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DE102008058464B3 - Dekorationsobjekt - Google Patents

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DE102008058464B3
DE102008058464B3 DE200810058464 DE102008058464A DE102008058464B3 DE 102008058464 B3 DE102008058464 B3 DE 102008058464B3 DE 200810058464 DE200810058464 DE 200810058464 DE 102008058464 A DE102008058464 A DE 102008058464A DE 102008058464 B3 DE102008058464 B3 DE 102008058464B3
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Germany
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evaporator
plate
decorative object
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welds
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DE200810058464
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Inventor
Michael Eckert
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KAELTE ECKERT GmbH
Kalte-Eckert GmbH
Original Assignee
KAELTE ECKERT GmbH
Kalte-Eckert GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies

Landscapes

  • Confectionery (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Dekorationsobjekt mit einer dem Betrachter zugewandten Eisschicht. Um solche Dekorationsobjekte auch in geschlossenen Räumen und bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt verwenden zu können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Eisschicht auf einem Verdampfer einer Kälteanlage aufgefroren ist, wobei der Verdampfer plattenförmig ausgebildet und auf dessen Wärmetauscherfläche die Eisschicht aufgefroren ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Dekorationsobjekt mit einer dem Benutzer zugewandten Eisschicht.
  • Aus dem Stand der Technik sind Eisskulpturen bekannt, die als dreidimensionale Raumobjekte ausgestaltet sind. Solche Dekorationsobjekte werden vornehmlich im Winter als Kunst- oder Werbemittel im Außenbereich aufgestellt und sind aus einem massiven Eisblock gefertigt. Eine Aufstellung im Innenbereich eines Gebäudes oder bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt scheidet aus.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Dekorationsobjekt der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, das auch bei einer Umgebungstemperatur oberhalb des Gefrierpunktes dauerhaft aufstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass für das Dekorationsobjekt der Verdampfer einer Kälteanlage verwendet wird. Auf dem Verdampfer ist die Eisschicht aufgefroren. Der Verdampfer ist plattenförmig ausgebildet, so dass sich die Eisschicht als geschlossene oder zumindest teilweise geschlossene Decke ausbilden lässt.
  • Auf diese Weise lassen sich beispielsweise flächige Eisbilder erzeugen. Vorteilhafter Weise ist die dem Betrachter zugewandte Oberfläche auf einer Temperatur bei etwa 0°C gehalten, so dass keine weitere Auffrierung der Eisschicht durch Kondensationseffekte entstehen. Dies wird auf einfache Weise durch eine Anpassung der Dicke der Eisschicht und der Kälteleistung des Verdampfers erreicht. Damit ist dann auch eine Verletzungsgefahr verhindert, die entstehen könnte, wenn die Eisschicht eine Oberflächentemperatur deutlich unter 0°C hätte (Verbrennung durch Festfrieren der Haut).
  • Gemäß einer bevorzugten Erfindungsausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die Wärmetauscherfläche dreidimensional verformt ist. Dabei macht man sich die Erkenntnis zunutze, dass die Eisschicht im Wesentlichen der Kontur des Wärmetauschers folgt. Somit können sich komplexe Raumgeometrien erzeugen.
  • Das Dekorationsobjekt kann dann beispielsweise so gestaltet sein, dass die Wärmetauscherfläche eine zylindrische oder teil-zylindrische Geometrie aufweist und dass die Mittellängsachse der zylindrischen oder teil-zylindrischen Wärmetauscherfläche vertikal oder annähernd vertikal ausgerichtet ist. Auf diese Weise lassen sich Eissäulen schaffen.
  • Für den Verdampfer ergibt sich dann eine einfache Bauweise, wenn vorgesehen ist, dass der er eine Trägerplatte aufweist, mit der eine Tauscherplatte verbunden ist, und dass zwischen der Trägerplatte und der Tauscherplatte Strömungskanäle gebildet sind, wobei die Strömungskanäle im Bereich zwischen zwei zumindest bereichsweise durchgehenden Schweißnähten gebildet sind.
  • Um bei einem solchen Verdampfer eine möglichst gleichmäßige Kälteleistung auf der Wärmetauscheroberfläche zu erzielen, kann es vorgesehen sein, dass im Bereich zwischen den Schweißnähten eines Strömungskanals die Tauscherplatte und die Trägerplatte über punktförmige Schweißverbindungen miteinander verbunden sind und dass im Bereich zwischen den Schweißverbindungen und/oder den Schweißverbindungen und den Schweißnähten die Trägerplatte und/oder die Tauscherplatten zur Bildung von Strömungsbereichen der Strömungskanäle aus der Plattenebene heraus dreidimensional verformt ist. In den vorformten Strömungsbereichen entstehen in der Kältemittelströmung Verwirbelungen. Diese sorgen für eine gleichmäßige Wärmeabfuhr.
  • Ein solcher Verdampfer lässt sich dadurch einfach fertigen, dass die Schweißnähte und/oder die Schweißverbindungen in Form von Rollschweißnähten ausgeführt sind.
  • Eine mögliche Erfindungsvariante ist dergestalt, dass die Strömungskanäle des Verdampfers horizontal oder annähernd horizontal verlaufen und die Biegelinie des die Verformung des Verdampfers erzeugenden Biegung quer zur Längserstreckung der Strömungskanäle verläuft. Dann kann das Kältemittel den Verdampfer mäanderförmig und entgegen der Schwerkraftrichtung durchströmen, so dass ein zuverlässiger Betrieb möglich wird.
  • Ein erfindungsgemäßes Dekorationsobjekt kann dadurch gekennzeichnet sein, dass zwei oder mehrere Verdampfer bausatzartig ausgebildet und miteinander verbunden sind und dass die Kältemittel-Zuleitungen zu den Verdampfern parallel geschaltet sind. Aus den Verdampfern lassen sich dann komplexe Raumformen und/oder große Bauweisen gestalten.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 in schematischer Darstellung ein Dekorationsobjekt in Form einer Eissäule;
  • 2 das Dekorationsobjekt gemäß 1, wobei Befestigungsmittel und die Eisschicht kenntlich gemacht sind;
  • 3 ein Horizontalschnitt durch einen Wärmetauscher entlang dem in 4 mit III-III kenntlich gemachten Schnittverlauf;
  • 4 einen Vertikalschnitt durch den Wärmetauscher entlang dem in 3 mit IV-IV angedeuteten Schnittverlauf und
  • 5 eine Detaildarstellung des Dekorationsobjekts gemäß 2.
  • In den 1 und 2 ist ein Dekorationsobjekt dargestellt. Es handelt sich dabei um eine zylindrische Eissäule, die in Innenräumen, beispielsweise in Schwimmbädern, Saunalandschaften usw. aufgestellt werden kann.
  • Das Dekorationsobjekt umfasst eine Stütze 11, beispielsweise eine gebäudeseitige Vertikalstütze, die über eine Bodenplatte 12 auf den Boden abgestützt ist. Die Stütze 20 ist von einem Wärmetauscher, nämlich einem Verdampfer 20 einer Kälteanlage umgeben. Zwischen dem Verdampfer 20 und der Stütze 11 ist ein umlaufender ringförmiger Abstandsbereich geschaffen, der mit Isoliermaterial ausgefüllt sein kann. Zur Befestigung des Verdampfers 20 an der Stütze 11 sind Streben 13 verwendet, deren Detailgestaltung der 5 entnehmbar ist. Wie diese Zeichnung zeigt, weist die Strebe 13 eine Befestigungsplatte 13.2 mit Schraubenaufnahmen auf. An die Befestigungsplatte 13.2 ist ein Profilstück 13.1 mit L-förmigem Querschnitt angeschweißt.
  • Das Profilstück 13.1 wiederrum ist an seinem, der Befestigungsplatte 13.2 abgewandten Ende mit der Innenkontur des Verdampfers 20 verschweißt. Zur Befestigung des Verdampfers 20 werden Befestigungsschrauben 13.3 durch die Befestigungsaufnahmen der Befestigungsplatte 13.2 hindurch gesteckt und in die Stütze 11 eingeschraubt. Zwischen der Befestigungsplatte 13.2 und der Stütze 11 ist ein wärmedämmendes Element 13.4, beispielsweise eine Holzplatte eingebaut.
  • Die Gestaltung des Verdampfers 20 ergibt sich aus den 3 und 4. Wie diese Zeichnungen veranschaulichen, weist der Verdampfer 20 eine Trägerplatte 26 auf, auf die eine Tauscherplatte 27 aufgesetzt ist.
  • Für die Herstellung des Verdampfers 20 werden die Trägerplatten 26 und die Tauscherplatte 27 als gleichgroße, aber unterschiedlich dicke Blechformate geschnitten. Diese Blechformate werden planparallel aufeinander gelegt und mit einer umlaufenden Verschweißung 25 aneinander geschweißt. Dann werden die in 3 erkennbaren Schweißnähte 23 als Rollnahtschweißung erzeugt. Diese Schweißnähte 23 verbinden ebenfalls die Tauscherplatte 27 mit der Trägerplatte 26. Die Einzelnen Schweißnähte 23 erstrecken sich ausgehend von einer Verdampferlängskante in Horizontalrichtung und enden in Abstand zu der gegenüberliegenden Verdampferlängskante. Da die Schweißnähte 23 wechselständig von den jeweiligen Verdampferlängskanten ausgehen, ergibt sich zwischen den Schweißnähten 23 ein Mäander. Anschließend werden die Wärmetauscherplatte 27 und die Trägerplatte 26 mit einer Vielzahl von punktförmigen Schweißverbindungen 24 aneinander geheftet. Die Schweißverbindungen 24 werden dabei ebenfalls im Rollnahtschweißverfahren erzeugt und sind daher längs von Linien angeordnet, die parallel zu den Schweißnähten 23 verlaufen. Die einzelnen Schweißverbindungen 24 sind zueinander in gleicher Teilung beabstandet angeordnet. Die Schweißverbindungen 24 der benachbarten Linien sind um den halben Teilungsabstand zueinander versetzt angeordnet. Der Linienabstand entspricht ebenfalls dem halben Teilungsabstand. Die Trägerplatte 26 ist mit zwei Durchbrüchen versehen, die einen Kältemitteleinlass 21 und einen Kältemittelauslass 22 bilden.
  • An diese Durchbrüche können Anschlussstutzen (nicht gezeigt) angeschweißt werden. Mit den Anschlussstutzen werden Druckluftleitungen (oder Hydraulikleitungen) verbunden. Durch eine Druckbeaufschlagung verformt sich die Tauscherplatte 27 in den Bereichen, in denen sie nicht mit der Trägerplätte 26 verschweißt ist, dreidimensional aus der Plattenebene heraus. Dabei bilden sich zwischen den Schweißnähten 23 Strömungskanäle 27.3. Im Bereich zwischen den punktförmigen Verschweißungen 24 entstehen kalottenförmig gewölbte Oberflächenbereiche, die Strömungsbereiche 27.2 der Strömungskanäle 27.3 einschließen.
  • Zur Bildung des in den 1 und 2 gezeigten zylindrischen Verdampfers 20 wird die in den 1 und 2 gezeigte Beaueinheit um eine Biegeachse zylindrisch gebogen, wobei diese Biegelinie senkrecht zu den Schweißnähten 23 und in 3 vertikal verläuft.
  • In der 1 ist veranschaulicht, dass zwei Verdampfer 20 zur Bildung einer großen Dekorationsoberfläche übereinander gestellt sind. Die Verdampfer 20 sind gleich aufgebaut, so dass eine bausatzartige Montage möglich ist. An den Kältemitteleinlass 21 und den Kältemittelauslass 22 der Verdampfer 20 sind jeweils, mittels Ventilen 32, 42 absperrbare Stichleitungen 31, 41 angeschlossen. Diese sind jeweils parallel an eine Kältemittel-Zuleitung 30 beispielsweise -Ableitung 40 angeschlossen.
  • Während des Betriebseinsatzes strömt durch die Kältemittel-Zuleitung 30 und die Stichleitungen 31 flüssiges Kältemittel der angeschlossenen Kälteanlage in den Verdampfer 20 ein. Das Kältemittel fließt durch die Strömungskanäle 27.3 wobei sich bedingt durch die kalottenförmige Gestalt der Strömungsbereiche 27.3 eine Strömungsverwirbelung einstellt. Das Kältemittel nimmt über die Tauscherplatte 27 Wärmeenergie aus der Umgebung auf. Dabei wird die Wärmetauscherplatte 28 auf eine Temperatur unter 0°C abgekühlt. Dann kann entweder aktiv Wasser über die Wärmetauscherfläche geleitet werden oder es friert passiv aus der Luft ausfallendes Kondensat auf der Wärmetauscherplatte 27 auf. Auf diese Weise bildet sich eine Eisschicht E, die die Kontur des Verdampfers 20 nachgeformt.
  • Um sicherzustellen, dass eine Eisbildung über die gesamte Oberfläche der Wärmetauscherplatte 27 stattfindet, wird der Verdampfer 20 so betrieben, dass am Kältemittelauslass noch flüssiges Kältemittel ansteht.

Claims (10)

  1. Dekorationsobjekt mit einer dem Betrachter zugewandten Eisschicht (E), wobei die Eisschicht (E) auf einem Verdampfer (20) einer Kälteanlage aufgefroren ist, und wobei der Verdampfer (10) plattenförmig ausgebildet und auf dessen Wärmetauscherfläche (27.1) die Eisschicht (E) aufgefroren ist.
  2. Dekorationsobjekt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherfläche (27.1) dreidimensional verformt ist.
  3. Dekorationsobjekt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherfläche (27.1) eine zylindrische oder teil-zylindrische Geometrie aufweist.
  4. Dekorationsobjekt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellängsachse (M) der zylindrischen oder teil-zylindrischen Wärmetauscherfläche (27.1) vertikal oder annähernd vertikal ausgerichtet ist.
  5. Dekorationsobjekt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (20) eine Trägerplatte (26) aufweist, mit der eine Tauscherplatte (27) verbunden ist, und dass zwischen der Trägerplatte (26) und der Tauscherplatte (27) Strömungskanäle (27.3) gebildet sind, wobei die Strömungskanäle (27.3) im Bereich zwischen zwei zumindest bereichsweise durchgehenden Schweißnähten (23) gebildet sind.
  6. Dekorationsobjekt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den Schweißnähten (23) eines Strömungskanals (27.3) die Tauscherplatte (27) und die Trägerplatte (26) über punktförmige Schweißverbindungen (24) miteinander verbunden sind und dass im Bereich zwischen den Schweißverbindungen (24) und/oder den Schweißverbindungen (24) und den Schweißnähten (23), die Trägerplatte (25) und/oder die Tauscherplatten (27) zur Bildung von Strömungsbereichen (27.2) der Strömungskanäle (27.3) aus der Plattenebene heraus dreidimensional verformt ist.
  7. Dekorationsobjekt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißnähte (23) und/oder die Schweißverbindungen (24) in Form von Rollschweißnähten ausgeführt sind.
  8. Dekorationsobjekt nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanäle (27.3) des Verdampfers (20) horizontal oder annähernd horizontal verlaufen und die Biegelinie des die Verformung des Verdampfers (20) erzeugenden Biegung quer zur Längserstreckung der Strömungskanäle (27.3) verläuft.
  9. Dekorationsobjekt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Verdampfer (20) bausatzartig ausgebildet und miteinander verbunden sind und dass die Kältemittel-Zuleitungen (30) zu den Verdampfern (20) parallel geschaltet sind.
  10. Dekorationsobjekt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (20) einen Kältemitteleinlass (21) und einen Kältemittelauslass (22) aufweist, und dass das Kältemittel während des Betriebes so geführt ist, dass am Kältemittelausgang (22) stets flüssiges Kältemittel ansteht.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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NICHTS ERMITTELT *

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