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DE102008042560A1 - Sondenspitzen-Baugruppe für Raster-Sondenmikroskope - Google Patents

Sondenspitzen-Baugruppe für Raster-Sondenmikroskope Download PDF

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Publication number
DE102008042560A1
DE102008042560A1 DE102008042560A DE102008042560A DE102008042560A1 DE 102008042560 A1 DE102008042560 A1 DE 102008042560A1 DE 102008042560 A DE102008042560 A DE 102008042560A DE 102008042560 A DE102008042560 A DE 102008042560A DE 102008042560 A1 DE102008042560 A1 DE 102008042560A1
Authority
DE
Germany
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plug
module
rsm
probe
probe tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008042560A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Paul Tella
George M. Clifford
Richard K. Workman
Storrs T. Hoen
David P. Fromm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agilent Technologies Inc
Original Assignee
Agilent Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agilent Technologies Inc filed Critical Agilent Technologies Inc
Publication of DE102008042560A1 publication Critical patent/DE102008042560A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01QSCANNING-PROBE TECHNIQUES OR APPARATUS; APPLICATIONS OF SCANNING-PROBE TECHNIQUES, e.g. SCANNING PROBE MICROSCOPY [SPM]
    • G01Q70/00General aspects of SPM probes, their manufacture or their related instrumentation, insofar as they are not specially adapted to a single SPM technique covered by group G01Q60/00
    • G01Q70/02Probe holders

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  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Abstract

Es werden eine Sondenbaugruppe (202) für ein Raster-Sondenmikroskop (RSM, 100), ein Steckmodul (202) für eine Sondenbaugruppe (101) für ein RSM (100) und ein Verfahren zum Anbringen einer Sondenspitze (207) an einem RSM (100) beschrieben (Fig. 3A).

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein Raster-Sondenmikroskop (RSM) ist ein vergleichsweise hochauflösendes Rastermikroskop mit einem nachgewiesenen Auflösungsvermögen von Bruchteilen eines Nanometers, was mehr als tausendmal besser als die optische Beugungsgrenze ist.
  • Viele bekannte RSM enthalten einen mikromechanischen Hebel mit einer scharfen Spitze (Sonde) an dessen Ende, um die Oberfläche einer Probe abzutasten. Der Hebel besteht üblicherweise aus Silicium oder Siliciumnitrid, und der Radius oder die Krümmung der Spitze liegt im Nanometerbereich. Wenn die Spitze in die Nähe einer Probenoberfläche gebracht wird, führen die zwischen der Spitze und der Probe wirkenden Kräfte zu einer Ablenkung des Hebels. Mittels der auf dem Hebel angebrachten Sondenspitze werden eine oder eine Vielfalt von Kräften gemessen. Dazu zählen mechanische sowie elektrostatische und magnetostatische Kräfte, um nur einige zu nennen.
  • Üblicherweise wird die Ablenkung der auf dem Hebel angebrachten Sondenspitze unter Verwendung eines Laserstrahls gemessen, der von der Oberseite des Hebels auf einen Lagedetektor reflektiert wird. Ferner werden Verfahren wie die optische Interferometrie und das Piezowiderstandsverfahren angewendet.
  • Wenn die Abtastung bei einer konstanten Höhe der Spitze erfolgt, ändern sich die Kräfte zwischen Spitze und Probe in Abhängigkeit von der Probentopographie, was zur Beschädigung der Spitze oder der Probe oder zu ungenauen Messungen der Oberflächengestalt führen kann. Aus diesem Grunde wird bei vielen RSM ein Rückkopplungsmechanismus verwendet, um die Ablenkung des Hebels so einzustellen, dass die Kraft zwischen der Spitze und der Probe konstant bleibt. Zum Beispiel kann eine „Dreifußanordnung" aus drei piezoelektrischen Kristallen verwendet werden, wobei je einer für die x-, y- bzw. z-Richtung dient. Dadurch entfallen einige der bei einem Röhrenscanner zu beobachtenden Deformationseffekte. Das gewonnene Abbild der Fläche s = f(x, y) zeigt die Oberflächenstruktur der Probe.
  • Unabhängig von der Ausführungsart ist die Sondenspitze nach Verwendung abgenutzt und muss ersetzt oder neu zugerichtet werden, um die Genauigkeit des RSM zu gewährleisten. Das Ersetzen der Sondenspitze kann sich aufgrund der relativ geringen Größe der Spitze und der fehlenden Möglichkeit des Zugangs zur Spitze im RSM als ziemlich schwieriger Prozess erweisen. Wie oben bereits erwähnt, wird zum Anstrahlen der Sondenspitze ein Lichtstrahl verwendet, der auf einen Lagedetektor reflektiert wird. Wenn in bekannten RSM eine Sondenspitze ersetzt wird, ist diese oft nicht richtig zum Lichtstrahl justiert, was einen mühevollen, arbeitsintensiven Eingriff erfordert, um Spitze und Lichtstrahl aufeinander auszurichten. Die Schwierigkeit der Justierung wird bei bekannten RSM noch dadurch verschärft, dass der Eingriff in situ erfolgt. Aus diesem Grunde ist das Ersetzen der Sondenspitzen in vielen bekannten RSM mit gravierenden Nachteilen verbunden.
  • Deshalb besteht ein Bedarf an einer Sondenspitzen-Baugruppe, welche zumindest die oben erörterten Mängel von bekannten RSM beseitigt.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Bei einer repräsentativen Ausführungsform beinhaltet eine Sondenbaugruppe für ein Raster-Sondenmikroskop (RSM) ein Steckmodul. Das Steckmodul weist auf: eine Ausrichtungs-Bezugsanordnung (alignment fiducial), die mit einer entsprechenden Ausrichtungs-Bezugsanordnung eines Trägers in Eingriff gebracht wird; eine aus einem Hebel ragende Sondenspitze; ein Translationsstellglied zum Verschieben des Sondenspitze in einer Richtung; und ein im Träger angebrachtes Führungsglied, das mit einem komplementären Führungsglied im Steckmodul in Eingriff gebracht wird.
  • Bei einer anderen repräsentativen Ausführungsform beinhaltet ein Steckmodul für ein Raster-Sondenmikroskop (RSM) eine Sondenspitze, die aus einem Hebel herausragt. Das Steckmodul beinhaltet ebenfalls ein Translationsstellglied zum Verschieben der Sondenspitze in einer Richtung. Außerdem beinhaltet das Steckmodul eine Ausrichtungs-Bezugsanordnung zum kinematischen Montieren der Sondenspitze am RSM. Das Steckmodul beinhaltet auch ein komplementäres Führungsglied zum Aufnehmen eines Führungsgliedes am RSM.
  • Bei einer weiteren repräsentativen Ausführungsform weist das Verfahren zum Ersetzen einer Sondenspitze auf: das Ergreifen eines Steckmoduls, welches die Sondenspitze enthält; das Zusammenführen eines Führungsgliedes des Steckmoduls mit einem komplementären Führungsglied eines Raster-Sondenmikroskops (RSM); und das Zusammenführen eine Ausrichtungs-Bezugsanordnung am Steckmodul mit Ausrichtungs-Bezugsanordnungen des RSM, um das Steckmodul kinematisch zu montieren.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegenden Lehren lassen sich am besten aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Figuren verstehen. Die Merkmale sind nicht unbedingt maßstabsgerecht dargestellt. Wo dies von Vorteil ist, bezeichnen gleiche Bezugsnummern gleiche Merkmale.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines RSM gemäß einer repräsentativen Ausführungsform.
  • 2A ist eine perspektivische Ansicht einer Sondenbaugruppe gemäß einer repräsentativen Ausführungsform.
  • 2B ist eine perspektivische Ansicht eines Steckmoduls gemäß der repräsentativen Ausführungsform.
  • 2C ist eine Seitenansicht des Steckmoduls von 2B.
  • 2D ist eine perspektivische Ansicht eines Trägers gemäß der repräsentativen Ausführungsform.
  • 3A ist eine perspektivische Ansicht, welche das Zusammenstecken von Steckmodul und Halterung gemäß der repräsentativen Ausführungsform zeigt.
  • 3B ist eine perspektivische Ansicht des Steckmoduls, dessen elektrische Kontakte auf die elektrischen Kontakte der Sondenbaugruppe gemäß einer repräsentativen Ausführungsform aufgesteckt werden.
  • 4 ist eine Seitenansicht, welche die Schritte beim Zusammenstecken von Steckmodul und Träger gemäß einer repräsentativen Ausführungsform zeigt.
  • VERWENDETE BEGRIFFE
  • Die hier verwendeten Begriffe „ein" oder „eine" bedeuten „ein" oder „mehrere".
  • Unter „kinematischem Montieren" ist hier das Montieren eines Objekts in Bezug auf ein anderes Objekt zu verstehen, um eine reproduzierbare Positionierung der Objekte zueinander zu erreichen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In der folgenden detaillierten Beschreibung werden lediglich zur Erläuterung, nicht aber zur Einschränkung, repräsentative Ausführungsformen zur Darstellung spezieller Details dargelegt, um die vorliegenden Lehren voll verständlich zu machen. Beschreibungen bekannter Geräte, Werkstoffe und Herstellungsverfahren können weggelassen werden, um die Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen deutlicher hervortreten zu lassen. Ungeachtet dessen können solche Geräte, Werkstoffe und Verfahren, die dem Fachmann vertraut sind, gemäß den repräsentativen Ausführungsformen verwendet werden.
  • Die repräsentativen Ausführungsformen werden in Verbindung mit RSM-Anwendungen beschrieben. Dies dient jedoch lediglich zur Veranschaulichung, und es können weitere Anwendungen in Betracht gezogen werden. Insbesondere können die vorliegenden Lehren in solchen Fällen angewendet werden, bei denen die genaue Ausrichtung einer Komponente erforderlich ist, die sich in situ nur schwierig justieren lässt.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines RSM 100 gemäß einer repräsentativen Ausführungsform. Bei den repräsentativen Ausführungsformen wird die Sondenbaugruppe im Allgemeinen für die Verwendung in RSM beschrieben. Dem Fachmann ist jedoch klar, dass die vorliegenden Lehren auf verschiedene RSM-Typen angewendet werden können. Zum Beispiel können die vorliegenden Lehren auf Rasterkraftmikroskope (atomic force microscope, AFM, oder auch scanning force microscope, SFM) angewendet werden. Das RSM 100 weist viele elektrische und mechanische Komponenten auf, deren Erörterung über die vorliegenden Lehren hinausgeht. Das RSM 100 beinhaltet eine Sondenbaugruppe 101, deren Komponenten in Verbindung mit den hier dargestellten repräsentativen Ausführungsformen beschrieben werden. Eine Probe 102 wird in der dargestellten Weise zur Messung und Prüfung durch das RSM 100 gehaltert.
  • 2A zeigt eine genauere Darstellung der perspektivischen Ansicht der Sondenbaugruppe 101. Die Sondenbaugruppe beinhaltet einen Träger 201 und ein am Träger 201 angebrachtes Steckmodul 202. Der Träger 201 ist im Allgemeinen am RSM 100 befestigt, während das Steckmodul 202 durch seine Verbindung mit dem Träger 201 abnehmbar am RSM 100 angebracht ist. Wie im Folgenden näher beschrieben wird, dient ein Riegel 203 zum Lösen eines Verriegelungsmechanismus, der das Steckmodul in einer bestimmten Position für die Raster-Sondenmikroskopie haltert.
  • Das Steckmodul 202 weist ein Substrat 204 mit einem Translationsstellglied 205 auf, das aus dem Substrat 204 gebildet oder oberhalb des Substrats 204 angebracht ist. Generell wird das Translationsstellglied 205 so beschrieben, als sei es oberhalb des Substrats 205 angebracht. Bei einer repräsentativen Ausführungsform kann das Translationsstellglied 205 einen Hebel 206 anheben und absenken, oberhalb dessen eine Sondenspitze 207 angebracht ist. Die elektrischen Anschlüsse für verschiedene Aufgaben wie beispielsweise die Stromversorgung und die Steuerung für das Translationsstellglied 205 werden durch einen flexiblen Leiterbahnenstreifen 208 oder eine ähnliche Verbindung gewährleistet. Im Folgenden wird beschrieben, dass der flexible Leiterbahnstreifen 208 mit Kontakten des RSM verbunden ist.
  • 2B ist eine perspektivische Ansicht des Steckmoduls 202 und zeigt eine Oberfläche 210. Die Oberfläche 210 beinhaltet Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211, 212, 213, die im Winkelabstand von ungefähr 120° angeordnet sind. Die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211, 212, 213 sind zur Veranschaulichung als Aussparungen oder Nuten dargestellt, welche Ausrichtungs-Bezugsanordnungen des (in 2B nicht gezeigten) Trägers 201 aufnehmen. Im Folgenden wird ausführlich beschrieben, dass die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213 gemeinsam mit den Ausrichtungs-Bezugsanordnungen des Trägers das kinematische Montieren des Steckmoduls 202 und des Trägers 201 unterstützen und dadurch für die genaue Anordnung der (in 2B nicht gezeigten) Sondenspitze 207 auf der Sondenbaugruppe 101 sorgen.
  • Außer den Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213 sind oberhalb auf der Oberfläche 210 Passglieder 214, 215 angeordnet. Die Passglieder 214, 215 dienen dazu, die komplementären Passgliedern des Trägers 201 aufzunehmen. Diese Passglieder sorgen auf vorteilhafte Weise für die Anordnung des Steckmoduls auf einer Ebene, die parallel zur Oberfläche 210 liegt, um die richtige Stelle des Steckmoduls für das kinematische Ausrichten sicherzustellen. Im Folgenden wird ausführlich beschrieben, dass die Passglieder 214, 215 ordnungsgemäß mit entsprechenden komplementären Passgliedern der Halterung zusammengesteckt werden müssen, bevor das Steckmodul durch Betätigung des mittels des Riegels 203 betätigten Verriegelungsmechanismus befestigt werden kann.
  • Der flexible Leiterbahnstreifen 208 beinhaltet eine Vielzahl von Kontakten 216, die oberhalb auf einer Oberfläche angebracht sind, die parallel zur Oberfläche 210 verläuft. Die Kontakte 216 werden während des kinematischen Montageprozesses auf entsprechende Kontakte des RSM ausgerichtet und durch Betätigung des Verriegelungsmechanismus miteinander verbunden. Von Vorteil ist, dass die elektrischen Verbindungen zwischen dem Steckmodul 202 und dem RSM 100 durch die von den repräsentativen Ausführungsformen ermöglichte kinematische Montage passiv und genau hergestellt werden.
  • 2C ist eine Seitenansicht des Steckmoduls 202. 2C veranschaulicht noch deutlicher die Positionierung des Translationsstellgliedes 205, des Hebels 206 und somit der Sondenspitze 207. Wie bekannt, können die Sondenspitze 207 und der Hebel 206 unter Verwendung bekannter Halbleiterbearbeitungsverfahren monolithisch aus ein und demselben Substrat gebildet und am Translationsstellglied 206 befestigt werden. Alternativ können das Translationsstellglied 205, der Hebel 206 und die Sondenspitze 207 monolithisch aus ein und demselben Substrat gebildet werden. Das Translationsstellglied 205 sorgt auf vorteilhafte Weise für die Bewegung der Sondenspitze 207 in der gezeigten z-Richtung, um eine im Wesentlichen konstante Ablenkung des Hebels (Abstand zwischen der Sondenspitze und der Probenoberfläche) beizubehalten. Bei einer repräsentativen Ausführungsform kann es sich bei dem Translationsstellglied 205 um einen Nanostepper handeln, wie er in der an denselben Anmelder abgetretenen US-Patentschrift 5 986 381 vom 16. November 1999 mit dem Titel „Electrostatic Actuator with Spatially Alternating Voltage Patterns" von S. Hoen et al. beschrieben wurde. Die Beschreibung dieser Patentschrift ist hierin insbesondere durch Bezugnahme aufgenommen.
  • Die Bewegung des Translationsstellgliedes 205 kann in der Größenordnung von ungefähr ±10,0 μm liegen. Ein (nicht gezeigtes) anderes Stellglied oder eine Stelleinrichtung kann bereitgestellt werden, um während der Messungen bei Bedarf eine Resonanz in der Sondenspitze 207 zu induzieren. Als solche Stellglieder dienen oft piezoelektrische Stellglieder, die dem Fachmann bekannt sind. Alternativ kann diese Schwingungsfunktion durch das Eingeben eines Stellsignals in das Translationsstellglied 205 bereitgestellt werden.
  • Durch den flexiblen Leiterbahnstreifen 208 können elektrische Verbindungen zwischen dem RSM 100 und dem Translationsstellglied 205 bereitgestellt werden. Außer den Steuersignalen vom RSM 100 zum Translationsstellglied 205 kann der flexible Leiterbahnstreifen 208 auch Rückkopplungssignale von einem (nicht gezeigten) Sensor neben dem Translationsstellglied 205 zum RSM 100 liefern. Dieser Sensor überwacht die tatsächliche Bewegung des Translationsstellgliedes 205. Durch die Rückkopplung entsteht ein geschlossener Regelkreis, der das Translationsstellglied 205 und somit die Sondenspitze 207 steuert. Insofern kann die Steuerung in Echtzeit erfolgen, was gegenüber den bekannten Überwachungssystemen mit offenem Regelkreis einen bedeutenden Vorteil darstellt.
  • Oben wurde beschrieben, dass das Translationsstellglied 205 am Steckmodul 202 angebracht ist. Dies bewirkt deutliche Funktionsvorteile und eine leichtere Wartung. Die Funktion des Translationsstellgliedes 205 besteht darin, den Hebel 206 und die Sondenspitze 207 zu verschieben und kann hierfür die Schwingungsfunktion liefern. Von Vorteil ist, dass das Translationsstellglied 205 außer dem Hebel 206 und der Sondenspitze 207 keine weiteren Komponenten zu bewegen braucht, sodass diese Bewegung vergleichsweise schnell erfolgt und die Reaktionszeit kurz ist. Im Gegensatz hierzu bewegen die Stellglieder in bekannten RSM die gesamte Sondenbaugruppe, um die Ablenkung des Hebels beizubehalten. Somit müssen Stellglieder mit einer im Wesentlichen gleichen Wirkkraft eine sehr viel größere Masse bewegen. Es ist klar, dass dies zu einer langsameren Bewegung und einer längeren Reaktionszeit führt.
  • 2D ist eine perspektivische Ansicht eines Trägers 201 gemäß der repräsentativen Ausführungsform, welche Einzelheiten veranschaulicht, die für das kinematische Montieren des Steckmoduls 202 daran von Vorteil sind. Der Träger 201 beinhaltet Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 217, 218 und 219, die zur Veranschaulichung als kugelförmige oder ähnliche Vorsprünge dargestellt sind. Die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 218, 217 und 219 greifen in die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211, 212 bzw. 213 ein; und die komplementären Passglieder 220 und 221 greifen in die Passgliedern 214 bzw. 215 auf dem Steckmodul 202 ein.
  • Der Träger 201 beinhaltet auch ein Führungsglied 222, das in der vorliegenden anschaulichen Ausführungsform im Wesentlichen von zylindrischer Form ist. Im Folgenden wird ausführlich beschrieben, dass das Steckmodul 202 während des kinematischen Montierens manuell in y-Richtung (des gezeigten Koordinatensystems) verschoben und das Führungsglied 222 in ein (in 2C nicht gezeigten) komplementäres Führungsglied auf dem Steckmodul 202 eingreift. Im Verlauf der Bewegung in y-Richtung sorgen die Führungsglieder für eine im Wesentlichen lineare Bewegung des Steckmoduls 202, bis dieses an ein Ende 223 des Trägers anstößt. An diesem Punkt sind die entsprechenden Ausrichtungs-Bezugsanordnungen des Trägers und des Steckmoduls im Wesentlichen aufeinander ausgerichtet. Außerdem sind dann die Passglieder 220 und 221 mit den komplementären Passgliedern auf dem Steckmodul 202 im Eingriff. An einem Ende 224' wird ein Verriegelungsmechanismus 224 in -z-Richtung gedrückt, der das Führungsglied 222 in dieselbe Richtung schiebt. Dann kann der Riegel 203 betätigt werden, und das Steckmodul 202 ist kinematisch montiert und abnehmbar am Träger 201 angebracht. Es ist klar, dass das Steckmodul 202 nach dem kinematischen Montieren und der Verriegelung in seinen sechs Freiheitsgraden (d. h. in den Richtungen der drei kartesischen Koordinaten und den drei Winkelrichtungen) eingeschränkt ist.
  • Die Lage der Ausrichtungs-Bezugsanordnungen und der Passglieder des Trägers 201 und des Steckmoduls 202 in Bezug auf die Lage des Hebels 206 und der Sondenspitze 207 berücksichtigt auf vorteilhafte Weise die Ausdehnung und Schrumpfung durch Temperaturänderungen. Wenn der Träger 201 und das Steckmodul 202 im Eingriff sind, befindet sich insbesondere die Sondenspitze 207 an einer Position im Wesentlichen direkt unterhalb eines Mittelpunkts der drei Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211, 212, 213/218, 217, 219. Die durch Temperaturänderungen bewirkte Ausdehnung und Schrumpfung erfolgt im Wesentlichen symmetrisch zu diesem Mittelpunkt, und die Lage dieses Mittelpunkts bleibt somit im Wesentlichen unverändert. Insofern bleibt die Lage der Sondenspitze 207 in der x-y-Ebene von der Ausdehnung/Schrumpfung aufgrund von Temperatureffekten im Wesentlichen unbeeinflusst.
  • Bei den bis hierher beschriebenen repräsentativen Ausführungsformen weisen sowohl der Träger 201 als auch das Steckmodul 202 jeweils eine Vielzahl von Ausrichtungs-Bezugsanordnungen auf. Bei anderen repräsentativen Ausführungsformen können sowohl der Träger 201 als auch das Steckmodul 202 jeweils nur eine einzige Ausrichtungs-Bezugsanordnung aufweisen, um das kinematische Montieren in mindestens drei Freiheitsgraden (z. B. in sechs Freiheitsgraden) zu bewirken. Zum Beispiel können die drei Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213 durch eine einzige Ausrichtungs-Bezugsanordnung (als Aussparung oder Vertiefung) in Form eines dreiflügligen Propellers ersetzt werden; und als komplementäre Ausrichtungs-Bezugsanordnung des Trägers 201 kann ein Vorsprung in Form eines dreiflügligen Propellers dienen, bei denen jeder „Flügel" um 120° versetzt ist. Es wird darauf hingewiesen, dass dies nur zur Veranschaulichung dient und andere einzelne Ausrichtungs-Bezugsanordnungen möglich sind.
  • 3A ist eine perspektivische Ansicht, welche das Eingreifen Steckmoduls 202 in den Träger 201 gemäß der repräsentativen Ausführungsform zeigt. Viele der in Verbindung mit den repräsentativen Ausführungsformen von 1 bis 2D beschriebenen Einzelheiten des Steckmoduls 202 und des Trägers 201 sind auch den nun beschriebenen Ausführungsformen gemeinsam. Solche Einzelheiten werden aber nicht beschrieben, um die Beschreibung der vorliegenden repräsentativen Ausführungsformen besser zu verdeutlichen.
  • Der Träger 201 ist in der gezeigten Weise mit einem Sondenkopf 301. verbunden. Das Steckmodul 202 wird an einem optionalen Handgriff 302 angefasst und manuell entlang der Linie 303 verschoben. Das Führungsglied 222 wird in ein komplementäres Führungsglied 304 an der Rückfläche 305 des Steckmoduls 202 eingeführt und führt das Steckmodul 202 entlang der Linie 303 (in y-Richtung), bis die Rückfläche 305 an die Rückfläche 223 des (in 3A nicht gezeigten) Trägers anstößt. Sobald die Rückflächen 305 und 223 aneinander stoßen, sind die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213 und 218 bis 219 bzw. die Passglieder 214, 215 und 220, 221 im Wesentlichen aufeinander ausgerichtet. Dann wird das Ende 224' des Verriegelungsmechanismus 224 in -z-Richtung gedrückt, was eine Drehung 306 des Verriegelungsmechanismus 224 bewirkt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ragt der Verriegelungsmechanismus 224 über den Außenteil der Halterung 201 hinaus und beinhaltet gemäß der Darstellung zwei Enden 224' und zwei Riegel 203. Der Verriegelungsmechanismus mit den beiden Enden 224', der über den Außenteil der Halterung 201 hinausragt, stellt lediglich eine Alternative zu den oben beschriebenen Ausführungsformen dar.
  • Das Führungsglied 222 wird mit dem Verriegelungsmechanismus 224 verbunden und bewegt sich durch dessen Drehung 306 in -z-Richtung. Durch die Bewegung des Führungsgliedes 222 wird das Steckmodul 202 gezwungen, sich in engen Kontakt mit dem Träger zu begeben. Alsdann wird der Riegel 203 gedreht (307), wodurch der Verriegelungsmechanismus 204 einrastet und das Steckmodul 202 in einer im Wesentlichen festen Position verriegelt wird.
  • Insbesondere die Passglieder 214, 215 und 220, 221 bieten ein Maß an Sicherheit, dass das Steckmodul wirklich kinematisch ausgerichtet wird. Insbesondere wenn die Passglieder nicht ordnungsgemäß im Eingriff sind, wodurch angezeigt wird, dass das Steckmodul 202 nicht ordnungsgemäß ausgerichtet ist, kann der Verriegelungsmechanismus 224 nicht weit genug gedrückt werden, damit der Riegel 203 einrastet. Dies zeigt ganz deutlich, dass das Steckmodul 202 und damit der Hebel nicht ordnungsgemäß ausgerichtet wurde und eine Nachbesserung erforderlich ist.
  • Im Wesentlichen zeitgleich mit dem kinematischen Montieren werden die Verbindungen zwischen den Kontakten 209 des RSM und den Kontakten 216 des flexiblen Leiterbahnstreifens 208 hergestellt. Die Einzelheiten zu dieser Verbindung sind in 3B genauer dargestellt. Es ist klar, dass diese gewissermaßen automatische elektrische Verbindung eine deutliche Verbesserung bezüglich Zeit- und Arbeitsaufwand gegenüber vielen bekannten RSM darstellt, bei denen die Verbindungen manuell hergestellt werden müssen. Außerdem werden die Kontakte 209, 216 fast während des gesamten kinematischen Montageprozesses in einem Abstand vom Führungsglied 222 gehalten. Wenn im nächsten Schritt das Verriegelungsbauteil 224 gedrückt wird, führt die Bewegung des Steckmoduls 202 in -z-Richtung zu einer Bewegung des Steckmoduls entlang der Richtung 308, und die Kontakte 216 des flexiblen Leiterbahnstreifens 208 werden mit den Kontakten 209 verbunden. Von Vorteil ist, dass während des Einschiebens des Steckmoduls 202 ein Abstand zwischen den Kontakten 209, 216 eingehalten wird und somit die Beschädigung der Kontakte und des flexiblen Schaltkreises im Wesentlichen vermieden wird. Wenn nach dem Lösen des Riegels 203 das Steckmodul zum Auswechseln/neu Zurichten entnommen wird, trennt außerdem das Führungsglied 222 die Kontakte 209, 216 (wieder in der Richtung 308) voneinander und behält den Abstand bei, sodass die Kontakte nicht beschädigt werden können.
  • 4 ist eine Seitenansicht, welche die Schritte beim Zusammenstecken des Steckmoduls 202 und des Trägers 201 gemäß einer repräsentativen Ausführungsform zeigt. Viele der in Verbindung mit den repräsentativen Ausführungsformen von 1 bis 3 beschriebenen Einzelheiten des Steckmoduls 202 und des Trägers 201 sind den nun beschriebenen Ausführungsformen gemeinsam. Solche Einzelheiten werden nicht wiederholt, um die Beschreibung der vorliegenden repräsentativen Ausführungsformen besser zu verdeutlichen.
  • Im ersten Schritt beinhaltet das Steckmodul 202 eine Abdeckung 401, die über einem wesentlichen Teil des Steckmoduls angebracht ist. Besonders wichtig ist, dass die Abdeckung 401 über dem Hebel 206 und der Sondenspitze 207 angebracht ist und einen Schutz bietet. Insbesondere bei bestimmten repräsentativen Ausführungsformen ragen der Hebel 206 und die Sondenspitze 207 über alle anderen Komponenten der Sondenbaugruppe hinaus. Von Vorteil ist, dass hierdurch das Abtasten größerer Oberflächenbereiche von Proben besser möglich ist, als dies bei vielen bekannten RSM der Fall ist, die auf einen geschützten Hohlraum beschränkt sind. Dabei muss die abzutastende Probe klein genug sein, um in den Hohlraum zu passen. Wenn der Hebel 206 und die Sondenspitze 207 hervorstehen, können sie natürlich leicht beschädigt werden. Die Abdeckung 401 sorgt für den notwendigen Schutz des Hebels 206 und der Sondenspitze 207 während des Anbringens und des Entnehmens des Steckmoduls.
  • Während dieses ersten Schrittes steht das Steckmodul 202 nicht in Kontakt mit dem Träger 201, der in der gezeigten Weise mit dem Sondenkopf 301 verbunden ist. Der Verriegelungsmechanismus 224 befindet sich in einem unverriegelten Zustand, während ein Federbauteil 402 in der gezeigten Stellung unbelastet ist. Das Steckmodul 202 wird manuell entlang Richtung 403 verschoben, bis es in Schritt 2 durch das Einführen des Führungsgliedes 222 in das komplementäre Führungsglied 304 gemäß der obigen ausführlichen Beschreibung erst einmal im Träger 201 sitzt. In Schritt 2 ist zu sehen, dass die Kontakte 209 durch das Einwirken der Führungsglieder 222, 304 von den Kontakten 216 getrennt sind. Wie oben bereits erwähnt, verhindert dieser Abstand die Beschädigung der Kontakte.
  • Die Bewegung entlang der Richtung 403 wird fortgesetzt, bis es zum Kontakt zwischen den Oberflächen 223, 305 des Trägers 201 und dem Steckmodul 202 kommt und die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213/217 bis 219 sowie die Passglieder 214, 215/220, 221 aufeinander ausgerichtet sind. Diese Anwendung einer Kraft auf den Verriegelungsmechanismus in -z-Richtung bewirkt die Schwenkung 306 und bringt die Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213/217 bis 219 sowie die Passglieder 214, 215/220, 221 in der oben beschriebenen Weise in Eingriff. Außerdem bewirkt die angewendete Kraft das passgenaue Verbinden der Kontakte 209 mit den Kontakten 216.
  • Mit dem ordnungsgemäßen Einsetzen ist das kinematische Montieren erfolgt, worauf im dritten Schritt (Schritt ,3') durch ein (nicht gezeigtes) Federbauteil eine Kraft 404 auf den Riegel 403 ausgeübt wird und der Riegel in der gezeigten Weise durch die Schwenkung 306 einrastet. Damit ist der Prozess der Befestigung einer Sondenspitze an einem RSM gemäß einer repräsentativen Ausführungsform abgeschlossen. Im letzten Schritt (Schritt ,4') wird die Abdeckung abgenommen, und der Hebel 206 und die Sondenspitze 207 werden freigelegt.
  • Die bis hierher beschriebenen Ausführungsformen haben sich vor allem auf das Anbringen/Auswechseln einer Sondenspitze an einem RSM konzentriert. Der umgekehrte Prozess, das Abnehmen der Sondenspitze vom RSM, wird natürlich durch Umkehren des Anbringungsprozesses durchgeführt. Insbesondere kann durch Ausführen der Schritte 4 bis 1 in 4 das Steckmodul 202 vom Träger 201 abgenommen und durch Ausführen der Schritte 1 bis 4 ein anderes Steckmodul mit einer neuen oder neu zugerichteten Sondenspitze angebracht werden.
  • Oben wurde bereits erwähnt, dass das Auswechseln von Sondenspitzen in situ arbeitsaufwändig ist und die Handhabung einer sehr kleinen Komponente, der Sondenspitze, in einem begrenzten Bereich des RSM erfordert. Gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung wird das verhältnismäßig große Steckmodul 202 manuell oder möglicherweise mit einem Roboter oder ähnlichen automatisierten Einrichtungen bewegt. Dadurch wird das Entnehmen der abgenutzten Sondenspitze im Vergleich zu bekannten Verfahren wesentlich erleichtert.
  • Nach dem Entnehmen eines Steckmoduls kann darauf eine neue Spitze angebracht und so das verwendete Steckmodul neu zugerichtet werden. Im Gegensatz zu vielen bekannten Verfahren zum Ersetzen der Spitze ist das Anbringen der neuen Sondenspitze relativ problemlos und wird auf einem Arbeitstisch durchgeführt, wo der Zugang zur Sondenspitze leicht möglich ist.
  • Außerdem erfolgt die Erstausrichtung der Sondenspitze im Wesentlichen passiv. Insbesondere wird die Lage der Ausrichtungs-Bezugsanordnungen 211 bis 213 und der Passglieder 214, 215 genau festgelegt. Die Genauigkeit kann durch Präzisionsguss (z. B. Spritzguss) erreicht werden, wenn das Steckmodul 202 aus Kunststoff hergestellt wird. Alternativ können in Abhängigkeit vom Material andere bekannte Fertigungsverfahren eingesetzt werden, um die Lage der Ausrichtungs-Bezugsanordnungen und der Passglieder mit der erforderlichen Genauigkeit festzulegen. Durch das genaue Anbringen der Ausrichtungs-Bezugsanordnungen in Verbindung mit der genauen Dimensionierung des Steckmoduls 202 ist die Lage des Hebels 206 und der Sondenspitze 207 im Allgemeinen vergleichsweise genau definiert.
  • In Bezug auf diese Beschreibung wird angemerkt, dass die verschiedenen Sondenbaugruppen, Steckmodule und Verfahren zum Anbringen einer Sondenspitze an einem RSM unter Beachtung der vorliegenden Lehren in verschiedenen Strukturen eingesetzt werden können. Ferner dienen die verschiedenen beschriebenen Komponenten, Werkstoffe, Strukturen und Parameter lediglich zur Veranschaulichung und als Beispiel und sind keineswegs als Einschränkung zu verstehen. Ein Fachmann kann die in dieser Beschreibung offengelegten Lehren realisieren, indem er seine eigenen Anwendungen bestimmt und die zur Realisierung dieser Anwendungen erforderlichen Komponenten, Werkstoffe, Strukturen und Ausrüstungen auswählt, ohne vom Geltungsbereich der angehängten Ansprüche abzuweichen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 5986381 [0029]

Claims (10)

  1. Sondenbaugruppe (101) für ein Raster-Sondenmikroskop (RSM, 100), die aufweist: ein Steckmodul (202), wobei das Steckmodul aufweist: eine Ausrichtungs-Bezugsanordnung (211, 212, 213), das in eine entsprechende Ausrichtungs-Bezugsanordnung eines Trägers (201) eingreift; eine aus einem Hebel (206) herausragende Sondenspitze (207); ein Translationsstellglied (205) zum Bewegen der Sondenspitze (207) in einer Richtung; und ein am Träger (201) angebrachtes Führungsglied (222), das mit einem komplementären Führungsglied (222) im Steckmodul (202) zur Deckung gebracht wird.
  2. Sondenbaugruppe nach Anspruch 1, bei der die Ausrichtungs-Bezugsanordnung (211, 212, 213) in die entsprechende Ausrichtungs-Bezugsanordnung (217, 218) eingreift, um das Steckmodul kinematisch am Träger (201) zu montieren.
  3. Sondenbaugruppe nach Anspruch 2, bei der das Translationsstellglied (205) während der Bewegung über eine Oberfläche hinweg die Ablenkung des Hebels (206) im Wesentlichen fest beibehält.
  4. Sondenbaugruppe nach Anspruch 1, bei der als Translationsstellglied (205) ein Nanostepper dient.
  5. Steckmodul (202) für ein Raster-Sondenmikroskop (RSM, 100), wobei das Steckmodul aufweist: eine aus einem Hebel (206) herausragende Sondenspitze (207); ein über dem Steckmodul (202) angeordnetes Translationsstellglied (205) zum Bewegen der Sondenspitze (207) in einer Richtung; eine Ausrichtungs-Bezugsanordnung (211, 212, 213) zum kinematischen Montieren der Sondenspitze am RSM; und ein komplementäres Führungsglied (304) zum Aufnehmen eines Führungsgliedes (222) am RSM.
  6. Steckmodul (202) nach Anspruch 11, das ferner eine Abdeckung (401) aufweist, die abnehmbar am Steckmodul (202) angebracht ist.
  7. Steckmodul (202) nach Anspruch 11, bei dem das Translationsstellglied (205) während der Bewegung über eine Oberfläche hinweg die Ablenkung des Hebels (206) im Wesentlichen fest beibehält.
  8. Steckmodul (202) nach Anspruch 11, das ferner ein schwingendes Stellglied aufweist.
  9. Verfahren zum Anbringen einer Sondenspitze (101) an einem Raster-Sondenmikroskop (RSM, 100), wobei das Verfahren aufweist: Ergreifen eines Steckmoduls (202), das die Sondenspitze (101) enthält; Zusammenführen eines Führungsgliedes (222) des Steckmoduls mit einem komplementären Führungsglied (304) des RSM; Zusammenführen einer Justiermarke (211, 212, 213) am Steckmodul (202) mit einer Ausrichtungs-Bezugsanordnung (217, 218) des RSM, um das Steckmodul (202) kinematisch zu montieren.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner das Einführen des Passgliedes (221, 222); und Betätigen eines Verriegelungsmechanismus (224) beinhaltet, um das Steckmodul (202) in einer im Wesentlichen festen Position zu halten.
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