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Die
Erfindung betrifft einen Trockner mit dem Betriebsmittel Luft nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1, eine Heizstufe für Trockner
mit Luft als Wärmeträger nach Anspruch 18 und
eine Vorrichtung zum Sparen von Energie nach dem Oberbegriff des
Anspruch 20.
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Stand der Technik
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Über
Trockner in Wäschereien, und Trockner für Textilien
und Wäsche im Haushalt, in welchen die Feuchte unter Verwendung
von Luft als Betriebsmittel und Wärmeträger taktweise
verdampft wird, ist bekannt, dass die Luft beginnend mit dem Eintritt über
einen Kanal mittels eines Ventilators an das Trockengut herangeführt
und in einer Weiterführung des Kanals als dampfhaltige
Abluft abgeleitet wird.
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Über
den Verbrauch an Wärme von handelsüblichen Trocknern
bei der Trocknung von Wäsche ist bekannt, dass sie einen
spezifischen Wärmebedarf von 1,92 kWh pro Liter verdampftes
Wasser H2O aufweisen. Der Wert zur Umwandlung
des Aggregatzustandes in H2O Dampf bei 90°C
ergibt sich aus Stoffwerten von Wasser und einem Anteil für
die Erwärmung des Trockengutes mit 0,73 kWh pro Liter H2O. Damit arbeiten handelsübliche
Trockner mit einer thermischen Effizienz (0,73/1,92 × 100)
von 38%. Die restliche Wärme von 62% steckt in dem Betriebsmittel
Luft. Mit ungenutzter Verlustwärme von 62% des Wärmeverbrauchs
ist ein hohes Potential zum Sparen von Energie bei der Takt weisen
Feuchteverdampfung gegeben.
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Die
Erfindung befasst sich damit, in bestehenden und neuen Einrichtungen
zur Trocknung das Sparen von Energie zu ermöglichen.
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Von
der Druckschrift
DE 103 02 973 ist
ein Wäschetrockner und ein Verfahren zum Steuern der Heizleistung
bekannt geworden. Bei diesem Ablufttrockner wird die Heizleistung
abhängig von einem Sollwert für die Abnahme der
Feuchte eingestellt. Nachteil dieses Wäschetrockners ist
es, dass bei dieser Regelung nicht der Einsatz von Energie über
das Betriebsmittel Luft und die Menge an Luft optimiert wird, sondern
ein von der Zeit geführter Sollwert die Aufgabe der Heizwärme
bestimmt. Nachteil der Regelung ist, dass sie auf Temperaturschwankungen
und dem Zu- und Abschalten der Wärmeaufgabe aufgebaut ist.
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Ein
weiterer Nachteil besteht darin, dass bei einer geringeren Beladung
mit Wäsche die Strömungsverluste in dem mit Luft
durchströmten Kanal abnehmen. Entsprechend der Kennlinie
von Ventilatoren steigt der Volumenstrom der Abluft mit der Abnahme
der Strömungsverluste. Nachteil dieser Art von Reglung
ist, dass die Wärmeverluste mit der Abluft zunehmen und
die Reduzierung der Heißlufttemperatur in dem höheren Zuluftstrom
eine schlechte thermische Effizienz bewirkt.
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Nachteilig
ist weiter, dass die Stromaufnahme von Antriebsmotoren bei höherem
Fördervolumen des Ventilators steigt. Nicht umsonst werden
größere Ventilatoren gegen einen geschlossenen
Schieber angefahren, damit die Stromaufnahme und der Energieverbrauch
des Motors gering sind.
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Ein
Nachteil ist allgemein mit dem Gebrauch der Luft als Betriebsmittel
in der Weise zu beobachten, dass diese Luft als Trocknungsmedium
zwar beliebig verfügbar ist, dass bei einem zu hohen Luftvolumen
zuviel Energie verbraucht wird und die Umwelt durch ein höheres
Luftvolumen noch zusätzlich belastet wird.
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Es
ist nämlich beim Sparen von Energie wichtig, dass das Betriebsmittel
Luft nur in dem Maße verwendet wird, wie es tatsächlich
gebraucht wird.
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Ein
Verfahren zur Trocknung von Wäsche mit einer kontrollierten
Wärmezufuhr ist von der Druckschrift
EP 1 279 760 B1 bekannt.
Bei diesem Verfahren wird die Temperatur der Wäsche über
einen Zeitraum gemessen und bei Erreichen der zum Trocknungsvorgang
passenden Temperatur wird die Trocknung beendet. Der Nachteil bei
diesem Verfahren besteht darin, dass eine über die Temperatur
an der Wäsche geführte Regelung verwendet wird
und mit dem Temperaturwert nur ein Übertrocknen der Wäsche
verhindert werden kann. Es hat sich nämlich gezeigt, dass über
die Zeit der freien Verdampfung die Temperatur der Wäsche
nur bei einem konstanten Luftstrom einen zur Regelung der Wärmeaufgabe
geeigneten Messwert liefert. In einem veränderten und größeren
Luftstrom im Trockner geht die Wasseraufnahme bezogen auf 1 kg Luft
zurück. Dies hat einen tieferen Taupunkt und eine geringere
Wäschetemperatur zur Folge.
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Nachteil
ist, dass ein Überschwingen der Wärmeaufgabe mit
anschließender Unterbrechung wegen zu hoher Luftvolumen
in handelsüblichen Trocknern zu beobachten ist.
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Als
nachteilig am Auftreten dieser Betriebsverhältnisse ist
der Umstand, dass durch die Schwankungen der Wärmeaufgabe äußere
Wäscheteile mehr Wärme bekommen und eine ungleichmäßige
Trocknung der Wäsche festzustellen ist.
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Von
der Druckschrift
DE 200 10 728 ist
ein Wäschetrockner mit einem Umluftkasten mit einer verstellbaren
Klappe bekannt geworden, bei welchem der Abluftstrom durch die Wahl
der Klappenstellung aufgeteilt werden kann. Der Nachteil bei diesem
Wäschetrockner besteht darin, dass diese Klappe als Luftleitblech
zur Führung und Umleitung eines Luftstromes bestimmt ist
und dass Luftleitbleche für die Drosselung eines Luftvolumens
nicht eingesetzt werden. Nachteilig ist weiter, dass die in dem
Umluftkasten behandelten Luftmengen nicht bekannt sind und messtechnisch
nicht erfasst werden.
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Ein
besonderer Nachteil ist durch die Umleitung der Luft in der Weise
gegeben, dass Dampf und CO2 haltige Umluft
erneut einer Brennkammer zugeführt werden. Nachteil ist
die Bildung von Ruß in der Trocknungsluft bis hin zum Erlöschen
der Flamme durch CO2 und H2O,
die auch als Löschmittel bekannt sind.
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Ein
Wäschetrockner und Verfahren mit einer Überwachung
des Luftstromes ist von der Druckschrift
DE 198 42 644 bekannt geworden. Diese Überwachung
des Luftstromes wird mittels einer Diagnose von Temperaturen und
mit einer Steuereinheit in der Weis ausgeführt, dass die
Steuereinheit ein Stellsignal auf den Ventilatormotor sendet. Diese Überwachung
ist mit dem Nachteil verbunden, dass eine Temperatur als Sollwert
für eine Überwachung eines Luftstromes als Betriebsmittel
keine konstante Verdampfungsleistung im Trockner ermöglicht.
Nachteilig ist, wenn durch die Schwankungen des Betriebsmittel-
und Wärmeträger-Luft, die Aufnahme von Feuchte
im Trockner instabil verläuft.
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Nachteil
ist der hohe Energieverbrauch bei wechselnder thermischer Effizienz
der Verfahrensführung durch die Veränderung der
Heizleistung.
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Ein
Verfahren zur Trocknung von Wäsche mit einer kontrollierten
Ableitung eines Volumens aus dem Trockner ist von der Druckschrift
DE 10 2006 047 625.5 bekannt
geworden. Bei diesem Trockner wird in dem Luftstrom, der über
den Ventilator geführt wird, der Dampfanteil in der Trocknungsluft
diagnostiziert und der Dampfanteil durch eine Ableitung von Abluft
aus dem Trockner sowie einen Volumenausgleich durch Fischluft konstant
gehalten. Nachteil von diesem Verfahren ist es, dass es im Zusammenhang
mit einer Kreislaufführung der Trocknungsluft vorgesehen
ist. Dies erfordert zusätzlichen Platzbedarf. Zur Nachrüstung,
einem Sparen von Energie sowie einer Entlastung der Umwelt in bestehenden
Anlagen ist dieses Verfahren wegen des Aufwandes weniger geeignet.
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Aufgabe
der Erfindung ist es einen Ablufttrockner vorzuschlagen, bei dem
die Luft als Betriebsmittel bei günstigen Betriebsverhältnissen
nutzbar ist und diese günstigen Betriebsverhältnisse
innerhalb der baulichen Gegebenheiten mit einem Kanal zur Zufuhr
und Ableitung der Luft von dem Trockengut eingerichtet werden können.
Weitere Aufgabe ist es, mit dem Sparen von Energie eine Entlastung
der Umwelt vorzuschlagen.
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Die
Aufgabe wird ausgehend von einem Stand der Technik der einleitend
genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
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Vorteilhafte
Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung sind nach
den Ansprüchen 18 und 20 gelöst und durch die
in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen möglich.
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Wesentliches
Merkmal der Erfindung ist demgemäß, dass in dem
Kanalsystem eine FIC-Diagnose von strömender Luft angeordnet
und bevorzugt wechselbar ausgebildet ist.
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Dementsprechend
zeichnet sich ein Trockner unter Verwendung von Luft dadurch aus,
dass eine volumetrische Bestimmung der Luftmenge durch die FIC-Diagnose
ermöglicht wird.
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Wesentlicher
Vorteil des Trockners hierbei ist, dass das Volumen des Betriebsmittels
Luft, von welchem der Energieverbrauch direkt abhängig
ist, in einem Kanalsystem mit einer FIC-Diagnose bestimmt wird und
dass komplementäre Methoden für diese Bestimmung
wechselbar, eingebaut werden können.
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Komplementäre
Methoden einer volumetrischen Bestimmung bestehen,
- – zunächst aus einer Auswahl bestimmter Druckwerte
in einem Kanalsystem als (Druck/Pressure-Indikation) PI
- – einer Eichung der Druckwerte PI mit der FIC-Diagnose
und
- – einer Regelung des von dem Druckwert PI abhängigen
Volumens über die Drehzahl des Ventilators.
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Wichtig
ist für eine Kontrolle des Luftvolumens, dass bei der Herstellung
von Trocknern in Serie in dem Kanalsystem eine FIC-Diagnose auswechselbar
angeordnet ist.
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Ein
weiterer Vorteil ist bei der Durchführung der Trocknung
in der Weise gegeben, dass der Volumenstrom über den Verlauf
der Feuchteverdampfung über die FIC-Diagnose als Regelgröße
konstant gehalten werden kann. Vorteil dabei ist, dass mit einem
konstanten Volumenstrom von Trocknungsluft ein reproduzierbarer
Verlauf der Trocknung bei einer bestimmten Effizienz eingerichtet
werden kann.
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Vorteilhaft
ist es dann möglich, dass aufbauend auf einem konstanten
Volumenstrom die Aufgabe des Betriebsmittel Wärme über
einen konstanten Wärmestrom erfolgen kann. Der Vorteil
zeigt sich beim Betriebsmittel Dampf, dass dieser bei geöffnetem
Schieber der Heizstufe zugeführt werden kann. Vorteil ist,
dass bei einem freien Zustrom von Dampf eine gleichmäßige
Temperatur in der Luft gegeben ist.
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Wichtig
ist, dass nur bei einer gleichmäßig erwärmten
Luft mit geringen Temperaturunterschieden, eine gleichmäßige
Trocknung bei einem minimalen Verbrauch an Energie erreicht werden
kann.
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Vorteilhaft
dabei ist, dass eine Verdampfung und Trocknung bei konstanten Bedingungen
reproduzierbar abläuft.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass bei Erreichen eines bestimmten
Temperaturwertes in der Abluft ein Trocknungsvorgang abgebrochen
werden kann. Vorteil ist, dass aufwendige Softwarelösungen
aus einer Vielzahl von Messdaten ersetzt werden durch eine klare
verständliche Regelung der Trocknung. Ein Trockengut wird
als trocken über einen Temperatursensor TIA (Temperatur-Indikation-Alarm)
erkannt, wenn ein Anstieg der Abluft um einen bestimmten Wert, den
für einen Alarm, festgestellt wird.
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Ein
weiterer Vorteil liegt in der Direktheit und Einfachheit, dass die
Luft, von welcher die Energieverluste abhängen, direkt
kontrolliert wird. Dadurch ist zum Sparen von Energie die Möglichkeit
gegeben, die Betriebswerte des Trockners auf einen minimalen Verbrauch
von Energie einzurichten.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass für eine Messung und
Regelung eines Volumenstromes handelsübliche Komponenten
nutzbar sind. Diese Komponenten sind zu einem günstigen
Preis für einen nachträglichen Einbau zum Sparen
von Energie verfügbar.
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Weiterer
Vorteil ist durch den Platzbedarf gegeben. Es reicht nämlich
aus, dass ein Stromungskanal oder eine Abluftleitung vorhanden ist,
dann ist es möglich, eine FIC-Diagnose des Volumenstromes
und einen Volumenstromregler nachzurüsten. Überdies
können Aufhängungen und Abstützungen
an dem Kanalsystem weiter genutzt werden. Vorteil ist, die einfache
und kostengünstige Montage. Ein Rohrstück wird
herausgeschnitten und der Volumenstromregler wird in die freie Stelle
eingesetzt.
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Ein
wesentlicher Vorteil zum Sparen von Energie besteht darin, dass
das Sparen von Energie in den bestehenden Anlagen einfach geplant
und realisiert werden kann. Weiterer Vorteil ist, dass durch die
Verwendung von weniger Luft als Betriebsmittel eine große
Entlastung der Umwelt von bestehenden Anlagen ausgehen kann.
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Vorteilhaft
ist es durch die Einbaumöglichkeit der FIC-Diagnose außerhalb
des Trockners möglich, dass der Volumenstrom des Betriebsmittels
Luft über die Dauer einer Trocknung gemessen werden kann.
Vorteil ist, die Indikation des Volumenstromes und dessen Veränderung
durch die Werte der FIC-Diagnose. Damit sind die Daten der Betriebsmittel
bekannt, um z. B. bei handelsüblichen Trocknern eine Einsparung
an Energie zu planen und einzurichten.
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Eine
vorteilhafte Ausführung der FIC-Diagnose ist in der Weise
gegeben, dass sie als Volumenstromregler eingebaut ist. Vorteil
ist die Einfachheit, welche durch den Einbau von einem Rohrleitungsstück
in das Kanalsystem gegeben ist.
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Vorteilhaft
ist ein selbsttätig regelnder Volumenstromregler eingebaut.
Vorteil dieser Regler ist es, dass sie auf einem einfachen mechanischen
Prinzip zur Regelung von strömender Luft basieren. Vorteil
ist, dass diese Regler in anderen Industriezweigen, z. B. der Klimatechnik,
Verwendung finden.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Volumenstromregler mit
einer elektronischen oder pneumatischen Verstellung eingebaut ist.
Vorteil ist, dass dieser Regler über ein Signal eingestellt
werden kann. Weiterer Vorteil ist, dass der Regler über
ein Signal von außerhalb gestellt werden kann.
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Eine
vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist dadurch gegeben,
dass die FIC Diagnose in Form einer elektronisch gesteuerten Drehzahlregelung
von einem Motor vorgesehen ist. Vorteil ist, dass ein vorhandener Motor über
das Signal gestellt werden kann. Vorteilhaft kann dieses Signal
auf einen Gleichstrommotor z. B. bei Haushaltswäschetrocknern
geführt werden.
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Eine
vorteilhafte Ausführung ist dadurch gegeben, dass die FIC-Diagnose
als Anemometer ausgeführt ist. Eine FIC-Diagnose mit einem
Anemometer basiert auf einer Anzeige der Geschwindigkeit von strömender Luft.
Vorteil ist, dass in einem bekannten Querschnitt des Kanals das
Luftvolumen diagnostiziert werden kann. Weiterer Vorteil ist, dass
eine Änderung des im Kanal strömenden Volumens
unmittelbar als Anzeigewert ablesbar ist, bei einer hohen Zuverlässigkeit
der Messgröße.
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Eine
vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist durch den Einbau
einer Abzweigung von dem Kanalsystem gegeben. Nach einer Abzweigung
kann die Kanalströmung auf das tatsächlich notwendige
Luftvolumen dimensioniert werden. Vorteil ist, dass zuverlässige
Messwerte und ein gutes Regelverhalten ermöglicht werden.
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In
einer vorteilhaften Anordnung kann die FIC-Diagnose nach der Abzweigung
angeordnet werden. Bei dieser Anordnung wird der Volumenstrom innerhalb
der von der Abzeigung kommenden Rohrleitung gemessen. Der Vorteil
besteht in der Weise, dass diese Rohrleitung als Messstrecke für
und auf eine Regelung von Volumen abgestimmt werden kann.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung ist durch eine Absperrklappe in dem Kanalsystem,
welche der Abzeigung nachgeschaltet ist, gegeben. Durch diese Absperrklappe
kann der Volumenstrom aus der Trocknung über die Abzweigung
bei geschlossener Stellung geführt werden. Vorteil ist
eine prozesstechnische Trennung von Abluft aus dem Trocknungstakt
und der Abluft aus einer abschließenden Kühlung.
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Vorteilhaft
ist ein Öffnen der Absperrklappe zeitweise vorgesehen.
Vorteil ist, dass für die Abluft aus dem Trockner im Falle
eines nachträglichen Einbaus der Erfindung der ursprüngliche
Strömungsweg erhalten bleibt. Vorteil ist auch, eine einfachere
Planung des Sparens von Energie.
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In
einer vorteilhaften Betriebsplanung ist das Öffnen der
Absperrklappe außerhalb der Trocknungszeit vorgesehen ist.
Vorteil ist, dass in der Zeit der Trocknung und des Verbrauchs an
Wärmeenergie das Volumen an Luft kontrolliert wird. Es
hat sich nämlich gezeigt, dass nur in einem geregelten
Volumenstrom an Luft ein bestimmter Wärmeverbrauch eingehalten
werden kann.
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Ein
Vorteil ist bei der Betriebsplanung in der Weise möglich,
dass ein Öffnen der Absperrklappe zur Ableitung von Kühlluft
vorgesehen ist. Hierbei wird beim Einsetzen des Taktes zum Kühlen
der Querschnitt für die Abluft freigegeben. Vorteil ist,
dass die erwärmte Luft und die Luft um die Wäscheteile
in einem großen Volumenstrom abgeleitet werden. Ein guter
Austausch der heißen Atmosphäre und eine rasche
Ableitung der Wärme sind dadurch möglich.
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Eine
vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass
die FIC-Diagnose in dem zu der Heizstufe führenden Kanal
angeordnet ist. Vorteile bestehen darin, dass die strömende
Luft in dem sichtbaren Querschnitt (mit bekannter Fläche)
oder in einem Zuführkanal zu der Heizstufe gemessen werden
kann; auch unter Verwendung von komplementären Messmitteln.
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Eine
vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist dadurch gegeben,
dass in der Heizstufe eine Aufheizung der Luft auf eine bestimmte
Temperatur vorgesehen ist. Hierbei wird eine aufgrund der FIC-Diagnose konstant
geregelte Luftmenge auf eine bestimmte Temperatur erwärmt.
Vorteil daran ist, dass mit dem Wärmeträger-Luft
eine konstante Wärmemenge dem Trockengut zugeführt
wird und dadurch eine gleich bleibende Verdampfungsleistung ermöglicht
wird. Der Vorteil zeigt sich in einem geringen Energieverbrauch
bei der Trocknung und dem Verdampfen der Feuchte.
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Eine
weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist dadurch
gegeben, dass ein Temperaturfühler in dem Kanalsystem in
dem von dem Trockengut kommenden Luftstrom angeordnet ist. Mit diesem
Temperaturfühler ist es möglich, einen mittleren
Wert für die Zusammensetzung des Wärmeträgers
Luft nach der Aufnahme von Feuchte zu erhalten. Vorteil ist, dass
dieser Messwert in einem konstanten Luftstrom und bei gleichmäßiger
Wärmezufuhr eine reproduzierbare Größe
bildet.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass beim Erreichen eines bestimmten
Temperaturwertes ein Öffnen der Absperrklappe vorgesehen
ist. Vorteile sind, die Einfachheit der Regelung der Trocknungsdauer
und die Möglichkeit zur Nachrüstung sowie die
gute Erklärbarkeit der Funktionen.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist mit einer Heizstufe
für Luft als Wärmeträger gegeben. Hierbei
ist in dem Kanalsystem ein Volumenstromregler als FIC-Diagnose für
strömende Luft angeordnet und dadurch kann eine gleichmäßige
Wärmeaufgabe und Beheizung des Wärmeträgers
erreicht werden. Vorteil ist, dass der Massenstrom, über
welchen der Wärmetransport erfolgen soll, durch die FIC-Diagnose
mengenmäßig geregelt wird.
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Eine
weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist mit einer Vorrichtung
zum Sparen von Energie in einem Trockner gegeben. Mit dieser Vorrichtung
ist ein Volumenstromregler in dem Kanalsystem als FIC-Diagnose für
strömende Luft für eine Nachrüstung des
Trockners, insbesondere in Verbindung mit einer gleichmäßigen
Erwärmung des Wärmeträgers in der Heizstufe
vorgesehen. Vorteil ist, dass dem Trockengut in der Trockenkammer
ein konstanter Wärmestrom über die Zeit der Feuchteverdampfung
zugeführt werden kann.
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Ausführungsbeispiele:
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind als Zeichnung dargestellt und werden anhand der
Figuren nachfolgend näher erläutert.
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Im
Einzelnen zeigen,
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1 eine
perspektive Ansicht eines Trockner mit einer FIC-Diagnose;
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2 eine
FIC-Diagnose in einem Kanalsystem;
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3 eine
Trocknung in einem i-x, Diagramm nach Mollier.
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In 1 ist
perspektivisch die Ansicht eines erfindungsgemäßen
Trockners 1 dargestellt, der im vorliegenden Fall aus einem
Gehäuse 3 des Trockners, einer zu einem Lüftungssystem
gehörenden Rohrleitung 2 und einer FIC-Diagnose 4 besteht.
FIC ist eine Kurzform für einen Fachbegriff aus der Überwachung
und dem Betrieb von Anlagen. FIC steht für die Funktionen
Flow-Indikation-Controll. FIC beschreibt eine auf einem Volumenstrom
begründete Diagnose in Verbindung mit Anzeige- und/oder
Kontrollfunktionen. In einer anderen Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung kann die FIC-Diagnose 4 auch in einem Volumenstrom
am Eintritt in den Trockner also an einem anderen Ort z. B. in einer
Zuleitung angeordnet werden. Wichtig ist, dass die FIC-Diagnose 4,
wie es die Bezeichnung ausdrückt, zur volumetrischen Bestimmung
der Luftmenge in dem Kanalssystem des Trockners 1 zum Einsatz
kommt, um die im allgemeinen Beschreibungsteil erläuterten
Vorteile zu erreichen.
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Der
Trockner 1 bezieht sich auf Trockner, welche nach einem
Waschprozess z. B. in Wäschereien mechanisch oder von Hand
mit wasserfeuchtem Trockengut beschickt werden. Weiter werden gemäß dem
Beispiel nach 1 Trockner in Waschsalons und
Trockner in Haushalten für einen Einbau der FIC-Diagnose
vorgeschlagen.
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Vorteil
ist, dass die FIC-Diagnose 4 für eine vorübergehende
Verwendung auswechselbar vorgesehen ist
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Weitere
Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung der FIC
Diagnose 4 in dem Luftstrom ergeben sich durch die nachfolgende
Beschreibung in Verbindung mit den 2 und 3.
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Eine
FIC-Diagnose eingebaut in einem Kanalsystem für strömende
Luft wird im Zusammenhang mit 2 beschrieben.
Die Luft als Betriebsmittel für den Transport von Wärme
gelangt über eine Heizstufe 5 zur Aufnahme von
Wärme in ein Kanalsystem, welches an eine Trockenkammer 6 für
Trockengut 7, beidseitig angebunden ist. Nach der Aufnahme
von Feuchte wird ein Gemisch aus Dampf und Luft in dem weiterführenden Kanalsystem über
einen Ventilator 8 in die Atmosphäre abgeleitet.
Im Einzelnen ist die Heizstufe 5 über eine Mischkammer 9 mit
der Trockenkammer 6 verbunden. Diese Trockenkammer 6,
kann wie hier dargestellt über einen Ausschnitt des Mantels
radial angeströmt werden. In einer anderen Anordnung des
Kanalsystems ist es möglich, die Kammer von der Seite axial
zu durchströmen.
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Ab
der Trockenkammer 6 ist das Kanalsystem über eine
Mischkammer 10 sowie Übergangsstücke
mit dem Ventilator 8 verbunden und mündet über
eine Rohrleitung 11 und einen nicht gezeigten Kamin oder
ein Rohrstück in die Atmosphäre. Zur Abscheidung
von Flusen kann in dem Kanalsystem ein Filter 12 angeordnet werden.
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In
der Mischkammer 9 ist eine verschließbare Klappe 13 vorgesehen.
Diese Klappe 13 kann zur Ansaugung von Frischluft im Kühltakt
geöffnet werden, dann wird kalte Luft über das
Kanalsystem 9, 6, 10, und den Ventiltor 8 direkt über
die Rohrleitung 11 ins Freie abgeleitet. Aufgrund von kürzeren
Weglängen und der besseren Durchströmung von trockener
Wäsche kann der Ventilator 8 eine große
Luftmenge in dem Kanalsystem über das heiße Trockengut
zu dessen Kühlung bei offener Klappe 13 führen.
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Weiter
ist eine Abzweigung 14 und eine Rohrleitung 15 vorgesehen, über
welche in der Zeit der Trocknung das Kanalsystem zur Ableitung der
Gemische aus Dampf und Luft aufgebaut wird. Über eine verschließbare
Klappe 16 kann die Rohrleitung 11 zur Umlenkung
der Luft verschlossen werden. In der Rohrleitung 15 ist
eine Klappe 17 vorgesehen, über welche des Volumen
der in dem Kanalsystem strömenden Luftmenge begrenzt und
geregelt werden kann.
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Vorteil
dieser Rohrleitung 15 ist, dass sie für die Aufnahme
einer FIC-Diagnose eingerichtet und passend zu dem Strom an Abluft
dimensioniert werden kann. Für eine Begrenzung des Volumenstromes
kann die Klappe 17 in einer Ausführung als Handverstellung
oder als Volumenstromregler in einer mechanischen oder elektronischen
Ausführung angeordnet werden und die Funktion der FIC-Diagnose 4 erfüllen.
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Wichtig
ist, dass durch die Klappe 17 der Volumenstrom in dem Kanalsystem
auf einen bestimmten Wert begrenzt wird. Dieser Wert ist bei der
mechanischen Ausführung der Klappe an einer Einstellskala
der Klappe ablesbar.
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Für
eine weitere Regelung von strömender Luft ist eine FIC-Diagnose 22 in
der Rohrleitung 15 angeordnet. Ein Messwert wird über
eine Leitung 18 zu einem elektronischen Speichermedium 19 geführt. Über
ein Signal 20 kann ein Motor 21 des Ventilators 8 für
eine von der Drehzahl abhängige Regelung des geförderten Volumens
angesteuert werden.
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Weiter
ist es möglich die FIC-Diagnose am Eintritt in das Kanalsystem
bei der Heizstufe 5 und in der Austrittsöffnung
der Rohrleitung 11 vorübergehend, auswechselbar,
mittels einer Anemometer Messung einzurichten.
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Vorteil
ist, dass für die Messung ein Handgerät vorgesehen
werden kann.
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Wichtig
ist es, dass eine Kontrolle des von dem Ventilator 8 geförderten
Volumens erreicht wird, damit ein bestimmtes Volumen an Luft an
das Trockengut 7 geführt wird, um eine bestimmte
thermische Effizienz durch eine gleichmäßige Feuchteaufnahme
der Luft in der Trockenkammer 6 bei der Trocknung sicherzustellen.
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Ein
Vorteil besteht auch darin, dass bei einem Eintritt eines kleineren
Volumens aus der Mischkammer 9 in den Raum der Trocknerkammer 6 eine
gute Durchmischung mit dem kälteren Kammerinhalt gegeben
ist. Vorteil ist, dass sich in der Mischung von Gasen eine starke
Absenkung der heißen Temperatur ergibt, als Voraussetzung
zur Vermeidung einer örtlichen Überhitzung bei
der vorteilhaften Fahrweise mit hohen Temperaturen in dem heißen
Trägergas.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass die FIC-Diagnose für
verschiedene Wärmeträger in der Heizstufe 5 geeignet
ist. Zur Beheizung der Trägerluft kann ein elektrischer
Wärmeträger 23, eine Beheizung mit fossilen
Wärmeträgern 24 oder eine Beheizung mit
Dampf 25 sowie mittels Thermoöl vorgesehen werden.
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Wichtig
bei der Zufuhr der Wärmeträger 23, 24, 25 ist
es, dass durch die FIC-Diagnose ein konstanter Strom an Trägergas
eingerichtet ist, von welchem bei einer gleichmäßigen
Wärmeaufgabe 26 in der Heizstufe 5 eine
konstante Entnahme von Wärme zur Verdampfung der Feuchte
sowie eine konstante Beladung der Luft mit Dampf ermöglicht
werden.
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Vorteil
ist, dass bei dem Wärmeträgerdampf 25 die
Wärmeaufgabe 26 in der Heizstufe 5 durch
den Druck des Dampfes begrenzt ist. Damit kann eine Dampfzufuhr
aus einer offenen Dampfleitung, bei geöffnetem Dampfventil
vorgesehen werden.
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Die
Wärmeaufgabe 26 ist im Zusammenwirken mit einer
EC-Diagnose 27 vorgesehen. Die EC-Diagnose 27 steht
für den Begriff „Energy-Controll” und
kontrolliert eine konstante Wärmezufuhr auf einen konstanten
Mengenstrom an Luft, also eine gleich bleibende Erwärmung
der zur Trocknung bestimmten Luft. Vorteil ist, dass die Feuchteverdampfung
reproduzierbar über die Wärmeaufgabe 26 eingestellt
werden kann; bedingt durch die Reproduzierbarkeit der Wärmezufuhr.
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Für
den Anwendungsfall eines Betriebes bei Teillast ist eine Rohrleitung 28 zur
Aufgabe von Umluft in die Mischkammer 9 und eine Klappe 29 vorgesehen.
Diese Umluft kann aus der Rohrleitung 11 oder der Rohrleitung 15 entnommen
werden. Vorteil ist, dass die Temperatur in der Mischkammer 9 durch
eine Mischung abgesenkt wird. Mit einer TC-Diagnose 30 eines
Abluftwertes, ausgeführt als „Temperature-Controll” kann
eine bestimmte Temperatur über die Klappe 29 in
der Abluft eingestellt werden. Sobald ein gewünschter Temperaturwert
z. B. von 90°C in dem Dampf haltigen Luftstrom erreicht
ist, dann kann die Trocknung bei einer konstanten Stellung der Klappe 29 durchgeführt
werden.
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Bei
einem bestimmten Anstieg des Wertes der TC-Diagnose geht die Feuchteverdampfung
zurück oder ist beendet. Der Prozess der Trocknung kann
beendet werden. Die Kühlung kann durch ein Öffnen
der Klappen 13 und der Absperrklappe 16 eingeleitet
werden.
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Wichtig
ist, dass durch eine FIC-Diagnose, ausgeführt durch die
Klappe 17 in dem Kanalsystem ein gleichmäßiger
Volumenstrom in Trocknern im Haushalt oder in Waschsalons eingerichtet
werden kann. Damit ist über die Zeit der Trocknung eine
bestimmte Effizienz gegeben. In einer weiteren Ausführungsform
ist vorgesehen, dass die Luft zur Kühlung über
die Klappe 17 abgeleitet wird. Vorteil u. a. bei einem
Trockner mit Handbeladung ist, dass das Sparen von Energie durch
die Klappe 17 ermöglicht wird.
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In
einer anderen Ausführung kann diese Klappe 17 an
anderen Stellen, so auch am Eintritt in die Heizstufe 5 angeordnet
werden. Wichtig ist, dass der Volumenstrom durch die FIC-Diagnose 4 in
dem Trockner 1 begrenzt wird.
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Zu 3:
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Die
Trocknung und Verdampfung von Feuchte in einem Trockner kann rechnerisch
und nach thermodynamischen Abhängigkeiten geplant werden
und ist in einem Diagramm 31 für feuchte Luft
in 3 abgebildet. in dem Diagramm 31 sind
Temperaturen und Wärmeinhalte von Luftgemischen mit Dampf über
dem Wassergehalt der Luft aufgetragen. Das Betriebsmittel Luft kann
entlang einer Linie 32, mit konstantem Wassergehalt, hier
10 g pro kg-Luft, von einer Temperatur auf einer Linie 33 bis
auf eine Temperatur Linie 34, welche einen Wert für
die heiße Luft beschreibt, erwärmt werden. Eine
weitere Linie 35 eines Wertes konstanten Wärmeinhaltes,
die durch den Schnittpunkt der Linien 32 und 34 verläuft,
beschreibt die Abkühlung der Luft bei konstantem Wärmeinhalt
(Enthalpie) und bei der Aufnahme von Wasserdampf. Mit einer Linie 36 für
Abluft ist ein Wert der Ablufttemperatur angegeben.
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Der
Verlauf einer Trocknung ist somit durch die Linien 32 und 34,
welche den Zustand der heißen Luft beschreiben, vorgegeben.
Wobei heiße Luft in einer Heizstufe erzeugt werden kann.
Die Linie 36 bildet einen Wert für die Temperatur
der Abluft. Über die Dauer der freien Wasserverdampfung
sowie bei ausreichend Wasseranteilen ist der Verlauf der Feuchteaufnahme
der Luft durch die Linie 35 beschrieben. Die thermische
Effizienz der Trocknung ergibt sich aus der genutzten Wärme
zur Verdampfung, dargestellt durch den Abstand der Linien 34 und 36,
im Verhältnis zu dem Abstand der Linien 33 und 34,
mit welchen die Aufheizung der Luft beschrieben ist. Weiter gilt
für die Verdampfung und Ableitung von 1 kg Wasser bei 90°C
der vorstehend aufgeführte Wert von 0,73 kWh.
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Auf
Basis der vorstehenden Daten sind aus dem Diagramm folgende Werte
für handelsübliche Trockner zu ermitteln:
| Wärmeverbrauch
pro Liter H2O | 1,92
kWh |
| Spezifischer
Wärmebedarf | 0,73
kWh |
| Therm.
Effizienz | 38% |
| Verluste
mit dem Abluftstrom | 62% |
| Erwärmung
der Abluft (90–25)°C | 65°C
(62%) |
| Aufheizung
der Luft, Abstand von Linie 33–34 | 100% |
| Tatsächliche
Erwärmung 65°C/0,62 | 104°C |
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Eine
Trocknung mit vorstehendem Ergebnis ist wie folgt zu beschreiben:
| Temperatur
der Zuluft, Linie 33 | 25°C |
| Temperatur
der heißen Luft, Linie 34 (25 + 104)°C | 129°C |
| Wassergehalt
der Abluft, Linie | 26
g pro kn-Luft |
| Wasseraufnahme
(26–10) g | 16
g pro kg Luft |
| Mindest
Luftmenge (1000 g:16 g) | 62,5
kg Luft pro Liter |
-
Ein
Sparen von Energie wird dadurch erreicht, wenn die Luftmenge von
62,5 z. B. auf 20 kg pro Liter H
2O gesenkt
wird. Dabei ergeben sich in dem
| Diagramm
folgende Werte. | |
| Wasseraufnahme
der Luft | 50
g pro kg-Luft |
| Wassergehalt
der Abluft 50 + 10 | 60
g pro kg-Luft |
| Ablufttemperatur | 95°C |
| Wärmeinhalt
der Luft aus Diagramm 31 | 61
kcal/kg |
| Heißlufttemperatur | 224°C |
| Aufheizung
der Luft | 199°C |
| Wärmeabgabe,
entsprechend | 129°C |
| Thermische
Effizienz 129/199 × 100 | 64,8% |
| Wärmeverbrauch
0,73/0,648 | 1,126
kWh pro Liter |
-
Potential
zur Einsparung in handelsüblichen Trocknern:
| 1,92–1,126 | 0,794
kWh pro Liter |
-
Als
Vorteil ist aufgezeigt, dass durch die FIC-Diagnose bei einer Reduzierung
der Luftmenge bei der Verdampfung von 1000 Litern pro Stunde 794
kW eingespart werden.
| Einsparung
bezogen auf Öl | 75
Liter pro Stunde |
| Höhe
der Einsparung bei 0,7 EUR/Liter | 52,5
EUR pro Stunde |
| Einsparung
pro Jahr bei 4 000 Stunden | 210
000 EUR pro Jahr |
-
Vorteilhaft
ist mit der Beschreibung in 3 aufgezeigt,
dass es genügt in einem Trockner 1 eine FIC-Diagnose einzurichten.
Bei einer Verwendung anderer aus dem Betrieb des Trockners bekannten
Betriebsdaten ist es möglich das Potential zum Sparen von
Energie aufzuzeigen und die Zufuhr des Wärmeträgers
Luft begrenzend zu kontrollieren. Vorteil ist, dass Verluste über
den Massenstrom der Luft reduziert werden.
-
Vorteil
für Betreiber und die Umwelt bestehen in einer Einsparung
an Energie und einer Entlastung der Atmosphäre von aufgeheizten
Luftvolumen.
-
Diese
Vorteile werden mit der Erfindung dadurch erreicht, dass die Luftmenge
bei so genannten Ablufttrocknern über die Zeit der Trocknung
begrenzt wird und in Verbindung mit einer bevorzugt konstanten Beheizung
des Wärmeträgers Luft, die Verdampfung der Feuchte
bei bestimmten, bevorzugt gleich bleibenden Temperaturen mit konstanter
Effizienz verläuft. Diese Vorteile bei der Funktion und
bei dem Energieverbrauch sind in dem Beispiel in 3 aufgezeigt.
-
- 1
- Trockner
- 2
- Rohrleitung
- 3
- Gehäuse
- 4
- FIC
Diagnose
- 5
- Heizstufe
- 6
- Trockenkammer
- 7
- Trockengut
- 8
- Ventilator
- 9
- Mischkammer
- 10
- Mischkammer
- 11
- Rohrleitung
- 12
- Filter
- 13
- Klappe
- 14
- Abzweigung
- 15
- Rohrleitung
- 16
- Absperrklappe,
verschließbar
- 17
- Klappe
- 18
- Messleitung
- 19
- Speichermedium
- 20
- Leitung
für Messsignal
- 21
- Motor
- 22
- FIC-Diagnose
- 23
- Wärmeträger,
elektrisch
- 24
- Wärmeträger,
fossil
- 25
- Wärmeträger,
dampfförmig
- 26
- Wärmeaufgabe
- 27
- EC-Diagnose
- 28
- Rohrleitung
- 29
- Klappe
- 30
- TC-Diagnose
- 31
- Diagramm,
nach Mollier
- 32
- Wassergehalt,
g pro kg-Luft
- 33
- Temperatur
- 34
- Temperatur
- 35
- Wärmeinhalt,
Enthalpie
- 36
- Temperatur
(Abluft)
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10302973 [0005]
- - EP 1279760 B1 [0010]
- - DE 20010728 [0013]
- - DE 19842644 [0015]
- - DE 102006047625 [0017]