-
Die
Erfindung betrifft einen Begrenzungsstein, beispielsweise zur Bildung
einer Weg-, Rasen- oder Beetkante, nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
-
Derartige
Begrenzungssteine sind beispielsweise aus der
DE 10 2005 048 265 A1 bekannt.
Bei diesem Begrenzungsstein ist die eine Stirnseite als halbrunder
Kopf und die andere Stirnseite als halbrunde Ausbuchtung ausgebildet,
deren Radius dem des Kopfes entspricht. Ferner sind an einer der
beiden Längsseiten des Begrenzungssteins zwei oder mehrere
kreissegmentförmige Abschnitte ausgebildet, deren Radius
demjenigen des Kopfes entspricht. Diese Begrenzungssteine lassen
sich auf einfache Weise aneinander reihen, wobei durch die abwechselnd
konvexe und konkave Ausbildung der Stirnseiten je zwei Begrenzungssteine
gelenkartig ineinander greifen. Durch die seitlichen kreissegmentförmigen
Abschnitte wird bei einer aus mehreren Begrenzungssteinen gebildeten
Rasen- oder Beetkante ein gleichförmig aussehender Kantenverlauf
erzielt, da nicht erkennbar ist, ob zwei einander benachbarte kreissegmentförmige
Abschnitte zu ein und demselben Begrenzungsstein oder zu zwei aufeinander
folgenden Begrenzungssteinen gehören.
-
Mit
Hilfe dieser bekannten Begrenzungssteine lassen sich somit beliebig
lange zusammenhängende Begrenzungskanten bilden, wobei
der Kantenverlauf zwischen geradlinig und winkelförmig
variieren kann. Es lassen sich zwar auch kurven- und kreisförmige
Begrenzungskanten bilden, jedoch haben sie stets ein polygonartiges
Aussehen und wirken dabei um so eckiger, je kleiner der Radius des Kurvenverlaufes
bzw. des Kreises ist.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Begrenzungsstein so
zu gestalten, dass mit ihm beliebig verlaufende und hierbei insbesondere
kurven- und kreisförmige Begrenzungskanten gebildet werden
können.
-
Die
Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem Begrenzungsstein
mit einer Oberseite, einer Unterseite, zwei Längsseiten
und zwei Stirnseiten, bei denen die eine Stirnseite konvex und die
andere Stirnseite mit gleichem Radius konkav ausgebildet ist, die
beiden Stirnseiten in erfindungsgemäßer Weise
unter einem spitzen Winkel schräg zueinander verlaufen
und die kürzere Längsseite konkav und die längere
Längsseite konvex bogenförmig ausgebildet ist.
-
Mit
diesen allseitig bogenförmig und dabei teils konkav und
teils konvex geformten Begrenzungssteinen, bei denen die Stirnseiten
zusätzlich auch noch unter einem spitzen Winkel schräg
zueinander verlaufen, lassen sich nun unterschiedlich große,
als Teil- oder Vollkreis ausgebildete Steinreihen legen, die beispielsweise
als Begrenzungskante dienen. Im Idealfall hat ein solcher Teil-
oder Vollkreis eine solche Größe, dass die einander
zugekehrten Stirnseiten benachbarter Begrenzungssteine entweder
vollflächig aneinander stoßen oder dass die Begrenzungssteine
mit gleich breiten Fugen zwischen den Stirnseiten verlegt sind.
Wenn die Begrenzungssteine demgegenüber in sehr viel engeren
oder weiteren Kreisen oder Bogenformen verlegt werden, bewirkt die
konkav/konvexe Form der Längsseiten, dass solche Verlegebilder
nicht eckig oder polygonartig empfunden werden. Da bei engen oder
weiten Kreisen oder Bögen die Stirnseiten benachbarter
Begrenzungssteine nicht vollflächig aneinander liegen, sondern
sich allenfalls linienförmig berühren bzw. die zwischen
ihnen bestehenden Fugen nicht gleich breit sind, sondern eine gekrümmte,
mehr oder weniger spitzwinkelige Keilform haben, wobei sich diese
bei engen Kreisen oder Bögen nach außen, und bei
weiten Kreisen oder Bögen nach innen zum Zentrum hin öffnen,
ergibt sich auf diese Weise ein aufgelockertes, harmonisch wirkendes
Verlegebild. So mit lässt sich aufgrund der unregelmäßigen
Formgestalt der Begrenzungssteine mit einer einzigen Steinform eine große
Verlegevielfalt erzielen, wobei überdies noch der optische
Eindruck entsteht, als seien unterschiedliche Steinformen oder Steine
unterschiedlicher Größe verwendet worden.
-
Nach
einem weitergehenden Vorschlag ist der Radius der Stirnseiten größer
als das Maß des Abstandes zwischen den Längsseiten.
Auf diese Weise bilden je zwei miteinander korrespondierende Stirnseiten
zweier aneinander stoßend verlegter Begrenzungssteine ein
flaches offenes Gelenk. Ein solch offenes Gelenk ermöglicht
beim Verlegen der Begrenzungssteine eine weitaus größere
Variantenvielfalt als ein halb geschlossenes Gelenk, wie es durch
den vorstehend beschriebenen Stand der Technik bekannt ist.
-
Durch
die Maßnahme, die Begrenzungssteine so zu gestalten, dass
ihre Oberseite und ihre Unterseite die gleiche Oberflächenbeschaffenheit
aufweisen, können sie wahlweise in der einen oder anderen
Ausrichtlage verlegt werden und dabei auch in beliebigem Wechsel
innerhalb eines Verlegebildes. Dies ermöglicht es, mit
den allseitig bogenförmig und dabei teils konkav und teils
konvex geformten Begrenzungssteinen nicht nur unterschiedlich gestaltete
Bogenformen mit beliebigem konkaven oder konvexen Richtungsverlauf
zu legen, sondern auch angenähert geradlinig aussehende
Steinreihen zu bilden, indem die Begrenzungssteine abwechselnd mit der
Oberseite und der Unterseite so aneinandergereiht werden, dass die
Tangenten der in stetigem Wechsel aufeinander folgenden linken und
rechten konkaven und konvexen Längsseiten jeweils auf einer
gemeinsamen Geraden liegen.
-
Gemäß einem
weitergehenden Vorschlag ist die Form der konkaven und konvexen
Längsseiten als Teilkreis ausgebildet, wobei die beiden
Teilkreise einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. Dadurch wird es
ermög licht, mit den solcherart ausgebildeten Begrenzungssteinen
eine exakt kreisförmige Steinreihe zu bilden, bei der der
innere und äußere Radius dieser Steinreihe dem
jeweiligen Radius der konkaven und der konvexen Längsseite
der Begrenzungssteine entspricht.
-
Durch
die weitere Maßnahme, dass der Radius der konkaven Längsseiten
im Wesentlichen dem Radius der Stirnseiten entspricht, können
auf optisch ansprechende Weise zwei Begrenzungssteine bzw. zwei
Steinreihen im Wesentlichen rechtwinkelig zueinander ausgerichtet
werden, indem ein Begrenzungsstein mit seiner konvexen Stirnseite
an die konkave Längsseite des benachbarten Begrenzungssteins
angelegt wird. Da der Radius der Stirnseite dem Radius der zugeordneten
Längsseite entspricht, kann hierbei das Aneinanderfügen
der Begrenzungssteine entweder vollflächig und damit im
Wesentlichen spaltfrei oder mit einer gleich breiten Fuge erfolgen,
so dass sich auch bei einem abrupten rechtwinkeligen Richtungswechsel
in dem Eckbereich ein harmonisches Bild ergibt.
-
Sofern
die eine Stirnseite im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Längsseiten
und die andere Stirnseite schräg zu den Längsseiten
verläuft, erzielt man mit einer derartigen Steinform eine
besonders große Variationsmöglichkeit beim Verlegen,
wobei unter bewusster Verwendung beliebig aussehender Fugenformen
eine unbegrenzte Vielfalt von unterschiedlich gestalteten Verlegebildern
ermöglicht wird.
-
Sofern
nach einem anderen Vorschlag die beiden Stirnseiten im Wesentlichen
mit dem gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten
verlaufen und damit der Begrenzungsstein in der Draufsicht ähnlich
wie ein gleichförmiges Trapez aussieht, lassen sich bevorzugt
gleichmäßig aussehende Verlegebilder schaffen.
So können z. B. beim Legen einer geradlinig aussehenden
Steinreihe die Begrenzungssteine so angeordnet werden, dass die
Fugen zwischen den Stirnseiten im Wesentlichen gleich breit aussehen.
Eine solcherart gestaltete Steinreihe vermittelt einen in sich geschlosseneren
Eindruck als wenn die Fugen keilförmig aussehen würden.
-
Weitere
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zweier in der beigefügten Zeichnung dargestellter
unterschiedlicher Ausführungsformen von Begrenzungssteinen
und mehrerer mit ihnen gebildeter Verlegebilder.
-
Es
zeigt:
-
1 eine
erste Ausführungsform eines Begrenzungssteins mit zwei
in unterschiedlichem Winkel zu den Längsseiten verlaufenden
Stirnseiten;
-
2 einen
Teilkreis mit kleinerem Radius;
-
3 einen
Teilkreis mit mittlerem Radius;
-
4 einen
Teilkreis mit größerem Radius;
-
5 eine
im Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine fugenlos
aneinandergereiht sind;
-
6 ein
Teilkreis mit sehr großem Radius, bei der die Begrenzungssteine
fugenlos aneinandergereiht sind;
-
7 ein
Verlegebild mit rechtwinkeligem Richtungswechsel;
-
8 eine
im Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine zueinander
tangential ausgerichtet sind;
-
9 eine
zweite Ausführungsform eines Begrenzungssteins mit zwei
mit im Wesentlichen im gleichen Winkel zu den Längsseiten
verlaufenden Stirnseiten;
-
10 eine
mit einem Begrenzungsstein gemäß 9 gebildete,
Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine zueinander
tangential ausgerichtet sind.
-
Der
in 1 als erste Ausführungsform dargestellte
Begrenzungsstein 1 weist eine konvexe Längsseite 2,
eine konkave Längsseite 3, eine kon vexe Stirnseite 4 und
eine konkave Stirnseite 5 auf. Die an den Längsseiten 2, 3 anliegenden
Tangenten sind mit T2 und T3 und die an den Stirnseiten 4, 5 anliegenden
Tangenten in entsprechender Weise mit T4 und T5 bezeichnet. Hierbei
verlaufen die Tangente T4 der konvexen Stirnseite 4 und
die Tangente T5 der konkaven Stirnseite 5 unter einem spitzen
Winkel a schräg zueinander, wodurch die konvexe Längsseite 2 länger
ist als die konkave Längsseite 3. Bei der ersten
Ausführungsform verläuft die konkave Stirnseite 5 im
Wesentlichen rechtwinkelig zu den beiden Längsseiten 2, 3 und
die konvexe Stirnseite 4 schräg zu den Längsseiten 2, 3.
-
Die
Form der konvexen und konkaven Längsseite 2 und 3 entspricht
jeweils einem Teilkreis, wobei die Radien R1 und R2 der beiden Teilkreise bzw.
der beiden Längsseiten 2 und 3 einen
gemeinsamen Mittelpunkt haben. Auf diese Weise verlaufen die beiden
Längsseiten 2 und 3 zueinander konzentrisch.
Der mittlere Radius zwischen den vorgenannten Radien R1 und R2 ist
mit R3 bezeichnet.
-
Auch
die Form der konvexen und konkaven Stirnseite 4 und 5 entspricht
jeweils einem Teilkreis, wobei aber in diesem Fall der jeweilige
Radius R4 der beiden Teilkreise bzw. der beiden Stirnseiten 4 und 5 gleich
groß ist. Dabei ist der Radius R4 der beiden Stirnseiten 4 und 5 größer
als das Maß des Abstandes zwischen den beiden Längsseiten 2 und 3.
Dies führt dazu, dass sofern zwei Begrenzungssteine 1 mit einer
konvexen Stirnseite 4 und einer konkaven Stirnseite 5 fugenlos
aneinander stoßend verlegt werden, diese Stirnseiten wie
die Bestandteile eines flachen offenen Gelenkes angesehen werden
können. Ferner entspricht die Größe des
Radius R4 der Stirnseiten 4 und 5 im Wesentlichen
der Größe des Radius R2 der konkaven Längsseite 3.
-
Die
in 1 sichtbare Oberseite ist mit dem Bezugszeichen 6 und
die hier nicht sichtbare Unterseite mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet.
Bei der Anfertigung der Begrenzungssteine 1 wird darauf
geachtet, dass ihre Oberseite 6 und ihre Unterseite 7 die
gleiche Oberflächenbeschaffenheit hinsichtlich Oberflächenstruktur
und Farbe haben. Auf diese Weise lassen sich die Begrenzungssteine 1 wahlweise
in der einen oder der anderen Ausrichtlage, d. h. beliebig entweder
mit der Seite bzw. der Fläche 6 oder der Seite
bzw. der Fläche 7 oben liegend verlegen ohne dass
dies vom Aussehen der oben liegenden Flächen her erkennbar
wäre.
-
In
den 2 bis 8 ist dargelegt, wie mit den
erfindungsgemäß gestalteten Begrenzungssteinen 1 eine
Vielzahl beliebig geformter Steinreihen bzw. Verlegebilder gebildet
werden kann.
-
In 3 ist
eine als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 10 dargestellt,
bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass
der mittlere Radius R5 dieser Steinreihe dem mittleren Radius R3
der Begrenzungssteine 1 entspricht. In diesem Fall verlaufen
die konvexen Längsseiten 2 der Begrenzungssteine 1 konzentrisch
und deckungsgleich auf dem äußeren Umfangskreis
und die konkaven Längsseiten 3 konzentrisch und
deckungsgleich auf dem inneren Umfangskreis der Steinreihe 10.
Ferner verlaufen bei dieser Steinreihe 10 die einander
zugekehrten bzw. miteinander korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter
Begrenzungssteine 1 parallel zueinander, so dass die Begrenzungssteine 1 entweder vollflächig
aneinander liegend und damit spaltfrei oder, wie in 3 dargestellt,
mit gleichbreiten Fugen 11 zwischen den Stirnseiten 4, 5 verlegt
werden können.
-
In 2 ist
eine andere, ebenfalls als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 12 dargestellt,
bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass der
mittlere Radius R6 dieser Steinreihe kleiner ist als der mittlere
Radius R3 der Begrenzungssteine 1. In diesem Fall verlaufen
die einander zugekehrten bzw. miteinander korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter
Begrenzungssteine 1 nicht wie bei der Steinreihe 10 parallel
zu einander, sondern berühren sich, sofern sie wie in 2 aneinander
stoßend verlegt werden, nur linienförmig, so dass
zwischen ihnen gekrümmte, eine spitzwinkelige Keilform
aufweisende Fugen 13 gebildet sind, die sich nach außen öffnen.
-
In 4 ist
eine weitere, ebenfalls als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 14 dargestellt,
bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass der
mittlere Radius R7 dieser Steinreihe größer ist
als der mittlere Radius R3 der Begrenzungssteine 1. Auch
in diesem Fall sind zwischen den einander zugekehrten bzw. miteinander
korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter
Begrenzungssteine 1 gekrümmte, spitzwinkelig keilförmig
aussehende Fugen 15 ausgebildet, die sich jedoch anders
als bei der Steinreihe 12 hierbei nach innen öffnen.
-
Die
in Abhängigkeit von der Größe des Radius
der Steinreihe wechselnde Richtung der Öffnungen der Fugen
mit ein und derselben Steinform ermöglicht es, eine volle
Kreisfläche zu bilden, bei der im inneren Bereich die Öffnung
der Fugen nach außen (2) und im äußeren
Bereich die Öffnung der Fugen nach innen (4)
gerichtet ist. Dabei vollzieht sich der Wechsel der Richtung der Öffnungen der
Fugen stetig, wobei ein mittlerer Bereich entsteht, in dem die Fugen
entlang den Stirnseiten der aneinander stoßenden Steine
gleich breit sind (3).
-
Dieser
Effekt tritt insbesondere dann besonders in Erscheinung, wenn eine
Kreisfläche nicht vollständig mit Steinen belegt
wird, sondern nur einzelne konzentrische Kreisringflächen
mit Steinen belegt werden, so daß die Richtung der Öffnungen
der Fugen der inneren Kreisringfläche nach außen
und die Öffnungen der Fugen der äußeren
Kreisringfläche nach innen verläuft, wobei dann
ebenfalls eine mittlere Kreisringfläche entsteht, in der
die Breite jeweiligen Fugen zwischen zwei aneinander anstoßenden Stirnseiten
der Steine entlang ihrer gesamten Länge gleich breit ist.
-
5 zeigt
eine Steinreihe 16, bei der die Begrenzungssteine 1 abwechselnd
mit der in 1 sichtbaren Oberseite 6 und
der in 1 nicht sichtbaren Unterseite 7 oben
liegend so verlegt wurden, dass die einander zugekehrten konvexen
und konkaven Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 spaltfrei
aneinander anliegen. Auf diese Weise vermittelt die Steinreihe 16 den
Eindruck eines sich im Wesentlichen geradlinig erstreckenden Verlegebildes.
Durch die stetige Aufeinanderfolge von konvexen und konkaven Längsseiten 2 und 3 ergibt
sich jedoch bei der Steinreihe 16 ein wellenförmiger
Kantenverlauf, wobei dieses Bild noch dadurch verstärkt wird,
dass die Tangenten T2 und T3 der Längsseiten 2 und 3 jeweils
in einem flachen Winkel schräg zueinander verlaufen.
-
Die
in 6 dargestellte Steinreihe 17 entspricht
im Wesentlichen der Steinreihe 16 in 5, jedoch
mit dem Unterschied, dass bei ihr die Begrenzungssteine 1 geringfügig
gelenkartig gegeneinander verdreht sind, so dass sie einen Teilkreis
mit einem sehr großen mittleren Radius R8 bilden.
-
In 7 ist
dargestellt, dass zwei Begrenzungssteine 1 im Wesentlichen
rechtwinkelig zueinander verlegt werden können, indem ein
Begrenzungsstein 1 mit seiner konvexen Stirnseite 4 an
die konkave Längsseite 3 eines benachbarten Begrenzungssteins 1 angelegt
wird. Da der Radius R4 der Stirnseite 4 im Wesentlichen
dem Radius R2 der zugeordneten Längsseite 3 entspricht,
kann hierbei das Aneinanderfügen der Begrenzungssteine 1 entweder im
Wesentlichen spaltfrei oder, wie in 7 gezeigt, mit
einer im Wesentlichen gleichbreiten Fuge 18 erfolgen. Auf
diese Weise wird auch bei einem abrupten rechtwinkeligen Richtungswechsel
zweier geradliniger Steinreihen im Eckbereich ein harmonisches Bild
erzielt.
-
Bei
der in 8 dargestellten Steinreihe 19 sind wie
bei der Steinreihe 16 in 5 die Begrenzungssteine 1 abwechselnd
mit der in 1 sichtbaren Oberseite 6 und
der in 1 nicht sichtbaren Unterseite 7 in der
Weise oben liegend verlegt, dass es auf beiden Längsseiten
der Steinreihe 19 einen steten Wechsel der konvexen und
konkaven Längsseiten 2 und 3 gibt. Hierbei
wurden nun aber die Begrenzungssteine 1 so verlegt, dass
die Tangenten T2 und T3 der linken und rechten konkaven und konvexen Längsseiten 2 und 3 jeweils
auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Wenn auch bei dieser Verlegeweise zwischen
den einander zugekehrten Stirnseiten 4, 5 benachbarter
Begrenzungssteine 1 jeweils eine spitzwinkelig keilförmig
aussehende Fuge 20 gebildet wird, so vermittelt die Steinreihe 19 aber
trotzdem deutlich mehr als die Steinreihe 16 ein geradlinig
aussehendes Verlegebild, weil durch die tangentenmäßige
Ausrichtung der Begrenzungssteine 1 der wellenförmige
Kantenverlauf der Steinreihe 19 gegenüber demjenigen
der Steinreihe 16 gemildert ist.
-
Der
in 9 als zweite Ausführungsform dargestellte
Begrenzungsstein 21 ist im Wesentlichen ähnlich
wie der Begrenzungsstein 1 ausgebildet und weist daher
ebenfalls eine konvexe Längsseite 22, eine konkave
Längsseite 23, eine konvexe Stirnseite 24 und
eine konkave Stirnseite 25 auf. Die an den Längsseiten 22, 23 anliegenden
Tangenten sind mit T2' und T3' und die an den Stirnseiten 24, 25 anliegenden
Tangenten in entsprechender Weise mit T4' und T5' bezeichnet. Hierbei
verlaufen die Tangente T4' der konvexen Stirnseite 24 und
die Tangente T5' der konkaven Stirnseite 25 unter einem
spitzen Winkel b schräg zueinander, wodurch die konvexe Längsseite 22 länger
ist als die konkave Längsseite 23. Bei der zweiten
Ausführungsform verlaufen die beiden Stirnseiten 24 und 25 bzw.
ihre Tangenten T4', T5' im Wesentlichen mit dem gleichen Winkelbetrag
schräg zu den Längsseiten 22, 23.
Aufgrund dessen sieht der Begrenzungsstein 21 in der Draufsicht ähnlich
wie ein gleichförmiges Trapez aus.
-
Die
Form der konvexen und konkaven Längsseite 22 und 23 entspricht
jeweils einem Teilkreis, wobei die Radien R1' und R2' der beiden
Teilkreise bzw. der beiden Längsseiten 22 und 23 einen gemeinsamen
Mittelpunkt haben. Auf diese Weise verlaufen die beiden Längsseiten 22 und 23 zueinander
konzentrisch. Auch die Form der konvexen und konkaven Stirnseite 24 und 25 entspricht
jeweils einem Teilkreis, wobei der jeweilige Radius R4' der beiden
Teilkreise bzw. der beiden Stirnseiten 24 und 25 gleich
groß ist.
-
Die
in 9 sichtbare Oberseite des Begrenzungssteins 21 ist
mit dem Bezugszeichen 26 und die hier nicht sichtbare Unterseite
mit dem Bezugszeichen 27 bezeichnet. Die Oberseite 26 und
die Unterseite 27 haben wie die Oberseite 6 und
die Unterseite 7 des Begrenzungssteins 1 die gleiche
Oberflächenbeschaffenheit.
-
Bei
der in 10 dargestellten, mit den Begrenzungssteinen 21 gebildeten
Steinreihe 28 sind diese abwechselnd mit der in 9 sichtbaren
Oberseite 26 und der in 9 nicht
sichtbaren Unterseite 27 in der Weise oben liegend verlegt,
dass es auf beiden Längsseiten der Steinreihe 28 einen
steten Wechsel der konvexen und konkaven Längsseiten 22 und 23 gibt.
Hierbei wurden die Begrenzungssteine 21 ähnlich
wie bei der Steinreihe 19 in 8 in der Weise
verlegt, dass die Tangenten T2' und T3' der linken und rechten konkaven
und konvexen Längsseiten 22 und 23 jeweils
auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Da bei den Begrenzungssteinen 21 die beiden
Stirnseiten 24 und 25 im Wesentlichen mit dem
gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten 22, 23 verlaufen
und die Begrenzungssteine 21 infolgedessen ähnlich
wie ein gleichförmiges Trapez aussehen, können
sie mit ihren einander zugekehrten Stirnseiten 24, 25 nahezu
spaltfrei aneinandergelegt werden, bzw. würden für
den Fall, dass die Begrenzungssteine 21 auf Lücke
verlegt werden, die dann zwischen ihnen gebildeten Fugen im Wesentlichen
gleich breit aussehen. Aufgrund dieser Gegebenheiten hat die mit
den Begren zungssteinen 21 gebildete geradlinige Steinreihe 28 ein
in sich geschlosseneres Aussehen als die mit den Begrenzungssteinen 1 gebildete
Steinreihe 19.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102005048265
A1 [0002]