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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein Instrumentenanzeigen und
insbesondere Anzeigen mit einem beleuchteten Instrumentenzeiger.
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Typische
Instrumentenzeiger sind direkt mit der Welle eines Schrittmotors
verbunden, die den Instrumentenzeiger um eine Drehachse dreht. Bisher werden
eine Leuchtdiode oder LED (Light-Emitting Diode) oder mehrere LEDs
an mehreren Stellen angeordnet, um einen Instrumentenzeiger zu beleuchten.
Zum Beispiel kann eine LED, die dafür gestaltet ist, einen Instrumentenzeiger
mit Licht zu versorgen, im Drehschaft des Instrumentenzeigers angeordnet sein.
Diese Gestaltung verwendet üblicherweise
nur eine LED und muss eine elektrische Verbindung zur im Schaft
des Instrumentenzeigers angeordneten LED bereitstellen.
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In
einer weiteren Gestaltung sind bisher mehrere LEDs auf einer Leiterplatte
angeordnet, die direkt vor dem Schrittmotor angeordnet sind. Bei
dieser Gestaltung umgeben die LEDs üblicherweise die Welle des
Schrittmotors und leuchten gerade aufwärts in den Instrumentenzeiger,
der einen breiten Angelpunkt aufweist, um das Licht aufzufangen.
Der breite Angelpunkt ist üblicherweise
ein integraler Bestandteil des Zeigerschaftes, und es sind große Öffnungen
in der dazugehörigen
Rückplatte
und der Anzeigefläche
notwendig, um zu ermöglichen,
dass das Licht den Angelpunkt erreicht. Manchmal wird bei dieser
Gestaltung ein Antihalo-Ring verwendet, um zu vermeiden, dass das
Licht zur Anzeigefläche durchdringt.
Da der Angelpunkt groß genug
sein muss, um das Licht von der LED aufzunehmen, weisen die Öffnungen
in der Rückplatte
und der Anzeigefläche
sowie der Zeigerangelpunkt einen Durchmesser von etwa 14 mm auf.
Des Weiteren kann der Antihalo-Ring bewirken, dass der Durchmesser
der Anordnung sogar noch größer ist.
Für Kraftfahrzeuganwendungen
können
jedoch kleinere Durchmesser wünschenswert
sein, das sie weniger Platz auf dem Armaturenbrett benötigen. Einige
Automobilhersteller wünschen,
dass die Durchmesser des Zeigerschaftes und der zugehörigen Öffnungen
in der Anzeigefläche
erheblich um bis zu 25%, oder mehr, reduziert werden. Zum Beispiel
wünschen
einige, dass der Durchmesser des Mittelpunktes des Instrumentenzeigers
10 mm nicht übersteigt.
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Angesichts
des Vorangegangenen ist offensichtlich, das ein Bedarf an einer
Instrumentenzeigerkonstruktion besteht, die für die Verwendung mit mehreren
LEDs gestaltet ist und eine erhebliche Verringerung des Mitteldurchmessers
des Instrumentenzeigers ermöglicht.
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Zur
Erfüllung
des oben dargelegten Bedarfs sowie zur Überwindung der aufgezählten Nachteile und
anderen Beschränkungen
des Standes der Technik stellt die vorliegende Erfindung eine beleuchtete
Instrumentenzeigeranordnung bereit. Die Instrumentenzeigeranordnung
ist derart gestaltet, dass sie eine Verringerung des Durchmessers
des Zeigerschaftes oder -angelpunkts ermöglicht, bevorzugt solcherart,
dass der Durchmesser 10 mm nicht übersteigt.
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Die
Anordnung umfasst einen Instrumentenzeiger mit einem Blatt und einem
Schaft. Der Schaft weist eine durch ihn hindurch verlaufende Drehachse auf
und das Blatt ist derart gestaltet, dass es sich mit dem Schaft
um die Drehachse dreht. Die Anordnung umfasst außerdem einen Hohllichtleiter.
Der Hohllichtleiter ist ein Rotationskörper, der um die Drehachse
symmetrisch ist. Der Hohllichtleiter umfasst einen oberen oder Kopfabschnitt,
einen Grundabschnitt, einen Mittelabschnitt und einen lichtbündelnden
Rand. Der Kopfabschnitt, der einen effektiven Durchmesser bildet,
ist entlang der Drehachse angeordnet und mit dem Schaftabschnitt
des Instrumentenzeigers verbunden. Der Grundabschnitt ist ebenfalls
entlang der Drehachse angeordnet, aber an einer Position, die in
Längsrichtung
weiter entfernt vom Schaft liegt als der Kopfabschnitt. Der Grundabschnitt
definiert einen effektiven Durchmesser, der größer ist als der des Kopfabschnitts.
Der Mittelabschnitt, der in einigen, aber nicht in allen Ausführungsformen
vorhanden ist, weist Ränder
auf, die sich vom Grundabschnitt zum Kopfabschnitt hin verjüngen, sodass
der Zwischenabschnitt eine konische Form aufweist. Am Grundabschnitt
ist eine lichtbündelnde
Fläche
bereitgestellt und dafür
gestaltet, Licht von einer Lichtquelle zu bündeln. Der Lichtleiter leitet mindestens
einen Teil dieses Lichts zum Instrumentenzeiger.
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In
einem weiteren Aspekt ist eine Instrumentenzeigeranordnungsbaugruppe
zum Beleuchten eines Instrumentenzeigers bereitgestellt. Zusätzlich zum
oben Aufgeführten
umfasst die Anordnungsbaugruppe einen Motor, mehrere Lichtquellen
und eine Anzeigefläche.
Der Motor weist eine Welle auf, die vom Motor ausgehend entlang
der Drehachse verläuft,
und mit der Welle ist der Schaft gekoppelt. Der Motor kann deshalb
den Instrumentenzeiger um die Drehachse drehen. Die mehreren Lichtquellen
sind allgemein um die Welle herum angeordnet.
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Weitere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden für Fachleute
nach dem Studium der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen
und Ansprüche,
die dieser Beschreibung beigefügt
sind und einen Teil dieser Beschreibung bilden, ohne Weiteres ersichtlich.
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1 ist
eine Perspektivansicht einer Instrumentenzeigeranordnung, die die
Prinzipien der vorliegenden Erfindung umsetzt,
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2 ist
eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Instrumentenzeigeranordnung
von 1, mit weiteren zugehörigen Komponenten, die zusammen
mit der Instrumentenzeigeranordnung bereitgestellt sein können, um
eine Instrumentenzeigeranordnungsbaugruppe bereitzustellen,
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3 ist
eine Querschnittsansicht der Instrumentenzeigeranordnungsbaugruppe
von 2, bei der Lichtstrahlen durch die Instrumentenzeigeranordnung
geleitet werden,
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4 ist
eine Querschnittsansicht einer weiteren Instrumentenzeigeranordnungsbaugruppe,
die die Prinzipien der vorliegenden Erfindung umsetzt.
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In 1 ist
eine Instrumentenzeigeranordnung, die die Prinzipien der vorliegenden
Erfindung umsetzt, dargestellt und mit 10 bezeichnet. Die
Instrumentenzeigeranordnung 10 umfasst einen Instrumentenzeiger 12 und
einen Lichtleiter 14 und ist derart gestaltet, dass sie
sich um eine Drehachse R dreht.
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Der
Lichtleiter 14 ist ein Rotationskörper, der entlang der Drehachse
R angeordnet und um sie herum symmetrisch ist, obwohl der Lichtleiter 14 auch andere
Gestaltungen aufweisen kann, ohne damit außerhalb des Geistes und Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung zu liegen. Der Lichtleiter 14 umfasst
einen Grundabschnitt 18, einen Zwischenabschnitt 24 und
einen Kopfabschnitt 32.
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Der
Grundabschnitt 18 ist vorzugsweise konisch. Es sollte sich
jedoch verstehen, dass der Grundabschnitt 18 auch andere
Gestaltungen aufweisen kann, ohne damit außerhalb des Geistes und Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung zu liegen, besonders wenn ein Lichtleiter 14 bereitgestellt ist,
der nicht um eine Drehachse R herum symmetrisch ist.
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Der
Grundabschnitt 18 weist eine Endfläche auf, bei der es sich um
eine lichtbündelnde
Fläche 20 handelt
oder – anders
ausgedrückt – um einen
lichtaufnehmenden Rand. Die lichtbündelnde Fläche 20 umfasst vorzugsweise
eine Fokussierlinse 22, bei der es sich um eine Kollimatorlinse
handeln kann, um Lichtstrahlen entlang gewünschter Bahnen durch den Lichtleiter 14 zu
richten. Wie nachfolgend im Einzelnen beschrieben, ist die lichtbündelnde
Fläche 20 deshalb
derart gestaltet, dass sie Licht von einer Lichtquelle bündelt und
mindestens einen Teil des Lichts durch sich hindurch und schließlich zum
Instrumentenzeiger 12 leitet.
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Der
Lichtleiter 14 weist auch einen Zwischenabschnitt 24 auf,
der vom Grundabschnitt 18 aus verläuft. Der Mittelabschnitt weist
einen Rand 26 auf, der sich (in der Richtung vom Grundabschnitt 18 zum
Kopfabschnitt 32 hin) zur Achse R hin verjüngt, so
dass der Durchmesser des Zwischenabschnitts 24 an einem
Endabschnitt 28, der mit dem Grundabschnitt 18 verbunden
ist, größer ist
und am entgegengesetzten Endabschnitt 30, der mit dem Kopfabschnitt 32 verbunden
ist, kleiner ist. Mit anderen Worten weist der Zwischenabschnitt 24 eine
konische Form auf. Es sollte sich verstehen, dass der Rand 26 mehrere
Seiten umfassen kann, besonders wenn der Zwischenabschnitt 24 einen
anderen Querschnitt aufweist, wie etwa einen dreieckigen oder rechteckigen
Querschnitt.
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Wie
oben angegeben, ist der Zwischenabschnitt 24 mit einem
Kopfabschnitt 32 verbunden, der wiederum mit dem Instrumentenzeiger 12 verbunden ist.
Der Kopfabschnitt 32 weist im Querschnitt vorzugsweise
eine runde Form auf und ist vorzugsweise um die Drehachse R symmetrisch.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist der Durchmesser des Kopfabschnitts 32 kleiner
als der Durchmesser des Grundabschnitts 18. In der gezeigten
Konstruktion ist der Kopfabschnitt 32 näher am Instrumentenzeiger 12 angeordnet
als der Grundabschnitt 18. Ein Nutzen dieser Gestaltungsform
besteht darin, dass auf Grund des größeren Durchmessers Licht zuerst
im Grundabschnitt 18 gebündelt und dann aufwärts in den
Kopfabschnitt 32 gelenkt wird, sodass das Licht durch den
kleineren Durchmesser zum Instrumentenzeiger 12 weitergeleitet
wird. Dies konzentriert nicht nur das Licht, sondern ermöglicht auch,
dass der Kopfabschnitt 32 im Durchmesser beträchtlich kleiner
ist, ohne einen Teil der lichbündelnden
Fläche des
Lichtleiters 14 zu opfern. Mit dieser Konstruktion können am
Kopfabschnitt 32 Durchmesser von 10 mm und weniger erreicht
werden.
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Der
Kopfabschnitt 32 ist mit dem Instrumentenzeiger 12 verbunden.
Dies kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Wie in 2 zu
sehen ist, weist der Instrumentenzeiger 12 ein Zeigerblatt 34,
einen Angelpunkt 68 und einen Schaft 36 auf. Die Drehachse
R verläuft
durch den Schaft 36, und das Blatt 34 ist derart
gestaltet, dass es sich mit dem Schaft 36 und dem Angelpunkt 68 um
die Drehachse R dreht. In dieser Ausführungsform ist der Kopfabschnitt 32 des
Lichtleiters 14 derart gestaltet, dass er eine Öffnung 33 definiert,
in die der Schaft 36 des Instrumentenzeigers 12 in
Presssitz oder in einer anderen Bindung, die den Instrumentenzeiger 12 sicher am
Lichtleiter 14 festhält,
aufgenommen ist. Alternativ kann der Kopfabschnitt 32 einstückig mit
dem Instrumentenzeiger 12 gebildet sein oder er kann direkt mit
dem Angelpunkt des Instrumentenzeigers 12 verbunden sein.
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In 2 sind
mehr einzelne und zugehörige Komponenten
der Instrumentenzeigeranordnung 10 zu sehen. Diese Komponenten
können
mit der Instrumentenzeigeranordnung 10 bereitgestellt sein,
um eine Instrumentenzeigeranordnungsbaugruppe bereitzustellen.
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Aus 2 ist
ersichtlich, dass die Instrumentenzeigeranordnung 10 für die Verwendung
mit einem Motor 38, Lichtquellen 40 und einer
Anzeigefläche 42 gestaltet
ist. Der Motor 38, der ein Schrittmotor sein kann, weist
eine Welle 44 auf, die von ihm ausgehend entlang der Drehachse
R verläuft.
Die Welle 44 verläuft
in eine Öffnung 45,
die in etwas gebildet ist, das man üblicherweise als Schlot 46 bezeichnet.
In der vorliegenden Darstellung ist der Schlot 46 als Teil
der Rückplatte 48 gebildet;
es sollte sich jedoch verstehen, dass die Rückplatte 48 auch getrennt
vom Schlot 46 gebildet sein kann. Die Welle 44 ist
derart gestaltet, dass sie an den Lichtleiter 14 angeschlossen
wird, und sie dient dazu, den Zeigerblattabschnitt 34 um
die Drehachse R zu drehen. Der Schlot 46 ist derart gestaltet,
dass er von der Lichtquelle 40 emittiertes Licht auf den
Schlot 46 und die Bereiche aufwärts davon eingrenzt. Dies verhindert zusammen
mit der Rückplatte 48 das
Austreten von Licht in andere Bereiche der Anzeigefläche 42.
Mit anderen Worten wird verhindert, dass Licht in Bereiche der Anzeigefläche 42 austritt,
die nicht an die Öffnung 45 des
Schlotes 46 angrenzend angeordnet sind.
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In
der dargestellten Ausführungsform
ist über
dem Motor 38 eine Leiterplatte 52 angeordnet und
die Welle 44 des Motors 38 verläuft durch
eine Öffnung 54 der
Leiterplatte 52. Es kommen jedoch auch andere Anordnungsbeziehungen
zwischen dem Motor 38 und der Leiterplatte 52 in
Betracht, ohne damit außerhalb
des Geistes und Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung zu liegen.
Die Leiterplatte 52 kann ferner bei Bedarf an eine zusätzliche
Stützplatte
(nicht dargestellt) montiert sein. Auf der Leiterplatte 52 angeordnet
sind zwei Lichtquellen 40, die in dieser Ausführungsform
LEDs 40 sind. An den beiden Seiten der Welle 44 sind
zwei LEDs 40 dargestellt; es kann jedoch jede beliebige
Anzahl von LEDs 40 radial um die Welle 44 herum
angeordnet sein.
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Die
Anzeigefläche 42 dient
als Trennelement zwischen den Komponenten, die der Betrachter sieht,
und den Komponenten, die der Betrachter nicht sieht. Mit anderen
Worten trennt die Anzeigefläche 42 einen
sichtbaren Bereich 70 von einem nicht sichtbaren Bereich 72.
Die Anzeigefläche 42 kann
angeklebt, angeheftet oder anderweitig an der Rückplatte 48 befestigt
sein und ist im Allgemeinen lichtundurchlässig, aber mit Kennzeichen 74 ausgestattet,
wie etwa Buchstaben, Zahlen, Wörter
oder Symbole. Die Kennzeichen 74 sind üblicherweise als durchscheinende
oder transparente Fenster in der Anzeigefläche 42 gebildet, so
dass Licht von verschiedenen Lichtquellen, die im Inneren des nicht
sichtbaren Bereiches 72 angeordnet sind, durch die Kennzeichen 74 scheint,
um die Kennzeichen 74 zu beleuchten. Bei den Lichtquellen,
die die Kenzeichen 74 beleuchten, kann es sich um die LEDs 40 handeln,
die außerhalb
des Schlotes 46 angeordnet und auf der Leiterplatte 52 bereitgestellt
sind. Alternativ können
sie innerhalb des Schlotes 46 angeordnet sein.
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In 3 ist
eine Seitenquerschnittsansicht der Instrumentenzeigeranordnung 10 und
der zugehörigen
Komponenten dargestellt. Wie aus der Figur zu erkennen ist, ist
die Instrumentenzeigeranordnung 10 derart gestaltet, dass
sie Licht von einer Lichtquelle 40 bündelt und den Zeigerblattabschnitt 34 beleuchtet.
Die LEDs 40 emittieren Lichtstrahlen 56, die sich
durch die Luft fortbewegen und auf die Außenfläche der Fokussierendenlinse 22 fallen,
wo sie durch die lichtbündelnde
Fläche 20 hindurch
in den Lichtleiter 14 eintreten. Die Fokussierlinse 22 kann
eine Kollimatorlinse sein, die die Lichtstrahlen 56 parallel
richtet, wie in 3 dargestellt.
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Nach
dem Eintritt in den Lichtleiter 14 durch die Fokussierlinse 22 bewegen
sich die Lichtstrahlen 56 weiter durch den Körper des
Lichtleiters 14 fort, der bevorzugt aus transparentem optischen
Kunststoff gebildet ist. Alternativ kann der Lichtleiter 14 aus jedem
beliebigen transparenten oder nahezu transparenten Material gebildet
sein. Der Grundabschnitt 18 des Lichtleiters 14 ist
solcherart konstruiert, dass die Lichtstrahlen 56 auf die
konische Außenfläche 58 des
Grundabschnitts 18 auftreffen und zur Mitte des Lichtleiters 14 hin,
d. h. zur Drehachse R hin, totalreflektiert werden.
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Der
Grundabschnitt 18 des Lichtleiters 14 weist eine
in ihm gebildete Tasche 60 auf, deren eine Aufgabe darin
besteht, eine Innenfläche 62 bereitzustellen,
um die Lichtstrahlen 56 zum Kopfabschnitt 32 des
Lichtleiters 14 hin zu reflektieren. Insbesondere ist die
Innenfläche 62 außerdem konisch
gebildet, sodass, wenn die Lichtstrahlen 56 auf die Innenfläche 62 auftreffen,
wie in 3 dargestellt, mindestens ein Teil der Lichtstrahlen 56 zum
Kopfabschnitt 32 hin totalreflektiert wird. Die Lichtstrahlen 56 bewegen sich
dann durch den Zwischenabschnitt 24, durch den Kopfabschnitt 32 und
in den Schaft 36 des Instrumentenzeigers fort.
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In
dieser Ausführungsform
bewegen sich die Lichtstrahlen 56 durch den Schaft 36 des
Instrumentenzeigers 12 fort, treffen auf eine angewinkelte
Fläche
auf der Oberseite 64 (angewinkelt in Bezug zur Achse R),
wo sie in das Blatt 34 des Instrumentenzeigers totalreflektiert
werden. Die Lichtstrahlen 56 werden für einen Betrachter im Blatt 34 des
Instrumentenzeigers 12 sichtbar, indem die sichtbare Fläche 35 des
Blattes 34 ermöglicht,
dass einfallendes Licht mindestens teilweise durch sie hindurch
emittiert wird. Obwohl eine konkrete Konstruktion zum Lenken der
Lichtstrahlen in das Blatt 34 bereitgestellt ist, sollte
es sich verstehen, dass der Instrumentenzeiger 12 auch
andere Gestaltungsformen aufweisen kann, die die Lichtstrahlen 56 in
das Blatt 34 lenken, ohne damit außerhalb des Geistes und Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung zu liegen.
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Da
der Kopfabschnitt 32 mit dem Schaft 36 des Instrumentenzeigers 12 an
einem Punkt verbunden ist, der oberhalb der Anzeigefläche 42 auf
der sichtbaren Seite 70 der Anordnung 10 angeordnet
ist, kann der Kopfabschnitt 32 durch einen Anstrich oder andere
Mittel mit einer lichtundurchlässigen
Außenfläche 66 ausgestattet
sein, um den Austritt von Licht um den Instrumentenzeiger 12 herum
vermeiden zu helfen. Die lichtundurchlässige Fläche 66 kann ebenfalls
oder alternativ ein metallischen Anstrich oder eine Metallbeschichtung
sein, welche neben dem Schutz vor Lichtaustritt auch dabei hilft,
Lichtstrahlen 56 umzuleiten, die auf die Außenfläche des
oberen Abschnittes 32 einfallen. Um in dieser Hinsicht
weiter unterstützend
zu wirken und die Anordnung 10 ästhetisch aufzuwerten, ist
entlang der Drehachse R eine Kappe 16 über dem radialen inneren Ende
des Blattes 34, dem Angelpunkt 68 und dem Schaft 36 bereitgestellt.
Die Kappe 16 verhindert außerdem, dass ein Betrachter
die LED 40 und andere im Schlot 46 angeordnete
Inhalte sieht. Zu diesem Zweck besteht die Kappe 16 bevorzugt
aus einem lichtundurchlässigen Material.
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In 4 ist
eine weitere Ausführungsform
einer Instrumentenzeigeranordnung 110 dargestellt, die
die Prinzipien der vorliegenden Erfindung umsetzt. Die Instrumentenzeigeranordnung 110 ähnelt der
vorhergehenden Ausführungsform
und umfasst einen Lichtleiter 114 und einen Instrumentenzeiger 112,
der ein Blatt 134 und einen Schaft 136 aufweist und
ebenfalls eine Kappe 116 umfassen kann. Wie die vorhergehende
Instrumentenzeigeranordnung 10 ist die Instrumentenzeigeranordnung 110 von 4 ebenfalls
derart gestaltet, dass sie sich um eine Drehachse R dreht.
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Der
Lichtleiter 114 der vorliegenden Ausführungsform ist in der Konstruktion
einfacher als der Lichtleiter 14 von 1–3.
Der Lichtleiter 114 umfasst einen konischen Grundabschnitt 118 mit
einem Rand 126, der sich in Richtung des Kopfabschnitts 132 zur
Achse R hin verjüngt.
Daher weist der Grundabschnitt 118 einen größeren Durchmesser
als der Kopfabschnitt 132 auf. Zu beachten ist, dass zwischen
dem Grundabschnitt 118 und dem Kopfanschnitt 132 kein
Zwischenabschnitt angeordnet ist.
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Der
Grundabschnitt 118 umfasst auch eine lichtbündelnde
Fläche 120 in
Form einer Halbkugel, obwohl sie auch andere Formen aufweisen kann,
wie etwa eine flache kreisförmige
Form, ohne damit außerhalb
des Geistes und Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung zu liegen.
Die lichtbündelnde
Fläche 120 kann
Flächenoptiken
aufweisen, wie etwa Fokussierlinsen oder parallel richtende Merkmale (von
denen in 4 keine gezeigt sind), oder
auch nicht.
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Der
Kopfabschnitt 132 ist mit dem Schaft 136 des Instrumentenzeigers 112 verbunden,
wie im Zusammenhang mit der vorhergehenden Ausführungsform beschrieben. In ähnlicher
Weise kann der Kopfabschnitt 132 alternativ einstückig mit
dem Instrumentenzeiger 112 gebildet sein oder mit diesem
mittels eines Angelpunkts oder einer anderen Struktur verbunden
sein, die ferner den oberen Abschnitt 132 mit dem Instrumentenzeiger 112 verbindet.
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Wie
die vorhergehende Instrumentenzeigeranordnung 10 kann auch
die Instrumentenzeigeranordnung 110 von 4 mit
einem Motor 138, Lichtquellen 140, einer Leiterplatte 152,
einer Rückplatte 148 und
einer Anzeigefläche 142 konstruiert
sein und verwendet werden. Der Motor 138 weist eine Welle 144 auf,
die von ihm aus entlang der Drehachse R verläuft. Die Welle 144 ist
dafür gestaltet,
mit dem Lichtleiter 114 verbunden zu sein, so dass das
Zeigerblatt 134 des Instrumentenzeigers 112 um
die Drehachse R gedreht wird.
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Die
LEDs 140 sind in ähnlicher
Weise auf der Leiterplatte 152 angeordnet und erzeugen
Lichtstrahlen 156, die sich durch die Luft fortbewegen
und auf die lichtbündelnde
Fläche 120 des
Lichtleiters 114 einfallen. Die kugelförmige Fläche der lichtbündelnden
Fläche 120 ist
derart gestaltet, dass sie die Lichtstrahlen 156 nach innen
zur Drehachse R und zum Kopfabschnitt 132 hin lenkt. Deshalb
bewegen sich die Lichtstrahlen in einem, in Bezug zu einer Normalebene
N spitzen Winkel fort, wobei sich die Normalebene N in einer Ebene
mit der Fläche
der Anzeigefläche 142 befindet.
Die Lichtstrahlen 156 bewegen sich weiter durch den Lichtleiter 114 und
in den Schaft 136 des Instrumentenzeigers 112 fort.
Wie der Instrumentenzeiger 12 von 1–3 weist
der Instrumentenzeiger 112 dieser Ausführungsform eine angewinkelte
Fläche 164 auf,
die die Lichtstrahlen 156 nach dem Prinzip der Totalreflexion
in das Blatt 134 reflektiert.
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Auf
Grund der Länge
und des Gewichts 180 des Blattes 134 des Instrumentenzeigers 112 kann die
Instrumentenzeigeranordnung 110 durch den Einfluss der
Gravitation aus dem Gleichgewicht geraten, was bewirken kann, dass
das Blatt während
der Drehung nachteilig auf andere Komponenten, wie etwa die Anzeigefläche 142,
einwirkt. Deshalb kann ein Gewicht 180 bereitgestellt und
am Lichtleiter 114 oder an anderer Stelle angebracht sein.
Das Gewicht 180 ist so angeordnet, dass es die Masse des
Blatts 134 ausbalanciert und wird deshalb üblicherweise entgegengesetzt
zum Blatt 134 angeordnet. Obwohl es in der vorhergehenden
Ausführungsform
nicht dargestellt ist, kann das Gewicht auch in diese eingebaut
und mit dieser verwendet werden.
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Wie
ein Fachmann ohne weiteres erkennen wird, ist die vorangegangene
Beschreibung als eine Veranschaulichung der Umsetzung der Prinzipien dieser
Erfindung gedacht. Diese Beschreibung soll den Schutzumfang oder
den Anwendungsbereich dieser Erfindung insofern nicht begrenzen,
als die Erfindung modifiziert, variiert und verändert werden kann, ohne von
dem in den folgenden Ansprüchen definierten
Geist dieser Erfindung abzuweichen.
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- 10
- Instrumentenzeigeranordnung
- 12
- Instrumentenzeiger
- 14
- Lichtleiter
- 16
- Kappe
- 18
- Grundabschnitt
- 20
- lichtbündelnde
Fläche
- 22
- Fokussierlinse
- 24
- Zwischenabschnitt
- 26
- Rand
- 28
- Endabschnitt
- 30
- entgegengesetzter
Endabschnitt
- 32
- Kopfabschnitt,
oberer Abschnitt
- 33
- Öffnung
- 34
- Zeigerblatt,
Blatt, Zeigerblattabschnitt, Blattabschnitt
- 35
- Fläche
- 36
- Schaft
- 38
- Motor
- 40
- Lichtquelle,
LED
- 42
- Anzeigefläche
- 44
- Welle
- 45
- Öffnung
- 46
- Schlot
- 48
- Rückplatte
- 52
- Leiterplatte
- 54
- Öffnung
- 56
- Lichtstrahlen
- 58
- Außenfläche
- 60
- Tasche
- 62
- Innenfläche
- 64
- angewinkelte
Fläche
auf der Oberseite
- 66
- lichtundurchlässige Außenfläche
- 68
- Angelpunkt
- 70
- sichtbarer
Bereich, sichtbare Seite
- 72
- nicht
sichtbarer Bereich
- 74
- Kennzeichen
- 110
- Instrumentenzeigeranordnung
- 112
- Instrumentenzeiger
- 114
- Lichtleiter
- 116
- Kappe
- 118
- Grundabschnitt,
konischer Abschnitt
- 120
- lichtbündelnde
Fläche
- 126
- Rand
- 132
- Kopfabschnitt,
oberer Abschnitt
- 134
- Zeigerblatt,
Blatt
- 136
- Schaft
- 138
- Motor
- 140
- Lichtquellen,
LED
- 142
- Anzeigefläche
- 144
- Welle
- 146
- Schlot
- 148
- Rückplatte
- 152
- Leiterplatte
- 156
- Lichtstrahlen
- 164
- angewinkelte
Fläche
- 180
- Gewicht
- R
- Drehachse,
Achse
- N
- Normalebene