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DE102008055755A1 - Ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Gewinnung der biometrischen Daten - Google Patents

Ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Gewinnung der biometrischen Daten Download PDF

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DE102008055755A1
DE102008055755A1 DE102008055755A DE102008055755A DE102008055755A1 DE 102008055755 A1 DE102008055755 A1 DE 102008055755A1 DE 102008055755 A DE102008055755 A DE 102008055755A DE 102008055755 A DE102008055755 A DE 102008055755A DE 102008055755 A1 DE102008055755 A1 DE 102008055755A1
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DE
Germany
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test
measuring system
eye
test equipment
aforementioned
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Withdrawn
Application number
DE102008055755A
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English (en)
Inventor
Gerard Antkowiak
Martin Dr. Hacker
Ingo Koschmieder
Roland Bergner
Ralf Ebersbach
Thomas Pabst
Eberhard Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss Meditec AG
Original Assignee
Carl Zeiss Meditec AG
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Publication date
Application filed by Carl Zeiss Meditec AG filed Critical Carl Zeiss Meditec AG
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Priority to PCT/EP2009/007891 priority patent/WO2010051974A1/de
Priority to US13/127,692 priority patent/US8967808B2/en
Priority to EP09752741.0A priority patent/EP2364105B1/de
Priority to CN200980143970.4A priority patent/CN102202560B/zh
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein ophthalmologisches Messsystem, welches über die zur Überprüfung der Funktionalität und des Kalibrierungszustandes erforderlichen Kalibrier- und Prüfmittel verfügt. Das erfindungsgemäße ophthalmologische Messsystem, insbesondere zur Gewinnung der biometrischen Daten eines Auges, besteht mindestens aus Mitteln zur Beleuchtung eines Auges mit Licht und Mitteln zur Erfassung und Auswertung zurückgestreuter oder reflektierter Lichtanteile sowie einer Steuereinheit. Dabei sind für eine Kalibrierung sowie die Überprüfung der Funktion und des Kalibrierungszustandes erforderliche Kalibrier- und Prüfmittel in das ophthalmologische Messsystem integriert, wofür das ophthalmologische Messsystem über mindestens eine Vorrichtung zur Aufnahme und Ausrichtung der Position mindestens eines Kalibrier- und Prüfmittels in Bezug auf die Mittel zur Erfassung der zurückgestreuten oder reflektierten Lichtanteile verfügt. Die vorliegende Erfindung ist für ophthalmologische, dermatologische oder auch andere Geräte, bei denen in regelmäßigen Abständen Kalibrierungen und/oder Funktionsüberprüfungen erforderlich sind, geeignet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein ophthalmologisches Messsystem zur Gewinnung der biometrischen Daten eines Auges, welches über die zur Überprüfung der Funktionalität und des Kalibrierungszustandes erforderlichen Kalibrier- und Prüfmittel verfügt.
  • Die bei ophthalmologischen Meßsystemen verwendeten Kalibrier- und Prüfmittel werden hierbei auch als sogenannte Testaugen bezeichnet.
  • Meist sind Benutzer ophthalmologischer Geräte angehalten Kalibrier- und Prüfmittel in vorgegebenen Intervallen bzw. vor Messungen am Patienten auf das Gerät aufzustecken, zu vermessen und die erhaltenen Messwerte mit den Vorgaben zu vergleichen, um dessen Funktionalität und Kalibrierungszustand zu prüfen. Dies ist insbesondere bei Geräten zur Biometrie, Keratometrie, Topographie des Auges oder auch bei Scheimpflug-Kameras der Fall. Hierbei müssen komplexe Lichtstrukturen, wie Scheibchen, Ringe, Schlitze o. ä. unter großen bzw. sehr verschiedenen Winkeln, mitunter auch gleichzeitig auf das Auge projiziert werden.
  • Nach dem Stand der Technik sind sowohl ophthalmologische Messsysteme zur Bestimmung der biometrischen Daten eines Auges als auch Kalibrier- und Prüfmittel zur Überprüfung der Funktionalität und des Kalibrierungszustandes in Form von Testaugen hinreichend bekannt.
  • So beschreibt die DE 195 04 465 A1 ein Kalibrier- und Prüfmittel für optische Augenlängenmessgeräte, insbesondere zur interferometrische Messungen. Als Kalibrier- und Prüfmittel werden hierzu transparente Kugeln eines Durchmessers von etwa 16 mm und einer Brechzahl von etwa 2 verwendet. Dadurch entspricht der Krümmungsradius der Oberfläche des Prüfkörpers in etwa dem der Augenhornhaut, so dass der Strahlengang im Meßsystem wie bei der Messung im natürlichen Auge verläuft. In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Prüfkörper eine definiert verringerte Transmission auf, um die Transmission und/oder Reflexivität den Verhältnissen am Auge besser anzupassen. Durch Veränderung der Reflexivität der Beschichtungen der Vorderseite und/oder der Rückseite des Prüfkörpers oder deren Transparenz können unterschiedliche menschliche Augen nachempfunden werden.
  • Ein weiteres Kalibrier- und Prüfmittel für optische Augenlängenmessgeräte wird in der DE 199 36 571 B4 beschrieben. Dieses besteht aus zwei im Beleuchtungsstrahlengang angeordneten, entgegengesetzt orientierten Plankonvexlinsen, zwischen denen sich ein Neutralfilter mit einer definierten Transmission befindet. Hiermit wird ein Prüfkörper zur Verfügung gestellt, der trotz seines relativ einfachen Aufbaus universell für optische Augenlängenmessgeräte anwendbar ist. Zur Reduzierung unerwünschter Reflexe an der Planplatte wird die gesamte Anordnung unter einem Winkel zwischen 10 und 20 Grad benutzt. Durch den Einsatz eines anderen Graufilters oder der Variation seiner Dicke lassen sich weitere Prüfkugel dimensionieren, die unterschiedliche Trübungswerte durch Augenkatarakt simulieren. Vorteilhaft kann durch Variation der Verkippung im Strahlengang ein genaues Absorptionsmaß einstellen, da eine Verkippung um etwa Grad eine Transmissionskorrektur von etwa 20–25% bedeutet.
  • Nach dem Stand der Technik sind zu ophthalmologischen Messsystemen zur Bestimmung der biometrischen Daten eines Auges nur Lösungen bekannt, bei denen die erforderlichen Kalibrier- und Prüfmittel als separate optische Elemente ausgeführt sind und in regelmäßigen Zeitabständen zur Überprüfung der Funktionalität und des Kalibrierungszustandes verwendet werden.
  • Zur Bestimmung der biometrischen Daten eines Auges gibt es eine Reihe bekannter Verfahren und Messgeräte. Beispielsweise ist es erforderlich vor einem operativen Eingriff zum Austausch der Augenlinse bei Vorliegen einer Linsentrübung (Katarakt) verschiedene biometrische Parameter des Auges zu be stimmen. Um ein möglichst optimales Sehvermögen nach der Operation zu gewährleisten, ist es notwendig diese Parameter mit entsprechend hoher Genauigkeit zu bestimmen. Die Auswahl einer geeigneten Ersatzlinse anhand der ermittelten Messwerte erfolgt anhand etablierter Formeln und Berechnungsmethoden.
  • Die wichtigsten, zu ermittelnden Parameter sind u. a. die Achslänge (Abstand bis zur Retina), die Hornhautkrümmung und -brechkraft, sowie die Länge der Vorderkammer (Abstand bis zur Augenlinse). Diese Messwerte können nacheinander an verschiedenen ophthalmologischen Geräten oder mit Hilfe speziell optimierter, biometrischer Messgeräte gewonnen werden.
  • Zur Ermittlung dieser Parameter haben sich neben Ultraschallmessgeräten vor allem optische Messgeräte auf der Basis von Kurzkohärenzinterferometrieverfahren durchgesetzt. Bei diesen auf Kurzkohärenzinterferometrie basierenden Verfahren werden Tiefenprofile oder zweidimensionale Tiefenschnittbilder von Streupotentialen, insbesondere von Streuungen an Strukturübergängen, dargestellt. Als kurzkohärente Messverfahren haben sich hierbei das sogenannte OCDR-Verfahren (OCDR = optical coherence domain reflectometry) und das sogenannte OCT-Verfahren (OCT = optical coherence tomography) durchgesetzt.
  • Beim OCDR wird zeitlich inkohärentes Licht mit Hilfe eines Interferometers zur Erfassung von Tiefenprofilen an reflektiven und streuenden Strukturen und darauf basierenden Abstandsmessungen verwendet. Beim OCT wird darüber hinaus, wie in der US 5,321,501 beschrieben, mittels einer Strahlablenkung eine Bildgebung an den reflektiven bzw. streuenden Strukturen realisiert. Solche Systeme, wie auch Scheimplugkamerasysteme, sind beispielsweise geeignet, um biometrischer Daten aus Bildinformationen zu gewinnen, wie beispielsweise der Dimensionen der Augenvorderkammer, wie sie beispielsweise für die Anpassung phakischer Intraokularlinsen benötigt werden.
  • So beschreibt die US 7,322,699 B2 ein Kombinationsgerät zur berührungslosen Bestimmung von biometrischen Daten, wie Achslänge, Vorderkammertiefe sowie Hornhautkrümmung. Mit der beschriebenen Lösung ist es möglich, ausgehend von der Messung der erforderlichen Daten, über die Berechnung bis hin zur Auswahl der zu implantierenden Intraokularlinse IOL, mit nur einem Gerät durchzuführen. Erhöhte Belastungen des Patienten durch mehrmaliges Platzieren und Messen an verschiedenen Geräten können dadurch ebenso vermieden werden wie Datenverluste oder Datenverfälschungen durch Übertragung der Messwerte zwischen verschiedenen Geräten.
  • Ein Kombinationsgerät zur berührungslosen Bestimmung von Achslänge, Vorderkammertiefe sowie Hornhautkrümmung des Auges, sowie der Berechnung und Auswahl einer zu implantierenden Intraokularlinse IOL wird in der DE 198 57 001 A1 beschrieben. Insbesondere vor einer Katarakt-Operation, aber auch bei der Verlaufskontrolle der Schulmyopie und der Aniseikoniebestimmung müssen diese Messgrößen bestimmt werden, die auch für die Auswahl der zu implantierenden Intraokularlinse IOL wichtig sind. Die ermittelten Messgrößen werden in Formeln eingesetzt, welche die optische Wirkung der IOL errechnen. Je nach eingesetztem Gerätetyp kann es zu unterschiedlichen Fehlern kommen, welche die Auswahl der IOL beeinflussen.
  • In der klinischen Praxis war es bisher üblich, diese Größen zumindest mittels zweier Geräte (z. B. Ultraschall a-scan und automatisches Keratometer) zu messen. Da die Berechnung der IOL nunmehr mittels einer Geräteanordnung durchgeführt werden kann, entfallen auch Datenverluste oder Datenverfälschungen bei der Übertragung der Messwerte von verschiedenen Geräten zu dem Rechner, der die Berechnung der IOL durchführt. Der auf einem kurzkohärenten Verfahren basierende IOLMaster® der Carl Zeiss Meditec AG stellt ein optisches Messgerät, nach dem beschriebenen Lösungsprinzip dar.
  • Üblicherweise ist zur Kalibrierung und/oder zur Funktionsüberprüfung der Messfunktionen derartiger Geräte eine mitgelieferte Prüfkugel in regelmäßigen Abständen zu vermessen.
  • Dazu wird beispielsweise ein Halter mit einer Prüfkugel in neben der Kinnauflage befindliche Löcher gesteckt. Auf den Prüfkugeln sind die entsprechenden Sollwerte und die Toleranzen vermerkt, die der Überprüfung des Kalibrierzustandes dienen. Das Gerät sollte nur in Betrieb genommen werden, wenn die Messungen Ergebnisse liefern, die den auf der Prüfkugel angegebenen Sollwerten innerhalb der ebenfalls angegebenen Toleranzen entsprechen. Nach erfolgter Messung sind die Prüfkugeln wieder zu entfernen und sicher zu verstauen, um Beschädigungen und/oder Verschmutzungen zu verhindern.
  • In der US 2007/0291277A1 wird ein ophthalmologisches System beschrieben, welches aus einem optischen Kohärenztomographie-System (OCT), einem Fundus-Erfassungssystem, einem Iris-Erfassungssystem, einer motorisierten Kinnauflage, internen Teststrukturen und einer Fixiermarken-Einheit besteht. Dabei sind die internen Teststrukturen, die im Wesentlichen als beabstandete Flächen sowie als Fadenkreuz oder als horizontale bzw. vertikale Balkenstrukturen ausgebildet sind, zur Überprüfung einzelner Funktionalitäten vorgesehen. Allerdings sind mit diesen internen Teststrukturen nur interne Funktionsprüfungen und Kalibrierungen des OCT-Systems (optical coherent tomography) bzw. des zur Fundus-Erfassung verwendeten LSLO-Systems (line scanning laser ophthalmoscope) möglich, also insbesondere nicht solche unter Berücksichtigung aller Optikkomponenten auf dem ganzen Strahlweg zum und vom Patientenauge. Deshalb ist in der Schrift US 2007/0291277 A1 neben der internen Teststruktur auch weiterhin ein konventionelles Testauge beschrieben, welches lediglich für Kalibrierungen vorgesehen ist und dazu manuell aufgesetzt werden muss.
  • Nachteilig bei diesen Lösungen wirkt sich aus, dass die Verwendung externer Testaugen für den Benutzer umständlich ist und eine wesentliche Fehlerquelle in sich birgt. Verständlicherweise ist das Aufbewahren, Aufstecken, Vermessen des Testauges, sowie das Ablesen und Vergleichen der Kalibrierdaten nicht benutzerfreundlich.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Bestimmung der biometrischen Daten zu entwickeln, welches die im Stand der Technik erwähnten Nachteile nicht aufweist. Dabei soll das Testauge mindestens eine Teststruktur aufweisen und für die Anwendung in ophthalmologischen Geräten mit Strukturprojektion, insbesondere Keratometern geeignet sein.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Das erfindungsgemäße ophthalmologische Messsystem, insbesondere zur Gewinnung der biometrischen Daten eines Auges, besteht mindestens aus Mitteln zur Beleuchtung eines Auges mit Licht und Mitteln zur Erfassung und Auswertung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile, sowie einer Steuereinheit. Dabei sind für eine Kalibrierung sowie die Überprüfung der Funktion und des Kalibrierungszustandes erforderlichen Kalibrier- und Prüfmittel in das ophthalmologische Messsystem integriert, wofür das ophthalmologische Messsystem über mindestens eine Vorrichtung zur Aufnahme und Ausrichtung der Position mindestens eines Kalibrier- und Prüfmittels in Bezug auf die Mittel zur Erfassung der zurück gestreuten oder reflektierten Lichtanteile verfügt.
  • Im Folgenden wird der Einfachheit statt des Begriffs ,Kalibrier- und Prüfmittels' nur ,Prüfmittel' verwendet, ohne jedoch die Möglichkeit der Verwendung damit gewonnener Messdaten zur Kalibrierung des Messsystems auszuschließen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung ein ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Bestimmung der biometrischen Daten betrifft, ist die erfinderische Lösung der Integration von Prüfmitteln auch für andere ophthalmologische, dermatologische oder auch andere Geräte, bei denen in regelmäßigen Abständen Kalibrierungen und/oder Funktionsüberprüfungen erforderlich sind, geeignet. Dies schließt auch Messsysteme als Teile ophthalmologischer Therapiesysteme ein, beispielsweise solcher zur Photokoagulation an der Netzhaut oder Laserbearbeitung zur Refraktionskorrektur.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dazu zeigen.
  • 1: einen IOLMaster® mit, in die Kopfstütze integriertem Prüfauge,
  • 2: eine Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges mit einer Abdeckklappe und Mittel zum Reinigen des Prüfauges und
  • 3: ein ophthalmologisches Messsystem mit, in den Gerätemesskopf integriertem Prüfauge.
  • Das erfindungsgemäße ophthalmologische Messsystem, insbesondere zur Gewinnung der biometrischen Daten eines Auges besteht mindestens aus Mitteln zur Beleuchtung eines Auges mit Licht und Mitteln zur Erfassung und Auswertung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile, sowie einer Steuereinheit. Die für eine Kalibrierung sowie für die Überprüfung der Funktion und des Kalibrierungszustandes erforderlichen Prüfmittel sind hierbei in das ophthalmologische Messsystem integriert, wofür das ophthalmologische Messsystem über mindestens eine Vorrichtung zur Aufnahme und Ausrichtung der Position mindestens eines Prüfmittels in Bezug auf die Mittel zur Erfassung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile verfügt.
  • Als Mittel zur Erfassung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile verfügt werden Photodetektoren oder auch Kameras verwendet.
  • Das ophthalmologische Messsystem kann hierbei insbesondere über Mittel zur gleichzeitigen Beleuchtung eines Auges mit Licht aus einer oder mehreren Lichtquellen und unter unterschiedlichen, insbesondere großen Winkeln zur Sehachse des Auges von > 5°, > 10° oder sogar > 15° verfügen, wie es beispielsweise bei ophthalmologischen Geräten zur Keratometrie oder Topographie erforderlich ist.
  • Vorzugsweise verfügt das Prüfmittel über mindestens eine gekrümmte Oberfläche als Teststruktur und über eine Seriennummer, die automatisiert mechanisch, elektrisch, magnetisch, optisch und/oder elektromagnetisch erfassbar ist, so dass die Messdaten eindeutig zuordenbar sind, insbesondere um die Notwendigkeit einer fehleranfällige Interaktion mit dem Nutzer des Messsystems zu vermeiden. Beispielsweise kann die Seriennummer binär kodiert in Form von Leiterbrücken zwischen elektrischen Kontakten am Sockel. Alternativ oder optional kann das Prüfmittel auch die Kalibrierdaten selbst in einem beispielsweise elektronisch auslesbaren Speicher beinhalten.
  • Die verwendeten Prüfmittel können dabei über eine oder auch mehrere Teststrukturen verfügen. Mögliche Teststrukturen sind hierbei:
    • – Testflächen, insbesondere -sphären, für die Bestimmung des Krümmungsradius an Kornea und/oder Augenlinse,
    • – Abstandsstrukturen zur Kalibrierung von Teilstreckenmessungen, wie Achslänge oder Vorderkammertiefe,
    • – Reflektoren mit bestimmten Reflexionsgraden (Abschwächer) zur Sensitivitätsbestimmung und
    • – Testmuster für Auflösungstests und laterale Kalibrierung von Fundus- oder Vorderkammerabbildungen.
  • Die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels verfügt über eine Vorrichtung, mit denen das Prüfmittel mechanisch bzw. halb- oder vollautomatisch in die für die Messung erforderliche Position bewegt wird. Eine Möglich keit der halbautomatischen Positionierung ist beispielsweise eine manuelle Rückstellung des Prüfmittels in die Aufnahmevorrichtung, nach einem elektromechanisch ausgelösten Ausklappen oder Ausfahren des Prüfmittels aus der Aufnahme mittels einer Feder. Hiermit lässt sich beispielsweise eine Positionierung des Prüfmittels mit einem Minimum an elektromechanischen Komponenten realisieren.
  • Vorzugsweise erfolgt die Bewegung des Prüfmittels aber motorisiert und vollautomatisch in die für die Messung erforderliche Position, d. h. an eine vorgegebene oder signaloptimierte Position nahe der Nominalposition des Patientenauges.
  • Nach der Bewegung in diese Position ist gegebenenfalls eine relative Feinpositionierung zwischen dem Prüfmittel und dem Gerätemesskopf erforderlich, damit die Messstrahlen ausgehend von einer Beleuchtungseinheit nach Reflexion oder Rückstreuung am Prüfmittel optimal bzw. in genügendem Maße in das Messmodul einfallen.
  • Dazu können auch Sensoren, wie Photoempfänger mit Lochblenden, im Prüfmittel oder in der Aufnahme hinter dem Prüfmittel vorgesehen sein, die ein geeignetes Rückkopplungssignal für eine automatische Feinpositionierung liefern können oder aber auch Signale zur Feststellung von Laserleistungen oder auch Transmissionsveränderungen am Prüfmittel, beispielsweise infolge von Verschmutzungen.
  • Die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels ist hierbei an der Kopfstütze oder am Gerätemesskopf selbst angeordnet. Weiterhin ist es vorteilhaft, dass das Mittel zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels so ausgebildet ist, dass das Prüfmittel austauschbar ist.
  • In einer ersten Ausführung zeigt 1 beispielhaft ein ophthalmologisches Messsystem in Form eines IOLMaster®, bei dem die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels an der Kopfstütze angeordnet ist. Der IOLMaster® besteht mindestens aus einem über eine Grundplatte GP mit einer Kopfstütze KS zur Fixierung des zu untersuchenden Auges verbundenen Gerätemesskopf GK, der zur Ausrichtung auf das zu untersuchende Auge in x, y und z verstellbar ist, sowie einer nicht dargestellten Steuer- und Auswerteeinheit. Dabei sind die erforderlichen Prüfmittel in Form eines Prüfauges PA integriert, wobei die Kopfstütze KS über eine Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA verfügt. Die Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA verfügt über Mittel, mit denen das Prüfmittel mechanisch bzw. halb- oder vollautomatisch in die für die Messung erforderliche Position bewegt wird. Die Bewegung kann dabei, wie in 1 gezeigt durch Schwänken oder Kippen, aber auch durch Drehen oder lineares Ausfahren erfolgen. Vorzugsweise verfügt die Vorrichtung AV dafür über entsprechende Stellantriebe zur vollautomatischen Bewegung.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Vorrichtung AV so ausgebildet ist, dass das Prüfauge PA austauschbar ist. Zur eindeutigen Identifizierung des Prüfauges PA und einer eindeutigen Zuordenbarkeit der Messdaten verfügt dieses über eine Seriennummer, die elektrisch, optisch und/oder opto-elektrisch erfassbar ist. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Identifizierung des Prüfauges PA über dessen Seriennummer mittels eines RFID-Systems (radio frequency identification) erfolgen.
  • Um sicher zu stellen, dass sowohl die Kalibrierung als auch die Überprüfung der Funktion und des Kalibrierungszustandes den entsprechenden Normen entsprechen, muss gewährleistet werden, dass das verwendete Prüfauge PA weder verschmutzt noch beschädigt ist. Dazu zeigt die 2 eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung, bei der die Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA über eine Abdeckklappe AK zum Schutz vor Beschädigungen und über Mittel zum Reinigen RB verfügt. In einfachsten Fall kann das Mittel zum Reinigen RB des Prüfauges PA eine Bürste sein, die an der Abdeckklappe AK angeordnet ist und beim Öffnen der Klappe über das Prüfauge PA fährt und dieses reinigt. Neben mechanischen sind aber auch pneumatische und/oder akustische Mittel zum Reinigen des Prüfauges PA verwendbar. Weiterhin bevorzugt ist die Verwendung schmutzabweisender Beschichtungen oder Oberflächenstrukturen auf berührbaren, optischen Oberflächen des Messsystems, insbesondere des Prüfmittels. Derartige Beschichtungen sind beispielsweise in JP 62080603 A beschrieben.
  • Zur Vermeidung von Verletzungen ist für die Zeit der Kalibrierung sowie der Überprüfung der Funktionsfähigkeit und des Kalibrierungszustandes ist zwingend zu gewährleisten, dass kein Patient seinen Kopf auf der Kopfstütze abgelegt hat. Dazu verfügt das ophthalmologische Messsystem zusätzlich über Sicherheitseinrichtungen, die ein Bewegen des Prüfauges PA verhindern, wenn ein Patient seinen Kopf bereits auf der Kopfstütze abgelegt hat. Als Sicherheitseinrichtungen können beispielsweise Lichtschranken oder auch Drucksensoren oder kapazitive Sensoren an Kinn- und/oder Stirnstütze verwendet werden.
  • In einer weiteren sehr vorteilhaften Ausgestaltung kann die oben beschriebene Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA mit all seinen beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen in eine motorisierte Patientenaufnahme für Geräte zur Augenuntersuchung oder -behandlung, gemäß US 7,401,921 B2 integriert werden. Dies hat den Vorteil, dass die für die Bewegung der Patientenaufnahme vorgesehenen Antriebe auch für eine Positionierung des Prüfauges PA verwendet werden können.
  • Durch die einfache und kompakte Bauart, der in der US 7,401,921 B2 beschriebenen motorisierten Patientenaufnahme, lässt sich diese mit einer Vielzahl ophthalmologischer Geräte, wie beispielsweise Refraktometern, Keratometern, Funduskameras, Hornhaut-Topographen, OCT- basierten Bildaufnahmesystemen, Wellenfront-Sensoren, Laser-Augenchirurgie-Systeme und so weiter kombinieren.
  • In einer zweiten Ausführung zeigt 3 beispielhaft ein ophthalmologisches Messsystem bei dem die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels am Gerätemesskopf selbst angeordnet ist. Das ophthalmologische Messsystem besteht mindestens aus einem über eine Grundplatte GP mit einer Kopfstütze KS zur Fixierung des zu untersuchenden Auges verbundenen Gerätemesskopf GK, der zur Ausrichtung auf das zu untersuchende Auge in x, y und z verstellbar ist, sowie einer nicht dargestellten Steuer- und Auswerteeinheit.
  • Die erforderlichen Prüfmittel in Form eines Prüfauges PA sind hierbei integriert, wobei der Gerätemesskopf GK über eine Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA verfügt. Auch hier verfügt die Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA über Mittel, mit denen das Prüfmittel mechanisch bzw. halb- oder vollautomatisch in die für die Messung erforderliche Position bewegt wird. Die Bewegung erfolgt hierbei vorzugsweise durch lineares Ausfahren, kann aber auch durch Schwänken, Kippen oder Drehen realisiert werden. Vorzugsweise verfügt die Vorrichtung AV dafür über entsprechende Stellantriebe zur vollautomatischen Bewegung.
  • Zusätzlich zeigt die 3 das Prüfauge PA im ausgefahrenen Zustand, d. h. in Messstellung für eine Kalibrierung bzw. Überprüfung der Funktionsfähigkeit oder des Kalibrierungszustandes.
  • Nach Ausfahren und/oder Ausrichten des Prüfauges PA wird dieses von einer Beleuchtungseinheit BE beleuchtet. Der von der Teststruktur des Prüfauges PA reflektierte Messstrahl MS wird von einem Messmodul MM erfasst und ausgewertet. Anhand des Vergleiches der ermittelten Daten mit den hinterlegten Kalibrierungsdaten wird festgestellt, ob eventuell vorhandene Abweichungen innerhalb der festgelegten Toleranzen liegen.
  • Um Verschmutzungen oder Beschädigungen des Prüfauges PA zu verhindern verfügt die Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA über eine Abdeckklappe AK zum Schutz vor Beschädigungen und über (nicht dargestellte) Mittel zum Reinigen verfügt. Die Mittel zum Reinigen können hierbei mechanisch, pneumatisch und/oder akustisch arbeiten.
  • Zur Vermeidung von Verletzungen ist für die Zeit der Kalibrierung sowie der Überprüfung der Funktionsfähigkeit und des Kalibrierungszustandes auch hier zwingend zu gewährleisten, dass kein Patient seinen Kopf auf der Kopfstütze abgelegt hat. Dazu verfügt das ophthalmologische Messsystem zusätzlich über Sicherheitseinrichtungen, die ein Bewegen des Prüfauges PA verhindern, wenn ein Patient seinen Kopf bereits auf der Kopfstütze abgelegt hat. Als Sicherheitseinrichtungen können beispielsweise Lichtschranken oder auch Drucksensoren oder kapazitive Sensoren an Kinn- und/oder Stirnstütze verwendet werden.
  • Die Integration der Vorrichtung AV zur Aufnahme mindestens eines Prüfauges PA in den Gerätemesskopf GK wirkt sich dahingehend vorteilhaft aus, dass der Abstand des Prüfauges PA unabhängig von der Stellung der Kopfstütze KS ist. Dadurch ist es möglich vor dem Ausfahren des Prüfauges PA den Abstand zwischen Gerätemesskopf GK und Kopfstütze KS auf einen Mindestabstand MA zu vergrößern, dass die Verletzung eines Patienten bereits dadurch ausgeschlossen werden kann. Auf Sicherheitseinrichtungen könnte damit auch verzichtet werden.
  • In einer besonderen Ausgestaltung ist die Vorrichtung zum Aufnehmen und Verändern der Position des Prüfmittels in Bezug auf die Mittel zur Erfassung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile so ausgebildet, dass neben der Vorrichtung zum Aufnehmen des Prüfmittels, Mittel zur Bewegung eines zusätzlichen optischen Elementes vorhanden sind, um das Prüfmittel in Bezug auf die Mittel zur Erfassung der zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile auszurichten.
  • Als zusätzliches optisches Element wird hierbei im einfachsten Fall ein Planspiegel verwendet, der in den Messstrahlengang bewegt wird und diesen in Richtung des Prüfmittels umlenkt. Die Bewegung erfolgt auch hier mechanisch bzw. halb- oder vollautomatisch. Das Prüfmittel ist hierbei in einem solchen Abstand angeordnet, in dem sich üblicherweise das zu untersuchende Patientenauge befindet.
  • Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, dass das Prüfmittel in das ophthalmologische Messsystem integriert werden kann und nicht bewegt werden muss. Durch einen um 45° geneigt angeordneten Planspiegel wird der Messstrahlengang um 90° abgewinkelt, so dass das Prüfmittel beispielsweise in die Gerätebasis integriert werden kann.
  • Das Prüfmittel verfügt auch bei dieser Ausgestaltungsvariante mindestens eine gekrümmte Oberfläche als Teststruktur und über eine Seriennummer, die elektrisch, optisch und/oder opto-elektrisch erfassbar ist, so dass die Messdaten eindeutig zuordenbar sind.
  • Die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels ist so ausgebildet, dass das Prüfmittel austauschbar ist und verfügt vorzugsweise über eine Abdeckklappe zum Schutz des Prüfmittels und/oder über Mittel zum Reinigen des Prüfmittels.
  • Mit der erfindungsgemäßen Anordnung wird ein ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Bestimmung der biometrischen Daten eines Auges, zur Verfügung gestellt, welches die im Stand der Technik erwähnten Nachteile nicht aufweist. Die Lösung ist insbesondere für die Anwendung in ophthalmologischen Geräten mit Strukturprojektion, insbesondere Keratometern geeignet.
  • Die vorgeschlagene Lösung ermöglicht eine automatisierte Überprüfung von Kalibrierzustand und Funktionalität ophthalmologischer Messsysteme, die bis her ein manuelles Arbeiten mit einem Testauge erforderten. Dabei kann die Vermessung von Testaugen standardmäßig als Teil der Geräteinitialisierung konzipiert werden.
  • Außerdem werden Lösungen realisiert, die keine Pflegemaßnahmen (Putzen) am Testauge erfordern und ein Vertauschen oder Fehler beim Ablesen von Kalibrierdaten unmöglich macht.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19504465 A1 [0005]
    • - DE 19936571 B4 [0006]
    • - US 5321501 [0011]
    • - US 7322699 B2 [0012]
    • - DE 19857001 A1 [0013]
    • - US 2007/0291277 A1 [0017, 0017]
    • - JP 62080603 A [0040]
    • - US 7401921 B2 [0042, 0043]

Claims (12)

  1. Ophthalmologisches Messsystem, insbesondere zur Gewinnung biometrischen Daten eines Auges, mindestens bestehend aus Mitteln zur Beleuchtung eines Auges mit Licht und Mitteln zur Erfassung und Auswertung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile, sowie einer Steuereinheit, dadurch gekennzeichnet, dass für die Überprüfung der Funktion und des Kalibrierungszustandes des Messsystems mindestens ein in das ophthalmologische Messsystem integriertes Prüfmittel vorgesehen ist, welches mindestens eine Teststruktur aufweist und dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, um das Prüfmittel aufzunehmen und seine Position in Bezug auf die Mittel zur Erfassung der zurück gestreuten oder reflektierten Lichtanteile zu verändern.
  2. Ophthalmologisches Messsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur gleichzeitigen Beleuchtung eines Auges mit Licht aus unterschiedlichen, insbesondere Winkeln > 5° zur Sehachse vorhanden sind.
  3. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aufnehmen und Verändern der Position des Prüfmittels in Bezug auf die Mittel zur Erfassung zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile so ausgebildet ist, dass neben der Vorrichtung zum Aufnehmen des Prüfmittels Mittel zur Bewegung eines zusätzlichen optischen Elementes vorhanden sind, um das Prüfmittel in Bezug auf die Mittel zur Erfassung der zurück gestreuter oder reflektierter Lichtanteile auszurichten.
  4. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfmittel über mindestens eine gekrümmte Oberfläche als Teststruktur verfügt.
  5. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Prüfmittel über eine Seriennummer verfügen, die automatisch erfassbar ist, so dass die Messdaten eindeutig zuordenbar sind.
  6. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels über Mittel verfügt, mit denen das Prüfmittel mechanisch bzw. halb- oder vollautomatisch in die für die Messung erforderliche Position bewegt wird.
  7. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels so ausgebildet ist, dass das Prüfmittel austauschbar ist.
  8. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels an der Kopfstütze oder am Gerätemesskopf selbst angeordnet ist.
  9. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines Prüfmittels über eine Abdeckklappe zum Schutz des Prüfmittels und/oder über Mittel zum Reinigen des Prüfmittels verfügt.
  10. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ophthalmologische Messsystem zusätzlich über Sicherheitseinrichtungen verfügt, die ein Bewegen des integrierten Prüfmittels verhindern, wenn sich der Kopf eines Patienten auf der Kopfstütze befindet.
  11. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Erkennung von Verschmutzungen des Prüfmittels vorgesehen sind.
  12. Ophthalmologisches Messsystem nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum selbsttätigen Reinigen des Prüfmittels auf mechanischen, pneumatischen und/oder akustischen Verfahren vorgesehen sind.
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