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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Notebook-Informationsprozessor
und ein Bildleseverarbeitungsverfahren.
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2. Beschreibung der verwandten Technik
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Mit
einem Notebook-Informationsprozessor, wie etwa einem herkömmlichen
PDA-Terminal und einem PC des Laptop-Typs, muss zum Beispiel, wenn
ein Nutzer, wie beispielsweise ein Geschäftsmann, ein Dokument,
wie etwa ein Papierdokument, nicht an seinem Schreibtisch in einem
Büro in einer gut ausgestatteten Umgebung scannen möchte,
sondern bei einem Treffen, wenn er einen Kunden besucht, und in
einem Hotel am Ziel einer Geschäftsreise, ein tragbarer
Scanner oder eine Digitalkamera zusätzlich mitgebracht
werden.
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Wenn
der tragbare Scanner zusätzlich mitgebracht wird, wiegen
ein allgemeiner, im Handel erhältlicher Notebook-Informationsprozessor
und ein tragbarer Scanner ca. 1 bis 2 kg bzw. 1,4 kg, so dass sie
zusammen ein Gewicht um die 3 kg haben und für den Nutzer
zu schwer sind, um mitgebracht zu werden. Zusätzlich muss
der Nutzer eine Aufstellfläche sowohl für den
Notebook-Informationsprozessor als auch für den Scanner
zur Verfügung haben, wenn er scant.
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Wenn
andererseits die Digitalkamera anstelle des tragbaren Scanners verwendet
wird, erhöht sich deren Gewicht nicht so sehr, da eine
kompakte Digitalkamera zum Beispiel ungefähr 0,1 bis 0,2
kg wiegt. In diesem Fall müssen jedoch eine Aufstellfläche
für den Notebook-Informationsprozessor und Platz zum Anordnen eines
Dokumentes, wie etwa eines Papierdokumentes, zur Verfügung
stehen, an dem es photographiert werden kann. Zusätzlich
ist es schwierig, das Dokument ohne Verwendung eines Stativs oder
dergleichen gerade von vorn zu photographieren, so dass das durch
die Digitalkamera photographierte Dokument so konvertiert werden
muss, als ob dieses gerade von vorn photographiert worden wäre,
und ein Beschneiden vorgenommen werden muss, um das Dokument aus
einem Hintergrund auszuschneiden.
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Deshalb
ist kürzlich der Notebook-Informationsprozessor, der eine
Scanner-Funktion hat, als tragbare Bildeingabevorrichtung entwickelt
worden.
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Zum
Beispiel offenbart die
japanische
offengelegte Patentanmeldung Nr. 2000-137544 einen Notebook-Personalcomputer,
der aus dem Deckel mit einem Display und einem Hauptkörper
mit einer Tastatur gebildet ist und bei dem ein PC-Karten-Steckplatz
auf der Deckelseite installiert ist und die PC-Card-Kamera an den
PC-Karten-Steckplatz montiert ist, und die PC-Card-Kamera photographiert
einen Bediener des Personalcomputers oder dergleichen.
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Die
japanische offengelegte Patentanmeldung
Nr. 2000-194450 offenbart einen Informationsprozessor mit
einer Dokumentpräsentationsvorrichtung, bei dem ein Beleuchtungsvorrichtungsstützmechanismus, eine
elektrische Kamera und ein Stützmechanismus der elektrischen
Kamera zu einem Lap top-Personalcomputer, welcher der Informationsprozessor
ist, so hinzugefügt sind, um die äußere
Form und Größe seines Gehäuses nicht
zu verändern, und ein Bild des präsentierten Dokumentes,
das unter Verwendung derselben photographiert wird, wird in dem
Laptop-Personalcomputer erfasst.
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Die
japanische offengelegte Patentanmeldung
Nr. 2002-539516 offenbart eine tragbare elektrische Vorrichtung,
in der eine Kamera mit ladungsgekoppelter Vorrichtung in einem Flügelabschnitt
eines tragbaren Personalcomputers integriert ist, und ein Aufzeichnungsdokument,
wie etwa eine Visitenkarte, wird an dem anderen Flügelabschnitt
mit einer Klemme oder einem transparenten Band befestigt, und die
Kamera mit ladungsgekoppelter Vorrichtung photographiert das Aufzeichnungsdokument.
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Obwohl
die herkömmliche tragbare Bildeingabevorrichtung (wie in
den
japanischen offengelegten
Patentanmeldungen Nr. 2000-137544 ,
2000-194450 und
2002-539516 ) als Notebook-Informationsprozessor
dienen kann, der die Scanner-Funktion hat, benötigen sie
jedoch die Auflagefläche für das Dokument oder
dergleichen zusätzlich zu der Aufstellfläche für
den Notebook-Informationsprozessor, und es ist das Problem hinsichtlich
der Effektivität und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes
vorhanden.
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Genauer
gesagt: die herkömmliche tragbare Bildeingabevorrichtung
benötigt die Auflagefläche für das Dokument,
wenn das Dokument erfasst wird, und es ist das Problem vorhanden,
dass der Photographierbereich vor dem Erfassen des Bildes nicht
in Echtzeit eingestellt oder geprüft werden kann. Die herkömmliche tragbare
Bildeingabevorrichtung hat das Problem, dass die Bildverarbeitung
an dem erfassten Bild möglicherweise nicht so ausgeführt
werden kann, um das Bild des Dokumentes zu erhalten, das aus der
Vorderrichtung photographiert und aus dem Hintergrund ausgeschnitten
ist. Das heißt, es existiert das Problem, dass der Nutzer
Schwierigkeiten beim Erlangen des gewünschten Bildes in
Echtzeit hat, in dem das aus der Vorderrichtung photographierte
Dokument aus dem Hintergrund ausgeschnitten ist.
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Zum
Beispiel ist bei der Technik, die in der
japanischen offengelegten Patentanmeldung
Nr. 2000-137544 offenbart ist, der PC-Karten-Steckplatz
in dem Display (Deckel) so platziert, dass die PC-Card-Kamera oder
dergleichen, die in den PC-Karten-Steckplatz eingesetzt ist, den
Betrieb des Personalcomputers nicht blockiert, und die Überprüfung
der Auflagefläche des Dokumentes und des Photographierbereichs,
wenn das Dokument erfasst wird, und die Bildverarbeitung zum Transformieren
in das aus der Vorderrichtung photographierte Bild werden nicht
berücksichtigt.
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Die
in der
japanischen offengelegten
Patentanmeldung Nr. 2000-194450 offenbarte Technik betrifft das
Bilden der Dokumentpräsentationsvorrichtung mit der Beleuchtungsvorrichtung
und der elektrischen Kamera, die in dem Laptop-Personalcomputer
unterzubringen sind, und das Vorsehen der Auflagefläche,
wenn das Dokument erfasst wird, auf der hinteren Fläche
oder der seitlichen Fläche des Laptop-Personalcomputers, und
die Überprüfung des Photographierbereichs, wenn
das Dokument erfasst wird, und die Bildverarbeitung zum Transformieren
in das aus der Vorderrichtung photographierte Bild werden nicht
berücksichtigt.
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Die
in der
japanischen offengelegten
Patentanmeldung Nr. 2002-539516 offenbarte Technik ist
so, dass das Schriftstück oder dergleichen, das zu photographieren
ist, an einem Flügelabschnitt des tragbaren Personalcomputers
mit der Klemme oder dergleichen befestigt wird, und der Nutzer photographiert
das Photographierobjekt mit der Kamera, die in dem anderen Flügelabschnitt
integriert ist, indem diese an der optimalen Position positioniert
wird, um ein Defokussieren des Bildes zu reduzieren, so dass dies
eine Befestigungsoperation des zu photographierenden Dokumentes
oder dergleichen und das Positionieren der Kamera in der optimalen
Distanz erfordert, und die Überprüfung des Photographierbereichs,
wenn das Dokument erfasst wird, und die Bildverarbeitung zum Transformieren
in das aus der Vorderrichtung photographierte Bild werden nicht
berücksichtigt.
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Das
heißt, bei der Technik der herkömmlichen tragbaren
Bildeingabevorrichtung, die in den
japanischen offengelegten Patentanmeldungen
Nr. 2000-137544 ,
2000-194450 und
2002-539516 offenbart
ist, zum Erlangen des Bildes, das aus der Vorderrichtung photographiert
ist und in dem das Dokument ausgeschnitten ist, welches der Nutzer
wünscht, ist das Problem der Effektivität und
Genauigkeit beim Erfassen des Bildes vorhanden, dass der Nutzer
selbst die Einstellung der Photographierrichtung und des Fokus der
Kamera manuell vornehmen muss, das Bild nach dem Photographieren
prüfen muss und erneut photographieren muss, wenn das gewünschte
Bild nicht erhalten wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Probleme der herkömmlichen
Technik wenigstens teilweise zu lösen.
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Ein
Notebook-Informationsprozessor gemäß einem Aspekt
der vorliegenden Erfindung enthält eine Bildphotographiereinheit,
ein Display, eine Tastatur, eine Speichereinheit und eine Steuereinheit,
wobei die Steuereinheit eine Live-View-Anzeigeeinheit enthält,
die eine Live-Ansicht, die durch Photographieren wenigstens eines
Abschnittes der Tastatur innerhalb eines Photographierbereichs der
Bildphotographiereinheit erlangt wird, an dem Display anzeigt, eine
Festbilderlangungseinheit, die ein Festbild von der an dem Display durch
die Live-View-Anzeigeeinheit angezeigten Live-Ansicht erlangt, wenn
sie ein Photographierstartsignal empfängt, um das Photographieren
des Festbildes eines Dokumentes, das auf der Tastatur angeordnet
ist, zu starten, und eine Bildverarbeitungseinheit, die eine projektive
Transformation an dem durch die Festbilderlangungseinheit erlangten
Festbild vornimmt, um ein aus einer Vorderrichtung photographiertes
Bild zu erlangen, eine Bildverarbeitung ausführt, um ein
Beschneiden zum Ausschneiden des Dokumentes vorzunehmen, und ein
transformiertes Bild des Dokumentes nach der Bildverarbeitung in
der Speichereinheit speichert.
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Ein
Notebook-Informationsprozessor gemäß einem anderen
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält eine Bildphotographiereinheit,
ein Display, eine Tastatur, eine Speicherein heit und eine Steuereinheit,
wobei die Steuereinheit eine Live-View-Anzeigeeinheit enthält,
die eine Live-Ansicht erlangt, die durch Photographieren wenigstens
eines Abschnittes der Tastatur innerhalb eines Photographierbereichs
der Bildphotographiereinheit erlangt wird, und eine projektive Transformation
an der erlangten Live-Ansicht vornimmt, um die aus einer Vorderrichtung
photographierte Live-Ansicht zu erlangen, wodurch die Live-Ansicht
nach der projektiven Transformation an dem Display angezeigt wird,
eine Festbilderlangungseinheit, die ein Festbild von der an dem
Display durch die Live-View-Anzeigeeinheit angezeigten Live-Ansicht
erlangt, wenn sie ein Photographierstartsignal empfängt,
um das Photographieren des Festbildes eines Dokumentes, das auf
der Tastatur angeordnet ist, zu starten, und eine Bildverarbeitungseinheit,
die eine Bildverarbeitung an dem durch die Festbilderlangungseinheit
erlangten Festbild ausführt, um ein Beschneiden zum Ausschneiden
des Dokumentes vorzunehmen, und ein transformiertes Bild des Dokumentes
nach der Bildverarbeitung in der Speichereinheit speichert.
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Ein
Bildleseverfahren gemäß noch einem anderen Aspekt
der vorliegenden Erfindung wird durch einen Notebook-Informationsprozessor
ausgeführt, der eine Bildphotographiereinheit, ein Display,
eine Tastatur, eine Speichereinheit und eine Steuereinheit enthält.
Das Verfahren enthält einen Live-View-Anzeigeschritt zum Anzeigen
einer Live-Ansicht, die durch Photographieren wenigstens eines Abschnittes
der Tastatur innerhalb eines Photographierbereichs der Bildphotographiereinheit
erlangt wird, an dem Display, einen Festbilderlangungsschritt zum
Erlangen eines Festbildes von der an dem Display bei dem Live-View-Anzeigeschritt
angezeigten Live-Ansicht, wenn ein Photographierstartsignal empfangen
wird, um das Photographieren des Festbildes eines Dokumentes, das
auf der Tastatur angeordnet ist, zu starten, und einen Bildverarbeitungsschritt zum
Vornehmen einer projektiven Transformation an dem bei dem Festbilderlangungsschritt
erlangten Festbild, um ein aus einer Vorderrichtung photographiertes
Bild zu erlangen, Ausführen einer Bildverarbeitung, um ein
Beschneiden zum Ausschneiden des Dokumentes vorzunehmen, und Speichern
eines transformierten Bildes des Dokumentes nach der Bildverarbeitung
in der Speichereinheit.
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Ein
Bildleseverfahren gemäß noch einem anderen Aspekt
der vorliegenden Erfindung wird durch einen Notebook-Informationsprozessor
ausgeführt, der eine Bildphotographiereinheit, ein Display,
eine Tastatur, eine Speichereinheit und eine Steuereinheit enthält.
Das Verfahren enthält einen Live-View-Anzeigeschritt zum Erlangen
einer Live-Ansicht, die durch Photographieren wenigstens eines Abschnittes
der Tastatur innerhalb eines Photographierbereichs der Bildphotographiereinheit
erlangt wird, und Vornehmen einer projektiven Transformation an
der erlangten Live-Ansicht, um die aus einer Vorderrichtung photographierte
Live-Ansicht zu erlangen, wodurch die Live-Ansicht nach der projektiven
Transformation an dem Display angezeigt wird, einen Festbilderlangungsschritt
zum Erlangen eines Festbildes von der an dem Display bei dem Live-View-Anzeigeschritt
angezeigten Live-Ansicht, wenn ein Photographierstartsignal empfangen
wird, um das Photographieren des Festbildes eines Dokumentes, das
auf der Tastatur angeordnet ist, zu starten, und einen Bildverarbeitungsschritt
zum Ausführen einer Bildverarbeitung an dem bei dem Festbilderlangungsschritt
erlangten Festbild, um ein Beschneiden zum Ausschneiden des Dokumentes
vorzunehmen, und Speichern eines transformierten Bildes des Dokumentes
nach der Bildverarbeitung in der Speichereinheit.
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Die
obigen und andere Ziele, Merkmale, Vorteile und die technische und
industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden durch das Lesen der
folgenden eingehenden Beschreibung von gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen besser
verstanden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Übersichtszeichnung, die ein Beispiel für
eine Konfiguration des Notebook-Informationsprozessors 100 zeigt;
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2 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für einen Basisprozess
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ist
ein Blockdiagramm der logischen Konfiguration, das ein Beispiel
für eine Konfiguration des Notebook-Informationsprozessors 100 zeigt;
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4 ist
eine Ansicht eines Beispiels für die Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 als WEB-Kamera;
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5 ist
eine Ansicht eines Beispiels für die Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 als
Scanner (Scanner-Modus);
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6 ist
ein Diagramm der physischen Konfiguration, das ein Beispiel für
eine weitere Konfiguration des Notebook-Informationsprozessors 100 zeigt;
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7 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel für eine projektive Transformation
gemäß der Ausführungsform zeigt;
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8 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel für die projektive Transformation
gemäß der Ausführungsform zeigt;
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9 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel für Bilder nach der projektiven
Transformation und dem Beschneiden gemäß der Ausführungsform
zeigt;
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10 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für einen Bildleseprozess
des Notebook-Informationsprozessors 100 gemäß der
Ausführungsform zeigt; und
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11 ist
ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für einen Photographierstartsignal-Erzeugungsprozess des
Notebook-Informationsprozessors 100 gemäß der
Ausführungsform zeigt.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen werden unten nun Ausführungsformen
eines Notebook-Informationsprozessors und eines Bildleseverfahrens
und -programms sowie eines Aufzeichnungsmediums gemäß der
vorliegenden Erfindung erläutert. Die vorliegende Erfindung
ist nicht auf die Ausführungsform begrenzt.
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Übersicht über die vorliegende
Erfindung
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Unten
wird eine Übersicht über die vorliegende Erfindung
erläutert. Danach werden unten unter Bezugnahme auf 1 und 2 Konfigurationen,
Prozesse und dergleichen der vorliegenden Erfindung erläutert.
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Die
vorliegende Erfindung hat im Allgemeinen die folgenden charakteristischen
Grundmerkmale.
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Der
Notebook-Informationsprozessor 100, wie in 1 gezeigt,
lässt sich sehr gut tragen und benötigt keine
Auflagefläche zum Erfassen eines Dokumentes oder dergleichen,
so dass der Notebook-Informationsprozessor 100, der eine
Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera) enthält,
als virtuelle Scannervorrichtung verwendet wird.
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In 1 dient
die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera) als Bildeingabeeinheit,
die eine Scanner-Funktion hat. Ein Deckel 1 (Display-Gehäuse)
dient als Kameraständer, der die Bildphotographiereinheit 116 hält.
Ein Display 114 (Display) wird als Bildschirm, der eine
Live-Ansicht anzeigt, die später zu erläutern ist,
als Hilfslichtquelle und zum Reproduzieren eines gespeicherten Bildes
verwendet. Eine Tastatur 112 auf einem Hauptkörper 2 dient
als Dokumenttisch der virtuellen Scannervorrichtung. Somit kann
der konfigurierte Notebook-Informationsprozessor 100 die
Scanner-Funktion bei einem minimalen Vorrichtungsgewicht und einer
minimalen Aufstellfläche haben.
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Das
heißt, der Notebook-Informationsprozessor 100 gemäß dieser
Erfindung ist zum Beispiel gebildet aus dem Deckel 1 (Anzeigegehäuse),
der wenigstens die Bildphotographiereinheit 116 und das
Display 114 enthält, und dem Hauptkörper 2,
der wenigstens die Tastatur 112, eine Speichereinheit und
eine Steuereinheit enthält.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann die Bildphotographiereinheit 116 in
dem Notebook-Informationsprozessor 100 lösbar
angeordnet sein, und sie kann durch den Notebook-Informationsprozessor 100 elektrifiziert
werden und mit dem Notebook-Informationsprozessor 100 kommunikationsfähig
verbunden sein. Die Bildphotographiereinheit 116 kann in
dem Notebook-Informationsprozessor 100 rotationsfähig
angeordnet sein, um ihre Photographierrichtung verändern
zu können.
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Der
Notebook-Informationsprozessor 100 kann ferner einen Rotationswinkelsensor
enthalten, der einen Rotationswinkel detektiert, wenn die Bildphotographiereinheit 116 rotiert
wird, um deren Photographierrichtung zu verändern. Der
Notebook-Informationsprozessor 100 kann den Deckel 1 enthalten,
in dem wenigstens die Bildphotographiereinheit 116 angeordnet
ist, und den Hauptkörper 2, in dem wenigstens
die Tastatur 112 angeordnet ist, und kann ferner einen Öffnungswinkelsensor
enthalten, der einen Öffnungswinkel des Deckels 1 bezüglich
des Hauptkörpers 2 detektiert, und einen Motor,
der den Rotationswinkel der Bildphotographiereinheit 116 einstellt.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
den Rotationswinkel des Motors auf der Basis des durch den Öffnungswinkelsensor
detektierten Öffnungswinkels einstellen, um die Photographierrichtung
der Bildphotographiereinheit 116 einzustellen.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 zeigt
eine Live-Ansicht an dem Display 114 an (Schritt SA-1),
die durch Photographieren wenigstens eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb
eines Photographierbereichs der Bildphotographiereinheit 116 erlangt
wird.
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Die ”Live-Ansicht” ist
ein Bewegtbild und ein durch die Bildphotographiereinheit 116 photographiertes Festbild
und wird an dem Display 114 angezeigt, damit ein Nutzer
in Echtzeit die Einstellung des Photographierbereichs der Bildphotographiereinheit 116 prüfen
kann.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
die Live-Ansicht erlangen, die durch Photographieren wenigstens
eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb des Photographierbereichs der
Bildphotographiereinheit 116 erlangt wird, und eine projektive
Transformation an der erlangten Live-Ansicht vornehmen, um die aus
einer Vorderrichtung photographierte Live-Ansicht zu erlangen, wodurch
die Live-Ansicht nach der projektiven Transformation am Display 114 angezeigt
wird.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 erlangt
ein Festbild von der Live-Ansicht, die an dem Display 114 angezeigt
wird, wenn sie ein Photographierstartsignal zum Starten des Photographierens
des Festbildes des Dokumentes empfängt, das auf der Tastatur 112 angeordnet
ist (Schritt SA-2).
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Das ”Dokument” ist
ein Photographierobjekt (Subjekt) des Festbildes von der Bildphotographiereinheit 116 und
enthält nicht nur ein flächenhaftes, wie etwa
ein Papierdokument, sondern auch ein räumliches.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
das Vorhandensein des Dokumentes durch Vergleichen eines ersten
Bildes, in dem das Dokument nicht auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, und eines zweiten Bildes, in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, die durch die Bildphotographiereinheit 116 erlangt
werden, bestimmen, und wenn das Dokument vorhanden ist, kann dadurch
das Photographierstartsignal erzeugt werden, das gesendet wird.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
die Helligkeit des Displays 114 einstellen, wenn sie das
Festbild bei einem Festbilderlangungsprozess erlangt (Schritt SA-2).
Das heißt, die Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 verändert
zeitlich die Helligkeit des Displays 114, wenn das Dokument
photographiert wird, und verwendet das Display 114 als
Hilfslichtquelle.
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Die
Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 vollzieht
die projektive Transformation an dem erlangten Festbild, um das
aus der Vorderrichtung photographierte Bild zu erlangen, führt
eine Bildverarbeitung aus, um ein Beschneiden zum Ausschneiden des
Dokumentes vorzunehmen, und speichert das transformierte Bild des
Dokumentes nach der Bildverarbeitung in der Speichereinheit (Schritt
SA-3). Wenn die Live-Ansicht nach der projektiven Transformation
an dem Display 114 bei Schritt SA-1 angezeigt wird, kann
die Steuereinheit des Notebook-Informationsprozessors 100 die
Bildverarbeitung an dem erlangten Festbild ausführen, um
das Beschneiden zum Ausschneiden des Dokumentes vorzunehmen, und
das transformierte Bild des Dokumentes nach der Bildverarbeitung
in der Speichereinheit speichern.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann beim Beschneiden bei der Bildverarbeitung
(Schritt SA-3) eine Ecke des Dokumentes detektiert werden, indem
das erste Bild, in dem das Dokument nicht auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, und das zweite Bild, in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, die durch die Bildphotographiereinheit 116 erlangt
werden, verglichen werden.
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Konfiguration
des Notebook-Informationsprozessors 100 Unter Bezugnahme
auf 3 bis 9 wird nun eine Konfiguration
des Notebook-Informationsprozessors 100 erläutert.
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3 zeigt
konzeptionell nur Teile, die die vorliegende Erfindung betreffen.
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Der
Notebook-Informationsprozessor 100, wie in 3 gezeigt,
enthält im Allgemeinen eine Bildphotographiereinheit 116,
ein Display 114, eine Tastatur 112, eine Speichereinheit 106,
eine Steuereinheit 102, einen Rotationswinkelsensor 118,
einen Öffnungswinkelsensor 120, einen Motor 122,
eine Eingabe/Ausgabe-Steuerungsschnittstelleneinheit 108 und
eine Kommunikationssteuerungsschnittstelle 104.
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In 3 ist
die Steuereinheit 102 aus einer zentralen Verarbeitungseinheit
(CPU), die den Notebook-Informationsprozessor 100 insgesamt
steuert, oder dergleichen gebildet. Die Kommunikationssteuerungsschnittstelle 104 verbindet
mit einer Kommunikationsvorrichtung (nicht gezeigt), wie etwa einem
Router, der mit einem Kommunikationskanal oder dergleichen verbunden
ist, und der Eingabe/Ausgabe-Schnittstelleneinheit 108,
die mit der Bildphotographiereinheit 116, dem Display 114,
der Tastatur 112, dem Winkelsensor 118, dem Öffnungswinkelsensor 120 und
dem Motor 122 verbunden ist. Die Speichereinheit 106 speichert
verschiedenartige Datenbanken und Tabellen. Die Einheiten, die den
Notebook-Informationsprozessor 100 bilden, sind durch einen
optionalen Kommunikationskanal kommunikationsfähig verbunden.
Ferner ist der Notebook-Informationsprozessor 100 mit einem
Netz 300 über eine Kommunikationsvorrichtung,
wie etwa einen Router, und eine drahtgebundene oder drahtlose Kommunikationsleitung,
wie etwa eine Standleitung, verbunden.
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In 3 ist
die Bildphotographiereinheit 116 eine Videokamera oder
eine Digitalkamera, die eine Funktion zum Photographieren des Bewegtbildes
für die Live-Ansicht hat, die durch Photographieren wenigstens
eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb des Photographierbereichs
erlangt wird, und ist zum Beispiel aus einer ladungsgekoppelten
Vorrichtung (CCD) gebildet. Die Bildphotographiereinheit 116 kann
in dem Notebook-Informationsprozessor 100 inkorporiert
sein. Die Bildphotographiereinheit 116 kann in dem Notebook-Informationsprozessor 100 lösbar
installiert sein, durch den Notebook-Informationsprozessor 100 elektrifiziert
werden und mit dem Notebook-Informationsprozessor 100 kommunikationsfähig
verbunden sein (zum Beispiel kann eine über USB verbundene
WEB-Kamera oder Digitalkamera als Bildphotographiereinheit 116 verwendet
werden).
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Die
Bildphotographiereinheit 116 kann in dem Notebook-Informationsprozessor 100 rotationsfähig
angeordnet sein, so dass eine Photographierrichtung veränderbar
ist.
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Unter
Bezugnahme auf 4 und 5 wird nun
ein Beispiel für das rotationsfähige Anordnen
der Bildphotographiereinheit 116 an dem Notebook-Informationsprozessor 100 erläutert,
um deren Photographierrichtung verändern zu können.
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4 ist
ein Beispiel dafür, wenn die Bildphotographiereinheit 116 als
WEB-Kamera verwendet wird. Die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
ist, wie in 4 gezeigt, im Allgemeinen in
einem oberen Abschnitt des Deckels 1 (Display-Rahmen) des
Notebook-Informationsprozessors 100 inkorporiert. Die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
wird im Allgemeinen zum Beispiel bei einer Fernsehkonferenz und
einem Video-Chat verwendet und wird dabei zum Projizieren eines
PC-Bedieners eingesetzt, der ein Nutzer ist. Der PC-Bediener ist
im Allgemeinen dem Display 114 (Display) zugewandt, so
dass dann, wenn die Photographiereinheit 116 im oberen
Abschnitt des Deckels 1 (Display-Rahmen) derart angeordnet
ist, dass die Ebene vom Display 114 (Display) zu einer
Lichtachse der Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
senkrecht ist (das heißt, die Display-Ebene und eine Fokus-Ebene
der WEB-Kamera sind zueinander parallel), ein Objekt vor der WEB-Kamera
wie etwa bei der Fernsehkonferenz und dem Video-Chat erreicht wird.
Dabei beträgt ein Öffnungswinkel θ der
Ebene vom Display 114 (Display) im Allgemeinen etwa 90
bis 135 Grad.
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5 ist
ein Beispiel für die Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 als
Scanner (Scanner-Modus). Die Konfiguration ist so, wie in 5 gezeigt,
dass die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera-Einheit)
nur in einem Zustand mit dem Öffnungswinkel θ rotiert
werden kann, um die Lichtachse auf die Tastatur 112 zu
richten. Dadurch kann nicht nur der PC-Bediener, sondern auch das
Dokument, wie etwa das auf der Tastatur 112 angeordnete
Dokument, photographiert werden.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 3 kann der Notebook-Informationsprozessor 100 ferner
einen Rotationswinkelsensor 118 haben, der einen Rotationswinkel
detektiert, wenn eine Rotation erfolgt, um die Photographierrichtung
der Bildphotographiereinheit 116 zu verändern.
Der Notebook-Informationsprozessor 100 kann den Deckel 1 haben,
in dem wenigstens die Bildphotographiereinheit 116 angeordnet
ist, und den Hauptkörper 2, in dem wenigstens
die Tastatur 112 angeordnet ist, und kann ferner einen Öffnungswinkelsensor 120 haben,
der einen Öffnungswinkel des Deckels 1 bezüglich
des Hauptkörpers 2 detektiert, und einen Motor 122,
der den Rotationswinkel der Bildphotographiereinheit 116 einstellt.
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Unter
Bezugnahme auf 6 wird nun ein Beispiel für
eine Konfiguration erläutert, bei der der Notebook-Informationsprozessor 100 ferner
den Rotationswinkelsensor, den Öffnungswinkelsensor 120 und
den Motor 122 enthält. Der Rotationswinkelsensor 118 und
der Öffnungswinkelsensor 120 haben eine Funktion zum
Detektieren eines Rotationswinkels γ der Bildphotographiereinheit 116 und
eines Öffnungswinkels θ des Notebook-Informationsprozessors 100 und
sind zum Beispiel ein Gyrosensor, der eine Winkelgeschwindigkeit und
den Winkel detektiert. Der Motor 122 hat eine Funktion
zum Rotieren der Bildphotographiereinheit 116.
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Wenn
der Nutzer die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
rotiert, die in dem Notebook-Informationsprozessor 100 rotationsfähig
angeordnet ist, um eine Ebene (Dokumentebene) der Tastatur 112 zu photographieren,
detektiert der Rotationswinkelsensor 118, wie in 6 gezeigt,
einen Rotationswinkel θ der Bildphotographiereinheit 116.
Die Steuereinheit 102 des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
eine Scan-Software automatisch starten, um zu dem Scanner-Modus überzugehen.
Da hierbei ein Bewegtbild, das durch die Bildphotographiereinheit 116 photographiert
wird, an dem Display 114 (Display) als Live-Ansicht in Echtzeit
angezeigt wird, kann der Nutzer den Winkel der Bildphotographiereinheit 116 einstellen,
während er das Display 114 betrachtet. Wenn der Öffnungswinkelsensor 120,
wie etwa ein Codierer, den Öffnungswinkel θ vom
Display 114 (Display) detektiert, kann die Steuereinheit 102 des
Notebook-Informationsprozessors 100 den Rotationswinkel γ,
der für die Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
erforderlich ist, um die Ebene (Dokumentebene) der Tastatur 112 zu
photographieren, auf der Basis des Öffnungswinkels θ berechnen
und eine Steuerung zum Rotieren der Bildphotographiereinheit 116 (WEB-Kamera)
durch den Motor 122 oder dergleichen ausführen.
Die Steuereinheit 102 des Notebook-Informationsprozessors 100 kann
in dieser Ausführungsform den Rotationswinkel γ unter
Verwendung der Gleichung γ = (π – θ)/4
berechnen, wobei angenommen wird, dass der Öffnungswinkel θ ist.
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In 3 sind
die verschiedenartigen Datenbanken und die verschiedenartigen Tabellen
(wie etwa eine Bilddatenbank 106a), die in der Speichereinheit 106 gespeichert
sind, Speichereinheiten, wie beispielsweise Festplattenvorrichtungen.
Die Speichereinheiten speichern verschiedenartige Programme, verschiedenartige Tabellen,
verschiedenartige Datenbanken und dergleichen, die bei verschiedenartigen
Prozessen verwendet werden.
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Von
jeder Komponente der Speichereinheit 106 speichert die
Bilddatenbank 106a verschiedenartige Bewegtbilder und Festbilder
und speichert zum Beispiel die Bewegtbilder und die Festbilder nach
verschiedenartigen Bildverarbeitungen (wie etwa der projektiven
Transformation und dem Beschneiden) durch die Steuereinheit 102,
und zwar zusätzlich zu dem Bewegtbild und dem Festbild
der Live-Ansicht, die durch die Bildphotographiereinheit 118 photographiert
wird.
-
Die
Kommunikationssteuerungsschnittstelle 104 steuert die Kommunikation
zwischen dem Notebook-Informationsprozessor 100 und einem
Netz 300 (oder einer Kommunikationsvorrichtung wie etwa
einem Router). Das heißt, die Kommunikationssteuerungsschnittstelle 104 hat
eine Funktion zum Übermitteln von Daten an ein anderes
Terminal durch eine Kommunikationsleitung. Die Kommunikationssteuerungsschnittstelle 104 kann
eine Funktion zum Übermitteln von Daten an die Bildphotographiereinheit 116,
die mit dem Notebook-Informationsprozessor lösbar verbunden
ist, durch die Kommunikationsleitung haben.
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Die
Eingabe/Ausgabe-Steuerungsschnittstelle 108 steuert die
Tastatur 112, das Display 114, die Bildphotographiereinheit 116,
den Rotationswinkelsensor 118, einen Öffnungswinkelsensor 120 und
einen Motor 122. Die Tastatur 112 ent spricht der
in dem Hauptkörper 2 angeordneten Tastatur, und
das Display 114 entspricht dem in dem Deckel 1 angeordneten
Display (Monitor).
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Die
Steuereinheit 102 hat einen internen Speicher, der ein
Steuerprogramm wie beispielsweise ein Betriebssystem (OS), ein Programm,
das verschiedenartige Prozeduren definiert, und erforderliche Daten
speichert. Die Steuereinheit 102 vollzieht eine Informationsverarbeitung
zum Ausführen verschiedenartiger Verarbeitungen durch die
Programme oder dergleichen. Die Steuereinheit 102 enthält
funktionell und konzeptionell eine Live-View-(oder Live-Ansichts-)Anzeigeeinheit 102a,
eine Festbilderlangungseinheit 102b, eine Bildverarbeitungseinheit 102c,
eine Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d, eine
Helligkeitseinstelleinheit 102e und eine Rotationswinkeleinstelleinheit 102f.
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Von
diesen zeigt die Live-View-Anzeigeeinheit 102a die Live-Ansicht,
die durch Photographieren wenigstens eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb
des Photographierbereichs der Bildphotographiereinheit 116 erlangt
wird, an dem Display 114 an. Die Live-View-Anzeigeeinheit 102a kann
die Live-Ansicht erlangen, die durch Photographieren wenigstens
eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb des Photographierbereichs
der Bildphotographiereinheit 116 erlangt wird, und die
projektive Transformation an der erlangten Live-Ansicht vornehmen,
um die aus der Vorderrichtung photographierte Live-Ansicht zu erlangen,
wodurch die Live-Ansicht nach der projektiven Transformation, die
noch zu erläutern ist, am Display 114 angezeigt
wird.
-
Die
Festbilderlangungseinheit 102b erlangt das Festbild von
der an dem Display 114 durch die Live-View-Anzeigeeinheit 102a angezeigten
Live-Ansicht, wenn sie das Photographierstartsignal zum Starten des
Photographierens des Festbildes des auf der Tastatur 112 liegenden
Dokumentes empfängt.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 102c vollzieht die projektive
Transformation an dem Festbild, das durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangt
wird, um das aus der Vorderrichtung photographierte Bild zu erlangen,
führt die Bildverarbeitung aus, um das Beschneiden zum
Ausschneiden des Dokumentes vorzunehmen, und speichert das transformierte
Bild des Dokumentes nach der Bildverarbeitung in der Bilddatenbank 106a. Wenn
die Live-View-Anzeigeeinheit 102a die Live-Ansicht nach
der projektiven Transformation an dem Display 114 anzeigt,
kann die Bildverarbeitungseinheit 102c die Bildverarbeitung
an dem durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangten
Festbild ausführen, um das Beschneiden zum Ausschneiden
des Dokumentes vorzunehmen, und das transformierte Bild des Dokumentes
nach der Bildverarbeitung in der Bilddatenbank 106a speichern.
Die Bildverarbeitungseinheit 102c kann die Ecke des Dokumentes
durch Vergleichen des ersten Bildes, in dem das Dokument nicht auf
der Tastatur 112 angeordnet ist, und des zweiten Bildes,
in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet ist,
die durch die Bildphotographiereinheit 116 erlangt werden,
beim Beschneiden detektieren.
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Die
durch die Bildverarbeitungseinheit 102c ausgeführte
projektive Transformation und die Live-View-Anzeigeeinheit 102a werden
unter Bezugnahme auf 7 und 8 erläutert.
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Die
zum Beispiel durch die Bildverarbeitungseinheit 102c und die Live-View-Anzeigeeinheit
102a vollzogene
projektive Transformation wird ausgeführt, indem das durch
die Bildphotographiereinheit
116 photographierte Bild unter
Einsatz einer inversen projektiven Transformation in einen Originalzustand
zurückversetzt wird. Ein Beispiel für die projektive
Transformation wird unten erläutert. Wenn die projektive
Transformation vollzogen wird, wird ein Fluchtpunkt des Bildes auf
einer Abbildungsebene
70, die eine Bildebene ist, die durch die
Bildphotographiereinheit
116 photographiert wurde, erhalten.
Wenn zum Beispiel eine Abbildungsebenenform
71, die eine
Bildform auf der Abbildungsebene
70 ist, ein Rechteck ist,
wie in
7 gezeigt, werden die zwei Fluchtpunkte S1 und
S2 erhalten. Der Fluchtpunkt ist der Punkt, an dem verlängerte
Linien zweier gerader Linien, die bei einer tatsächlichen
Form parallel gebildet sind, einander kreuzen, wenn eine vorbestimmte
Form projiziert wird. Durch derartiges Erhalten des Fluchtpunktes
werden eine Originalgröße vor der Projektion und die
Parameter der projektiven Transformation, die die Parameter sind,
wenn die projektive Transformation vollzogen wird, auf der Basis
des Fluchtpunktes erhalten, und die projektive Transformation wird
unter Verwendung der folgenden [Gleichung 1] ausgeführt.
Das heißt, die projektive Transformation wird durch den
Erhalt einer Koordinate (u, v, 1) nach der projektiven Transformation
von einer Koordinate (x, y, 1) vor der projektiven Transformation
durch die [Gleichung 1] ausgeführt. [Gleichung
1]
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Durch
derartiges Ausführen der projektiven Transformation an
der Koordinate der Abbildungsebenenform 71, welche die
Koordinate vor der projektiven Transformation ist, kann eine projektiv
transformierte Form 75, welche die Form nach der projektiven
Transformation ist, durch den Erhalt der Koordinate nach der projektiven
Transformation erlangt werden, wie in 8 gezeigt.
Die projektiv transformierte Form 75 ist einer Originalform 76 ähnlich,
welche die Form ist, wenn das Original, das durch die Bildphotographiereinheit 116 abgebildet
wird, aus der Vorderrichtung betrachtet wird, das heißt
die Form, wenn die abgebildete Ebene aus der vertikalen Richtung
betrachtet wird.
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Da
nämlich in dieser Ausführungsform die Bildphotographiereinheit 116 das
Dokument, wie etwa das Papierdokument, nicht aus der Vorderrichtung
photographiert, wird das photographierte Bild des Dokumentes, wie
etwa des Papierdokumentes, verzerrt. An dem verzerrten Bild korrigieren
die Bildverarbeitungseinheit 102c und die Live-View-Anzeigeeinheit 102a die
Verzerrung durch Ausführen der projektiven Transformation, führen
sie ferner das Beschneiden (Trimmen) aus, um das Dokument aus einem
Hintergrund auszuschneiden, und sie speichern das Dokument in der
Speichereinheit 106. Dabei kann die Bildverarbeitungseinheit 102c das transformierte
Bild nach der Bildverarbeitung an dem Display 114 (Display)
anzeigen. Wie oben erläutert, kann die projektive Transformation
durch die Bildverarbeitungseinheit 102c zum Ausführen
der Bildverarbeitung zusammen mit dem Beschneiden dienen, das später
erläutert wird, nachdem das Bild durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangt
wird, oder zum sukzessiven Ausführen der Verarbeitung der
projektiven Transformation an dem Bild, das von der Bildverarbeitungseinheit 116 (WEB-Kamera)
durch die Live-View-Anzeigeeinheit 102a übertragen
wird, um das Bild an dem Display 114 als Live-Ansicht anzuzeigen.
In diesem Fall kann der Nutzer das Bild so ansehen, als ob es aus
der Vorderrichtung photographiert wäre, so dass das Dokument natürlicher
wirken kann. Für die projektive Transformation können
außer der oben beschriebenen Methode verschiedenartige
andere herkömmliche Techniken zum Einsatz kommen.
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Unter
Bezugnahme auf 9 wird nun ein Beispiel für
das durch die Bildverarbeitungseinheit 102c ausgeführte
Beschneiden erläutert.
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In
dieser Ausführungsform kann die Bildverarbeitungseinheit 102c,
wie in 9 gezeigt, die projektive Transformation und das
Beschneiden (Trimmen) ausführen, indem das durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangte
Festbild an dem Display 114 (Display) angezeigt wird und
durch den Nutzer vier Ecken des Dokumentes, wie etwa des Papierdokumentes,
mittels einer Eingabeeinheit (nicht gezeigt), wie beispielsweise einer
Maus, spezifiziert werden. Die Bildverarbeitungseinheit 102c extrahiert
eine Grenzlinie zwischen dem Dokument, wie etwa dem Papierdokument,
und der Ebene der Tastatur 112 aus Helligkeitsinformationen
oder dergleichen, die aus dem Festbild erhalten werden, nimmt eine
lineare Interpolation oder dergleichen an der extrahierten Grenzlinie
vor und berechnet die vier Ecken des Dokumentes, wodurch die projektive
Transformation und das Beschneiden (Trimmen) ausgeführt
werden. Die Bildverarbeitungseinheit 102c kann die Tastatur 112 im
Voraus, vor dem Anordnen des Dokumentes auf der Tastatur 112,
durch die Bildphotographiereinheit 116 photographieren,
extrahiert einen Bereich, in dem eine Differenz der Helligkeitsinformationen
oder dergleichen angesichts jener des durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangten
Festbildes einen gewissen Pegel erreicht, nimmt die lineare Interpolation
oder dergleichen an der extrahierten Grenzlinie vor und berechnet
die vier Ecken des Dokumentes, wodurch die projektive Transformation
und das Beschneiden (Trimmen) ausgeführt werden. Außer
der oben beschriebenen Methode können verschiedenartige
herkömmliche Techniken für das Beschneiden zum
Einsatz kommen.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 3 erzeugt die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d das
Photographierstartsignal, um das Photographieren des auf der Tastatur 112 liegenden
Festbildes zu starten.
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Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d kann das
Photographierstartsignal erzeugen, indem man den Nutzer auf ein
Ikon wie etwa ”Verschluss”, das am Display 114 angezeigt
wird, mittels der Eingabeeinheit (nicht gezeigt), wie beispielsweise
der Maus, klicken lässt, um das Signal an die Festbilderlangungseinheit 102b zu
senden. Die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d kann
das Photographierstartsignal durch Detektieren eines spezifischen
Tons erzeugen, der durch den Nutzer mittels der Eingabeeinheit (nicht
gezeigt), wie beispielsweise eines Mikrofons, das in dem Notebook-Informationsprozessor 100 inkorporiert
ist, eingegeben wird, um das Signal an die Festbilderlangungseinheit 102b zu
senden.
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Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d bestimmt
das Vorhandensein des Dokumentes durch Vergleichen des ersten Bildes,
in dem das Dokument nicht auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, und des zweiten Bildes, in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, die durch die Bildphotographiereinheit 116 erhalten
werden, und wenn das Dokument vorhanden ist, kann die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d das
Photographierstartsignal erzeugen, um das Signal an die Festbilderlangungseinheit 102b zu
senden.
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Die
Helligkeitseinstelleinheit 102e stellt die Helligkeit des
Displays 114 ein, wenn das Festbild durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangt
wird.
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Obwohl
in dieser Ausführungsform ein Umgebungslicht, wie etwa
eine Innenbeleuchtung, die in einem Büro oder dergleichen
installiert ist, als Licht zum Beleuchten der Tastatur 112 verwendet
wird, auf die das Dokument gelegt wird, kann als Hilfslicht Licht
vom Display 114 (Display) verwendet werden, dessen Helligkeit durch
die Helligkeitseinstelleinheit 102e eingestellt wird. Das
heißt, die Helligkeitseinstelleinheit 102e stellt
den gesamten Bildschirm des Displays 114 auf ein gewisses
Bild (wie etwa einen vollkommen weißen Bildschirm mit maximaler
Helligkeit) zu der Zeit ein, wenn die Festbilderlangungseinheit 102b das
Photographierstartsignal (den Bilderlangungstrigger) empfängt,
das durch die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d erzeugt
wird, wodurch das Dokument, wie etwa das Papierdokument, auf der
Tastatur 112 beleuchtet wird. Wenn der Öffnungswinkel θ vom
Display 114 (Display) zum Beispiel größer
gleich 90 Grad ist, wird das Licht vom Display 114 (Display)
durch das Dokument, wie etwa das Papierdokument, nie reflektiert,
um sichtbar zu werden (das heißt zu blenden), so dass es
möglich ist, das Licht vom Display 114 (Display),
dessen Helligkeit durch die Helligkeitseinstelleinheit 102e eingestellt
wird, als ausgezeichnete Hilfslichtquelle zu verwenden.
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Die
Rotationswinkeleinstelleinheit 102f stellt den Rotationswinkel γ des
Motors 122 auf der Basis des Öffnungswinkels θ ein,
der durch den Öffnungswinkelsensor 120 detektiert
wird, um die Photographierrichtung der Bildphotographiereinheit 116 einzustellen.
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In
dieser Ausführungsform kann zum Beispiel mit der Bildphotographiereinheit 116 (Kamera)
mit etwa 5 Millionen Pixeln oder mehr als Dokumentenscanner ein
praktisch ausreichendes Qualitätsniveau des durch die Bildphotographiereinheit 116 photographierten
Bildes erhalten werden. Obwohl angenommen wird, dass der Notebook-Informationsprozessor 100 gemäß dieser
Ausführungsform zum Beispiel durch solch einen Nutzer wie
etwa einen Geschäftsmann außerhalb verwendet wird,
wie etwa in einem Hotel am Ziel einer Geschäftsreise und
bei einem Kundenbesuch, geht der Vorteil der Auflagefläche
und der einfachen Bedienung nicht verloren, wenn dieser auf seinem
Schreibtisch in einem Büro oder dergleichen verwendet wird.
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Prozess
des Notebook-Informationsprozessors 100 Unter Bezugnahme
auf 10 und 11 wird nun
ein Beispiel für den Bildleseprozess des Prozesses des
Notebook-Informationsprozessors 100 gemäß der so
konfigurierten Ausführungsform eingehend erläutert.
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Bildleseprozess
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Einzelheiten
des Bildleseprozesses werden unter Bezugnahme auf 10 erläutert.
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Wenn
die Bildphotographiereinheit 116 (Kamera), die in dem Notebook-Informationsprozessor 100 rotationsfähig
angeordnet ist, in der Photographierrichtung der Ebene (Dokumentebene)
der Tastatur 112 rotiert wird, detektiert der Rotationswinkelsensor 118 die
Rotation der Bildphotographiereinheit 116, wie in 10 gezeigt.
Die Steuereinheit 102 startet automatisch die Scan-Anwendung
und zeigt diese an dem Display 114 (Monitor) an, um zum
Scanner-Modus überzugehen, um die Ebene (Dokumentebene)
der Tastatur 112 zu photographieren (Schritt SB-1).
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Durch
den Prozess durch die Live-View-Anzeigeeinheit 102a wird
das durch die Bildphotographiereinheit 116 photographierte
Bewegtbild an dem Display 114 (Display) als Live-Ansicht
in Echtzeit angezeigt. Das heißt, die Live-View- Anzeigeeinheit 102a zeigt
die Live-Ansicht, die durch Photographieren wenigstens eines Abschnittes
der Tastatur 112 innerhalb des Photographierbereichs der
Bildphotographiereinheit 116 erlangt wurde, am Display 114 an.
Der Nutzer stellt den Winkel der Bildphotographiereinheit 116 ein,
während er die am Display 114 angezeigte Live-Ansicht
betrachtet (Schritt SB-2). Die Live-View-Anzeigeeinheit 102a kann
die Live-Ansicht erlangen, die durch Photographieren wenigstens
eines Abschnittes der Tastatur 112 innerhalb des Photographierbereichs
der Bildphotographiereinheit 116 erlangt wurde, und die
projektive Transformation an der erlangten Live-Ansicht ausführen,
um die aus der Vorderrichtung photographierte Live-Ansicht zu erlangen,
wodurch die Live-Ansicht nach der projektiven Transformation, die
noch zu erläutern ist, am Display 114 angezeigt
wird.
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Die
Rotationswinkeleinstelleinheit 102f kann den Rotationswinkel γ des
Motors 122 so einstellen, um die Photographierrichtung
der Bildphotographiereinheit 116 auf der Basis des Öffnungswinkels θ einzustellen, der
durch den Öffnungswinkelsensor 120 detektiert
wird.
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Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d erlangt
das erste Bild, in dem das Dokument nicht auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, und das zweite Bild, in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, als Vergleichsbilder, bestimmt das Vorhandensein des Dokumentes
und erzeugt das Photographierstartsignal, wenn das Dokument vorhanden
ist, um das Signal an die Festbilderlangungseinheit 102b zu senden
(Schritt SB-3). Die Photographierstart signalerzeugung durch die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d ist unten
eingehend erläutert.
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Die
Festbilderlangungseinheit 102b erlangt das Bild des Dokumentes
durch Erlangen des Festbildes von der Live-Ansicht, die am Display 114 angezeigt
wird, wenn sie das Photographierstartsignal zum Starten des Photographierens
des Festbildes des Dokumentes, das auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, von der Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d empfängt
(Schritt SB-4).
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Die
Helligkeitseinstelleinheit 102e kann die Helligkeit des
Displays 114 einstellen, wenn sie das Festbild durch die
Festbilderlangungseinheit 102b erlangt.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 102c vollzieht die projektive
Transformation an dem durch die Verarbeitung durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangten
Festbild, um das Bild zu erlangen, das aus der Vorderrichtung photographiert
wurde, und führt die Bildverarbeitung aus, um das Beschneiden
vorzunehmen, um das Dokument auszuschneiden (Schritt SB-5). Die
Bildverarbeitungseinheit 102c zeigt das transformierte
Bild des Dokumentes nach der Bildverarbeitung an dem Display 114 an
und speichert dasselbe in der Bilddatenbank 106a (Schritt
SB-6). Wenn die Live-Ansicht nach der projektiven Transformation
an dem Display 114 bei Schritt SB-2 angezeigt wird, kann
die Bildverarbeitungseinheit 102c die Bildverarbeitung
an dem durch die Verarbeitung durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangten
Festbild vornehmen, um das Beschneiden zum Ausschneiden des Dokumentes
auszufüh ren, und das transformierte Bild des Dokumentes
nach der Bildverarbeitung in der Bilddatenbank 106a speichern.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 102c kann die Ecke des Dokumentes
detektieren, um das Beschneiden auszuführen, indem sie
das erste Bild, in dem das Dokument nicht auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, und das zweite Bild, in dem das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet
ist, die unter Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 durch
den Prozess durch die Steuereinheit 102 bei Schritt SB-4
erlangt wurden, vergleicht.
-
Die
Steuereinheit 102 bestimmt, ob der Bildleseprozess zu Ende
ist, indem sie bestimmt, ob ein nächstes Dokument auf der
Tastatur 112 angeordnet ist (Schritt SB-7). Wenn die Steuereinheit 102 bestimmt,
dass der Bildleseprozess nicht zu Ende ist (NEIN bei Schritt SB-7),
kehrt der Prozess zu Schritt SB-4 zurück, um den Bildleseprozess
mit dem nächsten Dokument fortzusetzen. Wenn die Steuereinheit 102 andererseits
bestimmt, dass der Bildleseprozess zu Ende ist (JA bei Schritt SB-7),
wird der Bildleseprozess beendet.
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Photographierstartsignal-Erzeugungsprozess
Unter Bezugnahme auf 11 werden nun Einzelheiten des
Photographierstartsignal-Erzeugungsprozesses erläutert.
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Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d erlangt
im Voraus das Bild (das erste Bild) der Tastatur 112, bevor
das Dokument auf der Tastatur 112 angeordnet wird, durch
Photographieren unter Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 (Schritt
SC-1).
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d initialisiert
einen Zähler B auf ”0” (Schritt SC-2).
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d erlangt
das Bild (das zweite Bild), welches das Dokument enthält,
das auf der Tastatur 112 angeordnet ist, durch Photographieren
unter Verwendung der Bildphotographiereinheit 116 (Schritt
SC-3).
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d überwacht
kontinuierlich die Helligkeitsinformationen oder dergleichen des
photographierten Bewegtbildes, das mittels der Bildphotographiereinheit 116 (Kamera)
eingegeben wird, und bestimmt, ob die Differenz des Helligkeitswertes
oder dergleichen zwischen dem Bild (dem ersten Bild) der Tastatur 112,
das im Voraus erlangt wurde, und dem Bild (dem zweiten Bild) mit
dem auf der Tastatur 112 angeordneten Dokument einen gewissen
Pegel erreicht (Σ(Helligkeitswert des ersten Bildes – Helligkeitswert
des zweiten Bildes) > Schwelle
A?), durch den Prozess durch die Steuereinheit 102, wodurch
bestimmt wird, ob damit begonnen wurde, das Dokument, wie das genannte
Dokument, auf der Tastatur 112 anzuordnen (Schritt SC-4).
Wenn bestimmt wird, dass die Differenz kleiner gleich der Schwelle
A ist und das Dokument, wie das genannte Dokument, nicht auf der
Tastatur 112 angeordnet ist (NEIN bei Schritt SC-4), kehrt
die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
dem Prozess bei Schritt SC-2 zurück. Wenn andererseits
bestimmt wird, dass die Differenz größer als die
Schwelle A ist und damit begonnen wurde, das Dokument, wie das genannte
Dokument, auf der Tastatur 112 anzuordnen (JA bei Schritt
SC-4), geht die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
einem Prozess bei dem nächsten Schritt SC-5 über.
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d setzt den
Zähler B auf ”1” (Schritt SC-5).
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d bestimmt,
ob die Veränderung der Differenz bei einem gewissen Pegel
stabil ist (Σ(Helligkeitswert des zweiten Bildes – Helligkeitswert
des vorhergehenden zweiten Bildes) < Schwelle C?), wodurch bestimmt wird,
ob das Anordnen des Dokumentes beendet ist (Schritt SC-6). Wenn
bestimmt wird, dass die Differenz größer gleich
der Schwelle C ist und die Veränderung der Differenz bei
dem gewissen Pegel nicht stabil ist (NEIN bei Schritt SC-6), kehrt
die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
dem Prozess bei Schritt SC-2 zurück. Andererseits geht
die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
einem Prozess bei dem nächsten Schritt SC-7 über,
wenn bestimmt wird, dass die Differenz kleiner gleich der Schwelle
C ist und die Veränderung der Differenz bei dem gewissen
Pegel stabil ist (JA bei Schritt SC-6).
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d bestimmt,
ob eine vorbestimmte Zeitperiode abgelaufen ist (Zähler
B > Schwelle D?) (Schritt
SC-7). Wenn bestimmt wird, dass der Zähler B kleiner gleich dem
Schwellenwert ist und die vorbestimmte Zeitperiode nicht abgelaufen
ist (NEIN bei Schritt SC-7), kehrt die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
dem Prozess bei Schritt SC-3 zurück.
-
Wenn
andererseits bestimmt wird, dass der Zähler B größer
als der Schwellenwert ist und dass die vorbestimmte Zeitperiode
abgelaufen ist (JA bei Schritt SC-7), geht die Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d zu
einem Prozess bei dem nächsten Schritt SC-8 über.
-
Die
Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d erzeugt
das Photographierstartsignal (Verschlusstrigger), um das Signal
an die Festbilderlangungseinheit 102b zu senden (Schritt
SC-8).
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Die
Festbilderlangungseinheit 102b erlangt das Festbild von
der an dem Display 114 angezeigten Live-Ansicht, wenn sie
das Photographierstartsignal zum Starten des Photographierens des
Festbildes des auf der Tastatur 112 angeordneten Dokumentes
von der Photographierstartsignal-Erzeugungseinheit 102d empfängt
(Verschlusstrigger EIN). Die Steuereinheit 102 kann den
Nutzer über den Erhalt des Tons und des Festbildes mittels
einer Ausgabeeinheit (nicht gezeigt) wie etwa eines Lautsprechers
bzw. des Displays 114 (Display) informieren, nachdem das
Festbild durch den Prozess durch die Festbilderlangungseinheit 102b erlangt wurde.
Wenn die Anzahl der zu scannenden Dokumente groß ist, wird
durch Wiederholung dessen eine halbautomatische Operation möglich.
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Andere Ausführungsformen
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Die
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind oben
erläutert. Die vorliegende Erfindung kann jedoch nicht
nur in diesen Ausführungsformen, sondern auch in verschiedenartigen
anderen Ausführungsformen ausgeführt werden, ohne
vom Grundgedanken und Umfang des allgemeinen erfinderischen Konzeptes
abzuweichen, wie es durch die beigefügten Ansprüche
und deren Äquivalente definiert ist.
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In
der Ausführungsform wird der Notebook-Informationsprozessor 100,
der eine Verarbeitung in einem autonomen Modus ausführt,
als Beispiel erläutert. Die Verarbeitung kann jedoch in
Abhängigkeit von einer Anforderung von einem Clienten-Terminal
ausgeführt werden, das in ein Gehäuse eingebaut
ist, das sich von dem Gehäuse des Notebook-Informationsprozessors 100 unterscheidet,
und das Verarbeitungsresultat kann zu dem Clienten-Terminal zurückgeführt
werden.
-
Alle
automatischen Prozesse, die in der vorliegenden Ausführungsform
erläutert sind, können ganz oder teilweise manuell
ausgeführt werden. Ähnlich können alle
manuellen Prozesse, die in der vorliegenden Ausführungsform
erläutert sind, ganz oder teilweise durch ein bekanntes
Verfahren automatisch ausgeführt werden.
-
Die
Prozessprozeduren, die Steuerprozeduren, spezifische Namen, Informationen,
die Registrierungsdaten jedes Prozesses und Suchbedingungsparameter
etc. enthalten, ein Anzeigebeispiel und die Datenbankstruktur, die
in der Beschreibung und den Zeichnungen angeführt sind,
können bei Bedarf verändert werden, wenn nichts
anderes angegeben ist.
-
Die
Bildungselemente des Notebook-Informationsprozessors 100 sind
lediglich konzeptionell und brauchen physisch den in den Zeichnungen
gezeigten Strukturen nicht unbedingt zu ähneln. Zum Beispiel braucht
die Vorrichtung nicht unbedingt die Struktur zu haben, die gezeigt
ist.
-
Zum
Beispiel können die Prozessfunktionen, die durch den Notebook-Informationsprozessor 100 ausgeführt
werden, und zwar besonders was jede der Prozessfunktionen anbelangt,
die in der Steuereinheit 102 ausgeführt werden,
ganz oder teilweise durch eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU)
oder ein durch die CPU ausgeführtes Computerprogramm oder
durch Hardware unter Verwendung einer verdrahteten Logik realisiert
werden. Das Computerprogramm, das auf einem Aufzeichnungsmedium
aufgezeichnet ist, kann durch den Notebook-Informationsprozessor 100,
so wie es die Situation erfordert, mechanisch gelesen werden. Mit anderen
Worten: das Computerprogramm, das auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet
ist, kann bewirken, dass die Speichereinheit 106 wie etwa
ein Nur-Lese-Speicher (ROM) oder eine Hartplatte (HD) in Koordination
mit dem OS arbeitet, um Befehle an die CPU auszugeben, um verschiedenartige
Prozesse auszuführen. Das Computerprogramm wird zuerst
in den Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) geladen und bildet
eine Steuereinheit 102 im Zusammenwirken mit der CPU.
-
Alternativ
kann das Computerprogramm in einem beliebigen Anwendungsprogrammserver
gespeichert sein, der mit dem Notebook-Informationsprozessor 100 über
das Netz 300 verbunden ist, und kann insgesamt oder teilweise
geladen werden, so wie es die Situation erfordert.
-
Das ”computerlesbare
Aufzeichnungsmedium”, auf dem das Computerprogramm gespeichert
sein kann, kann ein tragbarer Typ sein, wie etwa eine flexible Platte,
eine magnetooptische (MO) Platte, ein ROM, ein löschbarer
programmierbarer ROM (EPROM), ein elektrisch löschbarer
programmierbarer ROM (EEPROM), ein Kompaktplatten-Nur-Lese-Speicher
(CD-ROM), eine digitale Mehrzweckplatte (DVD), oder ein Kommunikationsmedium,
welches das Computerprogramm für kurze Zeit speichert,
wie beispielsweise Kommunikationskanäle oder Trägerwellen,
die das Computerprogramm über solche Netze 300 wie
ein lokales Datennetz (LAN), ein überregionales Datennetz
(WAN) und das Internet übertragen.
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Das ”Computerprogramm” bezieht
sich auf ein Datenverarbeitungsverfahren, das in einer beliebigen Computersprache
geschrieben ist, und kann Softwarecodes und Binärcodes
in einem beliebigen Format haben. Das Computerprogramm kann in Form
einer Vielzahl von Modulen oder Bibliotheken verteilt sein oder kann
verschiedenartige Funktionen im Zusammenwirken mit einem unterschiedlichen
Programm wie etwa dem OS ausführen. Jede bekannte Konfiguration
in der Bildleseverarbeitungsvorrichtung gemäß der
Ausführungsform kann zum Lesen des Aufzeichnungsmediums
verwendet werden. Ähnlich kann jede bekannte Prozessprozedur
zum Lesen oder Installieren des Computerprogramms verwendet werden.
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Die
Speichereinheit 106 (wie etwa die Bilddatenbank 106a)
ist eine festinstallierte Plattenvorrichtung wie beispielsweise
ein RAM, ROM und eine HD oder flexible Platte und optische Platte
und speichert verschiedenartige Programme, Tabellen, Datenbanken,
die für verschiedenartige Prozesse und zum Öffnen
von Webseiten benötigt werden.
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Der
Notebook-Informationsprozessor 100 kann auch mit einem
beliebigen existierenden Personalcomputer, einer Workstation, etc.
verbunden sein und kann durch Ausführen von Software (die
ein Computerprogramm, Daten, etc. enthält) betrieben werden,
die das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
in dem Personalcomputer oder der Workstation implementiert.
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Darüber
hinaus ist eine spezifische Weise der Verteilung und Integration
der Vorrichtung nicht auf das Beispiel beschränkt, das
in der Zeichnung beschrieben ist. Ein Teil oder die gesamte Vorrichtung
kann funktionell oder physisch verteilt oder in einer beliebigen
Einheit integriert sein, in Abhängigkeit von verschiedenartigen
Zusatzeinrichtungen.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird, da das Dokument, wie etwa das Papierdokument,
auf der Tastatur angeordnet wird, die Fläche, die größer
gleich dem Notebook-Informationsprozessor ist, nicht als Auflagefläche
des zu photographierenden Dokumentes benötigt, und eine
Prüfung in Echtzeit ist möglich, bevor das Bild
erfasst wird, um den Photographierbereich einzustellen. Zusätzlich
kann die Bildverarbeitung an dem erfassten Bild in Echtzeit ausgeführt
werden, um das Bild des Dokumentes zu erlangen, das aus der Vorderrichtung
photographiert wurde und aus dem Hintergrund ausgeschnitten ist.
Dadurch ergibt sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion mit verbesserter
Effektivität und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes bei
minimalem Vorrichtungsgewicht und minimaler Aufstellfläche
erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Vorhandensein
des Dokumentes zu bestimmen, wodurch das Photographierstartsignal
als Triggerzeitlage erlangt wird, um das Festbild zu erlangen. Speziell
kann, wenn die Anzahl der Dokumente groß ist, das Festbild
durch Wiederholung dessen halbautomatisch erlangt werden. Dadurch
ergibt sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion mit verbesserter
Effektivität und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes erreicht
wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Helligkeit des Displays, wenn das
Dokument photographiert wird, zeitlich verändert werden
und kann die Helligkeit des Displays als Hilfslichtquelle verwendet
werden. Dadurch ergibt sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion
mit verbesserter Effektivität und Genauigkeit beim Erfassen
des Bildes erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Ecke der Grenzlinie des Dokumentes
korrekt und schnell detektiert werden, die beim Beschneidungsprozess
wichtig ist. Dadurch ergibt sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion
mit verbesserter Effektivität und Genauigkeit beim Erfassen
des Bildes erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann diese zum Beispiel mit dem existierenden
Notebook-Informationsprozessor oder dergleichen erreicht werden,
mit dem die existierende Digitalkamera oder dergleichen über
USB verbunden ist, und einfach am Monitor oder dergleichen hinzugefügt
oder angeordnet sein. Dadurch ergibt sich der Effekt, dass eine
Scanner-Funktion mit verbesserter Effektivität und Genauigkeit
beim Erfassen des Bildes bei minimalem Vorrichtungsgewicht und minimaler
Aufstellfläche erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Photographierrichtung der Bildphotographiereinheit
nach Bedarf angemessen verändert werden. Dadurch ergibt
sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion mit verbesserter Effektivität
und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann automatisch detektiert werden, dass
die Photographierrichtung der Bildphotographiereinheit von der Anfangsposition,
an der diese als WEB-Kamera dient, um den Nutzer oder dergleichen
zu photographieren, verändert wurde. Wenn die Veränderung
der Photographierrichtung detektiert wird, kann dadurch der automatische
Prozess ausgeführt werden, um die Scan-Software automatisch
zu starten, um zum Scanner-Modus überzugehen. Dadurch ergibt
sich der Effekt, dass eine Scanner-Funktion mit verbesserter Effektivität
und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes erreicht wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Photographierrichtung der Bildphotographiereinheit,
um das auf der Tastatur angeordnete Dokument photographieren zu
können, gemäß dem Öffnungsgrad
des Notebook-Informationsprozessors, den der Nutzer öffnet,
automatisch eingestellt werden. Dadurch ergibt sich der Effekt,
dass eine Scanner-Funktion mit verbesserter Effektivität
und Genauigkeit beim Erfassen des Bildes erreicht wird.
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Obwohl
die Erfindung hinsichtlich spezifischer Ausführungsformen
zwecks einer vollständigen und klaren Offenbarung beschrieben
worden ist, sollen die beigefügten Ansprü che nicht
derart begrenzt sein, sondern so aufgefasst werden, dass sie alle
Abwandlungen und alternativen Konstruktionen verkörpern,
auf die ein Fachmann kommen kann und die im Großen und
Ganzen in die hierin dargelegte Grundlehre fallen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2000-137544 [0006, 0009, 0011, 0014]
- - JP 2000-194450 [0007, 0009, 0012, 0014]
- - JP 2002-539516 [0008, 0009, 0013, 0014]