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DE102008049563A1 - Verfahren zur Auswertung wenigstens eines Bilddatensatzes - Google Patents

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DE102008049563A1
DE102008049563A1 DE102008049563A DE102008049563A DE102008049563A1 DE 102008049563 A1 DE102008049563 A1 DE 102008049563A1 DE 102008049563 A DE102008049563 A DE 102008049563A DE 102008049563 A DE102008049563 A DE 102008049563A DE 102008049563 A1 DE102008049563 A1 DE 102008049563A1
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Germany
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joint
movement model
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patient
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Jörg Ulrich Fontius
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Siemens Healthcare GmbH
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Abstract

Verfahren zur Auswertung wenigstens eines Bilddatensatzes, insbesondere eines Magnetresonanzbilddatensatzes, einer wenigstens ein Gelenk umfassenden Region eines Patienten, wobei - zunächst wenigstens ein Bilddatensatz der Region aufgenommen wird, - der Bilddatensatz bezüglich wenigstens eines mechanisch relevanten Bestandteils des Gelenks zur Ermittlung von Segmentierungsinformationen segmentiert wird, - ein Patientenbewegungsmodell auf der Grundlage der Segmentierungsinformationen erstellt und/oder aus einer Datenbank von Bewegungsmodellen ausgewählt wird und - die Bewegungsabläufe des Gelenks betreffende Gelenkinformationen aus dem Patientenbewegungsmodell ermittelt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswertung wenigstens eines Bilddatensatzes, insbesondere eines Magnetresonanzbilddatensatzes, einer wenigstens ein Gelenk umfassenden Region eines Patienten.
  • Bei medizinischen Diagnosestellungen des Bewegungsapparats, insbesondere eines oder mehrerer Gelenke, ist es bekannt, Folgen von Bilddatensätzen aufzunehmen, die das untersuchte Gelenk in mehreren Stellungen entlang eines oder mehrerer Bewegungsabläufe zeigt. Die verschiedenen Stadien des Bewegungsablaufs können dann beispielsweise im Hinblick auf anormale Berührungen, beispielsweise einen am Knorpel schabenden Knochen, oder bezüglich der im Gelenk auftretenden Belastungen und Spannungen untersucht werden.
  • Derartige, Bewegungsabläufe des Gelenks betreffende Gelenkinformationen können vielseitiger Natur sein. Neben den physikalischen Gegebenheiten im Gelenk selber – also Kräfteverteilungen, Spannungsverteilungen, Berührungen oder Unregelmäßigkeiten des Bewegungsablaufs – können auch Auswirkungen auf das umliegende Gewebe anhand der Bilddatensätze untersucht werden, beispielsweise eine Druckausübung auf einen Nerv.
  • Um einen vollständigen Satz von Bilddatensätzen für einen Bewegungsablauf zu erhalten, ist eine größtmögliche Bewegungsfreiheit des Patienten im Aufnahmebereich der entsprechenden Bildaufnahmeeinrichtung notwendig. Dies erweist sich jedoch bei vielen Bildaufnahmeeinrichtungen als problematisch, allen voran bei Magnetresonanzeinrichtungen. Dort ist die Patientenaufnahme meist eine relativ enge Röhre, beispielsweise mit einem Durchmesser von 60 oder 70 cm, in der es aufgrund der beschränkten Raumverhältnisse meist nur möglich ist, einen sehr geringen Ausschnitt eines solchen Bewegungsablaufs tatsächlich aufzunehmen. Zur Lösung dieses Problems wurde vorge schlagen, hufeisenförmige Magneten zu verwenden, jedoch sind solche Systeme komplexer, teurer und liefern meist nicht die gewünschte Bildqualität.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem auch ein oder sehr wenige Bilddatensätze einer das Gelenk umfassenden Region des Patienten zufriedenstellend im Hinblick auf Bewegungsabläufe ausgewertet werden können.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass
    • – zunächst wenigstens ein Bilddatensatz der Region aufgenommen wird,
    • – der Bilddatensatz bezüglich wenigstens eines mechanisch relevanten Bestandteils des Gelenks zur Ermittlung von Segmentierungsinformationen segmentiert wird,
    • – ein Patientenbewegungsmodell auf der Grundlage der Segmentierungsinformationen erstellt und/oder aus einer Datenbank von Bewegungsmodellen ausgewählt wird, und
    • – die Bewegungsabläufe des Gelenks betreffende Gelenkinformationen aus dem Patientenbewegungsmodell ermittelt werden.
  • Erfindungsgemäß ist es demnach vollkommend ausreichend, nur einen oder sehr wenige, einen geringen Teil des Bewegungsablaufs bzw. der Bewegungsabläufe abdeckenden, dreidimensionalen Bilddatensatz aufzunehmen, um dennoch physikalische und physiologische Gelenkinformationen zu erhalten, die in einem späteren, weiteren Schritt insbesondere zur Diagnose genutzt werden können. Dazu wird letztlich vorgeschlagen, den Bilddatensatz bezüglich der mechanisch relevanten Bestandteile des Gelenks zu segmentieren, also die dreidimensionale Position und Größe wenigstens eines Teils der die Bewegungsabläufe bestimmenden Bestandteile des Gelenks zu bestimmen. Die Segmentierungsinformationen, die dann erhalten werden, können beispielsweise, insbesondere bei der Magnetresonanzbildgebung, Informationen über verschiedene Körpergewebearten umfassen, beispielsweise bezüglich Knochen, Knorpel, Muskel, Sehnen, Nerven, Fett, Haut, usw. Durch den dreidimensionalen Bilddatensatz werden folglich anatomische Segmentierungsinformationen gewonnen, jedoch ist es, insbesondere bei der Magnetresonanz, auch möglich, molekularbiologische Daten zu sammeln.
  • Die Segmentierungsinformationen, die also die anatomische Lage, Größe und gegebenenfalls weitere Informationen zu mechanisch relevanten Bestandteilen des Gelenks umfassen, werden genutzt, um ein Patientenbewegungsmodell zu erstellen oder aus einer Datenbank auszuwählen. Das Patientenbewegungsmodell ist ein mechanisches Modell, das wenigstens die untersuchte Region abdeckt. Es umfasst neben der Lage, insbesondere der relativen Lage, Größe und Orientierung relevanter Bestandteile in der Region auch weitere Eigenschaften, die den verschiedenen Bestandteilen zugeordnet werden und deren Bewegungseigenschaften definieren. Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass den segmentierten Bestandteilen in dem Patientenmodell biomechanische Parameter, insbesondere Elastizitätsmodule und/oder Torsionsmodule und/oder Schermodule, zugeordnet werden. Diese biomechanischen Parameter können aus Messungen an dem Patienten gewonnen werden, zusätzlich oder alternativ jedoch auch aus der Datenbank und/oder einer Parameterdatenbank. Basierend auf diesen Grundinformationen ist es erfindungsgemäß nun möglich, die Bewegungsabläufe des Gelenks betreffende Gelenkinformationen aus dem Patientenbewegungsmodell zu ermitteln. Grundlage für diese Ermittlung sind Simulationstechniken, wie sie aus dem Bereich der Physik weitgehend bekannt sind. Ein Beispiel für eine solche Simulationstechnik ist die Methode der finiten Elemente (FEM). Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, nicht nur Simulationen zur Ermittlung der Gelenkinformationen zu verwenden, sondern auch Berechnungen aufgrund physikalischer Zusammenhänge durchzuführen. Der Vorteil eines solchen Patientenbewegungsmodells ist es, dass dort nicht nur Gelenkinformationen bezüglich von Bewegungsabläufen über den oder die aufgenommenen Bilddatensätze hinaus gewonnen werden können, sondern beispielsweise auch andere Bewegungsabläufe betrachtet werden können. Es wird folglich ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, welches die gesamte Physik des Gelenks in einem Patientenbewegungsmodell zusammengefasst, dem je nach Fragestellung beliebige physikalische Informationen über die Bewegungsabläufe in dem Gelenk entnehmbar sind.
  • Es ergibt sich also mit besonderem Vorteil eine Untersuchungsmöglichkeit bei Stellungen und Bewegungsabläufen einer zu untersuchenden Körperregion, die aufgrund des Platzmangels in einer Bildaufnahmeeinrichtung, insbesondere einer Magnetresonanzeinrichtung, nicht messbar wären.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann vorgesehen sein, dass wenigstens zwei Bilddatensätze aufgenommen werden, wobei zur Ermittlung der Segmentierungsinformationen in einem hochauflösenden Bilddatensatz Grenzverläufe zwischen verschiedenen Bestandteilen des Gelenks ermittelt werden und aus wenigstens einem weiteren Bilddatensatz Bestandteile des Gelenks identifiziert werden. Es wird also vorgeschlagen, zu wenigstens einer Stellung wenigstens zwei dreidimensionale Bilddatensätze aufzunehmen, wovon einer hoch aufgelöst Grenzen in der Anatomie darstellen kann, aus dem anderen jedoch insbesondere verschiedene Gewebearten unterschieden werden können, was meist auf Kosten der Auflösung dieser Grenzflächen geht. Auf diese Weise kann sowohl die Lage als auch die Art des Gewebes verlässlich festgestellt werden. Selbstverständlich ist es grundsätzlich auch möglich, das erfindungsgemäße Verfahren mit nur einem Bilddatensatz pro Stellung durchzuführen, wobei dann ein geeigneter Kompromiss zwischen der Auflösung einerseits und der Unterscheidbarkeit der Gewebearten andererseits gefunden werden muss.
  • Wie bereits erwähnt, gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten, wie erfindungsgemäß ein geeignetes Patientenbewegungsmodell erzeugt werden kann. Während es zum einen – wobei dann meist mehr Informationen benötigt werden – möglich ist, ein Modell nur aufgrund der Segmentierungsinformationen und gegebenenfalls der biomechanischen Parameter aus Messungen oder einer Parameterdatenbank zu erstellen, wird erfindungsgemäß bevorzugt, eine Datenbank von Bewegungsmodellen heranzuziehen. In dieser Datenbank sind für verschiedene Geometrien nach Art eines Atlas unterschiedlichste Bewegungsmodelle für die Region „eingehängt”, die mit besonderem Vorteil aus früheren Untersuchungen anderer Patienten hergeleitet worden sind, also reale Sachverhalte darstellen. Vorzugsweise sind diese in der Datenbank gespeicherten Bewegungsmodelle bereits „durchgerechnet”, das bedeutet, es liegen bereits Gelenkinformationen in ihnen vor, beispielsweise typische Bewegungskurven und dabei auftretende Kräfte- und Spannungsverteilungen. Diese bereits vorab durchgeführten Simulationen und Berechnungen sind somit bereits in den Bewegungsmodellen der Patientendatenbank abgelegt.
  • Auch die Datenbank kann auf verschiedene vorteilhafte Weise genutzt werden. In allen Fällen ist jedoch vorgesehen, dass zunächst ein dem Bilddatensatz, letztlich also den Segmentierungsinformationen, am besten entsprechendes Bewegungsmodell in der Datenbank bestimmt wird. Diese Bestimmung wird im Allgemeinen durch Vergleich erfolgen, wobei beispielsweise ein Ähnlichkeitsmaß berechnet werden kann. Dieses ähnlichste Bewegungsmodell aus der Datenbank kann nun unmittelbar als Patientenbewegungsmodell hergenommen werden, was im Folgenden noch näher diskutiert wird, oder es kann, falls ein neues Patientenbewegungsmodell erstellt wurde, zu dessen Anpassung dienen.
  • So kann vorgesehen sein, dass bei einem neu erstellten Patientenbewegungsmodell in einer Datenbank durch Vergleich ein ähnlichstes Datenbankbewegungsmodell ermittelt wird und das Patientenbewegungsmodell durch Übernahme im Patientenbewegungsmodell fehlender Informationen aus dem Datenbankbewegungsmodell ergänzt wird. Fehlen also in dem neu erstellten Patientenbewegungsmodell noch Informationen, die zur Ermittlung der Gelenkinformationen benötigt werden, so können diese durch Verwendung der Datenbank hinzugefügt werden.
  • In der alternativen Ausgestaltung, wie oben diskutiert, kann vorgesehen sein, dass als Patientenbewegungsmodell ein bezüglich der Segmentierungsinformationen der Anatomie des Patienten am meisten entsprechendes Bewegungsmodell aus der Datenbank gewählt wird. In diesem Fall wird also nicht notwendigerweise ein neues Patientenbewegungsmodell erstellt, sondern es wird zunächst eines aus der Datenbank hergenommen. Dieses Modell muss jedoch dem realen Patienten noch nicht optimal entsprechen, so dass es dennoch möglich ist, die bezüglich des Patienten ja genaueren Informationen aus dem Bilddatensatz zu verwenden, indem das aus der Datenbank gewählte Patientenbewegungsmodell anhand der Segmentierungsinformationen angepasst wird. Es wird also das Bewegungsmodell aus der Datenbank als Patientenbewegungsmodell so verändert, dass darin festgestellte Stellungen möglichst exakt den Segmentierungsinformationen aus dem gemessenen Bilddatensatz entsprechend. Es soll also eine optimale Übereinstimmung mit den Messdaten erreicht werden. Sind mehrere Stellungen des Gelenks durch Bilddatensätze abgedeckt worden, kann auch vorgesehen sein, im oder aus dem Patientenbewegungsmodell aus der Datenbank Bewegungskurven zu ermitteln, die dann an die gemessenen Stellungen angefittet werden. Bereits an dieser Stelle ist es im Übrigen möglich, Bewegungskurven für nicht gemessene Stellungen zu extrapolieren. Es sei angemerkt, dass es auch denkbar ist, eine Anpassung bereits vorberechneter oder vorsimulierter Daten, die in dem Bewegungsmodell in der Datenbank gespeichert waren, also beispielsweise Kräfte- oder Spannungsverteilungen, aufgrund des Vergleichs mit den Segmentierungsinformationen vorzunehmen. Dann ist eine neue Berechnung nicht mehr nötig.
  • Zur weiteren Verbesserung des Patientenbewegungsmodells kann allgemein vorgesehen sein, dass bei Erstellung des Patientenbewegungsmodells oder Auswahl des Patientenbewegungsmodells aus der Datenbank anhand der Segmentierungsinformationen wenigstens eines wenigstens eine erste Stellung des Gelenks darstellenden Bilddatensatzes wenigstens eine zweite Stellung des Gelenks durch Simulation ermittelt wird und mit den Seg mentierungsinformationen wenigstens eines weiteren wenigstens eine zweite Stellung darstellenden Bilddatensatzes verglichen wird, wobei bei einer Abweichung des Patientenbewegungsmodells von dem Bilddatensatz eine Anpassung des Patientenbewegungsmodells erfolgt. Das bedeutet, es ist möglich, das Patientenbewegungsmodell sozusagen iterativ zu verbessern, indem weitere Bilddatensätze, die anderen, nicht der Erstellung oder Auswahl zugrundeliegenden Stellungen des Gelenks entsprechen, herangezogen werden, und mit berechneten oder simulierten Stellungen in dem Patientenbewegungsmodell verglichen werden. Abhängig vom Vergleichsergebnis kann dann eine Anpassung erfolgen. Der wenigstens eine weitere Bilddatensatz kann nach der Erstellung bzw. Auswahl des Patientenbewegungsmodells in einer erneuten Messung aufgenommen werden, jedoch können auch bereits aufgenommene Bilddatensätze weiterer Stellungen zunächst zurückgehalten werden, um später im Rahmen dieses Optimierungsprozesses zum Einsatz zu gelangen. Abhängig von dem Vergleichsergebnis kann auch die Qualität des Patientenbewegungsmodells beurteilt werden.
  • In besonders zweckmäßiger Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass zur Ermittlung der Gelenkinformationen wenigstens ein Bewegungsablauf durch einen Benutzer, insbesondere in einer manipulierbaren, anatomischen graphischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells und/oder durch Auswahl typischer Bewegungsabläufe, definiert wird und durch Simulation, insbesondere nach der Methode der finiten Elemente, des Bewegungsablaufs und/oder aufgrund von in der Datenbank gespeicherten Daten vorab durchgeführter Simulationen und/oder Berechnungen die Gelenkinformationen ermittelt werden. Zunächst muss also ein Benutzer definieren, welche Bewegungsabläufe überhaupt relevant sind und welche diesbezüglichen Gelenkinformationen überhaupt gefragt sind. Dies kann aus einer beispielsweise vorgegebenen Liste geschehen, mit besonderem Vorteil ist jedoch eine manipulierbare graphische anatomische Anzeige des Modells vorgesehen, in der unmittelbar neue Stellungen und der Bewegungsablauf dorthin definiert werden können. Dargestellt wird auf einer geeigne ten Darstellungseinrichtung, beispielsweise einem Monitor, also ein insbesondere dreidimensionales Abbild der Region, insbesondere des Gelenks und seiner beweglichen Bestandteile. Diese Darstellung kann abstrahiert sein, aber auch auf dem Bilddatensatz basieren. Ein Benutzer kann nun – beispielsweise durch Anklicken mit einer Maus oder einem anderen Eingabemittel, insbesondere einem dreidimensionalen Eingabemittel, bewegliche Teile des Gelenks anwählen und diese in mögliche Richtungen bewegen, womit insbesondere ein Bewegungsablauf in eine weitere Stellung definiert wird (Ausgangsstellung ist idealerweise eine der aufgenommenen Stellungen). Sind angepasste oder originale Daten vorab durchgeführter Simulationen und/oder Berechnungen bereits in dem Patientenbewegungsmodell vorhanden, können unmittelbar die benötigten Informationen ermittelt und angezeigt werden. Liegen noch keine Daten zu dem gewählten Bewegungsablauf vor, so können diese, insbesondere durch Simulation, online oder offline ermittelt und dann gegebenenfalls angezeigt werden. Auch eine Kombination beider Vorgehensweisen ist denkbar. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass es grundsätzlich natürlich auch möglich ist, bevor solche konkreten Anfragen gestellt werden, das gesamte Modell durchzurechnen, das bedeutet, Daten zu allen möglichen Stellungen und/oder Bewegungsabläufen zu sammeln. Dies kann beispielsweise durch eine längere Online- oder Offline-Simulation geschehen. In jedem Fall ist es umso vorteilhafter, je schneller die Daten und insbesondere die Gelenkinformationen, die vom Benutzer gewünscht sind, vorliegen, da diese dann möglichst in Echtzeit unmittelbar als Reaktion für eine vorgenommene Manipulation der Anzeige dargestellt werden können.
  • Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass die Gelenkinformationen in einer oder der anatomischen graphischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells angezeigt werden, insbesondere durch Einfärbungen und/oder Überlagerungen. Werden als Gelenkinformationen Kräfte und/oder Spannungen in wenigstens einer Stellung und/oder für wenigstens einen Bewegungsablauf bestimmt, so können diese beispielsweise farbcodiert einer anatomischen graphischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells überlagert werden, insbesondere kann, liegt eine interpolierbare Darstellung vor, unmittelbar als Reaktion auf die Manipulation eine entsprechende Umfärbung erfolgen. Auf diese Weise werden die Gelenkinformationen auch besonders eingängig dargestellt.
  • Zusätzlich zu den Gelenkinformationen können auch spezielle Attribute des Bewegungsmodells, insbesondere in einem aus der Datenbank ausgewählten Bewegungsmodell eingespeicherte spezielle Attribute angezeigt werden. Solche speziellen Attribute können beispielsweise Fehlstellungen im Gelenk oder dergleichen sein, die insbesondere bei einer Auswahl eines Bewegungsmodells aus einer Datenbank schon grundsätzlich bekannt sind und dem Benutzer wichtige weitere Hinweise auf den Weg zu einer abschließenden Diagnose geben können. Solche speziellen physikalischen Attribute können beispielsweise als Texteinblendungen oder als Rotmarkierungen bestimmter Bereiche angezeigt werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass das neu erstellte und/oder angepasste Patientenbewegungsmodell in die Datenbank eingespeichert wird. So wird die Datenbank bei jeder Untersuchung durch ein weiteres Bewegungsmodell erweitert, so dass letztlich eine umfassende Datenbank entsteht, bei der eine breite Abdeckung aller möglichen Fälle erreicht wird.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnung.
  • Dabei zeigt die einzige Figur eine Skizze zum Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Die Figur zeigt in der Übersicht den Ablauf und die Funktionsweise eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens. Zunächst erfolgt in einem Schritt 1 die Aufnahme von wenigstens einem Magnetresonanzdatensatz einer ein Gelenk umfassenden Region des Patienten, in diesem Beispiel des Hüftgelenks. Dabei werden vorliegend mehrere Magnetresonanzdatensätze gewonnen, nämlich solche für zwei erste Stellungen des Hüftgelenks, die auf dem engen Raum in der Patientenaufnahme der Magnetresonanzeinrichtung möglich sind. Für jede dieser beiden ersten Stellungen wird ein hoch aufgelöster Magnetresonanzdatensatz, in dem Begrenzungen von Bestandteilen des Hüftgelenks deutlich zu sehen sind, und ein weiterer Magnetresonanzdatensatz, aus dem besonders gut Gewebearten unterschieden werden können, aufgenommen.
  • Ebenso in Schritt 1 folgt eine Segmentierung der Magnetresonanzdatensätze zur Gewinnung von Segmentierungsinformationen bezüglich der erkennbaren Bestandteile des Gelenks, wobei vorliegend die Position und die Ausmessungen, insbesondere also sämtliche nötigen Daten der Knochen, der Knorpel, der Muskel, der Sehnen, der Nerven, des Fetts und der Haut aus den dreidimensionalen Magnetresonanzdatensätzen ermittelt werden. Segmentierungstechniken zum Ermitteln solcher Segmentierungsinformationen sind im Stand der Technik weithin bekannt und müssen hier nicht näher diskutiert werden.
  • Gemeinsam mit den Segmentierungsinformationen bilden die Magnetresonanzdatensätze Messdaten 2.
  • Zusätzlich ist nun noch eine Datenbank 3 mit einer Vielzahl von Bewegungsmodellen verschiedenster Patienten vorgesehen. In den dort gespeicherten Bewegungsmodellen sind neben den anatomischen Anordnungsinformationen über die Bestandteile des Gelenks auch bereits Ergebnisse vorab durchgeführter Simulationen und Berechnungen von Bewegungsabläufen und Möglichkeiten in dem Gelenk als Daten enthalten.
  • Die Datenbank 3 enthält zudem Informationen bezüglich der biomechanischen Parameter, also beispielsweise Elastizitätsmodule, Torsionsmodule, Schermodule, der relevanten Bestandteile des Gelenks, die diesen dann in dem Bewegungsmodell zu geordnet werden können. Selbstverständlich ist es auch denkbar, diese Parameter gezielt an dem Patienten zu messen oder aus einer weiteren, hier nicht dargestellten Parameterdatenbank zu entnehmen.
  • Wie durch die Pfeile 4 angedeutet, werden nun sowohl die Datenbank 3 als auch die Messdaten 2 genutzt, um ein Patientenbewegungsmodell in einem Schritt 5 zu erhalten. Während es grundsätzlich auch denkbar ist, allein aus den Messdaten 2, insbesondere unter Verwendung der Segmentierungsinformationen, ein Patientenbewegungsmodell neu zu erstellen und dann beispielsweise aufgrund ähnlicher Modelle in der Datenbank 3 zu ergänzen, beschäftigt sich das hier dargestellte, nicht beschränkende Ausführungsbeispiel auf den Fall, dass als Patientenbewegungsmodell ein am besten zu den Segmentierungsinformationen passendes Bewegungsmodell aus der Datenbank 3 gewählt wird. Dies kann beispielsweise durch Vergleich aufgrund eines Ähnlichkeitsmaßes geschehen. Das ähnlichste Bewegungsmodell der Datenbank 3 wird dann zunächst als Patientenbewegungsmodell angenommen. Um das so ausgewählte Patientenbewegungsmodell jedoch für den individuellen Patienten zu verbessern, ist in einem Schritt 6 eine Anpassung des Patientenbewegungsmodells vorgesehen.
  • Zunächst wird das Patientenbewegungsmodell so angepasst, dass es möglichst optimal den die Segmentierungsinformationen umfassenden Messdaten 2 entspricht. Vorliegend ist jedoch noch ein weiterer Verbesserungsschritt vorgesehen. Denn es wird in dem Patientenbewegungsmodell eine zweite Stellung, die in der Magnetresonanzeinrichtung dennoch noch aufgenommen werden kann, simuliert bzw. berechnet, und das Ergebnis wird mit weiteren Magnetresonanzdatensätzen des Patienten, die das Gelenk in dieser zweiten Stellung zeigen, verglichen. Das Vergleichsergebnis dient zum einen zur Verifizierung, also zur Beurteilung der Qualität des Patientenbewegungsmodells, zum anderen aber auch zur weiteren Anpassung desselben.
  • An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch eine Anpassung schon vorhandener Daten über Stellungen und Bewegungsabläufe, beispielsweise die bereits vorab berechneten und/oder simulierten Daten, im Rahmen des Anpassungsprozesses in Schritt 6 angepasst werden können.
  • In einem optional angedeuteten Schritt 7 können nun im Voraus alle oder noch fehlende Daten zu den möglichen Bewegungsabläufen und Stellungen des Gelenks in dem Patientenbewegungsmodell bereits vorab simuliert und/oder berechnet werden. Dabei, wie insbesondere auch bei allen hier erwähnt Simulationen, kann vorteilhaft eine Finite-Elemente-Methode (FEM) verwendet werden. Der Vorteil einer solchen Vorabberechnung und/oder auch einer Übernahme von Daten aus dem Bewegungsmodell in der Datenbank ist es, dass diese teilweise aufwendigen Berechnungen dann nicht später erfolgen müssen.
  • Insbesondere können neben den Positionen, Formen und Orientierungen der relevanten Bestandteile des Gelenks dabei auch Kräfte- und Spannungsverteilungen, typische Bewegungskurven und dergleichen ermittelt werden. Auch singuläre Effekte – beispielsweise Berührungen zwischen Bestandteilen – können bereits vorher ermittelt werden.
  • In einem Schritt 8 erfolgt dann schließlich eine Anzeige einer graphischen anatomischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells. Einem Benutzer wird folglich dreidimensional das Hüftgelenk des Patienten zur Anzeige gebracht, wobei die Ausgangsstellung idealerweise eine der aufgenommenen Stellungen ist. Weiterhin stehen dem Benutzer nun auch Eingabemittel zur Verfügung, mittels derer er die Darstellung in auch im tatsächlichen Gelenk möglicher Weise manipulieren kann. Beispielsweise kann mit einer dreidimensionalen Maus ein bewegliches Element, insbesondere ein Knochen, angewählt werden, und in mögliche Richtungen bewegt werden. Liegen den durchgeführten Bewegungsablauf und die neue Stellung betreffende Daten bereits vor oder können schnell online berechnet werden, vgl. den optionalen Schritt 7, so kann unmittelbar eine An zeige der gewünschten Gelenkinformationen erfolgen, das bedeutet, die Anzeige der gewünschten Informationen wird online mitgeführt. Dies wird durch den von dem die Manipulation und gegebenenfalls Berechnung oder Simulation betreffenden Schritt 9 zurück zum Schritt 8 führenden Pfeil 10 dargestellt.
  • Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass Kräfte- oder Spannungsverteilungen in dem Gelenk farbcodiert der Darstellung überlagert werden, so dass unmittelbar überprüft werden kann, welche Auswirkungen welche Bewegung hat. Andere Informationen, beispielsweise singulär auftretende Ereignisse oder graphisch nur schwer darstellbare physikalische Größen, beispielsweise Reibungsenergien oder dergleichen, können zusätzlich, beispielsweise als Text, dargestellt werden. Auch spezielle Attribute des Patientenbewegungsmodells, beispielsweise Fehlstellungen oder dergleichen können zusätzlich zur Anzeige gebracht werden.
  • Ist die Untersuchung und Ermittlung sowie die Anzeige der physikalischen Parameter des Gelenks durch Wiederholung der Schritte 8 und 9 schließlich abgeschlossen, kann schließlich in einem nicht vom erfindungsgemäßen Verfahren umfassten Schritt 11 eine Diagnose erfolgen.
  • Nach dem Abschluss des Vorgangs wird das Patientenbewegungsmodell in die Datenbank 3 eingespeichert, so dass diese um diesen individuellen Fall erweitert wird und die Informationen auf eine breitere Basis gestellt werden.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Auswertung wenigstens eines Bilddatensatzes, insbesondere eines Magnetresonanzbilddatensatzes, einer wenigstens ein Gelenk umfassenden Region eines Patienten, dadurch gekennzeichnet, dass – zunächst wenigstens ein Bilddatensatz der Region aufgenommen wird, – der Bilddatensatz bezüglich wenigstens eines mechanisch relevanten Bestandteils des Gelenks zur Ermittlung von Segmentierungsinformationen segmentiert wird, – ein Patientenbewegungsmodell auf der Grundlage der Segmentierungsinformationen erstellt und/oder aus einer Datenbank von Bewegungsmodellen ausgewählt wird, und – die Bewegungsabläufe des Gelenks betreffende Gelenkinformationen aus dem Patientenbewegungsmodell ermittelt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Bilddatensätze aufgenommen werden, wobei zur Ermittlung der Segmentierungsinformationen in einem hochauflösenden Bilddatensatz Grenzverläufe zwischen verschiedenen Bestandteilen des Gelenks ermittelt werden und aus wenigstens einem weiteren Bilddatensatz Bestandteile des Gelenks identifiziert werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den segmentierten Bestandteilen in dem Patientenmodell biomechanische Parameter, insbesondere Elastizitätsmodule und/oder Torsionsmodule und/oder Schermodule, zugeordnet werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die biomechanischen Parameter aus Messungen an dem Patienten und/oder aus der Datenbank und/oder einer Parameterdatenbank ermittelt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem neu erstellten Patientenbewegungsmodell in einer Datenbank durch Vergleich ein ähnlichstes Datenbankbewegungsmodell ermittelt wird und das Patientenbewegungsmodell durch Übernahme im Patientenbewegungsmodell fehlender Informationen aus dem Datenbankbewegungsmodell ergänzt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Patientenbewegungsmodell ein bezüglich der Segmentierungsinformationen der Anatomie des Patienten am meisten entsprechendes Bewegungsmodell aus der Datenbank gewählt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Datenbank gewählte Patientenbewegungsmodell anhand der Segmentierungsinformationen angepasst wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erstellung des Patientenbewegungsmodells oder Auswahl des Patientenbewegungsmodells aus der Datenbank anhand der Segmentierungsinformationen wenigstens eines wenigstens eine erste Stellung des Gelenks darstellenden Bilddatensatzes wenigstens eine zweite Stellung des Gelenks durch Simulation ermittelt wird und mit den Segmentierungsinformationen wenigstens eines weiteren die wenigstens eine zweite Stellung darstellenden Bilddatensatzes verglichen wird, wobei bei einer Abweichung des Patientenbewegungsmodells von dem Bilddatensatz eine Anpassung des Patientenbewegungsmodells erfolgt.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Gelenkinformationen wenigstens ein Bewegungsablauf durch einen Benutzer, insbesondere in einer manipulierbaren, anatomischen graphischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells und/oder durch Auswahl typischer Bewe gungsabläufe, definiert wird und durch Simulation, insbesondere nach der Methode der finiten Elemente, des Bewegungsablaufs und/oder aufgrund von in der Datenbank gespeicherten Daten vorab durchgeführter Simulationen und/oder Berechnungen die Gelenkinformationen ermittelt werden.
  10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Gelenkinformationen Kräfte und/oder Spannungen in wenigstens einer Stellung und/oder für wenigstens einen Bewegungsablauf bestimmt werden.
  11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkinformationen in einer oder der anatomischen graphischen Darstellung des Patientenbewegungsmodells angezeigt werden, insbesondere durch Einfärbungen und/oder Überlagerungen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auch spezielle Attribute des Patientenbewegungsmodells, insbesondere in einem aus der Datenbank ausgewählten Bewegungsmodell eingespeicherte spezielle Attribute, angezeigt werden.
  13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das neu erstellte und/oder angepasste Patientenbewegungsmodell in die Datenbank eingespeichert wird.
DE102008049563A 2008-09-30 2008-09-30 Verfahren zur Auswertung wenigstens eines Bilddatensatzes Withdrawn DE102008049563A1 (de)

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