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DE102008033732A1 - Sprühvorrichtung für kleine Flüssigkeitsmengen - Google Patents

Sprühvorrichtung für kleine Flüssigkeitsmengen Download PDF

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DE102008033732A1
DE102008033732A1 DE102008033732A DE102008033732A DE102008033732A1 DE 102008033732 A1 DE102008033732 A1 DE 102008033732A1 DE 102008033732 A DE102008033732 A DE 102008033732A DE 102008033732 A DE102008033732 A DE 102008033732A DE 102008033732 A1 DE102008033732 A1 DE 102008033732A1
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DE
Germany
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nozzle
liquid
needle
opening
nozzle opening
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008033732A
Other languages
English (en)
Inventor
Takaji Saitama city Shimada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nordson Corp
Original Assignee
Nordson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Nordson Corp filed Critical Nordson Corp
Publication of DE102008033732A1 publication Critical patent/DE102008033732A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Problem: Schaffung einer Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge zum extrem feinen Zerstäuben einer Flüssigkeit wie eines flüssigen Fotoresistagenten, eines Oberflächenschutzfilms, eines funktionalen Beschichtungsagenten usw. und Aufbringen auf ein beschichtetes Objekt wie einen Siliziumhalbleiterwafer, ein Glassubstrat usw. zur Bildung eines Films. Lösungsmittel: Beim Ausgeben einer Flüssigkeit wird der Öffnungsspalt zwischen dem nadelförmigen Spitzenabschnitt (8A) der Nadel und der ersten Düsenöffnung (7a) um einen sehr geringen Betrag durch die Einstellvorrichtung für die Nadelbewegung justiert und Flüssigkeit sickert aus der ersten Düsenöffnung (7a) und kriecht entlang dem Spitzenabschnitt (8A) der Nadel. Die Flüssigkeit wird durch eine erste Zerstäubung mittels komprimierten Gases, das durch die erste Zerstäubungspassage (5A) mit komprimiertem Gas strömt, in kleine Partikel geformt und von der zweiten Düsenöffnung (9a) ausgestoßen. Der Ausstoßstrom passiert die dritte Düsenöffnung (10a) und wird ausgestoßen. Das komprimierte Gas der zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung der dritten Düse (10) kollidiert mit dem Ausstoßstrom, so dass der Ausstoßstrom in noch kleinere Partikel geformt und verwirbelt und dispergiert und auf das beschichtete Objekt aufgebracht wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sprühvorrichtung (Sprühpistole) für kleine Flüssigkeitsmengen zum extrem feinen Zerstäuben einer Flüssigkeit, wie eines flüssigen Fotolacks (photoresist agent) oder Fotoresistagens, eines Oberflächenschutzfilms, eines Funktionsbeschichtungsagens usw., und zu ihrem Aufbringen auf ein zu beschichtendes Objekt, wie einen Halbleitersiliziumwafer, ein Glassubstrat, unterschiedliche Arten von Kunstharzen, Metallteilen usw., um einen dünnen Film zu bilden.
  • Stand der Technik
  • Bisher wurden zum Bilden eines Films aus einem Fotoresistagens oder zum Bilden eines Funktionsfilms mit einer Trockenfilmdicke von 10 μm oder weniger auf einem Halbleitersiliziumwafer oder einem Glassubstrat im Allgemeinen Anwendungstechniken wie Rotationsbeschichtung oder Stangenbeschichtung usw. angewendet.
  • Damit werden gute Ergebnisse erzielt, wenn es sich um Halbleitersiliziumwafer oder Glassubstrate handelt, die eben sind, oder wenn die Oberfläche, auf die das Resistagens aufzutragen ist, plan ist, wenn jedoch [die Oberfläche] uneben, nicht plan ist und die Applikation mit einer Rotationsbeschichtungsvorrichtung vorgenommen wird, dann kann das Beschichtungsmaterial bei der Durchführung der erforderlichen Rotation des zu beschichtenden Objekts wegfliegen, und es ist schwierig, einen Film mit einer Rotations- oder Stangenbeschichtungsvorrichtung usw. auf einem kugelförmigen oder einem zylinderförmigen zu beschichtenden Objekt zu bilden, die Formen aufweisen, die nicht rotiert werden können. Auch wenn die zu beschichtende Oberfläche ungleichmäßig ist (ein großes Querschnittverhältnis (aspect ratio) aufweist) oder Vertiefungen oder Öffnungen aufweist, ist es nicht möglich, den ungleichmäßigen Teil oder die Seiten und Bodenflächen der Vertiefungen oder der Seiten der Öffnungen oder Löcher usw. zu beschichten.
  • Aus dem Grunde wurden Verfahren zum Bilden eines Films aus einem Beschichtungsmaterial mit einer Sprühpistole untersucht; aber um einen Film zu erzielen, dessen Trockendicke 10 μm oder weniger beträgt, liegt der Partikeldurchmesser der zerstäubten Flüssigkeit im Allgemeinen bei 10 μm–20 μm, so dass es wellenförmige Ungleichmäßigkeiten im Beschichtungsfilm, unterschiedliche Filmdicken, eingeschlossene Blasen usw. gibt, auch ist eine beachtliche Zeit erforderlich, um die Einstellungen für die Beschichtungsbedingungen vorzunehmen, und es ist schwierig, eine Filmdicke mit guter Präzision zu erreichen. Wird der Sprühvorgang mit einer gewöhnlichen Air-Spray-Pistole vorgenommen, dann liegt der Partikeldurchmesser des Beschichtungsmaterials im Allgemeinen bei etwa 10 μm–15 μm, selbst wenn die Viskosität auf 20 cps oder weniger reduziert ist.
  • Wenn Partikel des Beschichtungsmaterials an unebenen Teilen einer um 20 μm abgestuften Fläche haften und sich sammeln, ist der Partikeldurchmesser groß, so dass das Beschichtungsmaterial an den Ecken des zurückspringenden Teils durchhängt und zu dünn wird. Wenn versucht wird, den Partikeldurchmesser zu verkleinern, zum Beispiel auf 10 μm oder weniger, kann [ein Film] nur gebildet werden, wenn der Zerstäubungsluftdruck auf 0,4 MPa oder mehr erhöht wird und die dispergierte Menge reduziert wird. In diesem Fall ist der Zerstäubungsluftdruck zu hoch und die Partikel, die 10 μm oder kleiner sind, haften ungleichmäßig an dem zu beschichtenden Objekt und die Beschichtungseffizienz fällt auf 30% oder weniger, und es handelt sich nicht um eine erfolgreiche Applikationsvorrichtung. Beträgt die übliche Trockenfilmdicke 10 μm für eine gewöhnliche Beschichtung einer flachen Oberfläche, dann beträgt die Präzision bei Bildung der Filmdicke eines Sprühvorgangs ± 10% oder mehr.
  • Bei der Bildung eines Films von 10 μm oder weniger ist ein Luft-Zerstäubungssystem im Allgemeinen das preiswerteste Sprühsystem. Es gibt auch Sprühpistolen, die das Zerstäuben unter Verwendung eines Ultraschall-Zerstäubungssystems durchführen können; die Sprühgeschwindigkeit ist jedoch zu langsam, und in der Praxis ist die Haftung an dem zu beschichtenden Objekt ungleichmäßig; darum werden sie im Allgemeinen als Befeuchter usw. eingesetzt. Auch bei Sprühsystemen, die ohne Luft arbeiten, und bei Zentrifugen-Zerstäubungssystemen wird die Viskosität der Flüssigkeit auf 20 cps oder weniger reduziert, um Partikel von 10 μm oder weniger zu bilden; aber sie haben den Nachteil, dass bei einer Entfernung von 300 mm oder mehr vom Sprühausstoßausgang nur etwa 20% der insgesamt abgegebenen [Menge] zur Bildung genutzt werden; zusätzlich sind sie für geringe Abgabemengen, bei denen 30 ccm oder weniger pro Minute auf das zu beschichtende Objekt aufgebracht werden, nicht geeignet. Darum ist es üblich, ein Zwei-Fluid-Sprühsystem in Betracht zu ziehen, das die Luftzerstäubung zum Bilden von Filmen anwendet, die so dünn wie 10 μm oder noch dünner sind. Wie oben beschrieben wurde, besteht jedoch der größte Nachteil darin, dass die Beschichtungseffizienz extrem niedrig ist – etwa 20 bis 30% – und es bisher nicht möglich war, eine Präzision bei der Dicke des Beschichtungsfilms von ± 5% oder besser zu erreichen, wie es bei einer Rotationsbeschichtungsvorrichtung für eine Filmdicke im Bereich von 10 μm oder weniger der Fall ist.
  • Dementsprechend ist auch die Verwendung eines als Air-Brush-System bekannten Sprühsystems, bei dem es sich um ein spezielles Sprühsystem handelt, als eine Luft-Sprühvorrichtung in Betracht gezogen worden. Bei einem Air-Brush-System handelt es sich um ein System, das eine kleine, von Hand gehaltene Sprühpistole verwendet, und das oft zur Beschichtung von Kunststoffkomponenten oder kleinen Produkten benutzt wird. Die Düsenöffnung ist 0,5 mm ϕ oder kleiner, und die zur Steuerung des Beschichtungsmaterialausstoßes benutzte Nadel ist nadelförmig ausgebildet. Wenn Beschichtungsmaterial an der nadelförmigen Nadel haftet und an ihr entlang herausfließt, zerstäubt die umgebende Druckluft aufgrund des Ejektoreffekts das Beschichtungsmaterial. Die abgegebene Menge kann auf 5 ccm oder weniger pro Minute begrenzt werden, und es ist möglich, winzige Partikel von 10 μm oder weniger zu bilden, wenn sich die Sprüh düse in einer nahen Entfernung von etwa 10 mm befindet; es ist also möglich das zu beschichtende Objekt mit einer hohen Effizienz von 80% oder mehr zu beschichten, weil die Sprühdüse nahe am Objekt ist.
  • Andererseits ist ein zweistufiges Flüssigkeitszerstäubersystem, wie es beispielsweise im Patentdokument 1 beschrieben ist, als ein System bekannt, um winzige Partikel herzustellen und sie mit einem Luft-Sprühsystem aufzubringen. Bei diesem Zerstäubungsverfahren wird in einer ersten Stufe eine Flüssigkeit durch Druckluft zerstäubt, und in der zweiten Stufe wirkt wirbelnde Luft auf den Fluss der ausgestoßenen Flüssigkeit und verbessert zusätzlich die Zerstäubung; die Beschichtung wird als wirbelnder Ausstoßfluss durchgeführt.
    • Patent-Dokument 1: JP 2004-89976 A
  • Beschreibung der Erfindung
  • Probleme, die von der Erfindung zu lösen sind
  • Mit einem Sprühsystem, das das oben beschriebene Air-Brush-System benutzt, ist es schwierig, kleine oder sehr kleine abgegebene Mengen zu steuern. Das heißt, das Einstellen der abzugebenden Menge ist ein System, bei dem der Nadelhub durch einen manuellen Vorgang vergrößert oder verringert wird, so dass also das Problem besteht, dass eine Quantitätssteuerung und -einstellung eine beachtliche Geschicklichkeit erfordert, weswegen eine automatische Beschichtung schwierig ist. Außerdem besteht bei diesem Sprühsystem das Problem, dass die aufgebrachte Musterbreite schmal ist: etwa 5 mm.
  • Die die Partikel herstellende bzw. aufbringende Vorrichtung, die im Patent-Dokument 1 beschrieben ist, hat auch den Vorteil, dass das Zerstäubungsmuster breiter ist als bei einem Air-Brush-System; es besteht bei diesem System jedoch das Problem, dass die Einstellung zum Aufbringen von winzigen Flüssigkeitsmengen schwierig ist.
  • Mit der vorliegenden Erfindung sollen die Probleme der oben beschriebenen konventionellen Flüssigkeitssprühvorrichtungen gelöst werden. Es ist ein Ziel, eine Sprühvorrichtung für kleine Flüssigkeitsmengen zu schaffen, die winzige Partikel aus flüssigem oder geschmolzenem Material bildet, und zwar auf derselben Ebene oder einer noch höheren wie die außerordentlich winzigen Partikel, die von Ultraschall-Zerstäubersystemen oder einem Air-Brush-System gebildet werden, und bei der die Flüssigkeitszufuhr leicht und zuverlässig auf eine gewünschte kleine Menge oder eine sehr kleine Menge eingestellt werden kann, und die das Beschichten eines zu beschichtenden Objekts und das Haften daran effizient durchführen kann, und die einen gleichmäßigen und dünnen Film einer Flüssigkeit, wie eines flüssigen Fotoresistagens, eines Oberflächenschutzfilms, eines funktionalen Beschichtungsagens usw., auf einem zu beschichtenden Objekt, wie einem Halbleitersiliziumwafer, einem Glassubstrat, unterschiedlichen transparenten Teilen usw., durch Sprühbeschichtung bilden kann.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Die vorliegende Erfindung besteht zum Erreichen der oben genannten Ziele aus der folgenden Art von Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge.
  • Das heißt, es ist eine Sprühvorrichtung zum Umformen einer kleinen Flüssigkeitsmenge in kleine Partikel zum Aufbringen auf ein zu beschichtendes Objekt mit einer Flüssigkeitszuführpassage, einer extrem schlanken Nadel, deren Spitzenabschnitt nadelförmig ist sowie lang und schlank und sich verschmälernd, mit einer ersten Düse, die einen Ventilmechanismus mit dem Spitzenabschnitt der Nadel bildet und eine extrem enge erste Düsenöffnung hat, deren Form dem Spitzenabschnitt der Nadel entspricht und in die der Spitzenabschnitt der Nadel einsetzbar in die erste Düsenöffnung passt, mit einer zweiten Düse, die den Umfang der ersten Düse umgibt und mit der ersten Düse eine ringförmige erste Zerstäubungspassage mit komprimiertem Gas bildet und die eine zweite Düsenöffnung mit kleinem Durchmesser an ihrem unteren Ende aufweist, mit einer dritten Düse am unteren Ende der zweiten Düse mit einer dritten Düsenöffnung, wobei die dritte Düsenöffnung der dritten Düse so geformt ist, dass sie die zweite Düsenöffnung der zweiten Düse umgibt, und mit einer Mehrzahl von Zuführpassagen für komprimiertes Gas zur zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung, die am Umfang der dritten Düsenöffnung gebildet sind, und mit einer Einstellvorrichtung für den Nadelbewegungsbetrag, die so vorgesehen ist, dass sie das hintere Ende der Nadel berühren und extrem kleine Betragseinstellungen des Öffnungsspalts des nadelförmigen Spitzenabschnitts der Nadel und der ersten Düsenöffnung der ersten Düse vornehmen kann. Beim Abgeben von Flüssigkeit aus der ersten Düsenöffnung der ersten Düse sickert Flüssigkeit aus und kriecht entlang des Spitzenabschnitts der Nadel, und die Flüssigkeit wird durch die erste Zerstäubungspassage mit komprimiertem Gas in kleine Partikel geformt und aus der zweiten Düsenöffnung der zweiten Düse ausgestoßen, und dann strömt der Ausstoßstrom durch die dritte Düsenöffnung der dritten Düse und wird ausgestoßen, und das komprimierte Gas der zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung kollidiert mit dem Ausstoßstrom, so dass der Ausstoßstrom in noch kleinere Partikel geformt und verwirbelt und dispergiert und auf das zu beschichtende Objekt aufgebracht wird.
  • Daraus ergibt sich, dass der Öffnungsspalt zwischen dem nadelförmigen Nadelspitzenabschnitt und der ersten Düsenöffnung um einen sehr kleinen Betrag durch die Einstellvorrichtung für die Nadelbewegungsgröße einzustellen ist, wenn Flüssigkeit abgegeben wird. Flüssigkeit sickert aus der ersten Düsenöffnung und kriecht entlang dem Spitzenabschnitt der Nadel, und die Flüssigkeit wird durch das erste komprimierte Zerstäubungsgas, das durch die erste Zuführpassage für komprimiertes Zerstäubungsgas fließt, zu winzigen Partikeln umgeformt und aus der zweiten Düsenöffnung ausgestoßen, und der Austoßstrom passiert die dritte Düsenöffnung und wird ausgestoßen, und die zweite Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung aus komprimiertem Gas der dritten Düse kollidiert mit diesem Ausstoßstrom, so dass der Ausstoßstrom zu noch kleineren Partikeln geformt wird, und wirbelt und sich ausbreitet und auf das zu beschichtende Objekt aufgebracht wird.
  • Zur Einstellung der Flüssigkeitsabgabemenge kann die Größe des Öffnungsspalts zwischen dem nadelförmigen Nadelspitzenabschnitt und der ersten Düsenöffnung über die Einstellvorrichtung für den Nadelbewegungsbetrag eingestellt werden; so dass bei der Abgabe von Flüssigkeit entschieden wurde, die Zerstäubung durch das erste komprimierte Zerstäubungsgas mit einer Öffnung, die mit einer Einheit von 8–15 μm einzustellen war, vorzugsweise mit einer beispielsweisen Öffnungseinheit von 10 μm vorzunehmen, wozu die Nadelhublänge benutzt wurde. Das Anbringen einer Einstellvorrichtung für den Nadelbewegungsbetrag, die die Hublänge der Nadel um den in diesem Beispiel angegebenen Wert der Einheit von 10 μm einstellen kann, sichert die Wiederholbarkeit der Abgabemenge jedes Mal, wenn die Düse sich öffnet und schließt, und erzeugt ein stabiles Abgabeverhalten.
  • In diesem Fall ist es möglich, einen Micro-Adjust als Einstellvorrichtung für die Nadelbewegungsgröße zu verwenden. Es ist daher nicht erforderlich, das Steuern und Einstellen der abgegebenen Flüssigkeit über ein Vergrößern oder Verkleinern des Nadelhubs von Hand durchzuführen, was, wie im Stand der Technik, Geschicklichkeit erfordern würde, und die Steuerung der abgegebenen Menge kann bei guter Wiederholbarkeit ausgeführt werden; es kann ein automatisiertes Beschichten durchgeführt werden.
  • Die oben beschriebene Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge ist auch eine Kleinmengen-Sprühvorrichtung, die das Merkmal aufweist, dass der nadelförmige Spitzenabschnitt der Nadel so angeordnet ist, dass er bei geöffnetem Ventilmechanismus in das Innere der dritten Düsenöffnung der dritten Düse hineinragt. Daraus folgt, dass die abgegebene Flüssigkeit den sehr kleinen Spalt zwischen der ersten Düsenöffnung und dem Nadelspitzenabschnitt passiert, bei dem es sich um einen ringförmigen Spalt handelt, der zur Spitze hin enger wird, und nach außen an dem sehr schlanken Nadelspitzenteil entlangkriecht; und als Folge wird eine geringe Menge der Flüssigkeit sicher in Stromabwärtsrichtung auf das zu beschichtende Objekt geleitet und abgegeben.
  • Dann wird der stabile Fluss der Flüssigkeit zerstäubt und durch die Wirkung eines aufgrund des umgebenden ersten komprimierten Zerstäubungsgases vorhandenen Unterdrucks zu winzigen Partikeln gebildet; das Zerstäubungsgas hat beispielsweise einen Druck von 0,1–0,3 MPa. Danach wird die Flüssigkeit aus der zweiten Düsenöffnung ausgestoßen, deren Öffnungsdurchmesser beispielsweise 0,8–1,5 mm ϕ beträgt. Der Ausstoßstrom passiert zusätzlich die dritte Düsenöffnung, deren Öffnungsdurchmesser 1,0–2,0 mm ϕ beträgt, und kollidiert mit der zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung aus komprimiertem Gas und wird davon dispergiert. Dieses Gas hat beispielsweise einen Druck von 0,1–0,3 MPa und wird aus der Mehrzahl von Zuführpassagen für komprimiertes Gas der dritten Düse ausgestoßen, wodurch die Flüssigkeit zu noch winzigeren Partikeln gebildet wird und der Bereich des Zerstäubungsmusters verbreitert wird.
  • Auch handelt es sich bei der oben beschriebenen Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge um eine Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge, deren Merkmal eine niedrige Viskosität der den Flüssigkeitszuführpassagen zugeführten Flüssigkeit von 10–100 cps ist, bei der der Austrittsöffnungsdurchmesser der ersten Düsenöffnung der ersten Düse 0,2–0,6 mm beträgt, bei der der Winkel des nadelförmigen Nadelspitzenabschnitts 3–10 Grad beträgt, bei der der innere Öffnungsdurchmesser der zweiten Düsenöffnung der zweiten Düse 0,8–1,5 mm beträgt und bei der der Öffnungsdurchmesser der dritten Düsenöffnung der dritten Düse 1,0–2,0 mm beträgt. Der Bewegung-Bewegungsabstand [sic] zur Durchführung von sehr geringen Einstellbeträgen des Öff nungsspalts zwischen dem nadelförmigen Nadelspitzenabschnitt und der ersten Düsenöffnung der ersten Düse durch die Einstellvorrichtung des Nadelbewegungsbetrages kann auf jede 8–15 μm (Mikron) (die Einheit) eingestellt werden, und die Flüssigkeitsabgabemenge kann auf 0,1–10 cm3/min. eingestellt werden, wodurch aus kleinen Flüssigkeitsmengen winzige Partikel gebildet und aufgebracht werden.
  • Als Folge davon ist es möglich, eine kleine Flüssigkeitsmenge mit guter Wirksamkeit und Genauigkeit aufzubringen. Das heißt, es ist möglich, die Bildung von winzigen Partikeln in zwei Stufen zu erzielen, wobei eine Flüssigkeit mit niedriger Viskosität (10–100 cps) und einer abgegebenen Menge von 0,1–10 cm3/min. durch die erste bis dritte Düse geführt wird und dem Nadelspitzenabschnitt stabil folgt und auf ein zu beschichtenden Objekt geleitet wird, das sich stromabwärts befindet. Liegt die Einheit des Nadelbewegungsabstands unter 8 μm, wird der ringförmige Spalt zwischen der ersten Düsenöffnung und dem Nadelspitzenabschnitt im Verhältnis zum Winkel des Nadelspitzenabschnitts zu klein und es kann kein Fluid stabil durch den Spalt fließen. Liegt diese Einheit über 15 μm, wird der ringförmige Spalt zu groß, und es wird schwierig, winzige Partikel sicher herzustellen.
  • Wird der Durchmesser der Austrittöffnung der ersten Düse verkleinert, dann ist es möglich, die Abgabeflussrate zu beschränken; ist sie jedoch kleiner als 0,2 mm, ist ein Verstopfen der Düsenöffnung wahrscheinlich. Ist sie größer als 0,6 mm, dann ist es schwierig, das Ziel der Herstellung von winzigen Partikeln aus einer Flüssigkeit zu erreichen, besonders dann, wenn es sich bei der Ausstoßmenge um eine winzige Menge von zum Beispiel 0,2–5,0 cm3/min. handelt. Im Lichte dieser Punkte ist es vorzuziehen, dass der Durchmesser der Austrittöffnung der ersten Düsenöffnung 0,3–0,5 mm beträgt. Liegt der Durchmesser der zweiten Düsenöffnung unter 0,8 mm, dann ist es aufgrund der Beziehung zum Durchmesser der ersten Düsenaustrittöffnung schwierig, mit dem ersten komprimierten Zerstäubungsgasstrom winzige Partikel aus der Flüssigkeit herzustellen; und liegt der Öffnungsdurchmesser über 1,5 mm, wird das Sicherstellen eines stabilen Ausstoßstroms schwierig. Liegt der Durchmesser der dritten Düsenöffnung unter 1,0 mm, dann wird der Ausstoßstrom aus der zweiten Düsenöffnung nicht stabil ausgegeben, und liegt er über 2,0 mm, dann ist es schwierig, eine Kollision zu erreichen und den Ausstoßstrom unter Verwendung der zweiten Zerstäubung-/Wirbelflussbildung aus komprimiertem Gasstrom, der um ihn herum abgegeben wird, zu zerstreuen.
  • Wirkung der Erfindung
  • Wie es oben beschrieben wurde, kann die erfindungsgemäße Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge leicht und zuverlässig die Abgabemenge einer kleinen Flüssigkeitsmenge mit niedriger Viskosität steuern und einstellen; es ist nicht erforderlich, den Nadelhub über einen manuellen Arbeitsgang zu vergrößern oder zu verkleinern, was, wie im Stand der Technik, Geschicklichkeit erfordert, und die Mengensteuerung der abgegebenen Menge kann mit guter Wiederholbarkeit durchgeführt werden. Es kann auch eine automatisierte Beschichtung durchgeführt werden. Ebenso können Flüssigkeiten wie flüssige Fotoresistagenzien, Oberflächenschutzfilme, Funktionsbeschichtungsagenzien usw. in großem Maß und fein zerstäubt werden, ohne dass die Beschichtungseffizienz verringert wird, und es ist möglich, auf zu beschichtenden Objekten wie einem Halbleitersiliziumwafer, einem Glassubstrat, verschiedenen Arten von Kunstharzen, Metallteilen usw. dünne Filme zu bilden.
  • Bester Aufbau zur Durchführung der Erfindung
  • Nachfolgend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf der Basis von Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine Ansicht der Systeme, wenn die erfindungsgemäße Sprühvorrichtung für kleine Flüssigkeitsmengen als ein automatischer Flüssigkeitssprühkopf für niedrige Abgabemengen verwendet wird.
  • 2 ist ein senkrechter Querschnitt der erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge als automatischer Flüssigkeitssprühkopf für niedrige Abgabemengen.
  • 3 ist eine vergrößerte Ansicht von Teil A in 2 und ist eine vergrößerte Detailansicht der ersten bis dritten Düse.
  • 4 ist eine Bodenansicht der 3 und eine Ansicht der Bodenfläche der dritten Düse.
  • Teil 1 ist ein Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen; er weist ein Flüssigkeitszuführrohr 6 zur quantitativen Zufuhr einer in einem Flüssigkeitstank 4 gespeicherten Flüssigkeit auf, wobei eine Mengenzuführpumpe 6b für die Zufuhr von Flüssigkeit verwendet wird. In dem Flüssigkeitszuführrohr 6 ist auch ein Flüssigkeitszuführschaltventil 6a stromabwärts der Mengenzuführpumpe 6b für die Zufuhr von Flüssigkeit angeordnet. Am Schaltventil 6a ist ebenfalls ein Rückführrohr 6c für Flüssigkeit angeordnet, um Flüssigkeit in den Flüssigkeitstank 4 zurückzuführen, wenn der Flüssigkeitssprühkopf 1 für geringe Abgabemengen nicht zur Flüssigkeitsabgabe im Betrieb ist. Das Umschalten der Fließrichtung der Flüssigkeit geschieht auf die Weise, dass, wenn der Betrieb eines Kopfantrieb-Elektromagneten 3a stoppt, d. h., wenn ein Nadelspitzenabschnitt 8A zur ersten Düsenöffnung 7a der ersten Düse 7 durch die elastische Kraft einer Feder 2F zurückgestoßen wird und der Ventilmechanismus geschlossen wird, das Flüssigkeitszuführschaltventil 6a in Betrieb geht und Flüssigkeit vom Flüssigkeitszuführrohr 6 zum Flüssigkeitsrückführrohr 6c umgeschaltet wird.
  • Zusätzlich ist der Flüssigkeitssprühkopf 1 für geringe Abgabemengen mit einem Zuführrohr 5 für die Druckluftzerstäubung der ersten Stufe als dem ersten komprimierten Zerstäubungsgas verbunden sowie mit einem Zuführrohr 11 für die Druckluftzerstäubung der zweiten Stufe als dem zweiten komprimierten Gas der zweiten Zerstäubung-/Wirbelflussbildung verbunden. Der Druck der Druckluft kann durch entsprechende Zerstäubungsluftregler 5b und 11b eingestellt werden. Die Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe fließt zum Flüssigkeitssprühkopf 1 für geringe Abgabemengen aufgrund des Betriebs eines Zerstäubung-Elektromagneten 5a der ersten Stufe, und die Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe fließt aufgrund des Betriebs eines Zerstäubungs-Elektromagneten 11a der zweiten Stufe zum Flüssigkeitssprühkopf 1. Der Betriebsablauf der jeweiligen Elektromagneten geht im Allgemeinen so vor sich, dass der Zerstäubung-Elektromagnet 5a der ersten Stufe in Betrieb geht, und nach etwa 50 ms nehmen der Kopfantrieb-Elektromagnet 3a und der Zerstäubung-Elektromagnet 11a der zweiten Stufe im Wesentlichen gleichzeitig ihren Betrieb auf; das ist für eine optimale Zerstäubung der Flüssigkeit geeignet.
  • Ein Nadelkörper 8, der lang und außerordentlich schlank ist, ist im Zentrum des Flüssigkeitssprühkopfes 1 für geringe Abgabemengen so angeordnet, dass er sich in vertikaler Richtung bewegen kann. Ein Luftkolben 2B ist am oberen Endabschnitt des Nadelkörpers 8 fest angeordnet. Die Feder 2F ist zwischen dem Luftkolben 2B und einer Luftkolbenabdeckung 2A vorgesehen; sie drückt den Nadelkörper 8 konstant nach unten, um den zwischen dem Nadelspitzenabschnitt 8A, dessen Spitzenabschnitt nadelförmig, lang und schlank und sich verschmälernd ausgebildet ist, und der ersten Düsenöffnung 7a der ersten Düse ausgebildeten Ventilmechanismus zu schließen. Eine Fluidzuführpassage 6A [sic] ist zwischen dem Nadelkörper 8 und seinem ihn umgebenden Kopfkörper 1a gebildet, und eine erste Düse 7 ist am unteren Ende des Kopfkörpers 1a befestigt. Eine erste Düsenöffnung 7a, in die der Nadelspitzenabschnitt 8A im Passsitz eingeführt werden kann, ist in der ersten Düse 7 mit einer sich verjüngenden Form ausgebildet, die der Form des Nadelspitzenabschnitts entspricht.
  • Außen an der ersten Düse 7 befindet sich die zweite Düse 9, die am Kopfkörper 1a fest so angeordnet ist, dass sie den Umfang der ersten Düse 7 umgibt und die ringförmige erste Zerstäubungspassage 5A für das komprimierte Gas bildet, dabei wird die Querschnittfläche mit der ersten Düse 7 in Abwärtsrichtung kleiner. Am unteren Ende der zweiten Düse 9 ist eine zweite Düsenöffnung 9a mit kleinem Durchmesser gebildet und bildet um den Umfang der Austrittöffnung der ersten Düsenöffnung 7a eine Begrenzung. Das heißt, die Fläche der Innenwand der zweiten Düse 9 ist in umgekehrt konischer Form ausgebildet, wobei sie an ihrem unteren Ende einschränkend wirkt, um die zweite Düsenöffnung 9a mit kleinem Durchmesser D2 zu bilden. Außerdem ist eine dritte Düse 10 fest am unteren Ende der zweiten Düse 9 angeordnet; die dritte Düse 10 ist so ausgebildet, dass ihre Austrittöffnung die zweite Düsenöffnung 9a der zweiten Düse 9 umgibt.
  • Außerdem sind in der dritten Düse 10, wie auch in 4 gezeigt, eine Mehrzahl von zweiten Druckluftzuführpassagen 10b der Zerstäubung-/Wirbelflussbildung vorgesehen. In Draufsicht sind sie im gleichen Abstand auf demselben Kreis angeordnet, dessen Zentrum der Mittenabschnitt der ersten Düsenöffnung 7A und der zweiten Düsenöffnung 9a ist, d. h., zentriert auf die Achse des nadelförmigen Nadelspitzenabschnitts 8A, und sie sind so angeordnet, dass, in Vorderansicht gesehen, die Penetration schräg verläuft. Außerdem ist die oben beschriebene dritte Düsenöffnung 10a im unteren Endabschnitt der dritten Düse 10 ausgebildet und erstreckt sich um eine vorbestimmte Länge über die unter Fläche der zweiten Düsenöffnung 9 hinaus; die Außenwand der dritten Düsenöffnung 10a ist als umgekehrt konisch geformte schräge Fläche 10c ausgebildet. Deswegen fließt der Druckluftstrom der zweiten Zerstäubung-/Wirbelflussbildung, der aus den Druckluftzuführpassagen 10b ausgestoßen wird, entlang der schrägen Fläche 10c und bildet einen stabilisierten Wirbelfluss, der am gesamten Umfang ausgerichtet ist. Dieser Wirbelfluss kollidiert mit dem Ausstoßstrom, der aus der dritten Düsenöffnung 10 ausges toßen wird, und bildet einen stabilisierten, nicht-turbulenten Wirbelausstoßstrom. Daraus folgt, dass der Ausstoßstrom stabil und breit und fein zerstäubt ist.
  • Außerdem wird der aus der zweiten Düsenöffnung 9a austretende Ausstoßstrom nicht durch den Strom der den zweiten Zerstäubungs-/Wirbelfluss bildenden Druckluft am Ort innerhalb des Vorsprungs der dritten Düsenöffnung 10a beeinträchtigt, so dass er stabil in Richtung des darunter befindlichen zu beschichtenden Objekts austritt, und der Flüssigkeitszerstäubungsvorgang der ersten Stufe, der zwischen der ersten Düse 7 und der zweiten Düse 9 durchgeführt wird, wird stabil ausgeführt.
  • Die dritte Düse ist am Kopfkörper 1a mit einer Schiebemutter 11B befestigt. Innen ist die Schiebemutter 11B kastenförmig ausgebildet und sie stellt die Druckluftpassage 11A [sic] für die zweite Zerstäubungsstufe zwischen der zweiten Düse 9 und dem Äußeren der dritten Düse 10 dar.
  • Ein Micro-Adjust 2C ist am oberen Endabschnitt des Flüssigkeitssprühkopfes 1 für kleine Abgabemengen als Einstellvorrichtung für den Nadelbewegungsbetrag angeordnet, die sehr winzige Einstellungsänderungen des Öffnungsspalts zwischen dem nadelförmigen Nadelspitzenabschnitt 8A und der ersten Düsenöffnung 7a der ersten Düse 7 durchführen kann. Am unteren Ende des Micro-Adjust 2C ist ein Micro-Adjust-Ende 2D ausgebildet. Auch ist das Micro-Adjust-Ende 2D auf eine solche Weise vorgesehen, dass es das hintere (obere) Ende des Nadelkörpers 8 berühren kann.
  • Wird eine Flüssigkeit mit niedriger Viskosität (10–100 cps) und einer Abgabemenge von 0,1–5,0 cm3/min. zu winzigen Partikeln geformt und aufgebracht, dann ist der Durchmesser D1 der Austrittöffnung der ersten Düsenöffnung 7a der ersten Düse 7 gleich 0,2–0,6 mm ϕ, der Winkel des nadelförmigen Nadelspitzenabschnitts 8A beträgt 3 bis 10 Grad, der Öffnungsinnendurchmesser D2 der zweiten Düsenöffnung 9a der zweiten Düse 9 gleich 0,8–1,5 mm ϕ, der Öffnungsdurchmesser D3 der dritten Düsenöffnung 10a der dritten Düse 10 beträgt 1,0–2,0 mm ϕ und der Bewegung-Bewegungsabstand [sic] der Nadel zur Durchführung winziger Einstellungsbeträge des Öffnungsspalts zwischen dem nadelförmigen Nadelspitzenabschnitt 8A und der ersten Düsenöffnung 7a durch den Micro-Adjust 2C kann auf jede 8–15 μm (die Einheit) eingestellt werden.
  • Bei diesem Aufbau läuft der Betrieb des Flüssigkeitssprühkopfes 1 für kleine Abgabemengen wie folgt ab: Wenn der Kopfantrieb-Elektromagnet 3a in Betrieb ist, fließt Druckluft aus einem Kopfantrieb-Druckluftrohr 3 in das Innere des Ventilluftkolbens 2, und der Luftkolben 2B wirkt auf der Seite des Micro-Adjust 2C gegen die elastische Kraft der Feder 2F. Der hintere Endabschnitt des Nadelkörpers 8, der mit dem Luftkolben 2B verbunden ist, wird vorgeschoben und berührt das Micro-Adjust-Ende 2D, und der Hub des Nadelkörpers 8 wird an einer eingestellten Position angehalten, und der Spalt zwischen der ersten Düsenöffnung 7a und dem Nadelspitzenabschnitt 8A wird in einer vorbestimmten Trennposition gehalten.
  • Dann bewegt sich der Nadelspitzenabschnitt (8A) des Nadelkörpers (8) weg von der ersten Düsenöffnung 7a und bildet gegenüber der ersten Düsenöffnung 7a einen winzigen Spalt, und die Flüssigkeit, die sich in der Flüssigkeitszuführpassage 6A im Kopf befindet, wird aus dem Innern der ersten Düsenöffnung 7a auf die Oberfläche des Nadelspitzenabschnitts 8A gedrückt, und zwar durch Druck, der von der Mengenzuführpumpe 6b für Flüssigkeit übertragen wird; gleichzeitig wird die Flüssigkeit auf der Oberfläche des Nadelspitzenabschnitts 8A angesaugt und aus der Austrittöffnung (unteres Ende) der ersten Düsenöffnung 7a durch die Ejektorwirkung der Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe, die von der Druckluftzuführpassage 5A der ersten Zerstäubungsstufe im Kopf fließt, herausgezogen. Die aus dem Austrittöffnungsteil der ersten Düsenöffnung 7a herausgezogene Flüssigkeit wird gleichzeitig durch die Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe zerstäubt, d. h., sie wird zu winzigen Partikeln zerstäubt, und passiert die zweite Düsenöffnung 9a der zweiten Düse 9 und wird in das Innere der dritten Düsenöffnung 10a der dritten Düse 10 als Ausstoßstrom geleitet. Hier wird ein Zerstäubungsmuster 12 der ersten Stufe gebildet.
  • Danach wird das Zerstäubungsmuster 12 der ersten Stufe, bei dem es sich um einen Ausstoßstrom von winzigen, durch Zerstäubung gebildeten Flüssigkeitspartikeln handelt, durch den Ejektoreffekt, bei dem es sich um Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe handelt, zu noch kleineren Partikeln gemacht; diese Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe fließt aus den den zweiten Zerstäubungs-/Wirbelfluss bildenden Druckluftzuführpassagen 10b der dritten Düse 10 über die Zerstäubungs-Druckluftzuführpassage 11A der zweiten Stufe und wird verwirbelt, um einen Wirbelfluss zu bilden, und es wird ein Zerstäubungsmuster 13 der zweiten Stufe mit einem wirbelartigen Muster gebildet und haftet an einem zu beschichtenden Objekt 14 und beschichtet es.
  • In der vorliegenden Erfindung sind die als Beschichtungsagenzien verwendeten Flüssigkeiten ein flüssiges Fotoresistagens, ein Oberflächenschutzfilm und ein Funktionsbeschichtungsagens. Als zu beschichtende Objekte sind Halbleitersiliziumwafer, Glassubstrate, verschiedene Arten von Kunstharzen, Metallteile usw. geeignet.
  • Wie oben beschrieben, wurde in der vorliegenden Ausführungsform davon ausgegangen, dass eine erste Düse mit der ersten Düsenöffnung 7a einen Austrittöffnungsdurchmesser von 0,2–0,6 mm ϕ hat, dass der Nadelspitzenabschnitt 8A, der die Rolle des die Flüssigkeitsabgabe steuernden Ventils hat, so ausgebildet ist, dass er einen spitzen Winkel von 3 bis 10 Grad hat und sich zur ersten Düsenöffnung 7a der ersten Düse 7 und der zweiten Düsenöffnung 9a der zweiten Düse 9 erstreckt und sich weiter erstreckt zur Düsenöffnung 10a der dritten Düse 10. Es wurde entschieden, dass die Zerstäubung von Luft mit einem Aufbau durchzuführen sei, bei dem die Öffnung in Einheiten von 8–15 μm über die Nadelhublänge bei der Abgabe von Flüssigkeit einzustellen sei. Das Anordnen eines Mikro-Adjust 2D, mit dem der Hub der Nadel 8 in Einheiten von 8–15 μm einzustellen ist, sicherte die Wiederholbarkeit der bei jedem Öffnen und Schließen des Ventils abzugebenden Menge und erzeugte damit eine stabile Abgabe.
  • Wenn die abgegebene Flüssigkeit entlang des extrem schlanken Nadelspitzenabschnitts 8A kriecht, wird die Flüssigkeit durch die Unterdruckwirkung des umgebenden Zerstäubungsdruckluftflusses der ersten Stufe mit einem Druck von 0,1–0,3 MPa zerstäubt und wird aus der 0,8–1,5 mm ϕ großen zweiten Düsenöffnung 9a der zweiten Abgabedüse 9 ausgestoßen und kollidiert mit dem Zerstäubungs-/Wirbel-Druckluftfluss mit einem Druck von 0,1–0,3 MPa der zweiten Stufe und tritt aus der Öffnung von 1,0–2,0 mm ϕ der dritten Düsenöffnung 10a der dritten Düse 10 aus, wodurch die Flüssigkeit dispergiert, was eine Bildung von noch winzigeren Partikeln und Ausweitung des Zerstäubungsmusterbereichs befördert.
  • Das bedeutet, dass in der vorliegenden Ausführungsform der Sprühkopf 1, der eine kleine Flüssigkeitsmenge versprüht und abgibt, eine Flüssigkeit mit niedriger Viskosität, 10–100 cps, in einem Sprühmuster 15 effizient aufbringen und haften lassen kann; das Sprühmuster 15 hat eine trapezförmige Verteilung der vollen Sprühwirkung, wobei der vorstehende spitzwinklige Nadelspitzenabschnitt 8A die Flüssigkeitsabgabe an der ersten bis dritten Abgabedüse 7, 9 bzw. 10 steuert.
  • Das heißt, der Flüssigkeitssprühkopf 1 für kleine Abgabemengen nach der vorliegenden Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen spitzwinkligen Nadelspitzenabschnitt 8A mit einem Winkel von 3–10° aufweist zur Steuerung der Flüssigkeitsabgabe einer Flüssigkeit mit niedriger Viskosität (10–100 cps) an der ersten Düse 7, die eine erste Düsenöffnung 7a mit einer Austrittöffnung von 0,2–0,6 mm ϕ aufweist, und dass der Nadelspitzenabschnitt 8A sich zur ersten Düsenöffnung 7a, zur zweiten Düsenöffnung 9a und der dritten Düsenöffnung 10 erstreckt. Wenn die abgegebene Flüssigkeit entlang dem Nadelspitzenabschnitt 8A kriecht, wird die Flüssigkeit durch die Unterdruckwirkung des Luftstroms der umgebenden Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe mit einem Druck von 0,1–0,3 MPa versprüht und aus der zweiten Düsenöffnung 9a von 0,8–1,5 mm ϕ der zweiten Abgabedüse 9 ausgestoßen und kollidiert mit dem wirbelartigen Luftstrom der Zerstäubungs-/Wirbeldruckluft der zweiten Stufe aus der Öffnung von 1,0–2,0 mm ϕ der dritten Düse 10 und wird durch den Druck von 0,1–0,3 MPa dispergiert, was die Flüssigkeit zu winzigen Partikeln formt und den angestrebten Zerstäubungsbereich ausweitet. Durch Vorsehen des Micro-Adjust 2D, der die Bewegungsdistanz des Nadelabschnitts 8, der im hinteren Teil des Kopfes angeordnet ist, in Einheiten von 8–15 μm steuern kann, war es möglich, kleine Mengen von Flüssigkeit mit niedriger Viskosität abzugeben, indem sehr kleine Einstellungsveränderungen des Spalts zwischen der ersten Düse 7 und dem Nadelspitzenabschnitt 8A durchgeführt wurden.
  • Auf diese Weise ermöglicht die vorliegende Ausführungsform das Bereitstellen eines automatischen Flüssigkeitssprühkopfes (Sprühpistole) 1 für kleine Abgabemengen, mit dem eine Flüssigkeit in hohem Maße und fein zerstäubt werden kann, ohne dass die Beschichtungseffizienz verringert wird, und mit dem ein dünner Film von beispielsweise 0,1–10 μm gebildet werden kann.
  • In einem automatischen Sprühkopf 1 nach der vorliegenden Ausführungsform werden bei der Zerstäubung und bei dem Auftragen eines flüssigen Schutzagens auf ein zu beschichtendes Objekt mit einem abgestuften Muster, beispielsweise auf ein Halbleitersiliziumwafer, die Partikel sehr fein ausgebildet und das Lösungsmittel verdunstet und erhöht die Flüssigkeitsviskosität, was die Gefahr, dass der Beschichtungsfilm nach unten durchhängt selbst an dem erhöhten Teil der abgestuften Fläche oder an Ecken (Kanten) in Vertiefungen minimiert, und es ist möglich, einen Film mit der gewünschten Dicke, beispielsweise 6–10 μm, zu bilden und überall einen gleichmäßigen Film aufzubringen.
  • Die Fließratenverteilung 15 des Zerstäubungsmusters 13 der zweiten Stufe bei der Bildung und beim Aufbringen auf dem zu beschichtenden Objekt 14 des oben beschriebenen wirbelartigen Musters des Zerstäubungsmusters 13 der zweiten Stufe ergibt eine flache trapezförmige Verteilung, die im Wesentlichen zwei von drei Teilen (2/3) des Gesamtmusters ausmacht. Diese Zerstäubungsmuster-Fließratenverteilung 15 wird durch den Zerstäubungs-Druckluftzufuhrdruck der ersten Stufe und den Zerstäubungs-Druckluftzufuhrdruck (oder Fließrate) der zweiten Stufe verändert. Sind beide Zerstäubungs-Druckluftdrücke im Wesentlichen identisch, wird eine trapezförmige Verteilung erreicht, wenn jedoch der Zerstäubungs-Druckluftzufuhrdruck die Hälfte oder weniger des Zerstäubungs-Druckluftzufuhrdrucks der ersten Stufe beträgt, ändert sich das.
  • Als Nächstes werden die Ergebnisse von Messversuchen beschrieben.
  • 5 stellt die Musterfließratenverteilung des Ergebnisses von Filmdickenmessungen dar, wenn der Flüssigkeitssprühkopf 1 für kleine Abgabemengen entlang einer einzigen geraden Linie bewegt wurde. Wie aus 5 hervorgeht, war, wenn der Zerstäubungs-Druckluftdruck der ersten Stufe und der Zerstäubungs-Druckluftdruck der zweiten Stufe, die die Beschichtungsparameter (3) und (4) waren, jeweils 0,1 MPa bis 0,15 MPa betrugen, die Fließratenverteilung 15 des Zerstäubungsmusters eine flach trapezförmige Verteilung, die im Wesentlichen 2/3 des Gesamtmusters ausmachte. Wurde der Zerstäubungs-Druckluftdruck der zweiten Stufe erhöht, hatte das Muster die Tendenz, sich auszuweiten, und die Filmdicke verringerte sich unter die erwartete Zahl. Der Grund dafür schien eine Verringerung der Beschichtungseffizienz zu sein. Wurde der Zerstäubungs-Druckluftdruck der zweiten Stufe nicht sehr stark erhöht, wurde die Beschichtungseffizienz aufrechterhalten und erzeugte eine verhältnismäßig stabile trapezförmige Verteilung. Als die Beschichtungseffizienz gemessen wurde, war (1) 88%, (2) war 86%, (3) war 82%, (4) war 79% und (5) und (6) waren 76% oder weniger.
  • 6 zeigt Messungen der Zunahme an Flüssigkeitsviskosität nach dem Sprühen aus der entsprechenden Entfernung von der Düse auf die zu beschichtende Oberfläche unter Beschichtungsparametern (1), (2), (3) und (6). Wurde der Zerstäubungs-Druckluftdruck erhöht, erhöhte sich auch die Menge an Luft und die Viskosität der zerstäubten Flüssigkeit erhöht sich tendenziell. Dies trat ein, weil das Lösungsmittel stärker verdunstete und der feste Bestandteil zunahm. Insbesondere die Parameter (3) und (6) bedeuten, dass der aufgebrachte Film nach dem Sprühen resistent gegenüber dem Durchhängen war.
  • Messung 1
  • Messung der Zerstäubungsmuster-Fließratenverteilung 15.
    • (1) Die Viskosität der Flüssigkeit wurde auf 20 cps eingestellt. Das heißt, die Ausgangslösung AZ P4330 (Nichtflüchtigkeitswert (NV) 30%) wurde mit einem Lösungsmittel auf ein Gewichtsverhältnis von 1 verdünnt und es wurde Propylenglykolmonomethylätherazetat auf ein Gewichtsverhältnis von 1 hinzugefügt, was eine Flüssigkeit mit einer Viskosität von 20 cps und einem Festkomponentenverhältnis von 15% ergab (der Wert des Volumens des nichtflüchtigen Bestandteils, des NV-Werts, betrug 0,11%).
    • (2) Spezifische Schwere der Flüssigkeit: 1,33
    • (3) Bei der Flüssigkeitsmengenzuführpumpe 6b handelte es sich um eine Getriebepumpe, die 1,5 ccm/min. bei einem Flüssigkeitsdruck von 0,01 MPa abgab.
    • (4) Abstand zwischen Düse und zu beschichtendem Objekt: 40 mm
    • (5) Der Druck der Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe wurde von 0,1 MPa bis 0,25 MPa verändert.
    • (6) Der Druck der Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe wurde von 0,02 MPa bis 0,25 MPa verändert.
    • (7) Der Flüssigkeitssprühkopf 1 für kleine Abgabemengen wurde entlang einer einzigen geraden Linie mit 900 m mm/min. [sic] bewegt.
    • (8) Es wurde die Filmdicke gemessen, während der Flüssigkeitssprühkopf 1 für kleine Abgabemengen entlang einer einzigen geraden Linie bewegt wurde.
  • Die sich daraus ergebenden Filmdicken sind in 5 gezeigt; 6 zeigt Messungen der Viskositätszunahme nach dem Aussprühen der Flüssigkeit. Die Beschichtungsparameter von (1) bis (6) in 5 sind in der Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1
    Nr. Luftdruck (MPa) der Druckluft der ersten Zerstäuberstufe Luftdruck (MPa) der Druckluft der zweiten Zerstäuberstufe
    (1) 0.25 0.02
    (2) 0.20 0.10
    (3) 0.15 0.10
    (4) 0.10 0.10
    (5) 0.10 0.15
    (6) 0.08 0.18
  • Auf der Basis der oben angegebenen Parameter wurde der Flüssigkeitssprühkopf 1 für kleine Abgabemengen an einer rechteckförmigen Handhabungsvorrichtung angebracht, die in X- und Y-Achsen- sowie in Z-Achsenrichtung zu betreiben war. Die Ergebnisse des Aufbringens und Bildens eines dünnen Films auf einem ebenen, zu beschichtenden Objekt werden nachfolgend beschrieben.
  • (1) Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen
  • Je kleiner der Öffnungsdurchmesser der ersten Düse 7 zur Abgabe des Beschichtungsmaterials (Flüssigkeit) war, desto stärker war die abgegebene Flussmenge eingeschränkt. Bei diesem Experiment war es wirksamer, dass eine erste Düse 7 einen kleinen Durchmesser aufwies, bei der die Austrittöffnung D1 der ersten Düsenöffnung 7a einen Durchmesser von 0,3 mm ϕ hatte, und dass es sich bei der Nadel 8 um eine nadelförmige, sich schräg verjüngende Nadel mit einer Schrägheit von 5° (Grad) von der Spitze her handelte. Der Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen war an einer Handhabungsvorrichtung von rechtwinkliger Art befestigt, die in X- und Y-Achsenrichtung sowie in Z-Achsenrichtung zu betreiben war, und es wurde ein Verfahren angewendet, bei dem beide Enden des Sprühmusters überlappend aufgebracht wurden.
  • (2) Beschichtungsmaterial
  • Das optimale Ergebnis für ein flüssiges Resistagens wurde erreicht, wenn die Ausgangslösung AZ P4330 (Nichtflüchtigkeitswert (NV) 30%) der Firma Client Japan (Inc.) mit einem Lösungsmittel auf ein Gewichtsverhältnis von 1 verdünnt wurde und Propylenglykolmonomethylätherazetat bis zu einem Gewichtsverhältnis von 1 hinzugefügt wurde, was ein Festbestandteilverhältnis von 15% und eine Viskosität von 20 cps erzeugte.
  • (3) Flüssigkeitsdruck bei Abgabe
    • 0,015 MPa
  • (4) Raumtemperatur und relative Feuchtigkeit des Anwendungsraums
    • 20°C 65%
  • (5) Beschichtetes Objekt
  • Eine ebene Glasplatte, 200 mm2
    und ein 6-Zoll-Wafer mit einem Bereich, der mit einem Stufenmuster versehen war, mit einer Breite von 25 μm und einer Höhe von 50 μm.
  • (6) Ziel für die Filmdicke der Beschichtung
  • Innerhalb von 3 μm ± 5% (3 σ) bezüglich der ebenen Glasfläche.
  • Das Ziel war 6 μm bis 10 μm auf jeder Fläche und an den Ecken des 6-Zoll-Wafers mit einem Bereich mit Stufenmuster. (7) Weitere Beschichtungsparameter
    Geschwindigkeit der Düsenbewegung (X-Achse) 300 mm/min.
    Abstand zwischen Düse und zu beschichtendem Objekt 40 mm
    Abgegebenen Menge 1,5 ccm/min.
    Anzahl der Aufbringungsvorgänge 1
    Oberflächentemperatur bei Beschichtung des zu
    beschichtenden Objekts 30°C
    Luftdruck der Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe 0,15 MPa
    (nachfolgend als „Zerstäubungsluftdruck" bezeichnet)
    Luftdruck der Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe 0,1 MPa
    (nachfolgend als „Musterluftdruck" bezeichnet)
    Trocknungsparameter nach Beschichtung 100°C
    Trocknungszeit 3 Minuten
  • Das Ergebnis des Experiments mit den oben angegebenen Grundparametern ergab den erwünschten guten Beschichtungszustand. in Tabelle 2 sind die Ergebnisse für diesen Beschichtungszustand angegeben. Tabelle 2
    Eingestellte Heizplattentemperatur: 30°C Anzahl der Anwendungen: 1
    Erste Losbeschichtungsdicke (Angström)
    Beschicht.-position 1 2 3 4 5 6
    Oben 30011 30015 30022 30014 30028 30022
    Mitte 30028 30038 30010 30025 30002 30006
    Unten 30010 30007 30021 30105 30020 30024
    Links 30021 30026 30021 30028 30012 30042
    Rechts 30021 30007 30023 30081 30034 30018
    Zweite Losbeschichtungsdicke (Angström)
    Beschicht.-position 1 2 3 4 5 6
    Oben 30810 30025 30029 30023 30022 30022
    Mitte 30051 30179 30030 30212 30152 30201
    Unten 30029 30029 30021 30021 30026 30113
    Links 30114 30026 30029 30034 30208 30021
    Rechts 30025 30017 30022 30029 30036 30040
    Dritte Losbeschichtungsdicke (Angstrom)
    Beschicht.-position 1 2 3 4 5 6
    Oben 30021 30020 30051 30016 30052 30018
    Mitte 30022 30044 30022 30015 30045 30058
    Unten 30013 30053 30096 30040 30093 30050
    Links 30020 30015 30020 30083 30052 30016
    Rechts 30166 30055 30024 30018 30076 30020
  • Der Zielwert für die oben angegebenen Daten war eine Filmdicke von 30.000 (Angström) und eine Präzision von 5%.
  • Die zum Beschichten einer ebenen Glasplatte von 200 mm2 verwendete Beschichtungsmenge betrug 3 ccm. In diesem Fall bei einer Zielpräzision von 5%
    USL = 31.500, LSL = 28.500, UCL = 30.330, LCL = 29.773,
    Anz.d.Ausnahmen = 0,0, Anz.d.Proben = 96, mittlere Filmdicke = 30051,5,
    Mindestfilmdicke = 30.002, Max. Filmdicke = 30.810
    Diff. = 0,17%, cp = 5,391, cpk = 5,206, Stdev. = 92.8,
    3Sigma = 278,3, 3Sigma% = 0,93%.
  • Die Ergebnisse der Messung der Partikeldurchmesser sind in 7 gezeigt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 Eine Ansicht des Systems bei Verwendung der erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung für kleine Flüssigkeitsmengen als automatischer Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen.
  • 2 Eine vertikale Querschnittansicht der erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge als automatischer Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen.
  • 3 Eine vergrößerte Ansicht des Teils A der 2; eine vergrößerte Detailansicht der ersten bis dritten Düse.
  • 4 Eine Ansicht von unten auf die 3; eine Ansicht der Bodenfläche der dritten Düse.
  • 5 Eine grafische Darstellung der Messergebnisse des Beschichtungsmusters; eine grafische Darstellung, die das Verhältnis von Beschichtungsbreite und Filmdicke zeigt.
  • 6 Eine grafische Darstellung des Messergebnisses der Viskositätszunahme nach dem Versprühen einer Flüssigkeit; eine grafische Darstellung, die das Verhältnis zwischen Viskosität und dem Abstand der Düse zum zu beschichtenden Objekt darstellt.
  • 7 Eine grafische Darstellung, die das Ergebnis der Messung der Verteilung der Partikeldurchmesser bei Anwendung der Beschichtungsparameter für den Luftdruck der Zerstäubungsdruckluft der ersten Stufe und dem Luftdruck der Zerstäubungsdruckluft der zweiten Stufe in (1) in Tabelle 1 zeigt.
  • 1
    automatischer Flüssigkeitssprühkopf für kleine Abgabemengen (Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge)
    1a
    Sprühkopfkörper
    2
    Ventilluftkolbeneinheit
    2A
    Luftkolbenabdeckung
    2B
    Luftkolben
    2C
    Micro-Adjust (Einstellvorrichtung für Nadelbewegungsbetrag)
    2D
    Micro-Adjust-Ende
    2E
    O-Ring für Kolbenabdichtung
    2F
    Feder
    3
    Kopfantrieb-Druckluftrohr
    3a
    Kopfantrieb-Elektromagnet
    3b
    Kopfantrieb-Luftregler
    4
    Flüssigkeitstank
    5
    Zerstäubungsdruckluftzuführrohr der ersten Stufe
    5a
    Zerstäubungs-Elektromagnet der ersten Stufe
    5b
    Zerstäubungsluftregler der ersten Stufe
    5A
    Zerstäubungs-Druckgaspassage der ersten Stufe im Kopfinnern
    6
    Flüssigkeitszuführrohr
    6a
    Flüssigkeitszuführschaltventil
    6b
    Mengenzuführpumpe der Flüssigkeitszufuhr
    6c
    Flüssigkeitsrückführrohr
    6A
    Flüssigkeitszuführpassage im Kopfinnern
    7
    erste Düse
    7a
    erste Düsenöffnung
    8
    Nadelkörper
    8A
    Nadelspitzenabschnitt
    8B
    O-Ring als Flüssigkeitsdichtung
    9
    zweite Düse
    9a
    zweite Düsenöffnung
    10
    dritte Düse
    10a
    dritte Düsenöffnung
    10b
    zweite Zerstäubungs-/Wirbelflussbildungs-Druckluftpassage
    10c
    abgeschrägte Fläche
    11
    Zerstäubungsdruckluftzuführrohr der zweiten Stufe
    11a
    Zerstäubungs-Elektromagnet der zweiten Stufe
    11b
    Zerstäubungsluftregler der zweiten Stufe
    11A
    Zerstäubungs-Druckluftpassage der zweiten Stufe im Kopfinnern
    11B
    Schiebemutter der dritten Düse
    12
    Zerstäubungsmuster der ersten Stufe
    13
    Zerstäubungsmuster der zweiten Stufe
    14
    zu beschichtendes Objekt
    15
    Zerstäubungsmuster-Fließratenverteilung
    D1
    Austrittöffnungsdurchmesser der ersten Düsenöffnung
    D2
    Öffnungsdurchmesser der zweiten Düsenöffnung
    D3
    Öffnungsdurchmesser der dritten Düsenöffnung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2004-89976 A [0008]

Claims (3)

  1. Sprühvorrichtung zum Umformen einer kleinen Flüssigkeitsmenge in kleine Partikel und zum Aufbringen auf ein beschichtetes Objekt mit: einer Flüssigkeitszuführpassage, einer extrem schlanken Nadel, deren Spitzenabschnitt nadelförmig ist sowie lang und schlank und sich verschmälernd, einer ersten Düse, die einen Ventilmechanismus mit dem Spitzenabschnitt der Nadel bildet und eine extrem enge erste Düsenöffnung hat, deren Form dem Spitzenabschnitt der Nadel entspricht und in die der Spitzenabschnitt der Nadel einsetzbar in die erste Düsenöffnung passt, einer zweiten Düse, die den Umfang der ersten Düse umgibt und mit der ersten Düse eine ringförmige erste Zerstäubungspassage mit komprimiertem Gas bildet und die eine zweite Düsenöffnung mit kleinem Durchmesser an ihrem unteren Ende aufweist, einer dritten Düse am unteren Ende der zweiten Düse mit einer dritten Düsenöffnung, wobei die dritte Düsenöffnung der dritten Düse so geformt ist, dass sie die zweite Düsenöffnung der zweiten Düse umgibt, und mit einer Mehrzahl von Zuführpassagen für komprimiertes Gas zur zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung, die am Umfang der dritten Düsenöffnung gebildet sind, und einer Einstellvorrichtung für den Nadelbewegungsbetrag, die so vorgesehen ist, dass sie das hintere Ende der Nadel berühren und extrem kleine Betrageinstellungen des Öffnungsspalts des nadelförmigen Spitzenabschnitts der Nadel und der ersten Düsenöffnung der ersten Düse vornehmen kann; wobei beim Abgeben von Flüssigkeit aus der ersten Düsenöffnung der ersten Düse Flüssigkeit sickert und sich entlang dem Spitzenabschnitt der Nadel bewegt und die Flüssigkeit durch die erste Zerstäubungspassage mit komprimiertem Gas in kleine Partikel geformt und aus der zweiten Düsenöffnung der zweiten Düse ausgestoßen wird, und dann der Ausstoßstrom durch die dritte Düsenöffnung der dritten Düse strömt und ausgestoßen wird, und das komprimierte Gas der zweiten Zerstäubungs-/Wirbelflussbildung mit dem Ausstoßstrom kollidiert, so dass der Ausstoßstrom in noch kleinere Partikel geformt und verwirbelt und dispergiert und auf das beschichtete Objekt aufgebracht wird.
  2. Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nadelförmige Spitzenabschnitt der Nadel so positioniert ist, dass er bei offenem Ventilmechanismus aus dem Innern der dritten Düsenöffnung der dritten Düse vorsteht.
  3. Sprühvorrichtung für eine kleine Flüssigkeitsmenge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität der den Flüssigkeitszuführpassagen zugeführten Flüssigkeit eine niedrige Viskosität von 10 bis 100 cps hat, der Austrittöffnungsdurchmesser der ersten Düsenöffnung der ersten Düse 0,2 bis 0,6 mm beträgt, der Winkel des nadelförmigen Spitzenabschnitts der Nadel 3 bis 10 Grad beträgt, der Innenöffnungsdurchmesser der zweiten Düsenöffnung der zweiten Düse 0,8 bis 1,5 mm beträgt, der Öffnungsdurchmesser der dritten Düsenöffnung der dritten Düse 1,0 bis 2,0 mm beträgt, der Bewegung-Bewegungsabstand [sic] zur Vornahme von Verstellungen in sehr kleinen Beträgen am Öffnungsspalt zwischen dem nadelförmigen Spitzenabschnitt der Nadel und der ersten Düsenöffnung der ersten Düse durch die Einstellvorrichtung für die Nadelbewegung jeweils um 8 bis 15 μm (Mikron) verstellt werden kann und die Flüssigkeitsabgabemenge auf 0,1 bis 10 cm3/min eingestellt werden kann, um kleine Flüssigkeitsmengen in kleine Partikel umzuwandeln und aufzubringen.
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