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DE102008054814B4 - Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte - Google Patents

Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte Download PDF

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DE102008054814B4 DE102008054814.6A DE102008054814A DE102008054814B4 DE 102008054814 B4 DE102008054814 B4 DE 102008054814B4 DE 102008054814 A DE102008054814 A DE 102008054814A DE 102008054814 B4 DE102008054814 B4 DE 102008054814B4
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Abstract

Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte (4) auf einem Zylinder (1) einer Druckmaschine mit einem die Position der Druckplatte (4) in Axial- und Umfangsrichtung auf dem Mantel (27) des Zylinders (1) mittels im Bereich einer Druckplattenvorderkante (12) vorgesehenen Passmarken (15, 16) erfassenden Registermesssystem (11), wobei das Registermesssystem (11) zusätzlich die Position einer Druckplattenhinterkante (24) der Druckplatte (4) auf dem Zylinder (1) erfasst, wobei, im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) eine erste hintere Passmarke (25) und eine zweite hintere Passmarke (26) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Passmarken (25, 26) mit den Passmarken (15, 16) übereinstimmend ausgebildet und spiegelbildlich dazu angeordnet sind und dass in dem Registermesssystem (11) oder einer zugeordneten Auswerteinheit ein Vergleich der vom Registermesssystem (11) ermittelten, die Position der Druckplattenvorderkante (12) charakterisierenden Messwerte mit den durch das Registermesssystem (11) ermittelten, die Position der Druckplattenhinterkante (24) charakterisierenden Messwerte erfolgt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte auf einem Zylinder einer Druckmaschine mit einem die Position der Druckplatte in Axial- und Umfangsrichtung auf dem Mantel des Zylinders mittels im Bereich einer Druckplattenvorderkante vorgesehenen Passmarken erfassenden Registermesssystem.
  • In Druckmaschinen ist es zur Produktivitätserhöhung allgemein üblich, mit Plattenwechselautomaten zu arbeiten. In den Plattenwechselautomaten werden die zum Abdrucken vorgesehenen Druckplatten positioniert und nach dem Abführen einer abgedruckten Druckplatte vom die Druckplatte während des Druckprozesses tragenden Zylinder diesem zugeführt. Zum Klemmen und Spannen der Druckplatten auf dem Mantel des Zylinders sind eine die Druckplattenvorderkante aufnehmende und fixierende Klemmeinheit sowie eine die Druckplattenhinterkante aufnehmende und fixierende sowie nachfolgend die Druckplatte spannende Klemm-/ Spanneinheit vorgesehen. Der Klemmeinheit sind beabstandet zueinander angeordnete Passstifte zugeordnet, die mit in der Druckplattenvorderkante vorgesehenen Passstanzungen korrespondieren. Beim Zuführen einer Druckplatte sind die Klemmeinheit sowie die Klemm-/ Spanneinheit geöffnet und die Druckplatte wird mit dem Passstanzungen an den Passstiften angelegt. Nach dem Klemmen der Druckplatte wird der Zylinder entgegen der Druckrichtung verdreht und die Druckplattenhinterkante zur Klemm-/ Spanneinheit gebracht, wobei Mittel vorgesehen sind, die die Druckplatte dem Mantel des Zylinders annähern und die freie Druckplattehinterkante in der Klemm-/ Spanneinheit positionieren. Danach wird die Klemm-/ Spanneinheit geschlossen und durch ein Verschieben in Umfangsrichtung die Druckplatte auf dem Zylinder gespannt.
  • Nachteilig ist, dass das Anliegen der Druckplatte mit den Passstanzungen an den Passstiften zwar signalisierbar, ein messtechnisches Erfassen der Position der Hinterkante in der Klemm-/ Spanneinheit in der Regel nicht vorgesehen ist. Das kann dazu führen, dass die Druckplattenhinterkante nicht fixiert wird, was beim Anlaufen der Druckmaschine zu Maschinenschäden führen kann. Es ist auch bekannt, die Klemm-/ Spanneinheit mit die Druckplattenhinterkante erfassenden Sensoren zu versehen, was zu erhöhten Kosten sowie zu einem größeren Raumbedarf führt.
  • Bei Druckmaschinen werden zur Herstellung mehrfarbiger Druckbilder Druckplatten für die einzelnen Farbauszüge hergestellt und auf dafür vorgesehenen Zylindern der Druckmaschine gespannt. Während des Druckens werden die Teilbilder nacheinander von den Druckplatten auf das Verarbeitungsgut übertragen. Für die Qualität des auf das Verarbeitungsgut aufgebrachten Mehrfarbendrucks ist dabei die Genauigkeit des Übereinanderdrucks der einzelnen Teilbilder entscheidend. Um ein einwandfreies Mehrfarbendruckbild zu erhalten, müssen die einzelnen Druckplatten jeweils in einer exakten vorgegebenen Sollposition auf den Zylindern aufgebracht werden, wobei die Druckplatten sowohl in Axialrichtung als auch in Umfangsrichtung mit einer Genauigkeit von etwa 10µm positioniert und fixiert werden.
  • Dazu sind, wie in der DE 103 452 90 A1 beschrieben, jeder Druckplatte Passmarken zugeordnet. Die Passmarken können als Datencodes ausgebildet sein, welche Informationen über Abmessungen, Orientierung, Format und/oder Farbe der Druckplatte enthalten, wobei es auch möglich ist, neben diesen Datencodes auch Positionsmarken vorzusehen. Jeder Passstanzung ist eine Passmarke zugeordnet, sodass bei einem Aufbringen der Druckplatte auf dem Zylinder die Passmarken in unmittelbarer Nähe eines Passstiftes positioniert sind. Den Passstiften ist ein Registermesssystem zugeordnet, das in der Regel aus zwei Registermesselementen besteht, welche jeweils ein Sichtfeld aufweisen, in welchem ein Passstift und eine Passmarke liegen.
  • Die Registermesselemente bzw. das Registermesssystem sind exakt in einem festen Abstand zum Zylinder und damit zu der auf dem Mantel des Zylinders vorgesehenen Druckplatte sowie in einer festen Sollposition relativ zum Zylinder angeordnet. Durch die kalibrierten Registermesselemente/ Registermesssystem und einer ggf. diesen zugeordneten Auswerteinheit kann bei einer an den Passstiften anliegenden Druckplatte eine Positionsbestimmung der Passmarken sowie eine Identifikation der Druckplatte erfolgen. Liegen die Passmarken in einer vorgegebenen Soll-Lage, ist ein qualitätsgerechter Druck möglich. Weicht die Ist-Lage der Passmarken von der Soll-Lage ab, wird durch eine Stellbewegung in Axial- und/oder Umfangsrichtung, initiiert von dem Zylinder zugeordneten Registerstelleinheiten, die Ist-Lage in die Soll-Lage verbracht. Das Erfassen des Abstandes der Druckplatte vom Mantel des Zylinders bzw. der Druckplatte von den Registermesselementen/ Registermesssystem ist nicht vorgesehen.
  • Die DE 198 54 845 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte auf einem Zylinder einer Druckmaschine mit einem die Position der Druckplatte in Axial- und Umfangsrichtung auf dem Mantel des Zylinders mittels im Bereich einer Druckplattenvorderkante vorgesehenen Passmarken erfassenden Registermesssystem, wobei das Registermesssystem zusätzlich die Position einer Druckplattenhinterkante der Druckplatte auf dem Zylindern erfasst.
  • Die DE 102 58 851 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte auf einem Zylinder einer Druckmaschine mit einem die Position der Druckplatte im Bereich einer Druckplattenvorderkante erfassenden Registermesssystem, wobei ein Messsystem zusätzlich die Position einer Druckplattenhinterkante der Druckplatte auf dem Zylinder erfasst.
  • Die DE 10 2004 006 943 A1 lehrt zwei verschieb- und arretierbar am Druckwerk gelagerte optoelektrische Messeinrichtungen zu nutzen, wobei jeweils eine Messeinrichtung einer Seite des Plattenzylinders zugeordnet ist und die Messeinrichtungen, die z.B. als CCD-Flächenkameras ausgebildet sein können, sind mit einem Rechner verbunden, während der Rechner mit Registerstelleinrichtungen verknüpft ist. Jedem Plattenzylinder ist eine Registerstelleinrichtung zugeordnet, durch die die Plattenzylinder in Umfangs -, Diagonal - und Axialrichtung verstellt werden können, wobei Passermarken auf der Druckplatte die für die Registereinstellung relevanten Informationen darstellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Funktionalität der gattungsgemäßen Vorrichtung so zu erweitern, dass ein registergerechtes und störungsfreies Aufbringen einer Druckplatte auf einen Zylinder möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich mit einem Registermesssystem, welches die Lage der Druckplattenvorderkante an Passstiften ermittelt, auch die Lage der Druckplattenhinterkante bei einem automatischen oder halbautomatischen Plattenwechsel zu kontrollieren.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    • 1 eine an Passstiften anliegende Druckplatte in der Draufsicht,
    • 2 die Druckplatte nach 1 in der Seitenansicht,
    • 3 die Darstellung nach 2 mit der auf dem Zylinder aufgebrachten Druckplatte und
    • 4 die Lage des Zylinders in einer Kontrollposition.
  • In 1 ist ein Zylinder 1 mit einer an einem ersten Passstift 2 und einem zweiten Passstift 3 anliegenden Druckplatte in der Draufsicht dargestellt. Der Zylinder 1 weist einen Zylinderkanal 5 auf, in dem eine Plattenbefestigungseinheit 6 vorgesehen ist, von der eine vordere Klemmeinheit 7 und eine hintere Klemm-/ Spanneinheit 8 gezeigt sind. Von der vorderen Klemmeinheit 7 ist eine Klemmleiste 9 und von der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 eine Klemm-/ Spannlade 10 dargestellt. Die Klemmleiste 9 der vorderen Klemmeinheit 7 kann in bekannte Weise gegen ein nicht dargestelltes Gegenlager geführt oder davon entfernt werden, wodurch die Druckplatte 4 geklemmt oder freigegeben wird, während die Klemm-/ Spannlade 10 der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 zum Klemmen gegen eine ebenfalls nicht gezeigte Gegenleiste geführt oder zum Freigeben von dieser entfernt wird. Zusätzlich kann die hintere Klemm-/ Spanneinheit 8 zum Spannen der Druckplatte 4 auf einem Mantel 27 des Zylinders 1 in Umfangsrichtung innerhalb des Zylinderkanals 5 verschoben werden.
  • In 1 ist weiterhin gezeigt, dass einer Druckplattenvorderkante 12 der Druckplatte 4 ein erstes Passloch 13 und ein zweites Passloch 14 zugeordnet sind. Mit dem ersten Passloch 13 liegt die Druckplatte 4 am ersten Passstift 2 und dem zweiten Passloch 14 am zweiten Passstift 3 an. Es ist aber z. B. auch möglich, nur ein erstes Passloch 13 vorzusehen und den zweiten Passstift 3 so anzuordnen, dass die Druckplatte 4 mit der Druckplattenvorderkante 12 direkt am zweiten Passstift 3 anliegt. In unmittelbarer Nähe des ersten Passstiftes 2 sind auf der Druckplatte 4 eine erste Passmarke 15 und beim zweiten Passstift 3 eine zweite Passmarke 16 aufgebracht. Im Ausführungsbeispiel bestehen die Passmarken 15, 16 jeweils aus einem Datencode 17 und zwei Positionsmarken 18. Es ist aber auch möglich, nur einen Datencode 17 vorzusehen und in diesem die Positionsmarken 18 zu integrieren. Den Passstiften 2, 3 ist außerdem jeweils eine Referenzpositionsmarke 19 zugeordnet.
  • Die erste Passmarke 14 sowie der erste Passstift 2 liegen im Sichtfeld eines ersten Registermesselementes 20 und die zweite Passmarke 15 sowie der zweite Passstift 3 im Sichtfeld eines zweiten Registermesselementes 21, wenn die Druckplatte 4 mit den Passlöchern 13, 14 an den Passstiften 2, 3 anliegt, wobei die Registermesselemente 20, 21 ein Registermesssystem 11 bilden (1 und 2). Die Registermesselemente 20, 21 sind in einem festen Abstand X zum Mantel 27 bzw. zur Oberfläche der auf dem Zylinder 1 aufzubringenden Druckplatte 4 positioniert, sodass die Passmarken 15, 16 im Fokus der Registermesselemente 20, 21 liegen, während die Referenzpositionsmarken 19 in der Regel zur Kalibrierung der Messelemente 20, 21 bzw. des Registermesssystems 11 dienen.
  • Bei einer Zuführung der Druckplatte 4 zum Zylinder 1 wird diese mit den Passlöchern 13, 14 an den Passstiften 2, 3 angelegt und die vordere Klemmeinheit 7 geschlossen, indem die Klemmleiste 9 gegen das nicht dargestellte Klemmlager geführt wird. Damit wird die Druckplatte 4 im Bereich der Druckplattenvorderkante 12 gegen den Mantel 27 geführt und anschließend der Zylinder 1 in Pfeilrichtung 28 gedreht. Dabei werden die Positionsmarken 18/ Datencodes 17 der Passmarken 15, 16 von den Registermesselementen 20, 21 erfasst und die Ist-Lage mit der Soll-Lage verglichen. Bei Abweichungen der Ist-Lage von der Soll-Lage werden Stellsignale generiert und dem Zylinder 1 zugeordneten Stelleinheiten zugeführt zur Realisierung von Stellwegen in Umfangsrichtung und/oder Axialrichtung. Nachdem die vordere Klemmeinheit 7 eine dem Zylinder 1 zugeordnete Plattenführungseinheit 22, die im Ausführungsbeispiel als Anpresswalze 23 ausgeführt ist, erreicht hat, wird diese aktiviert und damit an die Zylinder 1 angestellt, sodass die Druckplatte 4 in Wirkverbindung mit dem Mantel 27 gehalten wird bis eine Druckplattenhinterkante 24 in die geöffnete hintere Klemm-/ Spanneinheit 8 gelangt. Nach dem Schließen und Verschieben der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 in Umfangsrichtung ist die Druckplatte 4 auf dem Zylinder 1 gespannt (3). Anschließend erfolgt eine Drehrichtungsumkehr und der Bereich der Druckplattenhinterkante 24 wird an den Registermesselementen 20, 21, welche durch eine Steuereinheit zusätzlich aktiviert werden, vorbeigeführt und von diesem die Entfernung zur Oberfläche der Druckplatte 4 als Ist-Wert erfasst sowie mit dem als SollWert abgespeicherten Abstand X verglichen (4). Stimmen die Werte überein, wurde die Druckplattenhinterkante 24 von der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 ordnungsgemäß erfasst sowie geklemmt und gespannt. Damit können weitere Verfahrensschritte eingeleitet werden. Eine Nichtübereinstimmung der Werte signalisiert, dass die Druckplattenhinterkante 24 nicht in die geöffnete hintere Klemm-/ Spanneinheit 8 geführt wurde und nach deren Schließen z. B. auf der Klemm-/ Spannlade 10 aufliegt (gestrichelte Darstellung in 4). In diesem Fall muss der Plattenwechsel wiederholt werden. Zum Erfassen der Entfernung des Bereichs der Druckplattenhinterkante 24 zu den Registermesssystem 11 reicht es aus, wenn ein Registermesselement 20, 21 aktiviert wird während des Vorbeiführens der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 nach der Bewegungsumkehr des Zylinders 1.
  • Zur sicheren Erkennung der Lage des Bereichs der Druckplattenhinterkante 24 bei dem Plattenwechsel ist es auch möglich, wie in 1 gezeigt, in diesem Bereich eine erste hintere Passmarke 25 und eine zweite hintere Passmarke 26 vorzusehen. Die hinteren Passmarken 25, 26 können mit den im Bereich der Druckplattenvorderkante 12 vorgesehen Passmarken 15, 16 übereinstimmen und spiegelbildlich zu diesen angeordnet sein. Mit den hinteren Passmarken 25, 26 ist es möglich, die Oberfläche der Druckplatte 4 zu markieren und damit eine fehlerfreie Erkennung durch die Registermesselemente 20, 21 zu realisieren. Es ist aber auch möglich, wenn die hinteren Passmarken 25, 26 mit den Passmarken 15, 16 übereinstimmen und spiegelbildlich dazu angeordnet sind, die beim Abtasten der Passsysteme 15, 16 ermittelten und den in Umfangs- oder Axialrichtung erforderlichen Stellhandlungen zugrunde liegenden Messwerte mit den Werten zu vergleichen, die bei einer Erfassung der hinteren Passmarken 25, 26 durch die Registermesselemente 20, 21 generiert werden. Stimmen diese Werte überein, wurde die Druckplattenhinterkante 24 von der hinteren Klemm-/ Spanneinheit 8 erfasst und die Druckplatte 4 lagegenau auf dem Zylinder 1 aufgebracht. Besteht keine Übereinstimmung der Werte, wurde die Druckplattenhinterkante 24 nicht erfasst und der Plattenwechselvorgang muss wiederholt werden.
  • Werden der Druckplattenhinterkante 24 hintere Passmarken 25, 26 zugeordnet, ist auch denkbar, um die Lage der Druckplatte 4 erfassen zu können, nur eine der hinteren Passmarken 25, 26 vorzusehen und lediglich eine der Registermesselemente 20, 21 zu aktivieren.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Zylinder
    2
    Erster Passstift
    3
    Zweiter Passstift
    4
    Druckplatte
    5
    Zylinderkanal
    6
    Plattenbefestigungseinheit
    7
    Vordere Klemmeinheit
    8
    Hintere Klemm-/ Spanneinheit
    9
    Klemmleiste
    10
    Klemm-/ Spannlade
    11
    Registermesssystem
    12
    Druckplattenvorderkante
    13
    Erstes Passloch
    14
    Zweites Passloch
    15
    Erste Passmarke
    16
    Zweite Passmarke
    17
    Datencode
    18
    Positionsmarke
    19
    Referenzpositionsmarke
    20
    Erstes Registermesselement
    21
    Zweites Registermesselement
    22
    Plattenführungseinheit
    23
    Anpresswalze
    24
    Druckplattenhinterkante
    25
    Erste hintere Passmarke
    26
    Zweite hintere Passmarke
    27
    Mantel
    28
    Pfeilrichtung
    X
    Abstand

Claims (6)

  1. Vorrichtung zum Erfassen der Lage einer Druckplatte (4) auf einem Zylinder (1) einer Druckmaschine mit einem die Position der Druckplatte (4) in Axial- und Umfangsrichtung auf dem Mantel (27) des Zylinders (1) mittels im Bereich einer Druckplattenvorderkante (12) vorgesehenen Passmarken (15, 16) erfassenden Registermesssystem (11), wobei das Registermesssystem (11) zusätzlich die Position einer Druckplattenhinterkante (24) der Druckplatte (4) auf dem Zylinder (1) erfasst, wobei, im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) eine erste hintere Passmarke (25) und eine zweite hintere Passmarke (26) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Passmarken (25, 26) mit den Passmarken (15, 16) übereinstimmend ausgebildet und spiegelbildlich dazu angeordnet sind und dass in dem Registermesssystem (11) oder einer zugeordneten Auswerteinheit ein Vergleich der vom Registermesssystem (11) ermittelten, die Position der Druckplattenvorderkante (12) charakterisierenden Messwerte mit den durch das Registermesssystem (11) ermittelten, die Position der Druckplattenhinterkante (24) charakterisierenden Messwerte erfolgt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Registermesssystem (11) die Entfernung zur Oberfläche der Druckplatte (4) im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) erfasst.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Registermesssystem (11) aus einem ersten Registermesselement (20) und einem zweiten Registermesselement (21) besteht und mindestens ein Registermesselement (20, 21) zum Erfassen der Entfernung im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) aktivierbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) eine die Erfassung der Oberfläche der Druckplatte (4) unterstützende Markierung vorgesehen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Übereinstimmung der Messwerte die Druckplatte (4) auf dem Mantel (27) des Zylinders (1) gespannt ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Druckplattenhinterkante (24) mindestens eine hintere Passmarke (25, 26) vorgesehen ist und das Registermesselement (20, 21) aktivierbar ist in dessen Sichtfeld die hintere Passmarke (25, 26) gelangt.
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