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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der am 21. September
2007 im koreanischen Amt für gewerblichen Rechtsschutz
eingereichten
koreanischen
Patentanmeldung Nr. 10-2007-0096734 , deren Offenbarung
hiermit durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit eingeschlossen wird.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Geschirrspülmaschine
sowie eine Geschirrspülmaschine, genauer gesagt, ein Verfahren zum
Steuern einer Geschirrspülmaschine sowie eine Geschirrspülmaschine,
in der eine Waschwanne auf effektive Weise sterilisiert und gewaschen
werden kann.
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2. Beschreibung der einschlägigen
Technik
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Geschirrspülmaschinen
sind Vorrichtungen zum Waschen von mit Speiseresten verschmutztem Geschirr
durch Aufsprühen von Waschwasser auf das Geschirr. Geschirrspülmaschinen
enthalten eine Waschwanne mit Gestellen zum Aufnehmen von Geschirr,
eine Wasserzuführvorrichtung zum Liefern von sauberem Waschwasser
an einem unter der Waschwanne angeordneten Sumpf, eine Waschwasser-Sprühvorrichtung
zum Aussprühen des in den Sumpf gelieferten Waschwassers
zu den Gestellen, um das Geschirr zu reinigen, und eine Ablassvorrichtung
zum Ablassen von gebrauchtem Waschwasser, wie es sich beim Waschen
des Geschirrs ergibt.
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Bei
herkömmlichen Geschirrspülmaschinen können
Waschwasser und Verschmutzungen auch nach Abschluss eines Geschirrspülvorgangs
leicht in der Waschwanne zurückbleiben. So kann die Waschwanne nach
langzeitigem Gebrauch aufgrund der Zersetzung von Waschwasser und
Verschmutzungen in ihr einen aggressiven Geruch ausströmen.
Um dies zu berücksichtigen, muss die Waschwanne häufig
gewaschen werden. Jedoch ist es im allgemeinen schwierig, die Waschwanne
zu reinigen. Außerdem ist es beinahe unmöglich,
eine Waschwasser-Sprühvorrichtung und einen Sumpf zu reinigen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Durch
die Erfindung sind ein Verfahren zum Steuern einer Geschirrspülmaschine
sowie eine Geschirrspülmaschine geschaffen, bei denen verhindert werden
kann, dass von einer Waschwanne nach langzeitigem Gebrauch derselben
ein aggressiver Geruch ausströmt.
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Gemäß einer
Erscheinungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Steuern einer
Geschirrspülmaschine geschaffen, das Folgendes beinhaltet: Erwärmen
von Wasser in einem Sumpf, wenn kein Geschirr in die Waschwanne
geladen ist, auf eine Solltemperatur, die höher als die
zum Waschen von Geschirr eingestellt ist, insbesondere auf 75°C
bis 90°C, vorzugsweise auf 80°C; und Sterilisieren
der Waschwanne durch Aussprühen des erwärmten Wassers
in dieselbe unter Verwendung einer Wassersprühvorrichtung
für eine erste Einstellzeit.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform der Erfindung ist eine Geschirrspülmaschine
mit Folgendem geschaffen: einer Waschwanne; einer Wassersprühvorrichtung
zum Aussprühen von Wasser in die Waschwanne; einer Heizvorrichtung,
die Wasser in einem Sumpf erwärmt; und einer Steuerungseinheit, die
dazu ausgebildet ist, Folgendes zu steuern: die Heizvorrichtung
zum Erwärmen von Wasser im Sumpf, wenn kein Geschirr in
die Waschwanne geladen ist, auf eine Solltemperatur, die höher
als die zum Waschen von Geschirr eingestellt ist, insbesondere auf
75°C bis 90°C, vor zugsweise auf 80°C;
und die Wassersprühvorrichtung zum Aussprühen
des erwärmten Wassers in die Waschwanne für eine
erste Einstellzeit, um so die Waschwanne zu sterilisieren und zu
waschen, wenn kein Geschirr in sie geladen ist.
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Gemäß der
Erfindung ist es möglich, auf effektive Weise Waschwasser
und Verschmutzungen zu entfernen, wie sie in einer Waschwanne verblieben
sind, um so zu verhindern, dass aggressive Gerüche aus
der Waschwanne ausströmen, was durch Waschen derselben
mit Wasser hoher Temperatur erfolgt, wenn kein Geschirr in sie geladen
ist.
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Daher
ist es möglich, das Funktionsvermögen einer Geschirrspülmaschine
zu verbessern und die Zweckdienlichkeit für den Benutzer
zu maximieren.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden dadurch
besser erkennbar werden, dass bevorzugte Ausführungsformen
derselben unter Bezugnahme der beigefügten Zeichnungen
detailliert beschrieben werden.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Geschirrspülmaschine
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung;
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2 zeigt
eine Schnittansicht der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine;
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3 zeigt
ein Blockdiagramm der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine;
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4A, 4B, 4C zeigen
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern einer Geschirrspülmaschine
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung; und
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5 zeigt
ein Blockdiagramm einer Geschirrspülmaschine gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen, in denen beispielhafte Ausführungsformen der
Erfindung dargestellt sind, detailliert beschrieben.
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Die 1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Geschirrspülmaschine 1 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der Erfindung, 2 zeigt eine
Schnittansicht der Geschirrspülmaschine 1, die 3 zeigt
ein Blockdiagramm der Geschirrspülmaschine 1 und
die 4 zeigt ein Flussdiagramm eines
Verfahrens zum Steuern einer Geschirrspülmaschine gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
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Gemäß den 1 und 2 verfügt
die Geschirrspülmaschine 1 über ein Gehäuse 2,
das das Äußere derselben bestimmt, eine im Gehäuse 2 angeordnete
Waschwanne 4 mit einem Raum zum Waschen von darin eingefülltem
Geschirr, mehrere Gestellanordnungen 6 und 8,
die so in der Waschwanne 4 angeordnet sind, dass sie aus
ihr herausgezogen werden können, und die Geschirr aufnehmen,
und eine Waschwasser-Sprühvorrichtung 10, die
in der Waschwanne 4 angeordnet ist und Waschwasser auf das
durch die Gestellanordnungen 6 und 8 gehaltene Geschirr
sprüht.
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Sowohl
das Gehäuse 2 als auch die Waschwanne 4 verfügen
an der Vorderseite über eine Öffnung, und demgemäß kann
Geschirr durch diese Öffnungen des Gehäuses 2 und
der Waschwanne 4 in die Wan ne 4 geladen werden.
Eine Tür 12 ist so angeordnet, dass sie das Gehäuse 2 öffnen
oder schließen kann. Die Tür 12 kann
das Gehäuse 2 auf herunterfallende Weise öffnen
oder schließen. An der Rückseite der Tür 12 ist
eine Waschmittel-Zuführvorrichtung 14 angeordnet.
Diese Waschmittel-Zuführvorrichtung 14 liefert
Waschmittel in die Waschwanne 4. Im oberen Teil der Vorderseite
der Tür 12 ist eine Bedienungseinheit 16 angeordnet.
Die Bedienungseinheit 16 ermöglicht es einem Benutzer,
den Betrieb der Geschirrspülmaschine 1 zu steuern.
Die Bedienungseinheit 16 verfügt über
mehrere Schalter 16a und 16b. Der Benutzer kann
ein Geschirrspülprogramm dadurch auswählen und
einstellen, dass er einen der Schalter 16a und 16b bedient.
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Gemäß den 1 bis 3 ist
unter der Waschwanne 4 ein Sumpf 18 angeordnet.
Der Sumpf 18 nimmt Waschwasser auf. Im Sumpf 18 ist
eine Heizvorrichtung 20 angeordnet, die das in ihm aufgenommene
Waschwasser erwärmt. Als Heizvorrichtung 20 kann
ein Mantelheizer mit hervorragenden Wasserabdichtungseigenschaften
verwendet werden. Im Sumpf 18 ist eine Wassertemperatur-Erfassungseinheit 22 angeordnet.
Die Wassertemperatur-Erfassungseinheit 22 misst die Wassertemperatur im
Sumpf 18. Die Wassertemperatur-Erfassungseinheit 22 kann
einen im Sumpf 18 angeordneten Thermistor aufweisen, um
mit dem Waschwasser im Sumpf 18 in Kontakt zu stehen.
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Mit
einer ersten Seite des Sumpfs 18 ist eine Wasserzuführvorrichtung 24 verbunden.
Die Wasserzuführvorrichtung 24 liefert sauberes
Waschwasser, wie es durch eine externe Wasserquelle bereitgestellt wird,
in den Sumpf 18. Mit einer zweiten Seite des Sumpfs 18 ist
eine Ablassvorrichtung 26 verbunden. Diese Ablassvorrichtung 26 lässt
Waschwasser, das zum Reinigen von Geschirr verwendet wurde, aus der
Geschirrspülmaschine 1 aus. Die Wasserzuführvorrichtung 24 verfügt über
einen Wasserzuführpfad (nicht dargestellt), der die erste
Seite des Sumpfs 18 mit der externen Wasserquelle verbindet,
sowie ein in diesem Was serzuführpfad angeordnetes Wasserzuführventil
(nicht dargestellt). Die Lieferung von Waschwasser in den Sumpf 18 kann
durch Öffnen oder Schließen des Wasserzuführventils
gesteuert werden. Die Ablassvorrichtung 26 verfügt über
einen Ablasspfad (nicht dargestellt), der zwischen der zweiten Seite
des Sumpfs 18 und der Außenseite der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet
ist, sowie eine im Ablasspfad angeordnete Ablasspumpe (nicht dargestellt).
Das im Sumpf 18 aufgenommene Waschwasser kann durch die
Ablasspumpe aus der Geschirrspülmaschine 1 herausgepumpt
werden.
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Gemäß den 1 und 2 verfügen
die Gestellanordnungen 6 und 8 über eine
erste Gestellanordnung 6, die in einem unteren Teil der
Waschwanne 4 so angeordnet ist, dass sie aus dieser herausgezogen
werden kann, und eine zweite Gestellanordnung 8, die in
einem oberen Teil der Waschwanne 4 so angeordnet ist, dass
sie aus ihr herausgezogen werden kann. Die erste Gestellanordnung 6 verfügt über
ein erstes Gestell 6a und mehrere Räder 6b.
Das erste Gestell 6a ist auf solche Weise in der Waschwanne 4 angeordnet,
dass die beiden Querseiten der ersten Gestellanordnung 6 entlang
entsprechenden Innenseiten der Waschwanne 4 gleiten können.
Das erste Gestell 6a kann Geschirr aufnehmen. Die Räder 6b sind
unter dem ersten Gestell 6a angeordnet, und sie rollen
entlang der Bodenfläche der Waschwanne 4 sowie
der Rückseite der Tür 12. Die zweite
Gestellanordnung 8 verfügt über ein zweites
Gestell 8a und Führungsschienen 8b. Das
zweite Gestell 8a ist über dem ersten Gestell 6b angeordnet, und
es kann Geschirr aufnehmen. Die Führungsschienen 8b sind
an den beiden Seiten des zweiten Gestells 8a angeordnet,
und sie halten es auf solche Weise, dass es nach vorne und hinten
bewegt werden kann.
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Gemäß den 1 und 2 verfügt
die Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 über
eine mit dem Sumpf 18 verbundene Waschpumpe 30,
die Waschwasser in den Sumpf 18 pumpt, mehrere Düseneinheiten 32 und 34,
die das durch die Waschpumpe 30 gepumpte Waschwasser auf
das durch die erste und die zweite Gestellanordnung 6 und 8 aufgenommene
Geschirr sprühen, und einen Waschwasserströmungspfad,
der zwischen der Waschpumpe 30 und den Düseneinheiten 32 und 34 ausgebildet ist.
Die Düseneinheiten 32 und 34 enthalten
eine erste Düseneinheit 32, die so unter dem ersten
Gestell 6a angeordnet ist, dass sie drehbar ist und Waschwasser
auf das durch dieses aufgenommene Geschirr sprüht, und
eine zweite Düseneinheit 34, die so unter dem
zweiten Gestell 8a angeordnet ist, dass sie sich dreht
und Waschwasser auf das durch dieses aufgenommene Geschirr sprüht.
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Gemäß den 2 und 3 ist
an der Tür 12 oder dem Gehäuse 2 eine
Steuerungseinheit 38 angeordnet. Die Steuerungseinheit 38 steuert
den Betrieb der Geschirrspülmaschine 1. Die Steuerungseinheit 38 verfügt über
einen Timer 40, der die Betriebszeit der Geschirrspülmaschine 1 misst.
Bei der beispielhaften Ausführungsform der 1 bis 3 kann
die Steuerungseinheit 38 im oberen Teil der Tür 12 angeordnet
sein. Zwischen dem Gehäuse 2 und der Waschwanne 4 ist
eine Trocknungsvorrichtung 42 angeordnet, die trockene
Luft in die Waschwanne 4 liefert. Die Trocknungsvorrichtung 42 verfügt über
ein Gebläse, das Außenluft in die Waschwanne 4 bläst
und Luft aus ihr ausbläst, und einen Heizer, der durch
das Gebläse in die Waschwanne 4 geblasene Luft
erwärmt.
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Nachfolgend
wird ein Verfahren zum Steuern der Geschirrspülmaschine 1 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der Erfindung detailliert
beschrieben.
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Die
Tür 12 wird nach unten gezogen, um die Waschwanne 4 zu öffnen,
und das erste und das zweite Gestell 6a und 8a der
ersten und der zweiten Gestellanordnung 6 und 8 werden
aus der Waschwanne 4 herausgezogen. Danach wird Geschirr
auf sowohl dem ersten als auch dem zweiten Gestell 6a und 8a platziert,
und diese beiden werden in die Waschwanne 4 zurückgeschoben.
Danach wird die Tür 12 geschlossen, um die Waschwanne 4 zu schließen.
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Danach
wird durch Bedienen der Bedienungseinheit 16 an der Tür 12 ein
Waschprogramm für die Geschirrspülmaschine 1 ausgewählt,
und diese wird betrieben. Das gewählte Waschprogramm wird
in die Steuerungseinheit 38 eingegeben und diese steuert
den Betrieb der Geschirrspülmaschine 1 entsprechend
dem gewählten Waschprogramm.
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D.
h., die Steuerungseinheit 38 betreibt die Wasserzuführvorrichtung 24 und
liefert so sauberes Waschwasser in den Sumpf 18. Wenn Waschwasser bis
auf einen vorbestimmten Wasserpegel in den Sumpf 18 geliefert
ist, wäscht die Steuerungseinheit 38 das Geschirr
durch Betreiben der Heizvorrichtung 20 und der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10.
Genauer gesagt, wird das im Sumpf 18 enthaltene Waschwasser
durch die Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 auf
das Geschirr gesprüht. Die Heizvorrichtung 20 erwärmt
das Waschwasser im Sumpf 18, um dadurch das Geschirrspülvermögen
der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 zu verbessern.
Die Heizvorrichtung 20 kann das Waschwasser im Sumpf 18 während
des Waschens des Geschirrs auf eine Temperatur von ungefähr
45°C erwärmen. Während des Waschens des
Geschirrs liefert die Steuerungseinheit 38 durch Betreiben
der Waschmittelzuführvorrichtung 14 Waschmittel
in die Waschwanne 4.
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Wenn
einmal der Waschvorgang abgeschlossen ist, vergleichen die Steuerungseinheit 38 die
zum Waschen des Geschirrs aufgewandte Zeit mit einer ersten Einstellzeit.
Wenn die zum Waschen des Geschirrs aufgebrachte Zeit die erste Einstellzeit überschreitet,
beendet die Steuerungseinheit 38 den Betrieb der Heizvorrichtung 20 und
der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10, und sie entleert
den Sumpf 18 durch Antreiben der Ablassvorrichtung 26.
Während des Spülens des Geschirrs kann die Steuerungseinheit 38 die
Heizvorrichtung 20 so betreiben, dass sie das zum Spülen des
Geschirrs verwendete Waschwasser erwärmt, und sie kann
durch Betreiben der Wasserzuführvorrichtung 14 einen
Wasserweichmacher in die Waschwanne 4 liefern. Die Heizvorrichtung 20 kann
das Waschwasser im Sumpf 18 während des Spülens
des Geschirrs bis auf eine Temperatur von ungefähr 65°C
erwärmen Wenn einmal das Spülen des Geschirrs
abgeschlossen ist, beendet die Steuerungseinheit 38 die
Betriebsvorgänge der Heizvorrichtung 20 und der
Waschwasser-Sprühvorrichtung 10, und sie entleert
den Sumpf 18 durch Betreiben der Ablassvorrichtung 26.
Danach liefert die Steuerungseinheit 38 durch Betreiben
der Trocknungsvorrichtung 42 heiße Luft in die
Waschwanne 4. Im Ergebnis wird das Geschirr in der Waschwanne 4 durch
die heiße Luft getrocknet.
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Wenn
einmal das Trocknen des Geschirrs abgeschlossen ist, beendet die
Steuerungseinheit 38 den Betrieb der Trocknungsvorrichtung 42,
und so wird der Betrieb der Geschirrspülmaschine 1 abgeschlossen.
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Wenn
die Geschirrspülmaschine 1 wiederholt für
lange Zeit betrieben wird, können sich in der Waschwanne 4,
dem Sumpf 18, der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 und
der Heizvorrichtung 20 Schmutz und gebrauchtes Waschwasser
ansammeln, die sich zersetzen können. So kann von der Waschwanne 4 ein
aggressiver Geruch ausströmen. Um dies zu berücksichtigen
kann die Heizvorrichtung 20 Waschwasser erwärmen,
wenn kein Geschirr in die Waschwanne 4 geladen ist, und
die Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 kann das erwärmte
Waschwasser in die Waschwanne 4 sprühen und so
dieselbe sterilisieren und waschen. Um die Waschwanne 4 zu
sterilisieren und zu waschen, kann in der Bedienungseinheit 16 ein
Schalter vorhanden sein, der ausschließlich zum Auswählen
eines sterilisierenden Waschvorgangs dient, oder es kann mindestens
einer der Schalter 16a und 16b bedient werden.
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Gemäß der 4 wird in der Waschwanne 4 verbliebenes
Waschwasser abgelassen (S1). Danach wird Waschwasser in die Waschwanne 4 geliefert
(S2). Danach wird das in die Waschwanne 4 gelieferte Waschwasser
erwärmt, und diese wird durch Einsprühen des erwärmten
Waschwassers unter Verwendung der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 sterilisiert
und gewaschen (S3 bis S12). Danach wird das zum Sterilisieren und
Waschen der Waschwanne 4 verwendete Waschwasser abgelassen
(S13 und S14). Danach wird die Waschwanne 4 durch Liefern trockener
Luft in sie getrocknet (S15). Danach wird das in der Waschwanne 4 verbliebene
Waschwasser abgelassen (S16).
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Genauer
gesagt, lässt die Steuerungseinheit 38 im Sumpf 18 verbliebenes
Waschwasser dadurch ab, dass sie die Ablassvorrichtung 26 für
eine vorbestimmte Zeitdauer betreibt (S1). Danach liefert die Steuerungseinheit 38 durch
Betreiben der Wasserzuführvorrichtung 24 für
eine vorbestimmte Zeitdauer sauberes Waschwasser in den Sumpf 18 (S2).
Die Betriebszeiten der Ablassvorrichtung 26 und der Wasserzuführvorrichtung 24 können
durch den Timer 40 bestimmt werden und dann an die Steuerungseinheit 38 geliefert
werden. Bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung
der 4 kann die Ablassvorrichtung 26 im
Betriebsablauf S1 für 43 Sekunden betrieben werden, und
die Wasserzuführvorrichtung 24 kann im Betriebsablauf
S2 für 45 Sekunden betrieben werden.
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Danach
erwärmt die Steuerungseinheit 38 durch Betreiben
der Heizvorrichtung 20 das in den Sumpf 18 gelieferte
Waschwasser auf eine Solltemperatur, und die Heizvorrichtung 20 hält
das erwärmte Waschwasser auf dieser (S3, S4, S5 und S9).
Danach sprüht die Steuerungseinheit 38 durch Betreiben
der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 das erwärmte
Waschwasser in die Waschwanne 4 (S6, S7, S8, S10, S11 und
S12). Im Ergebnis kann die Waschwanne 4 mit sauberem Waschwasser
gewaschen werden, und so können Waschwasser und Schmutz, wie
sie in der Waschwanne 4, dem Sumpf 18, der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 und
der Heizvorrichtung 20 verblieben, entfernt werden. Außerdem kann
verhindert werden, da die Waschwanne 4 mit heißem
Waschwasser sterilisiert wird, dass sich Keime oder Schimmel in
der Waschwanne 4, dem Sumpf 18, der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 und
der Heizvorrichtung 20 vermehren. Die Betriebszeiten der
Heizvorrichtung 20 und der Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 können
durch den Timer 40 bestimmt werden und dann an die Steuerungseinheit 38 geliefert
werden.
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Das
Sterilisieren und Waschen der Waschwanne 4 (S6, S7, S8,
S10, S11 und S12) können für eine erste Einstellzeit
andauern. Wenn jedoch die nach dem Erwärmen des Waschwassers
im Sumpf 18 verstrichene Zeitdauer eine dritte Einstellzeit überschreitet
(S9), kann die Waschwanne 4 unabhängig davon,
ob das Waschwasser im Sumpf 18 die Solltemperatur erreicht
oder nicht, vorab gewaschen werden. Daher ist es möglich,
die Funktionsfähigkeit beim Waschen der Waschwanne 4 selbst
dann zu gewährleisten, wenn das Erwärmen des Waschwassers
im Sumpf 18 länger dauert. Bei der beispielhaften
Ausführungsform der 4 kann
die Solltemperatur auf 80°C eingestellt werden, und die
erste Einstellzeit kann auf 20 Minuten eingestellt werden.
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Wenn
die zum Sprühen von Waschwasser in die Waschwanne 4 nach
dem Erwärmen des Waschwassers im Sumpf 18 benötigte
Zeit eine zweite Einstellzeit überschreitet (S11), kann
die Steuerungseinheit 38 durch Betreiben der Waschmittelzuführvorrichtung 14 Wasserweichmacher
in die Waschwanne liefern (S12). Die zweite Einstellzeit kann kürzer
als die erste sein. Die zweite Einstellzeit kann auf 15 Minuten
eingestellt werden.
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Nach
dem Sterilisieren und Waschen der Waschwanne 4 (S3 bis
S12) beendet die Steuerungseinheit 38 die Betriebsabläufe
der Heizvorrichtung 20 und der Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 (S13),
und sie lässt das Waschwasser im Sumpf 18 durch
Betrei ben der Ablassvorrichtung 26 für eine vorbestimmte
Zeitdauer ab (S14). Danach liefert die Steuerungseinheit 38 durch
Betreiben der Trocknungsvorrichtung 42 für eine
vorbestimmte Zeitdauer heiße, trockene Luft in die Waschwanne 4.
Im Ergebnis werden die Waschwanne 4, der Sumpf 18,
die Waschwasser-Sprühvorrichtung 10 und die Heizvorrichtung 20 durch
heiße Luft getrocknet. Während des Betriebsablaufs
S16 lässt die Steuerungseinheit 38 den Sumpf 18 durch
Betreiben der Ablassvorrichtung 26 für eine vorbestimmte
Zeitdauer vollständig ab. Bei der beispielhaften Ausführungsform
der 4 kann die Ablassvorrichtung 26 in
den Betriebsabläufen S13 und S14 für 43 Sekunden
betrieben werden, die Trocknungsvorrichtung 42 kann für 20
Minuten betrieben werden, und die Ablassvorrichtung 26 kann
im Betriebsablauf 16 für 18 Sekunden betrieben
werden.
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Die 5 zeigt
ein Blockdiagramm einer Geschirrspülmaschine 10 gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung. In den 1 bis 5 kennzeichnen
gleiche Bezugszahlen gleiche Elemente, und so werden zugehörige
detaillierte Beschreibungsteile weggelassen. Die beispielhafte Ausführungsform
der 5 wird nachfolgend detailliert beschrieben, wobei
eine Konzentration hauptsächlich auf Unterschiede zur beispielhaften
Ausführungsform der 1 bis 4 erfolgt.
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Gemäß der 5 verfügt
die Geschirrspülmaschine 10 über eine
Waschwasser-Sprühvorrichtung 110, die in eine
Waschwanne (nicht dargestellt) geladenes Geschirr dadurch wäscht,
dass sie Waschwasser in diese sprüht, eine Heizvorrichtung 120,
die Waschwasser erwärmt und eine Steuerungseinheit 138,
die die Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 und die
Heizvorrichtung 120 steuert. Die Geschirrspülmaschine 10 kann
auch eine Trocknungsvorrichtung 142, die das Geschirr durch
Liefern trockener Luft in die Waschwanne trocknet, eine Wasserzuführvorrichtung 124,
die Waschwasser in die Waschwanne liefert, und eine Bedienungseinheit 116 aufweisen,
die durch einen Benutzer ein Bedienungssig nal zum Anfordern eines
sterilisierenden Waschvorgangs, wie er an der Waschwanne auszuführen
ist, empfängt. Die Geschirrspülmaschine 10 kann
auch eine Anzeigeeinheit 150, die verschiedene Betriebsinformationen
betreffend das Sterilisieren und Waschen der Waschwanne, wenn die
Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 und die Heizvorrichtung 120 betrieben
werden, und eine Dampfzuführvorrichtung 160, die
Dampf in die Waschwanne liefert, aufweisen. Als Heizvorrichtung 120 kann
ein Mantelheizer mit hervorragenden Wasserabdichtungseigenschaften
verwendet werden.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Geschirrspülmaschine 10 detailliert
beschrieben. Der Benutzer liefert durch Bedienen der Bedienungseinheit 116 ein
Bedienungssignal an die Geschirrspülmaschine 10.
Die Geschirrspülmaschine 10 wird auf das Bedienungssignal
hin betrieben und führt so das in der 4 dargestellte
Verfahren aus. Genauer gesagt, steuert die Steuerungseinheit 138 die
Heizvorrichtung 120, um Waschwasser zu erwärmen,
wenn kein Geschirr in die Waschwanne geladen ist. Danach steuert
die Steuerungseinheit 138 die Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 zum
Aussprühen des erwärmten Waschwassers in die Waschwanne,
um so dieselbe zu sterilisieren und zu waschen. Wenn einmal das
Sterilisieren und Waschen der Waschwanne abgeschlossen ist, steuert
die Steuerungseinheit 138 die Trocknungsvorrichtung 142 in
solcher Weise, dass sie trockene Luft in die Waschwanne liefert,
um so dieselbe zu trocknen.
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Wenn
für mehr als eine vorbestimmte Zeitdauer kein Geschirr
in die Waschwanne geladen wurde, kann die Steuerungseinheit 138 die
Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 so steuern, dass
sie unabhängig davon, ob vom Benutzer ein Bedienungssignal
empfangen wurde, erwärmtes Waschwasser in die Waschwanne
sprüht, um so dieselbe zu sterilisieren und zu waschen.
Daher ist es selbst dann, wenn es der Benutzer vergisst, die Waschwanne
ab und zu zu sterilisieren und zu waschen, möglich, dass
die Geschirr spülmaschine 10 die Waschwanne automatisch
sterilisiert und wäscht, um sie so sauber zu halten.
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Die
Geschirrspülmaschine 10 kann auch die Bedienungseinheit 116 aufweisen,
die ein Bedienungssignal zum Anfordern eines Sterilisierens und Waschens
der Waschwanne vom Benutzer empfängt. Die Steuerungseinheit 138 kann
eine Steuerung zum Sterilisieren und Waschen der Waschwanne durch
Betreiben der Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 und
der Heizvorrichtung 120, wenn sie das Bedienungssignal
von der Bedienungseinheit 116 empfängt, ausführen.
Die Bedienungseinheit 138 kann verschiedene sterilisierende
Waschverläufe bereitstellen, die auf dieselbe oder ähnliche
Weise wie der obige Verlauf ausgeführt werden können.
Wenn die Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 und
die Heizvorrichtung 120 betrieben werden, zeigt die Anzeigeeinheit 150 dem
Benutzer verschiedene Betriebsinformationen betreffend das Sterilisieren
und Waschen der Waschwanne an. Zu Beispielen von durch die Anzeigeeinheit 150 angezeigter
Betriebsinformation gehören Information, die anzeigt, wenn
das Sterilisieren und Waschen der Waschwanne abgeschlossen sein
wird, und Information, die das Ausmaß anzeigt, gemäß dem
die Waschwanne sterilisiert und gewaschen ist.
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Die
Geschirrspülmaschine 10 kann auch eine Restwasser-Ablassvorrichtung 170 aufweisen, die
das in der Waschwanne verbliebene Wasser ablässt. Die Restwasser-Ablassvorrichtung 170 kann
in der Waschwanne verbliebenes Wasser ablassen, bevor durch die
Wasserzuführvorrichtung 124 Waschwasser in die
Waschwanne geliefert wird und nach dem Trocknen der Waschwanne durch
die Trocknungsvorrichtung 142. So ist es möglich,
zu verhindern, dass aufgrund von Waschwasser, das für lange Zeit
in der Waschwanne verbleibt, aggressive Gerüche und Keime
gebildet werden, um so die Waschwanne sauber zu halten.
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Die
Geschirrspülmaschine 10 kann auch eine Dampfzuführvorrichtung 160 aufweisen,
die Dampf in die Waschwanne liefert. Die Dampfzuführvorrichtung 160 kann
die Waschwanne mit Dampf sterilisieren, bevor sie durch die Waschwasser-Sprühvorrichtung 110 mit
erwärmtem Waschwasser sterilisiert wird. Daher ist es möglich,
Keime zu beseitigen, wie sie in der Waschwanne vorhanden sein können.
Außerdem ist es möglich, die Waschwanne vorab
zu erwärmen und so wirkungsvoll an der Waschwanne anhaftende
Verschmutzungen mit erwärmtem Waschwasser zu beseitigen.
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Gemäß der
Erfindung ist es möglich, zu verhindern, dass eine Geschirrspülmaschine
nach langzeitigem Gebrauch aufgrund von Waschwasser und Verschmutzungen,
wie sie in einer Waschwanne verblieben sind, einen aggressiven Geruch
ausströmt, um so die Funktionsfähigkeit einer
Geschirrspülmaschine zu verbessern.
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Während
die Erfindung unter Bezugnahme auf beispielhafte Ausführungsformen
derselben speziell dargestellt und beschrieben wurde, ist es vom Fachmann
zu beachten, dass daran verschiedene Änderungen der Form
und der Einzelheiten nach vorgenommen werden können, ohne
dass dadurch vom Grundgedanken und Schutzumfang der durch die folgenden
Ansprüche definierten Erfindung abgewichen würde.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - KR 10-2007-0096734 [0001]