-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Gebiet der Erfindung
-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abschirmverbinder, bei dem eine Abschirmschale an einem Gehäuse angebracht ist, das Anschlüsse mit Anschlüssen versehener Drähten aufnimmt.
-
2. Beschreibung der verwandten Technik
-
Bei einem bekannten Abschirmverbinder 70, der in 5 dargestellt ist, ist ein wasserdichter Stopfen (Gummistopfen) 76 auf einen Draht 75 eines mit Anschlüssen versehenen Drahtes 74 aufgepasst, der einen Anschluss 73 hat, der in einem Hohlraum 72 eines Gehäuses 71 aufgenommen ist, und Abschirmschalen 78 und 79, zwischen denen ein Abschirmelement 77 gehalten wird, sind an dem Gehäuse 71 befestigt, und ein Gummistopfen-Halter 80, durch den der Draht 75 hindurchgeführt ist, ist an einem hinteren Endabschnitt des Gehäuses 71 angebracht (siehe beispielsweise Bezugspatent 1).
-
Bei diesem Abschirmverbinder 70 ist der Innenumfang des wasserdichten Stopfens 76 in engem Kontakt mit dem Draht 75 angeordnet, und der Außenumfang des wasserdichten Stopfens 76 wird in engem Kontakt mit einer Innenfläche des Hohlraums 72 des Gehäuses 71 gehalten, und daher sind der Außenumfang des Drahtes 75 sowie der Innenumfang des Hohlraums 72 wasserundurchlässig abgedichtet.
-
- Bezugspatent 1: JP-A-2005-129355 (1)
-
Jedoch weist der in dem oben genannten Bezugspatent 1 offenbarte Abschirmverbinder die im Folgenden aufgeführten drei Probleme auf.
-
Das erste Problem besteht darin, dass der wasserdichte Stopfen 76, der in engem Kontakt mit dem Draht 75 gehalten wird und auch in engem Kontakt mit der Innenfläche des Hohlraums 72 des Gehäuses 71 gehalten wird, eine einfache Ringform hat und an dem Abschnitt des Drahtes 75 angebracht ist, der von dem Anschluss 73 beabstandet ist, weshalb das Dichtvermögen nicht groß ist.
-
Das zweite Problem besteht darin, dass der wasserdichte Stopfen 76 an einem Teil des Drahtes 75 angebracht ist, der in der Längsrichtung desselben relativ kurz ist, so dass der wasserdichte Stopfen 76 keine große Rückhaltekraft zum Zurückhalten desselben entfalten kann.
-
Das dritte Problem besteht darin, dass der wasserdichte Stopfen 76 an dem Teil des Drahtes 75 angebracht ist, der, wie oben bei dem zweiten Problem beschrieben, in seiner Längsrichtung relativ kurz ist, so dass der wasserdichte Stopfen 76 keine große Rückhaltkraft zum Zurückhalten des Drahtes 75 entfalten kann.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die Erfindung ist in Anbetracht der oben aufgeführten Probleme gemacht worden, und eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Abschirmverbinder zu schaffen, mit dem ein Dichtvermögen, eine Kraft zum Zurückhalten eines wasserdichten Stopfens sowie eine Kraft zum Zurückhalten eines Drahtes verbessert werden können.
-
Die oben dargestellte Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird mit der im Folgenden dargestellten Konstruktion erfüllt.
- (1) Ein Abschirmverbinder ist dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder umfasst:
einen mit Anschluss versehenen Draht, der einen Anschluss aufweist, der mit einem Endabschnitt seines Drahtes verbunden ist;
ein Gehäuse, das den Anschluss des mit dem Anschluss versehenen Drahtes aufnimmt;
eine Abschirmschale, die an dem Gehäuse angebracht ist; und
einen wasserdichten Stopfen, der wenigstens an dem Anschluss des mit Anschluss versehenen Drahtes und dem Endabschnitt des Drahtes in einem Bereich zwischen dem Gehäuse und der Abschirmschale angebracht ist; und
wobei ein Drahtdurchgangsloch in einer Rückseite der Abschirmschale ausgebildet ist und der Draht des mit Anschluss versehenen Drahtes der in dem Gehäuse angebracht ist, das an einer Vorderseite der Abschirmschale angeordnet ist, durch das Drahtdurchgangsloch hindurchverläuft; und
der wasserdichte Stopfen einen Körper des wasserdichten Stopfens, der wenigstens um einen Umfang des Anschlusses und einen Umfang des Endabschnitts des Drahtes herum angeordnet ist, sowie ein Kunststoffelement enthält, das in den Körper des wasserdichten Stopfens eingebettet ist, um als ein Kernelement zu dienen; und
der Körper des wasserdichten Stopfens an dem Abschnitt der Vorderseite der Abschirmschale anliegt, der einen Randabschnitt des Drahtdurchgangslochs aufweist, und das Kunststoffelement so angeordnet ist, dass es sich wenigstens in einer axialen Richtung des Körpers des wasserdichten Stopfens erstreckt, und es durch das Drahtdurchgangsloch hindurchverläuft und sich von der Abschirmschale nach hinten erstreckt.
- (2) Ein Abschirmverbinder gemäß dem obenstehenden Absatz (1) ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl der mit Anschluss versehenen Drähte vorhanden sind, eine Vielzahl der Drahtdurchgangslöcher in der Abschirmschale ausgebildet sind, die Drähte der Vielzahl mit Anschluss versehener Drähte jeweils durch die Drahtdurchgangslöcher hindurchverlaufen und eine Vielzahl der wasserdichten Stopfen jeweils an der Vielzahl mit Anschluss versehener Drähte angebracht sind.
-
Bei dem Abschirmverbinder des obenstehenden Absatzes (1) ist der wasserdichte Stopfen wenigstens an dem Anschluss des mit Anschluss versehenen Drahtes und dem Endabschnitt des Drahtes in dem Bereich zwischen dem Gehäuse und der Abschirmschale angebracht, und der elastische Körper des wasserdichten Stopfens liegt an dem Abschnitt der Vorderseite der Abschirmschale an, die den Randabschnitt (Umfangsrandabschnitt) des Drahtdurchgangslochs aufweist, so dass verhindert wird, dass Wasser und dergleichen in das innere der Abschirmschale eindringt.
-
Des Weiteren ist das Kunststoffelement so angeordnet, dass es sich in der axialen Richtung des Körpers des wasserdichten Stopfens erstreckt, und es verläuft so durch das Drahtdurchgangsloch hindurch, dass es sich von der Abschirmschale nach hinten erstreckt, und damit kann dieses Kunststoffelement die Stegfigkeit des Körpers des wasserdichten Stopfens erhöhen, der an der Abschirmschale anliegt.
-
Des Weiteren wird aufgrund des Vorhandenseins des Kunststoffelementes eine Kraft des engen Kontaktes des wasserdichten Stopfens mit dem Anschluss und dem Endabschnitt des Drahtes verstärkt, und daher erzeugt der wasserdichte Stopfen eine starke Rückhaltekraft zum Zurückhalten des mit Anschluss versehenen Drahtes.
-
Des Weiteren wird, wenn der Draht, der über das Drahtdurchgangsloch aus der Abschirmschale herausgeführt wird, gebogen wird, dieser Draht direkt an dem Kunststoffelement gehalten und kommt nicht mit der Abschirmschale in Kontakt, so dass Beschädigung des Drahtes vermieden werden kann.
-
Bei dieser Konstruktion können, selbst wenn das Drahtdurchgangsloch in der Rückseite der Abschirmschale ausgebildet ist, das Dichtvermögen, die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des wasserdichten Stopfens und die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des Drahtes verstärkt werden.
-
Bei dem Abschirmverbinder des obenstehenden Absatzes (2) sind die Drahtdurchgangslöcher jeweils für die Vielzahl mit Anschluss versehener Drähte vorhanden, und die wasserdichten Stopfen sind jeweils an den mit Anschluss versehenen Drähten angebracht und für jeden der mit Anschluss versehenen Drähte können das Dichtvermögen, die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des wasserdichten Stopfens sowie die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des Drahtes verstärkt werden.
-
Bei der vorliegenden Erfindung umfasst der Abschirmverbinder den mit Anschluss versehenen Draht, dessen Anschluss mit dem Endabschnitt seines Drahtes verbunden ist, das Gehäuse, das den Anschluss des mit Anschluss versehenen Drahtes aufnimmt, die Abschirmschale, die an dem Gehäuse angebracht ist, und den wasserdichten Stopfen, der wenigstens an dem Anschluss des mit Anschluss versehenen Drahtes und dem Endabschnitt des Drahtes in dem Bereich zwischen dem Gehäuse und der Abschirmschale angebracht ist, und bei dieser Konstruktion können, selbst wenn das Drahtdurchgangsloch in der Rückseite der Abschirmschale ausgebildet ist, das Dichtvermögen, die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des wasserdichten Stopfens sowie die Rückhaltekraft zum Zurückhalten des Drahtes verstärkt werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Abschirmverbinders der vorliegenden Erfindung von der Gehäuseseite her gesehen.
-
2 ist eine Perspektivansicht des Abschirmverbinders in 1 in seinem zusammengesetzten Zustand.
-
3 ist eine Perspektivansicht des Abschirmverbinders in 2 von der Seite der Abschirmschale her gesehen.
-
4 ist eine Längsschnittansicht des Abschirmverbinders in 2, die dessen Abschnitte um einen Anschluss herum zeigt.
-
5 ist eine Schnittansicht eines herkömmlicher Abschirmverbinders.
-
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden ausführlich unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
-
1 bis 4 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform eines Abschirmverbinders der Erfindung, und 1 ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht des Abschirmverbinders dieser Ausführungsform von der Gehäuseseite her gesehen, 2 ist eine Perspektivansicht des Abschirmverbinders 1 in seinem zusammengesetzten Zustand, 3 ist eine Perspektivansicht des Abschirmverbinders in 2 von der Seite der Abschirmschale her gesehen, und 4 ist eine Längsschnittansicht des Abschirmverbinders in 2, die dessen Abschnitte um einen Anschluss herum zeigt.
-
Der Abschirmverbinder 40 der vorliegenden Ausführungsform umfasst, wie in 1 gezeigt, ein Gehäuse 11, eine Abschirmschale 12, mit Anschluss versehene Drähte 13 sowie wasserdichte Stopfen 41, und ein umflochtener Leiter (nicht dargestellt) ist elektrisch mit der Abschirmschale 12 verbunden.
-
Das Gehäuse 11 dient als ein Steckverbindergehäuse und enthält einen Gehäusekörper 15 zylindrischer Form, der aus einem isolierenden Kunststoff besteht.
-
Das Gehäuse 11 weist ein Paar nebeneinander angeordneter Anschlusshohlräume 16 und 17 auf, die durch einen Mittelabschnitt (in einer Oben-Unten-Richtung) des Gehäusekörpers 15 hindurch ausgebildet sind, und ein Endabschnitt jedes Anschlusshohlraums 16, 17 (der einem Buchsenverbindergehäuse (nicht dargestellt) zugewandt sein soll) ist als ein quadratisches oder viereckiges Loch ausgebildet, während der andere Endabschnitt desselben (der von dem Buchsenverbindergehäuse weggewandt sein soll) als ein kreisförmiges Loch ausgebildet ist.
-
Ein Paar einander gegenüberliegender elastischer Rückhalteteilabschnitte 18 und 19 (der elastische Rückhalteteilabschnitt 19 ist in 3 gezeigt) sind an dem oberen bzw. unteren Abschnitt (nahe an einer Außenumfangsfläche des Gehäusekörpers 15 angeordnet) einer Abschlussfläche (zu der die kreisförmigen Löcher der Anschlusshohlräume 16 und 17 hin offen sind) des Gehäusekörpers 15 ausgebildet und stehen von dem Gehäusekörper 15 in einer axialen Richtung vor. Im Allgemeinen U-förmige Rippen 20 und 21 (die Rippe 21 ist in 3 gezeigt) sind an der Abschlussfläche des Gehäusekörpers 15 ausgebildet und umgeben im Allgemeinen die elastischen Rückhalteteilabschnitte 18 bzw. 19.
-
Die Abschirmschale 20 wird in einer Ringform oder einer zylindrischen Form mit einem geschlossenen Boden unter Verwendung eines elektrisch leitenden Metalls ausgebildet, und diese Abschirmschale 12 weist eine seitliche Platte (bzw. Abschlussplatte) 23 (die den Boden bildet) auf, die an einem Ende ihres Ringabschnitts 22, von dem Gehäuse 11 weggewandt, ausgebildet ist. Wenn der umflochtene Leiter mit der Abschirmschale 12 verbunden wird, bildet die Abschirmschale 12 eine Erdungsschaltung, die Störungen und dergleichen verhindert. Die Abschirmschale 12 weist ein Paar flanschartiger Befestigungsabschnitte 24 und 25 auf, die jeweils an einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten des Ringabschnitts 22 ausgebildet sind und sich nach oben erstrecken.
-
Ein Paar nebeneinander angeordneter Drahtdurchgangslöcher 26 und 27 in Kreisform sind durch einen Mittelabschnitt (in der Oben-Unten-Richtung) der Seitenplatte 23 der Abschirmschale 12 hindurch ausgebildet. Ein Eingriffsloch 28 ist durch die Seitenwand 23 hindurch ausgebildet und ist über den Drahtdurchgangslöchern 26 und 27 angeordnet, und ein weiteres Eingriffsloch 29 (das in 3 gezeigt ist) ist durch die Seitenwand 23 hindurch ausgebildet und unter den Drahtdurchgangslöchern 26 und 27 angeordnet.
-
Steckeranschlüsse 31 sind elektrisch jeweils mit Endabschnitten der Drähte 30 der mit Anschluss versehenen Drähte 13 verbunden. Jeder der wasserdichten Stopfen 41 hat eine Balgform und enthält einen Körper 42 des wasserdichten Stopfens sowie ein Kunststoffelement 43 (in 4 gezeigt), das in den Körper 42 des wasserdichten Stopfens eingebettet ist. Das Kunststoffelement 43 weist einen Erweiterungsabschnitt 44 mit größerem Durchmesser auf, der sich nach hinten erstreckt. Die Erweiterungsabschnitte 44 der Kunststoffelemente 43 der zwei wasserdichten Stopfen 41 erstrecken sich durch die Drahtdurchgangslöcher 26 bzw. 27 und stehen von den Drahtdurchgangslöchern 26 bzw. 27 nach hinten vor.
-
Jeder Draht 30 wird durch den wasserdichten Stopfen 41 hindurchgeführt, bevor der Steckeranschluss 31 mit dem Draht 30 verbunden wird, und nachdem ein elektrischer Verbindungsabschnitt 34 des Steckeranschlusses 31 elektrisch mit einem Leiter (nicht dargestellt) des Drahtes 30 verbunden ist, wird der wasserdichte Stopfen 41 an einem Außenumfang des elektrischen Verbindungsabschnitts 34 des Steckeranschlusses 31 und einem Außenumfang des Verbindungs-Endabschnitts des Drahtes 30 über eine vorgegebene Länge in der axialen Richtung (das heißt in der Richtung der Achse des Drahtes 30) angebracht.
-
Beim Zusammensetzen des Abschirmverbinders 40 werden die Steckeranschlüsse 31 der mit Anschluss versehenen Drähte 13 (deren Drähte 30 durch die Drahtdurchgangslöcher 26 bzw. 27 der Abschirmschale 12 hindurchgeführt sind) von der Rückseite her in die Anschlusshohlräume 16 bzw. 17 des Gehäuses 11 eingeführt und daran befestigt, so dass die Steckeranschlüsse 31 aus den Anschlusshohlräumen 16 bzw. 17 des Gehäuses 11 nach vom vorstehen, wie dies in 2 gezeigt ist. Dann wird das Gehäuse 11 auf die Abschirmschale 12 zu gepresst.
-
Der elastische Rückhalteteilabschnitt 19 (der zusammen mit dem oberen elastischen Rückhalteteilabschnitt 18 ein Paar bildet) ist, wie in 4 gezeigt, an dem Gehäuse 11 ausgebildet, und die Rippe 21 ist diesen elastischen Rückhalteteilabschnitt umgebend ausgebildet. Das untere Eingriffsloch 29 (das zusammen mit dem oberen Eingriffsloch 28 ein Paar bildet) ist durch die Seitenplatte 23 der Abschirmschale 12 hindurch ausgebildet.
-
Dann werden beim Zusammensetzen des Abschirmverbinders 40 der elastische Rückhalteteilabschnitt 18 und die Rippe 20 in das Eingriffsloch 28 der Abschirmschale 12 eingeführt, während der elastische Rückhalteteilabschnitt 19 und die Rippe 21 in das Eingriffsloch 29 eingeführt werden, und die elastischen Rückhalteteilabschnitte 18 und 19 werden mit den Eingriffslöchern 28 bzw. 29 in Eingriff gebracht. Danach werden, wenn der Gehäusekörper 15 des Gehäuses 11 an der Seitenplatte 23 der Abschirmschale 12 anliegt, die Drähte 30 der mit Anschluss versehenen Drähte 13 aus den Drahtdurchgangslöchern 26 bzw. 27 der Abschirmschale 12 nach hinten geführt, womit der Vorgang des Zusammensetzens abgeschlossen ist.
-
Jeder wasserdichte Stopfen 41, der an dem mit Anschluss versehenen Draht 13 angebracht ist, enthält, wie in 4 gezeigt, den Körper 42 des wasserdichten Stopfens, der aus einem elastischen Material besteht und zu einer integralen Konstruktion geformt ist, so dass der Körper 42 des wasserdichten Stopfens den Innenumfang und den Außenumfang des Kunststoffelementes 43 abdeckt, das aus Kunststoff besteht und in zylindrischer Form ausgebildet ist. Daher liegt, wenn das Gehäuse 11 an der Abschirmschale 12 angebracht ist, das hintere Ende des Körpers 42 des wasserdichten Stopfens an der Vorderseite der Abschirmschale 12 an, und auch die Außenumfangsfläche des Körpers 42 des wasserdichten Stopfens wird an der Innenumfangsfläche des Anschlusshohlraums 17 gehalten.
-
In diesem Fall weist der wasserdichte Stopfen 41 als Ganzes aufgrund des Vorhandenseins des eingebetteten Kunststoffelementes 43 verstärkte Steifigkeit auf und wird daher weniger leicht in der axialen Richtung und der radialen Richtung des Drahtes gebogen und weist ein höheres Dichtvermögen als der herkömmliche wasserdichte Stopfen mit einfacher Ringform auf. Des Weiteren erzeugt der wasserdichte Stopfen 41 aufgrund des Vorhandenseins des eingebetteten Kunststoffelementes 43 eine starke Rückhaltekraft zum Zurückhalten desselben. Weiterhin wird aufgrund des Vorhandenseins des eingebetteten Kunststoffelementes 43 eine Kraft des engen Kontaktes des wasserdichten Stopfens 41 mit dem elektrischen Verbindungsabschnitt 34 (des Steckanschlusses 31) und dem Verbindungs-Endabschnitt des Drahtes 30 verstärkt, und so erzeugt der wasserdichte Stopfen 41 eine starke Rückhaltekraft zum Zurückhalten des mit Anschluss versehenen Drahtes 13.
-
Bei dem Abschirmverbinder 40 der vorliegenden Ausführungsform ist, wie oben beschrieben, jeder wasserdichte Stopfen 41, bei dem das Kunststoffelement 43 in den Körper 42 des wasserdichten Stopfens eingebettet ist, an dem Draht 30 des mit Anschluss versehenen Drahtes 13 angebracht, der über das Drahtdurchgangsloch 26, 27 nach außen geführt wird, das in der Rückseite der Abschirmschale 12 ausgebildet ist. Der wasserdichte Stopfen 41 weist als Ganzes aufgrund des Vorhandenseins des Kunststoffelementes 43 stärke Steifigkeit auf und biegt sich daher weniger leicht in der axialen Richtung des Drahtes 30 und kann das Dichtvermögen verbessern, so dass das verbesserte Dichtvermögen erzielt wird.
-
Bei jedem wasserdichten Stopfen 41, der an dem elektrischen Verbindungsabschnitt 34 des Steckeranschlusses 31 (des mit Anschluss versehenen Drahtes 13) und dem Endabschnitt des Drahtes 30 in dem Bereich zwischen dem Gehäuse 11 und der Abschirmschale 12 angebracht ist, liegt der elastische Körper 42 des wasserdichten Stopfens an dem Abschnitt der Vorderseite der Abschirmschale 12 an, der einen Randabschnitt (Umfangsrandabschnitt) des Drahtdurchgangsloches 26, 27 aufweist, so dass verhindert wird, dass Wasser und dergleichen in den Innenraum der Abschirmschale 12 eindringt. Des Weiteren Ist das Kunststoffelement 43 so angeordnet, dass es sich in der axialen Richtung des wasserdichten Stopfens 42 erstreckt, und kann daher die Steifigkeit des Körpers 42 des wasserdichten Stopfens verstärken, der an der Abschirmschale 12 anliegt.
-
Weiterhin wird, wenn der Draht 30, der aus der Abschirmschale 12 über das Drahtdurchgangsloch 27 herausgeführt ist, in einer Richtung A oder einer Richtung B (siehe 4) gebogen wird oder auf einem Installationsweg des Drahtes in einer vorgegebenen Richtung gebogen wird, dieser Draht 30 direkt an dem Erweiterungsabschnitt 44 des wasserdichten Stopfens 41 gehalten, der von der Abschirmschale 12 nach hinten vorsteht, und kommt daher nicht mit der Abschirmschale 12 in Kontakt, so dass Schaden verhindert wird, der ansonsten durch direkten Kontakt mit der Metall-Abschirmschale 12 entstehen würde.
-
Des Weiteren weist das Kunststoffelement 43 den Erweiterungsabschnitt 44 mit größerem Durchmesser auf, der in der radialen Richtung vergrößert ist, und daher wird verhindert, dass der wasserdichte Stopfen 42 und das Kunststoffelement 43 in der axialen Richtung zueinander verschoben werden.
-
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die obenstehende Ausführungsform beschränkt, und es können geeignete Abwandlungen, Verbesserungen und so weiter vorgenommen werden. Des Weiteren bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich Material, Form, Abmessungen, numerischer Werte, Gestalt, Anzahl, Anordnung und so weiter jedes der Einzelteile der oben beschriebenen Ausführungsform, und sie können beliebig gewählt werden, sofern das Ziel der Erfindung erreicht werden kann.
-
Beispielsweise können, obwohl bei der obenstehenden Ausführungsform die zwei mit Anschluss versehenen Drähte verwendet werden, drei oder mehr mit Anschluss versehene Drähte verwendet werden, wobei in diesem Fall die wasserdichten Stopfen jeweils an diesen mit Anschluss versehenen Drähten angebracht werden.
-
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform kann der Körper des wasserdichten Stopfens so ausgedehnt werden, dass er die Innenumfangsfläche des Erweiterungsabschnittes 44 abdeckt, und durch diese Konstruktion können das Dichtevermögen und die Draht-Rückhaltekraft weiter verbessert werden.