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DE102008045923A1 - Aufstiegsvorrichtung für eine Liege eines Fahrzeugs - Google Patents

Aufstiegsvorrichtung für eine Liege eines Fahrzeugs Download PDF

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Publication number
DE102008045923A1
DE102008045923A1 DE200810045923 DE102008045923A DE102008045923A1 DE 102008045923 A1 DE102008045923 A1 DE 102008045923A1 DE 200810045923 DE200810045923 DE 200810045923 DE 102008045923 A DE102008045923 A DE 102008045923A DE 102008045923 A1 DE102008045923 A1 DE 102008045923A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
couch
fastened
cab
climbing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810045923
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. Beschle
Frank Dipl.-Ing. Faisst
Hendrik Hübner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200810045923 priority Critical patent/DE102008045923A1/de
Publication of DE102008045923A1 publication Critical patent/DE102008045923A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/32Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
    • B60P3/36Auxiliary arrangements; Arrangements of living accommodation; Details
    • B60P3/38Sleeping arrangements, e.g. living or sleeping accommodation on the roof of the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R3/00Arrangements of steps or ladders facilitating access to or on the vehicle, e.g. running-boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Abstract

Es soll ein ergonomisch geeigneter, sicherer und einfacher Aufstieg zu einer höher gelegenen Liege (3) in einem Fahrzeug bereitgestellt werden. Dazu wird eine Aufstiegsvorrichtung vorgeschlagen, die genau zwei, nämlich eine erste (6) und eine zweite (7), Trittstufe aufweist. Die erste Trittstufe (6) ist auf einer Standfläche des Fahrzeugs oder an einem Fahrzeuginterieur befestigbar. Die zweite Stufe (7) ist von der ersten Trittstufe (6) unabhängig und an der Liege (3) befestigbar.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufstiegsvorrichtung für eine Liege eines Fahrzeugs, die genau zwei, nämlich eine erste und eine zweite Trittstufe aufweist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Fahrzeug, speziell ein Lkw-Führerhaus, mit einer derartigen Aufstiegsvorrichtung.
  • Vielfach ist in einem Lkw-Führerhaus eine Liege vorgesehen. Vor allem, wenn unter dieser Liege eine zweite Liege in das Führerhaus eingebaut ist, wird die erste Liege entsprechend hoch über der Standfläche des Führerhauses angeordnet. Gemäß der Richtlinie BGR 136 erfordert ein Liegeplatz, der sich 1 m oder höher über der Zugangsstandfläche befindet, eine geeignete und sichere Aufstiegshilfe. Darüber hinaus ist es generelles Ziel, einen ergonomischen und platzsparenden Aufstieg für die Liege eines Lkw-Führerhauses zu schaffen, falls diese relativ weit oben angeordnet ist.
  • Als Aufstiegshilfen sind beispielsweise Leitern bekannt, die fest, schwenkbar oder schiebbar an der Liege befestigt sind. Ein Nachteil derartiger Leitern besteht jedoch in ihrer Bedienung und Handhabung. Der Grund hierfür besteht darin, dass die Leitern in der Regel beim Schwenken oder Aufstellen viel Platz benötigen und beispielsweise den Ausstieg aus einer unteren Liege behindern.
  • Weiterhin sind sehr einfache Aufstiegshilfen bekannt, bei denen nur eine einzige Stufe vorgesehen ist. Diese können jedoch nicht als ergonomisch angesehen werden, wenn der Abstand zum Boden oder zur Liege zu groß ist.
  • Ferner offenbart die Patentschrift DE 10 2005 041 739 B3 eine Liege für ein Nutzfahrzeug mit einer Liegefläche und einer Aufstiegshilfe. Die Aufstiegshilfe weist wenigstens eine Sprosse auf, und ist beweglich mit der Liege verbunden. Die Aufstiegshilfe ist aus einer ersten Position, in welcher sich die eine Sprosse unterhalb des Höhenniveaus der Liegefläche befindet und den Zugang zu der Liegefläche erleichtert, durch Schwenken der Aufstiegshilfe um eine im Wesentlichen horizontale Drehachse in eine zweite Position, in welcher sich die wenigstens eine Sprosse oberhalb des Höhenniveaus der Liegefläche befindet und eine Rückhaltesicherung für eine sich auf der Liegefläche befindliche Person bildet, bewegbar. Außerdem ist die Aufstiegshilfe durch Schwenken der Liegefläche um eine im Wesentlichen horizontale Drehachse in eine dritte Position bringbar, in welcher die wenigstens eine Sprosse in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung von der Liegefläche absteht und eine Halterung für Handtücher und dergleichen bildet.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine einfache und sichere sowie ergonomisch günstige Aufstiegshilfe für eine Liege in einem Fahrzeug vorzuschlagen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Aufstiegsvorrichtung nach Anspruch 1. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt. Erfindungsgemäß ist somit eine Aufstiegsvorrichtung für eine Liege eines Fahrzeugs, die genau zwei, nämlich eine erste und eine zweite Trittstufe aufweist, vorgesehen, wobei die erste Trittstufe auf einer Standfläche des Fahrzeugs oder an einem Fahrzeuginterieur befestigbar ist und die zweite Trittstufe von der ersten Trittstufe unabhängig ist und an der Liege befestigbar ist.
  • In vorteilhafter Weise ist es somit möglich, eine einfache Aufstiegshilfe bereitzustellen, die leicht verstaubar ist, und mit der eine Liege, deren Liegenoberkante mehr als 1 m, vorzugsweise unter 1,2 m, über der Standfläche liegt, ergonomisch erreichbar ist. Vorzugsweise besitzt die zweite Trittstufe eine plattenförmige Trittfläche. Dadurch kann sich der Nutzer auf der zweiten Stufe, die über der ersten Stufe liegt, sicherer halten. Die zweite Trittstufe kann aber auch einfach über einen Bügel gebildet sein. Dieser lässt sich sehr vorteilhaft und kostengünstig in eine Liege integrierten.
  • Die Aufstiegshilfe ist für ein Fahrzeug und insbesondere für ein Lkw-Führerhaus vorgesehen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die erste Stufe im Cockpit oder im Sitz eines Fahrzeugs integriert ist. Gegebenenfalls lässt sie sich von einer Aufbewahrungsposition in eine Gebrauchsposition durch Schwenken oder Ziehen bewegen, so dass sie in der Aufbewahrungsposition den im Cockpit zur Verfügung stehenden Raum nicht beeinträchtigt.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, die eine Prinzipskizze der erfindungsgemäßen Aufstiegsvorrichtung zu einer Liege in einem Fahrzeug darstellt.
  • Das nachfolgend näher geschilderte Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
  • Die Figur zeigt eine Prinzipskizze des Innenraums eines Lkw-Führerhauses quer zur Fahrrichtung. Die Fahrrichtung ist in der Figur mit dem Pfeil 1 angedeutet. Jeweils durch ein Rechteck ist eine untere Liege 2 und eine obere Liege 3 angedeutet. Die untere Liege ist optional vorhanden. Wesentlich ist hier, dass die obere Liege bezogen auf eine Standfläche 4 vor der Liege in einer gewissen Höhe angeordnet ist, die nicht ohne Weiteres ohne Aufstiegshilfe erreicht werden kann. Wie der Doppelpfeil 5 andeutet, soll die Oberkante der oberen Liege hier höher als 1 m liegen.
  • Als Aufstiegshilfe wird hier eine Aufstiegsvorrichtung mit genau zwei Trittstufen 6 und 7 eingesetzt. Diese beiden Trittstufen 6, 7 sind körperlich voneinander getrennt.
  • Die erste Stufe 6 sollte eine ergonomisch günstige Höhe gegenüber der Standfläche 4 von ca. 250 mm bis 500 mm besitzen. Sie kann kastenförmig oder aber auch als einfaches Trittbrett ausgebildet sein. Günstigerweise ist sie in das Cockpit, insbesondere in einen Sitz oder in eine andere Interieurkomponente integriert und lässt sich von einer Aufbewahrungsposition in eine Gebrauchsposition ziehen oder schwenken.
  • Bei der zweiten Stufen 7 handelt es sich um eine Trittstufe, die unmittelbar an der oberen Liege 3 angebracht ist. In dem Beispiel der Figur besteht die zweite Trittstufe 7 aus einem Trittbrett 70, das in der Gebrauchsstellung parallel zu der Liege 3 verläuft. Dieses Trittbrett 70 ist mit Hilfe eines oder mehrerer Holme 71 an der oberen Liege 3 befestigt. Gegebenenfalls lässt sich die zweite Stufe 7 bei Nichtgebrauch in den Kasten bzw. das Gestell der oberen Liege 3 einschieben oder einschwenken.
  • Die zweite Trittstufe kann auch durch einen einfachen Bügel realisiert sein, analog zu der in der Druckschrift 10 2005 041 739 B3 beschriebenen Aufstiegshilfe.
  • Je nach Höhe der Liege 3 über der Standfläche 4 sollte der Abstand der Trittfläche der zweiten Stufe zur Liegenoberkante ca. 400 mm bis 650 mm betragen. Die ergonomisch sinnvollen Abmessungen werden hauptsächlich von weiteren Randbedingungen wie Lage der Liege, möglicher Abstand der Trittstufen zur Liege etc., bestimmt.
  • In vorteilhafter Weise kann so ein ergonomischer und sicherer Aufstieg in die Liege erzielt werden, wodurch sich eine deutliche Komforterhöhung ergibt. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Leiter-Aufstiegen ist eine gewichts- und kosteneinsparende Ausführungsmöglichkeit. Außerdem führt die erfindungsgemäße Realisierung der Aufstiegshilfe zu weniger Einschränkungen für Personen, die in die untere Liege 2, falls vorhanden, ein- oder aussteigen wollen.
  • Ein weiterer Vorteil der Aufstiegshilfe gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der geringen Bauraumgröße, wodurch den begrenzten Raumverhältnissen eines Führerhauses in besonderem Maße Rechnung getragen wird. Außerdem ist eine sichere Ausführung für alle Fahrzustände möglich, da mit diesem Aufstieg keine sperrigen und über Drehachsen gelagerten Bauteile in den Arbeitsbereich des Fahrers schwenken können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005041739 B3 [0005, 0016]

Claims (6)

  1. Aufstiegsvorrichtung für eine Liege (3) eines Fahrzeugs, die genau zwei, nämlich eine (6) erste und eine zweite Trittstufe (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass – die erste Trittstufe (6) auf einer Standfläche (4) des Fahrzeugs oder an einem Fahrzeuginterieur befestigbar ist und – die zweite Trittstufe (7) von der ersten Trittstufe (6) unabhängig ist und an der Liege (3) befestigbar ist.
  2. Aufstiegsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trittstufe (7) eine plattenförmige Trittfläche aufweist.
  3. Aufstiegshilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trittstufe (7) mit einem Bügel gebildet ist.
  4. Fahrzeug mit einer Liege (3) und einer Aufstiegsvorrichtung (6, 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Liege (3) eine Standfläche (4) ausgebildet ist und die Liege (3) sich mehr als 1 m über der Standfläche befindet.
  6. Fahrzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stufe (6) in dem Cockpit oder in einem Sitz des Fahrzeugs integriert ist.
DE200810045923 2008-09-04 2008-09-04 Aufstiegsvorrichtung für eine Liege eines Fahrzeugs Withdrawn DE102008045923A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202011002050U1 (de) * 2011-01-28 2012-04-30 Adalbert Bandemer Kompaktes und geräumiges Wohnmobil mit zwei großen, getrennten und feststehenden Schlafplätzen
DE102023122379B3 (de) 2023-08-22 2024-10-17 Joachim Sonnberger Interieure Wohnwagen- oder Wohnmobiltrittstufe

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005041739B3 (de) 2005-09-02 2006-08-31 Daimlerchrysler Ag Liege für ein Nutzfahrzeug

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