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DE102008033869A1 - Befestigungsstein - Google Patents

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DE102008033869A1 DE102008033869A DE102008033869A DE102008033869A1 DE 102008033869 A1 DE102008033869 A1 DE 102008033869A1 DE 102008033869 A DE102008033869 A DE 102008033869A DE 102008033869 A DE102008033869 A DE 102008033869A DE 102008033869 A1 DE102008033869 A1 DE 102008033869A1
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Armin Wigand
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/28Raised beds; Planting beds; Edging elements for beds, lawn or the like, e.g. tiles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Begrenzungsstein zur Bildung einer Weg-, Rasen- oder Bettkante (1; 21) mit einer Oberseite (6; 26), einer Unterseite (7; 27), zwei Längsseiten (2, 3; 22, 23) und zwei Stirnseiten (4, 5; 24, 25), wobei die eine Stirnseite (4; 24) konvex und die andere Stirnseite (5; 25) mit gleichem Radius (R4; R4') konkav ausgebildet ist, und die beiden Stirnseiten (4, 5; 24, 25) unter einem spitzen Winkel (a; b) schräg zueinander verlaufen, wobei die kürzere Längsseite (3; 23) konkav und die längere Längsseite (2; 22) konvex bogenförmig ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Begrenzungsstein, beispielsweise zur Bildung einer Weg-, Rasen- oder Beetkante, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Derartige Begrenzungssteine sind beispielsweise aus der DE 10 2005 048 265 A1 bekannt. Bei diesem Begrenzungsstein ist die eine Stirnseite als halbrunder Kopf und die andere Stirnseite als halbrunde Ausbuchtung ausgebildet, deren Radius dem des Kopfes entspricht. Ferner sind an einer der beiden Längsseiten des Begrenzungssteins zwei oder mehrere kreissegmentförmige Abschnitte ausgebildet, deren Radius demjenigen des Kopfes entspricht. Diese Begrenzungssteine lassen sich auf einfache Weise aneinander reihen, wobei durch die abwechselnd konvexe und konkave Ausbildung der Stirnseiten je zwei Begrenzungssteine gelenkartig ineinander greifen. Durch die seitlichen kreissegmentförmigen Abschnitte wird bei einer aus mehreren Begrenzungssteinen gebildeten Rasen- oder Beetkante ein gleichförmig aussehender Kantenverlauf erzielt, da nicht erkennbar ist, ob zwei einander benachbarte kreissegmentförmige Abschnitte zu ein und demselben Begrenzungsstein oder zu zwei aufeinander folgenden Begrenzungssteinen gehören.
  • Mit Hilfe dieser bekannten Begrenzungssteine lassen sich somit beliebig lange zusammenhängende Begrenzungskanten bilden, wobei der Kantenverlauf zwischen geradlinig und winkelförmig variieren kann. Es lassen sich zwar auch kurven- und kreisförmige Begrenzungskanten bilden, jedoch haben sie stets ein polygonartiges Aussehen und wirken dabei um so eckiger, je kleiner der Radius des Kurvenverlaufes bzw. des Kreises ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Begrenzungsstein so zu gestalten, dass mit ihm beliebig verlaufende und hierbei insbesondere kurven- und kreisförmige Begrenzungskanten gebildet werden können.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem Begrenzungsstein mit einer Oberseite, einer Unterseite, zwei Längsseiten und zwei Stirnseiten, bei denen die eine Stirnseite konvex und die andere Stirnseite mit gleichem Radius konkav ausgebildet ist, die beiden Stirnseiten in erfindungsgemäßer Weise unter einem spitzen Winkel schräg zueinander verlaufen und die kürzere Längsseite konkav und die längere Längsseite konvex bogenförmig ausgebildet ist.
  • Mit diesen allseitig bogenförmig und dabei teils konkav und teils konvex geformten Begrenzungssteinen, bei denen die Stirnseiten zusätzlich auch noch unter einem spitzen Winkel schräg zueinander verlaufen, lassen sich nun unterschiedlich große, als Teil- oder Vollkreis ausgebildete Steinreihen legen, die beispielsweise als Begrenzungskante dienen. Im Idealfall hat ein solcher Teil- oder Vollkreis eine solche Größe, dass die einander zugekehrten Stirnseiten benachbarter Begrenzungssteine entweder vollflächig aneinander stoßen oder dass die Begrenzungssteine mit gleich breiten Fugen zwischen den Stirnseiten verlegt sind. Wenn die Begrenzungssteine demgegenüber in sehr viel engeren oder weiteren Kreisen oder Bogenformen verlegt werden, bewirkt die konkav/konvexe Form der Längsseiten, dass solche Verlegebilder nicht eckig oder polygonartig empfunden werden. Da bei engen oder weiten Kreisen oder Bögen die Stirnseiten benachbarter Begrenzungssteine nicht vollflächig aneinander liegen, sondern sich allenfalls linienförmig berühren bzw. die zwischen ihnen bestehenden Fugen nicht gleich breit sind, sondern eine gekrümmte, mehr oder weniger spitzwinkelige Keilform haben, wobei sich diese bei engen Kreisen oder Bögen nach außen, und bei weiten Kreisen oder Bögen nach innen zum Zentrum hin öffnen, ergibt sich auf diese Weise ein aufgelockertes, harmonisch wirkendes Verlegebild. So mit lässt sich aufgrund der unregelmäßigen Formgestalt der Begrenzungssteine mit einer einzigen Steinform eine große Verlegevielfalt erzielen, wobei überdies noch der optische Eindruck entsteht, als seien unterschiedliche Steinformen oder Steine unterschiedlicher Größe verwendet worden.
  • Nach einem weitergehenden Vorschlag ist der Radius der Stirnseiten größer als das Maß des Abstandes zwischen den Längsseiten. Auf diese Weise bilden je zwei miteinander korrespondierende Stirnseiten zweier aneinander stoßend verlegter Begrenzungssteine ein flaches offenes Gelenk. Ein solch offenes Gelenk ermöglicht beim Verlegen der Begrenzungssteine eine weitaus größere Variantenvielfalt als ein halb geschlossenes Gelenk, wie es durch den vorstehend beschriebenen Stand der Technik bekannt ist.
  • Durch die Maßnahme, die Begrenzungssteine so zu gestalten, dass ihre Oberseite und ihre Unterseite die gleiche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, können sie wahlweise in der einen oder anderen Ausrichtlage verlegt werden und dabei auch in beliebigem Wechsel innerhalb eines Verlegebildes. Dies ermöglicht es, mit den allseitig bogenförmig und dabei teils konkav und teils konvex geformten Begrenzungssteinen nicht nur unterschiedlich gestaltete Bogenformen mit beliebigem konkaven oder konvexen Richtungsverlauf zu legen, sondern auch angenähert geradlinig aussehende Steinreihen zu bilden, indem die Begrenzungssteine abwechselnd mit der Oberseite und der Unterseite so aneinandergereiht werden, dass die Tangenten der in stetigem Wechsel aufeinander folgenden linken und rechten konkaven und konvexen Längsseiten jeweils auf einer gemeinsamen Geraden liegen.
  • Gemäß einem weitergehenden Vorschlag ist die Form der konkaven und konvexen Längsseiten als Teilkreis ausgebildet, wobei die beiden Teilkreise einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. Dadurch wird es ermög licht, mit den solcherart ausgebildeten Begrenzungssteinen eine exakt kreisförmige Steinreihe zu bilden, bei der der innere und äußere Radius dieser Steinreihe dem jeweiligen Radius der konkaven und der konvexen Längsseite der Begrenzungssteine entspricht.
  • Durch die weitere Maßnahme, dass der Radius der konkaven Längsseiten im Wesentlichen dem Radius der Stirnseiten entspricht, können auf optisch ansprechende Weise zwei Begrenzungssteine bzw. zwei Steinreihen im Wesentlichen rechtwinkelig zueinander ausgerichtet werden, indem ein Begrenzungsstein mit seiner konvexen Stirnseite an die konkave Längsseite des benachbarten Begrenzungssteins angelegt wird. Da der Radius der Stirnseite dem Radius der zugeordneten Längsseite entspricht, kann hierbei das Aneinanderfügen der Begrenzungssteine entweder vollflächig und damit im Wesentlichen spaltfrei oder mit einer gleich breiten Fuge erfolgen, so dass sich auch bei einem abrupten rechtwinkeligen Richtungswechsel in dem Eckbereich ein harmonisches Bild ergibt.
  • Sofern die eine Stirnseite im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Längsseiten und die andere Stirnseite schräg zu den Längsseiten verläuft, erzielt man mit einer derartigen Steinform eine besonders große Variationsmöglichkeit beim Verlegen, wobei unter bewusster Verwendung beliebig aussehender Fugenformen eine unbegrenzte Vielfalt von unterschiedlich gestalteten Verlegebildern ermöglicht wird.
  • Sofern nach einem anderen Vorschlag die beiden Stirnseiten im Wesentlichen mit dem gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten verlaufen und damit der Begrenzungsstein in der Draufsicht ähnlich wie ein gleichförmiges Trapez aussieht, lassen sich bevorzugt gleichmäßig aussehende Verlegebilder schaffen. So können z. B. beim Legen einer geradlinig aussehenden Steinreihe die Begrenzungssteine so angeordnet werden, dass die Fugen zwischen den Stirnseiten im Wesentlichen gleich breit aussehen. Eine solcherart gestaltete Steinreihe vermittelt einen in sich geschlosseneren Eindruck als wenn die Fugen keilförmig aussehen würden.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier in der beigefügten Zeichnung dargestellter unterschiedlicher Ausführungsformen von Begrenzungssteinen und mehrerer mit ihnen gebildeter Verlegebilder.
  • Es zeigt:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines Begrenzungssteins mit zwei in unterschiedlichem Winkel zu den Längsseiten verlaufenden Stirnseiten;
  • 2 einen Teilkreis mit kleinerem Radius;
  • 3 einen Teilkreis mit mittlerem Radius;
  • 4 einen Teilkreis mit größerem Radius;
  • 5 eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine fugenlos aneinandergereiht sind;
  • 6 ein Teilkreis mit sehr großem Radius, bei der die Begrenzungssteine fugenlos aneinandergereiht sind;
  • 7 ein Verlegebild mit rechtwinkeligem Richtungswechsel;
  • 8 eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine zueinander tangential ausgerichtet sind;
  • 9 eine zweite Ausführungsform eines Begrenzungssteins mit zwei mit im Wesentlichen im gleichen Winkel zu den Längsseiten verlaufenden Stirnseiten;
  • 10 eine mit einem Begrenzungsstein gemäß 9 gebildete, Wesentlichen geradlinig verlaufende Steinreihe, bei der die Begrenzungssteine zueinander tangential ausgerichtet sind.
  • Der in 1 als erste Ausführungsform dargestellte Begrenzungsstein 1 weist eine konvexe Längsseite 2, eine konkave Längsseite 3, eine kon vexe Stirnseite 4 und eine konkave Stirnseite 5 auf. Die an den Längsseiten 2, 3 anliegenden Tangenten sind mit T2 und T3 und die an den Stirnseiten 4, 5 anliegenden Tangenten in entsprechender Weise mit T4 und T5 bezeichnet. Hierbei verlaufen die Tangente T4 der konvexen Stirnseite 4 und die Tangente T5 der konkaven Stirnseite 5 unter einem spitzen Winkel a schräg zueinander, wodurch die konvexe Längsseite 2 länger ist als die konkave Längsseite 3. Bei der ersten Ausführungsform verläuft die konkave Stirnseite 5 im Wesentlichen rechtwinkelig zu den beiden Längsseiten 2, 3 und die konvexe Stirnseite 4 schräg zu den Längsseiten 2, 3.
  • Die Form der konvexen und konkaven Längsseite 2 und 3 entspricht jeweils einem Teilkreis, wobei die Radien R1 und R2 der beiden Teilkreise bzw. der beiden Längsseiten 2 und 3 einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. Auf diese Weise verlaufen die beiden Längsseiten 2 und 3 zueinander konzentrisch. Der mittlere Radius zwischen den vorgenannten Radien R1 und R2 ist mit R3 bezeichnet.
  • Auch die Form der konvexen und konkaven Stirnseite 4 und 5 entspricht jeweils einem Teilkreis, wobei aber in diesem Fall der jeweilige Radius R4 der beiden Teilkreise bzw. der beiden Stirnseiten 4 und 5 gleich groß ist. Dabei ist der Radius R4 der beiden Stirnseiten 4 und 5 größer als das Maß des Abstandes zwischen den beiden Längsseiten 2 und 3. Dies führt dazu, dass sofern zwei Begrenzungssteine 1 mit einer konvexen Stirnseite 4 und einer konkaven Stirnseite 5 fugenlos aneinander stoßend verlegt werden, diese Stirnseiten wie die Bestandteile eines flachen offenen Gelenkes angesehen werden können. Ferner entspricht die Größe des Radius R4 der Stirnseiten 4 und 5 im Wesentlichen der Größe des Radius R2 der konkaven Längsseite 3.
  • Die in 1 sichtbare Oberseite ist mit dem Bezugszeichen 6 und die hier nicht sichtbare Unterseite mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet. Bei der Anfertigung der Begrenzungssteine 1 wird darauf geachtet, dass ihre Oberseite 6 und ihre Unterseite 7 die gleiche Oberflächenbeschaffenheit hinsichtlich Oberflächenstruktur und Farbe haben. Auf diese Weise lassen sich die Begrenzungssteine 1 wahlweise in der einen oder der anderen Ausrichtlage, d. h. beliebig entweder mit der Seite bzw. der Fläche 6 oder der Seite bzw. der Fläche 7 oben liegend verlegen ohne dass dies vom Aussehen der oben liegenden Flächen her erkennbar wäre.
  • In den 2 bis 8 ist dargelegt, wie mit den erfindungsgemäß gestalteten Begrenzungssteinen 1 eine Vielzahl beliebig geformter Steinreihen bzw. Verlegebilder gebildet werden kann.
  • In 3 ist eine als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 10 dargestellt, bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass der mittlere Radius R5 dieser Steinreihe dem mittleren Radius R3 der Begrenzungssteine 1 entspricht. In diesem Fall verlaufen die konvexen Längsseiten 2 der Begrenzungssteine 1 konzentrisch und deckungsgleich auf dem äußeren Umfangskreis und die konkaven Längsseiten 3 konzentrisch und deckungsgleich auf dem inneren Umfangskreis der Steinreihe 10. Ferner verlaufen bei dieser Steinreihe 10 die einander zugekehrten bzw. miteinander korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 parallel zueinander, so dass die Begrenzungssteine 1 entweder vollflächig aneinander liegend und damit spaltfrei oder, wie in 3 dargestellt, mit gleichbreiten Fugen 11 zwischen den Stirnseiten 4, 5 verlegt werden können.
  • In 2 ist eine andere, ebenfalls als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 12 dargestellt, bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass der mittlere Radius R6 dieser Steinreihe kleiner ist als der mittlere Radius R3 der Begrenzungssteine 1. In diesem Fall verlaufen die einander zugekehrten bzw. miteinander korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 nicht wie bei der Steinreihe 10 parallel zu einander, sondern berühren sich, sofern sie wie in 2 aneinander stoßend verlegt werden, nur linienförmig, so dass zwischen ihnen gekrümmte, eine spitzwinkelige Keilform aufweisende Fugen 13 gebildet sind, die sich nach außen öffnen.
  • In 4 ist eine weitere, ebenfalls als Teilkreis ausgebildete Steinreihe 14 dargestellt, bei der die Begrenzungssteine 1 so angeordnet sind, dass der mittlere Radius R7 dieser Steinreihe größer ist als der mittlere Radius R3 der Begrenzungssteine 1. Auch in diesem Fall sind zwischen den einander zugekehrten bzw. miteinander korrespondierenden Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 gekrümmte, spitzwinkelig keilförmig aussehende Fugen 15 ausgebildet, die sich jedoch anders als bei der Steinreihe 12 hierbei nach innen öffnen.
  • Die in Abhängigkeit von der Größe des Radius der Steinreihe wechselnde Richtung der Öffnungen der Fugen mit ein und derselben Steinform ermöglicht es, eine volle Kreisfläche zu bilden, bei der im inneren Bereich die Öffnung der Fugen nach außen (2) und im äußeren Bereich die Öffnung der Fugen nach innen (4) gerichtet ist. Dabei vollzieht sich der Wechsel der Richtung der Öffnungen der Fugen stetig, wobei ein mittlerer Bereich entsteht, in dem die Fugen entlang den Stirnseiten der aneinander stoßenden Steine gleich breit sind (3).
  • Dieser Effekt tritt insbesondere dann besonders in Erscheinung, wenn eine Kreisfläche nicht vollständig mit Steinen belegt wird, sondern nur einzelne konzentrische Kreisringflächen mit Steinen belegt werden, so daß die Richtung der Öffnungen der Fugen der inneren Kreisringfläche nach außen und die Öffnungen der Fugen der äußeren Kreisringfläche nach innen verläuft, wobei dann ebenfalls eine mittlere Kreisringfläche entsteht, in der die Breite jeweiligen Fugen zwischen zwei aneinander anstoßenden Stirnseiten der Steine entlang ihrer gesamten Länge gleich breit ist.
  • 5 zeigt eine Steinreihe 16, bei der die Begrenzungssteine 1 abwechselnd mit der in 1 sichtbaren Oberseite 6 und der in 1 nicht sichtbaren Unterseite 7 oben liegend so verlegt wurden, dass die einander zugekehrten konvexen und konkaven Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 spaltfrei aneinander anliegen. Auf diese Weise vermittelt die Steinreihe 16 den Eindruck eines sich im Wesentlichen geradlinig erstreckenden Verlegebildes. Durch die stetige Aufeinanderfolge von konvexen und konkaven Längsseiten 2 und 3 ergibt sich jedoch bei der Steinreihe 16 ein wellenförmiger Kantenverlauf, wobei dieses Bild noch dadurch verstärkt wird, dass die Tangenten T2 und T3 der Längsseiten 2 und 3 jeweils in einem flachen Winkel schräg zueinander verlaufen.
  • Die in 6 dargestellte Steinreihe 17 entspricht im Wesentlichen der Steinreihe 16 in 5, jedoch mit dem Unterschied, dass bei ihr die Begrenzungssteine 1 geringfügig gelenkartig gegeneinander verdreht sind, so dass sie einen Teilkreis mit einem sehr großen mittleren Radius R8 bilden.
  • In 7 ist dargestellt, dass zwei Begrenzungssteine 1 im Wesentlichen rechtwinkelig zueinander verlegt werden können, indem ein Begrenzungsstein 1 mit seiner konvexen Stirnseite 4 an die konkave Längsseite 3 eines benachbarten Begrenzungssteins 1 angelegt wird. Da der Radius R4 der Stirnseite 4 im Wesentlichen dem Radius R2 der zugeordneten Längsseite 3 entspricht, kann hierbei das Aneinanderfügen der Begrenzungssteine 1 entweder im Wesentlichen spaltfrei oder, wie in 7 gezeigt, mit einer im Wesentlichen gleichbreiten Fuge 18 erfolgen. Auf diese Weise wird auch bei einem abrupten rechtwinkeligen Richtungswechsel zweier geradliniger Steinreihen im Eckbereich ein harmonisches Bild erzielt.
  • Bei der in 8 dargestellten Steinreihe 19 sind wie bei der Steinreihe 16 in 5 die Begrenzungssteine 1 abwechselnd mit der in 1 sichtbaren Oberseite 6 und der in 1 nicht sichtbaren Unterseite 7 in der Weise oben liegend verlegt, dass es auf beiden Längsseiten der Steinreihe 19 einen steten Wechsel der konvexen und konkaven Längsseiten 2 und 3 gibt. Hierbei wurden nun aber die Begrenzungssteine 1 so verlegt, dass die Tangenten T2 und T3 der linken und rechten konkaven und konvexen Längsseiten 2 und 3 jeweils auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Wenn auch bei dieser Verlegeweise zwischen den einander zugekehrten Stirnseiten 4, 5 benachbarter Begrenzungssteine 1 jeweils eine spitzwinkelig keilförmig aussehende Fuge 20 gebildet wird, so vermittelt die Steinreihe 19 aber trotzdem deutlich mehr als die Steinreihe 16 ein geradlinig aussehendes Verlegebild, weil durch die tangentenmäßige Ausrichtung der Begrenzungssteine 1 der wellenförmige Kantenverlauf der Steinreihe 19 gegenüber demjenigen der Steinreihe 16 gemildert ist.
  • Der in 9 als zweite Ausführungsform dargestellte Begrenzungsstein 21 ist im Wesentlichen ähnlich wie der Begrenzungsstein 1 ausgebildet und weist daher ebenfalls eine konvexe Längsseite 22, eine konkave Längsseite 23, eine konvexe Stirnseite 24 und eine konkave Stirnseite 25 auf. Die an den Längsseiten 22, 23 anliegenden Tangenten sind mit T2' und T3' und die an den Stirnseiten 24, 25 anliegenden Tangenten in entsprechender Weise mit T4' und T5' bezeichnet. Hierbei verlaufen die Tangente T4' der konvexen Stirnseite 24 und die Tangente T5' der konkaven Stirnseite 25 unter einem spitzen Winkel b schräg zueinander, wodurch die konvexe Längsseite 22 länger ist als die konkave Längsseite 23. Bei der zweiten Ausführungsform verlaufen die beiden Stirnseiten 24 und 25 bzw. ihre Tangenten T4', T5' im Wesentlichen mit dem gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten 22, 23. Aufgrund dessen sieht der Begrenzungsstein 21 in der Draufsicht ähnlich wie ein gleichförmiges Trapez aus.
  • Die Form der konvexen und konkaven Längsseite 22 und 23 entspricht jeweils einem Teilkreis, wobei die Radien R1' und R2' der beiden Teilkreise bzw. der beiden Längsseiten 22 und 23 einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. Auf diese Weise verlaufen die beiden Längsseiten 22 und 23 zueinander konzentrisch. Auch die Form der konvexen und konkaven Stirnseite 24 und 25 entspricht jeweils einem Teilkreis, wobei der jeweilige Radius R4' der beiden Teilkreise bzw. der beiden Stirnseiten 24 und 25 gleich groß ist.
  • Die in 9 sichtbare Oberseite des Begrenzungssteins 21 ist mit dem Bezugszeichen 26 und die hier nicht sichtbare Unterseite mit dem Bezugszeichen 27 bezeichnet. Die Oberseite 26 und die Unterseite 27 haben wie die Oberseite 6 und die Unterseite 7 des Begrenzungssteins 1 die gleiche Oberflächenbeschaffenheit.
  • Bei der in 10 dargestellten, mit den Begrenzungssteinen 21 gebildeten Steinreihe 28 sind diese abwechselnd mit der in 9 sichtbaren Oberseite 26 und der in 9 nicht sichtbaren Unterseite 27 in der Weise oben liegend verlegt, dass es auf beiden Längsseiten der Steinreihe 28 einen steten Wechsel der konvexen und konkaven Längsseiten 22 und 23 gibt. Hierbei wurden die Begrenzungssteine 21 ähnlich wie bei der Steinreihe 19 in 8 in der Weise verlegt, dass die Tangenten T2' und T3' der linken und rechten konkaven und konvexen Längsseiten 22 und 23 jeweils auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Da bei den Begrenzungssteinen 21 die beiden Stirnseiten 24 und 25 im Wesentlichen mit dem gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten 22, 23 verlaufen und die Begrenzungssteine 21 infolgedessen ähnlich wie ein gleichförmiges Trapez aussehen, können sie mit ihren einander zugekehrten Stirnseiten 24, 25 nahezu spaltfrei aneinandergelegt werden, bzw. würden für den Fall, dass die Begrenzungssteine 21 auf Lücke verlegt werden, die dann zwischen ihnen gebildeten Fugen im Wesentlichen gleich breit aussehen. Aufgrund dieser Gegebenheiten hat die mit den Begren zungssteinen 21 gebildete geradlinige Steinreihe 28 ein in sich geschlosseneres Aussehen als die mit den Begrenzungssteinen 1 gebildete Steinreihe 19.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005048265 A1 [0002]

Claims (7)

  1. Begrenzungsstein (1; 21) mit einer Oberseite (6; 26), einer Unterseite (7; 27), zwei Längsseiten (2, 3; 22, 23) und zwei Stirnseiten (4, 5; 24, 25), wobei die eine Stirnseite (4; 24) konvex und die andere Stirnseite (5; 25) mit gleichem Radius (R4; R4') konkav ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stirnseiten (4, 5; 24, 25) unter einem spitzen Winkel (a; b) schräg zueinander verlaufen und die kürzere Längsseite (3; 23) konkav und die längere Längsseite (2; 22) konvex bogenförmig ausgebildet ist.
  2. Begrenzungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius (R4; R4') der Stirnseiten (4, 5; 24, 25) größer ist als das Maß des Abstandes zwischen den Längsseiten (2, 3; 22, 23).
  3. Begrenzungsstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (6; 26) und die Unterseite (7; 27) die gleiche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen.
  4. Begrenzungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der konvexen und konkaven Längsseite (2, 3; 22, 23) jeweils einem Teilkreis entspricht und die beiden Teilkreise einen gemeinsamen Mittelpunkt aufweisen.
  5. Begrenzungsstein nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius (R2; R2') der konkaven Längsseite (3; 23) im Wesentlichen dem Radius (R4; R4') der Stirnseiten (4, 5; 24, 25) entspricht.
  6. Begrenzungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Stirnseite (5) im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Längsseiten (2, 3) und die andere Stirnseite (4) schräg zu den Längsseiten (2, 3) verläuft.
  7. Begrenzungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stirnseiten (24, 25) im Wesentlichen mit dem gleichen Winkelbetrag schräg zu den Längsseiten (22, 23) verlaufen.
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