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Die
Erfindung betrifft ein Getränkedosenverschlussglied gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Getränkedosendeckel mit einem
derartigen Getränkedosenverschlussglied und eine Getränkedose
mit einem derartigen Getränkedosendeckel.
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Getränkedosen
sind neben Flaschen die wichtigste Handelsverpackung für
Getränke und dienen in der Regel zugleich als Trinkgefäß.
Sie werden vor allem für kohlensäurehaltige Getränke
wie Dosenbier und Softdrinks verwendet.
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Getränkedosen
bestehen in der Regel aus einem einteiligen, zylindrischen Behälter
aus Aluminium oder Weißblech und einem aufgefalzten Deckel aus
Aluminium mit einer ovalen Ritzline bzw. Sollbruchlinie und einer
angenieteten Metalllasche, die beim Anheben das angeritzte Oval
durch Hebelwirkung ins Doseninnere drückt und so eine Ausgieß- bzw.
Trinköffnung erzeugt.
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Getränkedosenverschlussglied,
welches auf einfache Art und Weise in der Lage ist eine Öffnung
jeglicher Art zu verschließen, zu verriegeln und wieder
frei zu geben. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Deckel
für einen Behälter wie z. B. eine Getränkedose,
wobei der Deckel aus einem Blech, vorzugsweise Weißblech
besteht. Getränkedosen haben üblicherweise eine
Sollbruchlinie im Deckel, wodurch mittels einer am Deckel befestigten Öffnungslasche über
einen Sollbruchhebel eine Entnahmeöffnung freigegeben werden
kann.
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Solche
Getränkedosen enthalten meistens Flüssigkeiten
wie Bier, Limonade, Fruchtsäften, Mineralwasser oder dgl.,
können jedoch auch für Saucen, Kräutermischungen,
geriebene Käse, Nüsse oder dgl. Benutzt werden.
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Die
bekannten Getränkedosen sind mit dem Nachteil behaftet,
dass sie nach dem öffnen nicht wieder verschließbar
sind, Dadurch besteht die Gefahr des Verschüttens des restlichen.
Inhalts am Arbeitsplatz, in Fahrzeuge, beim Spielen etc. Weiterhin können
Verunreinigungen und Insekten eindringen.
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Die
WO 2006/009483 offenbart
einen wiederverschließbaren Deckel gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und des Anspruchs 7. Bei diesem Deckel
kann die Öffnungslasche nach dem Öffnen verdreht
werden und die Entnahmeöffnung verschließen. Dazu
hat die Öffnungslasche auf ihre Unterseite ein ringförmiges
Dichtmittel, wie Magnete, Kleber, Gummi oder eine Kunststoffdichtung.
Weil hier bei der Herstellung des Deckels mehrere Materialien zur Anwendung
kommen, ist die Herstellung eines solchen Deckels kosten- und arbeitsintensiv.
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Die
US 4,673,099 offenbart ebenfalls
einen wiederverschließbaren Deckel gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und des Anspruchs 7. Zum Verschließen
der Entnahmeöffnung ist die Öffnungslasche an
der Unterseite schräg nach aussen ausgebildet, wodurch
sie in die Entnahmeöffnung einrasten kann. Um ein gutes
Abdichten zu gewährleisten, wird auch hier ein separates
Dichtungsmaterial, wie Elastomer verwendet. Somit ist auch hier
die Herstellung des Deckels kosten- und arbeitsintensiv.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Deckel der eingangs
genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass er kostengünstiger hergestellt
werden kann, wobei die Entnahmeöffnung leicht zu verschließen,
zu verriegeln und auch wieder leicht zu öffnen ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird mit einem Getränkedosenverschlussglied
gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
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Gemäß der
Erfindung wird ein Getränkedosenverschlussglied mit einem
Abdeckglied zur Anordnung in einer Öffnung einer Getränkedose
und einer an dem Abdeckglied ausgebildeten und/oder angeordneten
Verriegelungseinrichtung angegeben, die derart ausgebildet und/oder
angeordnet ist, dass das in einer Öffnung einer Getränkedose
angeordnete Getränkedosenverschlussglied in einer Öffnung
einer Getränkedose verriegelbar ist, wobei das Abdeckglied
derart ausgebildet und angeordnet ist, dass das Abdeckglied, wenn
das Getränkedosenverschlussglied in einer Öffnung
einer Getränkedose angeordnet ist, zwischen zumindest zwei
Zuständen elastisch verformbar ist, wobei die Verriegelungseinrichtung
derart an dem Abdeckglied angeordnet und ausgebildet ist, dass die
Verriegelungseinrichtung in zumindest einem Zustand des Abdeckglieds
der zumindest zwei Zustände des Abdeckglieds bezogen auf
das Abdeckglied radial weiter innen als in zumindest einem anderen
der zumindest zwei Zustände des Abdeckglieds angeordnet
ist.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied durch äußere Krafteinwirkung zwischen
den zumindest zwei Zuständen elastisch verformbar ist.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied durch Zusammenwirken mit der Getränkedose
zwischen den zumindest zwei Zuständen elastisch verformbar
sein.
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Erfindungsgemäß kann
die Verriegelungseinrichtung an der Unterseite des Abdeckglieds
angeordnet und/oder ausgebildet sein. Mit Unterseite des Abdeckglieds
ist die Seite des Abdeckglieds gemeint, die dem Inhalt der Getränkedose
zugewandt ist, wenn das Getränkedosenverschlussglied in
der Öffnung der Getränkedose zum Wiederverschließen der
Getränkedose angeordnet ist.
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Alternativ
oder zusätzlich kann die Verriegelungseinrichtung an der
Oberseite des Abdeckglieds angeordnet und/oder ausgebildet sein.
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Alternativ
oder zusätzlich kann die Verriegelungseinrichtung an der
Oberseite des Abdeckglieds angeordnet und/oder ausgebildet sein.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied tellerfederartig ausgebildet sein.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied einen Flächenabschnitt aufweisen, der in
einem der Zustände nach oben gewölbt ausgebildet
ist und in einem anderen der Zustände nach unten gewölbt ausgebildet
ist. Varianten und Alternativen sind denkbar. Beispielsweise können
in der Wölbung Vertiefungen oder ebene Abschnitte bzw.
Rillen und/oder Rippen vorgesehen sein. Denkbar ist auch der Übergang von
einer ebenen Fläche in eine gewölbte oder umgekehrt.
Auch ein Übergang von einer geringeren in eine stärkere
Wölbung oder von einer stärkeren Wölbung
in eine geringere Wölbung ist denkbar.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied zumindest eine und vorzugsweise mehrere Versteifungsrippen
und/oder Versteifungsrillen aufweisen.
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Erfindungsgemäß kann
die Verriegelungseinrichtung zumindest ein und vorzugsweise mehrere
Verriegelungsglieder aufweisen, das bzw. die vorzugsweise als ein
das Abdeckglied vollständig oder teilweise umlaufender
Rand bzw. Ränder und/oder als eine Nase bzw. Nasen ausgebildet
ist bzw. sind.
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Derartige
Verriegelungsglieder der Verriegelungseinrichtung können
vorzugsweise derart ausgebildet und angeordnet sein, dass sie in
dem verriegelten Zustand den Rand der Öffnung der Getränkedose hintergreifen
und somit das Getränkedosenverschlussglied in der Öffnung
verriegeln können.
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Erfindungsgemäß kann
die Verriegelungseinrichtung zumindest einen und vorzugsweise mehrere
an dem Abdeckglied angeordnete Fortsätze umfasst.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied in einem ringartigen Bauteil angeordnet sein, das
den Rand des Abdeckglieds umschließt, wobei vorzugsweise
an dem Abdeckglied Fortsätze ausgebildet sind, die in in
dem ringartigen Bauteil ausgebildeten Schlitzen aufgenommen sind.
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Bei
dieser Ausführung der Erfindung können die Fortsätze
als Verriegelungseinrichtung wirken, indem sie sich bei Drücken
auf das Abdeckglied durch die Schlitze des ringartigen Bauteils
radial nach außen bewegen, umj ein Verriegeln des Getränkedosenverschlussglieds
in der Entnahmeöffnung zu schaffen. Vorzugsweise sind bei
dieser Ausführung der Erfindung das Abdeckglied einschließlich
seiner Fortsätze und das ringartige Bauteil aus dem gleichen
Material, wie der Getränkedosendeckel bzw. die Getränkedose
hergestellt. Es wäre jedoch auch denkbar, die Bauteile
aus anderen Materialien, wie beispielsweise vorzugsweise lebensmittelverträglichen
Kunststoff auszubilden. Dabei können die Bauteile aus den
gleichen oder auch unterschiedlichen Materialien ausgebildet werden.
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Erfindungsgemäß kann
das Getränkedosenverschlussglied eine Entriegelungseinrichtung
aufweisen, die derart ausgebildet und angeordnet ist, dass durch
Betätigung der Entriegelungseinrichtung die Verriegelungseinrichtung
entriegelt wird, vorzugsweise durch elastisches Verformen des Abdeckglieds in
den Zustand, in dem die Verriegelungsglieder der Verriegelungseinrichtung
radial weiter innen angeordnet sind.
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Damit
kann die Öffnung der Getränkedose nach der Betätigung
der Entriegeleinrichtung wieder freigegeben werden. Mit anderen
Worten kann man mit der Entriegeleinrichtung die beim Verriegeln
erfolgte elastische Formänderung des Abdeckglieds wieder
rückgängig machen, indem ein Kraft derart auf
das Abdeckglied ausgeübt wird, dass das Abdeckglied aus
einem stabilen Zustand, d. h. beispielsweise dem Verriegelungszustand,
in einen anderen stabilen Zustand, d. h. beispielsweise dem Entriegelungszustand,
zurückkehrt, der dem Zustand entspricht, in dem das Abdeckglied
in der Öffnung der Getränkedose zum Verriegeln
angeordnet wurde. Nach dem Entriegeln kann das Abdeckglied kann wieder
aus der Öffnung der Getränkedose entfernt und
in eine andere Stellung gedreht werden, um die Öffnung
zur weiteren Entnahme des Inhalt der Getränkedose wieder
freizugeben.
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Erfindungsgemäß kann
die Entriegelungseinrichtung einen am Getränkedosenverschlussglied angeordneten
Hebel oder einen Mechanismus mit einem oder mehreren an dem Getränkedosenverschlussglied
angeordneten Flügeln umfasst.
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Alternativ
oder zusätzlich kann die Aufhebung der elastischen Formänderung
des Abdeckglieds des Getränkedosenverschlussglieds dadurch erreicht
werden, dass das Getränkedosenverschlussglied selber betätigt
wird.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied eine gekrümmte Fläche oder Teilfläche,
vorzugsweise eine nach oben gekrümmte Fläche oder
Teilfläche aufweisen, wobei die Fläche und/oder
die Teilfläche vorzugsweise rund, oval, trapezförmig
mit abgerundeten Ecken, brückenförmig, rillenförmig,
rechteckig, quadratisch, dreieckig, mehreckig oder dergl. ausgebildet
ist.
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Selbstverständlich
kann die gekrümmte Fläche oder Teilfläche
des Abdeckglieds auch jede andere geeignete Form aufweisen, insbesondere
auch eine Form mit abgerundeten Ecken.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied eine gekrümmte Fläche oder Teilfläche
aufweisen, die nach unten gerichtet ist, oder eine nach oben gekrümmte
Fläche aufweist, die teilweise eine nach unten gerichtete
Fläche umfasst.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied als Verriegelungsglied einen Rand aufweisen, wobei
der der Rand ein vollständig oder ein teilweise umlaufender
Rand ist, oder ein oder mehrere vorspringende Teilen umfasst.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied eine vollständige oder teilweise umlaufende
Versteifungsrille und/oder Versteifungsrippe, beispielsweise in
Form eines Versatzes aufweisen.
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Diese
Ausführung hat den Vorteil, dass das Abdeckglied eine höhere
Stabilität erhält, wodurch das Verriegeln in die
Entnahmeöffnung einfacher und sicherer handhabbar wird.
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Erfindungsgemäß kann
der Rand des Abdeckglieds eine oder mehrere Nasen aufweisen.
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Dadurch
kann ein besseres, d. h. einfacheres und sichereres Verriegeln des
Abdeckglieds in der Entnahmeöffnung erreicht werden.
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Erfindungsgemäß kann
das Abdeckglied eine ebene Fläche oder eine aus einer Ebene
vorstehende Fläche aufweisen, wobei die aus der Ebene vorstehende
Fläche vorzugsweise eine gekrümmte oder eine mehrfach
gekrümmte Fläche ist.
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Das
Abdeckglied ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass es der Teil
der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
ist, der die Entnahmeöffnung der Getränkedose
wieder verschließen kann.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Getränkedosendeckel mit einem
erfindungsgemäßen Getränkedosenverschlussglied,
vorzugsweise mit einer eine Entnahmeöffnung zur Entnahme
des Inhalts der Getränkedose definierenden Sollbruchlinie.
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Erfindungsgemäß kann
das Getränkedosenverschlussglied als Öffnungslasche
zum Öffnen der Getränkedose durch Eindrücken
des Getränkedosendeckels an der an der Sollbruchlinie angeordnet und
ausgebildet sein.
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Diese
Ausführung der Erfindung ist bevorzugt. Alternativ kann
auch das Getränkedosenverschlussglied als von einer Öffnungslasche
separates Bauteil oder Teil vorgesehen sein. Es ist klar, dass erfindungsgemäß das
Getränkedosenverschlussglied auch als ein von der Getränkedose
getrenntes Teil vorsehen werden kann. Es ist jedoch bevorzugt, die Öffnungslasche
der Getränkedose erfindungsgemäß als
Getränkedosenverschlussglied auszubilden. Dazu hat dann
Getränkedosenverschlussglied die Doppelfunktion als Öffnungslasche
zum erstmaligen Öffnen der Getränkedose und zum
Wiederverschließen der Getränkedose und Verriegeln
des Getränkedosenverschlussglieds in der durch das Öffnen
der Getränkedose an der Sollbruchlinie entstandenen Öffnung
der Getränkedose.
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Erfindungsgemäß kann
das Getränkedosenverschlussglied derart am Getränkedosendeckel
angeordnet und ausgebildet sein, dass das Getränkedosenverschlussglied
nach dem Öffnen der Entnahmeöffnung entweder durch
Drehen und/oder durch Umklappen des Getränkedosenverschlussglieds über
der Entnahmeöffnung anordbar ist, um diese abzudecken und
wieder zu verschließen.
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Erfindungsgemäß kann
der Rand des Getränkedosenverschlussglieds derart angeordnet
und ausgebildet sein, dass er beim Verschließen der Entnahmeöffnung
(4) in die Entnahmeöffnung (4) einschnappt,
in der Entnahmeöffnung (4) festgeklemmt wird oder
darin einrastet.
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Erfindungsgemäß kann
der Wiederöffnungsmechanismus darin besteht, dass das Getränkedosenverschlussglied
einen Sollbruchhebel aufweist, der als Wiederöffnungshebel
benutzt wird, oder dass der Wiederöffnungsmechanismus aus
einem oder mehreren Flügeln besteht, die an der Öffnungslasche befestigt
oder mit der Öffnungslasche einstückig ausgebildet
ist/sind, wobei der/die Flügel aus demselben oder aus einem
anderen Material wie die Öffnungslasche hergestellt ist/sind.
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Alternativ
oder zusätzlich kann der Wiederöffnungsmechanismus
auch darin bestehen, dass ein Öffnungsmechanismus auf der
anderen Seite der Öffnungslasche, gegenüber von
dem Sollbruchhebel angeordnet ist, der als Hilfsöffnungsmechanismus oder
als Hauptöffnungsmechanismus benutzt werden kann, wobei
zum Wiederöffnen der Rand der Öffnungslasche oder
ein oder mehrere Flügel benutzt werden können.
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Erfindungsgemäß kann
die obere Seite der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
von der Formgebung und von der Oberflächenbeschaffenheit
her derart gestaltet sein, dass sie bzw. es für Werbezwecke,
Bilder, Logos, Nummerierungen usw. benutzt werden kann.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Getränkedose mit einem erfindungsgemäßen
Getränkedosendeckel und/oder einem erfindungsgemäßen
Getränkedosenverschlussglied.
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Erfindungsgemäß kann
die Getränkedose aus Metall, vorzugsweise Weißblech,
und/oder Kunststoff und/oder aus einer Kombination von verschiedenen
Materialien gefertigt sein.
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Erfindungsgemäß kann
die Getränkedose Getränke, körnige und/oder
pulverförmige Produkte, für Saucen, für
Nüsse oder für andere Produkte verwendet werden.
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Der
erfindungemäße Getränkedosendeckel kann
beispielsweise derart hergestellt werden, dass der Deckel zunächst
auf herkömmliche Art und Weise gestanzt wird, jedoch derart,
dass die Öffnungslasche so geformt wird, dass sie in die
Entnahmeöffnung eingesetzt und verriegelt werden kann und
dass sie, zur Wiederöffnung, leicht aus die Entnahmeöffnung
wieder angehoben werden kann. Dabei kann der für die Verriegelung
vorgesehene Rand als vollständig oder teilweise umlaufender
Rand ausgebildet werden, oder aus einem oder mehreren vorspringenden
Teilen bestehen, und/oder dass eine vollständige oder teilweise
umlaufende Versteifungsrille vorgesehen werden, welche für
mehr Stabilität der Öffnungslasche und für
ein besseres Verriegeln in die Entnahmeöffnung sorgt. Ferner
kann die Öffnungslasche derart gestanzt werden, dass einer
oder mehrere Flügel einstückig angeformt ist/sind
oder dass einer oder mehrere Flügel an der Öffnungslasche
befestigt ist/sind.
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Bei
der Handhabung der erfindungsgemäßen Getränkedose
kann die Getränkedose mittels der Öffnungslasche
geöffnet werden und danach die Öffnungslasche
um 180° gedreht oder umgeklappt werden, um die Entnahmeöffnung
verschließen und verriegeln zu können, wobei Verriegelungsglieder des
Getränkedosenverschlussglieds durch Formänderung
einer Fläche des Getränkedosenverschlussgliedes,
bezogen auf die Fläche, radial nach außen bewegt
werden, um die Entnahmeöffnung zu verriegeln, und dass
der Mechanismus zur Aufhebung dieser Formänderung betätigt
wird, wodurch die Verriegelungselemente, bezogen auf die Fläche,
radial nach innen bewegt werden, um die Öffnung wieder freizugeben.
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Zum
Verriegeln der Entnahmeöffnung kann beispielsweise bei
einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung eine nach oben
gekrümmte Fläche der Öffnungslasche nach
unten gedrückt werden, und zwar derart, dass die Krümmung
sich umdreht, wodurch die Öffnungslasche in die Entnahmeöffnung einschnappt
und den Deckel verriegelt, oder dass die nach oben gekrümmte
Fläche nach unten gedrückt wird, und zwar derart,
dass die Krümmung abnimmt oder sogar völlig flach
wird, wodurch die Öffnungslasche sich streckt und der Rand
der Öffnungslasche nach außen gedrückt
wird, und wodurch die Öffnungslasche in die Entnahmeöffnung
einschnappt und den Deckel verriegelt.
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Bei
einigen Ausführungen der Erfindung kann sich zum Verschließen
der Entnahmeöffnung die Nase bzw. können sich
die Nasen an dem Rand der Öffnungslasche zur Verriegelung
einklemmen oder dort einrasten.
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Zum
Verriegeln der Entnahmeöffnung kann die Öffnungslasche
bzw. das Abdeckglied beispielsweise nach unten gedrückt
werden, und zwar derart, dass die Krümmungen der gekrümmten
Fläche sich umkehren, d. h. dass die nach oben gekrümmte
Fläche sich nach unten krümmt und die nach unten
gekrümmte Fläche oder Teilfläche nach
oben, wodurch die Öffnungslasche bzw. das Abdeckglied bzw.
das Getränkedosenverschlussglied in die Entnahmeöffnung
einschnappt und verriegelt.
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Zum
Wiederöffnen der Getränkedose kann der Sollbruchhebel als
Wiederöffnungshebel benutzt werden, und zwar derart, dass
der Sollbruchhebel, der zusammen mit der Öffnungslasche
bzw. dem Getränkedosenverschlussglied gedreht wurde, nach
unten gedrückt wird, wodurch der eingeschnappte Rand wieder
nach innen und die gekrümmte Flache, die in der eingeschnappten
Zustand weniger gekrümmt oder sogar flach war, wieder nach
oben drückt, wodurch die Öffnungslasche bzw. das
Getränkedosenverschlussglied sich aus die Entnahmeöffnung
löst, und zurückgedreht oder zurückgeklappt werden
kann.
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Alternativ
oder zusätzlich kann zum Wiederöffnen ein Öffnungsmechanismus
vorgesehen sein bzw. benutzt werden, der sich auf der anderen Seite der Öffnungslasche,
gegenüber dem Sollbruchhebel befindet und zwar derart,
dass der Rand der Öffnungslasche oder ein oder mehrere
Flügel benutzt werden können, um die Öffnungslasche
zu lösen.
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Zum
Wiederöffnen des Behälters können der/die
Flügel nach unten gedrückt werden, und zwar derart,
dass die Öffnungslasche n bzw. Das Getränkedosenverschlussglied
seine ursprüngliche Form wieder annimmt, oder dass der/die
Flügel angehoben und nach oben gezogen wird/werden.
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Nach
dem Öffnen der Getränkedose kann die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied bzw. Getränkedosenverschlussglied
gedreht oder umgeklappt und in die Entnahmeöffnung gedrückt
werden. Es können Verriegelungselemente vorgesehen sein,
um zu vermeiden, dass sich die Öffnungslasche bzw. das
Getränkedosenverschlussglied aus der Entnahmeöffnung
löst und es kann ein Wiederöffnungsmechanismus
vorgesehen sein, um die Entnahmeöffnung wieder freigeben
zu können.
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Die
zum Wiederverschließen dienende Öffnungslasche
bzw. das zum Wiederverschließen dienende Getränkedosenverschlussglied lässt
sich, insbesondere dann, wenn es aus einem dünnen Blech-Stanzteil
besteht, ohne weiteres in dem kreisscheibenförmigen, nach
oben offenen Hohlraum unterbringen, der zwischen dem mittleren Deckelteil und
dem oberen Dosenrand gebildet wird. Dies bedeutet, dass der erfindungsgemäße
Deckel ohne größere Anpassungen von herkömmlichen
Maschinen produziert werden kann.
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Die
Entnahmeöffnung kann zuverlässig verschlossen
und verriegelt werden, und Schmutz, Staub und Ungeziefer können
nicht in die angebrochene Dose gelangen. Am Arbeitsplatz, beim Spielen oder
beim Aufenthalt in bewegten Fahrzeugen kann der Inhalt nicht in
nennenswertem Maße verschüttet werden. Der Erfindungsgegenstand
ist sogar so ausreichend verschließ- und verriegelbar,
dass sein Inhalt selbst beim Umfallen der Dose nicht in nennenswertem
Umfang austritt. Auch ist eine derart ausgerüstete Dose
sehr umweltfreundlich, da die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied,
die bzw. das zum Wiederverschließen dient, stets mit der Dose
verbunden bleibt.
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Die
Verriegelungselemente sind derart ausgebildet, dass die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied bzw. Getränkedosenverschlussglied
beim Wiederverschließen in die Entnahmeöffnung
einschnappt und verriegelt wird. Dazu weist die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied vorzugsweise eine
nach oben gekrümmte Fläche oder Teilfläche
auf, und hat vorzugsweise einen umlaufenden Rand, der in die Entnahmeöffnung
einschnappen kann. Die Fläche oder die Teilfläche
kann rund, oval trapezförmig mit abgerundeten Ecken, brückenförmig,
rillenförmig, rechteckig, quadratisch, dreieckig, mehreckig
oder dergl. sein oder sie kann jede andere beliebige Form haben,
ggf. auch mit abgerundeten Ecken. Die Fläche oder die Teilfläche kann
ebenfalls aus Kombinationen von verschiedenen Formen, z. B. eckigen
und runden Formen, bestehen.
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Die
gekrümmte Fläche oder Teilfläche kann auch
nach unten gerichtet sein oder die nach oben gekrümmte
Fläche weist teilweise eine nach unten gerichtete Fläche
auf. Durch die nach unten gerichtete Fläche oder Teilfläche
werden das Wiederverschließen und das Verriegeln leichter.
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Bei
einigen Ausführungen der Erfindung kann die Verriegelung
auf folgende Weise zu Stande kommen: die nach oben gekrümmte
Fläche wird nach unten gedrückt, und zwar derart,
dass die gekrümmte Fläche durch diese Formänderung
den Rand der Öffnungslasche bzw. Getränkedosenverschlussglied
bzw. Getränkedosenverschlussglied radial nach außen
drückt; die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
schnappt in die Entnahmeöffnung ein und verriegelt den
Deckel. Der einschnappende Rand kann ein vollständig oder
ein teilweise umlaufender Rand sein, oder auch aus einem oder mehreren
vorspringenden Teilen bestehen. Eine vollständige oder
teilweise umlaufende Versteifungsrille, z. B. in Form eines Versatzes,
in Form einer Vertiefung oder in Form einer Erhebung kann für
mehr Stabilität der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
und für ein besseres Einschnappen in die Entnahmeöffnung
sorgen.
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Der
Wiederöffnungsmechanismus kann bei einigen Ausführungen
der Erfindung darin bestehen, dass ein Sollbruchhebel (d. h. der
Hebel, der zum Aufbrechen der Sollbruchlinie verwendet wird) als Wiederöffnungshebel
benutzt wird, und zwar derart, dass der Sollbruchhebel, der zusammen
mit der Öffnungslasche bzw. dem Getränkedosenverschlussglied
gedreht oder umgeklappt wurde, nach unten gedrückt wird,
wodurch der eingeschnappte und verriegelte Rand wieder nach innen
und die gekrümmte Fläche, die in dem eingeschnappten
und verriegelten Zustand sich nach unten erstreckte, wieder nach oben
drückt. Auf diese Art und Weise löst sich die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied aus die Entnahmeöffnung;
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
kann somit zurückgedreht oder zurückgeklappt werden
und die Getränkedose kann weiter entleert werden. Die gekrümmte
Fläche, die zur Verriegelung nach unten gedrückt
wurde, kann in dem verriegelten Zustand auch weniger nach unten
gekrümmt oder sogar flach sein.
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Alternativ
kann die Verriegelungsvorrichtung darin bestehen, dass der Rand
der Entnahmeöffnung so ausgebildet ist, dass die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied bzw. Getränkedosenverschlussglied
beim Wiederverschließen in der Entnahmeöffnung
festgeklemmt wird oder darin einrastet. Für die Verriegelung
in die Entnahmeöffnung weist der Rand der Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied bzw. Getränkedosenverschlussglied
eine oder mehrere Nasen auf.
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Der
Wiederöffnungsmechanismus kann alternativ aus einem oder
mehreren Flügeln bestehen, die an der Öffnungslasche
bzw. dem Getränkedosenverschlussglied befestigt oder mit
der Öffnungslasche bzw. dem Getränkedosenverschlussglied
einstückig ausgebildet ist/sind. Der/die Flügel
ist/sind aus demselben oder aus einem anderen Material wie die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied hergestellt.
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Vorzugsweise
kann der Teil der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds,
der die Entnahmeöffnung wiederverschließen kann,
eine ebene Fläche oder eine aus der Ebene hervorgehobene
Fläche auf. Diese aus der Ebene hervorgehobene Fläche
kann eine gekrümmte oder eine mehrfach gekrümmte
Fläche sein und kann vorzugsweise das Abdeckglied oder
ein wesentlicher Teil des Abdeckglieds sein.
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Zusätzlich
kann die obere Seite der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
von der Formgebung und von der Oberflächenbeschaffenheit
her derart gestaltet sein, dass sie für Werbezwecke, Bilder,
Logos, Nummerierungen usw. benutzt werden kann.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Behälter mit einem erfindungsgemäßem
Verschlussglied bzw. Deckel, wobei der Behälter aus einem
umweltfreundlichen Material wie Metall, vorzugsweise Weißblech, oder
Kunststoff oder aus einer Kombination von verschiedenen Materialien
gefertigt sein kann. Ein solcher Behälter kann beispielsweise
für Getränke, für körnige oder
pulverförmige Produkte, für Saucen, für Nüsse
oder für andere Produkte verwendet werden.
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Wenn
der Behälter eine Getränkedose ist, kann der Deckel,
insbesondere die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
ein Loch oder mehrere Löcher aufweisen, durch welche rohrförmigen
Gegenstände, wie z. B. Strohhalme hindurchgeführt
werden können.
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Die
Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Herstellung eines Deckels,
wobei der Deckel zunächst auf herkömmliche Art
und Weise gestanzt wird, jedoch derart, dass die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied so geformt wird, dass
sie in die Entnahmeöffnung eingesetzt werden kann. Dazu
weist die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
einen umlaufenden Rand auf, der in die Entnahmeöffnung
einschnappen oder einrasten kann oder darin festgeklemmt werden kann.
Alternativ kann der Rand der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
eine oder mehrere Nasen auf.
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Die
Erfindung umfasst ebenfalls ein Verfahren zum Öffnen, zum
Wiederverschließen und zum Wiederöffnen des Behälters.
Zum Wiederöffnen kann beispielsweise der Sollbruchhebel
nach unten gedrückt werden, wodurch sich der durch Einschnappen,
Einrasten oder Einklemmen verriegelte Rand löst und die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied zurückgedreht
oder zurückgeklappt werden kann. Alternativ können
zum Öffnen und auch zum Wiederöffnen des Behälters
ein oder mehrere Flügel vorgesehen sein, um die Öffnungslasche bzw.
Getränkedosenverschlussglied lösen zu können.
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Obwohl
die Erfindung insbesondere einen Deckel für eine Getränkedose
betrifft, sind auch andere Anwendungen möglich, z. B. als
Getränkedosenverschlussglied um zeitweise Flaschen oder ähnliche
Behälter zu verschließen oder als Abdeckung für
z. B. Kameralinsen oder ähnliche Gegenstände.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispiele näher beschrieben:
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1 zeigt
eine schematische Aufsicht einer Getränkedose mit einem
Getränkedosendeckel und einem Getränkedosenverschlussglied
gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung.
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2 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht der Getränkedose von 1 entlang
der Linie II-II von 1.
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3 zeigt
eine schematische Aufsicht der Getränkedose von 1 mit
heraus gebrochenem Öffnungsabschnitt des Getränkedosendeckels.
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4 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht der geöffneten Getränkedose
von 1 entlang der Linie IV-IV von 3.
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5 zeigt
eine schematische Aufsicht der Getränkedose von 1 mit
heraus gebrochenem Öffnungsabschnitt des Getränkedosendeckels,
wobei das Getränkedosenverschlussglied in eine Mittelstellung
gedreht ist.
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6 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht der Getränkedose von 5 entlang
der Linie VI-VI von 5.
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7 zeigt
eine schematische Aufsicht der Getränkedose von 1 mit
heraus gebrochenem Öffnungsabschnitt des Getränkedosendeckels,
wobei das Getränkedosenverschlussglied über die
Getränkeöffnung bzw. Bereich des Getränkedosendeckels
gedreht ist, aus dem der Öffnungsabschnitt heraus gebrochen
wurde.
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8 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht der Getränkedose von 7 entlang
der Linie VIII-VIII von 7, wobei schematisch der Finger
eines Benutzers dargestellt ist, der die geöffnete Getränkedose
mit dem Getränkedosenverschlussglied wieder verschließen
möchte.
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9 zeigt
eine schematische Aufsicht der Getränkedose von 1 mit
heraus gebrochenem Öffnungsabschnitt des Getränkedosendeckels,
wobei das Getränkedosenverschlussglied über in
die Getränkeöffnung bzw. den Bereich des Getränkedosendeckels
gedrückt wurde, aus dem der Öffnungsabschnitt
heraus gebrochen wurde, um die so erstmals geöffnete Getränkedose
wieder zu verschließen.
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10 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht der Getränkedose von 9 entlang
der Linie X-X von 9, wobei schematisch der Finger
eines Benutzers dargestellt ist, der die geöffnete Getränkedose
mit dem Getränkedosenverschlussglied wieder verschlossen
hat.
-
11 zeigt
eine der 10 entsprechende Teilschnittansicht,
wobei die gestrichelt eingezeichneten Kreisabschnitte entsprechend
den Pfeilen nochmals stark vergrößert dargestellt
werden.
-
12 zeigt
eine der 10 entsprechende Teilschnittansicht,
die schematisch darstellt, wie das Getränkedosenverschlussglied
durch den Benutzer wieder entriegelt werden kann.
-
13 zeigt
eine der 10 entsprechende Teilschnittansicht,
die das Getränkedosenverschlussglied in der durch den Benutzer
wieder entriegelten Stellung darstellt.
-
14 zeigt
eine schematische Aufsicht einer Getränkedose mit einem
Getränkedosendeckel und einem Getränkedosenverschlussglied
gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung.
-
15 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosendeckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 14 entlang der Linie XV-XV.
-
16 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosendeckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 14 entlang der Linie XVI-XVI.
-
17 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosendeckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 14 entlang der Linie XVII-XVII.
-
18 zeigt
eine schematische Aufsicht einer Getränkedose mit einem
Getränkedosendeckel und einem Getränkedosenverschlussglied
gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung.
-
19 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosen deckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 18 entlang der Linie XIX-XIX.
-
20 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosendeckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 18 entlang der Linie XX-XX.
-
21 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosendeckels mit dem
Getränkedosenverschlussglied der Getränkedose
von 18 entlang der Linie XXI-XXI.
-
22 zeigt
einen vergrößerten Ausschnitt der Teilschnittansicht
von 19.
-
23 zeigt
einen vergrößerten Ausschnitt der Teilschnittansicht
von 19.
-
Die 24a) bis l), 25a)
bis l) und 26a) bis h) zeigen Aufsichten
von Varianten des Getränkedosenverschlussglieds.
-
Die 27a) bis i) zeigen Teilschnittansichten von Varianten
des Getränkedosenverschlussglieds.
-
Die 28a und 28b zeigen
Aufsichten von Varianten des Getränkedosenverschlussglieds mit
Strohhalmöffnungen in dem Abdeckglied.
-
29 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
30 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 29 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXX-XXX von 29.
-
31 zeigt
eine Aufsicht des Getränkedosenverschlussglieds von 29 in
einem verriegelten Zustand.
-
32 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 31 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXXII-XXXII von 31.
-
33 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
34 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 33 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXXIV-XXXIV von 33.
-
35 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 33 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXXV-XXXV von 33 in
einem entriegelten Zustand.
-
36 zeigt
eine der 35 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 33 in
einem verriegelten Zustand.
-
37 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
38 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 37 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXXVIII-XXXVIII von 37.
-
39 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 37 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XXXIX-XXXIX von 37 in
einem entriegelten Zustand.
-
40 zeigt
eine der 39 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 37 in
einem verriegelten Zustand.
-
41 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
42 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 41 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XLII-XLII von 41.
-
43 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 41 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XLIII-XLIII von 41 in
einem entriegelten Zustand.
-
44 zeigt
eine der 43 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 41 in
einem verriegelten Zustand, wobei in dem Kreis b) ein Variante mit
einer zusätzlichen Nase dargestellt ist.
-
45 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
46 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 45 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XLVI-XLVI von 45 in
einem entriegelten Zustand.
-
47 zeigt
eine der 46 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 45 in
einem verriegelten Zustand, wobei in dem Kreis b) ein Teilschnittansicht
entlang der Linie b-b von 47 dargestellt.
ist.
-
48 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
49 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 48 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XLIX-XLIX von 48 in
einem entriegelten Zustand.
-
50 zeigt
eine der 49 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 48 in
einem verriegelten Zustand, wobei in dem Kreis b) ein Teilschnittansicht
entlang der Linie b-b von 50 dargestellt
ist.
-
51 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
52 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 51 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LII-LII von 51 in einem entriegelten Zustand.
-
53 zeigt
eine der 52 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 51 in
einem verriegelten Zustand, wobei in dem Kreis b) ein Teilschnittansicht
entlang der Linie b-b von 53 dargestellt
ist.
-
54 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
55 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 54 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LV-LV von 54.
-
56 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 54 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LVI-LVI von 54 in einem entriegelten Zustand.
-
57 zeigt
eine der 56 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 54 in
einem verriegelten Zustand.
-
58 zeigt
eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
59 zeigt
eine der 58 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 58 in
einem verriegelten Zustand.
-
60 zeigt
eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
61 zeigt
eine der 60 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 60 in
einem verriegelten Zustand.
-
62 zeigt
eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
63 zeigt
eine der 62 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 62 in
einem verriegelten Zustand.
-
64 zeigt
16 weitere Varianten mit möglichen Nasenformen, die beispielsweise
in den in den 33 bis 53 gezeigten
Ausführungsbeispielen der Erfindung alternativ oder zusätzlich
eingesetzt werden können.
-
65 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand, wobei am rechten Rand zwei
Teilschnittansichten entsprechend den Strichpunktierten Linien dargestellt
sind.
-
66 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 65 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LXVI-LXVI von 65 in
einem entriegelten Zustand.
-
67 zeigt
eine der 66 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 65 in
einem verriegelten Zustand.
-
68 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
69 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 68 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LXIX-LXIX von 68 in
einem entriegelten Zustand.
-
70 zeigt
eine Aufsicht des Ausführungsbeispiels eines Getränkedosenverschlussglieds
von 68 in einem verriegelten Zustand.
-
71 zeigt
eine der 69 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 68 mit
einem Getränkedosendeckel entlang der Linie LXXI-LXXI in
einem verriegelten Zustand.
-
Die 72a) bis g) zeigen Varianten von Teilschnittansichten
eines Getränkedosenverschlussglieds in einer Darstellung
entsprechend der 69 mit einem Getränkedosendeckel,
die vorzugsweise Alternativen zu der in 66 oder 69 dargestellten
Teilschnittsansicht sind, in entriegelten Zuständen.
-
Die 73a) bis g) zeigen die Varianten der 72a) bis g) im verriegelten Zustand.
-
Die 74a) bis e) zeigen Varianten von Seitenansichten
erfindungsgemäßer Getränkedosenverschlussglieder
mit einem teilweise dargestellten Getränkedosendeckel.
-
75 zeigt
einen Schnitt entlang der Linie LXXV-LXXV von 74.
-
76 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
77 zeigt
eine Seitenansicht des Getränkedosenverschlussglieds mit
einem Getränkedosendeckel in einer den 74a) bis e) entsprechenden Ansicht.
-
78 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 76 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LXXVIII-LXXVIII von 76 in
einem entriegelten Zustand.
-
79 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
80 zeigt
eine Seitenansicht des Getränkedosenverschlussglieds mit
einem Getränkedosendeckel in einer den 74a) bis e) entsprechenden Ansicht in einem entriegelten
Zustand.
-
81 zeigt
eine Seitenansicht des Getränkedosenverschlussglieds mit
einem Getränkedosendeckel in einer der 80 entsprechenden
Ansicht, jedoch in einem verriegelten Zustand.
-
82 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand.
-
83 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 82 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie LXXXIII-LXXXIII von 82 in
einem entriegelten Zustand.
-
84 zeigt
eine der 83 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 82 mit
einem Getränkedosendeckel entlang der Linie LXXXIII-LXXXIII
in einem verriegelten Zustand.
-
Die 85a) bis l) zeigen Teilschnittansichten alternativer
Getränkedosenverschlussglieder in einer der 83 entsprechenden
Darstellung mit einem Getränkedosendeckel in einem entriegelten
Zustand.
-
Die 86a) und b), 87a)
und b) sowie 88a) und b) zeigen Teilschnittansichten
alternativer Getränkedosenverschlussglieder in einer der 83 entsprechenden
Darstellung mit einem Getränkedosendeckel, wobei die Figuren
a) einen entriegelten Zustand darstellen, während die Figuren
b) den jeweils entsprechenden verriegelten Zustand darstellen.
-
Die 89 bis 91 zeigen
Teilschnittansichten alternativer Getränkedosenverschlussglieder in
einer der 83 entsprechenden Darstellung
mit einem Getränkedosendeckel, wobei in den Kreisen die
entsprechenden Teilschnittansichten der Rippen bzw. Rillen oder
Sicken entlang der Strichpunktierten Linien dargestellt werden.
-
92 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand. Wobei in dem rechten Kreis
eine alternative Ausführung des Verriegelungsglieds dargestellt
ist, die alternativ oder zusätzlich zu der in dem linken
Kreis dargestellten Verriegelungsglied vorgesehen werden kann.
-
93 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 92 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XCIII-XCIII von 92 in
einem entriegelten Zustand.
-
94 zeigt
eine der 93 entsprechende Teilschnittansicht
des Getränkedosenverschlussglieds von 92 mit
einem Getränkedosendeckel entlang der Linie XCIII-XCIII
in einem verriegelten Zustand.
-
95 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand. Wobei in dem rechten Kreis
eine alternative Ausführung des Verriegelungsglieds dargestellt
ist, die alternativ oder zusätzlich zu der in dem linken
Kreis dargestellten Verriegelungsglied vorgesehen werden kann.
-
96 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 95 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XCVI-XCVI von 95 in
einem entriegelten Zustand.
-
97 zeigt
eine der 96 entsprechende Teilschnittansicht
einer teilweise alternativen Ausführung des Getränkedosenverschlussglieds
von 95 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XCVI-XCVI in einem verriegelten Zustand.
-
98 zeigt
eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Getränkedosenverschlussglieds gemäß der
Erfindung in einem entriegelten Zustand. Wobei in dem rechten Kreis
eine alternative Ausführung des Verriegelungsglieds dargestellt
ist, die alternativ oder zusätzlich zu der in dem linken
Kreis dargestellten Verriegelungsglied vorgesehen werden kann.
-
99 zeigt
eine Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds
von 98 mit einem Getränkedosendeckel entlang
der Linie XCIX-XCIXI von 98 in
einem entriegelten Zustand.
-
100 zeigt eine der 99 entsprechende
Teilschnittansicht des Getränkedosenverschlussglieds von 98 mit
einem Getränkedosendeckel entlang der Linie XCIX-XCIX in
einem verriegelten Zustand.
-
Die 101a) bis f) zeigen mögliche Teilschnitte
von Verzierungen bzw. Versteifungsrippen oder Versteifungssicken,
vorzugsweise für die in den
-
102a) bis l) gezeigten Ausführungsbeispiele
von erfindungsgemäßen Getränkedosenverschlussglieder.
-
Die 102a) bis l) zeigen Ausführungsbeispiele
von erfindungsgemäßen Getränkedosenverschlussgliedern.
-
In
der Beschreibung der Ausführungsbeispiele werden folgende
Bezugszeichen verwendet, wobei bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen sich
entsprechende Teile oder gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet werden und wegen der Beschreibung der späteren
Ausführungsbeispiele auf die Beschreibung der früheren
Ausführungsbeispiele (und ggf. umgekehrt) verwiesen wird:
-
- 1
- Finger
- 2
- Finger
- 3
- Strohhalmöffnung
- 10
- Getränkedosenverschlussglied
- 11
- Randbereich
(Auflagebereich)
- 12
- Abdeckglied
- 13
- Fortsatz
- 14
- Niete
(bildet vorzugsweise Drehachse des Getränkedosenverschlussglieds
- 15
- Durchbruchlinie
- 16
- Verriegelungsglied
- 17
- Öffnungsabschnitt
- 18
- Abstützsicke
- 19
- Flügel
- 20
- Getränkedosendeckel
- 21
- Deckelabschnitt
- 22
- Sollbruchlinie
- 23
- Öffnungsabschnitt
- 24
- Falzabschnitt
- 25
- Rille
- 30
- Getränkedose
- 31
- Konusabschnitt
- 32
- Zylinderabschnitt
- 111
- Aussparung
- 112
- Abstufung
- 121
- Fortsatz
- 122
- Sicke
- 123
- Vertiefung
- 124
- Nase
- 125
- Versteifungssicke
- 126
- Versteifungssicke
- 127
- Versteifungsrippe
- 128
- Vertiefung
- 129
- Einbeulung
- 1210
- Gerader
Flächenabschnitt (im Wesentlichen ohne Wölbung)
- 1211
- Nut
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1212
- durchgehender
Rand mit Abschrägung
- 1213
- durchgehender
Rand mit feiner Riffelung
- 1214
- durchgehender
Rand mit grober Riffelung
- 1215
- durchgehender
Rand mit feiner Ausstanzung
- 1216
- durchgehender
Rand mit grober Ausstanzung
- 1217
- durchgehender
Rand mit grober Riffelung ohne Abschrägung
- 1218
- Nut
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1219
- Nut
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1220
- Nut
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1221
- Rippe
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1222
- Rippe
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1223
- Rippe
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 1224
- Rippe
(vorzugsweise umlaufend im Übergangsbereich zwischen Rand 11 und
Abdeckglied 12)
- 161
- abgerundeter
umlaufender Rand
- 162
- gerader
umlaufender Rand
- 163
- umlaufender
Falz (bzw. Umgreifnase)
- 164
- Verriegelungsglied
- 165
- Verriegelungsglied
- 166
- Verriegelungsglied
- 167
- Verriegelungsglied
- 168
- Verriegelungsglied
- 169
- Verriegelungsglied
- 211
- Abstufung
- 300
- Zusatzstoff
-
1 zeigt
eine schematische Aufsicht einer Getränkedose 30 mit
einem Getränkedosendeckel 20 und einem Getränkedosenverschlussglied 10 gemäß einer
ersten Ausführung der Erfindung. Das Getränkedosenverschlussglied 10 weist
einen Randbereich 11 und ein Abdeckglied 12 auf,
der zum Abdecken der Öffnung der Getränkedose 30 nach
dem Öffnen der Getränkedose geeignet ist.
-
Des
Weiteren weist das Getränkedosenverschlussglied 10 einen
Fortsatz 13 auf, der den Randbereich 11 an einer
Seite erweitert. In dem durch den Fortsatz entstehenden breiteren
Randbereich ist eine Niete 14 vorgesehen, die vorzugsweise
eine Drehachse für das Getränkedosenverschlussglied 10 bildet.
In dem Fortsatz 13 ist ferner eine Durchbruchlinie 15 vorgesehen,
die es dem Getränkedosenverschlussglied ermöglicht
nach oben geklappt zu werden, um die Getränkedose 30 zu öffnen.
-
Die
Getränkedose 30 ist zweiteilig aufgebaut und weist
einen Getränkedosendeckel 20 auf. Der Getränkedosendeckel 20 umfasst
einen im Wesentlichen ebenen Deckelabschnitt 21 und einen Öffnungsabschnitt 23,
der von einer Sollbruchlinie 22 umschlossen ist. Beim Öffnen
der Getränkedose wird der Öffnungsabschnitt 23 aus
dem Deckelabschnitt 21 entlang der Sollbruchlinie 22 auf
bekannte Weise heraus gebrochen.
-
Der
Getränkedosendeckel 20 weist des Weiteren einen
Falzabschnitt 24 auf, mit dem der Getränkedosendeckel
auf bekannte Weise an dem Getränkedosenkörper
angebracht ist.
-
Der
Getränkedosendeckel 20 weist ferner zwischen dem
Decklabschnitt und dem Falzabschnitt 24 eine Rille 25 auf,
die eventuell ausgetretene Flüssigkeit aufnimmt und daran
hindert, zurück in die Getränkedose zu strömen.
-
Die
Getränkedose 30 ist im Wesentlichen zylindrisch
aufgebaut und weist einen Zylinderabschnitt 32 auf, der
im oberen Bereich in einen weist einen sich verjüngenden
Konusabschnitt 31 übergeht, damit wird erreicht,
dass die Getränkedosen 30 auf bekannte Weise stapelbar
sind.
-
Das
Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds
ist bei dem in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel der Erfindung als eine bezogen auf
die Getränkedose nach oben (oben ist die Seite der Dose,
die den Getränkedosendeckel aufweist) gewölbte
Fläche ausgebildet, deren Größe und Form
im Wesentlichen dem Öffnungsabschnitt 23 des Getränkedosendeckels 20 bzw.
der Öffnung der geöffneten Getränkedose
entspricht.
-
Die 1 und 2 zeigen
die Getränkedose vor dem ersten Öffnen, wenn der Öffnungsabschnitt 23 noch
in dem Getränkedosendeckel 20 enthalten ist, wie
man am besten in der Schnittdarstellung von 2 erkennen
kann.
-
Der
Getränkedosenkörper der Getränkedose ist
in der Teilschnittdarstellung von 2 nur teilweise
und als Strich-Punkt-Linie dargestellt.
-
Die 3 und 4 zeigen
die in den 1 und 2 gezeigte
Getränkedose nach dem Öffnen, d. h. nachdem der Öffnungsabschnitt 23 entlang
der Sollbruchlinie 22 aus dem Getränkedosendeckel 20 auf
bekannte Weise heraus gebrochen wurde. Zum Öffnen kann
beispielsweise das Getränkedosenverschlussglied 10 nach
oben gebogen werden, um mit dem Fortsatz 13 auf den Öffnungsabschnitt
zu drücken, der dann in Folge des von dem Fortsatz 13 ausgeübten
Drucks entlang der Sollbruchlinie 22 aus dem Getränkedosendeckel 20 heraus
gebrochen wird.
-
Selbstverständlich
kann erfindungsgemäß ein anderer dem Fachmann
bekannter oder nahe liegender Öffnungsmechanismus vorgesehen
werden. Beispielsweise kann das Getränkedosenverschlussglied
auch nicht als Teil des Öffnungsmechanismus ausgebildet
sein. In diesem Fall kann die Durchbruchlinie 15 weggelassen
werden, denn es ist dann nicht mehr erforderlich, dass das Getränkedosenverschlussglied
nach oben biegbar ausgebildet ist.
-
Die 5 und 6 zeigen
das Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem um ca.
90° verdrehten Getränkedosenverschlussglied 10.
Das Getränkedosenverschlussglied 10 ist um die
Niete 14 drehbar angeordnet. d. h. die Niete 14 definiert
eine Drehachse, um die das Getränkedosenverschlussglied 10 drehbar
ist. Diese drehbare Anordnung kennt der Fachmann von den bekannten
an den Getränkedosendeckeln mittels einer Niete angelenkten Öffnungslaschen.
-
Die 7 und 8 zeigen
die Getränkedose 30 von 1 mit heraus
gebrochenem Öffnungsabschnitt des Getränkedosendeckels 20,
wobei das Getränkedosenverschlussglied 10 über
die Getränkeöffnung bzw. den Bereich des Getränkedosen deckels 20 gedreht
ist, aus dem der Öffnungsabschnitt 23 entlang
der Sollbruchlinie 22 heraus gebrochen wurde. In 8 wird
schematisch die Hand 1 eines Benutzers dargestellt ist,
der die geöffnete Getränkedose 30 mit
dem Getränkedosenverschlussglied 10 wieder verschließen
möchte. Des Weiteren sind in 8 schematisch
Verriegelungsglieder 16 dargestellt, die beim Wiederverschließen
der Getränkedose 10 unter den Deckelabschnitt 21 des
Getränkedosendeckels 20 greifen und das Getränkedosenverschlussglied 10 auf
den Getränkedosendeckel 20 spannen. Zum Wiederverschließen
der Getränkedose muss der Benutzer nur das Getränkedosenverschlussglied 10 um
die Niete 14 in die in den 7 und 8 gezeigte
Stellung drehen und mit einem Finger 1 auf das Abdeckglied 12 des
Getränkedosenverschlussglieds 10 drücken,
um es in den in den 9 und 10 gezeigten
Zustand zu versetzen.
-
Die 9 und 10 zeigen
die Getränkedose 30 von 1 mit heraus
gebrochenem Öffnungsabschnitt 23 des Getränkedosendeckels 20, wobei
das Getränkedosenverschlussglied 10 in die Getränkeöffnung
bzw. den Bereich des Getränkedosendeckels 20 gedrückt
wurde, aus dem der Öffnungsabschnitt 23 heraus
gebrochen wurde, um die so erstmals geöffnete Getränkedose 30 wieder
zu verschließen, wobei schematisch der Finger 1 eines Benutzers
dargestellt ist, der die geöffnete Getränkedose 30 mit
dem Getränkedosenverschlussglied 10 wieder verschlossen
hat.
-
Durch
den Druck des Fingers 1 wird das Abdeckglied 12 des
Getränkedosenverschlussglieds 10 aus seiner in
den 1 bis 8 gezeigten nach oben gewölbten
Form in die in den 9 und 10 nach
unten gewölbte Form versetzt. Mit anderen Worten wird das
Abdeckglied von einem stabilen Gleichgewicht in ein anderes stabiles
Gleichgewicht überführt. In der in den 9 und 10 gezeigten nach
unten gewölbten Form neigt das Abdeckglied 12 dazu,
in eine möglichst entspannte Form zu gelangen, in der das
Abdeckglied etwa so weit nach unten gewölbt ist, wie es
vorher, wie in den 1 bis 8 gezeigt,
nach oben gewölbt war. Dadurch werden die Verriegelungsglieder 16,
nach oben gegen den Deckelabschnitt 21 des Getränkedosendeckels 20 gedrängt.
Da das Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds 10 nicht
vollständig in die entspannte nach unten gewölbte
Form gelangen kann, weil die Verriegelungsglieder gegen das Abdeckglied 21 des Getränkedosendeckels 20 stoßen,
wird das Getränkedosenverschlussglied mittels der Verriegelungsglieder 16 gegen
den Getränkedosendeckel 20 verspannt.
-
In 11 kann
man insbesondere in den stark vergrößert dargestellten
Abschnitten besser erkennen, wie die Verriegelungsglieder 16 das
Getränkedosenverschlussglied 10 gegen den Getränkedosendeckel 20 am
Rand der Öffnung spannen, der durch die Sollbruchlinie 22 definiert
ist.
-
Zum
Schließen drückt der Benutzer mit dem Finger 1 auf
das Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds 10 in
Richtung von Pfeil A. Dadurch wird auch der Fortsatz 13 nach
oben in Richtung von Pfeil B bewegt.
-
Zum
Entriegeln kann der Benutzer, wie in 12 gezeigt,
eine Kraft in Richtung von Pfeil C auf den Fortsatz 13 ausüben.
Dadurch wird eine Kraft in Richtung von Pfeil D (siehe 13)
auf das Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds
derart ausgeübt, dass das Abdeckglied aus seiner nach unten
gewölbten Form wieder zurück in seine nach oben
gewölbte Form zurückkehrt, wie in 13 gezeigt.
In Folge der nach oben gewölbten Form werden die an dem
Abdeckglied angebrachten Verriegelungsglieder bezogen auf das Abdeckglied
radial nach innen versetzt, so dass sie nicht mehr unter den Rand
des Deckelabschnitts 21 greifen und das Getränkedosenverschlussglied
wieder freigeben, so dass es zurück in die in 1 gezeigte
Stellung oder die in 5 gezeigte Stellung gedreht
werden kann, in der die Öffnung zum Trinken bzw. zur Entnahme der Flüssigkeit
wieder frei ist.
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Die 14 bis 17 zeigen
eine weitere Ausführung der Erfindung, die im Wesentlichen
der Ausführung der 1 bis 13 entspricht.
Gleiche Bauteile werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf
die Beschreibung des vorhergehenden Ausführungsbeispiels
wird verwiesen. Im Folgenden werden nur die Unterschiede zu dem
vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben.
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Die
Getränkedose 30 wird in den 14 bis 17 in
einer Stellung gezeigt, in der die bereits zumindest einmal geöffnete Öffnung
in dem Getränkedosendeckel 20 mittels des über
die Öffnung gedrehten Getränkedosenverschlussglieds 10 wieder
verschlossen wurde und in eine verriegelte Stellung durch Drücken
auf das Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds
gebracht wurde.
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Das
Getränkedosenverschlussglied 10 weist im Randbereich 11 zwei Öffnungsabschnitte 17 und eine
Abstützsicke 18 auf. Durch Ausüben einer
Kraft in Richtung von Pfeil E auf die Öffnungsabschnitte 17 mit
den Fingern 1, 2 kann der Benutzer das Getränkedosenverschlussglied 10 wieder
entriegeln, damit die Öffnung durch Drehen des Getränkedosenverschlussglieds 10 um
die durch die Niete 14 definierte Achse wieder freigegeben
werden kann.
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Die 18 bis 23 zeigen
eine weitere Ausführung der Erfindung, die im Wesentlichen
der Ausführung der 1 bis 13 bzw. 14 bis 17 entspricht.
Gleiche Bauteile werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf
die Beschreibung der vorhergehenden Ausführungsbeispiele
wird verwiesen. Im Folgenden werden nur die Unterschiede zu dem
vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben.
-
Das
Getränkedosenverschlussglied 10 weist im Randbereich 11 zwei
Flügel 19 und eine Abstützsicke 18 auf.
Durch Ausüben einer Kraft in Richtung von Pfeil E auf die
Flügel 19 mit zumindest einem Finger 1 kann
der Benutzer das Getränkedosenverschlussglied 10 wieder
entriegeln, damit die Öffnung durch Drehen des Getränkedosenverschlussglieds 10 um
die durch die Niete 14 definierte Achse wieder freigegeben
werden kann.
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Die 7 bis 11 zeigen,
wie die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 in
die Entnahmeöffnung gedrückt wird und wie der
Rand der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds 10 in
die Entnahmeöffnung einschnappt und diese verriegelt. Dazu
wird auf das Abdeckglied 12 eine Kraft in Richtung von
Pfeil A ausgeübt, so dass sich der Fortsatz 13 in
Richtung von Pfeil B hebt. Das Verriegelungsglied 16 klemmt sich
dabei hinter den Rand der Entnahmeöffnung, die durch die
Sollbruchlinie 22 definiert ist.
-
Die
Figuren 12 und 13 zeigen,
wie die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 aus
die Entnahmeöffnung gelöst wird, damit die Entnahmeöffnung
durch zurückdrehen oder zurückklappen der Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied wieder freigegeben werden
kann.
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Die 14 bis 17 zeigen
eine Variante zum Öffnungsmechanismus gemäß den 12 bis 13,
der ggf. auch als Hilfsöffnungsmechanismus benutzt werden
kann.
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Die 18 bis 21 zeigen
eine Variante von der Ausführung der 14 bis 17,
wobei zwei Flügel 19 die Hebelwirkung des Öffnungsmechanismus
verstärken.
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Die 22 und 23 zeigen
Schnitte durch die in den 18 bis 21 dargestellten
Flügel 19.
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Die 28a und 28b zeigen
eine Variante der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds
mit Strohhalmloch bzw. -löchern.
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Die 29 bis 32 zeigen
eine Variante zu der in den 7 bis 10 dargestellten
Ausführungsform der Erfindung, wobei das vorzugsweise das
gleiche Material wie das der Getränkedose oder eine Kombination
verschiedener Materialien verwendet werden kann.
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Die 33 bis 61 zeigen
weitere Verriegelungskonstruktionen, welche als Varianten für
die in den 7 bis 10 gezeigten
Ausführungsform verwendet werden können.
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64 zeigt
weitere Varianten von verschiedenen Nasenformen zu den in den anderen
Figuren gezeigten Nasenformen.
-
Aus
den 65 bis 71 erkennt
der Fachmann, dass verschiedene Formen von Deckelöffnungen
mit verschiedenen Formen der gekrümmten Fläche
der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds 10 kombiniert
werden können.
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Die 72 bis 75 zeigen
mögliche Querschnittsformen, die zu den Ausführungen
der 65 bis 71 passen
können.
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Die 76 bis 81 zeigen
weitere Varianten im Schnitt und in Draufsicht von den Ausführungsformen
der 65 bis 75.
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Die 82 bis 84 zeigen,
wie die Niete 14, die als Befestigungs- und als Drehachse
für die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
dient, aus dem Material des Deckels herausgestanzt wird.
-
In
der 1 ist eine Getränkedose in Draufsicht
dargestellt, die als zylinderförmiger Behälter aus
einem Aluminiumwerkstoff hergestellt ist. Die Getränkedose 10 weist
einen Deckel 20 mit einer Öffnungslasche bzw.
einem Getränkedosenverschlussglied 10 auf. In
dem Dosendeckel 20 ist eine Sollbruchlinie 22 vorgesehen,
welche eine Entnahmeöffnung markiert. Im Bereich der Sollbruchlinie 22 ist vorzugsweise
in der Mitte des Dosendeckels 20 die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 um eine,
eine Achse bildende Niete 14 horizontal drehbar gelagert.
Die Niete 14 wird vorzugsweise aus dem Material des Deckels
ausgestanzt.
-
Im
Bereich der Sollbruchlinie 22 weist die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 einen
dieselbe überdeckenden und zumindest teilweise in den Bereich
der späteren Entnahmeöffnung hinein ragenden Sollbruchhebel
(Fortsatz 13) auf.
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Die 8 zeigt,
dass die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 eine nach
oben gekrümmte Fläche (Abdeckglied 12)
und einen umlaufenden, sich nach unten erstreckenden, Rand (Verriegelungsglied 16)
aufweist.
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Die 1 bis 13 illustrieren,
wie das Öffnen und das Wiederverschließen des
Dosendeckels 20 funktioniert. Durch vertikales nach oben
Bewegen der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds 10 drückt
der Sollbruchhebel auf den durch die Sollbruchlinie 22 markierten
Teil des Deckels, so dass die Sollbruchlinie 22 aufbricht,
und die Entnahmeöffnung entsteht.
-
Zum
Verschließen der Entnahmeöffnung wird die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 um 180° um
die durch die Niete 14 definierte Achse gedreht, so dass
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 über
der Entnahmeöffnung zu liegen kommt. Dann wird die nach
oben gekrümmte Fläche nach unten in die Entnahmeöffnung
hinein gedrückt, und zwar derart, dass die Krümmung
sich nach unten umkehrt. Die Verriegelungselemente werden dadurch
bezogen auf das Abdeckglied radial nach außen bewegt, wodurch
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 in
die Entnahmeöffnung einschnappt und den Deckel 20 verriegelt.
Der Vorgang Öffnen, Wiederverschließen und Verriegeln
der Entnahmeöffnung kann beliebig oft wiederholt werden.
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Die 7 bis 13 zeigen
das Funktionsprinzip des Verschließens, des Verriegelns
und des Wiederöffnens des Deckels. Wenn die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 nach
unten gedrückt wird, wie in 8 dargestellt, und
der Rand 16 in die Entnahmeöffnung einschnappt,
bewegt sich der Sollbruchhebel 13 nach oben, wie in 11 ersichtlich.
Die 12, die dem verriegelten Zustand gemäß 11 entspricht,
zeigt wie der Deckel wieder geöffnet wird. Man drückt,
wie in 12 dargestellt, auf den Sollbruchhebel 13,
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 2 krümmt
sich wieder nach oben, der verriegelte Rand 16 löst
sich und man kann, z. B. mittels des Sollbruchhebels 13,
die Entnahmeöffnung wieder freigeben.
-
Um
die Hebelwirkung beim Wiederöffnen zu vergrößern,
kann eine Stütze unter dem zu benutzenden Hebel vorgesehen
werden, die als Drehpunkt für die Hebelwirkung wirkt. Eine
solche Stütze kann aus dem Material des Deckels oder des
Sollbruchhebels gestanzt sein, oder als separates Teil entweder
am Deckel oder am Sollbruchhebel befestigt sein. Die Stütze
kann auch aus zwei Teilen bestehen, jeweils ein Teil am Deckel und
am Sollbruchhebel.
-
Für
den Fall, dass der Sollbruchhebel durch Beschädigung nicht
mehr in der Lage ist, das Wiederöffnen zu versorgen, oder
wenn der Sollbruchhebel teilweise oder völlig abgebrochen
ist, kann zusätzlich ein in den 14 bis 23 gezeigter
Hilfsöffnungsmechanismus vorgesehen sein.
-
Dieser
Hilfsöffnungsmechanismus ist auf der anderen Seite der Öffnungslasche
bzw. des Getränkedosenverschlussglieds, gegenüber
dem Sollbruchhebel, angeordnet und hat vorzugsweise eine der in den 14 bis 21 angedeutete
Form, kann jedoch auch jede beliebige andere geeignete Form haben.
-
Der
Hilfsöffnungsmechanismus kann auch als Hauptöffnungsmechanismus
verwendet werden. Wenn der Öffnungsmechanismus benutzt
wird (als Hilfs- oder als Hauptöffnungsmechanismus), drückt man
auf eine oder beide in den 14 bis 17 angedeutete
Seiten 17, oder auf einen oder beide in den 18 bis 21 angedeuteten
Flügel 19. Hierbei wirkt der Öffnungsmechanismus
wie eine Stütze für den Hebelarm. Die 22 und 23 zeigen, dass
die Flügel 19 teilweise mit einem Winkel von z. B.
5 bis 35° nach oben gerichtet sind; es ist aber ebenso
möglich, den gesamten Flügel unter diesem Winkel
nach oben zu richten; oder einen Teil des Flügels oder
den gesamten Flügel unter einem anderen Winkel schräg
nach oben zu richten.
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Die 1 zeigte
eine Deckelform in Draufsicht, wobei die nach oben gekrümmte
Fläche oder Teilfläche rund dargestellt ist. Weitere
mögliche Formen sind in den 24 bis 26 dargestellt,
wobei die 27 zeigt, welche Querschnittformen
möglich sind. Die in den 24 bis 26 gezeigten
Formen sind beliebig mit den Querschnittformen der 27 kombinierbar.
Abgesehen von den hier dargestellten Formen können auch
andere Formen verwendet werden.
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Die 27g), 27h) und 27i) zeigen Querschnittformen mit einer
Versteifungsrille, die als Erhebung bzw. als Vertiefung dargestellt
ist. 27i) zeigt, dass unterhalb der Öffnungslasche
bzw. des Getränkedosenverschlussglieds ein Zusatzstoff 300, z.
B. in Form eines Pulvers, einer Flüssigkeit oder einer
Tablette, vorzugsweise einer Brausetablette angeordnet sein kann.
Der Zusatzstoff kann von einer Folie gehalten werden; wenn es ein
Pulver oder eine Tablette ist, kommt auch eine Flüssigversiegelung
in Frage; und bei einer Tablette kann auch ein Lebensmittelklebstoff,
wie Stärke oder Ähnliches, zur Anwendung kommen.
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Die 28a und 28b zeigen
Varianten, wobei die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
ein bzw. drei Strohhalmlöcher aufweist; es können
jedoch auch ein oder mehrere Strohhalmlöcher vorgesehen
werden. Eine andere Möglichkeit wäre noch, die
Strohhalmlöcher nicht in die Öffnungslasche bzw.
Getränkedosenverschlussglied, sondern in den Dosendeckel
anzubringen, oder sowohl in die Öffnungslasche bzw. Getränkedosenverschlussglied
als auch in den Dosendeckel.
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In
den 29 bis 32 ist
eine Ausführungsform dargestellt, in der neben der bevorzugten Ausfertigung,
in der die Materialien der Getränkedose zum Einsatz kommen,
auch Verbundstoffe verwendet werden können. Alle denkbare
Metalle und Kunststoffe können verwendet werden, vorzugsweise
aber Aluminium, Stahlblech, Gummi oder gummiähnliche Stoffe
in jeglicher Kombination. Die Oberflächen der verwendeten
Materialien können vollständig oder teilweise
eloxiert sein. Die 29 bis 32 zeigen
eine Ausführung, wobei die Öffnungslasche bzw.
das Getränkedosenverschlussglied beispielsweise ein nach
oben gebogenes Abdeckglied ist, das vier Fortsätze 121 (bzw.
Beine) hat (in der Praxis kann das Abdeckglied ein Kunststoffteil
oder ein Metallteil sein und es können ein oder mehrere Beine
vorgesehen werden). Wenn die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
zum Verschließen in die Entnahmeöffnung hineingedrückt wird,
werden diese Beine sich radial nach außen bewegen und in
entsprechenden Schlitze 111 der Öffnungslasche
bzw. des Getränkedosenverschlussglieds gedrückt,
wodurch die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
in der Entnahmeöffnung verriegelt wird. Die entsprechenden
Schlitze 111 in der Öffnungslasche bzw. Getränkedosenverschlussglied
in sind so breit wie der breitere Teil der konisch verlaufenden
Fortsätze 121, damit beim Hineindrücken
eine gute Abdichtung erreicht wird. Alternativ können die
Beine auch eine andere Form aufweisen, z. B. rechteckig; vorzugsweise
sollte dann die entsprechende Breite der Schlitze etwas größer als
die Breite der Beine sein. Damit die Fortsätze 121 dort
positioniert sind, wo sich die entsprechenden Schlitze 111 befinden,
sind die Beine 16 vorzugsweise etwas länger als
in der 17 dargestellt, wodurch die
Fortsätze 121 sich teilweise bereits in der Anfangsposition
in die entsprechenden Schlitze 111 erstrecken. Alternativ
können auch andere Arretierungsmöglichkeiten vorgesehen
sein.
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Die 33 bis 61 zeigen
verschiedene Verriegelungskonstruktionen als Variante gegenüber den
in den 7 bis 10 gezeigten. Die Verriegelungselemente
bestehen aus einer oder mehreren Nasen oder aus einem vollständig
oder nur teilweise umlaufenden Rand.
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Die 33 bis 36 zeigen
eine Verriegelungskonstruktion, welche aus drei Nasen 122 besteht.
Anstelle der dargestellten Nasen können eine oder mehrere
Nasen vorgesehen sein oder das gleiche Profil kann auch als vollständig
oder teilweise umlaufender Rand ausgebildet sein. 34 ist
ein Schnitt ohne Nasen, 35 ein
Schnitt mit Nasen 122 und 36 zeigt
den verriegelten Zustand. 33 zeigt
auch die korrespondierende Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10, wobei
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 jegliche
Form haben kann; der obere Teil der Öffnungslasche bzw.
Getränkedosenverschlussglied ist in der 33 rechteckig
mit abgerundeten Ecken dargestellt, kann aber jegliche andere Form
haben, z. B. gebogen, rechteckig ohne abgerundeten Ecken, dreieckig,
mehreckig, ellipsenförmig, usw. Bei dieser Verriegelungskonstruktion
findet nebst einem Einschnappen auch eine Klemmwirkung statt; beim
Einschnappen der Nasen wird nämlich der schräg
ausgebildete Rand 8 etwas nach unten gezogen und in die
Entnahmeöffnung festgeklemmt.
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Die 37 bis 40 zeigen
eine Variante gegenüber der Ausführungsform der 33 bis 36.
Der umlaufende Falz weist zusätzlich eine Versteifungsrille 112,
z. B. in Form eines Versatzes auf, wie aus dem umkreisten Detail
klar ersichtlich ist, der zur Abdichtung und zur Versteifung der Öffnungslasche
bzw. des Getränkedosenverschlussglieds beiträgt.
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Die 41 bis 44 sind ähnlich
wie die 37 bis 40, zeigen
aber zusätzlich als Detail eine Variante mit erweiterter
Nase 124, um beim Verriegeln die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied besser fixieren zu
können. Diese erweiterte Nase 124 ist als runder
Vorsprung dargestellt, kann aber jegliche andere Form haben, wie rechteckig,
dreieckig usw., und es können eine oder mehrere erweiterte
Nasen vorgesehen sein. Die 41 bis 44 zeigen
die erweiterte Nase 124 in Kombination mit dem in den 37 bis 40 dargestellten
Versatz, sie kann jedoch auch bei dem umlaufenden Falz ohne Versatz
(siehe 33 bis 36) zur
Anwendung kommen.
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Die 45 bis 47 zeigen
eine alternative Möglichkeit um die Entnahmeöffnung
zu verschließen. Die nach oben gekrümmte Fläche
wird nach unten in die Entnahmeöffnung hinein gedrückt,
und erstreckt sich nahezu horizontal oder ist nur leicht nach unten
gekrümmt. Dies wird dadurch erreicht, dass der umlaufende
Rand der Öffnungslasche bzw. des Getränkedosenverschlussglieds 10 nur
geringfügig kleiner ist als die Entnahmeöffnung,
d. h. dass der umlaufende Rand und die Entnahmeöffnung
so aufeinander abgestimmt sind, dass bei der Horizontallage oder
bei der Krümmung leicht nach unten eine derartige Klemmwirkung
erreicht wird, die eine vollständige Krümmung
nach unten verhindert. Durch diese Klemmwirkung wird eine ausreichende
Verriegelung erreicht. 46 zeigt die Position, wo die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied sich in der Entnahmeöffnung
befindet, aber noch nicht verriegelt ist. 47 zeigt
die verriegelte auf Klemmwirkung basierende Position, wobei die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 sich
in der Horizontallage befindet. Auch bei der Ausführung
nach den 45 bis 47, sowie bei
allen anderen Ausführungen, können der Versatz und/oder
die erweiterte Nase 121 zur Anwendung kommen.
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Die 48 bis 50 zeigen
eine der in den 45 bis 47 entsprechende
Ausführungsform, wobei zusätzlich Versteifungsrillen 126 vorgesehen sind.
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Die 51 bis 53 zeigen
eine der in den 45 bis 47 entsprechende
Ausführungsform, wobei zusätzlich Versteifungsrippen 127 vorgesehen sind.
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Die 54 bis 57 zeigen
eine weitere Möglichkeit um die Entnahmeöffnung
zu verriegeln. Bei dieser Ausführungsform hat die Öffnungslasche bzw.
das Getränkedosenverschlussglied 10 eine nach
oben gekrümmte Fläche und eine in der Mitte angeordnete
nach unten gekrümmte Fläche 128 (diese
Fläche kann auch außerhalb der Mitte angeordnet sein);
die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied
ist also wellenförmig. Die Verriegelung besteht bei dieser
Ausführungsform ebenfalls darin, dass die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied nach unten gedrückt
wird, jedoch funktioniert es hier derart, dass die Wellenform sich, beim
nach unten Drücken, umdreht, d. h. die nach oben gekrümmte
Fläche krümmt sich nach unten und die in der Mitte
angeordnete nach unten gekrümmte Fläche 128 krümmt
sich nach oben, wie in der 57 ersichtlich.
Das Wiederöffnen kann hier durch Drücken auf die
nach oben gekrümmte Fläche 128 (57)
erreicht werden.
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Die 58 bis 59 zeigen
eine Variante gegenüber der Ausführungsform der 54 bis 57,
wobei eine oder mehrere Umgreifnasen oder ein vollständig
oder nur teilweise umlaufender Rand beim Hineindrücken
den Rand der Entnahmeöffnung umgreifen. In den 58 und 59 sind
die eine oder mehrere Umgreifnasen oder der vollständig oder
nur teilweise umlaufender und umgreifende Rand mit der Bezugsziffer 163 versehen.
Dieses Verriegeln ist eine Art Einschnappen, wobei ggf. auch eine
Klemmwirkung auftreten kann.
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Die 60 und 61 sowie 62 und 63 zeigen
ein ähnliches Verriegeln wie die 58 und 59.
Die 60 und 61 zeigen eine
nach oben gekrümmte Fläche, welche sich beim Verriegeln
vollständig umdreht. Demgegenüber zeigen die 62 und 63,
dass die nach oben gekrümmte Fläche teilweise
eine horizontale Fläche 1210 enthält
(die horizontale Fläche kann beliebig groß oder
klein sein), wodurch in der verriegelten Position die Öffnungslasche
bzw. Getränkedosenverschlussglied sich weniger weit nach
unten erstreckt.
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Die 64 zeigt
weitere Varianten mit verschiedenen Nasenformen gegenüber
die in den 33 bis 53 gezeigten
Nasenformen.
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Die 65 bis 71 zeigen,
dass verschiedene Formen von Entnahmeöffnungen mit verschiedenen
Formen der gekrümmten Fläche der Öffnungslasche
bzw. des Getränkedosenverschlussglieds kombiniert werden
können. Die strich-punktierte Linie in den 65 bis 71 stellt
eine mögliche Entnahmeöffnung im Deckel dar. Die 69 und 71 zeigen
zusätzlich im Querschnitt die nicht verriegelte, bzw. die
verriegelte Position. Die 72 bis 75 zeigen
die dazu passenden möglichen Querschnittsformen; die 73 zeigt den
verriegelten Zustand. 74a)
zeigt einen durchgehenden Rand, wogegen die übrigen Querschnittsformen
der 74b) bis 74e)
einen geriffelten oder ausgestanzten Rand zeigen.
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Die 76 bis 81 zeigen
weitere Varianten im Schnitt und in Draufsicht gegenüber
den in den 65 bis 75 gezeigten.
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Die 82 bis 84 zeigen
wie die Niete 14, die als Befestigungs- und als Drehachse
für die Öffnungslasche bzw. Getränkedosenverschlussglied dient,
aus dem Material des Deckels herausgeformt wird. Ein Teil des Deckelmaterials
wird herausgeformt, und anschließend nach unten gedrückt,
wodurch die Niete 14 entsteht.
-
Die 85 bis 91 zeigen
weitere Querschnittformen, teilweise auch in verriegelten Zustand.
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Die 92 bis 100 zeigen weitere Varianten im Schnitt und in
Draufsicht gegenüber den 76 bis 81.
Dabei zeigen diese Figuren sowohl den unverriegelten als auch den
verriegelten Zustand.
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Abschließend
zeigen die 101 bis 102 weitere
Varianten der Ausgestaltung der Öffnungslasche bzw. des
Getränkedosenverschlussglieds, wobei die in 102 gezeigten Formen beliebig mit den in 101 gezeigten Querschnitten sinnvoll kombiniert
werden können.
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Wie
oben bereits ausgeführt, kann die Öffnungslasche
bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 zum Verriegeln
der Entnahmeöffnung um 180° um die Achse der Niete 14 bewegt
werden, wodurch die Öffnungslasche bzw. das Getränkedosenverschlussglied 10 über
der Entnahmeöffnung zu liegen kommt. Man spürt
automatisch, wann die 180°-Position erreicht ist, weil
dann der umlaufende Rand oder die Vorsprünge, die anstelle
des umlaufenden Randes vorgesehen sein können, in die Entnahmeöffnung
einsinken. Zusätzlich kann/können ein oder mehrere
Anschläge angeordnet sein, um die 180°-Position
genau zu bestimmen. Die Anschläge können so angeordnet
sein, dass sie die 180°-Position beim nach rechts drehen
und/oder beim nach links drehen bestimmen.
-
Die
Entnahmeöffnung ist üblicherweise rund, kann aber
auch eine andere Form haben, wie die in den 65 bis 67 mit
der strich-punktierten Linie angedeutete Form oder jegliche andere
Form, wie z. B. oval, trapezförmig mit abgerundeten Ecken usw.
-
Sämtliche
Varianten und Ausführungsbeispiele sind beliebig untereinander
kombinierbar und variierbar.
-
Das
in den 48 bis 50 gezeigte
Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem in den 45 bis 47 gezeigten
Ausführungsbeispiel. Bei dieser Ausführung ist
die Verriegelungseinrichtung als gerader umlaufende Rand 162 ausgebildet,
der im verriegelten Zustand gegen den Rand der Öffnung
in dem Getränkedosendeckel 20 verklemmt wird.
Es erfolgt somit eine Klemmverriegelung durch Reibschluss. Die Versteifungssicken 126 sind
bündig mit dem geraden umlaufenden Rand 162 ausgebildet.
-
Das
in den 51 bis 53 gezeigte
Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem in den 48 bis 50 gezeigten
Ausführungsbeispiel. Bei dieser Ausführung sind
anstelle von Versteifungssicken Versteifungsrippen 127 vorgesehen. Selbstverständlich
können auch Versteifungsrippen als auch Versteifungsrippen
in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen werden. Die Verriegelungseinrichtung
ist ebenfalls als gerader umlaufende Rand 162 ausgebildet,
der im verriegelten Zustand gegen den Rand der Öffnung
in dem Getränkedosendeckel 20 verklemmt wird.
Es erfolgt somit eine Klemmverriegelung durch Reibschluss. Die Versteifungsrippen 127 sind
bündig mit dem geraden umlaufenden Rand 162 ausgebildet.
-
54 bis 57 entsprechen 33 bis 36 Vertiefung 128.
-
58 und 59 zeigen
ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Getränkedosenverschlussglieds 10. Ein umlaufender
Falz 163 bzw. eine oder mehrere Umgreifnasen mit einer der
Abbildung entsprechenden Form sind vorgesehen. Beim Verriegeln erfolgt
eine Art Einschnappen, wobei gegebenenfalls auch eine Klemmwirkung
auftreten kann. Etwa in der Mitte des Abdeckglieds 12 ist eine
Einbeulung 129 vorgesehen, die sich beim Verriegeln umkehren
kann, wie in 59 gezeigt.
-
Das
in den 60 und 61 gezeigte
Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in den 58 und 59 gezeigten
dahingehend, dass das Abdeckglied 12 des Getränkedosenverschlussglieds 10 eine
nach oben gewölbte bzw. gekrümmte Fläche
aufweist, die sich beim Verriegeln vollkommen nach unten wölbt
bzw. umkehrt.
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Das
in den 62 und 63 gezeigte
Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in den 58 und 59 bzw. 60 und 61 gezeigten
Ausführungsbeispielen dahingehend, dass das Abdeckglied 12 des
Getränkedosenverschlussglieds 10 eine nach oben
gewölbte bzw. gekrümmte Fläche aufweist,
die vorzugsweise in der Mitte eine im Wesentlichen gerade Fläche
aufweist. Die Größe der mittleren geraden Fläche
kann wunschgemäß gewählt werden. Bei
dieser Ausführung erstreckt sich im verriegelten Zustand
das Abdeckglied weniger weit nach unten in Richtung des Getränkedoseninhalts.
-
75 Schnitt
gelt für alle Varianten der 74a)
bis e).
-
Es
ist klar, dass dem Fachmann beim Studium der Unterlagen naheliegende
Alternativen und äquivalente Lösungen auch in
den Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung fallen sollen.
-
Beispielsweise
sind alternative Anordnungen der denkbar. Beispielsweise könnte.
-
Das
Prinzip des erfindungsgemäßen Getränkedosenverschlussglieds
kann erfindungsgemäß auch auf andere Behälter
in der Lebensmittelindustrie angewendet werden. Beispielsweise wäre
es denkbar, erfindungsgemäße Verschlussglieder
an Verpackungen von Milch oder Saft aus einem Verbundmaterial vorzusehen.
Dabei kann das erfindungsgemäße Verschlussglied
vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet sein, dass
vorzugsweise dem Material entspricht, aus dem beispielsweise die
Ausgabeöffnung gefertigt ist.
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Sämtliche
Varianten und Ausführungsbeispiele sind in sinnvoller Weise
beliebig untereinander kombinierbar und variierbar.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 2006/009483 [0008]
- - US 4673099 [0009]