-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein Schuhhalteraggregat einer Skibindung,
mit an einem Gehäuse um gehäuseseitige Hochachsen
schwenkbaren Sohlenhaltern, welche einen Randbereich eines gehäuseseitigen
Endes einer in das Schuhhalteraggregat eingesetzten Skischuhsohle
von seitwärts und oben um- bzw. übergreifen und
mit einer im Gehäuse angeordneten Federanordnung zusammenwirken,
die die Sohlenhalter in deren Einspannlagen spannt und eine Auslösung
der Skischuhsohle in Seitwärtsrichtung gegen Auslösewiderstand
zulässt.
-
In
Seitwärtsrichtung auslösbare Schuhhalteraggregate
sind an auf dem Markt erhältlichen Skibindungen allgemein üblich
und zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit
aus. Beispielhaft kann auch die
WO
90/09821 verwiesen werden. Diese Druckschrift zeigt darüber
hinaus, dass das Vorderende der Skischuhsohle auch mit einer mehr
oder weniger großen Elastizität in Aufwärtsrichtung
sowie mit Auslösbarkeit in Aufwärtsrichtung festgehalten werden
sollte, um die Verletzungsgefahr für den Skifahrer insbesondere
bei Drehstürzen in Rückwärtsrichtung
zu vermindern.
-
Zu
diesem Zweck ist gemäß der
WO 90/09821 vorgesehen, die Sohlenhalter
an einem Trägerteil anzuordnen, welches in Richtung der
Skihochachse sowie in Skiquerrichtung federnd abgestützt
ist. Dabei ist das Tragteil in Skiquerrichtung derart abgestützt,
dass es bei Seitwärtsbewegungen einen zunehmenden Bewegungsspielraum
in Vertikalrichtung erhält. Im Ergebnis erhält
damit das in das Schuhhalteraggregat eingesetzte Ende der Skischuhsohle
bei einer Seitwärtsbewegung eine zusätzliche Beweglichkeit
in Vertikalrichtung, so dass die Skischuhsohle sowohl in Aufwärts-
als auch in Seitwärtsrichtung ausgelöst werden
kann.
-
Im Übrigen
ist aus der
DE
10 2006 039 989 A1 ein Schuhhalteraggregat bekannt, welches
sich bei sicherer Auslösefunktion durch ein geringes Bauvolumen
auszeichnet. Diese bekannte Schuhhalteraggregat besitzt die eingangs
angegebenen Merkmale, wobei zusätzlich vorgesehen ist,
dass die Sohlenhalter als Doppelarmhebel ausgebildet sind, deren
sohlenferne Hebelarme mit Kolben zusammenwirken, die in Richtung
der Querachse der Skibindung verschiebbar im Gehäuse geführt
und von einer für beiden Kolben gemeinsamen, zwischen den
Kolben eingespannten Feder gegen die sohlenfernen Hebelarme gedrängt
werden. Im Wesentlichen braucht also das Gehäuse lediglich
als Führung für die Kolben ausgebildet zu sein
und die zwischen den Kolben eingespannte Feder aufzunehmen sowie
die um gehäuseseitige Hochachsen schwenkbaren Sohlenhalter
zu tragen. Damit wird eine in Skilängsrichtung äußerst
kurze Bauweise ermöglicht.
-
Aufgabe
der Erfindung ist es nun, bei einem Schuhhalteraggregat der eingangs
angegebenen Art eine noch weiter erhöhte Sicherheit für
den Skiläufer zu gewährleisten.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass das Gehäuse gegen Federkraft um eine Querachse schwenkbar
ist, die in bzw. unterhalb einer Aufstandsebene der Skischuhsohle
eng benachbart zum gehäuseseitigen Querrand einer in das
Aggregat einsetzbaren Skischuhsohle angeordnet ist.
-
Die
Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Sohlenhaltern
durch eine um eine Querachse kippbarer Anordnung des die Sohlenhalter
halternden Gehäuses einen zusätzlichen Freiheitsgrad
der Bewegung in Aufwärtsrichtung zu ermöglichen
und damit eine Auslösung der Skischuhsohle in Aufwärtsrichtung
zumindest deutlich zu erleichtern.
-
Durch
die Anordnung der Kippachse des Gehäuses in unmittelbarer
Nachbarschaft des Querrandes des gehäuseseitigen Sohlenendes
des Skischuhs wird die Möglichkeit geboten, dass das Gehäuse
des Schuhhalteraggregates auch dann eine die Vertikalauslösung
der Skischuhsohle erleichternde Kippbewegung ausführen
kann, wenn die Skischuhsohle bei einem untypischen Sturz parallel
zur Skioberseite mit dem gehäuseseitigen Sohlenende mit
großer Kraft gegen das Gehäuse des Schuhhalteraggregates
angeschoben wird.
-
Außerdem
wird bei der vorgenannten Anordnung der Kippachse eine vorteilhafte
Ausführungsform ermöglicht, bei der das Gehäuse
und die daran angeordneten Sohlenhalter in Achsansicht der Kippachse
einen Doppelarmhebel bilden, wobei ein Hebelarm das benachbarte
Sohlenende gegen ein Abheben von der Skioberseite sichert und der
andere Hebelarm federbar auf einen skifesten Widerlager abgestützt
sein kann. Dabei kann der letztgenannte Hebelarm eine gleiche oder ähnliche
Länge wie in der sohlenseitige Hebelarm aufweisen.
-
Im Übrigen
wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche
und die nachfolgende Erläuterung der Zeichnung verwiesen, anhand
der bevorzugte Merkmale der Erfindung näher beschrieben
werden.
-
Schutz
wird nicht nur für angegebene oder dargestellte Merkmalskombination
sondern auch für prinzipiell beliebige Kombinationen der
angegebenen oder dargestellten Einzelmerkmale beansprucht.
-
In der Zeichnung zeigt
-
1 eine
Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Schuhhalteraggregates,
-
2 eine
Draufsicht auf das Schuhhalteraggregat,
-
3 eine
Heckansicht des Schuhhalteraggregates entsprechend dem Pfeil III
in 2,
-
4 ein
Schnittbild des Schuhhalteraggregates entsprechend der Schnittlinie
IV-IV in 2,
-
5 eine
Seitenansicht des Schuhhalteraggregates,
-
6 eine
Frontansicht des Schuhhalteraggregates,
-
7 eine
perspektivische Ansicht des Schuhhalteraggregates von schräg
vorne,
-
8 eine
Draufsicht auf das skiseitige Basisteil, an dem der Schuhhalter
um eine Querachse kippbar gelagert ist und
-
9 ein
Schnittbild des Basisteiles entsprechend der Schnittlinie IX-IX
in 8.
-
Gemäß den 8 und 9 ist
auf der Oberseite eines nicht dargestellten Skis ein zweiteiliges,
plattenartiges Basisteil 1 angeordnet, dessen in Skilängsrichtung
hinterer Teil 1'' auf seiner Oberseite angeformte Lagerböcke 2 mit
Lageraugen 3 aufweist, deren Zweck weiter unten erläutert
wird. Der in Skilängsrichtung vordere Teil 1' des
Basisteiles 1 besitzt zwei in Skiquerrichtung voneinander
beabstandete gabelartig angeordnete Fortsätze 4,
die sich mit Formschluss in entsprechende Ausnehmungen im Teil 1'' einschieben
lassen, derart, dass die Teile 1' und 1'' miteinander
ohne Relativbeweglichkeit quer zu den Fortsätzen 4 formschlüssig
verbunden sind.
-
Zunächst
wird auf der Skioberseite das Teil 1' des Basisteiles mit
Schrauben 5 befestigt, die dazu vorgesehene Vertikalbohrungen
an den Fortsätzen 4 durchsetzt. Sodann wird das
Teil 1'' in Längsrichtung der Fortsätze 4 auf
dieselben aufgeschoben und mit Schrauben 6 am Ski befestigt.
-
Wie
aus 9 ersichtlich ist, sind die Teile 1' und 1'' des
Basisteiles 1 derart ausgebildet, dass die das Teil 1' auf
den Ski halternden Schrauben 5 direkt unter den Lagerböcken 2 bzw.
den Lageraugen 3 des Teiles 1'' angeordnet sind,
wenn das Basisteil 1 am Ski montiert ist. Da das Teil 1'' mit
den Fortsätzen 4 formschlüssig zusammenwirkt
und dabei quer zu den Längsachsen der Fortsätze 4 unbeweglich
festgehalten wird, werden an den Lageraugen 3 in Aufwärtsrichtung
angreifende Kräfte direkt auf die Schrauben 5 und
damit auf den Ski abgetragen. Die Schrauben 6 dienen im
Wesentlichen lediglich dazu, eine Trennung der Teile 1' und 1'' voneinander
zu verhindern.
-
In
den 1 bis 7 dargestellte Schuhhalteraggregat
besitzt ein Gehäuse 7 mit einem Innenkörper 7' und
einem schalenartigen Außenkörper 7''.
Im zusammengebauten Zustand des Gehäuses 7 sind
am Innenkörper 7' und am Außenkörper 7'' zueinander
gleichachsige Lageraugen 8' und 8'' vorhanden,
die zur Verbindung des Gehäuses 7 mit dem Basisteil 1 vorsehen
sind. Dabei nehmen die Lageraugen 8' des Innenkörpers 7' eine
Lage axial zwischen den Lageraugen 3 des Teiles 1'' des
Basisteiles 1 ein, während die Lageraugen 8'' des
Außenkör pers 7'' jeweils auf den voneinander
abgewandten Außenseiten der Lageraugen 3 vorgesehen
sind. Mittels einer die vorgenannten Lageraugen 8' und 8'' sowie 3 durchsetzenden
Kippachse 9 ist das Gehäuse 7 mit dem
Basisteil 1 um eine Querachse, das heißt die Kippachse 9,
kippbar verbunden.
-
Zwischen
einem auf der Oberseite des Teiles 1' des Basisteiles 1 angeordneten
stationären Widerlager 10 und einem auf der Unterseite
des Innenkörpers 7' des Gehäuses 7 angeordneten
gehäuseseitigen Widerlager 11 ist eine Schraubendruckfeder 12 eingespannt,
die das Gehäuse 7 in den 4 und 5 im
Uhrzeigersinn zu schwenken sucht und dabei eine an der Unterseite
des Innenkörpers 7' ausgebildete Stufe 13 gegen
Schultern an den Lagerböcken 2 des Teiles 1'' des
Basisteiles 1 spannt, so dass das Gehäuse 7 in
einer durch die Stufe 13 und die Schultern der Lagerböcke 2 vorgegebene
Endlage gebracht wird.
-
Die
Widerlager 10 und 11 haben jeweils die Form eines
nach unten bzw. oben offenen Napfes mit konischem Innenumfang, der
sich zur Öffnung des jeweiligen Napfes hin konisch erweitert.
Zwischen den Widerlagern 10 und 11 ist konzentrisch
zur Schraubendruckfeder 12 eine Rohrfeder 14 mit
an die Konizität der Innenumfänge der napfförmigen
Widerlager 10 und 11 angepasstem tonnenförmigen
Außenumfang angeordnet, wobei die Rohrfeder 14 jeweils
etwas in die napfförmigen Widerlager 10 und 11 hineinragt.
Diese Rohrfeder 14 wirkt als relativ steife Druckfeder,
wenn das Gehäuse 7 mit in den 4 und 5 mit
einem Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn beauf schlagt wird. Das
Gehäuse 7 lässt sich also nur bei Einwirkung
eines großen Drehmomentes entgegen dem Uhrzeigersinn kippen.
-
An
den Seitenflanken des Gehäuses 7 sind um seitliche
Gehäusehochachsen 15 schwenkbare Sohlenhalter 16 angeordnet.
Diese Sohlenhalter 16 dienen einerseits dazu, mit an ihnen
mittels Drehachsen 17 angeordnete Anlagerollen 18 an
seitlichen Rändern einer Sohle eines Skischuhs anzulegen,
um die Sohle in Seitwärtsrichtung des Skis zu arretieren. Andererseits
sollen die Sohlenhalter 16 die Oberseite des Sohlenrandes
jeweils mit in Querrichtung der Sohlenhalter 16 erstreckten Überlappungsflächen 19 von
oben übergreifen, um die jeweilige Skischuhsohle vertikal
auf der Skioberseite zu arretieren. Wie insbesondere aus 1 ersichtlich
ist, haben die Überlappungsflächen 19 die
Form eines nach abwärts gerichteten stumpfen Keils mit
einer in Querrichtung des jeweiligen Sohlenhalters 16 erstreckten
Keilspitze. Dementsprechend liegen die Sohlenhalter 16 bei normal
arretierter Skischuhsohle auf der Oberseite des Sohlenrandes an
einer in Sohlenquerrichtung erstreckten linienförmigen
Berührungszone an, welche sich in unmittelbarer Nachbarschaft
der vertikalen Berührungszone der am jeweiligen Sohlenhalter 16 angeordneten
Anlagerolle 18 befindet.
-
Da
die Überlappungsflächen 19 zum freien Ende
der Sohlenhalter 16 hin eine nach aufwärts gerichtete
Schrägfläche 19' bilden, wird das Einschieben
des jeweiligen Sohlenendes in das Schuhhalteraggregat erleichtert.
-
Die
Sohlenhalter 16 sind bezüglich ihrer vertikalen
Schwenkachsen 15 als Doppelarmhebel ausgebildet, wobei
der gehäuseseitige Arm den Querschnitt eines im Innenkörper 7' des
Gehäuses 7 angeordneten, den Innenkörper 7' in
Querrichtung durchsetzenden Kanals 20 überlappt.
Innerhalb dieses Kanals 20 sind Kolben 21 verschiebbar
angeordnet, zwischen denen eine Schraubendruckfeder 22 eingespannt
ist. Dabei ist die Schraubendruckfeder 22 einerseits am
Boden des in 1 linken Kolbens 21 und
andererseits auf einem im rechten Kolben 21 verstellbar
angeordneten Widerlager 23 abgestützt. Dieses
plattenartige Widerlager 23 besitzt eine Gewindebohrung,
in die das Außengewinde einer Einstellschraube 24 eingedreht
ist, die ihrerseits mit einem ringscheibenförmigen Flansch
auf dem Boden des in 1 rechten Kolbens 21 abgestützt
ist und einen für ein Schraubwerkzeug durch eine Bohrung im
Kolbenboden zugänglichen Kreuzschlitzkopf aufweist, so
dass sich die Widerlagerscheibe 23 durch Drehung der Einstellschraube 24 unter
Veränderung der Spannung der Schraubendruckfeder 22 verschieben
lässt.
-
Auf
diese Weise lässt sich die Auslösekraft einstellen,
bei der eine zwischen den Sohlenhaltern 16 eingesetzte
Sohle eines Skischuhs in Skiquerrichtung freigegeben wird.
-
Die
Montage des oben beschriebenen Schuhhalteraggregates an einem Ski
kann wie folgt durchgeführt werden: Zunächst wird
das vordere Teil' des Basisteiles 1 am Ski montiert. Danach
kann das hintere Teil 1'' des Basisteiles 1 parallel
zur Skioberseite auf die Fortsätze 4 des Teiles 1' aufgeschoben und
mittels der Schrauben 6 am Ski befestigt werden. Nunmehr
wird das durch die Sohlenhalter 16, die Kolben 21 sowie
die Schraubendruckfeder 22 usw. komplettierte Gehäuse 7 mit
seinen Lageraugen 8' und 8'' so an die Lageraugen 3 des
Basisteiles 1 angesetzt, dass die Kippachse 9 in
die vorgenannten Lageraugen einschoben werden kann, wobei vor der
Montage der Kippachse 9 die Schraubendruckfeder 12 in die
Rohrfeder 14 eingeschoben und zusammen mit der Rohrfeder 14 zwischen
die Widerlager 10 und 11 eingesetzt wird. Damit
ist das erfindungsgemäße Schuhhalteraggregat gebrauchsfertig
am Ski montiert, es muss lediglich noch die gewünschte
Auslösekraft an der Einstellschraube 24 eingestellt
werden.
-
Das
Schuhhalteraggregat funktioniert (in grundsätzlich bekannter
Weise) wie folgt: Der Skischuh wird mit einem Sohlenende, in der
Regel mit dem vorderen Sohlenende zwischen den Sohlenhaltern 16 derart
eingeschoben, dass die Oberseiten der seitlichen Sohlenränder
von den Überlappungsflächen 19 der Sohlenhalter 16 überlappt
werden. Nunmehr wird der Skischuh bzw. dessen Sohle mit dem anderen
Sohlenende an einem zugeordneten fersenseitigen Sohlenhalteraggregat
oder dergleichen am Ski arretiert. Sollten nun auf das zwischen
den Sohlenhaltern 16 eingeschobene Sohlenende starke Kräfte
in Seitwärtsrichtung wirken, öffnet der in Kraftrichtung
hintere Sohlenhalter 16 unter Schwenkung um seine Schwenkachse 15,
wobei der dem jeweiligen Sohlenhalter 16 zugeordnete Kolben 21 gegen die
Kraft der Schraubendruckfeder 22 verschoben wird.
-
Sollte
auf das vorgenannte Sohlenende eine starke Kraft in Aufwärtsrichtung
wirken, kann die Sohle nach vertikal oben freigegeben werden, indem das
Gehäuse 7 gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 12 bzw.
insbesondere der Rohrfeder 14 entgegen dem Uhrzeigersinn
schwenkt. Damit werden die Oberseiten der Sohlenränder
nicht mehr von den Überlappungsflächen 19 übergriffen,
und der Skischuh kommt in Aufwärtsrichtung vom Ski frei.
Dabei wird diese Vertikalauslösung durch die nach rückwärts
aufwärts gerichteten Schrägflächen 19' erleichtert,
an denen das vordere Sohlenende nach rückwärts
oben aus der Bindung rutschen kann. Die vorgenannte Schwenkung des
Gehäuses 7 wird auch dann eingeleitet, wenn die
Skischuhsohle parallel zur Skioberseite in Skilängsrichtung
mit großer Kraft gegen das Gehäuse 7 gedrängt
werden sollte. Dies kann beispielsweise bei einem „untypischen” Rückwärtssturz
eines Skifahrers erfolgen. In der Regel wirkt anschließend
bei einem solchen Sturz eine große Kraft am Skischuh in
Aufwärtsrichtung, so dass der Skischuh in Aufwärtsrichtung
vom Ski ausgelöst wird. Gegebenenfalls kann aber auch am
Skischuh ein großes Drehmoment bezüglich der Schuh-Hochachse
wirken, so dass der Skischuh in Seitwärtsrichtung ausgelöst
wird. Wie insbesondere aus 3 ersichtlich
wird, sind die Überlappungsflächen 19 der Sohlenhalter 16 in
Skiquerrichtung geneigt, wobei sie zur Skimitte hin ansteigen. Dies
hat zur Folge, dass auf die Sohlenhalter 16 auch dann eine
Kraft in Seitwärts-Auslöserichtung wirkt, wenn
an der Skischuhsohle nur eine Kraft in Aufwärtsrichtung
angreift. Damit wird vorteilhafterweise erreicht, dass bei ei nem Rückwärts-Drehsturz
die in Aufwärtsrichtung am Schuh wirkenden Kräfte
zu einer Seitwärts-Auslösung des Schuhs beitragen.
-
Anstelle
des zeichnerisch in den 8 und 9 dargestellten
zweiteiligen Basisteiles 1 kann auch ein einteiliges Basisteil 1 vorgesehen
sein, insbesondere ein in ein am Ski in Skilängsrichtung
erstrecktes Schienensystem einschiebbares Basisteil, welches am
Schienensystem form- und/oder kraftschlüssig fixierbar
ist.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 90/09821 [0002, 0003]
- - DE 102006039989 A1 [0004]