[go: up one dir, main page]

DE102008043716A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld Download PDF

Info

Publication number
DE102008043716A1
DE102008043716A1 DE200810043716 DE102008043716A DE102008043716A1 DE 102008043716 A1 DE102008043716 A1 DE 102008043716A1 DE 200810043716 DE200810043716 DE 200810043716 DE 102008043716 A DE102008043716 A DE 102008043716A DE 102008043716 A1 DE102008043716 A1 DE 102008043716A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plants
evaluation device
harvester
stock
transmitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200810043716
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008043716B4 (de
Inventor
Lutz Bischoff
Ole Peters
Peter Prof. Dr. Pickel
Nicolai Dr. Tarasinski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Priority to DE200810043716 priority Critical patent/DE102008043716B4/de
Publication of DE102008043716A1 publication Critical patent/DE102008043716A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008043716B4 publication Critical patent/DE102008043716B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/127Control or measuring arrangements specially adapted for combines
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S17/00Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/02Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
    • G01S17/06Systems determining position data of a target
    • G01S17/08Systems determining position data of a target for measuring distance only
    • G01S17/10Systems determining position data of a target for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse-modulated waves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/48Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00
    • G01S7/4802Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00 using analysis of echo signal for target characterisation; Target signature; Target cross-section
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S17/00Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/88Lidar systems specially adapted for specific applications

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen (62) auf einem Feld, mit einem Sender (56), der eingerichtet ist, elektromagnetische Wellen auf einen Pflanzenbestand abzustrahlen, einem orts- und/oder winkelauflösend arbeitenden Empfänger (58), der eingerichtet ist, von den Pflanzen (62) des Pflanzenbestandes und/oder vom Boden reflektierte Wellen zu empfangen, und einer Auswertungseinrichtung (44), die eingerichtet ist, die Laufzeit der Wellen des Senders (56) zum Empfänger (58) an unterschiedlichen Punkten entlang einer Messrichtung zu ermitteln. Es wird vorgeschlagen, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, die Bestandsdichte der Pflanzen (62) anhand der Variation der erfassten Laufzeiten in der Messrichtung zu bestimmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld, mit einem Sender, der eingerichtet ist, elektromagnetische Wellen auf einen Pflanzenbestand abzustrahlen, einem orts- und/oder winkelauflösend arbeitenden Empfänger, der eingerichtet ist, von den Pflanzen des Pflanzenbestandes und/oder vom Boden reflektierte Wellen zu empfangen, und einer Auswertungseinrichtung, die eingerichtet ist, die Laufzeit der Wellen des Senders zum Empfänger an unterschiedlichen Punkten entlang einer Messrichtung zu ermitteln und ein entsprechendes Verfahren.
  • Stand der Technik
  • Bei Erntemaschinen ist zu Zwecken einer selbsttätigen Einstellung von Gutförder- und/oder Gutbearbeitungseinrichtungen eine Messung des Gutdurchsatzes sinnvoll. Der Gutdurchsatz wird häufig auch zu Zwecken der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung gemessen. Weiterhin kann anhand des gemessenen Gutdurchsatzes die Vortriebsgeschwindigkeit der Erntemaschine auf einem Feld durch eine entsprechende Steuerung derart eingestellt werden, dass ein gewünschter Gutdurchsatz erreicht wird, der beispielsweise einer optimalen Auslastung der Erntemaschine entspricht. Es ist üblich, den Gutdurchsatz durch entsprechende Sensoren in der Erntemaschine zu ermitteln. Da die Messung erst erfolgt, nachdem das Gut von der Erntemaschine aufgenommen wurde, kann eine sprunghafte Änderung des Gutdurchsatzes bei derartigen Sensoren nicht mehr durch eine entsprechende Anpassung der Fahrgeschwindigkeit ausgeglichen werden, was eine Unter- oder Überlastung von Gutbearbeitungseinrichtungen oder sogar Verstopfungen zur Folge haben kann.
  • Die EP 0 887 660 A2 beschreibt eine Erntemaschine, die mit einer Laser-Entfernungsmessvorrichtung ausgestattet ist, welche an der Fahrerkabine befestigt ist und einen einige Meter vor der Erntemaschine liegenden Bereich kontinuierlich quer zur Vorwärtsrichtung abtastet. Anhand des Profils vor der Erntemaschine vorhandenen Guts wird der Querschnitt eines auf dem Boden liegenden Schwads evaluiert. Bei der Getreideernte wird anhand eines Kontursprunges eine Bestandskante identifiziert. Anhand der gemessenen Entfernungswerte wird die Höhe des Getreidebestands ermittelt. Als nachteilig ist dabei anzusehen, dass nur die äußeren Konturen des Schwads oder Getreidefelds berücksichtigt werden. Ein relativ dichter Bestand lässt sich durch die offenbarte Vorrichtung nicht von einem dünnen Bestand mit derselben Höhe unterscheiden.
  • In der EP 1 271 139 A2 wird eine andere Einrichtung zur Erfassung der Menge auf einem Feld stehenden Pflanzen beschrieben, die mittels eines Laserabstandssensors die vor der Erntemaschine stehenden Pflanzen abtastet. Das Volumen des Pflanzenbestands wird anhand der geometrischen Anordnung des Laserabstandssensors und der Laufzeit der elektromagnetischen Wellen des Lasers bestimmt. Als weitere Messgröße geht die Intensität des von den Pflanzen reflektierten Lichts ein, die über die Messbreite gemittelt wird. Diese Messung berücksichtigt demnach das Reflexionsvermögen der Pflanzen, d. h. ihre Farbe und ihren diese bestimmenden Reifegrad. Bei dünneren Beständen wird der Unterschied zwischen dem Reflexionsvermögen des Bodens und dem Reflexionsvermögen der Pflanzen erfasst. Die Bestandsdichte wird demnach auf eine sehr indirekte und nicht unbedingt genaue Weise erfasst.
  • Aufgabe
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine verbesserte Vorrichtung und ein Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst, wobei in den weiteren Patentansprüchen Merkmale aufgeführt sind, die die Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
  • Lösung
  • Eine Vorrichtung zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld umfasst einen Sender, der im Betrieb elektromagnetische Wellen (insbesondere Laserstrahlen, beispielsweise im sichtbaren oder nahinfraroten Bereich) auf einen Pflanzenbestand abstrahlt, einen orts- und/oder winkelauflösend arbeitenden Empfänger, der von den Pflanzen bzw. vom Erdboden reflektierte, ursprünglich vom Sender kommende Wellen empfängt, und eine elektronische Auswertungseinrichtung. Dabei können der Sender (oder seine Wellen) und der Empfänger in an sich bekannter Weise (s. EP 1 271 139 A2 ) gemeinsam schrittweise oder kontinuierlich über einen Messbereich bewegt oder verschwenkt werden oder nur einer von ihnen. Der Auswertungseinrichtung liegt eine Information vor, welchem Ort bzw. welchem Winkel ein vom Empfänger erzeugtes Signal zuzuordnen ist. Die Pflanzen können beispielsweise als stehender, abzuerntender Bestand vorliegen oder als Schwad auf dem Boden liegen.
  • Die Auswertungseinrichtung ermittelt die Laufzeit der vom Sender bis zum Empfänger gelangenden Wellen, die aufgrund der bekannten, festen Lichtgeschwindigkeit eine Information über den Abstand des Reflexionspunkts vom Sender und Empfänger enthält. Derartige Abstandswerte werden für unterschiedliche Punkte ermittelt, die nebeneinander entlang einer Messrichtung liegen, d. h. zur weiteren Auswertung in einem Speicher abgelegt. Die Messrichtung erstreckt sich in der Regel quer zu einer Vorwärtsbewegungsrichtung der Vorrichtung und zumindest näherungsweise parallel zum Boden.
  • In der Auswertungseinrichtung ist demnach ein zumindest eindimensionales, so genanntes Entfernungsbild vorhanden, das die erfassten Abstände der Reflexionspunkte in der Messrichtung orts- oder winkelaufgelöst enthält. Auf einem Feld liegende oder stehende Pflanzen befinden sich näher an der Vorrichtung als der Boden. Falls nun der Pflanzenbestand relativ dicht ist, werden die Wellen aufgrund der großen Dichte des Pflanzenbestandes fast oder nur von den Pflanzen reflektiert. Die Laufzeiten der Wellen in der Messrichtung sind dann demnach relativ homogen, d. h. sie variieren nur geringfügig. Falls der Pflanzenbestand hingegen relativ dünn ist, dringt ein gewisser Anteil der Wellen bis zum Erdboden hin durch und wird durch diesen reflektiert. Andere Wellen werden hingegen durch mehr oder weniger weit vom Sender und Empfänger beabstandet stehende Pflanzen reflektiert. Es gibt dann – aufgrund der Lücken im Pflanzenbestand – demnach eine größere Variation in den Laufzeiten der Wellen in der Messrichtung. Die Auswertungseinrichtung bestimmt somit die Bestandsdichte des Pflanzenbestandes anhand der Variation (d. h. der Unterschiede bzw. dem Streuungsmaß) der Laufzeiten der erfassten Signale in der Messrichtung. Dabei kann insbesondere die Standardabweichung der Laufzeiten erfasst werden, obwohl auch beliebige andere statistische Größen erfassbar sind, wie eine mittlere absolute Abweichung oder eine Spannweite (größter Unterschied zwischen den Laufzeiten bzw. Abständen) oder den Betrag der Quantile (z. B. 95% Percentil). Der Zusammenhang zwischen der Variation der Laufzeiten und der Pflanzendichte kann für unterschiedliche Pflanzenarten unterschiedlich sein. Zur Berechnung der Pflanzendichte basierend auf der Variation der Laufzeiten können deshalb Kalibriertabellen, Formeln oder dergleichen verwendet werden, die auf zuvor durchgeführten Feldversuchen beruhen.
  • Auf diese Weise wird eine relativ genaue Erfassung der Bestandsdichte des Pflanzenbestandes ermöglicht.
  • Im Rahmen des erfindungsgemäßen Gedankens wird unter Bestandsdichte jegliche Information verstanden, aus der eine Angabe über die Bestandsdichte der auf einer Flächeneinheit stehenden Pflanzen ableitbar ist. Die Dichte kann somit in Kubikmetern des Pflanzenvolumens je Quadratmeter des Felds gemessen werden, obwohl auch andere Maßeinheiten denkbar sind. Es ist beliebig, ob die Bestandsdichte explizit ausgerechnet und in irgendeiner Form ausgegeben, als Zwischenschritt in einer weiteren Berechnung verwendet wird oder in eine Berechnung einer von der Bestandsdichte direkt oder indirekt abhängigen Größe eingeht. So kann aus den Signalen des Empfängers bei bekannter Breite einer Erntegutaufnahmeeinrichtung und bekannter Vortriebsgeschwindigkeit einer Erntemaschine unter Berücksichtigung des mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfassbaren Volumens des Pflanzenbestandes ein (zu erwartender) Volumendurchsatz bestimmt werden.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Auswertungseinrichtung eingerichtet, die Entfernung eines Punktes, dem das jeweilige Ausgangssignal des Empfängers zuzuordnen ist, vom Empfänger bzw. Sender zu ermitteln. Durch Abtasten oder Abrastern eines vor einer Erntemaschine liegenden Bereichs kann unter Berücksichtigung der geometrischen Anordnung des Senders und Empfängers der Vorrichtung ein Profil des Pflanzenbestandes ermittelt werden. In der Auswertungseinrichtung kann somit eine Information über die Breite und/oder die Höhe des Pflanzenbestandes generiert werden, die in Verbindung mit der gemessenen Bestandsdichte der von den Pflanzen reflektierten Wellen eine präzise Bestimmung des Pflanzenvolumens ermöglicht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung teilt die Auswertungseinrichtung die Messrichtung in mehrere Teilbereiche auf und bestimmt für diese Teilbereiche die Bestandsdichten separat. Dadurch lässt sich eine größere Genauigkeit erzielen als bei einer Mittlung der Bestandsdichten über die gesamte Messrichtung. Die Grenzen der Teilbereiche können fest vorgegeben sein oder sie werden erst anhand der erfassten Laufzeiten definiert, wobei Bereiche entlang der Messrichtung mit homogenen Laufzeiten und/oder Variationen zu einem Teilbereich zusammengefasst werden, für den die Bestandsdichte separat ermittelt werden. Die Anzahl der Teilbereiche ist beliebig; eine mögliche Anzahl könnte zwischen 15 und 30 liegen.
  • Auch die Feuchtigkeit der Pflanzen kann durch einen geeigneten, an sich bekannten Sensor erfasst werden, dessen Ausgangssignale der Auswertungseinrichtung zugeführt werden. Der Sensor kann in der Erntemaschine angeordnet sein und die Feuchtigkeit bereits geernteter Pflanzen erfassen. Denkbar ist auch die Verwendung eines berührungslos wirkenden Sensors, der beispielsweise mit Infrarotwellen arbeitet und die Feuchtigkeit der Pflanzen vor dem Erntevorgang erfasst. Die Feuchtigkeit enthält eine Information über die Dichte des Pflanzenbestandes, d. h. ihre Masse je Volumeneinheit der Pflanzen. Anhand der Messwerte hinsichtlich des Pflanzenvolumens und der Feuchtigkeit kann somit die Massendichte (in Einheiten von Pflanzenmasse je Flächeneinheit) der Pflanzen bestimmt werden. Bei bekannter Breite einer Erntegutaufnahmeeinrichtung und Vortriebsgeschwindigkeit kann demnach auch der zu erwartende Massendurchsatz bestimmt werden.
  • Staub in der Luft und auf den Pflanzen sind Störgrößen, deren Einfluss durch Vergleich mit in der Erntemaschine gemessenen Gutdurchsätzen überwiegend eliminiert werden kann. Daher ist bevorzugt, die Auswertungseinrichtung mit einem zusätzlichen Gutdurchsatzsensor zu verbinden, der den Gutdurchsatz in der Erntemaschine misst. Derartige Gutdurchsatzsensoren sind bereits hinlänglich bekannt; so kommen beispielsweise Sensoren in Frage, die das Antriebsmoment oder den Schlupf an der Dreschtrommel oder am Strohhäcksler messen. Auch Taster am Schrägförderer, Prallbleche im Körnerelevator, Mikrowellensensoren im Gutflussbereich oder den Abstand zwischen Vorpresswalzen messende Sensoren sind verwendbar.
  • Die aus den Messwerten des Empfängers abgeleiteten Gutdurchsätze und die vom Gutdurchsatzsensor gemessenen Gutdurchsätze können verglichen werden. Bei einer Abweichung zwischen den Messwerten für den Gutdurchsatz kann eine Fehlermeldung abgegeben werden, die der Bediener zum Anlass nehmen kann, den Sender und/oder den Empfänger zu reinigen. Das Gut, dem das vom Empfänger gemessene Signal entspricht, kommt in der Regel erst zeitverzögert mit dem Gutdurchsatzsensor in der Erntemaschine in Wechselwirkung. Daher ist es angebracht, die Zeitverzögerung zwischen den beiden Messungen in der Auswertungseinrichtung zu berücksichtigen.
  • Denkbar ist auch, den Messwert des Gutdurchsatzsensors zur Kalibrierung des aus den Signalen des Empfängers berechneten Mengenwerts zu nutzen. Dabei ist eine Kalibrierung möglich, bei der ein mathematischer Zusammenhang beispielsweise in Form einer Korrekturtabelle oder -kurve zwischen dem aus dem Messwert des Empfängers ermittelten Mengenwert und dem Messwert des Gutdurchsatzsensors ermittelt wird. Dabei kann der Zusammenhang nach einem bestimmten Zeitablauf völlig neu ermittelt werden, was den momentanen Bedingungen (z. B. optische Eigenschaften der Pflanzen, wie sie durch Wetterbedingungen, Tageszeit, Feuchtigkeit, Pflanzensorte, Bodenart und -zustand usw. bedingt sind, sowie Zustand von Sender und Empfänger) am besten Rechnung trägt, obwohl auch eine Berücksichtigung der Historie, d. h. Ermittlung des Zusammenhangs über einen langen Zeitraum, beispielsweise nach Art eines Expertensystems, möglich ist, wobei der Auswertungseinrichtung zweckmäßigerweise zumindest eine Information über die Art der Pflanzen vorliegen kann. Der aus den Signalen des Empfängers generierte Mengenwert wird anhand des ermittelten Zusammenhangs umgerechnet, um einen korrigierten Wert zu erhalten. Zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den Signalen des Empfängers und der Pflanzendichte (bzw. des Mengenwerts) kann ein neuronales Netzwerk verwendet werden. Bei der Messung und/oder Kalibrierung nach den beschriebenen Verfahren kann auch die Schnitthöhe des Schneidwerkes zu berücksichtigt werden, die durch Sensoren am Schneidwerk selbst oder durch den Winkel des Schrägförderers gemessen wird. Die Schnitthöhe beeinflusst die Menge des aufgenommenen Strohs, nicht aber des Korns. Werden Gutdurchsatz-Sensoren verwendet, die nur den Korndurchsatz messen, ist diese Korrektur empfehlenswert.
  • Die Auswertungseinrichtung ist, wie oben dargelegt, zur Erkennung von Bestandsgrenzen geeignet. Sie kann somit mit einer Lenkeinrichtung verbunden sein und eine Erntemaschine selbsttätig entlang einer Bestandskante führen.
  • Anhand der vorausschauend gemessenen Bestandsdichte kann bei bekannter Breite der Gutaufnahmeeinrichtung die zu erwartende Auslastung der Erntemaschine und/oder die zu einer erwünschten Auslastung führende Vortriebsgeschwindigkeit bestimmt werden. Die Messung erfolgt zweckmäßigerweise im Abstand vor einer Erntemaschine, so dass bei Pflanzenbestandsdichtenänderungen eine rechtzeitige Anpassung der Vortriebsgeschwindigkeit möglich wird. Dies erhöht den Fahrkomfort und vermeidet kritische Situationen, in denen die Maschine zum Stopfen neigt. Auch können die Förder- und Trennprozesse in einer Erntemaschine rechtzeitig an die kommenden Durchsätze angepasst werden, so dass sich das Ernteergebnis verbessert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermeidung von Verstopfungen durch übermäßigen Gutdurchsatz. Die von der Auswertungseinrichtung bereitgestellten Mengenwerte können somit zur Einstellung der Geschwindigkeit einer Gutfördereinrichtung (beispielsweise eines Schrägförderers) oder von Parametern von Gutbearbeitungseinrichtungen (z. b. Dreschtrommelspalt, Dreschtrommeldrehzahl) dienen. Auch zur georeferenzierten Erfassung der Erntegutmengen zu Zwecken der teilflächenspeziflschen Bewirtschaftung können die Mengenwerte dienen.
  • Weiterhin enthalten die Ausgangssignale der Auswertungseinrichtung Informationen über die Höhe des Bestands, die zur selbsttätigen Einstellung einer Erntegutaufnahmeeinrichtung verwendet werden können, bei einem Schneidwerk beispielsweise der Haspelhöhe, -geschwindigkeit und/oder -position in Vorwärtsrichtung. Auch liegende Pflanzen (Lagergetreide) können auf diese Weise erkannt werden, so dass die Erntegutaufnahmeeinrichtung wie erwähnt entsprechend verstellt werden kann, um diese Pflanzen optimal aufnehmen zu können.
  • Außerdem ist aus den Ausgangssignalen der Auswertungseinrichtung ableitbar, ob vor der Erntegutaufnahmeeinrchtung der Erntemaschine ein bereits abgeernteter Bestand (Stoppelfeld o. ä.) vorliegt oder sich dort noch Pflanzen befinden. Diese Information kann zur genauen Erfassung der abgeernteten Fläche (Hektarzähler) herangezogen werden, da eine Doppel- oder Mehrfachzählung von in einem vorigen Bearbeitungsgang bereits abgeernteten Teilflächen vor der Erntegutaufnahmeeinrichtung vermieden wird.
  • Die Auswertungseinrichtung kann anhand einer auf der Unterscheidung zwischen abgeerntetem und nicht abgeerntetem Bestand durchgeführten Erkennung eines Feldendes oder Vorgewendes die Geschwindigkeitseinstelleinrichtung veranlassen, die Erntemaschine am Vorgewende oder Feldende abzubremsen und erst nach Wiedereinfahren in den nicht abgeernteten Bestand wieder zu beschleunigen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann insbesondere an selbstfahrenden oder von einem Fahrzeug gezogenen oder daran angebauten Erntemaschinen Verwendung finden, beispielsweise Mähdreschern, Ballenpressen oder Feldhäckslern.
  • Ausführungsbeispiel
  • In den Zeichnungen ist ein nachfolgend näher beschriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
  • 1 eine Seitenansicht einer Erntemaschine mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Messung der Menge von auf einem Feld stehenden Pflanzen;
  • 2 ein Blockdiagramm der Vorrichtung;
  • 3 ein Diagramm, das von einem Empfänger gemessene Entfernungen bei einem relativ dichten Pflanzenbestand schematisch wiedergibt;
  • 4 ein Diagramm, das von einem Empfänger gemessene Entfernungen bei einem relativ dünnen Pflanzenbestand schematisch wiedergibt;
  • 5 ein Diagramm, das von einem Empfänger gemessene Entfernungen bei einem entlang der Messrichtung variierenden Pflanzenbestand schematisch wiedergibt und
  • 6 ein Flussdiagramm, nach dem die Vorrichtung arbeitet.
  • Eine in 1 gezeigte Erntemaschine 10 in der Form eines Mähdreschers ist auf vorderen angetriebenen und rückwärtigen lenkbaren Rädern 12 bzw. 14 getragen und weist eine Fahrerkabine 16 auf, von der aus sie von einem Fahrer bedient werden kann. An die Fahrerkabine 16 schließt sich rückwärtig ein Korntank 18 an, der in ihn abgegebenes Gut über ein Entleerrohr 20 nach außen abgeben kann. Der Korntank 18 lagert auf einem Rahmen 22, in dem zugeführtes Gut auf dem Weg über eine Dreschtrommel 24, einen Dreschkorb 26 und eine Wendetrommel 28 in seine großen und kleinen Bestandteile zerlegt wird. Auf daran anschließenden Schüttlern 30, sowie auf einem Vorbereitungsboden 32 und Sieben 34 wird eine weitere Trennung des geernteten Guts durchgeführt, wobei schließlich der ausgedroschene Gutanteil in den Korntank 18 gefördert wird, die großen Erntegutteile über die Schüttler 30 auf den Boden abgelegt werden und leichte Bestandteile mittels eines Gebläses 36 von den Sieben 34 ebenfalls auf den Boden geblasen werden. Auf dem Boden liegendes oder stehendes Gut wird über einen Schrägförderer 38 und eine Steinfangmulde 40 der Dreschtrommel 24 zugeführt, nachdem es von einer nicht gezeigten Erntegutbergungsvorrichtung vom Boden aufgenommen worden ist.
  • An der Vorderseite der Fahrerkabine 16 ist eine Laser-Messeinrichtung 42 angeordnet, die mit einer Auswertungseinrichtung 44 verbunden ist. Letztere ist weiterhin mit einem im Schrägförderer 38 angeordneten Gutdurchsatzsensor 48 verbunden, der eingerichtet ist, die Dicke der im Schrägförderer 38 in die Erntemaschine 10 eingezogenen Gutmatte zu messen. Ein Geschwindigkeitssensor 49 erfasst die Fördergeschwindigkeit des Schrägförderers 38. Stromab der Dreschtrommel 24 ist ein Feuchtigkeitssensor 50 angeordnet, der mit der Auswertungseinrichtung 44 verbunden und eingerichtet ist, in an sich bekannter Weise mit Infrarotstrahlen die Feuchtigkeit der aufgenommenen Pflanzen zu messen. Die Auswertungseinrichtung 44 ist weiterhin mit einem Antrieb 46 der Dreschtrommel 24 und einer Geschwindigkeitsvorgabeeinrichtung 64 (beispielsweise eine Verstelleinrichtung für eine Taumelscheibe einer Hydraulikpumpe, die hydraulikflüssigkeitsleitend mit einem Hydraulikmotor verbunden ist, der die Räder 12 antreibt) verbunden, der zur Einstellung der Vortriebs geschwindigkeit der Erntemaschine 10 eingerichtet ist.
  • Anhand der 2 ist erkennbar, dass die Laser-Messeinrichtung 42, die Auswertungseinrichtung 44, der Antrieb 46, der Gutdurchsatzsensor 48, der Geschwindigkeitssensor 49, der Feuchtigkeitssensor 50 und die Geschwindigkeitsvorgabeeinrichtung 64 durch einen Bus 52 verbunden sind. Dabei kann es sich um einen CAN- oder LBS-Bus oder ein Nachfolgesystem handeln.
  • Die Laser-Messeinrichtung 42 umfasst eine Steuerung 43, die mit einem Sender 56, einem Empfänger 58 und einem Schwenkmotor 54 verbunden ist. Der Sender 56 und der Empfänger 58 sind auf einem Schwenktisch 60 angeordnet, der durch den Schwenkmotor 54 um eine leicht nach vom geneigte, etwa vertikale Achse 57 (s. 1) in einem Winkelbereich, der beispielsweise 100° oder 180° umfassen könnte, hin- und her schwenkbar ist. Die vom Sender 56 abgestrahlten elektromagnetischen (Licht-)Wellen, die im sichtbaren Bereich oder darüber oder darunter liegen können, erreichen den Erdboden im Abstand von einigen Metern (beispielsweise 10 m) in der Fahrtrichtung der Erntemaschine 10 vor der Erntegutbergungsvorrichtung. Der Empfänger 58 erfasst die vom Sender 56 abgestrahlten Wellen, die vom Erdboden oder gegebenenfalls darauf stehenden Pflanzen 62 oder anderen Gegenständen reflektiert werden. Da die vom Sender 56 abgestrahlten Wellen amplitudenmoduliert sind, ist über eine Laufzeitmessung eine Erfassung des Abstands zwischen der Laser-Messeinrichtung 42 und dem Punkt, an dem die Wellen reflektiert wurden, möglich. Der Empfänger 58 stellt ein Ausgangssignal bereit, das eine Information über die Laufzeit der Welle vom Sender 56 zum Empfänger 58 beinhaltet. Der Schwenkmotor 54 ist ein Servo- oder Schrittmotor und verschwenkt den Schwenktisch 60 kontinuierlich um einen Winkelbereich von beispielsweise 30° um die Achse 57 hin und her. Die Steuerung 43 ist eingerichtet, für jeden Schwenkwinkel des Schwenktischs 60 den jeweiligen Winkel um die Achse 57 und die Laufzeit der Welle bzw. den Abstand des Empfängers 58 und Senders 56 vom Reflexionspunkt zu erfassen. Anschließend wird der Schwenkmotor 54 aktiviert und der Schwenktisch 60 in eine andere Stellung verbracht. Der Steuerung 43 liegt eine Information über den jeweiligen Winkel des Schwenktischs 60 vor, da sie den Schwenkmotor 54 steuert. Denkbar wäre auch ein separater Sensor zur Erfassung des Schwenkwinkels, wobei der Servo- oder Schrittmotor durch einen beliebigen Motor ersetzt werden kann. Auch eine Laser-Messeinrichtung 42 mit einem rotierenden Spiegel ist verwendbar. Der Winkel des Schwenktischs 60 um die Achse 57 definiert eine Messrichtung, entlang der die Laufzeiten der Wellen des Senders 56 zum Empfänger 58 ermittelt werden. Sie erstreckt sich horizontal und kreisbogenförmig quer zur Vorwärtsrichtung der Erntemaschine 10.
  • In den 3 bis 5 sind Beispiele für Messwerte des Empfängers 58 wiedergegeben. Bei negativen Winkeln, d. h. bei links von der Fahrtrichtung liegendem Erfassungsbereich der Laser-Messeinrichtung 42 ist der in 3 auf der Y-Achse aufgetragene gemessene Abstand d zunächst näherungsweise konstant und relativ groß, da der Laserstrahl mit dem Erdboden zusammenwirkt, der in Vorwärtsrichtung der Erntemaschine 10 links neben der Schnittkante des stehenden Pflanzenbestandes liegt. Ab einem Winkel von etwa –40° sinkt der Abstand d an der dort befindlichen Schnittkante in einer Stufe auf einen ebenfalls konstanten, aber geringeren Wert ab. Dieser Abstand ist über den nach rechts folgenden Winkelbereich näherungsweise konstant, was daran liegt, dass der Laserstrahl im Wesentlichen nur mit dem Pflanzenbestand vor der Erntemaschine 10 zusammenwirkt. Da der Pflanzenbestand in der Situation nach 3 relativ dicht ist, dringen die Wellen der Laser-Messeinrichtung 42 nicht oder fast nicht bis auf den Erdboden vor, sondern werden von den Oberseiten der Pflanzen reflektiert, wobei sich Variationen der Abstandswerte ergeben, die in der Größenordnung von einigen 10 cm liegen können.
  • In der 4 ist eine analoge Messkurve wie in der 3 dargestellt, jedoch bei relativ geringer Pflanzendichte. Bei negativen Winkeln, d. h. bei links von der Fahrtrichtung liegendem Erfassungsbereich der Laser-Messeinrichtung 42 ist der in 4 auf der Y-Achse aufgetragene gemessene Abstand d zunächst näherungsweise konstant und relativ groß, da der Laserstrahl mit dem Erdboden zusammenwirkt, der in Vorwärtsrichtung der Erntemaschine 10 links neben der Schnittkante des stehenden Pflanzenbestandes liegt. Ab einem Winkel von etwa –40° sinkt der Abstand d an der dort befindlichen Schnittkante in einer Stufe auf einen Abstand ab, der nunmehr kontinuierlich zwischen dem zuvor gemessenen Abstand und dem in der Situation nach 3 bei den entsprechenden Winkeln gemessenen Wert variiert. Dieser Abstand variiert fortlaufend über den nach rechts folgenden Winkelbereich, was daran liegt, dass der Laserstrahl abwechselnd mit Pflanzen zusammenwirkt, die unmittelbar vor der Erntemaschine 10 stehen, in Lücken dazwischen mit weiter hinten stehenden Pflanzen und in deren Lücken gelegentlich mit dem Erdboden zusammenwirkt. Da der Pflanzenbestand in der Situation nach 3 relativ dünn ist, werden die Wellen der Laser-Messeinrichtung 42 in sehr stark variierenden Abständen reflektiert, wobei sich Variationen der Abstandswerte ergeben, die in der Größenordnung von 1 m oder darüber liegen können.
  • Diese unterschiedlichen, von der Bestandsdichte abhängigen Variationen der Abstände werden von der Auswertungseinrichtung 44 evaluiert und zur Bestimmung der Bestandsdichte herangezogen.
  • Die 5 zeigt eine Messkurve, bei der entlang der Messrichtung, die dem Winkel α entspricht, relativ stark abweichende Abstandsmesswerte verzeichnet werden. In einem ersten, links liegenden Teilbereich A wirkt der Laserstrahl mit dem Erdboden bzw. den dort verbliebenen Stoppeln zusammen, analog der Situation in den 3 und 4. Es schließt sich nach rechts (steigende Winkel α) ein Teilbereich B mit relativ dichtem Bestand an, auf den ein Teilbereich C mit sukzessive steigendem Abstand folgt, was durch schräg nach rechts geneigte Pflanzen bedingt sein kann. Es schließt sich ein Teilbereich D mit etwa gleichem, aber größeren Abstand an, der durch liegende Pflanzen (Lagergetreide) bedingt ist. Es folgt nach rechts ein Teilbereich E mit stärker variierenden Abständen, bedingt durch einen relativ dünnen Pflanzenbestand, auf den ein ähnliche Teilbereiche F und G folgen. Der Teilbereich F umfasst noch einen kleineren, dünneren Teil. In der 5 sind die Mittelwerte und die Standardabweichungen der Abstände für die einzelnen Teilbereiche mit eingetragen.
  • In der 6 ist ein Flussdiagramm dargestellt, nach dem die Auswertungseinrichtung 44 arbeitet. Nach dem Start in Schritt 100 wird in Schritt 102 die Steuerung 43 veranlasst, den Schwenkmotor 54 in Betrieb zu setzen, so dass die Laser-Messeinrichtung 42 stufenweise einen bestimmten Winkelbereich vor der Erntemaschine 10 überstreicht. Dabei werden die jeweiligen Schwenkwinkel und Abstandsmesswerte abgespeichert und in Schnitt 104 an die Auswertungseinrichtung 44 übertragen.
  • In Schritt 106 wird anhand der Messwerte die Bestandsdichte und das Volumen der auf dem Feld stehenden Pflanzen 62 berechnet. Dabei wird zunächst aus den Abstandsmesswerten die Kontur der Pflanzen 62 ermittelt, d. h. unter Berücksichtigung der Geometrie der gesamten Messanordnung einschließlich ihrer Anbringung an der Erntemaschine 10 wird die vertikale Querschnittsfläche (d. h. die Kontur) der stehenden Front der Pflanzen 62 ermittelt. Diese Berechnung kann wie in der DE 197 43 884 A1 und EP 0 887 660 A2 beschrieben erfolgen, deren Offenbarungen durch Bezugnahme hierin mit aufgenommen werden.
  • Anhand der Abstandsmesswerte und Winkel für den stehenden Bestand (in der Figuren die Winkelbereiche von etwa –50° bis +50°) erfolgt im Schritt 108 eine Ermittlung der Bestandsdichte der Pflanzen, indem die Standardabweichung der Abstandsmesswerte errechnet und mittels einer geeigneten, durch Versuche ermittelten Kalibriertabelle in eine Bestandsdichte umgerechnet wird. Das Volumen der Pflanzen 62 lässt sich dann aus der Breite und Höhe bzw. Querschnittsfläche und der Bestandsdichte der Pflanzen (durch Multiplikation der Fläche mit der Bestandsdichte) ermitteln.
  • Um möglichst genaue Messwerte zu erzielen, bestimmt die Auswertungseinrichtung 44 vorzugsweise die Variationen (hier: Standardabweichungen) für die einzelnen Teilbereiche A bis G gemäß 5 getrennt voneinander. Die Grenzen der Teilbereiche A bis G können festliegen oder durch die Auswertungseinrichtung anhand von Sprüngen oder anderen Änderungen (insbesondere der Variationen) in den Messkurven selbsttätig bestimmt werden. Die für die einzelnen Teilbereiche A bis G ermittelten Variationen der Abstände können separat in Bestandsdichten umgerechnet werden. Auch die Konturen der einzelnen Teilbereiche A bis G werden zweckmäßigerweise separat evaluiert und mit den zugehörigen ermittelten Bestandsdichten multipliziert, um die Volumina der Pflanzen in den Teilbereichen zu bestimmen, die schließlich addiert werden, um das Gesamtvolumen innerhalb der Schnittbreite der Erntemaschine 10 zu bestimmen.
  • Das einem Durchlauf der Laser-Messeinrichtung 42 über den Winkelbereich zuzuordnende Volumen wird im Schritt 110 abgespeichert, wobei eine Information über den Zeitpunkt und/oder die Position, an dem die Messung erfolgte, mit abgespeichert wird. Der Zeitpunkt kann mit einer entsprechenden Uhr ermittelt werden, die Position mit einem Positionsbestimmungssystem wie GPS, wozu eine Antenne 120 vorgesehen ist.
  • Im Schritt 112 wird der Volumendurchsatz in der Erntemaschine 10 mit dem Gutdurchsatzsensor 48 und dem Geschwindigkeitssensor 49 gemessen. Der Volumendurchsatz hängt von der bekannten Breite des Schrägförderers 38, der mit dem Gutdurchsatzsensor 48 gemessenen Dicke der Gutmatte und der Fördergeschwindigkeit des Schrägförderers 38 ab, die mit dem Geschwindigkeitssensor 49 gemessen wird. Aus den Messwerten der genannten Sensoren wird der Volumendurchsatz (Volumen pro Zeiteinheit) bestimmt.
  • In Schritt 114 wird der in Schritt 112 bestimmte Volumendurchsatz in der Erntemaschine mit einem theoretischen Durchsatz verglichen. Der theoretische Durchsatz wird anhand der in Schritt 110 abgespeicherten Menge und der Vortriebsgeschwindigkeit der Erntemaschine 10 berechnet, wobei die abgespeicherten Werte verwendet werden, die dem Zeitpunkt bzw. der Position entsprechen, an der die Pflanzen 62 stehen, deren Durchsatz in Schritt 112 in der Erntemaschine gemessen wurde. Falls der Vergleich in Schritt 114 keine (zumindest näherungsweise) Übereinstimmung der beiden Werte ergibt, folgt Schritt 116, in dem eine Fehlermeldung abgegeben wird. Anhand der Fehlermeldung kann die Bedienungsperson erkennen, dass eine Überprüfung der Laser-Messeinrichtung 42 erforderlich ist. Auch ist dann eine manuelle Einstellung der Vortriebsgeschwindigkeit und der übrigen Parameter sinnvoll, die ansonsten automatisch eingestellt werden können.
  • Stimmen die Werte überein, folgt Schritt 118, in dem die Auswertungseinrichtung 44 anhand der in Schritt 110 abgespeicherten Mengenwerte über die Geschwindigkeitsvorgabeeinrichtung 64 die Vortriebsgeschwindigkeit der Erntemaschine 10 auf einen Wert einstellt, der einer optimalen Auslastung der Erntemaschine 10 entspricht. Dabei wird der Zeitraum berücksichtigt, bis die Erntemaschine 10 die Stelle erreicht, an der die Pflanzen 62 stehen, die einem gemessenen Mengenwert entsprechen. Außerdem wird die durch die Auswertungseinrichtung 44 über den Antrieb 46 die Dreschtrommeldrehzahl auf einen von der in Schritt 110 gemessenen Menge und der mit dem Feuchtigkeitssensor 50 gemessenen Feuchtigkeit abhängigen Wert eingestellt.
  • Auf Schritt 118 folgt wieder Schritt 102. Auf diese Weise wird kontinuierlich eine Reihe von Messwerten der Bestandsdichte und des Pflanzenvolumens erzeugt, die unter Berücksichtigung der Vortriebsgeschwindigkeit der Erntemaschine zeitverzögert zur Vortriebsgeschwindigkeitssteuerung und optional zur Einstellung von Parametern der Drescheinrichtung 24 und der Reinigungseinrichtung 34 der Erntemaschine 10 verwendet wird. Unter Berücksichtigung der Messwerte des Feuchtigkeitssensors 50 kann das Pflanzenvolumen durch die Auswertungseinrichtung 44 auch in eine Pflanzenmasse umgerechnet werden, die zur Verwendung für Zwecke der Präzisionslandwirtschaft mittels der Positionssignale der Antenne 120 georeferenziert abgespeichert werden können.
  • Die beschriebene Erkennung der Bestandsdichte anhand der Bestimmung der Variation der erfassten Laufzeiten der Wellen vom Sender 56 zum Empfänger 58 ermöglicht eine selbständige Anpassung der Vortriebsgeschwindigkeit der Erntemaschine 10. Falls die Pflanzen 62 umgefallen sind (Lagergetreide, vgl. den Teilbereich D in 5) wird diese Tatsache anhand der größeren erfassten Abstände ebenfalls erkannt und führt zu einer Korrektur der Geschwindigkeit in die korrekte Richtung. Die vorliegende Erfindung eignet sich nicht nur für stehende Pflanzen, wie zuvor beschrieben, sondern auch für in einem Schwad liegende Pflanzen, da bei dichteren Schwaden ebenfalls homogenere Abstandswerte als bei dünneren Schwaden gewonnen werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0887660 A2 [0003, 0040]
    • - EP 1271139 A2 [0004, 0007]
    • - DE 19743884 A1 [0040]

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen (62) auf einem Feld, mit einem Sender (56), der eingerichtet ist, elektromagnetische Wellen auf einen Pflanzenbestand abzustrahlen, einem orts- und/oder winkelauflösend arbeitenden Empfänger (58), der eingerichtet ist, von den Pflanzen (62) des Pflanzenbestandes und/oder vom Boden reflektierte Wellen zu empfangen, und einer Auswertungseinrichtung (44), die eingerichtet ist, die Laufzeit der Wellen des Senders (56) zum Empfänger (58) an unterschiedlichen Punkten entlang einer Messrichtung zu ermitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, die Bestandsdichte der Pflanzen (62) anhand der Variation der erfassten Laufzeiten in der Messrichtung zu bestimmen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Messrichtung quer zu einer Vorwärtsbewegungsrichtung der Vorrichtung und parallel zum Boden erstreckt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, bei einer kleineren Variation der erfassten Laufzeiten in der Messrichtung eine größere Bestandsdichte auszugeben als bei einer größeren Variation der Laufzeiten in der Messrichtung.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, die Messrichtung in Teilbereiche (A bis G) aufzuspalten und in den Teilbereichen (A bis G) die Bestandsdichten separat zu ermitteln.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, das Volumen und/oder die Masse der Pflanzen (62) zu bestimmen.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) mit einem Feuchtigkeitssensor (50) verbunden ist, der eingerichtet ist, die Feuchtigkeit der Pflanzen (62) zu messen.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) mit einem Gutdurchsatzsensor (48) verbunden ist, der eingerichtet ist, den Gutdurchsatz in einer Erntemaschine (10) zu messen.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) eingerichtet ist, den Messwert des Gutdurchsatzsensors (48) mit einem aus den Signalen des Empfängers (58) berechneten Wert zu vergleichen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) eingerichtet ist, den Messwert des Gutdurchsatzsensors (48) zur Kalibrierung des aus den Signalen des Empfängers (58) berechneten Mengenwerts zu verwenden.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) mit Lenkeinrichtung und/oder einer Geschwindigkeitseinstelleinrichtung (64) und/oder einer Einrichtung zur Einstellung einer Erntegutaufnahmeeinrichtung und/oder Gutbearbeitungs- und/oder Gutfördereinrichtung und/oder einer Aufzeichnungseinrichtung zur insbesondere georeferenzierten Aufzeichnung der Bestandsdichten und/oder Mengenwerte und/oder abgeernteten Fläche verbunden ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, zu unterscheiden, ob vor einer Erntegutaufnahmeeinrichtung einer Erntemaschine abgeernteter oder nicht abgeernteter Bestand vorliegt.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wenn rückbezogen auf Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, anhand einer auf der Unterscheidung zwischen abgeerntetem und nicht abgeerntetem Bestand durchgeführten Erkennung eines Feldendes oder Vorgewendes die Geschwindigkeitseinstelleinrichtung (64) zu veranlassen, die Erntemaschine (10) am Vorgewende oder Feldende abzubremsen und erst nach Wiedereinfahren in den nicht abgeernteten Bestand wieder zu beschleunigen.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) betreibbar ist, auf dem Feld liegende Pflanzen zu erkennen.
  14. Erntemaschine (10) mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
  15. Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld, mit einem Sender (56), der elektromagnetische Wellen auf einen Pflanzenbestand abstrahlt, einem orts- und/oder winkelauflösend arbeitenden Empfänger (58), der von den Pflanzen (62) des Pflanzenbestandes und/oder vom Boden reflektierte Wellen empfängt, und einer Auswertungseinrichtung (44), die die Laufzeit der Wellen des Senders (56) zum Empfänger (58) an unterschiedlichen Punkten entlang einer Messrichtung ermittelt, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (44) die Bestandsdichte der Pflanzen (62) anhand der Variation der erfassten Laufzeiten in der Messrichtung bestimmt.
DE200810043716 2008-11-13 2008-11-13 Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld Active DE102008043716B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810043716 DE102008043716B4 (de) 2008-11-13 2008-11-13 Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810043716 DE102008043716B4 (de) 2008-11-13 2008-11-13 Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008043716A1 true DE102008043716A1 (de) 2010-05-20
DE102008043716B4 DE102008043716B4 (de) 2012-06-21

Family

ID=42104790

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810043716 Active DE102008043716B4 (de) 2008-11-13 2008-11-13 Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008043716B4 (de)

Cited By (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2517549A1 (de) 2011-04-27 2012-10-31 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur Erfassung der Menge von Pflanzen auf einem Feld
EP2586286A1 (de) 2011-10-28 2013-05-01 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur vorausschauenden Untersuchung von mit einer Erntemaschine aufzunehmenden Pflanzen
EP2591654A1 (de) 2011-11-09 2013-05-15 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur automatischen Dokumentation von Situationen bei der Feldarbeit
DE102014208068A1 (de) 2014-04-29 2015-10-29 Deere & Company Erntemaschine mit sensorbasierter Einstellung eines Arbeitsparameters
US9282693B2 (en) 2013-02-20 2016-03-15 Deere & Company Data encoding with planting attributes
EP3398420A1 (de) 2017-05-02 2018-11-07 Deere & Company Verfahren und anordnung zur kontrolle der geschwindigkeit einer ballenpresse
EP3403485A1 (de) 2017-05-18 2018-11-21 Deere & Company Selbstlernende, korrektureingaben berücksichtigende anordnung zur selbsttätigen kontrolle eines arbeitsparameters einer erntegutförder- und/oder bearbeitungseinrichtung
CN109017779A (zh) * 2018-09-30 2018-12-18 洛阳福格森机械装备有限公司 一种收获机智能辅助驾驶系统及控制方法
CN109540928A (zh) * 2018-06-08 2019-03-29 中国科学院南京土壤研究所 种植物密度测量装置和种植物密度测量方法
EP3530098A1 (de) 2018-02-23 2019-08-28 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Verfahren zur ermittlung der bestandsdichte eines feldbestands
EP3530099A1 (de) 2018-02-23 2019-08-28 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Selbstfahrende erntemaschine
EP3574741A1 (de) * 2018-05-31 2019-12-04 Deere & Company Automatisierte bandgeschwindigkeitsregelung
US20220078975A1 (en) * 2014-03-06 2022-03-17 Raven Industries, Inc. System and method for sensing an edge
CN114550150A (zh) * 2022-02-28 2022-05-27 王开祥 基于电力跟踪及电力分配的分布式智能系统
EP4154698A1 (de) * 2021-09-22 2023-03-29 CLAAS E-Systems GmbH Verfahren zur detektion des bodenniveaus auf einer von einer landwirtschaftlichen arbeitsmaschine zu bearbeitenden fläche
DE102019214486B4 (de) 2018-09-27 2023-07-27 Deere & Company Erntevorsatzüberwachung anhand von Erntemengenabweichungen

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013110551A1 (de) * 2013-09-24 2015-03-26 Claas Saulgau Gmbh Verfahren und Steuerungssystem zum Betreiben einer Erntemaschine sowie Sensor für ein solches Steuerungssystem
DE102014102221B4 (de) * 2014-02-20 2024-09-19 Claas Saulgau Gmbh Verfahren und Steuerungssystem zum Betreiben eines Feldhäckslers sowie Feldhäcksler
DE102015113528A1 (de) 2015-08-17 2017-02-23 Claas Selbstfahrende Erntemaschinen Gmbh Landwirtschaftliche Erntemaschine
DE102018109106A1 (de) * 2018-04-17 2019-10-17 Usines Claas France S.A.S. Landwirtschaftliche Ballenpresse sowie Verfahren zu deren Betrieb
US10820504B2 (en) 2018-07-03 2020-11-03 Cnh Industrial America Llc System and method for determining the residue yield of plant materials harvested by an agricultural harvester

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0887660A2 (de) 1997-06-25 1998-12-30 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Vorrichtung an Landmaschinen zur berührungslosen Abtastung von sich über den Boden erstreckenden Konturen
DE19743884A1 (de) 1997-10-04 1999-04-08 Claas Selbstfahr Erntemasch Vorrichtung und Verfahren zur berührungslosen Erkennung von Bearbeitungsgrenzen oder entsprechenden Leitgrößen
EP1271139A2 (de) 2001-06-28 2003-01-02 Deere & Company Vorrichtung zur Messung der Menge von auf einem Feld stehenden Pflanzen

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0774383A3 (de) * 1993-06-28 1999-05-26 New Holland Belgium N.V. Steuerungsverfahren für einen selbstangetriebenen Mähdrescher
DE10349324A1 (de) * 2003-10-23 2005-05-25 Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur Messung der Pflanzenbestandsdichte
DE10346541A1 (de) * 2003-10-02 2005-07-14 Institut für Agrartechnik Bornim e.V. Einrichtung und Verfahren zum Messen der Ausbildung von Pflanzenbeständen
DE102004059543A1 (de) * 2004-12-09 2006-06-29 Claas Selbstfahrende Erntemaschinen Gmbh Landwirtschaftliche Arbeitsmaschine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0887660A2 (de) 1997-06-25 1998-12-30 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Vorrichtung an Landmaschinen zur berührungslosen Abtastung von sich über den Boden erstreckenden Konturen
DE19743884A1 (de) 1997-10-04 1999-04-08 Claas Selbstfahr Erntemasch Vorrichtung und Verfahren zur berührungslosen Erkennung von Bearbeitungsgrenzen oder entsprechenden Leitgrößen
EP1271139A2 (de) 2001-06-28 2003-01-02 Deere & Company Vorrichtung zur Messung der Menge von auf einem Feld stehenden Pflanzen

Cited By (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011017621A1 (de) 2011-04-27 2012-10-31 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur Erfassung der Menge von Pflanzen auf einem Feld
EP2517549A1 (de) 2011-04-27 2012-10-31 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur Erfassung der Menge von Pflanzen auf einem Feld
US9301446B2 (en) 2011-10-28 2016-04-05 Deere & Company Arrangement and method for the anticipatory assessment of plants to be gathered with a harvesting machine
EP2586286A1 (de) 2011-10-28 2013-05-01 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur vorausschauenden Untersuchung von mit einer Erntemaschine aufzunehmenden Pflanzen
DE102011085380A1 (de) 2011-10-28 2013-05-02 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur vorausschauenden Untersuchung von mit einer Erntemaschine aufzunehmenden Pflanzen
EP2591654A1 (de) 2011-11-09 2013-05-15 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur automatischen Dokumentation von Situationen bei der Feldarbeit
DE102011086021A1 (de) 2011-11-09 2013-05-16 Deere & Company Anordnung und Verfahren zur automatischen Dokumentation von Situationen bei der Feldarbeit
US9282693B2 (en) 2013-02-20 2016-03-15 Deere & Company Data encoding with planting attributes
US11937548B2 (en) * 2014-03-06 2024-03-26 Raven Industries, Inc. System and method for sensing an edge
US20220078975A1 (en) * 2014-03-06 2022-03-17 Raven Industries, Inc. System and method for sensing an edge
DE102014208068A1 (de) 2014-04-29 2015-10-29 Deere & Company Erntemaschine mit sensorbasierter Einstellung eines Arbeitsparameters
EP3398420A1 (de) 2017-05-02 2018-11-07 Deere & Company Verfahren und anordnung zur kontrolle der geschwindigkeit einer ballenpresse
US10694670B2 (en) 2017-05-02 2020-06-30 Deere & Company Method and arrangement for control of the speed of a baler
DE102017208442A1 (de) 2017-05-18 2018-11-22 Deere & Company Selbstlernende, Korrektureingaben berücksichtigende Anordnung zur selbsttätigen Kontrolle eines Arbeitsparameters einer Erntegutförder- und/oder -bearbeitungseinrichtung
EP3403485A1 (de) 2017-05-18 2018-11-21 Deere & Company Selbstlernende, korrektureingaben berücksichtigende anordnung zur selbsttätigen kontrolle eines arbeitsparameters einer erntegutförder- und/oder bearbeitungseinrichtung
US10925211B2 (en) 2017-05-18 2021-02-23 Deere & Company Self-learning system that takes into account corrective inputs for automatic control of an operating parameter of a crop transport or processing device
EP3530098A1 (de) 2018-02-23 2019-08-28 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Verfahren zur ermittlung der bestandsdichte eines feldbestands
EP3530099A1 (de) 2018-02-23 2019-08-28 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Selbstfahrende erntemaschine
US11116132B2 (en) 2018-02-23 2021-09-14 Claas Selbstfahrende Erntemaschinen Gmbh Self-propelled harvesting machine with sensors for sensing crop density
US10813288B2 (en) 2018-05-31 2020-10-27 Deere & Company Automated belt speed control
EP3574741A1 (de) * 2018-05-31 2019-12-04 Deere & Company Automatisierte bandgeschwindigkeitsregelung
CN109540928A (zh) * 2018-06-08 2019-03-29 中国科学院南京土壤研究所 种植物密度测量装置和种植物密度测量方法
DE102019214486B4 (de) 2018-09-27 2023-07-27 Deere & Company Erntevorsatzüberwachung anhand von Erntemengenabweichungen
CN109017779A (zh) * 2018-09-30 2018-12-18 洛阳福格森机械装备有限公司 一种收获机智能辅助驾驶系统及控制方法
EP4154698A1 (de) * 2021-09-22 2023-03-29 CLAAS E-Systems GmbH Verfahren zur detektion des bodenniveaus auf einer von einer landwirtschaftlichen arbeitsmaschine zu bearbeitenden fläche
CN114550150A (zh) * 2022-02-28 2022-05-27 王开祥 基于电力跟踪及电力分配的分布式智能系统

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008043716B4 (de) 2012-06-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008043716B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung der Bestandsdichte von Pflanzen auf einem Feld
EP1271139B1 (de) Vorrichtung zur Messung der Menge von auf einem Feld stehenden Pflanzen
EP2517549B1 (de) Anordnung und Verfahren zur Erfassung der Menge von Pflanzen auf einem Feld
EP2591654B1 (de) Anordnung und Verfahren zur automatischen Dokumentation von Situationen bei der Feldarbeit
EP2586286B1 (de) Anordnung und Verfahren zur vorausschauenden Untersuchung von mit einer Erntemaschine aufzunehmenden Pflanzen
EP2803256B1 (de) Erntemaschine mit vorausschauender Vortriebsgeschwindigkeitsregelung
DE10129135B4 (de) Einrichtung zur Positionsbestimmung eines landwirtschaftlichen Arbeitsfahrzeugs sowie ein landwirtschaftliches Arbeitsfahrzeug mit dieser
DE69906862T2 (de) Verfahren zur Erzeugung von Karten des Ertrages von Pflanzen
DE69922847T2 (de) Verfahren des dataneinsammelns für verwendung bei ernteertragsabbildung von einer erntemaschine und eine vorrichtung dafür
EP3300580B2 (de) Mähdrescher mit einem schneidwerk und steuerung eines schneidwerks
DE102008017671B4 (de) Messanordnung zur Massendurchsatzerfassung mit Massen- und Volumenmessung und darauf basierender Massendichtenbestimmung sowie Massendurchsatzangabe bei kleinen Durchsätzen anhand der zuletzt erfassten Massendichte
EP1266554B1 (de) Einrichtung zur selbsttätigen Lenkung eines landwirtschaftlichen Arbeitsfahrzeugs
DE102014208068A1 (de) Erntemaschine mit sensorbasierter Einstellung eines Arbeitsparameters
DE112014000906T5 (de) Pflanzenweise Ernteguterfassungsauflösung
DE10211800A1 (de) Einrichtung zur Erfassung des Vorhandenseins eines Gutstroms in einer Erntemaschine
BE1025031B1 (de) Anordnung zur Erkennung des Verschleißgrades von Häckselmessern einer Häckseltrommel eines Feldhäckslers
BE1029377B1 (de) Feldhäcksler mit vorausschauender Ansteuerung des Bearbeitungsgrads eines Körnerprozessors
DE102014108947B4 (de) Verfahren zur Überwachung von während eines Bewegens von Erntegut abgesondertem Verlust-Erntegut
WO2007115942A1 (de) Vorrichtung für eine landmaschine zum erkennen störender objekte
EP4442102A1 (de) Verfahren und anordnung zur rechnergestützten aufbereitung einer elektronischen ertragskarte
EP4523514A1 (de) Verfahren zur ansteuerung mindestens einer selbstfahrenden landwirtschaftlichen arbeitsmaschine
EP4529757A1 (de) Verfahren zur ansteuerung mindestens einer selbstfahrenden landwirtschaftlichen arbeitsmaschine
EP4523513A1 (de) Verfahren zur ansteuerung mindestens einer selbstfahrenden landwirtschaftlichen arbeitsmaschine
EP4523940A1 (de) Anzeigevorrichtung für eine selbstfahrende landwirtschaftliche arbeitsmaschine
DE102023120264A1 (de) Erntemaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20120922

R084 Declaration of willingness to licence