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DE102008044324A1 - Hausgerät mit einer Messinsel und Verfahren zum Übertragen einer Messgröße - Google Patents

Hausgerät mit einer Messinsel und Verfahren zum Übertragen einer Messgröße Download PDF

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DE102008044324A1
DE102008044324A1 DE102008044324A DE102008044324A DE102008044324A1 DE 102008044324 A1 DE102008044324 A1 DE 102008044324A1 DE 102008044324 A DE102008044324 A DE 102008044324A DE 102008044324 A DE102008044324 A DE 102008044324A DE 102008044324 A1 DE102008044324 A1 DE 102008044324A1
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DE
Germany
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control unit
main control
signal
measuring
domestic appliance
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008044324A
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English (en)
Inventor
Guido Sattler
Piotr Gorny
Lothar Knopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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Priority to CN2009801487712A priority patent/CN102239291B/zh
Priority to PL09752816T priority patent/PL2373842T3/pl
Priority to PCT/EP2009/065138 priority patent/WO2010063554A1/de
Priority to US13/128,906 priority patent/US8847728B2/en
Priority to EP09752816A priority patent/EP2373842B1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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    • D06F34/14Arrangements for detecting or measuring specific parameters
    • D06F34/18Condition of the laundry, e.g. nature or weight
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/04Signal transfer or data transmission arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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    • D06F2103/02Characteristics of laundry or load
    • D06F2103/08Humidity
    • D06F2103/10Humidity expressed as capacitance or resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Hausgerät mit einer Hauptsteuereinheit 9 und einer von der Hauptsteuereinheit 9 isolierten Messeinheit 2, welche eine Messsteuereinheit 8 aufweist, die über einen Datenübertragungskanal 10 mit der Hauptsteuereinheit 9 gekoppelt ist, über welchen eine von der Messeinheit 2 erfassbare Messgröße an die Hauptsteuereinheit 9 übertragbar ist, wobei der Datenübertragungskanal 10 durch eine eine Schutzimpedanz 13, 19 aufweisende Leitung gebildet ist. Die Erfindung betrifft auch ein entsprechendes Verfahren zum Übertragen einer Messgröße, welche mittels einer Messeinheit 2 in einem Hausgerät erfasst und von einer Messsteuereinheit 8 der Messeinheit 2 über einen Datenübertragungskanal an eine von der Messeinheit 2 isolierte Hauptsteuereinheit 9 des Hausgeräts übertragen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Hausgerät mit einer Hauptsteuereinheit und einer von der Hauptsteuereinheit isolierten Messeinheit, welche eine Messsteuereinheit aufweist, die über einen Datenübertragungskanal mit der Hauptsteuereinheit gekoppelt ist, über welchen eine von der Messeinheit erfassbare Messgröße an die Hauptsteuereinheit übertragbar ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Übertragen einer Messgröße, welche mittels einer Messeinheit in einem Hausgerät erfasst und von einer Messsteuereinheit der Messeinheit über einen Datenübertragungskanal an eine von der Messeinheit isolierte Hauptsteuereinheit des Hausgeräts übertragen wird.
  • Ein derartiges Hausgerät und ein solches Verfahren sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt. Die Druckschrift DE 198 08 839 C1 offenbart einen Wäschetrockner mit einer Hauptsteuereinheit und einer von der Hauptsteuereinheit galvanisch getrennten Messeinheit. Diese stellt einen Leitwertsensor dar, mittels welchem der Leitwert von in einer Wäschetrommel aufgenommenen Wäschestücken erfassbar ist. Der vom Leitwertsensor erfasste Leitwert wird dabei über einen drahtlosen Übertragungskanal an die Hauptsteuereinheit übertragen. Wesentlich ist, dass der Übertragungskanal durch einen Optokoppler gebildet ist, durch welchen die drahtlose Datenübertragung zwischen dem Leitwertsensor und der Hauptsteuereinheit gewährleistet ist.
  • Aus der Druckschrift DE 102 42 144 A1 ist ein Wäschetrockner bekannt, dessen Trommel eine Sensoreinrichtung zur Bestimmung eines Feuchtigkeitsgrades von Wäschestücken aufweist. Dabei kommuniziert die Sensoreinrichtung über einen kontaktlosen bzw. drahtlosen Übertragungskanal mit einer Steuereinheit. Die Übertragung kann beispielsweise durch Lichtsignale oder mittels Funk erfolgen.
  • Durch Einsatz der drahtlosen Übertragung, wie insbesondere des Optokopplers, wird den Anforderungen im Hinblick auf die galvanische Trennung Rechnung getragen. An den bekannten Lösungen, insbesondere beim Einsatz eines Optokopplers zur Datenübertragung, ist jedoch als nachteilig der Umstand anzusehen, dass solche Halbleiterbauelemente besonders störanfällig gegenüber Störimpulsen sind, wie sie beispielsweise durch elektrostatische Entladungen in Hausgeräten auftreten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Hausgerät sowie ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen eine besonders robuste Datenübertragung zwischen der Messsteuereinheit und der Hauptsteuereinheit gewährleistet wird, wobei den Anforderungen im Hinblick auf die galvanische Potentialtrennung genügt werden soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen nach Patentanspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Ein erfindungsgemäßes Hausgerät umfasst eine Hauptsteuereinheit und eine von der Hauptsteuereinheit isolierte bzw. galvanisch getrennte Messeinheit. Die Messeinheit weist eine Messsteuereinheit auf, die über einen Datenübertragungskanal mit der Hauptsteuereinheit gekoppelt ist. Über den Datenübertragungskanal ist eine von der Messeinheit, insbesondere mittels eines Sensors, erfassbare Messgröße an die Hauptsteuereinheit übertragbar. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Datenübertragungskanal durch eine eine Schutzimpedanz aufweisende Leitung gebildet ist.
  • Es wird somit erfindungsgemäß ein Hausgerät bereitgestellt, bei welchem die Datenübertragung zwischen der Messsteuereinheit und der Hauptsteuereinheit drahtgebunden über eine Schutzimpedanz erfolgt. Die Datenübertragung kommt somit ohne einen Optokoppler aus und ist somit gegenüber Störimpulsen, insbesondere gegenüber elektrostatischen Entladungen, unanfällig. Des Weiteren gewährleistet die Schutzimpedanz eine Potentialtrennung zwischen der Messeinheit und der Hauptsteuereinheit, wodurch den Anforderungen an Betriebssicherheit Rechnung getragen wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Schutzimpedanz einen die Messsteuereinheit mit der Hauptsteuereinheit koppelnden Hochpassfilter aufweist. Dann weist die Schutzimpedanz einen Blindwiderstand auf, und es können Störimpulse bzw. im Übertragungskanal auftretende Gleichströme unterdrückt werden. Der Einsatz eines Hochpassfilters ermöglicht somit die Übertragung eines hochfrequenten Datensignals, wie beispielsweise eines Digitalsignals, und sorgt ferner für die galvanische Trennung bzw. Potentialbarriere zwischen der Messeinheit und der Hauptsteuereinheit.
  • Der Hochpassfilter kann dabei eine Grenzfrequenz größer als 50 Hz, bevorzugt größer als 70 Hz, noch bevorzugter größer als 100 Hz, aufweisen. Es wird somit gewährleistet, dass die Grenzfrequenz des Hochpassfilters hinreichend größer als die Frequenz der Störspannung, also beispielsweise der Netzspannung ist.
  • Die Schutzimpedanz weist bevorzugt eine Kapazität auf, durch welche die Hochpassfilterung gewährleistet ist. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der Hochpassfilter einen die Messsteuereinheit mit der Hauptsteuereinheit koppelnden Kondensator oder eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Kondensatoren aufweist. Durch den Kondensator oder die Mehrzahl von Kondensatoren ist dann der Hochpassfilter gebildet. Durch Einsatz eines Kondensators kann dabei ohne viel Aufwand ein besonders zuverlässiger Hochpassfilter geschaffen werden, was sich insbesondere im Hinblick auf die robuste und störunanfällige Datenübertragung als besonders vorteilhaft erweist.
  • Die Messeinheit ist bevorzugt zum Erzeugen eines die Messgröße charakterisierenden Datensignals, insbesondere eines Digitalsignals, in Abhängigkeit von einem Messsignal ausgebildet. Das Messsignal kann beispielsweise mit einem Sensor bereitgestellt und an die Messsteuereinheit übertragen werden, die dann das Datensignal, insbesondere das Digitalsignal, in Abhängigkeit von dem Messsignal erzeugt und über den Hochpassfilter an die Hauptsteuereinheit übermittelt. Das Datensignal, welches durch die Messsteuereinheit erzeugt wird, kann ein moduliertes bzw. bitcodiertes Digitalsignal sein. Es kann beispielsweise eine digitale Frequenzmodulation oder eine Biphasenkodierung verwendet werden. Ferner weist das Datensignal bevorzugt einen Gleichstromanteil (DC-Anteil) gleich Null auf.
  • Empfangsseitig kann eine Entscheidungseinheit, insbesondere ein Trigger, zur Aufbereitung des empfangenen Digitalsignals bereitgestellt werden. Die Entscheidungseinheit kann dabei der Hauptsteuereinheit vorgeschaltet oder in diese integriert sein. Mit der Entscheidungseinheit, insbesondere dem Trigger, wird das empfangene und durch die Übertragung über den Hochpassfilter verzerrte und gedämpfte Digitalsignal in ein verarbeitbares digitales Signal umgewandelt, das dann mittels der Hauptsteuereinheit im Hinblick auf die Messgröße ausgewertet wird. Die Entscheidungseinheit, insbesondere der Trigger, stellt somit vorzugsweise einen Bitstrom für die Hauptsteuereinheit bereit, dessen Bits aufgrund einer Entscheidung bzw. Auswertung des empfangenen verzerrten digitalen Signals erzeugt werden. Durch die Entscheidungseinheit, insbesondere den Trigger, wird somit die Genauigkeit bei der Auswertung des Digitalsignals und somit bei der Erfassung der Messgröße durch die Hauptsteuereinheit erhöht.
  • Gemäß einer zum Hochpassfilter alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Schutzimpedanz einen die Messsteuereinheit mit der Hauptsteuereinheit koppelnden Wirkwiderstand aufweist, über welchen ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal, insbesondere ein Digitalsignal, an die Hauptsteuereinheit übertragbar ist. Dabei ist eine parallel zur Schutzimpedanz verlaufende Referenzleitung vorgesehen, über welche ein Referenzsignal parallel zum Datensignal, insbesondere zum Digitalsignal, übertragbar ist. Bei dieser Ausführungsform weist die Schutzimpedanz somit einen oder mehrere in Reihe geschaltete Widerstände auf, die den Datenübertragungskanal zwischen der Messsteuereinheit und der Hauptsteuereinheit bilden. Auf diese Art und Weise kann ohne viel Aufwand eine robuste Datenübertragung zwischen der Messeinheit und der Hauptsteuereinheit bei gleichzeitiger Potentialtrennung gewährleistet werden.
  • Die Messeinheit ist bevorzugt zum Bereitstellen einer Gleichspannung als Referenzsignal ausgebildet, deren Wert gleich dem Gleichstromanteil des über den Datenübertragungskanal zu übertragenden Datensignals, insbesondere des Digitalsignals, ist. Somit stehen empfangsseitig das Datensignal sowie die Gleichspannung, die gleich dem Gleichstromanteil des Datensignals ist, zur Verfügung, die mittels der Hauptsteuereinheit im Hinblick auf die Messgröße ausgewertet werden können. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn ein Komparator vorgesehen ist, welcher zum Erzeugen eines Auswertesignals in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen dem Datensignal, insbesondere dem Digitalsignal, und dem Referenzsignal ausgebildet ist. Dann ist die Hauptsteuereinheit zum Auswerten des Auswertesignals im Hinblick auf die Messgröße ausgebildet. Der Komparator kann dabei der Hauptsteuereinheit vorgeschaltet oder in diese integriert sein. Durch Einsatz des Komparators, mittels welchem das über den Datenübertragungskanal übertragene Datensignal und das Referenzsignal verglichen werden, gelingt es, Störungen der Netzspannung zu unterdrücken. Das über den Übertragungskanal übertragene Datensignal sowie das Referenzsignal werden nämlich durch die Schutzimpedanz so gedämpft, dass der durch die Störspannung, wie beispielsweise die Netzspannung, erzeugte Signalpegel den Komparator nicht übersteuert. Da das Störsignal immer an beiden Eingängen des Komparators in gleicher Polarität anliegt und nur die Differenz zwischen den Signalen an den Eingängen des Komparators erfasst wird, wird das Störsignal unterdrückt. Diese Unterdrückung wird auch als Gleichtaktunterdrückung bezeichnet.
  • Bei dieser Ausführungsform, bei welcher die Schutzimpedanz bzw. der Datenübertragungskanal durch einen Wirkwiderstand gebildet ist, kann die Messeinheit beispielsweise ein serielles Digitalsignal bzw. einen Bitstrom bereitstellen, welches bzw. welcher dann über den Datenübertragungskanal als Datensignal übertragen wird. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass die Übertragungsbandbreite im Wesentlichen von Null (DC) bis zu den physikalischen Grenzen der Komponenten, also der Messsteuereinheit und der Hauptsteuereinheit, reicht.
  • Sowohl bei der ersten als auch der zweiten Alternative kann das Hausgerät als Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken ausgebildet sein, wobei die Messeinheit bevorzugt zum Erfassen einer wäschebezogenen Größe, insbesondere eines Leitwerts von in einer Trommel des Hausgeräts eingebrachten Wäschestücken, ausgebildet ist. Somit wird der erfasste Leitwert von der Messeinheit schutzisoliert an die Hauptsteuereinheit des Hausgeräts übertragen, und die Hauptsteuereinheit kann den Betrieb des Hausgeräts, beispielsweise einen Trocknungsprozess, in Abhängigkeit von dem erfassten Leitwert ansteuern. Insbesondere bei einem Wäschetrockner können somit Informationen im Hinblick auf den momentanen Feuchtigkeitsgrad bzw. Trocknungsgrad von Wäschestücken gewonnen werden.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Messgröße mittels einer Messeinheit in einem Hausgerät erfasst und von einer Messsteuereinheit der Messeinheit über einen Datenübertragungskanal an eine von der Messeinheit isolierte Hauptsteuereinheit des Hausgeräts übertragen. Dabei wird die Messgröße über eine eine Schutzimpedanz aufweisende Leitung an die Hauptsteuereinheit übertragen.
  • Bei dem Verfahren wird ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal, insbesondere ein Digitalsignal, mittels der Messeinheit erzeugt und über einen Hochpassfilter des Datenübertragungskanals an die Hauptsteuereinheit übertragen.
  • Alternativ wird ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal, insbesondere ein Digitalsignal, mittels der Messeinheit erzeugt und über einen Wirkwiderstand des Datenübertragungskanals an die Hauptsteuereinheit übertragen. Dabei wird bevorzugt ein Referenzsignal parallel zum Datensignal, insbesondere zum Digitalsignal, über eine Referenzleitung übertragen, und ein Auswertesignal wird in Abhängigkeit von einer Differenz aus dem Datensignal und dem Referenzsignal mittels eines Komparators erzeugt. Der Komparator wird der Hauptsteuereinheit vorgeschaltet oder in diese integriert.
  • Die mit Bezug auf das erfindungsgemäße Hausgerät vorgestellten bevorzugten Ausführungsformen und deren Vorteile gelten entsprechend für das erfindungsgemäße Verfahren.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Die Erfindung wird nun anhand einzelner bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1 in schematischer Darstellung ein Datenübertragungssystem eines Hausgeräts nach einer ersten Ausführungsform; und
  • 2 in schematischer Darstellung ein Datenübertragungssystem eines Hausgeräts nach einer zweiten Ausführungsform.
  • In den Figuren werden gleiche und funktionsgleiche Elemente mit den Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt ein Datenübertragungssystem 1 nach einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Datenübertragungssystem 1 ist in einem Hausgerät, beispielsweise in einem Wäschetrockner, angeordnet und dient zum Erfassen und Übertragen eines Leitwerts von in einer Trommel des Hausgeräts angeordneten Wäschestücken.
  • Das Datenübertragungssystem 1 weist eine Messeinheit bzw. Messinsel 2 sowie eine Schaltungsanordnung 3 zur Steuerung des Hausgeräts auf. Dabei ist die Messeinheit 2 von der Schaltungsanordnung 3 galvanisch getrennt bzw. die Messeinheit 2 und die Schaltungsanordnung 3 weisen unterschiedliche Bezugspotentiale 4 auf. Eine Potentialbarriere zwischen der Messeinheit 2 und der Schaltungsanordnung 3 ist in 1 durch eine gestrichelte Linie 5 angedeutet. Dabei sei erwähnt, dass die Messeinheit 2 einen schutzisolierten Teil und die Schaltungsanordnung 3 einen netzspannungsbehafteten Teil des Datenübertragungssystems 1 darstellt.
  • Die Messeinheit 2 weist einen Leitwertsensor 6 auf, welcher zum Erfassen des Leitwerts von Wäschestücken ausgebildet ist. Der Leitwertsensor 6 erzeugt ein Messsignal 7, welches den erfassten Leitwert charakterisiert. Das Messsignal 7 wird vom Leitwertsensor 6 an eine Messsteuereinheit 8 der Messeinheit 2 übertragen.
  • Die Schaltungsanordnung 3 umfasst eine Hauptsteuereinheit 9, die zur Steuerung und/oder Regelung von Prozessen des Hausgeräts ausgebildet ist. Nun soll der mittels des Leitwertsensors 6 erfasste Leitwert von Wäschestücken von der Messeinheit 2 an die Hauptsteuereinheit 9 übermittelt werden. Hierzu ist ein Datenübertragungskanal 10 bereitgestellt, über welchen der Leitwert, genauer gesagt ein den Leitwert charakterisierendes Datensignal 11, übertragen wird. Dabei wird das Datensignal 11 mittels der Messsteuereinheit 8 in Abhängigkeit von dem Messsignal 7 erzeugt. Das Datensignal 11 wird im vorliegenden Beispiel als Digitalsignal, beispielsweise als bitcodiertes Digitalsignal, bereitgestellt.
  • Der Datenübertragungskanal 10 ist durch eine eine Schutzimpedanz 13 aufweisende Leitung 12 gebildet. Im vorliegenden Beispiel weist der Datenübertragungskanal 10 einen Hochpassfilter 13 auf, welcher durch einen die Messsteuereinheit 8 und die Hauptsteuereinheit 9 koppelnden Kondensator 14 sowie durch einen Ohmschen Widerstand 15 gebildet ist. Der Ohmsche Widerstand 15 ist dabei gegen Bezugspotential 4 der Schaltungsanordnung 3 geschaltet, so dass der Hochpassfilter 13 als RC-Hochpass bereitgestellt ist.
  • Der Kondensator 14 ist dergestalt dimensioniert, dass die Grenzfrequenz des Hochpassfilters 13 größer als 50 Hz, insbesondere größer als 100 Hz, als die Frequenz der Netzspannung ist, an welche das Hausgerät angeschlossen ist. Auf diese Art und Weise wird erreicht, dass nur das Digitalsignal 11, welches entsprechend eine Frequenz größer als 50 Hz aufweist, und nicht die Netzspannung über den Datenübertragungskanal 10 übertragen werden kann.
  • Das Digitalsignal 11 wird mittels der Messsteuereinheit 8 derart moduliert bzw. kodiert, dass sein Gleichstromanteil Null beträgt. Das Digitalsignal 11 wird dann über den Datenübertragungskanal 10, genauer gesagt über den Hochpassfilter 13 übertragen und somit an die Hauptsteuereinheit 9 übermittelt. Der Hochpassfilter 13 stellt jedoch an seinem Ausgang 16 ein verzerrtes Digitalsignal 11, so dass eine entsprechende Konditionierung des Digitalsignals 11 erforderlich ist. Dazu ist eine Entscheidungseinheit 17 der Hauptsteuereinheit 9 vorgeschaltet, welche zur Aufbereitung des empfangenen Digitalsignals 11 ausgebildet ist. Die Entscheidungseinheit 17 kann beispielsweise als Trigger bzw. als Komparator bereitgestellt werden, an dessen Eingängen einerseits das Digitalsignal 11 und andererseits das Bezugspotential 4 anliegen. Die Entscheidungseinheit 17 stellt ein Auswertesignal 18 bereit, welches unmittelbar an die Hauptsteuereinheit 9 übermittelt wird. Das Auswertesignal 18 stellt dabei im Wesentlichen ein ideales Digitalsignal bzw. einen idealen Bitstrom dar. Die Hauptsteuereinheit 9 wertet nun das Auswertesignal 18 im Hinblick auf den Leitwert von Wäschestücken aus.
  • Ein Datenübertragungssystem 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist in 2 wiedergegeben. Auch hier ist die Messeinheit 2 von der Schaltungsanordnung 3 einschließlich der Hauptsteuereinheit 9 galvanisch getrennt, wobei eine Potentialbarriere durch eine gestrichelte Linie 5 angedeutet ist. Im zweiten Ausführungsbeispiel ist der Datenübertragungskanal 10 analog zum ersten Ausführungsbeispiel durch eine Schutzimpedanz 19 gebildet, die nun jedoch einen Wirkwiderstand 19 aufweist. Über den Wirkwiderstand 19 wird ein Datensignal 11, insbesondere ein serielles Digitalsignal, übertragen, welches mittels der Messsteuereinheit 8 in Abhängigkeit von dem Messsignal 7 erzeugt wird.
  • Im zweiten Ausführungsbeispiel weist die Messeinheit 2 ferner eine Referenzeinheit 20 auf, welche zum Bereitstellen eines Referenzsignals 21 ausgebildet ist. Zwar ist im vorliegenden Beispiel die Referenzeinheit 20 als eine von der Messsteuereinheit 8 separate Einheit dargestellt, sie kann jedoch in die Messsteuereinheit 8 integriert sein. Das Referenzsignal 21 ist hier als eine Gleichspannung bereitgestellt, deren Wert gleich einem Gleichstromanteil des Digitalsignals 11 ist. Das Referenzsignal 21 wird dabei über eine Referenzleitung 22 an die Schaltungsanordnung 3 übermittelt. Die Referenzleitung 22 weist einen Widerstand 23 auf, welcher mit einem gegen Bezugspotential 4 geschalteten Widerstand 24 einen Spannungsteiler bildet. Analog ist dem Wirkwiderstand 19 ein zusätzlicher Widerstand 25 dahingehend funktionell zugeordnet, dass ein Spannungsteiler mit den Widerständen 19, 25 gebildet ist.
  • Die Schaltungsanordnung 3 umfasst im zweiten Ausführungsbeispiel einen Komparator 26, welcher der Hauptsteuereinheit 9 vorgeschaltet ist und welcher zum Erzeugen eines Auswertesignals 18 an die Hauptsteuereinheit 9 ausgebildet ist. Dabei wird dem Komparator 26 an einem ersten Eingang 27 das Digitalsignal 11 und einem zweiten Eingang 28 das Referenzsignal 21 zugeführt. Der Komparator 26 erzeugt somit das Auswertesignal 18 in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen dem Digitalsignal 11 und dem Referenzsignal 21 bzw. das Auswertesignal 18 stellt die Differenz zwischen dem Digitalsignal 11 und dem Referenzsignal 21 dar.
  • Sowohl das Digitalsignal 11 als auch Referenzsignal 21 werden durch ein Störsignal, wie beispielsweise durch die Netzspannung, gestört. Da das Störsignal an beiden Eingängen 27, 28 des Komparators 26 in gleicher Polarität anliegt, wird das Störsignal unterdrückt, und nur die Differenz zwischen dem Digitalsignal 11 und dem Referenzsignal 21 wird mittels des Komparators 26 erfasst. Somit wird die Datenübertragung über den Datenübertragungskanal 10 durch die Netzspannung nicht beeinträchtigt, und die Messeinheit 2 bleibt von der Schaltungsanordnung 3 galvanisch getrennt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19808839 C1 [0002]
    • - DE 10242144 A1 [0003]

Claims (14)

  1. Hausgerät mit einer Hauptsteuereinheit (9) und einer von der Hauptsteuereinheit (9) isolierten Messeinheit (2), welche eine Messsteuereinheit (8) aufweist, die über einen Datenübertragungskanal (10) mit der Hauptsteuereinheit (9) gekoppelt ist, über welchen eine von der Messeinheit (2) erfassbare Messgröße an die Hauptsteuereinheit (9) übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenübertragungskanal (10) durch eine eine Schutzimpedanz (13, 19) aufweisende Leitung gebildet ist.
  2. Hausgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzimpedanz (13, 19) einen die Messsteuereinheit (8) mit der Hauptsteuereinheit (9) koppelnden Hochpassfilter (13) aufweist.
  3. Hausgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochpassfilter (13) eine Grenzfrequenz größer als 50 Hz, bevorzugt größer als 70 Hz, aufweist.
  4. Hausgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochpassfilter (13) einen die Messsteuereinheit (8) mit der Hauptsteuereinheit (9) koppelnden Kondensator (14) aufweist.
  5. Hausgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheit (2) zum Erzeugen eines die Messgröße charakterisierenden Datensignals (11), insbesondere eines Digitalsignals, in Abhängigkeit von einem Messsignal (7) eines Sensors (6) ausgebildet ist, wobei das Datensignals (11), insbesondere das Digitalsignal, über den Hochpassfilter (13) übertragbar ist.
  6. Hausgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheit (2) zum Erzeugen des Datensignals (11), insbesondere des Digitalsignals, mit einem Gleichstromanteil gleich Null ausgebildet ist.
  7. Hausgerät nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Entscheidungseinheit (17), insbesondere einen Trigger, zur Aufbereitung des empfangenen Datensignals (11), insbesondere des Digitalsignals.
  8. Hausgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzimpedanz (13, 19) einen die Messsteuereinheit (8) mit der Hauptsteuereinheit (9) koppelnden Wirkwiderstand (19) aufweist, über welchen ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal (11), insbesondere ein Digitalsignal, an die Hauptsteuereinheit (9) übertragbar ist, wobei eine parallel zur Schutzimpedanz verlaufende Referenzleitung (22) vorgesehen ist, über welche ein Referenzsignal (21) parallel zum Datensignal (11) übertragbar ist.
  9. Hausgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheit (2) zum Bereitstellen einer Gleichspannung als Referenzsignal (21) ausgebildet ist, deren Wert gleich dem Gleichstromanteil des Datensignals (11) ist.
  10. Hausgerät nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch einen Komparator (26), der zum Erzeugen eines Auswertesignals (18) in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen dem Datensignal (11) und dem Referenzsignal (21) ausgebildet ist, wobei die Hauptsteuereinheit (9) zum Auswerten des Auswertesignals (18) im Hinblick auf die Messgröße ausgebildet ist.
  11. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches als Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken ausgebildet ist, wobei die Messeinheit (2) zum Erfassen einer wäschebezogenen Messgröße, insbesondere eines Leitwerts von in einer Trommel des Hausgeräts eingebrachten Wäschestücken, ausgebildet ist.
  12. Verfahren zum Übertragen einer Messgröße, welche mittels einer Messeinheit (2) in einem Hausgerät erfasst und von einer Messsteuereinheit (8) der Messeinheit (2) über einen Datenübertragungsanal an eine von der Messeinheit (2) isolierte Hauptsteuereinheit (9) des Hausgeräts übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Messgröße über eine eine Schutzimpedanz (13, 19) aufweisende Leitung an die Hauptsteuereinheit (9) übertragen wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal (11), insbesondere Digitalsignal, mittels der Messeinheit (2) erzeugt wird, welches über einen Hochpassfilter (13) des Datenübertragungskanals (10) an die Hauptsteuereinheit (9) übertragen wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Messgröße charakterisierendes Datensignal (11), insbesondere Digitalsignal, mittels der Messeinheit (2) erzeugt wird, welches über einen Wirkwiderstand (19) des Datenübertragungskanals (10) an die Hauptsteuereinheit (9) übertragen wird, wobei ein Referenzsignal (21) parallel zum Digitalsignal über eine Referenzleitung (22) übertragen wird, und ein Auswertesignal (18) in Abhängigkeit von einer Differenz aus dem Datensignal (11) und dem Referenzsignal (21) mittels eines der Hauptsteuereinheit (9) zugeordneten Komparators (26) erzeugt wird.
DE102008044324A 2008-12-03 2008-12-03 Hausgerät mit einer Messinsel und Verfahren zum Übertragen einer Messgröße Withdrawn DE102008044324A1 (de)

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