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DE102008055476A1 - Rückseitenkontakt-Solarzelle - Google Patents

Rückseitenkontakt-Solarzelle Download PDF

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückseitenkontakt-Solarzelle (10), umfassend ein Halbleitersubstrat (12) mit einer einer Strahlung ausgesetzten Substratvorderseite (20) sowie einer Substratrückseite (18) mit einer ersten Ebene und einer zweiten Ebene im Substratrückseitenbereich, die parallel zueinander verlaufen, wobei die erste Ebene in Bezug auf die Substratvorderseite einen geringeren Abstand als die zweite Ebene aufweist und in den Ebenen gegeneinander elektrisch isolierte Emitterkontakte (14) und Basiskontakte (16) verlaufen. Um auf herstellungstechnisch einfachem Wege die Solarzelle auszubilden, wobei sichergestellt sein soll, dass eine unerwünschte Aufheizung unterbleibt und insbesondere eine Wärmeableitung in Richtung der Rückseite z.B. einer Unterlage, die gekühlt werden kann, ermöglicht wird, sieht die Erfindung vor, dass die Emitterkontakte (14) mit jeweils einem ersten Abschnitt (34) in der ersten Ebene und mit jeweils einem zweiten Abschnitt (36) in der zweiten Ebene und die Basiskontakte (16) mit einem ersten Abschnitt (38) in der ersten Ebene und mit einem zweiten Abschnitt (40) in der zweiten Ebene verlaufen, dass die ersten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der zweiten Abschitte der Basiskontakte und die zweiten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der ersten Abschnitte der Basiskontakte verlaufen, und dass jeweiliger erster Abschnitt außenseitig von einer elektrischen Isolierung abgedeckt und jeweiliger zweiter Abschnitt von einer ...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückseitenkontakt-Solarzelle, insbesondere Konzentratorsolarzelle, umfassend ein Halbleitersubstrat mit einer einer Strahlung ausgesetzten Substratvorderseite und einer Substratrückseite sowie auf der Substratrückseite verlaufenden und gegeneinander isolierten Emitter- und Basiskontakten.
  • Bei herkömmlichen Solarzellen ist der Emitterkontakt meist auf der Vorderseite des Halbleitersubstrats angeordnet. Es sind jedoch auch Solarzellen bekannt, bei denen sowohl der Basiskontakt als auch der Emitterkontakt auf der Substratrückseite angeordnet sind. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass die Vorderseite durch die Kontakte nicht abgeschattet wird, so dass der Wirkungsgrad gesteigert wird.
  • Übliche Konstruktionen, bei denen sowohl der Emitterkontakt als auch der Basiskontakt auf der Rückseite verlaufen, sehen vor, dass die Kontakte in parallel zueinander in zueinander beabstandeten Ebenen verlaufen, die über den Isolationsschichten elektrisch gegeneinander isoliert sind. Durch geeignete Öffnungen in Isolationsschichten werden auf der Rückseite Bereiche ausgebildet, um einen Plus- bzw. Minus-Pol zur Verfügung zu stellen.
  • Nachteilig entsprechender Anordnungen sind die Isolationsschichten, die nicht nur eine elektrische, sondern auch eine thermische Isolierung bewirken, wodurch die Solarzellen unerwünscht aufgeheizt werden. Dies ist insbesondere bei Konzentrator-Solarzellen von Nachteil. Auch besteht das Risiko, dass durch das Ausbilden der Öffnungen Kurzschlüsse entstehen.
  • Eine Rückseitenkontakt-Solarzelle ist aus der DE-A-10 2005 040 871 bekannt, bei der die Emitter- und Basiskontakte in parallel zueinander und gegeneinander isolierten Ebenen verlaufen. Dabei werden die Emitterkontakte mit in der Solarzelle frontseitig verlaufendem Emitterbereich über in dem Halbleitersubstart insbesondere durch Laserbearbeitung hergestellte Kanäle verbunden. Hierdurch bedingt ist ein unerwünschter herstellungstechnischer Aufwand gegeben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, auf herstellungstechnisch einfachem Wege eine Solarzelle der eingangs genannten Art auszubilden, wobei sichergestellt sein soll, dass eine unerwünschte Aufheizung unterbleibt und insbesondere eine Wärmeableitung in Richtung der Rückseite z. B. einer Unterlage, die gekühlt werden kann, ermöglicht wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe im Wesentlichen dadurch gelöst, dass sowohl die Emitterkontakte als auch die Basiskontakte jeweils mit zumindest einem ersten Abschnitt in einer zur Rückseitenoberfläche versetzt verlaufenden ersten Ebene und jeweils mit zumindest einem zweiten Abschnitt in einer rückseitenoberflächenseitig verlaufenden zweiten Ebene verlaufen, dass sich die ersten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der zweiten Abschnitte der Basiskontakte und die zweiten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der ersten Abschnitte der Basiskontakte erstrecken und dass die jeweiligen ersten Abschnitte der Emitter- und Basiskontakte außenseitig von einer Isolierung abgedeckt sind.
  • Erfindungsgemäß erfolgt eine dreidimensionale Strukturierung der Rückseite der Solarzelle wie Konzentrator-Solarzelle. Dabei wird in jeweilige Bereiche der Rückseite die zu einer Polarität entgegengesetzte Polarität in die Tiefe des Halbleitersubstrats versenkt und durch eine Isolationslage abgedeckt und umgekehrt. Durch alternierende Führung der Kon takte, d. h. Metallkontaktbahnen können somit negative bzw. positive Kontaktflächen des Substrats zur Verfügung gestellt werden.
  • Dabei sollten die Emitter- und Basiskontakte parallel zueinander verlaufen, wobei die ersten Abschnitte der jeweiligen Kontakte in in der Substratrückseite ausgebildeten Gräben verlaufen.
  • Die Substratrückseite kann des Weiteren in n-Bereichen mit n ≥ 2 aufgeteilt sein, wobei von Bereich zu Bereich sowohl die Emitterkontakte als auch die Basiskontakte alternierend in der ersten oder der zweiten Ebene verlaufen. Somit stellt jeder Bereich entweder einen negativen bzw. positiven Anschluss bzw. eine Kontaktfläche zur Verfügung, so dass im gewünschten Umfang die Solarzelle verschaltet werden kann.
  • Sind sowohl die Emitterkontakte als auch die Basiskontakte leitend mit dem rückseitigen Bereich des Halbleitersubstrats verbunden, um die durch das interne elektrische Feld des Halbleitersubstrats getrennten Ladungsträger abzuleiten, so besteht auch die Möglichkeit, dass die Emitterkontakte gegenüber dem Halbleitersubstrat isoliert sind und elektrisch leitend mit substratvorderseitig verlaufendem Emitterbereich des Halbleitersubstrats verbunden sind. Dabei kann die Verbindung zwischen dem Emitterbereich und den Emitterkontakten über das Halbleitersubstrat durchsetzende Löcher oder außenseitig entlang des Halbleitersubstrats über entsprechende Verbinder erfolgen.
  • Auch besteht die Möglichkeit, parallel zu Emitter- und Basiskontakten interne Schutzdioden zu schalten.
  • Durch die erfindungsgemäße Lehre wird im Vergleich zu den Rückseitenkontakt-Solarzellen, in denen die Kontakte durch entlang einer oder nahezu entlang der gesamten Rückseite verlaufende Isolationsschichten getrennt sind, weniger Isolationsschichtfläche benötigt, so dass sich infolgedessen eine bessere Wärmeleitung und damit Ableitung ergibt.
  • Auch ist es nicht erforderlich, dass die Isolationslagen durchlöchert werden, um die erforderliche elektrisch leitende Verbindung herzustellen, wodurch die Gefahr von Kurzschlüssen besteht.
  • Die erfindungsgemäße Lehre ist gleichermaßen für Wrap-Around und Wrap-Through-Solarzellen geeignet, gleichwenn bevorzugterweise der pn-Übergang im Bereich der mit dem Halbleitersubstrat elektrisch leitend verbundenen Kontakte verläuft.
  • Als Solarzellen kommen Silicium-Solarzellen, III-V-Halbleiter- aber auch II-VI- oder I-III-VI-Halbleiter-Solarzellen in Frage.
  • Die Solarzellen können problemlos auf Substrate wie Keramik oder Glas aufgebracht werden, um eine gewünschte Wärmeableitung zu erzielen. Eine zusätzliche Kühlung ist gleichfalls möglich.
  • Zur Herstellung von Solarzellen mit erfindungsgemäß dreidimensional strukturierten Kontakten sind nachstehende Verfahrensschritte hervorzuheben:
    • – dreidimensionale rückseitige Strukturierung eines Substrats wie Silicium durch photolithographisch maskiertes Ätzen von Gräben, die z. B. typischerweise 15 μm Tiefe und typischerweise 10 μm Breite aufweisen,
    • – Einbringen von n-leitenden Dotierstoffen zur Herstellung z. B. eines elektrischen Feldes durch eine photolithographisch strukturierte Diffusionsmaske. (hierbei kann es sich um Linien- oder Punktöffnungen von z. B. 3 μm handeln),
    • – Einbringen von p-leitenden Dotierstoffen zur Erzeugung von z. B. eines pn-Übergangs durch eine photolithographisch strukturierte Diffusionsmaske (Linien- oder Punktöffnungen von z. B. 3 μm),
    • – Aufbringen eines photolithographisch strukturierten Kontaktes auf der Rückseite, der Pluspol- und Minuspolkontaktfinger ausbildet (Kontaktfingerbreite z. B. 6 μm),
    • – Bedeckung bzw. Isolation der Kontaktfingerbereiche, die sich in Gräben befinden mit z. B. Polyamid (Dicke der Isolation z. B. 3 μm).
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen – für sich und/oder in Kombination –, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispielen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung einer Solarzelle in perspektivischer Darstellung,
  • 2 eine Prinzipdarstellung eines Schnitts der Solarzelle gemäß 1 im Bereich des Plus-Pols,
  • 3 eine Prinzipdarstellung eines Schnitts der Solarzelle gemäß 1 im Bereich des Minus-Pols,
  • 4 eine Unteransicht einer ersten Ausführungsform einer Solarzelle,
  • 5 eine Unteransicht einer zweiten Ausführungsform einer Solarzelle und
  • 6 eine weitere Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Solarzelle im Schnitt.
  • Der 1 ist eine Prinzipdarstellung einer Solarzelle 10, insbesondere Konzentratorsolarzelle zu entnehmen, die einen üblichen Aufbau aufweisen kann, also als eine Siliciumsolarzelle, eine III-V-Halbleitersolarzelle, eine II-VI-Halbleitersolarzelle oder z. B. eine I-III-VI-Halbleitersolarzelle sein kann. Die Solarzelle 10 weist ein Substrat 12 mit pn-Übergang auf, um ein internes elektrisches Feld zu erzeugen, um die durch die auffallende Strahlung erzeugten Elektronen und Löcher zu trennen, damit diese über die Emitter- bzw. Basiskontakte 14, 16 abgeleitet werden können.
  • Erfindungsgemäß handelt es sich bei der Solarzelle 10 um eine Rückseitenkontakt-Solarzelle, d. h. die Emitter- und Basiskontakte 14, 16 verlaufen entlang der Rückseite 18. Auf die gegenüberliegende Vorderseite 20 fällt sodann die Elektronen-Löcher-Paare erzeugende Strahlung.
  • Erfindungsgemäß wird die Rückseite 18 in einen eine p-Polarität darstellenden, also einen Plus-Pol bildenden Bereich 22 und eine n-Polarität, also Minus-Pol bildenden Bereich 24 unterteilt, die im Ausführungsbeispiel die Rückseite 18 in zwei gleich große Flächen aufteilen. Die Plus- bzw. Minus-Polflächen 22, 24 können sodann im gewünschten Umfang verschaltet werden.
  • Erfindungsgemäß werden zur Erzeugung der Bereiche 22, 24 Gräben 26, 28, 30, 32 in der Rückseite 18 z. B. durch Ätzen und Maskentechnik ausgebildet, wobei die Gräben 26, 28, 30, 32 sich jeweils über die Breite eines der Bereiche 22, 24 erstrecken und jeweils Aufnahme für erste Abschnitte der Emitter- bzw. Basiskontakte 14, 16 bilden, die in dem angrenzenden Bereich mit zweiten Abschnitten entlang der Oberseite 19 der Rückseite 18 der Solarzelle 10 verlaufen. Die parallel zueinander verlaufenden Basis- und Emitterkontakte 14, 16, die über die gesamte Länge der Rückseite 18 verlaufen, sind demzufolge in einem Bereich in einem Graben verlaufend und in dem anderen Bereich sich auf der Oberfläche der Rückseite 18 erstreckend angeordnet. Dies vermittelt die 1.
  • So ist erkennbar, dass z. B. der Emitterkontakt 14 in dem Bereich 22 auf der Rückseite 18 in dem Graben 30 verläuft, um sodann in dem Bereich 24 der Rückseite 18 auf der Oberfläche zu verlaufen, um so den gewünschten Anschluss als Minus-Pol auszubilden. Der Abschnitt – auch erster Abschnitt 34 genannt – des Emitterkontakts 14, der in dem Graben 30 verläuft, wird sodann mit einer Isolierschicht abgedeckt. Der verbleibende entlang des Bereichs 24 verlaufende Abschnitt – auch zweiter Abschnitt 36 genannt – ist freiliegend entlang der Oberfläche 19 der Rückseite 18.
  • Entsprechend verläuft der Basiskontakt 16 mit einem ersten Abschnitt 38 in dem Graben 28, um sodann in dem Bereich 22 der Rückseite 18 mit einem zweiten Abschnitt 40 auf der Oberseite 19 der Rückseite 18 der Solarzelle 10 zu liegen. Entsprechend wird auch der Graben 28 mit einer Isolationsschicht abgedeckt, so dass infolgedessen die unmittelbar nebeneinander verlaufenden Emitter- und Basiskontakte bzw. deren ersten und zweiten Abschnitte gegeneinander elektrisch isoliert sind.
  • Unterhalb der Emitter- bzw. Basiskontakte 14, 16 verläuft in gewohnter Weise ein n+- bzw. p+-dotierter Bereich des Halbleitersubstrats 12, wie sich aus der 1 ergibt.
  • Mit anderen Worten verlaufen sowohl die Emitterkontakte 14 als auch die Basiskontakte 16 jeweils mit zumindest einem ersten Abschnitt 34 bzw. 38 in einer zur Rückseitenoberfläche versetzt verlaufenden Ebene, die durch den Boden des jeweiligen Grabens 30 bzw. 28 aufgespannt wird, und jeweils mit zumindest einem zweiten Abschnitt 36, 40 in einer von der Rückseitenoberfläche 19 gebildeten zweiten Ebene, wobei sich der jeweilige erste Abschnitt 34 des Emitterkontakts 14 entlang des jeweiligen zweiten Abschnitts 38 des Basiskontakts 16 und der jeweilige zweite Abschnitt 36 des Emitterkontakts 14 entlang des jeweiligen ersten Abschnitts 38 des Basiskontakts 16 erstrecken und der jeweilige erste Abschnitt 30, 38 jeweils von einer elektrischen Isolierung abgedeckt ist.
  • Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Rückseite in zwei Bereiche aufgeteilt wird, die eine n-Polarität 24 bzw. eine p-Polarität 22 zur Verfügung stellen, wie sich dies auch aus der Rückseitenansicht der 2 ergibt. Vielmehr kann die Rückseite in mehrere Bereiche aufgeteilt werden, die in gewünschtem Umfang eine n- bzw. p-Polarität, also einen Minus- bzw. Plus-Pol einer Solarzelle bilden. Dies wird anhand der 5 verdeutlicht. So ist eine Rückseite 40 einer Solarzelle in zwei äußere Bereich 42, 44 mit p-Polarität und einen mittleren Bereich 46 mit n-Polarität bzw. Kontakt unterteilt, wobei die Emitter- bzw. Basiskontakte in den einzelnen Bereichen in Längsrichtung alternierend in Gräben bzw. entlang der Oberseite der Rückseite 40 der Solarzelle in zuvor erläuterter Weise verlaufen.
  • Die 2 und 3 stellen Prinzipschnittdarstellungen der Solarzelle gemäß 1 dar, um zu verdeutlichen, dass im Bereich 22, also dem Plus-Kontakt der Solarzelle 10 die zweiten Abschnitte 40 der Basiskontakte 16 entlang der Oberseite 19 die Rückseite der Solarzelle 10 verlaufen, wohingegen die in dem Bereich 22 hierzu benachbarten Emitterkontakte 14 mit ihren zweiten Abschnitten 34 in den Gräben 30 zurückversetzt zu der Oberseite 16 angeordnet sind, wobei die Gräben 30 mit einem Isolationsmaterial verschlossen sind.
  • Unterhalb der ersten und zweiten Abschnitte 34, 40 sind sodann entsprechend dotierte n+- bzw. p+-Bereiche ausgebildet, wie dies prinzipiell angedeutet ist.
  • Ist in 3 ein Schnitt durch den Bereich 22 der Solarzelle 10 dargestellt, so spiegelt die Schnittdarstellung gemäß 2 den Bereich 24 wider, so dass die zuvor erfolgten Erläuterungen entsprechend gelten mit der Einschränkung, dass die zweiten Abschnitte 38 der Basiskontakte 16 in den Gräben und die ersten Abschnitte 36 der Emitterkontakte 14 entlang der Oberseite 19 des Substrats 12 verlaufen.
  • Die 6 soll eine weitere Ausführungsform einer Solarzelle 50 vermitteln, bei der ebenfalls die Emitter- und Basiskontakte, von denen der Strom abgegriffen wird, entlang der Rückseite 52 angeordnet sind. Allerdings verläuft der Emitterbereich der Solarzelle 50 im Bereich der Vorderseite 54 und weist Vorderseitenkontakte 56 auf, die über einen Verbinder 58 mit den Emitterkontakten 60 auf der Rückseite 52 verbunden sind. Ein entsprechender Verbinder 58 ist rein beispielhaft in der zeichnerischen Darstellung wiedergegeben.
  • Bei dieser Konstruktion sind die Emitterkontakte 60 auf einer Isolationsschicht 62 positioniert, die auf der Rückseite 52 verläuft. Unabhängig hiervon sind jedoch die Emitterkontakte 60 und die parallel unmittelbar benachbart zu diesen verlaufenden Basiskontakte 64 ebenfalls abschnittsweise in verschiedenen Ebenen verlaufend angeordnet, also entweder in Gräben oder entlang der Oberseite der Isolationsschicht – dies gilt für die Emitterkontakte 60 – oder des Substrats 66 der Solarzelle 10. In diesem Bereich ist die Isolationsschicht 62 unterbrochen.
  • Mit anderen Worten stellt die Isolationsschicht 62 sicher, dass die Emitterkontakte 60, die mit den Front- bzw. Vorderseitenkontakten 56 elektrisch leitend verbunden sind, nicht unmittelbar elektrisch leitend auf dem Substrat 66 angeordnet sind.
  • Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass von Emitter- bzw. Basiskontakten 68, 70 Anschlüsse 72, 74 ausgehen, über die Schutzdioden für die Solarzelle 50 verschaltet werden. Insoweit wird jedoch auf bekannte Konstruktionen insbesondere hinsichtlich des Aufbaus und der Funktion der Schutzdiode verwiesen.
  • Entsprechende Konstruktionen, wie diese der 6 zu entnehmen sind, sind insbesondere für III-V-Halbleiter-Solarzellen geeignet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005040871 A [0005]

Claims (9)

  1. Rückseitenkontakt-Solarzelle (10, 50), insbesondere Konzentrator-Solarzelle, umfassend ein Halbleitersubstrat (12, 66) mit einer einer Strahlung ausgesetzten Substratvorderseite (20) sowie auf der Substratrückseite (18, 52) verlaufenden und gegeneinander elektrisch isolierten Emitterkontakten (10, 60, 68) und Basiskontakten (16, 64, 70), dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Emitterkontakte (14, 60, 68) als auch die Basiskontakte (16, 64, 70) jeweils mit zumindest einem ersten Abschnitt (34, 38) in einer zur Rückseitenoberfläche (19) versetzt verlaufenden ersten Ebene und jeweils mit zumindest einem zweiten Abschnitt (36, 40) in einer rückseitenoberflächenseitigen zweiten Ebene verlaufen, dass sich die ersten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der zweiten Abschnitt der Basiskontakte und die zweiten Abschnitte der Emitterkontakte entlang der ersten Abschnitte der Basiskontakte erstrecken und dass der jeweilige erste Abschnitt außenseitig von einer elektrischen Isolierung abgedeckt ist.
  2. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitterkontakte (14) und die Basiskontakte (16) parallel zueinander verlaufende streifenförmige Leiter sind.
  3. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Abschnitte (34, 38) des Emitter- bzw. Basiskontakts (14, 16) in in der Substratrückseite (18, 52) ausgebildeten Gräben (26, 28, 30, 32) verlaufen.
  4. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substratrückseite (18, 42) in n-Bereiche mit n ≥ 2 aufgeteilt ist, wobei in dem jeweiligen Bereich die Emitterkontakte und die Basiskontakte alternierend in der ersten oder der zweiten Ebene verlaufen.
  5. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Emitterkontakte (14) als auch die Basiskontakte (16) elektrisch leitend mit rückseitigem Bereich des Halbleitersubstrats (12) verbunden sind.
  6. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitterkontakte (60) gegenüber dem rückseitigen Bereich des Halbleitersubstrats (66) elektrisch isoliert sind und elektrisch leitend mit substratvorderseitig verlaufenden Vorderseitenkontakten (56) verbunden sind.
  7. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseitenkontakte (56) über außenseitig entlang des Halbleitersubstrats (66) verlaufende Verbinder (58) mit den Emitterkontakten (14) verbunden sind.
  8. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseitenkontakte (56) mit den Emitterkontakten (60) über das Halbleitersubstrat (66) durchsetzende Löcher verbunden sind.
  9. Rückseitenkontakt-Solarzelle nach zumindest Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitterkontakte (60) auf einer auf der Rückseite (52) des Halbleitersubstrats (66) angeordneten Isolierschicht (62) angeordnet sind.
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