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Die
vorliegende Erfindung basiert auf und beansprucht die Priorität
der am 15. Dezember 2007 angemeldeten
koreanischen Patentanmeldung Nummer
10-2007-0131812 , deren gesamter Inhalt vollständig
in die vorliegende Anmeldung mit aufgenommen ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug-Lenksystem und insbesondere
ein Fahrzeug-Lenksystem, das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul
aufweist, wobei ein Airbag-Modul unabhängig von der Drehung
eines Lenkrads montiert ist.
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Im
Allgemeinen werden Sicherheitsvorrichtungen für ein Fahrzeug
in aktive Sicherheitsvorrichtungen (Bremse, Antiblockiersysteme
oder ABS, Antriebsschlupfregelung oder ASR und Navigationssysteme),
die das Auftreten eines Unfalls verhindern, und in passive Sicherheitssysteme
(Sicherheitsgurte, Airbags und Gurtstraffer), die einen Fahrzeuginsassen
bei einem Unfall schützen, unterteilt.
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Unter
solchen Sicherheitsvorrichtungen ist ein Airbag-System eine Vorrichtung,
die einen Airbag vor einem sekundären Aufprall eines Fahrzeuginsassen
aufbläst, um den Fahrzeuginsassen während eines
Aufpralls zu schützen. Airbag-Systeme sind im Allgemeinen
benachbart zu einem Fahrersitz und/oder einem Beifahrersitz vorgesehen,
um zu verhindern, dass das Gesicht des Fahrers und/oder des Beifahrers
verletzt wird.
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Bei
Airbag-Systemen ist ein Airbag-Modul eines Fahrersitzes im Allgemein
auf der Nabe eines Lenkrads montiert. Wenn das Lenkrad gedreht wird, wird
deshalb auch das Airbag-Modul gedreht.
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Da
das Airbag-Modul, wie es weiter oben beschrieben ist, zusammen mit
dem Lenkrad gedreht wird, wird ein besonderes Verbindungselement
verwendet, nämlich eine sogenannte SRC-Uhrfeder, die zum
Verbinden eines Kabelbaums mit einem sich drehenden Teil (zum Beispiel
dem Lenkrad) verwendet wird, um zu verhindern, dass Stromkabel oder
Signalleitungen, die mit einem Gasgenerator verbunden sind, aufgrund
der Drehung beeinträchtigt werden.
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Der
Airbag eines Fahrersitzes, der an dem Lenkrad montiert ist und sich
während des Lenkens im Allgemeinen zusammen mit dem Lenkrad
dreht, unterliegt jedoch zahlreichen Einschränkungen. Zum Beispiel
sollte ein Airbag-Kissen, das während des Betriebs des
Airbags entfaltet wird, so entfaltet werden, dass es einen Fahrer
unabhängig von der Position des Lenkrads ausreichend schützt.
Aus diesem Grund sollte das Airbag-Kissen immer eine symmetrische
Form aufweisen, und der Airbag für den Fahrersitz kann
anders als der Airbag für den Beifahrersitz keine asymmetrische
optimale Form aufweisen. Des Weiteren drückt der untere
Abschnitt des entfalteten Kissens stark auf die Brust des Fahrzeuginsassen,
so dass der Fahrzeuginsasse verletzt werden kann.
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Da
außerdem das Firmenzeichen, das auf dem Airbag-Modul für
den Fahrersitz ausgebildet ist, zusammen mit dem Lenkrad gedreht
wird, verschlechtert sich ferner die Sichtbarkeit der Gestaltung
des Firmenzeichens. Des Weiteren könnte ein Sensor, der
an einem Aufprallpolster vorgesehen ist, um zu erkennen, dass ein
Fahrer am Lenkrad einschläft, in Abhängigkeit
von der Drehung des Lenkrads überdeckt sein. Als Folge
davon verschlechtert sich die Leistung des Sensors.
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Die
Information, die in den Abschnitten über den Hintergrund
der Erfindung offenbart wurde, dient lediglich einer Verbesserung
des Verständnisses des allgemeinen Hintergrundes der Erfindung
und soll nicht als Bestätigung oder irgendeine Art von
Hinweis dahingehend dienen, dass diese Information den Stand der
Technik bildet, der einem Fachmann auf dem Gebiet bereits bekannt
ist.
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Verschiedene
Aspekte der vorliegenden Erfindung sehen ein Fahrzeug-Lenksystem
vor, das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul aufweist. Gemäß dem
Fahrzeug-Lenksystem sind ein Lenkrad, das eine Lenkkraft auf eine
Lenksäule überträgt, und ein Airbag-Modul,
das auf einer Nabe des Lenkrads montiert ist, unabhängig
ohne die Verwendung einer SRC-Uhrfeder angeschlossen, so dass das
Airbag-Modul unabhängig von der Drehung des Lenkrads nicht
gedreht wird. Dementsprechend kann das Airbag-Kissen unabhängig
von der Position des Lenkrads entfaltet werden und kann eine asymmetrische
optimale Form aufweisen, so dass die Brust eines Fahrzeuginsassen
nicht schädlich zusammengedrückt wird. Aus diesem
Grund ist es möglich, eine ungewünschte Verletzung
zu verhindern.
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Des
Weiteren sehen verschiedene Aspekte der vorliegenden Erfindung ein
Fahrzeug-Lenksystem vor, das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul aufweist,
das die Sichtbarkeit der Gestaltung eines Firmenzeichens, das auf
einem Airbag-Modul für einen Fahrersitz ausgebildet ist,
deutlich verbessert, da das Airbag-Modul unabhängig von
der Drehung des Lenkrads nicht gedreht wird.
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Des
Weiteren sehen verschiedene Aspekte der vorliegenden Erfindung ein
Fahrzeug-Lenksystem vor, das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul aufweist,
das zum Verbessern der Leistung eines Sensors zum Erkennen, wenn
ein Fahrer am Lenkrad einschläft, geeignet ist, unabhängig
von der Position des Lenkrads, da das Airbag-Modul unabhängig
von der Drehung des Lenkrads nicht gedreht wird.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf ein Fahrzeug-Lenksystem
gerichtet, das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul aufweist, wobei
das Fahrzeug-Lenksystem aufweist: ein Lenkrad, das eine Lenkradnabe
aufweist, eine Lenksäule, die ein Ritzel aufweist, das
zum Bewegen von Spurstangen zum Lenken von Fahrzeugrädern
mit einer Zahnstange in Eingriff ist, und die von einem Säulengehäuse umgeben
und von einem Lager gestützt wird, so dass Drehmoment von
dem Lenkrad an ein oberes Ende der Lenksäule übertragen
wird, das benachbart zu dem Lenkrad positioniert ist, eine Drehmoment-Übertragungs-Anordnung,
die das Lenkrad durch Zahnräder mit der Lenksäule
verbindet, so dass eine Achse des Lenkrads gegen eine Achse der
Lenksäule versetzt ist, und die ein Drehmoment von dem
Lenkrad an die Lenksäule überträgt, eine
Schaltkreis-Anschlussanordnung, in welcher ein Kabelbaum, der mit
einer Airbag-Steuer-Einheit (ACU, Airbag Control Unit) verbunden
ist, das Säulengehäuse umgibt, in einem Raum zwischen
dem Lenkrad und der Lenksäule angeordnet ist und mit einem
zentralen Abschnitt einer Lenkradnabe des Lenkrads verbunden ist,
und/oder ein Airbag-Modul, das eine Befestigungshalterung und eine
Kissen-Abdeckung aufweist, wobei die Befestigungshalterung ein Kissen aufnimmt,
das aufgrund des Einspritzens von Gas aus einem Gasgenerator, der
ein Steuersignal von der ACU empfängt und zum Generieren
von Hochdruckgas funktioniert, vom Lenkrad aus entfaltet wird und
in der Lenkradnabe des Lenkrads aufgenommen ist, wobei die Kissen-Abdeckung
in die Lenkradnabe eingesetzt ist, wobei sie zum Reißen
während des Entfaltens des Kissens eingerichtet ist und
an der Befestigungshalterung angebracht ist, so dass das Drehmoment
des Lenkrads nicht auf die Kissen-Abdeckung übertragen
wird.
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Die
Drehmoment-Übertragungsvorrichtung kann aufweisen: ein
Säulenzahnrad, das mit dem Ende der Lenksäule
verbunden ist, ein Lenkradzahnrad, das einen leeren Raum darin ausbildet
und mit dem Säulenzahnrad in Eingriff ist, so dass die
Lenksäule versetzt ist, und/oder einen Lenkrad-Verbindungsvorsprung,
der sich einstückig von dem Lenkradzahnrad erstreckt und
zum Drehen des Lenkradzahnrades fest an dem unteren Abschnitt des
Lenkrads angebracht ist.
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Ein
hakenförmiges Verbindungsende kann an der Befestigungshalterung
ausgebildet sein und kann in eine Nut der Kissen-Abdeckung eingepasst sein.
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Die
Schaltkreis-Anschlussanordnung kann aufweisen: ein Kabel-Einführungsrohr,
das an einem Innenraum des Lenkradzahnrads positioniert ist und einstückig
mit dem Lenkrad-Verbindungsvorsprung ausgebildet ist, wobei ein
Ende des Kabel-Einführungsrohrs aus dem Säulengehäuse
hervorsteht, ein Kabel-Auslassrohr, das zum Verbinden mit dem Gasgenerator
durch den Lenkrad-Verbindungsvorsprung hindurch mit dem Kabel-Einführungsrohr
verbunden ist, und ein Kabel, das von dem Kabel-Einführungsrohr
aus entlang dem Kabel-Auslassrohr mit dem Gasgenerator verbunden
ist.
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Ein
Kabel-Richtungsänderungsrohr kann zum Führen des
Kabels entlang der Achse des Lenkrads an dem Kabel-Einführungsrohr
ausgebildet sein.
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Das
Kissen des Airbag-Moduls, das in Richtung zu einem Fahrzeuginsassen
entfaltet wird, kann eine asymmetrische Struktur aufweisen, die
einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zum Verhindern des Kontaktes
mit der Brust des Fahrzeuginsassen gestaltet ist.
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Das
Fahrzeug-Lenksystem kann ferner einen Sensor aufweisen, der an dem
Airbag-Modul vorgesehen ist und erkennt, dass ein Fahrer am Lenkrad einschläft.
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Gemäß verschiedenen
Aspekten der vorliegenden Erfindung kann ein Airbag-Modul ein asymmetrisches
optimales Kissen aufweisen, das unabhängig von der Drehung
des Lenkrads ohne die Verwendung einer SRC-Uhrfeder montiert ist.
Aus diesem Grund ist es möglich, einen Fahrzeuginsassen zu
schützen, während seine Brust durch das von dem Lenkrad
aus entfaltete Airbag-Kissen nicht schädlich zusammengedrückt
wird. Da ein Firmenzeichen, das auf dem Airbag-Modul ausgebildet
ist, nicht gedreht wird, ist es ferner möglich, die Sichtbarkeit
der Gestaltung des Firmenzeichens deutlich zu verbessern.
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Da
das Airbag-Modul gemäß zahlreichen Aspekten der
vorliegenden Erfindung unabhängig von der Drehung des Lenkrads
nicht gedreht wird, kann ferner die Leistung eines Sensors zum Erkennen, wann
ein Fahrer am Lenkrad einschläft, immer aufrechterhalten
werden. Als Ergebnis hiervon ist es möglich, die Leistung
für ein optimal sicheres Fahren aufrechtzuerhalten.
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Die
Verfahren und Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung weisen andere
Merkmale und Vorteile auf, die aus den angehängten Zeichnungen
und der folgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung
ersichtlich werden oder in diesen im Einzelnen dargelegt werden,
wobei diese gemeinsam dazu dienen, bestimmte Prinzipien der vorliegenden
Erfindung zu erläutern.
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Es
zeigen:
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1(a), 1(b), 1(c) und 1(d) Ansichten,
die die Struktur eines Fahrzeug-Lenksystems zeigen, das ein sich
nicht drehendes Airbag-Modul gemäß verschiedenen
Aspekten der vorliegenden Erfindung aufweist,
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2(a), 2(b) und 2(c) Ansichten, die die Struktur einer
Lenksäule zeigen, die ein rotationsfreies Airbag-Modul
gemäß verschiedenen Aspekten der vorliegenden
Erfindung aufweist,
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3(a) und 3(b) Ansichten,
die einen Betrieb des Fahrzeuglenksystems veranschaulichen, das
ein sich nicht drehendes Airbag-Modul gemäß verschiedenen
Aspekten der vorliegenden Erfindung aufweist, und
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4 eine
Ansicht, die zeigt, wie ein sich nicht drehender Airbag gemäß verschiedenen
Aspekten der vorliegenden Erfindung betrieben wird.
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Im
Folgenden wird im Einzelnen auf verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung Bezug genommen, wobei Beispiele hierfür
in den angehängten Zeichnungen veranschaulicht und im Nachfolgenden
beschrieben sind. Obwohl die Erfindung in Verbindung mit beispielgebenden
Ausführungsformen beschrieben wird, wird angemerkt, dass die
vorliegende Beschreibung nicht darauf abzielt, die Erfindung auf
die beispielgebenden Ausführungsformen zu beschränken.
Die Erfindung soll im Gegenteil nicht nur die beispielgebenden Ausführungsformen
abdecken, sondern auch zahlreiche Alternativen, Abwandlungen, Entsprechungen
und andere Ausführungsformen, die im Gedanken und dem Umfang
der Erfindung enthalten sein können, wie durch die angehängten
Ansprüche definiert ist.
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1 ist
eine Ansicht, die die Struktur eines Fahrzeug-Lenksystems zeigt,
das ein sich nicht drehendes Airbag-Modul gemäß verschiedenen
Aspekten der vorliegenden Erfindung aufweist. Das Lenksystem gemäß verschiedenen
beispielgebenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung weist
eine Lenksäule 3, ein Rädergetriebe und
ein Airbag-Modul 10 auf. Die Lenksäule ist durch
Zahnräder mit einem Lenkrad 8 verbunden, so dass
Drehmoment von dem Lenkrad auf die Lenksäule übertragen
wird. Das Rädergetriebe weist ein Ritzel 20 auf, das
mit einer Zahnstange 30 zum Bewegen von Spurstangen in
Eingriff ist, die mit beiden Rädern verbunden sind, und
die Zahnstange 30 durch das Drehen der Lenksäule 3 bewegt.
Das Airbag-Modul ist mit einem Kabelbaum verbunden, der durch einen Abschnitt
der Lenksäule 3 hindurch, die mit dem Lenkrad 8 verbunden
ist, mit dem Lenkrad verbunden ist, und ist an einer Lenkradnabe 9 des
Lenkrads 8 montiert, um nicht von dem Drehen des Lenkrads 8 beeinflusst
zu werden.
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Zu
diesem Zweck verbindet eine Drehmoment-Übertragungsanordnung 4 das
Lenkrad 8 durch Zahnräder mit der Lenksäule 3 und überträgt Drehmoment.
Die Drehmoment-Übertragungsanordnung weist ein außenverzahntes
Säulenzahnrad 5, ein innenverzahntes Lenkradzahnrad 6 und
einen Lenkradverbindungsvorsprung 7 auf. Das Säulenzahnrad
ist mit dem Ende der Lenksäule 3 verbunden. Das
Lenkradzahnrad 6 ist ein Hohlrad und bildet darin einen
leeren Raum, um das Säulenzahnrad 5 einzubeschreiben,
das heißt, um mit dem Säulenzahnrad 5 ausreichend
in Eingriff zu sein, während ein durchgehender Raum zwischen
dem Lenkradzahnrad 6 und dem Säulenzahnrad 5 bereitgestellt wird,
wie es in 1(b) dargestellt ist. Der
Lenkradverbindungsvorsprung erstreckt sich einstückig von dem
Lenkradzahnrad 6 und ist zum Drehen des Lenkradzahnrades 6 fest
an dem unteren Abschnitt des Lenkrads 8 angebracht.
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In
diesem Fall bewirkt die Drehmoment-Übertragungsanordnung 4,
dass eine Achse der Lenksäule 3 gegen eine Achse
des Lenkrads 8 versetzt ist. Der Grund dafür ist,
dass bewirkt werden soll, dass das Lenkradzahnrad 6 mit
dem Säulenzahnrad 5 der Lenksäule 3 auf
einer Seite einbeschrieben sein soll, und dass der Kabelbaum mit
dem Airbag-Modul 10 verbunden auf der anderen Seite positioniert
sein soll.
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Des
Weiteren ist das Säulenzahnrad 5 aus einem Ritzel
gebildet, und ist an dem Ende der Lenksäule 3 ausgebildet.
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Des
Weiteren ist der Lenkradverbindungsvorsprung 7, der einstückig
mit dem Lenkradzahnrad 6 verbunden ist, durch ein Säulengehäuse 1 bedeckt, das
die Lenksäule 3 umgibt und mit dem Lenkrad 8 verbunden
ist.
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Des
Weiteren sind das Ende der Lenksäule 3 und der
Lenkradverbindungsvorsprung 7 durch Lager 2 gestützt,
die in das Säulengehäuse 1 eingepasst
sind.
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Wenn
eine Lenkkraft des Lenkrads 8 über die Lenksäule 3 und
das Ritzel 20 auf die Zahnstange 30 übertragen
wird, dann erreicht das Rädergetriebe die Bewegung des
Rads entsprechend dem Betrieb des Lenkrads 8 durch Anpassen
eines Durchmessers des Ritzels 20, das durch die Lenksäule 3 gedreht
wird, mit der Anzahl von Drehungen, die sich von der des Lenkrads 8 unterscheidet,
das heißt mit einer Getriebeübersetzung von ungefähr
1:1,3.
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Des
Weiteren weist das Airbag-Modul 10 einen Gasgenerator 11,
ein Kissen 12, eine Befestigungshalterung 13 und
eine Kissenabdeckung 14 auf. Der Gasgenerator empfängt
ein Steuersignal von einer ACU (Airbag-Steuereinheit) und funktioniert
zum Generieren von Hochdruck-Gas. Das Kissen wird von dem Lenkrad 8 aus
aufgrund des Einspritzens von Gas aus dem Gasgenerator 11 entfaltet.
Die Befestigungshalterung nimmt das Kissen 12 auf, das
mit dem Gasgenerator 11 verbunden ist, und ist in der Lenkradnabe 9 des
Lenkrads 8 aufgenommen. Die Kissenabdeckung ist in die
Lenkradnabe 9 eingesetzt, wird während des Entfaltens
des Kissens 12 durchgebrochen und ist derart in die Befestigungshalterung 13 eingepasst,
dass das Drehmoment des Lenkrads 8 nicht auf die Kissenabdeckung übertragen
wird.
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In
diesem Fall ist ein hakenförmiges Verbindungende an der
Befestigungshalterung 13 ausgebildet und in eine Nut der
Kissenabdeckung 14 eingepasst. Aus diesem Grund wird nur
die Kissenabdeckung 14 zusammen mit der Lenkradnabe 9 gedreht, obwohl
die Lenkradnabe 9 zusammen mit dem Lenkrad 8 gedreht
wird.
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Des
Weiteren ist das Airbag-Modul 10 mit dem Kabelbaum verbunden,
der unter Verwendung einer Schaltkreis-Anschlussanordnung 15 zum
Bereitstellen eines ACU-Steuersignals und von elektrischem Strom
verwendet wird. Des Weiteren weist die Schaltkreis-Anschlussanordnung 15,
wie es in 2(a), 2(b) und 2(c) dargestellt ist, ein Kabel-Einführungsrohr 16,
ein Kabel-Auslassrohr 17 und ein Kabel 18 auf.
Ein Ende des Kabel-Einführungsrohrs steht von dem Säulengehäuse 1 hervor, und
das Kabel-Einführungsrohr ist an einem Innenraum des Lenkradzahnrads 6 positioniert,
das einstückig mit dem Lenkrad-Verbindungsvorsprung 7 ausgebildet
ist. Das Kabel-Auslassrohr ist mit dem Kabel-Einführungsrohr 16 derart
verbunden, dass es durch den Lenkrad-Verbindungsvorsprung 7 hindurch
mit dem Gasgenerator 11 verbunden ist. Das Kabel ist von
dem Kabel-Einführungsrohr 16 aus entlang dem Kabel-Auslassrohr 17 mit
dem Gasgenerator 11 verbunden.
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In
diesem Fall passiert das Kabel-Auslassrohr 17 durch den
Lenkrad-Verbindungsvorsprung 7, um nicht von dem Drehen
des Lenkrad-Verbindungsvorsprungs beeinflusst zu werden.
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Des
Weiteren ist ein Kabel-Richtungsänderungsrohr 16a an
dem Kabel-Einführungsrohr 16 ausgebildet und mit
dem Kabel-Auslassrohr 17 verbunden. Das Kabel-Richtungsänderungsrohr 16a fährt
das Kabel 18 an der Achse des Lenkrads 8.
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Das
bedeutet, dass sich das Kabel-Richtungsänderungsrohr 16a in
Richtung zu einer Seite erstreckt, um die Versetzung des Kabel-Einführungsrohrs 16 zu
kompensieren, das in einen Seitenraum eingesetzt ist, das heißt
in einen leeren Raum des hohlen Lenkradzahnrades 6, das
einstückig mit dem Lenkrad- Verbindungsvorsprung 7 ausgebildet
ist, und das Kabel-Auslassrohr 17 erstreckt sich in der Mitte
davon.
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Des
Weiteren ist ein Sensor 19 zum Erkennen, dass ein Fahrer
am Lenkrad einschläft, im Airbag-Modul 10 vorgesehen.
Da das Airbag-Modul 10 nicht von dem Drehen des Lenkrads 8 beeinflusst wird,
wird die Leistung des Sensors im Vergleich dazu, wenn der Sensor
an der Lenksäulen-Abdeckung oder einem Aufprallpolster
montiert ist, weiter verbessert.
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Der
Betrieb des Fahrzeug-Lenksystems gemäß den verschiedenen
beispielgebenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen
beschrieben.
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In
dem Lenksystem gemäß den verschiedenen Aspekten
der vorliegenden Erfindung sind das Lenkrad 8 und die Lenksäule 3,
obwohl sie gegeneinander versetzt sind, durch Zahnräder
miteinander verbunden, so dass das Drehmoment von dem Lenkrad 8 auf
die Lenksäule 3 übertragen wird. Des
Weiteren ist das Airbag-Modul 10, das in der Lenkradnabe 9 des
Lenkrads 8 aufgenommen ist, unabhängig montiert,
damit es nicht zusammen mit dem Lenkrad 8 gedreht wird,
indem eine versetzte Drehmomentübertragungsstruktur von
dem Lenkrads 8 zu der Lenksäule 3 verwendet
wird. Aus diesem Grund weist das Kissen 12, wenn es entfaltet
wird, eine asymmetrische Form auf, die optimiert sein kann, damit
der Kontakt mit der Brust eines Fahrzeuginsassen verhindert wird
oder damit der Druckkontakt vermindert wird, um die Belastung zu
minimieren und eine Verletzung der Brust eines Fahrzeuginsassen zu
verringern. Da das Airbag-Modul nicht gedreht wird, ist es ferner
möglich, die Sichtbarkeit der Gestaltung eines Firmenzeichens
zu verbessern.
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Das
Lenksystem gemäß verschiedenen Aspekten der vorliegenden
Erfindung überträgt das Drehmoment des Lenkrads 8 auf
die Lenksäule 3, wobei das Lenkrad und die Lenksäule
gegeneinander versetzt sind. Das bedeutet, wie es in 1(a) bis 1(d) dargestellt
ist, dass das Lenksystem die folgende Struktur aufweist. Die Lenksäule 3,
die das Ritzel 20 aufweist, das zum Bewegen der Spurstangen
mit der Zahnstange 30 in Eingriff ist, ist gegen das Lenkrad 8 angeordnet.
Das Säulenzahnrad 5 ist in Eingriff mit dem Ende
der versetzten Lenksäule 3 mittels des Lenkradzahnrads 6,
das an dem Lenkrad 8 angebracht ist, und das Steuersignal
der ACU wird durch den Kabelbaum, der in einem freien Raum des Lenkradzahnrads 6 vorgesehen
ist, an das Airbag-Modul 10 übertragen, das an
dem Lenkrad 8 montiert ist.
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Wenn
ein Fahrer das Lenkrad 8 dreht, wird dementsprechend die
Drehkraft, die auf das Lenkrad 8 aufgebracht wird, über
den Lenkrad-Verbindungsvorsprung 7, wie es in 3(a) und 3(b) dargestellt
ist, auf das Lenkradzahnrad 6 übertragen, und das
Drehen des Lenkradzahnrads 6 bringt das einbeschriebene
Säulenzahnrad 5 zum Drehen in derselben Richtung
wie das Lenkrad.
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In
diesem Fall ist das Säulenzahnrad 5 in dem Säulengehäuse 1 aufgenommen,
das durch den Verkleidungs-Querträger CM passiert und gestützt wird,
und ist an dem Ende der Lenksäule 3 angeordnet,
die mit dem Rädergetriebe verbunden ist. Dementsprechend
wird das Säulenzahnrad gedreht, während es mit
dem Lenkradzahnrad 6 einbeschrieben ist.
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Das
Drehen des Säulenzahnrads 5 bringt die Lenksäule 3 zum
Drehen und bringt das Ritzel 20, das an dem Ende der Lenksäule
vorgesehen ist, zum Drehen. Während sie aufgrund der Drehung
des Ritzels 20 bewegt wird, bewegt die Zahnstange 30 die Spurstangen,
die mit beiden Rädern verbunden sind. Aufgrund der Bewegung
der Zahnstange 30 werden die Räder mit einer Lenkbewegung
gelenkt, die der des Lenkrads 8 entspricht.
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Wenn
der Durchmesser des Ritzels 20, von dem das am Ende der
Lenksäule 3 schließlich auszugebende
Drehmoment generiert wird, zu dem Zeitpunkt der Konstruktion des
Ritzels angepasst wird, dann ist es in diesem Fall möglich,
den Unterschied zwischen der Anzahl von Drehungen des Lenkradzahnrads 6,
das durch das Lenkrad 8 gedreht wird, und der Anzahl von
Drehungen des Säulenzahnrads 5, das das Drehmoment
auf die Lenksäule 3 überträgt,
anzupassen.
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Wenn
der Lenkvorgang durch das Drehen des Lenkrads 8 erfolgt,
wie es weiter oben beschrieben ist, dann wird das Airbag-Modul 10,
das an der Lenkradnabe 9 des Lenkrads 8 montiert
ist, unabhängig von der Drehung des Lenkrads 8 nicht
gedreht. Dies liegt an der Struktur der Befestigungshalterung 13,
die mit der Kissenabdeckung 14 verbunden ist, die an der
Lenkradnabe 9 montiert ist, das Kissen 12, das
mit dem Gasgenerator 11 verbunden ist, aufnimmt, und während
des Entfaltens des Kissens 12 aufgebrochen wird.
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Das
bedeutet, dass das Drehmoment des Lenkrads 8, da die Befestigungshalterung 13 und
die Kissenabdeckung 14 durch den Haken und die Nut ineinander
eingepasst sind, nur durch den Lenkrad-Verbindungsvorsprung 7 übertragen
wird, der an dem Lenkrad 8 angebracht ist.
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Aus
diesem Grund ist in dem Säulengehäuse 1 das
Kabel-Einführungsrohr 16, das in einem inneren
freien Raum des Lenkradzahnrads 6 angeordnet ist, wo das
Säulenzahnrad 5 der Lenksäule 3 einbeschrieben
ist, mit dem Kabel-Auslassrohr 17 verbunden, das durch
das Kabel-Richtungsänderungsrohr 16a, das die
Versetzung zwischen dem Kabel-Einführungsrohr 16 und
dem Lenkrad 8 kompensiert, unabhängig von der
Drehung des Lenkrads 8 mit dem Gasgenerator 11 verbunden
ist.
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Aus
diesem Grund wird das Kabel 18, das mit der ACU verbunden
ist und durch das Kabel-Einführungsrohr 16, das
Kabel-Richtungsänderungsrohr 16a und das Kabel-Auslassrohr 17 mit
dem Gasgenerator 11 verbunden ist, ebenfalls unabhängig
von der Drehung des Lenkrads 8 gedreht, und überträgt während
der Entfaltung des Airbags ein Steuersignal von der ACU an den Gasgenerator 11.
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Das
Airbag-Modul 10, das unabhängig von der Drehung
des Lenkrads 8 nicht gedreht wird, wie es weiter oben beschrieben
ist, drückt die Brust eines Fahrzeuginsassen P während
seines Betriebs nicht zusammen. Wie es in 4 dargestellt
ist, ist das Kissen 12, das in Richtung zu dem Fahrzeuginsassen
P entfaltet wird, immer in einer optimalen Position angeordnet.
Wenn das Kissen 12 entfaltet wird, hat das Kissen 12 aus
diesem Grund einen Aussparungs-Formungsabschnitt K, der nicht drückt,
das heißt, der eingerichtet ist zum Vermeiden eines Kontaktes
mit der Brust des Fahrzeuginsassen P. Obwohl er in Richtung zu dem
Fahrzeuginsassen P entfaltet wird, bildet der Aussparungs-Formungsabschnitt
K einen Nicht-Kontakt-Bereich UC, der mit der Brust des Fahrzeuginsassen
P nicht in Kontakt kommt.
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Für
eine einfache Erläuterung und eine genaue Definition in
den angehängten Ansprüchen werden die Begriffe „oben", „unten"
und so weiter verwendet, um Merkmale der beispielgebenden Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Positionen solcher Merkmale zu beschreiben,
wie sie in den Figuren angezeigt sind.
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Die
vorangehende Beschreibung von spezifischen beispielgebenden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wurde zum Zweck der Veranschaulichung
und Beschreibung dargestellt. Sie soll weder erschöpfend
aufgefasst werden noch die Erfindung genau auf die offenbarten Formen beschränken,
und es wird deutlich gemacht, dass angesichts der oben dargestellten
Lehren zahlreiche Abwandlungen und Variationen möglich
sind. Die beispielgebenden Ausführungsformen wurden ausgewählt
und beschrieben, um bestimmte Prinzipien der Erfindung sowie ihre
praktische Anwendung zu erläutern, um es dadurch anderen
Fachleuten auf dem Gebiet zu ermöglichen, verschiedene
beispielgebende Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
sowie verschiedene Alternativen und Abwandlungen davon auszuführen
und zu verwenden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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