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DE102008042877A1 - Hochdruckpumpenanordnung - Google Patents

Hochdruckpumpenanordnung Download PDF

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DE102008042877A1
DE102008042877A1 DE200810042877 DE102008042877A DE102008042877A1 DE 102008042877 A1 DE102008042877 A1 DE 102008042877A1 DE 200810042877 DE200810042877 DE 200810042877 DE 102008042877 A DE102008042877 A DE 102008042877A DE 102008042877 A1 DE102008042877 A1 DE 102008042877A1
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Friedrich Boecking
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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    • F04B9/04Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means being cams, eccentrics or pin-and-slot mechanisms
    • F04B9/042Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means being cams, eccentrics or pin-and-slot mechanisms the means being cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpenanordnung für ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem eines Kraftfahrzeuges, mit einer Antriebswelle (1) und einem drehfest mit der Antriebswelle verbundenen Exzenter (2) sowie wenigstens einem Pumpenelement, das einen am Exzenter direkt oder indirekt anliegenden, hubbeweglich gelagerten Arbeitskolben (3) und eine den Arbeitskolben mit einer Druckkraft beaufschlagende Feder (4) umfasst. Erfindungsgemäß ist der Exzenter (2) entlang einer Achse A senkrecht zur Wellenlängsachse W verschiebbar gelagert und zudem von einer Steuerkurve (5) umgeben, wobei der direkt oder indirekt am Exzenter anliegende Arbeitskolben (3) eine Druckkraft überträgt, die den Exzenter in Anlage mit der Steuerkurve hält.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpenanordnung für ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem eines Kraftfahrzeuges, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Die Aufgabe einer Hochdruckpumpe der vorstehend genannten Art besteht vorrangig darin, dem Kraftstoffeinspritzsystem verdichteten Kraftstoff zur Verfügung zu stellen. Bei Common-Rail-Einspritzsystemen wird der verdichtete Kraftstoff zunächst einem gemeinsamen Hochdruckspeicher zugeführt, dem so genannten Rail. Den Einspritzvorgang bewirken dann an das Rail angeschlossene Injektoren.
  • Hochdruckpumpen mit mehreren radial um einen Exzenter oder Nocken angeordneten Pumpenelementen sind auch als Radialkolbenpumpen bekannt. Der Exzenter oder Nocken ist drehfest mit einer Antriebswelle verbunden, so dass eine Drehung der Antriebswelle eine Verlagerung der Exzentrizität und damit eine hin und her Bewegung des Kolbens bewirkt. Die den Arbeitskolben mit einer Druckkraft beaufschlagende Feder dient dem Zweck, den Arbeitskolben nach erfolgtem Arbeitshub in die Ausgangsstellung zurückzuführen. Die Federkraft ist derart bemessen, dass ein Anpressdruck, der die Anlage des Arbeitskolbens am Exzenter oder Nocken sicherstellt, gewährleistet ist. Derartige Ausführungen einer Hochdruckpumpe sind hinreichend bekannt.
  • Aus der DE 33 47 133 C2 sind ferner zwei Ausführungen einer Radialkolben-Maschine bekannt, bei welcher anstelle eines Exzenters oder Nockens eine Steuerscheibe Verwendung findet. Bei der außen beaufschlagten Ausführung sitzt die Steuerscheibe auf der Welle und die Zylinder sind im stillstehenden Gehäuse untergebracht. Die äußere Umrisslinie der Steuerscheibe bildet eine Steuerkurve aus. Bei der innen beaufschlagten Ausführung befinden sich die Zylinder in der sich drehenden Welle und werden von einer Steuerscheibe mit einer innenliegenden Steuerkurve umgeben. Bei einer Drehung der Welle laufen die an der Steuerkurve anliegenden Kolben die Steuerkurve ab und werden dabei hin und her bewegt. Um eine möglichst verlustfreie Übertragung der Kräfte zu erzielen und dabei den mechanischen Wirkungsgrad der Radialkolben-Maschine zu verbessern, weist die Steuerkurve eine Evolventenform auf.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative Hochdruckpumpe mit hohem Wirkungsgrad bereitzustellen. Zur Lösung der Aufgabe wird eine Hochdruckpumpenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die vorgeschlagene Hochdruckpumpenanordnung umfasst eine Antriebswelle und einen drehfest mit der Antriebswelle verbundenen Exzenter sowie wenigstens ein Pumpenelement, das einen am Exzenter direkt oder indirekt anliegenden, hubbeweglich gelagerten Arbeitskolben und eine den Arbeitskolben mit einer Druckkraft beaufschlagende Feder umfasst. Erfindungsgemäß ist der Exzenter entlang einer Achse A senkrecht zur Wellenlängsachse W verschiebbar gelagert und von einer Steuerkurve umgeben. Der direkt oder indirekt am Exzenter anliegende Arbeitskolben überträgt dabei eine Druckkraft, die den Exzenter in Anlage mit der Steuerkurve hält. Durch die verschiebbare Lagerung des Exzenters ist gewährleistet, dass dieser der Steuerkurve folgen kann, wenn die Steuerkurve beispielsweise einen Verlauf aufweist, bei der sie sich von der Antriebswelle entfernt. Nähert sich die Steuerkurve dagegen der Antriebswelle, wird ebenfalls eine Verschiebung des Exzenters entlang der Achse A bewirkt, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Der am Exzenter anliegende Arbeitskolben wird bei jeder Verschiebung des Exzenters entlang der Achse A hin und her bewegt. Jede Verschiebung des Exzenters geht mit einer Verlagerung der Exzentrizität einher, so dass hierüber Einfluss auf den Kolbenhub genommen werden kann. Die Druckkraft, die den Exzenter in Anlage mit der Steuerkurve hält, geht von der den Arbeitskolben mit einer Druckkraft beaufschlagenden Feder aus. Diese gewährleistet auch, dass der Arbeitskolben stets der Bewegung des Exzenters folgt. Zusätzliche Mittel, insbesondere Antriebsmittel zur Verschiebung des Exzenters sind somit nicht erforderlich.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Antriebswelle eine Ausnehmung zur Aufnahme des Exzenters, wobei die Ausnehmung vorzugsweise von zwei zur Achse A parallelen Seitenflächen begrenzt wird, die eine Verschiebung des Exzenters entlang der Achse A zulassen. Weiterhin vorzugsweise ist die Ausnehmung zentriert in Bezug auf die Wellenlängsachse W angeordnet. Die beiden Seitenflächen weisen somit den gleichen Abstand zur Wellenlängsachse W auf. Alternativ kann in der Antriebswelle auch eine zentrale Bohrung als Ausnehmung zur Aufnahme des Exzenters vorgesehen sein, wobei die Bohrung einen kreisförmigen oder polygonförmigen Querschnitt besitzen kann.
  • Weiterhin bevorzugt ist die Ausnehmung der Antriebswelle als Gleitlager ausgebildet. Die Ausbildung als Gleitlager kann durch Einsatz einer Gleitlagerbuchse und/oder durch Aufbringen einer Gleitschicht auf den Seitenflächen der Ausnehmung bewirkt werden. Das Gleitlager soll eine möglichst reibungsarme Verschiebung des Exzenters gewährleisten.
  • Vorteilhafterweise weist auch der Exzenter wenigstens eine zur Achse A parallele Seitenfläche auf, die vorzugsweise ebenfalls als Gleitfläche ausgebildet ist. In Anlage mit einer der parallelen Seitenflächen der Ausnehmung der Antriebswelle gewährleistet die ebenfalls zur Achse A parallele Seitenfläche des Exzenters eine drehfeste Verbindung des Exzenters mit der Antriebswelle. Aufgrund der Ausbildung der jeweiligen Seitenflächen als Gleitflächen ist zudem weiterhin die Verschiebbarkeit des Exzenters sichergestellt.
  • Entsprechend der alternativen Ausführungsform der Ausnehmung der Antriebswelle als zentrale Bohrung mit kreis- oder polygonförmigem Querschnitt kann auch der Exzenter einen kreis- oder polygonförmigen Querschnitt aufweisen. Soweit die Außenflächen des Exzenters in Anlage mit den Seiten- bzw. Innenflächen der Ausnehmung gelangen, sind diese als Gleitflächen auszubilden bzw. mit einer Gleitschicht zu versehen. Darüber hinaus ist es möglich, die Querschnittsform des Exzenters derart zu wählen, dass sie, beispielsweise aufgrund von Abflachungen, gegenüber der Querschnittsform der Ausnehmung der Antriebswelle in Teilbereichen zurückspringt. Auf diese Weise können die Reibungskräfte, die bei einer Verschiebung des Exzenters gegenüber den Seiten- bzw. Innenflächen der Ausnehmung entstehen, verringert werden.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die den Exzenter umgebende Steuerkurve im Bereich der Innenwandflächen eines Gehäuses ausgebildet, das die Pumpenanordnung umgibt. Alternativ hierzu kann die Steuerkurve jedoch auch im Bereich der Innenwandflächen eines Einsatzes ausgebildet sein, der in ein die Pumpenanordnung umgebendes Gehäuse einsetzbar ist. Die Verwendung eines Einsatz weist den Vorteil auf, dass dieser gegebenenfalls austauschbar ist, so dass Einsätze mit unterschiedlichen Steuerkurven verwendet werden können, um darüber beispielsweise die Förderleistung der Pumpe zur bestimmen. Hierzu ist der Einsatz bevorzugt als Steuerscheibe ausgebildet, die in das Pumpengehäuse eingesetzt wird.
  • Vorteilhafterweise ist die Steuerkurve derart ausgelegt, dass der hieran anliegende Exzenter bei jeder Drehung der Antriebswelle um 180° in eine exzentrische Lage geführt wird, in welcher der Exzenter einen weiteren Arbeitshub des Arbeitskolbens bewirkt. Nach jeder Drehung um 180° nimmt somit der Exzenter erneut seine Ausgangsstellung ein. Gleiches gilt für den Arbeitskolben, der über die Druckkraft der Feder in Anlage mit dem Exzenter gehalten wird. Der Arbeitskolben führt demnach bei jeder Drehung der Antriebswelle um 360° einen Doppelhub aus. Der Wirkungsgrad der Pumpe wird somit gesteigert.
  • Aufgrund der Relativbewegungen der einzelnen Bauteile zueinander werden diese auf Reibung beansprucht. Dies gilt insoweit auch für den am Exzenter anliegenden Arbeitskolben. Um einem erhöhten Verschleiß der Anlagefläche am Arbeitskolben entgegenzuwirken, umfasst daher nach einer bevorzugten Ausführungsform der Arbeitskolben einen Kolbenfuß aus einem verschleißfesten Material. Vorzugsweise besteht der Kolbenfuß aus Keramik.
  • Aufgrund der Rotationsbewegung des Exzenters werden auf den am Exzenter anliegenden Kolbenfuß des Arbeitskolbens Querkräfte übertragen, die den Bewegungsablauf des Arbeitskolbens beeinträchtigen können. Um daher eine Übertragung der Querkräfte auf den Arbeitskolben zu verhindern, ist vorzugsweise der Kolbenfuß des Arbeitskolbens in einem Tassenstößel gehalten. Die Übertragung von Querkräften ist somit weiterstgehend ausgeschlossen.
  • Alternativ kann anstelle des Kolbenfußes auch eine Rolle vorgesehen sein, mittels derer der Arbeitskolben am Exzenter anliegt. Diese Ausführungsform verhindert ebenfalls, dass Querkräfte auf den Arbeitskolben übertragen werden.
  • Weiterhin bevorzugt weist auch der Exzenter wenigstens eine Rolle auf, mittels derer er an der Steuerkurve und/oder am Arbeitskolben anliegt. Sofern letzteres der Fall ist, kann auf die Anordnung einer Rolle am Arbeitskolben verzichtet werden. Die Übertragung von Querkräften auf den Arbeitskolben wird dann durch die am Exzenter vorgesehene Rolle verhindert.
  • Die vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Hochdruckpumpenanordnung weist nicht nur einen gegenüber den meisten bekannten Hochdruckpumpen verbesserten Wirkungsgrad auf, sondern erweist sich durch die Möglichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Steuerscheiben zudem als äußerst variabel. Darüber hinaus bedarf es zur Verwirklichung der vorgeschlagenen Hochdruckpumpenanordnung nur weniger Bauteile, so dass zum Einen Gewicht eingespart wird, zum Anderen der zur Verfügung stehende Bauraum beschränkt sein kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hochdruckpumpenanordnung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Hochdruckpumpenanordnung,
  • 2 einen Längsschnitt durch die Hochdruckpumpenanordnung der 1 und
  • 3 einen in eine entsprechende Hochdruckpumpenanordnung einsetzbaren Exzenter.
  • Die in den 1 und 2 dargestellte Hochdruckpumpenanordnung umfasst eine Antriebswelle 1 mit einer Ausnehmung 6, in der ein Exzenter 2 aufgenommen ist. Die Ausnehmung 6 weist zwei parallele Seitenflächen 6.1, 6.2 auf, die Anlageflächen und zudem Gleitflächen für entsprechende am Exzenter 2 ausgebildete Seitenflächen 2.1 bilden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Exzenter 2 drehfest mit der Antriebswelle 2 verbunden ist. Bei einer Drehung der Antriebswelle in Richtung des in 1 angedeuteten Pfeils wird der Exzenter 2 mitgeführt. Dabei fährt der Exzenter 2 eine Steuerkurve 5 ab, die an einem Einsatz 8 ausgebildet ist, der wiederum innerhalb eines Gehäuses 7 der Hochdruckpumpenanordnung angeordnet ist. Führt die Steuerkurve 5 dichter an die Antriebswelle 1 heran, drückt sie den Exzenter 2 entlang der Achse A in Richtung des Arbeitskolbens 3. Der Exzenter 2 bewirkt auf diese Weise einen Arbeitshub des Arbeitskolbens 3. Entfernt sich dagegen die Steuerkurve von der Antriebswelle 1, hält die Druckkraft einer Feder 4, die den Arbeitskolben 3 belastet, der wiederum die Druckkraft auf den Exzenter 2 überträgt, den Exzenter 2 in Anlage mit der Steuerkurve 5. Die Druckkraft der Feder 4 bewirkt somit einerseits eine Rückstellung des Arbeitskolbens 3, um diesen in Anlage mit dem Exzenter 2 zu halten, andererseits auch eine Rückstellung des Exzenters 2, so dass dieser der Steuerkurve 5 folgt. Dabei rutscht der Exzenter 2 innerhalb der Ausnehmung 6 der Antriebswelle 1 hin und her, wobei eine Verlagerung der Exzentrizität erfolgt. Die Verlagerung der Exzentrizität hat wiederum zur Folge, dass der Arbeitskolben 3 bei einer Drehung der Antriebswelle um 360° gleich mehrfach angehoben wird. Beispielsweise kann die Steuerkurve derart ausgelegt sein, dass der Exzenter 2 bereits bei einer Drehung der Antriebswelle 1 um 180° erneut seine Ausgangsposition einnimmt, so dass der Arbeitskolben 3 bei einer vollständigen Drehung der Antriebswelle um 360° einen Doppelhub ausführt. Damit kann die Förderleistung des Pumpenelements und entsprechend der Wirkungsgrad der Hochdruckpumpenanordnung gesteigert werden.
  • Bei der dargestellten Hochdruckpumpenanordnung weist der Arbeitskolben 3 einen Kolbenfuß 9 auf, der in einem Tassenstößel 10 gehalten ist. Die am Exzenter 2 anliegende Kolbenfußfläche sowie die entsprechende Umfangsfläche am Exzenter sind als Gleitflächen ausgebildet, um der Entstehung von Reibungskräften entgegenzuwirken. Aufgrund der Rotationsbewegung des Exzenters 2 werden auch Querkräfte auf den Kolbenfuß 9 übertragen, wobei die Aufnahme des Kolbenfußes 9 im Tassenstößel 10 eine Übertragung der Querkräfte auf den Arbeitskolben 3 weitestgehend verhindert.
  • Da ein möglichst reibungsloses Ablaufen des Exzenters auch an der Steuerkurve 5 erwünscht ist, kann der Exzenter 2 mittels einer Rolle 11 in Anlage mit der Steuerkurve 5 gebracht werden. Dieselbe Ausführung kann im Bereich der Anlage des Exzenters 2 am Arbeitskolben 3 gewählt werden, so dass der Exzenter 2 mittels einer Rolle 11 am Kolbenfuß 9 des Arbeitskolbens 3 anliegt. Eine derartige Ausbildung des Exzenters 2 ist in 3 schematisch dargestellt.
  • Die erfindungsgemäße Hochdruckpumpenanordnung ist nicht auf die Ausführungsform mit einem Arbeitskolben 3 beschränkt. Sie kann mehrere Arbeitskolben 3 umfassen. Zudem ist eine Hochdruckpumpenanordnung möglich, die mehrere jeweils in einer Ausnehmung 6 der Antriebswelle 1 gehaltene Exzenter 2 umfasst, an denen wenigstens ein Arbeitskolben 3 anliegt. Dabei können die Exzenter 2 von einer gemeinsamen Steuerkurve 5 umgeben sein. Alternativ kann aber auch jedem Exzenter 2 eine eigene, gegebenenfalls unterschiedlich gestaltete Steuerkurve 5 zugeordnet sein. Die vorgeschlagene Hochdruckpumpenanordnung erweist sich somit als sehr variabel.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3347133 C2 [0004]

Claims (10)

  1. Hochdruckpumpenanordnung für ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem eines Kraftfahrzeuges, mit einer Antriebswelle (1) und einem drehfest mit der Antriebswelle verbundenen Exzenter (2) sowie wenigstens einem Pumpenelement, das einen am Exzenter direkt oder indirekt anliegenden, hubbeweglich gelagerten Arbeitskolben (3) und eine den Arbeitskolben mit einer Druckkraft beaufschlagende Feder (4) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (2) entlang einer Achse A senkrecht zur Wellenlängsachse W verschiebbar gelagert und von einer Steuerkurve (5) umgeben ist, wobei der direkt oder indirekt am Exzenter anliegende Arbeitskolben (3) eine Druckkraft überträgt, die den Exzenter in Anlage mit der Steuerkurve hält.
  2. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (1) eine Ausnehmung (6) zur Aufnahme des Exzenters (2) besitzt, wobei die Ausnehmung (6) vorzugsweise von zwei zur Achse A parallelen Seitenflächen (6.1, 6.2) begrenzt wird, die eine Verschiebung des Exzenters entlang der Achse A ermöglichen.
  3. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (6) der Antriebswelle (1) als Gleitlager ausgebildet ist, vorzugsweise, dass die Seitenflächen (6.1, 6.2) mit einer Gleitschicht versehen sind.
  4. Hochdruckpumpeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (2) wenigstens eine zur Achse A parallele Seitenfläche (2.1) aufweist, die vorzugsweise als Gleitfläche ausgebildet ist.
  5. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Exzenter (2) umgebende Steuerkurve (5) im Bereich der Innenwandflächen eines Gehäuses (7) ausgebildet ist, das die Pumpenanordnung umgibt.
  6. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Exzenter (2) umgebende Steuerkurve (5) im Bereich der Innenwandflächen eines Einsatzes (8) ausgebildet ist, der in ein die Pumpenanordnung umgebendes Gehäuse (7) einsetzbar ist.
  7. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (5) derart ausgelegt ist, dass der an der Steuerkurve anliegende Exzenter (2) bei jeder Drehung der Antriebswelle (1) um 180° in eine exzentrische Lage geführt wird, in welcher der Exzenter (2) einen weiteren Arbeitshub des Arbeitskolbens (3) bewirkt.
  8. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskolben (3) einen Kolbenfuß (9) umfasst, der an dem Exzenter (2) anliegt und der vorzugsweise aus Keramik besteht.
  9. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenfuß (9) in einem Tassenstößel (10) gehalten ist, so dass die Übertragung von Querkräften vom Kolbenfuß auf den Arbeitskolben (3) weitestgehend vermieden wird.
  10. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (2) wenigstens eine Rolle (11) umfasst, mittels derer der Exzenter an der Steuerkurve (5) und/oder an dem Arbeitskolben (3) anliegt.
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