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DE102008045844A1 - Halbzeug für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung und Karosseriebauteil eine Fahrzeuges - Google Patents

Halbzeug für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung und Karosseriebauteil eine Fahrzeuges Download PDF

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DE102008045844A1
DE102008045844A1 DE102008045844A DE102008045844A DE102008045844A1 DE 102008045844 A1 DE102008045844 A1 DE 102008045844A1 DE 102008045844 A DE102008045844 A DE 102008045844A DE 102008045844 A DE102008045844 A DE 102008045844A DE 102008045844 A1 DE102008045844 A1 DE 102008045844A1
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DE
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carrier layer
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recesses
workpiece
semifinished product
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Application number
DE102008045844A
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English (en)
Inventor
Franco Ghiani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle International GmbH
Original Assignee
Behr GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE102008045844A1 publication Critical patent/DE102008045844A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Halbzeug für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung, bei welchem die Materialausnehmungen beabstandet voneinander angeordnet sind, wobei zwischen den Materialausnehmungen entsprechende Materialbereiche angeordnet sind und wobei das Halbzeug in den Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen ein identisches Verformungsvermögen aufweist, wodurch das Halbzeug zu einem Fahrzeugbauteil bzw. zu einem Karosseriebauteil vorteilhaft tiefgezogen werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einerseits ein Halbzeug für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung, bei welchem die Materialausnehmungen beabstandet voneinander angeordnet sind, wobei zwischen den Materialausnehmungen entsprechende Materialbereiche angeordnet sind. Andererseits betrifft die Erfindung ein Karosseriebauteil eines Fahrzeuges.
  • Gattungsgemäße Halbzeuge bzw. Fahrzeugbauteile, insbesondere Karosseriebauteile, welche Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung aufweisen, sind aus dem Stand der Technik gut bekannt.
  • Beispielsweise ist aus der Patentschrift CH 681 971 A5 ein Verbundwerkstoff zum Herstellen von Kraftfahrzeugformteilen bekannt, bei welchem eine Ver stärkungseinlage zwischen zwei Platten angeordnet ist, wobei die Verstärkungseinlage Durchbrüche und/oder Vertiefungen aufweisen kann, in welche der Werkstoff der beiden Platten eindringt, so dass sich die Platten und die Verstärkungseinlage strukturell und homogen gut miteinander verbinden. Zwar kann mit dem Verbundwerkstoff eine hohe Energieabsorption bei Gewalteinwirkung erzielt werden, jedoch baut der Verbundwerkstoff sehr massiv, da der Plattenwerkstoff die Durchbrüche und/oder die Vertiefungen der Verstärkungseinlage vollständig ausfüllt.
  • Eine weniger massiv bauende Metallverbundplatte zum Herstellen von im Wesentlichen ebenen Blechteilen an einer Fahrzeugkarosserie ist aus der Patentschrift DE 197 29 566 C2 bekannt, bei welcher zwei Außenbleche mittels einer dazwischen angeordneten Streckmetalltafel auf Abstand gehalten sind. Auch mittels dieser Metallverbundplatte kann ein gutes Crash-Verhalten an Blechteilen einer Fahrzeugkarosserie erzielt werden, wobei die Metallverbundplatte zwar relativ gute Umformbarkeitseigenschaften aufweist, jedoch auf Grund ihrer Streckmetallinnenstruktur eher für im Wesentlichen ebene Blechbauteile geeignet ist.
  • Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung ein Fahrzeugbauteil, insbesondere ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung bereit zu stellen, welches sich hinsichtlich seiner Herstellung besonders gleichmäßig verformen lässt.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird von einem Halbzeug für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil, mit Materialausnehmungen zur Gewichtsreduzierung gelöst, bei welchem die Materialausnehmungen beabstandet voneinander angeordnet sind, wobei zwischen den Materialausnehmungen entsprechende Materialbereiche angeordnet sind, und wobei das Halbzeug in den Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen ein identisches Verformungsvermögen aufweist.
  • Dadurch, dass die Materialbereiche zwischen den Materialausnehmungen derart ausgebildet sind, dass sie ein identisches Verformungsvermögen aufweisen, ist die Gefahr verringert, dass Materialbereiche zwischen den Materiaausnehmungen bei einem Umformvorgang reißen und das Halbzeug bzw. das hieraus gefertigte Fahrzeugbauteil unbrauchbar wird. Somit können insbesondere Karosseriebauteile besonders homogen hergestellt werden. Insbesondere können sie außergewöhnlich gut tiefgezogen werden.
  • Mit den Begriffen „Fahrzeugbauteil” und „Karosseriebauteil” sind jegliche Formbauteile an einem Fahrzeug bzw. Kraftfahrzeug erfasst, insbesondere Blechteile, wie etwa Bereiche eines Kotflügels, einer Fahrzeugtüre, einer Fahrzeughaube oder dergleichen, welche mittels eines Umformprozesses gestaltet werden können.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass mehr als 60%, vorzugsweise mehr als 80%, der Materialbereiche zwischen den Materialausnehmungen ein identisches Verformungsvermögen aufweisen. Selbst durch einen derart reduzierten Anteil kann das Halbzeug insbesondere wesentlich verbesserte Tiefzieheigenschaften aufweisen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass das Halbzeug in den Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen identische Streckgrenzen aufweist. Durch derart gewählte Streckgrenzen des Halbzeuges in den einzelnen Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen verringert sich die Gefahr erheblich, dass etwa hinsichtlich eines Tiefziehvorgangs des Halbzeuges zu einem Karosseriebauteil oder ähnlichem Materialstege zwischen den Materialausnehmungen kritische Risse bekommen, wodurch das Karosseriebauteil im schlimmsten Fall nicht mehr zu gebrauchen ist.
  • Weiter vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn das Halbzeug in ersten Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen eine erste Streckgrenze und in weiteren Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen eine weitere Streckgrenze aufweist, und die erste Streckgrenze und die weitere Streckgrenze weniger als 10% oder weniger als 20% voneinander abweichen. Hierdurch kann immer noch eine kritische Rissbildung in Materialstegen zwischen den einzelnen Materialausnehmungen sehr gut verhindert werden.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die ersten Materialbereiche zwischen zwei unmittelbar gegenüberliegenden Wandbereichen zweier nächstliegender Materialausnehmungen angeordnet sind. Gerade in diesen ersten Materialbereichen können die Materialstege zwischen den Materialausnehmungen besonders dünn gestaltet sein, so dass es vorteilhaft ist, wenn den weiteren Materialbereichen keine wesentlich höhere Streckgrenze innewohnen, so dass das Halbzeug bzw. das Fahrzeugbauteil insgesamt sehr homogene Materialeigenschaften aufweisen kann. Hierdurch kann auch das Verformungsvermögen einzelner Bereiche des Halbzeuges sehr ausgeglichen gestaltet sein.
  • Konstruktiv besonders einfach können das Verformungsvermögen und/oder die Streckgrenzen bestimmt werden, wenn das Verformungsvermögen oder die Streckgrenzen einzelner Materialbereiche des Halbzeugs mittels einer in dem jeweiligen Materialbereich vorgesehenen Materialmenge bestimmt sind.
  • Kumulativ oder alternativ können das Verformungsvermögen und/oder die Streckgrenzen bestimmt werden, wenn das Verformungsvermögen oder die Streckgrenzen einzelner Materialbereiche des Halbzeugs mittels einer ungleichmäßigen Materialbreite einzelner Materialbereiche bestimmt sind.
  • Um das Verformungsvermögen bzw. die Streckgrenzen in einigen Materialbereichen zwischen den Materialausnehmungen beispielsweise an das Ver formungsvermögen bzw. die Streckgrenzen der ersten Materialbereiche zwischen den Materialausnehmungen anpassen zu können, ist es vorteilhaft, wenn das Halbzeug in einigen Materialbereichen Mittel zum Reduzieren einer Streckgrenze aufweist und/oder wenn das Halbzeug in einigen Materialbereichen Mittel zum Schwächen der Materialbereiche aufweist.
  • Konstruktiv einfach kann dies umgesetzt werden, wenn die Mittel zum Reduzieren der Streckgrenze und/oder die Mittel zum Schwächen der Materialbereiche zusätzliche Materialaussparungen umfassen.
  • Weiter ist es außergewöhnlich vorteilhaft, wenn das Halbzeug ein Verbundmaterial umfassend eine Trägerschicht und umfassend wenigstens eine Deckschicht, welche auf der Trägerschicht angeordnet ist, aufweist, wobei die Trägerschicht die Materialausnehmungen aufweist. Mittels eines derartigen Verbundmaterials kann insbesondere ein Fahrzeugbauteil und im Speziellen ein Karosseriebauteil nochmals wesentlich gewichtsreduziert bereit gestellt werden.
  • Hierbei ist es weiter vorteilhaft, wenn ein Material einer Deckschicht eine größere Streckgrenze aufweist als ein Material der Trägerschicht. Insofern ist die Gefahr verringert, dass bei einem Umformvorgang des Halbzeugs an der Deckschicht eine kritische Rissbildung entstehen kann.
  • Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn eine Trägerschichtdicke der Trägerschicht des Halbzeugs und eine Stegbreite der Materialbereiche gleich stark ausgebildet sind. Auch hierdurch kann der Aufbau des Halbzeugs nochmals homogener gestaltet werden, so dass eine Rissbildungsgefahr weiter reduziert werden kann. Dadurch, dass die Trägerschichtdicke und die Stegbreite gleich stark ausgebildet sind, können entsprechende Formbauteile bei ihrer Herstellung besonders gut gezogen werden, selbst wenn sie aus einem Verbundwerkstoff mit einer Trägerschicht und wenigstens einer Deckschicht hergestellt sind. Somit lassen sich vorteilhafter Weise selbst aufwändiger gestaltete Karosseriebauteile mit komplexen Geometrien insbesondere aus einem besonders leichten Verbundwerkstoff mit entsprechenden Hohlräumen umformend herstellen.
  • Auf Grund der gleich starken Trägerschichtdicke und Stegbreite weist insbesondere das vorliegende Verbundmaterial geformter Karosseriebauteile eine außergewöhnlich gleichmäßige Struktur auf. Insofern können Formbauteile, etwa bei einem Tiefziehprozess, einerseits besonders gleichmäßig gezogen bzw. gestreckt werden, wodurch andererseits Fahrzeugbauteile bzw. Karosseriebauteile mit hervorragenden Festigkeits- und/oder Steifigkeitseigenschaften herstellbar sind.
  • Somit ist es vorteilhaft, wenn das Fahrzeugbauteil oder das Karosseriebauteil tiefgezogen ist. Insbesondere mittels eines Tiefziehprozesses können vorliegend selbst aufwändiger gestaltete Formen eines Karosseriebauteils problemlos hergestellt werden.
  • Der Begriff „Verbundwerkstoff” erfasst jegliche Werkstoffe, welche sich aus mindestens zwei miteinander verbundene Werkstoffbereiche zusammen setzen. Hierbei kann es sich um identische Werkstoffe handeln, welche von unterschiedlicher Gestalt sind. Auch kann es sich um unterschiedliche Werkstoffe handeln, wie beispielsweise Metall und Kunststoff, die gegebenenfalls gleich strukturiert sein können.
  • Als „Trägerschicht” können vorliegend jegliche Gebilde verwendet werden, mittels welcher sich Materialausnehmungen an bzw. in dem Verbundwerkstoff ausbilden lassen. Beispielsweise ist die Trägerschicht ein Aluminiumblech. Darüber hinaus zeichnet sich die Trägerschicht dadurch aus, dass an ihr eine Deckschicht befestigt werden kann.
  • Der Begriff „Deckschicht” beschreibt in diesem Zusammenhang jegliche Gebilde, die an der Trägerschicht befestigt werden und gemeinsam mit der Trägerschicht den Verbundwerkstoff bilden können. Mittels einer solchen Deckschicht kann die Trägerschicht vorteilhaft verstärkt werden, so dass ein Fahrzeugbauteil bzw. ein Karosseriebauteil erst seine Endfestigkeit erhält.
  • Hinsichtlich des Begriffes „Materialausnehmungen” werden jegliche Material freie Bereiche an dem Halbzeug, insbesondere an dem Verbundwerkstoff, erfasst, die an dem Halbzeug, insbesondere mittels der Trägerschicht, realisiert werden können. Hierdurch kann der Materialeinsatz zum Herstellen eines Formbauteils an einem Kraftfahrzeug vorteilhaft reduziert werden. Solche Material freien Bereiche können in einer sehr einfachen Ausführung beispielsweise von einem Durchbruch durch das Halbzeugmaterial bzw. die Trägerschicht hindurch gebildet sein, wodurch sich das Gewicht des Halbzeugs bzw. der Trägerschicht vorteilhaft reduzieren kann. Ein geeigneter Durchbruch kann mittels einer Materialausstanzung relativ einfach realisiert werden.
  • Jeweils zwei solcher Materialausnehmungen sind durch einen gemeinsamen Materialsteg voneinander getrennt, wobei der Materialsteg vorteilhaft von einem Materialbereich zwischen zwei unmittelbar benachbarten Materialausnehmungen gebildet ist. Der Materialsteg hat hierbei eine Stegbreite, welche sich von einer ersten Materialausnehmung zu einer unmittelbar benachbarten Materialausnehmung erstreckt, wie hinsichtlich der Figurenbeschreibung noch erläutert werden wird. Die Stegbreite misst sich idealerweise lotrecht von einer ersten Materialstegseite zu einer gegenüber liegenden weiteren Materialstegseite.
  • Die „Trägerschichtdicke” ist vorliegend idealerweise als diejenige Strecke zu verstehen, welche sich vorteilhafter Weise an einem noch nicht verformten Verbundwerkstoff lotrecht von einer ersten Trägerschichtseite zu einer gegenüber liegenden, weiteren Trägerschichtseite misst.
  • Außergewöhnlich gute Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften in Verbindung mit sehr guten Umformeigenschaften können besonders vorteilhaft erzielt werden, wenn die Materialdicke der Trägerschicht und die Materialbreite der Materialstege gleich stark ausgebildet sind. Werden die Trägerschichtdicke bzw. die Stegbreite unmittelbar von der Materialstärke der Trägerschicht bestimmt, kann ein Fahrzeug- bzw. Karosseriebauteil besonders dünn bauen.
  • Während eine erste bevorzugte Ausführungsvariante als Materialausnehmungen baulich einfache durch das Halbzeug bzw. durch die Trägerschicht hindurch gehende Löcher aufweist, kann eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante als Materialausnehmungen keine durchgängigen Löcher sondern Prägungen an dem Halbzeug bzw. an der Trägerschicht vorsehen. Derartige Prägungen zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, dass sie lediglich Vertiefungen in dem Halbzeug bzw. in der Trägerschicht ausbilden, welche frei von Material sind.
  • Diesbezüglich können Materialausnehmungen kumulativ oder alternativ an dem Halbzeug, insbesondere an der Trägerschicht, eingeprägt sein.
  • In diesem Zusammenhang sieht eine alternative Ausführungsvariante vor, dass die Materialausnehmungen Vertiefungen mit jeweils einem Bodenbereich in dem Halbzeug bzw. in der Trägerschicht bilden. Die Vertiefungen können das Gewicht des Halbzeugs bzw. der Trägerschicht ebenfalls vorteilhaft reduzieren, wobei die Bodenbereiche die Trägerschicht zumindest hinsichtlich einer Trägerschichtseite eben ausbilden können.
  • Vorteilhafter Weise sind die Materialdicke der Trägerschicht im Bodenbereich der Vertiefungen und die Materialbreite der Materialstege gleich stark ausgebildet. Auch hierdurch können Verbundwerkstoffe besonders gleichmäßig gezogen bzw. gestreckt werden, wodurch Fahrzeugbauteile bzw. Karosseriebauteile mit hervorragenden Festigkeits- und/oder Steifigkeitseigenschaften herstellbar sind.
  • Sind zwischen der Trägerschicht und der Deckschicht eine Vielzahl an Anbindungsbereiche angeordnet, welche identisch ausgebildet sind, können etwa Fahrzeugbauteile oder Karosseriebauteile mit einer besonders gleichmäßig gestalteten Struktur hergestellt werden, wodurch eine besonders vorteilhafte Spannungsverteilung erzielt werden kann.
  • Es versteht sich, dass die vorliegenden Formbauteile in nahezu beliebiger Wandstärke hergestellt werden können, solange sie insbesondere mittels eines formgebenden Umformprozesses bearbeitet werden können.
  • Hinsichtlich einer weiter gewichtsreduzierten Auslegung ist es vorteilhaft, wenn die Trägerschicht eine Trägerschichtmaterialdicke von weniger als 0,6 mm, vorzugsweise von weniger als 0,4 mm, aufweist. Bereits hervorragende Steifigkeits- und Festigkeitseigenschaften insbesondere hinsichtlich eines Karosseriebauteils können erzielt werden, wenn die Trägerschicht eine Trägerschichtdicke von 0,3 mm aufweist.
  • Insbesondere mittels einer solchen dünn ausgelegten Trägerschicht können Formbauteile an einem Kraftfahrzeug besonders leicht bereit gestellt werden, wodurch ein Kraftstoffverbrauch an einem Kraftfahrzeug weiter reduziert werden kann.
  • Es versteht sich, dass die Deckschicht nur einseitig an der Trägerschicht angeordnet werden kann. Hierdurch kann bereits eine ebene und gleichmäßige Oberfläche eines Karosseriebauteils realisiert werden.
  • Soll etwa ein Formbauteil eines Kraftfahrzeuges beidseits der Trägerschicht geschlossen und eben ausgebildet sein, ist es vorteilhaft, wenn beidseits der Trägerschicht eine Deckschicht angeordnet ist.
  • Vorliegende Deckschichten können beispielsweise mittels eines Bleches oder mehrerer Bleche an einer Trägerschicht verwirklicht werden. Ein Fahrzeugbauteil bzw. ein Karosseriebauteil kann bereits eine sehr gute Festigkeit bzw. Steifigkeit bei einem sehr geringen Gewicht aufweisen, wenn die Deckschicht eine Metallfolie oder eine Kunststofffolie umfasst.
  • Zum Beispiel kann eine Metallfolie aus einem identischen Werkstoff hergestellt sein wie die Trägerschicht.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Metallfolie und die Trägerschicht einteilig und/oder lotplattiert ausgebildet. Nachträglich sind sie dann mit weiteren Bauteilen verlötbar bzw. sind mit diesen verlötet.
  • Derartige Folien können zum Beispiel auf die Trägerschicht aufgeklebt oder aufgepresst sein. Insbesondere können mehrere Kunststofffolien an einer Seite der Trägerschicht aufgebracht sein.
  • Hier verwendete Folien können mit Farbe beschichtet sein und/oder später beispielsweise mit einer Karosserie eines Fahrzeuges gemeinsam lackiert werden.
  • Insbesondere Kunststofffolien können bereits farblich derart gestaltet sein, dass eine zusätzliche Lackierung eines fertig geformten Formteils nicht weiter erforderlich ist.
  • Beispielsweise können die Folien eine bessere Korrosionsbeständigkeit eines Karosseriebauteils gewährleisten. Dies kann hinsichtlich einer Metallfolie dadurch erzielt werden, dass eine korrosionsresistente Metallfolie verwendet wird.
  • Da mittels des vorliegenden Halbzeugs nicht nur ein Fahrzeugbauteil sondern speziell auch ein Karosseriebauteil vorteilhaft hergestellt werden kann, wird die Aufgabe der Erfindung auch von einem Karosseriebauteil eines Fahrzeuges gelöst, wobei das Karosseriebauteil mittels eines Halbzeuges nach einem der hier erläuterten Merkmale hergestellt ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Halbzeug derart ausgebildet, dass die Trägerfolie aus Kunststoff, insbesondere in Fahrzeugfarbe, ausgebildet ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Halbzeug mit der Trägerfolie, insbesondere aus Kunststoff, lackierbar mit einem Lackmaterial.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Halbzeug aus einer Metallfolie ausgebildet. Insbesondere weist das Halbzeug und/oder die Metallfolie eine Lotschicht auf.
  • Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Beschreibung anliegender Zeichnung erläutert, in welcher beispielhaft unterschiedliche Halbzeuge zum Herstellen eines Karosseriebauteils dargestellt sind.
  • Es zeigt
  • 1 schematisch eine Ansicht einer Trägerschicht aus einem Aluminiumblech eines ersten Halbzeuges,
  • 2 schematisch einen Querschnitt eines ersten Verbundmaterials aus einem Trägerblech und einer daran angeklebten Deckschicht eines weiteren Halbzeuges,
  • 3 schematisch einen Querschnitt eines weiteren Verbundmaterials aus einem Trägerblech und beidseits angeklebten Deckschichten eines anderen Halbzeuges, und
  • 4 schematisch einen Querschnitt eines alternativen Halbzeuges,
  • 5 schematisch eine Ansicht eines weiteren Halbzeuges mit alternativ ausgebildeten Materialausnehmungen,
  • 6 schematisch eine Ansicht eines Halbzeuges mit anders geformten Materialausnehmungen,
  • 7 schematisch eine Ansicht eines Halbzeuges mit Materialausnehmungen und zusätzlichen Materialaussparungen,
  • 8 schematisch eine Ansicht eines weiteren Halbzeuges ebenfalls mit Materialausnehmungen und zusätzlichen Materialaussparungen,
  • 9 schematisch eine Ansicht einer weiteren Halbzeugvariante mit weiteren, voneinander beabstandeten Materialausnehmungen,
  • 10 schematisch eine Ansicht von weiteren beispielhaften Materialausnehmungen,
  • 11 schematisch eine Ansicht eines zusätzlichen Halbzeuges,
  • 12 schematisch eine Ansicht einer weiteren Ausgestaltung eines Halbzeuges mit Materialausnehmungen und zusätzlichen Materialaussparungen, und
  • 13 schematisch eine Ansicht eines abweichenden Halbzeuges mit Materialausnehmungen und Materialaussparungen.
  • Das in der 1 ausschnittsweise gezeigte Halbzeug 1 weist eine Trägerschicht 1A aus einem Aluminiumblech 2 auf, in welchem eine Vielzahl an Durchgangslöchern 3 hinein gestanzt ist, wobei die Durchgangslöcher 3 Materialausnehmungen 4 an dem Halbzeug 1 bzw. an der Trägerschicht 1A ausbilden.
  • Die Trägerschicht 1A hat eine Trägerschichtdicke 5 (hier sich in die Papierebene hinein erstreckend), welche zumindest in diesem Ausführungsbeispiel gleich stark ausgebildet ist wie jeweils eine Stegbreite 6 von Materialstegen 6A, die jeweils zwischen zwei benachbarten Materialausnehmungen 4 angeordnet sind.
  • Die Materialstege 6A werden von ersten Materialbereichen 7 ausgebildet, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie immer zwischen zwei unmittelbar gegenüberliegenden Wandungsbereichen 8 bzw. 8A zweier nächstliegender Materialausnehmungen 4 liegen. Dies trifft auch auf die weiteren Ausführungsbeispiele zu.
  • Die Materialmenge in diesen ersten Materialbereichen 7 entspricht im Wesentlichen der Materialmenge in weiteren Materialbereichen 7A zwischen weiteren Materialausnehmungen 4, wodurch dem Halbzeug 1 in diesem Ausführungsbeispiel in jedem der Materialbereiche 7 und 7A ein identisches Verformungsvermögen innewohnt. Insofern kann das Halbzeug 1 besonders gut umgeformt werden, ohne das die Materialbereiche 7 hinsichtlich der Materialstege 6A zu einer kritischen Rissbildung neigen. Auf Grund der nahezu gleichen Materialmengen in den Materialbereichen 7 und 7A weist das Halbzeug 1 in den Materialbereichen 7, und 7A zwischen den Materialausnehmungen 4 identische Streckgrenzen auf, wodurch eine hervorragende Verformbarkeit des Halbzeugs gewährleistet werden kann.
  • Dadurch, dass die Trägerschichtdicke 5 zusätzlich gleich stark ausgebildet ist wie die jeweilige Stegbreite 6, können Verbundmaterialien (siehe 2 oder 3), welche eine solche Trägerschicht 1A aufweisen, besonders gut insbesondere zu Karosserieblechen umgeformt werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Trägerschichtdicke 5 auch die Materialdicke der Trägerschicht 1A und die Stegbreite 6 ist die Materialbreite der Materialstege 7, so dass die Trägerschicht 1A relativ einfach baut.
  • Vorteilhafter Weise lassen sich die im Wesentlichen gleich stark dimensionierten Bereiche der Trägerschicht 1A besonders gleichmäßig strecken, so dass innerhalb eines Karosseriebleches ein vorteilhafter Spannungsverlauf erzielt werden kann.
  • Ein Halbzeug 1 in Gestalt eines vorteilhaften Verbundmaterials 10 ist beispielsweise in der 2 gezeigt, wobei das dort gezeigte Verbundmaterial 10 eine Trägerschicht 1A mit Materialausnehmungen 4 und zur Verstärkung eine Deckschicht 11 in Gestalt einer farbigen Kunststofffolie 12 aufweist. Die Materialausnehmungen 4 sind als Durchgangslöcher 5 in die Trägerschicht 1A eingestanzt. Die Trägerschicht 1A bildet auch hier insbesondere erste Materialstege 7 zwischen zwei jeweils unmittelbar benachbarten Materialausnehmungen 4, wodurch jede der Materialausnehmungen 4 um einen Abstand 13 voneinander beabstandet angeordnet ist. Die Trägerschicht 1A hat eine Trägerschichtdicke 5, welche idealerweise identisch mit einer Stegbreite 6 der Materialstege 6A ist, wobei die Stegbreite 6 dem Abstand 13 entspricht. Die Trägerschichtdicke 5 kann von der Stegbreite 6 jedoch auch bis +/–99% abweichen. Vorteilhafter Weise kann mittels der farbigen Kunststofffolie 12 eine glatte Oberfläche 14 eines Karosseriebauteils 15 geschaffen werden, die nach einem Umformprozess des Verbundmaterials 10 direkt zur Verfügung steht.
  • Das in der 3 alternativ gezeigte Verbundmaterial 10 eines anderen Karosseriebauteils 16 umfasst eine Trägerschicht 1A mit Materialausnehmungen 4 in Gestalt von eingestanzten Durchgangslöchern 5, wobei zwischen den einzelnen Durchgangslöchern 5 Materialstege 7 vorgesehen sind, die wiederum eine Stegbreite 6 haben, welche identisch mit einer Trägerschichtdicke 5 ist. An der Trägerschicht 1A sind in diesem Ausführungsbeispiel diesmal oberseitig eine erste Deckschicht 11 und unterseitig eine zweite Deckschicht 17 befestigt, so dass das Karosseriebauteil 16 eine besser Steifigkeit und Festigkeit aufweist. Zudem sind die Materialausnehmungen 4 hierdurch beidseitig verschlossen. Mittels der beiden Deckschichten 11 und 17 kann das Karosseriebauteil 16 vorteilhafter Weise von beiden Seiten als Sichtfläche verwendet werden. Dadurch, dass die Stegbreiten 6 der ersten Materialstege 7 und die Trägerschichtdicke 5 identisch sind, können an dem Verbundmaterial 10 identisch große Anbindungsbereiche 18 (nur exemplarisch beziffert) zwischen der Trägerschicht 1A und den Deckschichten 15 und 16 geschaffen werden. Hierdurch kann das Verbundmaterial 10 besonders gleichmäßig verformt werden, wodurch das Karosseriebauteil 16 insgesamt relativ spannungsfrei gefertigt werden kann.
  • Bei den beiden Ausführungsbeispielen aus den 2 und 3 weisen die jeweiligen Trägerschichten 1A eine Trägerschichtmaterialdicke 5 auf, die 0,3 mm betragen.
  • Bei der in der 4 gezeigten weiteren Trägerschicht 1A sind Materialausnehmungen 4 als Vertiefungen 20 in die Trägerschicht 1A eingeprägt, wobei die Vertiefungen 20 jeweils mittels eines Bodenbereichs 21 an der jeweiligen Materialausnehmung 4 hinsichtlich ihrer Tiefe 22 begrenzt werden. Mittels der Bodenbereiche 21 ist die Trägerschicht 1A bereits an einer ihrer Seiten glatt ausgebildet. Die Trägerschicht 1A weist an den Bodenbereichen 21 jeweils Materialdicken 5 auf, die gleich stark ausgebildet sind wie die Stegbreiten 6 der Materialstege 7, wodurch die Trägerschicht 1A relativ gleichmäßig gestreckt werden kann. Auch an dieser Trägerschicht 1A kann beidseits eine Deckschicht in Gestalt einer Folie angeordnet werden, wodurch die Trägerschicht 1A vorteilhaft verstärkt werden kann.
  • Allen Ausführungsbeispielen der 1 bis 4 ist gemein, dass die ersten Materialbereiche 7 zwischen den Materialausnehmungen 4 und entsprechende weitere Materialbereiche 7A zwischen den Materialausnehmungen 4 identische Streckgrenzen aufweisen, wodurch das jeweilige Halbzeug 1 in den Materialbereichen 7 und 7A zwischen den Materialausnehmungen 4 ein identisches Verformungsvermögen aufweist.
  • Bei den weiteren Halbzeugen 1 aus den 5 und 6 sind Materialausnehmungen 4 alternativ ausgebildet, wobei hinsichtlich erster Materialbereiche 7 und weiterer Materialbereiche 7A das jeweilige Halbzeug 1 jedoch immer ein identisches Verformungsvermögen aufweist.
  • Um die Materialmenge zwischen ersten Materialbereichen 7 und weiteren Materialbereichen 7A anzugleichen, sind in weiteren Ausführungsbeispielen aus den 7 und 8 im Gebiet der weiteren Materialbereiche 7A zusätz liche Materialaussparungen 23 vorgesehen sind. Mittels der zusätzlichen Materialaussparungen 23 können konstruktiv einfach Mittel zum Reduzieren einer Streckgrenze bzw. Mittel zum Schwächen der weiteren Materialbereiche 7A gestaltet werden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass Spannungen im Halbzeug 1 während eines Umformvorganges wesentlich besser verteilt werden können.
  • Wie insbesondere aus der Darstellung der 8 zu erkennen ist, kann ein Minimalabstand 24 zwischen zwei unmittelbar gegenüberliegenden Wandungsbereichen 8 und 8A zweier nächstliegender Materialausnehmungen 4 identisch mit einem Abstand 25 zu einer zusätzlichen Materialaussparung 23 gewählt sein. Hierdurch kann die Verformbarkeit des Halbzeuges 1 weiter verbessert werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel aus der 9 weist das Halbzeug 1 dreieckig ausgebildete Materialausnehmungen 4 auf, die einerseits durch erste Materialausnehmungen 7 und andererseits durch weitere Materialausnehmungen 7A voneinander getrennt sind, wobei das Verformungsvermögen des Halbzeuges 1 hinsichtlich der Materialbereiche 7 und 7A im Wesentlichen identisch ist, da die Streckgrenzen der einzelnen Materialbereiche 7 bzw. 7A in diesem Ausführungsbeispiel nur um +/–20% voneinander abweichen.
  • Hinsichtlich der 10 sind eine Vielzahl 26 an weiteren möglichen Formen hinsichtlich Materialausnehmungen 4 gezeigt, um eine Gewichtsreduzierung an einem Halbzeug 1 erzielen zu können.
  • Insbesondere bei dem Halbzeug 1 nach der 11 kann eine Kompensation von Umformkräften über eine zusätzliche Verformung von Materialradien 27 erfolgen, wenn eine Streckgrenze einzelner Materialanhäufungen an dem Halbzeug 1 erreicht bzw. überschritten ist. Deshalb sind die Materialstege 6A zwischen den einzelnen Materialausnehmungen 4 entsprechend dünn ge wählt. Insofern kann vorteilhafter Weise mittels der gut verformbaren Materialradien 27 zusätzlich eine Bildung von kritischen Risse an dem Halbzeug vermieden werden. Das Halbzeug 1 besteht hierbei aus einer ziehbaren Lochblechform, bei welchem die Materialausnehmungen 4 in Form von Löchern in ein Bandmaterial bzw. eine Trägerschicht 1A eingestanzt werden. Eine Folie kann später direkt an die Trägerschicht 1A angebracht werden. Anschließend werden die Trägerschicht 1A und die Folie miteinander etwa zu einem Kraftfahrzeugbauteil tiefgezogen, beispielsweise mittels eines Vakuumtiefziehprozesses. Mittels des vorliegenden Aufbaus kann das Halbzeug 1 zum einen Material eingespart werden und zum anderen brauchen vorteilhafter Weise weniger starke Pressen eingesetzt werden.
  • Bei den Halbzeugen 1 nach den 12 und 13 sind in weiteren Materialbereichen 7A jeweils zusätzliche Materialaussparungen 23 angeordnet, so dass speziell das Verformungsvermögen des Halbzeuges 1 in ersten Materialbereichen 7 zwischen den Materialausnehmungen 4 und in den weiteren Materialausnehmungen 7A zwischen den Materialausnehmungen 4 identisch ist.
  • 1
    Halbzeug
    1A
    Trägerschicht
    2
    Aluminiumblech
    3
    Durchgangslöcher
    4
    Materialausnehmungen
    5
    Trägerschichtdicke
    6
    Stegbreite
    6A
    Materialstege
    7
    erste Materialbereiche
    7A
    weitere Materialbereiche
    8
    erster Wandungsbereich
    8A
    weiterer Wandungsbereich
    10
    Verbundmaterial
    11
    Deckschicht
    12
    farbige Kunststofffolie
    13
    Abstand
    14
    glatte Oberfläche
    15
    Karosseriebauteil
    16
    anderes Karosseriebauteil
    17
    zweite Deckschicht
    18
    Anbindungsbereiche
    20
    Vertiefungen
    21
    Bodenbereich
    22
    Tiefe
    23
    zusätzliche Materialaussparungen
    24
    Minimalabstand
    25
    Abstand
    26
    Vielzahl an weiteren möglichen Formen
    27
    Materialradien
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - CH 681971 A5 [0003]
    • - DE 19729566 C2 [0004]

Claims (15)

  1. Halbzeug (1) für ein Fahrzeugbauteil, insbesondere für ein Karosseriebauteil (15, 16), mit Materialausnehmungen (4) zur Gewichtsreduzierung, bei welchem die Materialausnehmungen (4) beabstandet voneinander angeordnet sind, wobei zwischen den Materialausnehmungen (4) entsprechende Materialbereiche (7, 7A) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) in den Materialbereichen (7, 7A) zwischen den Materialausnehmungen (4) ein identisches Verformungsvermögen aufweist.
  2. Halbzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als 60%, vorzugsweise mehr als 80%, der Materialbereiche (7, 7A) zwischen den Materialausnehmungen (4) ein identisches Verformungsvermögen aufweisen.
  3. Halbzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) in den Materialbereichen (7, 7A) zwischen den Materialausnehmungen (4) identische Streckgrenzen aufweist.
  4. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) in ersten Materialbereichen (7) zwischen den Materialausnehmungen (4) eine erste Streckgrenze und in weiteren Materialbereichen (7A) zwischen den Materialausnehmungen (4) eine weitere Streckgrenze aufweist, und die erste Streckgrenze und die weitere Streckgrenze weniger als 10% oder weniger als 20% voneinander abweichen.
  5. Halbzeug (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Materialbereiche (7) zwischen zwei unmittelbar gegenüberliegenden Wandbereichen (8, 8A) zweier nächstliegender Materialausnehmungen (4) angeordnet sind.
  6. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) in einigen Materialbereichen (7A) Mittel zum Reduzieren einer Streckgrenze aufweist.
  7. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) in einigen Materialbereichen (7A) Mittel (7A) aufweist.
  8. Halbzeug (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Reduzieren der Streckgrenze und/oder die Mittel zum Schwächen der Materialbereiche (7A) zusätzliche Materialaussparungen (23) umfassen.
  9. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) ein Verbundmaterial umfassend eine Trägerschicht (1A) und umfassend wenigstens eine Deckschicht (11), welche auf der Trägerschicht (1A) angeordnet ist, aufweist, wobei die Trägerschicht (1A) die Materialausnehmungen (4) aufweist.
  10. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Material einer Deckschicht (11) eine größere Streckgrenze aufweist als ein Material der Trägerschicht (1A).
  11. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (1) zu einem Fahrzeugbauteil oder einem Karosseriebauteil (15, 16) tiefgezogen, insbesondere im Vakuum tiefgezogen, ist.
  12. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Trägerschicht (1A) und der Deckschicht (11, 17) eine Vielzahl an Anbindungsbereiche (18) angeordnet sind, welche identisch ausgebildet sind.
  13. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (11) eine Metallfolie oder eine Kunststofffolie (12) umfasst.
  14. Halbzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1A) eine Metallfolie ist.
  15. Karosseriebauteil (15, 16) eines Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass das Karosseriebauteil (15, 16) mittels eines Halbzeuges (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt ist.
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