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DE102008045828A1 - Armplatte - Google Patents

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Publication number
DE102008045828A1
DE102008045828A1 DE102008045828A DE102008045828A DE102008045828A1 DE 102008045828 A1 DE102008045828 A1 DE 102008045828A1 DE 102008045828 A DE102008045828 A DE 102008045828A DE 102008045828 A DE102008045828 A DE 102008045828A DE 102008045828 A1 DE102008045828 A1 DE 102008045828A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm plate
plate
slots
front side
injection molding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008045828A
Other languages
English (en)
Inventor
Noel Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wiha Werkzeuge GmbH
Original Assignee
Wiha Werkzeuge GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wiha Werkzeuge GmbH filed Critical Wiha Werkzeuge GmbH
Priority to DE102008045828A priority Critical patent/DE102008045828A1/de
Publication of DE102008045828A1 publication Critical patent/DE102008045828A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/06Trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Armplatte zur Befestigung am menschlichen Körper, wobei die Armplatte aus magnetisierbarem Kunststoff besteht. Sie kann in einer Ausführungsform einstückig mittels eines Spritzgießverfahrens hergestellt sein. Die Armplatte kann der lösbaren Befestigung metallischer Kleinteile am Arm dienen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Armplatte zur Befestigung am menschlichen Körper.
  • Metallische Kleinteile werden oft in Hobby oder Beruf in Werkzeugkisten, besonderen Halterungen oder Schubladen aufbewahrt. So stehen sie dem Anwender bei der Ausführung einer Tätigkeit nicht unmittelbar zur Verfügung. Er muss entweder seine Tätigkeit unterbrechen oder wird mindestens dabei gestört, wenn ihm die metallischen Kleinteile nicht in direkter Nähe zur Verfügung stehen und er sie holen muss. Metallische Kleinteile können Werkzeuge, Schrauben, Bohrer, Nadeln, Reißbrettstifte oder Bits als Einsätze für beispielsweise Akkuschrauber sein.
  • Zur Arbeitserleichterung stehen dem Anwender bereits Armplatten mit aufgeklebten Magneten auf einer Metallplatte oder Klettbänder mit eingenähten Magneten zur Verfügung. Diese Lösungen dienen bereits der indirekten Befestigung von metallischen Kleinteilen am menschlichen Körper. Sie können beispielsweise am Arm getragen werden, wo sie über einen Gurt oder ein Band befestigt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Armplatte bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herzustellen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Armplatte mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung ermöglicht eine indirekte Befestigung von metallischen Kleinteilen durch eine Armplatte, die am menschlichen Körper befestigt wird und aus magnetisierbarem Kunststoff besteht. Magnetisierbarer Kunststoff wird als Material gewählt, weil im Unterschied zu den oben genannten, bekannten Varianten, bei denen auch Magnete zur indirekten Befestigung eingesetzt werden, eine kostengünstigere Herstellung möglich wird. Kostenersparnisse können durch Einsparung von Arbeitsschritten oder Reduzierung der Anzahl von Elementen, aus denen die Armplatte besteht, erzielt werden. Es ist beispielsweise im Vergleich zu Klettbändern günstiger, die Armplatte direkt in einem Arbeitsschritt aus magnetisierbarem Kunststoff zu formen, wobei der magnetisierbare Kunststoff während des Formprozesses oder anschließend magnetisiert werden kann. In das Textil des Klettbandes müssten in einem zusätzlichen Arbeitsschritt Magnete eingenäht werden. Es sind besonders vorteilhaft sehr flache Gestaltungen von erfindungsgemäßen Armplatten möglich.
  • Eine Fertigung der Armplatte mittels eines Spritzgießverfahrens führt zu einer besonders vorteilhaften Ausführung, weil somit eine kostengünstige Fertigung ermöglicht wird. Vorteilhafte Ausführungen sind besonders dann gegeben, wenn die Armplatte einteilig ausgeführt ist. Dies ist ebenfalls kostengünstiger.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform weist Schlitze auf, durch die ein Gurt führbar ist. Solche Schlitze können derart gestaltet sein, dass ein ausreichend festes Verzurren des Gurtes um den Arm möglich wird, ohne dass dabei weitere Teile benötigt werden. Die Schlitze müssen vorteilhafterweise nicht nachträglich in einem zusätzlichen Verfahrensschritt in die Armplatte eingebracht werden, sondern können bei der Formgebung im Spritzgießverfahren berücksichtigt sein.
  • Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen erfindungsgemäßer Armplatten ist auf der Vorderseite der Armplatte ein umlaufender Rand erhöht ausgebildet. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform umschließt der umlaufende Rand einen Aufnahmebereich und erhebt sich ausreichend hoch von der Armplatte, so dass aufzunehmende, metallische Kleinteile von ihm überragt werden. Daraus ergeben sich die Vorteile, dass zum einen die aufgenommenen metallischen Kleinteile gestützt oder geschützt sind und zum anderen die Armplatte gleichzeitig als Verkaufsverpackung verwendet werden kann. Auf dem umlaufenden Rand ist beispielsweise eine durchsichtige Folie aufschweißbar. So kann die Halterung mit metallischen Kleinteilen gemeinsam präsentiert werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung einer Armplatte mit Blick auf ihre Vorderseite und
  • 2 eine perspektivische Darstellung der Armplatte gemäß 1 mit Blick auf ihre Rückseite.
  • In den 1 und 2 sind zwei verschiedene perspektivische Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Armplatte 10 dargestellt.
  • Die Armplatte 10 ist eine flache Platte mit einer Vorderseite 12 und einer Rückseite 14 mit nahezu quadratischer Grundfläche. Die Seitenkanten der Armplatte 10 sind leicht nach außen gewölbt. Zwischen den Seitenkanten sind abgerundete Ecken der Platte geformt.
  • Die Armplatte 10 besteht aus magnetisierbarem Kunststoff. Magnetisierbarer Kunststoff wird deswegen als Material gewählt, weil damit eine einfache Befestigungsmöglichkeit für metallische Kleinteile am menschlichen Körper geschaffen wird. Beispielsweise können Bits auf der Armplatte 10 über die magnetische Kraft des ausgewählten Kunststoffs unproblematisch fixiert werden und stehen dem Anwender bei seiner Arbeit mit einem Akkuschrauber in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
  • Die Armplatte 10 wird in einem Verfahrensschritt, beispielsweise einem Spritzgießverfahren, aus magnetisierbarem Material, beispielsweise einem Kunststoff, in welchen magnetisierbare Partikel eingebettet sind, hergestellt und insbesondere einstückig ausgeführt. Das magnetisierbare Material kann während des Spritzgießverfahrens oder anschließend magnetisiert werden. Da die Armplatte 10 aus magnetisierbarem Material besteht, ist es somit nicht mehr nötig, zusätzlich Magnete einzunähen oder aufzukleben. Die Armplatte 10 besteht aus nur einem Teil, welches die gewünschte Funktion erfüllt, nämlich Metallteile zu halten, so dass ein Anwender mittels der Armplatte Metallteile lösbar an seinem Arm fixieren kann. Er benötigt lediglich einen Gurt und kann damit die Armplatte an seinem Arm befestigen.
  • Durch die Armplatte 10 verläuft parallel zur Vorderseite 12 und Rückseite 14 eine Symmetrieachse A. Die Symmetrieachse A verläuft als Mittellinie zwischen zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten. Parallel zu der Symmetrieachse A ist auf jeder Seite der Symmetrieachse A je ein Paar Schlitze 20 angeordnet. Die Schlitze 20 sind durchgehend von der Vorderseite 12 zur Rückseite 14 ausgeführt. Die Schlitze 20 sind gleich lang und gleich breit. Zwischen den beiden Schlitzen 20 eines Paares von Schlitzen 20 ist ein Steg 24 ausgebildet. Ein Schlitz 20 hat zwei Schlitzenden 26. Durch diese Schlitze 20 kann ein Gurt gezogen werden, der die Armplatte 10 um den Arm spannt.
  • Die Schlitze 20 weisen an ihren gegenüberliegenden langen Seiten zwischen der Vorderseite 12 und der Rückseite 14 Schlitzwände 22 auf. Die Schlitzwände 22 können gegenüber den Ebenen der parallelen Vorderseite 12 und Rückseite 14 schräg angeordnet sein. Die Anordnung der Schlitzwände 22 erleichtert vorteilhafterweise ein Verspannen der Armplatte 10 um einen Arm mittels eines Gurtes oder ein Verspannen des Gurts in den Schlitzen 20.
  • Die Rückseite 14 ist im Wesentlichen flach, trägt allerdings eine Kontur 40, die sich von der Rückseite 14 erhebt. Die Kontur 40 verbindet auf der Rückseite 14 die Paare von Schlitzen 20 miteinander. Die Kontur 40 besteht aus zwei spiegelgleichen Teilkonturen 44, 46, wobei die Spiegellinie senkrecht zur Symmetrieachse A und mittig durch die Schlitze 20 verläuft. Jede der Teilkonturen 44, 46 ist symmetrisch zur Symmetrieachse A.
  • Im Bereich des Schlitzendes 26 eines äußeren Schlitzes 20 eines der Paare von Schlitzen 20 erhebt sich die erste Teilkontur 44 von der Rückseite 14, bis eine maximale Höhe der Teilkontur 44 senkrecht zur Rückseite 14 im Bereich des Steges 24 ausgebildet ist. Von dort fällt die erste Teilkontur 44 in Richtung der Symmetrieachse A bis zum inneren Schlitz 20 dieses Paares von Schlitzen 20 auf eine Konturhöhe K ab. Mit konstanter Konturhöhe K verläuft die erste Teilkontur 44 in Form eines breiten Hufeisens mit kurzen Schenkeln zwischen den beiden gegenüberliegenden inneren Schlitzen 20 der beiden Paare von Schlitzen 20. Die runde Seite des Hufeisens liegt nahe einer Seitenwand, während die Schenkel zu den inneren Schlitzen 20 weisen.
  • An einer zweiten kurzen Seite der Schlitze 20 befindet sich spiegelgleich eine gegenüberliegende zweite Teilkontur 46. Die beiden Teilkonturen 44, 46 sind parallel zu den Schlitzen 20 innenliegend über abgerundete Erhebungen 42 miteinander verbunden.
  • Die Form der Kontur 40 und insbesondere ihre variable Konturhöhe im Bereich der Schlitze 20 gestalten den Sitz am Arm besonders komfortabel.
  • In einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist die in den 1 und 2 dargestellte Armplatte 10 derart abgewandelt, dass sie zusätzlich auf der Vorderseite einen entlang der Seitenkanten umlaufenden Rand mit einer gewissen Höhe aufweist. Der umlaufende Rand umschließt somit die gesamte Vorderseite mit den innen liegenden Schlitzen. Er erhebt sich ausreichend hoch von der Armplatte, um aufzunehmende, metallische Kleinteile zu überragen.
  • Der umlaufende Rand weist parallel zur Vorderseite um die Höhe beabstandet eine Randoberfläche auf. Vorteilhafterweise kann auf dieser Randoberfläche eine die Vorderseite überspannende Folie aufgeschweißt werden. Unter der Folie können so metallische Kleinteile zu Verkaufszwecken aufbewahrt und angepriesen werden. Alternativ kann auch die gesamte Armplatte einschließlich darauf gehaltener Bits oder sonstiger metallischer Kleinteile in eine Folien- und/oder Papierverpackung eingebracht werden. Eine besonders geeignete Verpackung zur Präsentation der Armplatte ist beispielsweise eine Blisterverpackung, bei welcher die Armplatte einschließlich darauf gehaltener Bits oder sonstiger metallischer Kleinteile vor einer Papp-, Kunststoff- oder Metallfolienrückwand präsentiert und mit einem Kunststofffolienformteil fixiert wird.
  • 10
    Armplatte
    12
    Vorderseite
    14
    Rückseite
    20
    Schlitz
    22
    Schlitzwand
    24
    Steg
    26
    Schlitzende
    40
    Kontur
    42
    Erhebung
    44
    erste Teilkontur
    46
    zweite Teilkontur
    A
    Symmetrieachse
    K
    Konturhöhe

Claims (6)

  1. Armplatte zur Befestigung am menschlichen Körper, wobei die Armplatte aus magnetisierbarem Kunststoff besteht.
  2. Armplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armplatte mittels eines Spritzgießverfahrens gefertigt ist.
  3. Armplatte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armplatte einteilig ausgeführt ist.
  4. Armplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Armplatte Schlitze aufweist, durch die ein Gurt führbar ist.
  5. Armplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite der Armplatte ein umlaufender Rand ausgebildet ist.
  6. Armplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Rand einen Aufnahmebereich umschließt und sich ausreichend hoch von der Armplatte erhebt, um aufzunehmende, metallische Kleinteile zu überragen.
DE102008045828A 2008-03-26 2008-09-05 Armplatte Withdrawn DE102008045828A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008045828A DE102008045828A1 (de) 2008-03-26 2008-09-05 Armplatte

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008016016 2008-03-26
DE102008016016.4 2008-03-26
DE102008045828A DE102008045828A1 (de) 2008-03-26 2008-09-05 Armplatte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008045828A1 true DE102008045828A1 (de) 2009-10-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017217018A1 (de) 2017-09-26 2019-03-28 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kleinteilehaltevorrichtung

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DE102017217018A1 (de) 2017-09-26 2019-03-28 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kleinteilehaltevorrichtung

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