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DE102008044984A1 - Halbleiterbauelement mit Verspannungsrelaxationsspalte zur Verbesserung der Chipgehäusewechselwirkungsstabilität - Google Patents

Halbleiterbauelement mit Verspannungsrelaxationsspalte zur Verbesserung der Chipgehäusewechselwirkungsstabilität Download PDF

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Publication number
DE102008044984A1
DE102008044984A1 DE102008044984A DE102008044984A DE102008044984A1 DE 102008044984 A1 DE102008044984 A1 DE 102008044984A1 DE 102008044984 A DE102008044984 A DE 102008044984A DE 102008044984 A DE102008044984 A DE 102008044984A DE 102008044984 A1 DE102008044984 A1 DE 102008044984A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor device
substrate
metallization
metallization layers
stress relaxation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102008044984A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Grillberger
Matthias Lehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GlobalFoundries Dresden Module One LLC and Co KG
Advanced Micro Devices Inc
AMD Fab 36 LLC
Original Assignee
AMD Fab 36 LLC and Co KG
Advanced Micro Devices Inc
AMD Fab 36 LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMD Fab 36 LLC and Co KG, Advanced Micro Devices Inc, AMD Fab 36 LLC filed Critical AMD Fab 36 LLC and Co KG
Priority to DE102008044984A priority Critical patent/DE102008044984A1/de
Priority to US12/507,348 priority patent/US7982313B2/en
Priority to CN200980133562.0A priority patent/CN102132406B/zh
Priority to JP2011524260A priority patent/JP2012501077A/ja
Priority to PCT/EP2009/006258 priority patent/WO2010022970A1/en
Priority to KR1020117007301A priority patent/KR101542887B1/ko
Publication of DE102008044984A1 publication Critical patent/DE102008044984A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W42/00
    • H10W20/435
    • H10W20/01
    • H10W40/228
    • H10W42/121
    • H10W72/00
    • H10W72/20
    • H10W72/923
    • H10W72/9415
    • H10W72/952

Landscapes

  • Internal Circuitry In Semiconductor Integrated Circuit Devices (AREA)

Abstract

Durch Unterteilen einer einzelnen Chipfläche in individuelle Teilbereiche kann eine thermisch hervorgerufene Verspannung in jedem der Teilbereiche während des Betriebs komplexer integrierter Schaltungen verringert werden, wodurch die Gesamtzuverlässigkeit komplexer Metalisierungssysteme, die dielektrische Materialien mit kleinem ε oder ULK-Materialien aufweisen, verbessert werden kann. Folglich kann eine große Anzahl gestapelter Metallisierungsschichten in Verbindung mit einer großen lateralen Abmessung des Halbleiterchips im Vergleich zu konventionellen Strategien angewendet werden.

Description

  • Gebiet der vorliegenden Offenbarung
  • Im Allgemeinen betrifft die vorliegende Offenbarung die Herstellung integrierter Schaltungen und betrifft insbesondere Techniken zum Verringern der Chip-Gehäuse-Wechselwirkungen, die durch die thermische Fehlanpassung zwischen dem Chip und dem Gehäuse hervorgerufen werden.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Halbleiterbauelemente werden typischerweise auf im Wesentlichen scheibenförmigen Substraten hergestellt, die aus einem geeigneten Material aufgebaut sind. Die Mehrzahl der Halbleiterbauelemente mit sehr komplexen elektronischen Schaltungen wird gegenwärtig und in der absehbaren Zukunft auf der Grundlage von Silizium hergestellt, wodurch Siliziumsubstrate und siliziumenthaltende Substrate, etwa SOI-(Silizium-auf-Isolator-)Substrate, geeignete Basismaterialien sind, um Halbleiterbauelemente herzustellen, etwa Mikroprozessoren, SRAM's, ASIC's (anwendungsspezifische IC's), Systeme auf einem Chip (SoC) und dergleichen. Die einzelnen integrierten Schaltungen werden in einem Feld auf der Scheibe angeordnet, wobei die meisten Herstellungsschritte, die sich auf mehrere 100 oder mehr einzelne Prozessschritte in anspruchsvollen integrierten Schaltungen belaufen können, gleichzeitig für alle Chipbereiche auf dem Substrat ausgeführt werden, mit Ausnahme von Photolithographieprozessen, Messprozessen und das Einbringen in ein Gehäuse der einzelnen Bauelemente nach dem Schneiden des Substrats. Somit zwingen ökonomische Rahmenbedingungen die Hersteller von Halbleiterbauelementen ständig dazu, die Substratabmessungen zu vergrößern, wodurch auch die verfügbare Fläche zur Herstellung eigentlicher Halbleiterbauelemente vergrößert wird und damit auch die Produktionsausbeute anwächst.
  • Zusätzlich zu dem Vergrößern der Substratfläche ist es auch wichtig, die Ausnutzung der Substratfläche bei einer gegebenen Substratgröße zu optimieren, um damit möglichst viel an Substratfläche für Halbleiterauelemente und/oder Teststrukturen auszunutzen, die für die Prozesssteuerung verwendet werden können. In dem Versuch, die nutzbare Oberfläche für eine gegebene Substratfläche zu maximieren, werden die Strukturgrößen der Schaltungselemente ständig verringert. Auf Grund dieser zunehmenden Anforderung für die Verringerung der Strukturgrößen in sehr komplexen Halbleiterbauelementen wird Kupfer in Verbindung mit dielektrischen Materialien mit kleinem ε häufig als Alternative bei der Hertellung sogenannter Verbindungsstrukturen benutzt, die Metallleitungsschichten und dazwischenliegende Kontaktlochschichten aufweisen, die Metallleitungen als schichtinterne Verbindungen und Kontaktdurchführungen als Zwischenschichtverbindungen aufweisen, wodurch typischerweise einzelne Schaltungselemente miteinander verbunden werden, um damit die erforderliche Funktionsfähigkeit der integrierten Schaltung zu gewährleisten. Typischerweise sind eine Vielzahl von Metallleitungsschichten und Kontaktdurchführungsschichten, die aufeinander gestapelt sind, notwendig, um die Verbindungen zwischen allen inneren Schaltungselementen und I/O-(Eingabe/Ausgabe-), Leistungs-, und Masseanschlussflächen der betrachteten Schaltungsanordnung zu realisieren.
  • Für äußerst größenreduzierte integrierte Schaltungen ist die Signalausbreitungsverzögerung nicht mehr durch die Schaltungselemente selbst begrenzt, etwa durch die Feldeffekttransistoren, und dergleichen, sondern ist auf Grund der erhöhten Dichte an Schaltungselementen, die eine noch größere Anzahl an elektrischen Verbindungen erforderlich macht, durch den geringen Abstand der Metallleitungen beschränkt, da die Kapazität zwischen den Leitungen ansteigt und auch eine geringere Leitfähigkeit der Leitungen auf Grund der reduzierten Querschnittsfläche auftritt. Aus diesem Grunde werden übliche Dielektrika, etwa Siliziumdioxid (ε < 3,6) und Siliziumnitrid (ε < 5) durch dielektrische Materialien mit einer kleineren Permittivität ersetzt, die daher auch als Dielektrika mit kleinem ε mit einer relativen Permittivität von 3 oder weniger bezeichnet werden. Die Dichte und die mechanische Stabilität oder Festigkeit der Materialien mit kleinem ε ist jedoch deutlich kleiner als jene der gut etablierten Dielektrika Siliziumdioxid und Siliziumnitrid. Folglich kann während der Herstellung des Metallisierungssystems und während nachfolgender Fertigungsprozesse in dem Herstellungsprozess für integrierte Schaltungen die Ausbeute von den mechanischen Eigenschaften die Ausbeute von den mechanischen Eigenschaften empfindlicher dielektrischer Materialien, etwa dielektrischer Schichten mit kleinem ε, und deren Haftung an anderen Materialien abhängen.
  • Zusätzlich zur Problematik einer geringeren mechanischen Stabilität moderner dielektrischer Materialien mit einer Dielektrizitätskonstante von 3,0 oder deutlich weniger wird die Bauteilzuverlässigkeit auch durch das Vorsehen dieser Materialien während des Betriebs moderner Halbleiterbauelemente auf Grund einer Wechselwirkung zwischen einem Chip und dem Gehäuse beeinflusst, wobei diese Wechselwirkung durch eine thermische Fehlanpassung der jeweiligen thermischen Ausdehnung der unterschiedlichen Materialien hervorgerufen wird. Beispielsweise werden bei der Herstellung komplexer integrierter Schaltungen zunehmend Kontakttechnologien eingesetzt, um das Gehäuse mit dem Chip zu verbinden, die als Flip-Chip-Gehäusetechniken bekannt sind. Im Gegensatz zu etablierten Drahtverbindungstechniken, in denen geeignete Kontaktflächen am Rand der letzten Metallschicht des Chips angeordnet werden, und diese mit entsprechenden Anschlüssen des Gehäuses durch einen Draht verbunden werden, wird in der Flip-Chip-Technologie eine entsprechende Höckerstruktur auf der letzten Metallisierungsschicht hergestellt, die beispielsweise aus Lotmaterial aufgebaut ist, wobei dieses dann mit den entsprechenden Kontaktflächen des Gehäuses in Kontakt gebracht wird. Nach dem Aufschmelzen des Höckermaterials wird somit eine zuverlässige elektrische und mechanische Verbindung zwischen der letzten Metallisierungsschicht und den Kontaktflächen des Gehäuseträgers hergestellt. Auf diese Weise kann eine sehr große Anzahl an elektrischen Verbindungen über die gesamte Chipfläche der letzten Metallisierungsschicht hinweg mit einem geringeren Kontaktwiderstand und einer geringeren parasitären Kapazität geschaffen werden, wobei die IO-(Eingabe/Ausgabe-)Kapazitäten geschaffen werden, die für komplexe integrierte Schaltungen, etwa CPU's, Speicherbauelemente und dergleichen erforderlich sind. Während der entsprechenden Prozesssequenz zum Verbinden der Höckerstruktur mit einem Gehäuseträger wird ein gewisses Maß an Druck und/oder Wärme auf das Verbundbauelement ausgeübt, um damit eine zuverlässige Verbindung zwischen jedem der Höcker, die auf dem Chip hergestellt sind, und den Höckern oder Anschlussflächen, die auf dem Gehäusesubstrat vorgesehen sind, zu erreichen. Die thermisch oder mechanische hervorgerufene Belastung wirkt jedoch auf die darunter liegenden Metallisierungsschichten, die typischerweise Dielektrika mit kleinem ε oder dielektrische Materialien mit sehr kleinem ε (ULK) aufweisen, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Defekten durch Ablösung dieser empfindlichen Materialien auf Grund der geringeren mechanischen Stabilität und Haftung an anderen Materialien deutlich ansteigt. Ferner kann während des Betriebs des fertiggestellten Halbleiterbauelements, das an einem entsprechenden Gehäusesubstrat angebracht ist, ebenfalls eine merkliche mechanische Verspannung auf Grund einer deutlichen Fehlanpassung im thermischen Ausdehnungsverhalten des siliziumbasierten Halbleiterchips und des Gehäusesubstrats stattfinden, da in der Massenproduktion modernste integrierte Schaltun gen ökonomische Rahmenbedingungen typischerweise die Verwendung spezieller Substratmaterialien für das Gehäuse erfordern, etwa von organischen Materialien, die typischerweise eine andere thermische Leitfähigkeit und einen unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten im Vergleich zu dem Siliziumchip aufweisen. Folglich kann ein vorzeitiger Ausfall des Metallisierungssystems auftreten, wie dies auch nachfolgend mit Bezug zu den 1a und 1b detaillierter beschrieben ist.
  • 1a zeigt schematisch eine Querschnittsansicht einer Integrierten Schaltung 150 mit einem Halbleiterchip 100, der mit einem Gehäusesubstrat 170 verbunden ist, das im Wesentlichen aus einem organischen Material aufgebaut ist, etwa einem geeigneten Polymermaterial und dergleichen, wobei die Verbindung mittels einer Höckerstruktur 160 erfolgt. Der Halbleiterchip 100 umfasst typischerweise ein Substrat 101, beispielsweise ein Siliziumsubstrat oder ein SOI-Substrat, wobei dies von dem gesamten Aufbau der Schaltungsanordnung und dem Leistungsverhalten der integrierten Schaltung 150 abhängt. Des weiteren wird typischerweise eine siliziumbasierte Halbleiterschicht 102 „über” dem Substrat 101 vorgesehen, wobei die Halbleiterschicht 102 eine sehr große Anzahl an Schaltungselementen aufweist, etwa Transistoren, Kondensatoren, Widerstände und dergleichen, wie dies für das gewünschte Funktionsverhalten der integrierten Schaltung 150 erforderlich ist. Wie zuvor erläutert ist, führt die zunehmende Verringerung der kritischen Abmessungen von Schaltungselementen zu kritischen Abmessungen von Transistoren in der Größenordnung von 50 nm und deutlich weniger in aktuell verfügbaren modernsten Halbleiterbauelementen, die durch Massenerstellungsverfahren erzeugt werden. Des weiteren umfasst der Halbleiterchip 100 ein Metallisierungssystem 110, das in modernen Bauelementen eine Vielzahl von Metallisierungsschichten aufweist, d. h. Bauteilebenen, in denen Metallleitungen und Kontaktdurchführungen in einem geeigneten dielektrischen Material eingebettet sind. Wie zuvor dargelegt ist, ist zumindest ein Teil der entsprechenden dielektrischen Materialien, die in den diversen Metallisierungsschichten verwendet werden, aus Materialien mit geringerer mechanischer Stabilität aufgebaut, um damit die parasitäre Kapazität zwischen benachbarten Metallleitungen möglichst gering zu halten. Wie zuvor erläutert ist, wird zumindest ein Teil der Höckerstruktur 169 als ein Teil des Metallisierungssystems 110 bereitgestellt, wobei entsprechende Höcker, beispielsweise aus Lotmaterial, auf der letzten Metallisierungsschicht des Systems 110 vorgesehen werden. Andererseits kann auch das Gehäusesubstrat 107 geeignet positionierte und dimensionierte Kontaktflächen (nicht gezeigt) aufweisen, die mit den entsprechenden Höckern in Kontakt gebracht werden, um damit entsprechende mechanische und elektrische Verbindungen bei der Anwendung von Wärme und/oder mechanischem Druck herzustellen. Das Gehäusesubstrat 170 umfasst ferner geeignete Leitungen, um die Höcker der Höckerstruktur 160 mit entsprechenden Anschlüssen zu verbinden, die dann eine elektrische Schnittstelle zu anderen peripheren Komponenten herstellen, etwa Platinen und dergleichen. Der Einfachheit halber sind derartige Leitungen in dem Gehäusesubstrat 170 nicht gezeigt.
  • Während des Betriebs der integrierten Schaltung 150 wird Wärme innerhalb des Halbleiterchips 100 erzeugt, wobei dies beispielsweise durch die Schaltungselemente hervorgerufen wird, die in und über der Halbleiterschicht 102 ausgebildet sind, wobei die Wärme dann beispielsweise über das Metallisierungssystem 110 und die Höckerstruktur 160 und/oder über das Substrat 101 in Abhängigkeit der gesamten thermischen Leitfähigkeit des Substrats 101 abgeführt wird. Beispielsweise sind die Wärmeabfuhr von SOI-Substraten deutlich geringer ausgebildet im Vergleich zu reinen Siliziumsubstraten auf Grund der reduzierten thermischen Leitfähigkeit der vergrabenen isolierenden Oxidschicht, die die Halbleiterschicht 102 von dem verbleibenden Substratmaterial trennt. Somit wird ein wichtiger Warmeabfuhrweg durch die Höckerstruktur 160 und das Gehäusesubstrat 170 verwirklicht. Daher wird eine moderat hohe Durchschnittstemperatur in dem Halbleiterchip 100 und auch in dem Gehäusesubstrat 170 hervorgerufen, wobei, wie zuvor erläutert ist, eine Fehlanpassung im thermischen Ausdehnungskoeffizienten zwischen diesen beiden Komponenten eine deutliche mechanische Verspannung hervorruft. Wie dies beispielsweise durch die Pfeile 103 und 173 angezeigt ist, weist das Gehäusesubstrat 170 eine höhere thermische Ausdehnung im Vergleich zu dem Halbleiterchip 100 auf, wobei eine entsprechende Fehlanpassung daher zu einem merklichen Ausmaß an thermischer Verspannung führt, insbesondere an der „Grenzfläche” zwischen dem Halbleiterchip 100 und dem Gehäusesubstrat 170, d. h. insbesondere in der Höckerstruktur 160 und dem Metallisierungssystem 110 können deutliche Scherungskräfte auftreten, die durch die thermische Fehlanpassung während des Betriebs der integrierten Schaltung 150 hervorgerufen werden. Auf Grund der reduzierten mechanischen Stabilität und der geringeren Haftung moderner dielektrischer Materialien können entsprechende Defekte auftreten, die die gesamte Zuverlässigkeit der integrierten Schaltung 150 beeinflussen.
  • 1b zeigt schematisch eine größere Ansicht eines Teils des Metallisierungssystems 110 während einer typischen Situation, wenn die integrierte Schaltung 150 in Betrieb ist. Wie gezeigt, enthält das Metallisierungssystem 110 mehrere Metallisierungsschichten, wobei der Einfachheit halber zwei Metallisierungsschichten 120 und 130 dargestellt sind. Beispielsweise umfasst die Metallisierungsschicht 120 ein dielektrisches Material 121, in welchem entsprechende Metallleitungen 122 und Kontaktdurchführungen 123 eingebettet sind. In ähnlicher Weise enthält die Metallisierungsschicht 130 ein dielektrisches Material 131 und entsprechende Metallleitungen 132 und Kontaktdurchführungen 133. Typischerweise enthalten die Metallisierungsschichten 120, 130 Ätzstopp/Deckschichten 124, 134, die in Form eines geeigneten Materials mit gewünschten Eigenschaften im Hinblick auf die Ätzstoppeigenschaft, den Einfluss von Kupfer und dergleichen vorgesehen werden. Ferner ist in zumindest einigen der Metallisierungsschichten in dem Metallisierungssystem 110 ein empfindliches dielektrisches Material in Form eines dielektrischen Materials mit kleinem ε oder in Form eines ULK-Materials vorgesehen, das eine deutlich geringere mechanische Stabilität im Vergleich zu anderen Dielektrika, etwa Siliziumnitrid, Siliziumkarbid, stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufweist, die häufig als die Ätzstopp/Deckschichten 124, 134 eingesetzt werden. Daher wird während des Betriebs der integrierten Schaltung durch das unterschiedliche Verhalten im Hinblick auf die thermische Ausdehnung, wie dies durch die Pfeile 103, 173 (siehe 1a) angezeigt ist, eine deutliche mechanische Verspannung in die Metallisierungsschichten 120, 130 übertragen, wie dies durch 103a gezeigt ist. Folglich kann die mechanische Verspannung 103a auch in dem dielektrischen Material 131 und 121 vorherrschen, wodurch mehr oder weniger ausgeprägter verformter Zustand hervorgerufen wird, der zu der Erzeugung von Defekten 121a, 131a führen kann, was schließlich zu einem gewissen Maß an Ablösung von darunter liegenden Materialien 124, 134 führen kann, da die Haftung von dielektrischen ULK-Materialien, etwa den Materialien 121, 131, an den Ätzstopp/Deckschichten 124, 134 deutlich geringer ist im Vergleich zu konventionellen dielektrischen Materialien, etwa Siliziumdioxid und dergleichen. Folglich kann die sich ergebende Ablösung schließlich zu einem vorzeitigen Ausfall des Metallisierungssystems 110 führen, wodurch zu einer insgesamt geringeren Zuverlässigkeit der integrierten Schaltung 150 (siehe 1a) beigetragen wird.
  • Die Problematik einer geringeren Zuverlässigkeit moderner Metallisierungssysteme wird noch weiter verschärft in fortschrittlichen Prozesstechnologien, in denen die dielektrische Konstante der entsprechenden Zwischenschichtdielektrika weiter verringert wird, während gleichzeitig die Abmessungen der entsprechenden Chipbereiche vergrößert werden, um damit die gesamte Funktionsvielfalt von integrierten Schaltungen weiter zu erhöhen. Ande rerseits erfordert die erhöhte Komplexität des gesamten Schaltungsaufbaus eine Zunahme der Anzahl der gestapelten Metallisierungsschichten, wie dies zuvor erläutert ist, das zunehmend zu einer weiteren geringeren mechanischen Stabilität führt, wodurch eine noch weitere reduzierte Zuverlässigkeit komplexer integrierter Schaltungen hervorgerufen wird. Des weiteren kann das Vorsehen der Höckerstruktur 160 (siehe 1a) zu einer moderat engen mechanischen Kopplung des Gehäusesubstrats an den Halbleiterchip führen, wodurch daher die resultierende mechanische Verspannung in „effizienter Weise” in die Metallisierungsschichten übertragen wird, die unter der Höckerstruktur 160 vorgesehen sind, so dass die schwächsten Komponenten, d. h. die dielektrischen Materialien mit kleinem ε deutliche mechanische Belastungskräfte aufnehmen müssen, die periodisch auftreten können, insbesondere wenn ein zyklischer Betriebsmodus während des Betriebs der integrierten Schaltung 150 eingesetzt wird.
  • Aus diesem Grunde muss in konventionellen Vorgehensweisen im Hinblick auf leistungsorientierte Metallisierungssysteme mit anspruchsvollen dielektrischen Materialien die Gesamtgröße des Halbleiterchips auf geeignete Abmessungen beschränkt werden, um damit die gesamten mechanischen Verspannungskomponenten auf einem akzeptablen Niveau zu halten. In anderen Fällen wird die Anzahl an Metallisierungsschichten beschränkt, wodurch ebenfalls die Packungsdichte und/oder die Komplexität der Schaltungsanordnung beschränkt werden. In noch anderen konventionellen Vorgehensweisen werden weniger anspruchsvolle dielektrische Materialien eingesetzt, um die gesamte mechanische Stabilität zu erhöhen, wodurch jedoch Leistung der integrierten Schaltung eingebüßt wird.
  • Im Hinblick auf die zuvor beschriebene Situation betrifft die vorliegende Offenbarung Techniken und Halbleiterbauelemente, in denen die Zuverlässigkeit von Metallisierungssystemen modernster Halbleiterbauelemente verbessert wird, wobei eines oder mehrere der oben erkannten Probleme vermieden oder zumindest in der Auswirkung reduziert wird.
  • Überblick über die Offenbarung
  • Im Allgemeinen betrifft die vorliegende Offenbarung Techniken und Halbleiterbauelemente, in denen die Zuverlässigkeit von Metallisierungssystemen verbessert wird, wobei dennoch eine gewünschte Anzahl an Metallisierungsebenen mit anspruchsvollen dielektrischen Materialien bereitgestellt wird. Zu diesem Zweck wird ein einzelnes Chipgebiet in zwei oder mehr Teile „aufgeteilt”, die mechanisch zu einem gewissen Grade entkoppelt sind, so dass auftretende Verspannungskomponenten auf die zwei oder mehr Teile mit geeigneter Größe einwirken, um damit die bestehende mechanischen Verspannungsbedingungen akzeptabel zu halten, wobei dennoch für die erforderliche Zuverlässigkeit gesorgt ist. Das Unterteilen eines einzelnen Chipbereichs in zwei oder mehr Teile mit geringerer mechanischer Wechselwirkung unter Beibehaltung der elektrischen Verbindung zwischen den einzelnen Teilen kann in einigen anschaulichen hierin offenbarten Aspekten bewerkstelligt werden, indem Verspannungsrelaxationsgebiete oder „Ausdehnungsspalte” vorgesehen werden, die sich durch eine oder mehrere Metallisierungsschichten erstrecken und die sich in einigen anschaulichen offenbarten Ausführungsformen sogar in oder durch das Substrat des Halbleiterchips erstrecken. Die Verspannungsrelaxationsgebiete besitzen unterschiedliche Eigenschaften, beispielsweise im Hinblick auf die thermische Ausdehnung, die Elastizität und dergleichen im Vergleich zu dem Halbleiterbauelement, so dass eine entsprechende „Entkopplung” erreicht wird, beispielsweise während des Betriebs des Halbleiterbauelements mit einem entsprechenden Gehäusesubstrat, das eine thermische Fehlanpassung in Bezug auf den Halbleiterchip aufweist, und/oder während gewisser Fertigungsphasen, etwa dem Einbringen in ein Gehäuse und dem Verbinden einer Höckerstruktur mit einem Gehäusesubstrat, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Defekten verringert wird, die eine deutliche Reduzierung der Zuverlässigkeit in konventionellen Vorgehensweisen auslösen. Folglich kann der gewünschte Grad an elektrischer Leistungsfähigkeit und/oder Komplexität des betrachteten Schaltungsaufbaus beibehalten werden, wobei dennoch für eine erhöhte Zuverlässigkeit auf der Grundlage einer mechanischen Entkopplung zumindest zweier Teile eines einzelnen Halbleiterchips gesorgt wird.
  • Ein anschauliches hierin offenbartes Halbleiterbauelement umfasst ein Substrat und ein Halbleitermaterial, das über dem Substrat ausgebildet ist. Des weiteren umfasst das Halbleiterbauelement mehrere Schaltungselemente, die in und über dem Halbleitermaterial ausgebildet sind, und umfasst ferner ein Metallisierungssystem, das über den mehreren Schaltungselementen gebildet ist, wobei das Metallisierungssystem eine oder mehrere Metallisierungsschichten und eine abschließende Kontaktschicht aufweist, die ausgebildet ist, eine Verbindung mit einem Gehäusesubstrat herzustellen. Des weiteren umfasst das Halbleiterbauelement ein Verspannungsrelaxationsgebiet, das zumindest in dem Metallisierungssystem vorgesehen ist, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet das Metallisierungssystem in zumindest einen ersten Teil und einen zweiten Teil unterteilt, wobei das Verspannungsre laxationsgebiet einen Metallleitungsbereich in zumindest einer der einen oder mehreren Metallisierungsschichten aufweist, um den ersten Teil und den zweiten Teil elektrisch miteinander zu verbinden.
  • Ein weiteres anschauliches hierin offenbartes Halbleiterbauelement umfasst ein Substrat und mehrere Transistorelemente, die in und über einem Halbleitermaterial, das über dem Substrat angeordnet ist, ausgebildet sind. Des weiteren ist eine Vielzahl von gestapelten Metallisierungsschichten vorgesehen, wobei zumindest eine der Metallisierungsschichten Metallleitungen aufweist, die in einem dielektrischen Material mit kleinem ε gebildet sind. Schließlich umfasst das Halbleiterbauelement einen Ausdehnungsspalt, der sich durch jede der mehreren gestapelten Metallisierungsschichten erstreckt, wobei der Ausdehnungsspalt sich in das Substrat erstreckt.
  • Ein anschauliches hierin offenbartes Verfahren betrifft das Herstellen eines Halbleiterbauelements. Das Verfahren umfasst das Bilden einer oder mehrerer Metallisierungsschichten über einer Halbleiterschicht, die mehrere Transistorelemente aufweist. Des weiteren umfasst das Verfahren das Bilden mindestens eines Grabens, der sich durch mindestens eine der einen oder mehreren Metallisierungsschichten erstreckt, wobei der Graben die zumindest eine der einen oder mehreren Metallisierungsschichten in einen ersten Teil und einem zweiten Teil unterteilt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind in den angefügten Patenansprüchen definiert und gehen auch deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor, wenn diese mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen studiert wird, in denen:
  • 1a schematisch eine Querschnittsansicht einer integrierten Schaltung mit einem Halbleiterchip und einem Gehäusesubstrat zeigt, die mit einer Höckerstruktur gemäß konventioneller Strategien verbunden sind;
  • 1b schematisch eine Größe der Ansicht eines Teils des Metallisierungssystems des Halbleiterchips zeigt, wobei empfindliche dielektrische Materialien vorgesehen sind, die gemäß konventioneller Prozessstrategien aufgebracht werden;
  • 2a und 2b schematisch Draufsichten von Halbleiterchips mit entsprechenden Verspannungsrelaxationsgebieten zeigen, die auch als Ausdehnungsspalte bezeichnet werden, die jeweilige Teilbereiche mit kleineren Abmessungen und damit mit geringerer wechselseitiger mechanischer Einflüsse gemäß anschaulicher Ausführungsformen definieren;
  • 2c schematisch eine Querschnittsansicht eines Halbleiterchips zeigt, der ein Verspannungsrelaxationsgebiet oder Entkopplungsgebiet aufweist, um zwei oder mehr Teile des Halbleiterchips, die jeweils eine geringere Abmessung aufweisen, bereitzustellen, um damit die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Defekten in dem Metallisierungssystem gemäß anschaulicher hierin offenbarter Ausführungsformen zu verringern;
  • 2d schematisch eine Draufsicht eines Teils des Verspannungsrelaxationsgebiets zeigt, wobei mehrere Varianten für das elektrische Verbinden der Teilbereiche auf der Grundlage einer nicht-geradlinigen Konfiguration von Metallleitungen gemäß noch weiterer anschaulicher Ausführungsformen dargestellt sind;
  • 2e schematisch eine Querschnittsansicht eines Teils eines Halbleiterchips zeigt, der ein komplexes Metallisierungssystem während einer Fertigungsphase aufweist, um einen Graben zu bilden, der sich durch das Metallisierungssystem gemäß anschaulicher Ausführungsformen erstreckt;
  • 2f und 2g schematisch Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements während diverser Fertigungsphasen zeigen, um ein Verspannungsrelaxationsgebiet in mehreren Schritten herzustellen, um damit den Aufwand der entsprechenden Ätzprozesse gemäß weiterer anschaulicher Ausführungsformen zu verringern; und
  • 2h schematisch eine Querschnittsansicht des Halbleiterbauelements zeigt, das einen Ausdehnungsspalt oder ein Verspannungsrelaxationsgebiet aufweist, das sich in das Halbleitersubstrat erstreckt, wobei die mechanische Entkopplung durch Entfernen von Material auf der Rückseite des Substrats in einer abschließenden Fertigungsphase gemäß noch weiterer anschaulicher Ausführungsformen verbessert wird.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Obwohl die vorliegende Offenbarung mit Bezug zu den Ausführungsformen beschrieben ist, wie sie in der folgenden detaillierten Beschreibung sowie in den Zeichnungen dargestellt sind, sollte beachtet werden, dass die folgende detaillierte Beschreibung sowie die Zeichnungen nicht beabsichtigen, die vorliegende Offenbarung auf die speziellen anschaulichen offenbarten Ausführungsformen einzuschränken, sondern die beschriebenen anschaulichen Ausführungsformen stellen lediglich beispielhaft die diversen Aspekte der vorliegenden Offenbarung dar, deren Schutzbereich durch die angefügten Patentansprüche definiert ist.
  • Im Allgemeinen richtet sich die vorliegende Offenbarung an die Problematik einer geringeren Zuverlässigkeit von Metallisierungssystemen in modernen Halbleiterbauelementen, wobei diese durch mechanische Verspannung hervorgerufen wird, die auf das Metallisierungssystem während gewisser Fertigungsphasen und insbesondere während des Betriebs der integrierten Schaltung ausgeübt wird, wenn diese mit einem Gehäusesubstrat mit einem anderen thermischen Ausdehnungskoeffizienten im Vergleich zu dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Halbleiterchips verbunden ist. Zu diesem Zweck wird in den hierin offenbarten Prinzipien eine „Verringerung” der effektiven Größe des Halbleiterchips im Hinblick auf die mechanischen Verspannungen eingeführt, während eine gewünschte erhöhte Chipabmessung in Bezug auf das elektrische Verhalten beibehalten wird. D. h., die Chipgröße wird gemäß den Erfordernissen festgelegt, wie sie in gewünschten komplexen Gesamtschaltungsaufbau erforderlich sind, wobei auch ein gewisses Maß an Chipfläche das Bereitstellen von Zonen oder Gebieten reserviert wird, die das Chipgebiet „mechanisch” in zwei oder mehr Teilbereiche unterteilen, wobei dennoch die elektrische Integrität der Chipfläche als Ganzes beibehalten wird. Folglich ermöglichen diese Gebiete, die auch als Ausdehnungsspalte, Verspannungsrelaxationsgebiete, mechanische Entkopplungsgebiete und dergleichen bezeichnet werden, dass einzelne Teilbereiche auf mechanische Verspannung reagieren, die beispielsweise durch Fehlanpassung der thermischen Ausdehnungskoeffizienten hervorgerufen werden, wobei dies zu einer deutlich geringeren Wirkung auf benachbarte Teilbereiche führt, die mittels des Verspannungsrelaxationsgebiets beabstandet sind. Folglich kann die Größe jedes einzelnen Teilbereichs unter einer kriti schen Größe gehalten werden, über der ein nicht-akzeptabler Verlust von Zuverlässigkeit für ansonsten vorgegebene Erfordernisse im Hinblick auf die Anzahl an Metallisierungsschichten, die darin verwendeten dielektrischen Materialien und dergleichen beobachtet würde. Andererseits kann die elektrische „Einheit” der gesamten Chipfläche durch geeignetes Vorsehen von Metallleitungen zwischen den einzelnen Teilbereichen beibehalten werden, wobei die Metallleitungen jedoch so ausgestaltet sind, dass sie einen gewissen Grad an Volumenkontraktion oder der Erweiterung standhalten, das durch mechanische Verspannung und/oder thermische Bedingungen während der Fertigungssequenz und/oder während des Betriebs des Bauelements hervorgerufen wird. In einigen anschaulichen Ausführungsformen wird das entsprechende Verspannungsrelaxationsgebiet zumindest innerhalb kritischer Metallisierungsschichten bereitgestellt, um damit die Größe von etwaigen auftretenden mechanischen Verspannungen zu beschränken, die beispielsweise durch eine thermische Fehlanpassung zwischen dem Halbleiterchip und der daran angebrachten Gehäusesubstrat hervorgerufen werden, während in anderen Fällen das Verspannungsrelaxataionsgebiet sich durch das gesamte Metallisierungssystem und in oder durch das Substratmaterial des Halbleiterchips erstreckt. In einigen anschaulichen Ausführungsformen wird das Verspannungsrelaxationsgebiet mit einem geeigneten Material gefüllt, um damit die gewünschte Reaktion der diversen Teilbereiche im Hinblick auf thermische und mechanische Belastungen zu erhalten. D. h., das entsprechende Füllmaterial kann unterschiedliche Eigenschaften im Vergleich zu den anfänglichen Materialien des Halbleiterchips, beispielsweise in Bezug auf die Elastizität, den thermischen Ausdehnungskoeffizienten, die thermische Leitfähigkeit und dergleichen aufweisen. Auf diese Weise können die Eigenschaften der Verspannungsrelaxationsgebiete gemäß den Bauteil- und Prozesserfordernissen angepasst werden, wobei unterschiedliche Gebiete mit unterschiedlichen Eigenschaften bei Bedarf vorgesehen werden können, oder wobei selbst innerhalb eines einzelnen Relaxationsgebietes Filmmaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften vorgesehen werden können. Beispielsweise wird ein Filmmaterial mit ähnlichen thermischen Ausdehnungseigenschaften im Vergleich zu einem Gehäusesubstrat angewendet, beispielsweise in Form eines organischen Filmmaterials, wodurch eine laterale Verspannungskomponente geschaffen wird, die ein gewisses Maß an Gegenkraft zu einer entsprechenden mechanischen Verspannungskomponente bildet, die in dem Metallisierungssystem hervorgerufen wird, wie dies auch zuvor erläutert ist. D. h., während einer erhöhten thermischen Ausdehnung des Gehäusesubstrats wird eine entsprechende Zugverspannung in den Metallisierungsschichten hervorgerufen und diese wird zumindest zu einem gewissen Maße durch entsprechende kompressive Verspannungen kompensiert, die von dem Verspannungsrelaxationsgebiet ausgeübt werden, d. h. den entsprechenden darin enthaltenen Füllmaterial. Wie zuvor angegeben ist, können die Eigenschaften des Füllmaterials variiert werden, beispielsweise entlang der Tiefenrichtung, um damit eine spezielle Gestaltung einer entsprechenden „Reaktion” des Relaxationsgebiets auf spezielle Bauteilebenen zu erreichen. Während beispielsweise in oberen Bereichen des Metallisierungssystems ein kompressives Verhalten des Füllmaterials vorgesehen wird, kann in unteren Bauteilebenen oder innerhalb des Substrats eine höhere thermische Leitfähigkeit und/oder elektrische Leitfähigkeit des Füllmaterials vorteilhaft sein, beispielsweise um die gesamten thermischen Eigenschaften von SOI-Substraten zu verbessern, wenn das Füllmaterial eine größere thermische Leitfähigkeit besitzt und sich durch die vergrabene isolierende Schicht erstreckt. In anderen Fällen wird zumindest ein Teil des Füllmaterials als elektrischer Kontakt verwendet, um eine Verbindung zu diversen Bauteilebenen herzustellen, oder um die elektrische Immunität diverser Teilbereiche unter Anwendung eines elektrisch leitenden Füllmaterials als effiziente Abschirmung zu verbessern. Beispielsweise können leistungstragende Teilbereiche des Halbleiterchips, etwa Logikbereiche mit Schaltungen mit hoher Schaltgeschwindigkeit und dergleichen, effizient abgeschirmt werden, indem ein leitendes Füllmaterial in einem Verspannungsrelaxationsgebiet vorgesehen wird, das im Wesentlichen den kritischen Teilbereich vollständig lateral umschließt. In anderen Fällen wird zumindest in Bereichen der Verspannungsrelaxationsgebiete eine elektrische aktive Struktur eingerichtet, etwa eine kapazitive Struktur, die auf mechanische und thermische Verspannungen reagiert, wodurch eine effektive Beobachtung des Status der diversen Teilbereiche möglich ist. In anderen Fällen werden geeignete Entkopplungskondensatoren auf der Grundlage des Füllmaterials und einer entsprechenden Konfiguration der Verspannungsrelaxationsgebiete eingerichtet. Folglich kann zusätzlich zu den mechanischen Eigenschaften in einigen anschaulichen Ausführungsformen eine zusätzliche Funktionsvielfalt eingerichtet werden, etwa eine bessere Wärmeabfuhr, die Abschirmung von Schaltrauschen, thermische Fühleranwendungen und dergleichen, wobei dies mittels der Verspannungsrelaxationsgebiete oder zumindest von Teilen davon erfolgen kann. Somit kann zusätzlich zu einer besseren Zuverlässigkeit bei einer gegebenen Konfiguration eines Metallisierungssystems und einer gegebenen Komplexität des betrachteten Schaltungsaufbaus auch ein insgesamt bessere Leistungsfähigkeit erreicht werden.
  • Mit Bezug zu den 2a bis 2h werden nunmehr weitere anschauliche Ausführungsformen detaillierter beschrieben.
  • 2a zeigt schematisch eine Draufsicht eines Halbleiterchips 200 mit speziellen lateralen Abmessungen, um damit eine oder mehrere funktionale Schaltungseinheiten gemäß einem gegebenen Schaltungsaufbau aufzunehmen. D. h., der Halbleiterchip 200 ist so dimensioniert, dass eine große Anzahl an Schaltungselementen darin hergestellt werden kann, um damit das elektrische Leistungsverhalten, wie es durch gegebene Schaltungskonfigurationen erforderlich ist. Des weiteren wird der Gesamtaufbau des Halbleiterchips 200, beispielsweise im Hinblick auf die Architektur des Metallisierungssystems (in 2a nicht gezeigt) und dergleichen so gewählt, dass ein gewisser Grad an Leistungsfähigkeit, beispielsweise durch Vorsehen einer oder mehrerer der entsprechenden Metallisierungsschichten (nicht gezeigt) in Form anspruchsvoller dielektrischer Materialien, etwa Dielektrika mit kleinem ε, ULK-Materialien und dergleichen erreicht wird, wie dies auch zuvor erläutert ist. Es sollte beachtet werden, dass der Halbleiterchip 200 eine größere Anzahl an Schaltungselementen im Vergleich zu konventionellen Halbleiterbauelementen aufweisen kann, wobei ein Maß an Komplexität entsprechender Funktionseinheiten bei einem vorgegebenen Standard elektrischer Leistungsfähigkeit bereitgestellt wird, da die lateralen Abmessungen des Chips 200 nicht durch das thermische Verhalten in Kombination mit einem entsprechenden Gehäusesubstrat beschränkt sind, wie dies in konventionellen Vorgehensweisen der Fall ist, wobei für einen gegebenen Technologiestandard des Metallisierungssystems, d. h. die Anzahl der Metallisierungsschichten und deren Aufbau im Hinblick auf darin verwendete dielektrische Materialien, in Bezug auf das erforderliche Maß an Zuverlässigkeit des Metallisierungssystems konventionell einzuschränken ist. Zu diesem Zwecke wird in einigen anschaulichen Ausführungsformen der Halbleiterchip 200 in zwei oder mehr Teilbereiche 200a, 200b, 200c auf der Grundlage eines oder mehrer Verspannungsrelaxationsgebiete 280a, 280b „unterteilt”. D. h., wie zuvor erläutert ist, sorgen die Gebiete 280a, 280b für ein gewisses Maß an mechanischer Entkopplung in Bezug auf benachbarte Teilbereiche, wodurch die Reaktion auf thermisch hervorgerufene Verspannungskomponenten verbessert wird, was sich direkt in einer besseren Zuverlässigkeit des entsprechenden Metallisierungssystems des Halbleiterchips 200 ausdrückt. Beispielsweise repräsentieren die Gebiete 280a, 280b Gräben, die zumindest teilweise mit einem geeigneten Material gefüllt sind, das eine Reaktion der einzelnen Bereiche 200a, ..., 200c auf eine mechanische Verspannung ermöglicht, ohne dass ein benachbarter Teilbereich wesentlich beeinflusst wird.
  • Beispielsweise kann ein entsprechendes Füllmaterial an dem benachbarten Bereichen anhaften, wenn dennoch ein gewisses Maß an Elastizität gegeben ist, so dass die entsprechenden Teilbereiche sich zusammenziehen oder ausdehnen können, ohne dass ein wesentlicher Einfluss auf die benachbarten Teilbereiche auf Grund der Pufferwirkung der Gebiete 280a, 280b erfolgt. In dem gezeigten Beispiel ermöglicht das Verspannungsrelaxationsgebiet 280b eine Reaktion des Teilbereichs 200c in Bezug auf thermisch oder mechanisch hervorgerufene Verspannung durch Expansion oder Kontraktion, ohne dass im Wesentlichen der benachbarte Teilbereich 200b beeinflusst wird, der sich wiederum individuell ausdehnen oder zusammenziehen kann, ohne dass eine signifikante mechanische Verspannung auf die benachbarten Teilbereiche 200a, 200c ausgeübt wird. Wenn folglich der Halbleiterchip 200 mit einem Gehäusesubstrat verbunden wird, könnend die Teilbereiche 200a, 200b, 200c der thermisch hervorgerufenen Kontraktion oder Expansion des Gehäusesubstrats individuell folgen, wobei gleichzeitig ihre resultierende Verspannungskomponente auf einem Niveau gehalten wird, das mit den mechanischen Eigenschaften des Metallisierungssystems des Chips 200 kompatibel ist.
  • Andererseits wird die elektrische Integrität des Chips 200 als Ganzes beibehalten, indem entsprechende elektrische Verbindungen zwischen den diversen Teilbereichen 200a, 200b. 200c beibehalten werden, wie dies nachfolgend detaillierter mit Bezug zu den 2c und 2d erläutert ist. In einigen anschaulichen Ausführungsformen werden in Bezug auf die elektrischen Verbindungen die Teilbereiche 200a, ..., 200c so ausgewählt, dass diese Bereiche Funktionseinheiten der Gesamtschaltung des Chips 200 repräsentieren, wobei lediglich eine moderat geringe Anzahl an elektrischen Verbindungen zwischen den diversen Funktionseinheiten, die durch die Bereiche 200a, ... 200c repräsentiert sind, eingerichtet werden müssen. Beispielsweise kann ein Speicherbereich einer modernen integrierten Schaltung, etwa einer CPU, als eine Funktionseinheit betrachtet werden, die von anderen Teilbereichen, etwa einem CPU-Kern, Leistungselektroniken, und dergleichen durch eines der Gebiete 280a, 280b getrennt wird. In anderen Fällen wird die Konfiguration der Gebiete 280a, 280b und damit der Teilbereiche 200a, ..., 200c im Hinblick auf andere Kriterien ausgewählt, etwa „Dichte” an Metallleitungen in dem Metallisierungssystem, wobei eine geringerer Dichte an Metallleitungen als vorteilhaft betrachtet werden, um darin eines der Gebiete 280a, 280b anzuordnen, im Hinblick auf die Temperaturverteilung innerhalb des Chips 200 während des Betriebs, im Hinblick auf das Bereitstellen von zusätzlichen thermischen und/oder elektrischen Funktionen an speziellen Bereichen des Chips 200 und dergleichen.
  • Wie beispielsweise zuvor angegeben ist, kann zumindest ein Teil der Gebiete 280a, 280b zur Verbesserung der gesamten thermischen Leitfähigkeit verwendet werden, insbesondere in SOI-Bauelementen, so dass eines oder mehrere der Gebiete 200a, ..., 200c Bereiche mit einer erhöhten Wärmeerzeugung während des Betriebs repräsentieren.
  • 2b zeigt schematisch den Halbleiterchip 200 in einer moderat großen Anzahl an Teilbereichen 200a, ..., 200n, die durch ein entsprechendes Netzwerk an Verspannungsrelaxationsgebieten 280a, ..., 280g gebildet sind. Wie gezeigt, kann die Größe und die Form der diversen Teilbereiche 200a, ..., 200n individuell durch die Gebiete 280a, ..., 280g gemäß den gesamten Bauteilerfordernissen eingestellt werden.
  • 2c zeigt schematisch eine Querschnittsansicht eines Teils des Halbleiterchips 200 gemäß des Schritts IIc aus 2a. Wie gezeigt, umfasst der Chip 200 ein Substrat 201, das ein beliebiges geeignetes Trägermaterial repräsentiert, um darüber eine Halbleiterschicht 202 zu bilden in und über welcher Schaltungselemente, etwa Transistoren, Kondensatoren und dergleichen ausgebildet sind. Z. B. repräsentiert das Substrat 201 ein Siliziumsubstrat, das zumindest in einigen Bereichen des Chips 200, eine vergrabene isolierende Schicht 201a aufweisen kann, wenn eine SOI-Konfiguration betrachtet wird. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die hierin offenbarten Prinzipien auch auf eine beliebige Chipkonfiguration angewendet werden können, in der eine Halbleiterschicht über einem geeigneten Trägermaterial gebildet ist. Des weiteren umfasst der Halbleiterchip 200 ein Metallisierungssystem 210, das eine gewünschte Konfiguration, beispielsweise in Bezug auf die Anzahl der Metallisierungsschichten, die Art der darin eingebauten dielektrischen Materialien und dergleichen aufweist. Beispielsweise umfasst das Metallisierungssystem 210 mehrere Metallisierungsschichten 220, 230, 240, wovon jede mehrere Metallleitungen und Kontaktdurchführungen aufweist, um damit die elektrischen Verbindungen von Schaltungselementen, die in den Teilbereichen 200c, 200d angeordnet sind, bereitzustellen. Der Einfachheit halber sind derartige Metallleitungen und Kontaktdurchführungen in 2c nicht gezeigt. Zumindest einige der Metallisierungsschichten 220, 230, 240 enthalten anspruchsvolle dielektrische Materialien, wie dies auch zuvor erläutert ist. Beispielsweise weist jede der Metallisierungsschichten 220, 230, 240 entsprechend zugeordnetes dielektrisches Material 221, 231 bzw. 241 auf, die ein dielektrisches Material mit kleinem ε oder ein ULK-Material enthalten können. Ferner enthalten zumindest einige der Metallisierungsschichten 220, 230, 240 eine Metallleitung 222 bzw. 232 bzw. 242, um den Teilbereiche 200c mit dem Teilbereich 200b über das Verspannungsrelaxationsgebiet 280b hinweg zu verbinden. Es sollte beachtet werden, dass entsprechende Verbindungsstrukturen zur Verbindung der Metallleitungen 222, 232, 242 mit Schaltungselementen in der Bauteilschicht 202 der Bereiche 200c, 200b in 2c nicht gezeigt sind.
  • Ferner umfasst der Chip 200 das Gebiet 280b, das sich durch das gesamte Metallisierungssystem 210, die Halbleiterebene 202 und das Substrat 201 erstrecken kann, wobei möglicherweise die vergrabene isolierende Schicht 201a vorgesehen ist. In anderen anschaulichen Ausführungsformen erstreckt sich, wie später beschrieben ist, das Gebiet 280b bis zu einer speziellen Tiefe, wenn eine mechanische Entkopplung oder eine Trennung einer lateralen Verspannungsübertragung nur in speziellen Bauteilebenen als geeignet erachtet wird. Das Gebiet 280b kann einen Graben repräsentieren, der mit einem geeigneten Füllmaterial 281 gefüllt ist, das für die gewünschten Eigenschaften im Hinblick auf die mechanische Entkopplung sorgt. Beispielsweise sind eine Vielzahl von Polymermaterialien im Stand der Technik bekannt, die für eine ausreichende Haftung an den Bereichen 200c, 200b sorgen, um damit ein gewisses Maß an mechanischer Stabilität des Chips 200 während der weiteren Bearbeitung aufrecht zu erhalten, wobei dennoch ein gewisses Maß an individueller Ausdehnung und Kontraktion der Bereiche 200c, 200b sichergestellt ist, wie dies zuvor erläutert ist. In einigen anschaulichen Ausführungsformen wird das Füllmaterial 281 in Form eines Materials bereitgestellt, das einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, der nahe an dem Koeffizienten des Materials eines Gehäusesubstrats liegt, das mit dem Halbleitergebiet 200 in einer späteren Fertigungsphase zu verbinden ist. In anderen Fallen wird ein Material mit einer erhöhten Elastizität verwendet, während in weiteren Fällen zusätzlich oder alternativ ein Füllmaterial mit einer besseren thermischen Leitfähigkeit vorgesehen wird, zumindest bis zu einem gewissen Höhenniveau hinauf innerhalb des Gebiets 280b. Beispielsweise kann im Falle einer SOI-Konfiguration die Wärmeabfuhreigenschaft des Substrats 201 deutlich verbessert werden, indem ein Material mit einer größeren thermischen Leitfähigkeit innerhalb des Gebiets 280b zumindest für die Bereiche vorgesehen wird, die sich von der Halbleiterschicht 202 in das Substrat 201 durch die vergrabene isolierende Schicht 201a hindurch erstrecken. Somit kann das im Allgemeinen schlechtere thermische Verhalten von SOI-Bauelementen deutlich verbessert werden, indem das Gebiet 280b mit einem geeigneten Füllmaterial 281 mit einer erhöhten thermischen Leitfähigkeit vorgesehen wird.
  • 2d zeigt schematisch Ansichten diverser Varianten zum Gestalten der Metallleitungen 222, 232, 242, die die Teilbereiche 200c und 200b verbinden. D. h., die Metallleitungen 222, 232, 242 enthalten einen nicht geradlinigen Leitungsbereich, der sich über das Gebiet 280b erstreckt, wodurch es möglich ist, mechanischen Auslenkungen zwischen den Gebieten 200c, 200d zu folgen, ohne dass dielektrische Verbindungen negativ beeinflusst wird. Wie gezeigt, kann eine beliebige Art an „gebogener Konfiguration” für den nicht-geradlinigen Leitungsbereich 242a innerhalb des Gebiets 280b eingesetzt werden, um damit für die gewünschte „Flexibilität” der Metallleitung 242 und nachfolgende Metallleitungen 232, 222, die in 2d nicht gezeigt sind, zu sorgen.
  • 2e zeigt schematisch eine weitere Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie IIe aus 2a. Wie gezeigt, umfasst das Halbleiterbauelement 200 das Substrat 201, das über der Bauteilschicht 202 gebildet ist und das Metallisierungssystem 210. Das Metallisierungssystem 210 besitzt als eine letzte Metallisierungsschicht eine Höckerstruktur 260, die so gestaltet ist, dass sie eine Verbindung zu einem Gehäusesubstrat herstellt, wie dies auch zuvor mit Bezug zu der integrierten Schaltung 150 (siehe 1a) erläutert ist. Beispielsweise weist die Höckerstruktur 260 ein geeignetes dielektrisches Material 261 und entsprechende Höcker 262 auf, auf einem geeigneten „Höckerunterseitenmetall” 262 gebildet sind, das wiederum mit einem Metallgebiet 243 der Metallisierungsschicht 240 verbunden ist. Wie zuvor erläutert ist, umfasst das Metallisierungssystem 210 eine beliebige Anzahl an Metallisierungsschichten, wobei der Einfachheit halber drei Schichten 220, 230, 240 gezeigt sind. Das Metallisierungssystem 210 sorgt für die elektrische Anbindung der Schaltungselemente 204c, die in dem Teilbereich 200c angeordnet sind, und für die Schaltungselemente 204b, die in dem Teilbereich 200b angeordnet sind. Des weiteren umfasst das Metallisierungssystem 210 geeignete Metallleitungen und Verbindungsstrukturen, um die Teilbereiche 200c, 200b elektrisch zu verbinden, wie dies zuvor erläutert ist. Der Einfachheit halber ist eine einzelne Metallleitung 222 gezeigt, die für die elektrische Verbindung über einen Bereich hinweg sorgt, in welchem das Gebiet 280b auf der Grundlage einer entsprechenden Ätzmaske 205 zu bilden ist.
  • Das in den 2a bis 2e gezeigte Halbleiterbauelement 200 kann auf der Grundlage der folgenden Prozesse hergestellt werden. Die Schaltungselemente 204c, 204b und andere Schaltungselemente in anderen Bereichen werden durch geeignetes Definieren der Position dieser Schaltungselemente in Bezug auf die Eingruppierung des Halbleiterbauelements 200 in die Teilbereiche 200a, ..., 200b (siehe 2a und 2b) hergestellt, wie dies zuvor erläutert ist. Die Fertigungssequenz zur Herstellung der Schaltungselemente 204, 204d enthält beliebige geeignete Techniken, um die Schaltungselemente mit einem gewünschten elektrischen Verhalten und mit den kritischen Abmessungen, wie dies durch die Entwurfsregeln vorgegeben ist, zu bilden. Beispielsweise betragen im anspruchsvollen Anwendungen kritische Abmessungen der Schaltungselemente 204c, 204b, etwa eine Gatelänge von Feldeffekttransistoren und dergleichen, ungefähr 50 nm und weniger. Danach wird eine geeignete Kontaktstruktur 206 geschaffen, um eine Schnittstelle zwischen den Schaltungselementen 204c, 204b und dem Metallisierungssystem 210 zu bilden. Als nächstes werden die diversen Metallisierungsschichten 220, 230, 240 hergestellt, wobei geeignete Prozesstechniken in Verbindung mit gewünschten Materialien, etwa dielektrische Materialien mit kleinem ε, eingesetzt werden. Ferner werden die verbindenden Metallleitungen, etwa die Leitung 222 mit einem nicht-geradlinigen Bereich in dem Gebiet, das dem Gebiet 280b entspricht, vorgesehen, um damit die gewünschte mechanische „Elastizität” der elektrischen Verbindungen zwischen den Bereichen 200c, 200b zu erreichen. Schließlich wird die Höckerstruktur 206 als die letzte Metallisierungsschicht des Systems 210 gebildet, wobei ebenfalls geeignete Prozesstechniken angewendet werden, wodurch auch die Position der Höcker 262 in geeigneter Weise ausgewählt wird, um nicht störend für das Gebiet 280b zu wirken. Als nächstes wird die Ätzmaske 205 in Form einer Lackmaske, möglicherweise in Verbindung mit einem Hartmaskenmaterial, etwa Siliziumnitrid, Siliziumdioxid, und dergleichen vorgesehen. Die Maske 205 besitzt eine Öffnung 205a, um damit die lateralen Abmessungen des Gebiets 280b zu definieren. Beispielsweise wird eine Breite 205w im Bereich von mehreren Mikrometern bis mehrere 10 Mikrometer, wobei dies von der erwarteten thermischen Ausdehnung oder Kontraktion der Bereiche 200c, 200b abhängt, wobei dies auch von der Größe der einzelnen Teilbereiche abhängig ist.
  • In anderen anschaulichen Ausführungsformen wird, wenn das Vorsehen der Ätzmaske 205 nicht mit der Anwesenheit der Höcker 262 kompatibel ist, die Maske 205 vor dem Bilden der Höcker 262 bereitgestellt, und die entsprechende Prozesssequenz 207 zum Ätzen durch das Metallisierungssystem 210 und möglicherweise durch die Bauteilschicht 202 in das Substrat 201 und das nachfolgende Wiederauffüllen des entsprechenden Grabens wird vor dem Bilden der Höcker 262 ausgeführt. Während der Prozesssequenz 207 wird ein anisotropes Ätzrezept eingesetzt, das auf Basis von Fluor oder fluorenthaltenden Ätzchemien aufgebaut ist, um damit durch die dielektrischen Materialien selektiv in Bezug auf Metalllei tungen, etwa die Leitung 232 zu ätzen, die durch ein geeignetes leitendes oder dielektrisches Ätzstoppmaterial bedeckt sein kann, was somit die Integrität der Metallleitung 222 während des entsprechenden Ätzprozesses sicherstellt. Beispielsweise sind eine Vielzahl von leitenden Deckmaterialien mit einem hohen Ätzwiderstand in Bezug auf eine Vielzahl gut etablierter plasmaunterstützter Ätzrezepte verfügbar, wobei auch Kupfer an sich durch plasmaunterstützte Ätztechniken nur schwer ätzbar ist, wodurch die gewünschte Ätzselektivität erreicht wird. In anderen Fällen wird die Sequenz 207 zum Ätzen und Wiederauffüllen des entsprechenden Gebiets 280b als eine Sequenz mit mehreren Prozessschritten ausgeführt, um damit die Bedingungen für die entsprechende Strukturierungssequenz zu entschärfen, wie dies nachfolgend detaillierter beschrieben ist. Somit wird nach dem Ätzen eines entsprechenden Grabens bis hinab zu einer spezifizierten Tiefe ein geeignetes Füllmaterial abgeschieden, beispielsweise durch CVD-Techniken, Aufschleudertechniken und dergleichen, wobei dies von den Eigenschaften und Art des einzufüllenden Materials abhängt.
  • 2f zeigt schematisch das Halbleiterbauelement 200 gemäß weiterer anschaulicher Ausführungsformen, in denen das Gebiet 280b in mehreren Schritten hergestellt wird. Wie gezeigt, wird nach dem Herstellen einer oder mehrerer Metallisierungsschichten, etwa der Metallisierungsschicht 220, eine Maske 205b vorgesehen, um zumindest durch die Metallisierungsschicht 220 und möglicherweise durch die Bauteilschicht 202 zu ätzen, so dass die Steuerung des Ätzprozesses im Vergleich zu Prozesstechniken verbessert ist, in der eine moderat hohe Anzahl an Bauteilebenen zu ätzen ist.
  • 2g schematisch das Halbleiterbauelement 200 nach dem Ätzen eines Grabens 282b in die Metallisierungsschicht 220, der sich bis zu einem Substrat 201 erstreckt oder der sich in oder durch das Substrat 201 erstreckt, wie dies für die Gesamtkonfiguration des Gebiets 280b erforderlich ist. Anschließend wird ein entsprechender Abscheideprozess 207a ausgeführt, um den Graben 282b mit einem geeigneten Füllmaterial wieder aufzufüllen, wie dies zuvor erläutert ist, es sollte beachtet werden, dass der Prozess 207a mehrere Abscheideprozesse enthalten kann, möglicherweise in Verbindung mit Ätzprozessen, wobei dies von den Eigenschaften des Füllmaterials abhängt. Beispielsweise kann ein Material mit einer erhöhten thermischen Leitfähigkeit in einem unteren Bereich des Grabens 282b eingefüllt werden, insbesondere, wenn der Graben 282b sich durch eine vergrabene isolierende Schicht erstreckt, wie dies auch zuvor erläutert ist. Wenn eine andere Materialart in den Graben 282b einzufüllen ist, wird überschüssiges Material entfernt, beispielsweise durch einen entsprechenden Ätzprozess, und nachfolgend wird ein anderes Füllmaterial abgeschiedne. In weiteren Fällen wird ein leitendes Material abgeschieden, beispielsweise an Seitenwandbereichen des Grabens 282b, indem ein konformer Abscheideprozess mit einem Abscheiden eines dielektrischen Materials ausgeführt wird, wobei ebenfalls ein Teil des zuvor abgeschiedenen Materials entfernt wird, um nicht das elektrische Verhalten der Metallisierungsschicht 220 zu stören, falls dies gewünscht ist. In diesem Falle bietet das Gebiet 280b eine verbesserte Abschirmwirkung im Hinblick auf die elektromagnetische Immunität. In anderen Fällen wird ein entsprechendes leitendes Material von der Unterseite des Grabens 282b entfernt, so dass eine kapazitive Struktur erhalten wird, die für elektrische Überwachungsaufgaben, Ladungsspeicherung und dergleichen verwendet werden kann.
  • Nach dem Wiederauffüllen des Grabens 282b wird die weitere Bearbeitung fortgesetzt, indem zusätzliche Metallisierungsschichten hergestellt werden und eine entsprechende Fertigungssequenz, wie sie zuvor beschrieben ist, wiederholt wird, um damit einen weiteren Teil des Gebiets 280b auf der Grundlage weniger anspruchsvoller Prozessbedingungen zu schaffen.
  • 2h zeigt schematisch eine Querschnittsansicht des Halbleiterbauelements 200 in einer weiter fortgeschrittenen Fertigungsphase gemäß noch weiterer anschaulicher Ausführungsformen. Wie gezeigt, erstreckt sich das Gebiet 280b durch das Metallisierungssystem 210 in das Substrat 201, wobei jedoch eine Restdicke 210r des Substrats 201 beibehalten wird, um für eine bessere mechanische Integrität des Halbleiterbauelements 200 während der Bearbeitung und der Handhabung des Substrats 201 zu sorgen. D. h., während der entsprechenden Handhabungsaktivitäten zum Ätzen eines Grabens für das Gebiet 280b, zum Wederbefüllen des Grabens und dergleichen, liefert die Restdicke 210r eine erhöhte Integrität, selbst wenn das Füllmaterial des Gebiets 280b eine erhöhte Elastizität aufweist, wie sie für die mechanische Entkopplung der Bereiche 200c, 200b während des Betriebs des Bauelements 200 wünschenswert ist, wenn das Bauelement mit einem Gehäusesubstrat verbunden ist. Somit kann während einer abschließenden Phase der gesamten Fertigungssequenz vor dem Vereinzeln des Substrats 201 die Restdicke 210r verringert werden, um das Gebiet 210b von der Rückseite 201b des Substrat 201 aus „freizulegen”. Zu diesem Zweck kann ein beliebiger geeigneter Schleifprozess ausgeführt werden und/oder ein Ätz prozess angewendet werden, wofür gut etablierte Ätzrezepte oder Polierrezepte verfügbar sind. Auf diese Weise kann sich das Gebiet 280b vollständig durch das verbleibende Substrat 201 erstrecken, wobei auch die geringere Dicke für bessere elektrische und thermische Leistungsverhältnisse sorgen kann. Des weiteren kann die Effizienz der mechanischen Entkopplung, die durch das Gebiet 280b geliefert werden, indem die Dicke des Substrats 201 reduziert wird. Danach wird die weitere Bearbeitung fortgesetzt, indem das Substrat 201 geschnitten wird, um separate individuelle Halbleiterchips bereitzustellen, und indem die Chips mit geeigneten Gehäusesubstraten verbunden werden, wie dies beispielsweise mit Bezug zu 1a beschrieben ist.
  • Es gilt also: Die vorliegende Offenbarung stellt Halbleiterbauelemente, integrierte Schaltungen und Techniken zur Herstellung derselben bereit, wobei eine größere Zuverlässigkeit des Metallisierungssystems erreicht wird, indem ein einzelner Halbleiterchip in zwei oder mehrere Teilbereiche unterteilt wird, die mittels eines geeigneten Expansionsspalts oder eines Verspannungsrelaxationsgebiets separiert sind, das einen Betrag der mechanischen Verspannung begrenzt, der während des Betriebs einer integrierten Schaltung auftreten kann, die den Halbleiterchip mit den mehreren individuellen Teilbereichen und ein entsprechendes Gehäusesubstrat aufweist. Auf diese Weise können komplexe Metallisierungssysteme auf der Grundlage von dielektrischen Materialien mit kleinem ε mit einer erforderlichen großen Anzahl an Metallisierungsebenen angewendet werden, ohne dass im Wesentlichen eine Einschränkung auf spezielle relativ kleine laterale Gesamtabmessungen des Halbleiterchips erforderlich ist, wie dies in konventionellen Techniken der Fall ist. Somit können für eine gegebene elektrische Leistungsfähigkeit mehr Funktionen in einem einzelnen Halbleiterchip integriert werden, ohne dass die Zuverlässigkeit des Metallisierungssystems im Vergleich zu konventionellen Bauelementen beeinträchtigt wird.
  • Weitere Modifizierungen und Variationen der vorliegenden Offenbarung werden für den Fachmann angesichts dieser Beschreibung offenkundig. Daher ist diese Beschreibung als lediglich anschaulich und für die Zwecke gedacht, dem Fachmann die allgemeine Art und Weise des Ausführens der hierin offenbarten Prinzipien zu vermitteln. Selbstverständlich sind die hierin gezeigten und beschriebenen Formen als die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen zu betrachten.

Claims (25)

  1. Halbleiterbauelement mit: mehreren Schaltungselementen, die in und über einem Halbleitermaterial gebildet sind; einem Metallisierungssystem, das über den mehreren Schaltungselementen ausgebildet ist, wobei das Metallisierungssystem eine oder mehrere Metallisierungsschichten und eine abschließende Kontaktschicht zur Verbindung mit einem Gehäusesubstrat aufweist; und einem Verspannungsrelaxationsgebiet, das zumindest in dem Metallisierungssystem vorgesehen ist, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet das Metallisierungssystem in mindestens einen ersten Teil und einen zweiten Teil unterteilt, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet einen Metallleitungsbereich in zumindest der einen oder mehreren Metallisierungsschichten so aufweist, dass der erste Teil und der zweite Teil elektrisch miteinander verbunden sind.
  2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet sich in das Substrat erstreckt.
  3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet sich durch das Substrat erstreckt.
  4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet ein Füllmaterial mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der sich von einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Halbleitermaterials unterscheidet.
  5. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das Füllmaterial einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, der im Wesentlichen gleich ist zu einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Gehäusesubstrats.
  6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet zumindest das Metallisierungssystem in drei oder mehr Teile unterteilt, wobei zumindest eini ge der drei oder mehr Teile durch eine oder mehrere Metallleitungen der einen oder mehreren Metallisierungsschichten elektrisch verbunden sind.
  7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, das ferner das Gehäusesubstrat umfasst, das mit der abschließenden Kontaktschicht mittels einer Höckerstruktur verbunden ist.
  8. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei mindestens eine der einen oder mehreren Metallisierungsschichten ein dielektrisches Material mit einer Dielektrizitätskonstante von ungefähr 3,0 oder weniger aufweist.
  9. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das Verspannungsrelaxationsgebiet eine Breite im Bereich von ungefähr 1 μm bis 50 μm besitzt.
  10. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei der Metallleitungsbereich einen nicht geradlinigen Leitungsbereich repräsentiert.
  11. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei zumindest einige der Schaltungselemente eine kritische Abmessung von ungefähr 50 nm oder weniger besitzen.
  12. Halbleiterbauelement mit: mehreren Transistorelementen, die in und über einem Halbleiterbauelement ausgebildet sind; mehreren gestapelten Metallisierungsschichten, wovon zumindest eine Metallleitungen aufweist, die in einem dielektrischen Material mit kleinem ε gebildet sind; und einem Ausdehnungsspalt, der sich durch jede der mehreren gestapelten Metallisierungsschichten erstreckt, wobei der Ausdehnungsspalt sich in das Halbleitermaterial erstreckt.
  13. Halbleiterbauelement nach Anspruch 12, das ferner Metallleitungsbereiche aufweist, die sich über den Ausdehnungsspalt in zumindest einigen der Metallisierungsschichten erstrecken.
  14. Halbleiterbauelement nach Anspruch 13, wobei die Metallleitungsbereiche nicht geradlinig sind, um eine Änderung in der Breite des Ausdehnungsspalts zu ermöglichen.
  15. Halbleiterbauelement nach Anspruch 12, wobei der Ausdehnungsspalt ein Füllmaterial mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der sich von einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Substrats unterscheidet.
  16. Halbleiterbauelement nach Anspruch 15, wobei das Füllmaterial ein organisches Material ist.
  17. Halbleiterbauelement nach Anspruch 12, wobei der Ausdehnungsspalt sich durch das Substrat erstreckt.
  18. Halbleiterbauelement nach Anspruch 12, wobei eine minimale kritische Entwurfsabmessung zumindest einiger der mehreren Transistorelemente ungefähr 50 nm oder weniger beträgt.
  19. Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements, wobei das Verfahren umfasst: Bilden einer oder mehrerer Metallisierungsschichten über einer Halbleiterschicht, die mehrere Transistorelemente aufweist; und Bilden mindestens eines Grabens, der sich durch zumindest eine der einen oder mehreren Metallisierungsschichten erstreckt, wobei der Graben die mindestens eine der einen oder mehreren Metallisierungsschichten in einen ersten Teil und einen zweiten Teil unterteilt.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei Bilden der einen oder mehreren Metallisierungsschichten umfasst: Vorsehen eines nicht geradlinigen Metallleitungsbereichs in der mindestens einen der einen oder mehreren Metallisierungsschichten und wobei der nicht geradlinige Metallleitungsbereich sich über den Graben hinweg erstreckt.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, das ferner umfasst: Füllen des Grabens mit einem Füllmaterial mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten, der sich von einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Substrats unterscheidet.
  22. Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Graben so gebildet wird, dass dieser sich durch jede der einen oder mehreren Metallisierungsschichten erstreckt.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Graben nach dem Bilden der zumindest einen oder mehreren Metallisierungsschichten hergestellt wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Graben so gebildet wird, dass dieser sich in das Substrat erstreckt, auf welchem die Halbleiterschicht gebildet ist.
  25. Verfahren nach Anspruch 22, das ferner umfasst: Ermitteln einer ersten Funktionsgruppe und einer zweiten Funktionsgruppe in den mehreren Transistorelementen, wobei die erste Funktionsgruppe elektrisch mit dem ersten Teil und die zweite Funktionsgruppe elektrisch mit dem zweiten Teil verbunden ist.
DE102008044984A 2008-08-29 2008-08-29 Halbleiterbauelement mit Verspannungsrelaxationsspalte zur Verbesserung der Chipgehäusewechselwirkungsstabilität Ceased DE102008044984A1 (de)

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