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DE102008056769B4 - Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles - Google Patents

Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles Download PDF

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DE102008056769B4
DE102008056769B4 DE102008056769.8A DE102008056769A DE102008056769B4 DE 102008056769 B4 DE102008056769 B4 DE 102008056769B4 DE 102008056769 A DE102008056769 A DE 102008056769A DE 102008056769 B4 DE102008056769 B4 DE 102008056769B4
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Abstract

Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles (25), eine zwischen zwei Wangen (7) eines U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnete Rolle (3) sowie einen die holende Part führenden schwenkbaren Bedienhebel (4) aufweisend, wobei das Seil (25) zwischen der Rolle (3) und dem Steg (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) geführt wird und die Rolle (3) zwischen den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) drehbar am Bedienhebel (4) und der Bedienhebel (4) um eine parallel versetzt zur Drehachse (16) der Rolle (3) liegende Schwenkachse (15) schwenkbar an den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnet sind, so dass ein Schwenken des Bedienhebels (4) eine exzentrische Bewegung der Rolle (3) in Bezug zum U-förmigen Rollenblock (1) bewirkt, das heißt, dass durch Senken des Bedienhebels (4) in Richtung des Steges (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) die Rolle (3) in Richtung des Steges (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) exzentrisch verdreht und so das Seil (25) zwischen der Rolle (3) und dem Steg (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) geklemmt und durch Heben des Bedienhebels (4) die Rolle (3) in die entgegengesetzte Richtung exzentrisch verdreht und das Seil (25) gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (4) zwei Wangen (19) aufweist, zwischen denen die Rolle (3) drehbar gelagert angeordnet ist und am Ausfallende des Hebelarmes des Bedienhebels (4) zwischen den beiden Wangen (19) des Bedienhebels (4) eine in Längsrichtung des Hebelarmes weisende Durchgangsöffnung (21) zur Führung der holenden Part des Seiles (25) angeordnet ist, so dass ein Schwenken der holenden Part in der Ebene, in der der Bedienhebel (4) schwenkbar ist, ein Schwenken des Bedienhebels (4) bewirkt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles, mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Seilklemmen zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles zur Verwendung als Schotstopper auf Segelboten sind aus dem Stand der Technik bekannt. So wird in der US 3,580,209 A eine Seilklemme zum kontrollierten Klemmen eines Seiles zwischen einem in seiner Drehbewegung kontrolliert gehemmten Zahnrad und einer Klemmbacke beschrieben, wobei das in seiner Drehbewegung kontrolliert gehemmte Zahnrad mittels einer Feder in Richtung der Klemmbacke gezogen und das Seil zwischen der Klemmbacke und dem Zahnrad geführt wird. Die kontrollierte Hemmung der Drehbewegung des Zahnrades wird mittel eines auf die Drehbwegung des Zahnrades wirkenden Feststellknopfes ausgelöst. Die Seilklemme ist drehbar an einer Fußplatte angeordnet.
  • Aus der US 4 425 862 A ist eine gattungsgemäße Seilklemme zum Klemmen eines gestreckten Seiles bekannt. Diese weist eine in einem Lagerbock exzentrisch drehbar gelagerte Rolle mit einem an der Rolle fest angeordneten Hebel zum Verdrehen der Rolle auf. Die der Rolle zugewandte Grundfläche des Lagerbockes ist als Klemmfläche ausgebildet. Das Seil wird zwischen der Rolle und dieser Klemmfläche geführt. Durch Verdrehen der exzentrisch gelagerten Rolle mittels des fest angeordneten Hebels kann der Abstand zwischen der Rollenumfangsfläche und der Klemmfläche verändert werden. Bei einer Verringerung dieses Abstandes wird das Seil geklemmt, bei einer Vergrößerung freigegeben. Die Drehachse der Rolle ist so angeordnet, dass eine Bewegung des Seiles infolge einer Zugbelastung in Richtung der stehenden Part eine exzentrische Verdrehung der Rolle in Richtung der Verringerung des Abstandes zwischen der Rollenumfangsfläche und der Klemmfläche und damit eine Verstärkung der Klemmkraft bewirkt, während eine Bewegung des Seiles infolge einer Zugbelastung in Richtung der holenden Part eine exzentrische Verdrehung der Rolle in Richtung Vergrößerung des Abstandes zwischen der Rollenumfangsfläche und der Klemmfläche und damit eine Verringerung der Klemmkraft bis hin zum Lösen des Seiles bewirkt.
  • Nachteilig bei beiden vorgennanten Seilklemmen ist, dass zur Bedienung der Seilklemme entweder der Bediener in ihrer unmittelbaren Nähe sein muss, um den Feststellknopf bzw. den Hebel betätigen zu können, oder zum Lösen der Seilklemme eine Bewegung des Seiles durch die Seilklemme in Richtung der holenden Part erfolgen muss, was mit einer Verkürzung der stehenden Part verbunden ist. Dies ist, insbesondere bei einer Verwendung der Seilklemme als Schotstopper zur Steuerung eines Segels, unerwünscht. Außerdem erfordert die Bedienung dieser Seilklemme eine erhöhte Bedienkraft und es erfolgt eine verzögerte Freigabe des Seiles.
  • In der GB 641 275 A wird eine der vorstehend beschriebenen Lösung sehr ähnliche Seilklemme zum Klemmen eines gestreckten Seiles beschrieben, jedoch mit dem Unterschied, dass die Rolle eine speziell gestaltete Umfangsfläche besitzt, durch die bewirkt wird, dass eine Verdrehung der an sich zentrisch drehbar gelagerten Rolle zu einer Veränderung des Abstandes zwischen der Umfangsfläche der Rolle und der Klemmfläche führt und so ein Klemmen oder Lösen des Seiles erfolgt. Auch dieser Lösung haften die vorbeschriebenen Nachteile an, dass sich zu ihrer Bedienung entweder der Bediener in unmittelbarer Nähe der Seilklemme aufhalten muss oder zum Lösen der Seilklemme eine Bewegung des Seiles durch die Seilklemme in Richtung der holenden Part erfolgen muss, wodurch die stehende Part verkürzt wird.
  • In der US 4 670 948 A wird eine Einrichtung zum Festklemmen eines Seiles beschrieben, bei der zwei im Wesentlichen sich parallel gegenüberliegende Klemmflächen mittels einer Zahnrad-Zahnstangen-Anordnung so aufeinander zu bewegbar angeordnet sind, dass zwischen den genannten Klemmflächen ein Seil festgeklemmt werden kann, wenn die Klemmflächen aufeinander zu bewegt werden, und gelöst werden kann, wenn die Klemmflächen voneinander weg bewegt werden. Die Klemmflächen weisen eine Zahnprofilierung auf, um eine hohe Klemmwirkung zu erreichen. Die Bewegung der Klemmflächen aufeinander zu wird durch ein Federelement unterstützt, während die Bewegung der Klemmflächen voneinander weg gegen die Kraftwirkung des Federelementes erfolgt. Die Klemmflächen sind im Wesentlichen parallel aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegbar, wodurch beim Klemmen eines Seiles nahezu die gesamte Klemmfläche in Kontakt mit dem zu klemmenden Seil steht. Auch diese Lösung hat den Nachteil, dass sich der Bediener zum Festklemmen oder Lösen eines Seiles in unmittelbarer Nähe der Klemmeinrichtung aufhalten muss. Außerdem verursacht diese Einrichtung zum Festklemmen eines Seiles eine hohe Beanspruchung des Seiles.
  • In der DE 260209203 wird ein Rollenblock mit Seilklemmvorrichtung, insbesondere zur Verwendung als Großschotblock, beschrieben, der eine zentrisch drehbar gelagerte Rolle und einen mit dieser zusammenwirkenden schwenkbaren Klemmhebel aufweist. Die Rolle und der Klemmhebel sind zwischen zwei um die Drehachse der Rolle drehbewegliche Wangen angeordnet. Zwischen den drehbeweglichen Wangen befinden sich außerdem zwei Umlenkrollen zur Führung der holenden Part des Seiles. Durch Verdrehen der Wangen um die Drehachse der Rolle kann der schwenkbare Klemmhebel mit seiner Klemmfläche gegen die Umfangsfläche der Rolle oder in entgegengesetzter Richtung von dieser weg geschwenkt und so das Seil geklemmt oder gelöst werden, wobei dieses Verdrehen der Wangen durch eine richtungsabhängige Krafteinwirkung auf die holende Part bewirkt werden kann. Der beschriebene Rollenblock mit Seilklemmvorrichtung ermöglicht eine einfache Betätigung über eine richtungsabhängige Bewegung der holenden Part des Seiles. Nachteilig ist, dass der Rollenblock eine hohe Beanspruchung des Seiles verursacht und eine große Zahl zusammenwirkender beweglicher Teile aufweist, woraus ein erhöhter Fertigungsaufwand resultiert, was sich negativ auf seine Funktionssicherheit auswirkt.
  • Schließlich wird in der DE 1 172 567 A eine Vorrichtung zum Bremsen eines Seiles beschrieben, bei der in der gleichen vertikalen Ebene zwei Seilrollen unverrückbar gelagert sind und eine Klemmrolle auf einem Exzenter drehbar in der gleichen vertikalen Ebene gelagert und angeordnet ist, dass sie bei Verdrehung des Exzenters die Klemmrolle in den Zwischenraum zwischen den beiden Seilrollen einschwenkt wird und so ein über die Seilrollen geführtes Seil zwischen einer der Seilrollen und der Klemmrolle geklemmt wird, Die Verdrehung des Exzenters wird mittels eines mit dem Exzenter verbundenen Hebels bewirkt. Auch diese Lösung hat den Nachteil, dass sich der Bediener zum Bremsen des Seiles in unmittelbarer Nähe der Vorrichtung aufhalten muss.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles zu entwickeln, die aus einer geringen Anzahl von Einzelteilen besteht, eine geringe Störanfälligkeit aufweist und die einfach, leichtgängig und komfortabel zu bedienen ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer die Merkmale des 1. Patentanspruches aufweisenden Seilklemme erreicht. Die Ansprüche 2 bis 8 beschreiben vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Seilklemme.
  • Eine erfindungsgemäße Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles weist einen U-förmigen Rollenblock auf, wobei zwischen den beiden Wangen des U-förmigen Rollenblockes eine drehbare Rolle an einem Bedienhebel angeordnet ist und der Bedienhebel um eine parallel versetzt zur Drehachse der Rolle liegende Schwenkachse schwenkbar an den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordnet ist. Der Bedienhebel weist ebenfalls zwei Wangen auf, zwischen denen die Rolle drehbar gelagert angeordnet ist. Das zu klemmende Seil wird zwischen der Rolle und dem Steg des U-förmigen Rollenblockes geführt. Am Ausfallende des Hebelarmes des Bedienhebels ist zwischen den beiden Wangen des Bedienhebels eine in Längsrichtung des Hebelarmes weisende Durchgangsöffnung zur Führung der holenden Part des Seiles angeordnet. Die Drehachse der Rolle und die Schwenkachse, um die der Bedienhebel schwenkbar ist, sind parallel zueinander versetzt, so dass ein Schwenken des Bedienhebels zur Veränderung der Lage der Rolle innerhalb des U-förmigen Rollenblockes führt. Durch Senken des Bedienhebels in Richtung des Steges des U-förmigen Rollenblockes wird die Rolle exzentrisch in Richtung des Steges verdreht und so das Seil zwischen der Rolle und dem Steg des U-förmigen Rollenblockes geklemmt. Durch Heben des Bedienhebels wird die Rolle in die entgegengesetzte Richtung exzentrisch verdreht, der Abstand zwischen der seilführenden Außenfläche der Rolle und dem Steg wird vergrößert und das Seil gelöst. Senken und Heben des Bedienhebels werden gemäß der Erfindung durch ein Schwenken der holenden Part in der Ebene, in der der Bedienhebel schwenkbar ist, bewirkt. Die Rolle kann reibungsarm um ihre Drehachse rotieren, so dass die Seilklemme trotz erheblicher Klemmkräfte leichtgängig betätigt werden kann.
  • Bevorzugt ist die Rolle auf einem Achskörper angeordnet, der zum einen die Drehachse der Rolle und zum anderen die parallel dazu versetzte Schwenkachse des Bedienhebels ausbildet. Die Wangen des Bedienhebels sind drehfest mit dem Achskörper verbunden. Der Achskörper ist um die Schwenkachse des Bedienhebels schwenkbar an den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordnet.
  • Dabei können bei einer Ausführung der Erfindung die drehbare Rolle zwischen den Wangen des Bedienhebels und die Wangen des Bedienhebels zwischen den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordnet sein. Der Achskörper ist bei dieser Ausführung der Erfindung mittels durch die Wangen des Bedienhebels hindurchgreifenden Zapfen an den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordnet.
  • Bei einer anderen Ausführung der Erfindung ist der Achskörper und die darauf drehbar angeordnete Rolle zwischen den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordnet, während die Wangen des Bedienhebels die Wangen des U-förmigen Rollenblockes seitlich umgreifen. Die Wangen des Bedienhebels sind dann mittels durch die Wangen des U-förmigen Rollenblockes hindurchgreifenden Zapfen drehfest mit dem Achskörper verbunden. Der Bedienhebel ist bei dieser Ausführung der Erfindung leicht zugänglich.
  • Der Achskörper und die Wangen des Bedienhebels können ineinandergreifende Verzahnungen aufweisen, so dass der Bedienhebel in unterschiedlichen Winkelpositionen mit dem Achskörper formschlüssig und drehfest verbunden werden kann.
  • Durch Einsetzen des Achskörpers in unterschiedliche Winkelpositionen in die Wangen des Bedienhebels kann die Lage der Achse, um die der Bedienhebel schwenkbar ist, in Bezug zur Drehachse der Rolle verändert werden. Dadurch kann die Winkelstellung des Bedienhebels unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden. So kann beispielsweise die Seilklemme bei einer Verwendung als Schotstopper an unterschiedliche Einbaupositionen sowie ergonometrisch an die Anforderungen des Bedieners angepasst werden.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung erfolgt das Schwenken des Bedienhebels um seine Schwenkachse und damit das exzentrische Verdrehen der Rolle zwischen zwei, durch an den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordneten Anschläge, definierten Stellungen, nämlich Seil geklemmt und Seil gelöst, die durch die Kraftwirkung eines Federelementes unterstützt, fixiert werden können. Zum Verschwenken des Bedienhebels, d. h. zum exzentrischen Verdrehen der Rolle, aus der einen Stellung in die andere Stellung, muss zunächst die Kraftwirkung des Federelementes überwunden werden.
  • Bevorzugt wird zum Erreichen der Stellung – Seil geklemmt – die Rolle exzentrisch bis über den minimalen Abstand zwischen Rolle und Steg des U-förmigen Rollenblockes hinaus verdreht, so dass die Rolle in Wirkverbindung mit den an den Wangen des U-förmigen Rollenblockes angeordneten Anschlägen eine stabile Lage einnimmt. Dadurch wird erreicht, dass die Stellung – Seil geklemmt – selbstfixiert ist. Zum Lösen dieser Stellung der Seilklemme, d. h. zum exzentrischen Verdrehen der Rolle aus der Stellung – Seil geklemmt – in die Stellung – Seil gelöst – muss dann natürlich erst eine durch die Klemmung des Seiles zwischen der Rolle und dem Steg des U-förmigen Rollenblockes bei minimalem Abstand zwischen beiden verursachte Kraft überwunden werden. Bei letzterer Ausführung der Erfindung ist es nicht erforderlich, dass die Stellung – Seil geklemmt – zusätzlich durch die Kraftwirkung eines Federelementes fixiert wird.
  • Die der Rolle zugewandte Seite des Steges des U-förmigen Rollenblockes ist zweckmäßig als profilierte Klemmfläche, beispielsweise in Form einer Querverzahnung, ausgeführt. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Klemmfläche halbschalenförmig auszuführen, um eine möglichst große Auflagefläche für das Seil zu schaffen.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Seilklemme wird das Seil über eine vergleichsweise große Fläche geklemmt, woraus eine geringe Beanspruchung, verbunden mit einem geringeren Verschleiß des Seiles und der Klemmfläche, resultiert.
  • Die Seilklemme kann zum einen so ausgeführt sein, dass das Seil die Rolle teilweise umschlingt, so dass die stehende Part und die holende Part einen Winkel kleiner 90° zueinander einschließen, sie kann aber auch so ausgeführt bzw. eingesetzt werden, dass stehende und holende Part in entgegengesetzte Richtung weisen, d. h. in einem Winkel zwischen 90° bis 180° zueinander stehen.
  • Der Bedienhebel bietet günstige Hebelverhältnisse für die Bedienung der Seilklemme mit nur geringen Bedienkräften. Unterstützt wird dies durch die drehbare Rolle, da deren Rollenfläche beim Klemmen oder Lösen des Seiles keine Relativbewegung zwischen der Rollenfläche und der Seiloberfläche erfordert. Die Seilklemme kann so sehr leichtgängig und damit einfach durch Heben oder Senken der holenden Part des Seiles bedient werden. Das bietet den Vorteil, dass die Seilklemme auch von einer entfernten Position bedienbar ist, indem beispielsweise durch den Bediener ein nach oben oder nach unten gerichteter Schlag mit der holenden Part des Seiles ausgeführt wird, wodurch der Bedienhebel über die holende Part des Seiles gehoben oder gesenkt und die Seilklemmen geöffnet oder geschlossen werden können.
  • Die erfindungsgemäße Seilklemme besitzt weiterhin den Vorteil, dass die Baugruppe vorwiegend auf Zug und Druck beansprucht wird. Biegebelastungen werden weitgehend vermieden. Dadurch kann die Seilklemme in Leichtbauweise beispielsweise aus Kunststoffteilen gefertigt werden. Die Seilklemme weist darüber hinaus nur wenige Einzelteile auf, so dass ihre Montage einfach ist.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles weiter erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
  • 1 eine Explosionsdarstellung einer Seilklemme mit zwischen den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels, in
  • 2 eine Seilklemme mit zwischen den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit angehobenem Bedienhebel (Seilklemme geöffnet, Seil gelöst), in
  • 3 eine Seilklemme mit zwischen den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit abgesenktem Bedienhebel (Seilklemme geschlossen, Seil geklemmt), in
  • 4 den Längsschnitt einer Seilklemme mit zwischen den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit angehobenem Bedienhebel (Seilklemme geöffnet, Seil gelöst), in
  • 5 den Längsschnitt einer Seilklemme mit zwischen den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit abgesenktem Bedienhebel (Seilklemme geschlossen, Seil geklemmt), in
  • 6 eine Explosionsdarstellung einer Seilklemme mit seitlich neben den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels, in
  • 7 eine Seilklemme mit seitlich neben den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit angehobenem Bedienhebel (Seilklemme geöffnet, Seil gelöst), in
  • 8 eine Seilklemme mit seitlich neben den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit abgesenktem Bedienhebel (Seilklemme geschlossen, Seil geklemmt), in
  • 9 den Längsschnitt einer Seilklemme mit seitlich neben den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit angehobenem Bedienhebel (Seilklemme geöffnet, Seil gelöst), in
  • 10 den Längsschnitt einer Seilklemme mit seitlich neben den Wangen eines U-förmigen Rollenblocks angeordneten Wangen des Bedienhebels mit abgesenktem Bedienhebel (Seilklemme geschlossen, Seil geklemmt) und in
  • 11 eine perspektivische Gesamtansicht einer Seilklemme.
  • Die in 1 gezeigte Seilklemme besteht aus einem U-förmigem Rollenblock 1, einem Achskörper 2, eine drehbare Rolle 3 und einem Bedienhebel 4. Der Steg 5 des U-förmigem Rollenblockes 1 ist mit einer Querverzahnung 6 versehen und so als profilierte Klemmfläche 6 ausgebildet. In den Wangen 7 des U-förmigen Rollenblockes 1 befinden sich Durchbrüche 8 zur Aufnahme von Zapfen 9 des Achskörpers 2. In die Durchbrüche 8 sind Ausnehmungen 10 eingearbeitet, die von einem dünnen Materialsteg 11 überspannt werden. Der Materialsteg 11 ist in der Mitte der Ausnehmung 10 dicker ausgeführt. Dadurch ist die Tiefe der Ausnehmung 10 seitlich größer als in der Mitte. Der U-förmige Rollenblock 1 ist drehbar in einer Fussplatte 12 angeordnet. Die Fußplatte 12 ist mit Bohrungen 13 zur Befestigung der Seilklemme versehen.
  • Der Achskörper 2 besitzt eine äußere Umfangsfläche 14 zur Aufnahme der Rolle 3. Die Zapfen 9 sind exzentrisch zu dieser Umfangsfläche 14 angeordnet, so dass die Mittelachse 15 der Zapfen 9 parallel versetzt zu der auf die Umfangsfläche 14 bezogenen Drehachse 16 der Rolle 3 ist. Die Mittelachse 15 der Zapfen entspricht der Schwenkachse 15 des Bedienhebels 4, wie nachfolgender Beschreibung noch entnommen werden kann. Seitlich der Umfangsfläche 14 sind Zähne 17 angeordnet, die in eine Innenverzahnung 18 in den Wangen 19 des Bedienhebels 4 eingreifen. An jedem Zapfen 9 des Achskörpers 2 ist eine nockenförmige Erhebung 20 angeordnet, die in die Ausnehmungen 10 eingreifen. Die nockenförmigen Erhebungen 20 sind so bemessen, dass sie die seitliche Tiefe der Ausnehmungen 10 vollständig ausfüllen. In das Ausfallende des Hebelarms des Bedienhebels 4 ist eine Durchgangsöffnung 21 eingebracht.
  • Zur Montage der Seilklemme wird zunächst die Rolle 3 auf den Achskörper 2 geschoben und mittig auf der Umfangsfläche 14 positioniert. Die Rolle 3 ist auf dem Achskörper 2 drehbar. Danach wird unter leichtem Spreizen der Wangen 19 des Bedienhebels 4 der Achskörper 2 mit der darauf befindlichen Rolle 3 zwischen die Wangen 19 des Bedienhebels 4 gesetzt, so dass die Zähne 17 in die Innenverzahnung 18 eingreifen und der Bedienhebel 4 drehfest mit dem Achskörper 4 verbunden ist. Dabei kann die Winkelstellung des Hebelarmes des Bedienhebels 4 bezogen auf den parallelen Versatz zwischen der Drehachse und der Mittelachse der Zapfen 9 frei gewählt werden. Abschließend wird der aus Achskörper 2, Rolle 3 und Bedienhebel 4 bestehende Teileverbund in den U-förmigen Rollenblock 1 eingesetzt. Dazu werden die Wangen 7 des U-förmigen Rollenblocks 1 leicht gespreizt und die Zapfen 9 in die Durchbrüche 8 eingesetzt. Der Achskörper wird dabei so positioniert, dass die nockenförmigen Erhebungen 20 in die Ausnehmungen 10 eingreifen.
  • Die 2 und 3 zeigen eine montierte erfindungsgemäße Seilklemme. Durch Heben oder Senken des Bedienhebels 4 kann die Seilklemme von der geschlossenen in die geöffnete Stellung gebracht werden. Dabei wird die Rolle 3 exzentrisch um die Mittelachse der Zapfen 9, d. h. die Schwenkachse des Bedienhebels 4, verdreht. Über die in die Ausnehmungen 10 eingreifenden nockenförmigen Erhebungen 20 ist der Schwenkbereich des Bedienhebels 4 und damit der Bereich der exzentrischen Verdrehung der Rolle 3 festgelegt. Beim Schwenken des Bedienhebels 4, d. h. beim Verdrehen des Achskörpers 2 um die Mittelachse 15 der Zapfen 9 bzw. die Schwenkachse 15 des Bedienhebels 4, gleiten die nockenförmigen Erhebungen 20 an der Innenseite der Materialstege 11 entlang und biegen diese im dicker ausgeführten Mittelbereich elastisch leicht nach außen. Der Materialsteg 11 wirkt damit wie ein Federelelement. Mit den tiefer eingearbeiteten Endbereichen der Ausnehmung 10 sind zwei bevorzugte Stellungen des Hebelarmes des Bedienhebels 4 definiert. In diesen Stellungen ist der Bedienhebel 4 leicht fixiert.
  • 6 zeigt die Explosionsdarstellung einer Seilklemme mit seitlich neben den Wangen 7 eines U-förmigen Rollenblocks 1 angeordneten Wangen 19 des Bedienhebels 4. Im Unterschied zu der Seilklemme gemäß 1 sind auf der Umfangsfläche des Achskörpers 14 keine Zähne angeordnet. Dafür ist in die Zapfen 9 eine Innenverzahnung 22 eingebracht. Eine dazu korrespondierende Außenverzahnung 23 tragen an den Wangen 19 des Bedienhebels 4 angeordnete Zapfen 24. Zur Montage der Seilklemme wird zunächst die Rolle 3 auf den Achskörper 2 geschoben und auf der Umfangsfläche 14 positioniert. Danach wird der die Rolle 3 tragende Achskörper 3 in den U-förmigen Rollenblock 1 eingesetzt. Dies erfolgt, wie bereits beschrieben, durch leichtes Spreizen der Wangen 7 des U-förmigen Rollenblocks 1 und Einsetzen der Zapfen 9 in die Durchbrüche 8. Abschließend wird bei dieser Ausgestaltung der Erfindung der Hebelarm 4 montiert, indem die Wangen 19 gespreizt und die Zapfen 24 in die Zapfen 9 eingeführt werden. Die beiden Verzahnungen 22 und 23 greifen dabei ineinander. Der Hebelarm 4 ist drehfest mit dem Achskörper 2 verbunden. Die Winkelstellung des Hebelarmes des Bedienhebels 4 bezogen auf den parallelen Versatz zwischen der Drehachse 16 und der Mittelachse 15 der Zapfen 9 kann, wie leicht zu sehen ist, einfach gewählt und auch einfach verändert, das heißt leicht individuell angepasst, werden.
  • Weiterhin ist bei der in 6 gezeigten Ausführung der Erfindung der Steg 5 des U-förmigen Rollenblockes 1 halbschalenförmig ausgeführt. Gleiches trifft dann auch für die Klemmfläche 6 zu. Dadurch wird für das zu klemmende Seil eine größere Auflagefläche bereitgestellt, was eine seilschonenden Klemmung bewirkt.
  • Die 7 und 8 zeigen eine montierte erfindungsgemäße Seilklemme mit seitlich neben den Wangen 7 eines U-förmigen Rollenblocks 1 angeordneten Wangen 19 des Bedienhebels 4.
  • Die 4 und 5 bzw. 9 und 10 zeigen den Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Seilklemme. Das Seil 25 umschlingt einen Abschnitt der Rolle 3 und verläuft mit seiner holenden Part durch die Durchgangsöffnung 21 am Ausfallende des Hebelarms des Bedienhebels 4. Es wird durch diese Durchgangsöffnung 21 geführt. Durch Heben oder Senken der holenden Part des Seiles 25 wird der Bedienhebel 4 geschwenkt, d. h. gehoben oder gesenkt. Damit verbunden ist eine exzentrische Verdrehung der Rolle 3 um die Schwenkachse 15. Wird der Bedienhebel 4 gesenkt, wird die Rolle 3 exzentrisch nach unten gedreht und der Abstand zwischen der Außenfläche der Rolle 3 und dem Steg 5 des U-förmigen Rollenblockes 1 verringert, d. h., das Seil 25 wird zwischen der Rolle 3 und dem Steg 5 geklemmt, wie in den 5 und 10 gezeigt. Der Bedienhebel 4 wird dabei soweit gesenkt, dass in seiner Endposition eine exzentrische Verdrehung der Rolle 3 bis über den minimal möglichen Abstand zwischen der Außenfläche der Rolle 3 und dem Steg 5 hinaus erfolgt ist, das heißt, der Abstand zwischen der Außenfläche der Rolle 3 und dem Steg 5 größer als der minimal mögliche Abstand ist. Wird die holende Part des Seiles 25 angehoben, erfolgt auch ein Heben des Bedienhebels 4 verbunden mit einer exzentrischen Verdrehung der Rolle 3 in die Gegenrichtung und einer Vergrößerung des Abstandes zwischen der Außenfläche der Rolle 3 und dem Steg 5. Das Seil wird gelöst bzw. die Seilklemme geöffnet. Die 4 und 9 zeigen die Seilklemmen mit dieser Position des Bedienhebels 4.
  • 11 zeigt eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Seilklemme.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    U-förmiger Rollenblock
    2
    Achskörper
    3
    Rolle
    4
    Bedienhebel
    5
    Steg
    6
    Querverzahnung
    7
    Wangen des U-förmigen Rollenblockes
    8
    Durchbrüche in den Wangen 7
    9
    Zapfen
    10
    Ausnehmungen
    11
    Materialsteg
    12
    Fußplatte
    13
    Bohrungen
    14
    Umfangsfläche des Achskörpers 2
    15
    Mittelachse; Schwenkachse des Bedienhebels 4
    16
    Drehachse der Rolle 3
    17
    Zähne
    18
    Innenverzahnung in den Wangen 19 des Bedienhebels 4
    19
    Wangen des Bedienhebels 4
    20
    Nockenförmige Erhebung
    21
    Durchgangsöffnung
    22
    Innenverzahnung in den Zapfen 9
    23
    Außenverzahnung
    24
    Zapfen an den Wangen 19 des Bedienhebels
    25
    Seil

Claims (8)

  1. Seilklemme zum Festlegen eines zugbelasteten Seiles (25), eine zwischen zwei Wangen (7) eines U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnete Rolle (3) sowie einen die holende Part führenden schwenkbaren Bedienhebel (4) aufweisend, wobei das Seil (25) zwischen der Rolle (3) und dem Steg (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) geführt wird und die Rolle (3) zwischen den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) drehbar am Bedienhebel (4) und der Bedienhebel (4) um eine parallel versetzt zur Drehachse (16) der Rolle (3) liegende Schwenkachse (15) schwenkbar an den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnet sind, so dass ein Schwenken des Bedienhebels (4) eine exzentrische Bewegung der Rolle (3) in Bezug zum U-förmigen Rollenblock (1) bewirkt, das heißt, dass durch Senken des Bedienhebels (4) in Richtung des Steges (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) die Rolle (3) in Richtung des Steges (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) exzentrisch verdreht und so das Seil (25) zwischen der Rolle (3) und dem Steg (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) geklemmt und durch Heben des Bedienhebels (4) die Rolle (3) in die entgegengesetzte Richtung exzentrisch verdreht und das Seil (25) gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (4) zwei Wangen (19) aufweist, zwischen denen die Rolle (3) drehbar gelagert angeordnet ist und am Ausfallende des Hebelarmes des Bedienhebels (4) zwischen den beiden Wangen (19) des Bedienhebels (4) eine in Längsrichtung des Hebelarmes weisende Durchgangsöffnung (21) zur Führung der holenden Part des Seiles (25) angeordnet ist, so dass ein Schwenken der holenden Part in der Ebene, in der der Bedienhebel (4) schwenkbar ist, ein Schwenken des Bedienhebels (4) bewirkt.
  2. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (3) auf einem Achskörper (2) angeordnet ist, der zum einen die Drehachse (16) der Rolle (3) und zum anderen die parallel versetzt zur Drehachse (16) der Rolle (3) angeordnete Schwenkachse (15) des Bedienhebels (4) ausbildet, dass die Wangen (19) des Bedienhebels (4) drehfest mit dem Achskörper (2) verbunden sind und dass der Achskörper (2) um die Schwenkachse (15) des Bedienhebels (4) schwenkbar an den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnet ist.
  3. Seilklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (2) mit der drehbar darauf angeordneten Rolle (3) zwischen den Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnet ist und dass die Wangen (19) des Bedienhebels (4) seitlich der Wangen (7) des U-förmigen Rollenblockes (1) angeordnet sind und drehfest mit dem Achskörper (2) verbunden sind.
  4. Seilklemme nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken des Bedienhebels (4) und damit das exzentrische Verdrehen der Rolle (3) zwischen zwei definierten, durch die Kraftwirkung eines Federelementes (11) fixierten Stellungen, nämlich Seil (25) geklemmt und Seil (25) gelöst, erfolgt.
  5. Seilklemme nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erreichen der Stellung Seil (25) geklemmt die Rolle (3) exzentrisch über den minimalen Abstand zwischen der Rolle (3) und dem Steg (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) hinaus exzentrisch verdreht wird.
  6. Seilklemme nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (2) und die Wangen (19) des Bedienhebels (4) ineinandergreifende Verzahnungen (17, 18) aufweisen, so dass der Bedienhebel (4) in unterschiedlichen Winkelpositionen mit dem Achskörper (2) verbindbar ist.
  7. Seilklemme nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rolle (3) zugewandte Seite des Steges (5) des U-förmigen Rollenblockes (1) als profilierte Klemmfläche ausgeführt ist.
  8. Seilklemme nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Rollenblock (1) drehbar in einer Fußplatte (12) angeordnet ist.
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