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DE102008046387A1 - Radar mit Äquivalenzzeitabtastung - Google Patents

Radar mit Äquivalenzzeitabtastung Download PDF

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DE102008046387A1
DE102008046387A1 DE102008046387A DE102008046387A DE102008046387A1 DE 102008046387 A1 DE102008046387 A1 DE 102008046387A1 DE 102008046387 A DE102008046387 A DE 102008046387A DE 102008046387 A DE102008046387 A DE 102008046387A DE 102008046387 A1 DE102008046387 A1 DE 102008046387A1
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DE
Germany
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pulse
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dither
clock
time
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Withdrawn
Application number
DE102008046387A
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English (en)
Inventor
Naohide Yoshimura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Subaru Corp
Original Assignee
Fuji Jukogyo KK
Fuji Heavy Industries Ltd
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Publication date
Application filed by Fuji Jukogyo KK, Fuji Heavy Industries Ltd filed Critical Fuji Jukogyo KK
Publication of DE102008046387A1 publication Critical patent/DE102008046387A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/06Systems determining position data of a target
    • G01S13/08Systems for measuring distance only
    • G01S13/10Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves
    • G01S13/22Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves using irregular pulse repetition frequency
    • G01S13/222Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves using irregular pulse repetition frequency using random or pseudorandom pulse repetition frequency
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/023Interference mitigation, e.g. reducing or avoiding non-intentional interference with other HF-transmitters, base station transmitters for mobile communication or other radar systems, e.g. using electro-magnetic interference [EMI] reduction techniques

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Abstract

Ein Dithertakterzeugungsabschnitt (1) erzeugt einen Dithertakt. Ein Sendepulserzeugungsabschnitt (2a) erzeugt einen von einer Sendeantenne (2c) nach außen emittierten Sendepuls auf der Basis des Dithertaktes. Ein Abtast-Halteabschnitt (6) tastet einen durch eine Sendeantenne (3a) empfangenen Empfangspuls auf der Basis eines Abtastpulses ab, der durch zeitliches Sweepen der Änderungszeit des Dithertaktes erhalten wird, um einen langperiodischen Empfangspuls zu erhalten, der durch Expandieren des Empfangspulses auf der Zeitachse erhalten wird (Fig. 3).

Description

  • Auf die Offenbarung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2007-235385 , eingereicht am 11. September 2007, einschließlich ihrer Beschreibung, Zeichnung und Zusammenfassung, wird hierin in ihrer Gesamtheit durch Verweis Bezug genommen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Radar mit Äquivalenzzeitabtastung (Equivalent Time Sampling Radar) und insbesondere die Unterdrückung von Interferenz zwischen Radargeräten oder die Unterdrückung einer Interferenzwelle, die durch eine elektrische Welle eines anderen Rundsendesignals oder eines anderen Kommunikationssignals erzeugt wird.
  • In einem herkömmlichen Radar mit Äquivalenzzeitabtastung wird ein Abstand auf der Basis einer Umlaufzeit berechnet, d. h. einer Zeit, die sich von dem Zeitpunkt, zu dem ein Sendepulssignal auf einem Ziel reflektiert wird, das einer Abstandsmessung unterzogen wird, bis zu dem Zeitpunkt erstreckt, zu dem das Reflexionssignal empfangen wird. Wenn sich innerhalb des Abstandsmessbereichs des vorstehend erwähnten herkömmlichen Radars ein anderes Radar befindet, ist es für das herkömmliche Radar schwierig, zu bestimmen, ob das Empfangspulssignal das vom eigenen Radar ausgesendete Signal (Reflexionswelle) oder das vom anderen Radar ausgesendete Signal (Interferenzwelle) ist, wodurch die Abstandsmessgenauigkeit herabgesetzt wird. Wenn die zeitliche Steuerung der Abtastung mit der elektrischen Welle eines andere Rundsendesignals, eines Kommunikationssignals oder eines ähnlichen Signals synchron ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass zwischen dem Empfangssignal und dem von einem anderen Radar ausgesendeten Signal Interferenz auftritt.
  • Im Patentdokument JP-A-2005-24563 ist ein Kurzstrecken- oder Nahbereichsradarsystem für ein Fahrzeug beschrieben, das in einem programmierbaren digitalen Empfänger ein nichtlineares Filter (adaptives Interferenzfilter) zum Unterdrücken eines von einem anderen Radar empfangenen Radarpulses aufweist. Insbesondere unterdrückt der Empfänger die Interferenzwelle (d. h. den vom anderen Radar ausgesendeten Sendepuls) durch das programmierbare nichtlineare Filter. Dadurch wird der Puls unterdrückt, der statistisch wesentlich häufiger auftritt als andere durch den Empfänger empfangene Pulse.
  • Im Patentdokument JP-A-2006-177985 ist eine Technik zum Verhindern einer Funktionsstörung aufgrund von Interferenz von einem anderen Radar unter Verwendung eines Pseudozufallssignalgenerators in einem auf eine Nahbereichserfassung begrenzten Pulsradargerät mit einer hohen Abstandsauflösung beschrieben. Insbesondere wird ein Signal unter Verwendung eines ersten Signals, das ein Basissignal für die Erzeugung eines Sendepulses darstellt, eines zweiten Signals für eine Phasenmodulation einer Frequenz, die niedriger ist als diejenige des ersten Signals, und eines Pseuduzufallssignals für eine Amplitudenmodulation erzeugt, das mit einer Zwischenfrequenz zwischen den Frequenzen des ersten und des zweiten Signals erzeugt wird, und das erzeugte Signal wird verzögert, wodurch ein Steuerpulssignal erzeugt wird. Ein Rauschband kann unter Verwendung eines Schmalbandfilters begrenzt werden, und eine Fehlfunktion durch die Erfassung falscher Ziele durch die Interferenz von anderen Radareinheiten kann durch ein Spreizspektrumsystem unterdrückt werden.
  • In den Patentdokumenten JP-A-2005-24563 und JP-A-2006-177985 ist die zeitliche Steuerung für den Sendepuls oder die zeitliche Steuerung für die Abtastung des Empfangspulses jedoch von einem Referenztakt abhängig, so dass sich ein Problem dahingehend ergibt, dass eine zufriedenstellende Wirkung der Verminderung der Interferenz für elektrische Wellen, die mit einer Frequenz oder einer zeitlichen Steuerung übertragen werden, die mit dem Referenztakt synchron ist, nicht erwartet werden kann (die Interferenzwelle, die in den Patentdokumenten JP-A-2005-24563 und JP-A-2006-177985 behandelt werden soll, ist nicht die vorstehend beschriebene Interferenzwelle).
  • Die vorliegende Erfindung wurde hinsichtlich der vorstehend erwähnten Situation entwickelt, und es ist Aufgabe der Erfindung, ein Radar mit Äquivalenzzeitabtastung bereitzustellen, das eine mit dem Referenztakt synchrone Interferenzwelle separieren kann, um den Sendepuls vom eigenen Radar effektiv abzutasten.
  • Um das vorstehend erwähnte Problem zu lösen, wird durch die vorliegende Erfindung ein Radar mit Äquivalenzzeitabtastung bereitgestellt, das einen Dithertakterzeugungsabschnitt, einen Sendepulserzeugungsabschnitt und einen Abtast-Halteabschnitt aufweist. Der Dithertakterzeugungsabschnitt erzeugt einen Dithertakt, der durch Ändern der Anstiegsszeit und der Abfallzeit des Referenztakts erhalten wird, der mit einer konstanten Periode wiederholt ein- oder ausgeschaltet wird. Der Sendepulserzeugungsabschnitt erzeugt zu den jeweiligen Anstiegs- oder Abfallzeiten des Dithertaktes einen von einer Sendeantenne nach außen abgestrahlten Sendepuls. Der Abtast-Halteabschnitt tastet einen durch eine Empfangsantenne empfangenen Empfangspuls auf der Basis eines Abtastpulses ab, der durch zeitliches Sweepen der Anstiegs- oder Abfallzeit des Dithertaktes erhalten wird, um einen langperiodischen Empfangspuls zu erzeugen, der durch Expandieren des Empfangspulses auf einer Zeitachse erhalten wird.
  • In der vorliegenden Erfindung weist der Dithertakterzeugungsabschnitt vorzugsweise einen Referenztakterzeugungsabschnitt und einen Ditherabschnitt auf. Der Ditherabschnitt ändert die Änderungszeit des Referenztaktes auf der Basis eines Rauschsignals und erzeugt den Dithertakt.
  • In der vorliegenden Erfindung kann der Ditherabschnitt die Änderungszeit des Referenztaktes innerhalb einer vorgegebenen Schwankungsbreite zufällig ändern, die durch die Frequenz des Sendepulses oder die Frequenz des Empfangspulses spezifiziert ist. Außerdem kann der Ditherabschnitt die Änderungszeit des Referenztaktes derart ändern, dass die Änderungszeit des zufälligen Taktes eine Wahrscheinlichkeitsverteilung innerhalb der vorstehend erwähnten vorgegebenen Schwankungsbreite bildet.
  • In der vorliegenden Erfindung kann der Ditherabschnitt einen Rauschsignalgenerator zum Erzeugen eines Rauschsignals und einen Synthetisator zum Binarisieren einer synthetischen Wellenform unter Verwendung eines Schwellenwertes aufweisen, die durch Synthetisieren des durch den Referenztakterzeugungsabschnitts erzeugten Referenztaktes und des durch den Rauschsignalgenerator erzeugten Rauschsignals erhalten wird, um den Dithertakt auszugeben. In diesem Fall kann der Ditherabschnitt ferner eine Dither-Einstelleinrichtung aufweisen, die die Änderungszeit des Dithertaktes durch Einstellen der Frequenz des durch den Rauschsignalgenerator erzeugten Rauschsignals gemäß der Frequenz des Empfangspulses oder der Frequenz des Sendepulses einstellt.
  • In der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung vorzugsweise einen Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt auf, dem der durch den Abtast-Halteabschnitt erzeugte langperiodische Empfangspuls zugeführt wird, und der vom Sendepuls verschiedene Pulse als die Interferenzwelle unterdrückt. Beispielsweise kann als Interferenzwellenunterdrü ckungsabschnitt ein Tiefpassfilter oder ein Abschnitt zum Ausführen einer statistischen Verarbeitung verwendet werden. Das Tiefpassfilter lässt nur ein vorgegebenes Niederfrequenzband des langperiodischen Empfangspulses durch. Der Abschnitt zum Ausführen einer statistischen Verarbeitung führt dagegen eine statistische Verarbeitung auf der Basis einer Abtastung über mehrere Perioden aus und unterdrückt die Interferenzwelle, die eine niedrige zeitliche Korrelation mit dem Abtastpuls aufweist.
  • Erfindungsgemäß werden die Abstrahlung des Sendepulses nach außen und die Abtastung des Empfangspulses auf der Basis der Änderungszeit des Dithertaktes synchron gesteuert. Weil der Dithertakt zeitlich streut oder schwankt, da seine Änderungszeit zufällig ist, wird die zeitliche Korrelation zwischen dem basierend auf dem Dithertakt erzeugten Sendepuls und der Interferenzwelle niedrig. Durch Vermindern der zeitlichen Korrelation zwischen dem Sendepuls und der Interferenzwelle, wie vorstehend beschrieben wurde, kann die mit dem Referenztakt synchrone Interferenzwelle separiert werden, wodurch der Sendepuls vom eigenen Radar effektiv abgetastet werden kann.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben; es zeigen:
  • 1 eine Erläuterungsansicht eines herkömmlichen Abtastpulses;
  • 2 eine Erläuterungsansicht eines durch Dithern erhaltenen Abtastpulses;
  • 3 ein Blockdiagramm eines Radars mit Äquivalenzzeitabtastung;
  • 4 eine Ansicht zum Darstellen von Signalwellenformen an den in 3 dargestellten Punkten A bis F;
  • 5 ein Blockdiagramm eines Ditherabschnitts;
  • 6 ein Wellenformdiagramm zum Darstellen von Wellenformen an den Punkten a bis c in 5;
  • 7 eine Erläuterungsansicht des Dithertaktes; und
  • 8A und 8B Diagramme zum Darstellen einer Simulationswellenform der Interferenzwelle.
  • Modell zum Unterdrücken einer Interferenzwelle
  • Bevor die spezifische Konfiguration eines erfindungsgemäßen Radars mit Äquivalenzzeitabtastung erläutert wird, wird zunächst unter Bezug auf die 1 und 2 ein erfindungsgemäßer Mechanismus zum Unterdrücken einer Interferenzwelle beschrieben. 1 zeigt eine Erläuterungsansicht eines herkömmlichen Abtastpulses zum Darstellen einer Beziehung zwischen einem Abtastpuls, einem Reflexionspuls, einem Interferenzpuls, wobei der Reflexionspuls und der Interferenzpuls einen Empfangspuls bilden, und einer Interferenzwelle nach dem Abtasten. Der Abtastpuls spezifiziert die Änderungszeit, zu der die Spannung des zu extrahierenden Empfangspulses abgetastet wird. In diesem Fall wird die Spannung des Empfangspulses zum Zeitpunkt des Anstiegs (vom aus-auf den eingeschalteten Zustand) oder des Abfalls (vom ein-auf den ausgeschalteten Zustand) des Abtastpulses abgetastet (in der vorliegenden Ausführungsform entspricht die Abtastzeit der Abfallzeit vom hohen oder H-Pegel).
  • Der Empfangspuls ist ein Signal, das die synthetisierte Welle des Reflexionssignals und des Interferenzsignals darstellt. In 1 sind die Reflexionswelle und die Interferenzwelle zur vereinfachenden Erläuterung getrennt dargestellt. Im durch das Empfangssystem empfangenen Empfangspuls ist die Reflexionswelle das Signal des Sendepulses, das vom eigenen Radar ausgesendet und durch ein Ziel reflektiert wird. Im durch das Empfangssystem empfangenen Empfangspuls ist die Interferenzwelle ein Signal eines Sendepulses, der von einem vom eigenen Radar verschiedenen System oder Systemen ausgesendet wird. In der vorliegenden Erfindung wird vorausgesetzt, dass die Interferenzwelle eine periodische Wellenform hat und ein Signal ist, das mit einem später beschriebenen Referenztakt synchron ist.
  • Wenn die Frequenz der Interferenzwelle in der Nähe der n-fachen Frequenz des Abtastpulses liegt (wobei n eine natürliche Zahl ist), wird die zeitliche Korrelation zwischen den beiden Signalen hoch, so dass sie in der Äquivalenzzeitabtastung nicht unterscheidbar sind. Dies ist der Fall, weil während der Äquivalenzzeitabtastung nicht nur die gewünschte Reflexionswelle, sondern auch die Interferenzwelle auf der Zeitachse expandiert werden kann. Dadurch wird die Interferenzwelle nach dem Abtasten der Reflexionswelle nach dem Abtasten überlagert (Video-Wellenform).
  • 2 zeigt eine Erläuterungsansicht eines erfindungsgemäß durch Dithern erhaltenen Abtastpulses. Der Ausdruck "Dithern" bezeichnet hierbei eine Technik zum zufälligen Ändern der Änderungszeit des Taktes durch absichtliches Anwenden eines Jitter-Signals (nicht Spannungsrauschen, sondern zeitliches Rauschen) auf den Abtastpuls, der ein Taktsignal ist. In diesem Fall ändert sich die Änderungszeit des Taktes im gleichen Puls zufällig, so dass die zeitliche Korrelation zwischen dem gleichen Puls und der Interferenzwelle auch dann niedrig ist, wenn die Frequenz der Interferenzwelle der Frequenz des Empfangssignals gleicht. Daher wird die Interferenzwelle nach dem Abtasten ein Zufallsrauschsignals. Die Interferenzwelle nach dem Abtasten erscheint als eine Hochfrequenzrauschkomponente in der synthetischen Wellenform der Reflexionswelle nach dem Abtasten und der Interferenzwelle nach dem Abtasten. Daher wird die Interferenzwelle durch Ausführen einer Filterverarbeitung zum Unterdrücken der Hochfrequenzrauschkomponente unterdrückt, wodurch das Sig nal, das die Reflexionswelle als eine Hauptkomponente enthält, effektiv extrahiert werden kann.
  • Radar mit Äquivalenzzeitabtastung
  • 3 zeigt ein Blockdiagramm eines Radars mit Äquivalenzzeitabtastung, in dem die in 2 dargestellte Technik installiert ist. Das Radar mit Äquivalenzzeitabtastung weist einen Dithertakterzeugungsabschnitt 1, einen Sendeabschnitt 2, einen Empfangsabschnitt 3, einen Sweep-Signalerzeugungsabschnitt 4, einen Abtastpulserzeugungsabschnitt 5, einen Abtast-Halteabschnitt 6, einen Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt 7 und einen Abstandsmessabschnitt 8 auf. 4 zeigt Signalwellenformen an den in 3 dargestellten Punkten A bis F.
  • Der Dithertakterzeugungsabschnitt 1 erzeugt einen Dithertakt durch zufällige zeitliche Streuung der Änderungszeit eines Referenztaktes, der sich mit einer festen Periode wiederholt. Wie vorstehend beschrieben wurde, wird der Dithertakt durch Dithern erzeugt, wobei, um dies zu realisieren, der Dithertakterzeugungsabschnitt 1 aus einem Referenztakterzeugungsabschnitt 11 und einem Ditherabschnitt 12 besteht. Der Referenztakterzeugungsabschnitt 11 erzeugt einen rechteckigen Referenztakt (Punkt A in 4), dess EIN- und AUS-Zustand sich mit einer festen Periode wiederholen. Der Referenztakt weist eine sich wiederholende Wellenform auf, in der ein H-Pegel (EIN) und ein L-Pegel (AUS) in gleichen Intervallen alternierend geschaltet werden. In der vorliegenden Ausführungsform wird der Zeitpunkt, zu dem der Referenztakt sich vom H-Pegel auf den L-Pegel ändert, als "Änderungszeit" bezeichnet. Der Ditherabschnitt 12 ändert die Änderungszeit des durch der Referenztakterzeugungsabschnitt 11 erzeugten Referenztaktes basierend auf Rauschen zufällig, wodurch ein rechteckiger Dithertakt erzeugt wird (Punkt B in 4).
  • Der Sendeabschnitt 2 emittiert den Sendepuls zu der Änderungszeit des durch den Dithertakterzeugungsabschnitt 1 erzeugten Dithertaktes nach außen, d. h., zu dem Zeitpunkt, zu dem der Dithertakt sich vom H-Pegel auf den L-Pegel ändert. Der Sendeabschnitt 2 besteht im Wesentlichen aus einem Sendepulserzeugungsabschnitt 2a, einem Bandpassfilter 2b und einer Sendeantenne 2c. Der Sendepulserzeugungsabschnitt 2a erzeugt einen Sendepuls, der durch die Sendeantenne 2c zu jeder Änderungszeit des durch den Dithertakterzeugungsabschnitt 1 erzeugten Dithertaktes nach außen emittiert wird. Insbesondere wird zum Zeitpunkt des Abfalls des dem Sendepulserzeugungsabschnitts 2a zugeführten Dithertaktes ein Sendepuls erzeugt. Der im Sendepulserzeugungsabschnitt 2a erzeugte Sendepuls wird über die Sendeantenne 2c und das Bandpassfilter 2b, das zum Begrenzen des Sendepulses auf das durch staatliche Rechtsvorschriften vorgeschriebene Kommunikationsband dient, nach außen emittiert.
  • Der Empfangsabschnitt 3 empfängt einen Empfangspuls, der einen durch ein Ziel T reflektierten Puls (Reflexionspuls) unter den vom Sendeabschnitt 2 emittierten Pulsen aufweist (Punkt E in 4). Der Empfangsabschnitt 3 besteht im Wesentlichen aus einer Empfangsantenne 3a und einem Bandpassfilter 3b. Die Empfangsantenne 3a empfängt Pulse von außen als Empfangspulse. Das Bandpassfilter 3b dient zum Unterdrücken von von außen eingetragenem Rauschen, das im Empfangssignal enthalten ist, oder zum Verhindern eines Verlusts des durch den Abtastpulserzeugungsabschnitt 5 erzeugten Abtastpulses. Der das Bandpassfilter 3b durchlaufende Empfangspuls wird dem Abtast-Halteabschnitt 6 zugeführt.
  • Der Sweep-Signalerzeugungsabschnitt 4 erzeugt wiederholt ein Sweep-Signal (Punkt C in 4), das eine Rampen welle wird, gemäß der Periode des vorstehend erwähnten Referenztaktes. Der Spannungspegel der Rampenwelle nimmt linear zu, bis die Anzahl der Anstiege des Referenztaktes eine vorgegebene Anzahl erreicht, und wird zu dem Zeitpunkt auf null zurückgesetzt, zu dem die Anzahl der Perioden des Referenztaktes die vorgegebene Anzahl erreicht. Der Abtastpulserzeugungsabschnitt 5 erzeugt einen rechteckigen Abtastpuls (Punkt D in 4) auf der Basis des im Sweep-Signalerzeugungsabschnitt 4 erzeugten Sweep-Signals und des im Dithertakterzeugungsabschnitt 1 erzeugten Dithertaktes. Insbesondere wird der Abtastpuls durch Verzögern (Expandieren) des im Dithertakterzeugungsabschnitt 1 erzeugten Dithertaktes gemäß der Spannung des durch den Sweep-Signalerzeugungsabschnitt 4 erzeugten Sweep-Signals erzeugt. In der vorliegenden Ausführungsform nimmt die Verzögerung des Dithertaktes mit zunehmender Spannung des Sweep-Signals zu.
  • Der Abtast-Halteabschnitt 6 hält die Spannung des durch den Empfangsabschnitt 3 zu der Änderungszeit des durch den Abtastpulserzeugungsabschnitt 5 erzeugten Abtastpulses vorübergehend, um die Äquivalenzzeitabtastung auszuführen. Dadurch wird ein langperiodischer Empfangspuls erzeugt (Punkt F in 4), der durch Expandieren des Empfangspulses auf der Zeitachse erhalten wird. Die Abtastzeit des Abtastpulses entspricht der Abfallzeit des Abtastpulses. Der erzeugte langperiodische Empfangspuls wird für die Abstandsmessung des Ziels T verwendet.
  • Der Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt 7 handhabt den zugeführten langperiodischen Empfangspuls als zu verarbeitendes Objekt und unterdrückt die vom Sendepuls verschiedenen Pulse als Interferenzwelle (die mit dem Referenztakt synchronisiert ist). Beispielsweise kann als Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt 7 ein Tiefpassfilter verwendet werden, das nur ein vorgegebenes Niederfrequenzband des langperiodischen Empfangspulses durchlässt. Die im langperiodischen Empfangspuls enthaltene Interferenzwelle hat eine niedrige zeitliche Korrelation mit der Änderungszeit des Abtastpulses, so dass sie als Hochfrequenzkomponente erscheint, deren Frequenz höher ist als diejenige der Reflexionswelle oder eines ähnlichen Signals, wie durch die in 2 dargestellte Interferenzwelle nach dem Abtasten dargestellt ist. Daher kann durch Unterdrücken der Hochfrequenzkomponente, d. h. der Interferenzwelle, durch das Tiefpassfilter die als Niederfrequenzkomponente durchgelassene ursprüngliche Reflexionswelle effektiv extrahiert werden. Dann wird der durch das Tiefpassfilter durchgelassene langperiodische Empfangspuls einer Verstärkung und Digitalisierung unterzogen.
  • Als Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt 7 kann ein Abschnitt zum Ausführen einer statistischen Verarbeitung verwendet werden, der die Interferenzwelle durch eine statistische Verarbeitung basierend auf einer Abtastung über mehrere Prioden unterdrückt. Insbesondere werden die langperiodischen Empfangspulse für mehrere Perioden erhalten, und der Mittelwert der langperiodischen Empfangspulse wird berechnet. Die in den jeweiligen langperiodischen Empfangspulsen enthaltenen Interferenzwellen beinhalten eine Zufälligkeit, so dass sie nicht den gleichen Wert haben. Daher kann die Interferenzwelle durch Ausführen der vorstehend beschriebenen statistischen Verarbeitung unterdrückt werden.
  • Der Abstandsmessabschnitt 8 führt eine Abstandsmessung des Ziels T (z. B. eines Hindernisses), das Gegenstand der Anstandsmessung ist, auf der Basis des den Interferenzunterdrückungsabschnitt 7 durchlaufenden langperiodischen Empfangspulses aus. Wie bekannt ist, wird der Abstand zum Ziel T auf der Basis des Zeitpunktes, zu dem sich ein dem Hinder nis zugeordneter positiver oder negativer Peak bildet, eindeutig berechnet.
  • 5 zeigt ein Blockdiagramm des Ditherabschnitts 12, und 6 zeigt ein Wellenformdiagramm an Punkten a bis c in 5. Der Ditherabschnitt 12 weist einen Rauschsignalgenerator 12a, einen Verstärker 12b, eine Dithereinstelleinrichtung 12c und einen Synthetisator 12d auf. Der Rauschsignalgenerator 12a erzeugt zufälliges Rauschen. Beispielsweise kann Lawinenrauschen eines Transistors als Rauschsignal verwendet werden. Der Verstärker 12b verstärkt das durch den Rauschsignalgenerator 12a erzeugte Rauschsignal. Die Dithereinstelleinrichtung 12c stellt die Frequenz des durch den Rauschsignalgenerator 12a erzeugten Rauschsignals gemäß der Frequenz des Empfangspulses oder der Frequenz des Sendepulses ein (Punkt b in 6). Die Frequenz des Rauschsignals wird eingestellt, um die Änderungszeit des Dithertaktes einzustellen.
  • Der Synthetisator 12d erzeugt auf der Basis des durch den Verstärker 12b verstärkten Rauschsignals einen Dithertakt (Punkt c in 6), der durch zufälliges Ändern der Änderungszeit des durch den Referenztakterzeugungsabschnitt 11 erzeugten Referenztaktes erhalten wird (Punkt a in 6). Der Dithertakt wird in einer CR-Integrationsschaltung erzeugt, die aus einem Kondensator und einem Widerstandelement besteht. Wenn die beiden Wellenformen synthetisiert sind, wird eine synthetische Wellenform erzeugt, in der der unvollständig integrierten Rechteckwelle ein Rauschsignal überlagert ist, wie durch den Punkt a + b in 6 dargestellt ist. Diese synthetische Wellenform wird unter Verwendung eines Schmitt-Trigger-Invertierers oder eines ähnlichen Elements gemäß einem vorgegebenen Schwellenwert binarisiert. Dadurch wird der Dithertakt erzeugt, dem eine zufällige Schwankung aufgeprägt ist, wie durch den Punkt c in 6 dargestellt ist. Die zufällige Schwankung hat eine zeitliche Variation (Zufälligkeit), weil dass durch den Rauschsignalgenerator 12a erzeugte Lawinenrauschen verwendet wird.
  • In der vorliegenden Ausführungsform sind der Referenztakterzeugungsabschnitt 11 und der Ditherabschnitt 12 getrennt, und sie ist derart konfiguriert, dass der Ditherabschnitt 12 dem durch den Referenztakterzeugungsabschnitt 11 erzeugten Referenztakt eine Schwankung aufprägt. Mit dieser Konfiguration kann die minimale Funktion als Pulsradar gewährleistet und gesichert werden (fehlersicher), auch wenn der Ditherabschnitt 12 aufgrund eines Ausfalls des Rauschsignalgenerators 12a, des Verstärkers 12b oder der Dithereinstelleinrichtung 12c nicht als Ditherabschnitt 12 arbeitet.
  • 7 zeigt eine Erläuterungsansicht des Dithertaktes. Der Ditherabschnitt 12 erzeugt den Dithertakt mit der durch die Frequenz des Sendepulses oder die Frequenz des Empfangspulses spezifizierten Schwankungsbreite. Die Zeitlänge der durch den Ditherabschnitt 12 erzeugten zufälligen Schwankung wird derart eingestellt, dass sie zumindest nicht kürzer ist als eine Periode der niedrigsten Frequenz des Empfangspulses (insbesondere des das Bandpassfilter 3b durchlaufenden Empfangspulses). Dies dient zum Unterdrücken der Interferenz im Frequenzband des Empfangspulses. Die vorstehend erwähnte eine Periode entspricht der minimalen erforderlichen Schwankungsbreite für die Streuung der Interferenzwelle. Der Ditherabschnitt 12 erzeugt den Dithertakt derart, dass die Dithertaktschwankung innerhalb der spezifizierten Periode eine vorgegebene Wahrscheinlichkeitsverteilung bildet (einschließlich des Falls einer Gleichverteilung). Die Änderungszeit des Dithertaktes ist von der Wahrscheinlichkeitsverteilung (z. B. einer Normalverteilung) abhängig, in der der Mittelpunkt innerhalb der spezifizierten Periode eine hohe Wahrscheinlichkeit hat. Die Zeitlänge der zufälligen Schwankung kann derart eingestellt werden, dass sie nicht nur nicht kürzer ist als eine Periode der niedrigsten Frequzenz des Empfangspulses, sondern darüber hinaus auch nicht kürzer als eine Periode der niedrigsten Frequenz des von der Sendeantenne 2c emittierten Sendepulses.
  • Die 8A und 8B zeigen Diagramme zum Darstellen einer Simulationswellenform der Interferenzwelle. 8A zeigt die Wellenform des langperiodischen Empfangspulses (Reflexionswelle, Interferenzwelle), der durch ein herkömmliches Verfahren abgetastet wird, während 8B die Wellenform des langperiodischen Empfangspulses zeigt, der durch die vorliegende Ausführungsform des Verfahrens abgetastet wird. Der durch den Abtast-Halteabschnitt 6 erzeugte langperiodische Empfangspuls hat eine Wellenform, die durch Synthetisieren der Reflexionswelle und der Interferenzwelle erhalten wird. Die Wellenformen der Reflexionswellen im herkömmlichen Verfahren und in der vorliegenden Ausführungsform des Verfahrens sind einander ähnlich. Die Interferenzwelle gemäß dem herkömmlichen Verfahren ist als Sinuswelle geformt, während die Interferenzwelle gemäß der vorliegenden Ausführungsform des Verfahrens als zufälliges Rauschsignal geformt ist.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, werden erfindungsgemäß die Emission des Sendepulses nach außen und die Abtastung des Empfangspulses auf der Basis der Anstiegs- oder Abfallzeit des Dithertaktes synchron gesteuert. Weil die Schwankung des Dithertaktes zufällig variiert, wird die zeitliche Korrelation zwischen dem auf der Basis des Dithertaktes erzeugten Sendepulses und der Interferenzwelle niedrig (die Interferenzwelle selbst hat eine niedrige zeitliche Korrelation mit dem Dithertakt).
  • Als Ergebnis der Verminderung der Korrelation zwischen den beiden Signalen erscheint die Komponente der Interferenzwelle, die in dem durch den Abtast-Halteabschnitt 6 erzeugten langperiodischen Empfangspuls enthalten ist, als zufälliges hochfrequentes Rauschen. Daher kann die Komponente der Interferenzwelle durch den Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt 7, der beispielsweise ein Tiefpassfilter ist, unterdrückt werden. Dadurch kann die mit dem Referenztakt synchrone Interferenzwelle separiert werden, so dass der Sendepuls vom eigenen Radar effektiv abgetastet werden kann.
  • In der vorliegenden Ausführungsform kann der Grad oder die Rate der Äquivalenzzeitabtastung erhöht werden, um die Leistungsfähigkeit (Unterdrückungsverhältnis) der Interferenzwellenunterdrückung zu erhöhen. Dadurch kann der Einfluss der mit dem Abtastpuls synchronen Interferenzwelle weiter vermindert werden.
  • Der zum Erhalten des langperiodischen Pulses für eine Periode (einen Rahmen) erforderliche Abtastgrad kann auch in Verbindung mit der Äquivalenzzeitabtastung verwendet werden, indem der Abtastgrad durch das Dithern des Dithereinstellabschnitts 12c auf einen im Wesentlichen konstanten Wert eingestellt wird.
  • Obwohl in der vorliegenden Ausführungsform das Lawinenrauschen als das durch den Rauschsignalgenerator 12a erzeugte Rauschsignal verwendet wird, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Es kann auch zufälliges Rauschen verwendet werden, das nicht vom Referenztakt abhängig ist, wie beispielsweise thermisches Rauschen oder Zenerrauschen.
  • Der durch den Abtastpulserzeugungsabschnitt 5 erzeugte Abtastpuls wird in der vorliegenden Ausführungsform auf der Basis des Sweep-Signals erzeugt. In der vorliegenden Erfin dung ist es jedoch ausreichend, wenn die Äquivalenzzeitabtastung gemäß der Änderungszeit des Dithertaktes bezüglich des Empfangspulses ausgeführt wird. Insbesondere kann die Änderungszeit des Dithertaktes mit einer festen Rate vorverlegt/verzögert werden oder bei jeder Periode der Erzeugung des Abtastpulses bezüglich des Dithertaktes zufällig geändert werden. Beispielsweise kann ein Abtastpuls erzeugt werden, der bezüglich der Abfallzeit t des Dithertaktes zu den Zeitpunkten ±δ, ±2δ, ±3δ, ... abfällt. Außerdem kann ein Abtastpuls erzeugt werden, der bezüglich der Abfallzeit t des Dithertaktes zu den Zeitpunkten +δ, –2δ, +3δ, ... abfällt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2007-235385 [0001]
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Claims (9)

  1. Radar mit Äquivalenzzeitabtastung, mit: einem Dithertakterzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines sich zufällig wiederholenden Dithertaktes; einem Sendepulserzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines Sendepulses, der von einer Sendeantenne nach außen emittiert wird, auf der Basis des Dithertaktes; und einem Abtast-Halteabschnitt zum Abtasten eines Empfangspulses, der durch eine Empfangsantenne empfangen wird, auf der Basis eines Abtastpulses, der durch zeitliches Sweepen der Anstiegs- oder Abfallzeit des Dithertaktes erhalten wird, um durch Expandieren des Empfangspulses auf einer Zeitachse einen langperiodischen Empfangspuls zu erzeugen.
  2. Radar nach Anspruch 1, wobei der Dithertakterzeugungsabschnitt aufweist: einen Referenztakterzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines Referenztaktes, der mit einer konstanten Periode ansteigt und abfällt; und einen Ditherabschnitt zum zufälligen Ändern einer Änderungszeit des Referenztaktes und Erzeugen des Dithertaktes.
  3. Radar nach Anspruch 2, wobei der Ditherabschnitt die Änderungszeit des Referenztaktes innerhalb einer vorgegebenen Schwankungsbreite ändert, die durch die Frequenz des Sendepulses oder die Frequenz des Empfangspulses spezifiziert ist.
  4. Radar nach Anspruch 3, wobei der Ditherabschnitt die Änderungszeit des Referenztaktes derart ändert, dass die Schwankung am Anstieg oder Abfall des Dithertaktes eine vorgegebene Wahrscheinlichkeitsverteilung innerhalb der vorgegebenen Schwankungsbreite bildet.
  5. Radar nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der Ditherabschnitt aufweist: einen Rauschsignalgenerator zum Erzeugen eines Rauschsignals; und einen Synthetisator zum Binarisieren einer synthetischen Wellenform gemäß einem Schwellenwert, die durch Synthetisieren des im Referenztakterzeugungsabschnitt erzeugten Referenztaktes und des durch den Rauschgenerator erzeugten Rauschsignals erhalten wird, um den Dithertakt auszugeben.
  6. Radar nach Anspruch 5, wobei der Ditherabschnitt ferner eine Dither-Einstelleinrichtung zum Einstellen der Änderungszeit des Dithertaktes durch Einstellen der Frequenz des durch den Rauschsignalgenerator erzeugten Rauschsignals gemäß der Frequenz des Empfangspulses oder der Frequenz des Sendepulses aufweist.
  7. Radar nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ferner mit: einem Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt, dem der durch den Abtast-Halteabschnitt erzeugte langperiodische Empfangspuls zugeführt wird, zum Unterdrücken von vom Sendepuls verschiedenen Pulsen als die Interferenzwelle.
  8. Radar nach Anspruch 7, wobei der Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt ein Tiefpassfilter ist, das nur ein vorgegebenes Nieder-Frequenzband des langperiodischen Empfangspulses durchlässt.
  9. Radar nach Anspruch 7, wobei der Interferenzwellenunterdrückungsabschnitt ein Abschnitt zum Ausführen einer statistischen Verarbeitung ist, der basierend auf einer Abtastung über mehrere Perioden eine statistische Verarbeitung bezüglich des langperiodischen Empfangspulses ausführt und die Interferenzwelle unterdrückt, die eine niedrige zeitliche Korrelation mit dem Abtastpuls hat.
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