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Die
Erfindung betrifft ein Schlosskastengehäuse eines Schlosses
für Ganzglastüren, welches aus Kunststoff besteht
und im Innenbereich, in dem sich die Schlossmechanik befindet, Distanzstücke, Verstärkungsflansche
und Führungsflansche vorhanden sind, die Klemmkräfte
aufnehmen und weiterleiten, wobei eine Außenseite des Schlosskastengehäuses
Auflageflächen für Verkleidungsabdeckungen vorweist.
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Ein
Schloss für Ganzglastüren ist in der
GM 75 31 314 beschrieben, wobei eine
Druckplatte genutzt wird, um die erforderlichen Klemmkräfte
aufnehmen und das Schloss an der Ganzglastür befestigen
zu können.
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Bei
den Schlössern für Ganzglastüren werden
standardisierte Einsteckschlösser verwendet, die bei der
Anwendung für Ganzglastüren zusätzliche
Fixierstifte für die Montage der Druckplatte erhalten.
Die Montage der zusätzlichen Fixierstifte erfolgt in einem
zusätzlichen Arbeitsgang. Die Druckplatte beinhaltet Durchgangslöcher
mit Senkungen, um sie mit dem Schloss und der auf die Schlosskastengehäuse
abgewandten Seite der Ganzglastür befindliche Montageplatte
montieren zu können. Die zusätzliche Druckplatte
wird erforderlich, um einerseits die erforderlichen Kräfte übertragen
zu können und andererseits einen Höhenausgleich
zu überwinden, um eine einheitliche Ebene zur Montage einer
Abdeckung zu erhalten. Dieser Aufbau eines solchen Schlosses für
Ganzglastüren ist mit mehreren Einzelteilen verbunden,
die hohe Herstellkosten sowie hohe Montageaufwendungen mit sich
bringen.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schlosskastengehäuse
eines Schlosses für Ganzglastüren zur Verfügung
zu stellen, welches eine Teilereduzierung beinhaltet sowie eine
vereinfachte Montage sicherstellt und eine Gewichtsersparnis erzielt.
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Diese
Aufgabe wird durch Merkmale des Patentanspruch 1 gelöst.
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Dazu
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Schlosskastengehäuse
aus einer Schlossplatte und einer Schlossdecke besteht, wobei mindestens die
Schlossplatte oder die Schlossdecke auf der Innenseite mindestens
ein Distanzstück und/oder mindestens eine Distanzbuchse
und/oder mindestens einen Verstärkungsflansch aufweist,
wobei auf der Außenseite der Schlossplatte Distanzstücke
und/oder Verstärkungsflansche und/oder ein Führungsflansch vorhanden
sind, von denen mindestens ein Distanzstück und/oder Verstärkungsflansch
und/oder Führungsflansch eine Auflagenfläche bildet.
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Die
Distanzstücke, Distanzbuchse, Verstärkungsflansche
und Führungsflansch werden beim Zusammenbau des Schlosskastengehäuses
als Stützpunkte genutzt, um eine Durchbiegung des Schlosskastengehäuses
bei der Montage an einer Ganzglastür zu vermeiden, damit
die Funktion der Schlossmechanik gewährleistet ist. Diese
Stützpunkte dienen der Kraftaufnahme sowie der Übertragung der
Klemmkräfte, wobei eine Verkleidungsabdeckung im zusammengebauten
Zustand an der von den Distanzstücken und/oder Verstärkungsflansche und/oder
ein Führungsflansch gebildeten Auflagenfläche
anliegt.
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Weiterhin
von Vorteil ist, dass die Distanzstücke und/oder Verstärkungsflansche
und/oder Führungsflansch eine Höhenebene bilden.
Dadurch wird der Verkleidungsabdeckung eine Auflagenebene zur Verfügung
ge stellt, die parallel zur Türblattebene ausgebildet ist
und somit ein verkippen der Verkleidungsabdeckung verhindert.
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Auch
von Vorteil ist, dass das Distanzstück der Schlossplatte
an der Innenseite der Schlossdecke anliegt, oder das Distanzstück
der Schlossdecke an der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder
Distanzstücke der Schlossplatte an Distanzstücke
der Schlossdecke anliegt. Hierdurch wird eine Abstützung
der Schlossplatte zur Schlossdecke erzielt, wobei die Funktion der
Schlossmechanik gewährleistet ist.
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Von
Vorteil ist, dass mindestens eine Distanzbuchse der Schlossplatte
an der Innenseite der Schlossdecke oder mindestens eine Distanzbuchse der
Schlossdecke an der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder mindestens
eine Distanzbuchse der Schlossplatte an einer Distanzbuchse der
Schlossdecke anliegt. Diese Distanzbuchsen übertragen die Spannkräfte,
wobei die Funktion der Schlossmechanik sichergestellt ist.
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Ebenfalls
wichtig ist, dass mindestens ein Verstärkungsflansch der
Schlossplatte teilweise an der Innenseite der Schlossdecke oder
mindestens ein Verstärkungsflansch der Schlossdecke teilweise an
der Innenseite der Schlossplatte anliegt, oder ein Verstärkungsflansch
der Schlossplatte an einem Verstärkungsflansch der Schlossdecke
anliegt. Die Verstärkungsflansche weisen im Gegensatz zu
den Distanzstücken eine relativ große Fläche
auf, wodurch bei den Verstärkungsflanschen die entstehenden Klemmkräfte
aufgenommen und übertragen werden, ohne die Schlossmechanik
in ihrer Funktion zu beeinträchtigen.
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Weiterhin
von Vorteil ist, dass die Schlossplatte und die Schlossdecke jeweils
als einteiliges Formteil ausgebildet sind und beispielsweise aus Kunststoff
bestehen. Hierdurch entsteht im Gegensatz zu den bekannten Schlosskastengehäusen
eine erhebliche Gewichtsersparnis am Schlosskastengehäuse.
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Von
Vorteil ist, dass eine Außenseite der Schlossdecke ganz
oder teilweise eine elastische Materialkomponente besitzt. Dadurch
entsteht an der Kontaktstelle zwischen dem Schlosskastengehäuse und
der Ganzglastür eine hohe Reibwirkung.
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Ebenfalls
von Vorteil ist, dass die Höhenebene ganz oder teilweise
eine elastische Materialkomponente besitzt. Dadurch entsteht an
der Kontaktstelle zwischen dem Schlosskastengehäuse und
der Verkleidungsabdeckung eine hohe Reibwirkung.
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Die
Erfindung wird zusätzlich durch nachfolgende Zeichnungen
erläutert.
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Es
zeigen:
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1:
ein erfindungsgemäßes Schlosskastengehäuse
in perspektivischer Ansicht,
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2:
das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse
in einer Vorderansicht,
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3:
das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse
der 2 in einer Seitenansicht,
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4:
das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse
in einer Schnittansicht aus 2,
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5:
die Innenseite der Schlossplatte in einer perspektivischen Ansicht,
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6:
eine Zusammenschau des Schlosskastengehäuses mit der erforderlichen
Montageplatte sowie Drücker und Rosetten im montierten
Zustand an einer Ganzglastür von oben.
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1 zeigt
das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse 1,
wobei das Schlosskastengehäuse 1 aus der Schlossplatte 2 und
der Schlossdecke 10 besteht. Die Schlossplatte 2 ist
L-förmig aufgebaut, wobei die kurze Seite die Stulpseite 3 bildet.
Auf der langen Seite sind auf der Außenseite 2b der
Schlossplatte 2 Distanzstücke 4 und 5,
ein Führungsflansch 8 sowie Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 ausgebildet. Weiterhin
sind die Falle 11 und der Riegel 12 dargestellt,
welche jedoch nicht weiter betrachtet werden, da sie für
die Darstellung der Erfindung nicht relevant sind.
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2 zeigt
von dem erfindungsgemäßen Schlosskastengehäuse 1 die
Schlossplatte 2. Die Außenseite 2b der
Schlossplatte 2 ist mit den Distanzstücken 4 und 5 sowie
weiteren Distanzstücken 14 und 15 dargestellt.
Im Bereich des Verstärkungsflanschs 9 sind Durchgangsbohrungen 13, 16 und 17 erkennbar.
Weiterhin sind die Verstärkungsflansche 6 und 7 sowie
der Führungsflansch 8 vorhanden. Die Distanzstücke 5, 4, 14 und 15,
der Führungsflansch 8 und der Verstärkungsflansche 9 sind
auf der Außenseite 2b der Schlossplatte 2 angebracht.
Eine Schnittebene A-A ist ebenfalls vorhanden.
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3 zeigt
von dem erfindungsgemäßen Schlosskastengehäuse 1 die
Schlossplatte 2 aus der 2 von der
rechten Seite. Die Stulpseite 3 weist den Fallendurchbruch 21 und
den Riegeldurchbruch 22 sowie die Gewinde 18 und 19 und
eine Durchgangsbohrung 20 auf. Auf der linken Seite, der
Außenseite 2b der Schlossplatte 2, sind
die Distanzstücke 4, 5 und 15 sowie
die Verstärkungsflansche 7 und 9 und
der Führungsflansch 8 erkennbar, die alle ein
gleiche Höhenebene X besitzen.
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4 zeigt
das erfindungsgemäße Schlosskastengehäuse 1 in
einer Schnittansicht aus der 2 entlang
der Schnittebene A-A. Die Schlossplatte 2 weist Distanzbuchsen 23 und 24 auf,
die sich an der Innenseite 10a der Schlossdecke 10 abstützen.
Weiterhin ist an der Stulpseite 3 der Fallendurchbruch 21 erkennbar.
Die Durchgangsbohrung 13, das Distanzstück 4 sowie
die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 sind vorhanden.
Die Schlossdecke 10 weist eine Durchgangsbohrung 29 auf,
wobei die Innenseite 10a und die Außenseite 10b der
Schlossdecke 10 erkennbar sind.
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5 zeigt
die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 in einer
perspektivischen Ansicht. An der Schlossplatte 2 sind auf
der Innenseite 2a Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 sowie
ein Verstärkungsflansch 27 und ein Distanzstück 28 angebracht.
Weiterhin sind Versteifungsrippen 29 sowie eine Durchgangsbohrung 13 vorhanden.
An der Stulpseite 3 sind der Fallendurchbruch 21 und
der Riegeldurchbruch 22 erkennbar.
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6 zeigt
von oben das Schlosskastengehäuse 1 im montierten
Zustand an einer Ganzglastür 31, die teilweise
dargestellt ist, wobei das Schlosskastengehäuse 1 mit
einer Verkleidungsabdeckung 32 versehen ist, aus der die
Falle 11 herausragt. Weiterhin sind die Rosette 33 sowie
der Drücker 34 dargestellt. Auf der Schlosskastengehäuse 1 abgewandten
Seite 35 der Ganzglastür 31 befindet
sich die Montageplatte 30.
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Die
Schlossplatte 2 sowie die Schlossdecke 10 bestehen
aus Kunststoff und bilden im zusammengebauten Zustand das Schlosskastengehäuse 1 eines
Schlosses für eine Ganzglastür 31. Die
Innenseiten 2a, 10a der Schlossplatte 2 und
der Schlossdecke 10 stellen den Innenraum des Schlosskastengehäuses 1 dar,
in dem sich neben den Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26,
dem Verstärkungsflansch 27 sowie dem Distanzstück 28 die
Mittel zur Aufnahme der Schlossmechanik sowie die Schlossmechanik selbst
befinden. Das Distanzstück 28 auf der Innenseite 2a der
Schlossplatte 2 wird zur Fixierung der Schlossmechanik
als auch zur Kraftübertragung der Klemmkräfte
genutzt. Dieses Distanzstück 28 kann mehrfach
auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 angeordnet
sein.
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Die
Mittel für die Funktion der Schlossmechanik sind nicht
näher beschrieben, da die Schlossmechanik sowie deren Funktion
nicht Bestandteil dieser Erfindung sind.
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Die
Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 werden
gleichzeitig als Schraubenhülsen genutzt. Die entsprechenden
Schrauben werden aus Richtung der Außenseite 2b in
die dafür vorgesehenen Schraubenlöcher gesteckt
und mit der auf die Schlosskastengehäuse 1 abgewandten
Seite 35 der Ganzglastür 31 befindlichen
Montageplatte 30 verschraubt. Dabei stützen sich
die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 an
der Innenseite 10a der Schlossdecke 10 ab und übertragen
die Klemmkräfte. Der Verstärkungsflansch 27 auf
der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 nimmt den
Schließzylinder auf, wobei der Verstärkungsflansch 27 sich
teilweise an der Innenseite 10a des Schlossdeckels 10 abstützt.
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Die
Formgebung der Schlossplatte 2 und der Schlossdecke 10 ist
frei wählbar, wobei DIN-Abmaße zu berücksichtigen
sind. Die Innenseite 2a der Schlossplatte 2 weist
mindestens ein Distanzstück 28, ein Verstärkungsflansch 27 sowie
Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 auf,
die als Stützpunkte dienen und sich auf der Innenseite 10a der
Schlossdecke 10 abstützen, um Klemmkräfte
aufzunehmen und zu übertragen. Hierdurch ist gewährleistet,
dass die Seitenwände des Schlosskastengehäuses 1 bei
der Montage an eine Ganzglastür 31 stabil bleiben
und somit die Schlossmechanik frei beweglich bleibt. Durch den Kunststoff
am Schlosskastengehäuse 1 wird ein ruhiger sowie
leiser Lauf der Schlossmechanik erzielt. Die Innenseite 10a der
Schlossdecke 10 kann ebenfalls Distanzstücke 28,
Verstärkungsflansche 27 sowie Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 aufweisen,
um die auftretenden Klemmkräfte aufnehmen und übertragen
zu können. Dies ist von dem Aufbau des Schlosskastengehäuses 1 abhängig,
da die Konturen bei der Herstellung der Schlossplatte 2 und
der Schlossdecke 10 frei wählbar sind. So können
das Distanzstück 28, die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 sowie
der Verstärkungsflansch 27 auch mehrfach angeordnet
sein. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Schlossmechanik frei
beweglich bleibt, wenn die Schlossplatte 2 und der Schlossdeckel 10 zusammen
montiert werden, wobei sich im Innenraum des Schlosskastengehäuses 1 die
Schlossmechanik befindet. An welcher Stelle sich die Distanzstücke 28,
die Verstärkungsflansche 27 sowie die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 auf
den Innenseiten der Schlossplatte 2 und/oder der Schlossdecke 10 angebracht
werden, ist ebenfalls frei wählbar, wobei auch hier die
Schlossmechanik frei beweglich bleiben muss und DIN-Abmaße
berücksichtigt werden müssen.
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Auf
der Stulpseite 3 werden die Gewinde 18 und 19,
die Durchgangsbohrung 20 sowie der Fallendurchbruch 21 und
der Riegeldurchbruch 22 beim Herstellungsverfahren der
Schlossplatte 2 angebracht. Die Gewinde 18 und 19 werden
zur Befestigung der Verkleidungsabdeckung 32 genutzt, wobei die
Durchgangsbohrung 20 zur Befestigung eines Schließzylinders
genutzt wird.
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Weiterhin
weisen die Außenseiten 2b und 10b Mittel
auf, um die Verkleidungsabdeckung 32 an dem Schlosskastengehäuse 1 ausrichten
und be festigen zu können. So kann beispielsweise die Verkleidungsabdeckung 32 aufgeclipst
werden.
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Hierbei
bilden die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie
der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 gemeinsam
oder einzeln sowie in Kombination untereinander eine Auflagenfläche
für die Verkleidungsabdeckung 32. Dies wird dadurch
erzielt, in dem eine Höhenebene X von der Außenseite 2b aus
eingehalten wird. Werden die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie
der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 gemeinsam
als Auflageflächen für die Verkleidungsabdeckung 32 genutzt,
so besitzen die Distanzstücke 4, 5, 14 und 15 sowie
der Führungsflansch 8 und die Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 eine
gleiche Höhenebene X. Sollte ein oder mehrere der Distanzstücke 4, 5, 14 und 15,
Führungsflansch 8 und Verstärkungsflansche 6, 7 und 9 nicht
zur Auflage der Verkleidungsabdeckung 32 dienlich sein,
so wird an diesen Distanzstücken 4, 5, 14 und 15 sowie
dem Führungsflansch 8 und den Verstärkungsflanschen 6, 7 und 9 die
Höhenebene kleiner als X ausfallen. Der Führungsflansch 8 bildet
die Aufnahme für den Schließzylinder für
die Schlossmechanik, wobei der Verstärkungsflansch 9 Mittel
vorweist, die zur Aufnahme der Rosette 33 und Drücker 34 erforderlich sind.
Hierzu dient sowohl die Durchgangsbohrung 13 der Schlossplatte 2 als
auch die Durchgangsbohrung 29 des Schlossdeckels 10.
Weiterhin sind auf der Außenseite 2b der Schlossplatte 2 Verstärkungsflansche 6 und 7 vorhanden,
die Schrauben aufnehmen, wobei die Verstärkungsflansche 6 und 7 Senkungen aufweisen,
damit die Schraubenköpfe im eingeschraubten Zustand nicht überstehen.
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Bei
der Herstellung der Schlossdecke 10 kann durch Nutzung
eines Mehrkomponentenspirtzgießverfahrens die Außenseite 10b ganz
oder teilweise mit einer elastischen Materialkomponente hergestellt
werden. Hierdurch entsteht eine hemmende Oberfläche, die
bei der Montage des Schlosskastengehäuses 1 an
eine Ganzglastür 31 zwischen dem Schlosskastengehäuse 1 und
der Ganzglastür 31 wirkt, wobei die Klemmkräfte
zwar auf die Ganzglastür 31 übertragen
werden, jedoch die Ganzglastür 31 durch das elastische
Material nicht beschädigt wird.
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Die
Versteifungsrippe 29, welche auch mehrfach vorhanden sein
kann, dient bei der Herstellung der Schlossplatte 2 dem
besseren Materialfluss sowie der Stabilität der Schlossplatte 2.
Die Schlossdecke 10 ist ebenfalls mit Versteifungsrippen
versehen.
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Die
Schlossmechaniken werden auf der Innenseite 2a der Schlossplatte 2 eingelegt
und montiert. Die Schlossdecke 10 wird mit der Schlossplatte 2 durch
Geometrien, die sich an der Schlossplatte 2 sowie an der
Schlossdecke 10 befinden, zusammengefügt, wodurch
ein Schlosskastengehäuse 1 mit innenliegender
Schlossmechanik entsteht. Dieses Schlosskastengehäuse 1 wird
einseitig an eine standardisierte Ganzglastür 31 an
der dafür vorgesehenen Stelle montiert, indem mindestens
zwei Befestigungsschrauben durch die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 geführt
und mit der Montageplatte 30, welche sich auf die Schlosskastengehäuse 1 abgewandten
Seite 35 der Ganzglastür 31 befindet,
verschraubt werden. Hierbei dienen die Distanzbuchsen 23, 24, 25 und 26 gleichzeitig
als Schraubenhülsen.
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Weiterhin
sind auf der Innenseite 2a Aufnahmebereiche, welche nicht
dargestellt sind, vorgesehen, die zur Aufnahme von elektrischen
oder elektronischen Komponenten dienlich sind, um Positionen der
Schlossmechanik elektrisch oder elektronisch erfassen und an eine
Zentrale oder korrespondierende Geräte wie beispielsweise
einem Türschließer oder einem Türantrieb übermitteln
zu können.
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Dieses
Schlosskastengehäuse 1 lässt sich mit
Standardbeschlägen und Drückergarnituren kombinieren.
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- 1
- Schlosskastengehäuse
- 2
- Schlossplatte
- 2a
- Innenseite
- 2b
- Außenseite
- 3
- Stulpseite
- 4
- Distanzstück
- 5
- Distanzstück
- 6
- Verstärkungsflansch
- 7
- Verstärkungsflansch
- 8
- Führungsflansch
- 9
- Verstärkungsflansch
- 10
- Schlossdecke
- 10a
- Innenseite
- 10b
- Außenseite
- 11
- Falle
- 12
- Riegel
- 13
- Durchgangsbohrung
- 14
- Distanzstück
- 15
- Distanzstück
- 16
- Durchgangsbohrung
- 17
- Durchgangsbohrung
- 18
- Gewinde
- 19
- Gewinde
- 20
- Durchgangsbohrung
- 21
- Fallendurchbruch
- 22
- Riegeldurchbruch
- 23
- Distanzbuchse
- 24
- Distanzbuchse
- 25
- Distanzbuchse
- 26
- Distanzbuchse
- 27
- Verstärkungsflansch
- 28
- Distanzstück
- 29
- Versteifungsrippe
- 30
- Montageplatte
- 31
- Ganzglastür
- 32
- Verkleidungsabdeckung
- 33
- Rosette
- 34
- Drücker
- 35
- abgewandte
Seite
- X
- Höhenebene
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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