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DE102008057724A1 - Messverfahren und Messanordnung zur Erfassung eines komplexen, objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen - Google Patents

Messverfahren und Messanordnung zur Erfassung eines komplexen, objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen Download PDF

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DE102008057724A1
DE102008057724A1 DE102008057724A DE102008057724A DE102008057724A1 DE 102008057724 A1 DE102008057724 A1 DE 102008057724A1 DE 102008057724 A DE102008057724 A DE 102008057724A DE 102008057724 A DE102008057724 A DE 102008057724A DE 102008057724 A1 DE102008057724 A1 DE 102008057724A1
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DE102008057724A
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Peter Zernisch
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ZERNISCH INST GmbH
ZERNISCH INSTITUTE GmbH
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Abstract

Messverfahren zur Erfassung eines komplexen, objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen, mit den Schritten: Erzeugung und Ausgabe einer ersten Benutzerschnittstelle mit einer Darstellung des Orientierungszeichens als erstes Anzeigeelement in Zuordnung zu einer vorbestimmten Auswahl von zweiten Anzeigeelementen mittels eines Anzeigemediums, Registrierung und Auswertung der Eingaben, um jedem der zweiten Anzeigeelemente einen Wert eines statistischen Parameters zuzuordnen. Schwellwertdiskriminierung der erhaltenen Werte und Auswahl bzw. Speicherung derjenigen zweiten Anzeigeelemente, deren zugeordneter Wert des statistischen Parameters oberhalb des Schwellwertes liegt, Erzeugung und Ausgabe einer zweiten Benutzerschnittstelle mit einer Darstellung jedes der ausgewählten bzw. gespeicherten zweiten Anzeigeelemente als drittes Anzeigeelement in Zuordnung zu einer vorbestimmten Auswahl von Textelementen als vierte Anzeigeelemente, Registrierung und Auswertung der Eingaben, um jedem der dritten Anzeigeelemente einer Untermenge der vierten Anzeigeelemente und, in Zusammenführung der Untermengen, dem Orientierungszeichen eine Menge der vierten Anzeigeelemente als komplexes Bewertungsmaß zuzuordnen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Messverfahren zur Erfassung eines objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen sowie eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Sinnlich erfassbare Zeichen mit Orientierungsfunktion – von einfachen akustischen oder optischen Signalen bis hin zu Wort- oder Wortgruppen-Zeichen – lenken oder beeinflussen in vielen Lebensbereichen das Verhalten von Menschen, von der Orientierung in Gebäuden und im öffentlichen Raum bis hin zur Auswahl aus Produkten oder Dienstleistungen. Die Bewertung der Wirkung von Orientierungszeichen ist daher von erheblicher Bedeutung für die Steuerung des Verhaltens der Menschen in jenen Bereichen, und die Bewertungsergebnisse sind umso wertvoller, je unabhängiger sie von subjektiven Faktoren sind. Derartige weitgehend objektivierte Messergebnisse können weitreichende Auswirkungen haben, wie etwa auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Verbesserung der Orientierung im öffentlichen Raum und die zuverlässige Erfassung und Erhöhung der tatsächlichen Wirkung von Firmennamen, Marken und Titeln von Veröffentlichungen etc.
  • Werte dienen der Orientierung und sind Vorstellungen darüber, was für einen Wertenden wichtig und wünschenswert ist. Die Identifikation von Werten ist beispielsweise für die Absatzwirtschaft aus mehreren Gründen relevant. Erstens können, wenn die von einer Personengruppe vertretenen Werte bekannt sind, Leistungen (Produkte, Bezeichnungen, Unternehmen, Personen, Institutionen, Parteien etc.) so entwickelt, modifiziert und/oder kommuniziert werden, dass die von ihnen vertretenen Werte den Werten dieser Personengruppe entsprechen, die Leistungen deshalb für diese Personen wichtig und wünschenswert sind und diese bereit sind, z. B. mehr davon in Anspruch zu nehmen und/oder mehr dafür zu zahlen; vgl. Herrmann, Andreas, Frank Huber und Christine Braunstein (1998): Interkulturelle Werteforschung zur Gestaltung von Dienstleistungen im internationalen Personenfernverkehr, in: Marketing: Zeitschrift für Forschung und Praxis 20 (1), 25-36.
  • Zweitens können Personengruppen nach ihren Werteprofilen differenziert werden, um solche Personen zu identifizieren, deren Werte von einer Leistung vertreten werden, für die die Leistung deshalb besonders attraktiv ist, und die deshalb von der Absatzwirtschaft als potentielle Abnehmer besonders berücksichtigt werden sollten; vgl. Paul, Constanze (2005): Werte als Grundlage der Kundensegmentierung. Eine kritische Analyse der Semiometrie, 1. Auflag, München: Fordergesellschaft Marketing Verlag. Drittens kann der Wertekomplex, der einer Leistung zugeschrieben wird, ermittelt und mit soziokulturell bedeutsamen kollektiven Deutungsmustern (Mythen, Legenden) verglichen werden, um die Bedeutsamkeit der Leistung zu bewerten und/oder die Kommunikation der Leistung soziokulturell bedeutsam zu gestalten. Dazu bedarf es der Identifikation solcher Werde, die für ein Kollektiv relevant sind und nicht nur von einzelnen Personen vertreten werden.
  • Bisher eingesetzte Verfahren zur Messung der mit Orientierungszeichen assoziierten Inhalte messen ein Gemenge von individuellen, kollektiven, bewussten und unbewussten Assoziationen mit materiellen und immateriellen Objekteigenschaften und erlauben nicht die Scheidung kollektiver, unbewusster von individuellen, bewussten Assoziationen und der mit immaterieller assoziierten von mit materiellen Objekteigenschaften assoziierten Inhalte, verzichten auf die Bewertung der soziokulturellen Relevanz der Orientierungszeichen und sind auf subjektive Deutungsleistungen der Studienleiter angewiesen.
  • Nach dem Stand der Technik arbeitet empirische Werteforschung vor allem mit den Verfahren der Befragung, wobei meist mit Werteskalen quantitativ gemessen wird (Dickmeis, Claudia (1997): Die Entwicklung von individuellen Werthaltungen im Jugendalter. Eine Längsschnittuntersuchung in Ost- und Westberlin, 1. Auflage, Münster: Waxmann Verlag; Petras, Andre und Vazrik Bazil (2008): Wie die Marke zur Zielgruppe kommt. Optimale Kundenansprache mit Semiometrie, 1. Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag) und der Inhaltsanalyse, wobei in Dokumenten nach Wertbegriffen oder entsprechenden Themen gesucht wird: vgl. Früh, Werner (2007): Inhaltsanalyse. Theorie und Praxis, 1. Auflage Konstanz: Universitätsverlag Konstanz. Diese Methoden erheben aber nicht den Anspruch, (a) unbewusste und (b) kollektiv assoziierte Werte zu messen.
  • Zu (a): Seit langem versucht auch die Marktforschung, sich Zugang zum individuellen Unbewussten zu verschaffen. Die Erforschung individuell unbewusster Motive und Bedürfnisse wird auch im Bereich der Absatzwirtschaft unter dem Stichwort Motivforschung systematisch betrieben; vgl. Schwarz, Guido (2002): Qualität statt Quantität. Motivforschung im 21. Jahrhundert, 1. Auflage, Opladen: Leske + Budrich Verlag.
  • Zu den in der Sozialforschung eingesetzten Verfahren zur Messung unbewusster Werte gehören:
    tiefenpsychologische Interviews, bei denen unbewusste Werte einzelner Versuchspersonen im Gespräch zum Vorschein kommen sollen und die Ergebnisse durch entsprechend geschulte Forscher gedeutet werden (Grünewald, Stephan (2007): Deutschland auf der Couch. Eine Gesellschaft zwischen Stillstand und Leidenschaft, 1. Auflage, München: Heyne Verlag),
    Gruppeninterviews, bei denen man davon ausgeht, dass die soziale Situation unbewusste Verbalisierungswiderstände neutralisiert und die Äußerung vorher unbewusster Werte motiviert (Mucchielli, Roger (1998): Das Gruppeninterview. Praktische Übungen/Theoretische Einführung, 1. Auflage, Salzburg: Otto Müller Verlagsgesellschaft),
    Assoziationsverfahren, bei denen Versuchpersonen auf Stimuli spontan verbal oder nonverbal reagieren (Ehrmeier, Franca M. (2008): Projektive und Assoziative Verfahren in der qualitativen Marktforschung. Insbesondere die Drittpersonentechnik Personifizierung, 1. Auflage, Saarbrücken: Verlag Dr. Müller; DE 197 22 740 C1 ), projektive Verfahren, bei denen die Versuchspersonen deutungsoffene Stimuli in terpretieren und diese Interpretationen von geschulten Forschern ausgedeutet werden, weil man davon ausgeht, dass sie Hinweise auf unbewusste Wertvorstellungen geben,
    tachistoskopische Verfahren, bei denen die Versuchspersonen sehr kurze Zeit visuellen Stimuli ausgesetzt werden und ihre Reaktionen als Hinweise auf unbewusste Wertvorstellungen behandelt werden, weil man davon ausgeht, dass die Stimuli nicht bewusst verarbeitet werden ( AT 92846 B , DD 135 686 A5 ) und
    bildgebende Verfahren, bei denen neuronale Reaktionen von Probanden bei der Aktivität des Wertens visualisiert und Ruckschlusse auf unbewusste Prozesse gezogen werden ( US 6099319 A ). Alle genannten Verfahren setzen an individuellen Versuchspersonen an und können deshalb Erkenntnisse über ein Gemenge individueller und kollektiver unbewusster Inhalte liefern.
  • Zu (b): Seit den Assoziationsexperimenten Carl Gustav Jungs weiß man um die Bedeutung des kollektiven Un-bewussten. Vorhandene Verfahren zur Ermittlung kollektiver (bewusster oder unbewusster) Werte gehen derzeit entweder wie die oben genannten Verfahren vor und setzen die mit Individualforschung erzielten Ergebnisse mit Aussagen über ein Kollektiv gleich; vgl. Grünewald, Stephan (2007): Deutschland auf der Couch. Eine Gesellschaft zwischen Stillstand und Leidenschaft, 1. Auflage, München: Heyne Verlag – oder sie setzen an Erzeugnissen (Märchen, Mythen, Kunstwerken etc.) der wertenden Personen an und erforschen die anhand der Symbole identifizierbaren Werte; vgl. Woesler de Panafieu, Christine (2005): Semiologie und Ethnologie: Schlüssel zum Verständnis latenter Verbrauchereinstellungen, Vortrag am 20.04.2005 auf der BVM Fachtagung Qualitative Marktforschung: State of the Art und Ausblick.
  • Den bisherigen Verfahren haften, jedenfalls grundsätzlich, folgende Probleme an:
    Jedes Verfahren, das sich der Befragung, also der Verbalisierung durch die Versuchpersonen bedient, steht vor dem Problem, dass Verbalisierungen bewusste Vorgange sind. Aus den Inhalten der Äußerungen ist deshalb nicht erkennbar, ob es sich um Indikatoren für bewusste oder unbewusste Inhalte handelt. Ob die geäußerten Werte oder Wertindikatoren bewusst oder unbewusst sind, kann nicht mehr entschieden werden. Dasselbe gilt für Gruppeninterviews. Hier kommen zusätzliche Probleme hinzu, dass nämlich erstens bestimmte Inhalte (Wertvorstellungen etc.) erst in der sozialen Situation entstehen und/oder bewusst werden, in der sie abgefragt werden, dass zweitens die Äußerungen durch die Anwesenheit anderer Personen verzerrt werden (z. B. durch soziale Erwünschtheit).
  • Tiefenpsychologische Interviews, deren Inhalte durch einen Forscher interpretiert werden, kommen zwar teils ohne Verbalisierungen der Versuchspersonen aus. Es bedarf hier allerdings der subjektiven Deutung durch Forscher, wodurch die ermittelten Werte nicht mehr eindeutig den Versuchpersonen zugeordnet werden können. Damit sind Objektivität und Validität der Messung nicht gewährleistet. Solche Gefährdungen der Objektivität und der Validität durch irrelevante Determinanten ergeben sich aus den gleichen Gründen bei projektiven und bildgebenden Verfahren, weil die Reaktionen der Versuchspersonen von Forschern interpretiert werden.
  • Setzt die Forschung nicht an Individuen, sondern bei Dokumenten an, werden prinzipiell keine Werte mehr gemessen, sondern indirekte Wirkungen von Wertvorstellungen. Diese können zwar als Indikatoren für Werte behandelt werden. Allerdings ist der Einfluss der Werte auf die Indikatoren nicht quantifizierbar. Quantitative Inhaltsanalysen können nur bekannte Hypothesen testen, wahrend qualitative Inhaltsanalysen auf Deutungsleistungen wiederum auf die Forscher angewiesen sind.
  • Schließlich gibt es Verfahren zur Erfassung von Finanzwerten ( DE 10 2006 011 691 A1 ) oder indexbasierte Bewertungsverfahren (Schimansky, Alexander (Hg.) (2004): Der Wert der Marke. Markenbewertungsverfahren für ein erfolgreiches Markenmanagement, 1. Auflage, München: Vahlen Verlag) von Orientierungszeichen, aber kein Verfahren, anhand dessen die soziokulturelle Relevanz des Orientierungszeichens objektiv bewertet werden konnte.
  • Das größte Problem aller eben genannten Verfahren besteht darin, dass in den Ergebnissen der Forschung am Individuum Informationen über kollektive Werte zwar enthalten sein können, es aber bisher nicht möglich ist, anhand der Informationen über ein Individuum kollektive von individuellen Werteassoziationen zum Orientierungszeichen zu scheiden. In den Äußerungen einzelner Versuchspersonen sind individuelle und kollektive Assoziationen untrennbar miteinander vermengt. Es kann nicht entschieden werden, welche Indikatoren Informationen über das Individuum, und welche Indikatoren Informationen über das Kollektiv liefern. Des weiteren liegt, wenn Orientierungszeichen als einzige Assoziationsstimuli präsentiert werden, ein Gemenge von Assoziationen, die durch individuelle Erfahrungen mit den Objekten beeinflusst sind, und von Assoziationen, die von individuellen Erfahrungen mit den Objekten unabhängig sind, vor. Valide Aussagen über Werteassoziationen müssen aber von Assoziationen mit materiellen Objekteigenschaften abstrahieren. Auch hier liegt ein bisher ungelöstes Problem der Scheidung vor.
  • Probleme bei der Messung der einem Orientierungszeichen kollektiv zugeschriebenen Wertekomplexe bestehen darin, dass (a) kollektiv assoziierte Werte den Wertenden nicht bewusst, nicht verbalisierbar und durch Befragungen deshalb nicht messbar sind. Außerdem können bekannte Verfahren nicht ohne weiteres (b) Werte zu Komplexen ordnen und (c) die Messung nicht auf Deutungsleistungen der Forscher angewiesen und damit standardisierbar, objektiv und valide sein. Außerdem bedarf es (d) eines objektiven Maßstabes, um die soziokulturelle Relevanz des Orientierungszeichens zu bewerten.
  • Das größte und bisher ungelöste Problem liegt darin, dass (e) individuelle Personen undifferenziert über ein Gemenge individueller und kollektiver, bewusster und unbewusster und mit materiellen und immateriellen Objekteigenschaften assoziierter Inhalte Auskunft geben. Es ist bisher unmöglich, anhand von Individualdaten Informationen über individuelle Werte von Informationen über kollektive Werte zu scheiden. Auch sind (f) Werte immaterielle Qualitäten, die Abstraktion von mit materiellen Objekteigenschaften assoziierten Inhalten ist aber in Assoziationsverfahren, die Informationen zum Objekt als Stimulus verwenden, nicht möglich Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Messverfahren anzugeben, welches eine objektivierte und weitgehend automatisierte Erfassung bzw. Bestim mung eines komplexen, objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen ermöglicht und frei von den vorstehend genannten Nachteilen des Standes der Technik ist. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, eine Messanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird in ihrem Verfahrensaspekt durch ein Messverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und in ihrem Vorrichtungsaspekt durch eine Messanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 13 gelöst. Zweckmäßige Fortbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprüche.
  • Das Verfahren ermöglicht die Scheidung unbewusster, kollektiver, produktunabhängiger von bewussten, individuellen, produktgebundenen Assoziationen. Es erfasst und misst in zweckmäßigen Ausgestaltungen die mit einem Orientierungszeichen (a) unbewusst und (b) kollektiv assoziierten Werte, abstrahiert (c) von mit materiellen Objekteigenschaften assoziierten Inhalten, strukturiert die Werte (d) zu einem Wertekomplex, operiert (e) unabhängig von Interpretationen der Forscher und ist damit standardisierbar und bewerten (d) die soziokulturelle Relevanz ihrer Orientierungsleistung durch den Abgleich mit den in einer Referenzwertedatenbank gespeicherten mythenspezifischen Wertekomplexen.
  • Es kann überall dort eingesetzt werden, wo mit einem Orientierungszeichen (Namen/Logos/Herkunftsbezeichnungen/Qualitätssiegel usw. von Personen, Produkten, Unternehmen, Institutionen, Regionen, Nationen etc.) von einem Kollektiv von Kennern Werte assoziiert werden und diese erfasst, gemessen und bewertet werden sollen. Die Verfahrensergebnisse sind im Rahmen der Kommunikationsgestaltung und -messung sowie ihrer Wirkungsprognose und -überwachung zum Beispiel für die Unternehmensführung nutzbar.
  • In einer ersten praktischen Ausführung des Verfahrens werden als erste Anzeigeelemente Ton- oder Lautfolgen und/oder als vierte Anzeigeelemente verbal bestimmte Lautfolgen und als mindestens ein Anzeigemedium ein Lautsprecher oder Ohrhörer eingesetzt. In dieser Ausgestaltung können Orientierungszeichen bewertet werden, die typischerweise als gesprochene Worte oder Wortgruppen oder an dere akustische Reize wahrgenommen werden, und/oder es können verknüpfbare Werte akustisch ausgegeben werden. Des Weiteren ist es möglich, dass als erste und/oder zweite Anzeigeelemente Bilder bzw. konturlose Farbdarstellungen und als mindestens ein Anzeigemedium ein Bildschirm oder ein Druckmedium eingesetzt werden. Hierdurch lassen sich typischerweise optisch wahrgenommene Orientierungszeichen in das Bewertungsverfahren einspeisen und/oder es können hiermit assoziierbare Bilder optisch dargestellt werden. Optische und akustische Anzeigemethoden können sinnvoll kombiniert sein; in speziellen Ausgestaltungen des Verfahrens ist aber auch eine Beschränkung auf eine rein optische oder rein akustische Anzeige aller benötigten Anzeigeobjekte während des gesamten Verfahrens realisierbar.
  • Für viele Bewertungs-Sachverhalte ist es sinnvoll, die Anzeige-Zeitdauer des jeweiligen Orientierungszeichens und/oder der hierzu assoziierten Bilder (bei der späteren Zuordnung von Werten) auf einen vorbestimmten Wert zu begrenzen, um die unmittelbare, „schnelle” Wirkung eines Zeichens gezielt zu erfassen. Dem dient eine Verfahrensführung, bei der im Schritt (a) und wahlweise im Schritt (e) die Anzeige-Zeitdauer auf einen vorbestimmten Wert, insbesondere variabel, einstellbar ist.
  • In einer alternativen Verfahrensführung wird die Anzeige-Zeitdauer, statt sie zu begrenzen, in Schritt (a) und wahlweise (e) gemessen, und zwar vom Beginn der Anzeige der entsprechenden Anzeigeelemente bis zur Beendigung der relevanten Eingaben durch den jeweiligen Benutzer bzw. Probanden. Die gemessene Zeitdauer kann sowohl bei der Bewertung des Zwischenergebnisses der Zuordnung der zweiten Anzeigeelemente zum ersten Anzeigeelement als auch wahlweise bei der Bewertung der Rangigkeit der vierten Anzeigeelemente (Textelemente) als zusätzliches Kriterium herangezogen werden.
  • Ein wesentliches Merkmal des vorgeschlagenen Verfahrens und der entsprechenden Messanordnung ist deren Mehrkanaligkeit, mit vorbestimmter, differenzierter Zuweisung der Erfassungs-/Auswertungskanäle zu bestimmten Gruppen von Individuen (hier auch „Benutzer” genannt). Der Begriff „Kanal” ist hierbei breit zu ver stehen und schließt neben einer parallelen auch eine sequentielle Erfassung und Verarbeitung von Eingaben vieler Nutzer ein. Eingeschlossen ist auch eine Ausführung, bei der in der ersten und/oder zweiten Mehrzahl von Kanälen jeweils mehrere Eingaben zweiter bzw. vierter Anzeigeelemente registrierbar sind. Speziell ist hierbei vorgesehen, dass die mehreren Eingaben unter Erfassung ihrer Reihenfolge und/oder einer in der Eingabeaufforderung definierten Zusatz-Eingabe registriert werden. Diese Ausgestaltungen ermöglichen eine Erfassung und Auswertung von Präferenzen bzw. Rangfolgen, die einzelne Nutzer bestimmten zum Orientierungszeichen assoziierten Bildern oder zu den Bildern assoziierten Werten geben.
  • Wie als wesentliches Merkmal des Messverfahrens für die im Schritt (b) assoziierten Bilder vorgesehen, kann in einer bevorzugten Verfahrensführung auch eine Vorauswahl von zu den Bildern assoziierten Werten für die Bildung des Bewertungsmaßes anhand statistischer Kriterien erfolgen. Hierzu ist insbesondere vorgesehen, dass innerhalb des Schrittes (g) eine statistische Auswertung der Anzahl der Zuordnungen vierter Anzeigeelemente zu den dritten Anzeigeelementen zur Bestimmung eines statistischen Parameters und eine nachgeordnete zweite Schwellwertdiskriminierung des statistischen Parameters an einem vorbestimmten Schwellwert vorgesehen sind, wobei nur diejenigen vierten Anzeigeelemente, deren zugeordneter statistischer Parameter oberhalb des Schwellwertes liegt, für die Bildung der Untermengen und somit des komplexen Bewertungsmaßes des Orientierungszeichens berücksichtigt werden.
  • In einer abweichenden Verfahrensführung ist es auch möglich, anstelle der erwähnten Schwellwertdiskriminierungen, oder auch kombiniert mit diesen, die Größe des jeweils relevanten statistischen Parameters aus dem Schritt (c) bzw. dem Schritt (g) für die jeweils anschließende Auswertung mit heranzuziehen. Das würde etwa bedeuten, die von den Benutzern des ersten Samples zu dem Orientierungszeichen assoziierten Bilder für die nachfolgenden Verfahrensschritte in einer Weise bereit zu stellen, die von der Häufigkeit ihrer Auswahl abhängt, während die von den Benutzern des zweiten Samples zu den Bildern assoziierten Textelemente bei der Bestimmung des komplexen Bewertungsmaßes in einer Weise einfließen, die gleichermaßen von der Häufigkeit ihrer Auswahl abhängt.
  • Wie weiter oben hervorgehoben, ist für die Relevanz der Messergebnisse von Bedeutung, dass die erste und zweite Mehrzahl von Benutzern (Individuen) sogenannte disjunkte Samples bilden. Um dies weitgehend rechnergestützt zu realisieren, ist in einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens vorgesehen, dass die erste und/oder zweite Mehrzahl von Benutzern aus einer Individuen-Gesamtheit rechner-basiert unter Erzeugung einer dritten Benutzerschnittstelle und unter Registrierung und Auswertung von Eingaben sämtlicher Individuen der Gesamtheit unter Nutzung jener dritten Benutzerschnittstelle ausgewählt wird. In einer Fortbildung dieser Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Auswertung eine statistische Auswertung unter Bildung einer Varianz der Eingaben sämtlicher Individuen und einer anschließenden dritten Schwellwertdiskriminierung einschließt und in Abhängigkeit von deren Ergebnis wahlweise mehrere erste Benutzergruppen gebildet und für diese mehrere erste Kanalgruppen bereitgestellt werden, deren zugeordnete Auswertungen jeweils separat erfolgen.
  • Im Sinne des bereits weiter oben erwähnten Aspektes, dass die ermittelten Wertekomplexe mit etablierten Deutungsmustern abgeglichen werden können, sieht eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens vor, dass nach Schritt (g) zur Bestimmung eines relativen Bewertungsmaßes ein Schritt des rechner-basierten Vergleichs der erhaltenen statistisch geordneten Menge der vierten Anzeigeelemente mit einer vorbestimmten Gruppe gleichartiger Vergleichselemente ausgeführt und in jedem Vergleichsschiritt ein Übereinstimmungswert errechnet wird und die gespeicherte Menge der Gruppen gleichartiger Vergleichselemente mit dem ihnen jeweils zugeordneten Übereinstimmungswert ein vektorielles relatives Bewertungsmaß ergibt. Auch hierbei kann ein Auswertungsschritt eingeschoben sein, der statistische Parameter berücksichtigt und somit eine erhöhte Relevanz des gesuchten relativen Bewertungsmaßes sichert. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass nach den Teilschritten des Vergleichs mit den gleichartigen Vergleichselementen eine vierte Schwellwertdiskriminierung der Übereinstimmungswerte ausgeführt wird und nur diejenigen Gruppen das relative Bewertungsmaß bilden, für die der erhaltene Übereinstimmungswert oberhalb eines vorbestimmten Schwellwertes liegt.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Anordnungen ergeben sich für den Fachmann weitgehend analog zu den vorstehend erläuterten Ausgestaltungen des Messverfahrens, so dass es diesbezüglich hier keiner weitergehenden Erläuterung bedarf.
  • Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im Übrigen aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, unter Hinweis auf bestimmte Modifikationen, sowie eines Beispiels für die vorgeschlagene Messanordnung anhand der Figuren. Von diesen zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens in Art eines Flussdiagramms,
  • 2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Art eines Funktions-Blockschaltbildes und
  • 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Art eines Funktions-Blockschaltbildes.
  • 1 zeigt als Ausführungsform der Erfindung einen Mess- und Auswertungsprozess im Kontext eines sozialwissenschaftlichen Forschungsvorhabens, in dem das Verfahren eine beträchtliche Effizienzsteigerung und Erhöhung der Aussagekraft hinsichtlich der mit Orientierungszeichen kollektiv assoziierten Wertekomplexe erbringen kann. 1 ist aufgrund ihrer Beschriftung weitgehend selbsterklärend; zusätzlich sind die Verfahrensschritte jedoch mit Bezugsziffern versehen, auf die in der nachfolgenden begleitenden Erläuterung jeweils Bezug genommen wird.
  • Zunächst werden Indikatoren bestimmt, mit denen die Kennerschaft des Orientierungszeichens ermittelt wird (1). Die Kenner werden gemäß ihrer Erlebnisnahe zum Orientierungszeichen differenziert (2), und die Varianz der Indikatoren für Erlebnisnähe wird gemessen (3). Bei einer großen Varianz wird die Grundgesamtheit der Kenner in Cluster ähnlicher Erlebnisnahe geschichtet (4) und aus jeder Schicht ein Sample gebildet (5). Die so definierten Versuchspersonen werden zu einem ersten Test eingeladen (6).
  • Im ersten Test werden assoziative tachistoskopische Verfahren eingesetzt (7). Den Versuchspersonen wird das Orientierungszeichen als verbal-akustischer Stimulus präsentiert. Um die Ergebnisse gegen vergleichbare Orientierungszeichen zu profilieren, wird je nach Differenzierungsbedarf und Aufwandsbereitschaft mindestens ein weiteres Orientierungszeichen als weiterer Stimulus vorgelegt (7.1). Zu diesen Stimuli sollen sie Bilder aus einem vorgegebenen Bildzeichenspektrum (7.2), die kurzzeitig tachistoskopisch präsentiert werden, assoziieren. Die kurzzeitige Aufblendung der Bilder verhindert bewusste Assoziationen. So werden die unbewussten von den bewussten Assoziationen getrennt.
  • Da es nicht möglich ist, in den Informationen zu einer Person individuell und kollektiv assoziierte Inhalte zu unterscheiden, werden die Ergebnisse einer Signifikanzanalyse unterzogen. In der statistischen Auswertung der Ergebnisse (9) werden solche Bilder identifiziert, die besonders viele Personen zu einem Orientierungszeichen assoziiert haben (8). Als Indikator für die kollektive Relevanz der Assoziation zwischen einem Bild und einem Zeichen wird die Abweichung von der Verteilung, die dann zu erwarten wäre, wenn nur der Zufall die Assoziationshäufigkeiten beeinflusst hätte (9.1), benutzt. Die Abweichung fungiert als Signifikanzmaß und schließt solche Bilder aus, die nur von wenigen Personen als typisch für das Orientierungszeichen angesehen werden und deshalb nicht kollektiv relevant sind (10). So werden die kollektiven Assoziationen von den individuellen Assoziationen getrennt.
  • Für die Personen des oder der ersten Sample(s) fungieren die Orientierungszeichen als Stimuli, zu dem die Versuchspersonen Bilder assoziieren. Daher gehen in die Ergebnisse der ersten Stufe individuelle Erfahrungen und Erlebnisse mit den materiellen Objektqualitäten ein, es handelt sich um ein Gemenge von mit materiellen und immateriellen Objekteigenschaften assoziierten Inhalten. Da es nicht möglich ist, in den Ergebnissen von zu materiellen Objekteigenschaften assoziierten Inhalten zu abstrahieren, sind das oder die Sample(s) der ersten Stufe und das oder die Sample(s) der zweiten Stufe disjunkt. Zu jedem Sample der ersten Stufe wird dabei ein strukturgleiches Sample gezogen (11) und einem zweiten Assoziationstest ausgesetzt (12). Den Personen des oder der zweiten Sample(s) werden die Assoziationsergebnisse der ersten Stufe (die signifikanten Bilder aus (10)) ohne weitere Informationen als Stimuli für Werteassoziationen aus einer vorgegebenen Referenzwerteliste (12.1) vorgelegt. Die Referenzwerteliste enthält solche Werte, die auch von den in der Referenzwertedatenbank (16.1) erfassten Wertekomplexen enthalten sind. Die Werteassoziationen des zweiten Samples sind unabhängig von materiellen Objekteigenschaften, weil durch die Verwendung zweier disjunkter Samples die Versuchpersonen der zweiten Stufe den Namen des relevanten Orientierungszeichens nicht kennen, nicht mehr direkt zum Orientierungszeichen assoziieren. So werden die Assoziationen zu immateriellen Objekteigenschaften von Assoziationen zu materiellen Objekteigenschaften getrennt.
  • Nach dem Assoziationstest der zweiten Stufe werden die Häufigkeiten, mit denen ein Wert zu allen zeichentypischen Bildern assoziiert wurde (13), einer weiteren Signifikanzanalyse unterzogen (14). Als Signifikanzmaß für jeden Wert fungiert wiederum die Abweichung von der bei Zufälligkeit erwarteten Zuordnung (9.1). Die Signifikanzmaße für jeden Wert werden zur Gewichtung der zeichentypischen Werte benutzt (15). Das Ergebnis des Verfahrens ist ein Wertekomplex mit exakt quantifizierten Gewichtungen für jeden Wert.
  • Nach den empirischen Analysen erfolgt die mythologische Validierung der Ergebnisse. Dabei wird der Wertekomplex mit den Inhalten einer Referenzwertedatenbank (16.1) verglichen, welche die in diversen Mythen vertretenen Wertekomplexe enthält (16). Die Ähnlichkeit der Wertekomplexe fungiert als Bewertungsmaß für die soziokulturelle Relevanz des Orientierungszeichens (17).
  • Das Verfahren soll beispielhaft zur Ermittlung und Bewertung des mit dem Orientierungszeichen „Edelstahl” kollektiv assoziierten Wertekomplexes illustriert werden.
  • Zuerst wird als Indikator für die Kennerschaft des Orientierungszeichens die Fähigkeit von Personen zur gestützten Erinnerung an das Zeichen („aided recall”) bestimmt. Dann wird die Grundgesamtheit nach der Erlebnisnahe der Kenner, hier: nach der Zugehörigkeit zu Verwendergruppen (private und verschiedene gewerbliche Nutzer mit „Edelstahl” markierter Produkte) geschichtet, nämlich in Hausfrauen, Konstrukteure, Architekten und Designer differenziert. Die Samplezahl wird damit auf vier festgelegt, der Umfang pro Sample auf 200. Die Sampleteilnehmer werden per Quotenauswahl definiert. Die Teilnehmer werden jeweils durch eine Benutzer-ID eindeutig bezeichnet, die auch dazu dient, sicher zu stellen, dass kein Teilnehmer der ersten Verfahrensstufe auch an der zweiten Stufe beteiligt ist. Da die Teilnehmer aus ohnehin begrenzten Populationen ausgewählt werden, kann als Benutzer-ID im Rahmen des vorgeschlagenen Verfahrens auch der Name oder ggf. ein Kunstname dienen.
  • Nach der anschließenden telefonischen Rekrutierung der Hausfrauen und der Rekrutierung der Konstrukteure, Architekten und Designer über Anzeigen in entsprechenden Fachzeitschriften werden diesen jeweils in einer Face-to-Face-Situation 150 Bilder eines vorgegebenen Bildzeichenspektrums per Tachistoskop präsentiert, zusammen mit der Bitte, diese entweder dem Zeichen „Edelstahl” oder einem weiteren Zeichen („Titan”) zuzuordnen.
  • Die Häufigkeit, mit der die Versuchspersonen ein Bild einem Zeichen zugeordnet haben, wird in der anschließenden Signifikanzanalyse einem Signifikanztest unterzogen. Die Abweichung von der bei Zufall erwarteten Zuteilung eines Bildes zu einem Zeichen fungiert in der Signifikanzanalyse als Maß für die kollektive Relevanz der Assoziationen zwischen Zeichen und Bild.
  • Die in der Signifikanzanalyse für signifikant befundenen, also kollektiv mit den Orientierungszeichen assoziierten Bilder gehen im nächsten Schritt als Stimuli in den zweiten Assoziationstest ein. Zu jedem Sample der ersten Stufe wird ein strukturgleiches Sample gleichen Umfangs gezogen. Es werden keine Versuchspersonen rekrutiert, die schon an den Untersuchungen der ersten Stufe teilgenommen haben. In dieser zweiten Stufe sollen die Versuchpersonen die Bilder zu 20 schriftlich präsentierten Werten assoziieren. Das Vorgehen wird analog für alle vier Samples der ersten Stufe wiederholt, die Zuordnungshäufigkeiten werden für die anschließende Signifikanzanalyse aggregiert.
  • Mit der gemessenen Zahl der Versuchpersonen, die einen Wert allen zeichenspezifischen Bilder zuordnen, wird in der zweiten Signifikanzanalyse für jeden Wert die Signifikanz für das jeweilige Zeichen gemessen und daraus das Gewicht errechnet, mit dem jeder Wert in den Wertekomplex eingeht.
  • Der mit dem Zeichen „Edelstahl” kollektiv assoziierte Wertekomplex konnte in diesem Fall zum Beispiel die Werte „Reinheit”, „Treue”, „Stolz” und „Tapferkeit” unterschiedlicher Gewichtung enthalten. Der Wertekomplex wird im Rahmen der mythologischen Validierung mit den Wertekomplexen verglichen, die von Mythen vertreten werden und in einer Referenzwertedatenbank gespeichert sind. Der Abgleich validiert die mythische Qualität des Orientierungszeichens und legt als für das Zeichen „Edelstahl” relevanten Mythos einen bestimmten Heldenmythos nahelegen. Strategisch wird daraus die Positionierung von Edelstahl als im Vergleich zu anderen Materialien besonders rein, hygienisch, ästhetisch, hochwertig, haltbar und wertbeständig abgeleitet und für das Marketing in entsprechende Briefings für Produktentwicklung, Kommunikation und Vertrieb übersetzt.
  • 2 zeigt skizzenartig eine erfindungsgemäße Messanordnung 100, wobei hierin lediglich die für den eigentlichen Bewertungsmaß-Bestimmungsvorgang benötigten Funktionseinheiten gezeigt und die für eine computergestützte Bildung der ersten und zweiten Mehrzahl von Benutzern („Samples”) dienenden Komponenten nicht dargestellt sind.
  • Kernstücke der Anordnung sind eine erste und zweite Benutzerschnittstelle 110 bzw. 120, die beide Hard- und Softwarekomponenten umfassen, von denen die ersteren teilweise für beide Benutzerschnittstellen gemeinsam genutzt und die letzteren durch eine Benutzerführungs-Erzeugungseinheit 101 generiert werden. Der Benutzerführungs-Erzeugungseinheit 101 sind eingangsseitig drei „Materialspeicher” 103, 105 und 107 zugeordnet, und zwar zur Speicherung von im Rahmen der Benutzerführung auszugebenden Orientierungszeichen, zur Speicherung von gleichfalls (als zweite bzw. dritte Anzeigeelemente) anzuzeigenden Bildern, und schließlich zur Speicherung von (als vierte Anzeigeelemente) anzuzeigenden Begriffen bzw. Wortgruppen. Zur Festlegung der Anzeigedauer bestimmter Elemente der Benutzerführung enthält die Benutzerführungs-Erzeugungseinheit einen Timer 101a. Als eigentliche Anzeigeeinheiten umfassen die Benutzerschnittstellen einen Bildschirm 111 (der für einen Teil des mit der Benutzerführung zu realisierenden Verfahrensablaufes geteilt sein kann), eine Audio-Ausgabeeinheit 113 und einen Drucker 115, der optional als Anzeigemedium bereitzustellende Hardcopies 116 liefern kann. Schließlich umfassen die Benutzerschnittstellen eine Eingabetastatur 117 und eine Maus 119.
  • Ein Auswertungs-Teil 130 der Anordnung umfasst zunächst Komponenten, die der Erfassung und Auswertung von Benutzer-IDs dienen, nämlich eine Benutzer-ID-Erfassungsstufe 131, einen Benutzer-ID-Speicher 133 und eine Benutzer-ID-Vergleichereinheit 135, die auf die in der Figur dargestellte Weise miteinander bzw. zur Bereitstellung von Steuersignalen mit weiteren Auswertungs-Komponenten der Anordnung verknüpft sind. Die im Rahmen des eigentlichen Messprozesses und in Reaktion auf Aufforderungen der Benutzerführung getätigten Eingaben der Benutzer gelangen zunächst in einen Puffer- bzw. Zwischenspeicher 137, in dem sie gegebenenfalls noch durch ein von der Benutzer-ID-Vergleichereinheit 135 ausgegebenes Löschsignal gelöscht werden können, wenn sich im Ergebnis eines Benutzer-ID-Vergleiches ergeben sollte, dass sie für die weitere Auswertung nicht brauchbar sind. Ausgangsseitig ist der Pufferspeicher 137 mit einer ersten und zweiten Auswertungseinheit 139 bzw. 141 verbunden.
  • Die erste Auswertungseinheit 139 ist ausgangsseitig mit einem ersten Schwellwertdiskriminator 143 verbunden, dem aus einem ersten Schwellwertspeicher 145 vorbestimmte Schwellwerte zuführbar sind und der das Ergebnis einer in ihm stattfindenden Schwellwertdiskriminierung eines ersten Auswertungsvorganges (siehe dazu die Verfahrensansprüche und die Erläuterung weiter oben) an einen Steuereingang der Benutzerführungs-Erzeugungseinheit 101 liefert. Im Ansprechen an dieses Signal wird dort eine Vorauswahl aus den Speicherinhalten des Speichers 105 (zu assoziierende Bilder) zur Festlegung der dritten Anzeigeelemente für die zweite Verfahrensstufe vorgenommen.
  • Die zweite Auswertungseinheit 141, in der die Auswertungen bezüglich der zweiten Verfahrensstufe stattfinden, ist mit einem zweiten Schwellwertdiskriminator 147 verbunden, dem ein zweiter Schwellwertspeicher 149 zugeordnet ist und der steuersignalmäßig mit einem Messwertspeicher 151 verbunden ist. Dieser wiederum ist über einen Dateneingang mit dem Zwischenspeicher 137 und ausgangsseitig mit einer Messwert-Vergleichereinheit 153 verbunden, welche über einen zweiten Eingang mit einem Vergleichswert-Speicher 155 verbunden und dazu ausgebildet ist, aktuell aufgrund von Nutzereingaben ermittelte Messwerte (Wertekomplexe) mit gespeicherten Vergleichswerten (Vergleichs-Wertekomplexe) zu vergleichen und schließlich ein relatives Bewertungsmaß (relativierten Wertekomplex) an eine Bewertungsmaß-Ausgabeeinheit 157 (etwa einen weiteren Bildschirm) zu liefern. Dargestellt ist weiterhin eine (optionale) direkte Verbindung zwischen dem Messwertspeicher 151 und der Bewertungsmaß-Ausgabeeinheit 157, über die auch direkt ein absolutes Bewertungsmaß, unter Umgehung der Messwert-Vergleichereinheit 153, ausgegeben werden kann.
  • 3 zeigt eine gegenüber der oben beschriebenen Ausführung abgewandelte Messanordnung 200. Soweit hier die gleichen Komponenten wir bei der Messanordnung 100 nach 2 vorgesehen sind, sind diese mit korrespondierenden Bezugsziffern bezeichnet, und die Beschreibung dieser Komponenten wird nachfolgend nicht wiederholt. Die wesentlichen Unterschiede der Messanordnung 200 gegenüber der Anordnung 100 sind die folgenden:
    Zunächst ist hier statt eines Timers zur Vorgabe von Anzeige-Zeitdauern in der Benutzerführungs-Erzeugungseinheit 201 eine Eingabedauer-Messeinheit 232 der Eingabetastatur 117 und der Maus 119 einerseits und dem Bildschirm 111 andererseits zugeordnet, mit der die Zeitdauer gemessen werden kann, die ein Benutzer für seine Eingaben in der ersten und zweiten Verfahrensphase benötigt. Die gemessenen Zeiten werden der ersten und zweiten Auswertungseinheit 239 und 241 zugeführt, um dort in den ersten bzw. zweiten Auswertungsvorgang einbezogen zu werden.
  • Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, dass die in der ersten und zweiten Auswertungseinheit 239 bzw. 241 erhaltenen Werte statistischer Parameter nicht nur einer Schwellwertdiskriminierung in den Stufen 243 bzw. 247 unterzogen, sondern parallel der Benutzerführungs-Erzeugungseinheit 201 bzw. dem Messwertspeicher 251 zugeführt werden. Auf diese Weise werden die ermittelten statistischen Parameter (Signifikanzmaße bzw. Häufigkeitswerte o. e.), soweit sie aus der ersten Verfahrensstufe stammen, für die Ausgestaltung der zweiten Verfahrensstufe wirksam gemacht bzw., soweit sie aus der zweiten Verfahrensstufe stammen, zusammen mit den Nutzereingaben aus der zweiten Stufe gespeichert und der nachfolgenden Bestimmung des relativen Bewertungsmaßes (relativierten Wertekomplexes) zugeführt. Anzumerken ist, dass bei dieser Art der Nutzung der in der ersten und zweiten Verfahrensstufe ermittelten Werte statistischer Parameter die Schwellwertdiskriminierungen in beiden Stufen ggf. entfallen können.
  • Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die oben erläuterten Beispiele und hervorgehobenen Aspekte beschränkt, sondern ebenso in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen Handelns liegen. Insbesondere ist die erfindungsgemäße Anordnung in vielfältigen Hard-/Software-Kombinationen unter Einsatz von PCs oder PDAs sowie Standard-Lernprogrammen oder ggf. auch von Spiele-Software realisierbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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Claims (15)

  1. Messverfahren zur Erfassung eines komplexen, objektivierten Bewertungsmaßes für ein Orientierungszeichen, mit den Schritten: (a) Erzeugung und Ausgabe einer ersten Benutzerschnittstelle mit einer Darstellung des Orientierungszeichens als erstes Anzeigelement in Zuordnung zu einer vorbestimmten Auswahl von zweiten Anzeigeelementen mittels eines Anzeigemediums und einer Eingabeaufforderung zur aktiven Zuordnung mindestens eines der zweiten Anzeigeelemente zum ersten Anzeigeelement über eine Eingabeeinheit in einer ersten Mehrzahl von Kanälen, von denen jeder einem aus einer vorbestimmten ersten Mehrzahl von durch eine Benutzer-ID eindeutig definierten Benutzern zugewiesen wird, (b) Registrierung der Eingaben in der ersten Mehrzahl von Kanälen unter Zuordnung zu der Benutzer-ID des jeweiligen Benutzers, (c) Auswertung der Eingaben der ersten Mehrzahl von Benutzern nach einem vorgespeicherten Statistik-Algorithmus. Insbesondere einem Signifikanzanalyse-Algorithmus zur Ableitung eines Signifikanzmaßes, in einer ersten Auswertungseinheit, um jedem der zweiten Anzeigeelemente einen Wert eines statistischen Parameters zuzuordnen, (d) erste Schwellwertdiskriminierung der erhaltenen Werte des statistischen Parameters an einem vorbestimmten Schwellwert und Auswahl bzw. Speicherung derjenigen zweiten Anzeigeelemente, deren zugeordneter Wert des statistischen Parameters oberhalb des Schwellwertes liegt, oder Auswahl bzw. Speicherung aller zweiten Anzeigeelemente jeweils mit dem im Schritt (c) zugeordneten Wert des statistischen Parameters, (e) Erzeugung und Ausgabe einer zweiten Benutzerschnittstelle mit einer Darstellung jedes der ausgewählten bzw. gespeicherten zweiten Anzeigeelemente als drittes Anzeigeelement in Zuordnung zu einer vorbestimmten Auswahl von Textelementen als vierten Anzeigeelementen mittels eines Anzeigemediums und einer Eingabeaufforderung zur aktiven Zuordnung mindestens eines der vierten Anzeigeelemente zu jedem der dritten Anzeigeelemente über eine Eingabeeinheit in einer zweiten Mehrzahl von Kanälen von denen jeder einem aus einer vorbestimmten zweiten Mehrzahl von durch eine Benutzer-ID eindeutig definierten Benutzern zugewiesen wird, (f) Registrierung der Eingaben der zweiten Benutzer in der zweiten Mehrzahl von Kanälen unter Zuordnung zur Benutzer-ID des jeweiligen Benutzers und (g) Auswertung der Eingaben der zweiten Mehrzahl von Benutzern nach einem vorgespeicherten Auswertungsalgorithmus in einer zweiten Auswertungseinheit, um jedem der dritten Anzeigeelemente einer Untermenge der vierten Anzeigeelemente und, in Zusammenführung der Untermengen, dem Orientierungszeichen eine Menge der vierten Anzeigeelemente als komplexes Bewertungsmaß zuzuordnen.
  2. Messverfahren nach Anspruch 1, wobei in einem separaten Ablauf eine Bestimmung der zweiten Benutzer derart erfolgt, dass keiner von ihnen ein erster Benutzer ist, oder nach dem Schritt (f) ein Vergleich der Benutzer-IDs aller Eingaben in den zweiten Kanälen mit den Benutzer-IDs der Eingaben in den ersten Kanälen und eine Löschung aller derjenigen Eingaben in den zweiten Kanälen erfolgt, unter deren zugeordneter Benutzer-ID eine Eingabe in einem der ersten Kanäle erfolgt ist.
  3. Messverfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei als erste Anzeigeelemente Ton- oder Lautfolgen und/oder als vierte Anzeigeelemente verbal bestimmte Lautfolgen und als mindestens ein Anzeigemedium ein Lautsprecher oder Ohrhörer eingesetzt werden.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei als erste und/oder zweite Anzeigeelemente Bilder bzw. konturlose Farbdarstellungen und als mindestens ein Anzeigemedium ein Bildschirm oder ein Druckmedium eingesetzt werden.
  5. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei im Schritt (a) und wahlweise im Schritt (e) die Anzeige-Zeitdauer auf einen vorbestimmten Wert, insbesondere variabel, einstellbar oder die Anzeige-Zeitdauer bis zur Beendigung der Eingabe durch den jeweiligen Benutzer messbar ist.
  6. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der ersten und/oder zweiten Mehrzahl von Kanälen jeweils mehrere Eingaben zweiter bzw. vierter Anzeigeelemente registrierbar sind.
  7. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die erfassten Werte des statistischen Parameters aus Schritt (c) und wahlweise die im Schritt (a) erfasste Anzeige-Zeitdauer als Eingangsgröße in die Erzeugung der zweiten Benutzerschnittstelle Eingang finden und/oder die im Schritt (e) erfasste Anzeige-Zeitdauer als Eingangsgröße der zweiten Auswertungseinheit genutzt wird.
  8. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei innerhalb des Schrittes (g) eine statistische Auswertung der Anzahl der Zuordnungen vierter Anzeigeelemente zu den dritten Anzeigeelementen zur Bestimmung eines statistischen Parameters und eine nachgeordnete zweite Schwellwertdiskriminierung des statistischen Parameters an einem vorbestimmten Schwellwert vorgesehen sind, wobei nur diejenigen vierten Anzeigeelemente, deren zugeordneter statistischer Parameter oberhalb des Schwellwertes liegt, für die Bildung der Untermengen und somit des komplexen Bewertungsmaßes des Orientierungszeichens berücksichtigt werden, oder alle vierten Anzeigeelemente jeweils mit dem zugeordneten statistischen Parameter für die Bildung des komplexen Bewertungsmaßes berücksichtigt werden.
  9. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die erste und/oder zweite Mehrzahl von Benutzern aus einer Individuen-Gesamtheit rechnerbasiert unter Erzeugung einer dritten Benutzerschnittstelle und unter Registrierung und Auswertung von Eingaben sämtlicher Individuen der Gesamtheit unter Nutzung der dritten Benutzerschnittstelle ausgewählt wird.
  10. Messverfahren nach Anspruch 9, wobei die Auswertung eine statistische Auswertung unter Bildung einer Varianz der Eingaben sämtlicher Individuen und einer anschließenden dritten Schwellwertdiskriminierung einschließt und in Abhängigkeit von deren Ergebnis wahlweise mehrere erste Benutzergruppen gebildet und für diese mehrere erste Kanalgruppen bereitgestellt werden, deren zugeordnete Auswertungen jeweils separat erfolgen.
  11. Messverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei nach Schritt (g) zur Bestimmung eines relativen Bewertungsmaßes ein Schritt des rechner-basierten Vergleichs der erhaltenen statistisch geordneten Menge der vierten Anzeigeelemente mit einer vorbestimmten Gruppe gleichartiger Vergleichselemente ausgeführt und in jedem Vergleichsschiritt ein Übereinstimmungswert errechnet wird und die gespeicherte Menge der Gruppen gleichartiger Vergleichselemente mit dem ihnen jeweils zugeordneten Übereinstimmungswert ein vektorielles relatives Bewertungsmaß ergibt.
  12. Messverfahren nach Anspruch 11, wobei nach den Teilschritten des Vergleichs mit den gleichartigen Vergleichselementen eine vierte Schwellwertdiskriminierung der Übereinstimmungswerte ausgeführt wird und nur diejenigen Gruppen das relative Bewertungsmaß bilden, für die der erhaltene Übereinstimmungswert oberhalb eines vorbestimmten Schwellwertes liegt.
  13. Messanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit: – einer Benutzerführungs-Erzeugungseinheit zur Erzeugung und Ausgabe der ersten und zweiten und wahlweise dritten Benutzerschnittstelle, – mindestens einer Anzeigeeinheit zur temporär gleichzeitigen Anzeige der ersten und zweiten bzw. dritten und vierten Anzeigeelemente, – einer Eingabeeinheit für aktive Eingaben der Benutzer im Rahmen der jeweiligen Benutzerschnittstelle, – einer Benutzer-ID-Erfassungseinheit zur Erfassung der Benutzer-ID des jeweils eine Eingabe vornehmenden Benutzers, – einer Zwischenspeichereinheit zur Zwischenspeicherung der Benutzereingaben, – einer ersten Auswertungseinheit mit einer ersten Mehrzahl von Kanälen zur Auswertung der im Schritt (b) registrierten Eingaben und einer zweiten Auswertungseinheit mit einer zweiten Mehrzahl von Kanälen zur Auswertung der im Schritt (f) registrierten Eingaben, wobei die erste Auswertungseinheit als Statistik- Auswertungseinheit zur Gewinnung eines statistischen Parameters für jedes der zweiten Anzeigeelemente ausgebildet ist und die zweite Auswertungseinheit als komplex organisierte Auswertungseinheit zur Bestimmung des komplexen Bewertungsmaßes ausgebildet ist.
  14. Messanordnung nach Anspruch 13, wobei die Anzeigeeinheit eine optische und/oder akustische Anzeigeeinheit, insbesondere eine kombinierte optische und akustische Anzeigeeinheit und/oder eine tachistoskopische Anzeigeeinheit, ausweist.
  15. Messanordnung nach Anspruch 13 oder 14, mit einer Benutzer-ID-Vergleichereinheit und/oder einer Vergleichereinheit zum Vergleich der vierten Anzeigeelemente mit den Vergleichselementen.
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