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DE102008049329A1 - Schlosskastengehäuse für Ganzglastüren - Google Patents

Schlosskastengehäuse für Ganzglastüren Download PDF

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DE102008049329A1
DE102008049329A1 DE200810049329 DE102008049329A DE102008049329A1 DE 102008049329 A1 DE102008049329 A1 DE 102008049329A1 DE 200810049329 DE200810049329 DE 200810049329 DE 102008049329 A DE102008049329 A DE 102008049329A DE 102008049329 A1 DE102008049329 A1 DE 102008049329A1
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DE
Germany
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lock
plate
lock plate
lock case
spacer
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Ceased
Application number
DE200810049329
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English (en)
Inventor
Hans-Rainer Speckamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dormakaba Deutschland GmbH
Original Assignee
Dorma Deutschland GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Dorma Deutschland GmbH filed Critical Dorma Deutschland GmbH
Priority to DE200810049329 priority Critical patent/DE102008049329A1/de
Publication of DE102008049329A1 publication Critical patent/DE102008049329A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0025Locks or fastenings for special use for glass wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/02Casings of latch-bolt or deadbolt locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schlosskastengehäuse eines Schlosses für eine Ganzglastür, wobei das Schlosskastengehäuse aus einer Schlossplatte und einer Schlossdecke besteht und im Inneren mindestens ein Distanzstück und/oder eine Distanzbuchse und/oder ein Verstärkungsflansch aufweist, welche Klemmkräfte aufnehmen und übertragen. Eine Außenseite des Schlosskastengehäuses weist Distanzstücke und/oder Verstärkungsflansche und/oder einen Führungsflansch auf, die eine Höhenebene als Auflagefläche bilden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schlosskastengehäuse eines Schlosses für Ganzglastüren, welches aus Kunststoff besteht und im Innenbereich, in dem sich die Schlossmechanik befindet, Distanzstücke, Verstärkungsflansche und Führungsflansche vorhanden sind, die Klemmkräfte aufnehmen und weiterleiten, wobei eine Außenseite des Schlosskastengehäuses Auflageflächen für Verkleidungsabdeckungen vorweist.
  • Ein Schloss für Ganzglastüren ist in der GM 75 31 314 beschrieben, wobei eine Druckplatte genutzt wird, um die erforderlichen Klemmkräfte aufnehmen und das Schloss an der Ganzglastür befestigen zu können.
  • Bei den Schlössern für Ganzglastüren werden standardisierte Einsteckschlösser verwendet, die bei der Anwendung für Ganzglastüren zusätzliche Fixierstifte für die Montage der Druckplatte erhalten. Die Montage der zusätzlichen Fixierstifte erfolgt in einem zusätzlichen Arbeitsgang. Die Druckplatte beinhaltet Durchgangslöcher mit Senkungen, um sie mit dem Schloss und der auf die Schlosskastengehäuse abgewandten Seite der Ganzglastür befindliche Montageplatte montieren zu können. Die zusätzliche Druckplatte wird erforderlich, um einerseits die erforderlichen Kräfte übertragen zu können und andererseits einen Höhenausgleich zu überwinden, um eine einheitliche Ebene zur Montage einer Abdeckung zu erhalten. Dieser Aufbau eines solchen Schlosses für Ganzglastüren ist mit mehreren Einzelteilen verbunden, die hohe Herstellkosten sowie hohe Montageaufwendungen mit sich bringen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schlosskastengehäuse eines Schlosses für Ganzglastüren zur Verfügung zu stellen, welches eine Teilereduzierung beinhaltet sowie eine vereinfachte Montage sicherstellt und eine Gewichtsersparnis erzielt.
  • Diese Aufgabe wird durch Merkmale des Patentanspruch 1 gelöst.
  • Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Schlosskastengehäuse aus einer Schlossplatte und einer Schlossdecke besteht, wobei mindestens die Schlossplatte oder die Schlossdecke auf der Innenseite mindestens ein Distanzstück und/oder mindestens eine Distanzbuchse und/oder mindestens einen Verstärkungsflansch aufweist, wobei auf der Außenseite der Schlossplatte Distanzstücke und/oder Verstärkungsflansche und/oder ein Führungsflansch vorhanden sind, von denen mindestens ein Distanzstück und/oder Verstärkungsflansch und/oder Führungsflansch eine Auflagenfläche bildet.
  • Die Distanzstücke, Distanzbuchse, Verstärkungsflansche und Führungsflansch werden beim Zusammenbau des Schlosskastengehäuses als Stützpunkte genutzt, um eine Durchbiegung des Schlosskastengehäuses bei der Montage an einer Ganzglastür zu vermeiden, damit die Funktion der Schlossmechanik gewährleistet ist. Diese Stützpunkte dienen der Kraftaufnahme sowie der Übertragung der Klemmkräfte, wobei eine Verkleidungsabdeckung im zusammengebauten Zustand an der von den Distanzstücken und/oder Verstärkungsflansche und/oder ein Führungsflansch gebildeten Auflagenfläche anliegt.
  • Weiterhin von Vorteil ist, dass die Distanzstücke und/oder Verstärkungsflansche und/oder Führungsflansch eine Höhenebene bilden. Dadurch wird der Verkleidungsabdeckung eine Auflagenebene zur Verfügung ge stellt, die parallel zur Türblattebene ausgebildet ist und somit ein verkippen der Verkleidungsabdeckung verhindert.
  • Auch von Vorteil ist, dass das Distanzstück der Schlossplatte an der Innenseite der Schlossdecke anliegt, oder das Distanzstück der Schlossdecke an der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder Distanzstücke der Schlossplatte an Distanzstücke der Schlossdecke anliegt. Hierdurch wird eine Abstützung der Schlossplatte zur Schlossdecke erzielt, wobei die Funktion der Schlossmechanik gewährleistet ist.
  • Von Vorteil ist, dass mindestens eine Distanzbuchse der Schlossplatte an der Innenseite der Schlossdecke oder mindestens eine Distanzbuchse der Schlossdecke an der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder mindestens eine Distanzbuchse der Schlossplatte an einer Distanzbuchse der Schlossdecke anliegt. Diese Distanzbuchsen übertragen die Spannkräfte, wobei die Funktion der Schlossmechanik sichergestellt ist.
  • Ebenfalls wichtig ist, dass mindestens ein Verstärkungsflansch der Schlossplatte teilweise an der Innenseite der Schlossdecke oder mindestens ein Verstärkungsflansch der Schlossdecke teilweise an der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder ein Verstärkungsflansch der Schlossplatte an einem Verstärkungsflansch der Schlossdecke anliegt. Die Verstärkungsflansche weisen im Gegensatz zu den Distanzstücken eine relativ große Fläche auf, wodurch bei den Verstärkungsflanschen die entstehenden Klemmkräfte aufgenommen und übertragen werden, ohne die Schlossmechanik in ihrer Funktion zu beeinträchtigen.
  • Weiterhin von Vorteil ist, dass die Schlossplatte und die Schlossdecke jeweils als einteiliges Formteil ausgebildet sind und beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Hierdurch entsteht im Gegensatz zu den bekannten Schlosskastengehäusen eine erhebliche Gewichtsersparnis am Schlosskastengehäuse.
  • Von Vorteil ist, dass eine Außenseite der Schlossdecke ganz oder teilweise eine elastische Materialkomponente besitzt. Dadurch entsteht an der Kontaktstelle zwischen dem Schlosskastengehäuse und der Ganzglastür eine hohe Reibwirkung.
  • Ebenfalls von Vorteil ist, dass die Höhenebene ganz oder teilweise eine elastische Materialkomponente besitzt. Dadurch entsteht an der Kontaktstelle zwischen dem Schlosskastengehäuse und der Verkleidungsabdeckung eine hohe Reibwirkung.
  • Die Erfindung wird zusätzlich durch nachfolgende Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: ein erfindungsgemäßes Schlosskastengehäuse in perspektivischer Ansicht,
  • 2: das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse in einer Vorderansicht,
  • 3: das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse der 2 in einer Seitenansicht,
  • 4: das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse in einer Schnittansicht aus 2,
  • 5: die Innenseite der Schlossplatte in einer perspektivischen Ansicht,
  • 6: eine Zusammenschau des Schlosskastengehäuses mit der erforderlichen Montageplatte sowie Drücker und Rosetten im montierten Zustand an einer Ganzglastür von oben.
  • 1 zeigt das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse 1, wobei das Schlosskastengehäuse 1 aus der Schlossplatte 2 und der Schlossdecke 10 besteht. Die Schlossplatte 2 ist L-förmig aufgebaut, wobei die kurze Seite die Stulpseite 3 bildet. Auf der langen Seite sind auf der Außenseite 2b der Schlossplatte 2 Distanzstücke 4 und 5, ein Führungsflansch 8 sowie Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 ausgebildet. Weiterhin sind die Falle 11 und der Riegel 12 dargestellt, welche jedoch nicht weiter betrachtet werden, da sie für die Darstellung der Erfindung nicht relevant sind.
  • 2 zeigt von dem erfindungsgemäßen Schlosskastengehäuse 1 die Schlossplatte 2. Die Außenseite 2b der Schlossplatte 2 ist mit den Distanzstücken 4 und 5 sowie weiteren Distanzstücken 14 und 15 dargestellt. Im Bereich des Verstärkungsflanschs 9 sind Durchgangsbohrungen 13, 16 und 17 erkennbar. Weiterhin sind die Verstärkungsflansche 6 und 7 sowie der Führungsflansch 8 vorhanden. Die Distanzstücke 5, 4, 14 und 15, der Führungsflansch 8 und der Verstärkungsflansche 9 sind auf der Außenseite 2b der Schlossplatte 2 angebracht. Eine Schnittebene A-A ist ebenfalls vorhanden.
  • 3 zeigt von dem erfindungsgemäßen Schlosskastengehäuse 1 die Schlossplatte 2 aus der 2 von der rechten Seite. Die Stulpseite 3 weist den Fallendurchbruch 21 und den Riegeldurchbruch 22 sowie die Gewinde 18 und 19 und eine Durchgangsbohrung 20 auf. Auf der linken Seite, der Außenseite 2b der Schlossplatte 2, sind die Distanzstücke 4, 5 und 15 sowie die Verstärkungsflansche 7 und 9 und der Führungsflansch 8 erkennbar, die alle ein gleiche Höhenebene X besitzen.
  • 4 zeigt das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse 1 in einer Schnittansicht aus der 2 entlang der Schnittebene A-A. Die Schlossplatte 2 weist Distanzbuchsen 23 und 24 auf, die sich an der Innenseite 10a der Schlossdecke 10 abstützen. Weiterhin ist an der Stulpseite 3 der Fallendurchbruch 21 erkennbar. Die Durchgangsbohrung 13, das Distanzstück 4 sowie die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 sind vorhanden. Die Schlossdecke 10 weist eine Durchgangsbohrung 29 auf, wobei die Innenseite 10a und die Außenseite 10b der Schlossdecke 10 erkennbar sind.
  • 5 zeigt die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 in einer perspektivischen Ansicht. An der Schlossplatte 2 sind auf der Innenseite 2a Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 sowie ein Verstärkungsflansch 27 und ein Distanzstück 28 angebracht. Weiterhin sind Versteifungsrippen 29 sowie eine Durchgangsbohrung 13 vorhanden. An der Stulpseite 3 sind der Fallendurchbruch 21 und der Riegeldurchbruch 22 erkennbar.
  • 6 zeigt von oben das Schlosskastengehäuse 1 im montierten Zustand an einer Ganzglastür 31, die teilweise dargestellt ist, wobei das Schlosskastengehäuse 1 mit einer Verkleidungsabdeckung 32 versehen ist, aus der die Falle 11 herausragt. Weiterhin sind die Rosette 33 sowie der Drücker 34 dargestellt. Auf der Schlosskastengehäuse 1 abgewandten Seite 35 der Ganzglastür 31 befindet sich die Montageplatte 30.
  • Die Schlossplatte 2 sowie die Schlossdecke 10 bestehen aus Kunststoff und bilden im zusammengebauten Zustand das Schlosskastengehäuse 1 eines Schlosses für eine Ganzglastür 31. Die Innenseiten 2a, 10a der Schlossplatte 2 und der Schlossdecke 10 stellen den Innenraum des Schlosskastengehäuses 1 dar, in dem sich neben den Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26, dem Verstärkungsflansch 27 sowie dem Distanzstück 28 die Mittel zur Aufnahme der Schlossmechanik sowie die Schlossmechanik selbst befinden. Das Distanzstück 28 auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 wird zur Fixierung der Schlossmechanik als auch zur Kraftübertragung der Klemmkräfte genutzt. Dieses Distanzstück 28 kann mehrfach auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 angeordnet sein.
  • Die Mittel für die Funktion der Schlossmechanik sind nicht näher beschrieben, da die Schlossmechanik sowie deren Funktion nicht Bestandteil dieser Erfindung sind.
  • Die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 werden gleichzeitig als Schraubenhülsen genutzt. Die entsprechenden Schrauben werden aus Richtung der Außenseite 2b in die dafür vorgesehenen Schraubenlöcher gesteckt und mit der auf die Schlosskastengehäuse 1 abgewandten Seite 35 der Ganzglastür 31 befindlichen Montageplatte 30 verschraubt. Dabei stützen sich die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 an der Innenseite 10a der Schlossdecke 10 ab und übertragen die Klemmkräfte. Der Verstärkungsflansch 27 auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 nimmt den Schließzylinder auf, wobei der Verstärkungsflansch 27 sich teilweise an der Innenseite 10a des Schlossdeckels 10 abstützt.
  • Die Formgebung der Schlossplatte 2 und der Schlossdecke 10 ist frei wählbar, wobei DIN-Abmaße zu berücksichtigen sind. Die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 weist mindestens ein Distanzstück 28, ein Verstärkungsflansch 27 sowie Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 auf, die als Stützpunkte dienen und sich auf der Innenseite 10a der Schlossdecke 10 abstützen, um Klemmkräfte aufzunehmen und zu übertragen. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Seitenwände des Schlosskastengehäuses 1 bei der Montage an eine Ganzglastür 31 stabil bleiben und somit die Schlossmechanik frei beweglich bleibt. Durch den Kunststoff am Schlosskastengehäuse 1 wird ein ruhiger sowie leiser Lauf der Schlossmechanik erzielt. Die Innenseite 10a der Schlossdecke 10 kann ebenfalls Distanzstücke 28, Verstärkungsflansche 27 sowie Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 aufweisen, um die auftretenden Klemmkräfte aufnehmen und übertragen zu können. Dies ist von dem Aufbau des Schlosskastengehäuses 1 abhängig, da die Konturen bei der Herstellung der Schlossplatte 2 und der Schlossdecke 10 frei wählbar sind. So können das Distanzstück 28, die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 sowie der Verstärkungsflansch 27 auch mehrfach angeordnet sein. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Schlossmechanik frei beweglich bleibt, wenn die Schlossplatte 2 und der Schlossdeckel 10 zusammen montiert werden, wobei sich im Innenraum des Schlosskastengehäuses 1 die Schlossmechanik befindet. An welcher Stelle sich die Distanzstücke 28, die Verstärkungsflansche 27 sowie die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 auf den Innenseiten der Schlossplatte 2 und/oder der Schlossdecke 10 angebracht werden, ist ebenfalls frei wählbar, wobei auch hier die Schlossmechanik frei beweglich bleiben muss und DIN-Abmaße berücksichtigt werden müssen.
  • Auf der Stulpseite 3 werden die Gewinde 18 und 19, die Durchgangsbohrung 20 sowie der Fallendurchbruch 21 und der Riegeldurchbruch 22 beim Herstellungsverfahren der Schlossplatte 2 angebracht. Die Gewinde 18 und 19 werden zur Befestigung der Verkleidungsabdeckung 32 genutzt, wobei die Durchgangsbohrung 20 zur Befestigung eines Schließzylinders genutzt wird.
  • Weiterhin weisen die Außenseiten 2b und 10b Mittel auf, um die Verkleidungsabdeckung 32 an dem Schlosskastengehäuse 1 ausrichten und be festigen zu können. So kann beispielsweise die Verkleidungsabdeckung 32 aufgeclipst werden.
  • Hierbei bilden die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 gemeinsam oder einzeln sowie in Kombination untereinander eine Auflagenfläche für die Verkleidungsabdeckung 32. Dies wird dadurch erzielt, in dem eine Höhenebene X von der Außenseite 2b aus eingehalten wird. Werden die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 gemeinsam als Auflageflächen für die Verkleidungsabdeckung 32 genutzt, so besitzen die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 eine gleiche Höhenebene X. Sollte ein oder mehrere der Distanzstücke 4, 5, 14 und 15, Führungsflansch 8 und Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 nicht zur Auflage der Verkleidungsabdeckung 32 dienlich sein, so wird an diesen Distanzstücken 4, 5, 14 und 15 sowie dem Führungsflansch 8 und den Verstärkungsflanschen 6, 7 und 9 die Höhenebene kleiner als X ausfallen. Der Führungsflansch 8 bildet die Aufnahme für den Schließzylinder für die Schlossmechanik, wobei der Verstärkungsflansch 9 Mittel vorweist, die zur Aufnahme der Rosette 33 und Drücker 34 erforderlich sind. Hierzu dient sowohl die Durchgangsbohrung 13 der Schlossplatte 2 als auch die Durchgangsbohrung 29 des Schlossdeckels 10. Weiterhin sind auf der Außenseite 2b der Schlossplatte 2 Verstärkungsflansche 6 und 7 vorhanden, die Schrauben aufnehmen, wobei die Verstärkungsflansche 6 und 7 Senkungen aufweisen, damit die Schraubenköpfe im eingeschraubten Zustand nicht überstehen.
  • Bei der Herstellung der Schlossdecke 10 kann durch Nutzung eines Mehrkomponentenspirtzgießverfahrens die Außenseite 10b ganz oder teilweise mit einer elastischen Materialkomponente hergestellt werden. Hierdurch entsteht eine hemmende Oberfläche, die bei der Montage des Schlosskastengehäuses 1 an eine Ganzglastür 31 zwischen dem Schlosskastengehäuse 1 und der Ganzglastür 31 wirkt, wobei die Klemmkräfte zwar auf die Ganzglastür 31 übertragen werden, jedoch die Ganzglastür 31 durch das elastische Material nicht beschädigt wird.
  • Die Versteifungsrippe 29, welche auch mehrfach vorhanden sein kann, dient bei der Herstellung der Schlossplatte 2 dem besseren Materialfluss sowie der Stabilität der Schlossplatte 2. Die Schlossdecke 10 ist ebenfalls mit Versteifungsrippen versehen.
  • Die Schlossmechaniken werden auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 eingelegt und montiert. Die Schlossdecke 10 wird mit der Schlossplatte 2 durch Geometrien, die sich an der Schlossplatte 2 sowie an der Schlossdecke 10 befinden, zusammengefügt, wodurch ein Schlosskastengehäuse 1 mit innenliegender Schlossmechanik entsteht. Dieses Schlosskastengehäuse 1 wird einseitig an eine standardisierte Ganzglastür 31 an der dafür vorgesehenen Stelle montiert, indem mindestens zwei Befestigungsschrauben durch die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 geführt und mit der Montageplatte 30, welche sich auf die Schlosskastengehäuse 1 abgewandten Seite 35 der Ganzglastür 31 befindet, verschraubt werden. Hierbei dienen die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 gleichzeitig als Schraubenhülsen.
  • Weiterhin sind auf der Innenseite 2a Aufnahmebereiche, welche nicht dargestellt sind, vorgesehen, die zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Komponenten dienlich sind, um Positionen der Schlossmechanik elektrisch oder elektronisch erfassen und an eine Zentrale oder korrespondierende Geräte wie beispielsweise einem Türschließer oder einem Türantrieb übermitteln zu können.
  • Dieses Schlosskastengehäuse 1 lässt sich mit Standardbeschlägen und Drückergarnituren kombinieren.
  • 1
    Schlosskastengehäuse
    2
    Schlossplatte
    2a
    Innenseite
    2b
    Außenseite
    3
    Stulpseite
    4
    Distanzstück
    5
    Distanzstück
    6
    Verstärkungsflansch
    7
    Verstärkungsflansch
    8
    Führungsflansch
    9
    Verstärkungsflansch
    10
    Schlossdecke
    10a
    Innenseite
    10b
    Außenseite
    11
    Falle
    12
    Riegel
    13
    Durchgangsbohrung
    14
    Distanzstück
    15
    Distanzstück
    16
    Durchgangsbohrung
    17
    Durchgangsbohrung
    18
    Gewinde
    19
    Gewinde
    20
    Durchgangsbohrung
    21
    Fallendurchbruch
    22
    Riegeldurchbruch
    23
    Distanzbuchse
    24
    Distanzbuchse
    25
    Distanzbuchse
    26
    Distanzbuchse
    27
    Verstärkungsflansch
    28
    Distanzstück
    29
    Versteifungsrippe
    30
    Montageplatte
    31
    Ganzglastür
    32
    Verkleidungsabdeckung
    33
    Rosette
    34
    Drücker
    35
    abgewandte Seite
    X
    Höhenebene
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - GM 7531314 [0002]

Claims (19)

  1. Schlosskastengehäuse (1) eines Schlosses für eine Ganzglastür (31), wobei das Schlosskastengehäuse (1) Mittel zur Aufnahme von Schlossmechaniken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlosskastengehäuse (1) aus einer Schlossplatte (2) und einer Schlossdecke (10) besteht, wobei mindestens die Schlossplatte (2) oder die Schlossdecke (10) auf der Innenseite (2a, 10a) mindestens ein Distanzstück (28) und/oder mindestens eine Distanzbuchse (23, 24, 25, 26) und/oder mindestens einen Verstärkungsflansch (27) aufweist, wobei auf der Außenseite 2a der Schlossplatte (2) Distanzstücke (4, 5) und/oder Verstärkungsflansche (6, 7, 9) und/oder ein Führungsflansch (8) vorhanden sind, von denen mindestens ein Distanzstück (4, 5) und/oder Verstärkungsflansch (6, 7, 9) und/oder Führungsflansch (8) eine Auflagenfläche bildet.
  2. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (4, 5) und/oder Verstärkungsflansche (6, 7, 9) und/oder Führungsflansch (8) eine gemeinsame Höhenebene (X) bilden.
  3. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (28) der Schlossplatte (2) an der Innenseite (10a) der Schlossdecke (10) anliegt.
  4. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (28) der Schlossdecke (10) an der Innenseite (2a) der Schlossplatte (2) anliegt.
  5. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (28) der Schlossplatte (2) und das Distanzstück (28) der Schlossdecke (10) einander anliegen.
  6. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Distanzbuchse (23, 24, 25, 26) der Schlossplatte (2) an der Innenseite (10a) der Schlossdecke (10) anliegt.
  7. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Distanzbuchse (23, 24, 25, 26) der Schlossdecke (10) an der Innenseite (2a) der Schlossplatte (2) anliegt.
  8. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Distanzbuchse (23, 24, 25, 26) der Schlossplatte (2) und mindestens eine Distanzbuchse (23, 24, 25, 26) der Schlossdecke (10) einander anliegen.
  9. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verstärkungsflansch (27) der Schlossplatte (2) teilweise an der Innenseite (10a) der Schlossdecke (10) anliegt.
  10. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verstärkungsflansch (27) der Schlossdecke (10) teilweise an der Innenseite (2a) der Schlossplatte (2) anliegt.
  11. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verstärkungsflansch (27) der Schlossplatte (2) und ein Verstärkungsflansch (27) der Schlossdecke (10) einander anliegen.
  12. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossplatte (2) als einteiliges Formteil ausgebildet ist und vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
  13. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossdecke (10) als einteiliges Formteil ausgebildet ist und vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
  14. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite (10b) der Schlossdecke (10) eine elastische Materialkomponente besitzt.
  15. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite (10b) der Schlossdecke (10) teilweise eine elastische Materialkomponente besitzt.
  16. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenebene (X) eine elastische Materialkomponente besitzt.
  17. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenebene (X) teilweise eine elastische Materialkomponente besitzt.
  18. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossplatte (2) Aufnahmebereiche zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Komponenten aufweist.
  19. Schlosskastengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossdecke (10) Aufnahmebereiche zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Komponenten aufweist.
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