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DE102008058919A1 - Fahrzeug - Google Patents

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DE102008058919A1
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    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • B60B39/02Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
    • B60B39/026Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being in gas form
    • B60B39/027Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being in gas form the gas being heated on purpose
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B60C99/003Tyre heating arrangements
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    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/10Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice by application of heat for melting snow or ice, whether cleared or not, combined or not with clearing or removing mud or water, e.g. burners for melting in situ, heated clearing instruments; Cleaning snow by blowing or suction only
    • E01H5/106Clearing snow or ice exclusively by means of rays or streams of gas or steam, or by suction with or without melting

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, wobei dieses eine Vorrichtung aufweist, die zumindest einen Teil der im Betriebszustand von aus dem Inneren eines Motorblocks (10) und/oder aus einer an einem bzw. dem Motorblock (10) angebrachten Wärmetauscher-Einheit (11) stammende Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1), insbesondere von einer Unterbodengruppe (2), über mindestens ein Austrittselement (6) nach außen führt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, beispielsweise und insbesondere PKW und LKW. Bereits seit vielen Jahrzehnten besteht das Problem, daß in der Winterzeit – jedoch auch in den Übergangszeiten – bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen die fahrbahren Untergründe, insbesondere das vorhandene Straßennetz, in Abhängigkeit von den Außentemperaturen derart stark abgekühlt werden, daß sich Tau oder auch Glatteis bzw. Schnee dauerhaft auf dem Fahrbahnuntergrund befindet und somit die Haftung zwischen Reifen eines Fahrzeugs und fahrbarem Untergrund erheblich vermindert ist, was zu häufigen Verkehrsunfällen durch Rutschen führt. Anmeldergemäß ist lediglich ein System zur Erwärmung des fahrbaren Untergrundes bekannt, bei dem insbesondere vor Garageneinfahrten Widerstandsleiter im Fahrbahnuntergrund eingelassen sind, die durchstromend beaufschlagt werden können, um sich entsprechend zu erwärmen, um schließlich den fahrbaren Untergrund derart zu erwärmen, daß kein Schnee und Eis dauerhaft sich am fahrbaren Untergrund ansammeln und anhaften können. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß es sich bei solchen Systemen lediglich um Festinstallationssysteme handelt, die allein aus Kostengründen lediglich kurze Fahrbahnstrecken – oft nur wenige Meter – erfassen. Grundsätzlich bleibt nach wie vor das Problem einer Erniedrigung der Haftung zwischen Reifen und Fahrbahnuntergrund bei widrigen Wetterverhältnissen bestehen.
  • Daher ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kostengünstiges System zur Erwärmung der Oberfläche des fahrbaren Untergrundes, insbesondere von Straßen, bereitzustellen. Diese Aufgabenstellung wird gelöst durch das Bereitstellen der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Das erfindungsgemäße Fahrzeug ist dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Vorrichtung aufweist, die zumindest einen Teil der im Betriebszustand von aus dem Inneren eines Motorblocks und/oder aus einer an einem bzw. dem Motorblock angebrachten Wärmetauscher-Einheit stammende Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft, insbesondere von einer Unterbodengruppe des Fahrzeugs, nach außen führt. Insbesondere ist es in diesem Zusammenhang vorteilhaft, wenn die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft vor Eintritt ins Innere des Motorblocks oder vor Eintritt in die Wärmetauschereinheit gefiltert wird, wobei es beispielsweise und insbesondere vorteilhaft ist, wenn dieser Filter als auszuwechselndes Filtersieb ausgestaltet ist. Dabei ist es denkbar, daß im Inneren des Fahrzeugs über eine Sensorik erfaßt und über ein Display angezeigt wird, ab wann es sinnvoll erscheint, den Filter zu wechseln.
  • Erfindungsgemäß werden unter dem Begriff ”Unterbodengruppe” sämtliche im Unterboden des Fahrzeugs befindliche Abschnitte verstanden, wobei sich dies in einen vorderen (bis kurz hinter die Vorderräder des Fahrzeugs ragenden), einen mittleren (sich an den vorderen Teil anschließenden und sich bis vor die Hinterräder erstreckenden mittleren Teil) sowie einen hinteren Teil (von vor den Hinterrädern bis zum Ende des Fahrzeugs sich erstreckend) bezieht.
  • Erfindungsgemäß ist es so, daß die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft vorbeiströmt durch zumindest einen Teil des Inneren eines Motorblocks und/oder durch eine an einem bzw. dem Motorblock angebrachten Wärmetauschereinheit, so daß durch die Strahlungswärmeabgabe des Motorblocks die vorbeiströmende Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft erwärmt wird, um dann zumindest teilweise bis vollständig über beispielsweise und insbesondere rohrartige Elemente, die als Führungselemente der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft dienen, beispielsweise und insbesondere durch eine Unterbodengruppe des Fahrzeugs zu einzelnen Austrittselementen, beispielsweise in Form von Düsen, nach außen geführt zu werden, wobei in den meisten Fällen dies mit einem hohen Grad in Richtung Fahrbahnuntergrund bzw. bis ausschließlich in eine solche Richtung geführt wird. In der Regel betragen die Austrittstemperaturen aus den Düsen der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft ca. +80° Celsius bis + 120° Celsius.
  • Die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft kann beispielsweise und insbesondere durch rohrartige Elemente bewerkstelligt werden, die beispielsweise und insbesondere aus Aluminium, Aluminiumlegierungen, Stahl, Edelstahl oder anderem metallischen Werkstoff oder aber auch aus wärmebeständigen Kunststoffen wie beispielsweise und insbesondere HD-Polyethylen bestehen.
  • Die oben genannten rohrartigen Elemente, insbesondere Rohrleitungen, sind in der Regel innerhalb einer Bodenwanne des Fahrzeuges angeordnet und sind von unten betrachtet nicht direkt sichtbar. Diese Anordnung birgt bereits eine zusätzliche Isolierung der Rohre gegenüber der Außenluft und verhindert somit nicht gewünschte Wärmeverluste. Es ist jedoch auch denkbar, bewußt Wär mebrücken einzubauen, so daß die gesamte Bodenwanne oder ein bestimmter Abschnitt der Bodenwanne als großflächiger Wärmestrahler eingesetzt wird.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft nicht nur passiv, beispielsweise über die oben genannten Rohrleitungen, sondern (auch) aktiv, beispielsweise und insbesondere mittels eines Ventilators und/oder auch mittels mindestens eines Kompressors, bewerkstelligt wird, wobei es darüber hinaus von Vorteil ist, wenn die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft den vorderen und/oder mittleren und/oder hinteren Teil der Unterbodengruppe betrifft, um so eine gleichmäßige und breitflächige großflächige Erwärmung des Untergrundes zu ermöglichen. Durch die aktive Steuerung kann auf bestimmte Gegebenheiten Rücksicht genommen werden, so daß bei besonders kritischen Verhältnissen der überwiegende Anteil der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft in den vorderen Teil der Unterbodengruppe geleitet wird, da nach Austritt durch entsprechende Austrittselemente, beispielsweise und insbesondere in Form von Düsen, die beispielsweise und insbesondere metallischer Natur sind, beispielsweise und insbesondere aus Stahl oder beispielsweise und insbesondere auch Edelstahl bestehen, auf diese Art und Weise den in Fahrtrichtung folgenden Hinterräder einen bereits stark erwärmten Fahrbahnuntergrund bereitzustelen, um die Gefahr eines Rutschens des Fahrzeugs auf dem fahrbaren Untergrund, insbesondere auf der Oberfläche des Fahrbahnbelages, zu reduzieren. In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft mittels steuer- und/oder regelbarer Luftumlenkelemente, beispielsweise und insbesondere in Form von Prallblechen oder Ventilen, bewerkstelligt wird, um auf diese Art und Weise eine unkomplizierte und sichere Steuerung bzw. Regelung zu bewerkstelligen.
  • Weiterhin ist es von Vorteil, wenn mittels mindestens eines Heizelementes eine zusätzliche Erwärmung zumindest einen Teils der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft, beispielsweise und insbesondere mittels Heizspiralen, bewerkstelligt wird, um im Einzelfall die eventuell noch nicht auf Einsatztemperatur gebrachte Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft für einen kurzen Moment zu erwärmen, um bereits in der Startphase des Fahrens optimale Erwärmungsmöglichkeiten des Fahrbahnuntergrundes, insbesondere der Oberfläche des Fahrbahnbelages, bereitzustellen.
  • In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn das Austrittselement, beispielsweise in Form einer runden oder auch schlitzförmigen Öffnung im Betriebszustand aus der unteren Bodengruppe heraus verfahren wird/verfahrbar ist, um den Abstand zwischen austretender Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft und Fahrbahnuntergrund zu verringern, um die Effizienz der Erwärmung des Fahrbahnuntergrundes, insbesondere der Oberfläche des Fahrbahnbelages, zu erhöhen, wobei bei einem stark zerklüfteten Fahrbahnuntergrund zwecks Vermeidung eines mechanischen Schadens des Austrittselementes dieses zumindest teilweise wieder in Richtung Unterbrodengruppe eingefahren werden kann. Das Austrittselement ist beispielsweise und insbesondere verschließbar bzw. wird bei Bedarf verschlossen, beispielsweise und insbesondere mittels verstellbarer Klappelemente. Um einen mechanischen Schaden der Austrittselemente auszuschließen, übernehmen Photozellen (nicht abgebildet – wie in einer Autowaschanlage –) die Führung bzw. den optischen Abtastvorgang bzw. die Teleskop-Höhenverschiebung/Höhenregelung der Austritts elemente. Durchaus denkbar ist auch der Einsatz eines Laserscanners, so daß bei Erfassung eines Hindernisses die Austrittselemente ruckartig zurückgezogen werden. Die Technik und Mechanik des Ausfahrens bzw. des Einfahrens der Austrittselemente kann sowohl hydraulischer als auch pneumatischer Systematik zugrundeliegen, ebenso das Verschließen relevanter Öffnungsdüsen/Austrittselemente.
  • Darüber hinaus ist es in diesem Kontext vorteilhaft, wenn ein Führungselement eine Wärmeinsolierung aufweist, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden und so die Effizienz der Erwärmung zu erhöhen.
  • Die Wärmeisolierung als solche kann beispielsweise und insbesondere bewerkstelligt werden mittels einer Steinwollummantelung, die kostengünstig ist und aufgrund ihrer Flexibilität relativ leicht um entsprechende Führungselemente, beispielsweise in Form von Führungsrohren, gelegt werden kann. Außerdem besteht schon bei der Herstellung der rohrartigen Führungselemente, insbesondere bei den Führungsrohren die Möglichkeit, beschichtete und wärmeisolierte Mehrschichtmaterialien, wie beispielsweise Isoliermaterialien, die in der Raumfahrttechnik Anwendung finden, einzusetzen. Vom Prinzip sind hier Keramikisolierungen oder Isolierungsquarze der Space-Shuttle-Technik zu nennen. Denkbar ist auch das Hohlraumprinzip, also zwei getrennte Wandschichten mit zwischenliegenden Luftkammer-Waben einzusetzen. Darüber hinaus sind auch spritzbeschichtete Führungselemente der Aluminiumtechnologie denkbar.
  • Schließlich ist es von Vorteil, wenn das Führungselement ein Rückabsperrorgan aufweist, um eventuellen Druckveränderungen im Führungselement zumindest dahingehend entgegenzuwirken, daß ein unkontrollierter Abfluß in eine nicht gewünschte Richtung oder aber sogar ein Rückfließen in den Motorraum der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft verhindert wird, wobei ein solches Rückabsperrorgan beispielsweise und insbesondere realisiert werden kann durch ein Rückschlagventil.
  • Ventilatoren und/oder Kompressoren können softwaregesteuert, insbesondere synchron jedoch auch asynchron, laufen und können in elektronischer Verbindung mit dem oder mehreren Rückabsperrorganen, beispielsweise in Form von Ventilen, stehen.
  • Beispielsweise und insbesondere ist es auch denkbar, daß ein erfindungsgemäßes Fahrzeug mehrere Führungselemente aufweist, die verbunden sind mit entsprechenden Ventilatoren bzw. Kompressoren, so daß mittels einer Programmierung bzw. Steuerung aus dem Fahrgastraum die gewünschten Parameter eingestellt werden können, um beispielsweise und insbesondere besonders im aus dem vorderen Teil der Unterbodengruppe stammende Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft vielmehr als Hauptquelle der Erwärmung des Fahrbahnuntergrundes, insbesondere der Oberfläche des Fahrbahnbelages, fungieren zu lassen, um bei besonderes prekären und schwierigen Witterungsverhältnissen die Sicherheit des Fahrzeuges aufgrund einer besseren Haftung der Hinterreifen zu erhöhen.
  • In der Praxis dürfte es sich dann als besonders bewährt darstellen, wenn die einzelnen Führungselemente, beispielsweise mit Steinwolle oder ähnlichem wärmeisoliert, Metallrohre sind, die direkt oder über Luftumlenkelemente insbesondere in Form von Prallblechen und Ventilen oder auch über Ventilatoren und Kompressoren miteinander verbunden sind, um – je nach Fahrzeugtyp – im Extremfall eine Erwärmung des Fahrzeuguntergrundes entlang der gesamten längsaxialen Länge des Fahrzeuges bereitzustellen.
  • Das erfindungsgemäße Fahrzeug kann mit einer Temperaturmeßsensorik ausgestattet sein, so daß beispielsweise und insbesondere bei Temperaturen von >= +3 bis +4°C eine erfindungsgemäß gewollte Führung und Erwärmung von Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft beispielsweise und insbesondere durch Nicht-Einschalten von entsprechenden Ventilatoren oder Kompressoren nicht aktiviert wird, um unnötig hohen Gummiabrieb der Reifen zu verhindern.
  • Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der Figuren näher erläutert, wobei
  • 1 – eine funktionshafte Prinzipskizze darstellt,
  • 2 – eine skizzenhafte Aufsicht von unten, also eine Draufsicht auf den Unterboden des Fahrzeuges, darstellt, während
  • 3 – das Prinzip skizzenhaft eine mögliche zusätzliche Erwärmung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft darstellt, wobei
  • 4 – skizzenhaft im radialen Querschnitt eine Auführungsform eines Führungselementes mit Austrittselement darstellt.
  • In 1 ist prinzipiell skizzenhaft das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip skizziert, wobei in diesem Fall die noch nicht erwärmte Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1 über eine Ansaugöffnung 12 mittels eines Filters F gefiltert durch ein Inneres des Motorblockes 10 und dabei sich erwärmend strömt bzw. angesaugt wird von einem Ventilator 3, der direkt unterhalb des Motorblocks 10 angeordnet ist, um dann mittels des Ventilators 3 in Richtung Luftumlenkelement 4 in Form eines weiteren Ventilators 3 in die einzelnen Zweige des rohrartigen Führungselementes 7 zu strömen, wobei jedem einzelnen Zweig ein Heizelement 5 angeordnet ist zur zusätzlichen Erwärmung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1, die jeweils durch weitere Ventilatoren 3 in die jeweilig entsprechenden Stellen einer Unterbodengruppe des Fahrzeuges geleitet wird.
  • In 2 ist von unten der Unterboden eines erfindungsgemäßen Fahrzeuges zu erkennen, wobei der Unterboden sich formal in drei Abschnitte aufteilt, nämlich einen vorderen 2a, einen mittleren 2b und einen hinteren 2c Teil der Unterbodengruppe 2. Die aus dem Inneren eines Motorblocks 10 (der sich im nicht dargestelltem Motorraum befindet) stammende Heißluft 1 wird von einem Ventilator 3 angesaugt und in rohrartige Führungselemente 7 geleitet, wobei ein Teil der Heißluft 1 über vor den Vorderrädern des Fahrzeuges angebrachten schlitzförmigen Austrittselementen 6 vor die Vorderräder in Richtung Fahrbahnuntergrund, insbesondere in Richtung Oberfläche des Fahrbahnbelages, geleitet wird, während ein anderer Teil über mehrere Luftumlenkelemente 4 weitergeleitet wird, beispielsweise in Form von Ventilen und/oder Prallblechen und mittels weiterer Ventilatoren 4, wobei sich zwei im mittleren Bereich 2b und ein weiterer im Teil 2c befinden, wobei die vom vorderen Ventilator 3 zugeführte Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1 durch weitere rohrartige Führungselemente 7 über mehrere schlitzförmige Austrittselemente 6 dem Fahrbahnuntergrund, insbesondere der Oberfläche des Fahrbahnbelages, zugeführt wird, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die hintersten schlitzförmigen Austrittselemten 6 sich hinter den Hinterrädern befinden. In diesem Fall dienen die von vorne gesehen letzten drei Ventilatoren 3 auch als Luftumlenkelemente, die zusammen Wechselwirken mit Rückabsperrorganen 9, in diesem Fall handelt es sich um Rückschlagventile, so daß bei entsprechender Ansteuerung die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1 gezielt in den jeweiligen Bereich der Unterbodengruppe zugeführt werden kann.
  • Nicht zu erkennen, jedoch bei dieser Ausführungsform möglich, ist die Option, einzelne Austrittselemente 6, hier in Form von schlitzförmigen Düsen, in Richtung Fahrbahnuntergrund, insbesondere in Richtung Oberfläche des Fahrbahnbelages, mechanisch beispielsweise durch Stellmotoren zu verfahren oder aber auch wieder in Richtung Unterbodengruppe einzufahren oder sogar zu schließen.
  • Dabei kann es sich um eine Steuerung und/oder Regelung der aufgezeigten Vorrichtung des erfindungsgemäßen Fahrzeugs handeln, so daß der Benutzer bequem vom Fahrgastinnenraum bestimmte Parameter, beispielsweise und insbesondere Temperatur, Strönungsgeschwindigkeit und ggf. Druck der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1, einstellen kann, damit diese als Grundlage dienen für eine bestimmte Steuerung und/oder Regelung, beispielsweise dahingehend, daß bei Blitzeis eine ausgesprochen gleichmäßige Zuführung von Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft hinsichtlich des vorderen, mittleren und hinteren Teils der Unterbodengruppe stattfindet, um die Wahrscheinlichkeit eines Schleuderns des Fahrzeuges so gering wie möglich zuhalten.
  • In 3 ist skizzenhaft dargestellt, daß ein Heizelement 5 in Form einer Heizspirale in einem rohr förmigen Führungselement 7 angeordnet ist, um bei entsprechenden Verhältnissen für eine zusätzliche Erwärmung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft zu sorgen, damit diese mit einer bestimmten Mindesttemperatur aus den schlitzförmigen Austrittselementen 6 austreten kann, vornehmlich in Richtung Fahrbahnuntergrund, insbesondere in Richtung Oberfläche des Fahrbahnbelages.
  • In 4 ist im Querschnitt im Prinzip skizzenhaft ein flachrohrförmiges Führungselement 7 zu erkennen, das von einer Wärmeisolierung 8 umgeben ist, wobei die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft 1 aus einem düsenartigen, insbesondere mit Steuerungselementen, wie beispielsweise Gasleitblechen, ausgestatteten Austrittselement 6 austritt.

Claims (15)

  1. Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Vorrichtung aufweist, die zumindest einen Teil der im Betriebszustand von aus dem Inneren eines Motorblocks (10) und/oder aus einer an einem bzw. dem Motorblock (10) angebrachten Wärmetauscher-Einheit (11) stammende Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) über mindestens ein Austrittselement (6) nach außen führt.
  2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) von einer Unterbodengruppe (2) des Fahrzeugs nach außen geführt wird.
  3. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) aktiv bewerkstelligt wird.
  4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) einen vorderen (2a) und/oder mittleren (2b) und/oder hinteren Teil (2c) der Unterbodengruppe (2) betrifft.
  5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) mittels mindestens eines Ventilators (3) und/oder mindestens eines Kompressors bewerkstelligt wird.
  6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) mittels mindestens eines steuer- und/oder regelbaren Luftumlenkelementes (4) bewerkstelligt wird.
  7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mittels mindestens eines Heizelementes (5) eine zusätzliche Erwärmung zumindest eines Teils der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) bewerkstelligt wird.
  8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) bis vollständig nach unten in Richtung Untergrund geführt wird.
  9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittselement (6) im Betriebszustand aus der Unterbodengruppe (2) heraus verfahrbar ist/verfahren wird und/oder schließbar ist/verschlossen wird.
  10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungselement (7) zum Führen der Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) eine Wärmeisolierung (8) aufweist.
  11. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (7) ein Rückabsperrorgan (9) aufweist.
  12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) vor Eintritt ins Innere des Motorblocks (10) oder in die Wärmetauscher-Einheit (11) gefiltert wird.
  13. Verwendung von Nicht-Verbrennungsabgas-Heißluft (1) zur gezielten Erwärmung der Oberfläche des Fahrbahnuntergrundes.
  14. Verwendung eines Fahrzeugs nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur gezielten Erwärmung der Oberfläche des Fahrbahnuntergrundes.
  15. Verfahren zur gezielten Erwärmung der Oberfläche des Fahrbahnuntergrundes, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Fahrzeuges nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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