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DE102008047914B4 - Navigationssystem, Verfahren und Computerprogrammprodukt zum Betreiben des Navigationssystems - Google Patents

Navigationssystem, Verfahren und Computerprogrammprodukt zum Betreiben des Navigationssystems Download PDF

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DE102008047914B4
DE102008047914B4 DE102008047914A DE102008047914A DE102008047914B4 DE 102008047914 B4 DE102008047914 B4 DE 102008047914B4 DE 102008047914 A DE102008047914 A DE 102008047914A DE 102008047914 A DE102008047914 A DE 102008047914A DE 102008047914 B4 DE102008047914 B4 DE 102008047914B4
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Martin Dr. Pfeifle
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Abstract

Navigationssystem, das eine Navigationsvorrichtung (NAVI), eine relationale Datenbank (RDB), die auf einem Speichermedium (DC) gespeichert ist, und ein Datenbankverwaltungssystem (RDBMS) umfasst und das dazu ausgebildet ist, auf Navigationsdaten zuzugreifen, die in der relationalen Datenbank (RDB) als Datensätze gespeichert sind, wobei jedem Datensatz ein Paketdatensatz aus zumindest einer Pakettabelle (NTR1) und ein Eigenschaftsdatensatz aus zumindest einer Eigenschaftstabelle (NTR2) zugeordnet ist, wobei der Paketdatensatz zumindest ein Datenpaket (NTR_BLOB) und eine eindeutige Kennung (NTR_ID) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) aufweist und der Eigenschaftsdatensatz zumindest eine Eigenschaft (NTR_ATTR) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) und die eindeutige Kennung (NTR_ID) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Navigationssystem, das eine Navigationsvorrichtung umfasst. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben des Navigationssystems und ein Computerprogrammprodukt.
  • Aus der EP 0 766 811 B1 ist ein Streckenführungssystem bekannt. Das Streckenführungssystem weist eine Basiseinheit auf, die ausgebildet ist, um in Abhängigkeit von einer Streckenanforderung eine Strecke zu errechnen. Ferner weist das Streckenführungssystem eine erste Datenbank auf, die Karteninformationen enthält. Ferner weist das Streckenführungssystem eine Nachrichtenverbindung und eine entfernte Einheit auf, die so ausgebildet ist, dass sie eine Streckenanforderung unter Nutzung der Nachrichtenverbindung elektromagnetisch zu der Basiseinheit übermittelt und dass sie als Antwort auf die Streckenanforderung von der Basiseinheit unter Nutzung der Nachrichtenverbindung eine Strecke empfängt. Die entfernte Einheit weist eine zweite Datenbank auf, die Karteninformationen enthält. Die entfernte Einheit ist so ausgebildet, dass sie die empfangene Strecke mit der in der zweiten Datenbank enthaltenen Karteninformation vergleicht. Falls die Strecke von der zweiten Datenbank nicht ausreichend abgedeckt ist, wird sie elektromagnetisch an die Basiseinheit übermittelt unter Nutzung der Nachrichtenverbindung zur Bereitstellung von Karteninformationen von der ersten Datenbank.
  • DE 10 2006 004 693 A1 offenbart ein Navigationssystem umfassend eine relationale Datenbank und ein Datenbankverwaltungssystem. Navigationsdaten des Navigationssystems sind in der relationalen Datenbank in Datensätzen gespeichert, wobei ein Datensatz ein Datenpaket und zumindest eine Eigenschaft des Datenpakets umfasst. Das jeweilige Datenpaket und die diesem Datenpaket zugeordnete Eigenschaft sind als jeweils ein Datensatz einer Tabelle zugeordnet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Navigationssystem und ein Verfahren zum Betreiben des Navigationssystems zu schaffen, das einen schnellen und ausgewählten Zugriff auf Navigationsdaten ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung zeichnet sich bezüglich eines ersten Aspekts aus durch ein Navigationssystem, das eine Navigationsvorrichtung, eine relationale Datenbank und ein Datenbankverwaltungssystem umfasst. Die relationale Datenbank ist auf einem Speichermedium gespeichert. Das Navigationssystem ist dazu ausgebildet, auf Navigationsdaten zuzugreifen, die in der relationalen Datenbank als Datensätze gespeichert sind. Jedem Datensatz sind ein Paketdatensatz aus zumindest einer Pakettabelle und ein Eigenschaftsdatensatz aus zumindest einer Eigenschaftstabelle zugeordnet. Der Paketdatensatz weist zumindest ein Datenpaket und eine eindeutige Kennung des zumindest einen Datenpakets auf. Der Eigenschaftsdatensatz weist zumindest eine Eigenschaft des zumindest einen Datenpakets und die eindeutige Kennung des zumindest einen Datenpakets auf. Dies hat den Vorteil, dass die Datenpakete und die dem jeweiligen Datenpaket zugeordneten Eigenschaften räumlich getrennt voneinander auf dem Speichermedium gespeichert sind. Somit kann ein Zugriff auf die zumindest eine Eigenschaft des Datenpakets ohne einen Zugriff auf das jeweilige Datenpaket gewährleistet werden. Dies ermöglicht einen besonders schnellen Zugriff auf die Eigenschaften des jeweiligen Datenpakets, um beispielsweise erforderliche Validierungen vornehmen zu können, so z. B. Versionsnummerüberprüfungen, bevor auf die entsprechenden zugeordneten Datenpakete zugegriffen wird. Vorzugsweise sind die Paketdatensätze bezüglich ihrer räumlichen Anordnung zusammenhängend in einem ersten Speicherbereich auf dem Speichermedium und die Eigenschaftsdatensätze bezüglich ihrer räumlichen Anordnung in einem zweiten Speicherbereich auf dem Speichermedium zusammenhängend gespeichert.
  • Ferner ermöglicht dies, die Vorteile relationaler Datenbanken mit den Vorteilen proprietärer Datenbanken zu verknüpfen. Dabei repräsentieren die zumindest eine Eigenschaftstabelle und die zumindest eine Pakettabelle relationale Tabellen der relationalen Datenbank. Das jeweilige Datenpaket repräsentiert vorzugsweise jeweils eine proprietäre Datenbank. Jedem Datensatz ist eine eindeutige Kennung zugeordnet, d. h. dem jeweiligen Eigenschaftsdatensatz ist mittels der jeweiligen eindeutigen Kennung der jeweilige Paketdatensatz zugeordnet.
  • Die Erfindung zeichnet sich bezüglich eines zweiten Aspekts aus durch ein Verfahren zum Betreiben des Navigationssystems, bei dem zumindest eine Anweisung an das Datenbankverwaltungssystem ermittelt wird abhängig von einer Zugriffsart der Navigationsvorrichtung auf die Navigationsdaten. Abhängig von der zumindest einen Anweisung wird der zugeordnete Eigenschaftsdatensatz der zumindest einen Eigenschaftstabelle ermittelt. Abhängig von der zumindest einen Anweisung und/oder der zumindest einen Eigenschaft wird der zugeordnete Paketdatensatz der zumindest einen Pakettabelle ermittelt. Das zumindest eine Datenpaket des Paketdatensatzes wird ausgewertet zum Ermitteln der Navigationsdaten. Die zumindest eine Anweisung wird abhängig von der Zugriffsart der Navigationsvorrichtung ermittelt, d. h. die Navigationsvorrichtung gibt beispielsweise eine zu bestimmende Route und/oder einen vorgegebenen Zielort und/oder zu aktualisierende Navigationsdaten vor, von dem abhängig die Anweisung ermittelt wird. Insbesondere wird nach der Ermittlung des Eigenschaftsdatensatzes, dieser ausgewertet bevor abhängig von der Auswertung und/oder der Anweisung der Paketdatensatz ermittelt wird. Dabei kann die zumindest eine Anweisung bereits die Ermittlung des Paketdatensatzes vorgegeben. Alternativ kann aber auch eine weitere Anweisung ermittelt werden und davon abhängig der Paketdatensatz.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts werden die Paketdatensätze der zumindest einen Pakettabelle als eine erste Datei und die Eigenschaftsdatensätze der zumindest einen Eigenschaftstabelle als eine zweite Datei auf dem Speichermedium gespeichert. Dies hat den Vorteil, dass zum Aktualisieren der Eigenschaftsdatensätze und/oder der Paketdatensätze nur die erste und/oder die zweite Datei gegen jeweils eine aktuellere Version ausgetauscht werden braucht.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts wird das zumindest eine Datenpaket des jeweiligen Paketdatensatzes komprimiert und dann gespeichert. Dies trägt dazu bei, dass die Paketdatensätze einen besonders geringen Speicherplatzbedarf aufweisen und dass das jeweilige Datenpaket besonders schnell zugreifbar ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts werden die Eigenschaftsdatensätze der zumindest einen Eigenschaftstabelle komprimiert und dann gespeichert. Dies ermöglicht einen besonders schnellen Datenzugriff auf die Eigenschaftsdatensätze, insbesondere dann, wenn der Datenzugriff für die Verwendung im Navigationssystem optimiert ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts wird auf Daten des zumindest einen Datenpakets mit Hilfe zumindest einer vorgegebenen Zugriffsfunktion zugegriffen. Dies ermöglicht ein effizientes Auswerten und Ändern und somit auch Aktualisieren der Daten des Datenpakets.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts wird die Zugriffsfunktion eingesetzt zum Ändern der Daten des zumindest einen Datenpakets. Dies ermöglicht besonders einfach die Änderung oder Aktualisierung der Daten des Datenpakets.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts wird die zumindest eine Anweisung als SQL-Anweisung ermittelt. Dies hat den Vorteil, dass der Paketdatensatz und der Eigenschaftsdatensatz besonders schnell zugreifbar sind.
  • Die Erfindung zeichnet sich bezüglich eines dritten Aspekts aus durch ein Computerprogrammprodukt. Das Computerprogrammprodukt umfasst ein computerlesbares Medium mit Programmanweisungen. Die Programmanweisungen sind durch einen Computer ausführbar. Ferner sind die Programmanweisungen ausgebildet zum Betreiben des Navigationssystems durch das Verfahren gemäß des zweiten Aspekts der Erfindung.
  • Die Erfindung ist im Folgenden anhand von schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Navigationssystems,
  • 2 ein Programm zum Betreiben des Navigationssystems,
  • 3 eine allgemeine Tabellenstruktur,
  • 4 eine schematische Darstellung eines Speichermediums,
  • 5 ein Ausführungsbeispiel der Tabellenstruktur.
  • Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Ein Navigationssystem (1) umfasst eine Navigationsvorrichtung NAVI, ein Datenbankverwaltungssystem RDBMS und eine relationale Datenbank RDB. Das Navigationssystem dient zum Ermitteln einer Route und/oder zum Berechnen einer Strecke und/oder zum Finden eines Ortes und/oder zum Ermitteln weiterer Informationen.
  • Die Navigationsvorrichtung NAVI kann ein technisches Gerät sein, das beispielsweise in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist. Alternativ kann die Navigationsvorrichtung NAVI auch ein Softwareprodukt sein, das von dem technischen Gerät verwendet wird. Das technische Gerät kann beispielsweise ein Bordcomputer eines Kraftfahrzeugs und/oder ein Computer sein, beispielsweise ein tragbarer Computer. Der tragbare Computer kann beispielsweise ein Computer im Taschenformat und/oder ein Laptop sein. Die Navigationsvorrichtung NAVI bzw. das technische Gerät, das die Navigationsvorrichtung NAVI umfasst, weisen Eingabeeinheiten und Ausgabeeinheiten auf. Die Eingabeeinheiten dienen zum Eingeben von Informationen, beispielsweise einer Route, die ermittelt werden soll, und/oder eines Zielorts und/oder Informationen, aufgrund derer Navigationsdaten geändert, insbesondere aktualisiert werden.
  • Die Navigationsvorrichtung NAVI kommuniziert mit dem Datenbankverwaltungssystem RDBMS, welches ein SQL-Interface SQL_IF, einen SQL-Befehls-Prozessor SQL_CMD_PRO, einen Pager PAGER, ein Verzeichnis ID_LIB von Indexstrukturen und ein Betriebssystem-Interface OS_IF umfasst. Das Datenbankverwaltungssystem RDBMS kommuniziert mit der relationalen Datenbank RDB, in der die Navigationsdaten gespeichert sind. Die Navigationsvorrichtung NAVI kommuniziert mit dem Datenbankverwaltungssystem RDBMS vorzugsweise derart, dass die Navigationsvorrichtung NAVI eine Anweisung SQL_CMD an das Datenbankverwaltungssystem RDBMS sendet. Alternativ kann die Anweisung SQL_CMD auch durch geeignete Signale repräsentiert werden, die dann in dem Datenbankverwaltungssystem RDBMS in die entsprechende Anweisung SQL_CMD übersetzt werden. Vorzugsweise wird die Anweisung SQL_CMD als SQL-Anweisung abhängig von einer zu bestimmenden Route und/oder abhängig von einem vorgegebenen Zielort und/oder zum Aktualisieren der Navigationsdaten und/oder zum Ermöglichen weiterer Zugriffe von der Navigationsvorrichtung NAVI ermittelt und vorgegeben.
  • Das SQL-Interface SQL_IF dient dazu, zu überprüfen, ob die Anweisung SQL_CMD syntaktisch richtig ist. Falls die Anweisung SQL_CMD syntaktisch richtig ist, wird sie von dem SQL-Interface SQL_IF an den SQL-Befehls-Prozessor SQL_CMD_PRO übergegeben.
  • Der SQL-Befehls-Prozessor SQL_CMD_PRO ermittelt abhängig von der Anweisung SQL_CMD und vorzugsweise abhängig von mindestens einer verfügbaren Indexstruktur, die in dem Verzeichnis ID_LIB der Indexstrukturen hinterlegt ist, einen Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT. Der Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT ist ein Programmabschnitt, der dazu dient, den Zugriff auf die Navigationsdaten möglichst effizient zu gestalten.
  • Der Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT wird von dem SQL-Befehls-Prozessor SQL_CMD_PRO an den Pager PAGER übergeben. Der Pager PAGER dient dazu, abhängig von dem Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT einen Hardware-Ausführungsplan EX_PLAN_HARD zu ermitteln. Der Hardware-Ausführungsplan EX_PLAN_HARD ist repräsentativ dafür, wie eine Hardware, beispielsweise ein CD-ROM-Laufwerk und/oder eine Festplatte und/oder weitere Datenträger, die die relationale Datenbank RDB umfassen können, angesteuert werden müssen, um den Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT abzuarbeiten.
  • Der Hardware-Ausführungsplan EX_PLAN_HARD wird an die Betriebssystem-Schnittstelle OS_IF übergeben, welche den Hardware-Ausführungsplan EX_PLAN_HARD in entsprechende Stellsignale SG für das technische Gerät übersetzt, auf dem die Navigationsdaten gespeichert sind, und/oder das ein Speichermedium DC umfasst, auf dem die Navigationsdaten gespeichert sind.
  • Ein Programm zum Betreiben des Navigationssystems ist vorzugsweise auf einem Speichermedium des Navigationssystems gespeichert. Das Programm wird bevorzugt beim Starten des Navigationssystems in einem Schritt S1 gestartet, in dem gegebenenfalls Variablen initialisiert werden.
  • In einem Schritt S2 wird die Anweisung SQL_CMD ermittelt. Die Anweisung SQL-CMD wird beispielsweise ermittelt abhängig von einer zu bestimmenden Route und/oder abhängig von einem vorgegebenen Zielort und/oder zum Aktualisieren der Navigationsdaten und/oder zum Ermöglichen weiterer Zugriffe der Navigationsvorrichtung NAVI auf die relationale Datenbank RDB.
  • In einem Schritt S3 wird überprüft, ob die Anweisung SQL_CMD in Ordnung OK ist. Ist die Bedingung des Schrittes S3 nicht erfüllt, so wird die Bearbeitung erneut in dem Schritt S2 fortgesetzt. Ist die Bedingung des Schrittes S3 erfüllt, so wird die Bearbeitung in dem Schritt S4 fortgesetzt.
  • In dem Schritt S4 wird abhängig von der Anweisung SQL_CMD und abhängig von den zu Verfügung stehenden Indexstrukturen der Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT ermittelt.
  • In einem Schritt S5 wird der Hardware-Ausführungsplan EX_PLAN_HARD ermittelt abhängig von dem Software-Ausführungsplan EX_PLAN_SOFT.
  • In einem Schritt S6 werden die Stellsignale SG für das technische Gerät ermittelt, das die relationale Datenbank RDB umfasst.
  • In einem Schritt S7 kann das Programm beendet werden. Vorzugsweise wird das Programm jedoch in dem Schritt S2 fortgesetzt und erst beim Abschalten des Navigationssystems beendet.
  • Die Navigationsdaten (3) sind in der relationalen Datenbank RDB in zumindest einer Pakettabelle NTR1 und zumindest einer Eigenschaftstabelle NTR2 gespeichert. Die Pakettabelle NTR1 und die Eigenschaftstabelle NTR2 weisen eine allgemeine Tabellenstruktur auf. Die Pakettabelle NTR1 weist vorzugsweise mehrere Paketdatensätze und die Eigenschaftstabelle NTR2 weist vorzugsweise mehrere Eigenschaftsdatensätze auf. Die Navigationsdaten in der relationalen Datenbank RDB setzen sich aus den Paketdatensätzen und den Eigenschaftsdatensätzen zusammen, wobei einem Datensatz der Navigationsdaten ein Eigenschaftsdatensatz der zumindest einen Eigenschaftstabelle und ein Paketdatensatz der zumindest einen Pakettabelle zugeordnet ist. Den Paketdatensätzen sind jeweils ein Datenpaket NTR_BLOB und eine eindeutige Kennung NTR_ID des Datenpakets NTR_BLOB zugeordnet. Den Eigenschaftsdatensätzen sind jeweils die eindeutige Kennung NTR_ID des Datenpaketes NTR_BLOB und zumindest eine Eigenschaft NTR_ATTR des Datenpaketes NTR_BLOB zugeordnet. Die jeweilige eindeutige Kennung NTR_ID repräsentiert vorzugsweise nur einen Datensatz der Navigationsdaten bestehend aus zumindest einem Paketdatensatz und zumindest einem Eigenschaftsdatensatz. In 3 sind der Eigenschaftstabelle NTR2 neben der eindeutigen Kennung NTR_ID mehrere Eigenschaften NTR_ATT_1 bis NTR_ATT_N zugeordnet. Grundsätzlich kann der Eigenschaftstabelle NTR2 auch nur eine Eigenschaft NTR_ATTR zugeordnet sein. Alternativ können auch mehrere Eigenschaftstabellen NTR2 vorhanden sein, wobei jeder Eigenschaftstabelle NTR2 die eindeutige Kennung und zumindest eine Eigenschaft NTR_ATTR zugeordnet sind.
  • Die Pakettabelle NTR1 umfasst die eindeutige Kennung NTR_ID und das zumindest eine Datenpaket NTR_BLOB. Die Daten des Datenpakets NTR_BLOB sind bezüglich ihres Inhalts und/oder bezüglich ihrer räumlichen Anordnung auf einem Speichermedium DC der relationalen Datenbank RDB zusammenhängend gespeichert. Das Datenpaket NTR_BLOB kann somit beispielsweise eine aneinandergereihte Abfolge von Zeichen, beispielsweise ein Binärcode, innerhalb einer großen Datenmenge sein, die beispielsweise die relationale Datenbank RDB repräsentiert. Die gesamten Navigationsdaten des Navigationssystems oder die Navigationsdaten ohne die Eigenschaften NTR_ATT sind in dem Datenpaketen NTR_BLOB gespeichert. Das Datenpaket NTR_BLOB enthält beispielsweise Namen und/oder grafische und/oder geografische Daten. Die geografischen Daten sind beispielsweise Längen- und/oder Breitengrade, die geografischen Daten können auch Höhenangaben, Seen, Flüsse und/oder andere geografische Daten sein. Die grafischen Daten sind beispielsweise ein Logo einer Firma und/oder eine typische Fassade eines Gebäudes.
  • Die allgemeine Tabellenstruktur ermöglicht es, die Vorteile der relationalen Datenbank RDB und einer proprietären Datenbank zu nutzen. Die proprietäre Datenbank ist eine Datenbank, die speziell für eine vorgegebene Anwendung, so z. B. für die Navigationsvorrichtung NAVI, entwickelt wurde. Die Navigationsdaten sind so in der proprietären Datenbank gespeichert, dass auf die Navigationsdaten nur mit der entsprechenden Navigationsvorrichtungen NAVI mittels entsprechender proprietärer Zugriffsfunktionen zugegriffen werden kann.
  • Ein Vorteil der proprietären Datenbank ist beispielsweise, dass eine große Datenmenge mit relativ wenig Speicherplatzbelegung auf dem Speichermedium DC der relationalen Datenbank RDB gespeichert werden kann. Ein Vorteil der relationalen Datenbank RDB ist beispielsweise, dass die Daten in der relationalen Datenbank RDB einfach und schnell gefunden und verändert, insbesondere aktualisiert werden können. Jedes einzelne der Datenpakete NTR_BLOB repräsentiert eine eigene proprietäre Datenbank. Zum Auswerten der Datenpakete NTR_BLOB können die Datenpakete NTR_BLOB von dem Datenbankverwaltungssystem RDBMS an die Navigationsvorrichtung NAVI übergeben werden. Bevorzugt ermittelt jedoch die Navigationsvorrichtung NAVI die entsprechenden Zugriffsfunktionen und übergibt diese an das Datenbankverwaltungssystem RDBMS zum Auswerten der Navigationsdaten.
  • Mittels der Zugriffsfunktion kann das Datenpaket verändert werden. Dies ist vor allem bei einem Aktualisieren der Navigationsdaten sehr vorteilhaft. Wird beispielsweise lediglich die Richtung einer Einbahnstraße umgekehrt, so muss lediglich das entsprechende Datenpaket NTR_BLOB ausgetauscht werden. Alternativ kann es ausreichend sein, wenn die Zugriffsfunktion die Daten des Datenpakets NTR_BLOB aktualisiert.
  • Falls beispielsweise mit Hilfe des Navigationssystems ein vorgegebener Ort gesucht werden soll, wird bevorzugt eine Ortspakettabelle NTR_POIS_1 als Pakettabelle NTR1 und eine Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 als Eigenschaftstabelle NTR2 angelegt, die für die Suche nach interessanten Orten optimiert ist (5). Die Ortspakettabelle NTR_POIS_1 und die Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 umfasst jeweils Spalten und Zeilen. Die jeweilige Zeile der Ortspakettabelle NTR_POIS_1 repräsentiert jeweils den Paketdatensatz, insbesondere einen Ortspaketdatensatz, und die jeweilige Zeile der Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 repräsentiert jeweils den Eigenschaftsdatensatz, insbesondere einen Ortseigenschaftsdatensatz. Die jeweils erste Spalte der jeweiligen Tabelle repräsentiert eine Ortskennung POI_ID als eindeutige Kennung NTR_ID des jeweiligen Datensatzes. Dabei repräsentiert beispielsweise die Ortskennung POI_ID_354 jeweils den zugeordneten Ortspaketdatensatz und jeweils den Ortseigenschaftsdatensatz. Die Ortspakettabelle NTR_POIS_1 umfasst ferner ein Ortsdatenpaket POI_BLOB je Ortspaketdatensatz. Die Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 umfasst neben der Ortskennung POI_ID eine Ortskategorie POI_CAT und einen Ortsnamen POI_NAME. Die Ortskategorien POI_CAT und die Ortsnamen POI_NAME repräsentieren Eigenschaften NTR_ATTR des jeweiligen Ortsdatenpakets POI_BLOB. Alternativ kann die Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 auch auf zwei separate Ortseigenschaftstabellen NTR_POIS_2 aufgeteilt werden, wobei beispielsweise der einen Ortseigenschaftstabelle die Ortskennung POI_ID und die Ortskategorie POI_CAT und der anderen Ortseigenschaftstabelle die Ortskennung POI_ID und der Ortsname POI_NAME zugeordnet ist. Alternativ ist es auch möglich, dem jeweiligen Ortspaketdatensatz mehrere Datenpakete zuzuordnen. Unter der Ortskennung POI_ID_354 ist beispielsweise das Restaurant Brückenwirt abgelegt. Die räumliche Lage des Restaurants Brückenwirt ist in dem entsprechenden Ortsdatenpaket POI_BLOB abgelegt. Ferner enthält die Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 das Restaurant Bierblume mit der Ortskennung POI_ID_355. Zusätzlich zu der geografischen Lage sind in dem entsprechenden Ortsdatenpaket POI_BLOB beispielsweise noch Spezialitäten des Hauses abgelegt. Die Ortskennung POI_ID 58730 ist repräsentativ für ein Museum, beispielsweise die Pinakothek in München. Die geografische Lage und/oder beispielsweise Eintrittspreise und/oder Öffnungszeiten sind in dem entsprechenden Ortsdatenpaket POI_BLOB abgelegt.
  • In 4 ist ein Ausschnitt des Speichermediums DC der relationalen Datenbank RDB mit einem ersten und einem zweiten Speicherbereich MA1, MA2 dargestellt. Aufgrund der Aufteilung der Datensätze der Navigationsdaten in Paket- und Eigenschaftsdatensätze, die der zumindest einen Pakettabelle NTR1 und die der zumindest einen Eigenschaftstabelle NTR2 zugeordnet sind, werden die Paketdatensätze der zumindest einen Pakettabelle NTR1 mittels des Datenbankverwaltungssystem RDBMS vorzugsweise bezüglich ihrer räumlichen Anordnung auf dem Speichermedium DC zusammenhängend in dem ersten Speicherbereich MA1 gespeichert und die Eigenschaftsdatensätze der zumindest einen Eigenschaftstabelle NTR2 mittels des Datenbankverwaltungssystem RDBMS vorzugsweise bezüglich ihrer räumlichen Anordnung auf dem Speichermedium DC zusammenhängend in dem zweiten Speicherbereich MA2 gespeichert. Dabei werden die Datensätze der jeweiligen Tabelle bezüglich ihrer Anordnung zusammenhängend gespeichert. D. h. in dem ersten Speicherbereich MA1 des Speichermediums DC sind die jeweiligen eindeutigen Kennungen NTR_ID und die dazugehörigen Datenpakete NTR_BLOB vorzugsweise aneinandergereiht gespeichert. In dem zweiten Speicherbereich MA2 des Speichermediums DC sind die jeweiligen eindeutigen Kennungen NTR_ID und die zumindest eine dazugehörige Eigenschaft NTR_ATTR vorzugsweise aneinandergereiht gespeichert. Der erste und zweite Speicherbereich MA1, MA2 sind vorzugsweise räumlich getrennt auf dem Speichermedium DC gespeichert, können grundsätzlich aber auch aneinandergereiht auf dem Speichermedium DC angeordnet sein.
  • Das Datenbankverwaltungssystem RDBMS ist ausgebildet mittels des vorgegebenen Hardware-Ausführungsplans EX_PLAN_HARD auf die relationale Datenbank RDB zuzugreifen. Der Zugriff, so z. B. ein Lesezugriff, erfolgt dabei vorzugsweise in Speicherblöcken vorgegebener Größe, so z. B. 1024 Bytes. D. h. es werden vorzugsweise immer ganze Speicherblöcke gelesen. Dabei werden die Speicherblöcke vorzugsweise zunächst in einen Hauptspeicher des Navigationssystems kopiert und danach ausgewertet.
  • Unter der Annahme, dass die Ortspakettabelle NTR_POIS_1 (5) dem ersten Speicherbereich MA1 und die Ortseigenschaftstabelle NTR_POIS_2 (5) dem zweiten Speicherbereich MA2 des Speichermediums DC zugeordnet ist, wird beispielsweise als Anweisung SQL_CMD die SQL-Anweisung
    select POI_BLOB from NTR1 where POI_ID in (select POI_ID from NTR2 where NTR_NAME = Pinakothek)
    mittels der Navigationsvorrichtung NAVI abhängig von der zu bestimmenden Route zur Pinakothek in München ermittelt und vorgegeben. Dabei werden mittels des Datenbankverwaltungssystems RDBMS zunächst die Ortseigenschaftensdatensätze mittels des Hardware-Ausführungsplanes EX_PLAN_HARD in den Hauptspeicher des Navigationssystems kopiert und danach die kopierten Ortseigenschaftsdatensätze ausgewertet, bis derjenige Ortseigenschaftsdatensatz ermittelt wird, dessen Ortsname POI_NAME gleich der Pinakothek ist. Somit werden vorzugsweise zunächst nur die Daten der Speicherblöcke in den Hauptspeicher des Navigationssystems kopiert, die die Ortseigenschaftsdatensätze der Ortseigenschaftstabelle NTR2 repräsentieren. Durch die verteilte Anordnung der Ortspaketdatensätze und der Ortseigenschaftsdatensätze auf dem Speichermedium DC werden die Daten der Speicherblöcke, die die entsprechenden Ortsdatenpakete POI_BLOB repräsentieren, zunächst nicht in den Hauptspeicher kopiert, was typischerweise der Fall wäre, wenn die Ortspaketdatensätze und die Ortseigenschaftsdatensätze einer gemeinsamen Tabelle zugeordnet wären und somit die Datensätze nicht räumlich getrennt voneinander gespeichert wären. Somit wird abhängig von der Auswertung der Ortseigenschaftsdatensätze in dem Hauptspeicher zunächst die Ortskennung POI_ID 58730 ermittelt, die dem Ortseigenschaftsdatensatz mit dem Ortsnamen POI_NAME Pinakothek zugeordnet ist. Abhängig von der Ortskennung POI_ID 58730 wird dann auf das entsprechende Ortsdatenpaket POI_BLOB des Ortspaketdatensatzes zugegriffen, dessen zugeordnete Ortskennung POI_ID gleich der Ortskennung POI_ID 58730 ist.
  • Vorzugsweise sind die eindeutigen Kennungen NTR_ID in dem Verzeichnis der Indexstrukturen ID_LIB des Datenbankverwaltungssystems RDBMS gespeichert und müssen somit nicht mittels separater Zugriffe auf die relationale Datenbank RDB ermittelt werden. Somit kann abhängig von den Daten in dem Verzeichnis der Indexstrukturen ID_LIB mittels des entsprechenden Hardware-Ausführungsplans EX_PLAN_HARD direkt auf das entsprechende Datenpaket NTR_BLOB, so z. B. auf das der Ortskennung POI_ID 58730 zugeordnete Ortsdatenpaket POI_BLOB, in dem ersten Speicherbereich MA1 zugegriffen werden. Grundsätzlich sind auch mehrere Anweisung SQL_CMD zur Ermittlung des entsprechenden Ortsdatenpaketes POI_BLOB möglich.
  • Somit ergibt sich durch die räumliche verteilte Speicherung der Paketdatensätze und der Eigenschaftsdatensätze auf dem Speichermedium DC ein besonders schneller und ausgewählter Zugriff auf die jeweiligen Datenpakete NTR_BLOB, um die Navigationsdaten zu ermitteln.
  • Neben der Ortskategorie POI_CAT und dem Ortsnamen POI_NAME kann die Ortseigenschaftstabelle NTR2 beispielsweise auch eine Versionsnummer als weitere Eigenschaft umfassen, die die aktuelle Version des zugeordneten Ortsdatenpaketes POI_BLOB repräsentiert. So kann besonders schnell und einfach während einer Aktualisierung der Ortsdatenpakete POI_BLOB zunächst die zugeordneten Versionsnummern in den Ortseigenschaftsdatensätzen ermittelt und mit einer vorgegebenen Versionsnummer verglichen werden. Ergibt der Vergleich der Versionsnummern, dass ein oder mehrere Ortsdatenpakete POI_BLOB nicht mehr aktuell sind, so kann im Weiteren mittels eines separaten Zugriffs auf die Ortspaketdatensätze auf das jeweilige Ortsdatenpaket POI_BLOB zugegriffen werden und dieses durch eine aktuellere Version ersetzt werden. Dies hat den Vorteil, dass besonders schnell und einfach nur diejenigen Ortsdatenpakete aktualisiert werden, die als nicht mehr aktuell ermittelt wurden.
  • Vorzugsweise können die Paketdatensätze einer ersten Datei und die Eigenschaftsdatensätze einer zweiten Datei zugeordnet sein. Die jeweilige Datei, so z. B. eine Datenbankdatei, stellt dabei eine Einheit zusammengehöriger Datensätze dar, die bezüglich ihrer Anordnung auf dem Speichermedium DC zusammenhängend gespeichert sind. Dies hat den Vorteil, dass während der Aktualisierung beispielweise die komplette erste und/oder die komplette zweite Datei besonders einfach ausgetauscht werden kann, um die Navigationsdaten zu aktualisieren. Alternativ kann die zweite Datei komplett zu einem Aktualisierungsserver übermittelt werden, der abhängig von den Eigenschaftsdatensätzen in der zweiten Datei die nichtaktuellen Datenpakete NTR_BLOB ermittelt. Der Aktualisierungsserver braucht dann nur aktuelle Versionen derjenigen Datenpakete NTR_BLOB zu übermitteln, die als nicht aktuell ermittelt wurden. Dies hat den Vorteil, dass die relevanten Daten zur Beurteilung der Aktualität der Datenpakete NTR_BLOB nicht erst aus der entsprechenden Eigenschaftstabelle NTR2 in eine neue Datei extrahiert werden müssen.
  • Die SQL-Anweisung als Anweisung ermöglicht einen besonders sicheren und schnellen Zugriff auf die entsprechenden Datensätze in der relationalen Datenbank RDB. Alternativ können die Eigenschaftsdatensätze auch komprimiert, so z. B. in der zweiten Datei, auf dem Speichermedium DC gespeichert sein. Dabei kann die Anweisung zum Ermitteln der entsprechenden Eigenschaftsdatensätze auch als proprietäre Anweisung speziell für das Navigationssystem ausgebildet sein und somit einen besonders schnellen Zugriff auf die Eigenschaften gewährleisten.
  • Die maximale Größe der Datenpakete NTR_BLOB und die Anzahl von Zeilen und Spalten sowie die Anzahl der Pakettabellen NTR1 und Eigenschaftstabellen NTR2 in der relationalen Datenbank RDB können abhängig von der Navigationsvorrichtung NAVI optimiert werden. Dabei gilt prinzipiell, je größer die Datenpakete NTR_BLOB sind, desto geringer kann der benötigte Speicherplatz sein. Je kleiner die Datenpakete NTR_BLOB sind, desto einfacher können die entsprechenden Zugriffsfunktionen ausgebildet sein.
  • Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Navigationsvorrichtung NAVI, das Datenbankverwaltungssystem RDBMS und/oder die relationale Datenbank RDB können aus einzelnen Hardwarekomponenten gebildet sein und/oder aus einzelnen Softwarekomponenten gebildet sein und/oder als einzelne Komponenten einer einzigen Anwendung ausgebildet sein. Ferner kann das Verfahren zum Betreiben des Navigationssystems teilweise oder ganz in einem Computerprogrammprodukt oder in einem Hardware-Produkt oder in einer Kombination aus Computerprogrammprodukt und Hardware-Produkt implementiert sein. Ein computerlesbares Medium kann das Computerprogrammprodukt mit Programmanweisungen umfassen, die durch einen Computer ausführbar sind, zum Abarbeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens. Das computerlesbare Medium kann beispielsweise eine CD-ROM, eine DVD, eine Flash-Memory-Card, eine Festplatte und/oder ein anderes computerlesbares Medium sein, beispielsweise ein Speichermedium innerhalb eines Netzwerks.
  • DC
    Speichermedium
    EX_PLAN_HARD
    Hardware-Ausführungsplan
    EX_PLAN_SOFT
    Software-Ausführungsplan
    ID_LIB
    Verzeichnis Indexstrukturen
    MA1
    erster Speicherbereich
    MA2
    zweiter Speicherbereich
    NAVI
    Navigationsvorrichtung
    NTR_ATTR, NTR_ATT_1, NTR_ATT_N
    Eigenschaften
    NTR_BLOB
    Datenpaket
    NTR_ID
    Kennung
    NTR_POIS_1
    Ortspakettabelle
    NTR_POIS_2
    Ortseigenschaftstabelle
    NTR1
    Eigenschaftstabelle
    NTR2
    Pakettabelle
    OK
    in Ordnung
    OS_IF
    Betriebssystemschnittstelle
    PAGER
    Pager
    POI_BLOB
    Ortsdatenpaket
    POI_CAT
    Ortskategorie
    POI_NAME
    Ortsname
    RDB
    relationale Datenbank
    RDBMS
    Datenbankverwaltungssystem
    SG
    Stellsignal
    SQL_CMD
    Anweisung
    SQL_IF
    SQL-Schnittstelle

Claims (9)

  1. Navigationssystem, das eine Navigationsvorrichtung (NAVI), eine relationale Datenbank (RDB), die auf einem Speichermedium (DC) gespeichert ist, und ein Datenbankverwaltungssystem (RDBMS) umfasst und das dazu ausgebildet ist, auf Navigationsdaten zuzugreifen, die in der relationalen Datenbank (RDB) als Datensätze gespeichert sind, wobei jedem Datensatz ein Paketdatensatz aus zumindest einer Pakettabelle (NTR1) und ein Eigenschaftsdatensatz aus zumindest einer Eigenschaftstabelle (NTR2) zugeordnet ist, wobei der Paketdatensatz zumindest ein Datenpaket (NTR_BLOB) und eine eindeutige Kennung (NTR_ID) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) aufweist und der Eigenschaftsdatensatz zumindest eine Eigenschaft (NTR_ATTR) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) und die eindeutige Kennung (NTR_ID) des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) aufweist.
  2. Verfahren zum Betreiben eines Navigationssystems gemäß Anspruch 1, bei dem – die zumindest eine Anweisung (SQL_CMD) an das Datenbankverwaltungssystem (RDBMS) ermittelt wird abhängig von einer Zugriffsart der Navigationsvorrichtung (NAVI) auf die Navigationsdaten, – abhängig von der zumindest einen Anweisung (SQL_CMD) der zugeordnete Eigenschaftsdatensatz der zumindest einen Eigenschaftstabelle (NTR1) ermittelt wird, – abhängig von der zumindest einen Anweisung (SQL_CMD) und/oder der zumindest einen Eigenschaft (NTR_ATTR) der zugeordnete Paketdatensatz der zumindest einen Pakettabelle (NTR2) ermittelt wird, – das zumindest eine Datenpaket (NTR_BLOB) des Paketdatensatzes ausgewertet wird zum Ermitteln der Navigationsdaten.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Paketdatensätze der zumindest einen Pakettabelle (NTR1) als eine erste Datei und die Eigenschaftsdatensätze der zumindest einen Eigenschaftstabelle (NTR2) als eine zweite Datei auf dem Speichermedium (DC) gespeichert werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem das zumindest eine Datenpaket (NTR_BLOB) des jeweiligen Paketdatensatzes komprimiert wird und dann gespeichert wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die Eigenschaftsdatensätze der zumindest einen Eigenschaftstabelle (NTR1) komprimiert werden und dann gespeichert werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem auf Daten des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB) mit Hilfe zumindest einer vorgegebenen Zugriffsfunktion zugegriffen wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Zugriffsfunktion eingesetzt wird zum Ändern der Daten des zumindest einen Datenpakets (NTR_BLOB).
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die zumindest eine Anweisung (SQL_CMD) als SQL-Anweisung ermittelt wird.
  9. Computerprogrammprodukt, das ein computerlesbares Medium mit Programmanweisungen umfasst, die durch einen Computer ausführbar sind und die ausgebildet sind zum Betreiben eines Navigationssystems durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8.
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