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Stand der Technik
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Es
sind bereits Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtungen mit einer
Befestigungseinheit bekannt, die zur Befestigung einer Schutzhaube
in verschiedenen Drehstellungen vorgesehen sind.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
Erfindung geht aus von einer Schutzhaubenvorrichtung, insbesondere
einer Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung, mit einer Befestigungseinheit,
die zur Befestigung einer Schutzhaube in verschiedenen Drehstellungen
vorgesehen ist.
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Es
wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit eine Signalisiereinheit
aufweist, die zur Ausgabe wenigstens eines Signals bei Erreichen
zumindest einer definierten Drehstellung vorgesehen ist. Unter einer „Signalisiereinheit” soll dabei
insbesondere eine Einheit verstanden werden, die gezielt dazu vorgesehen
ist, ein optisches und/oder besonders vorteilhaft ein akustisches
und/oder taktiles Signal an einen Bediener auszugeben. Mittels einer
entsprechenden Ausgestaltung kann einem Bediener eine exakte Positionierung
signalisiert, eine Fehlpositionierung kann vermieden und die Betriebssicherheit kann
erhöht
werden.
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Die
Signalisiereinheit kann verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Einheiten zur Erzeugung und/oder Ausgabe von Signalen
aufweisen, wie insbesondere elektrische, elektronische und/oder
mechanische Einheiten. Weist die Signalisiereinheit wenigstens eine
in Drehrichtung überdrückbare Rasteinheit
zur Erzeugung und Ausgabe eines akustischen und/oder taktilen Signals
auf, kann eine kostengünstige
und besonders robuste, für
einen Handwerkzeugmaschinenbetrieb besonders geeignete Signalisiereinheit
einfach erreicht werden.
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Dabei
soll unter einer „Rasteinheit” insbesondere
eine Einheit mit einem Rastelement verstanden werden, das gezielt
dazu vorgesehen ist, gegen eine Federkraft eines Federelements ausgelenkt
zu werden, um dann anschließend
formschlüssig
hinter einem Bauteil und/oder in eine Ausnehmung eines Bauteils
einzurasten. Das Federelement kann dabei von einem zusätzlichen
mechanischen und/oder pneumatischen Federelement gebildet sein,
welches das Rastelement belastet und/oder kann auch zumindest teilweise
einstückig
mit dem Rastelement ausgebildet sein, beispielsweise, indem dieses
aus einem für
die Funktion geeigneten, federelastischen Material gebildet ist.
Ferner soll unter „überdrückbar” insbesondere
verstanden werden, dass die Rasteinheit von einem Bediener werkzeuglos überdrückt bzw.
ein- und ausgerastet werden kann und somit insbesondere die Schutzhaube
in wenigstens einem Betriebsmodus von dem Bediener in zumindest
eine Drehrichtung gedreht werden kann, wobei die Rasteinheit ein- und ausrastet.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass
die Rasteinheit wenigstens ein Rastelement aufweist, das zumindest ein
Rastmittel umfasst, das dazu vorgesehen ist, bei einem Rastvorgang
in radialer Richtung gegen eine Federkraft ausgelenkt zu werden,
wodurch besonders vorteilhaft auf vorhandene Strukturen und Bauteile
zurückgegriffen
werden kann.
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Weist
die Rasteinheit wenigstens ein Rastelement auf, das zumindest zu
einer Rastfunktion und einer Schutzhaubenfunktion eine differierende
Funktion aufweist, können
zusätzliche
Bauteile, Montageaufwand, Gewicht und Kosten eingespart werden. Dabei
soll unter einer „weiteren
Funktion” insbesondere
eine von der Rastfunktion und der Schutzhaubenfunktion losgelöste Funktion
verstanden werden, wie insbesondere eine Dichtfunktion, eine Stoßdämpfungsfunktion
und/oder eine Vibrationstilgerfunktion usw.
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In
einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Rasteinheit
wenigstens ein von einem Ringelement gebildetes Rastelement aufweist, das
zur Befestigung an der Schutzhaube und/oder an einem von der Schutzhaube
differierenden Bauteil vorgesehen ist, wodurch eine einfache Montage
erreicht und insbesondere eine vorteilhafte Rastfunktion über einen
großen
Winkelbereich realisiert werden kann.
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Weist
die Rasteinheit zumindest ein von einem Rastarm gebildetes, zumindest
teilweise einstückig
an die Schutzhaube angeformtes Rastelement auf, kann mit wenigen
zusätzlichen
Bauteilen eine hohe konstruktive Freiheit, insbesondere in einer
Anordnung von mit dem Rastarm korrespondierenden Rastelementen,
erreicht werden. Dabei soll unter einem „Rastarm” insbesondere ein zumindest
teilweise frei auskragendes Bauteil verstanden werden, der vorteilhaft
durch einen Freischnitt und/oder von einer angeformten Lasche gebildet
ist.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass die Rasteinheit wenigstens ein Rastelement
aufweist, das wenigstens ein Rastmittel zur Befestigung des Rastelements
aufweist, wodurch eine einfache Befestigung des Rastelements und
in einem Verschleißfall ein
einfacher Austausch des Rastelements erreicht werden kann.
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Weist
die Rasteinheit wenigstens ein Rastelement auf, das ein Mitnahmeelement
zur Kopplung mit der Schutzhaube und ein Rastmittel zur Kopplung mit
einem von der Schutzhaube differierenden Bauteil aufweist, kann
ein besonders vorteilhafter Schutz des Rastmittels und eine besonders
vorteilhafte Abstimmung von korrespondierenden Rastmitteln erreicht
werden.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass die Rasteinheit wenigstens ein zumindest
teilweise von einem Draht und/oder einem Elastomer gebildetes Rastelement
aufweist, wodurch dieses vorteilhaft in bestehenden Strukturen integriert
werden kann.
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Weist
die Schutzhaubenvorrichtung einen Schutzhaubenaufnahmebereich und
wenigstens ein Rastelement der Rasteinheit auf, das wenigstens ein zumindest
teilweise radial außerhalb
des Schutzhaubenaufnahmebereichs zur Auslenkung bei einem Rastvorgang
vorgesehenes Rastmittel umfasst, können unerwünschte Einflüsse der
Rasteinheit auf eine Verbindung zwischen der Schutzhaube und einem von
der Schutzhaube umschlossenen Aufnahmeflansch vorteilhaft zumindest
weitgehend vermieden werden. Das Rastmittel ist dabei insbesondere
dazu vorgesehen, radial nach innen auf die Schutzhaube zu wirken.
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Die
Rasteinheit kann Rastelemente aufweisen, die zur Verwirklichung
ihrer Rastfunktion selbst elastisch auslenkbar ausgeführt sind,
und/oder vorteilhaft wenigstens ein von einem zur Schutzhaube getrennt
ausgebildetes Rastelement, das wenigstens ein beweglich gelagertes
Rastmittel, wie insbesondere ein translatorisch und/oder schwenkbar
gelagertes Rastmittel, umfasst, wodurch eine vorteilhafte flexible Abstimmung
erreicht werden kann. Unter „zur Schutzhaube
getrennt ausgebildet” soll
insbesondere verstanden werden, dass das Rastelement von einem zumindest
einen Großteil
der Schutzhaube bildenden Bauteil getrennten Bauteil gebildet ist.
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Ferner
wird eine Handwerkzeugmaschine mit einem Gehäuse und der Schutzhaubenvorrichtung
vorgeschlagen, wobei wenigstens ein Signalmittel der Signalisiereinheit
zumindest teilweise in das Gehäuse
integriert ist. Dabei soll unter „integriert” insbesondere
verstanden werden, dass das Signalmittel zumindest teilweise innerhalb
des Gehäuses
angeordnet ist und/oder zumindest teilweise von dem Gehäuse gebildet
ist. Mittels einer entsprechenden Ausgestaltung kann ein vorteilhafter
Schutz des Signalmittels erreicht und es kann eine Platz sparende
Integration realisiert werden.
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Zeichnung
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 einen
schematisiert dargestellten Winkelschleifer,
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2 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem angeschraubten
Rastelement mit einem radial wirkenden Rastmittel,
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3 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem angeschraubten
Rastelement mit einem axial wirkenden Rastmittel,
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4 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem als Kugel ausgebildeten
Rastmittel,
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5 einen Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung
mit einem als Rastscheibe ausgebildeten Rastelement, das ein radial
nach außen
wirkendes Rastmittel umfasst,
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6 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem als Rastscheibe
ausgebildeten Rastelement, das ein radial nach innen wirkendes Rastmittel
umfasst,
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7 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem als Rastscheibe
ausgebildeten, an einer Schutzhaube befestigten Rastelement,
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8 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem über eine
Rastverbindung mit einer Schutzhaube verbundenen als Rastscheibe ausgebildeten
Rastelement,
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9 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem von einem Draht
gebildeten Rastelement, das spiralförmige Enden aufweist,
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9a eine
vergrößerte Darstellung
des Rastelements aus 9,
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10 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem von einem Draht
gebildeten Rastelement, das in einer Ausnehmung verstemmt ist,
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10a eine vergrößerte Darstellung
des Rastelements aus 10,
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11 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem gegen eine Feder
beweglich gelagerten Rastelement und einem alternativen von einem
Federblech gebildeten Rastelement,
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12 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem von einem elastisch ausgebildeten
Zylinder gebildeten Rastelement,
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13 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem in einem Elastomer eingebetteten
Rastmittel,
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14 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem radial außerhalb
eines Schutzhaubenaufnahmebereichs angeordneten Rastelement,
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15 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem teilweise in
einem Gehäuse
integrierten Rastelement,
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15a einen vergrößerten Ausschnitt des Gehäuses mit
dem integrierten Rastelement aus 15,
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16 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem in axialer Richtung
wirkenden als Ring ausgebildeten Rastelement,
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17 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem an eine Schutzhaube angeformten,
zur elastischen Auslenkung vorgesehenen, als Rastarm ausgebildeten
Rastelement,
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18 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem an eine Schutzhaube angeformten,
als Rastarm ausgebildeten starren Rastelement,
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19 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem an eine Schutzhaube angeformten,
als Rastarm ausgebildeten starren Rastelement, das mit einem von
einer elastischen Scheibe gebildeten Rastelement zusammenwirkt,
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20 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem schwenkbar gelagerten Rastelement
und
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21 einen
Ausschnitt einer Schutzhaubenvorrichtung mit einem in ein Gehäuse integrierten
Rastelement.
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1 zeigt
eine von einem Winkelschleifer gebildete Handwerkzeugmaschine mit
einem einen Handgriff bildenden Gehäuse 32a, in dem ein
Motor des Winkelschleifers angeordnet ist, und mit einem Gehäuse 30a,
in dem ein Winkelgetriebe des Winkelschleifers angeordnet ist. Ferner
umfasst der Winkelschleifer eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung
mit einer Schutzhaube 12a und mit einer Befestigungseinheit 10a,
die zur Befestigung der Schutzhaube 12a in verschiedenen
Drehstellungen vorgesehen ist (1 und 2).
Die Befestigungseinheit 10a umfasst einen Getriebeflansch 36a,
der auf einer Unterseite des Gehäuses 30a angeordnet
ist, eine an die Schutzhaube 12a einstückig angeformte Hülse 38a und
eine Signalisiereinheit 14a mit einer in Drehrichtung überdrückbaren
Rasteinheit 16a zur Erzeugung und Ausgabe eines akustischen
und taktilen Signals.
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Die
Rasteinheit 16a weist ein von einem Federblech gebildetes
Rastelement 18a auf, das auf den Getriebeflansch 36a aufgeschraubt
ist. Grundsätzlich
wären jedoch
auch andere Befestigungen denkbar. Ausgehend von einem auf einer
Flanschfläche
aufgeschraubten erster Teilbereich des Rastelements 18a,
zu dem eine Rotationsachse 70a einer Abtriebswelle 40a des
Winkelschleifers senkrecht ausgerichtet ist, erstreckt sich in axialer
Richtung der Abtriebswelle 40a ein zweiter Teilbereich
des Rastelements 18a, der in einer Ausnehmung 42a eines
zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36a angeordnet ist und
an den ein in radialer Richtung zur Abtriebswelle 40a ausgerichtetes,
von einem Rastnocken gebildetes Rastmittel 34a einstückig angeformt
ist, das dazu vorgesehen ist, bei einem Rastvorgang in radialer
Richtung zur Abtriebswelle 40a radial nach innen gegen
eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden. Das Rastmittel 34a ragt in
radialer Richtung über
eine Umfangsfläche
des zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36a hinaus und kann radial
nach innen in einen Freiraum der Ausnehmung 42a bei einem
Rastvorgang eintauchen. Das Rastmittel 34a wirkt mit an
die Hülse 38a der
Schutzhaube 12a angeformten Rastelementen 20a zusammen,
die in einem dem ersten Teilbereich des Rastelements 18a abgewandten
Randbereich des Innenumfangs der Hülse 38a angeordnet
sind. Die Rastelemente 20a werden von mittels eines Prägevorgangs
hergestellten Vertiefungen gebildet. Um die Schutzhaube 12a mittels
der Hülse 38a vorteilhaft einfach
auf den zylinderförmigen
Fortsatz des Getriebeflansches 36a aufsetzen zu können, und
zwar insbesondere ohne das Rastmittel 34a hierbei in radialer Richtung
auslenken zu müssen,
ist an die Hülse 38a eine
in axialer Richtung sich über
die gesamte Hülsenbreite
erstreckende Vertiefung 44a angeformt.
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Ist
die Schutzhaube 12a mittels der Hülse 38a auf den zylinderförmigen Fortsatz
des Getriebeflansches 36a aufgesetzt und wird dieselbe
gedreht, wird das Rastmittel 34a in radialer Richtung ausgelenkt
und rastet nacheinander in die von Vertiefungen gebildeten Rastelemente 20a ein,
wodurch akustische und taktile Signale für den Bediener entstehen. Eine
Positionierung der Schutzhaube 12a findet in vordefinierten,
durch die Rastelemente 18a, 20a vorgegebenen Winkelpositionen
statt.
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In
den 3 bis 21 sind alternative Ausführungsbeispiele
dargestellt. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile, Merkmale
und Funktionen sind grundsätzlich
mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der
Ausführungsbeispiele
sind jedoch den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben
a bis t hinzugefügt. Die
nachfolgende Beschreibung beschränkt
sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile,
Merkmale und Funktio nen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in
den 1 und 2 verwiesen werden kann.
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In 3 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16b umfassenden
Signalisiereinheit 14b dargestellt. Die Rasteinheit 16b weist
ein von einem Federblech gebildetes Rastelement 18b auf,
das auf einer in axialer Richtung einer Abtriebswelle 40b weisenden
Fläche eines
Getriebeflansches 36b aufgeschraubt ist und ein in axialer
Richtung der Abtriebswelle 40b weisendes, von einem Nocken
gebildetes Rastmittel 34b aufweist. Das Rastmittel 34b wirkt
mit Rastelementen 20b zusammen, die von Vertiefungen gebildet
sind, die im montierten Zustand einer Schutzhaube 12b betrachtet,
an einer dem Rastelement 18b zugewandten Stirnseite einer
Hülse 38b der
Schutzhaube 12b angeformten sind.
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An
einem Außenumfang
eines zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36b ist eine Nut 46b eingebracht,
in der, im montierten Zustand der Schutzhaube 12b, ein
radial nach innen weisender, an einen Innenumfang der Hülse 38b angeformter
Fortsatz 48b geführt
ist, über
den zwischen dem Getriebeflansch 36b und der Schutzhaube 12b durch die
Rasteinheit 16b bedingte axiale Kräfte in der Nut 46b abgestützt werden.
Um den Fortsatz 48b in die Nut 46b einführen zu
können,
ist an dem Außenumfang
des zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36b eine in axialer Richtung
ausgerichtete Vertiefung 50b eingebracht.
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Das
Ausführungsbeispiel
in 4 weist anstatt ein von einem Federblech gebildetes
Rastelement 18b ein Rastelement 18c auf, das ein
von einer Kugel gebildetes Rastmittel 34c umfasst. Das
Rastmittel 34c ist in einer Ausnehmung 52c eines
Getriebeflansches 36c in axialer Richtung einer Abtriebswelle 40c entgegen
einer Schraubendruckfeder 54c des Rastelements 18c beweglich
gelagert und ragt mit einem Teilbereich über eine in axialer Richtung weisenden
Fläche
des Getriebeflansches 36c hinaus.
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In 5 ist eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung
mit einer eine Rasteinheit 16d umfassenden Signalisiereinheit 14d dargestellt.
Die Rasteinheit 16d weist ein von einem Ringelement gebildetes
Rastelement 18d auf, das an einem zylinderförmigen Fortsatz
eines Getriebeflansches 36d verdrehsicher befestigt ist,
und zwar mittels nicht näher dargestellter
Rastmittel. Das Rastelement 18d weist eine zu einer Rastfunktion
und einer Schutzhaubenfunktion differierende Funktion auf, und zwar
ist das Rastelement 18d aus einem Elastomermaterial hergestellt
und bildet eine radial nach außen
weisende Auflagefläche
für eine
Schutzhaube 12d und weist damit eine Vibrationstilgerfunktion
auf. Grundsätzlich sind
auch andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende zu einer Rastfunktion
und einer Schutzhaubenfunktion differierende Funktionen denkbar, wie
vorzugsweise eine Dichtfunktion usw.
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An
einer Außenumfangfläche des
Rastelements 18d ist ein radial nach außen weisendes, von einem Nocken
gebildetes Rastmittel 34d einstückig angeformt, das mit an
die Schutzhaube 12d angeformten Rastelementen 20d im
montierten Zustand zusammenwirkt, die entsprechend den Rastelementen 20a des
ersten Ausführungsbeispiels
ausgeführt sind.
Das Rastmittel 34d ist dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang
in radialer Richtung gegen eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt
zu werden. Um eine gewünschte
Federkraft und einen gewünschten Federweg
zu erreichen, weist das Rastelement 18 im radial inneren
Bereich des Rastmittels 34d eine Ausnehmung 56d auf.
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In 6 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16e umfassenden
Signalisiereinheit 14e dargestellt. Die Rasteinheit 16e weist
ein von einem Ringelement gebildetes Rastelement 18e auf,
das an einem zylinderförmigen
Fortsatz eines Getriebeflansches 36e drehbar gelagert ist.
Das Rastelement 18e weist an seinem Außenumfang angeformte, von Vertiefungen gebildete
Mitnahmeelemente 24e zur Kopplung mit von Fortsätzen gebildeten
Mitnahmeelementen 58e einer Schutzhaube 12e auf.
Die Mitnahmeelemente 58a ragen über eine Innenumfangfläche einer
Hülse 38e der
Schutzhaube 12e hinaus und werden von Prägungen gebildet.
Ferner umfasst das Rastelement 18e an seinem Innenumfang
ein von einem radial nach innen weisenden Rastnocken gebildetes Rastmittel 26e,
das zur Kopplung mit an einen Außenumfang des zylinderförmigen Fortsatzes
des Getriebeflansches 36e angeformten, von Ausnehmungen
gebildeten Rastelementen 20e vorgesehen ist. Das Rastmittel 26e ist
dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung nach
außen
gegen eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden.
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In 7 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16f umfassenden
Signalisiereinheit 14f dargestellt. Die Rasteinheit 16f weist
ein von einem Ringelement gebildetes Rastelement 18f auf,
das an einer Hülse 38f einer
Schutzhaube 12f drehfest befestigt ist, und zwar an einem,
im montierten Zustand der Schutzhaube 12f betrachtet, einem
Getriebeflansch 36f abgewandten Randbereich der Hülse 38f.
Das Rastelement 18f ist an die Schutzhaube 12f angeklebt,
könnte
jedoch auch an die Schutzhaube 12f durch andere, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinende lösbare oder
unlösbare
Befestigungsarten befestigt sein, beispielsweise könnte das
Rastelement 18f an die Schutzhaube 12f angeschraubt,
angeclipst usw. sein. Die Klebeverbindung bildet ein Mitnahmeelement
zwischen dem Rastelement 18f und der Schutzhaube 12f.
Das Rastelement 18f ist im montierten Zustand der Schutzhaube 12f gemeinsam
mit der Schutzhaube 12f auf einem zylinderförmigen Fortsatz
des Getriebeflansches 36f drehbar gelagert. Ferner umfasst
das Rastelement 18f an seinem Innenumfang ein von einem
Nocken gebildetes, radial nach innen weisendes Rastmittel 26f,
das zur Kopplung mit an einen Außenumfang des zylinderförmigen Fortsatzes
des Getriebeflansches 36f angeformten, von Ausnehmungen
gebildeten Rastelementen 20f vorgesehen ist. Das Rastmittel 26f ist
dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung nach
außen
gegen eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden.
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In 8 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16g umfassenden
Signalisiereinheit 14g dargestellt. Die Rasteinheit 16g weist
ein von einem offenen Ringelement gebildetes Rastelement 18g auf,
das an einer Hülse 38g einer
Schutzhaube 12g drehfest, lösbar befestigt ist, und zwar
an einem, im montierten Zustand der Schutzhaube 12g betrachtet,
einem Getriebeflansch 36g abgewandten Randbereich der Hülse 38g.
Das Rastelement 18g ist im montierten Zustand der Schutzhaube 12g gemeinsam
mit der Schutzhaube 12g drehbar auf einem zylinderförmigen Fortsatz
des Getriebeflansches 36g gelagert. Das offene Ringelement
bildet ein Rastmittel 22g zur Befestigung des Rastelements 18g auf
der Hülse 38g.
Beim Befestigen des Rastelements 18g wird das offene Ringelement
elastisch aufgeweitet und rastet im oberen Randbereich der Hülse 38g in
eine angeformte Vertiefung 60g ein. Im Verschleißfall des
Rastelements 18g kann dieses einfach ausgewechselt werden.
Das Rastelement 18g weist ferner an seinem Innenumfang
ein radial nach innen weisendes, von einem Nocken gebildetes Rastmittel 26g auf,
das zur Kopplung mit an einen Außenumfang des zylinderförmigen Fortsatzes
des Getriebeflansches 36g angeformten, von Ausnehmungen
gebildeten Rastelementen 20g vorgesehen ist und das ein
Mitnahmeelement zur Kopplung mit der Schutzhaube 12g in Umfangsrichtung
bildet, in dem dieses durch eine in die Hülse 38g eingebrachte
Ausnehmung radial nach innen über
eine Innenumfangsfläche
der Hülse 38g ragt.
Das Rastmittel 26g ist dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang
in radialer Richtung nach außen gegen
eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden.
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Die
Ausführungsbeispiele
in den 9, 9a sowie 10 und 10a weisen Rasteinheiten 16h, 16i auf,
die jeweils von einem Runddraht gebildete Rastelemente 18h, 18i aufweisen.
Das Rastelement 18h ist in einer Ausnehmung 42h am Umfang
eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36h angeordnet. Das
Rastelement 18h weist zwei spiralförmige Enden und ein sich in radialer
Richtung radial nach außen über eine
Außenumfangsfläche des
zylindrischen Fortsatzes hinaus erstreckendes, angeformtes, nockenartiges Rastmittel 34h auf.
Die spiralförmigen
Enden des Rastelements 18h sind auf nicht näher dargestellte Bolzen
des Getriebeflansches 36h aufgeschoben. Das Rastmittel 34h ist
dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung nach
innen gegen eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden.
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Das
Rastelement 18i ist in einer Ausnehmung 42i am
Umfang eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36i angeordnet und ist im
Getriebeflansch 36i verstemmt. Das Rastelement 18i weist
ein hakenartig ausgebildetes Rastmittel 34i auf, das dazu
vorgesehen ist, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung nach
innen gegen eine innere Federkraft elastisch ausgelenkt zu werden.
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In 11 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16j umfassenden
Signalisiereinheit 14j dargestellt. Die Rasteinheit 16j weist
ein Rastelement 18j auf, das ein von einer kappenförmigen Raste
gebildetes Rastmittel 34j umfasst, das in einer Ausnehmung 42j am Umfang
eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36j in radialer Richtung
beweglich gegen ein nicht näher
dargestelltes Federelement des Rastelements 18j gelagert
ist. Alternativ könnte auch
ein von einem Federblech gebildetes, u-förmiges
Rastelement 18j' vorgesehen
sein. Das Rastmittel 34j ist dazu vorgese hen, bei einem
Rastvorgang in radialer Richtung gegen eine Federkraft des nicht näher dargestellten
Federelements radial nach innen ausgelenkt zu werden.
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In 12 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16k umfassenden
Signalisiereinheit 14k dargestellt. Die Rasteinheit 16k weist
ein Rastelement 18k auf, das ein von einem elastischen
Zylinder gebildetes Rastmittel 34k aufweist, das in einer
Ausnehmung 42k am Umfang eines zylinderförmigen Fortsatzes
eines Getriebeflansches 36k angeordnet ist. Das Rastmittel 34k wird
von einem Elastomer gebildet, könnte
jedoch auch von anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden,
zur elastischen Verformung vorgesehenen Materialien gebildet sein.
Ferner sind auch andere Formen denkbar. Das Rastmittel 34k ragt
in radialer Richtung über
eine Umfangsfläche
des zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36k hinaus und ist dazu
vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung gegen eine
innere Federkraft elastisch radial nach innen ausgelenkt zu werden.
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In 13 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16l umfassenden
Signalisiereinheit 14l dargestellt. Die Rasteinheit 16l weist
ein Rastelement 18l auf, das in einer Ausnehmung 42l am
Umfang eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36l angeordnet ist.
Das Rastelement 18l umfasst ein Elastomerelement 62l und
ein im Elastomerelement 62l eingebettetes, von einem Nocken
gebildetes Rastmittel 34l, das in radialer Richtung über eine
Umfangsfläche
des zylinderförmigen
Fortsatzes des Getriebeflansches 36l hinausragt, mittels
des Elastomerelements 62l in radialer Richtung beweglich
gelagert ist und dazu vorgesehen ist, bei einem Rastvorgang in radialer
Richtung nach innen gegen eine Federkraft des Elastomerelements 62l ausgelenkt
zu werden. Alternativ zu einer beweglichen Lagerung mittels des
Elastomerelements 62l könnte
das Rastmittel 34l auch gegen ein weiteres Federelement
beweglich gelagert sein und/oder selbst als zur elastischen Auslenkung
vorgesehenes Element ausgebildet sein.
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In 14 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16m umfassenden
Signalisiereinheit 14m dargestellt. Die Rasteinheit 16m weist
ein Rastelement 18m auf, das ein radial außerhalb
eines Schutzhaubenaufnahmebereichs 28m einer Schutzhaube 12m der Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung
angeordnetes, zur Auslenkung bei einem Rastvorgang vorgese henes,
beweglich gelagertes Rastmittel 34m aufweist. Der Schutzhaubenaufnahmebereich 28m dient
dazu, eine Hülse 38m der
Schutzhaube 12m aufzunehmen. Das von einem in sich starren
Element gebildete Rastmittel 34m ist in radialer Richtung translatorisch
verschiebbar gegen ein nicht näher dargestelltes,
innerhalb des Rastmittels 34m angeordnetes Federmittel
gelagert und ist dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer
Richtung nach außen
gegen eine Federkraft des Federmittels ausgelenkt zu werden. Dabei
wirkt das Rastmittel 34m mit an einen Außenumfang
der Hülse 38m angeformten
von Vertiefungen gebildeten Rastelementen 20m zusammen.
Alternativ zu dem von einem starren Element gebildeten Rastmittel 34m könnte auch
ein zur elastischen Verformung vorgesehenes Rastmittel vorgesehen
sein, beispielsweise ein aus einem Elastomermaterial hergestelltes
Rastmittel.
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In
den 15, 15a ist eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung
mit einer eine Rasteinheit 16n umfassenden Signalisiereinheit 14n dargestellt.
Die Rasteinheit 16n weist ein Rastelement 18n auf,
das ein radial außerhalb
eines Schutzhaubenaufnahmebereichs 28n einer Schutzhaube 12n der
Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung zur Auslenkung bei einem
Rastvorgang vorgesehenes Rastmittel 34n umfasst. Das Rastmittel 34n ist
in einem von einem Getriebegehäuse
gebildeten Gehäuse 30n integriert
bzw. teilweise in diesem angeordnet und ragt durch eine dem Schutzhaubenaufnahmebereich 28n zugewandte
Wandung des Gehäuses 30n.
Das Rastmittel 34n ist gegen ein nicht näher dargestelltes,
im Gehäuse 30n angeordnetes mechanisches
Federelement in radialer Richtung zu einer Abtriebswelle 40n beweglich
gelagert und ist dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung
gegen eine Federkraft des Federelements radial nach außen ausgelenkt
zu werden. Dabei wirkt das Rastmittel 34n mit an einen
Außenumfang
einer Hülse 38n der
Schutzhaube 12n angeformten, von Vertiefungen gebildeten
Rastelementen 20n zusammen. Anstatt einem im Gehäuse 30n angeordneten mechanischen
Federelement, sind auch andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Varianten denkbar, wie insbesondere auch pneumatische Federelemente
usw.
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In 16 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16o umfassenden
Signalisiereinheit 14o dargestellt. Die Rasteinheit 16o weist
ein von einem Ringelement gebildetes Rastelement 18o auf,
das in einer Ausnehmung 42o an einer in axialer Richtung
zu einer Abtriebswelle 40o wei senden Seite eines Getriebeflansches 36o angeordnet
ist und in axialer Richtung über
die Seite des Getriebeflansches 36o hinausragende, angeformte
nockenartige Rastmittel 34o aufweist. Das Rastelement 18o wird
von einem Federblech gebildet und die Rastmittel 34o sind
dazu vorgesehen, bei einem Rastvorgang in axialer Richtung elastisch
gegen eine innere Federkraft ausgelenkt zu werden. Anstatt einem
Federblech wäre
auch eine Drahtfeder oder ein Kunststoffelement denkbar.
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In
den 17 bis 19 sind
Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtungen mit Rasteinheiten 16p–16r umfassenden
Signalisiereinheiten 14p–14r dargestellt.
Die Rasteinheiten 16p–16r weisen
jeweils ein von einem Rastarm gebildetes, einstückig an eine Schutzhaube 12p–12r angeformtes
Rastelement 18p–18r auf.
Das Rastelement 18p wird von einem freigeschnittenen und
anschließend
aufgebogenen Teilbereich der Schutzhaube 12p gebildet und
ist zur elastischen Auslenkung während
eines Rastvorgangs vorgesehen. Alternativ könnte auch ein von einem zusätzlichen
Bauteil gebildeter Rastarm an einer Schutzhaube befestigt sein.
Das Rastelement 18p wirkt im montierten Zustand mit Rastelementen 20p zusammen,
die an eine in axialer Richtung einer Abtriebswelle 40p weisenden
Stirnseite eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36p angeformt sind.
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Das
Rastelement 18q wird ebenfalls von einem freigeschnittenen
und anschließend
aufgebogenen Teilbereich der Schutzhaube 12q gebildet.
Im Gegensatz zu dem Rastelement 18p liegt jedoch das Rastelement 18q nicht
auf angeformten Rastelementen 20p auf, sondern ist im montierten
Zustand unterhalb eines von einer Ringscheibe gebildeten Rastelements 20q bzw.
zwischen einer Deckseite eines Getriebeflansches 36q und
dem von der Ringscheibe gebildeten Rastelement 20q angeordnet,
das an der in axialer Richtung einer Abtriebswelle 40q weisenden
Deckseite des Getriebeflansches 36q in axialer Richtung
der Abtriebswelle 40q beweglich gelagert ist. Das Rastelement 18q weist
im montierten Zustand an seiner zum Getriebeflansch 36q weisenden Seite
angeformte Rastmittel 64q auf, die bei einem Rastvorgang
mit einem an das Rastelement 18q angeformten, im montierten
Zustand betrachtet, in eine vom Getriebeflansch 36q abgewandte
Richtung weisenden, nockenartigen Rastmittel 34q zusammenwirken.
Dabei wird das Rastelement 20q in axialer Richtung in die
von dem Getriebeflansch 36q abgewandte Richtung gegen Federkräfte von
Schraubendruckfe dern 66q ausgelenkt. Das Rastelement 20q dient
als Gegenhalter bzw. ist einstückig
mit einem Gegenhalter ausgebildet, der dazu vorgesehen ist, die
Schutzhaube 12q in eine vom Getriebeflansch 36q abgewandte
axiale Richtung zu sichern.
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Um
vorteilhaft unterschiedliche Schrittweiten bzw. Abstände zwischen
Rastpositionen und/oder unterschiedliche Rastkräfte zu erreichen, können vorteilhaft
verschiedene Rastelemente 20q mit unterschiedlichen Schrittweiten
und/oder geometrischen Eigenschaften vorgesehen sein.
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Das
Rastelement 18r wird von einem starren Rastarm gebildet,
der mit einem zur elastischen Auslenkung vorgesehene, von einer
Ringscheibe gebildeten Rastelement 20r während eines
Rastvorgangs zusammenwirkt (19). Das
Rastelement 18r ist entsprechend dem Ausführungsbeispiel
in 18 im montierten Zustand unterhalb des von der
Ringscheibe gebildeten Rastelements 20r bzw. zwischen einer Deckseite
eines Getriebeflansches 36r und dem von der Ringscheibe
gebildeten Rastelement 20r angeordnet, das auf der in axialer
Richtung einer Abtriebswelle 40r weisenden Deckseite des
Getriebeflansches 36r befestigt ist. Das Rastelement 20r ist
aus einem Federblech hergestellt und weist von Ausnehmungen gebildete
Rastmittel 64r auf. Das Rastelement 18r weist
ein in die vom Getriebeflansch 36r abgewandte Richtung
weisendes, nockenartiges Rastmittel 34r auf, das bei einem
Rastvorgang Teilbereiche zwischen den von Ausnehmungen gebildeten Rastmitteln 64r elastisch
in die von dem Getriebeflansch 36r abgewandte Richtung
elastisch auslenkt. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel in 18 können auch
vorteilhaft verschiedene Rastelemente 20r vorgesehen sein
und/oder es kann ein Rastelement vorgesehen sein, das dazu vorgesehen
ist, von einem Bediener angepasst zu werden, indem dieser beispeilsweise
Ausnehmungen in das Rastelement einbringt usw.
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In 20 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16s umfassenden
Signalisiereinheit 14s dargestellt. Die Rasteinheit 16s weist
ein Rastelement 18s auf, das in einer umfangseitigen Ausnehmung
eines zylinderförmigen
Fortsatzes eines Getriebeflansches 36s um eine senkrecht
zu einer Rotationsachse 70s einer Abtriebswelle 40s ausgerichtete
Schwenkachse 68s gegen ein nicht näher dargestelltes Federelement schwenkbar
gelagert ist. Das Rastelement 18s weist ein keilförmiges Rastmittel 34s auf,
das dazu vorge sehen ist, bei einem Rastvorgang in radialer Richtung gegen
eine Federkraft des nicht näher
dargestellten Federelements ausgelenkt zu werden. Das Rastmittel 34s wirkt
dabei mit an einen Innenumfang einer Hülse 38s einer Schutzhaube 12s angeformten,
von Vertiefungen gebildeten Rastelementen 20s zusammen.
Anstatt eines keilförmigen
Rastmittels 34s sind auch andere, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Formen denkbar, insbesondere Formen mit Schrägflächen, die
gezielt dazu vorgesehen sind, bei einer Relativbewegung eine Kraftkomponente
in eine gewünschte
Richtung, insbesondere Auslenkrichtung, zu bewirken. Die Schutzhaube 12s weist
auf einer den Rastelementen 20s abgewandten Seite eine Ausformung 72s auf,
die einen radial inneren Freiraum schafft, durch den das Rastelement 18s bei
der Montage der Schutzhaube 12s geführt werden kann, und zwar in
einer Schutzhaubenposition, die außerhalb eines für einen
Betrieb vorgesehenen Schutzhaubenpositionsbereichs liegt, so dass
nach einer Montage der Schutzhaube 12s, diese durch Verdrehen
gezielt von einem Bediener in den Schutzhaubenpositionsbereich geführt werden
muss und innerhalb des Schutzhaubenpositionsbereichs mittels der
Rasteinheit 16s in einer Drehstellung fixiert wird.
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In 21 ist
eine Winkelschleiferschutzhaubenvorrichtung mit einer eine Rasteinheit 16t umfassenden
Signalisiereinheit 14t dargestellt. Die Rasteinheit 16t weist
ein in ein von einem Motorengehäuse
gebildetes Gehäuse 32t integriertes
Rastelement 18t auf, und zwar ist das Rastelement 18t einstückig mit
dem Gehäuse 32t ausgeführt. Das
Rastelement 18t wird von einer an eine Unterseite des Gehäuses 32t angeformten
Nut mit von regelmäßigen am
Nutgrund angeordneten Erhöhungen
gebildeten Rastmitteln 34t gebildet. Grundsätzlich ist auch
denkbar, anstatt am Nutgrund Erhöhungen
an Seitenwänden
der Nut vorzusehen. Die Rastmittel 34t wirken mit einem
an eine Schutzhaube 12t angeformten, im montierten Zustand
in Richtung des Gehäuses 32t weisenden,
nockenartigen Rastelement 20t zusammen. Während eines
Rastvorgangs wird das Rastelement 20t in axialer Richtung
einer Abtriebswelle 40t ausgelenkt und dabei die Schutzhaube 12t elastisch
verformt. Alternativ könnte
auch ein zur elastischen Auslenkung vorgesehenes und/oder bewegbar
gelagertes Rastmittel an der Schutzhaube 12t und/oder an
dem Gehäuse 32t befestigt
sein, wie beispielsweise eine Blattfeder usw. Um eine Beschädigung des
Gehäuses 32t zu
vermeiden, kann dieses auch im Bereich der Nut verstärkt ausgeführt sein,
beispielsweise mittels eines metallischen Einsatzes. Grundsätzlich ist
auch denkbar, dass am Gehäuse 32t ein
nockenartiges Rastmittel angeordnet ist, das in an der Schutzhaube 12t angeordnete
Ausnehmungen eingreift.