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DE102008046191A1 - Transportsystem für Klebebinder - Google Patents

Transportsystem für Klebebinder Download PDF

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DE102008046191A1
DE102008046191A1 DE200810046191 DE102008046191A DE102008046191A1 DE 102008046191 A1 DE102008046191 A1 DE 102008046191A1 DE 200810046191 DE200810046191 DE 200810046191 DE 102008046191 A DE102008046191 A DE 102008046191A DE 102008046191 A1 DE102008046191 A1 DE 102008046191A1
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Germany
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transport system
block
transport
gear belt
guide rails
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Withdrawn
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DE200810046191
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English (en)
Inventor
Horst Rathert
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DGR GRAPHIC GmbH
DGR-GRAPHIC GmbH
Original Assignee
DGR GRAPHIC GmbH
DGR-GRAPHIC GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C19/00Multi-step processes for making books
    • B42C19/08Conveying between operating stations in machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C11/00Casing-in
    • B42C11/02Machines or equipment for casing-in or applying covers to pamphlets, magazines, pads, or other paper-covered booklets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller
    • B42C9/0031Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets
    • B42C9/0037Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets and subsequently applying a cover

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  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Abstract

In einem linearen Transportsystem für einen Klebebinder werden die Blocks durch 2 gegenüberliegende Zahnriemen transportiert, wobei im Taktabstand A jeweils über eine Länge L gemäß dem Format dicht aneinanderliegend kleine Transportklammern an den Zahnriemen angebracht sind. Die Klammern werden über Rollen in Führungen geführt, welche die Blockhaltekräfte und Bearbeitungskräfte rechtwinklig zum Transport aufnehmen, so dass der Riemen nur den Vorwärtstransport gegen die rollende Reibung der Klammern übernehmen muss. Der Transport kann auf der formatverstellbaren Seite in Segmente aufgeteilt werden, die einzeln unabhängig voneinander auf verschiedene Formatdicken eingestellt werden können. Der Transport kann konstant oder intermettierend laufen.

Description

  • Um in einem Klebebinder die Funktionen von Rückenbearbeitung, Fälzeln, Beleimen und Umschlag anlegen an einem Buchblock vornehmen zu können, wird dieser durch ein Transportsystem über die verschiedenen Bearbeitungsstationen geführt. Üblicherweise ist der Transport kontinuierlich.
  • Zum Halten des Buchblocks dienen dabei üblicherweise Klammern, die den Block seitlich klammern, wobei der Blockrücken um ein bestimmtes für die Bearbeitung (wie z. B. die Seitenbeleimung) erforderliches Maß, den Aushang, herausragt.
  • Die Klammern können an einem Rotor befestigt sein, wie die Anmeldung EP 1 199187A1 vorschlägt oder an einem ovalen Kettentransport entsprechend der heute gebräuchlichsten Ausführung.
  • Die Bearbeitung des Blocks in den verschiedenen Stationen erfolgt wegen des kontinuierlichen Laufs in der Bewegung. Beim Rotortransport führt dies zur Notwendigkeit von Kompensationsbewegungen der Stationen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung.
  • Beim Dualtransport werden die Umlenkungen der Klammern nicht zur Bearbeitung benutzt. Er ermöglicht aber eine einfachere Gestaltung der in den beiden Geraden untergebrachten Stationen. Der Dualtransport findet optimale Verwendung in Hochleistungsmaschinen mit Vollausstattung.
  • Für einfacher ausgestattete Klebebinder im niederen und mittleren Leistungsbereich ermöglicht der Dualtransport keine optimale Ausnutzung der verfügbaren Gesamtlänge. Dadurch, dass die Umschläge von der Umlenkung zwischen der Einfuhrgeraden und der Ausfuhrgeraden aus zugelegt werden und alle anderen Standard-Arbeitsgänge diesem Arbeitsgang vorgelagert sind, führt dies zu einer Überbelegung der Einfuhrgeraden mit Stationen, während sich auf der Ausfuhrgeraden außer der Umschlagzufuhr und des Andrücken nur noch die Ausfuhr befindet. Es ist eine Lösung gemäß EP 1 155 875 B1 bekannt geworden, bei der die Fälzelstation von der üblichen Position in der Einfuhrgeraden in die Ausfuhrgerade verlegt wurde. Dabei wird der Fälzelstreifen durch die Bahn des Umschlages hindurch zugeführt. Nachteil dabei ist, dass die Klammern mit einem großen Abstand zueinander angebracht werden müssen. Das Fälzelmaterial und den Umschlag auf der Ausfuhrgeraden des Ovals anzubringen bedeutet bei Maschinen im unteren und mittleren Leistunghsbereich aber bei der meist üblichen Verarbeitung von Hotmelt einen Nachteil. Es vergeht eine lange Zeit vom Aufbringen des Leims auf den Blockrücken bis zum Andrücken des Umschlags. Es besteht die Gefahr; dass der Leim den Umschlag nicht mehr benetzt und damit nicht klebt, weil die offene Zeit des Leims überschritten ist. Zur Reduzierung des Problems werden in der Radiusumlenkung Infrarot-Heizstrahler angebracht, die den Leim auf dem Blockrücken offen halten.
  • Sowohl beim Rotortransport wie auch beim Dualtransport durch Klammern ist eine automatische Zuführung der Blocks nur durch eine lange Schräge von unten her in die Klammer oder durch eine mitlaufende Hebeeinrichtung möglich. Das erfordert natürlich zusätzliche Länge der Maschine. Bei langsam laufenden Maschinen wird darum dann der Buchblock von oben manuell in die laufende Klammer geworfen, was die Taktleistung stark einschränkt und die Verarbeitung von Stapeln aus Einzelblättern sehr schwierig macht. Bei noch langsamer laufenden Maschinen kann für das Ablegen des Blocks der Transport angehalten werden. Dabei wird aber die Leistung so stark reduziert, dass diese Art von halbautomatischen Maschinen nicht in der industriellen Buchfertigung genutzt werden.
  • Es sind außer den Klammertransport-Maschinen auch Klebebinder bekannt, die über zwei gegenüberliegende Plattenketten den Block linear transportieren. Vorteil dieser Lösung ist die gute Zugänglichkeit der Stationen von beiden Seiten. Eine automatische Produktzufuhr ist möglich.
  • Die Kettentransporte leiden aber unter dem Polygoneffekt der Kettenantriebsräder. Außerdem längen sich die Ketten, wodurch teilweise erforderlicher Synchronlauf verlorengeht. Es wird ein hohes Antriebsmoment benötigt, um die Ketten gegen die Reibung aus der Blockanpresskraft zu bewegen. Es gibt Stick-Slip-Efekte und Längsschwingungen des Transports.
  • Beim Transport von Blocks alternativ dazu durch zwei gegenüberliegende Zahnriemen gemäß einem bestehenden Vorschlag ist die durch die Blockhaltekraft erzeugte Reibung noch höher als bei der Kette. In Verbindung mit der Riemenelastizität ergibt das Schwingungseffekte. Außerdem bietet der weiche Riemen keinen festen Halt für den Block insbesondere bei der Rückenbearbeitung.
  • Letztlich sind auch Längstransporte mit hin- und hergehenden Klammern bekannt, die den automatisch zuführbaren Block jeweils um eine Station weiterreichen, wie in EP 1344655 vorgeschlagen. Der hin- und hergehende Transport ist taktzahlmäßig aber begrenzt und die nach diesem Prinzip aufgebauten Klebebinder sind nur für Langsamlauf geeignet. Durch das ständige Umgreifen zwischen den hin und hergehenden Klammern und Haltevorrichtungen für den stehenden Block kann es Verschiebungen im Block geben und damit mangelnde Endqualität der Produkte.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein lineares Tranportsystem kurzer Baulänge mit der Möglichkeit automatischer Zufuhr der Produkte und optimaler Fixierung der Produkte bei der Bearbeitung zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kombination von Transportklammern und einem linearen beidseitigen Zahnriementransport gelöst.
  • Zwei gegenüberliegende Zahnriementransporte sorgen für den Längstransport. Die Verzahnung arbeitet spielfrei und es gibt keine Längung durch Verschleiß wie bei einer Kette. An den Zahnriemen sind nebeneinander im Formatbereich kleine Klammern befestigt. Die Klammern sind mit Rollen versehen, die in Bahnführungen laufen und den Anpressdruck für den Block aufnehmen. Die Haltekraft für den Block wird somit direkt über die Rollen auf die Bahnführung übertragen. Die Klammern werden dabei gleichzeitig auch vertikal geführt, wodurch der aus den Klammern etwas aushängende Blockrücken genau auf der Bearbeitungsebene geführt wird.
  • Der Riemen hat nur die Aufgabe, die aneinandergereihten Klammern in Transportrichtung zu bewegen, wobei Schwingungen und Stick-slip-Effekte durch die Rollreibung vermieden werden.
  • Die Klammern einer Gruppe liegen lückenlos aneinander und bilden geführt über die Geradführung eine durchgehende Blockklammer. Diese Gruppen von Klammern sind in Abständen zueinander an den Zahnriemen einander jeweils gegenüber angeordnet und bieten dieselbe Funktion wie eine übliche durchgehende Blockklammer in einem ovalen oder kreisförmigen Transport.
  • Der Riemen kann durchgehend laufen oder intermettierend. Beim intermettierenden Lauf können Bearbeitungen sowohl in der Bewegungsphase als auch in der Stillstandsphase vorgenommen werden. Manche Stationen gestalten sich einfacher, wenn am stillstehnden Block bearbeitet werden kann. Beim intermettierenden Transport kann z. B. im Stillstand eine Querbeleimung mit einem Leim erfolgen. In der darauf folgenden Bewegung kann eine andere Beleimung mit einer Düse oder einem normalen Walzenleimwerk zusätzlich oder alternativ erfolgen. Im Stillstand kann auf einfache Weise gefälzelt werden oder es können die Vorsatzblätter zugelegt werden. In der Bewegung werden z. B. die Oberflächenbearbeitung oder die Seitenbeleimung vorgenommen. Im Stillstand kann eine Rillung des Umschlags mit Rill-Schienen oder alternativ in der Bewegung mit Rillrollen erfolgen.
  • Wird eine höhere Laufleistung des Klebebinders gewünscht muss auf den intermettierenden Lauf verzichtet werden und der Transport kontinuierlich laufen.
  • Der vorliegende Vorschlag ermöglicht eine flexible Gestaltung eines Klebebinders für automatischen Materialzufluss unter Erreichen kürzester Bauweise und allseitiger Zugänglichkeit.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht des Transports
  • 2 zeigt eine Draufsicht des Transports
  • 3 zeigt einen Schnitt durch den Transport
  • 4 zeigt eine Draufsicht auf ein Klammerteil
  • 5 zeigt den Transport in der Draufsicht mit Aufteilung in Segmente.
  • Wie aus 1 und 2 zu ersehen, werden die Zahnriemen 1 über Antriebsräder 2 und 2a angetrieben und umgelenkt.
  • Die Räder 2 und 2a sind an den Balken 3 gelagert. Einer der Balken 3 ist ortsfest am Gestell 4 der Maschine befestigt, während der andere Balken 3 rechtwinklig zur Transportrichtung verstellbar über die Führungen 5 am Gestell 4 gelagert ist und über die Spindeln 6 auf die Dicke der zu transportierenden Blocks eingestellt wird.
  • Die Antriebsräder 2 sind über Gelenkwellen 7 und Zahnräder 8 mit dem Antrieb 9 verbunden. Der Antrieb 9 kann durchgängig laufen oder den Transport intermettierend jeweils um eine Teilung A vortransportieren. Dabei wird abzüglich einer Beschleunigungsphase und einer Verzögerungsphase eine konstante Geschwindigkeit gefahren, damit beim Überlauf des Blocks B über eine Station immer eine definierte zur Bearbeitungsstation synchrone Vorschubgeschwindigkeit ansteht.
  • Jeweils im Abstand A sind die Zahnriemen 1 mit Platten 11 dicht an dicht über eine Länge L belegt und stellen eine gegliederte Klammer dar.
  • Die Platten 11 sind nicht direkt an den Zahnriemen befestigt sondern an Wagen 12. Die Wagen 12 sind wiederum in ihrer Mitte über Senkschrauben 13 und eine Lasche 14 am Zahnriemen befestigt. Die Lasche 14 ist in einen Zahn des Zahnriemens 1 versenkt. Die Befestigung der Wagen 12 nur in ihrer Mitte erlaubt den Lauf über die Antriebs räder. Die Wagen 12 sind mit Führungsrollen 15 versehen. Vorzugsweise sind 2 Rollen übereinander angeordnet, damit bei unterschiedlicher Flankenanlage eine unterschiedliche Drehrichtung möglich ist. Die Rollen 15 laufen in den Führungen 16 und führen dabei die Wagen exakt auf Höhe durch Anlage an den Schultern 16a der Führungen 16. Die Blockhaltekraft P läuft mit ihrer Wirkungslinie direkt durch die Rollen 15 und wirkt dierkt auf die Führungen 16 über rollende Reibung. Der Riemen 1 hat in seiner Nut in der Führung 16 auf der Verzahnungsseite Luft und erzeugt keine Reibungskräfte. Die Führungen 16 sind über die Führungsstangen 17 im Balken 3 gelagert. Durch die Spannzylinder 18 können die Führungen geöffnet oder geschlossen werden. Auf der festen nicht formateinstellbaren Seite des Transports sind die Zylinder stärker als auf der verstellbaren Seite ausgeführt, um eine eindeutige seitliche Position des Blocks auch bei Dickenunterschieden zu haben. Eine Seite ist stets die Bezugsseite. Die Zylinder 18 auf der verstellbaren Seite dienen somit als elastische Anpassung des Transports an die aktuelle Blockdicke.
  • Die Führungen 16 verfügen im Zufuhrbereich und ggf. auch im Ausfuhrbereich über abgetrennte Bereiche 16b und 16c, die über Gelenkpunkte 19 mit der mittleren Führung 16 verbunden sind, und über separate Steuerung für die Spannzylinder 18 in diesem Bereich. Dadurch ist es möglich, bei Zufuhr eines Blocks durch einen Kettentransport, einen Bandtransport, einen Zufuhrschieber, seitliche Transportriemen etc., wobei keine vollständige Synchronität garantiert werden kann, den Block ohne Verformungen und Blattverschiebungen zuzuführen und erst, wenn er sich komplett im Transportriemen 1 befindet, zu klemmen und eine definierte Übergabe vom vorgelagerten Transport in diesen Transport zu gewährleisten.
  • Die Blocks B durchlaufen zweckmäßigerweise mit dem Rücken nach unten die Transportstrecke im Abstand A von Blockvorderkante zu Blockvorderkante. Dabei kann eine Bearbeitung des Blocks nur in der Bewegung bei kontinuierlichem Antrieb oder auch eine teilweise Bearbeitung im Stillstand bei intermettierendem Antrieb erfolgen.
  • Die verschiedenen Bearbeitungsstationen werden im Transport integriert als da sind: Rütteln., Vorsatz anlegen, Fräsen, Kerben. Vorsatzbeleimungsdüse, Rückenbeleimung in verschiedenen Ausführungen, Fälzeln, Seitenbeleimen, Andrücken von Fälzel und/oder fertig gerilltem Umschlag. Die Ausfuhr der fertigen Blocks erfolgt üblicherweise linar weiter in Transporterichtung oder nach unten.
  • In 5 ist eine besondere Ausführung des Transports dargestellt, die es gestattet unterschiedlich dicke Bücher gleichzeitig in der Maschine zu transportieren. Der Transport ist auf der verstellbaren Seite in Segmente 3a, b, c, d ... aufgeteilt, wobei im Prinzip zu jeder Bearbeitungsstation ein Segment gehört. Die Segmente haben eigene Vertellspindeln 6a, b, c, d, ... und Führungen 5a, b, c, d, ... Die Führungen 16 sind ebenfalls in die Bereiche 26a, b, c, d, ... aufgeteilt, wobei diese durch Ausgleichsstücke 20 untereinander gelenkig verbunden sind.
  • Die Verstellung auf Formatdicke erfolgt bei Durchlauf des Blocks. Es wird immer das Segment verstellt, in das der Block der neuen Dicke hineinfahren soll, parallel zur Verstellung der Bearbeitungsstation, zu der das Transportsegment gehört.
  • Bei größeren Formatverstellbeträgen muss ein Leertakt gelassen werden, um einerseits die Schrägstellung der Ausgleichschienen 20 nicht zu groß werden zu lassen und andererseits Zeit genug für die Verstellung des Transports und der Bearbeitungsstation zu haben bei gegebener Verstellgeschwindigkeit.
  • Zur Entnahme von Blocks aus dem Transport zum Prüfen und zur Störungssbeseitigung kann über die Spannzylinder 18 der Transport segmentweise geöffnet werden. Die nichtbetroffenen Blocks in der Maschine bleiben erhalten.
  • Die Bearbeitungsstationen werden hintereinander angeordnet. Sie sind deshalb von beiden Seiten zugängig und die laufenden Bearbeitungen des Blocks können eingesehen werden. Ebenso sind die nach oben aus dem Transport herausschauenden Blocks gut zugänglich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1199187 A1 [0003]
    • - EP 1155875 B1 [0006]
    • - EP 1344655 [0011]

Claims (7)

  1. Lineares Transportsystem für Klebebinder mit gegenüberliegenden Zahnriemen dadurch gekennzeichnet, dass an den Zahnriemen im Taktabstand A jeweils eine Reihe von kleinen Transportklammern dicht aneinanderliegend über die Formatlänge L befestigt sind und dass diese Transportklammern über Rollen 15 in Führungsbahnen 16 horizontal und vertikal geführt laufen, wobei der Zahnriemen nur die Transportzugkräfte überträgt und die Haltekräfte für den Block über die Rollen der Klammern auf die Führungsbahn übertragen werden.
  2. Transportsystem für Klebebinder nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen 16 durch Spannzylinder gegen die Blockhaltekraft gehalten sind und die Spannzylinder auf der verstellbaren Seite etwas schwächer ausgelegt sind.
  3. Transportsystem für Klebebinder nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichent, dass die Rollen 15, die in einer Nut der Führungsschienen 16 laufen, als Doppelrollen ausgeführt sind und sich je nach anliegender Flanke unabhängig voneinander drehen können und dass die Rollen so angeordnet sind, dass die Wirkungslinie der Blockhaltekraft eines Klammerelements etwa im Zentrum der 4 Rollen dieses Klammerelements liegt.
  4. Transportsystem für Klebebinder nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass von den Führungsschienen 16 im Einfuhrbereich und im Ausfuhrbereich die vorderen und hinteren Teilschienen 16b und 16c abgeteilt und über Drehpunkte 19 schwenkbar an den mittleren Bereich der Führungsschienen 16 angelenkt sind und dass die vorderen und hinteren Führungsschienen 16b und 16c getrennte Spannzylinder 18 haben
  5. Transportsystem für Klebebinder nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die formatverstellbare Seite des Transportsystems in Segmente unterteilt ist, die den Bearbeitungstationen zugeordnet sind, wobei die einzelnen Teilstücke der Balken 3a, 3b, 3c, 3d, usw. eigene Führungen 5a, 5b, 5c, 5d, usw. und eigene Verstellspindeln 6a, 6b, 6c, 6d, usw. haben und die Führungsschienen für die Klammern in die Teilstücke 26a, 26b, 26c, 26d usw. aufgeteilt sind und mit Ausgleichstücken 20 über Schwenkbolzen 19 verbunden sind.
  6. Transportsystem für Klebebinder nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente beim Durchlauf der Produkte nacheinander verstellt werden u. z. so dass immer das Segment und die zugehörige Bearbeitungsstation verstellt werden, in die der Block hineintransportiert wird.
  7. Lineares Transportsystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das System intermettierend angetrieben wird wobei die Bewegung aus einer kurzen Beschleunigung, einer konstanten Geschwindigkeit und einer Verzögerung besteht, und dass sich sowohl in den Stillstandspositionen als auch in der Bewegung des Blocks Stationen befinden, die entweder am stillstehenden oder am bewegten Block Bearbeitungsvorgänge vornehmen.
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DE102010012308A1 (de) 2010-03-23 2011-09-29 Horst Rathert Buchtransportklammer für Klebebinder
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