DE102008040197A1 - Einspritzpumpe - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M59/02—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
- F02M59/10—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by the piston-drive
- F02M59/102—Mechanical drive, e.g. tappets or cams
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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- F04B1/0404—Details or component parts
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Abstract
Eine Einspritzpumpe für Dieselkraftstoff, umfassend einen Zylinderkopf (1) mit einer Zylinderbohrung, in der ein Kolben (2) aufgenommen ist, der mit dem einen Ende einen Pumpenraum (3) begrenzt und mit dem anderen Ende die Zylinderbohrung überragt und durch eine Druckfeder (4) an einen radialen Vorsprung einer um eine Achse (5) rotierenden Antriebswelle (6) angepresst und durch den Vorsprung in Richtung des Pumpenraums (3) hin- und herverschiebbar ist. Der Vorsprung bildet einen Bestandteil einer Tasse (7), die einen parallel zur Achse (5) in einer Richtung vorspringenden Tassenrand aufweist, der innenseitig von einer Laufbahn (7.2) begrenzt ist, wobei das die Zylinderbohrung überragende Ende des Kolbens (2) einen Stößel (8) mit einem Stößelfuß (8.1) aufweist, der in die Tasse (7) eingreift und der auf der von dem Kolben (2) abgewandten Seite der Antriebswelle (5) durch eine parallel zur Achse (5) rotierbare Rolle (9) auf der Laufbahn (7.2) abgestützt ist.
Description
- Technisches Gebiet
- Die Erfindung geht aus von einer Einspritzpumpe, insbesondere von einer Einspritzpumpe nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Stand der Technik
- Eine solche Einspritzpumpe ist aus der
DE 19515191A1 bekannt. Der Kolben ist dabei auf der ihm zugewandten Außenseite eines ihm zugewandten Exzenters gleitend abgestützt und durch die Kraft einer auf ihm lastenden Druckfeder nachgiebig daran angepresst. Bei rotierendem Exzenter folgt er daher den radialen Relativbewegungen des Exzenters, was dazu genutzt wird, Kraftstoff in den Pumpenraum der Einspritzpumpe einzusaugen, darin zu verdichten und über ein Hochdruckventil in einen Hochdrucksammler zur überführen, an die Injektoren einer Verbrennungskraftmaschine angeschlossen sind, die die Einspritzung des hochverdichteten Kraftstoffs in die Brennräume bewirken. - Mit der bekannten Einspritzpumpe lassen sich nur unzureichend hohe Drücke dauerhaft erzielen. Es entstand daher der Wunsch eine solche Einspritzpumpe derart weiter zu entwickeln, dass sich Drücke von mehr als 2000 bar dauerhaft damit erzielen lassen.
- Offenbarung der Erfindung
- Vorteile der Erfindung
- Die erfindungsgemäße Einspritzpumpe mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat den Vorteil, dass sich auf lange Zeit hohe Einspritzdrücke von mehr als 2000 bar nahezu verschleißfrei erzielen lassen.
- In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einspritzpumpe angegeben.
- Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 2 ergibt sich eine statisch stabilere Lagerung des Kolbens in dem Gehäuse, was maßgeblich dazu beiträgt, Schwingungen der Antriebswelle zu vermeiden. Für eine Verbesserung des Verschleißverhaltens und die Erzielung höchster Drücke ist das von großem Vorteil.
- Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 3 wird ausgeschlossen, dass von der Antriebswelle sich parallel zu ihrer Längsrichtung wirksame Kräfte auf den Kolben übertragen werden können. Die Abdichtung des Kolbens in dem ihn aufnehmenden Zylinder wird dadurch vereinfacht. Außerdem ist das ist für die Dauerhaltbarkeit der Einspritzpumpe von großem Vorteil.
- In der Ausbildung gemäß Anspruch 4 wird eine Einspritzpumpe gezeigt, die es erlaubt, je Umdrehung der Antriebswelle einen Pumpenhub zu erzielen.
- In der Ausbildung gemäß Anspruch 5 wird eine Einspritzpumpe gezeigt, die es erlaubt, je Umdrehung der Antriebswelle zwei Pumpenhübe zu erzielen und auf diese Weise die Förderleistung der Einspritzpumpe zu verdoppeln.
- Zeichnung
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Sie wird in der nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine Einspritzpumpe in längsgeschnittener Darstellung, bei der der Kolben auf der ihm abgewandten Seite des Tassenrandes abgestützt ist. -
2 die Einspritzpumpe nach1 quergeschnittener Darstellung - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- Die in
1 gezeigte Einspritzpumpe für Dieselkraftstoff ist für die Versorgung einer Verbrennungskraftmaschine bestimmt. Sie kann in einem Kraftfahrzeug zur Anwendung gelangen. Der Kraftstoff wird der Einspritzpumpe dabei durch eine nicht dargestellte Kraftstoffpumpe mit einem Vordruck von etwa 3 bar zugeführt und über ein Saugventil in den Pumpenraum3 einspeist, während sich der Kolben nach unten bewegt. Das Saugventil kann als federbelastetes Rückschlagventil ausgebildet sein. Im nachfolgenden Arbeitstakt schließt das Saugventil und der Kraftstoff wird unter hohem Druck von bis zu 2000 bar über ein Hochdruckventil aus dem Pumpenraum3 ausgepresst und in einen Hochdrucksammler eingespeist. Das Hochdruckventil kann ebenfalls durch ein federbelastetes Rückschlagventil gebildet sein. An den Hochducksammler sind Injektoren angeschlossen, die die Einspritzung des Kraftstoffes in die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine bewirken. - Zu den dazu nötigen Druck zu erzeugen, umfasst die Einspritzpumpe einen Zylinderkopf
1 mit einer Zylinderbohrung, in der ein Kolben2 aufgenommen ist, der mit dem einen Ende einen Pumpenraum3 begrenzt und mit dem anderen Ende die Zylinderbohrung überragt und durch eine Druckfeder4 an einen radialen Vorsprung einer um eine Achse5 rotierenden Antriebswelle6 angepresst und durch den Vorsprung in Richtung des Pumpenraums3 hin- und herverschiebbar ist. - Der Vorsprung bildet einen Bestandteil einer Tasse
7 , die einen parallel zur Achse5 in einer Richtung vorspringenden Tassenrand7.1 aufweist, der innenseitig von einer Laufbahn7.2 begrenzt ist, wobei das die Zylinderbohrung überragende Ende des Kolbens2 einen Stößel8 mit einem Stößelfuß8.1 aufweist, der in die Tasse7 eingreift und der auf der von dem Kolben2 abgewandten Seite der Antriebswelle5 durch eine parallel zur Achse5 rotierbare Rolle9 auf der Laufbahn7.2 abgestützt ist. - Die Antriebswelle
6 ist axial beiderseits des Stößels8 in einem Gehäuse10 gelagert, die den Stößel8 im Bereich einer Öse11 in Längsrichtung durchgreift. - Die Laufbahn
7.2 hat eine axiale Erstreckung, die der gedachten Verlängerung der Achse des Kolbens2 mittig zugeordnet ist, wie in2 gezeigt. - Die Laufbahn
7.2 umschließt die Achse5 in zumindest einem ersten Teilbereich in gleichbleibendem Abstand derart, dass die so erhaltenen Enden der Laufbahn7.2 in Umfangsrichtung fortschreitend durch eine Zwischenzone verbunden sind, in der sich ihr Abstand von der Achse5 elliptisch zu- und abnehmend verändert. Die Laufbahn7.2 , ist dadurch bei der in2 gezeigten Bauform, in der Vorderansicht betrachtet, insgesamt elliptisch ausgebildet. - Die Tasse
7 und die Antriebswelle6 sind unverdrehbar verbunden. Dadurch folgt die Tasse7 der Drehbewegung der motorisch angetriebenen Antriebswelle6 , mit der Folge, dass sich der Abstand zwischen der Laufbahn7.2 und dem Hohlzylinder, in dem der Kolben2 aufgenommen ist, stetig verändernd zu- und abnimmt. Durch den Kolben wird daher abwechselnd Kraftstoff über das Ansaugventil in den Pumpenraum3 eingesogen und daraus ausgepresst in ein Rail, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist und aus dem die Zylinder einer Brennkraftmaschine nach Bedarf versorgt werden. - Die Tasse
7 kann aus einem Tiefziehteil aus Stahlblech bestehen oder spanabhebend erzeugt sein. Je nach Ausbildung des Tassenrandes7.1 lassen sich dadurch je Umdrehung der Antriebswelle6 ein oder mehrere Pumpenhübe des unter Betriebsbedingungen durch eine Rolle9 auf dem Tassenrand7.1 abgestützten Kolbens realisieren. - Die erfindungsgemäße Einspritzpumpe gestattet es, höchste Einspritzdrücke von mehr als 200 bar dauerhaft und nahezu verschleißfrei zu erzielen. Ihre Verwendung im modernen, schadstoffarmen Motorenbau bietet sich dadurch an.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 19515191 A1 [0002]
Claims (5)
- Einspritzpumpe für Dieselkraftstoff, umfassend einen Zylinderkopf (
1 ) mit einer Zylinderbohrung, in der ein Kolben (2 ) aufgenommen ist, der mit dem einen Ende einen Pumpenraum (3 ) begrenzt und mit dem anderen Ende die Zylinderbohrung überragt und durch eine Druckfeder (4 ) an einen radialen Vorsprung einer um eine Achse (5 ) rotierenden Antriebswelle (6 ) angepresst und durch den Vorsprung in Richtung des Pumpenraums (3 ) hin- und herverschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung einen Bestandteil einer Tasse (7 ) bildet, die einen parallel zur Achse (5 ) in einer Richtung vorspringenden Tassenrand aufweist, der innenseitig von einer Laufbahn (7.2 ) begrenzt ist, dass das die Zylinderbohrung überragende Ende des Kolbens (2 ) einen Stößel (8 ) mit einem Stößelfuß (8.1 ) aufweist, der in die Tasse (7 ) eingreift und der auf der von dem Kolben (2 ) abgewandten Seite der Antriebswelle (5 ) durch eine parallel zur Achse (5 ) rotierbare Rolle (9 ) auf der Laufbahn (7.2 ) abgestützt ist. - Einspritzpumpe nach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (
6 ) axial beiderseits des Stößels (8 ) in einem Gehäuse (10 ) gelagert ist und den Stößel (8 ) im Bereich einer Öse (11 ) in Längsrichtung durchgreift. - Einspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (
7.2 ) eine axiale Erstreckung hat, die der gedachten Verlängerung der Achse (2.1 ) des Kolbens (2 ) mittig zugeordnet ist. - Einspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (
7.2 ) die Achse (5 ) in zumindest einem ersten Teilbereich in gleichbleibendem Abstand umschließt und dass die so erhaltenen Enden der Laufbahn (7.2 ) in Umfangsrichtung fortschreitend durch eine Zwischenzone verbunden sind, in der sich ihr Abstand von der Achse (5 ) elliptisch zu- und abnehmend verändert. - Einspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (
7.2 ), in der Vorderansicht betrachtet, insgesamt elliptisch ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810040197 DE102008040197A1 (de) | 2008-07-04 | 2008-07-04 | Einspritzpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810040197 DE102008040197A1 (de) | 2008-07-04 | 2008-07-04 | Einspritzpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008040197A1 true DE102008040197A1 (de) | 2010-01-07 |
Family
ID=41396860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200810040197 Withdrawn DE102008040197A1 (de) | 2008-07-04 | 2008-07-04 | Einspritzpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008040197A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012049069A1 (de) * | 2010-10-14 | 2012-04-19 | Continental Automotive Gmbh | Hochdruckpumpe |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19515191A1 (de) | 1994-04-28 | 1995-11-02 | Nippon Denso Co | Hochdruck-Kraftstoffpumpe |
-
2008
- 2008-07-04 DE DE200810040197 patent/DE102008040197A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19515191A1 (de) | 1994-04-28 | 1995-11-02 | Nippon Denso Co | Hochdruck-Kraftstoffpumpe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2012049069A1 (de) * | 2010-10-14 | 2012-04-19 | Continental Automotive Gmbh | Hochdruckpumpe |
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