DE102008040312B4 - System zum Regeln der Kondensation im Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotors - Google Patents
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Abstract
System zum Regeln der Kondensation im Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotors mit einem Ladeluftkühler (36), wobei das System einen Umleitungsdurchgang (58) für Luft am Ladeluftkühler (36) vorbei, ein Ventil (56) zum Regeln der Luft durch den Umleitungsdurchgang (58) und einen Ladeluftmischer (70) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensatabscheider (60) seriell in dem Motoransaugtrakt (12) dem Ladeluftkühler (36) zum Abscheiden von Flüssigkeit aus dem Motoransaugtrakt-Fluidstrom nachgelagert ist, wobei dem Ladeluftmischer (70) dem Kondensatabscheider (60) nachgelagert Fluid aus dem Umleitungsdurchgang (58) zugeführt wird, um mindestens Fluid aus dem Umleitungsdurchgang (58) mit dem Motoransaugtrakt (12) zu mischen, um die Temperatur in dem Motoransaugtrakt (12) über den Taupunkt des dort hindurchströmenden Fluids anzuheben, wobei Kondensatabscheider (60) und Ladeluftmischer (70) eine einzige Einheit sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein System zum Regeln der Kondensation im Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotors mit einem Ladeluftkühler, wobei das System einen Umleitungsdurchgang für Luft am Ladeluftkühler vorbei, ein Ventil zum Regeln der Luft durch den Umleitungsdurchgang und einen Ladeluftmischer aufweist.
- Verbrennungsmotoren mit innerer Verbrennung, insbesondere jene, die für industrielle, landwirtschaftliche und kommerzielle Zwecke verwendet werden, müssen zusehends strengere Auflagen in Bezug auf Emissionen erfüllen und zugleich weiterhin jene Standfestigkeit und jenen Wirkungsgrad bieten, die Betreiber mittlerweile von dieser Art von Motor erwarten. Um eine Verringerung der Emissionen zu erreichen, sind viele Motoren nunmehr mit Abgasrückführsystemen (AGR-Systemen) ausgestattet. Diese Systeme führen einen Teil der Verbrennungsprodukte zu dem Ansaugtrakt des Motors zurück, um die Verbrennungstemperaturen und damit die Erzeugung von Stickoxiden zu reduzieren. Zwar sind die Systeme dieses Typs imstande, Stickoxide angemessen zu reduzieren, sie verursachen jedoch andere technische Probleme, die es zu lösen gilt.
- Ein konkretes Problem ist die Neigung zur Bildung flüssiger Kondensate im Ansaugtrakt, der zum Motor führt. In vielen Fällen enthält das Kondensat saure Produkte, die erhöhten Verschleiß und/oder erhöhte Korrosion an den Komponenten des Motoransaugtrakts verursachen können. Das Problem ist besonders akut, wenn man es mit Motoren mit Niederdruck-AGR zu tun hat, d.h. einer AGR, die von einem Punkt in dem System, der einer mit dem Motor verbundenen Turboladerturbine nachgelagert ist, zu dem Ansaugtrakt des Motors führt. Das Betreiben eines Motors mit Erdgas als Kraftstoff führt auch zur Erzeugung von erhöhter Feuchtigkeit in dem AGR-Fluid.
- Wird das AGR-Fluid durch einen Ladeluftkühler hindurchgeführt, so kann die Verringerung der Temperatur, die mit dem Kühlen der Ladeluft, um ihre Dichte zu erhöhen, einhergeht, unter gewissen Umständen die Temperatur des Fluids unter den Taupunkt absenken, was dazu führt, dass die Flüssigkeit aus dem Fluidstrom kondensiert. Wie oben erwähnt, hat diese Kondensation eine nachteilige Wirkung auf das System, das bis zu dem Motorbrennraum hinführt und diesen mit einschließt.
- Vor diesem Hintergrund geht aus der
DE 42 00 661 A1 eine Anordnung mit einer Brennkraftmaschine hervor, die einen Abgasturbolader und einen Ladeluftkühler umfasst, wobei der Ladeluftkühler über eine Ladeluftleitung einerseits mit dem Abgasturbolader und andererseits mit einem Zylinderraum der Brennkraftmaschine verbunden ist. Zusätzlich ist eine den Ladeluftkühler umgehende, über ein Ventil steuerbare Bypassleitung vorgesehen. Die Bypassleitung erlaubt es, einen Teil der Ladeluft am Ladeluftkühler vorbeizuführen, wobei die Menge der vorbeigeführen Ladeluft durch gesteuertes Öffnen des Ventils derart eingestellt wird, dass sich hinter dem Ladeluftkühler für die gesamte Ladeluftmenge eine Ladelufttemperatur ergibt, die über dem Taupunkt liegt und zugleich die für die Brennkraftmaschine zulässige Höchsttemperatur nicht überschreitet. - Des Weiteren ist aus der
EP 1 724 453 A1 eine Turboladeranordnung eines Kraftfahrzeugs mit einem Verbrennungsmotor mit Abgasrückführung bekannt. Die Turboladeranordnung umfasst einen Abgaskühler und einen Ladeluftkühler zur Kühlung von rückgeführtem Abgas und/oder Ladeluft, einen Verdichter zur Verdichtung der Ladeluft sowie einen Kondensatabscheider. - Mittels des Kondensatabscheiders kann der sich in dem Kondensat, welches sich bei Erreichen und Unterschreiten der Taupunkttemperatur bildet, befindliche korrosive Anteil des Abgases aus dem Abgasstrom oder dem Ladeluftstrom entfernt werden.
- Es besteht in Bezug auf den Stand der Technik ein Bedarf an einer wirksamen Lösung, um Kondensation in dem Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotorsystems weiter zu minimieren oder sogar ganz zu beseitigen.
- Diese Aufgabe wird durch ein System zum Regeln der Kondensation in dem Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotors mit einem Ladeluftkühler (LLK) gelöst. Das System weist einen Umleitungsdurchgang für Luft am LLK vorbei, ein Ventil zum Regeln von Luft durch den Umleitungsdurchgang und einen Ladeluftmischer auf. Ein Kondensatabscheider ist seriell in dem Motoransaugtrakt dem Ladeluftkühler zum Abscheiden von Flüssigkeit aus dem Ansaugfluidstrom nachgelagert. Dem Ladeluftmischer wird dem Kondensatabscheider nachgelagert Fluid aus dem Umleitungsdurchgang zugeführt, um mindestens Fluid aus dem Umleitungsdurchgang mit dem Motoransaugtrakt zu mischen, um die Temperatur in dem Ansaugtrakt über den Taupunkt des dort hindurchströmenden Fluids anzuheben, wobei Kondensatabscheider und Ladeluftmischer eine einzige Einheit sind.
-
1 ist eine schematische Darstellung des Systems, die eine Ausführungsform der Erfindung darstellt. - Auf
1 Bezug nehmend wird darin ein Verbrennungsmotor dargestellt, der allgemein mit dem Bezugszeichen10 gekennzeichnet ist. Der Motor10 ist von dem Typ, der Kolben aufweist, welche sich in Zylindern hin- und herbewegen und mit einer Kurbelwelle verbunden sind, um Drehleistung zu erzeugen. - Einzelheiten der inneren Komponenten des Motors
10 sind nicht dargestellt, um das Verstehen der vorliegenden Erfindung zu erleichtern. Der Motor10 erhält Luft zur Verbrennung aus einem Motoransaugtrakt, der allgemein mit dem Bezugszeichen12 gekennzeichnet ist. Der Motoransaugtrakt12 weist eine Anzahl von Komponenten auf, die weiter unten im Detail beschrieben werden. Zweck des Motoransaugtrakts12 ist es, den Zylindern des Motors10 Luft zur Verbrennung zuzuführen. - Der Motor
10 kann vom Selbstzündungstyp sein, bei dem Ansaugluft ausreichend komprimiert wird, so dass sie die Verbrennung herbeiführt, wenn Dieselkraftstoff eingespritzt wird, ehe die Kolben ihre oberste Stellung erreichen. Alternativ dazu kann der Motor10 mit einem Gemisch aus Erdgas und Luft betrieben werden, das durch eine Funkenzündvorrichtung gezündet wird, um die Verbrennung herbeizuführen. Es gibt zahlreiche andere Formen von Verbrennungssystemen, die auf den Motor10 angewandt werden können, einschließlich Kombinationen aus Erdgas und Dieselkraftstoff als Energiequelle. Es können auch andere Systeme verwendet werden, beispielsweise Benzin- oder Flüssiggas/Luft-Gemische, die funkengezündet sind. - Unabhängig davon, welches Verbrennungssystem verwendet wird, werden die Verbrennungsprodukte vom Motor
10 über einen Motorauspuff abgeführt, der allgemein mit Bezugszeichen14 gekennzeichnet ist. Wie bei dem Motoransaugtrakt12 werden die Komponenten des Motorauspuffs14 weiter unten ausführlich beschrieben. Zweck des Motorauspuffs14 ist es, die gasförmigen Verbrennungsprodukte aus dem Motor10 in die Atmosphäre16 abzutransportieren. Aus dem Auspuff14 kann durch einen Turbolader18 in dem System weitere Energie gewonnen werden. Die Gase in dem Auspuff können durch eine Abgasnachbehandlungsvorrichtung20 , die Schalldämpfungsvorrichtungen, Partikelfilter und Stickoxidreduktionsvorrichtungen aufweisen kann, gereinigt werden. - Der Motorauspuff
14 weist einen Auspuffkrümmer22 auf, der Verbrennungsprodukte von einzelnen Zylindern erhält und die Abgase durch einen Kanal24 einer Turbine26 des Turboladers18 zuführt. Die Turbine26 des Turboladers18 treibt einen Kompressor28 zum Beaufschlagen von Luft in dem Motoransaugtrakt12 mit Druck an. Aus der Turbine26 austretende Abgase werden durch einen anderen Abgaskanal30 zu der Abgasnachbehandlungsvorrichtung20 geführt, um an die Atmosphäre16 abgegeben zu werden. - Der Motoransaugtrakt
12 beginnt an einem geeigneten Einlasskanal32 , der sich zu dem Einlass des Turboladers28 erstreckt. Der Auslass des Turboladerkompressors28 ist mit einem geeigneten Kanal34 verbunden, der zu einem Ladeluftkühler (LLK)36 führt. Von dort weist der Ansaugtrakt12 eine Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung38 auf, die mit einem Kanal40 verbunden ist, der zu einem Ansaugkrümmer42 führt. Der Ansaugkrümmer42 versorgt einzelne Zylinder in dem Verbrennungsmotor10 mit Verbrennungsluft. - Der Verbrennungsmotor
10 kann ein AGR-System44 aufweisen, das in1 innerhalb gestrichelter Linien dargestellt ist. Wie hier dargestellt ist, ist das AGR-System44 vom Niederdrucktyp, der einen Anteil des Abgasstroms der Turbine26 nachgelagert abzieht und diesen zum Einlasskanal32 vor dem Eintritt in den Turboladerkompressor28 leitet. Fachkundige sollten allerdings erkennen können, dass das AGR-System44 auch ein Hochdrucksystem sein kann, wobei das Abgas der Turboladerturbine26 vorgelagert aus dem Kanal24 abgezogen wird. Das AGR-System weist einen Kanal46 auf, der mit dem Kanal30 der Turbine26 nachgelagert verbunden ist und zu einem AGR-Kühler48 führt. Der AGR-Kühler48 erhöht die Dichte der Abgase und steht optional zur Verwendung in dem AGR-System44 zur Verfügung. Der Strom durch das AGR-System44 wird durch ein Ventil50 geregelt, das an einer Zwischenposition in der Leitung52 angeordnet ist, die von dem AGR-Kühler48 zu einem Ladeluftmischer54 führt, der den AGR-Strom aus der Leitung52 mit der Umgebungsluft mischt, welche durch den Kompressoreinlasskanal32 tritt. - Das Fluid aus dem Kompressor
28 tritt durch den Kanal34 zu dem Ladeluftkühler36 , um seine Dichte zu erhöhen. Ein Ventil, das hier als Drei-Weg-Ventil56 dargestellt ist, ist in der Leitung34 an einer Zwischenposition dem LLK36 vorgelagert angeordnet. An dem Ventil56 ist ein Umleitungsdurchgang58 angeschlossen, um den Strom am LLK36 vorbei und zu der Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung38 zu führen. - Die Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung
38 weist einen Flüssigkeitsabscheider60 auf, der seriell mit dem Ausgang des LLK36 an einer Zwischenposition angeordnet ist. Der Flüssigkeitsabscheider60 kann einer von einer Vielzahl möglicher Typen sein, die Flüssigkeitströpfchen zur Abgabe durch einen Ableitungskanal62 zu einem Sammelbehälter64 und schließlich durch einen Kanal66 über ein Rückschlagventil68 zu dem Motorauspuff14 , der Abgasnachbehandlungsvorrichtung20 vorgelagert und der Turboladerturbine26 nachgelagert, fördern und auffangen. Wenngleich der Kanal62 in der schematischen Darstellung aus1 als sich vom oberen Ende des Flüssigkeitsabscheiders60 wegerstreckend dargestellt ist, würde der Kanal in der Praxis angeordnet werden, um zu ermöglichen, dass Flüssigkeit durch die Schwerkraft von dem Abscheider60 wegströmt. Der Strom des Fluids aus dem Umleitungsdurchgang58 , d.h. der Umleitungsstrom, verläuft zu einem Ladeluftmischer70 , der dem Flüssigkeitsabscheider60 nachgelagert angeordnet und mit dem Einlasskanal40 verbunden ist. Der Ladeluftmischer70 weist einen ringförmigen Durchgang72 auf, der zwischen dem Äußeren des Ladeluftmischers70 und dem Hauptfluidstromkanal74 , der zu dem Einlasskanal40 führt, ausgebildet ist. Wie aus1 hervorgeht, verläuft der Strom des Fluids aus dem Umleitungsdurchgang58 in einer Gegenstrom-Wärmetausch-Beziehung zu dem Strom durch den Kanal74 und vermischt sich dann über Durchgänge76 mit dem Strom in dem Kanal74 . - Wie hier dargestellt ist, weist der Ansaugtrakt
12 eine Anordnung auf, bei der der Umleitungsstrom in eine Wärmetauschbeziehung mit dem Fluid gelangt, das durch den Kanal74 strömt, und dann in einer Gegenstromanordnung durch die Durchgänge76 geleitet wird, um sich mit dem Hauptfluidstrom zu vermischen. Der Nutzen einer derartigen Beziehung ist, dass die Wand des Kanals74 derart erwärmt wird, dass die Wandtemperatur ausreichend erhöht wird, um Kondensation zu verhindern, insbesondere dann, wenn die Bedingungen des Fluids nahe dem Taupunkt liegen. Durch Erwärmen der Kanalwand nahe dem Ausgang des LLK36 hat das Erwärmen die maximale Wirkung. Das nachfolgende Mischen der Ströme trägt ebenfalls dazu bei, Taupunktbedingungen zu verhindern. Fachkundige sollten erkennen können, dass andere Formen von Wärmetauschbeziehung und Mischen mit ähnlichen Resultaten angewandt werden können. Ferner sind der Flüssigkeitsabscheider60 und der Ladeluftmischer70 als gemeinsame Einheit dargestellt. - Die Regelung des Umleitungsstroms wird derart gewählt, dass an dem Ausgang der Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung
38 eine Temperatur erreicht wird, die über dem Taupunkt des Fluids, welches dort hindurchströmt, liegt, damit Kondensation und Tröpfchen nicht in den Motoransaugtrakt12 eintreten und dadurch nachteilige Wirkungen auf die Komponenten und die Leistung des Motors10 entfalten. Diese Regelung ist von einer Anzahl von Variablen wie den Umgebungsbedingungen und den Motorbetriebsbedingungen abhängig. Für gewöhnlich wird der Motor10 durch eine elektronische Steuereinheit (ECU)78 gesteuert. Über eine oder mehrere Signalleitungen80 empfängt die ECU78 mehrere Signaleingänge von dem Motor10 . Darüber hinaus empfängt die ECU78 Eingänge von der Signalleitung82 zu dem Kompressorausgangskanal34 , der Signalleitung84 an dem Ausgang des AGR-Ventils50 , der Signalleitung86 an dem Einlass32 zu dem Motoransaugtrakt12 , der Signalleitung88 zu dem Ausgang des LLK36 und letztlich der der Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung38 nachgelagerten Signalleitung90 . Neben den Signalleitungen, die zu der ECU78 verlaufen, sind Befehlssignaleingänge, die über Leitungen80 zu dem Motor10 geführt werden, und ein Befehlssignal über Leitung92 , um das AGR-Ventil50 zu steuern, und eine Befehlssignalleitung94 , um das Drei-Weg-Ventil56 zu steuern, vorgesehen. - Die verschiedenen Sensoren stellen Signale bereit, die Bedingungen widerspiegeln, welche den Trend anzeigen, dass Fluid unter seinen Taupunkt fällt und es somit zur Kondensation von Tröpfchen in dem Motoransaugtrakt
12 kommt. Der Umleitungsstrom durch den Umleitungsdurchgang58 wird erhöht, um die Temperatur des Fluids, das aus der Flüssigkeitsabscheider- und Ladeluftmischvorrichtung38 austritt, auf ein Niveau zu bringen, das über dem Taupunkt des Fluids liegt. Das Drei-Weg-Ventil56 ermöglicht mehrere Durchströmungsarten, unter anderem: keine Umleitung, teilweise Umleitung und volle Umleitung, in Abhängigkeit von einer Anzahl von Bedingungen. Diese Bedingungen sind Motordrehzahl, Last, Motoransaugtrakttemperatur, Ansaugtraktdruck und Kühlmitteltemperatur. Darüber hinaus werden die Umgebungsbedingungen, beispielsweise Umgebungsdruck, Umgebungstemperatur und Umgebungsfeuchtigkeit, welche über die Signalleitung86 gemeldet werden, herangezogen, um den Ventilstrom zu regeln. Der Signaleingang der AGR-Strommenge wird in die Steuerlogik einbezogen, um die Modulation vorzusehen, die erforderlich ist, um Kondensation infolge des Absinkens des Fluids unter seinen zu diesem Zeitpunkt aktuellen Taupunkt zu vermeiden. - Im Betrieb kann das Ventil
56 gesteuert werden, um einen vollständigen Umleitungsstrom während eines Kaltstarts vorzusehen, um dadurch für maximale Temperatur in dem Kanal40 , der zum Ansaugkrümmer42 führt, zu sorgen. Im Normalbetrieb wird das Ventil56 den Umleitungsstrom variieren, um die gewünschte Temperatur und die gewünschten Druckwerte zu erzielen, um die Bedingung zu vermeiden, in welcher die Temperatur des Fluids in dem Motoransaugtrakt12 unter dessen Taupunkt absinkt. Durch Vorsehen des Flüssigkeitsabscheiders60 unmittelbar dem Ladeluftkühler36 nachgelagert können erhebliche vorhandene Tröpfchen aus dem System abgeschieden werden, und das nachgelagerte Erwärmen und Mischen gewährleistet ferner, dass es zu keiner Kondensation kommt.
Claims (6)
- System zum Regeln der Kondensation im Ansaugtrakt eines Verbrennungsmotors mit einem Ladeluftkühler (36), wobei das System einen Umleitungsdurchgang (58) für Luft am Ladeluftkühler (36) vorbei, ein Ventil (56) zum Regeln der Luft durch den Umleitungsdurchgang (58) und einen Ladeluftmischer (70) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensatabscheider (60) seriell in dem Motoransaugtrakt (12) dem Ladeluftkühler (36) zum Abscheiden von Flüssigkeit aus dem Motoransaugtrakt-Fluidstrom nachgelagert ist, wobei dem Ladeluftmischer (70) dem Kondensatabscheider (60) nachgelagert Fluid aus dem Umleitungsdurchgang (58) zugeführt wird, um mindestens Fluid aus dem Umleitungsdurchgang (58) mit dem Motoransaugtrakt (12) zu mischen, um die Temperatur in dem Motoransaugtrakt (12) über den Taupunkt des dort hindurchströmenden Fluids anzuheben, wobei Kondensatabscheider (60) und Ladeluftmischer (70) eine einzige Einheit sind.
- System nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeluftmischer (70) einen ringförmigen Durchgang (72) aufweist, der zwischen dem Äußeren des Ladeluftmischers (70) und einem den Motoransaugtrakt-Fluidstrom führenden Hauptfluidstromkanal (74) ausgebildet ist. - System nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid aus dem Umleitungsdurchgang (58) in dem ringförmigen Durchgang (72) in einer Gegenstrom-Wärmetausch-Beziehung zu dem Motoransaugtrakt-Fluidstrom verläuft und sich dann über Durchgänge (76) mit dem Motoransaugtrakt-Fluidstrom in dem Hauptfluidstromkanal (74) vermischt. - System nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (56) zum Regeln von Fluid durch den Umleitungsdurchgang (58) durch eine elektronische Steuereinheit (78) gesteuert wird. - System nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des Fluids durch den Umleitungsdurchgang (58) eine Funktion von mindestens einem aus der Gruppe umfassend Motordrehzahl, Last, Ansaugtrakttemperatur, Ansaugtraktdruck und Kühlmitteltemperatur ist. - System nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des Fluids durch den Umleitungsdurchgang (58) eine Funktion von mindestens einem aus der Gruppe umfassend Umgebungsdruck, -temperatur und -feuchtigkeit ist.
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