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DE102008058297A1 - Vorrichtung, System, Verfahren und Funketikette zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten - Google Patents

Vorrichtung, System, Verfahren und Funketikette zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten Download PDF

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DE102008058297A1
DE102008058297A1 DE102008058297A DE102008058297A DE102008058297A1 DE 102008058297 A1 DE102008058297 A1 DE 102008058297A1 DE 102008058297 A DE102008058297 A DE 102008058297A DE 102008058297 A DE102008058297 A DE 102008058297A DE 102008058297 A1 DE102008058297 A1 DE 102008058297A1
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Ceased
Application number
DE102008058297A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Eckl
Michael Dr. Jäger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Priority to EP09782729A priority patent/EP2350686A1/de
Priority to CN2009801550133A priority patent/CN102292651A/zh
Priority to US13/129,521 priority patent/US20110221574A1/en
Priority to PCT/EP2009/061593 priority patent/WO2010057693A1/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/74Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten. Dabei werden die Geräte mit Funketiketten versehen, auf denen Daten zu den Geräten gespeichert sind und die nur in einen vorbestimmten Bereich ausstrahlen. Eine Verortungsvorrichtung weist auf: ein Empfangsmodul zum Empfangen von Daten zu einem Gerät von einem Funketikett, wobei das Funketikett an das Gerät angebracht ist und das Gerät in einem Raum des Gebäudes verbaut ist; ein Positionsdatenerfassungsmodul zum Erfassen der Position des Geräts in dem Raum; und ein Datenverwaltungsmodul zum Kennzeichnen der Position des Geräts als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems und zum Speichern der gekennzeichneten Position mit den Daten zu dem Gerät. Das Koordinatensystem ist dabei auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen. Die vorliegende Erfindung erlaubt eine flexible, umfassende und schnelle Verortung von Geräten, die in einem Gebäude verbaut sind, und kann beispielsweise im Hinblick auf Installation, Wartung und Bestandspflege solcher Geräte verwendet werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Verortung von Geräten, die in einem Gebäude verbaut sind. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung, ein System, ein Verfahren und eine Funketikette zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung entsprechend zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten ausgestaltete Computerprogrammprodukte und Datenträger.
  • Im Zweckbau oder in der Gebäudeautomatisierung allgemein werden zahlreiche Gewerke (häufig auch Aktoren bezeichnet) und Sensoren verbaut. Diese können dabei teilweise oder vollständig mit einander verbunden werden, drahtlos oder z. B. über ein Bussystem (z. B. KNX/EIB, BACnet usw.). Eine integrierte Anwendung, z. B. durch das Verbinden einzelner Geräte mit einem gemeinsamen Bus, erlaubt eine flexible Steuerung dieser einzelnen Geräte und/oder mehrerer Geräteverbunde, sowie eine komplexe Regelung von Gewerken in Abhängigkeit von deren Sensorik oder weiteren Kontextinformationen.
  • Ferner existieren Geräte, die nicht einer Gebäudeautomatisierung zuzuordnen sind (z. B. ein Beamer in einem Konferenzraum), aber dennoch Teil einer Installation sein können und in einem Gebäude verbaut werden.
  • Ein konkretes Beispiel von Geräten, die in Gebäuden verbaut bzw. installiert werden, stellen Steuerungen von Jalousien oder von Türen dar. Insbesondere diese Geräte werden oft verdeckt verbaut bzw. installiert.
  • Allgemein gibt es eine Vielzahl verschiedener Geräte mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, die in Gebäuden verbaut bzw. installiert werden.
  • Im Nachfolgenden wird der Begriff „Gerät” allgemein für solche Geräte, Vorrichtungen, Einheiten, Komponenten, Systeme oder Module verwendet, die zum Verbauen bzw. Installieren in einem Gebäude bestimmt sind. Dabei stellt die Möglichkeit des Verbindens der Geräte eine mögliche Option und keine zwingende Voraussetzung dar. Ferner können die Geräte sichtbar oder verdeckt verbaut bzw. installiert sein, wobei das verdeckte Verbauen in der Regel Wände, Decken und/oder Fußböden der Gebäude betrifft.
  • Beim Installieren, Einstellen, Programmieren und Warten solcher Geräte treten eine Vielzahl von Problemen auf. Einige dieser Probleme werden im Nachfolgenden kurz skizziert:
    • – Es ist nicht immer möglich eine korrekte Vorgabenkontrolle durchzuführen. Dabei sollte möglichst schon bei der Installation sichergestellt sein, dass die Geräte gemäß dem jeweiligen Typ und Verbauungs- bzw. Installationsort und/oder entsprechend den Vorgaben des Architekten und/oder des Bauträgers verbaut wurden.
    • – Bei einer Bestandskontrolle gilt es festzustellen, ob alle (bestellten) Geräte tatsächlich verbaut wurden und ob alle verbauten Geräte tatsächlich in der vorliegenden Form bestellt wurden. Eine Bestandskontrolle ist immer mit einem großen Aufwand verbunden, wobei das Vorkommen von Fehlern nicht ausgeschlossen werden kann.
    • – Das Festhalten von Daten zu den Geräten ist ebenfalls mit einem sehr hohen Aufwand verbunden. Solche Daten können beispielsweise Typ, Eigenschaften, Konfigurationen usw. umfassen.
  • Alle diese Probleme treten insbesondere dadurch auf, dass das Erfassen der Geräte bislang nur manuell durchgeführt wird, höchstens mit einer eher behelfsweisen Unterstützung von technischen Komponenten, wobei die meisten von diesen hin sichtlich ihrer Einsatzgebiete sehr spezifisch und hinsichtlich ihrer Funktionen nur sehr beschränkt ausgestaltet sind.
  • Die Vorgabenkontrolle wird zum Beispiel durch manuelle Sichtung durchgeführt, wobei überprüft wird, ob Geräte korrekten Typs an der korrekten bzw. vorbestimmten Position verbaut wurden. Dieses wird in der Regel durch Abgleich mit Vorgaben bei einer Listenführung verrichtet.
  • Die Bestandskontrolle kann in bestimmten Fällen, beispielsweise in der Beleuchtungsbranche, durch Unterstützung von Barcodelesern durchgeführt werden. Anhand mit Barcodeleser eingelesener Codes bzw. Kennzeichnungen wird überprüft, an welchem Ort ein Leuchtstoffkörper verbaut wurde. Dabei kann jedoch nur ein Vergleich des Ist-Bestands mit dem Soll-Bestand durchgeführt werden, wobei das Wissen über alle Leuchtstoffkörper eine notwendige Voraussetzung ist.
  • Sollen Daten zu den Geräten festgehalten werden, so wird das oft unter Verwendung einer Steuerfunktion durchgeführt, die z. B. mittels einer Taste oder eines sonstigen Aktivierungsmittels initiiert werden kann. Softwareseitig wird dabei für das jeweilige Gerät der Programmiermodus angeregt. Dabei wird die Hardware-Adresse auf dem Bus versandt und das Gerät einer angeschlossenen Installationssoftware bekannt gemacht. Das konkrete Gerät kann auf diese Weise mit einer Entität im System verknüpft und später wieder referenziert werden. Ob die Eigenschaften (z. B. ein Applikationsprogramm) tatsächlich mit der referenzierten Entität vereinbar sind, kann erst in einer späteren Phase, der tatsächlichen Programmierphase festgestellt werden. Bei diesem Verfahren findet allerdings keine Verortung statt. Meistens werden lediglich bestimmte Adressmuster zur ungefähren Zuordnung auf typische Hausinfrastrukturen verwendet, es wird z. B. lediglich ein Verweis auf ein Konferenzzimmer festgehalten.
  • Sollen Daten zu den verbauten oder zu verbauenden Geräten festgehalten werden, so werden derzeit verschiedene Vorgehensweisen angewendet.
  • Bei einer herkömmlichen Vorgehensweise werden mögliche Programme und Einstellmöglichkeiten eines Gerätes von dem Installateur vorausgesetzt. Dabei weist ein Gerät in der Regel einen nicht möglichen Befehl oder eine nicht unterstützte Applikationsprogrammierung erst dann ab, wenn eine entsprechende Anforderung über eine Busverbindung an das Gerät gestellt wird.
  • Gemäß einer weiteren herkömmlichen Vorgehensweise werden Geräte manuell in die Gebäudetopologie eingetragen. Dies kann durch Übertragen einer entsprechenden Information in einen konventionellen Gebäudeplan geschehen (z. B. durch Einzeichnen beim Verbauen, oder durch Verwenden von Vorgaben), oder durch direktes Eintragen in eine digitale Anwendung (z. B. eine CAD-Anwendung auf einem Notebook). Dabei entsteht für ein System aber das Problem der Identifizierung und der Unterscheidung der tatsächlich verbauten Geräte. Dazu werden oft manuelle Eingaben getätigt, welche aber fehleranfällig sind und bei denen nicht immer sichergestellt werden kann, ob tatsächlich alle installierten oder zu installierenden Geräte berücksichtigt worden sind. Dabei kann insbesondere nicht gewährleistet werden, dass sowohl die zusätzlichen manuellen Eingaben als auch die manuelle Eintragungen in der Gebäudetopologie tatsächlich vorgenommen werden, und wenn doch so sind diese in der Regel nicht konsistent und/oder redundant.
  • Für die herkömmlichen Vorgehensweisen gilt in der Regel allgemein, dass mit steigender Anzahl der zu installierenden bzw. zu verbauenden Geräten der ohnehin hohe Aufwand für die manuell vorzunehmenden Vorgänge eine immer weiter zunehmende Steigerung erfährt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Lösung zum Verorten bzw. zur Verortung von Gerä ten bereitzustellen, die in Gebäuden verbaut bzw. installiert werden.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch ein Funketikett mit den Merkmalen des Anspruchs 7, durch ein System zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten mit den Merkmalen des Anspruchs 9, durch ein Computerprogrammprodukt mit den Merkmalen des Anspruchs 10, durch einen Datenträger mit den Merkmalen des Anspruchs 11, durch ein Verfahren zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten mit Merkmalen des Anspruchs 12, durch ein Computerprogrammprodukt mit Merkmalen des Anspruchs 16, und/oder durch einen Datenträger mit Merkmalen des Anspruchs 17.
  • Die Unteransprüche geben weitere Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung an.
  • Die Aufgabe wird mittels einer Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gelöst, wobei die Vorrichtung aufweist:
    • – ein Empfangsmodul, das konfiguriert ist, von einem Funketikett Daten zu einem Gerät zu empfangen, wobei das Funketikett an das Gerät angebracht ist, wobei das Gerät in einem Raum des Gebäudes verbaut ist;
    • – ein Positionsdatenerfassungsmodul, das konfiguriert ist, nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät Position des Geräts in dem Raum zu erfassen; und
    • – ein Datenverwaltungsmodul, das konfiguriert ist, die Position des Geräts als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems zu kennzeichnen und die gekennzeichnete Position mit den Daten zu dem Gerät zu speichern, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird unter einer Verortung bzw. unter Verorten von Geräten, die in einem Gebäude verbaut bzw. installiert werden, ein Feststellen oder Festhalten von Positionen der Geräte im Gebäude (bzw. in den einzelnen Räu men von Gebäuden) und, wenn Daten zu den Geräten vorliegen, auch das Erfassen von Daten zu den Geräten verstanden. Dabei können die Daten zu den Geräten eine Vielzahl verschiedenartiger Informationen aufweisen, z. B. den Kontext der Verbauung bzw. Installation, mögliche Verbindungen zu weiteren Geräten, gerätespezifische Informationen (z. B. Typ, Ausstattung, Kompatibilität zu weiteren Geräten usw.) usw.
  • Auf diese Weise erlaubt die vorliegende Erfindung eine vielseitige Lösung zum Verorten von Geräten, die in verschiedenen Kontexten einsetzbar ist, z. B. bei der Vorgabenkontrolle, Bestandskontrolle, Feststellung von Daten zu den installierten bzw. verbauten Geräten usw. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Verortung von Geräten sowohl bei der Installation als auch danach erfolgen. Somit können die Geräte bei Bedarf auch nachträglich verortet werden, wobei sowohl eine vollständige als auch eine ergänzende oder berichtigende Verortung durchgeführt werden kann. Im letzteren Fall können die Informationen zu den Geräten samt der Positionen neu erfasst, ergänzt, beim Nichteintreffen oder Nichtvorliegen gelöscht und/oder modifiziert bzw. berichtigt werden. Ferner wird eine konsistente Verortung von Geräten durchgeführt. D. h. es wird eine konsistente Erfassung von Daten (einschließlich Positionen) zu den Geräten ermöglicht, wobei zugleich auch die Korrektheit bzw. Richtigkeit von Informationen, Daten sichergestellt ist. Ferner ermöglicht die vorliegende Erfindung eine schnelle, umfassende und effiziente Verortung von Geräten.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Position des Geräts eine genaue Positionsangabe sein.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann Position des Geräts eine relative Positionsangabe sein.
  • In beiden Fällen gibt die Position des Geräts eine (möglichst genaue oder eine relative) Koordinate eines Koordinatensys tems an, das auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist. Die Fläche des Raums kann z. B. eine Wand, Decke oder der Boden sein. Das Koordinatensystem kann ein eindimensionales, zweidimensionales oder dreidimensionales Koordinatensystem sein, d. h. die Koordinaten werden auch entsprechend eindimensionaler, zweidimensionaler oder dreidimensionaler Angaben dargestellt.
  • Ist das Koordinatensystem z. B. eindimensional und auf eine Wand bezogen, so kann die Koordinate z. B. eine Angabe darstellen, die besagt, dass das verortete Gerät 2,3 m von der linken Ecke der Wand aus an oder in der Wand angebracht ist. Diese Angabe kann eine möglichst genaue oder relative Angabe sein.
  • Auf diese Weise erlaubt die vorliegende Erfindung eine flexible Ausgestaltung der Verortung von Geräten. Dabei wird auch eine schnelle Erfassung von Positionen der Geräte gewährleistet.
  • Die Positionsangaben können ferner verwendet werden, um eine Markierung der Positionen der Geräte in einem weiteren, späteren Schritt auf einem digitalen Plan des Raums zu markieren. Dieses kann z. B. durch Übertragen der erfassten Positionsangaben an eine entsprechende Anwendung in einem anderen Gerät oder in demselben Gerät erfolgen. Hier sind verschiedene Ausgestaltungen möglich.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist das Funketikett (ein RFID (Radio Frequency Identification bzw. Identifizierung per Funk)-Tag) konfiguriert, nur in einem vorbestimmten Bereich abzustrahlen, wobei das Empfangsmodul die Daten zu dem Gerät dann empfängt, wenn die Vorrichtung in dem vorbestimmten Bereich positioniert ist.
  • Auf diese Weise wird ein Abstrahlen in andere Räume verhindert. An verbaute bzw. installierte Geräte angebrachte Funketiketten strahlen somit nur in eine Richtung ab, welche der Installations- bzw. Verbauungsrichtung entspricht. Dies ist insbesondere in Zweckbauten vom großen Vorteil, da in solchen Gebäuden dünne (also nicht abschirmende) Trennwände zum Einsatz kommen können, und andernfalls Geräte aus anderen Räumen fälschlicherweise erfasst werden könnten. Darüber hinaus können Geräte präziser in der horizontalen und/oder vertikalen Richtung verortet werden.
  • So empfängt das Empfangsmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel die Daten zu dem Gerät, wenn die Vorrichtung eine im Wesentlichen frontale Position bzw. Positionierung zu dem Gerät aufweist.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung zumindest eines der folgenden Module auf:
    • – ein Anzeigemodul, das konfiguriert ist, anzuzeigen, dass das Empfangsmodul die Daten zu dem Gerät empfängt; und
    • – ein Signalisierungsmodul, das konfiguriert ist, zu signalisieren, dass das Empfangsmodul die Daten zu dem Gerät empfängt.
  • Auf diese Weise wird bekannt gegeben, dass ein verbautes Gerät identifiziert wurde und dass eine Datenübertragung seitens des Funketiketts aktiviert worden ist. Dieses ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Gerät nicht sichtbar installiert bzw. verbaut ist (z. B. sich in der Wand, Decke oder im Boden eines Raums befindet).
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung ein Eingabemodul auf, das zum Eingeben der Position des Geräts konfiguriert ist. Dabei wird die Position im Bezug auf das Koordinatensystem, das auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist, angegeben. Auf diese Weise kann eine schnelle und informative Verortung von Geräten durchgeführt werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Datenverwaltungsmodul konfiguriert, einen digitalen Plan des Raums des Gebäudes zu verwalten und die Position des Geräts auf dem digitalen Plan zu kennzeichnen und zu speichern. Dabei wird die Position im Bezug auf den digitalen Plan angegeben. Wie bereits erläutert, kann diese Position eine relative Position sein, die einen ungefähren Ort des Geräts im Plan angibt, oder eine genaue bzw. möglichst genaue Position sein, d. h. eine Abweichung von der exakten Position ist erlaubt. Auf diese Weise wird eine schnelle und visuell informative Verortung von Geräten durchgeführt werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird auch durch ein Funketikett gelöst, das zum Bereitstellen von Daten zu einem Gerät konfiguriert ist, wobei das Funketikett zum Anbringen an das Gerät vorbestimmt ist und konfiguriert ist, nur in einem vorbestimmten Bereich abzustrahlen, und wobei das Funketikett ein Sendemodul aufweist, das konfiguriert ist, die Daten zu dem Gerät zu senden, wenn das Gerät in einem Gebäude verbaut ist und wenn eine zum Empfangen der Daten ausgestaltete Vorrichtung in dem vorbestimmten Bereich positioniert ist.
  • Vorzugsweise wird das Funketikett so an das Gerät angebracht sein, dass es in die Richtung abstrahlt, von der aus das Gerät installiert bzw. verbaut wurde und von der aus das Gerät zugänglich ist.
  • Auf diese Weise wird eine Möglichkeit der Erfassung oder der Verortung bzw. der Verortung von Geräten in Räumen eines Gebäudes geboten. Dabei können auch verdeckt installierte bzw. verbaute Geräte identifiziert und erfasst werden.
  • Betrachtet man die Möglichkeit einer Verortung von Geräten mittels Barcodes, so können nur sichtbare Geräte erfasst werden.
  • GPS(Global Positioning System)-basierte Systeme zur Verortung bzw. Verortung von Objekten, sind oft nicht einsetzbar, da ein GPS-Signal nicht immer innerhalb von Gebäuden empfan gen werden kann. Lösungen, die ein GPS-basiertes System innerhalb von Gebäuden durch Satelliten-Simulation verwenden (engl. „Indoor-GPS”), erfordern wiederum einen viel zu hohen Installationsaufwand für das Verortungssystem selbst.
  • Anwendungsunabhängige Verfahren, die Triangulation in einem Funknetzwerk zur Verortung bzw. Verortung von Objekten nutzen, haben den Nachteil, dass sie zu ungenaue Positionen liefern. Eine auf ad-hoc Netzwerke basierte Triangulation könnte zwar präzisere Positionsangaben ermöglichen, dabei müsste jedoch eine Funktechnologie zum Einsatz kommen, die immun gegen Reflexionen ist. Eine solche Vorgehensweise ist jedoch sehr aufwändig und nicht effizient. Weiterhin ist auch hierbei u. U. zuvor eine zusätzliche Installation des Funknetzwerks notwendig.
  • Somit erlaubt die vorliegende Erfindung eine genaue Positionserfassung von Geräten, welche dabei auch effizient und effektiv durchgeführt werden kann.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entspricht die zum Empfangen der Daten ausgestaltete Vorrichtung der bereits oben skizzierten und unten genauer erläuterten Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten.
  • Die Aufgabe wird auch mittels eines Systems zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gelöst, wobei das System aufweist:
    • – ein Empfangsmodul, das konfiguriert ist, von einem Funketikett Daten zu einem Gerät zu empfangen, wobei das Funketikett an ein Gerät angebracht ist, wobei das Gerät in einem Raum des Gebäudes verbaut ist;
    • – ein Positionsdatenerfassungsmodul, das konfiguriert ist, nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät Position des Geräts in dem Raum zu erfassen; und
    • – ein Datenverwaltungsmodul, das konfiguriert ist, die Position des Geräts als zumindest eine Koordinate eines Koordina tensystems zu kennzeichnen und die gekennzeichnete Position mit den Daten zu dem Gerät zu speichern, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist.
  • Ferner wird die Aufgabe mittels eines Computerprogrammprodukts gelöst, das eine Kodierung aufweist, die konfiguriert ist, das oben skizzierte und unten genauer beschriebene System zu implementieren (und zu betreiben). Dabei kann die Kodierung in zumindest einem Datenträger enthalten sein.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Computerprogrammprodukt konfiguriert, das System zu betreiben, wenn das Computerprogrammprodukt mittels einer rechnenden Einheit wie z. B. eines Prozessors ausgeführt wird.
  • Die oben genannte Aufgabe wird auch mittels zumindest eines Datenträgers gelöst, wobei der Datenträger das vorstehend beschriebene Computerprogrammprodukt aufweist.
  • Hier ist anzumerken, dass das System zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten auf der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten installiert sein kann. D. h. das System kann im Wesentlichen solche Module aufweisen, die konfiguriert sind, Funktionen durchzuführen, die denen der Module der Vorrichtung entsprechen. Die Module des Systems können als Module gesehen werden, die Module der Vorrichtung steuern oder diesen entsprechen. Dabei können die Module des Systems physischer und/oder virtueller Art sein. D. h. das System kann als ein die Vorrichtung (zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten) steuerndes System gesehen werden. Daher weist das System ähnlich konfigurierte Module auf wie die der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten, auch wenn diese in der Beschreibung nicht immer explizit benannt sein sollten.
  • Die oben genannte Aufgabe wird mittels eines Verfahrens zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gelöst, wobei das Verfahren aufweist:
    • – Empfangen von Daten zu einem Gerät von einem Funketikett, wobei das Funketikett an das Gerät angebracht ist, wobei das Gerät in einem Raum des Gebäudes verbaut ist;
    • – Erfassen einer Position des Geräts in dem Raum des Gebäudes nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät;
    • – Kennzeichnen der Position des Geräts als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist; und
    • – Speichern der gekennzeichneten Position mit den Daten zu dem Gerät.
  • Es ist anzumerken, dass die Schritte des Verfahrens als zur Arbeitsweise der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten korrespondierend gesehen werden können.
  • So zum Beispiel weist das Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zumindest einen der folgenden Schritte auf:
    • – Anzeigen, dass die Daten zu dem Gerät empfangen werden; und
    • – Signalisieren, dass die Daten zu dem Gerät empfangen werden.
  • Ferner kann das Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Kennzeichnen der Position des Geräts auf einem digitalen Plan des Raums des Gebäudes aufweisen.
  • Die oben genannte Aufgabe wird mittels eines Computerprogrammprodukts gelöst, das eine Kodierung aufweist, die konfiguriert ist, das vorstehend skizzierte und unten genauer erläuterte Verfahren zu implementieren (und durchzuführen). Dabei kann die Kodierung in zumindest einem Datenträger enthalten sein.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Computerprogrammprodukt konfiguriert, das Verfahren durchzuführen, wenn das Computerprogrammprodukt mittels einer rechnenden Einheit wie z. B. eines Prozessors ausgeführt wird.
  • Ferner wird die oben genannte Aufgabe mittels zumindest eines Datenträgers gelöst, wobei der Datenträger das vorstehende Computerprogrammprodukt aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft somit die Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten. Dabei werden die Geräte mit Funketiketten versehen, auf denen Daten zu den Geräten gespeichert sind und die nur in einen vorbestimmten Bereich ausstrahlen. Eine Verortungsvorrichtung weist auf: ein Empfangsmodul zum Empfangen von Daten zu einem Gerät von einem Funketikett, wobei das Funketikett an das Gerät angebracht ist und das Gerät in einem Raum des Gebäudes verbaut ist; ein Positionsdatenerfassungsmodul zum Erfassen der Position des Geräts in dem Raum; und ein Datenverwaltungsmodul zum Kennzeichnen der Position des Geräts als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems und zum Speichern der gekennzeichneten Position mit den Daten zu dem Gerät. Das Koordinatensystem ist dabei auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen. Die vorliegende Erfindung erlaubt eine flexible, umfassende und schnelle Verortung von Geräten, die in einem Gebäude verbaut sind, und kann beispielsweise im Hinblick auf Installation, Wartung und Bestandspflege solcher Geräte verwendet werden.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert mit Bezug auf die unter beigefügten Figuren beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Vorrichtung und ein System zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Funketikette gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ein Zusammenwirken der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten und der Funketikette gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine Ausgestaltung der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und
  • 5 eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Wie bereits erwähnt, zeigt 1 eine Vorrichtung 1 und ein System 1a zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das System 1a in der Vorrichtung 1 installiert und weist Module 11a, 12a, 13a, 14a, 15a, 16a, 17a, 18a auf, deren Funktionalität der Funktionalität der jeweiligen Module 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 der Vorrichtung 1 entsprechen. Dabei kann jedes der Module 11a, 12a, 13a, 14a, 15a, 16a, 17a, 18a des Systems 1a das jeweilige Modul 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 der Vorrichtung 1 steuern oder diesem entsprechen.
  • Die Vorrichtung 1 weist ein Sendemodul 11 auf, das konfiguriert ist, eine Funketikette oder einen RFID-Tag zum Übertragen von Daten zu aktivieren. Dabei ist die Funketikette oder der RFID-Tag an ein Gerät aufgebracht, das in einem Raum eines Gebäudes verbaut bzw. installiert ist. Die Daten betreffen das jeweilige Gerät. Die Art und Weise der Aktivierung einer Funketikette bzw. eines RFID-Tags ist allgemein bekannt und kann unter Verwendung konventioneller Vorgehensweisen durchgeführt werden.
  • Ferner weist die Vorrichtung 1 ein Empfangsmodul 12 auf, das konfiguriert ist, die Daten zu dem Gerät von der (aktivierten) Funketikette zu empfangen. Das Sendemodul 11 und das Empfangsmodul 12 können zwei separate Module darstellen oder in einem Sende-Empfangsmodul integriert sein.
  • Ferner weist die Vorrichtung 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Anzeigemodul 17 (z. B. eine Lampe, die aufleuchten kann) und ein Signalmodul 18 (z. B. ein Modul zum Erzeugen und Abgeben von akustischen Signalen) auf. Werden die Daten durch das Empfangsmodul 12 empfangen und/oder wird die Funketikette durch das Sendemodul 11 aktiviert, so kann dieses durch das Anzeigemodul 17 angezeigt und/oder durch das Signalmodul 18 signalisiert werden. Zu diesem Zweck sind das Anzeigemodul 17 und das Signalmodul 18 mit dem Sendemodul 11 und mit dem Empfangsmodul 12 verbunden. Beim Ausführen der jeweiligen Funktion können das Sendemodul 11 und/oder das Empfangsmodul 12 das Anzeigemodul 17 und/oder das Signalmodul 18 entsprechend aktivieren (z. B. durch Übermitteln eines entsprechenden Signals). Beim Beenden der jeweiligen Funktion können das Sendemodul 11 und/oder das Empfangsmodul 12 das Anzeigemodul 17 und/oder das Signalmodul 18 entsprechend deaktivieren (z. B. durch Übermitteln eines entsprechenden Signals), woraufhin das Anzeigemodul 17 und/oder das Signalmodul 18 das Anzeigen bzw. das Signalisieren beenden.
  • Ferner weist die Vorrichtung 1 ein Datenverwaltungsmodul 13 auf, das konfiguriert ist, die Position des Geräts 21 als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems zu kennzeichnen und die gekennzeichnete Position mit den Daten zu dem Gerät 21 zu speichern, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche (z. B. Wand, Decke und/oder Boden) des Raums bezogen ist.
  • Dabei kann das Datenverwaltungsmodul 13 auch konfiguriert sein, einen digitalen Plan zumindest eines Raums des Gebäudes zu verwalten, in dem Geräte zu verorten sind. Das Kennzeichnen der Position kann dann auf dem digitalen Plan durchgeführt werden.
  • Das Datenverwaltungsmodul 13 ist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auch konfiguriert, Daten zu dem Gerät zu verwalten. Die Funktionalität des Verwaltens kann sich dabei auf alle oder die meisten Funktionalitäten zur Handhabung von Daten beziehen, z. B. auf Bereitstellen, Modifizieren, Einfügen, Ändern, Löschen und Speichern von Daten und auf Austauschen von Daten mit weiteren externen und/oder internen Komponenten, Modulen oder Vorrichtungen.
  • Die Vorrichtung 1 weist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auch ein Positionsdatenerfassungsmodul 14 auf, das nach dem Empfangen der Daten von dem Funketikett und/oder nach der Aktualisierung des Funketiketts die Position des Geräts erfasst. Die Position gibt dann eine möglichst genaue oder relative Koordinate eines Koordinatensystems an, das auf zumindest eine Fläche (z. B. Wand, Decke und/oder Boden) des Raums bezogen ist. Das Positionsdatenerfassungsmodul 14 reicht dann die Daten zu der Position an das Datenverwaltungsmodul 12 weiter, woraufhin das Datenverwaltungsmodul 12 die Position des Geräts im Bezug auf das Koordinatensystem kennzeichnet oder mit diesem verknüpft. Anschließend speichert das Datenverwaltungsmodul 12 die erstellte Kennzeichnung oder Verknüpfung mit der Position entsprechend.
  • Ist das Datenverwaltungsmodul 12 konfiguriert, einen digitalen Plan des Raums im Gebäude zu verwalten, so kann die Position auf den digitalen Plan bezogen sein. Das Datenverwaltungsmodul 12 kann dann die Position des Geräts direkt auf dem digitalen Plan kennzeichnen oder mit diesem verknüpfen.
  • Ferner ist das Datenverwaltungsmodul 12 konfiguriert, die Daten zu dem Gerät von dem Empfangsmodul 12 zu erhalten und zu sammen mit der Position des Geräts (erstellte Kennzeichnung oder Verknüpfung mit dem digitalen Plan) zu speichern.
  • Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung 1 ein Eingabemodul 15 auf, das zum Eingeben der Position des Geräts konfiguriert ist. Dabei ist das Eingabemodul 15 konfiguriert, die eingegebene Position an das Positionsdatenerfassungsmodul 14 zur weiteren Handhabung wie oben beschrieben zu reichen.
  • Ferner weist die Vorrichtung 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Schnittstellenmodul 16 auf, das konfiguriert ist, Daten zwischen einer externen Komponente oder Vorrichtung und dem Datenverwaltungsmodul 13 auszutauschen. Dabei kann das Datenverwaltungsmodul 13 Daten (Positionen der verorteten Geräte und Informationen zu den Geräten) an eine externe Komponente über das Schnittstellenmodul 16 übertragen. Ferner kann das Datenverwaltungsmodul 13 auch digitale Pläne von zumindest einem Raum eines Gebäudes von der externen Komponente über das Schnittstellenmodul 14 erhalten, wenn das Datenverwaltungsmodul 13 dazu ausgestaltet ist, solche digitalen Pläne zu verwalten.
  • Die Vorrichtung 1 erlaubt somit eine Weiterbearbeitung der durch Verortung von Geräten gewonnenen Daten. Ferner ist die Vorrichtung 1 flexibel auf verschiedene Räume verschiedener Gebäude einstellbar.
  • 2 zeigt eine Funketikette oder einen RFID-Tag 20 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dabei ist die Funketikette 20 an ein Gerät 21 angebracht und weist ein Datenmodul 202 zum Speichern und Verwalten von Daten zu dem Gerät 21 und ein Sende-Empfangsmodul 201 auf. Sende-Empfangsmodule von Funketiketten sind allgemein bekannt, daher kann ein konventioneller Sende-Empfangsmodul 201 in der Funketikette 20 verwendet werden.
  • Die Funketikette 20 kann mit einer eindeutigen ID bzw. Kennzeichnung versehen werden, welche z. B. im Datenmodul 202 gespeichert werden kann. Die ID bzw. die Kennzeichnung oder Teile der bzw. der Kennzeichnung können derart ausgestaltet sein, dass sie auf bestimmte Geräteeigenschaften (z. B. Typ, Programmiermodi usw.) hinweisen.
  • Um ein Abstrahlen in andere Räume zu verhindern, ist die Funketikette 20 oder ihr Sende-Empfangsmodul 201 derart ausgestaltet, dass die Funketikette 20 nur in eine Richtung oder in einen vorbestimmten Bereich abstrahlt. Der maximale Abstrahlungsbereich 22 bzw. der maximale Sende-Empfangsbereich 22 der Funketikette 20 ist in 2 angedeutet und entspricht einer Halbkugel. Dabei ist der Abstrahlungsbereich der Funketikette 20 justierbar, wobei je enger der Abstrahlungsbereich der Funketikette eingestellt bzw. vorbestimmt ist, desto präziser wird das Gerät 21 in der horizontalen und/oder in der vertikalen Richtung verortet werden. Beispiele für eingeengte, schmälere vorbestimmte Abstrahlungsbereiche sind in 2 durch Bereiche zwischen den unterbrochenen Linien 23, 24, 25 in dem maximalen Abstrahlungsbereich 22 angedeutet.
  • In 3 ist ein Zusammenwirken der Vorrichtung 1 zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten und der Funketikette 20 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Dabei kann auch ein Zusammenwirken eines Systems zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten und der Funketikette 20 entsprechend der 3 entnommen werden.
  • Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Funketikette 20 oder ihr Sende-Empfänger 201 durch das Sendemodul 11 der Vorrichtung 1 aktiviert. Das Durchführen einer solchen Aktivierung ist allgemein bekannt. Ferner übermittelt die Funketikette 20 die im Datenmodul 202 gespeicherten Daten zu dem Gerät 21 (nach ihrer Aktivierung) an die Vorrichtung 1, wobei das Empfangsmodul 12 der Vorrichtung 1 für den Empfang der Daten zu dem Gerät 21 verantwortlich ist.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung beispielhaft hinsichtlich dreier möglichen Phasen erläutert.
  • In einer Produktionsphase können alle Geräte 21, die später als Teil einer Installation der Gebäudetechnik verwendet werden, mit einer Funketikette 21 oder einem RFID-Tag 21 versehen werden. Somit kann bereits durch die Produktionsphase eine Verortung der Geräte gemäß der vorliegenden Erfindung sichergestellt werden.
  • Dieses ist aber keine zwingende Voraussetzung, eine entsprechende Ausgestattung der Geräte 21 mit Funketiketten oder RFID-Tags kann auch nachträglich erfolgen, z. B. bei der Installation von Geräten oder bei der Bestandsaufnahme.
  • In einer Planungs- und Installationsphase kann ein Gebäudeplan z. B. vom Architekten oder Bauträger erstellt werden. Dieser dient als Grundlage für die spätere Positionierung und Verortung bzw. Verortung der zu verbauenden Geräte. Dieser Plan ist in digitaler Form bereitzustellen und sollte eine geeignete Schnittstelle besitzen, um später die Geräte auf dem Plan erfindungsgemäß verteilen zu können und ein Ausführen weiterer (bestimmungsspezifische) Anwendungen basierend auf dem Plan und/oder den durch die Verortung gewonnenen Daten zu ermöglichen.
  • Die Geräte 21 (z. B. Schalter, Aktuatoren, Vorschaltgeräte, Relais, und beliebig andere relevante mit Funketiketten 20 ausgestattete Einheiten) werden vom Installationspersonal verbaut. Dies kann zum Beispiel nach konkreten Vorgaben geschehen.
  • In einer logischen Verknüpfungsphase wird die Verortung der Geräte durchgeführt.
  • Die Erfassung der Geräte kann dabei raumweise erfolgen. Wird die Erfassung bzw. die Verortung der Geräte raumweise durchgeführt, kann die Reihenfolge vorher für alle Räume festgelegt werden, sonst kann die Überführung der Daten zu den verbauten bzw. installierten Geräten in den Plan auch nach der Erfassung der Daten explizit unter Auswahl eines Raums erfolgen. Hier sind verschiedene Variationen möglich.
  • Bei einer raumweisen Durchführung wird die Erfassung bzw. die Verortung von Geräten innerhalb eines Raums von einem gewählten Startpunkt aus in einer vorgegebenen Reihenfolge erfolgen. Dies könnte z. B. von der Tür aus im Uhrzeigersinn sein, dann könnte die Erfassung bzw. die Verortung an der Decke und abschließend auf dem Boden durchgeführt werden. Auch hier sind verschiedene Variationen der Vorgehensweise möglich.
  • Die jeweilige Teilfläche (der Wand, der Decke oder des Bodens zum Beispiel) wird vollständig mit der Verortungsvorrichtung, wie oben dargestellt, abgefahren. Wird dabei ein Gerät gefunden, zeigt dies die Verortungsvorrichtung an, beispielsweise durch ein Anzeigemodul wie eine Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode (LED) und/oder durch einen Signalton, der durch ein Signalmodul erzeugt wird.
  • Gegebenenfalls können auf einer weiteren Anzeigekomponente, z. B. auf einem zusätzlichen Display, Parameter und Geräteeigenschaften angezeigt werden, die von einer auf dem Gerät angebrachten Funketikette an die Verortungsvorrichtung übertragen wurden.
  • Ferner können beispielsweise die folgenden zwei Möglichkeiten für das weitere Vorgehen zur Verfügung stehen:
    Es kann eine relative Positionierung des gefundenen bzw. des verorteten Geräts durchgeführt werden. Dabei kann der Nutzer die relative Position innerhalb des aktuellen Abschnitts eingeben. Dabei kann ein Eingabemodul einen Balken anzeigen, wobei z. B. durch Antippen oder durch Drücken des Balkens die relative Position eingegeben werden kann. Drückt man beispielsweise in der Mitte des Balkens, so bedeutet dies, dass sich das aktuelle Gerät in der Mitte des aktuellen Abschnitts befindet, z. B. in der Mitte der gerade zu erfassenden Wand. Dabei entspricht die Eingabe der Eingabe einer genauen oder relativen Koordinate des Geräts an. Die Koordinate wird im Falle einer Eingabe über den Balken eine eindimensionale Koordinate sein, die auf ein Koordinatensystem weist, das auf die zu erfassende Wand bezogen ist. Da ein eindimensionales Koordinatensystem im vorliegenden Beispiel betrachtet wird, wird sich das Koordinatensystem auf die Länge oder auf die Höhe der zu erfassenden Wand beziehen.
  • Ferner kann auch eine absolute Positionierung durchgeführt werden. Dabei wird dem Nutzer ein Eingabemodul mit einer genaueren Eingabemöglichkeit zur Verfügung gestellt. So kann zum Beispiel eine Nummerntastatur als Eingabemodul der Verortungsvorrichtung zur Verfügung gestellt werden, durch das die genaue Position (z. B. in Metern von links) innerhalb des Abschnitts angegeben werden kann.
  • Ferner ist auch eine automatische Erfassung der Position eines Geräts möglich. So zum Beispiel kann eine Laserabstandmessung unter Verwendung eines entsprechenden Positionsdatenerfassungsmoduls durchgeführt werden. Über die Laserabstandmessung wird eine Strecke auf der zu erfassenden Fläche erhalten.
  • Einen Sonderfall stellen bei der Verortung die Decke und der Boden dar. Hier kann erst der relative oder absolute Abstand zur Ausgangsposition erfasst werden. Danach kann ein Moduswechsel erfolgen, eingeleitet durch einen Knopfdruck oder einen vergleichbaren Vorgang. Nachfolgend kann der Abstand zur Raumbegrenzung auf der Orthogonalen zur vorherigen Messung eingegeben werden.
  • Eine solche zweistufige Erfassung kann auch für die präzisiere Verortung an Wänden genutzt werden, etwa wenn neben der horizontalen Position auch die vertikale Position erfasst werden soll.
  • Prinzipiell können Geräte bezüglich der Raumperipherie verortet werden, d. h. in einer oder zwei Dimensionen bezüglich einer Seitenfläche (Wand, Decke oder Boden).
  • Sind alle Geräte einer Wand (gleichbedeutend mit einem Abschnitt innerhalb des gerade zu verknüpfenden Raums) erfasst bzw. verortet, so wird durch Knopfdruck oder andere Eingabe ein Abschnittswechsel signalisiert. Nun werden Geräte der nachfolgenden Wand wie vorstehend beschrieben erfasst.
  • Die Daten zu den verorteten bzw. erfassten Geräten können während der Eingabe sofort, nach jedem Raum, oder bei gegeben Raumreihenfolge mit dem Abschluss der Erfassung bzw. Verortung sämtlicher im Gebäudekomplex befindlicher Geräte an eine den Plan verwaltende Software geschickt bzw. übermittelt werden, um die Daten zu den Geräten dort entsprechend einzupflegen. In letzteren Fällen können die Daten auf der Verortungsvorrichtung zwischengespeichert werden. Hier sind allgemein verschiedene Umsetzungswege möglich. Die obige Ausführung dient einer beispielhaften Ausführung.
  • Anschließend nach dem Abschluss des Verortungsprozesses können die zu den Geräten gesammelten Daten (z. B. Gerätetyp, Geräteeigenschaften, logische Ortsinformationen) in weiteren Prozessen und Anwendungen verwendet werden, welche beispielsweise die Installation der Geräte verwalten oder die Wartung der Geräte unterstützen.
  • 4 und 5 zeigen beispielhaft zwei mögliche Ausgestaltungen der Vorrichtung 1 zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten bzw. der Verortungsvorrichtung.
  • Gemäß der in 4 und in 5 präsentierten Ausführungsbeispiele sind die Vorrichtungen 1 stabförmig ausgestaltet. Sie können aber auch andere Formen aufweisen.
  • Zunächst bietet eine der Seitenflächen der Vorrichtung 1 Raum für Eingabemodule, hier Eingabetasten 19a, 19b. Diese können beispielsweise konfiguriert sein, einen Wechsel des Eingabemodus, eines Abschnitts oder den Wechsel des Raumes beim Verorten der Geräte auszulösen. Eine weitere Seitenfläche der Vorrichtung 1 bietet Raum für ein Eingabemodul 15, hier ein skalenförmiges Eingabefeld, um das Erfassen einer relativen Position eines Geräts in einem Raum zu ermöglichen.
  • Dabei kann das Eingabemodul 15 (z. B. als eine Skale) auch bei einer integrierten absoluten Lasererfassung für die Eingabe sinnvoll sein, z. B. wenn architektonisch keine absolute Erfassung zu einer Kante aufgrund von Kurven, stumpfen Winkeln etc. gegeben ist. Dieses würde eine Zusatzoption beim Bestimmen der Position eines Geräts darstellen.
  • Gemäß dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiels wird das Eingabemodul 15 als ein kapazitives Eingabefeld bereitgestellt, um eine Eingabe einer relativen Position zu ermöglichen. Eine Rückmeldung der erfassten Position wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel mittels LEDs angegeben, die unter dem Gehäuse der Vorrichtung 1 platziert sind. Wenn ein Gerät mit einer Funketikette bzw. mit einem RFID-Tag gefunden bzw. identifiziert wird, kann die komplette Abstandanzeige in anderer Farbe aufleuchten. Durch Berühren einer Position auf den LEDs verbleiben nur noch die LEDs bis zur selektierten bzw. berührten Stelle deutlich sichtbar (z. B. leuchtend).
  • Gemäß dem in 5 dargestellten Ausführungsbeispiels wird das Eingabemodul 15 ebenfalls als ein kapazitives Eingabefeld bereitgestellt, dabei handelt es sich um ein Touchscreen, Tastschirm bzw. Sensorbildschirm. Eine Rückmeldung nach der Eingabe der Position erfolgt gemäß diesem Ausführungsbeispiel über eine Anzeige auf einem LCD (englisch Liquid Crystal Display, deutsch Flüssigkristallbildschirm oder Flüssigkristallanzeige), wobei die relative Position durch rechteckig gestaltete LCDs erfasst und angezeigt wird.
  • Die Granularität der Skalen ist sowohl in 4 als auch in 5 nur beispielhaft dargestellt und kann z. B. auch deutlich feingranularer ausgestaltet werden.
  • Hinsichtlich der Daten, die von einer auf einem Gerät angebrachten Funketikette an die Vorrichtung zum Verorten von Geräten übertragen werden und das Gerät betreffen, ist anzumerken, dass hier eine Vielzahl an Informationen möglich ist. Es können beispielsweise Informationen zum Hersteller, zur Produktfamilie, zum Produkttyp, zur eingesetzten Bustechnologie (wenn eine Verbindung zu anderen Geräten möglich ist), mögliche Kommunikationsobjekte, Parameter usw. auf der Funketikette gespeichert werden und an die Verortungsvorrichtung übertragen werden. Der Umfang und die Art der Daten wird je nach Gerät, Anwendungsfall und Installationssituation unterschiedlich ausfallen.
  • Die vorliegende Erfindung bietet eine Reihe verschiedener Vorteile.
  • So zum Beispiel, im Gegensatz zu etwa Barcode-basierten Verfahren, wird keine Sichtfläche zu den installierten Geräten benötigt. Die vorliegende Erfindung kann auch hinsichtlich verdeckt installierter Geräte angewendet werden. Ferner bietet eine werksseitig installierte Funketikette Wartungsfreiheit und ist optisch neutral.
  • In der Gebäudeautomatisierung bedeutet dies konkret, dass bei ausreichender Reichweite Funketiketten von im Unterputz verbauten Geräten registriert werden können, als auch dass sichtbare Geräte (etwa Schalter) nicht oberflächlich beeinträchtigt werden (z. B. durch Klebereste von Barecodeaufklebern). Durch die Abschirmung oder Ausrichtung der Antenne bzw. des Sende-Empfangsmoduls der Funketikette in eine vorbestimmte Richtung bzw. in einem vorbestimmten Bereich, kann sichergestellt werden, dass die Funketiketten und somit auch die entsprechenden Geräte nicht im falschen Raum geortet werden.
  • Ferner werden im Gegensatz zu tatsächlich verortenden Verfahren keine Ortungsverfahren (z. B. GPS, Indoor-GPS, Triangulation und weitere Verortungsverfahren) benötigt. Eine Installation einer weiteren Infrastruktur ist somit hierfür nicht nötig. Die anhand der logischen Verortung zu erwartende Genauigkeit entspricht in etwa einem gewöhnlichen nicht für den Standort optimierten Verfahren zur Verortung für den Innenbereich. Darüber hinaus ist für die Gebäudeautomatisierung eine präzise Verortung (auf einen Meter genau) nicht zwingend notwendig. Hierfür können auch nur Feststellung des Raums, der Wand oder der ungefähren Ausrichtung auf dieser aus ausreichen. Im Gegenzug können keine missverständlichen Zuordnungen bei dicht aneinander stehenden Wänden entstehen, wie es bei Funk-basierten Verfahren zur Verortung möglich wäre.
  • Da im Rahmen des Erfassungsvorgangs von der Installation der Geräte an einer konkreten Wand ausgegangen werden kann (durch den vorgegebenen Plan), wird auch die Ausrichtung des installierten Gerätes klar ersichtlich. Bei einer relativ dünnen Wand wie sie in Zweckbauten zum Einsatz kommt, könnte die Ausrichtung eines Geräts bei einem rein funkbasierten Verfahren zur Verortung nicht ohne weiteres ermittelt werden. Dabei würde nicht ersichtlich werden, auf welcher Seite der Wand Messwerte erfasst werden. Zusätzliche Schritte zur Ermittlung dieses Faktors wären notwendig, was zu einem hohen Aufwand führen würde.
  • Die vorliegende Erfindung bietet somit eine genaue, schnelle, effiziente und umfassende Verortung von Geräten, die in einem Gebäude verbaut bzw. installiert sind.
  • Obwohl die Erfindung oben mit Bezug auf die Ausführungsbeispielen gemäß der beiliegenden Zeichnungen erklärt wird, ist es ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist, sondern innerhalb des Bereichs der oben und in den an hängigen Ansprüchen offenbarten erfinderischen Idee modifiziert werden kann. Es versteht sich von selbst, dass es noch weitere Ausführungsbeispiele geben kann, die den Grundsatz der Erfindung darstellen und äquivalent sind, und dass somit verschiedene Modifikationen ohne Abweichen vom Umfang der Erfindung implementiert werden können. So können die Module der Vorrichtung oder des Systems zum Verorten von Geräten, die in Gebäuden installiert bzw. verbaut sind, verschiedenartig gestaltet werden, wobei ein Modul mehrere erfindungsgemäße Funktionen durchführen kann und/oder eine erfindungsgemäße Funktion von mehreren Modulen durchgeführt werden kann. Die Module können dabei Hardware- und/oder Softwaremodule sein. Ferner kann die Vorgehensweise beim Verorten der Geräte wie oben dargestellt im Rahmen der vorliegenden Erfindung verschiedenartig ausgestaltet werden. Zusätzlich ist die Form der Vorrichtung variabel gestaltbar, es sind verschiedene Eingabemodule zum Eingeben einer (relativen) Position eines Geräts möglich. Ebenfalls kann der Erhalt einer absoluten Position unter Verwendung verschiedener geeigneter Messverfahren durchgeführt werden.

Claims (17)

  1. Vorrichtung (1) zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten (21), wobei die Vorrichtung (1) aufweist: – ein Empfangsmodul (12), das konfiguriert ist, von einem Funketikett (20) Daten zu einem Gerät (21) zu empfangen, wobei das Funketikett (20) an das Gerät (21) angebracht ist, wobei das Gerät (21) in einem Raum des Gebäudes verbaut ist; – ein Positionsdatenerfassungsmodul (14), das konfiguriert ist, nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät (21) Position des Geräts (21) in dem Raum zu erfassen; und – ein Datenverwaltungsmodul (13), das konfiguriert ist, die Position des Geräts (21) als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems zu kennzeichnen und die gekennzeichnete Position mit den Daten zu dem Gerät (21) zu speichern, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Funketikett (20) konfiguriert ist, nur in einem vorbestimmten Bereich (22) abzustrahlen, und wobei das Empfangsmodul (12) die Daten zu dem Gerät (21) empfängt, wenn die Vorrichtung (1) in dem vorbestimmten Bereich (22) positioniert ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Empfangsmodul (12) die Daten zu dem Gerät (21) empfängt, wenn die Vorrichtung (1) eine im Wesentlichen frontale Position zu dem Gerät (21) aufweist.
  4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung zumindest eines der folgenden Module aufweist: – ein Anzeigemodul (17), das konfiguriert ist, anzuzeigen, dass das Empfangsmodul (12) die Daten zu dem Gerät (21) empfängt; und – ein Signalisierungsmodul (18), das konfiguriert ist, zu signalisieren, dass das Empfangsmodul (12) die Daten zu dem Gerät (21) empfängt.
  5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung (1) ein Eingabemodul (15) aufweist, das zum Eingeben der Position des Geräts (21) konfiguriert ist.
  6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Datenverwaltungsmodul (13) konfiguriert ist, einen digitalen Plan des Raums des Gebäudes zu verwalten und die Position des Geräts (21) auf dem digitalen Plan zu kennzeichnen und zu speichern.
  7. Funketikett (20), das zum Bereitstellen von Daten zu einem Gerät (21) konfiguriert ist, wobei das Funketikett (20) zum Anbringen an das Gerät (21) vorbestimmt ist und konfiguriert ist, nur in einem vorbestimmten Bereich (22) abzustrahlen, und wobei das Funketikett (20) ein Sendemodul (201) aufweist, das konfiguriert ist, die Daten zu dem Gerät (21) zu senden, wenn das Gerät (21) in einem Gebäude verbaut ist und wenn eine zum Empfangen der Daten ausgestaltete Vorrichtung (1) in dem vorbestimmten Bereich (22) positioniert ist.
  8. Funketikett nach Anspruch 7, wobei die zum Empfangen der Daten ausgestaltete Vorrichtung (1) eine Vorrichtung nach Anspruch 1 ist.
  9. System (1a) zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten (21), wobei das System (1a) aufweist: – ein Empfangsmodul (12a), das konfiguriert ist, von einem Funketikett (20) Daten zu einem Gerät (21) zu empfangen, wobei das Funketikett (20) an ein Gerät (21) angebracht ist, wobei das Gerät (21) in einem Raum des Gebäudes verbaut ist; – ein Positionsdatenerfassungsmodul (14a), das konfiguriert ist, nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät (21) Position des Geräts (21) in dem Raum zu erfassen; und – ein Datenverwaltungsmodul (13a), das konfiguriert ist, die Position des Geräts (21) als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems zu kennzeichnen und die gekennzeichnete Position mit den Daten zu dem Gerät (21) zu speichern, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist.
  10. Computerprogrammprodukt, das eine Kodierung aufweist, die konfiguriert ist, ein System (1a) nach Anspruch 9 zu implementieren.
  11. Datenträger, wobei der Datenträger ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 10 aufweist.
  12. Verfahren zur Verortung von in einem Gebäude verbauten Geräten (21), wobei das Verfahren aufweist: – Empfangen von Daten zu einem Gerät (21) von einem Funketikett (20), wobei das Funketikett (20) an das Gerät (21) angebracht ist, wobei das Gerät (21) in einem Raum des Gebäudes verbaut ist; – Erfassen einer Position des Geräts (21) in dem Raum des Gebäudes nach dem Empfangen der Daten zu dem Gerät (21); – Kennzeichnen der Position des Geräts (21) als zumindest eine Koordinate eines Koordinatensystems, wobei das Koordinatensystem auf zumindest eine Fläche des Raums bezogen ist; und – Speichern der gekennzeichneten Position mit den Daten zu dem Gerät (21).
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Funketikett (20) konfiguriert ist, nur in einem vorbestimmten Bereich (22) abzustrahlen, und wobei die Daten zu dem Gerät (21) nur aus dem vorbestimmten Bereich (22) empfangen werden.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei das Verfahren zumindest einen der folgenden Schritte aufweist: – Anzeigen, dass die Daten zu dem Gerät (21) empfangen werden; und – Signalisieren, dass die Daten zu dem Gerät (21) empfangen werden.
  15. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 12 bis 14, wobei das Verfahren ein Kennzeichnen der Position des Geräts (21) auf einem digitalen Plan des Raums des Gebäudes aufweist.
  16. Computerprogrammprodukt, das eine Kodierung aufweist, die konfiguriert ist, ein Verfahren nach Anspruch 12 zu implementieren.
  17. Datenträger, wobei der Datenträger ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 16 aufweist.
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