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DE102008033867A1 - Gleichstrom-Kommutatormotor, insbesondere für eine Fahrzeugkomponentenverstellung - Google Patents

Gleichstrom-Kommutatormotor, insbesondere für eine Fahrzeugkomponentenverstellung Download PDF

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DE102008033867A1
DE102008033867A1 DE200810033867 DE102008033867A DE102008033867A1 DE 102008033867 A1 DE102008033867 A1 DE 102008033867A1 DE 200810033867 DE200810033867 DE 200810033867 DE 102008033867 A DE102008033867 A DE 102008033867A DE 102008033867 A1 DE102008033867 A1 DE 102008033867A1
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DE
Germany
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commutator
motor
brush
brushes
armature windings
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DE200810033867
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English (en)
Inventor
Thomas Bethge
Rainer Gerding
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Faurecia Automotive GmbH
Original Assignee
Faurecia Automotive GmbH
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/10Arrangements of brushes or commutators specially adapted for improving commutation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Gleichstrom-Kommutatormotor, insbesondere für eine Fahrzeugkomponentenverstellung. Der erfindungsgemäße Kommutatormotor (1) umfasst Ankerwicklungen (5), einen Kommutator (6) mit in Umfangsrichtung verteilt angeordneten Lamellen (7), zwei an den Lamellen (7) anliegenden Bürsten (8) zur Stromversorgung der Ankerwicklungen (5) und zum Aufnehmen von Stromrippel-Signalen (Ir), eine Motorwelle (4) und einen Magnetsatz (3) zur Ausbildung eines vierpoligen Magnetfeldes, wobei die Ankerwicklungen (5) und der Kommutator (6) mit der Motorwelle (4) als drehbarer Rotor angeordnet sind, wobei eine Lamellenanzahl (n) der Lamellen (7) des Kommutators (6) gleich einem ganzzahligen Vielfachen von vier ist, und die beiden Bürsten (8) unter einem Bürstenwinkel (alpha) von 90° zueinander auf dem Kommutator (6) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gleichstrom-Kommutatormotor, der insbesondere zur Verstellung einer Fahrzeugkomponente, z. B. einer Fahrzeugsitz-Komponente vorgesehen ist.
  • Bei Elektromotoren zur Verstellung unterschiedlicher Komponenten im Fahrzeug ist es zum Teil vorgesehen, eine zuvor gespeicherte Position bzw. Ausgangsposition wieder aufzufinden. Hierzu gibt es zum einen Motoren mit Positionssensoren, z. B. einem Hallsensor oder einem Potentiometer, die direkt die jeweilige Position ermitteln. Weiterhin sind Elektromotoren mit Ripple-Count-Technologie bekannt, bei denen die Position sensorlos ermittelt wird.
  • Bei Kommutatormotoren wird üblicherweise der Strom von einer Stromversorgung bzw. einer Steuereinrichtung über Bürsten zugeführt, die an dem in mehrere Lamellen unterteilten, zur Stromwendung dienenden Kommutator anliegen. Die Lamellen sind am Umfang des Kommutators gegeneinander isoliert und werden bei Drehung des aus den Ankerwicklungen, Motorwelle und Kommutator gebildeten Rotors entsprechend aufeinander folgend über die Bürsten bestromt. Hierbei gelangt jede Bürste von einer Lamelle aus nachfolgend auf den isolierten Zwischenbereich zwischen zwei Lamellen, wobei sie die beiden benachbarten Lamellen kurzzeitig kontaktiert und damit kurzschließt bzw. überbrückt. Dieser Übergang der Bürste von einer Lamelle zur nächsten ist mit einer Änderung im Stromsignal verbunden, das von der Steuereinrichtung ausgelesen wird. Die Elektromotoren erzeugen auf diese Weise im Betrieb entsprechend ihrer Lamellenanzahl am Kommutator periodisch wiederkehrende Stromänderungen, die als ”Stromrippel” bezeichnet werden. Die Stromrippel können von der Steuereinrichtung zur Positionser kennung genutzt werden, ohne dass hierfür Sensoren mit der entsprechenden Verkabelung erforderlich sind.
  • Nicht jeder Gleichstrom-Kommutatormotor eignet sich für die gebrauchsmäßige Anwendung des Ripple-Count-Verfahrens. Damit ein derartiger Kommutatormotor für Anwendungen beispielsweise als Antrieb für eine automatische Sitzverstellung einsetzbar ist, müssen die Stromrippel in Form und im zeitlichen Abstand ausreichend ausgeprägt sein, um für eine Steuereinheit sicher unterscheidbar und noch mit toleriebaren Fehlern messbar zu sein.
  • Üblicherweise werden zweipolige Kommutatormotoren in Verbindung mit einem Ripple-Count-Verfahren eingesetzt. Ein Nachteil zweipoliger Kommutatormotoren ist allerdings das ungünstige Verhältnis von Gewicht und Leistung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gleichstrom- Kommutatormotor zu schaffen, der eine sichere Auswertung im Ripple-Count-Verfahren ermöglicht, und der bei geringem Gewicht eine hohe Leistung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Gleichstrom-Kommutatormotor nach Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen. Hierbei sind insbesondere auch die gesamte Motoranordnung aus dem Kommutatormotor und der Steuereinrichtung zur Durchführung des Ripple-Count-Verfahrens, sowie ein Verstellsystem zur Verstellung einer Fahrzeugkomponente vorgesehen.
  • Erfindungsgemäß umfasst der Gleichstrom-Kommutatormotor Ankerwicklungen, einen Kommutator mit in Umfangsrichtung verteilt angeordneten Lamellen, zwei an den Lamellen anliegenden Bürsten zur Stromversorgung der Ankerwicklungen und zum Aufnehmen von Stromrippel-Signalen Ir, eine Motorwelle, und einen Magnetsatz zur Ausbildung eines vierpoligen Magnetfeldes, wobei die Ankerwicklungen und der Kommutator mit der Motorwelle als drehbarer Rotor angeordnet sind, wobei eine Lamellenanzahl n der Lamellen des Kommutators gleich einem ganzzahligen Vielfachen von vier ist, und die beiden Bürsten unter einem Bürstenwinkel α von 90° zueinander auf dem Kommutator angeordnet sind.
  • Durch die spezielle Anzahl (n) der Lamellen (n = 4, 8, 12, ...) und die rechtwinklige Anordnung der Bürsten kann der Übergang zwischen den Lamellen und die hieraus resultierenden Stromrippel für beide Bürsten im Wesentlichen zum selben Zeitpunkt erzeugt werden, so dass sich die den jeweiligen Bürsten zugeordneten Stromrippel überlagern und die Rippelfrequenz bzw. Rippelzahl pro Umdrehung der Lamellenanzahl entspricht. Auf diese Weise kann ein ausreichender Zeitabstand und eine ausreichende Trennung zwischen benachbarten Rippeln erreicht werden, was die Anwendung des Ripple-Count-Verfahrens bzw. die sensorlose Messung ermöglicht. Der Aufbau des Kommutatormotors als vierpoliger Motor ermöglicht hierbei eine hohe Leistung bei geringem Gewicht, insbesondere im Vergleich zu einem zweipoligen Motor.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die beiden Bürsten derart ausgebildet sind, dass diese gleichzeitig zwei benachbarte Lamellen kurzschließen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass die Ausprägung der Stromrippel, insbesondere die ”Amplitude” der Stromrippel, verbessert ist. Die ”Amplitude” eines Stromrippels bestimmt sich dabei aus dem minimalen und maximalen Wert des Stroms innerhalb der Zeitperiode eines Stromrippels.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Anliegefläche einer Bürste, mit der die Bürste an einer Gegenfläche des Kommutators anliegt, mit einem Radius ausgebildet ist, der größer oder gleich einem Radius der Gegenfläche des Kommutators ist, vorzugsweise im Rahmen möglicher und für die bezweckte Anwendung angemessener Herstellungstoleranzen dem Radius der Gegenfläche entspricht. Dadurch, dass der Radius der Anliegefläche der Bürste größer oder gleich dem Radius der Gegenfläche ist, die durch den Kommutator ausgebildet wird, kann das Geräusch, das durch das Überfahren der isolierten Bereiche zwischen den Lamellen entsteht, reduziert werden. Entspricht für Bürste und Kommutator der Radius der Gegenfläche dem Radius der Anliegefläche, begünstigt dies das Kurzschließen benachbarter Lamellen durch die Bürsten und eine saubere Ausprägung der Stromrippel. Auch die zeitliche Übereinstimmung des Kurzschließens durch die beiden Bürsten kann auf diese Weise optimiert werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Kommutatormotor zusätzlich eine Bürstenführung aufweist, in der eine Bürste geführt ist, wobei die Bürstenführung im Rahmen möglicher und für die bezweckte Anwendung angemessener Herstellungstoleranzen spielfrei ausgebildet ist. Die spielfreie Führung der Bürste bezweckt die Minimierung eines Verkippens der Bürste gegenüber dem Kommutator insbesondere während des Betriebs des Kommutatormotors und eine damit in der Regel verbundene Verkleinerung der Anliegefläche der Bürste an dem Kommutator. Durch das Verhindern eines Verkippens der Bürste bleibt die tatsächliche Anliegefläche der Bürste auch im Betrieb des Kommutatormotors weitestgehend erhalten. Des Weiteren wird durch diese Maßnahme das erwünschte identische Verhalten der Bürsten verbessert. Auf diese Weise lässt sich ebenfalls die Ausprägung der Stromrippel verbessern.
  • Die erfindungsgemäße Motoranordnung kann insbesondere zur Verstellung einer Sitzkomponente, z. B. zur Längsverstellung, Lehnenneigungsver stellung oder Höhenverstellung der Kopfstütze verwendet werden. Weiterhin sind auch Verwendungen z. B. als Fensterheber, Schiebedachverstellung und elektrische Lenksäule usw. möglich.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einer Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Elektromotor für eine Sitzverstellung im Axialschnitt;
  • 2 eine Ansicht auf den Kommutator des Elektromotors aus 1;
  • 3 eine schematische Aufsicht auf eine in einer Bürstenführung geführten Bürste und auf ein Kommutator des Elektromotors;
  • 4 ein Strom-Zeit-Diagramm des erfindungsgemäßen Elektromotors;
  • 5 einen vergrößerte, schematische Darstellung eines einzelnen Stromrippels.
  • Ein Elektromotor 1 einer Motoranordnung 16 weist gemäß 1, 2 und 3 ein zylindrisches Gehäuse 2, einen als Stator dienenden Magnetsatz 3 sowie einen Rotor auf, der aus einer Welle 4, Ankerwicklungen 5 und einem Kommutator 6 gebildet wird. Der Magnetsatz 3 umfasst zwei Polpaare 3.1, 3.2, die vier permanent erregte Statorpole bilden. An dem Kommutator 6 des vierpoligen Motors 1 sind gemäß 2 acht Lamellen 7 in Umfangsrichtung angeordnet. An den Lamellen 7 liegen unter einem Bürstenwinkel (α) von 90° angeordnet zwei Bürsten 8 an. An die beiden Bürsten 8 wird von einer Steuereinrichtung 12 über zwei Leitungen 10 eine Gleichspannung U, z. B. als PWM-Signal angelegt, so dass sich ein Strom 1 einstellt. Das Lamelle-Bürsten-System dient somit in bekannter Weise als mechanische Kommutierung des Kommutatormotors 1. Die Bürsten 8 werden in einer Bürstenführung 11 geführt, siehe 3, und federnd gegen den Kommutator 6 ge drückt. Der Übersicht wegen sind in 3 nur eine Bürste 8 und eine Bürstenführung 11 dargestellt.
  • Die Lamellen 7 sind gleichmäßig über den Umfang des Kommutators 6 verteilt angeordnet, wobei die Bürsten 8 bei der Drehbewegung des Rotors 4, 5, 6 auf ihnen gleiten. Somit gelangt jede Bürste 8 periodisch auf eine Nut 7a bzw. isolierten Zwischenraum zwischen zwei Lamellen 7. Die Bürsten 8 sind mit einer Anliegefläche 13 ausgebildet, die sich über eine Nut 7a erstreckt, wodurch die Bürsten 8 benachbarte Lamellen 7 kurzzeitig kurzschließen. Der Übergang der Bürsten 8 zwischen benachbarten Lamellen 7 führt zur Ausbildung von Stromrippeln Ir.
  • 3 zeigt im Strom-Zeit-Diagramm die Stromstärke I in Abhängigkeit der Zeit t. Die Stromrippel Ir sind hierbei in Form und Größe schematisiert dargestellt. T gibt die Periode bzw. Umlaufzeit des Elektromotors 1 an. Dadurch, dass der Kommutator 6 acht Lamellen 7 aufweist und aufgrund der rechtwinkligen Anordnung der Bürsten 8 entspricht eine Umdrehung des Rotors 4, 5, 6 acht Rippeln im Strom-Zeit-Diagramm. Die von den Ankerwicklungen 5 erzeugten Stromrippel Ir werden von der Steuereinrichtung 12 gemessen und mittels eines an sich bekannten Ripple-Count-Verfahrens ausgewertet. Hierdurch kann die Steuereinrichtung 12 die Position des Rotors 4, 5, 6 bestimmen, insbesondere ohne einen zusätzlichen Positionssensor wie z. B. Hall-Sensor oder ein Potentiometer zu verwenden. In diesem Ausführungsbeispiel mit acht Lamellen 7 zählt das Steuergerät 12 beispielsweise bei einer Drehzahl von z. B. 50 Umdrehungen pro Sekunde 400 Rippel pro Sekunde.
  • Alternativ kann ein anderes, ganzzahliges Vielfaches von vier als Anzahl für die Lamellen 7 gewählt werden, beispielsweise vier, zwölf, sechzehn, usw.. Die Wahl von acht Lammellen 7 erlaubt allerdings einen ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen benachbarten Stromrippeln, was für eine siche re Unterscheidung benachbarter Rippel vorteilhaft ist, sowie einen ausreichenden Gleichlauf des Elektromotors 1. Besonders bevorzugt ist eine Ausbildung mit zwölf Lamellen.
  • 5 zeigt ein einzelnes Stromrippel Ir in einer vergrößerten Ansicht. Durch verschiedene sich überlagernde Effekte ist das Stromrippel Ir in der Regel nicht als ideales Stromrippel Ir' ausgebildet, sondern besitzt eine reduzierte ”Amplitude” und kann insbesondere mehrere lokale Maxima und Minima aufweisen. Derartige Effekte erschweren die sichere Unterscheidung von benachbarten Stromrippeln.
  • Um eine ausreichende Ausprägung der Stromrippel Ir zu erreichen, sind die Bürsten 8 derart ausgebildet, dass diese gleichzeitig zwei benachbarte Lamellen kurzschließen. Des weiteren sind die Anliegeflächen 13 der Bürsten im Wesentlichen identisch in Form und Abmessungen ausgebildet und mit einem Radius ausgebildet, der dem Radius 15 einer Gegenfläche 14 des Kommutators 6, die durch Lamellen 7 und Nuten 7a gebildet wird, entspricht. Die Bürstenführung 11 ist zur im Rahmen angemessener Herstellungstoleranzen möglichen spielfreien Führung einer Bürste 8 ausgebildet, um ein Verkippen der Bürste insbesondere während des Betriebs des Elektromotors 1 und damit einer Reduzierung der Anliegeflächen 13 entgegenzuwirken.
  • Die Motoranordnung 16 ist in diesem Ausführungsbeispiel Bestandteil eines Verstellsystems für ein Fahrzeug, hier eines Verstellsystems für die automatische Verstellung eines Fahrzeugsitzes. Das Verstellsystem ist u. a. durch eine geeignete Einrichtung der Steuereinheit 12 derart ausgebildet, dass es eine Position des Fahrzeugsitzes auf Anforderung speichern kann, und unter Verwendung des Riple-Count-Verfahrens auf eine weitere Anforderung in diese Stellung zurückkehrt.
  • Des Weiteren ist mittels der Steuereinheit 12 eine Drehzahlerfassung und Drehzahlregelung realisiert, die aus Rippelzahl pro Zeiteinheit die Drehzahl des Motors 1 ermittelt und über die Drehzahlregelung die Drehzahl einem gewünschten Wert anpasst. Eine derartige Regelung ist bspw. für eine gleichmäßige Verstellung vorteilhaft.
  • Die Motoranordnung 16 eignet sich auch für andere Anwendungen, insbesondere im Fahrzeugbereich, speziell im Bereich der Fahrzeugsitze.

Claims (8)

  1. Gleichstrom-Kommutatormotor, insbesondere für eine Fahrzeugkomponentenverstellung, wobei der Kommutatormotor (1) aufweist: Ankerwicklungen (5), einen Kommutator (6) mit in Umfangsrichtung verteilt angeordneten Lamellen (7), zwei an den Lamellen (7) anliegenden Bürsten (8) zur Stromversorgung der Ankerwicklungen (5) und zum Aufnehmen von Stromrippel-Signalen (Ir), eine Motorwelle (4), und einen Magnetsatz (3) zur Ausbildung eines vierpoligen Magnetfeldes, wobei die Ankerwicklungen (5) und der Kommutator (6) mit der Motorwelle (4) als drehbarer Rotor angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lamellenanzahl (n) der Lamellen (7) des Kommutators (6) gleich einem ganzzahligen Vielfachen von vier ist, und die beiden Bürsten (8) unter einem Bürstenwinkel (α) von 90° zueinander auf dem Kommutator (6) angeordnet sind.
  2. Gleichstrom-Kommutatormotor nach Anspruch 1, wobei die beiden Bürsten (8) derart ausgebildet sind, dass diese immer gleichzeitig zwei Lamellen (7) kurzschließen.
  3. Gleichstrom-Kommutatormotor nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Lamellenzahl (n) acht, vorzugsweise zwölf ist.
  4. Gleichstrom-Kommutatormotor nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei eine Anliegefläche (13) einer Bürste (8), mit der die Bürste (8) an einer Gegenfläche (14) des Kommutators (6) anliegt, mit einem Radius ausgebildet ist, der größer oder gleich einem Radius (15) der Gegenfläche des Kommutators (6) ist, vorzugsweise dem Radius (15) der Gegenfläche entspricht.
  5. Gleichstrom-Kommutatormotor nach einem der vorherigen Ansprüche, zusätzlich aufweisend eine Bürstenführung (11), in der eine Bürste (8) geführt ist, wobei die Bürstenführung (11) spielfrei ausgebildet ist, zwecks Minimierung eines Verkippens der Bürste (8) gegenüber dem Kommutator (6) im Betrieb des Kommutatormotors.
  6. Motoranordnung, die aufweist: einen Gleichstrom-Kommutatormotor (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, und eine Steuereinrichtung (12) zur Beaufschlagung der beiden Bürsten (8) mit einer Gleichspannung (U) und zur Aufnahme und Auswertung der Stromrippel-Signale (Ir) durch ein Ripple-Count-Verfahren zur Ermittlung einer Position des Elektromotors (1) und/oder zur Drehzahlerfassung und Drehzahlregelung.
  7. Motoranordnung nach Anspruch 6, wobei die Steuereinrichtung (12) bei der Ermittlung der Position des Elektromotors (1) eine Motorumdrehung aus einer Anzahl von Stromrippel-Signalen (Ir) ermittelt, die der Lamellenzahl (n) entspricht.
  8. Verstellsystem für ein Fahrzeug, insbesondere zur Verstellung einer Fahrzeugsitz-Komponente oder als Teil eines Fensterhebers, wobei das Verstellsystem eine Motoranordnung nach Anspruch 6 oder 7 aufweist und vorzugsweise an eine Bordspannung des Fahrzeugs angeschlossen ist.
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