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DE102008057405A1 - Kühlluftführung an einer Motorkettensäge - Google Patents

Kühlluftführung an einer Motorkettensäge Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine tragbare, handgeführte Motorkettensäge mit einer in einem Motorgehäuse (2) angeordneten Antriebseinheit (4) zum Antrieb einer auf einer Führungsschiene (6) umlaufenden Sägekette (5). Die Antriebseinheit (4) umfasst einen Verbrennungsmotor, dessen Kurbelwelle (7) quer zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) liegt und an einem Ende (18) ein Antriebsritzel (9) für die Sägekette (5) sowie an dem anderen Ende (28) ein Gebläserad eines Kühlluftgebläses (10) trägt. Der Kühlluftstrom (12) des Kühlluftgebläses (10) strömt quer der Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) den Zylinder (11) des Verbrennungsmotors an, der zwischen dem Antriebsritzel (9) und dem Kühlluftgebläse (10) liegt. Über eine Gehäuseöffnung (22) wird der Kühlluftstrom (12) ausgeblasen. Es ist ferner ein Griffrohr (21) vorgesehen, welches das Motorgehäuse (2) quer zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) übergreift und dem ein Handschutz (30) zugeordnet ist, der zwischen dem Griffrohr (21) und dem vorderen Ende der Führungsschiene (6) liegt. Der Handschutz (30) ist mit mindestens einem Schenkel (33) im Bereich der Gehäuseöffnung (22) zum Ausblasen des Kühlluftstroms (12) gehalten, wobei zur besseren Kühlung des Abgasschalldämpfers (15) im Bereich vor der Gehäuseöffnung (22) ein Luftleitelement (24) angeordnet ist, welches vom Schenkel (33) des Handschutzes getragen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Motorkettensäge, insbesondere eine tragbare, handgeführte Motorkettensäge nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine derartige Motorkettensäge weist einen Verbrennungsmotor zum Antrieb einer auf einer Führungsschiene umlaufenden Sägekette auf, wobei die Kurbelwelle des Verbrennungsmotors quer zur Längsachse der Motorkettensäge ausgerichtet ist und an einem Ende ein Antriebsritzel für die Sägekette sowie an dem anderen Ende ein Gebläserad eines Kühlluftgebläses trägt. Der vom Kühlluftgebläse angesaugte Kühlluftstrom wird quer zur Längsachse der Motorkettensäge zur Kühlung dem Zylinder des Verbrennungsmotors zugeführt, umströmt diesen und wird über eine Gehäuseöffnung auf der gegenüberliegenden Längsseite ausgeblasen.
  • Moderne Verbrennungsmotoren, insbesondere einzylindrige Verbrennungsmotoren werden aus Umweltschutzgründen mager betrieben, was mit einer erhöhten Betriebstemperatur einhergehen kann. Um eine ausreichende Kühlung sicherzustellen, muss ein entsprechender Volumenstrom an Kühlluft das Motorgehäuse durchströmen. Andererseits bedingen erhöhte Betriebstemperaturen auch eine entsprechende Erwärmung angebauter Teile, so z. B. des Abgasschalldämpfers.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit dem Kühlluftstrom nicht nur den Verbrennungsmotor ausreichend zu kühlen, sondern auch einem am Zylinder befestigten Abgasschalldämpfer Kühlluft zuzuführen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Das im Bereich vor der Gehäuseöffnung angeordnete Luftleitelement hat einen ausreichenden Abstand sowohl zum Zylinder als auch zur Gehäuseöffnung, so dass durch die Anordnung des Luftleitelementes eine Störung der Kühlluftströmung innerhalb des Motorgehäuses weitgehend vermieden ist. Hierzu ist das Luftleitelement am Schenkel des Handschutzes getragen, welcher aufgrund seiner konstruktiven Ausgestaltung auf der Längsseite der Gehäuseöffnung gehalten ist. Mit der erfindungsgemäßen Gestaltung wird die Lage des Schenkels des Handschutzes vor der Gehäuseöffnung genutzt, um ein Luftleitelement anzuordnen, welches einen Teil des Ausblasluftstroms zum Abgasschalldämpfer ableitet, wodurch eine Kühlung des Abgasschalldämpfers ohne Beeinträchtigung des Kühlluftstroms am Zylinder erreicht wird. Der zum Abgasschalldämpfer geführte Teilluftstrom vermischt sich darüber hinaus mit dem Abgasstrom, der aus dem Auslass des Abgasschalldämpfers austritt, wodurch bereits in geringem Abstand zum Abgasauslass am Abgasschalldämpfer eine geringe Temperatur des abströmenden Mischstroms am Abgas und Teilluftstrom erzielt ist.
  • Das am Schenkel des Handschutzes getragene Luftleitelement liegt vorteilhaft mit Abstand zum Zylinder. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass in Seitenansicht auf das Motorgehäuse das Luftleitelement einen Spalt zwischen einem Abgasschalldämpfer und dem Zylinder überdeckt. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, dass der Schenkel des Handschutzes etwa auf Höhe des Spaltes zwischen Abgasschalldämpfer und Zylinder liegt und der Schenkel selbst als Luftleitelement ausgebildet ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist das Luftleitelement breiter als der Schenkel des Handschutzes ausgeführt, wobei sich das Luftleitelement in Seitenansicht auf das Motorgehäuse aus dem Bereich des Zylinders über den Spalt des Abgasschalldämpfers zum Zylinder hinaus bis in den Bereich des Abgasschalldämpfers erstrecken kann.
  • In einfacher Weise ist das Luftleitelement eine geformte Wand, die insbesondere etwa um die Längsachse der Motorkettensäge gekrümmt ausgebildet ist. Dabei ist es fertigungstechnisch zweckmäßig, das Luftleitelement einteilig mit dem Schenkel des Handschutzes auszubilden. Das Luftleitelement hat bevorzugt eine löffelartige Ausbildung.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Motorkettensäge in teilschematischer Darstellung,
  • 2 eine Ansicht auf die Motorkettensäge nach 1 in teilschematischer Darstellung,
  • 3 eine Detailansicht auf ein am Handschutz angeordnetes Luftleitelement von vorne gesehen,
  • 4 eine teilschematische Draufsicht auf die Motorkettensäge nach 1 mit abgenommener Haube.
  • Die in den 1 bis 4 dargestellte tragbare, handgeführte Motorkettensäge weist ein Motorgehäuse 2 mit einer Haube 3 auf. Im Motorgehäuse 1 ist eine Antriebseinheit 4 angeordnet, die zum Antrieb eines Werkzeugs dient, im gezeigten Ausführungsbeispiel einer Sägekette 5, die in einer umlaufenden Nut einer Führungsschiene 6 umläuft.
  • Die Antriebseinheit ist im gezeigten Ausführungsbeispiel vorzugsweise ein Zweitaktmotor, insbesondere ein einzylindriger Zweitaktmotor, wobei die Kurbelwelle 7 (4) des Verbrennungsmotors quer zu einer Längsachse 8 der Motorkettensäge 1 liegt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist an dem einen Ende 18 der Kurbelwelle ein Antriebsritzel 9 zum Antriebseingriff an der Sägekette 5 montiert, wobei das Antriebsritzel 9 über eine Fliehkraftkupplung 10 mit der Kurbelwelle 7 in Verbindung steht.
  • Auf dem anderen Ende 28 der Kurbelwelle (4) ist ein Gebläserad eines Kühlluftgebläses 10 befestigt, über das dem Zylinder 11 Kühlluft zugeführt ist. Der Zylinder 11 trägt eine entsprechende Anordnung von Kühlrippen, zwischen denen der Kühlluftstrom 12 hindurchgeführt ist. Der vom Kühlgebläse 10 angesaugte Luftstrom 13 tritt als Kühlluftstrom 12 zwischen den Kühlrippen des Zylinders 11 hindurch und als Ausblasluftstrom 14 an der dem Kühlgebläse 10 gegenüberliegenden Längsseite 32 der Motorkettensäge 1 aus.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt der mit Kühlrippen verrippte Zylinder 11 somit zwischen dem Kühlgebläse 10 und der vorzugsweise als Fliehkraftkupplung 20 ausgebildeten Kupplung zum Antriebsritzel 9 am anderen Ende 18 der Kurbelwelle 7.
  • Die für den Verbrennungsmotor notwendigen Zusatzaggregate sind – in Richtung der Längsachse 8 der Motorkettensäge 1 gesehen – vor und hinter dem Zylinder 11 angeordnet. So liegt der Abgasschalldämpfer 15 vor der Kurbelwelle 7, d. h., auf der Seite der Kurbelwelle 7, auf der auch die Führungsschiene 6 mit der umlaufenden Sägekette 5 vorgesehen ist. Der Abgasschalldämpfer 15 ist unmittelbar an einem Auslassflansch 16 des Zylinders 11 montiert, wobei zwischen dem Zylinder 11 und dem Abgasschalldämpfer 15 ein Spalt S verbleibt. Vorzugsweise ist der Spalt S von einem Teil des Kühlluftstroms 12 durchströmt, wodurch eine bessere thermische Abkopplung des Abgasschalldämpfers 15 vom Zylinder 11 gegeben ist.
  • Hinter dem Zylinder 11 des Verbrennungsmotors, also auf der der Führungsschiene 5 abgewandten Seite der Kurbelwelle 7, ist der Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors vorgesehen. In 4 ist ein Luftfilter 17 zu erkennen, der über einen Ansaugkanal 19 Verbrennungsluft dem Verbrennungsmotor zuführt. Über eine geeignete Kraftstoffzumessvorrichtung wird dem Verbrennungsmotor die zum Betrieb notwendige Kraftstoffmenge zugeführt.
  • Das Motorgehäuse 2 umfasst eine Haube 3, welche – wie die 1 und 2 zeigen – den Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors mit dem Luftfilter 17 und dem Ansaugkanal 19 ebenso abdecken, wie den Zylinder 11. Die Haube bzw. das Motorgehäuse überdeckt dabei den Spalt S und erstreckt sich bis über den Abgasschalldämpfer 15.
  • Zum Halten und Führen der Motorkettensäge weist diese unter anderem einen vorderen Griffbügel 21 auf, der sich quer zur Längsachse 8 mit einem Griffabstand G über der Haube 3 bzw. dem Motorgehäuse 2 erstreckt. In nicht näher dargestellter Weise kann sich der Griffbügel 21 von der das Kühlluftgebläse 10 aufweisenden Längsseite 31 bis zur anderen, die Führungsschiene 6 aufweisenden Längsseite 32 der Motorkettensäge erstrecken. Dabei liegt der Griffbügel 21 bevorzugt mit einem Winkel von weniger als 90° zur Längsachse 8, also unter einem Winkel zur Kurbelwelle 7. Mit der Kurbelwelle 7 schließt der Griffbügel 21 einen spitzen Winkel von z. B. 0° bis 50° ein.
  • Dem Griffbügel 21 vorgelagert ist ein Handschutz 30, der mit einem Freiraum F mit Abstand vor dem Griffbügel 21 liegt. Der Handschutz 30 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zum Griffbügel 21 und hat zumindest einen Schenkel 33, mit dem der Handschutzbügel 30 auf einer Längsseite 31 bzw. 32 gehalten ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Handschutz 30 verschwenkbar gelagert und dient als Auslöser für eine Sicherheitsbremseinrichtung, die auf die Abtriebsseite der Fliehkraftkupplung 20 und damit auf das Kettenritzel 9 wirkt.
  • Wie 4 zeigt, ist im Ausführungsbeispiel der Handschutzbügel U-förmig ausgebildet und mit seinem einen Schenkel 33 auf der einen Längsseite 32 der Motorkettensäge gelagert und mit seinem anderen Schenkel 34 auf der anderen Längsseite 31 schwenkbar gehalten.
  • Wie 2 zeigt, hat das Motorgehäuse 2 bzw. die Haube 3 auf der Längsseite 32 eine Gehäuseöffnung 22, die sich im Wesentlichen über die gesamte in Richtung der Längsachse 8 gemessene Schmalseite 23 des Zylinders 11 über den Spalt S hinaus und in den Bereich des Abgasschalldämpfers 15 erstreckt. Das Motorgehäuse 2 bzw. die Haube 3 begrenzt somit eine Gehäuseöffnung 22, die auf der Längsseite 32 der Motorkettensäge 1 liegt und sich etwa über die Länge der Antriebseinheit 4 erstreckt.
  • Über die Gehäuseöffnung 22 wird der Ausblasluftstrom 14 abgeführt, so dass der Kühlluftstrom 12 quer zur Längsachse 18 durch das Motorgehäuse 2 geführt ist.
  • Der Schenkel 33 des Handschutzbügels 30 erstreckt sich auf der Längsseite 32 des Motorgehäuses 2 im Bereich der Gehäuseöffnung 22 etwa auf der Höhe des Spaltes S zwischen dem Abgasschalldämpfer 15 und dem Zylinder 11. Wie 1 zeigt, liegt der Schenkel 33 des Handschutzbügels 30 mit einem Abstand a zum Zylinder 11 bzw. zur Gehäuseöffnung 22.
  • Erfindungsgemäß ist im Bereich des Schenkels 33 des Handschutzes 30 ein Luftleitelement 24 angeordnet, welches den Ausblasluftstrom 14 ändert. Hierzu dient das Luftleitelement 24, welches ohne wesentliche Beeinträchtigung des Ausblasluftstroms 14 einen Teilstrom 25 abzweigt und etwa in Richtung der Längsachse 8 umlenkt, vorzugsweise parallel zur Längsseite 32 nach vorne zum Abgasschalldämpfer 15 umlenkt. Der Teilluftstrom 25 tritt somit an der vorderen Stirnseite 29 des Abgasschalldämpfers 15 aus, wodurch dieser gut gekühlt wird. In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist der Teilluftstrom 25 in dem Bereich des Abgasauslasses 26 geführt, so dass sich der Teilluftstrom 25 und der aus dem Auslass 26 austretende Abgasstrom miteinander vermischen. Dadurch kann die Temperatur des abströmenden Mischstroms signifikant gesenkt werden; nahe des Abgasschalldämpfers 15 bzw. des Arbeitsgeräts können so niedrige Temperaturen gewährleistet werden.
  • In einfacher Ausgestaltung ist der Schenkel 33 des Handschutzes als Luftleitelement 24 ausgebildet, so dass zumindest der Teilluftstrom 25 nach vorne zur Stirnseite 29 des Abgasschalldämpfers 15 umgelenkt wird, der durch den Spalt S zwischen Abgasschalldämpfer 15 und Verbrennungsmotor 11 quer zur Längsachse 8 das Motorgehäuse 1 geströmt ist. Da der als Luftleitelement 24 ausgebildete Schenkel 33 sowohl mit Abstand z zum Zylinder 11 (3) als auch mit Abstand a zur Gehäuseöffnung 22 (1) liegt, wird der Teilluftstrom 25 erst dann abgezweigt, wenn der Ausblasluftstrom 14 das Motorgehäuse 2 verlassen hat. Dies stellt sicher, dass die Kühlluftströmung im Motorgehäuse weitgehend ungestört durch das Luftleitelement 24 bleibt.
  • Bevorzugt ist das Luftleitelement 24 als Luftleitwand 29 ausgebildet, die am Schenkel 33 des Handschutzes 30 getragen ist. Das so gebildete Luftleitelement 24 überdeckt in Seitenansicht auf das Motorgehäuse 1 den Spalt S zwischen Abgasschalldämpfer 15 und Zylinder 11. Dabei ist das Luftleitelement 24 breiter als der Schenkel 33 des Handschutzes 30, so dass es sich in Seitenansicht auf die Längsseite 32 des Motorgehäuses 1 aus dem Bereich des Zylinders 11 über den Spalt S des Abgasschalldämpfers 15 zum Zylinder hinaus bis in den Bereich des Abgasschalldämpfers 15 selbst erstrecken kann. Wie aus 2 ersichtlich, überragt das Luftleitelement 24 in Richtung der Längsachse 8 gesehen den Schenkel 33 sowohl in Richtung zum Abgasschalldämpfer 15 als auch in Richtung zum Zylinder 11.
  • Wie 3 zeigt, ist das Luftleitelement 24 eine vorzugsweise löffelartig geformte Wand 29, die – bezogen auf die Längsachse 8 der Motorkettensäge 1 – gekrümmt ausgebildet ist. Die Krümmung ist dabei derart gestaltet, dass ein ausreichender Abstand z zum Zylinder 11 erzielt ist. Die Höhe des Luftleitelementes 24 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe der im Bereich des Spaltes S vorgesehenen Gebläseöffnung 22.
  • Die Luftleitwand 29 ist – wie die Figuren zeigen – bevorzugt einteilig mit dem Handschutz 30 gefertigt, wobei der Handschutz 30 insbesondere aus einem Kunststoff besteht.
  • Es kann zweckmäßig sein, die Überlappung des Luftleitelementes mit dem Abgasschalldämpfer 15 größer auszubilden als die Überlappung des Luftleitelementes 24 mit dem Zylinder 11. Dies ergibt sich aus der Seitenansicht in 2 sowie der Draufsicht in 4.
  • Wie in 1 strichliert gezeigt, kann das Luftleitelement 24 auch zur Längsmittelachse 8 der Motorkettensäge 1 in einem Winkel 40 liegen. Dadurch wird der abgezweigte Teilluftstrom 25' (punktierte Linie) weniger stark umgelenkt, woraus sich insgesamt eine geringere Störung des Kühlluftstroms ergibt. Der Winkel 40 liegt in einem Bereich von etwa 0° bis 30°; das Luftleitelement 24 liegt somit mit einem zur vorderen Stirnseite 41 der Motorkettensäge 1 öffnenden Winkel 40, wobei das Luftleitelement 24 von der Längsseite 32 weg nach außen gerichtet liegt.

Claims (10)

  1. Eine Motorkettensäge, insbesondere tragbare, handgeführte Motorkettensäge, mit einer im Gehäuse (2) angeordneten Antriebseinheit (4) zum Antrieb einer auf einer Führungsschiene (6) umlaufenden Sägekette (5), wobei die Antriebseinheit (4) einen Verbrennungsmotor umfasst, dessen Kurbelwelle (7) quer zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) liegt und an einem Ende (18) ein Antriebsritzel (9) für die Sägekette (5) sowie an dem anderen Ende (28) ein Gebläserad eines Kühlluftgebläses (10) trägt, und der Kühlluftstrom (12) des Kühlluftgebläses (10) quer zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) den zwischen dem Antriebsritzel (9) und dem Kühlluftgebläse (10) liegenden Zylinder (11) des Verbrennungsmotors umströmt und über eine Gehäuseöffnung (22) ausgeblasen wird, mit mindestens einem Griffbügel (21), welcher das Motorgehäuse (1) quer zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1) übergreift und mit einem Handschutz (30), der zwischen dem Griffbügel (21) und dem vorderen Ende der Führungsschiene (6) angeordnet ist, und mit mindestens einem Schenkel (33) im Bereich der Gehäuseöffnung (22) für die Kühlluft (12) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich vor der Gehäuseöffnung (22) ein Luftleitelement (24) angeordnet ist, welches vom Schenkel (33) des Handschutzes (30) getragen ist.
  2. Motorkettensäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (24) mit Abstand (z) zum Zylinder (11) liegt.
  3. Motorkettensäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Zylinder (11) des Verbrennungsmotors ein Abgasschalldämpfer (15) montiert ist, und in Seitenansicht auf das Motorgehäuse (2) das Luftleitelement (24) einen Spalt (S) zwischen dem Abgasschalldämpfer (15) und dem Zylinder (11) überdeckt.
  4. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (33) des Handschutzes (30) etwa auf Höhe des Spaltes (S) zwischen dem Abgasschalldämpfer (15) und dem Zylinder (11) liegt und der Schenkel (33) als Luftleitelement (24) ausgebildet ist.
  5. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (24) breiter als der Schenkel (33) das Handschutzes (30) ist.
  6. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Luftleitelement (24) in Seitenansicht auf das Motorgehäuse (2) aus dem Bereich des Zylinders (11) über den Spalt (S) des Abgasschalldämpfers (15) zum Zylinder (11) hinaus bis in den Bereich des Abgasschalldämpfers (15) erstreckt.
  7. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (24) eine geformte Wand (29) ist.
  8. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (24) um die Längsachse der Motorkettensäge gekrümmt ausgebildet ist.
  9. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (24) einteilig mit dem Schenkel (33) des Handschutzes (30) ausgebildet ist.
  10. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Luftleitelement (24) im Wesentlichen in einem Winkel von etwa 0° bis 30° zur Längsachse (8) der Motorkettensäge (1), vorzugsweise geradlinig in Richtung der Längsachse (8) erstreckt.
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