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DE102008041023A1 - Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts eines Fahrzeugs - Google Patents

Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts eines Fahrzeugs Download PDF

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DE102008041023A1
DE102008041023A1 DE200810041023 DE102008041023A DE102008041023A1 DE 102008041023 A1 DE102008041023 A1 DE 102008041023A1 DE 200810041023 DE200810041023 DE 200810041023 DE 102008041023 A DE102008041023 A DE 102008041023A DE 102008041023 A1 DE102008041023 A1 DE 102008041023A1
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internal combustion
combustion engine
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DE200810041023
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Benoit Budiscak
Thomas Figuth
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Abstract

Bei einem Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts (180) eines Fahrzeugs mit einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine (100), insbesondere mit Common-Rail-System, wird die Auslastung des Steuergeräts (180) erfasst, mit zuvor bestimmten und vorgegebenen Auslastungszuständen (Ai) verglichen und bei Erkennen eines vorgegebenen Auslastungszustands wird die Brennkraftmaschine (100) in einem Betriebszustand (EOMi) betrieben, der dem erkannten Auslastungszustand (Ai) zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts eines Fahrzeugs mit einer Brennkraftmaschine, insbesondere mit einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine.
  • Gegenstand der Erfindung sind auch ein Computerprogramm sowie ein Computerprogrammprodukt mit einem Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger gespeichert ist, zur Durchführung des Verfahrens.
  • Stand der Technik
  • Die Steuerung von Brennkraftmaschinen erfolgt mittels Steuergeräten, welche eine Vielzahl von Funktionen der Brennkraftmaschine, insbesondere beispielsweise den Zeitpunkt, die Dauer der Einspritzung bzw. die in den Brennraum der Brennkraftmaschine einzuspritzende Kraftstoffmasse und dergleichen steuern. Die Steuerung erfolgt dabei drehzahlabhängig, also drehzahlsynchron, oder zeitabhängig, also zeitsynchron.
  • Bei hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschine müssen drehzahlsynchrone Funktionen wesentlich häufiger durchgeführt werden als bei niedrigeren Drehzahlen. Wenn bei hohen Drehzahlen zu drehzahlsynchronen Funktion zeitsynchrone Funktionen hinzukommen, müssen sehr viele Rechenvorgänge in dem Steuergerät durchgeführt werden. In diesen Fällen kann es vorkommen, dass das Steuergerät überlastet wird. Eine solche Überlastung kann beispielsweise durch eine starke Erwärmung des Steuergeräts hervorgerufen werden, die durch eine große Zahl von Rechenvorgängen hervorgerufen wird.
  • Ein Verfahren zur Überwachung der Funktionsfähigkeit eines Steuergeräts geht beispielsweise aus der DE 197 57 875 A1 hervor. Bei diesem Verfahren werden eine die Auslastung des Steuergeräts darstellende Größe und eine die Drehzahl der Brennkraftmaschine darstellende Größe ermittelt. Es wird die Anzahl von in dem Steuergerät durchgeführten Funktionen vermindert, wenn die die Auslastung darstellende Größe größer ist als ein Auslastungsschwellenwert und/oder es wird der zeitliche Abstand durchzuführender Funktionen erhöht, wenn die die Drehzahl darstellende Größe größer ist als ein Drehzahlschwellenwert.
  • Hierbei wird die Anzahl von durchzuführenden Funktionen in Klassen mit unterschiedlichen Prioritäten eingeteilt, wobei abhängig von unterschiedlichen Auslastungsschwellenwerten, die diesen Prioritäten zugeordnet sind, Funktionen prioritätsabhängig nicht durchgeführt werden. Dies kann beispielsweise im Falle einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine, beispielsweise einer Dieselbrennkraftmaschine, das Abschalten von Einspritzvorgängen, beispielsweise Voreinspritzungen sein. Es werden mit anderen Worten bei einer hohen Auslastung des Steuergeräts und insbesondere bei einer hohen Auslastung der CPU des Steuergeräts und/oder bei hohen Drehzahlen Einspritzungen abgeschaltet bzw. für den Betrieb der Brennkraftmaschine erforderliche Prozesse seltener berechnet. Das Abschalten von Einspritzungen zur Verminderung der Steuergerätelast ist jedoch deshalb problematisch, weil hierdurch das Verbrennungsverhalten der Brennkraftmaschine auf negative Weise beeinflusst wird, so können beispielsweise Abgas- und Geräuschemissionswerte verschlechtert werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts eines Fahrzeugs mit direkteinspritzender Brennkraftmaschine dahingehend weiterzubilden, dass auch bei erhöhter Auslastung des Steuergeräts ein sowohl im Hinblick auf die Abgasemissionen als auch im Hinblick auf die Geräuschemissionen optimierter Betrieb der Brennkraftmaschine möglich ist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts eines Fahrzeugs mit einer Brennkraftmaschine, insbesondere mit einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine, vorzugsweise mit Common-Rail-System, bei dem die Auslastung des Steuergeräts erfasst wird, mit zuvor bestimmten und vorgegebenen Auslastungszuständen verglichen wird und bei dem bei Erreichen eines vorgegebenen Auslastungszustands die Brennkraftmaschine in einem Betriebszustand betrieben wird, der dem erkannten Auslastungszustand zugeordnet ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der große Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die Brennkraftmaschine in Betriebszuständen betrieben wird, die Auslastungszuständen des Steuergeräts zugeordnet sind. Hierunter ist das Folgende zu verstehen. Wenn beispielsweise die Auslastung des Steuergeräts einen vorgegebenen als kritisch eingestuften Auslastungszustand erreicht hat, werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht einfach – wie bei aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren – beispielsweise Voreinspritzungen abgeschaltet, sondern es wird ein eigens hierfür vorgesehener und gespeicherter Betriebszustand der Brennkraftmaschine „angefahren”. Dabei werden beispielsweise nicht nur Einspritzungen abgeschaltet, sondern auch beispielsweise in ihrer zeitlichen Abfolge verändert, wobei die Veränderungen und das Abschalten geräusch- und abgasemissionsoptimiert erfolgen. Die Brennkraftmaschine arbeitet also in diesen Betriebszuständen auch im kritischen Bereich des Auslastungszustands des Steuergeräts optimal.
  • Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen dieses Verfahrens möglich. So ist beispielsweise vorgesehen, dass die vorgegebenen Auslastungszustände in wenigstens drei mit der Last des Steuergeräts korrespondierende Kategorien unterteilt werden:
    • – erhöht – Last: 91%
    • – kritisch – Last: 94%
    • – sehr kritisch – Last: 97%.
  • Es ist jedoch anzumerken, dass die Erfindung nicht auf drei vorgegebene Auslastungszustände und mit diesen korrespondierende Betriebszustände beschränkt ist, sondern dass rein prinzipiell auch mehr derartiger Zustände vorgesehen sein können, sodass eine weitere Abstufung der als kritisch zu bezeichnenden Auslastungszustände realisierbar ist.
  • Ferner ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Betriebszustände der Brennkraftmaschine vorgegebenen Engine Operation Points (EOMs) entsprechen. Diese Engine Operation Points geben jeweils einen definierten Zustand für die Anzahl der aktiven Einspritzungen, deren Einspritzwinkel und -menge an und erlauben ferner eine Aussage, welche Einspritzungen überhaupt aktiv sind.
  • Die Brennkraftmaschine wird daher nicht nur einfach mit einer geringeren Anzahl aktiver Einspritzungen betrieben, sondern sie wird in Betriebszuständen betrieben, die trotz einer geringeren Anzahl aktiver Einspritzungen hinsichtlich der Geräuschentwicklung und der Abgasemissionen des Motors optimiert sind.
  • Dabei kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass in den vorgegebenen Engine Operation Points Einspritzungen deaktiviert und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann dabei vorgesehen sein, dass die Brennkraftmaschine in Betriebspunkten betrieben wird, in denen wenigstens ein Teil der Voreinspritzungen abgeschaltet und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  • Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass die Brennkraftmaschine in Betriebspunkten betrieben wird, in denen wenigstens ein Teil der Nacheinspritzungen abgeschaltet und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  • Auch Kombinationen dieser Ausgestaltungen sind möglich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 schematisch ein Common-Rail-System für eine direkteinspritzende Brennkraftmaschine, bei der das erfindungsgemäße Verfahren zum Einsatz kommt;
  • 2 schematisch ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 3 die zeitliche Abfolge von Einspritzvorgängen bei unterschiedlichen Steuergeräte-Lasten zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Ein in 1 gezeigtes Common-Rail-System einer Brennkraftmaschine 100 eines Fahrzeugs weist einen Tank 110 auf, aus dem eine Hochdruckpumpe 120 über eine Leitung 125 Kraftstoff mit hohem Druck in einen gemeinsamen Speicher, ein sogenanntes Rail, 130 fördert. Mit dem Rail 130 sind über Leitungen 131, 132, 133, 134 Einspritzventile 141, 142, 143, 144 verbunden, die Kraftstoff unter hohem Druck in Brennräume 101, 102, 103, 104 der Brennkraftmaschine 100 einspritzen.
  • Das Rail ist über ein Druckbegrenzungsventil 135 über eine Rücklaufleitung 137 mit dem Tank 110 verbunden.
  • In gleicher Weise weisen die Einspritzventile 141, 142, 143, 144 Rücklaufleitungen 151, 152, 153, 154 auf, die in die Leitung 137 münden. Die Einspritzventile 141, 142, 143, 144 sind über elektrische Steuerleitungen 181, 182, 183, 184 durch eine Steuereinrichtung, ein sogenanntes Motorsteuergerät 180, ansteuerbar. In entsprechender Weise ist die Hochdruckpumpe 120 durch eine elektrische Steuerleitung 186 von dem Motorsteuergerät 180 ansteuerbar.
  • Ein Raildrucksensor 139, der am Rail 130 angeordnet ist und den Raildruck erfasst, ist über eine Signalleitung 189 mit dem Steuergerät 180 verbunden. In dem Steuergerät 180 ist ein Temperatursensor 192 angeordnet, der die Temperatur in dem Steuergerät kontinuierlich erfasst. Das Ausgangssignal des Temperatursensors 192 wird einer Schaltungseinheit 194, die Teil des Steuergeräts 180 ist, zugeführt und dort ausgewertet oder in einem entsprechend ausgestalteten Computerprogramm, das in dem Steuergerät 180 implementiert ist, verarbeitet.
  • Bei derartigen Common-Rail-Systemen kommt es aufgrund der bestehenden Emissionsanforderungen zu Einspritzverläufen, bei denen eine größere Anzahl von Einspritzvorgängen pro Arbeitszyklus abgesetzt werden muss. Durch die elektrische Ansteuerung der Injektoren 141, 142, 143, 144 entsteht so pro Einspritzvorgang eine Verlustleistung in den Endstufen im Steuergerät 180, die mit einer zunehmenden Anzahl von Einspritzvorgängen zunimmt. Darüber hinaus steigt mit zunehmender Rechenleistung auch die Temperatur der CPU des Steuergeräts 180 an. Dies kann zu einer hohen Steuergeräte-Innenlufttemperatur führen, durch die wiederum elektrische Bauelemente des Steuergeräts 180 Schaden nehmen können. Aus diesem Grunde wird in dem Steuergerät 180 die Temperatur mittels des Sensors 192 überwacht. Die Temperatur ist ein Maß für die Auslastung des Steuergeräts 180. Steigt die Auslastung, so steigt auch die Steuergeräte-Innenlufttemperatur.
  • Bis zu einem vorgegebenen Auslastungszustand, solange also die Auslastung unterhalb eines vorgegebenen kritischen Zustands liegt, erfolgen die Einspritzvorgänge in die Brennräume 101, 102, 103, 104 ohne Änderungen. Nimmt die Auslastung jedoch zu und überschreitet vorgegebene Auslastungszustände, wo bei hiermit natürlich gemeint ist, dass vorgegebene, die Auslastungszustände charakterisierende Größen, beispielsweise die Temperatur, erreicht oder überschritten werden, so wird die Brennkraftmaschine in vorgegebenen Betriebszuständen betrieben, die den erkannten Auslastungszuständen zugeordnet sind. Dies wird nachfolgend in Verbindung mit 2 und 3 näher erläutert.
  • In 2 ist schematisch ein Ablaufdiagramm des Verfahrens dargestellt. Zunächst wird in einem Schritt 210 der Auslastungszustand A des Steuergeräts 180 des Fahrzeugs oder der Brennkraftmaschine erfasst. Dieser Auslastungszustand A wird mit einem ersten vorgegebenen Auslastungszustand A1 verglichen. Dieser Auslastungszustand A1 entspricht einer vorgegebenen höchsten, sehr kritischen Auslastung des Steuergeräts 180. Wenn dieser überschritten ist, wird die Brennkraftmaschine 100 in einem ersten Betriebszustand EOM1, in einem ersten vorgegebenen Engine Operation Point 1 betrieben. Dieser Engine Operation Point 1 wird zuvor beispielsweise in einem Motorprüfstand bestimmt und entsprechend gespeichert. Er ist, wie im Übrigen auch die weiter unten noch zu beschreibenden weiteren Engine Operation Points, so ausgelegt, dass die Brennkraftmaschine 100 sowohl hinsichtlich ihres Abgas-Emissionsverhaltens als auch hinsichtlich ihres Geräusch-Emissionsverhaltens unter den vorgegebenen Bedingungen optimal arbeitet. Wenn dieser Auslastungszustand A1 jedoch nicht erreicht oder überschritten wird, wird in Schritt 240 geprüft, ob ein weiterer Auslastungszustand A2 erreicht oder überschritten ist. Dieser zweite Auslastungszustand A2 stellt einen vorgegebenen weniger kritischen Zustand dar. Wenn dieser Zustand erreicht oder überschritten ist, wird die Brennkraftmaschine 100 in einem weiteren Betriebszustand oder Betriebspunkt Engine Operation Point 2, EOM2, betrieben, in dem beispielsweise mehr Einspritzungen zugelassen sind, als im Engine Operation Point 1. Wenn der zweite vorgegebene Auslastungszustand A2 jedoch nicht überschritten wird, wird weiter geprüft, ob ein dritter Auslastungszustand A3 überschritten oder erreicht ist. Wenn dies der Fall ist, wird die Brennkraftmaschine 100 in einem weiteren Betriebspunkt, Engine Operation Point 3, betrieben, in dem wiederum mehr oder andere Einspritzungen zugelassen sind oder in einer anderen zeitlichen Abfolge erfolgen als im Engine Operation Point 2 oder im Engine Operation Point 1. Diese Schritte können sich rein prinzipiell für weitere Aus lastungszustände Ai wiederholen, wobei die Anzahl der kritischen Zustände vorgegeben werden können. Jedem dieser Auslastungszustände Ai ist jeweils ein Engine Operation Point EOMi zugeordnet, in dem eine im Sinne des Abgas- und Geräuschemissionsverhaltens optimierte Betriebsweise unterhalb der Normalbetriebsweise, das heißt mit verringerter Anzahl von Einspritzvorgängen oder zeitlich veränderten Abfolgen der Einspritzvorgänge betrieben wird.
  • Der Auslastungszustand A1 kann beispielsweise einer Last von 97% entsprechen, die als sehr kritisch einzustufen ist. Der Auslastungszustand A2 kann beispielsweise einer Last von 94% entsprechen, die als kritisch einzustufen ist, und der Zustand A3 kann einer Last von 91% entsprechen, der einer erhöhten Auslastung entspricht.
  • In 3 ist schematisch der normale Betriebszustand einer Brennkraftmaschine (im oberen Bildteil) und dem gegenübergestellt ein kritischer Zustand der Brennkraftmaschine (im unteren Bildteil) dargestellt. Dabei sind die Einspritzvorgänge E schematisch über der Zeit t dargestellt.
  • Wie im oberen Teil der 3 dargestellt ist, sind drei Voreinspritzung Pil1, Pil2, Pil3 vorgesehen, denen eine Haupteinspritzung MI und zwei Nacheinspritzungen Pol3, Pol2 folgen. Dies stellt den normalen Betriebszustand bei normaler Auslastung des Steuergeräts 180, die beispielsweise kleiner als 90% ist, dar. Sobald ein kritischer Zustand erreicht ist, beispielsweise eine Auslastung des Steuergeräts 180 von 94%, dies entspricht einem Wert A2 gemäß oben erläutertem Ablaufdiagramm, wird eine Voreinspritzung Pil3 abgeschaltet und die beiden anderen Voreinspritzungen Pil1 und Pil2 zeitlich verschoben. Das heißt, es wird gegenüber dem normalen Engine Operation Point EOMn, der einer normalen Auslastung der CPU des Steuergeräts 180 entspricht, ein Engine Operation Point EOM2, der einer kritischen Auslastung des Steuergeräts 180 entspricht, „angefahren”. In entsprechender Weise können auch Nacheinspritzungen Poli abgeschaltet oder verschoben werden (nicht dargestellt).
  • Der Kern der Erfindung ist nun, dass nicht einfach Einspritzungen abgeschaltet werden, sondern dass Einspritzungen nicht nur abgeschaltet werden, sondern andere Einspritzvorgänge, beispielsweise in einer geänderten zeitlichen Abfolge erfolgen. Das Abschalten und die Verschiebung der Einspritzungen sind dabei so optimiert, dass die Brennkraftmaschine 100 hinsichtlich ihrer Emissionseigenschaften – sowohl hinsichtlich der Geräuschemissionseigenschaften als auch der Abgasemissionseigenschaften – auch in einem Zustand, in dem das Steuergerät 180 einen hohen Auslastungszustand erreicht hat, optimiert arbeitet.
  • Die Abschaltung einer Einspritzung erbringt in der Regel eine Reduzierung der Auslastung des Steuergeräts um ca. 3%, z. B. eine Reduktion von 92%-Auslastung auf 89%-Auslastung. Bei einem weiteren Absinken der Last auf beispielsweise 87% könnte über eine Hysterese wieder in einen normalen Betriebsmode (EOMn) zurückgekehrt werden, wodurch sich die Auslastung voraussichtlich wieder von 87 auf 90% erhöhen würde. Dies macht deutlich, warum eine Reduzierung der Einspritzanzahl bei einer hohen Auslastung des Steuergeräts, insbesondere bei einer hohen CPU-Last, überhaupt notwendig ist.
  • Das vorstehend beschriebene Verfahren kann beispielsweise als Computerprogramm auf einem Rechengerät, insbesondere dem Steuergerät 180 der Brennkraftmaschine 100 implementiert sein und dort ablaufen. Der Programmcode kann auf einem maschinenlesbaren Träger gespeichert sein, den das Steuergerät 180 lesen kann. Auf diese Weise ist auch eine Nachrüstung möglich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19757875 A1 [0005]

Claims (8)

  1. Verfahren zur Überwachung eines Steuergeräts (180) eines Fahrzeugs mit einer Brennkraftmaschine (100), insbesondere mit einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine (100), dadurch gekennzeichnet, dass die Auslastung des Steuergeräts (180) erfasst wird, mit zuvor bestimmten und vorgegebenen Auslastungszuständen (Ai) verglichen wird und dass die Brennkraftmaschine (100) bei Erreichen oder Überschreiten eines vorgegebenen Auslastungszustands (Ai) in einem Betriebszustand (EOMi) betrieben wird, der dem erkannten Auslastungszustand zugeordnet ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Auslastungszustände in wenigstens drei mit der Last des Steuergeräts (180) korrespondierende Kategorien unterteilt werden: – erhöht – Last: 91% – kritisch – Last: 94% – sehr kritisch – Last: 97%.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebszustände der Brennkraftmaschine vorgegebenen Engine Operation Points (EOMi) entsprechen.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den vorgegebenen Engine Operation Points (EOMi) Einspritzungen deaktiviert und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkraftmaschine (100) in vorgegebenen Engine Operation Points (EOMi) be trieben wird, in denen wenigstens ein Teil der Voreinspritzungen abgeschaltet und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkraftmaschine (100) in vorgegebenen Engine Operation Points (EOMi) in Betriebspunkten betrieben wird, in denen wenigstens ein Teil der Nacheinspritzungen abgeschaltet und/oder zeitlich verschoben vorgenommen werden.
  7. Computerprogramm, das alle Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ausführt, wenn es auf einem Rechengerät, insbesondere dem Steuergerät (180) der Brennkraftmaschine (100) abläuft.
  8. Computerprogrammprodukt mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger gespeichert ist, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wenn das Programm auf einem Computer oder dem Steuergerät (180) der Brennkraftmaschine (100) ausgeführt wird.
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DE102010063559B4 (de) 2010-12-20 2023-04-06 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Steuergerät zum Betreiben eines Einspritzventils einer Brennkraftmaschine

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