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GESCHIRRSPÜLMASCHINE UND VERFAHREN ZUM
STEUERN DERSELBEN
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der am 31. August 2007 beim
koreanischen Amt für staatlichen
Rechtsschutz eingereichten koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2007-0088506.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine und ein Verfahren
zum Steuern derselben, genauer gesagt eine Geschirrspülmaschine,
die ermitteln kann, ob eine Filtervorrichtung gereinigt werden muss,
sowie ein Verfahren zum Steuern der Geschirrspülmaschine.
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2. Beschreibung der einschlägigen Technik
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Geschirrspülmaschinen
sind eine Art Haushaltsgerät
zum Waschen von Geschirr unter Verwendung von aus Düsen ausgesprühtem Waschwasser von
hohem Druck. Im Allgemeinen enthalten Geschirrspülmaschinen eine Wanne mit einer
Waschwanne und einen am Boden der Wanne angeordneten Sumpf zum Aufnehmen
von Waschwasser. Der Betrieb von Geschirrspülmaschinen wird im Wesentlichen
in einen Waschvorgang, einen Ablassvorgang, einen Spülvorgang
und einen Trocknungsvorgang unterteilt.
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Geschirrspülmaschinen
können
auch eine Filtervorrichtung aufweisen, die in einem Sumpf angeordnet
ist und Speisereste aus durch einen Waschvorgang erzeugtem verbrauchtem
Waschwasser herausfiltert.
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Jedoch
erfordern es herkömmliche
Geschirrspülmaschinen,
dass der Benutzer die Menge der in einer Filtervorrichtung gesammel ten
Speisereste ermittelt, um zu ermitteln, ob die Filtervorrichtung
gereinigt werden muss, was zu Unbequemlichkeiten für den Benutzer
führen
kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Durch
die Erfindung ist eine Geschirrspülmaschine geschaffen, die ermitteln
kann, ob es erforderlich ist, eine Filtervorrichtung zu reinigen.
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Gemäß einer
Erscheinungsform der Erfindung ist eine Geschirrspülmaschine
mit Folgendem geschaffen: einem Sumpf, der so konfiguriert ist, dass
er Waschwasser aufnimmt; einer Filtervorrichtung, die so konfiguriert
ist, dass sie Speiseabfall aus dem im Sumpf aufgenommenem Waschwasser
herausfiltert; einer Ablasspumpe, die so konfiguriert ist, dass
sie das im Sumpf aufgenommene Waschwasser durch die Filtervorrichtung
ausgibt; und einer Steuerungseinheit, die so konfiguriert ist, dass
sie auf Grundlage der Zeit, die die Ablasspumpe dazu benötigt, den
Sumpf abzupumpen, ermittelt, ob die Filtervorrichtung zu reinigen
ist.
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Die
Geschirrspülmaschine
kann auch eine Alarmvorrichtung aufweisen, die so konfiguriert ist, dass
sie einen Benutzer darüber
informiert, dass die Filtervorrichtung gereinigt werden muss, wenn
die Steuerungseinheit ermittelt, dass sie zu reinigen ist.
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Die
Steuerungseinheit kann die Zeit messen, die dazu erforderlich ist,
den Sumpf abzupumpen, und sie kann bestimmen, dass die Filtervorrichtung zu
reinigen ist, wenn die zum Abpumpen des Sumpfs erforderliche Zeit
einen vorbestimmten Referenzpegel überschreitet. Der vorbestimmte
Referenzpegel kann auf Grundlage der Zeit eingestellt werden, die zum
Abpumpen des Sumpfs er forderlich ist, wenn in der Filtervorrichtung
keine Speisereste vorhanden sind.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Steuern
einer Geschirrspülmaschine
geschaffen, das Folgendes beinhaltet: Betreiben einer Ablasspumpe
zum Ausgeben von in einem Sumpf enthaltenem Waschwasser, das über eine
Filtervorrichtung auszugeben ist; Messen der zum Abpumpen des Sumpfs
benötigten
Zeit; und Ausgeben, wenn die zum Abpumpen des Sumpfs benötigte Zeit
einen vorbestimmten Referenzpegel überschreitet, einer Aufforderung
zum Reinigen der Filtervorrichtung an einen Benutzer.
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Die
Geschirrspülmaschine
kann auf Grundlage der Zeit, die die Ablasspumpe dazu benötigt, das
Waschwasser auszugeben, ermitteln, ob die Filtervorrichtung zu reinigen
ist, ohne dass es erforderlich ist, dass ein Benutzer die Menge
der in der Filtervorrichtung gesammelten Speisereste untersucht.
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Außerdem ist
es möglich,
zu ermitteln, ob die Filtervorrichtung gereinigt werden muss, ohne
dass ein zusätzlicher
Sensor zum Ermitteln der in der Filtervorrichtung gesammelten Speiserestemenge
erforderlich wäre.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch
das detaillierte Beschreiben bevorzugter Ausführungsformen derselben unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen besser ersichtlich werden.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Geschirrspülmaschine gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung;
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2 zeigt
eine Vorderansicht einer in der 1 dargestellten
Bedienkonsole;
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3 zeigt
eine Schnittansicht entlang der Linie III-III' in der 1;
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4 zeigt
ein Blockdiagramm der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine;
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5 zeigt
ein Flussdiagramm eines Betriebsverfahrens der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine,
gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung;
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6 zeigt
ein Flussdiagramm zum Betrieb der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine, wenn
ermittelt ist, dass eine Filtervorrichtung zu reinigen ist; und
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7 zeigt
ein Flussdiagramm des Betriebs einer in der 4 dargestellten
Steuerungseinheit, wenn die in der 1 dargestellte
Geschirrspülmaschine
eingeschaltet wird.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen,
in denen beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt sind, detailliert beschrieben.
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Die 1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Geschirrspülmaschine 100 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung, die 2 zeigt eine Vorderansicht einer
in der 1 dargestellten Bedienkonsole 103 und
die 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie
III-III' in der 1.
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Gemäß der 1 verfügt die Geschirrspülmaschine 100 über ein
Hauptkörpergehäuse 101, das
ihr Äußeres bestimmt
und einen Raum zum Waschen von Geschirr bestimmt und an der Vorderseite offen
ist, eine Tür 102,
die die Vorderseite des Hauptkörpergehäuses 102 öffnet oder
schließt,
und die über
der Tür 102 angeordnete
Bedienkonsole 103, die Funktionen der Geschirrspülmaschine 100 manipuliert
und verschiedene Informationen betreffend den Betriebszustand der
Geschirrspülmaschine 100 anzeigt.
Die Geschirrspülmaschine 100 verfügt auch über einen
unter der Bedienkonsole 103 angeordneten Türgriff 106,
der zum öffnen
oder Schließen
der Tür 102 verwendet
wird.
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Gemäß den 1 und 2 verfügt die Bedienkonsole 103 über eine
Spannungstaste 107 zum Ein- oder Ausschalten der Geschirrspülmaschine 100,
eine Start/Pause-Taste 108 zum Betreiben der Geschirrspülmaschine 100 oder
zum zeitweiligen Stoppen des Betriebs derselben, eine Funktionsbedienungseinheit 104,
die es dem Benutzer ermöglicht,
beispielsweise ein Geschirrspülprogramm
auszuwählen,
und eine Anzeigeeinheit 105, die den Betriebszustand der
Geschirrspülmaschine 100 anzeigt.
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Die
Funktionsbedienungseinheit 104 verfügt über eine Programmauswähltaste 104b zum
Auswählen
eines von mehreren Geschirrspülprogrammen
(wie normal, intensiv und wirtschaftlich), eine Timertaste 104a zum
Einstellen eines Waschverlaufs, und eine Mehrfachspültaste 104c zum
Ausführen mehrerer
Spülvorgänge. Die
Funktionsbedienungstaste 104 kann auch verschiedene Tasten
zum Auswählen
verschiedener Optionen, neben den hier dargelegten, aufweisen.
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Die
Anzeigeeinheit 105 verfügt über einen Bereich 105a zum
Anzeigen der Restbetriebszeit der Geschirrspülmaschine 100, einen
Bereich 105b zum Anzeigen des durch den Benutzer ausgewählten Geschirrspülprogramms
und des Betriebszustands der Geschirr spülmaschine 100, sowie
einen Bereich 105c zum Anzeigen, ob eine Filtervorrichtung
gereinigt werden muss.
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Gemäß der 3 kann
die Geschirrspülmaschine 100 auch
Folgendes aufweisen: eine Wanne 110, die als Waschwanne
zum Spülen
von Geschirr dient, einen Sumpf 120, die im Zentrum des
Bodens der Wanne 110 angeordnet ist und Waschwasser enthält, ein
oberes und ein unteres Gestellt 131 und 132, die
so in der Wanne 110 angeordnet sind, dass sie aus ihr entnommen
werden können,
und die Geschirr aufnehmen können,
eine Waschpumpe 121, die Waschwasser unter hohem Druck
aus dem Sumpf 120 pumpt, einen Waschmotor 122,
der an einer Seite der Waschpumpe 121 angeordnet ist und diese
antreibt, eine Wasserführung 126,
die das durch die Waschpumpe 121 gepumpte Waschwasser leitet,
eine untere Düseneinheit 123,
die über
den Sumpf 120 angeordnet ist und Waschwasser nach oben
zum unteren Gestell 132 aussprüht, eine obere Düseneinheit 124,
die mit der Wasserführung 126 verbunden
und unter dem oberen Gestell 131 angeordnet ist und Waschwasser
nach oben zu diesem aussprüht,
eine oberste Düseneinheit 125,
die nahe der Decke der Wanne 110 angeordnet ist und Waschwasser
nach unten zum oberen Gestell 131 aussprüht, eine
Ablasspumpe 141, die an einer Seite des Sumpfs 120 angeordnet
ist und Waschwasser aus diesem abpumpt, und einen Ablassmotor 142,
der die Ablasspumpe 141 antreibt.
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Die
Geschirrspülmaschine 100 kann
auch eine Filtervorrichtung 150 aufweisen. Verbrauchtes Waschwasser,
das sich aus dem Spülen
von Geschirr während
eines Waschvorgangs ergibt, wird im Sumpf 120 gesammelt
und dann aus der Geschirrspülmaschine 100 abgelassen.
Das im Sumpf 120 gesammelte verbrauchte Waschwasser kann
durch die obere Düseneinheit
Waschpumpe 121 und/oder die untere Düseneinheit 123 durch
einen Pumpvorgang durch die Waschpumpe 121 wieder in die
Wanne 110 eingegeben werden und dann wieder zum Spülen von
Geschirr verwendet werden. Danach kann das wiederverwendete Waschwasser
durch die Ablasspumpe 141 aus der Geschirrspülmaschine 100 abgepumpt
werden. Speisereste können
durch mit hohem Druck in die Wanne 110 gesprühtes Waschwasser
vom Geschirr entfernt werden und dann am Boden der Wanne 110 gesammelt
werden. Da verbrauchtes Waschwasser durch die Filtervorrichtung 150 hindurch
im Sumpf 120 gesammelt wird, können Speisereste durch die
Filtervorrichtung 150 herausgefiltert werden.
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Wenn
sich zuviel Speiseabfall in der Filtervorrichtung 150 angesammelt
hat, kann die Menge des im Sumpf 120 gesammelten Waschwassers
abnehmen. In diesem Fall kann der Pumpdruck der Waschpumpe 121 fallen,
und die Zeit, die dazu erforderlich ist, Waschwasser aus der Geschirrspülmaschine 100 abzupumpen,
kann zunehmen. So kann die Leistungsfähigkeit der Geschirrspülmaschine 100 beeinträchtigt werden.
Außerdem
kann, wenn die Filtervorrichtung 150 für lange Zeit nicht gereinigt
wird, insbesondere im Sommer, die Geschirrspülmaschine 100 aufgrund
des in der Filtervorrichtung 150 gesammelten Speiseabfalls
einen aggressiven Geruch ausströmen.
Daher kann, wenn die Menge des in der Filtervorrichtung 150 gesammelten
Speiseabfalls einen vorbestimmten Referenzpegel erreicht, es erforderlich
sein, dass der Benutzer die Filtervorrichtung 150 reinigt.
D. h., dass es erforderlich sein kann, dass der Benutzer die Filtervorrichtung 150 dadurch
periodisch reinigt, dass er sie vom Sumpf 120 löst, den Speiseabfall
aus ihr entfernt und sie mit laufendem Wasser wäscht.
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Die 4 zeigt
ein Blockdiagramm der in der 1 dargestellten
Geschirrspülmaschine 100.
Gemäß der 4 kann
die Geschirrspülmaschine 100 auch
eine Steuerungseinheit 160, die ermittelt, ob die Filtervorrichtung 150 zu
reinigen ist, und eine Alarmvorrichtung 170 aufweisen,
die die Ergebnisse der durch die Steuerungseinheit 160 ausgeführten Ermittlung
bereitstellt und es so dem Benutzer ermöglicht, zu erkennen, ob die
Filtervorrichtung 150 gereinigt werden muss. Auch kann
die Steuerungseinheit 160 den Betrieb der Geschirrspülmaschine 100 allgemein
steuern.
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Die
Steuerungseinheit 160 kann auf Grundlage der Zeit, die
die Ablasspumpe 141 dazu benötigt, Waschwasser durch die
Filtervorrichtung 150 abzupumpen, ermitteln, wann die Filtervorrichtung 150 zu
reinigen ist, insbesondere, ob sie zu reinigen ist. Genauer gesagt,
misst die Steuerungseinheit 160 die zum Ausführen eines
Ablassvorgangs, der die Abschlussphase eines Waschvorgangs bildet,
benötigte Zeit.
Danach kann, wenn die zum Ausführen
eines Ablassvorgangs den vorbestimmten Referenzpegel überschreitet,
die Steuerungseinheit 160 über die Alarmvorrichtung 170 den
Benutzer darüber
informieren, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden
muss.
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Der
vorbestimmte Referenzpegel kann auf Grundlage der Zeit eingestellt
werden, die dazu erforderlich ist, einen Ablassvorgang auszuführen, wenn in
der Filtervorrichtung 150 kein Speiseabfall existiert.
Genauer gesagt, kann der vorbestimmte Referenzpegel versuchsweise
dadurch bestimmt werden, dass die Zeit gemessen wird, die dazu erforderlich ist,
einen Ablassvorgang auszuführen,
wenn in der Filtervorrichtung 150 kein Speiseabfall vorhanden
ist, wobei zum Messergebnis ein vorbestimmter Wert ΔT addiert
wird. Der vorbestimmte Wert ΔT
kann unter Berücksichtigung
des Typs und des Fassungsvermögens
der Filtervorrichtung 150 bestimmt werden. Beispielsweise
kann der vorbestimmte Referenzpegel auf eine Minute eingestellt
werden. Jedoch ist die Erfindung nicht hierauf eingeschränkt. D.
h., dass der vorbestimmte Referenzpegel abhängig vom Fassungsvermögen und
dem Aufbau des Sumpfs 120 und dem Typ der Filtervorrichtung 150 geändert werden
kann.
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Die
Alarmvorrichtung 170 kann eine Anzeigeeinheit 105,
die eine Meldung anzeigt, die angibt, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss, und eine Schallausgabeeinheit 175 aufwei sen,
die ein Tonsignal ausgibt, das anzeigt, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss. Alternativ kann die Alarmvorrichtung 170 nur
die Anzeigeeinheit 105 oder die Schallausgabeeinheit 175 aufweisen.
Noch alternativ kann die Alarmvorrichtung 170 sowohl die Anzeigeeinheit 105 als
auch die Schallausgabeeinheit 175 aufweisen, wobei abhängig von
der Einstellung durch den Benutzer nur eine derselben zur Verwendung
ausgewählt
wird.
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Die
Anzeigeeinheit 105 kann eine Textmeldung oder ein Bildsymbol
anzeigen, die bzw. das angibt, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss, oder sie kann eine Lampe ein- oder ausschalten. Wenn
beispielsweise die Steuerungseinheit 160 ermittelt, dass
die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden muss, kann die
Anzeigeeinheit 105 eine Textmeldung "Filter reinigen" anzeigen, oder sie kann eine Lampe
ein- oder ausschalten, um anzuzeigen, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss. Die Steuerungseinheit 160 kann die Anzeigeeinheit 105 so
steuern, dass sie eine blinkende Textmeldung anzeigt.
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Die
Anzeigeeinheit 105 kann einen Teil der Bedienkonsole 103 ausmachen,
die die Funktionen der Geschirrspülmaschine 100 steuert
und den Betriebszustand derselben anzeigt. Beispielsweise kann die
Anzeigeeinheit 105 als Flüssigkristalldisplay (LCD) oder
Leuchtdiode (LED), das bzw. die an einer Seite der Bedienkonsole 103 angeordnet
ist, realisiert sein. Die Anzeigeeinheit 105 zeigt nicht
nur an, ob die Filtervorrichtung 150 zu reinigen ist, sondern sie
zeigt auch das durch den Benutzer ausgewählte Geschirrspülprogramm
und die Restbetriebszeit der Geschirrspülmaschine 100 an.
D. h., dass die Anzeigeeinheit 105, gemäß der 2, einen
Bereich 105a zum Anzeigen der Restbetriebszeit der Geschirrspülmaschine 100,
einen Bereich 105b zum Anzeigen des durch den Benutzer
gewählten
Geschirrspülprogramms
und des Betriebsfortschritts der Geschirrspülmaschine 100 sowie
einen Bereich 105c zum Anzeigen einer Meldung, die angibt,
ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden muss, aufweisen
kann. Jedoch besteht für
die Erfindung keine Einschränkung
hierauf. D. h., dass die Geschirrspülmaschine 100 auch
eine zusätzliche
Anzeigeeinheit zum Anzeigen einer Meldung, die angibt, ob die Filtervorrichtung 150 zu
reinigen ist, aufweisen kann.
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Die
Schallausgabeeinheit 175 kann eine Sprachmeldung oder einen
Ton ausgeben, die bzw. der angibt, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss. Wenn beispielsweise die Steuerungseinheit 160 ermittelt,
dass die Filtervorrichtung 150 zu reinigen ist, kann die
Schallausgabeeinheit 175 eine Sprachmeldung ausgeben, die
aussagt: "Bitte
den Filter reinigen, wenn der Geschirrspülvorgang beendet ist", oder sie kann ein
Tonsignal wie einen Summerton ausgeben. Die Schallausgabeeinheit 175 kann
als kleiner Lautsprecher (nicht dargestellt) realisiert sein, der
in der Geschirrspülmaschine 100 vorhanden
ist. Unter Verwendung der Schallausgabeeinheit 175 ist
es möglich,
den Benutzer effizient darüber
zu informieren, wann die Filtervorrichtung 150 zu reinigen
ist, und zwar selbst dann, wenn sich der Benutzer entfernt von der
Geschirrspülmaschine 100 befindet.
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Die
Geschirrspülmaschine 100 kann
auch eine Speichervorrichtung 180, die Information dahingehend
speichert, ob über
die Alarmvorrichtung 170 eine Aufforderung zum Reinigen
der Filtervorrichtung 150 an den Benutzer ausgegeben wurde,
und eine Eingabeeinheit 190 aufweisen, die es dem Benutzer ermöglicht,
einen Befehl zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 einzugeben,
wenn eine Aufforderung zum Reinigen derselben empfangen wird.
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Als
Speichervorrichtung 180 kann ein Magnetspeicher oder ein
Halbleiterspeicher verwendet werden. Die Eingabeeinheit 190 kann
es dem Benutzer ermöglichen,
Information einzugeben, die angibt, dass das Reinigen der Filtervorrichtung 150 abgeschlossen
ist, nachdem der Reinigungsvorgang der Filtervorrichtung 150 beendet
wurde, oder sie kann es dem Benutzer ermöglichen, zu entscheiden, ob eine
Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 ignoriert
werden soll.
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Wie
oben beschrieben, ermittelt die Geschirrspülmaschine 100 auf
Grundlage der Zeit, die die Ablasspumpe 141 benötigt, Waschwasser
abzupumpen, ob die Filtervorrichtung 150 zu reinigen ist, und
sie informiert den Benutzer unter Verwendung der Alarmvorrichtung 170,
ob die Filtervorrichtung 150 zu reinigen ist. Daher ist
es dem Benutzer möglich,
zu ermitteln, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden
muss, ohne dass er die Menge des in der Filtervorrichtung 150 gesammelten
Speiseabfalls untersuchen muss, und ohne dass ein zusätzlicher
Sensor zum Ermitteln der Menge des in der Filtervorrichtung 150 gesammelten
Speiseabfalls erforderlich wäre.
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Außerdem ist
es möglich,
zu verhindern, dass die Geschirrspülmaschine 100 einen
aggressiven Geruch abgibt, da die Filtervorrichtung 150 für lange
Zeit nicht gereinigt wurde, um so eine Beeinträchtigung der Geschirrspülmaschine 100 zu
vermeiden.
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Die 5 zeigt
ein Flussdiagramm eines Betriebsverfahrens der Geschirrspülmaschine 100,
gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung. Bei der beispielhaften Ausführungsform der 5 enthält die Alarmvorrichtung 170 eine
Anzeigeeinheit 105 zum Anzeigen einer Textmeldung, die angibt,
ob die Filtervorrichtung 150 zu reinigen ist, wobei der
vorbestimmte Referenzpegel auf 1 Minute eingestellt ist. Der Betrieb
der Geschirrspülmaschine 100 wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf die 5 detailliert
beschrieben, wobei die Konzentration hauptsächlich darauf gerichtet, wie
ermittelt wird, ob die Filtervorrichtung 150 zu reinigen
ist.
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Gemäß der 5 ermittelt
die Steuerungseinheit 160, wenn Geschirr in die Wanne 110 geladen ist,
ob von einem Benutzer über die
Bedienkonsole 103 eine Aufforderung zum Ausführen des
Betriebs der Geschirrspülmaschine 100 ausgegeben
wurde (S110).
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Wenn
ermittelt wird, dass vom Benutzer eine Aufforderung zum Ausführen des
Betriebs der Geschirrspülmaschine 100 ausgegeben
wurde, (S115), führt
die Steuerungseinheit 160 entsprechend dem durch den Benutzer
ausgewählten
Geschirrspülprogramm
einen Waschvorgang aus (S120).
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Genauer
gesagt, liefert die Steuerungseinheit 160 eine vorbestimmte
Menge an Waschwasser durch ein Wasserzuführventil (nicht dargestellt)
in den Sumpf 120 (S121), und sie betreibt die Waschpumpe 121 (S122)
in solcher Weise, dass Waschwasser durch die obere Düseneinheit 124 und
die untere Düseneinheit 123 in
die Wanne 110 gesprüht werden
kann, und dass das in die Wanne 110 geladene Geschirr mit
dem Waschwasser gewaschen werden kann. Wenn einmal der Waschvorgang
des Geschirrs in der Wanne 110 abgeschlossen ist, gibt
die Steuerungseinheit 160 durch Betreiben der Ablasspumpe 141 verbrauchtes,
im Sumpf 120 gesammeltes Waschwasser durch die Filtervorrichtung 150 aus (S123).
Die Steuerungseinheit 160 misst die Zeit, die dazu erforderlich
ist, den Sumpf 120 vollständig zu entleeren (S123).
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Wenn
einmal der Waschvorgang des Geschirrs in der Wanne 110 abgeschlossen
ist, ermittelt die Steuerungseinheit 160, ob die Zeit,
die erforderlich war, um den Sumpf 120 vollständig zu
entleeren, den vorbestimmten Referenzpegel, d. h. 1 Minute, überschreitet
(S130).
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Wenn
die zum vollständigen
Abpumpen des Sumpfs 120 benötigte Zeit 1 Minute überschreitet, steuert
die Steuerungseinheit 160 die Anzeigeeinheit 105 so
an, dass sie eine Textmeldung anzeigt, die angibt, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss (S140).
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Danach
führt die
Steuerungseinheit 160 einen Spülvorgang zum Spülen des
Geschirrs in der Wanne 110 mit sauberem Wasser aus (S150),
und dann führt
sie einen Trocknungsvorgang zum Trocknen von nassem Geschirr aus
(S160).
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Die 6 zeigt
ein Flussdiagramm des Betriebs der Geschirrspülmaschine 100, wenn
die Alarmvorrichtung 170 anzeigt, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss. Gemäß der 6 reinigt
der Benutzer, wenn die Alarmvorrichtung 170 eine Aufforderung
zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 über die Alarmvorrichtung 170 an
ihn ausgibt (S310), die Filtervorrichtung 150, und dann
bestimmt er über
die Eingabeeinheit 190, ob er Information eingibt, die
anzeigt, dass das Reinigen der Filtervorrichtung 150 abgeschlossen
ist (S220). Wenn der Benutzer über
die Eingabeeinheit 190 Information eingibt, die anzeigt,
dass das Reinigen der Filtervorrichtung 150 abgeschlossen
ist, löscht
die Steuerungseinheit 160 die im Vorgang S210 ausgegebene
Aufforderung (S230), und sie löscht
die Information aus der Speichervorrichtung 180, dass an
den Benutzer eine Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 ausgegeben
wurde (S240). Beispielsweise kann der Benutzer eine Taste drücken oder
eine Lampe ausschalten, um anzuzeigen, dass das Reinigen der Filtervorrichtung 150 abgeschlossen
ist. Dann kann der Benutzer die Ausgabe eines Summtons beenden, der
anzeigt, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden
muss, und er kann dann die Information aus der Speichervorrichtung 180 löschen, die
anzeigt, dass eine Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 an
den Benutzer ausgegeben wurde.
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Der
Benutzer kann einen Befehl zum Ignorieren der im Vorgang S210 ausgegebenen
Aufforderung über
die Eingabeeinheit 190 eingeben. In diesem Fall kann die
Steuerungseinheit 160 die im Vorgang 210 ausgegebene
Aufforderung löschen
und einen Spülvorgang
ausführen.
Jedoch muss die Steuerungseinheit 160 die Information,
die anzeigt, dass an den Benutzer eine Aufforderung zum Reinigen
der Filtervorrichtung 150 ausgegeben wurde, nicht aus der
Speichervorrichtung 180 löschen, so dass später erneut
eine Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 an
den Benutzer ausgegeben werden kann.
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Nach
dem Reinigen der Filtervorrichtung 150 muss der Benutzer
nicht notwendigerweise Information eingeben, die anzeigt, dass das
Reinigen der Filtervorrichtung 150 abgeschlossen ist. Statt
kann die Geschirrspülmaschine 100 unter
Verwendung eines Sensors wie eines Differenzmanometers zum Messen
des Fluiddrucks des in die Filtervorrichtung 150 eingespeisten
Waschwassers ermitteln, ob die Filtervorrichtung 150 sauber
ist. Wenn sich zuviel Speiseabfall in der Ablassvorgang angesammelt
hat, ist es möglich,
dass das Waschwasser nicht gleichmäßig durch diese läuft, und
so kann der Fluiddruck des in die Filtervorrichtung 150 eingespeisten
Waschwassers ansteigen. Ein Differenzmanometer kann den Fluiddruck
des in die Filtervorrichtung 150 eingespeisten Waschwassers
messen, und das Messergebnis kann mit einem Referenzpegel verglichen werden,
der den Fluiddruck des Waschwassers angibt, wie er von der Filtervorrichtung 150 gemessen wird,
wenn in dieser kein Speiseabfall vorhanden ist, und auf Grundlage
der Vergleichsergebnisse kann ermittelt werden, ob die Filtervorrichtung 150 gereinigt
wurde.
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Wenn
der Benutzer nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode nach
dem Empfangen der im Vorgang S210 ausgegebenen Aufforderung ein
Signal in die Eingabeeinheit 190 eingibt, kann die Steuerungseinheit 160 bestimmen,
dass es der Benutzer wünscht,
die im Vorgang S210 ausgegebene Aufforderung zu ignorieren, und
sie kann so zu einem Spülvorgang
weitergehen.
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Die 7 zeigt
ein Flussdiagramm zum Betrieb der Steuerungseinheit 160,
wenn die Geschirrspülmaschine 100 eingeschaltet
wird. Gemäß der 7 ermittelt
die Steuerungseinheit 160, wenn ein Benutzer die Geschirrspülmaschine 100 einschaltet, (S110),
ob in der Speichervorrichtung 180 Information gespeichert
ist, die anzeigt, dass eine Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 ausgegeben
wurde (S320). Wenn ermittelt wird, dass in der Speichervorrichtung 180 Information
gespeichert ist, die anzeigt, dass eine Aufforderung zum Reinigen der
Filtervorrichtung 150 ausgegeben wurde, informiert die
Steuerungseinheit 160 den Benutzer über die Alarmvorrichtung 170 darüber, dass
die Filtervorrichtung 150 gereinigt werden muss (S340).
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Wenn
beispielsweise der Benutzer die Geschirrspülmaschine 100 einschaltet,
durchsucht die Steuerungseinheit 160 die Speichervorrichtung 180 nach
in dieser gespeicherte Information, die anzeigt, dass eine Aufforderung
zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 ausgegeben wurde.
Wenn in der Speichervorrichtung 180 Information gespeichert
ist, die anzeigt, dass eine Aufforderung zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 ausgegeben
wurde, kann die Steuerungseinheit 160 eine Lampe der Alarmvorrichtung 170 einschalten,
um anzuzeigen, dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt
werden muss und/oder sie kann wiederholt einen Piepston ausgeben.
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Wenn
der Benutzer von der Alarmvorrichtung 170 eine Aufforderung
zum Reinigen der Filtervorrichtung 150 empfängt, kann
er entscheiden, ob er sie reinigt, er kann sie reinigen, und er
kann über
die Eingabeeinheit 190 Information eingeben, die anzeigt,
dass die Filtervorrichtung 150 gereinigt wurde. Danach
führt der
Benutzer unter Verwendung der Geschirrspülmaschine 100 einen
Geschirrspülvorgang
aus (S350).
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Bei
der Ausführungsform
der 5 wird die zum Abpumpen des Sumpfs 120 erforderliche
Zeit während
eines Ablassvorgangs gemessen. Jedoch ist die Erfindung nicht hierauf
eingeschränkt.
D. h., dass die zum Abpumpen des Sumpfs 120 erforderliche
Zeit während
eines Spülvorgangs
gemessen werden kann. Darüber
hinaus ist es möglich,
den Referenzpegel zum Ermitteln, ob die Filtervorrichtung gereinigt
werden muss, durch Bedienen der Eingabeeinheit anzupassen. So können auf
große
Sauberkeit achtende Benutzer den Referenzpegel absenken, um häufiger darüber informiert
zu werden, dass die Filtervorrichtung zu reinigen ist.
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Während die
Erfindung unter Bezugnahme auf beispielhafte Ausführungsformen
derselben speziell dargestellt und beschrieben wurde, ist es vom Fachmann
zu beachten, dass daran verschiedene Änderungen der Form und von
Einzelheiten vorgenommen werden können, ohne dass dadurch vom Schutzumfang
der durch die folgenden Ansprüche definierten
vorliegenden Erfindung abgewichen würde.