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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Torsionsschwingungsdämpferanordnung
für den
Antriebsstrang eines Fahrzeugs, umfassend einen mit einer Antriebswelle
zur gemeinsamen Drehung um eine Drehachse drehfest zu koppelnden
Eingangsbereich und einen mit einer Getriebeeingangswelle zur gemeinsamen
Drehung um die Drehachse drehfest zu koppelnden Ausgangsbereich.
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Um
in Antriebssträngen
von Fahrzeugen entstehende Drehmomentschwankungen zu dämpfen, ist
es bekannt, beispielsweise im Drehmomentübertragungsweg zwischen einem
Antriebsaggregat und einer Reibungskupplung einen Torsionsschwingungsdämpfer, wie
z. B. ein Zweimassenschwungrad, vorzusehen. Auch bei hydrodynamischen
Drehmomentwandlern, die in einem Antriebsstrang im Allgemeinen einem
Automatikgetriebe vorgeschaltet sind, ist es bekannt, Torsionsschwingungsdämpfer einzusetzen
im Übertragungsweg
zwischen einer Überbrückungskupplung
und einer Abtriebsnabe. Auch hier werden im Allgemeinen mit Dämpferfedern aufgebaute
Torsionsschwingungsdämpfer
eingesetzt, die als Dämpferfedern
im Allgemeinen Schraubendruckfedern aufweisen.
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Es
ist die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung, eine Torsionsschwingungsdämpferanordnung vorzusehen,
die im Antriebsstrang eines Fahrzeugs zwischen einem Antriebsaggregat
und einem Automatikgetriebe eingesetzt werden kann, welches ein getriebeinternes
z. B. nasslaufendes Anfahrelement aufweist.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe gelöst durch
eine Torsionsschwingungsdämpferanordnung für den Antriebsstrang
eines Fahrzeugs, umfas send einen mit einer Antriebswelle zur gemeinsamen
Drehung um eine Drehachse drehfest zu koppelnden Eingangsbereich
und einen mit einer Getriebeeingangswelle zur gemeinsamen Drehung
um die Drehachse drehfest zu koppelnden Ausgangsbereich, wobei die
Torsionsschwingungsdämpferanordnung
einen ersten Torsionsschwingungsdämpfer mit einer Primärseite und
einer gegen die Wirkung einer Dämpferfluidanordnung
um die Drehachse bezüglich der
Primärseite
drehbaren Sekundärseite
umfasst und wobei die Primärseite
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers
im Wesentlichen den Eingangsbereich der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
bildet oder/und die Sekundärseite
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers
im Wesentlichen den Ausgangsbereich der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
bildet.
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Die
erfindungsgemäße Torsionsschwingungsdämpferanordnung
ist also so aufgebaut, dass sie sowohl eingangsseitig als auch ausgangsseitig drehfest
anzukoppeln ist, also ohne die Möglichkeit, eine
Drehmomentunterbrechung für
eine Verbindung zwischen einer Antriebswelle und einer Getriebeeingangswelle
zu erzeugen. Durch den Einsatz einer Dämpferfluidanordnung wird es
dabei möglich,
eine Anpassung an ein breites Dämpfungsspektrum
zu erlangen bzw. fahrsituationsabhängig die Dämpfungscharaktersitik zu beeinflussen.
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Um
bei der erfindungsgemäßen Torsionsschwingungsdämpferanordnung
eine weitere Verbesserung der Dämpfungscharakteristik
zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass ein zweiter Torsionsschwingungsdämpfer vorgesehen
ist mit einer Primärseite
und einer gegen die Wirkung einer Dämpferfederanordnung um die
Drehachse bezüglich
der Primärseite
der drehbaren Sekundärseite.
Während der
erste Torsionsschwingungsdämpfer
mit bei Auftreten von Drehmomentschwankungen zu verdrängendem
bzw. zu förderndem
Dämpferfluid
arbeitet, arbeitet der zweite Torsionsschwingungsdämpfer mit einer
Dämpferfederanordnung,
die beispielsweise in herkömmlicher
Bauart mit einer Mehrzahl von Schraubendruckfedern als Dämpferlementen
ausge bildet ist.
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Dabei
kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Sekundärseite des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers
im Wesentlichen den Ausgangsbereich der Torsionsschwingungsdämpferanordnung bildet
und die Sekundärseite
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers
mit der Primärseite
des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers
drehfest verbunden ist. In diesem Falle liegt also im Drehmomentenfluss – bezogen
auf einen Zugzustand – der
erste Torsionsschwingungsdämpfer
vor dem zweiten Torsionsschwingungsdämpfer.
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Bei
einer alternativen Ausgestaltungsart wird vorgeschlagen, dass die
Primärseite
des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers
im Wesentlichen den Eingangsbereich der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
bildet und die Sekundärseite
des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers
mit der Primärseite des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers
drehfest verbunden ist.
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Um
in einfacher Weise eine drehfeste Ankopplung an eine Getriebeeingangswelle
erzielen zu können,
wird vorgeschlagen, dass der Ausgangsbereich eine Abtriebsnabe umfasst.
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Um
eine Dämpferfluidanordnung
insbesondere zur Variation von deren Dämpfungscharakteristik mit dem
erforderlichen Druckfluid zu versorgen oder/und für ein Automatikgetriebe
die erforderliche Versorgung mit Druckfluid herzustellen, ist es
bekannt, in einem derartigen Getriebe eine Fluidpumpe vorzusehen.
Um deren Antrieb bei Betreiben eines Fahrzeugs sicherzustellen,
wird weiter vorgeschlagen, dass der Eingangsbereich eine Antriebsformation
zum Antreiben einer in einem Getriebe angeordneten Fluidpumpe umfasst.
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Die
erfindungsgemäße Torsionsschwingungsdämpferanordnung
kann derart aufgebaut sein, dass die Dämpferfluidanordnung des ersten Torsionsschwingungsdämpfers wenigstens
eine Fluiddruckspeicheranordnung sowie eine Förderanordnung umfasst, durch
welche bei Relativdrehung der Primärseite bezüglich der Sekundärseite der
Fluidspeicherdruck in wenigstens einer Fluiddruckspeicheranordnung
erhöhbar
ist.
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Dabei
kann die bei Relativdrehung generierte Förderwirkung in Form von Energie
dadurch gespeichert werden, dass die wenigstens eine Fluiddruckspeicheranordnung
wenigstens eine Fluiddruckspeichereinheit mit durch die Förderanordnung förderbarem,
vorzugsweise im Wesentlichen inkompressiblem erstem Fluid und einem
durch das erste Fluid belastbaren Energiespeicher umfasst.
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Ein
sehr einfach realisierbarer Aufbau kann dabei dadurch erhalten werden,
dass der wenigstens eine Energiespeicher komprimierbares zweites
Fluid, also beispielsweise Gas, umfasst.
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Ein
besonders einfach realisierbarer Aufbau kann auch dadurch erlangt
werden, dass die wenigstens eine Fluiddruckspeichereinheit an der
Primärseite
oder der Sekundärseite
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers
vorgesehen ist.
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Zur
Variation der Wirkungscharakteristik einer derartigen Dämpferfluidanordnung
ist es möglich, den
Druck des durch die Förderanordnung
förderbaren
ersten Fluids zu beeinflussen. Dazu kann vorgesehen sein, dass der
wenigstens einen Fluiddruckspeicheranordnung erstes Fluid über eine
Getriebeeingangswelle zuführbar
ist.
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Um
für einen
Zugbetrieb und einen Schubbetrieb eine Fluiddämpfungswirkung bereitstellen
zu können,
wird weiter vorgeschlagen, dass zwei Fluiddruckspeicheranordnungen
vorgesehen sind und dass bei Relativdrehung der Primärseite bezüglich der
Sekundärseite
in einer ersten Relativdrehrichtung die Förderanordnung den Fluidspeicherdruck
in einer ersten der Fluiddruckspeicheranordnungen erhöht und bei
Relativdrehung der Primärseite
bezüglich
der Sekundärseite
in einer der ersten Relativdrehrichtungen ent gegengesetzten zweiten
Relativdrehrichtung den Fluidspeicherdruck in einer zweiten der
Fluiddruckspeicheranordnungen erhöht. Dabei kann der Aufbau derart
sein, dass die Förderanordnung
wenigstens eine zwischen der Primärseite und der Sekundärseite gebildete
Druckkammer umfasst, deren Volumen bei Relativdrehung der Primärseite bezüglich der
Sekundärseite
veränderbar
ist, sowie wenigstens ein Verbindungsvolumen umfasst, über welches
aus der wenigstens einen Druckkammer verdrängtes erstes Fluid wenigstens
einen Energiespeicher belastet.
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Bei
einer alternativen Ausgestaltung kann die die Förderanordnung eine durch Relativdrehung der
Primärseite
bezüglich
der Sekundärseite
antreibbare Pumpanordnung umfassen, welche in Abhängigkeit
von der Relativdrehrichtung erstes Fluid von einer der Fluiddruckspeicheranordnungen
zur anderen Fluiddruckspeicheranordnung fördert. Durch den Einsatz einer
derartigen Pumpanordnung wird es möglich, im Wesentlichen ohne
Drehwinkelbegrenzung zwischen der Primärseite und der Sekundärseite zu
arbeiten und somit eine entsprechend flache Dämpfungskennlinie auch über einen
großen
Relativdrehwinkelbereich bereitzustellen.
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Die
Erfindung betrifft ferner einen Antriebsstrang für ein Fahrzeug, umfassend ein
Antriebsaggregat mit einer Antriebswelle, eine erfindungsgemäße Torsionsschwingungsdämpferanordnung
sowie ein Getriebe, vorzugsweise Automatikgetriebe, mit einer Getriebeeingangswelle,
wobei ein Eingangsbereich der Torsionsschwingungsdämpferanordnung mit
der Antriebswelle drehfest gekoppelt ist und der Ausgangsbereich
der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
mit der Getriebeeingangswelle drehfest gekoppelt ist.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden
Figuren beschrieben. Es zeigt:
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1 eine
Prinzipansicht eines Antriebsstrangs in einem Fahrzeug;
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2 eine
der 1 entsprechende Darstellung einer alternativen
Ausge staltungsform;
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3 eine
Teil-Längsschnittansicht
einer für den
Antriebsstrang der 1 ausgebildeten Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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4 eine
Querschnittansicht eines bei der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
der 3 eingesetzten Gasfeder-Torsionsschwingungsdämpfers;
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5 eine
der 4 entsprechende Ansicht einer alternativen Ausgestaltungsart;
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6 eine
prinzipielle Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart einer
Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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7 eine
prinzipielle Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart einer
Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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8 eine
prinzipielle Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart einer
Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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9 eine
prinzipielle Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart einer
Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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10 eine
prinzipielle Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart einer
Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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11 eine
Teil-Längsschnittansicht
einer alternativen Ausgestaltungsart einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung;
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12 eine
Teil-Längsschnittansicht
einer alternativen Ausgestaltungsart einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung.
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Bevor
mit Bezug auf die 3 bis 12 verschiedene
Ausgestaltungsformen von Torsionsschwingungsdämpferanordnungen beschrieben
werden, wird mit Bezug auf die 1 und 2 der grundsätzliche
Aufbau eines Antriebsstrangs 10 für ein Fahrzeug erläutert. Man
erkennt in 1 ein beispielsweise als Brennkraftmaschine
ausgebildetes Antriebsaggregat 12 mit einer Antriebswelle 14,
also beispielsweise Kurbelwelle. Man erkennt ferner ein als Automatikgetriebe
ausgebildetes Getriebe 16 mit einer Getriebeeingangswelle 18 und
einer Getriebeausgangswelle 20, welche über ein Differential 22 die
beiden angetriebenen Räder 24, 26 antreibt.
In Verbindung mit der vorliegenden Erfindung weist ein derartiges
Getriebe zumindest eine als Anfahrelement wirksame Kupplungsanordnung
auf, die durch Einrücken
bzw. Ausrücken
den Drehmomentenfluss im Getriebe herstellen bzw. unterbrechen kann.
Eine derartige Kupplungsanordnung kann beispielsweise als nasslaufende
Lamellenkupplung ausgebildet sein und auch dazu dienen, ggf. in
Verbindung mit weiteren Kupplungs- bzw. Bremsanordnungen eine Gangstufe
in dem Getriebe 16 zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
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Zwischen
der Antriebswelle 14 und der Getriebeeingangswelle 18 ist
eine allgemein mit 28 bezeichnete Torsionsschwingungsdämpferanordnung angeordnet.
Diese umfasst einen ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 und in Serie
dazu geschaltet einen zweiten Torsionsschwingungsdämpfer 32. Jeder
der Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 ist charakterisiert
durch eine als Federsteifigkeit c1 bzw. c2 zu bezeichnende Größe sowie einen als Dämpfungsterm
d1 bzw. d2 zu bezeichnende
Größe. Während durch
die Federsteifigkeit diejenige Kraft charakterisiert ist, gegen
welche eine jeweilige Primärseite
und eine Sekundärseite
bezüglich
einander zu verdrehen sind, und die auch eine Rückstellkraft in Richtung zu
einer Neutral-Relativdrehlage zwischen der Primärseite und der Sekundärseite liefert,
charakterisiert der Dämpfungsterm
beispielsweise durch Reib- oder Strömungseffekte generierte Energieverluste.
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Jeder
der beiden Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 ist
weiterhin charak terisiert durch ein primärseitiges Massenträgheitsmoment θP1 bzw. θP2 sowie ein sekundärseitiges Massenträgheitsmoment θS1 bzw. θS2. Entsprechend kann auch dem Antriebsaggregat 12 bzw.
der Antriebswelle 14 desselben sowie dem Getriebe 16 bzw.
der Getriebeeingangswelle 18 derselben ein Massenträgheitsmoment θan bzw. θab zugeordnet werden.
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Aus
dem in 1 erkennbaren Aufbau ergibt sich also, dass eingangsseitig
am ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 ein
Gesamtmassenträgheitsmoment
wirksam ist, das sich aus den beiden Massenträgheitsmomenten θan und θP1 zusammensetzt. Abtriebsseitig am zweiten
Torsionsschwingungsdämpfer 32 ist
ein Gesamtmassenträgheitsmoment
wirksam, das sich aus den Massenträgheitsmomenten θS2 und θab zusammensetzt. Zwischen den beiden Torsionsschwingungsdämpfern 30 und 32 ist ein
Zwischenmassenträgheitsmoment
wirksam, das sich aus den beiden Massenträgheitsmomenten θS1 und θP2 zusammensetzt.
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Der
in 1 dargestellte Antriebsstrang 10 bzw.
dessen Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 kann
beispielsweise so aufgebaut sein, dass das eingangsseitig vor dem
ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 wirksame
Gesamtmassenträgheitsmoment
einen Wert von mehr als 0,01 kgm2 aufweist.
Das abtriebsseitig nach dem zweiten Torsionsschwingungsdämpfer 32 gesamt
wirksame Massenträgheitsmoment
kann einen sehr kleinen Wert von wenigstens 0,000001 kgm2 aufweisen. Das Zwischenmassenträgheitsmoment
zwischen den beiden Torsionsschwingungsdämpfern 30 und 32,
das sich, wie bereits erläutert,
aus dem sekundärseitigen
Massenträgheitsmoment θS1 des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 und
dem primärseitigen
Massenträgheitsmoment θP2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 zusammensetzt,
kann einen Wert aufweisen, der mindestens 0,0001 kgm2 aufweist. Auf
diese Art und Weise lässt
sich eine hervorragende Schwingungsdämpfungscharakteristik erzielen, bei
der es möglich
ist, die Eigenfrequenz des Gesamtschwingungssystems so einzustellen,
dass sie um einen Faktor, der ≥ 1,4
sein kann, unterhalb des aus dem Betriebsdrehzahlbereich, insbesondere
der Leerlaufdrehzahl der Antriebsmaschine resultie renden Anregungsfrequenzbereich.
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Bei
dem in der 2 gezeigten System umfasst die
Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 nur
einen, also den ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 mit einer
Federsteifigkeit c und einem Dämpfungsterm
d. Auch hier weist die Primärseite ein
primärseitiges
Massenträgheitsmoment θP auf, während
die Sekundärseite
des Torsionsschwingungsdämpfers 30 ein
sekundärseitiges
Massenträgheitsmoment θS aufweist.
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Für einen
derartigen Aufbau können
zwei grundsätzlich
verschiedene Prinzipien verwendet werden. Zum einen kann das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment
es so gewählt
werden, dass es um einen Faktor von wenigstens 10 kleiner ist, als das
primärseitige
Massenträgheitsmoment θP einerseits bzw. das Massenträgheitsmoment θab an der Getriebeeingangswelle 18 andererseits.
Bei einem zweiten Prinzip sollte die Verteilung der Massenträgheitsmomente
derart gewählt
sein, dass das Massenträgheitsmoment θan der Antriebswelle 14 bzw. der
damit auch gekoppelten Komponenten um einen Faktor von wenigstens
10 größer ist,
als das gesamt an der Abtriebsseite wirksame Massenträgheitsmoment,
also die Summe der beiden Massenträgheitsmomente θS und θab bzw. um diesen Faktor auch größer ist,
als das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP.
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Während also
bei dem ersten Prinzip sekundärseitig,
also abtriebsseitig, ein vergleichsweise großes Massenträgheitsmoment
wirksam ist, ist bei dem zweiten Prinzip sekundärseitig, also abtriebsseitig,
ein insgesamt vergleichsweise kleines Massenträgheitsmoment wirksam. Auch
bei diesen beiden Prinzipien ist vorzugsweise dafür gesorgt,
dass die Eigenfrequenz des jeweiligen Schwingungssystems beispielsweise
wenigstens um den Faktor 1,4 unter den im Fahrzustand auftretenden
Drehfrequenzen, insbesondere der durch die Leerlaufdrehzahl repräsentierten
Drehfrequenz liegt.
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Nachfolgend
werden verschiedene Ausgestaltungsvarianten von Torsionsschwingungsdämpferanordnungen 28 beschrieben,
die dazu dienen, so wie dies in den 1 und 2 veranschaulicht
ist, zwischen einer Antriebswelle 14 und einer Getriebeeingangswelle 18 ein
Drehmoment zu übertragen, ohne
dabei in diesem Drehmomentübertragungsweg die
Funktionalität
einer beispielsweise durch eine Kupplung realisierten Zugkraftunterbrechnung
vorzusehen. Diese erfolgt tatsächlich
innerhalb des Automatigetriebes 16. In welchem zumindest
eine Kupplung vorgesehen ist, die auch die Funktion eines Anfahrelements
realisieren kann.
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Eine
erste Ausgestaltungsform ist in den 3 und 4 gezeigt.
Die Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 umfasst
als ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 einen
so genannten Gasfeder-Torsionsschwingungsdämpfer und umfasst als zweiten
Torsionsschwingungsdämpfer 32 im
Drehmomentenfluss – bezogen
auf den Zugzustand – auf den
ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30 folgend einen
mit Dämpferfedern
wirksamen Torsionsschwingungsdämpfer.
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Der
erste Torsionsschwingungsdämpfer 30 weist
als Primärseite 34 ein
mit Seitenteilen 36, 38 und einem Umfangsteil 40 ausgebildetes
erstes Gehäuseteil 42 auf.
Als Sekundärseite 43 weist
der erste Torsionsschwingungsdämpfer 30 ein
im Wesentlichen radial innerhalb des ersten Gehäuseteils 40 ausgebildetes
zweites Gehäuseteil 44 auf.
Wie die 4 dies zeigt, weist das zweite
Gehäuseteil 44 im Winkelabstand
von 180° zwei
nach radial außen
greifende Vorsprünge 46, 46' auf. Entsprechend
weist das Umfangsteil 40 des ersten Gehäuseteils 42 zwei nach
radial innen greifende Vorsprünge 48, 48' auf. In Umfangsrichtung
sind zwischen diesen vier Vorsprüngen 46, 48, 46', 48' insgesamt vier
Druckkammern 50 bzw. 50' und 52 bzw. 52' gebildet. Diese Druckkammern 50, 50', 52, 52' sind einander
gegenüber
liegend paarweise zusammengefasst und in axialer Richtung durch
die beiden Seitenteile 36, 38 begrenzt. Die Druckkammern 50, 52, 50', 52 sind
im Dämpferbetrieb
mit einem im Wesentlichen inkompressiblen ersten Fluid, also beispielsweise Öl, gefüllt.
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Jeder
Druckkammer 50, 50', 52, 52' ist weiter eine
Verbindungskammer 54, 54' bzw. 56, 56' zugeordnet.
Bei Relativdrehung zwischen der Primärseite 34 und der
Sekundärseite 43 wird
beispielsweise das Volumen der beiden Druckkammern 50, 50' verringert,
während
das Volumen der beiden Druckkammern 52, 52' zunimmt. Die
in ihrem Volumen verringerten Druckkammern 50, 50' verdrängen das
darin enthaltene erste Fluid über
nicht dargestellte Öffnungen
in die jeweils zugeordneten Verbindungskammern 54, 54', so dass dort
entsprechend der Fluiddruck zunimmt. Dabei werden den beiden Verbindungskammern 54, 54' zugeordnete
Fluiddruckspeichereinheiten 58 bzw. der darin enthaltene
in Form eines kompressiblen zweiten Fluids ausgebildete Energiespeicher 60 belastet.
Die Fluiddruckspeichereinheiten 58 bilden also Gasfedern,
bei welchen das als Energiespeicher 60 wirksame Gas von
dem ersten Fluid durch ein jeweiliges Kolbenelement 62 oder ggf.
eine Membran oder dergleichen getrennt ist.
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Man
erkennt in der 4, dass jeder Verbindungskammer 54 bzw. 54' jeweils vier
derartige Fluiddruckspeichereinheiten 58 zugeordnet sind,
während
jeder Verbindungskammer 56, 56' jeweils eine derartige Fluiddruckspeichereinheit 58 zugeordnet ist.
Zu diesem Zwecke sind zwischen den in Umfangsrichtung aufeinander
folgenden Verbindungskammern 54, 56, 54', 56' Trennelemente 63 vorgesehen.
Je nach Positionierung dieser Trennelemente 63 ist es also
möglich,
den jeweils paarweise zusammenwirkenden Druckkammern 50, 50', 52, 52' eine für den Zugbetrieb
einerseits bzw. den Schubbetrieb andererseits erforderliche bzw.
gewünschte
Anzahl an Fluiddruckspeichereinheiten 58 zuzuordnen.
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Bei
dieser in 4 gezeigten Ausgestaltungsvariante
bildet jedes Paar von Druckkammern 50, 50' bzw. 52, 52' in Verbindung
mit den jeweils zugeordneten Verbindungskammern 54, 54' bzw. 56, 56' sowie den dadurch
jeweils aktivierbaren Fluiddruckspeichereinheiten 58 jeweils
eine Fluiddruckspeicheranordnung 64 bzw. 64'. Bei Relativdrehung zwischen
der Primärseite 34 und
der Sekundärseite 43 wird
der Fluidspeicherdruck in jeweils einer der Fluiddruckspeicheranordnungen 64 bzw. 64' erhöht, während er
in der anderen abnimmt.
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Die
beiden Paare von Druckkammern 50, 50' und 52, 52' bilden in Verbindung
mit den Ihnen jeweils zugeordneten Verbindungskammern 54, 54' bzw. 56, 56' eine Fluidförderanordnung 65.
Diese sorgt dafür,
dass abhängig
von der Relativdrehung zwischen der Primärseite 34 und Sekundärseite 43 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 der Fluiddruck
in den beiden Druckspeicheranordnungen 64, 64' variiert wird
und somit jeweils eine die Primärseite 34 und
die Sekundärseite 43 in
Richtung Neutral-Relativdrehlage zurückstellende Kraft erzeugt wird.
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Eine
alternative Ausgestaltungsform hierzu ist in 5 gezeigt.
Hier ist nur eine Fluiddruckspeicheranordnung 64 beispielsweise
in Zuordnung zu den beiden im Zugbetrieb wirksamen Druckkammern 50, 50' vorgesehen.
Es existiert eine einzige Verbindungskammer 54, welche
diese beiden Druckkammern 50, 50' mit allen Fluiddruckspeichereinheiten 58 kombiniert.
Die beiden anderen Druckkammern 52, 52' sind im Wesentlichen
drucklos gehalten, also beispielsweise in Verbindung mit der Umgebung,
so dass hier eine Dämpfungswirkung
nur in einer Drehmomentübertragungsrichtung
erzielt wird, also beispielsweise im Zugbetrieb, während durch
die Verringerung der Volumina der beiden Druckkammern 52, 52' mangels Zusammenwirkung
mit irgendeiner der Fluiddruckspeichereinheiten 58 im Wesentlichen
keine Kraft entgegengesetzt wird.
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Um
die Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 der 3 mit
der Antriebswelle 14 zu koppeln, ist beispielsweise mit
dem ersten Gehäuseteil 42 eine
Verbindungsanordnung 66 fest verbunden, die über eine
Flexplattenbaugruppe oder dergleichen drehfest an die Antriebswelle 14 angekoppelt
werden kann, so dass das erste Gehäuseteil 42 bzw. die
Primärseite 34 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 mit
der Antriebswelle 14 zur gemeinsamen Drehung um die Drehachse
A drehfest gekoppelt ist. Mit dem ersten Gehäuseteil 42 ist weiter
ein den zweiten Torsionsschwingungsdämpfer 30 umgebendes
Gehäuse 68 fest
verbunden, beispielsweise durch Schweißanbindung an das Seitenteil 38.
Das Gehäuse 68 greift
mit einer Gehäusenabe 70 in
das Getriebe 16 ein und kann somit bei Rotation der Antriebswelle 14 eine
im Getriebe angeordnete Ölpumpe
bzw. Fluidpumpe antreiben.
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Eine
Primärseite 72 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 30,
die beispielsweise mit zwei Deckscheibenelementen 74, 76 ausgebildet
ist, ist in ihrem radial inneren Bereich durch eine Hirthverzahnungsformation 78 unter
Einsatz von Schraubbolzen 80 an die Sekundärseite 43,
also das Gehäuseteil 44,
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 angekoppelt.
Eine Sekundärseite 82 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 umfasst
ein Zentralscheibenelement 84, das radial innen über eine
Keilverzahnungsformation 86 oder dergleichen drehfest an
die Getriebeeingangswelle 18 angekoppelt ist. Die Dämpferfederanordnung 88 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 30 umfasst
eine Mehrzahl von beispielsweise in Umfangsrichtung aufeinander
folgend bzw. auch ineinander geschachtelten und als Schraubendruckfedern
ausgebildeten Dämpferfedern 90,
die sich in Umfangsrichtung an jeweiligen Abstützbereichen der beiden Deckscheibenelemente 74, 76 bzw.
des Zentralscheibenelements 84 abstützen.
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Bei
dem in 3 gezeigten Aufbau bildet die Primärseite 34 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 im
Wesentlichen also einen Eingangsbereich 92 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28,
während
die Sekundärseite 82 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 im
Wesentlichen einen Ausgangsbereich 94 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
bildet. Das primärseitige Massenträgheitsmoment θP1, des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
im Wesentlichen durch das erste Gehäuseteil 42, die damit
drehfesten Fluiddruckspeichereinheiten 58 und auch das
Gehäuse 68 definiert.
Das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS1 des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
im Wesentlichen durch das zweite Gehäuseteil 44 definiert.
Das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 ist
im Wesentlichen durch dessen Primärseite 72, also die
beiden Deckscheibenelemente 74, 76 bzw. Masseteile 96, 98 realisiert,
von welchen das Masseteil 96 auch zur Anbin dung an die
Sekundärseite 34 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 dient.
Das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 ist
im Wesentlichen durch das Zentralscheibenelement 84 definiert.
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Die
Versorgung des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 mit dem
in den Druckkammern 50, 50', 52, 52' vorzusehenden
im Wesentlichen inkompressiblen ersten Fluid erfolgt über die
Getriebeeingangswelle 18. Diese ist grundsätzlich als
Hohlwelle ausgebildet und weist in ihrem Hohlraum ein Einsatzteil 100 auf.
Im Inneren des Einsatzteils ist ein erster Strömungskanal 102 gebildet,
der über Öffnungen 104 nach
radial außen
offen ist zu entsprechenden Öffnungen 106 im
zweiten Gehäuseteil 44. Über diesen
ersten Strömungskanal 102 und
die zugeordneten Öffnungen 104, 106 können beispielsweise
die beiden Druckkammern 50, 50' mit Druckfluid gespeist werden.
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Zwischen
dem Einsatzteil 100 und der Getriebeeingangswelle 18 ist
ein ringartiger zweiter Strömungskanal 108 gebildet,
der über Öffnungen 110 und
entsprechende in der 3 nicht erkennbare Öffnungen
im zweiten Gehäuseteil 44 zu
den beiden anderen Druckkammern 52, 52' offen ist,
so dass hier grundsätzlich
ein Aufbau realisiert ist, wie er in der 4 gezeigt
ist. Über
die beiden Strömungskanäle 102, 108 kann
unter Druck stehendes erstes Fluid von einer Druckfluidquelle geliefert
werden. Diese kann im Getriebe 16 bzw. auch außerhalb
des Getriebes 16 angeordnet sein und kann über eine beispielsweise
im Getriebe 16 angeordnete Drehdurchführung das unter Druck stehende
erste Fluid in die Strömungskanäle 100 bzw. 108 einleiten.
Durch eine entsprechend schaltbare Ventilanordnung kann ausgewählt werden,
welche der beiden einander paarweise zugeordneten Druckkammern 50, 50' oder 52, 52' jeweils mit
unter sehr hohem Druck bis zu 70 bar stehendem ersten Fluid versorgt
werden, beispielsweise um eine verstärkte Rückdrehung in Richtung einer
Neutral-Relativdrehlage zu erzwingen.
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Um
bei der Fluidversrogung der Druckkammern 50, 50', 52, 52' Fluidleckagen
so weit als möglich
zu vermeiden, ist in dem ersten Gehäuseteil 44 eine gehärtete Laufhülse 112 angeordnet.
Bezüglich dieser
Laufhülse
sind die Öffnungen 104 bzw. 110 mit axial
beidseits daran angeordneten Dichtungselementen 114, 116, 118 fluiddicht
abgeschlossen. Fluidleckagen, die unvermeidbarer Weise auftreten
werden, werden jedoch innerhalb des durch das erste Gehäuseteil 42 und
das Gehäuse 68 gebildeten Hohlraums
gesammelt und beispielsweise in Richtung Getriebe als Leckagestrom
zurückgespeist.
Als Dichtungselemente 114, 116, 118 können beispielsweise
Rechteckdichtungsringe oder jedwede als dynamische Dichtungen geeignete
Dichtungselemente eingesetzt werden, welche eine Relativdrehung
zwischen der Getriebeeingangswelle 18 und der Laufhülse 112 unter
möglichst
geringem Fluidverlust zulassen.
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Zwischen
den beiden Gehäuseteilen 44, 42, insbesondere
also dem zweiten Gehäuseteil 44 und den
beiden Seitenteilen 36, 38, sind weiterhin Dichtungsanordnungen 121, 123 wirksam,
die in diesem Bereich für
einen fluiddichten Abschluss der Druckkammern 50, 50', 52, 52' sorgen.
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Die
Primärseite 34 und
die Sekundärseite 43 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 sind durch
zwei Lager, beispielsweise Nadellager 120, 122,
bezüglich
einander gelagert. Dabei wirken diese beiden Lager 120, 122 zwischen
den beiden Seitenteilen 36, 38 einerseits und
dem zweiten Gehäuseteil 44,
ggf. unter Bereitstellung eines ringartigen, gehärteten Laufelements. Auch die
Getriebeeingangswelle 18 ist bezüglich des zweiten Gehäuseteils 44 durch beispielsweise
als Nadellager ausgebildete Lager 124, 126 gelagert
und somit auch radial zentriert, insbesondere um den Dichtspalt
für die
Dichtungselemente 114, 116, 118 definiert
beizubehalten. Eine weitere Radiallagerung ist zwischen der an der
Sekundärseite 82 des
zweiten Dämpfers 32 vorgesehenen
bzw. mit dem Zentralscheibenelement 84 integral ausgebildeten
Abtriebsnabe 128 und der Gehäusenabe 70 in Form
eines weiteren Wälzkörperlagers 130 realisiert.
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Eine
Axialllagerung ist in Form zweier Wälzkörperlager 132, 134 zwischen
dem Zentralscheibenelement 84 und dem Gehäuse 68 einerseits
bzw. dem Masseteil 96 andererseits vorgesehen. Somit ist eine
definierte axiale Positionierung auch des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 bezüglich des zweiten
Torsionsschwingungsdämpfers 32 vorgesehen.
Für diese
beiden Lager 132, 134 können beispielsweise auch federbelastete
und axial wirksame Anlaufscheiben wirksam sein.
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Bei
dem in 3 gezeigten Aufbau kann die Auslegung der beiden
Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 derart
sein, dass der erste Torsionsschwingungsdämpfer 30 im Wesentlichen
im Fahrbereich wirksam ist, durch einen Vorspanndruck des als Energiespeicher 60 wirksamen
Gases in den Fluiddruckspeichereinheiten 58 also erst dann
wirksam wird, wenn das über
die Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 zu übertragende
Drehmoment einen dem Vorspanndruck entsprechenden Grenzwert übersteigt,
wobei eine Variation dieses Vorspanndrucks durch entsprechende Fluidzu- bzw. Fluidabfuhr über die
Getriebeeingangswelle 18 erfolgen kann. Der zweite Torsionsschwingungsdämpfer 32 kann
dann für
geringere Drehmomente ausgelegt sein, so dass auch im Leerlaufbereich
bzw. im Anfahrzustand eine Schwingungsdämpfungsfunktionalität realisiert
ist. Dabei sei noch einmal darauf hingewiesen, dass abhängig davon,
ob die in 4 oder die in 5 gezeigte
Ausgestaltung des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 realisiert
ist, eine entsprechende Differenzierung für den Schub- bzw. Zugzustand
erfolgen kann.
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Eine
alternative Ausgestaltungsart ist in prinzipartiger Darstellung
der 6 gezeigt. Hier sind Komponenten, die vorangehend
beschriebenen Komponenten hinsichtlich Aufbau bzw. Funktion entsprechen,
mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Bei
der in 6 gezeigten Ausgestaltungsform ist die Funktionalität beim ersten
Torsionsschwingungsdämpfer 30 hinsichtlich
der Zuordnung von Baugruppen zur Primärseite 34 und zur
Sekundärseite 43 umgekehrt.
Hier bildet also im Wesentlichen das zweite Gehäuseteil 44 die Primärseite 34 und
ist beispielsweise durch eine Hirthverzahnungsformation 140 an
das Gehäuse 68 drehfest
angekoppelt. Dieses Gehäuse 68,
welches hier beide Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 vollständig einkapselt
und beispielsweise mit Fluid gefüllt
sein kann, ist über
die Verbindunganordnung 66 an die Antriebswelle 12 zur
gemeinsamen Drehung um die Drehachse A angebunden.
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Das
zweite Gehäuseteil 42 bildet
zusammen mit den Fluiddruckspeichereinheiten 58 am Außenumfangsbereich
desselben nunmehr die Sekundärseite 43,
die durch eine mit Umfangsbewegungsspiel behaftete Formschlusseingriffsanordnung 142 bezüglich des
Gehäuses 68 und
somit auch der Primärseite 34 in
einem begrenzten Relativdrehwinkelbereich drehbar ist. Die Primärseite 72 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 ist
beispielsweise durch Verschweißung
am zweiten Gehäuseteil 42 festgelegt.
Die Sekundärseite 82 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 ist
mit ihrer Abtriebsnabe 128 mit der Getriebeeingangswelle 18 gekoppelt und
bildet mithin den Ausgangsbereich 94 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28.
Die Primärseite 34 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30,
im Wesentlichen also bereitgestellt durch das zweite Gehäuseteil 44,
bildet im Wesentlichen den Eingangsbereich 92 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28.
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Das
primärseitige
Massenträgheitsmoment θP1 ist hier also im Wesentlichen bestimmt
durch das zweite Gehäuseteil 44 in
Verbindung mit dem Gehäuse 68.
Das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS1 des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist im
Wesentlichen definiert durch das zweite Gehäuseteil 42 und die
damit verbundenen Fluiddruckspeichereinheiten 58. Das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 ist
im Wesentlichen definiert durch die beiden Deckscheibenelemente 74, 76,
während
das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 im
Wesentlichen definiert ist durch das Zentralscheibenelement 84.
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Da
auf Grund des konstruktiven Aufbaus das sekundärseitige Massenträgheitsmoment θS1 des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 deutlich größer ist,
als das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP1, ist bei dieser Ausgestaltungsform eine
vergleichsweise große
Zwischenmasse zwischen den beiden Torsionsschwingungsdämpfern 30, 32 wirksam. Ähnlich wie
bei der Ausgestaltungsform der 1 ist das
ausgangsseitige Massenträgheitsmoment
der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28,
das im Wesentlichen bereitgestellt ist durch das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS2 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32,
vergleichsweise gering.
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Eine
weitere Ausgestaltungsvariante ist in 7 gezeigt.
Auch hier ist das Gehäuse 68 an
die Antriebswelle 12 zur gemeinsamen Drehung mit diesem
um die Drehachse A fest angekoppelt. Die Primärseite 34 des ersten
Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
hier wieder bereitgestellt durch das erste Gehäuseteil 42 bzw. alle
damit fest verbundenen Komponenten, insbesondere auch die Fluiddruckspeichereinheiten 58.
Die Primärseite 34 ist
beispielsweise durch Verzahnung oder dergleichen an das Gehäuse 68 drehfest
angekoppelt. Das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP1 ist also im Wesentlichen wieder bereitgestellt
durch das erste Gehäuseteil 42,
die damit verbundenen Fluiddruckspeichereinheiten 58 und
das Gehäuse 68,
das mit seiner Gehäusenabe 70 wieder
zum Antrieb einer Fluidpumpe in das Getriebe 16 eingreift.
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Die
Sekundärseite 43 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
im Wesentlichen wieder bereitgestellt durch das zweite Gehäuseteil 44,
welches nunmehr auf einer Stützhohlwelle 150 unter Zwischenlagerung
der Lager 124, 126 drehbar gelagert ist. In der
Stützhohlwelle 150 ist
ein Strömungskanal 152 gebildet, über welchen
unter Druck stehendes erstes Fluid zu beispielsweise den beiden
Druckkammern 50, 50' geleitet
werden kann. Hier kann also der in der 5 gezeigte
Aufbau realisiert sein, bei dem nur die beiden Druckkammern 50, 50' mit dem ersten
Fluid gespeist werden, während
die beiden anderen Druckkammern im Wesentlichen drucklos sind.
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Die
Primärseite 72 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 umfasst
bei dieser Ausgestaltungsform das Zentralscheibenelement 84.
Die Sekundärseite 82 umfasst
die beiden Deckscheibenelemente 74, 76, die mit
der Abtriebsnabe 128 fest verbunden sind. Über den
Strömungskanal 102 in
der Getriebeeingangswelle 18 kann Fluid in den Innnenraum
des Gehäuses 68 eingeleitet
bzw. von dort auch abgezogen werden.
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Die
Axiallagerung erfolgt über
die beiden Axiallager 132, 134. Diese stützen die
im Wesentlichen die Zwischenmasse bildenden Baugruppe, nämlich die
Sekundärseite
des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 und
die Primärseite
des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 bezüglich des
Gehäuses 68 ab.
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Es
ist selbstverständlich,
dass auch bei dieser Ausgestaltungsvariante das Aufbauprinzip der 4 für den ersten
Torsionsschwingungsdämpfer 30 gewählt werden
kann, wobei dann in der Stützhohlwelle 150 jeweils
in Zuordnung zu beiden Paaren von Druckkammern entsprechende Strömungskanäle mit nach
radial außen
führenden Öffnungen
vorgesehen sind.
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Die 8 zeigt
eine Variante, welche in ihrem Aufbau im Wesentlichem dem in 7 gezeigten
entspricht. Man erkennt wieder die Stützhohlwelle 150 mit
dem darin gebildeten Strömungskanal 152, über welchen
beispielsweise die beiden einander zugeordneten Druckkammern 50, 50' mit erstem
Fluid gespeist werden können.
Zwischen der Stützhohlwelle 150 und
der Getriebeeingangswelle 18 ist ein weiterer Strömungskanal 154 gebildet,
der axial durch ein Dichtungselement 156 abgeschlossen
ist und nach radial außen
zu den beiden anderen Druckkammern 52, 52' führen kann.
Somit kann bei vergleichsweise einfachem Aufbau der Stützhohlwelle 150 durch
Bereitstellung dieses weiteren Strömungskanals 154 der
erste Torsionsschwingungsdämpfer 30,
dessen Primärseite 34 auch
hier wieder den Eingangsbereich 92 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 bildet,
mit erstem Fluid versorgt werden können.
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Weiter
erkennt man in 8, dass die beiden Deckscheibenelemente 74, 76 hier
im Wesentlichen die Primärseite 72 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 bilden,
während
das nunmehr sekundärseitig
liegende Zentralscheibenelement 84 mit der Abtriebsnabe 128 zusammengefasst
ist und das Drehmoment zur Getriebeeingangswelle 18 überträgt.
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Die 9 zeigt
eine Ausgestaltungvariante, bei welcher die Anordnung der beiden
Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 bezüglich einander
vertauscht ist. Im Drehmomentenfluss folgt – bezogen auf den Antriebszustand – zunächst der
zweite Torsionsschwingungsdämpfer 32,
dessen Primärseite 72, hier
wieder im Wesentlichen mit den beiden Deckscheibenelementen 74, 76 bereitgestellt,
den Eingangsbereich 92 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 bildet
und dazu beispielsweise durch Verzahnung oder dergleichen mit dem
Gehäuse 68 fest
verbunden ist. Das eingangsseitige Massenträgheitsmoment θP1 ist also hier im Wesentlichen bestimmt
durch die Primärseite 72 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 und
das Gehäuse 68. Das
zweite Gehäuseteil 42 ist über die
damit fest verbundene Abtriebsnabe 128 drehfest an die
Getriebeeingangswelle 18 angekoppelt.
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Die
Sekundärseite 82 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32,
die hier im Wesentlichen das Zentralscheibenelement 34 umfasst,
ist beispielsweise durch Verzahnung oder dergleichen mit dem zweiten
Gehäuseteil 44 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 verbunden,
das hier im Wesentlichen die Primärseite 34 des ersten
Torsionsschwingungsdämpfers 30 bereitstellt.
Dies bedeutet, dass das sekundärseitige
Massenträgheitsmoment θS1 im Wesentlichen bestimmt ist durch das
Massenträgheitsmoment
des Zentralscheibenelements 84 des zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32.
Das primärseitige
Massenträgheitsmoment θP2 des im Drehmomentenfluss dann folgenden
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
im Wesentlichen bestimmt durch das zweite Gehäuseteil 44. Das sekundärseitige
und damit auch ausgangsseitige Massenträgheitsmoment θS2 des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 ist
im Wesentlichen durch das erste Ge häuseteil 42 und die
daran vorgesehenen Fluiddruckspeichereinheiten 58 bestimmt.
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Die
Fluidversorgung des ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30 kann über die
mit dem Einsatzteil 100 ausgebildete Getriebeeingangswelle 18 erfolgen,
wobei, beispielsweise bei einem Aufbau, wie in 5 gezeigt, über den
ringartigen Strömungskanal 108 Fluid
zu den Druckkammern 50, 50' geleitet werden kann. Über den
zentralen Strömungskanal 102 kann
Fluid in den Innenraum des Gehäuses 68 eingeleitet
oder von dort abgeleitet werden, so dass auch eine Leckagerückführung stattfinden
kann.
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Die
in 10 gezeigte Variante der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 ist
derart aufgebaut, dass im Drehmomentenfluss zunächst der zweite Torsionsschwingungsdämpfer 32 liegt.
Dabei bildet im Wesentlichen das Zentralscheibenelement 84 dessen
Primärseite 72 und
ist an das Gehäuse 68 drehfest
angekoppelt. Das Massenträgheitsmoment θP1, welches im Wesentlichen auch das eingangsseitige
Massenträgheitsmoment
der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 bildet,
ist im Wesentlichen also bestimmt durch das Zentralscheibenelement 84 und
das Gehäuse 68.
Die Sekundärseite 82 des
zweiten Torsionsschwingungsdämpfers 32 umfasst
die beiden Deckscheibenelemente 74, 76, die an
das erste Gehäuseteil 42 des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers 30,
beispielsweise über
die Druckfluidspeichereinheiten 58, angekoppelt sind.
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Das
Massenträgheitsmoment θS1 ist im Wesentlichen bestimmt durch die
beiden Deckscheibenelemente 74, 76, während das
Massenträgheitsmoment θP2 im Wesentlichen bestimmt ist durch das
erste Gehäuseteil 42 und
die damit verbundenen Fluiddruckspeichereinheiten 58. Den
Ausgangsbereich 94 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 bildet
im Wesentlichen das zweite Gehäuseteil 44,
welches gleichzeitig auch im Wesentlichen die Sekundärseite 43 bereitstellt
und somit das Massenträgheitsmoment θS2 definiert.
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Die
Getriebeeingangswelle 18 ist so aufgebaut, wie vorangehend
beschrieben, und kann über den
ringartigen Strömungskanal 108 unter
Druck stehendes erstes Fluid beispielsweise zu den Druckkammern 50, 50' leiten.
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Man
erkennt, dass bei dieser Ausgestaltungsform die im Wesentlichen
die Zwischenmasse bildenden Baugruppen über die beiden Axiallager 132, 134 bezüglich des
Gehäuses 68 abgestützt sind,
so dass im Wesentlichen beide Torsionsschwingungsdämpfer 30, 32 definiert
axial gelagert sind.
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In 11 ist
eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher die Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 nur
den als Gasfeder-Torsionsschwingungsdämpfer ausgebildeten ersten
Torsionsschwingungsdämpfer 30 umfasst.
Dessen Primärseite 34 umfasst
das erste Gehäuseteil 42 mit
seinen verschiedenen Baugruppen. Mit diesem ersten Gehäuseteil 42 ist
auch die in das Getriebe eingreifend zu positionierende Gehäusenabe 70 fest
verbunden, so dass sichergestellt ist, dass bei Rotation der den Eingangsbereich 92 der
Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 mit
bereitstellenden Primärseite 43 des
Torsionsschwingungsdämpfers 30 auch
die Fluidpumpe angetrieben wird.
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Den
Ausgangsbereich 94 der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 bildet
im Wesentlichen die Sekundärseite 43 des
Torsionsschwingungsdämpfers 30 mit
dem zweiten Gehäuseteil 44 und
allen damit fest verbundenen Komponenten. Dieses zweite Gehäuseteil 44 ist
beispielsweise durch eine Hirthverzahnungsformation 78 mit
der Abtriebsnabe 128 drehfest verbunden. Der Aufbau insbesondere
hinsichtlich der Lagerung, der Fluidzufuhr und der Abdichtung im
Bereich des Torsionsschwingungsdämpfers 30 entspricht
im Wesentlichen dem vorangehend mit Bezug auf die 3 beschriebenen.
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Die 12 zeigt
eine Abwandlung des vorangehend mit Bezug auf die 11 beschriebenen Aufbaus
mit nur dem ersten Torsionsschwingungsdämpfer 30. Man erkennt
hier wieder das mit der Primärseite 34 des
ersten Torsi onsschwingungsdämpfers 30 verbundene
Gehäuse 68,
das auch die Gehäusenabe 70 bereitstellt.
In diesem Gehäuse 68 ist nunmehr
jedoch nicht der zweite Torsionsschwingungsdämpfer vorgesehen, sondern eine
zur Erhöhung
der sekundärseitigen
und somit auch abtriebsseitigen Masse vorgesehene Massenformation 160. Diese
umfasst ein über
die Hirthverzahnungsformation 78 an das zweite Gehäuseteil 44 angekoppeltes ringscheibenartiges
Masseteil 162, mit dem ein weiteres auch die Abtriebsnabe 128 bereitstellendes Masseteil 164 beispielsweise
durch Steckverzahnung 166 drehfest gekoppelt ist. Selbstverständlich kann
das Masseteil 162 auch in dessen radial inneren Bereich
so ausgeformt sein, dass es dort die Abtriebsnabe 128 bildet,
so dass auf das weitere Masseteil 164 verzichtet werden
kann.
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Hier
ist also ein Konzept verwirklicht, bei welchem ein vergleichsweise
großes
sekundärseitiges Massenträgheitsmoment θS des Torsionsschwingungsdämpfers 30 verwirklicht
ist, grundsätzlich
also ein nach dem Prinzip eines Zweimassenschwungrads wirksamer
Aufbau der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 28 realisiert
ist.
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Abschließend sei
darauf hingewiesen, dass selbstverständlich bei den vorangehend
geschilderten Ausgestaltungsformen verschiedenste Änderungen
vorgenommen werden können,
die jedoch von dem Prinzip, zwischen einer Antriebswelle und einer Getriebeeingangswelle
eine ohne der Möglichkeit
einer Zugkraftunterbrechung ausgebildete Torsionsschwingungsdämpferanordnung
insbesondere mit einem Gasfeder-Torsionsschwingungsdämpfer einzusetzen,
nicht abweichen. So könnten
beispielsweise die jeweils mit dem ersten Gehäuseteil gekoppelt gezeigten
Fluiddruckspeichereinheiten in einem nicht rotierenden Systembereich
vorgesehen sein und mit den jeweiligen Druckkammern bzw. Verbindungskammern über die
beispielsweise innerhalb oder außerhalb des Getriebes vorgesehene
Drehdurchführung
in Fluidaustauschverbindung stehen. Weiter könnte an Stelle der gezeigten
Fluidförderanordnung mit
den Druckkammern, die grundsätzlich
nur in einem begrenzten Drehwinkelbereich wirksam ist, eine nach
Art einer Zahnradpumpe oder dergleichen wirksame Fluidförderanordnung
vorgesehen sein, die abhängig
von der Relativdrehung zwischen der Primräseite und der Sekundärseite des
ersten Torsionsschwingungsdämpfers
einmal den Fluiddruck in einer der Druckspeicheranordnungen erhöht, und
einmal den Fluiddruck in der anderen Druckspeicheranordnung erhöht.