-
Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts
sowie entsprechende Gargeräte.
-
Hausgeräte
zur Zubereitung von Lebensmitteln, wie beispielsweise Backöfen,
haben üblicherweise einen Garraum mit mehreren Einschubebenen,
in die entsprechendes Zubehör, wie Bratroste, Backbleche,
Grillpfannen etc. eingeschoben werden kann. Je nach Art der Anwendung
sind gebräuchliche und auch herstellerspezifische Angaben
für die Einschubebene zu beachten, um ein einwandfreies
Ergebnis bezüglich des Garens und/oder der Bräunung zu
erreichen. Werden falsche Einschubebenen verwendet, wird allgemein
ein schlechteres Zubereitungsergebnis von dem Gargut erreicht.
-
Aus
der
DE 100 63 694
C2 ist ein Verfahren zur Unterscheidung der Form von Ablagen
eines Backofens sowie ein derartiger Backofen bekannt. Die Ablage
für Gargut kann in unterschiedlichen Höhenlagen
in den Garraum eingebracht werden und durch Verfahren, in denen
Radarstrahlen auf die Ablage gerichtet und von der Ablage reflektiert
werden, kann die Höhenlage erfasst werden. Darüber
hinaus wird abhängig von den detektierten reflektierten
Signalen eine Unterscheidung zwischen einem Backblech und einem
gitterförmigen Backrost ermöglicht.
-
Des
Weiteren ist aus der
EP
0 271 899 B1 ein Verfahren bekannt, bei dem die Einschubhöhe
eines Gargutträgers detektierbar ist.
-
Aus
der
DE 10 2004
026 882 A1 ist ein Gargerät mit einem höhenverstellbaren
Gargutträger bekannt. Eine Positionsveränderung
der Höhe des Gargutträgers wird abhängig
vom bereits erreichten Garzustand des Garguts durchgeführt.
Zur Höhenverstellung ist eine Spindelvorrichtung vorgesehen.
-
Des
Weiteren ist aus der
DE
199 54 470 B4 eine Vorrichtung zum Betreiben eines Garofens
bekannt, welcher mit einer Pyrolyse-Reinigungsfunktion zum pyrolytischen
Reinigen der Ofenmuffel ausgebildet ist. Die Vorrichtung umfasst
auch einen Signalgenerator, der bei von der Detektionseinrichtung
detektierter Anwesenheit wenigstens einer überwachten Auszugsvorrichtung
und/oder Einschubvorrichtung für einen Gargutträger
und/oder eines Gargutträgers an einer zugehörigen
Position der Ofenmuffel optische und/oder akustische Signale erzeugt,
um die bedienende Person darauf hinzuweisen, dass die betroffene
Auszugsvorrichtung und/oder Einschubvorrichtung für einen
Gargutträger und/oder der Gargutträger aus der
Ofenmuffel herauszunehmen ist und/oder die Pyrolyse-Reinigungsfunktion
nicht inbetriebnehmbar ist.
-
Bei
allen bekannten Verfahren und Gargeräten ist der Betrieb
in vielfältiger Weise nur eingeschränkt gewährleistet.
Gerade im Hinblick auf eine Vielzahl von möglichen Zubereitungsprogrammen und
möglichen Einschubebenen und/oder die Verwendung verschiedener
Gargutträger können Fehlbedienungen und/oder schlechte
Zubereitungsergebnisse resultieren, so dass der Nutzer im Hinblick auf
die Bedienbarkeit des Gargeräts und das Zubereitungsergebnis
unzufrieden ist.
-
Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Verfahren sowie Gargeräte
zu schaffen, mit denen der Betrieb im Hinblick auf Fehlbedienungen
und nur suboptimale Zubereitungsergebnisse verbessert werden kann.
-
Diese
Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche
gelöst.
-
Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Betreiben eines
Gargeräts vorgesehen. Das Gargerät weist einen
Garraum auf, in den zumindest ein Gargutträger in zumindest
zwei unterschiedlichen Einschubebenen positionierbar ist. Bei dem
Verfahren gemäß dem ersten Aspekt wird für
zumindest ein Zubereitungsprogramm eine spezifische und somit bevorzugte
Einschubebene für den Gargutträger und/oder ein
spezifischer Gargutträgertyp vorgegeben. Diese Informationen
werden insbesondere im Gargerät als vorab definierte Informationen
abgelegt. Bei einem nachfolgenden Betrieb des Gargeräts
wird dann bei diesem spezifisch ausgewählten Zubereitungsprogramm
erfasst, ob abhängig von dem ausgewählten Zubereitungsprogramm
der Gargutträger auf der dafür vorgesehenen Einschubebene
angeordnet ist und/oder ob der vorgegebene Gargutträgertyp
verwendet ist. Abhängig von diesem Vergleich wird das Zubereitungsprogramm
verändert, insbesondere automatisch verändert,
wenn der Gargutträger auf einer von der vorgesehenen, vorab definierten
Einschubebene für dieses Zubereitungsprogramm abweichenden
Einschubebene angeordnet ist und/oder der Gargutträgertyp
von dem für dieses Zubereitungsprogramm vorab bevorzugt
vorgesehenen Gargutträgertyp abweicht. Durch das erfindungsgemäße
Verfahren kann somit gewährleistet werden, dass auch dann,
wenn die falsche Einschubebene und/oder ein falscher Gargutträgertyp
für das ausgewählte Zubereitungsprogramm eingestellt
bzw. verwendet werden, das Zubereitungsprogramm individuell verändert
und an die fälschlicherweise verwendete Einschubebene und/oder
den Gargutträgertyp angepasst wird. In intelligenter Weise
kann somit bei diesem Verfahren das ausgewählte Zubereitungsprogramm
dahingehend verändert werden, dass die Zubereitung auch
auf einer eigentlich nicht vorgesehenen und weniger geeigneten Einschubebene
und/oder mit dem nicht bevorzugten Gargutträgertyp durchgeführt
werden kann und ein Zubereitungsergebnis erreicht werden kann, welches
im Wesentlichen dem entspricht, wenn die vorgegebene Einschubebene
und der vorgegebene Gargutträgertyp verwendet werden.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass die Änderung des Zubereitungsprogramms
abhängig von der tatsächlichen Einschubebene und/oder
dem spezifischen Gargutträgertyp durchgeführt
wird. Es wird somit nicht nur eine pauschale Änderung des
Zubereitungsprogramms durchgeführt, sondern eine an die
gegebene, tatsächliche Situation angepasste Änderung
durchgeführt. Die Erreichung eines entsprechend vorgesehenen
Zubereitungsergebnisses kann somit auch dann gewährleistet
werden, wenn die Änderung des Zubereitungsprogramms an
die suboptimalen tatsächlichen Einschubebenen und/oder
an den spezifischen suboptimalen Gargutträgertyp angepasst
wird.
-
Vorzugsweise
wird zumindest ein Parameterwert des Zubereitungsprogramms geändert.
Diesbezüglich können beispielsweise die Zubereitungsdauer
und/oder die Verteilung der Heizleistung auf Heizelemente und/oder
die Heizart und/oder die Heizdauer geändert werden.
-
Im
Hinblick auf die Verteilung der Heizleistung können die
ursprünglich bei diesem Zubereitungsprogramm vorgesehenen
Anteile der Leistung der dafür verwendeten Heizkörper
geändert werden. Im Hinblick auf die Heizart kann eine Änderung
der Heiztechnologie durchgeführt werden, indem beispielsweise,
wenn dies im Gargerät vorliegt, anstatt einer herkömmlichen
Erwärmung über einen Heizkörper eine Mikrowellenenergie
eingestrahlt wird. Umfasst das Gargerät mehrere unterschiedliche
Energiequellen, können die kombiniert werden, um diesbezüglich
das Zubereitungsergebnis in entsprechender Weise wie bei einem unveränderten
Zubereitungsprogramm zu erreichen. Beispielsweise kann dann in einem
Backofen vorgesehen sein, dass angepasst an die tatsächlich
verwendete Einschubebene, welche nicht die bevorzugt vorgesehene
Einschubebene für das Zubereitungsprogramm ist, die Erzeugung
der Unterhitze und/oder Oberhitze verändert wird. Eine
Variation diesbezüglich kann auch im Hinblick auf die Zeitdauer,
wie lange eine derartige Änderung der Heizart und/oder
der Heizleistung und/oder der Heizdauer erfolgt, möglich
sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass im Gargerät eine andere
Heizart bzw. Heiztechnologiekombination eingestellt wird und eine
entsprechende Zubereitung durchgeführt wird.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass die Änderung des Zubereitungsprogramms,
insbesondere die Änderung der spezifischen Parameterwerte,
an einen Nutzer des Gargeräts mitgeteilt wird. Der Nutzer
ist daher jederzeit informiert, dass sich gewisse Änderungen
in der Zubereitung aufgrund der gewählten und nicht priorisierten
Einschubebene und/oder des gewählten und nicht priorisierten
Gargutträgertyps für dieses Zubereitungsprogramm
ergeben.
-
Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass die tatsächliche Änderung
des Zubereitungsprogramms erst dann durchgeführt wird,
wenn nach der Mitteilung und Information an den Nutzer dieser die Änderung
bestätigt und/oder eine Bestätigung für eine
vorgebbare Zeitdauer unterlässt. Das Starten mit den veränderten
Bedingungen des Zubereitungsprogramms wird somit vorzugsweise mit
einer bestimmten Vorlaufzeit angekündigt und erst dann durchgeführt.
Somit bleibt dem Nutzer die Möglichkeit, darauf zu reagieren,
indem er entweder die Einschubebene korrigiert und/oder den Gargutträgertyp ändert.
Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Korrektur des Zubereitungsprogramms
bei einem spezifischen Gargerät dem Nutzer angezeigt wird und
dieser dann die Einschubebene verändert und/oder den Gargutträgertyp
wechselt. Dies wird dann von dem Gargerät automatisch erkannt
und die vorgeschlagene Änderung des Zubereitungsprogramms
wird zurückgenommen und nicht durchgeführt bzw.
grundsätzlich erst gar nicht gestartet.
-
Insbesondere
ist somit vorgesehen, dass dann, wenn eine falsche Einschubebene
und/oder ein falscher Gargutträgertyp für das
ausgewählte Zubereitungsprogramm erkannt wird, dies nicht
nur dem Nutzer mitgeteilt wird, sondern auch vorzugsweise vorgeschlagen
wird, welches die bevorzugte Einschubebene ist und/oder welches
ein bevorzugter Gargutträgertyp ist. Der Nutzer weiß somit
dann auch gleich, wie er die falschen Ausgangsbedingungen schnell
und korrekt ändern kann. Wird dies durchgeführt
und dann von dem Gargerät erkannt, wird das ausgewählte
Zubereitungsprogramm ohne eine Änderung durchgeführt.
Insbesondere wird die Korrektur der Einschubebene und/oder die Korrektur
des Gargutträgertyps durch den Nutzer durch das Gargerät
erkannt und diesem dann auch mitgeteilt. Vorzugsweise erfolgt erst
dann der Start des ausgewählten Zubereitungsprogramms.
-
Wird
eine nicht bevorzugte Einschubebene für den Gargutträger
und/oder ein nicht bevorzugter Gargutträgertyp für
das ausgewählte Zubereitungsprogramm erkannt und dem Nutzer
mitgeteilt und reagiert er auf diese Mitteilung nicht, so kann auch
vorgesehen sein, dass das Zubereitungsprogramm trotzdem gestartet
wird, allerdings die falschen Voraussetzungen, nämlich
die falsche Einschubebene und/oder der falsche Gargutträgertyp,
dem Nutzer mitgeteilt, insbesondere auf einer Anzeigeeinheit angezeigt
werden. Dies kann beispielsweise dahingehend erfolgen, dass per
Sprache und/oder per Text mitgeteilt wird, dass die falsche Einschubebene
gewählt ist, dass der falsche Gargutträgertyp
gewählt ist, dass zu viel Unterhitze und/oder zu wenig
Oberhitze erzeugt wird und dergleichen.
-
Besonders
bevorzugt ist vorgesehen, dass ein Gargutträgertyp abhängig
von seiner Form und/oder seinem Material erkannt wird. Besonders vorteilhaft
ist dabei die Erkennung des Gargutträgertyps anhand seines
Materials, insbesondere seines Oberflächenmaterials. Durch
diese Ausgestaltung kann auch erkannt werden, ob bevorzugt vorgeschlagene
und vorgebbare Zubehörteile verwendet werden, und insbesondere,
ob Original-Zubehör verwendet wird. Dies kann im Hinblick
auf die Erzielung eines gewünschten Zubereitungsergebnisses
besonders entscheidend sein. Gerade durch die Erkennung der Materialausgestaltung
des Gargutträgertyps kann dann dem Nutzer mitgeteilt werden,
ob dieser Gargutträgertyp für das ausgewählte
Zubereitungsprogramm geeignet ist oder nicht. Da für spezifische
Gargüter und individuelle Zubereitungsprogramme ganz spezifische
Gargutträgertypen vorteilhaft sind, ist dies ein wesentlicher
Einflussfaktor auf die Erreichung eines gewünschten Zubereitungsergebnisses.
Gerade dann, wenn der Gargutträger aus Aluminium oder emailliert
ist, kann dies erkannt werden und auf die Eignung dieses Materials
zur Zubereitung des spezifischen Garguts geschlossen werden und
dies dem Nutzer mitgeteilt werden.
-
Auch
hier kann dann vorgesehen sein, dass angepasst an diese Materialausgestaltung
des Gargutträgertyps das Zubereitungsprogramm, welches ausgewählt
wurde, automatisch verändert wird, um auch mit diesen abweichenden
Materialeigenschaften des Gargutträgertyps ein optimales
Zubereitungsergebnis zu erreichen.
-
Ist
beispielsweise vorgesehen, dass das Gargerät standardmäßig
mit Gargutträgern, wie beispielsweise Backblechen, Grillpfannen,
Grillrosten und dergleichen, aus Aluminium ausgebildet ist und der
Nutzer verwendet bei einem spezifischen Zubereitungsprogramm ein
nachträglich erworbenes emailliertes Gargutträgerelement,
wird das erkannt. Diesbezüglich kann dann beispielsweise
aufgrund der unterschiedlichen Strahlungseigenschaften dieser verschiedenen
Materialien der Gargutträger beispielsweise ein Wert eines
Heizparameters bei diesem spezifischen Zubereitungsprogramm geändert werden,
und/oder die Zeitdauer des Zubereitungsprogramms und/oder die Zeitdauer
einer Heizphase geändert werden. Dies sind lediglich beispielhafte Parameteränderungen,
die die Veränderungsmöglichkeiten andeuten sollen.
Prinzipiell ist dies nicht als abschließend zu verstehen
und bei jedem spezifischen Zubereitungsprogramm können
die dazu vorgegebenen Parametereinstellungen geändert werden.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass dann, wenn ein nicht bevorzugter
Gargutträgertyp für das ausgewählte Zubereitungsprogramm
vom Nutzer verwendet wurde, dies dem Nutzer mitgeteilt wird und
zugleich vorgeschlagen wird, für welches Zubereitungsprogramm
diese Einschubebene und/oder dieser Gargutträgertyp bevorzugt
geeignet wären. Der Nutzer kann dann darauf reagieren und
gegebenenfalls ein anderes Zubereitungsprogramm wählen. Auch
dies fällt unter die allgemeine Bezeichnung des ersten
Aspekts der Erfindung. Unter der Formulierung, dass das Zubereitungsprogramm
verändert wird, ist somit auch die Ausführung
zu verstehen, bei der ein anderes Zubereitungsprogramm ausgewählt wird.
Auch dies kann sowohl automatisch als auch benutzerdefiniert erfolgen.
-
Insbesondere
ist vorgesehen, dass die Detektion der Einschubebene und/oder des
Gargutträgertyps durch Strahlungsdetektion erfolgt. Insbesondere
kann hier eine Sende-Empfangseinheit in dem Gargerät angeordnet
sein, welche zumindest einen Sensor, vorzugsweise mehrere Sensoren
umfasst. Diese sind insbesondere zur Aussendung von Radarstrahlen
ausgebildet. Prinzipiell können jedoch auch elektromagnetische
Strahlen in einem anderen Frequenzspektrum ausgesendet werden, um
die Detektion der Einschubebene und/oder des Gargutträgertyps
feststellen zu können.
-
Vorzugsweise
ist auch vorgesehen, dass bei einem von einem Zubereitungsprogramm
unterschiedlichen Funktionsprogramm, bei dem keine Zubereitung eines
Garguts erfolgt, erkannt wird, ob überflüssiges
Zubehör im Garraum vorhanden ist. Als Funktionsprogramm
wird beispielsweise eine Pyrolysefunktion des Gargeräts
genannt. Soll ein derartiger Pyrolysevorgang durchgeführt
werden, wird vorab geprüft, ob Zubehör, wie beispielsweise
Gargutträger, in dem Garraum sind und ob diese pyrolysefähig
sind. Dies bedeutet, es wird diesbezüglich überprüft,
ob die in dem Garraum möglicherweise vorhandenen Gegenstände
durch den Pyrolysevorgang beschädigt werden könnten.
Wird derartiges Zubehör und/oder dessen Nichttauglichkeit
für die Bedingungen in dem Funktionsprogramm erkannt, wird
dies dem Nutzer mitgeteilt. Das Funktionsprogramm wird erst dann
gestartet, wenn die entsprechenden Gegenstände im Garraum
entfernt wurden. Werden andererseits Gegenstände in dem
Garraum erkannt, welche tauglich sind für die Bedingungen,
wie sie beim Ablauf des Funktionsprogramms auftreten, wird dieses
Funktionsprogramm automatisch gestartet.
-
Insbesondere
ist vorzugsweise vorgesehen, dass bei einer falsch eingestellten
Einschubebene bei einem ausgewählten Zubereitungsprogramm
vorgesehen ist, dass automatisch durch mechanische Verstellung diese
falsche Einschubebene korrigiert wird und in die spezifisch bevorzugte
Einschubebene der Gargutträger gebracht wird. Diesbezüglich
weist das Gargerät eine mechanische Verstellvorrichtung auf,
die durch eine Steuereinheit gesteuert wird. Insbesondere ist eine
kontinuierliche Verstellung der Einschubhöhe möglich.
-
Durch
das erfindungsgemäße Verfahren gemäß dem
ersten Aspekt wird das Risiko eines nicht zufriedenstellenden Zubereitungsergebnisses
bei Verwendung falscher Zubehöre und/oder falsch eingestellter
Einschubebenen zumindest reduziert. Darüber hinaus werden
Hilfestellungen für den Nutzer angegeben und/oder automatische
Korrekturen durchgeführt.
-
Vorzugsweise
ist bei dem Verfahren vorgesehen, dass dann, wenn der Gargutträger
auf einer von der vorgesehenen Einschubebene abweichenden Einschubebene
angeordnet wird und/oder der Gargutträgertyp von dem vorgesehenen
Gargutträgertyp abweicht, dies dem Nutzer mitgeteilt wird
und die bevorzugt vorzusehende Einschubebene und/oder der bevorzugt
vorzusehende Gargutträgertyp vorgeschlagen werden, und
erst dann das Zubereitungsprogramm geändert wird, wenn
nach einer vorgebbaren Wartezeit eine Änderung der Einschubebene
und/oder eine Änderung des Gargutträgertyps von
dem Nutzer unterlassen wird.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass abhängig von dem gewählten
Zubereitungsprogramm automatisch erfasst wird, ob in dem Garraum
zur Durchführung des Zubereitungsprogramms nicht erforderliche,
herausnehmbare Komponenten angeordnet sind. Insbesondere wird dabei
dem Nutzer das Vorhandensein von nicht erforderlichen Komponenten oder
nicht tauglichen Komponenten mitgeteilt und das Zubereitungsprogramm
wird erst dann gestartet, wenn die Komponenten entfernt wurden oder
wenn eine vorgebbare Zeitdauer zur Entfernung der Komponenten nach
der Mitteilung verstrichen ist. Unerwünschte Beeinträchtigungen
des Ablaufs des Zubereitungsprogramms können dadurch verhindert
werden. Insbesondere kann dadurch auch eine energieeffiziente Betreibung
des Gargeräts und ein energieeffizienter Ablauf des Zubereitungsprogramms
gewährleistet werden.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass abhängig von einem gewählten
und von einem Zubereitungsprogramm unterschiedlichen Funktionsprogramm
des Gargeräts automatisch erfasst wird, ob in dem Garraum
zur Durchführung des Zubereitungsprogramms nicht erforderliche,
herausnehmbare Komponenten angeordnet sind. Das Funktionsprogramm
kann beispielsweise eine Pyrolyse zum Reinigen des Gargeräts
sein.
-
Auch
hier ist vorzugsweise vorgesehen, dass dem Nutzer das Vorhandensein
von nicht erforderlichen und/oder nicht tauglichen Komponenten für das
Funktionsprogramm mitgeteilt wird, und erst dann das Funktionsprogramm
gestartet wird, wenn diese Komponenten entfernt wurden.
-
Die
Erfindung gemäß dem ersten Aspekt betrifft auch
ein Gargerät, welches einen Garraum aufweist, in dem ein
Gargutträger in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen
positionierbar ist, und welches zumindest ein Zubereitungsprogramm umfasst.
Für dieses zumindest eine Zubereitungsprogramm ist eine
spezifische und bevorzugte Einschubebene für einen Gargutträger
und/oder ein spezifischer Gargutträgertyp vorgegeben. Das
Gargerät umfasst eine Erfassungs- und Steuereinrichtung,
mittels welcher erfasst wird, ob abhängig von dem ausgewählten
Zubereitungsprogramm der eingebrachte Gargutträger auf
der dafür vorgesehenen Einschubebene angeordnet ist und/oder
ob für dieses ausgewählte Zubereitungsprogramm
der vorgegebene Gargutträgertyp verwendet ist. Die Erfassungs-
und Steuereinrichtung ist darüber hinaus so ausgebildet, dass
das Zubereitungsprogramm verändert wird, wenn der Gargutträger
auf einer von der vorgesehenen Einschubebene abweichenden Einschubebene angeordnet
ist und/oder der tatsächlich verwendete Gargutträgertyp
von dem vorgesehenen und bevorzugt vorgeschlagenen Gargutträgertyp
unterschiedlich ist.
-
Vorteilhafte
Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
gemäß dem ersten Aspekt sind als vorteilhafte
Ausführungen des Gargeräts gemäß dem
ersten Aspekt der Erfindung anzusehen.
-
Ein
zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
eines Gargeräts, welches einen Garraum aufweist, in dem
ein Gargutträger in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen positioniert
werden kann. Für ein Zubereitungsprogramm werden eine spezifische
und somit bevorzugte Einschubebene für den Gargutträger
und/oder ein für das ausgewählte Zubereitungsprogramm
spezifischer Gargutträgertyp vorgegeben. Diese Informationen
werden insbesondere vorab festgelegt und definiert und in dem Gargerät
abgespeichert. Bei einem nachfolgenden Betrieb des Gargeräts
und einem Auswählen eines derartig spezifischen Zubereitungsprogramms
wird dann erfasst, ob abhängig von dem ausgewählten
Zubereitungsprogramm der Gargutträger auf der dafür
vorgesehenen Einschubebene angeordnet wird und/oder ob der für
das ausgewählte Zubereitungsprogramm vorgegebene und somit
bevorzugt vorgeschlagene Gargutträgertyp verwendet wird.
Bei einem erkannten Abweichen der tatsächlich verwendeten
Einschubebene von der vorgegebenen Einschubebene und/oder einem
Abweichen des verwendeten Gargutträgertyps von dem vorgegebenen Gargutträgertyp
wird die tatsächliche, momentan verwendete Einschubebene
verändert. Bei diesem zweiten Aspekt der Erfindung wird
somit ohne Änderung des ausgewählten Zubereitungsprogramms
eine Anpassung an die fälschlicherweise gewählten
Ausgangsbedingungen dahingehend korrigiert, dass die nicht bevorzugte
Einschubebene verändert und in die spezifisch bevorzugte
und vorgegebene Einschubebene für das Zubereitungsprogramm
gebracht wird. Der Gargutträger wird somit in seiner Position
verändert und auf die richtige Einschubebene gebracht.
-
Insbesondere
ist vorgesehen, dass die Veränderung der Einschubebene
in die bevorzugt vorgesehene Einschubebene automatisch erfolgt.
Insbesondere weist das Gargerät dazu eine Verstellvorrichtung,
die durch eine Steuereinrichtung gesteuert ist, auf.
-
Vorzugsweise
wird die Einschubebene so verändert, dass das ausgewählte
Zubereitungsprogramm unverändert durchgeführt
werden kann. Das Zubereitungsergebnis ist daher im Wesentlichen
das gleiche.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass die Änderung der Einschubebene erst
dann durchgeführt wird, wenn vorab ein Nutzer über
die falschen Einstellbedingungen für das ausgewählte
Zubereitungsprogramm informiert wurde. Insbesondere wird diese Änderung
der Einschubebene erst dann durchgeführt, wenn nach der
Mitteilung an den Nutzer eine vorgebbare Wartezeit verstrichen ist
und/oder die vorgeschlagene Änderung der Einschubebene
von dem Nutzer bestätigt wird.
-
Ausführungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß dem
ersten Aspekt sind als vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens gemäß dem zweiten Aspekt anzusehen.
-
Der
zweite Aspekt der Erfindung betrifft darüber hinaus ein
Gargerät, welches einen Garraum aufweist, in dem ein Gargutträger
in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen positionierbar
ist, und welches zumindest ein Zubereitungsprogramm umfasst. Für
ein Zubereitungsprogramm ist eine spezifische, bevorzugte Einschubebene für
den Gargutträger und/oder ein spezifischer Gargutträgertyp
vorgegeben. Das Gargerät umfasst eine Erfassungs- und Steuereinrichtung,
welche dazu ausgebildet ist, dass sie abhängig von dem
ausgewählten Zubereitungsprogramm erkennt, ob der tatsächlich
verwendete Gargutträger dem für dieses Zubereitungsprogramm
spezifisch und bevorzugt vorgegebenen Gargutträgertyp entspricht
und/oder ob die verwendete Einschubebene der vorgesehenen, bevorzugten
Einschubebene entspricht. Darüber hinaus ist die Erfassungs-
und Steuereinrichtung zur Steuerung einer Verstellvorrichtung ausgebildet,
mittels welcher bei einem erkannten Abweichen der tatsächlich
verwendeten Einschubebene von der vorgegebenen Einschubebene und/oder
bei einem Abweichen des verwendeten Gargutträgertyps von
dem bevorzugt vorgegebenen Gargutträgertyp die tatsächliche
Einschubebene verändert wird, insbesondere automatisch
verändert wird.
-
Vorteilhafte
Ausführungen des erfindungsgemäßen Gargeräts
gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung sind als
vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen
Gargeräts gemäß dem zweiten Aspekt der
Erfindung anzusehen.
-
Ein
dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
eines Gargeräts, welches einen Garraum aufweist, in dem
ein Gargutträger in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen positionierbar
ist. Für ein Zubereitungsprogramm wird eine spezifische
und bevorzugte Einschubebene für den Gargutträger
und/oder ein spezifischer Gargutträgertyp vorgegeben. Es
wird im Betrieb des Gargeräts dann erfasst, ob abhängig
von dem ausgewählten Zubereitungsprogramm der verwendete Gargutträger
auf der dafür vorgesehenen Einschubebene angeordnet ist
und/oder ob der vorgegebene Gargutträger verwendet ist.
Bei einem erkannten Abweichen der tatsächlichen Einschubebene
von der vorgegebenen Einschubebene und/oder bei einem erkannten
Abweichen des verwendeten Gargutträgertyps von dem vorgegebenen
Gargutträgertyp wird ausgegeben, für welches zumindest
eine weitere Zubereitungsprogramm des Gargeräts diese gegenwärtig
verwendete Einschubebene und/oder der gegenwärtig verwendete
Gargutträgertyp geeignet sind. Bei diesem Verfahren wird
somit in intelligenter Weise erkannt, ob falsche Ausgangsbedingungen
zum Durchführen eines Zubereitungsprogramms im Hinblick
auf die Einschubebene und/oder den Gargutträger gegeben
sind und es wird dann automatisch festgestellt, welches andere Zubereitungsprogramm
zu diesen Bedingungen besser passen würde. Ein Zubereitungsvorgang
kann somit dahingehend verbessert werden, dass nicht in pauschaler
Weise dann das ausgewählte Zubereitungsprogramm durchgeführt
wird, sondern dass gesucht wird, welches Zubereitungsprogramm für
die Zubereitung besser geeignet wäre.
-
Vorzugsweise
wird vorgesehen, dass dann das besser geeignete weitere Zubereitungsprogramm
automatisch ausgewählt und insbesondere auch automatisch
durchgeführt wird.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass das ermittelte bessere, weitere
Zubereitungsprogramm zunächst dem Nutzer mitgeteilt wird.
Abhängig davon, ob der Nutzer dann diesem vorgeschlagenen
weiteren Zubereitungsprogramm zustimmt oder eine Reaktion auf die
Mitteilung des Gargeräts unterlässt, wird dann
das vorgeschlagene weitere Zubereitungsprogramm automatisch gestartet.
Stimmt der Nutzer diesem vorgeschlagenen besseren weiteren Zubereitungsprogramm
nicht zu, kann vorgesehen sein, dass er ein nochmals weiteres, anderes
Zubereitungsprogramm auswählt oder das primär
ausgewählte eingestellte Zubereitungsprogramm startet, auch
wenn dies dann nicht das ermittelte, bevorzugte weitere Zubereitungsprogramm
ist.
-
Die
Variabilität einer Zubereitung und auch die Flexibilität
bei der Kombination zwischen einem Zubereitungsprogramm, einer Einschubebene
und einem Gargutträgertyp kann dadurch hochflexibel und
in vielfältiger Weise ermöglicht werden.
-
Vorteilhafte
Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sowohl gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung als
auch gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung sind
als vorteilhafte Ausführungen des Verfahrens gemäß dem
dritten Aspekt der Erfindung anzusehen.
-
Der
dritte Aspekt der Erfindung betrifft darüber hinaus ein
Gargerät, welches einen Garraum aufweist, in dem ein Gargutträger
in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen positionierbar
ist und welches zumindest ein Zubereitungsprogramm umfasst. Für
ein Zubereitungsprogramm ist eine spezifische, bevorzugte Einschubebene
für den Gargutträger und/oder ein spezifischer
Gargutträgertyp vorgegeben. Mittels einer Erfassungs- und
Steuereinrichtung des Gargeräts wird erfasst, ob abhängig
von dem ausgewählten Zubereitungsprogramm der eingebrachte
und verwendete Gargutträger auf der dafür vorgesehenen
Einschubebene angeordnet ist und/oder der vorgegebene Gargutträgertyp
verwendet ist. Die Erfassungs- und Steuereinrichtung ist darüber
hinaus so ausgebildet, dass bei einem erkannten Abweichen der tatsächlich
verwendeten Einschubebene von der vorgegebenen Einschubebene und/oder
bei einem Abweichen des verwendeten Gargutträgertyps von
dem vorgegebenen Gargutträgertyp mittels einer Ausgabeeinheit
ausgegeben wird, für welches zumindest eine weitere Zubereitungsprogramm
des Gargeräts diese verwendete Einschubebene und/oder dieser
verwendete Gargutträgertyp geeignet sind.
-
Auch
hier sind vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen
Gargeräts gemäß dem ersten Aspekt der
Erfindung und gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung
als vorteilhafte Ausführungen des Gargeräts gemäß dem
dritten Aspekt anzusehen.
-
Ein
vierter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
eines Gargeräts, bei welchem ein Gargutträger
in einem Garraum des Gargeräts eingebracht wird, und der
Gargutträger erkannt wird. Für ein spezifisches
Zubereitungsprogramm wird ein Gargutträger aus einem zumindest
anteilig spezifischen Material vorgegeben und durch eine Materialerkennung
wird erfasst, ob der in den Garraum momentan eingebrachte Gargutträger
bei dem ausgewählten Zubereitungsprogramm verwendbar ist.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird somit
für ein spezifisches Zubereitungsprogramm definiert, welche
Gargutträger verwendbar sind und diesbezüglich
welche Materialausgestaltung diese aufweisen sollen, um ein bevorzugtes
oder bestes Zubereitungsergebnis erzielen zu können. Abhängig
von diesen Vorgaben, welche als Informationen in dem Gargerät
abgespeichert sind, wird dann bei einem tatsächlichen Betrieb
und einem spezifisch ausgewählten Zubereitungsprogramm
geprüft, ob der gegenwärtig in den Garraum eingebrachte
Gargutträger aus einem Material ausgebildet ist, welches
dem Material des bevorzugt vorgegebenen Gargutträgers entspricht.
Es kann somit abhängig von der Materialausgestaltung des
Gargutträgers darauf geschlossen werden, ob ein überdurchschnittliches
Zubereitungsergebnis bei diesem spezifisch ausgewählten
Zubereitungsprogramm erreicht werden kann.
-
Vorzugsweise
wird der Gargutträger abhängig von dem Oberflächenmaterial
erkannt. Da das Oberflächenmaterial einen wesentlichen
Einfluss auf den Zubereitungsvorgang hat, ist es besonders vorteilhaft,
die Erkennung anhand dieses Oberflächenmaterials durchzuführen.
Vorzugsweise wird erkannt, ob der Gargutträger eine metallische
Oberfläche und/oder eine emaillierte Oberfläche
aufweist.
-
Bevorzugt
ist auch vorgesehen, dass zusätzlich zu der Materialerkennung
des Gargutträgers auch eine Formerkennung durchgeführt
wird.
-
Insbesondere
wird das Material des Gargutträgers durch detektierte,
reflektierende Strahlung einer Sende-Empfangseinheit des Gargeräts
erkannt. Auch hier sind vorzugsweise Radarstrahlen eingesetzt. Ebenso
können jedoch auch andere geeignete Strahlen verwendet
werden.
-
Die
Erfindung gemäß dem vierten Aspekt betrifft auch
ein Gargerät, welches einen Garraum aufweist, in dem ein
Gargutträger in zumindest zwei unterschiedlichen Einschubebenen
positionierbar ist, und welches zumindest ein Zubereitungsprogramm umfasst.
Für ein spezifisches Zubereitungsprogramm ist ein Gargutträger
aus einem zumindest anteilig spezifischen Material vorgegeben und
mittels einer Erfassungs- und Steuereinrichtung ist eine Materialerkennung
des gegenwärtig verwendeten Gargutträgers bei
einem spezifischen Betrieb durchführbar. Abhängig
von der Materialerkennung wird durch die Erfassungs- und Steuereinrichtung
ermittelt, ob der in den Garraum momentan eingebrachte Gargutträger
bei dem ausgewählten Zubereitungsprogramm verwendbar ist
bzw. geeignet ist.
-
Vorzugsweise
wird dies dem dann dem Nutzer mitgeteilt und gegebenenfalls vorzugsweise
vorgeschlagen, den Gargutträger zu wechseln.
-
Auch
hier sind vorteilhafte Ausführungen der ersten drei Aspekte
betreffend das Gargerät als vorteilhafte Ausführungen
des Gargeräts gemäß dem vierten Aspekt
anzusehen.
-
Ein
fünfter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Betreiben eines Gargeräts, bei welchem für die
Verwendung im Garraum des Gargeräts spezifische Gargutträger
bestimmt werden und vorab definiert werden und bei einem in den
Garraum in einem nachfolgenden Betrieb eingebrachten Gargutträger
erfasst wird, ob es ein spezifischer, vorab definierter Gargutträger
ist. Insbesondere wird somit bei diesem Verfahren gemäß dem
fünften Aspekt ein Original-Gargutträger zur Verwendung
definiert und vorgegeben.
-
Durch
das Verfahren wird dann in einem nachgeschalteten Betrieb erkannt,
ob derartiges Original-Zubehör verwendet wird oder nicht.
Der Gerätehersteller kann diesbezüglich derartige
geeignete Original-Gargutträger vorgeben und definieren. Durch
dieses Verfahren wird somit verhindert, dass aufgrund der Verwendung
von Nicht-Original-Zubehör Zubereitungsergebnisse nur suboptimal
erzielt werden und/oder hoher Verschleiß in dem Gargerät auftritt.
Insbesondere kann dadurch vermieden werden, dass ungeeignete Gargutträger
eingesetzt werden, wodurch es gegebenenfalls zur Beschädigung oder
Funktionsbeeinträchtigung oder hohem Verschleiß des
Gargutträgers und/oder des Gargeräts kommen kann.
Die Verwendung von Nichtoriginal-Gargutträgern kann somit
einfach erkannt werden.
-
Vorzugsweise
wird die Erkennung eines Original-Gargutträgers anhand
seiner Form und/oder seiner Materialausgestaltung, insbesondere
des Oberflächenmaterials, erkannt. Ausführungen
der Verfahren gemäß den ersten vier Aspekten der
Erfindung sind als vorteilhafte Ausführungen des Verfahrens
gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung
anzusehen.
-
Des
Weiteren betrifft die Erfindung gemäß dem fünften
Aspekt ein Gargerät, welches einen Garraum aufweist, in
den ein Gargutträger einbringbar ist. Das Gargerät
umfasst eine Erfassungs- und Steuereinrichtung, wobei vorgegeben
ist, welche im Garraum des Gargeräts verwendbaren spezifischen
Gargutträger vorgesehen sein können und mittels
der Erfassungs- und Steuereinrichtung in einem nachfolgenden Betrieb
erfasst wird, welcher Gargutträger gegenwärtig
eingebracht ist, und ob dieser ein spezifisch vorgegebener Gargutträger
ist. Insbesondere wird somit durch das Gargerät erkannt,
ob ein vorgegebener Original-Gargutträger verwendet ist
oder nicht.
-
Auch
hier sind Ausführungen gemäß der ersten
vier Aspekte der Gargeräte als vorteilhafte Ausführungen
des Gargeräts gemäß dem fünften
Aspekt anzusehen.
-
Als
Gargutträgertyp seien beispielsweise ein Backblech, ein
Rost, eine Grillpfanne etc. genannt. Auf diesen können
dann auch Gargutbehälter aufgestellt werden. Gargutträger
können daher sowohl zur direkten als auch zur indirekten
Aufnahme eines Garguts ausgebildet sein.
-
Weitere
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung
genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend
in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen. Dies gilt auch für aspektübergreifende
Merkmale und Merkmalskombinationen.
-
Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher
erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Frontansicht eines
Gargeräts 1.
-
Das
Gargerät 1 kann insbesondere als Backofen ausgebildet
sein.
-
Im
Ausführungsbeispiel weist das Gargerät 1 eine
Muffel 2 auf, welche einen Garraum 3 begrenzt. Frontseitig
weist die Muffel 2 eine Beschickungsöffnung auf,
welche durch eine Tür 4 verschließbar
ist.
-
Beispielhaft
ist in der Figur dargestellt, dass ein Gargutträger 5,
welcher beispielsweise ein Backblech, ein Backrost, eine Grillpfanne
oder dergleichen sein kann, in den Garraum 3 eingebracht
ist. Im Ausführungsbeispiel sind im Garraum 3 beispielhaft drei
unterschiedliche Einschubebenen I, II und III möglich,
wobei diesbezüglich an gegenüberliegenden Seitenwänden
der Muffel Stege 11 ausgebildet sind.
-
In
der gezeigten Ausführung ist der Gargutträger 5 beispielhaft
in der untersten Einschubebene III eingeschoben und wird
durch entsprechende Stege 11 gehalten.
-
Das
Gargerät 1 umfasst darüber hinaus eine Erfassungs-
und Steuereinheit 6 bzw. 7, welche lediglich symbolisch
dargestellt ist und im oberen Bereich des Garraums 3 angeordnet
ist. Die Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 kann
einen oder mehrere Sensoren umfassen, welche zur Aussendung von
elektromagnetischen Strahlen ausgebildet sind.
-
Die
Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 umfasst
somit auch eine Sende-Empfangseinheit zur Aussendung von elektromagnetischen
Strahlen und zum Empfangen bzw. Detektieren von entsprechend reflektierten
Strahlen.
-
Darüber
hinaus sind frontseitig Bedienelemente 8 und 9 gezeigt,
welche im Hinblick auf Position und Anzahl lediglich beispielhaft
genannt sind.
-
In
der Bedieneinrichtung des Gargeräts 1 ist neben
den Bedienelementen 8 und 9 auch eine Ausgabeeinheit 10 angeordnet.
Diese kann zur Anzeige von Informationen in Form von Text oder dergleichen und/oder
zur Sprachausgabe und Spracheingabe ausgebildet sein.
-
In
einer Ausführung ist das Gargerät 1 so ausgebildet,
dass es eine Mehrzahl unterschiedlicher Zubereitungsprogramme durchführen
kann, die beispielsweise durch einen Nutzer über die Bedienelemente 8 und/oder 9 ausgewählt
werden können. Jedem Zubereitungsprogramm ist diesbezüglich
eine spezifische bevorzugte Einschubebene I, II, III für den
Gargutträger 5 zugeordnet. Darüber hinaus
kann zusätzlich oder stattdessen vorgesehen sein, dass jedem
spezifischen Zubereitungsprogramm ein spezifischer Gargutträgertyp
vorgegeben ist. Diese mögliche Kombination zwischen bevorzugter
Einschubebene und bevorzugtem Gargutträgertyp für
ein Zubereitungsprogramm ist im Hinblick auf ein bestmögliches
Zubereitungsergebnis abgestimmt und wird in Versuchen vorab ermittelt.
Die daraus sich ergebenden Erkenntnisse werden dann definiert und
als Information in dem Gargerät 1 abgespeichert.
Dies kann insbesondere vor Auslieferung des Gargeräts 1 an den
Kunden erfolgen. Ebenso kann jedoch auch vorgesehen sein, dass entsprechende
Verbesserungen oder neue Erkenntnisse darüber in nachfolgend
installierten Programmen oder zusätzlich auf das Gargerät 1 übertragenen
Programmen aktualisiert oder ergänzt werden.
-
Wird
dann in einem nachfolgenden Betrieb ein spezifisches Zubereitungsprogramm
von einem Nutzer ausgewählt, ein Gargutträger 5 in
eine der Einschubebenen I–III eingeschoben
und ein in Form und/oder Materialzusammensetzung spezifischer Gargutträgertyp,
der den Gargutträger 5 charakterisiert, verwendet,
so wird über die Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 eine
entsprechende Detektion durchgeführt. Wird dann erkannt,
dass die falsche Einschubebene und/oder der falsche Gargutträgertyp verwendet
sind, so kann vorgesehen sein, dass das von dem Nutzer ausgewählte
Zubereitungsprogramm durch das Gargerät 1 automatisch
verändert wird, indem beispielsweise ein oder mehrere das ausgewählte
Zubereitungsprogramm charakterisierende Parameterwerte geändert
werden. Insbesondere erfolgt die automatische Änderung
des Zubereitungsprogramms in Abhängigkeit von der tatsächlich verwendeten
Einschubebene I–III und/oder abhängig von
dem tatsächlich verwendeten Gargutträgertyp.
-
Mit
den veränderten Bedingungen für das Zubereitungsprogramm
wird dann dieses automatisch gestartet.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass das Erkennen einer falschen Einschubebene I–III und/oder eines
falschen Gargutträgertyps dem Nutzer des Hausgeräts über
die Anzeigeeinheit 10 mitgeteilt wird. Diese Mitteilung
kann vor dem Ändern des Zubereitungsprogramms erfolgen.
Es kann auch vorgesehen sein, dass mögliche vorteilhafte Änderungen des
Zubereitungsprogramms vorab ermittelt werden und dem Nutzer angezeigt
und vorgeschlagen werden. Es kann diesbezüglich dann vorgesehen
sein, dass das Starten des Zubereitungsprogramms mit den vorgeschlagenen
geänderten Bedingungen erst dann durchgeführt
wird, wenn die vorgeschlagenen Änderungen von dem Nutzer
bestätigt werden. Ebenso kann vorgesehen sein, dass das
Starten des Zubereitungsprogramms mit den vorgeschlagenen Änderungen
erst dann erfolgt, wenn eine vorgebbare Zeitdauer verstrichen ist,
welche sich zwischen der Mitteilung dieser Änderungen an
den Nutzer bis zum Ende der Zeitdauer erstreckt, und in dieser Zeitdauer keine
Aktion vom Nutzer erfolgt.
-
Vorzugsweise
wird der Gargutträgertyp abhängig von seiner Form
und/oder seiner Materialzusammensetzung erkannt.
-
Es
kann vorgesehen sein, dass der Nutzer nach der Mitteilung, dass
das Zubereitungsprogramm mit geänderten Bedingungen durchgeführt werden
sollte, selbstständig die Einschubebene I–III ändern
kann und/oder selbstständig den Gargutträgertyp
wechseln kann.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass das Gargerät 1 eine
Verstellmechanik 12 aufweist, mittels welcher die Einschubebene I–III und
somit die Einstellung der Höhe des Gargutträgers 5 im
Garraum 3 automatisch erfolgen kann. Vorzugsweise ist die
Verstellvorrichtung 12 mit der Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 elektrisch
verbunden und wird durch diese gesteuert. Insbesondere kann durch
eine derartige Verstellvorrichtung 12 nicht nur eine diskrete Verstellung
der Einschubhöhe I–III erzielt
werden, sondern auch eine kontinuierliche Höhenverstellung ermöglicht
werden.
-
Darüber
hinaus ist die Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 dahingehend
ausgebildet, dass bei einem von dem Nutzer ausgewählten
Zubereitungsprogramm detektiert wird, ob zusätzliche, nicht
benötigte Komponenten in dem Garraum vorhanden sind, welche
vorab herausgenommen werden sollten. Wird derartiges nicht erforderliches
Zubehör erkannt, wird dies dem Nutzer mitgeteilt und insbesondere
das ausgewählte Zubereitungsprogramm, gegebenenfalls mit
seinen Änderungen, erst dann durchgeführt und
gestartet, wenn diese weiteren Komponenten aus dem Garraum 3 entfernt
wurden.
-
Vorzugsweise
weist das Gargerät 1 auch zumindest ein Funktionsprogramm
auf, welches unterschiedlich zu einem Zubereitungsprogramm ist und nicht
zur Zubereitung von Lebensmitteln ausgebildet ist. Vorzugsweise
ist als Funktionsprogramm eine Pyrolysefunktion vorgesehen. Wird
ein derartiger Pyrolysevorgang gewünscht und von einem
Nutzer gestartet, so wird auch hier vor dem Starten automatisch
geprüft, ob Komponenten in dem Garraum 3 vorhanden
sind, welche vorher herausgenommen werden sollten. Insbesondere
wenn diese Komponenten den Pyrolysevorgang beeinträchtigen
würden oder von dem Pyrolysevorgang selbst beeinträchtigt werden
würden, ist dies sehr sinnvoll.
-
Das
Erkennen von derartig zu entnehmenden Komponenten erfolgt vorzugsweise über
die Erfassungs- und Steuereinheit 6, 7.
-
Bei
einer weiteren Ausführung des Gargeräts 1 ist
zumindest vorgesehen, dass ein Zubereitungsprogramm definiert ist
und diesem eine spezifische, bevorzugte Einschubebene I–III für
den Gargutträger 5 und/oder ein spezifischer Gargutträgertyp vorgegeben
sind. Mittels der Erfassungs- und Steuereinheit 6, 7 wird
erfasst, ob abhängig von dem ausgewählten Zubereitungsprogramm
der Gargutträger 5 auf der dafür vorgesehenen
Einschubebene I–III angeordnet ist und/oder
der vorgegebene Gargutträgertyp verwendet ist. Bei erkannten
Abweichen der tatsächlich verwendeten Einschubebene I–III von
der vorgegebenen Einschubebene I–III und/oder
einem erkannten Abweichen des verwendeten Gargutträgertyps
von dem vorgegebenen Gargutträgertyp wird die tatsächlich
verwendete Einschubebene I–III verändert,
insbesondere automatisch verändert. Dies erfolgt vorzugsweise über
die Verstellvorrichtung 12.
-
Insbesondere
ist vorgesehen, dass ein derartiges Verstellen der Einschubebene I–III vorab
einem Nutzer mitgeteilt wird.
-
Vorzugsweise
ist auch vorgesehen, dass bei einer erkannten falschen Einschubebene I–III und/oder
einem erkannten falschen Gargutträgertyp für das
ausgewählte spezifische Zubereitungsprogramm ermittelt
wird, für welches zumindest eine weitere Zubereitungsprogramm
des Gargeräts 1 diese momentan verwendete Einschubebene I–III und/oder
der momentan verwendete Gargutträgertyp geeignet sind.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass dieses ermittelte weitere Zubereitungsprogramm dem
Nutzer mitgeteilt wird, und ihm Gelegenheit gegeben wird, dieses
zu bestätigen und dann zu starten oder dieses abzulehnen
und mit dem von ihm ursprünglich ausgewählten
Zubereitungsprogramm fortzufahren oder ein gänzlich anderes
Zubereitungsprogramm zu wählen.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass das von dem Gargerät 1 automatisch
ermittelte, bessere weitere Zubereitungsprogramm im Vergleich zu
dem ursprünglich ausgewählten Zubereitungsprogramm
automatisch herangezogen und gestartet wird.
-
Vorzugsweise
wird durch die Erfassungs- und Steuereinrichtung 6, 7 auch
erkannt, ob für das Gargerät 1 und/oder
das spezifisch ausgewählte Zubereitungsprogramm ein Original-Zubehör
in Form eines Original-Gargutträgers 5 verwendet
ist oder ob dies nicht der Fall ist. Insbesondere wird dies anhand von
Formeigenschaften des Gargutträgers 5 und/oder
von Materialeigenschaften des Gargutträgers 5 ermittelt.
Auch hier kann dann vorgesehen sein, dass dem Nutzer mitgeteilt
wird, dass kein Original-Zubehör verwendet ist und vorgeschlagen
wird, ein entsprechendes Original-Zubehör zu verwenden. Insbesondere
kann auch vorgesehen sein, dass vorgeschlagen wird, welches spezifische
Originalzubehör, insbesondere welcher Original-Gargutträger, verwendet
werden soll.
-
Ebenso
kann vorgesehen sein, dass nicht primär ermittelt und erkannt
werden soll, ob ein Original-Gargutträger 5 oder
ein anderes Original-Zubehör in dem Garraum 3 verwendet
ist, sondern ob spezifisch für das ausgewählte
Zubereitungsprogramm der Gargutträger 5 geeignet
ist. Dies wird vorzugsweise abhängig von der Materialausgestaltung
des Gargutträgers 5 ermittelt. Vorzugsweise wird
dabei erkannt, ob die Materialausgestaltung des verwendeten Gargutträgers 5 für
das ausgewählte Zubereitungsprogramm die bevorzugt vorgesehene
Materialausgestaltung ist. Wird beispielsweise ein Gargutträger 5 aus
Aluminium oder aus einer zumindest Aluminium aufweisenden Oberflächenausgestaltung
verwendet und wäre für das spezifisch ausgewählte
Zubereitungsprogramm ein an seiner Oberfläche emailliertes
Gargutträgerelement als das bevorzugte vorgesehen und vorgeschlagen,
so wird dies erkannt und vorzugsweise dem Nutzer mitgeteilt. Dies
kann unabhängig davon erfolgen, ob der verwendete Gargutträger 5 ein
Original-Gargutträger ist oder nicht.
-
Wird
beispielsweise ein Brot in einer Kastenform aus einem Automatikprogramm
gewählt, so ist die abgelegte und vorteilhafte Empfehlung
dahingehend, dass diese Kastenform beispielsweise in die Einschubebene II eingeschoben
werden sollte. Wird, wie beispielhaft in der Figur gezeigt, der
Gargutträger 5 mit der nicht gezeigten Kastenform
jedoch in die Einschubebene III eingeschoben, so wird dies
von dem Gargerät 1 erkannt und als Abweichung
von den optimalen Bedingungen detektiert.
-
Diesbezüglich
ist dann eine Korrektur möglich, wobei durch die elektronische
Backofenregelung das Leistungsverhältnis der zum ausgewählten
Zubereitungsprogramm zugehörigen Anteile der elektrischen
Leistung der dafür verwendeten Heizkörper und/oder
die Heizart entsprechend der verwendeten Einschubebene angepasst
wird. Diesbezüglich könnte bei dem erwähnten
Beispiel dann weniger Unterhitze und mehr Oberhitze erzeugt werden.
Ebenso kann vorgesehen sein, dass dann eine andere Heizart bzw.
eine andere Heiztechnologiekombination ausgewählt und gestartet
wird und der daran angepasste Vorgang auch beispielsweise mit eventuell dazu
gehöriger veränderter Zeitdauer durchgeführt wird.
Insbesondere wird eine entsprechende Rückmeldung an den
Nutzer durchgeführt.
-
Es
kann auch vorgesehen sein, dass eine Korrektur, d. h. eine Veränderung
der Backofenregelung, angepasst an die verwendete Einschubebene und/oder
den Gargutträgertyp nicht möglich ist und an der
Anzeige dann eine entsprechende Information an den Nutzer erfolgt,
dass die falsche Einschubebene und/oder der falsche Gargutträgertyp
verwendet sind. Wird der Wechsel der Einschubebene von dem Nutzer
vorgenommen, so wird auch dieses von dem Gargerät 1 erkannt.
Diesbezüglich erfolgt dann vorzugsweise eine entsprechende
Rückmeldung des Gargeräts 1 an den Nutzer
und das Zubereitungsprogramm wird mit dem ausgewählten
Zubereitungsprogramm ohne eine diesbezügliche Änderung
durchgeführt und automatisch gestartet. Es kann auch vorgesehen
sein, dass nach dem Informieren des Nutzers über eine falsche
Einschubebene und/oder einen falschen Gargutträgertyp die
Einschubebene nicht gewechselt wird und versucht wird, das ausgewählte Zubereitungsprogramm
trotzdem zu starten. Diesbezüglich kann dann vorzugsweise
eine Rückmeldung an den Nutzer gegeben werden, dass ein
entsprechender Start versucht wurde und dieser jedoch erfolglos
abgebrochen wurde, da immer noch die falschen Bedingungen im Hinblick
auf die Einschubebene und/oder den Gargutträgertyp gegeben
sind.
-
Ist
darüber hinaus beispielsweise vorgesehen, dass für
das Gargerät 1 zumindest für ein mögliches
Zubereitungsprogramm standardmäßig als Original-Gargutträger
beispielsweise Backbleche aus Aluminium vorgesehen sind, und verwendet
ein Nutzer beispielsweise ein emailliertes Backblech, wird das vom
Gargerät 1 erkannt. Diesbezüglich kann
dann vorgesehen sein, dass das Gargerät 1 automatisch Änderungen
des ausgewählten Zubereitungsprogramms durchführt
und beispielsweise geänderte Heizparameter, Zubereitungszeiten
etc. korrigiert. Durch unterschiedliche Strahlungseigenschaften
der genannten Materialien können diese einfach detektiert
und erkannt werden.
-
- 1
- Gargerät
- 2
- Muffel
- 3
- Garraum
- 4
- Tür
- 5
- Gargutträger
- 6,
7
- Erfassungs-
und Steuereinheit
- 8,
9
- Bedienelemente
- 10
- Ausgabeeinheit
- 11
- Stege
- 12
- Verstellmechanik
- I,
II, III
- Einschubebenen
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10063694
C2 [0003]
- - EP 0271899 B1 [0004]
- - DE 102004026882 A1 [0005]
- - DE 19954470 B4 [0006]