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DE102008047748A1 - Dämpfersystem zur Endlagendämpfung an Laderaumschiebetür - Google Patents

Dämpfersystem zur Endlagendämpfung an Laderaumschiebetür Download PDF

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DE102008047748A1
DE102008047748A1 DE200810047748 DE102008047748A DE102008047748A1 DE 102008047748 A1 DE102008047748 A1 DE 102008047748A1 DE 200810047748 DE200810047748 DE 200810047748 DE 102008047748 A DE102008047748 A DE 102008047748A DE 102008047748 A1 DE102008047748 A1 DE 102008047748A1
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DE
Germany
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stop
housing
motor vehicle
sliding door
damper
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DE200810047748
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English (en)
Inventor
Frank Richter
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Innomotive Systems Hainichen GmbH
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Automotive Group ISE Industries Hainichen GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
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    • E05F5/08Buffers or stops limiting opening of swinging wings, e.g. floor or wall stops with springs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
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    • E05Y2900/531Doors

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Endlagendämpfer für Kraftfahrzeugschiebetüren zur Dämpfung einer Öffnungsbewegung der Schiebetür im Bereich um eine Öffnungsendlage. Um ein Endlagendämpfungssystem für Kraftfahrzeugschiebetüren bereitzustellen, das im Bereich der Öffnungsendlage der Kraftfahrzeugschiebetür die Öffnungsbewegung der Kraftfahrzeugschiebetür dämpft und die kinetische Energie abbaut, so dass Beschädigungen oder Schläge auf die Bauteile der Kraftfahrzeugschiebetür vermieden werden, ist vorgesehen, dass ein im Bereich der Öffnungsendlage mit einem Anschlagelement der Kraftfahrzeugschiebetür in Eingriff bringbares und durch das Anschlagelement verstellbares Führungselement in Richtung auf das Anschlagelement vorgespannt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Endlagendämpfer für Kraftfahrzeugschiebetüren zur Dämpfung einer Öffnungsbewegung der Schiebetür im Bereich um eine Öffnungsendlage.
  • Kraftfahrzeugschiebetüren sind in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt. Neben deren Einsatz im Lieferwagenbereich finden diese zunehmend auch im PKW-Bereich, insbesondere im Bereich von Kleinbussen Anwendung.
  • Die Kraftfahrzeugschiebetüren werden dabei zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Öffnungsendlage in einer oder mehreren Schienen, die an der Fahrzeugkarosserie angeordnet sind, geführt. Aufgrund der Größe der Kraftfahrzeugschiebetüren kommt es bei hohen Bewegungsenergien an den Kraftfahrzeugschiebetüren immer wieder zu Belastungen der Tür, bzw. der Karosserie um die Öffnungsendlage, in der diese zum Teil abrupt gestoppt werden, was zu einer Beschädigung der Führungselemente der Schiebetür, der Fahrzeugkarosserie oder der Schiebetür führen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Endlagendämpfungssystem für Kraftfahrzeugschiebetüren bereitzustellen, das im Bereich der Öffnungsendlage der Kraftfahrzeugschiebetür die Öffnungsbewegung der Kraftfahrzeugschiebetür dämpft und die Bewegungsenergie abbaut, so dass Beschädigungen der Bauteile der Kraftfahrzeugschiebetür oder der Fahrzeugkarosserie vermieden werden.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe durch einen Endlagendämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Kennzeichnend für den erfindungsgemäßen Endlagendämpfer ist ein Führungselement, das im Bereich der Öffnungsendlage der Kraftfahrzeugschiebetür mit einem Anschlagele ment der Kraftfahrzeugschiebetür in Eingriff bringbar ist, wobei das Führungselement durch das Anschlagelement verstellt wird. Aufgrund einer Vorspannung des Führungselements in Richtung auf das Anschlagelement wird eine Bewegungsenergie der Kraftfahrzeugschiebetür im Zusammenwirken mit dem Endlagendämpfer abgebaut.
  • Der erfindungsgemäße Endlagendämpfer kann grundsätzlich an beliebigen Kraftfahrzeugschiebetüren eingesetzt werden. Wesentlich für die Funktion des Endlagendämpfers ist ein Zusammenwirken mit einem sich analog zur Kraftfahrzeugschiebetür bewegenden Anschlagelement. Das Anschlagelement kann dabei Bestandteil der Kraftfahrzeugschiebetür, des zur Lagerung an dem Fahrzeug vorgesehenen Laufwagens oder sonstiger mit der Kraftfahrzeugschiebetür zusammenwirkender Bauteile sein. Das Anschlagelement kann aber auch durch ein separates Bauteil gebildet sein, welches zum Zusammenwirken mit dem Endlagendämpfer vorgesehen ist.
  • Der Endlagendämpfer ist derart an der Fahrzeugkarosserie anbringbar, dass das Anschlagelement im Bereich der Öffnungsendlage mit dem Führungselement des Endlagendämpfers in Eingriff kommt. Der Bereich um die Öffnungsendlage ist dabei der Bereich, in dem sich die Kraftfahrzeugschiebetür befindet, unmittelbar bevor diese Ihre maximale Öffnungsposition oder Endanschlagposition erreicht. Idealerweise stimmt die maximale Öffnungsposition der Kraftfahrzeugschiebetür mit einem maximalen Verstellweg des Führungselements überein, so dass eine maximale Dämpfungswirkung des Endlagendämpfers gegenüber der Kraftfahrzeugschiebetür erreicht wird. Eine derartige Ausgestaltung ist jedoch nicht zwingend erforderlich. So können selbstverständlich separate Anschläge vorgesehen sein, die die Öffnungsendlage der Tür bestimmen.
  • Der erfindungsgemäße Endlagendämpfer zeichnet sich durch seine einfache Funktionsweise und einfachen Aufbau aus. Dieser ermöglicht es, den Endlagendämpfer mit einer Vielzahl von verschiedenen Kraftfahrzeugschiebetürsystemen zu kombinieren.
  • Dem erfindungsgemäßen Endlagendämpfer liegt das Prinzip zugrunde, dass die Bewegungsenergie der Kraftfahrzeugschiebetür bei deren Öffnung im Bereich um die Öffnungsendlage durch das vorgespannte Führungselement abgebaut wird, wobei die Kraftfahrzeugschiebetür das Führungselement entgegen der Vorspannung verschieben muss. Die Ausges taltung des Führungselements ist dabei, ebenso wie dessen Orientierung und die Ausgestaltung der Vorspannung, grundsätzlich frei wählbar. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Führungselement jedoch durch einen längsverschieblichen Anschlagstößel gebildet, der durch ein Federelement vorgespannt ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung, bei der der Anschlagstößel im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Kraftfahrzeugschiebetür, bzw. des Anschlagelements im Bereich um die Öffnungsendlage angeordnet ist, zeichnet sich durch seinen besonders einfachen Aufbau, insbesondere durch eine besonders einfach herzustellende Vorspannung aus. Insgesamt kann durch diese Weiterbildung der Erfindung der Endlagendämpfer flach anliegend an der Fahrzeugkarosserie angeordnet werden und wirkt dabei weder optisch noch funktional störend.
  • Die Anordnung des Endlagendämpfers kann jederzeit, d. h. bereits bei der Serienfertigung aber auch nachträglich als Zubehörteil erfolgen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist dabei das Führungselement verschiebbar am Gehäuse gelagert, wobei das Federelement an dem Gehäuse abgestützt ist. Die Verwendung eines Gehäuses ermöglicht es, den Endlagendämpfer sowohl für die Serienfertigung als auch für eine Nachrüstung als Baueinheit vorzusehen, die lediglich an geeigneter Stelle an der Fahrzeugkarosserie positioniert werden muss. Das Gehäuse kann dabei besonders vorteilhafterweise bereits an den entsprechenden Fahrzeugtyp angepasst sein, so dass eine einfach Montage möglich ist. Auch ermöglicht die Verwendung des Gehäuses eine Einstellung des Endlagendämpfers an die gewünschte Dämpfungscharakteristik für das jeweilige Fahrzeug.
  • Durch die Abstützung des Federelements an dem Gehäuse wird darüber hinaus die Anzahl der notwendigen Bauteile reduziert, was sich insgesamt in einer weiteren Reduzierung der Herstellungskosten sowie einer geringeren Wartungsanfälligkeit des Endlagendämpfers bemerkbar macht.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Federelement koaxial zum Anschlagstößel angeordnet, einenends an dem Gehäuse und anderenends an dem Stößelkopf des Anschlagstößels abgestützt. Eine derartige Anordnung des Federelements gewährleistet zum einen in ergänzender Weise eine geringe Baugröße des Endlagendämpfers. Zudem dient der Anschlagstößel gleichzeitig als Führungselement für das Federelement, welches sich in besonders zuverlässiger Weise in der gewünschten Weise elastisch verfor men lässt. Die Verformungsenergie wird dabei von einer Rückseite des Stößelkopfes des Anschlagstößels auf das Federelement übertragen, das auf der dem Stößelkopf gegenüberliegenden Seite am Gehäuse abgestützt ist.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Verstellweg des Führungselements einstellbar. Unter dem Verstellweg wird dabei im Rahmen der Erfindung der Weg des Führungselements verstanden, der zum Abbau der Bewegungsenergie durch das Führungselement, bzw. die Vorspannung des Führungselements, zur Verfügung gestellt wird. Die Einstellbarkeit ermöglicht dabei neben einer Einstellung der Vorspannung auch die Festlegung, d. h. auch die nachträgliche Bestimmung des Punktes im Bereich um die Öffnungsendlage zu dem der Endlagendämpfer beginnt, mit dem Anschlagelement der Kraftfahrzeugschiebetür zusammenzuwirken. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht somit eine besonders gute Anpassung des Endlagendämpfers an die herstellerspezifischen Vorgaben. Darüber hinaus erlaubt die Einstellbarkeit Materialermüdungen des Federelements zu kompensieren, so dass eine spielfreie und zugleich geräuschfreie Lagerung des Anschlagstößels gewährleistet ist.
  • Grundsätzlich ist die Einstellbarkeit des Führungselements in beliebiger Weise herstellbar. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Anschlagstößel jedoch verschiebbar in dem Gehäuse gelagert und weist einenends den mit dem Anschlagelement in Eingriff bringbaren Stößelkopf und anderenends eine die Verstelllänge des Anschlagstößels im Gehäuse bestimmende Stellschraube auf, die auf ein entsprechendes Gewinde aufgeschraubt ist. Über die Verwendung einer Stellschraube lässt sich in besonders einfacher Weise der Verstellweg des Führungselements, bzw. des Anschlagstößels einstellen. Je nach Aufschraublänge der Stellschraube auf das dem Stößelkopf gegenüberliegende Ende des Anschlagstößels wird damit in einfacher Weise die sich in Richtung auf das Anschlagelement erstreckende Länge des Anschlagstößels und damit der zur Dämpfung bereitstehende Verstellweg festgelegt.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung liegt dabei die Stellschraube in einer Ruhelage des Endlagendämpfers außenseitig an dem Gehäuse an. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung dient die Stellschraube nicht nur zur Festlegung des Verstellweges sondern dient gleichzeitig auch noch zur Festlegung der Ruhelage und gewährleistet einen zuverlässigen Sitz des Anschlagstößels in dem Endlagendämpfer. Besonders vorteilhafterweise ist die Stellschraube dabei durch Sicherungselemente, insbesondere durch Verwendung einer Kontermutter gegen eine Verstellung gesichert.
  • Die Ausgestaltung des Federelements zur Herstellung der Vorspannung welche zum Abbau der Bewegungsenergie genutzt wird, kann grundsätzlich beliebig erfolgen. Denkbar ist beispielsweise die Verwendung von Schraubendruckfedern, welche sich auch besonders gut koaxial zum Anschlagstößel anordnen lassen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Federelement jedoch durch einen Kunststoffdämpfer, insbesondere durch einen balgförmigen Kunststoffdämpfer, besonders bevorzugt durch einen mehrbalgigen Kunststoffdämpfer gebildet.
  • Diese Ausgestaltung der Erfindung gewährleistet ein besonders gutes Dämpfungsverhalten, so dass auch auf sehr geringem Bauraum eine hohe Dämpfung erzeugt wird. Bei der Verwendung balgförmiger Kunststoffdämpfer, insbesondere mehrbalgiger Kunststoffdämpfer, d. h. solcher Kunststoffdämpfer, die ziehharmonikaartig zusammengeschoben werden, kann darüber hinaus über die Blockhöhe des Dämpfers im zusammengeschobenen Zustand ein Endanschlag realisiert werden. Über die besonders vorteilhafterweise vorgesehene Einstellbarkeit kann dabei in besonderer Weise über die gesamte Lebensdauer eine Spielfreiheit des Endlagendämpfers und damit die Entstehung von Geräuschen vermieden werden.
  • Besonders vorteilhafterweise weist das Gehäuse eine Führungsbuchse für den Anschlagstößel, sowie eine Führungsbuchse für das Federelement auf. Demgemäß liegt eine Führungsbuchse außenseitig an dem Anschlagstößel an, wohingegen die dem Stößelkopf zugewandte Führungsbuchse außenseitig an dem Federelement anliegt. Die Führungsbuchsen gewährleisten dabei einen besonders geringen Verschleiß und beugen einer Beschädigung des Anschlagstößels, bzw. des Federelements in besonders vorteilhafter Weise vor.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Endlagendämpfers in Ruhelage im Zusammenwirken mit einem Laufwagen;
  • 2 eine Seitenansicht des Endlagendämpfers von 1 in der in 1 dargestellten Position;
  • 3 eine perspektivische Ansicht des Endlagendämpfers von 1 in einer Öffnungsendlage und
  • 4 eine Seitenansicht des Endlagendämpfers von 1 in der in 4 dargestellten Position.
  • 14 zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Endlagendämpfers 1 im Zusammenwirken mit einem Laufwagen 6 einer hier nicht dargestellten Kraftfahrzeugschiebetür eines Kraftfahrzeuges. Der Laufwagen 6 dient dabei zur Führung der Kraftfahrzeugschiebetür entlang einer Fahrzeugkarosserie und ist hierzu in einer an der Fahrzeugkarosserie angeordneten Führungsschiene 7 verschiebbar gelagert.
  • Der Endlagendämpfer 1 ist im Endbereich der Führungsschiene 7 angeordnet und kommt dort, wie in 1 und 2 dargestellt im Bereich der Öffnungsendlage der Kraftfahrzeugschiebetür mit einem Stößelkopf 5 eines Anschlagstößels 3 mit einem Anschlagelement 14 des Laufwagens 6 in Eingriff.
  • Der Endlagendämpfer 1 weist ein am Ende der Führungsschiene 7 angeordnetes Gehäuse 2 auf, in dem der Anschlagstößel 3 in Bewegungsrichtung des Laufwagens 6, bzw. des Anschlagelements 14 verschiebbar ist. Zur Führung des Anschlagstößels 3 weist dabei das Gehäuse 2 zwei Führungsbuchsen 9a, 9b auf, die eine lineare Bewegung des Anschlagstößels 3 gewährleisten.
  • Der Anschlagstößel 3 weist einenends den mit dem Anschlagelement 14 in Eingriff bringbaren Stößelkopf 5 und anderenends eine auf ein Gewinde 13 aufgeschraubte Stellmutter 10 auf, deren Position durch eine ebenfalls auf das Gewinde 13 aufgeschraubte Kontermutter 11 gesichert ist.
  • Über die Einschraublänge der Stellmutter 10 auf das Gewinde 13 ist die Länge festlegbar, mit der der Anschlagstößel 3 aus dem Gehäuse 2 in Richtung auf den Laufwagen 6 hinausragt. Nachdem koaxial zum Anschlagstößel 3 ein mehrbalgiges Kunststoffdämpfungselement 4 angeordnet ist, das einenends an der dem Anschlagelement 14 abgewandten Seite des Stößelkopfes 5 und anderenends auf der dem Laufwagen 6 zugewandten Seite innerhalb des Gehäuses 2 abgestützt ist, wird über die Einschraubtiefe der Stellschraube 10 ferner die Vorspannung des Kunststoffdämpfungselement 4 bestimmt.
  • Beim Verschieben der Kraftfahrzeugschiebetür über die in 1 und 2 dargestellt Position hinaus in Richtung auf die Öffnungsendlage wird der Anschlagstößel 3 in die 3 und 4 dargestellte Position, nämlich in Richtung auf das Gehäuse 2, bzw. durch dieses hindurch bewegt. Zum Abbau der kinetischen Energie, bzw. zur Dämpfung der Öffnungsbewegung wird dabei der Kunststoffdämpfer 4 gestaucht, bis die in 3 und 4 dargestellte Endlage erreicht ist, die durch die Blockhöhe der balgförmigen Elemente des Kunststoffdämpfers 4 bestimmt wird. Das Kunststoffdämpfungselement kann dabei auch in mehrere Balgelemente aufgeteilt werden, die voneinander unterschiedliche Dämpfungseigenschaften (Härtegrade) aufweisen und damit das Gesamtdämpfungsverhalten wesentlich beeinflussen können.
  • Die Führung des Anschlagstößels 3, bzw. des Kunststoffdämpfers 4 im Gehäuse 2 gewährleistet dabei gemeinsam mit der durch an dem Führungswagen 6 angeordneten und in der Führungsschiene 7 geführten Rollen 8 eine zuverlässige lineare Bewegung des Anschlagstößels 3 im Gehäuse 2, welches über Befestigungsschrauben 12 zusätzlich an der Karosserie befestigt ist.
  • 1
    Endlagendämpfer
    2
    Gehäuse
    3
    Führungselement/Anschlagstößel
    4
    Federelement/Kunststoffdämpfer
    5
    Stößelkopf
    6
    Laufwagen
    7
    Führungsschiene
    8
    Laufrolle
    9a, 9b
    Führungsbuchse
    10
    Stellschraube
    11
    Kontermutter
    12
    Befestigungsschraube
    13
    Gewinde
    14
    Anschlagelement

Claims (9)

  1. Endlagendämpfer für Kraftfahrzeugschiebetüren zur Dämpfung einer Öffnungsbewegung der Kraftfahrzeugschiebetür im Bereich um eine Öffnungsendlage, gekennzeichnet durch ein im Bereich der Öffnungsendlage mit einem Anschlagelement (14) der Kraftfahrzeugschiebetür in Eingriff bringbaren und durch das Anschlagelement (14) verstellbaren Führungselement (3), dass in Richtung auf das Anschlagelement (14) vorgespannt ist.
  2. Endlagendämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement durch einen längsverschieblichen Anschlagstößel (3) gebildet ist, der durch ein Federelement (4) vorgespannt ist.
  3. Endlagendämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (3) verschiebbar in einem Gehäuse (2) gelagert ist, wobei das Federelement (4) an dem Gehäuse (2) abgestützt ist.
  4. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (4) koaxial zum Anschlagstößel (3) angeordnet, einenends an dem Gehäuse (2) und anderenends an einem Stößelkopf (5) des Anschlagstößels (3) abgestützt ist.
  5. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellweg des Führungselements (3) einstellbar ist.
  6. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagstößel (3) verschiebbar in dem Gehäuse (2) gelagert ist und einenends den mit dem Anschlagelement (14) in Eingriff bringbaren Stößelkopf (5) und anderenends eine die Verstelllänge des Anschlagstößels (3) im Gehäuse (2) bestim mende Stellschraube (10) aufweist, die auf ein entsprechendes Gewinde (13) aufgeschraubt ist.
  7. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellschraube (13) in einer Ruhelage des Endlagendämpfers außenseitig an dem Gehäuse (2) anliegt.
  8. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement durch einen Kunststoffdämpfer (4), insbesondere durch einen balgförmigen Kunststoffdämpfer (4), besonders bevorzugt durch einen mehrbalgigen Kunststoffdämpfer (4) gebildet ist.
  9. Endlagendämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Führungsbuchse (9b) für den Anschlagstößel (3) sowie eine Führungsbuchse (9a) für das Federelement (4) aufweist.
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