise ausgeführter LS-Mobilsteuerblock, dessen Wegeventilsegmente (Ventilscheiben) u. a. eine Druckwaage und ein stetig versellbares Wegeventil, über die der Druckmittelvolumenstrom zum Verbraucher eingestellt werden kann sowie eine von Hand verstellbare Messblende zur Begrenzung des maximalen Druckmittelvolumenstroms aufweisen.
  • Dabei ist es notwendig, den Drehknopf so zu justieren, dass in einer vorbestimmten Relativposition ein Referenzdruckmittelvolumenstrom über die Messblende eingestellt ist. Diese Referenzposition ist dann durch einen Drehanschlag definiert einstellbar.
  • Bei den im Datenblatt RD 66 130 beschriebenen Wegeventilsegmenten wird ein Drehknopf verwendet, der aus einem metallischen Innenteil und einem dieses umgreifendes Kunststoffteil ausgeführt ist, dessen Außenumfang zur Verbesserung der Handhabbarkeit genutet oder geriffelt ist.
  • Im praktischen Einsatz dieser Komponenten kann es vorkommen, dass – insbesondere bei hohen Umgebungs- oder Betriebstemperaturen – der Drehknopf sehr stark erwärmt wird. Aufgrund der unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien kann es vorkommen, dass der Kraft- und/oder Formschluss zwischen dem Kunststoff-Außenteil und dem metallischen Innenteil aufgehoben wird, so dass das Außenteil relativ zum Innenteil durchdreht und somit eine ordnungsgemäße Verstellung der Messblende nicht mehr gewährleistet ist.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Drehknopf zu schaffen, der seine Funktion zuverlässig auch bei ungünstigen Betriebsbedingungen erfüllt.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Lösungen ist die vergleichsweise komplexe Montage des bekannten Drehknopfes, wobei es besonders schwierig ist, diesen in der genannten Referenzlage zu montieren. Demgegenüber liegt der Erfindung des Weiteren die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum einfachen Montieren eines Drehknopfes zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Drehknopfes durch die Merkmalskombination des Patentanspruches 1 und hinsichtlich des Verfahrens durch die Verfahrensschritte gemäß Patentanspruch 14 gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Drehknopf wird aus einem Innenteil und einem Außenteil gebildet, die über eine Verrastung und zusätzlich über eine Passverzahnung miteinander verbunden sind. Durch diese doppelte Sicherung (Passverzahnung und Verrastung) ist auch bei extremen Temperaturschwankungen stets ein form- und kraftschlüssiger Eingriff zwischen Innenteil und Außenteil gewährleistet. Erfindungsgemäß ist die Verrastung so ausgeführt, dass sie beim Aufsetzen des Außenteils auf das Innenteil erst nach der Passverzahnung in Eingriff gelangt, so dass zum Einstellen des Referenzdruckmittelstroms das Innenteil gemäß der Teilung der Passverzahnung relativ zum Außenteil verdreht werden kann und dann nach der Einstellung und Kontrolle des Referenzdruckmittelvolumenstroms das Außenteil mit dem Innenteil verrastet wird, so dass dieser Referenzdruckmittelvolumenstrom zuverlässig eingestellt ist.
  • Diese Verbindung ist besonders stabil, wenn das Innen- und das Außenteil aus dem gleichen Material, vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt sind, so dass bei einer Erwärmung oder Abkühlung beide Bauelemente den gleichen maßlichen Änderungen unterworfen sind und somit zuverlässig in Eingriff bleiben.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird die Verrastung durch eine Schnappverbindung gebildet. Diese hat beispielsweise am Innenteil mehrere Federzungen, an deren Endabschnitten zum Außenteil hin vorstehende Rastvorsprünge ausgeführt sind, die in entsprechend ausgeformte Rastausnehmungen des Außenteils einschnappen.
  • Diese Rastvorsprünge sind vorzugsweise mit einem vergleichsweise flachen Füge – und einem vergleichsweise steilen Lösewinkel des Rastvorsprungs ausgeführt, so dass die Verrastung sehr leichtgängig erfolgt, während ein Lösen dieser Verrastung nur sehr schwierig durchgeführt werden kann und eine versehentliche Demontage erschwert ist.
  • Das Innenteil wird vorzugsweise hülsenförmig mit einer von der Verstellwelle zumindest abschnittsweise durchsetzten Innenbohrung ausgeführt.
  • Dabei kann an einem Endabschnitt des hülsenförmigen Innenteils eine Ringstirnausnehmung ausgebildet werden, die einen Rastkragen und ein von der Verstellwelle durchsetztes Nabenteil voneinander trennt. Der Rastkragen ist dabei durch eine Vielzahl von auf einem gemeinsamen Teilkreis liegenden zylindermantelabschnittsförmigen Federzungen ausgebildet.
  • An einem rückseitigen Endabschnitt des Innenteils ist dann eine Aussenverzahnung der eingangs genannten Passverzahnung ausgeführt, die in Wirkeingriff mit einer entsprechenden Innenverzahnung des Außenteils bringbar ist.
  • Zur Minimierung des Gewichts kann in einer rückseitigen Stirnfläche des Innenteils eine weitere Stirnausnehmung vorgesehen sein.
  • Zwischen den beiden Endabschnitten der Innenhülse verbleibt ein Hülsenbund, der diagonal von einer Passbohrung zur Aufnahme eines Passstifts durchsetzt ist, über den die Verstellwelle drehfest mit dem Innenteil verbindbar ist.
  • Zur Einstellung des Referenzdruckmittelvolumenstroms kann am Außenumfang des Außenteils eine radial vorstehende Anschlagnase vorgesehen werden.
  • Das Außenteil hat bei einem Ausführungsbeispiel eine sacklochförmige Innenausnehmung, die zur Aufnahme des Innenteils in Radialrichtung erweitert ist.
  • An der Innenumfangswandung dieser Innenausnehmung sind in Axialrichtung versetzt zueinander die Innenverzahnung und die Rastausnehmungen ausgebildet.
  • Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Stelleinrichtung eine Messblende zur Einstellung eines Druckmittelvolumenstroms.
  • Der erfindungsgemäße Drehknopf erleichtert die Relativpositionierung zur Verstellwelle und die Einstellung des Referenzdruckmittelvolumenstroms, wobei bei der Montage zunächst das Innenteil drehfest mit einer Stellwelle verbunden wird. Die Stellwelle kann dann über das Innenteil oder über das teilweise aufgesetzte Außenteil in eine Referenzposition verstellt werden, in der beispielsweise der eingangs genannte Referenzdruckmittelvolumenstrom über eine Messblende strömt. Anschließend wird dann das Außenteil in der gewünschten Relativposition auf das Innenteil aufgesetzt, wobei die Teilung der Verzahnung so fein ist, dass diese Relativposition mit hinreichender Genauigkeit eingestellt wird. Durch weiteres Aufschieben des Außenteils auf das Innenteil gelangt dann die Verrastung in Eingriff, so dass diese Relativposition zuverlässig lagefixiert ist.
  • Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Volumenstromverstellung eines Wegeventilsegmentes;
  • 2 einen Drehknopf der Volumenstromverstellung aus 1 im Längsschnitt;
  • 3 und 4 eine Einzeldarstellung eines Innenteils des Drehknopfes im Längsschnitt und in einer Seitenansicht und
  • 5 einen Teilschnitt eines Außenteils des Drehknopfes aus 2.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, kann der im Folgenden beschriebene Drehknopf bei beliebigen Stelleinrichtungen verwendet werden, wobei dieser zur drehenden oder ziehenden Betätigung der Stelleinrichtung verwendet werden kann. Im Folgenden wird die Verwendung des Drehknopfes bei einem Wegeventilsegment eines LS-Mobilsteuerblocks des Typs SB23-LS beschrieben.
  • 1 zeigt einen Teilbereich eines derartigen Wegeventilsegmentes 1, in dessen Ventilscheibe 2 u. a. eine Druckwaage und eine stetig verstellbare Zumessblende zur Einstellung der Verbrauchergeschwindigkeit und eine Messblende 4 zur Einstellung des maxiamlen Druckmittelvolumenstroms aufgenommen sind. Die Messblende 4 bildet gemeinsam mit der Druckwaage einen Stromregler, über den der maximale Druckmittelvolumenstrom und damit die maximale Verbrauchergeschwindigkeit begrenzbar ist. Der Durchfluss lässt sich durch Verändern des Messblendenquerschnitts variieren. Bei der bekannten Lösung kann ein Schieber 6 der Messblende 4 über eine Verstellwelle 8 verstellt werden. Diese steht mittelbar in Gewindeeingriff mit einer Stellbuchse 10, so dass bei Verdrehen der Verstellwelle 8 relativ zur Verstellbuchse 10 die Verstellwelle 8 in Axialrichtung verstellt wird. Diese Axialverschiebung wird auf den Schieber 6 übertragen, so dass entsprechend der Öffnungsquerschnitt der Messblende 4 verstellt wird. Die Verdrehung der Verstellwelle 8 erfolgt über einen drehfest mit dieser verbundenen Drehknopf 12. An der Ventilscheibe 2 ist ein Anschlagstift 14 befestigt, auf den in einer vorbestimmten Drehposition des Drehknopfes 12 eine Anschlagnase 16 aufläuft, die vom Außenumfang des Drehknopfes 12 in Radialrichtung auskragt. In dieser Anschlagposition ist die Messblendenöffnung auf einen Querschnitt eingestellt, der einem Referenzdruckmittelvolumenstrom entspricht.
  • 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Drehknopf 12 aus 1. Demgemäß besteht dieser im Wesentlichen aus einem Außenteil 18, in das ein Innenteil 20 eingesetzt ist. Beide Bauelemente 18, 20 bestehen aus dem gleichen Kunststoff, so dass die eingangs beschriebene Problematik bei starken Temperaturerhöhungen oder – erniedrigungen nicht auftreten kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Innenteil 20 zum einen über eine Passverzahnung 22 und zum anderen über eine Verrastung 24 mit dem Außenteil 18 verbunden.
  • 3 zeigt eine Einzeldarstellung des Innenteils 20 aus 2. In 4 ist dieses Innenteil 20 in der Seitenansicht von links (3) dargestellt.
  • Gemäß 3 hat das Innenteil 20 einen hülsenförmigen Grundaufbau mit einer axialen Innenbohrung 26, deren Durchmesser an denjenigen der Verstellwelle 8 angepasst ist. Die drehfeste Verbindung erfolgt dabei durch Einsetzen eines Passstiftes in eine Diagonalbohrung 28 des Innenteils 20, wobei dieser Passstift sowohl das Innenteil 20 als auch die Verstellwelle 8 zumindest abschnittsweise durchsetzt. Dabei ist er mit Presspassung in der Verstellwelle 2 und/oder dem Innenteil 20 aufgenommen.
  • An seinen in 3 linken, messblendenseitigen Endabschnitt hat das Innenteil 20 eine umlaufende Ringstirnausnehmung 30, über die außen liegende Federzungen 32 und ein innen liegender Nabenabschnitt 34 in Radialrichtung zueinander beabstandet sind. Die Ringstirnausnehmung 30 endet in Axialrichtung im Abstand zu der Diagonalbohrung 28 (Ansicht gemäß 3).
  • Wie sich aus der Seitenansicht gemäß 4 ergibt, sind vier zylindermantelabschnittsförmige Federzungen 32a, b, c, d auf einem gemeinsamen Teilkreis angeordnet, wobei zwischen benachbarten Federzungen 32 jeweils ein achsparallel verlaufender Spalt 36 verbleibt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die in 4 sichtbaren Umfangsabschnitte jeder Federzunge 32a, 32b, 32c, 32d jeweils über einen Bogenwinkel von fast 90°, so dass die Spalte 36 vergleichsweise klein sind.
  • Gemäß 3 kragen die vier Federzungen 32 von einem etwa mittigen Hülsenbund 36 nach links aus. Die Federzungen 32 sind so gestaltet, dass sie in Radialrichtung nach innen ausgelenkt werden können. An den in 3 sichtbaren Endabschnitten der Federzungen 32a bis 32d sind jeweils Rastvorsprünge 38 vorgesehen. Einer dieser Rastvorsprünge 38 ist als Einzelheit X in 3 herausgezeichnet. Demgemäß ist der Rastvorsprung 38 im Querschnitt etwa trapezförmig ausgeführt, wobei die in der Darstellung gemäß 3 rechts angeordnete Flanke 40 im Bezug zur Horizontalen wesentlich flacher angestellt ist als die linke, steilere Flanke 42. Der Anstellwinkel der flacheren Flanke 40 bildet dabei den Fügewinkel, da diese Flanke 40 beim Einsetzen in das Außenteil 18 zuerst aufgleitet. Der Anstellwinkel der steileren Flanke 42 ist dann entsprechend der Lösewinkel, der die Auszugsfestigkeit der beiden Bauteile 18, 20 bestimmt.
  • Gemäß 3 ist rechts vom Hülsenbund 36 eine Außenverzahnung 44 vorgesehen, so dass dieser rechte Endabschnitt praktisch wie eine Keilwelle mit einer Vielzahl von Passkeilen 46 (siehe 4) ausgeführt ist. Der Keilwinkel beträgt dabei beispielsweise 60°. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind 32 der Passkeile 46 gleichmäßig am Umfang verteilt. Zur Gewichtsminimierung und zur Vereinfachung der Herstellung (Spritzgießen) ist auch der rechte Endabschnitt des Innenteils 20 mit einer Stirnausnehmung 48 ausgeführt, so dass die Wandstärken des Innenteils 20 relativ gleichmäßig sind und somit das Verteilen und Abkühlen der Schmelze beim Spritzgießen vereinfacht ist und somit ein Verziehen des Bauteils beim Abkühlen im Spritzgießwerkzeug verhindert ist.
  • Gemäß den 3 und 4 liegen die Scheitel 50 der Außenverzahnung 44 auf einem Teilkreis, dessen Durchmesser dem Außendurchmesser des Hülsenbunds 36 bzw. der Federzungen 32 (ohne Rastvorsprünge) entspricht, d. h. die Flanken der Außenverzahnung 44 sind durch Längsnuten am Außenumfang der Hülse ausgeführt.
  • 5 zeigt das Außenteil 18, das aus dem gleichen Material wie das Innenteil 20 besteht. Im unteren Teil der Darstellung gemäß 5 ist das Außenteil 18 im Längsschnitt gezeigt, der obere Teil zeigt dessen Außenkontur. Der Außenumfang des Außenteils 18 ist von der Ventilscheibe 2 (siehe 1) weg leicht konifiziert, wobei der Endabschnitt mit dem geringeren Durchmesser mit einer Riffelung 52 zur Verbesserung der Handhabung ausgeführt ist. Gemäß den 2 und 5 sind des Weiteren entlang der Oberseite und der Unterseite ein gegenüber dem Außenumfang 54 des Außenteils 18 in Radialrichtung vorspringender Hohlsteg 56, 58 ausgebildet, dessen Profil 60 in 5 oben angedeutet ist.
  • Gemäß dem Halbschnitt hat das Außenteil 18 eine einseitig geschlossene Innenausnehmung 62, die sich zu der Stirnfläche mit dem größeren Durchmesser hin öffnet. Die Innenausnehmung 62 ist nicht konifiziert sondern über Zylindermantelabschnitte zum größeren Durchmesser des Außenteils 18 hin erweitert. Dabei wird eine Aufnahme 64 für das Innenteil 20 ausgebildet. Diese Aufnahme 64 hat eine in Radialrichtung vorspringende Innenverzahnung 65, die entsprechend der Außenverzahnung 44 des Innenteils 20 ausgebildet ist. Der Innendurchmesser dieser Innenverzahnung 65 entspricht dem Durchmesser des rechten, radial zurückspringenden Teils der Aufnahme 62.
  • Gemäß der Einzelheit Y in 5 ist im Abstand zum Mündungsbereich der Innenausnehmung 62 eine umlaufende Rastausnehmung 66 ausgebildet, deren Profil demjenigen der Rastvorsprünge 38 entspricht. D. h. diese Rastausnehmung 66 ist mit einer vergleichsweise flachen Flanke 68 und einer vergleichsweise steileren Flanke 70 ausgeführt, deren Anstellwinkel die gleichen sind, wie bei den Flanken 40, 42 des Rastvorsprungs 32. Der Innendurchmesser der Aufnahme 64 entspricht dem Außendurchmesser des Innenteils 20, so dass diese passgenau in das Außenteil 18 eingesetzt werden kann. Diese Montageposition ist in 2 dargestellt. Dabei greifen die Rastvorsprünge 38 der Federzungen 32 in die umlaufende Rastausnehmung 66 des Außenteils 18 ein und die Innenverzahnung 65 ist in Passeingriff mit der Außenverzahnung 44 des Innenteils 20, so dass dieses und das Außenteil 18 drehfest und in Axialrichtung gesichert miteinander verbunden sind. Die Montage zur Justierung eines minimalen Druckmittelvolumenstroms über die Messblende 4 erfolgt dabei nach den folgenden Schritten:
    In einem ersten Schritt wird das Innenteil 18 auf die Verstellwelle 8 aufgesetzt und der Passstift in die Diagonalbohrung 28 eingesetzt, so dass dieser auch die Verstellwelle 8 durchsetzt und somit das Innenteil 20 drehfest mit der Verstellwelle 8 verbunden ist. Anschließend wird durch Verdrehen der Verstellwelle 8 der gewünschte Mindestdruckmittelvolumenstrom über die Messblende 4 eingestellt. Dabei kann das Außenteil 18 schon abschnittsweise auf das Innenteil 20 aufgeschoben sein, wobei allerdings die Rastverbindung 24 noch nicht im Eingriff stehen darf. Nach Einstellung des Mindestdruckmittelvolumenstroms wird die Anschlagnase 16 mit Bezug zum Anschlagstift 14 ausgerichtet und das Außenteil 18 auf das Innenteil 20 aufgeschoben, wobei die feine Teilung der Passverzahnung 22 gewährleistet, dass eine exakte Anlageposition der Anschlagnase 16 an den Anschlagstift 14 sichergestellt ist. Beim Aufschieben des Außenteils 18 auf das Innenteil 20 sind die Federzungen 32 zunächst durch Auflaufen der flach angestllten Flanken 40 auf die Stirnfläche des Außenteils 18 nach innen ausgelenkt, so dass die Außenumfangsflächen der Rastnasen 38 an der Innenumfangswandung der Aufnahme 64 abgleiten. Bei Erreichen der axialen Endposition schnappen die Rastnasen 38 in die umlaufende Rastausnehmung 66 ein, so dass die Relativposition des Innenteils 20 im Bezug zum Außenteil 18 auch in Axialrichtung gesichert ist. Eine Demontage wird durch den steilen Lösewinkel der Flanke 42 erschwert, so dass ein versehentliches Lösen der beiden Bauteile 18, 20 ausgeschlossen ist. Wie eingangs erläutert, sind beide Bauelemente aus dem gleichen Material gefertigt, so dass bei thermischer Belastung beide Bauelemente in der gleichen Weise schrumpfen oder sich ausdehnen und somit die Drehposition des Drehknopfes 12 mit Bezug zur Verstellwelle 8 stets aufrechterhalten bleibt.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Drehknopfes 12 nicht auf hydraulische Komponenten beschränkt, sondern überall dort anwendbar, wo eine Stelleinrichtung durch Verdrehen oder Ziehen verstellt werden soll. Das Außenteil 18 und das Innenteil 20 können auch aus anderen Materialien, beispielsweise aus Stahl oder dergleichen hergestellt werden.
  • Offenbart sind ein Drehknopf für eine Stelleinrichtung und ein Verfahren zum Montieren eines Drehknopfes an einer derartigen Stelleinrichtung. Erfindungsgemäß ist der Drehknopf zweiteilig mit einem Innenteil und einem Außenteil ausgeführt. Die Verbindung erfolgt über eine Passverzahnung und eine Verrastung, so dass die beiden Bauelemente zuverlässig zueinander relativpositioniert sind.
  • 1
    Wegeventilsegment
    2
    Ventilscheibe
    4
    Messblende
    6
    Schieber
    8
    Verstellwelle
    10
    Verstellbuchse
    12
    Drehknopf
    14
    Anschlagstift
    16
    Anschlagnase
    18
    Außenteil
    20
    Innenteil
    22
    Passverzahnung
    24
    Rastverbindung
    26
    Innenbohrung
    28
    Diagonalbohrung
    30
    Ringstirnausnehmung
    32
    Federzunge
    34
    Nabenabschnitt
    36
    Hülsenbund
    38
    Rastvorsprung
    40
    flache Flanke
    42
    steilere Flanke
    44
    Außenverzahnung
    46
    Passkeil
    48
    Stirnausnehmung
    50
    Scheitel
    52
    Riffelung
    54
    Außenumfang
    56
    Hohlsteg
    58
    Hohlsteg
    60
    Querschnitt
    62
    Innenausnehmung
    64
    Aufnahme
    65
    Innenverzahnung
    66
    Rastausnehmung
    68
    Flanke
    70
    Flanke

Claims (14)

  1. Drehknopf für eine Stelleinrichtung, insbesondere für eine hydraulische Ventileinheit mit einem drehfest mit einer Verstellwelle (8) der Stelleinrichtung verbindbaren Innenteil (20), das in ein einen Griff bildendes Außenteil (18) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (20) über eine Passverzahnung (22) und eine Verrastung (24) mit dem Außenteil (18) verbunden ist, wobei die Passverzahnung (22) derart angeordnet ist, dass sie beim Aufsetzen des Außenteils (18) auf das Innenteil (20) vor der Verrastung in Wirkeingriff bringbar ist.
  2. Drehknopf nach Patentanspruch 2, wobei Innenteil (20) und Außenteil (18) aus dem gleichen Material hergestellt sind.
  3. Drehknopf nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei die Verrastung (24) durch eine Schnappverbindung gebildet ist, die am Innenteil (20) mit mehreren Federzungen (32) ausgeführt ist, an deren Endabschnitten jeweils ein Rastvorsprung (38) radial zum Außenteil (18) hin vorsteht, dem zumindest eine Rastausnehmung (66) am Außenteil (18) zugeordnet ist.
  4. Drehknopf nach Patentanspruch 3, wobei eine in Fügerichtung wirksamer Fügewinkel der Rastvorsprünge flacher ist als ein in Löserichtung der Schnappverbindung wirksamer Lösewinkel.
  5. Drehknopf nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Innenteil (20) hülsenförmig mit einer von der Verstellwelle (8) zumindest abschnittsweise durchsetzten Innenbohrung (26) ausgeführt ist.
  6. Drehknopf nach Patentanspruch 5, mit einer an einem Endabschnitt des Innenteils (20) ausgebildeten Ringstirnausnehmung (30) zwischen einem Rastkragen und einem von der Stellwelle durchsetzten Nabenabschnitt (34), wobei der Rastkragen durch eine Vielzahl von auf einem Teilkreis liegenden zylindermantelabschnittsförmigen Federzungen (32) gebildet ist.
  7. Drehknopf nach Patentanspruch 5 oder 6, wobei am Außenumfang eines rückseitigen Endabschnittes des Innenteils (20) eine Außenverzahnung (44) der Passverzahnung (22) ausgeführt ist, die in Eingriff mit einer entsprechenden Innenverzahnung (65) des Außenteils (18) bringbar ist.
  8. Drehknopf nach Patentanspruch 6 oder 7, wobei in einer Stirnfläche eines rückseitigen Endabschnitts des Innenteils (20) eine Stirnausnehmung (48) vorgesehen ist.
  9. Drehknopf nach Patentanspruch 6, 7 oder 8, wobei zwischen den Endabschnitten ein Hülsenbund (36) verbleibt, der diagonal von einer Diagonalbohrung (38) zur Aufnahme eines Passstiftes durchsetzt ist, über den die Verstellwelle (8) drehfest mit dem Innenteil (20) verbindbar ist.
  10. Drehknopf nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei am Außenumfang des Außenteils (18) eine radial vorstehende Anschlagnase (16) ausgebildet ist.
  11. Drehknopf nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Außenteil (18) eine sacklochförmige Innenausnehmung (62) hat, die zu einer Aufnahme (64) für das Innenteil (20) in Radialrichtung erweitert ist.
  12. Drehknopf nach Patentanspruch 11, wobei in der Innenumfangswandung der Aufnahme (64) die Innenverzahnung (65) und die Rastausnehmung (66) ausgebildet sind.
  13. Drehknopf nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Stelleinrichtung eine Messblende (4) ist.
  14. Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle (8) einer Stelleinrichtung, wobei der Drehknopf (12) ein mit der Verstellwelle (8) drehfest verbindbares Innenteil (20) und ein Außenteil (18) hat, mit den Schritten: Verbinden des Innenteils (20) mit der Stellwelle (8); Verdrehen der Stellwelle (8) in eine Referenzposition; Aufsetzen des Außenteils (18) auf das Innenteil (20) in einer vorbestimmten Relativposition, in der eine Passverzahnung in Wirkeingriff gelangt und Verrasten des Außenteils (18) mit dem Innenteil (20) zur Axialfixierung.
DE102008051160A 2008-06-26 2008-10-10 Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle Withdrawn DE102008051160A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008051160A DE102008051160A1 (de) 2008-06-26 2008-10-10 Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008029969.3 2008-06-26
DE102008029969 2008-06-26
DE102008051160A DE102008051160A1 (de) 2008-06-26 2008-10-10 Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008051160A1 true DE102008051160A1 (de) 2009-12-31

Family

ID=41360799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008051160A Withdrawn DE102008051160A1 (de) 2008-06-26 2008-10-10 Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008051160A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102419616A (zh) * 2010-09-27 2012-04-18 比亚迪股份有限公司 车载多媒体旋钮及旋钮调节装置
EP3264006A1 (de) * 2016-06-29 2018-01-03 Grundfos Holding A/S Baueinheit
US12059697B2 (en) 2019-10-24 2024-08-13 Andreas Stihl Ag & Co. Kg High-pressure washer and method for assembly of a high-pressure washer

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102419616A (zh) * 2010-09-27 2012-04-18 比亚迪股份有限公司 车载多媒体旋钮及旋钮调节装置
CN102419616B (zh) * 2010-09-27 2013-10-30 比亚迪股份有限公司 车载多媒体旋钮及旋钮调节装置
EP3264006A1 (de) * 2016-06-29 2018-01-03 Grundfos Holding A/S Baueinheit
WO2018001721A1 (de) * 2016-06-29 2018-01-04 Grundfos Holding A/S Baueinheit
CN109416199A (zh) * 2016-06-29 2019-03-01 格兰富控股联合股份公司 结构单元
US12059697B2 (en) 2019-10-24 2024-08-13 Andreas Stihl Ag & Co. Kg High-pressure washer and method for assembly of a high-pressure washer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1669614B1 (de) Schraubverbindung mit Toleranzausgleich
EP2130722B1 (de) Toleranzausgleichselement
DE102013206410A1 (de) Luftklappenanordnung mit gesondertem Anschlagbauteil
WO2019149500A1 (de) Vorrichtung zum ausgleichen von toleranzen
EP1989467A1 (de) Zahnradanordnung
EP3577012B1 (de) Längsverstellbare lenkwelle für ein kraftfahrzeug und profilhülse für eine lenkwelle
WO2009003570A1 (de) Regulierventil
EP0278292A1 (de) Hohlwelle sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4229726C2 (de) Anordnung aus Antriebswelle und aufgeschobener Nabe
EP3290757A1 (de) Drehschieber mit kompakter dichtungseinheit
EP1379748A1 (de) Kraftwagentürscharnier
DE102008051160A1 (de) Drehknopf und Verfahren zum Verbinden eines Drehknopfes mit einer Verstellwelle
EP4405606B1 (de) Steckverbinder mit vormontagesicherung
DE102010043805A1 (de) Selbstsichernde Einstelleinrichtung und Fahrzeuglenkung
DE19520680C2 (de) Hydraulisches Aggregat
DE202010000417U1 (de) Bandanordnung für Türen, Fenster o.dgl.
DE4233406B4 (de) Kupplungsscheibe mit einer Kunststoffnabe
EP1948945A1 (de) Montageschraube zur befestigung von beschlagteilen, insbesondere von bandteilen an hohlkammerprofilen
EP4151895B1 (de) Zugfeste rohrverbindung
EP1415060A1 (de) Beschlag
DE102019107888A1 (de) Halteanordnung eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil eines Kraftfahrzeugs sowie Verfahren zum Herstellen einer Halteanordnung
DE102023133982A1 (de) Befestigungsanordnung, Bauteil mit der Befestigungsanordnung, dazugehörige Verbindungsstruktur sowie Herstellungs- und Verbindungsverfahren
DE10202133B4 (de) Schraubverbindung
DE19717117A1 (de) Drehlager
EP2430331B1 (de) Anbindestruktur in einem kupplungsbetätigungslager und kupplungsbetätigungslager

Legal Events

Date Code Title Description
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination