[go: up one dir, main page]

DE102008048794A1 - Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz - Google Patents

Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz Download PDF

Info

Publication number
DE102008048794A1
DE102008048794A1 DE102008048794A DE102008048794A DE102008048794A1 DE 102008048794 A1 DE102008048794 A1 DE 102008048794A1 DE 102008048794 A DE102008048794 A DE 102008048794A DE 102008048794 A DE102008048794 A DE 102008048794A DE 102008048794 A1 DE102008048794 A1 DE 102008048794A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
drive motor
screen
characteristic value
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008048794A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf Küchel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEMENT ONE MULTIMEDIA GmbH
Original Assignee
ELEMENT ONE MULTIMEDIA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEMENT ONE MULTIMEDIA GmbH filed Critical ELEMENT ONE MULTIMEDIA GmbH
Priority to DE102008048794A priority Critical patent/DE102008048794A1/de
Publication of DE102008048794A1 publication Critical patent/DE102008048794A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/45Nc applications
    • G05B2219/45242Door, panel, window operation, opening, closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die mindestens ein feststehendes und mindestens ein relativ zu diesem mittels eines Antriebsmotors zwischen zwei Endlagen bewegliches Vorrichtungsteil umfasst, wobei der Spalt zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Vorrichtungsteil während der Bewegung des beweglichen Vorrichtungsteils zumindest seine Größe verändert. Dazu umfasst das feststehende und/oder das bewegliche Vorrichtungsteil eine dem Spalt benachbarte elektrisch leitfähige Fläche. Die elektrisch leitfähige Fläche ist Teil eines kapazitiven elektrischen Bauelements der Motorsteuerung. Eine Annäherung eines menschlichen Körperteils an die Fläche verändert die Kapazität des kapazitiven elektrischen Bauelements und damit ein elektrisches Ist-Kennwertprofil. Während des Betriebs des Antriebsmotors schaltet die Motoransteuerung den Antriebsmotor ab, wenn das Ist-Kennwertprofil innerhalb eines voreingestellten Kennwertprofilfelds liegt. Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung mit relativ zueinander beweglichen Vorrichtungsteilen entwickelt, bei der eine Verletzung eines Bedieners verhindert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die mindestens ein feststehendes und mindestens ein relativ zu diesem mittels eines Antriebsmotors zwischen zwei Endlagen bewegliches Vorrichtungsteil umfasst, wobei der Spalt zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Vorrichtungsteil während der Bewegung des beweglichen Vorrichtungsteils zumindest seine Größe verändert.
  • Aus der DE 101 33 470 C2 ist eine entsprechende Vorrichtung bekannt. Beim Einsatz eines elektrischen Antriebs der Vorrichtung besteht die Gefahr, dass z. B. der Finger eines unaufmerksamen Bedieners beim Verfahren des Bildschirms eingeklemmt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, eine derartige Vorrichtung so aufzubauen, dass eine Verletzung eines Bedieners verhindert wird.
  • Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu umfasst das feststehende und/oder das bewegliche Vorrichtungsteil eine dem Spalt benachbarte elektrisch leitfähige Fläche. Die elektrisch leitfähige Fläche ist Teil eines kapazitiven elektrischen Bauelements der Motoransteue rung. Eine Annäherung eines menschlichen Körperteils an die Fläche verändert die Kapazität des kapazitiven elektrischen Bauelements und damit ein elektrisches Ist-Kennwertprofil. Während des Betriebs des Antriebsmotors schaltet die Motoransteuerung den Antriebsmotor ab, wenn das Ist-Kennwertprofil innerhalb eines voreingestellten Kennwertprofilfelds liegt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
  • 1: Bildschirm und Tastatur in der Gebrauchslage;
  • 2: Bildschirm in einer mittleren Lage;
  • 3: Bildschirm und Tastatur vor der Ruhelage;
  • 4: Bildschirm und Tastatur in der Ruhelage;
  • 5: Blockschaltbild der Antriebseinheit;
  • 6: Schaltungsbeispiel der Signalerfassung.
  • Die 1 bis 4 zeigen eine beispielsweise in eine Tischplatte einsetzbare Vorrichtung (1). Diese Vorrichtung (1) umfasst im Ausführungsbeispiel ein feststehendes Vorrichtungsteil (10) und zwei relativ zu diesem bewegliche Vorrichtungsteile (30, 50). Das feststehende Vorrichtungsteil (10) ist z. B. ein in einer Aussparung der Tischplatte eingesetzter Rahmen (10). Dieser Rahmen (10) trägt einen Bildschirm (30) und eine Tastatur (50) sowie eine Antriebseinheit (60) mit einem Antriebsmotor (61). Der Bildschirm (30) und die Tastatur (50) sind mittels des Antriebsmotors (61) von einer Ruhelage (2), vgl. 4 in eine Gebrauchslage (3), vgl. 1 und wieder zurück in die in der 4 dargestellte Ruhelage (2) schwenkbar. Gegebenenfalls kann die Vorrichtung ohne Tastatur (50) ausgeführt sein, sie umfasst dann als bewegliches Vorrichtungsteil (30) nur einen Bildschirm (30).
  • Das bewegliche Vorrichtungsteil kann auch eine Schiebe- oder Schwenktür, eine Klappe, ein Fenster etc. sein, die, bzw. das relativ zu einem Rahmen, einer Zarge oder einer Wand beweglich ist. Ein Einsatzfall der Vorrichtung kann beispielsweise ein elektrischer Fensterheber sein.
  • Der Rahmen (10) hat in der Draufsicht eine beispielsweise rechteckige Grundfläche. Er ist z. B. aus Winkelprofilen zusammengesetzt, die beispielsweise aus einem austenitischen Stahl hergestellt sind und hat einen obenliegenden, umlaufenden Auflageflansch (11). Die Höhe des Rahmens (10) entspricht im Ausführungsbeispiel einem viertel seiner Länge. Der Auflageflansch (11) liegt z. B. bündig zur Tischplatte. Er umfasst eine, an seine Innenkanten (2124) angrenzende obenliegende elektrisch leitfähige Fläche (12). Diese kann z. B. mit einem elektrisch nichtleitfähigen Werkstoff beschichtet oder furniert sein. Das Furnier ist dann z. B. bündig mit der Tischplatte.
  • Der Bildschirm (30) ist beispielsweise ein Flachbildschirm. In der Ruhelage (2) zeigt z. B. die Vorderseite (31) nach oben und die Rückseite (32) nach unten. Hierbei liegt die Oberseite (31) des Bildschirms (30) auf der Höhe der Auflageflanschs (11) des Rahmens (10).
  • Die Vorderseite (31) wird u. a. begrenzt durch eine Unterkante (35) und eine Oberkante (34). Zwischen dem Bildschirm (30) und dem Rahmen (10) besteht ein umlaufender Spalt (5). Dieser hat in der Ruhelage (2), die in der 4 dargestellt ist, eine konstante Breite.
  • Mit seiner Rückseite (32) ist der Bildschirm (30) beispielsweise an einem Schwenkrahmen befestigt. Dieser Schwenkrahmen trägt in der Nähe der Unterkante (35) des Bildschirms (30) auf beiden Längsseiten je ein seitlich abstehendes bildschirmseitiges Schubführungselement, z. B. einen Schwenkzapfen, eine auf einem Schwenkzapfen gelagerte Führungsrolle, etc. Diese greift in je eine Führungsnut des Rahmens (10) ein und bildet mit dieser eine Schubführung.
  • Der Bildschirm (30) hat eine Frontblende (36) und eine Rückwand (37), die aus einem metallischen Werkstoff, z. B. Aluminium oder einem austenitischen Stahl hergestellt sind. Die Frontblende (36) und die Rückwand (37) sind mittels eines Verbindungsrahmens (38) aus einem metallischen Werkstoff miteinander verbunden. Es ist nicht erforderlich, den Bildschirm (30) gegenüber dem Rahmen (10) elektrisch zu isolieren.
  • Die Tastatur (50) ist beispielsweise eine alphanumerische Tastatur. Sie ist vor Erreichen der Ruhelage (2) in der Ruhelage (3), vgl. die 3, unterhalb des Bildschirms (30) angeordnet und wird durch diesen verdeckt.
  • In der Ruhelage ist im Rahmen (10) unterhalb des Bildschirms (30) ein Antriebsmotor (61) angeordnet. Dieser ist z. B. mittels eines Schubkurbelgetriebes mit dem Schwenkrahmen verbunden und ist beispielsweise mittels zweier Schwenkhebel mit der Tastatur (50) gekoppelt.
  • Der Antriebsmotor (61), vgl. 5, ist mittels einer Motoransteuerung (62) gesteuert. Die Motoransteuerung (62) umfasst eine Signalerfassung (63), eine Auswerteeinheit (64) und ein Stellglied (81). Die Signalerfassung (63) weist im Ausführungsbeispiel ein kapazitives elektrisches Bauelement (65) auf, das mit dem Rahmen (10) elektrisch verbunden ist. Die elektrisch leitfähige Fläche (12) bildet beispielsweise eine Kondensatorplatte dieses kapazitiven elektrischen Bauelements (65), das Teil eines Wechselstromkreises ist.
  • Um den Bildschirm (30) und die Tastatur (50) von der Ruhelage (2) im die Gebrauchslage (3) zu bewegen, wird beispielsweise ein gegenüber dem Rahmen (10) isolierter Schalter (14) oder ein Fernsteuerungs-Bedienteil betätigt. In einem Konferenzraum kann dieses ein zentrales Bedienteil für alle Vorrichtungen (1) sein. Es ist aber auch denkbar, dass jeder Vorrichtung (1) ein eigenes Fernsteuerungs-Bedienteil zugeordnet ist.
  • Nach der Betätigung des Schalters (14) oder des Fernsteuerungs-Bedienteils bewirkt die Motoransteuerung (62) ein Drehen der Motorwelle. Der Antriebsmotor (61) treibt z. B. mittels eines Spindelgetriebes das Schubkurbelgetriebe. Diese als Getriebe (25) bezeichnete Getriebekombination bewegt den Schwenkrahmen. Der Bildschirm (30) wird auf der der Tastatur (50) abgewandten Seite angehoben. Gleichzeitig wird der Bildschirm (30) in diese Richtung versetzt. Die Tastatur (50) bleibt zunächst in Ruhe. Eine derartige Zwischenposition ist beispielsweise in der 3 dargestellt.
  • Bei der weiteren Ansteuerung des Antriebsmotors (61) wird der Bildschirm (30) weiter ausgefahren. Hierbei wird er weiter z. B. in eine Position geschwenkt, in der er mit einer Normalenebene zur Tischebene einen Winkel von 15 Grad einschließt. Gleichzeitig wird seine Unterkante (35), die in der Ruhelage (2) dem Anwender zugewandt ist, in Richtung des hinteren Rahmenteils (16) versetzt.
  • Beim Aufschwenken des Bildschirms (30) wird der Spalt (5) zwischen dem Bildschirm (30) und dem Rahmen (10) größer und ändert seine Lage. Der Bereich des engsten Spalts (5) konzentriert sich im seitlichen Spaltbereich (8) auf den Bereich der Schwenkzapfen.
  • Das die Tastatur (50) antreibende Getriebeteil hat beispielsweise zunächst einen Leerhubbereich. Erst nachdem der Bildschirm (30) z. B. die Hälfte seines Hubs zurückgelegt hat, wird die Tastatur (50) aufgeschwenkt.
  • Sobald beispielsweise der bewegte Bildschirm (30) beim Aufschwenken einen Näherungs- oder Endschalter (79) betätigt, bremst die Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) ab oder unterbricht seine Stromversorgung. Die Bewegungen des Bildschirms (30) und der Tastatur (50) werden angehalten. Sie stehen jetzt beispielsweise in der in der 1 dargestellten Gebrauchslage (3).
  • Sollen der Bildschirm (30) und die Tastatur (50) wieder in die Ruhelage (2) zurückbewegt werden, wird beispielsweise der entsprechende Schalter (15) oder die entsprechende Taste am Fernsteuerungs-Bedienteil betätigt.
  • Die Motoransteuerung (62) bewirkt eine Drehung der Motorwelle in der Gegenrichtung. Die Tastatur (50) wird eingeschwenkt. Die Bildschirmunterkante (35) wird in Richtung des Anwenders versetzt und dabei der Bildschirm (30) in eine waagerechte Lage gekippt, vgl. die 2 und 3. Sobald der einschwenkende Bildschirm (30) einen End- oder Näherungsschalter (78) betätigt, bremst die Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) ab oder unterbricht seine Stromversorgung. Der Bildschirm (30) und die Tastatur (50) kommen in der Ruhelage (2) zum Stillstand. In der Ruhelage (2) besteht zwischen dem Bild schirm (30) und dem umlaufenden Rahmen (10) ein schmaler umlaufender Spalt (5), dessen Breite beispielsweise kleiner ist als ein Zehntel Millimeter.
  • Beim Verfahren des Bildschirms (30) und der Tastatur (30) relativ zum Rahmen (10) ändert sich die Größe des Spalts (5), der durch diese Bauteile (10, 30, 50) begrenzt wird. Beim Verfahren von der Gebrauchslage (3) in die Ruhelage (2) wird unter anderem der Spaltbereich (6) zwischen der Unterkante (35) des Bildschirms (30) und der Innenkante (22) des Auflageflanschs (11) am vorderen Rahmenteils (17), der Spaltbereich (7) zwischen der an die Rückwand (37) angrenzende Oberkante (39) des Bildschirms (30) und der Kante (21) des Auflageflanschs (11) am hinteren Rahmenteil (16) sowie die seitlichen Spaltbereiche (8) kleiner. Dies ist z. B. in der Darstellung der 3 zu erkennen.
  • Wird z. B. beim Verfahren des Bildschirms (30) in die Ruhelage (2) beispielsweise ein Holz- oder Metallstück in den Spalt (5) hineingehalten, wird dieses Holz- oder Metallstück zwischen dem Bildschirm (30) und dem Rahmen (10) eingeklemmt. Der erforderliche Motorstrom steigt sprungartig an, worauf die Stromüberwachung (69) mittels der Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) abschaltet. Nach einem Verfahren des Bildschirms (30) in die Gegenrichtung kann das störende Teil wieder gelöst und entfernt werden.
  • Kommt der Anwender z. B. mit seiner Hand oder einem Finger in den Spalt (5) oder in die Nähe des Spaltes (5), wird die Kapazität der kapazitiven elektrischen Bauteils (65) verändert, vgl. 5. Die Signalerfassung (63) erfährt beispielsweise – bei z. B. konstanter Frequenz des anliegenden Wechselstroms – einen erhöhten kapazitiven Widerstand, wenn die Kapazität des kapazitiven elektrischen Bauteils (65) verringert wird. Je nach Anordnung der elektrischen Bauelemente im Schaltungsverbund ändert sich der das kapazitive elektrische Bauelement (65) durchfließende Strom oder die an ihm abfallende Spannung. Damit wird auch der den Schaltverbund durchfließende Strom oder die in ihm abfallende Spannung verändert. Die elektrischen Bauelemente können im Schaltverbund so angeordnet sein, dass der Schaltverbund die Wirkung eines Tiefpasses, eines Hochpasses, eines Sperr- oder eines Saugkreises hat. Hierzu umfasst der Schaltverbund dann neben dem kapazitiven elektrischen Bauelement (65) ein induktives oder ohmsches elektrisches Bauelement. Bei einer Verringerung der Kapazität des kapazitiven Bauelements (65) wird beispielsweise die Grenz-, Resonanz- oder Nennfrequenz eines derartigen Schaltverbunds elektrischer Bauteile erhöht. In der Auswerteinheit (64) werden z. B. die absolute Stromänderung und der Gradient der Stromänderung nach der Zeit ermittelt. Beispielsweise ist die absolute Änderung des Stroms abhängig vom Abstand eines Fingers von der elektrisch leitfähigen Fläche (12). Der Gradient der Änderung ist zum einen abhängig von der Annäherungsgeschwindigkeit, zum anderen von der Beschaffenheit des sich nähernden Objekts. Hierbei kann auch z. B. der sich einstellende Phasenwinkel ausgewertet werden. Beispielsweise sind diese Parameter abhängig von den physikalischen Eigenschaften des sich annähernden Körpers.
  • In der Auswerteeinheit (64) werden z. B. diese Ist-Feldgrößen mit einem z. B. aus einem Speicher (66) abrufbaren, vorgegebenen Wertefeld verglichen. Das vorgegebene Wertefeld umfasst beispielsweise die Werte der oben genannten Parameter, die bei Annäherung eines Fingers erreicht werden können. Das Wertefeld kann ein- oder mehrdimensional sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat es beispielsweise drei Dimensionen. Dies sind z. B. die absolute Änderung, der Änderungsgradient und der Phasenwinkel. Liegen die Ist-Feldgrößen innerhalb des vorgegebenen Bereichs, wird der sich annähernde Gegenstand als Finger interpretiert. Die Auswerteeinheit (64) schaltet mittels der Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) ab.
  • Der Antriebsmotor (61) hält sowohl beim Aus- als auch beim Einschwenken des Bildschirms (30) und/oder der Tastatur (30) an, noch bevor das Körperteil, z. B. der Finger in den Bereich des Spaltes (5) kommt oder die elektrisch leitfähige Fläche (12) des Rahmens (10) berührt.
  • Je nach Voreinstellung des Wertefelds kann auch die Annäherung anderer Gegenstände als Gefahr interpretiert werden, die zu einem Abschalten des Motors (61) führt.
  • Sobald die Gefahr beseitigt ist, z. B. der Finger außerhalb des Gefahrenbereichs ist, kann beispielsweise mittels der Fernsteuerung der Motor (61) wieder eingeschaltet werden. Er kann den Bildschirm (30) und die Tastatur (30) nun wieder zurückfahren oder in der vorigen Bewegungsrichtung weiterbewegen. Sobald einer der Näherungs- oder Endschalter (78; 79) betätigt wird, schaltet die Motoransteuerung (62) den Motor (61) ab.
  • Bei einer sehr kleinen Kapazitätsänderung, z. B. im Bereich weniger Femtofarad, erfolgt nur eine sehr kleine Änderung des kapazitiven Widerstands. Die Signalerfassung (63), vgl. 6, umfasst daher im Ausführungsbeispiel zwei Eingangszweige (67, 68). Auf beide Zweige (67, 68) wird ein Wechselstromsignal aufgegeben, wobei die auf die Eingänge (71, 72) aufgegebenen Signale gegeneinander beispielsweise um eine halbe Phasenlänge verschoben sind. Der erste Zweig (67) umfasst z. B. einen ohmschen Widerstand (73) und das kapazitive elektrische Element (65) mit der elektrisch leitfähigen Fläche (12). Das hier gegen Masse (74) geschaltete kapazitive elektrische Element (65) ist hier als veränderlich dargestellt. Der zweite Zweig (68) hat z. B. einen hochohmigen Widerstand (76) und einen gegen Masse geschalteten Kondensator (75). In jedem der beiden Zweige (67, 68) bildet der ohmsche Widerstand (73, 76) und das kapazitive elektrische Bauelement (65, 75) z. B. einen Tiefpass.
  • Beide Zweige (67, 68) sind an einen Verstärker (77) angeschlossen. Wird nun die Kapazität (65) verändert, ändert sich z. B. die Phasenlage der beiden Zweige zueinander. Bei der Summation beider Signale ergibt sich z. B. eine Schwebung mit einer niedrigen Frequenz. Im Ausgangssignal des Verstärkers (77) ändern sich die Ist-Größen des Stroms, der Stromänderung und der Frequenz abhängig von der Störgröße. Sobald die Motoransteuerung (62) feststellt, dass diese Ist-Werte innerhalb des voreingestellten Kennwertprofilfelds liegen, wird der Motor (61) abgeschaltet.
  • Die elektrisch leitfähige Fläche (12) kann auch Teil des Bildschirms (30) sein. Auch in der Tastatur (50) kann, angrenzend an den Spalt (5), eine elektrisch leitfähige Fläche (12) angeordnet sein.
  • Somit verfügt die Vorrichtung über eine aktive Schutzvorrichtung, die eine Verletzung des Anwenders verhindert.
  • Auch Kombinationen der verschiedenen Ausführungsformen sind denkbar.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Ruhelage
    3
    Gebrauchslage
    5
    Spalt
    6
    Spaltbereich
    7
    Spaltbereich
    8
    seitliche Spaltbereiche
    10
    feststehendes Vorrichtungsteil, Rahmen
    11
    Auflageflansch
    12
    elektrisch leitfähige Fläche
    14
    Schalter
    15
    Schalter
    16
    hinteres Rahmenteil
    17
    vorderes Rahmenteil
    18
    Netzanschlusskabel
    21
    Kante von (16)
    22
    Kante von (17)
    23
    Kante von (11)
    24
    kante von (11)
    25
    Getriebe
    30
    bewegliches Vorrichtungsteil, Bildschirm
    31
    Vorderseite
    32
    Rückseite
    34
    Oberkante
    35
    Unterkante
    36
    Frontblende
    37
    Rückwand
    38
    Verbindungsrahmen
    39
    Oberkante, an (37) angrenzend
    50
    bewegliches Vorrichtungsteil, Tastatur
    60
    Antriebseinheit
    61
    Antriebsmotor
    62
    Motoransteuerung
    63
    Signalerfassung
    64
    Auswerteeinheit
    65
    kapazitives elektrisches Bauelement
    66
    Speicher
    67
    Eingangszweig
    68
    Eingangszweig
    69
    Stromüberwachung
    71
    Eingang
    72
    Eingang
    73
    Widerstand
    74
    Masse
    75
    kapazitives Bauelement
    76
    Widerstand
    77
    Verstärker
    78
    Näherungsschalter
    79
    Näherungsschalter
    81
    Stellglied
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10133470 C2 [0002]

Claims (8)

  1. Vorrichtung, die mindestens ein feststehendes (10) und mindestens ein relativ zu diesem mittels eines Antriebsmotors (61) zwischen zwei Endlagen bewegliches Vorrichtungsteil (30) umfasst, wobei der Spalt (5) zwischen dem feststehenden (10) und dem beweglichen Vorrichtungsteil (30) während der Bewegung des beweglichen Vorrichtungsteils (30) zumindest seine Größe verändert, dadurch gekennzeichnet, – dass das feststehende (10) und/oder das bewegliche Vorrichtungsteil (30) eine dem Spalt (5) benachbarte elektrisch leitfähige Fläche (12) umfasst, – dass die elektrisch leitfähige Fläche (12) Teil eines kapazitiven elektrischen Bauelements (65) der Motoransteuerung (62) ist, – dass eine Annäherung eines menschlichen Körperteils an die elektrisch leitfähige Fläche (12) die Kapazität des kapazitiven elektrischen Bauelements (65) und damit ein elektrisches Ist-Kennwertprofil verändert und – dass während des Betriebs des Antriebsmotors (61) die Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) abschaltet, wenn das Ist-Kennwertprofil innerhalb eines voreingestellten Kennwertprofilfelds liegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) abschaltet, wenn der Strombedarf einen voreingestellten Schwellenwert überschreitet.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrieb des Antriebsmotors (61) nur zwischen den Endlagenabschaltungen der Relativbewegung unterbrochen wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Vorrichtungsteil (10) ein Rahmen (10) ist und dass ein bewegliches Vorrichtungsteil ein Bildschirm (30) ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein bewegliches Vorrichtungsteil eine Tastatur (50) ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähige Fläche (12) Teil des Rahmens (10) ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähige Fläche (12) mittels eines Furniers oder mittels eines elektrisch nichtleitfähigen Werkstoffs beschichtet ist.
  8. Verwendung eines kapazitiven elektrischen Bauelements (65) in einer Vorrichtung (1), die einen Rahmen (10) und zumindest einen relativ hierzu mittels eines Antriebsmotors (61) beweglichen Bildschirm (30) umfasst, – wobei mindestens eine an den Spalt (5) zwischen dem Bildschirm (30) und dem Rahmen (10) angrenzende Fläche (12) eine elektrisch leitfähige Fläche (12) ist, – wobei die leitfähige Fläche (12) Teil des kapazitiven elektrischen Bauelements (65) der Motoransteuerung (62) ist, – wobei eine Annäherung eines menschlichen Körperteils an die Fläche (12) die Kapazität des kapazitiven elektrischen Bauelements (65) und damit ein elektrisches Ist-Kennwertprofil verändert und – wobei während des Betriebs des Antriebsmotors (61) die Motoransteuerung (62) den Antriebsmotor (61) abschaltet, wenn das Ist-Kennwertprofil innerhalb eines voreingestellten Kennwertprofilfelds liegt.
DE102008048794A 2008-09-24 2008-09-24 Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz Withdrawn DE102008048794A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008048794A DE102008048794A1 (de) 2008-09-24 2008-09-24 Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008048794A DE102008048794A1 (de) 2008-09-24 2008-09-24 Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008048794A1 true DE102008048794A1 (de) 2010-04-08

Family

ID=41794871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008048794A Withdrawn DE102008048794A1 (de) 2008-09-24 2008-09-24 Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008048794A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5315397A (en) * 1990-02-13 1994-05-24 Canon Kabushiki Kaisha Apparatus and method for receiving and recording transmitted recording data
DE10133470C2 (de) 2001-07-10 2003-05-28 Element One Multimedia Ohg Vorrichtung zur Bewegung eines Bildschirms und einer Tastatur von einer Ruhe- in eine Gebrauchslage
DE10305342B4 (de) * 2003-02-10 2005-03-17 Ident Technology Ag Verfahren und Vorrichtung zur Absicherung von Gefährdungsbereichen
DE10248762B4 (de) * 2002-10-18 2005-06-23 Wilhelm Karmann Gmbh Kraftfahrzeug mit einem fahrbaren Verdeck

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5315397A (en) * 1990-02-13 1994-05-24 Canon Kabushiki Kaisha Apparatus and method for receiving and recording transmitted recording data
DE10133470C2 (de) 2001-07-10 2003-05-28 Element One Multimedia Ohg Vorrichtung zur Bewegung eines Bildschirms und einer Tastatur von einer Ruhe- in eine Gebrauchslage
DE10248762B4 (de) * 2002-10-18 2005-06-23 Wilhelm Karmann Gmbh Kraftfahrzeug mit einem fahrbaren Verdeck
DE10305342B4 (de) * 2003-02-10 2005-03-17 Ident Technology Ag Verfahren und Vorrichtung zur Absicherung von Gefährdungsbereichen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1923999B1 (de) Bedienvorrichtung für ein Elektrogerät und Bedienverfahren
EP1347242B1 (de) Bedienvorrichtung für ein Elektrogerät
DE10201196A1 (de) Stufenlos einstellbarer Regler mit Schalterfunktion für elektrotechnische Einrichtungen
DE102018127494A1 (de) Steuerelement, System, Verwendung und Verfahren
DE2617974A1 (de) Vorrichtung zur positionierung des koerpers eines patienten in einem bestrahlungsgeraet
WO2000041442A1 (de) Verfahren zur binauralen anpassung von hörgeräten
EP2888533B1 (de) Dunstabzugsvorrichtung mit fahrbarer dunstabzugshaube
DE102008023962B3 (de) Steuerung einer Tischhöhenverstellung
EP3727097B1 (de) Elektromotorischer möbelantrieb, möbel und verfahren zum erfassen einer position eines elektromotorischen möbelantriebs
DE102014013954B4 (de) Handlingvorrichtung oder Formgebungsmaschine
DE102004005111B4 (de) Hausgerätebedienvorrichtung
DE102008048794A1 (de) Vorrichtung mit aktivem Einklemmschutz
EP3748234B1 (de) Bedieneinrichtung für ein elektrogerät und verfahren zur bedienung eines elektrogeräts
DE3521004A1 (de) Steueranordnung fuer einen elektromotorischen antrieb
DE3423132C1 (de) Einrichtung zur Überwachung der Bewegung beweglicher Teile, insbesondere von Garagentoren
DE102015119322A1 (de) Vorrichtung zur Absaugung von Kochdünsten
DE202012102181U1 (de) Getriebemotor mit Sicherheitsmechanismen
DE102011121367B4 (de) Kapazitiver Sensor für eine Kollisionsschutzvorrichtung
DE102012218477A1 (de) Vorrichtung zur Lageeinstellung eines Türscharniers einer Tür eines Haushaltgeräts sowie Haushaltsgerät mit einer derartigen Vorrichtung
EP2250945B1 (de) Rollladenschrank
EP0698900A1 (de) Prüfeinrichtung für Druckschalter
DE102013103257B4 (de) Kopplungsmechanismus
DE102012009995A1 (de) Verfahrbarer Stauraum
DE10022821A1 (de) Messeinrichtung mit induktivem Wegsensor
DE102008036443A1 (de) Drehschalter

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20150401