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Diese
Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Holzbrettersortierung.
Genauer gesagt, betrifft sie eine Sortierstraße mit einem
Ladeförderer für maschinelle und/oder manuelle
Aussortierung von Brettern aus dem Umlauf, welche bei diesem Prozess
eine hohe Geschwindigkeit haben und anhand zuvor festgelegter Parameter
bzw. Kriterien aussortiert werden. Die aussortierten Bretter werden aus
dem Umlauf an bestimmten und dafür geeigneten Stellen entfernt;
alle anderen Bretter werden dabei auf andere Förderer,
Straßen und Abstellflächen umgeleitet.
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Nach
der internationalen Patentklassifikation gehört die Erfindung
voraussichtlich zu der B 07C 3/00 und zu der B 07C 5/00 und zusätzlich
noch zu den B 65G 47/52, B65H 29/58, B 65H 29/68.
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Das
technische Problem, das durch diese Erfindung gelöst wurde,
ist eine Anlagenkonstruktion, die ein automatisches Sortierungsverfahren
bzw. eine automatische Aussortierung von vorbearbeiteten Brettern
nach bestimmten Parametern ermöglicht, z. B. nach bestimmten
Maßen, nach ungeraden und geraden Zahlen usw., die an dafür
bestimmten Stellen aussortiert werden, und die gleichzeitig auch manuelle
Sortierung ermöglicht, z. B. nach Qualitätskriterien
oder nach anderen frei wählbaren, visuell bestimmbaren
Kriterien, was trotz hoher Fördergeschwindigkeit der Bretter
und ihrer hohen Anzahl sowohl beim Eintritt in die Anlage, beim
Weg durch sie und beim Verlassen der Anlage möglich sein
muss.
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Es
sind einige Anlagen bekannt, die als Lösungen zur Sortierung
von verschiedener Ware bzw. verschiedenen Gegenständen
dienen sollen. Aus dem Dokument
EP1055461 ist
eine Anlage zur Sortierung von flachen, flexiblen oder steifen Gegenständen
bekannt. Die Gegenstände werden mittels eines Förderers
bewegt, der aus rotierenden Rollen, welche beweglich am Schwinghebel
angebaut sind, besteht. Sobald ein Gegenstand zu einem bestimmten,
angehobenen Zylinder befördert wird, rutscht dieser Gegenstand
in einen Kanal unterhalb des Zylinders. Jeder Zylinder hat einen
eigenen Kanal; deswegen ist es auch möglich, die Gegenstände
in beliebige Kanäle zu sortieren. Diese Lösung
ist jedoch nicht für das Sortieren einer größeren
Anzahl längerer Werkstücke geeignet, z. B. Holzbretter,
die mit hoher Geschwindigkeit befördert werden.
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Die
zweite bekannte Lösung aus dem Dokument
DE1453313 wurde auf der Methode der
Förderer aufgebaut. Das Werkstück wird auf einem
linearen Förderer bis zu einem Förderer, der sich
direkt über ihm befindet, bewegt. Sobald sich das Werkstück
unter diesem Förderer befindet, bieten sich ihm zwei Möglichkeiten,
abhängig von der Position der Richtungsklappe vor dem Werkstück.
Falls die Richtungsklappe nach oben gedreht ist, fällt
das Werkstück auf den unteren Förderer und wird
so aus der Gruppe der Werkstücke ausgeschieden. Befindet sich
die Richtungsklappe jedoch in horizontaler Lage, dann setzt das
Werkstück seine Bewegung auf demselben linearen Förderer
fort. Diese Lösung ist jedoch nicht für das Sortieren
einer größeren Anzahl längerer Werkstücke
geeignet, z. B. Holzbretter, die mit hoher Geschwindigkeit befördert
werden.
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Die
nächste bekannte Lösung einer Sortieranlage beruht
auf dem Dokument
PCT/WO 2005/003003 .
Gegenstände verschiedener Formen werden mittels eines Förderers
bewegt, über welchem in gleichmäßigen
Abständen bewegliche Klappen angebracht sind. Es hängt
von der Position der einzelnen Klappe ab, in welchem Kanal jeder
der einzelnen Gegenstände aussortiert wird. Diese Lösung ist
jedoch nicht für das Sortieren einer größeren
Anzahl längerer Werkstücke geeignet, z. B. Holzbretter, die
mit hoher Geschwindigkeit befördert werden.
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Gemäß dem
Dokument
AT296155 ist
eine Holzsortieranlage bekannt, die aus festen und beweglichen Förderern,
aus dazugehörigen einstellbaren Klappen und Sammelbehältern
besteht. Auf dem festen Förderer wird ein Bündel
von Holzwerkstücken bewegt, die am Ende mittels eines beweglichen Hebels
aussortiert und auf einen der beweglichen Förderer geleitet
werden. Es hängt von der Position des jeweiligen Sammelbehälters
ab, in welchen das jeweilige Werkstück fallen wird. Diese
Lösung hat den Nachteil, dass sie ziemlich kompliziert
ist und dass sie das Sortieren einer größeren
Anzahl längerer Werkstücke, z. B. Holzbretter,
die mit hoher Geschwindigkeit befördert werden, nicht ermöglicht.
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Aus
dem Dokument
US 3,791,518 ist
uns ein Sortierförderer bekannt, der für das Sortieren
von runden Werkstücken in zugeordnete Kanäle innerhalb
der Anlage, die mittels eines Schneckenförderers bewegt
werden, geeignet ist. Damit die Werkstücke in verschiedene
Kanäle aussortiert werden können, ist die Anlage
mit einstellbaren Gleitleisten ausgestattet, die neben den Kanälen
angebracht sind. Diese Lösung ermöglicht kein
Sortieren von längeren Werkstücken, wie z. B.
von Holzbrettern, die mit hoher Geschwindigkeit befördert
werden.
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Gemäß dem
Dokument
AT408082 ist
eine Anlage für das Aussortieren von einzelnen Werkstücken
aus einem Bündel bzw. einem Paket bekannt, das auf dem
Förderer bewegt wird. Vorzugsweise handelt es sich hier
um das Aussortieren des letzten Brettes im einzelnen Paket aufrecht
aufgestellter Bretter an einer dafür bestimmten Stelle.
Diese Lösung hat den Nachteil, dass das Sortieren der Bretter nach
visuellen Kriterien, z. B. nach Qualität oder nach Fehlern,
unmöglich ist, da die Bretter im Paket nicht im Ganzen
sichtbar sind. Ein weiterer Nachteil ist der, dass das Aussortieren
der Bretter immer und ausschließlich an derselben Stelle
und in derselben Richtung vorgenommen wird. Außerdem ermöglicht diese
Anlage kein Sortieren einer größeren Anzahl von
Holzbrettern, die mit hoher Geschwindigkeit befördert werden.
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Eine
Eigenschaft, die allen angeführten Lösungen gemein
ist, sind die Klappen in verschiedenen Ausführungen, deren
Aufgabe es ist, Gegenstände vom Förderband in
verschiedene, voneinander getrennte Kanäle zu leiten. Das
Problem, das nicht gelöst werden konnte, liegt vor allem
darin, dass diese Klappen ausschließlich für automatisches
Sortieren bzw. zum Sortieren von kürzeren Gegenständen,
die sich normalerweise mit niedriger Geschwindigkeit bewegen, geeignet
sind, was wiederum nur das Sortieren einer kleinen Menge von Gegenständen
in einer bestimmten Zeiteinheit ermöglicht.
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Gemäß der
Erfindung wurde das Problem mit einer Anlage und einem Verfahren
für automatisches und manuelles Sortieren einer größeren
Menge Holzbretter gelöst, welche dieselbe Länge
haben sollten und mit hoher Geschwindigkeit befördert werden.
Die Anlage besteht aus beliebig vielen Sortierstraßen,
die aus Bremsförderern, Eintrittsförderern und
aus Sortierförderern mit einstellbaren Endlos-Förderketten
und dazugehörigen Schiebehebeln und Schubzylindern zusammengesetzt
sind, wobei zwischen den und unterhalb der Sortierstraßen
auch Querförderer angebracht sind, die die aussortierten Bretter
auf andere Straßen bzw. auf andere Abstellflächen
umleiten. Die Erfindung wird mit Hilfe eines Ausführungsbeispiels
und Figuren beschrieben, auf denen folgendes zu sehen ist:
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1 Anlage
gemäß der Erfindung in der Draufsicht.
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2 Sortierstraße
aus der Seitenansicht und im Längsschnitt A-A.
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3 Detail
des Durchgangs zwischen dem Eintrittsförderer und dem Sortierförderer
in der Draufsicht.
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4 Sortierförderer
im Längsschnitt B-B mit schematischer Figur des Brettes,
das mittels des Sortierförderers bewegt wird.
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5 Sortierförderer
im Längsschnitt C-C mit schematischer Figur des Aussortierungsvorgangs
des Brettes, bevor dieses auf den entsprechenden Querförderer
fällt.
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6 Detail
des automatischen Takt-Schiebehebels in der Draufsicht.
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7 Detail
des Schlichtungshebels in der Draufsicht.
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Wie
aus dem Beispiel aus der 1 ersichtlich ist, besteht die
Holzbrettsortieranlage aus der Zusammensetzung der Sortierstraße 3 mit
zwei Bremsförderern 2 und 18 und aus
der Zusammensetzung einer zusätzlichen Sortierstraße 3.1 mit
zwei Bremsförderern 17 und 19. Zwischen
den beiden Sortierstraßen 3 und 3.1 verlaufen
die Querförderer 15, 16, 16.1, 16.2, 16.3 bis 16.∞.
So braucht die Anlage beispielsweise, gemäß der
Erfindung, nur aus einer von zwei Sortierstraßen 3 und 3.1 zu
bestehen; sie kann aber auch aus einer größeren
Anzahl von Sortierstraßen von 3, 3.1 bis 3.∞ zusammengesetzt
sein, die parallel zueinander und in einem gewissen Abstand voneinander
angebracht sind.
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Vor
dem Eingang der Sortierstraße 3 bzw. neben ihrem
Eintrittsförderer 4 ist der Bremsförderer 2,
und vor diesem der Ladeförderer 1 angebracht.
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Der
Bremsförderer 2 und der Ladeförderer 1 sind
einander gegenüber so aufgestellt und angebracht, dass
ihre Längssymmetrieachsen einen beliebigen Winkel α bilden,
dessen Größe von der Eintrittsgeschwindigkeit
der Bretter 14 und deren Länge und Breite abhängt.
An dem Bremsförderer 2 ist über der Transportfläche
eine einstellbare Klappe mit zwei Blättern 36 angebracht.
Der Abstand bzw. der Radialwinkel zwischen den Blättern
kann beliebig sein bzw. hängt von dem bereits beschriebenen
Winkel α und von der Geschwindigkeit der eintretenden Holzbretter 14 ab.
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Wie
schon erwähnt, ist auf der Austrittsseite des Bremsförderers 2 und
neben ihm die Sortierstraße 3 so angebracht, dass
deren Längssymmetrieachsen einen beliebigen Innenwinkel
bilden, der jedoch nicht größer als ein Winkel
von 90° ist.
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In
der Bewegungsrichtung der Holzbretter 14 betrachtet, besteht
die Sortierstraße 3 aus dem Beispiel aus einem
Eintrittsförderer 4, aus Sortierförderern 5, 5.1 und 5.2,
aus Querförderern 15, 16, 16.1, 16.3 und
aus den dazugehörigen Bremsförderern 17, 18, 19.
Das Beschriebene ist auch in 1 dargestellt.
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Der
Eintrittsförderer 4 und die Sortierförderer 5, 5.1 und 5.2 sind
in der Regel so nebeneinander bzw. nacheinander angebracht, dass
sie in einer Gruppierung längs der Mittelachse der Sortierstraße 3 aufeinander
folgen und so einen ununterbrochenen Durchlauf von Brettern 14 bzw.
von später automatisch ausgeschiedenen Brettern 14.1 und
manuell ausgeschiedenen Brettern 14.2 entlang der Sortierstraße 3 ermöglichen.
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Entlang
des Eintrittförderers 4 sind parallel Endlos-Förderketten 37, 38 und 39 angebracht,
wobei deren Entfernung von einander beliebig sein kann. Die Förderketten
sind an das Gerüst 21 geschraubt. Kurz vor dem
Ende des Eintrittförderers ist an diesem bzw. an einer
seiner Seiten ein Schiebehebel 6 angebracht, dessen Bewegung
im Takt und normalerweise vollautomatisch erfolgt.
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Entlang
des Sortierförderers 5 verlaufen parallel Endlos-Förderketten 40, 41,
und 42, die voneinander beliebig entfernt und an dem Gerüst 21.1 angebracht
sind. Die Förderkette 40 ist an dem Gerüst 21.1 beweglich
so angebracht, dass diese an dem Gerüst in Querrichtung
horizontal beweglich ist, wobei die Förderketten 41 und 42 normalerweise
fest an dem Gerüst montiert sind. Das gleiche gilt auch
für Endlos-Förderketten 45, 46 und 47,
die entlang des Sortierförderers 5.1 angebracht
sind. Diese verlaufen genauso parallel, sind von einander in einem
bestimmten Abstand angebracht und an dem Gerüst 21.2 in
einer Weise montiert, die ermöglicht, dass die Förderkette 45 in
Querrichtung horizontal beweglich ist, wobei die Förderketten 46 und 47 normalerweise fest
montiert sind. Das gilt auch für Endlos-Förderketten 48, 49 und 50,
die entlang des Sortierförderers 5.2 parallel
angebracht sind, wobei die Endlos-Förderkette 48 in
Querrichtung horizontal beweglich ist. Am Ende des Sortierförderers 5.2 ist
an der Seite der Schlichtungshebel 43 angebracht.
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Auch
der Austrittsförderer 22 hat mehrere parallele
Endlos-Förderketten, die jedoch nicht speziell gekennzeichnet
wurden.
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Berücksichtigt
man die Konstruktion der ganzen Sortierstraße 3,
dann gilt die Regel, dass alle Endlos-Förderketten 37, 38, 39, 40, 41, 42, 45, 46 und 47 in
derselben horizontalen Ebene, die sich etwas über den Schiebzylindern 11, 12, 12.1, 12.2, 12.∞ befindet,
angebracht sind. Ferner gilt die Regel, dass innerhalb der Sortierstraße 3 die
beweglichen Endlos-Förderketten 40, 45 und 48 so
angebracht bzw. eingestellt sind, dass sie aufeinander folgen und eine
hinter der anderen auf genau derselben Längslinie liegen.
Dass heißt, dass die Entfernung zwischen der Förderkette 45 und
der benachbarten Förderkette 46 exakt die gleiche
ist wie die Entfernung zwischen der Förderkette 40 und
der Förderkette 41 und auch die Entfernung zwischen
der Förderkette 48 und der Förderkette 49.
Diese Entfernung, die gleich sein muss, ist frei wählbar
und von der Breite der Bretter 14 abhängig, welche über
den Ladeförderer 1 und den Bremsförderer 2 auf
die Sortierstraße 3 gelangen. Die Einstellung
einer gleichmäßigen Entfernung ermöglicht
die Ausführung der Endlos-Förderketten 40, 45 und 48,
die in Querrichtung horizontal beweglich sind.
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In
dem Beispiel aus der 1 ist an dem Durchgang zwischen
dem Eintrittsförderer 4 und dem Sortierförderer 5 ein
Querförderer 15 angebracht, zwischen den Sortierförderern 5 und 5.1 ein
Querförderer 16, zwischen den Sortierförderern 5.1 und 5.2 ein
Querförderer 16.1 und zwischen dem Sortierförderer 5.2 und
dem Austrittsförderer 22 der Querförderer 16.3.
Die Querförderer 15, 16, 16.1 und 16.3 liegen
etwas unterhalb des Niveaus der Ebene der Sortierförderer 5, 5.1 und 5.2.
Das Beschriebene ist auch in den 1 und 2 dargestellt.
Die Querförderer könnten in einem anderen Ausführungsbeispiel
auch anders angebracht werden.
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Im
Bereich über dem Querförderer 15 sind, an
jeder Seite des Sortierförderers 5 und in derselben Ebene,
der Schiebezylinder 11 und die Endlos-Übergangskette 13 angebracht. Über
dem Querförderer 16 sind, ebenso an jeder Seite
des Sortierförderers 5.1 und in derselben Ebene,
der Schiebezylinder 12 und die Endlos-Übergangskette 13.1 angebracht. Über
dem Querförderer 16.1 sind, ebenso an jeder Seite
des Sortierförderers 5.2 und in derselben Ebene,
der Schiebezylinder 12.1 und die Endlos-Übergangskette 13.2 angebracht;
und über dem Querförderer 16.3 sind der
Schiebezylinder 12.2 und die Endlos-Übergangskette 13.3 angebracht.
Hierbei gilt, dass die Endlos-Übergangsketten 13, 13.1, 13.2, 13.3 auf
der einen oder der anderen Seite der Sortierstraße angebracht
werden können. In unserem Fall bzw. Beispiel ist die Endlos-Übergangskette 13 neben
der benachbarten Endlos- Förderkette 42 und zwischen
den Straßen 8 und 9 angebracht; die Endlos-Übergangskette 13.1 ist
neben der Endlos-Förderkette 40 bzw. 45 angebracht;
ferner ist die Endlos-Übergangskette 13.2 neben
der Endlos-Förderkette 47 bzw. 50 und
die Endlos-Übergangskette 13.3 neben der Endlos-Förderkette 50 angebracht.
Die Endlos-Übergangsketten 13, 13.1, 3.2 und 13.3 könnten
in einem anderen Ausführungsbeispiel auch an anderen Stellen
angebracht werden.
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In
der Regel sind die Endlos-Übergangsketten 13, 13.1, 13.2 und 13.3 etwas
kürzer als die Endlos-Förderketten 37, 38 und 39 und
als die Endlos-Förderketten 40, 41, 42, 45, 46, 47 und 48, 49, 50.
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Ferner
gilt, dass die Schiebezylinder 11, 12, 12.1 und 12.2 in
der Regel etwas unter dem Niveau der Arbeitsflächen der
dazugehörigen bzw. benachbarten Endlos-Förderketten 40, 42, 45 und 48 angebracht
sind.
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Das
Beschriebene ist auch in den 1, 2 und
teilweise auch in der 3 dargestellt.
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Die
oben erwähnten Sortierförderer 15, 16, 16.1, 16.2 und 16.3 liegen
in einem beliebigen Winkel, im Idealfall jedoch im Winkel von 90°,
auf der Längsachse der Sortierstraße 3 und
somit auf der Längsachse der bereits angeführten
Komponenten und verbinden so alle dazugehörigen Baugruppen der
Basissortierstraße 3 mit den entsprechenden Baugruppen
der zusätzlichen Sortierstraße 3.1, die parallel
zur Sortierstraße 3 verläuft. Wie bereits
beschrieben, kann die Anlage, gemäß der Erfindung,
in einem anderen Ausführungsbeispiel beliebig viele Sortierstraßen 3, 3.1 und/oder 3.∞ und
genauso viele dazugehörige Querförderer 15, 16, 16.1, 16.3 und/oder 16.∞ umfassen,
die von der einen oder der anderen Seite für beliebig viele
Arbeiter 10 zugänglich sind.
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In
dem Ausführungsbeispiel aus den 1 und 2 ist
an der Längsleiste des Eintrittförderers 4 der
Sortierstraße 3 mindestens ein Takt-Schiebehebel 6 und
an der Längsleiste des Sortierförderers 5.2 mindestens
ein Schlichtungshebel 43 angebracht. Für andere
Ausführungsbeispiele gilt, dass der Eintrittsförderer 4 und
die Sortierförderer 5, 5.1, 5.2 bis 5.∞ mit
beliebig vielen Takt-Schiebehebeln 6 bis 6.∞ bzw.
mit beliebig vielen Schlichtungshebeln 43 bis 43.∞,
die an dem Eintrittsförderer bzw. an dem Sortierförderer
auf mindestens einer oder beiden Seiten befestigt sind, ausgestattet
sein können. Deren Befestigung kann beliebig sein; sie
muss jedoch ermöglichen, dass die Takt-Schiebehebel bzw.
Schlichtungshebel am Drehpunkt beweglich sind. Der Takt-Schiebehebel
ist in der 6 dargestellt.
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Hinter
dem Eintrittsförderer 4 der Sortierstraße 3 ist,
in der Bewegungsrichtung der Bretter 14 bzw. automatisch
ausgeschiedenen Bretter 14.1 betrachtet, der Sortierförderer 5 angebracht,
an dessen Eingang sich an einer der Längsleisten ein rotierender
Schiebezylinder 11 mit Antrieb befindet, gegenüber
dem die Endlos-z Übergangskette 13 liegt, die den
Eintrittsförderer 4 mit dem Sortierförderer 5 verbindet.
Die Längsachse des Schiebezylinders 11 verläuft
parallel zu der Längsachse der Sortierstraße 3 bzw.
des Sortierförderers 5. Der Antrieb des Schiebezylinders 11 ist
nicht speziell gekennzeichnet, da es sich um einen bekannten Antrieb
entsprechender Ausführung handelt. Etwas unterhalb des
Schiebezylinders 11 und der Endlos-Übergangskette 13 ist der
Querförderer 15 angebracht, der im Idealfall rechtwinklig
auf der Längsachse des Sortierförderers 5 liegt
und von beliebiger Ausführung und Länge ist.
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Am
anderen Ende des Sortierförderers 5 ist an seiner
gegenüberliegender Längsleiste der bewegliche
Schiebezylinder 12 angebracht, unter welchem der Querförderer 16,
im Idealfall rechtwinklig auf der Längsachse der Sortierstraße 3 bzw.
des Sortierförderers 5, liegt. Gegenüber
dem Schiebezylinder 12 liegt die Endlos-Übergangskette 13.1,
welche die Sortierförderer 5 und 5.1 miteinander
verbindet.
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Hinter
dem Sortierförderer 5 ist der Sortierförderer 5.1 angebracht,
unter welchem sich der Querförderer 16.1 befindet, über
welchem an jeder Seite und zwischen den Sortierförderern 5 und 5.1 der
drehbare Schiebezylinder 12.1 und die Endlos-Übergangskette 13.2 montiert
sind.
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Hinter
dem Sortierförderer 5.1 ist der Sortierförderer 5.2 angebracht,
unter welchem sich der Querförderer 16.3 befindet, über
welchem an jeder Seite und zwischen den Sortierförderern 5.1 und 5.2 der
drehbare Schiebezylinder 12.2 und die Endlos-Übergangskette 13.3 montiert
sind.
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Für
das Beschriebene gilt, dass die Entfernung zwischen den Schiebezylindern 11, 12, 12.1 und 12.2 und
die Entfernung zwischen den zu den Schiebzylindern gehörigen
bzw. gegenüberliegenden Endlos-Übergangsketten 13, 13.1, 13.2 und 13.3 in der
Regel kürzer ist als die Länge der Bretter 14,
die auf der Sortierstraße sortiert bzw. ausgeschieden werden.
Das gleiche gilt auch für alle anderen Sortierstraßen 3.1 bis 3.∞.
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Am
Ende des Sortierförderers 5.2 ist an seiner Seite
der Schlichtungshebel 43 angebracht, was auch aus der 1 ersichtlich
ist. Der Schlichtungshebel wird in der 7 dargestellt.
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Hinter
dem Sortierförderer 5.2 ist der Austrittsförderer 22 angebracht,
der die Sortierstraße 3 abschließt und
von beliebiger Ausführung sein kann.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel, das jedoch nicht dargestellt
ist, können die Querförderer 15, 16, 16.1, 16.3 bis 16.∞ auf
den Sortierförderern 5, 5.1, 5.2 bis 5.∞ in
einem Winkel liegen, der größer oder kleiner als
90° ist. Ebenso können die Schiebezylinder 11, 12, 12.2 und 12.2 bis 12.∞ an
beliebigen Stellen innerhalb einer beliebigen Seite der Sortierstraße 3 angebracht
werden, was auch für die Endlos-Übergangsketten 13, 13.1, 13.2, 13.3 bis 13.∞ und
die Takt-Schiebehebel 6 bis 6.∞ wie auch
für die Schlichtungshebel 43 bis 43.∞ gilt.
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Aus
der 2, in der die Sortierstraße aus der Front-
und Seitenansicht dargestellt ist, ist ersichtlich, dass die Arbeitsflächen
von beiden äußersten Segmenten, am Eingang des
Eintrittsförderers 4 und am Ausgang des Austrittsförderers 22,
horizontal ausgeführt und zueinander parallel sind, wobei
die letztere etwas niedriger liegt als die erstere. Die Arbeitsflächen
der Sortierförderer 5, 5.1 und 5.2 verlaufen
aufeinanderfolgend und liegen in einem beliebigen Winkel in der
Richtung der horizontalen Arbeitsfläche des Austrittsförderers 22.
Das bedeutet, dass die Arbeitsflächen des Eintrittsförderers 4,
der Sortierförderer 5, 5.1 und 5.2 und
des Austrittsförderers 22 in verschiedenen, beliebig
voneinander entfernten Ebenen liegen, die in verschiedenen Winkeln
in der Richtung des Austrittsförderers 22 liegen,
die sich an Berührungspunkten brechen, wodurch einen Satz aufeinanderfolgender
Steigungen verschiedener Längen und Winkel entsteht.
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In
der 1 ist außerdem eine zusätzliche Sortierstraße 3.1 dargestellt,
die entlang der Basissortierstraße 3 und von dieser
etwas entfernt verläuft, deren Förderflächen
in derselben oder in verschiedenen Ebenen liegen können.
Hierbei gilt die Regel, dass die Sortierstraße 3 so
viele zusätzliche Sortierstraßen 3.1 bis 3.∞ wie
nötig haben kann, um den Anforderungen der Holzbrettsortierung 14 gerecht
zu werden. Unter den Anforderungen sind vor allem die Anzahl der
eintretenden Bretter 14 pro Zeiteinheit, die Eintrittsgeschwindigkeit
und die Bewegungsgeschwindigkeit der Bretter 14 bzw. der
Bretter 14.1 und 14.2, die Anzahl und der Schwierigkeitsgrad
der visuellen Sortierkriterien, wie z. B. die Qualität
der Bearbeitung, Verformungen, Maße, usw., zu verstehen.
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Die
Sortierstraßen 3 und 3.1 sind logistisch mit
Zwischenquerförderern 15, 16, 16.1, 16.2 und 16.3 verbunden,
die voneinander etwas entfernt sind und parallel zueinander oder
in beliebigen Winkeln von einer Sortierstraße zur anderen
verlaufen können. Dabei befindet sich zwischen dem Querförderer 15 und
dem Eintrittsförderer 4 der Sortierstraße 3.1 der
Bremsförderer 17, welcher – genauso wie
der Bremsförderer 2 vor der Sortierstraße 3 – in
der Größe des Winkels α von der Längsachse
des Querförderers 15 versetzt ist. Das gleiche
gilt für den Bremsförderer 18, der sich
zwischen dem Querförderer 16.2 und dem Sortierförderer 5.1 der Sortierstraße 3 befindet,
und für den Bremsförderer 19, der sich
zwischen dem Querförderer 16.3 und dem Sortierförderer 5.1 der
zusätzlichen Sortierstraße 3.1 befindet.
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Genau
so wie die Sortierstraße 3, besteht auch die zusätzliche
Sortierstraße 3.1, wie auch andere mögliche
zusätzliche Sortierstraßen 3.∞,
in der Regel aus dem Eintrittsförderer 4 mit dem Takt-Schiebehebel 20,
dem Sortierförderer 5 und dem Sortierförderer 5.1 mit
dem Schlichtungshebel 44 und letztlich aus dem Austrittsförderer 22,
die hintereinander angebracht sind. So befinden sich über dem
Querförderer 16 der Schiebezylinder 12 und
die Endlos-Übergangskette 13.4, die beide an der
entsprechenden Seite des Sortierförderers 5 angebracht sind.
Ferner befinden sich über dem Querförderer 16.1 der
Schiebezylinder 12.1 und die Endlos-Übergangskette 13.5 und über
dem Querförderer 16.2 der Schiebezylinder 12.3 und
die Endlos-Übergangskette 13.6, die in einem anderen
Ausführungsbeispiel entlang der einen oder der anderen
Seite der Sortierstraße 3.1 auch anders positioniert
werden können. Für die Sortierstraße 3.1,
wie auch für alle anderen möglichen zusätzlichen
Sortierstraßen 3.∞, gilt alles, was über
die Sortierstraße 3 bereits angeführt
wurde, und wird deshalb nicht wiederholt.
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Die
Takt-Schiebehebel 6 und 20, die in einer beliebigen
Anzahl und an beliebigen Seiten der Eintrittsförderer 4 der
Sortierstraßen 3, 3.1 bzw. 3.∞ angebracht
werden können, sind Modelle mit automatischer Einstellung
des Taktvorgangs, wie auch aus der 6 ersichtlich
ist. Die Schlichtungshebel 43 und 44, die ebenso
in einer beliebigen Anzahl und an beliebigen Seiten der Sortierförderer 5.1 bzw. 5.2 angebracht
werden können, sind Modelle mit manueller Einstellung und
sind in der 7 genauer dargestellt.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel können die Takt-Schiebehebel 6, 20 und
die Schlichtungshebel 43, 44 auch an anderen Komponenten der
Sortierstraßen 3, 3.1 oder 3.∞ angebracht
werden, z. B. an den Sortierförderern 5 und ähnlichem.
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Wie
aus der 6 ersichtlich ist, bestehen die
automatischen Takt-Schiebehebel 6 und 20 aus dem
Gehäuse 26, an dem der Antrieb 23 und
der Spanner 24 drehbar und bewegbar angebracht sind und
von der Kette 25 umgeben und durch sie verbunden werden.
Das Gehäuse 26 ist mit dem Nockenzylinder 27 am
Einhängungspunkt 29 beweglich zusammengefügt,
wobei der Zylinder 27 an dem Eintrittsförderer 4 über
den Punkt 28 der beweglichen Einhängung befestigt
ist. Deren Seitenabweichung im Bereich des Winkels γ stellt
einen Winkel dar, um den die Kette 25 vom Rand des Eintrittsförderers 4 abstehend
angebracht und gleichzeitig an dem Eintrittsförderer beweglich
angebracht ist.
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Die
Schlichtungshebel 43 und 44 bestehen aus dem Gehäuse 33,
an dem der Antrieb 30 und der Spanner 31 drehbar
und bewegbar angebracht sind und von der Kette 32 umgeben
und durch sie verbunden werden. Das Gehäuse 33 hat
einen Leitschlitz 34, der zusammen mit dem Befestigungselement 35 manuelle
Einstellungen des Winkels β ermöglicht, der wiederum
die Seitenabweichung der Kette 32 vom Sortierförderer 5.1 darstellt.
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Das
Beschriebene ist in der 7 dargestellt.
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Für
die oben beschriebenen automatischen Takt-Schiebehebel 6 und 20 und
Schlichtungshebel 43 und 44 gilt, dass sowohl
beide Antriebe 23 und 30, beide Spanner 24 und 31 als
auch die dazugehörigen Ketten 25 bzw. 32 beliebige
Standardausführungen sind.
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Die
Holzbrettsortieranlage ist, gemäß der Erfindung,
als ein Bestandteil bzw. eine Verlängerung einer Straße
zur vorläufigen Bearbeitung von Holz konzipiert, wie z.
B. einer Anlage zum Zusammensetzen und Verkleben von Brettern zu
sehr langen Holzwerkstücken, die sich mit hoher Geschwindigkeit
bewegen, oder einer anderen Maschine für vorläufige Flächenbearbeitung
oder andere Bearbeitungen dieser extrem langen Holzwerkstücke,
die mittels einer entsprechenden Säge in kürzere
Stücke im Sinne von Holzbrettern 14 von beliebigen
Längen geschnitten werden, welche sich dann in großer
Anzahl und bei hoher Geschwindigkeit weiter bewegen. Diese Anlage
ist, gemäß der Erfindung, besonders für
automatisches und manuelles Sortieren von Brettern 14 geeignet,
die auf dieselbe Länge geschnitten werden.
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Wie
schon beschrieben wurde, besteht die Holzbrettsortieranlage gemäß der
Erfindung aus dem Ladeförderer 1, dem Bremsförderer 2,
der Sortierstraße 3 und der zusätzlichen
Sortierstraße 3.1, die parallel zu einander verlaufen
und von einander beliebig entfernt sind, die im Sinne eines gegenseitigen Durchlaufs
von automatisch ausgeschiedenen Brettern 14.1 und manuell
ausgeschiedenen Brettern 14.2 von Querförderern 15, 16, 16.1, 16.2 und 16.3 mit
Bremsförderern 17, 18 und 19 verbunden
werden. Diese Zusammenfassung der Anlage, gemäß der
Erfindung, soll als eine Einleitung zur Beschreibung des Holzbrettersortierverfahrens 14 dienen,
die im Folgenden angegeben ist.
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Gemäß der
angemeldeten Erfindung dient die Anlage also dem automatischen und
manuellen Sortieren von Brettern 14, wobei das automatische Sortieren
durch Takt-Schiebehebel 6 bis 6.∞ bzw. 20 bis 20.∞ ermöglicht
wird, die – wie bereits beschrieben – an Baugruppen
der Sortierstraßen 3, 3.1 bis 3.∞ angebracht
sind. Das manuelle Sortieren wird von Arbeitern 10 durchgeführt,
die an bestimmten Positionen neben den Sortierstraßen stehen.
Dabei hängt die Anzahl der automatischen Takt-Schiebehebel 6 und 20 vor
allem von den Anforderungen der nach der Zahlenreihenfolge ausgeschiedenen
Bretter 14.1 und der Anzahl der Sortierstraßen 3, 3.1, 3.∞ ab,
wobei die Anzahl der Stellen für manuelles Sortieren, das
mit Hilfe von Arbeitern durchgeführt wird, vor allem von
der Kapazität der Sortierstraßen 3, 3.1, 3.∞ und
von der Art und der Anzahl der Kriterien für visuelles
Ausscheiden bzw. Sortieren von Brettern 14.2 abhängt,
das nur mittels direkter Beobachtung und manueller Ausscheidung
durchgeführt werden kann. Diese Sortierkriterien bzw. Sortierparameter können
vor allem die Qualität der Oberflächenbearbeitung
der Bretter 14, deren Maße, Verformungen und ähnliches
umfassen. Die Bretter 14, die automatisch ausgeschieden
werden, werden im Folgenden, ähnlich wie bei der Anlagenbeschreibung,
zum besseren Verständnis des Sortiervorganges, als Bretter 14.1 bezeichnet,
wobei die manuell ausgeschiedenen Bretter als Bretter 14.2 bezeichnet
werden.
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Vor
dem Verfahren der Brettersortierung 14 müssen
die Sortierstraße 3 und die zusätzliche
Sortierstraße 3.1 jedoch vorbereitet bzw. eingestellt
werden. Das erledigt man so, dass man die Entfernung zwischen den
Endlos-Förderketten 40 und 42 auf dem
Sortierförderer 5 einstellt und fixiert, was die Endlos-Förderkette 40,
die in Querrichtung horizontal beweglich ist, ermöglicht.
Die vorher erwähnte Entfernung zwischen den Förderketten 40 und 42 hängt von
der Länge der Bretter 14 ab, die sortiert werden müssen.
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Auf ähnliche
Weise wird auch die Entfernung zwischen den Endlos-Förderketten 45 und 47 des Sortierförderers 5.1 wie
auch die Entfernung zwischen den Endlos-Förderketten 48 und 50 des
Sortierförderers 5.2 eingestellt und fixiert.
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Für
alle bereits erwähnten Einstellungen der gegenseitigen
Entfernungen gilt die Regel, dass die Entfernungen zwischen Endlos-Förderketten 40 und 42, 45 und 47 wie
auch 48 und 50 zueinander vollkommen gleich sind,
wenn auf der Sortierstraße 3 die Bretter 14,
die ungefähr die gleiche Länge haben, sortiert
werden.
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Das
oben Beschriebene gilt auch für die Einstellung der gegenseitigen
Entfernungen zwischen Endlos-Förderketten 40 und 42, 45 und 47 auf
dem Sortierförderer 5 bzw. 5.1 der zusätzlichen
Sortierstraße 3.1.
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Der
Sortierungsprozess verläuft mit Hilfe dieser Vorrichtung
gemäß der Erfindung so, dass die Bretter 14,
eins nach dem anderen, mit hoher Geschwindigkeit und in großer
Anzahl auf dem Ladeförderer 1 zum Bremsförderer 2 befördert
werden, dessen Aufgabe es ist, die extrem hohe Geschwindigkeit der
Bretter auf eine entsprechend niedrigere zu drosseln und die Bretter
mit Hilfe der einstellbaren Klappe 36 auf den Eintrittsförderer 4 der
Sortierstraße 3 so zu leiten, dass diese in Querlage
in den Eintrittsförderer gelangen, also fast im Winkel
von 90°. Da die Bretter 14 noch immer relativ
schnell unterwegs sind, häufen sich diese beim Eintrittsförderer
in Querlage eins neben dem anderen auf und werden in dieser Lage
weiter zum Schiebehebel 6 befördert. Wie bereits
erwähnt, ist der Arbeitstakt des automatischen Schiebehebels 6 vor
allem von der Anzahl der zusätzlichen Sortierstraßen 3.1 bis 3.∞ abhängig.
In unserem Ausführungsbeispiel aus der 1 besteht die
Vorrichtung, gemäß der Erfindung, aus der Sortierstraße 3 und
aus der Sortierstraße 3.1; deshalb funktioniert
unser automatischer Takt-Schiebehebel 6 in zwei Takten,
also als Paar und Unpaar. Das bedeutet, dass alle paarigen Bretter 14,
die von dem automatischen Takt-Schiebehebel 6 bis zur Straße 8 auf dem
Sortierförderer 5 vorgeschoben wurden, im Folgenden
als automatisch aussortierte Bretter 14.1 ausgeschieden
werden. Jedes unpaarige Brett 14, das vom automatischen
Takt-Schiebehebel nicht zur Straße 8 vorgeschoben
wurde bzw. mit der kleineren Stirnfläche auf der Straße 7 geblieben
ist, wird weiter als Brett 14 zu einem oder mehreren Arbeitern 10 befördert,
die es im Folgenden manuell als manuell aussortiertes Brett 14.2 aussortieren
werden, falls dieses den gesetzten Kriterien nicht entsprechen sollte
oder aus irgendeinem anderen Grund entfernt werden musste. Das Beschriebene
ist in den 1 und 3 dargestellt.
In einem anderen Ausführungsbeispiel können die
automatisch ausgeschiedenen Bretter 14.1 auch unpaarig
und die manuell ausgeschiedenen Bretter 14.2 paarig sein;
ferner kann auch die numerische Ausscheidung anders konzipiert sein.
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Wenn
ein bereits axial verschobenes und automatisch aussortiertes Brett 14.1 zum
Schiebezylinder 11, zwischen dem Eintrittsförderer 4 und
dem Sortierförderer 5, gelangt, so wird dieses
aus der Gruppe der Bretter 14 so ausgeschieden, dass es vom
drehbaren Schiebezylinder 11 in den unten angebrachten
Querförderer 15 geschoben wird. Dabei fällt
eines der kürzeren Enden des Brettes 14.1, auf Grund
seiner Axialverschiebung, auf den Querförderer 15,
wobei das andere kürzere Ende an den drehbaren Schiebezylinder
angelehnt wird, welcher das Brett 14.1 schließlich
in den Querförderer 15 schiebt. Dabei gilt, dass
sich ein automatisch ausgeschiedenes Brett 14.1 auf dem
Schiebezylinder 11 solange auf dem Weg in den Querförderer 15 befindet,
wie das andere kürzere Ende nicht von dem Schiebezylinder
rutscht bzw. auf den Querförderer 15 fällt. Ferner
gilt dabei, dass die Entfernung zwischen der Endlos-Förderkette 40 mit
dem rotierenden Schiebezylinder 11 und der Endlos-Übergangskette 13 etwas kürzer
als die Länge der Bretter 14 sein muss bzw. etwas
unter dem kürzeren Ende eingestellt sein sollte. Das gilt
außerdem auch für die Entfernungen zwischen allen
anderen derartigen Elementen entlang der ganzen Sortierstraße 3 bzw. 3.1 bis 3.∞.
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Auf
dem Querförderer 15 gelangt das Brett 14.1 zu
dem Bremsförderer 17, der die Bewegungsgeschwindigkeit,
mit der das Brett auf den Eintrittsförderer 4 der
zusätzlichen parallelen Sortierstraße gelangt,
drosselt. Dabei gilt, dass die Drehrichtung des Schiebezylinders 11 mit
der Bewegungsrichtung des Querförderers 15 übereinstimmt.
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Das
Beschriebene ist in der 1 und teilweise in der 3 dargestellt.
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Die
Bretter 14, die vom Takt-Schiebehebel 6 nicht
automatisch ausgeschieden wurden, werden weiter auf der Straße 7 und
mit Hilfe der Endlos-Übergangskette 13 auf den
Sortierförderer 5 befördert, wo sie von
einem oder mehreren Arbeitern empfangen werden, die dafür
sorgen, dass die aus dem Bretterdurchlauf manuell ausgeschiedenen Bretter 14.2 jene
sein werden, welche die zuvor festgelegten quantitativen, qualitativen
oder anderen visuell bestimmbaren Kriterien nicht erfüllen.
Die Bretter werden so ausgeschieden, dass sie von den Arbeitern 10 manuell
auf die Straße 9 geschoben werden, wo sie vom
Schiebezylinder 12 – auf eine Art und Weise, die
bereits beim Schiebezylinder 11 beschrieben wurde – auf
den unten angebrachten Querförderer 16 geschoben
werden, der sie zur einer bestimmten Abstellfläche befördert.
Das Beschriebene ist in den 4 und 5 dargestellt; ähnliches
gilt aber auch für den vorher erwähnten Schiebezylinder 11 mit
dem dazugehörigen Querförderer 15 wie
auch für den Schiebezylinder 12.1 mit dem Querförderer 16.1 und
für den Schiebezylinder 12.2 mit dem Querförderer 16.3 der Sortierstraße 3.
Selbstverständlich gilt das gleiche auch für die
Schiebezylinder 12, 12.1 und 12.3 und
für die dazugehörigen Querförderer 16, 16.1 und 16.2.
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Bretter 14,
die von den Arbeitern 10 nicht manuell von den Sortierförderern 5 und 5.1 ausgeschieden
wurden, werden weiter auf der Straße 7 mit Hilfe
der Endlos-Übergangskette 13.1 auf den Sortierförderer 5.2 befördert,
von welchem sie von den Arbeitern 10, insofern sie die
Kriterien nicht erfüllen, auf vorher bereits beschriebene
Art und Weise, manuell ausgeschieden werden können, indem
sie die Bretter auf die Straße 8 schieben, wobei
sie der Schiebezylinder 12.1 als Bretter 14.2 auf
den unten angebrachten Querförderer 16.1 schiebt.
Auf die gleiche Art werden mangelhafte Bretter 14 von den
Arbeitern 10 mit Hilfe des Schiebezylinders 12.2 über dem
Querförderer 13.3 ausgeschieden.
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Am
Ende der Sortierstraße 3 ist an dem Sortierförderer 5.2 der
Schlichtungshebel 43 angebracht, der die Bretter 14,
die nicht bereits manuell von den Arbeitern 10 als Bretter 14.2 ausgeschieden wurden,
an eine oder mehrere Abstellflächen nach schon bekannter
numerischer Reihenfolge befördert.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel, das jedoch nicht dargestellt
ist, können die Reihenfolge, die Positionierung und das
Verhältnis bzw. die Anzahl der eingebauten Takt-Schiebehebel 6 bis 6.∞ innerhalb
der Sortierstraße 3 und die Anzahl der eingebauten
Takt-Schiebehebel 20 bis 20.∞ für
innerhalb der zusätzlichen Sortierstraße 3.1 bzw. 3.∞ hinsichtlich
der Bedürfnisse und Kriterien vollkommen beliebig sein.
Das gleiche gilt für die Schiebezylinder 11, 12, 12.1. 12.2 bis 12.∞ und
für die Querförderer 15, 16, 16.1, 16.2 bis 16.∞.
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Wie
schon beschrieben wurde, fallen die Bretter 14.1, die anhand
des aufgestellten numerischen Kriteriums vom Takt-Schiebehebel 6 automatisch
aus der Sortierstraße ausgeschieden wurden, auf den Querförderer 15 und
werden auf diesem bis zum Bremsförderer 17 vor
der zusätzlichen Sortierstraße 3.1 befördert,
der deren Bewegungsgeschwindigkeit drosselt und sie auf den Eintrittsförderer
der Straße 3.1 lenkt. Auch dieser Eintrittsförderer 4 kann
mit dem Takt-Schiebehebel 20 ausgestattet sein, der für
ein weiteres Ausscheiden von Brettern 14.1 nach dem numerischen
Kriterium sorgt, wie schon bei der Sortierstraße 3 beschrieben
wurde. Das gleiche gilt für den Schlichtungshebel 44 am Ende
der zusätzlichen Sortierstraße 3.1. Der
Prozess des manuellen Brettersortierens 14.2 mit Hilfe
von Arbeitern 10 an den Sortierförderern 5 und 5.1 der zusätzlichen
Sortierstraße 3.1 ist mit dem bereits beschriebenen
Prozess des manuellen Sortierens nach visuellen Kriterien an der
Sortierstraße 3 identisch.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1055461 [0004]
- - DE 1453313 [0005]
- - WO 2005/003003 [0006]
- - AT 296155 [0007]
- - US 3791518 [0008]
- - AT 408082 [0009]